Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Leiurus » Do 29. Apr 2010, 17:27

@Taube : Deine hehren Ziel in ehren.
Jedoch sollte bereits Dir längstens klar sein, das die Motivation die hinter diesem Thread steht schon immer eine ganz Andere wahr ;)

Gruss Sascha
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 17:34

Leiurus hat geschrieben:@Taube : Deine hehren Ziel in ehren.
Jedoch sollte bereits Dir längstens klar sein, das die Motivation die hinter diesem Thread steht schon immer eine ganz Andere wahr ;)

Gruss Sascha

Ich weiss, das habe ich auch immer deutlich gemacht und war immer klar gegen die Boulevardisierung dieser Missbrauchsproblematik.

Gruss Taube
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 18:13

Taube hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:@Taube : Deine hehren Ziel in ehren.
Jedoch sollte bereits Dir längstens klar sein, das die Motivation die hinter diesem Thread steht schon immer eine ganz Andere wahr ;)


Ich weiss, das habe ich auch immer deutlich gemacht und war immer klar gegen die Boulevardisierung dieser Missbrauchsproblematik.


Diese immer wiederkehrenden Unterstellungen finde ich mit das Schlimmste an dem Verlauf dieses Threads! Angriff, Beleidigungen, Unterstellungen, Projektionen auf Mitschreiber, das soll christliches Verhalten sein? Nein, ganz bestimmt nicht!

Ich bin mir sicher, dass Jeder / Jede, die hier mitschrieb, für das Thema sensibilisiert ist und auch dementsprechend aufmerksam aktuelle Nachrichten verfolgt. Nur ist das Leben eben nicht immer gleich bleibend. Manches möchte mit anderen geteilt, verarbeitet werden, auch will man aufmerksam machen auf das Unrecht, das den Opfern wiederfuhr, in der Hoffnung, bei der breiten Öffentlichkeit ein Umdenken zu bewirken. Zumindest eine Sensibilisierung herbeiführen. Dann gibt es wieder Zeiten, wo man das Gehörte, Gelesene im Stillen verarbeitet oder ganz einfach mit weltlichen Dingen so eingespannt ist, dass man überhaupt keine Zeit zum hier schreiben hat. Bei mir macht sich z.B. auch Enttäuschung breit. Die Verantwortlichen sitzen immer noch in ihren Posten, immer wieder kommen neue Nachrichten, bei denen offensichtlich vertuscht werden sollte. Ich für meinen Teil habe das Thema Gott zum jetzigen Zeitpunkt übergeben, mit der Bitte an ihn, mir Impulse zu geben, wann und ob es wieder daran ist, mich an diesem Thema öffentlich zu beteiligen. Und auf die Führung Gottes vertraue ich!

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 18:16

Leiurus hat geschrieben:Natürlich kann man immer Links von irgendwelchen Journalisten oder irgendwelchen Zeitungen reinstellen........ :roll:
Spätestens jetzt sollte man aber merken das es nur ein Ziel gibt, gab und immer geben wird
Dem Papst und der heiligen Kirche zu schaden.


Irgendwelche Zeitungen haben immerhin dafür gesorgt, das wenigstens einiger dieser perfiden Verbrecher an den Pranger gestellt wurden und damit der Stein des Anstoßes endlich in's Rollen kam.
Rund um die Welt werden mehr und immer mehr Missbrauchsfälle aufgedeckt, die unsäglichen Perversitäten katholischer Priester und die ach so liebevollen Vertuschungen und die gewissenlose Verlogenheit der Bischöfe kam so an das Licht der Wahrheit.

Spätestens jetzt sollte man aber merken das es nur ein Ziel gibt, gab und immer geben wird
Dem Papst und der heiligen Kirche zu schaden.


Jaja, die bösen, bösen Opfer aber auch. Sie verführten diese armen und ach so keuschen Priester zu den tierischten sexuellen Handlungen, das ist ja so gemein ist das, von diesen Kindern.
Und die Kinder, die Molche "aßen", die taten das gerne, denn Molche schmecken gut und vor allem im Angesicht der es doch nur fürsorglich meinenden katholischen Priester.
Stockhiebe, Schläge bis das Trommelfell platzt, das, ja das haben die bösen und unbelehrbaren kleinen Wesen sicherlich mehr als verdient, denn die liebenden und sich aufopfernden katholischen Priester, die wollten doch garnicht körperlich quälen, viele dieser unschuldigen Kinder rannten ihnen einfach in die Fäuste, denn sie wollten der katholischen Kirche schaden. Böse, böse Kinder.

Die katholische Kirche, die hat sich selbst geschadet, denn Machtmisbrauch, Vertuschung und Lüge, das sind nun einmal offenbare und offenbarte Fakten. Niemand auf der ganzen Welt könnte der katholischen Kirche jemals so schaden, wie sie es selbst tat.
Das Antlitz der katholischen Kirche ist beschmutzt und besudelt, besudelt von den Priestern, den Bischöfen und Verantwortlichen im Vatican. Nicht von den Ungläubigen.
Der tiefe Fall des Bischofs Mixa, der gewissenlos log, der Gelder "umschichtete" die eigentlich einem Waisenhaus gehörten, dieser Bischof Mixa ist ein Synonym für dieses pseudochristliche Gesamtsystem.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 18:17

Jonah hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:@Taube : Deine hehren Ziel in ehren.
Jedoch sollte bereits Dir längstens klar sein, das die Motivation die hinter diesem Thread steht schon immer eine ganz Andere wahr ;)


Ich weiss, das habe ich auch immer deutlich gemacht und war immer klar gegen die Boulevardisierung dieser Missbrauchsproblematik.


Diese immer wiederkehrenden Unterstellungen finde ich mit das Schlimmste an dem Verlauf dieses Threads! Angriff, Beleidigungen, Unterstellungen, Projektionen auf Mitschreiber, das soll christliches Verhalten sein? Nein, ganz bestimmt nicht!

Ich bin mir sicher, dass Jeder / Jede, die hier mitschrieb, für das Thema sensibilisiert ist und auch dementsprechend aufmerksam aktuelle Nachrichten verfolgt. Nur ist das Leben eben nicht immer gleich bleibend. Manches möchte mit anderen geteilt, verarbeitet werden, auch will man aufmerksam machen auf das Unrecht, das den Opfern wiederfuhr, in der Hoffnung, bei der breiten Öffentlichkeit ein Umdenken zu bewirken. Zumindest eine Sensibilisierung herbeiführen. Dann gibt es wieder Zeiten, wo man das Gehörte, Gelesene im Stillen verarbeitet oder ganz einfach mit weltlichen Dingen so eingespannt ist, dass man überhaupt keine Zeit zum hier schreiben hat. Bei mir macht sich z.B. auch Enttäuschung breit. Die Verantwortlichen sitzen immer noch in ihren Posten, immer wieder kommen neue Nachrichten, bei denen offensichtlich vertuscht werden sollte. Ich für meinen Teil habe das Thema Gott zum jetzigen Zeitpunkt übergeben, mit der Bitte an ihn, mir Impulse zu geben, wann und ob es wieder daran ist, mich an diesem Thema öffentlich zu beteiligen. Und auf die Führung Gottes vertraue ich!

Grüsse Jonah


Danke, das sind gute Worte, lieber Jonah.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 18:31

Danke Lichtenberg für diesen und die anderen Beiträge. :respekt:

Schön, Dich wieder hier zu lesen. :clap:

Ich hatte doch wirklich die Hoffnung, die Grundhaltung innerhalb der Glaubensinstitutionen würde sich jetzt ändern. Aber das war wohl zu illusionistisch gedacht. Doch tief im Inneren weiss ich, dass an Gott NIEMAND vorbei kommt. Deshalb bin ich mir auch so sicher, dass Gott weiterhin eingreifen und nach und nach die noch verborgenen Lügen aufdecken und die göttliche Ordnung auf Erden wieder herstellen wird. Die Reinigung auf der Erde wird weitergehen und es werden auch die nicht darum herum kommen, die sich jetzt scheinbar halbwegs unbeschadet aus der Affäre ziehen können, da es ihnen gelungen ist, mit der Tarnkappe des Christ seins, Verbrechen zu vertuschen, zu decken.

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 18:34

Lichtenberg hat geschrieben:...
Die katholische Kirche, die hat sich selbst geschadet, denn Machtmisbrauch, Vertuschung und Lüge, das sind nun einmal offenbare und offenbarte Fakten. Niemand auf der ganzen Welt könnte der katholischen Kirche jemals so schaden, wie sie es selbst tat.
Das Antlitz der katholischen Kirche ist beschmutzt und besudelt, besudelt von den Priestern, den Bischöfen und Verantwortlichen im Vatican. Nicht von den Ungläubigen.
Der tiefe Fall des Bischofs Mixa, der gewissenlos log, der Gelder "umschichtete" die eigentlich einem Waisenhaus gehörten, dieser Bischof Mixa ist ein Synonym für dieses pseudochristliche Gesamtsystem.

Leider gehst Du nicht auf die wirklichen Probleme ein. Geschadet hat das nicht nur der katholischen Kirche: Allen christlichen Kirchen und Gemeinden hat das geschadet. Alle christlichen Gemeinschaften müssen sich überlegen, wie es weitergehen soll. Kann man Abtreibungen verbieten und Gewalt an Kindern noch rechtfertigen?

Siehe: viewtopic.php?f=53&t=2079#p32829

Anscheinend meinen da welche, dass Gott Gewalt an Kindern befürwortet, zu sexueller Gewalt ist dann nur noch ein kleiner Weg! Da muss man ansetzen! Wenn Jonah nur von Unterstellungen redet, aber nicht von den "systemimmanenten" Problemen aller christlichen Kreisen, bleibt es eben an der oberflächlich.


Gruss Taube
Zuletzt geändert von Taube am Do 29. Apr 2010, 18:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 18:40

Jonah hat geschrieben:Deshalb bin ich mir auch so sicher, dass Gott weiterhin eingreifen und nach und nach die noch verborgenen Lügen aufdecken und die göttliche Ordnung auf Erden herstellen wird.


Ich hoffe es für Dich, für deinen Glauben, hoffe es auch für all die ehrlichen Christen, die oft und in Mühen und Zagen und immer wieder und trotzalledem Jesus nachfolgen.
Aber ehrlich gesagt, ich glaube nicht daran. Ich glaube nicht daran, das es in der Zukunft ein Christentum geben wird, das mit dem heutigen auch nur annähernd vergleichbar ist.
Nun denn, wenn der Gott der Christen auch in und mit der Geschichte wirkt, dann wird es allerhöchste Zeit, das etwas geschieht. Geschieht nichts, wird das Christentum eine gesellschaftliche Randerscheinung, müde belächelt als Relikt einer längst vergangenen Zeit.

Liebe Grüße vom Lichtenberg, lieber Jonah!
Zuletzt geändert von Lichtenberg am Do 29. Apr 2010, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 18:47

Taube hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:...
Die katholische Kirche, die hat sich selbst geschadet, denn Machtmisbrauch, Vertuschung und Lüge, das sind nun einmal offenbare und offenbarte Fakten. Niemand auf der ganzen Welt könnte der katholischen Kirche jemals so schaden, wie sie es selbst tat.
Das Antlitz der katholischen Kirche ist beschmutzt und besudelt, besudelt von den Priestern, den Bischöfen und Verantwortlichen im Vatican. Nicht von den Ungläubigen.
Der tiefe Fall des Bischofs Mixa, der gewissenlos log, der Gelder "umschichtete" die eigentlich einem Waisenhaus gehörten, dieser Bischof Mixa ist ein Synonym für dieses pseudochristliche Gesamtsystem.


Leider gehst Du nicht auf die wirklichen Probleme ein.


Nein, das gehe ich nicht, Taube, denn wenn ich auf die wirklichen Probleme des Christentums punktuell eingehen würde, dann würde dieser Beitrag gelöscht. Kannst du mir da ein wenig folgen?
Es gibt Dinge, die man in einem christlichen Forum nicht schreiben kann, nicht schreiben darf und deshalb auch nicht schreiben sollte, das liegt in der Natur der Sache. Auch nicht als Fussnote, auch nicht untermauert mit Fakten und Daten, mit Belegstellen und literarischen Nachweisquellen. Ich habe das mit Luthers eklen Antisemitismus als Vorläufer des... durch. Es hat nichts genützt.
Tabuhaltungen.
So, und nun höre endlich auf, mich hier einer Handlungsweise zu bezichtigen, die ich selbst als unhaltbar und unverantwortlich empfinde.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 18:50

Lichtenberg, die reine Lehre Jesu Christi wird wieder das Tragende auf Erden sein und alle Falschauslegungen seines Wortes werden als solche erkannt und abgestellt werden. Wir sind auf dem Weg dorthin, ganz sicher. Ob wir das noch zu unserer Lebenszeit erfahren dürfen, weiss ich nicht. Jesus Christus kämpft mit uns um die Wahrheit, die Gerechtigkeit. Er steht allen Menschen bei, die sich für den Nächsten, den Schwächeren, den Geschädigten einsetzen. Er war und ist uns darin Vorbild, ein wunderbares Vorbild.

:praisegod: Grüsse Jonah

Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Bedrückten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt an.
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Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 18:57

Lichtenberg hat geschrieben:...
Nun denn, wenn der Gott der Christen auch in und mit der Geschichte wirkt, dann wird es allerhöchste Zeit, das etwas geschieht. Geschieht nichts, wird das Christentum eine gesellschaftliche Randerscheinung, müde belächelt als Relikt einer längst vergangenen Zeit.
...

Das sage ich ja immer, das Problem betrifft das Christentum als ganzes. Nicht die einzelnen Fälle sind entscheidend. Das Schuldbewusstsein, dass Gewalt immer in den Kirchen war und manchmal die Liebe Jesu nur noch verdeckt wahrnehmen liess, ist nur zu erreichen, wenn man das wirklich Problem nicht nur bei der RKK sieht. Ich höre immer wieder Stimmen, welche sagen, dass sie vom Christentum überhaupt abgestossen werden, weil so vieles passiert in einzelnen Kirchen.

Natürlich sollen auch diese individuellen Fälle aufgedeckt werden und die Täter vor ein Gericht kommen. Wie ich schon oben gesagt habe, hat auch der Staat nicht das nötige Interesse. Ein Gesellschaft, welche im Verdacht steht Steuern zu hinterziehen, hat sofort eine Hausdurchsuchung. Sind aber Schulen und Heime betroffen, wird auf eine Anzeige gewartet. ...was auch wieder zeigt, was heute alles bedeutender ist als der Mensch. ...und was wieder zeigt, dass es eigentlich an den Christen wäre, den Wert des Menschen aufzuzeigen, aber die stecken ja auch in diesem Widerspruch.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 19:01

Jonah hat geschrieben:Lichtenberg, die reine Lehre Jesu Christi wird wieder das Tragende auf Erden sein und alle Falschauslegungen seines Wortes werden als solche erkannt und abgestellt werden.


Mhhh, das Christentum, als Solches und auch als Torso, das existiert nun schon rund zweitausend Jährchen, Jonah.
Seit den Zeiten der Aufklärung ist ein deutlicher Wandel zu spüren, aber dieser Wandel war immer nur ein Reagieren, ein Gezwungensein zum sonst Unvermeidlichen. Reform und Erneuerung waren allzuoft nur zurückzuführen auf die äußeren Umstände, also auf die Handlungen im geistigen und weltlichen Fortschritt der Ungläubigen.
Demnach handelt dann Gott auch, also auch durch die Ungläubigen, durch die Humanisten, Atheisten und Agnostiker?
Warum eigentlich nicht, denn auf diesem Planeten scheint es wirklich nichts zu geben, was unmöglich ist.
Nur dann sollten sich die Christen endlich einmal vom Gestern und Morgen lösen und versuchen, im Heute zu leben.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 19:07

Lichtenberg hat geschrieben:...
So, und nun höre endlich auf, mich hier einer Handlungsweise zu bezichtigen, die ich selbst als unhaltbar und unverantwortlich empfinde.

Tut mir leid, habe in meinem Kommentar an Jonah gedacht, aber falsches Zitat erwischt. Ich weiss, dass es kritisch ist, wenn gewisse Äusserungen kommen oder man wird dann einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Ich versuchte oben auch mal die biblischen Grundlagen zu zeigen, wie die Vertuschungsmanöver zu Stande kommen. Meinst Du, ich schäme mich nicht auch, wenn solche Missbrauchsgeschichten kommen, und manchmal zweifle ich auch, ob dieser Christenglaube noch zu rechtfertigen ist. ...vor allem auch, wenn ich sehe, was alles im 20. Jh. geschehen ist, wo nur kleine Teile der Christen dem Hitler ein Nein gesagt haben.

Gruss Taube


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...und Du hast recht, Luther wäre heute wegen Rassismus ins Gefängnis gekommen und das auch richtigerweise.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 19:12

Taube hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:...
So, und nun höre endlich auf, mich hier einer Handlungsweise zu bezichtigen, die ich selbst als unhaltbar und unverantwortlich empfinde.

Tut mir leid, habe in meinem Kommentar an Jonah gedacht, aber falsches Zitat erwischt. Ich weiss, dass es kritisch ist, wenn gewisse Äusserungen kommen oder man wird dann einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Ich versuchte oben auch mal die biblischen Grundlagen zu zeigen, wie die Vertuschungsmanöver zu Stande kommen. Meinst Du, ich schäme mich nicht auch, wenn solche Missbrauchsgeschichten kommen, und manchmal zweifle ich auch, ob dieser Christenglaube noch zu rechtfertigen ist. ...vor allem auch, wenn ich sehe, was alles im 20. Jh. geschehen ist, wo nur kleine Teile der Christen dem Hitler ein Nein gesagt haben.

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Ist schon alles gut, Taube, ich achte Dich, sehr, und in deiner Würde als Christ, den ich auch sehr achte, habe ich es immer versucht, dich in deiner religiösen Würde niemals zu verletzen.
Gäbe es mehr Christen wie Dich, wahrlich, diese Welt sähe anders aus. Und wer weiß, vielleicht, vielleicht wäre ich dann auch ein Christ.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Taube » Do 29. Apr 2010, 19:14

Lichtenberg hat geschrieben:...
Demnach handelt dann Gott auch, also auch durch die Ungläubigen, durch die Humanisten, Atheisten und Agnostiker?
Warum eigentlich nicht, denn auf diesem Planeten scheint es wirklich nichts zu geben, was unmöglich ist.
Nur dann sollten sich die Christen endlich einmal vom Gestern und Morgen lösen und versuchen, im Heute zu leben.
Gott wollte keine Knechte, oder?

Natürlich handelt Gott auch durch Humanisten etc.

Hat ja genügend eindrückliche Beispiele in der Bibel. Meistens dann mussten die Ungläubigen handeln, wenn die Gläubigen wieder mal nicht wussten, was gerecht ist. Dann waren sie einfach Knechte und Nachplapperer. ...und auch in der Christengeschichte waren jedenfalls die Menschenrechte nicht von der Christen, sondern die Aufklärung brachte sie. ...und da nehme ich an, dass in den Menschenrechte Gottes Handeln zu sehen ist.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 19:16

Lichtenberg, wir stehen in einer besonderen Zeit. Zumindest ist das meine Auffassung. Wenn ich die Offenbarung in der Bibel lese und mit dem vergleiche, was einige Menschen auch in der heutigen Zeit von Gott und Jesus Christus durch den heiligen Geist gesagt bekamen, dann wird es radikale Umwälzungen auf der Erde geben. Das teuflische Prinzip wird jetzt noch einmal alles geben, um so viele Menschen wie möglich auf seine Seite zu ziehen oder für seine Zwecke zu instrumentalisieren, ohne dass diesen Menschen das unbedingt selbst bewusst ist. Siehe z.B. die Vertuscher in den Kirchen! Jesus Christus wird im Geiste wiederkommen. Seine Wiederkunft hat er angekündigt. Wann das geschieht, weiss nur Gott, aber die Zeichen der Zeit deuten darauf hin. Anschliessend, nach der Reinigung der Erde, wird es meiner Meinung nach nur noch eine Gemeinde auf Erden geben, nämlich die Gemeinde: Jesu Christi, was gleichbedeutend ist mit der Gemeinde der LIEBE.

vgl. die Bibelworte: "Gott ist die Liebe." 1Joh 4,8 und "Ich und der Vater sind eins" Joh 10,30

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 19:26

Taube hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:...
So, und nun höre endlich auf, mich hier einer Handlungsweise zu bezichtigen, die ich selbst als unhaltbar und unverantwortlich empfinde.

Tut mir leid, habe in meinem Kommentar an Jonah gedacht, aber falsches Zitat erwischt. Ich weiss, dass es kritisch ist, wenn gewisse Äusserungen kommen oder man wird dann einfach nicht zur Kenntnis genommen.


Eine Verwechslung, Du meintst mich? Und Du glaubst Taube, dass ich von Deinem Kommentar mehr begeistert wäre als Lichtenberg? Nein Taube, das bin ich nicht! Lichtenberg hat Dir gut geantwortet, ich schliesse mich seinen Worten an. Damit hast Du auch schon die Antwort von mir. Und jetzt verschone mich bitte mit weiteren Angriffen und Fehlinterpretationen.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 19:31

Jonah hat geschrieben:Anschliessend, nach der Reinigung der Erde, wird es meiner Meinung nach nur noch eine Gemeinde auf Erden geben, nämlich die Gemeinde: Jesu Christi, was gleichbedeutend ist mit der Gemeinde der LIEBE.



Und genau daran glaube ich - nicht.
Ich glaube an keine Gemeinde, welche auch immer, der Liebe, die andere Menschen von dieser "göttlichen" Liebe ausschließt.
Ich glaube an keine Gemeinde der Liebe, die andere Menschen nicht nur ausschließt, sondern diese in eine imaginäre Hölle speditiert und unter unaussprechlichen Qualen zeitlos quält.
Ich kann nicht an einen Gott der Liebe glauben, der Menschen die ihn nicht lieben dann nicht nur quält, sondern dann auch noch in alle Ewigkeiten foltern lässt.
Das ist inhuman, unaussprechlich grausam und zutiefst abartig.
Einer Gemeinde dieser Art von Liebe möchte ich nicht, möchte ich niemals angehören. Das lässt sich mit meinen Vorstellungen von Menschenlichkeit und Liebe, Liebe in seiner letzten und tiefsten Ausformung, einfach nicht vereinbaren.
Aber wir werden OT und außerdem ist das kein Thema mehr für mich. Kann es auch nicht sein, denn die Antworten der Christen, die fallen immer so unterschiedlich aus, wie es dann Christenmenschen gibt.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Do 29. Apr 2010, 19:34

Jonah hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:...
So, und nun höre endlich auf, mich hier einer Handlungsweise zu bezichtigen, die ich selbst als unhaltbar und unverantwortlich empfinde.

Tut mir leid, habe in meinem Kommentar an Jonah gedacht, aber falsches Zitat erwischt. Ich weiss, dass es kritisch ist, wenn gewisse Äusserungen kommen oder man wird dann einfach nicht zur Kenntnis genommen.


Eine Verwechslung, Du meintst mich? Und Du glaubst Taube, dass ich von Deinem Kommentar mehr begeistert wäre als Lichtenberg? Nein Taube, das bin ich nicht! Lichtenberg hat Dir gut geantwortet, ich schliesse mich seinen Worten an. Damit hast Du auch schon die Antwort von mir. Und jetzt verschone mich bitte mit weiteren Angriffen und Fehlinterpretationen.

Grüsse Jonah


So, und jetzt holen wir wohl ersteinmal tief Luft und besinnen uns. Ich möchte diese Art von Diskussion nicht fortführen. Deshalb mache ich mich jetzt in Richtung Bücherregal und damit für den heutigen Tag hier - schluss!
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 29. Apr 2010, 19:37

Lichtenberg hat geschrieben:
Jonah hat geschrieben:Anschliessend, nach der Reinigung der Erde, wird es meiner Meinung nach nur noch eine Gemeinde auf Erden geben, nämlich die Gemeinde: Jesu Christi, was gleichbedeutend ist mit der Gemeinde der LIEBE.



Und genau daran glaube ich - nicht.
Ich glaube an keine Gemeinde, welche auch immer, der Liebe, die andere Menschen von dieser "göttlichen" Liebe ausschließt.
Ich glaube an keine Gemeinde der Liebe, die andere Menschen nicht nur ausschließt, sondern diese in eine imaginäre Hölle speditiert und unter unaussprechlichen Qualen zeitlos quält.
Ich kann nicht an einen Gott der Liebe glauben, der Menschen die ihn nicht lieben dann nicht nur quält, sondern dann auch noch in alle Ewigkeiten foltern lässt.
Das ist inhuman, unaussprechlich grausam und zutiefst abartig.
Einer Gemeinde dieser Art von Liebe möchte ich nicht, möchte ich niemals angehören. Das lässt sich mit meinen Vorstellungen von Menschenlichkeit und Liebe, Liebe in seiner letzten und tiefsten Ausformung, einfach nicht vereinbaren.
Aber wir werden OT und außerdem ist das kein Thema mehr für mich. Kann es auch nicht sein, denn die Antworten der Christen, die fallen immer so unterschiedlich aus, wie es dann Christenmenschen gibt.


Lichtenberg, an eine solche Gemeinde glaube AUCH ich nicht! Gott, der die Liebe ist, verdammt keine Menschen! Denn das würde dem Prinzip der Liebe widersprechen.

Lichtenberg hat geschrieben:
So, und jetzt holen wir wohl ersteinmal tief Luft und besinnen uns. Ich möchte diese Art von Diskussion nicht fortführen. Deshalb mache ich mich jetzt in Richtung Bücherregal und damit für den heutigen Tag hier - schluss!


Dem schliesse ich mich an. Einen guten Abend noch.
Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Thelonious » Do 29. Apr 2010, 20:47

Bitte kommt hier zum tatsächlichen Threadthema zurück (alles weitere ist Admin/Mod.-Sache), danke und Gruß
Thelo
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Fr 30. Apr 2010, 07:40

editiert

Zurück zum Threadthema:

Heute Morgen las ich folgenden Artikel:

Bischofskonferenz: "Kirche beansprucht keinen Rechtsraum lösgelöst vom staatlichen Recht"

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... staat.html

Was haltet Ihr davon?

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon alegna » Fr 30. Apr 2010, 08:13

Jonah hat geschrieben:Zurück zum Threadthema:

Dies wäre wirklich lobenswert!
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Fr 30. Apr 2010, 08:29

Zu den Machenschaften und der Unbelehrbarkeit, innerhalb der katholischen Kirche dann, ist der Fall des Bischofs Mixa besonders symphtomatisch und von hoher Aussagekraft.
Hier der dann näheres.


Bischof Mixa, Seine Peinlichkeit:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/444/503665/text/

Vorwürfe gegen Walter Mixa. Des Bischofs steinernes Herz:

http://www.sueddeutsche.de/politik/686/508827/text/

Länger schweigen hilft der Kirche nicht:

http://www.sueddeutsche.de/B5g385/33323 ... nicht.html
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Mo 3. Mai 2010, 21:06

Hallo zusammen, Hallo, Jonah.
Letzte Woche berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung von einem früheren Jesuitenpriester, der mit Anfang 40 heiratete, weil er den Zölibat nicht mehr ertragen konnte. Dieser Mann wurde dann Religionslehrer. Er schrieb, dass er im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung der Psychologen auf Grund eigener Insider-Kenntnisse sehr wohl glaubt, dass ein ziemlich großer Anteil der gegenwärtigen sexuellen Probleme der Kirche dem Zölibat an zu lasten sei. Seiner Kenntnis nach würde jeder dritte Priester ein Geliebte haben. Doch das würde beiden wegen der Geheimhaltung auch manche Schwierigkeiten machen.

Heute stand in der gleichen Zeitung, dass die Hilfsstelle für Missbrauchte schon Tausende und aber Tausende Anrufe erhalten habe.

Weiter wurde von einem katholischen Pfarrer in Spelle berichtet, der neulich seines Amtes enthoben wurde, weil er Jahre lang ein Mädchen missbraucht hatte. Dann versteckte er sich, wurde aber doch von der Polizei gefunden. Es handelt sich um den Anführer einer charismatischen Gruppe innerhalb des Bistums, die schon manchen Ärger bereitet hat und eine besondere Hingabe an Christus fördern möchte. Neben ihm gibt es noch eine Franziskanerin, die wegen Ungehorsams von der Glaubenskongregation entlassen wurde und seitdem unauffindbar ist. Dieser "Christusgemeinschaft" (so ihr Name) gehören etwa ein Dutzend Priester und einige Hundert Katholiken an.
www.neue-oz.de/preexport_startseite/20100502-sekte.html

Liebe Grüße an Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Di 4. Mai 2010, 00:45

Hallo Reginald

Ich glaube, da muss aber schon noch einiges auseinander gehalten werden:
du sprichst in einem Atemzug von Priestern, die eine Geliebte haben (wo es mit gegenseitigem Einverständnis geschieht*), und von Priestern, die sich an Kindern vergehen.
Wie genau rechtfertigst du das? Da muss man schon sorgfältig vorgehen, bei solchen Themen!

lg, doro

*) Auch wenn das natürlich auch ein Bruch eines Gelübdes ist. Aber es ist doch was anderes, jemanden sexuell zu missbrauchen als ausserehelichen oder ausserzölibatären Sex zu haben.
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Di 4. Mai 2010, 06:19

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen, Hallo, Jonah.
Letzte Woche berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung von einem früheren Jesuitenpriester, der mit Anfang 40 heiratete, weil er den Zölibat nicht mehr ertragen konnte. Dieser Mann wurde dann Religionslehrer. Er schrieb, dass er im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung der Psychologen auf Grund eigener Insider-Kenntnisse sehr wohl glaubt, dass ein ziemlich großer Anteil der gegenwärtigen sexuellen Probleme der Kirche dem Zölibat an zu lasten sei. Seiner Kenntnis nach würde jeder dritte Priester ein Geliebte haben. Doch das würde beiden wegen der Geheimhaltung auch manche Schwierigkeiten machen.

Heute stand in der gleichen Zeitung, dass die Hilfsstelle für Missbrauchte schon Tausende und aber Tausende Anrufe erhalten habe.

Weiter wurde von einem katholischen Pfarrer in Spelle berichtet, der neulich seines Amtes enthoben wurde, weil er Jahre lang ein Mädchen missbraucht hatte. Dann versteckte er sich, wurde aber doch von der Polizei gefunden. Es handelt sich um den Anführer einer charismatischen Gruppe innerhalb des Bistums, die schon manchen Ärger bereitet hat und eine besondere Hingabe an Christus fördern möchte. Neben ihm gibt es noch eine Franziskanerin, die wegen Ungehorsams von der Glaubenskongregation entlassen wurde und seitdem unauffindbar ist. Dieser "Christusgemeinschaft" (so ihr Name) gehören etwa ein Dutzend Priester und einige Hundert Katholiken an.
http://www.neue-oz.de/preexport_startse ... sekte.html

Liebe Grüße an Reginald.


Naja, guter Reginald, auch bei den Sekten gibt es Fälle von sexuellen Missbrauch an Kindern. Auch bei den Adventisten!
Nur, die Ehrlichkeit dieser religiösen Minderheiten ist dann wieder einmal etwas, nun ja, sagen wir - seltsam, recht seltsam.
Hier dann der böse Klavierlehrer:

http://www.adventisten.de/news/news/dat ... rienhoehe/

Hier dann:

Wir bedauern außerordentlich, dass derartige Vorkommnisse durch eine externe Person offensichtlich auch auf unserem Campus stattgefunden hat.


Und hier dann:

In diesem Umfeld hätten nach heutigen Erkenntnissen sexuelle Übergriffe des Lehrers auf Klavierschüler “im Zeitraum von etwa 1984 bis zum Schuljahr 1990/91 stattgefunden”.


Keiner hat es gewusst, keiner hat es sehen wollen. Wo waren da nur die wachen Äuglein der sonst alleswissenden Adventisten?

Der Artikel ist perfekt gemacht, zu Perfekt. Diese bittersüß "unschuldige Symbolsprache", das ist schon ein demagogisches Meisterstück der Adventisten.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 6. Mai 2010, 06:57

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen, Hallo, Jonah.
Letzte Woche berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung von einem früheren Jesuitenpriester, der mit Anfang 40 heiratete, weil er den Zölibat nicht mehr ertragen konnte. Dieser Mann wurde dann Religionslehrer. Er schrieb, dass er im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung der Psychologen auf Grund eigener Insider-Kenntnisse sehr wohl glaubt, dass ein ziemlich großer Anteil der gegenwärtigen sexuellen Probleme der Kirche dem Zölibat an zu lasten sei. Seiner Kenntnis nach würde jeder dritte Priester ein Geliebte haben. Doch das würde beiden wegen der Geheimhaltung auch manche Schwierigkeiten machen.


Hallo Reginald,

dass das Zölibat auch innerhalb der kath. Kirche umstritten ist, glaube ich schon. Kath. Priester, die eine Geliebte haben, gehörten m.E. nicht zur Gefahrengruppe der sexuellen Missbrauchstäter. Es zeigt eigentlich nur, dass keine Offenheit gelebt werden kann und ein zölibatäres Leben tatsächlich für viele Priester ein Problem darstellt.


Reginald 32 hat geschrieben:Heute stand in der gleichen Zeitung, dass die Hilfsstelle für Missbrauchte schon Tausende und aber Tausende Anrufe erhalten habe.


So etwas habe ich befürchtet. Es macht deutlich, welches Ausmass der sexuelle Missbrauch in Kirchen hat.

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Do 6. Mai 2010, 19:55

Lichtenberg hat geschrieben:Zu den Machenschaften und der Unbelehrbarkeit, innerhalb der katholischen Kirche dann, ist der Fall des Bischofs Mixa besonders symphtomatisch und von hoher Aussagekraft.


Missbrauchsdebatte und die Affäre um Bischof Walter Mixa waren zu viel: Im Bistum Augsburg treten Katholiken in Scharen aus der Kirche aus.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/285/510405/text/
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Fr 7. Mai 2010, 18:47

Jonah hat geschrieben:
Lichtenberg hat geschrieben:Zu den Machenschaften und der Unbelehrbarkeit, innerhalb der katholischen Kirche dann, ist der Fall des Bischofs Mixa besonders symphtomatisch und von hoher Aussagekraft.


Missbrauchsdebatte und die Affäre um Bischof Walter Mixa waren zu viel: Im Bistum Augsburg treten Katholiken in Scharen aus der Kirche aus.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/285/510405/text/


Joh, Jona.

Mixa und kein Ende. Allerdings kommt es jetzt zum wirklichen Supergau innerhalb der katholischen Kirche.
Brandneu und von heute:

Erst Schläge - jetzt auch sexueller Missbrauch? Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat ein Vorermittlungsverfahren gegen Walter Mixa eingeleitet. Es geht um einen Fall aus dessen Zeit als Bischof von Eichstätt.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 10,00.html

Und hier, auch vom heutigen Tage:

"Jetzt wird's langsam der Super-GAU"

Der Augsburger Diözesenratschef Mangold zeigte sich "entsetzt" über den Verdacht gegen den Bischof. Es sei "gut", wenn die Staatsanwaltschaft dem Vorwurf nachgehe. In der Diözese kursierten zwar Gerüchte, "aber ich gebe auf Gerüchte nicht viel", versicherte er. Unabhängig davon, wie die Vorermittlungen ausgingen, bleibe allerdings sicher "viel hängen", beklagte er. "Jetzt wird's langsam der Super-GAU".

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 52,00.html

Ein Bischof, berüchtig für seine Hasspredigten gegen Atheisten und Schwule, der schlägt Kinder, der "entfremdet" das Geld, das einem Kinderheim gehörte für seinen luxuriösen Lebensstil und der ist nun vielleicht selbst auch noch ein...
Manchmal möchte man das Gerede vom Gottesurteil langsam glauben.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » Fr 7. Mai 2010, 19:07

Freitag, 7. Mai 2010 18:49, das Neueste aus dem Medienticker:

Vatikan nimmt Bischof Mixas Rücktritt an

http://www.morgenpost.de/vermischtes/ar ... tt-an.html

Erst dauerte und dauerte es und nun, nach dem sexuellen Missbrauchsverdacht und den beginnenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegenüber Mixa dauerte es nur - wenige Stunden und schon war der Rücktritt angenommen.
Politik im Vatican, auch nichts wirklich neues.
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Fr 7. Mai 2010, 22:43

Lichtenberg hat geschrieben:
Mixa und kein Ende. Allerdings kommt es jetzt zum wirklichen Supergau innerhalb der katholischen Kirche.
Brandneu und von heute:

Erst Schläge - jetzt auch sexueller Missbrauch? Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat ein Vorermittlungsverfahren gegen Walter Mixa eingeleitet. Es geht um einen Fall aus dessen Zeit als Bischof von Eichstätt.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 10,00.html

Und hier, auch vom heutigen Tage:

"Jetzt wird's langsam der Super-GAU"

Der Augsburger Diözesenratschef Mangold zeigte sich "entsetzt" über den Verdacht gegen den Bischof. Es sei "gut", wenn die Staatsanwaltschaft dem Vorwurf nachgehe. In der Diözese kursierten zwar Gerüchte, "aber ich gebe auf Gerüchte nicht viel", versicherte er. Unabhängig davon, wie die Vorermittlungen ausgingen, bleibe allerdings sicher "viel hängen", beklagte er. "Jetzt wird's langsam der Super-GAU".

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 52,00.html

Ein Bischof, berüchtig für seine Hasspredigten gegen Atheisten und Schwule, der schlägt Kinder, der "entfremdet" das Geld, das einem Kinderheim gehörte für seinen luxuriösen Lebensstil und der ist nun vielleicht selbst auch noch ein...


Wenn sich der Vorwurf bestätigen sollte Lichtenberg, dann ist das wirklich der Super-Gau.

Lichtenberg hat geschrieben:Manchmal möchte man das Gerede vom Gottesurteil langsam glauben.


Ja, Lichtenberg, Gottes Mühlen laufen langsam, aber sicher! :praisegod:

Grüsse Jonah
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon SunFox » Fr 7. Mai 2010, 23:19

Lichtenberg hat geschrieben:Naja, guter Reginald, auch bei den Sekten gibt es Fälle von sexuellen Missbrauch an Kindern. Auch bei den Adventisten!


Ja lieber Lichtenberg, du kannst anscheinend nicht richtig lesen!

Ich zitiere auch einmal:

"In der Stellungnahme heißt es weiter, dass in den 1980er Jahren ein externer Klavierlehrer auf privater Basis Klavierunterricht angeboten habe. Die hierfür notwendigen Räumlichkeiten seien von der Schule unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden, um die zusätzliche Belastung der Schüler so gering wie möglich zu halten. Der Klavierlehrer sei zu keiner Zeit Angestellter der Schule gewesen."

Und was steht hier?

Das da ein Klavierlehrer an die Schulleitung herangetreten ist, um auf privater Basies Klavierunterricht geben zu können! Die Schule stellte ihm dafür kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung, aber er war nie eine angestellte Lehrkraft oder ähnliches!

Es könnte also ohne weiteres sein, das der Klavierlehrer ganz bewußt die Marienhöhe ausgesucht hat, weil die Missbräuche eingeplant waren, also so eine Art Opfersuche! Und da die Marienhöhe ein offenes Internat ist, ist sie gerade zu ein Idealfall um leicht an Opfer zu kommen!

Das den Adventisten das ganze natürlich garnicht schmeckt ist wohl klar, aber es ist festzuhalten, das eben ein Fremdkörper das gebotene Umfeld für seine Zwecke nutzte, bzw. besser gesagt missbrauchte! Und Adventisten sind auch keine Hellseher!

Vielleicht hat sich ja ein katholischer Priester als Klavierlehrer ausgegeben, um im Falle des Erwischt werdens, den Adventisten schaden zu können! :lol:

Na, na, na! :mrgreen:

Also wenn du schon solche Fälle des APD nutzt, dann doch bitte Objektivität bewahren! Das was eben in anderen Internaten stattgefunden hat, ist etwas völlig anderes wie das, was auf der Marienhöhe passiert ist! Auf der Marienhöhe war es ein unverschuldeter Unfall durch Fremdeinwirkung (deswegen in der ausgeführten Tat dennoch genauso schlimm) und in anderen Internaten und Institutionen war der Brandherd in den eigenen Reihen, welches bis hoch in die jeweiligen Schulleitungen ging!

Vielleicht hat man sich nicht ganz korrekt verhalten, indem man den Fall nicht zur Anzeige gebracht hat, ich zitiere:

"... sei der Klavierlehrer von der Mutter einer seiner Schüler auf frischer Tat ertappt worden, als er deren Sohn missbrauchte. Die Eltern hätten die Schulleitung über den Vorfall informiert, sodass der Lehrer von der Schule verwiesen worden sei."

Da nun dieser Klavierlehrer von den Eltern auf frischer Tat ertappt wurde, da muß man dann aber auch fragen, warum brachten die Eltern das nicht zu einer polizeilichen Anzeige?

Die Schulleitung hat dem Klavierlehrer sofort die angebotenen Räumlichkeiten entzogen und ein Betretungsverbot des Schulgeländes ausgesprochen!

Ich denke das man es den Eltern überließ (als Augenzeugen), in wie weit sie das ganze Strafrechtlich verfolgen lassen wollten!

Wäre etwas gelaufen, was die Adventisten wirklich selbst zu verantworten gehabt hätten, dann wäre die Presse wohl über dieses gefundene Fressen (Sekte missbraucht Kinder) hergefallen, so bleibt es nur bei der offiziellen Mitteilung des APD!

Liebe Grüße von einem ehemaligen Schüler der Marienhöhe, SunFox
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Sa 8. Mai 2010, 00:39

Hallo SunFox

SunFox hat geschrieben:Vielleicht hat sich ja ein katholischer Priester als Klavierlehrer ausgegeben, um im Falle des Erwischt werdens, den Adventisten schaden zu können! :lol:

Na, na, na! :mrgreen:

Also, ich weiss nicht... Ich finde das absolut nicht lustig. :warn: :x :warn: :x :warn:

Ich habe das Gefühl, dass hier dieser absolut traurige Fall herhalten soll für das Schlechtmachen einer anderen Kirche. Selbst wenn es im Scherz passiert: ich glaube nicht, dass es sinnvoll, und auch nicht, dass es fair ist, wenn jetzt für völlig andere Missbrauchsfälle der Verdacht einfach auf katholische Priester fällt.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon SunFox » Sa 8. Mai 2010, 01:14

doro hat geschrieben:ich glaube nicht, dass es sinnvoll, und auch nicht, dass es fair ist, wenn jetzt für völlig andere Missbrauchsfälle der Verdacht einfach auf katholische Priester fällt.


Hallo liebe doro, wer diesen meinen Einwurf jetzt für bare Münze nimmt ist selbst schuld, denn so wie ich es geschrieben habe ist es wirklich erkenntlich, das es nur eine scherzhafte Bemerkung sein sollte, wenn auch das eigentliche Thema viel zu ernst ist, um darüber zu scherzen! ;)

Meiner Meinung nach agiert die Kirche doch nur deshalb auf die Missbrauchsfälle, weil der äußere Druck anwächst! Wäre dieser Druck nicht da, es wäre alles beim alten und ich möchte nicht wissen, wieviel Kinder jeden Tag noch missbraucht werden, denn wir sind wohl nur am Anfang der Fahnenstange und werden das Ende wohl nie erreichen!

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon doro » Sa 8. Mai 2010, 01:19

Hallo SunFox

SunFox hat geschrieben:wer diesen meinen Einwurf jetzt für bare Münze nimmt ist selbst schuld,

Ich hab doch selbst deutlich gemacht, es als Scherz erkannt zu haben. Das ist auch gar nicht der Punkt. Das hier schon eher:

wenn auch das eigentliche Thema viel zu ernst ist, um darüber zu scherzen! ;)


Und vor allem fand ich die Art auch nicht ok.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Jonah » Sa 8. Mai 2010, 05:39

SunFox hat geschrieben:Meiner Meinung nach agiert die Kirche doch nur deshalb auf die Missbrauchsfälle, weil der äußere Druck anwächst! Wäre dieser Druck nicht da, es wäre alles beim alten und ich möchte nicht wissen, wieviel Kinder jeden Tag noch missbraucht werden, denn wir sind wohl nur am Anfang der Fahnenstange und werden das Ende wohl nie erreichen!


Volle Zustimmung SunFox! Nur in dem die Öffentlichkeit weiter am Thema bleibt, neue Missbrauchsfälle Gehör und Aufmerksamkeit finden, die Staatsanwaltschaft durchgreift und aufgrund dessen, dass es immer mehr Protestaustretungen aus den Kirchen gibt, setzen sich die Verantwortlichen mit dem Thema auseinander. Das Jahrzehntelange unter den Teppich kehren funktioniert auf einmal nicht mehr.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Reginald 32 » Sa 8. Mai 2010, 23:14

Hallo zusammen.

Es wäre wohl viel zu viel verlangt, von Lichtenberg Objektivität zu erwarten. Er sucht immer nur nach Steinen, um sie auf Christen zu werfen. Und dabei scheut er auch vor Lügen und Verdrehungen nicht zurück. Eben ein typischer humanistisch-atheistischer Evolutionist. Aufrichtigkeit scheint ihm ein Fremdwort zu sein. Beispiel: Seine Äußerungen im Thread Fossilienfunde.

Die Odenwaldschule, an der die Philosophien gelehrt wurden, die auch Lichtenberg vertritt, ist ja ein Beispiel für Lichtenberg'sche Humanität. Auch auf der Odenwaldschule wurde lange vertuscht, während auf der Marienhöhe alles sofort veröffentlicht wurde, weil eben nichts zu vertuschen war.

Das was dort passierte, kann jedem passieren, der einen Klavierlehrer bittet, zu Hause Klavierstunden zu geben.

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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon scutum » So 9. Mai 2010, 00:03

Hallo Reginald

Würden diese "gescheiten" Leute die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen, wären sie ja alle anschliessend Arbeitslose! (Da hätte Frau Merkel wieder ein Problem mehr)

Freundlichst
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Re: Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch

Beitragvon Lichtenberg » So 9. Mai 2010, 09:45

Reginald 32 hat geschrieben:Hallo zusammen.

Es wäre wohl viel zu viel verlangt, von Lichtenberg Objektivität zu erwarten. Er sucht immer nur nach Steinen, um sie auf Christen zu werfen. Und dabei scheut er auch vor Lügen und Verdrehungen nicht zurück. Eben ein typischer humanistisch-atheistischer Evolutionist. Aufrichtigkeit scheint ihm ein Fremdwort zu sein. Beispiel: Seine Äußerungen im Thread Fossilienfunde.



Wenn du hier, in aller Öffentlichkeit schon von Aufrichtigkeit sprichst, Reginald, dann hättest du im Thread - Fossilienfunde auch aufrichtig zu deiner Faschismus - Verherrlichung ehrlich und in aller Wahrhaftigkeit Stellung genommen. Anstatt hier, in einem dafür themenfremden Thread, einmal wieder, deine demagogischen Sandkastenspielerein zu befriedigen.
Dort, im besagten Thread, kein einziges Wort zu deiner Verherrlichung des III. Reiches, statt dessen hier Ströme von Krokodilstränen ob der, wie schriebst du so schön:

Lügen und Verdrehungen


das ist dann ein einzigartiges Beispiel für christliche Aufrichtigkeit, die dann einmal wieder beispielgebend für sich steht.
Und das hier und öffentlich!
Danke, dafür, Reginald.
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