Antiamerikanismus

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Shadow » Mi 23. Jun 2004, 16:29

prim_ass: Ja genau... Meinungs- und Redefreiheit werden in Amerika gross geschrieben... stimmt, darum steht auch die Polizei vor der Tür, wenn du mit deinem Nachbarn am Telefon palaverst und zufälligerweise den Namen des Präsidenten und das Wort "Bombe" in einem Satz erwähnst... darum werden vor allem HipHop und Rap Songs von Pfeiftönen dominiert und darum hast du in Shows wie Jerry Springer Schwarze Balken über gewissen Körperteilen.

Klar, wenn man das unter Meinungs- und Redefreiheit versteht...

Ausserdem... was beschwerst du dich... ich habe gesagt, dass ICH seine Meinung als Nebensächlich betrachte. ICH darf das, genau wie ICH MIR über alles ein Urteil bilden darf, wie es MIR gefällt. Warum habt ihr nur alle ein Problem damit? Achja, ich vergass... Christen lieben jeden, wie solltet ihr das Prinzip objektiver Beurteilung eines Menschen verstehn... ach, moment, ich kenn da einige, die können das trotzdem.

Bigbird: Lass dir das Post schmecken. Guten Appetit.
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Mi 23. Jun 2004, 17:07

Original von Marita
Original von Florian T
ist es Antiamerikanismus festzustellen, dass die Gründe, die die USA für den Krieg genannt haben, falsch sind? Ist es Antiamerikanismus festzustellen, dass man dort meint, sich über jegliches internationales Recht hinwegsetzen zu können?

Dann würde es dich doch sicher mit Recht interessieren, dass jetzt fortwährend WMD über den ganzen Mittelosten zerstreut gefunden werden. Überreste von Saddam´s Waffen werden gefunden und demontierte und nach Jordan, Syrien und andere Länder verpackte Fabriken…und…und…und…

http://www.worldtribune.com/worldtribune/breaking_1.html
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=36463
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=21497
http://worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=38581

Du sprichst wohl vom "UNO" Recht :roll:



Verstehe ich Dich richtig? Du möchtest damit das US-Foltergefängnis im Irak und das US-Konzentrationslager auf Guantanamo, für die Menschenrechtsverletzungen erlaubt wurden von der US-Regierung, rechtfertigen? Jahrelange Freiheitsberaubung ohne gerichtliche Beurteilung?


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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Marita » Mi 23. Jun 2004, 17:40

Original von Florian T
ach, Du willst ein Gleichgewicht in der Behandlung zwischen Donald Rumsfeld und Saddam? Oder zwischen den amerikanischen Soldaten und den irakischen Folterern? Oder wie darf ich Dich verstehen?

Ich finde es interessant, wie Du hier agierst, nach dem alle von Dir angeführten kriegsgründe weg sind, die Amerikaner einer ganzen Reihe von Kriegsverbrechen schuldig sind und sich der Aufbau eines friedlichen Iraks oder die Abwehr des Terrors so ziemlich in Luft aufgelöst haben.

Wenn ich das jetzt mit Deinen Aussagen in dem thread über Gott widerlegen in einen Zusammenhang bringe, dann will ich lieber nicht wissen, wie Deine Moral, die angeblich objektive aussehen soll. Immerhin beinhaltet sie ja Töten von wehrlosen Menschen (vulgo, Todesstrafe).

Was du in Zusammenhang bringen willst sei dir vorbehalten…

Natürlich weiss ich, dass versucht wird das Argument zu machen "die Anordung käme von oben", doch dieser MP machte solche Sachen schon lange bevor er als Gefängnis MP nach Irak gesandt wurde. http://www.nationalreview.com/lowry/lowry200406140815.asp Dieser Kerl hat offensichtlich eine lange Tradition von Misshandlungen vozuzeigen, war er ja auf lange Zeit Gefängniswächter. Den ersten Abu Ghraib Photos zu entnehmen, war er der Ringleiter und mag als eigenständiger Kontraktor gehandelt haben.

Aber hier geht doch der Sinn einer Proportion verloren. Ich leugne ja nicht dass einige Amerikaner im Irak Fehler machten und über den Strang was Amerikaner als richtig bedenken, gingen. Aber nun wird das was in diesem Fall geschah dazu gebraucht um die ganze Bemühung der Amerikaner zu vernichten und das Land als wertlos zu betiteln.

Als kleiner Nebengedanke nur noch ein Snippet von den Befürchtungen die kursieren. Die Muslim Population in Frankreich und Deutschland sind in Proportion grösser als in der US und sind, im Gegensatz zur US, nicht gut assimiliert. Wie wir ja nun sehen können, kocht das Problem in Paris gerade über. Da Paris von tausenden von Muslimischen Wohnschaften umringt ist und diese der Polizei nicht zugänglich sind, die Gesetzlosigkeit gross ist und somit ein Terroristenbrutkasten ist. Probleme in Europa sind näher als in der US.

Die EU hat keine politische Leiterschaft die gewillt wäre, etwas zu verändern, da diese Französiche Sozial-Bürokratie in Brussel steckt, die Investierungen in Europa verhindern und Jedermann und jedes Geschäftchen überregulieren. Wer kommt nun, wenn´s kracht, wie schon immer zu Hilfe?

So und jetzt werde ich mich wieder ein bisschen meiner Arbeit und Gottes Wort widmen und dir, Taube, später eine Antwort zukommen lassen 8-)
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Marita » Do 24. Jun 2004, 00:14

Original von Taube
Original von Marita
Original von Florian T
ist es Antiamerikanismus festzustellen, dass die Gründe, die die USA für den Krieg genannt haben, falsch sind? Ist es Antiamerikanismus festzustellen, dass man dort meint, sich über jegliches internationales Recht hinwegsetzen zu können?

Dann würde es dich doch sicher mit Recht interessieren, dass jetzt fortwährend WMD über den ganzen Mittelosten zerstreut gefunden werden. Überreste von Saddam´s Waffen werden gefunden und demontierte und nach Jordan, Syrien und andere Länder verpackte Fabriken…und…und…und…

http://www.worldtribune.com/worldtribune/breaking_1.html
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=36463
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=21497
http://worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=38581

Du sprichst wohl vom "UNO" Recht :roll:

Verstehe ich Dich richtig? Du möchtest damit das US-Foltergefängnis im Irak und das US-Konzentrationslager auf Guantanamo, für die Menschenrechtsverletzungen erlaubt wurden von der US-Regierung, rechtfertigen? Jahrelange Freiheitsberaubung ohne gerichtliche Beurteilung?

Du guckst zuviel CNN, lieber Taube, und was nun…gerade heute da sie wieder mal so schrecklich dumm dastehen nach den Enthüllungen von oben :P

Verwechselst du hier nicht was wichtiges. Abu Ghraib war das Foltergefängnis von Saddam, da wo Zungen unter haarsträubenden Schmerzenschreien mit Rasierklingen ausgeschnitteen wurden, da wo das Private mit dem Schwert unter herzerbarmenden Schmerzengeschrei abgezwackt wurde, da wo Mädchen unter unvorstellbaren Schmerzen vor seinen Eltern auf unerbärmliche Weise über und über vergewaltigt wurden, da wo die Infadelen bei Bewusstsein vor die reissenden Hunde geworfen wurden, da wo…willst du noch mehr? Und du meinst, dass das pornographische Benehmen von 12 US Idi-oten damit zu vergleichen sei? Ich denke nicht, dass du schon jemals nur einen Prozentsatz einer wirklichen Folter gesehen hast.

Und dann Gitmo…hmmm…
…erstens ist die Geneva Convention nur für Soldaten, die einer richtigen Armee angehören zuständig und nicht Mördern und…
…zweitens ist nirgends was von der US Regierung angeordnet worden, das gegen die Genfer Convention verstösst…siehe CNN mit Eirkuchen auf Gesicht!!!

Was dich vielleicht auch noch interessieren könnte, ist die Tatsache, dass von den hunderten von Freigelassenen auf Gitmo, alle wieder in Afghanistan unter den Taliban Mördern vorgefunden wurden. Soviel zur Unschuld der armen, "unschuldig" auf Monate Freiheitsberaubten.

Übrigens, warum ein Gerichtsurteil? Was hat die Talibanmörderbande in einem US Gerichtssaal verloren? Eine Erklärung wäre angebracht, ich denke du hast dich hier verschrieben…die Gitmo Häftlinge sind nicht US Bürger…oder was meinst du?
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Do 24. Jun 2004, 06:21

Original von Marita

...

Du guckst zuviel CNN, lieber Taube, und was nun…gerade heute da sie wieder mal so schrecklich dumm dastehen nach den Enthüllungen von oben :P

...


Übrigens, warum ein Gerichtsurteil? Was hat die Talibanmörderbande in einem US Gerichtssaal verloren? Eine Erklärung wäre angebracht, ich denke du hast dich hier verschrieben…die Gitmo Häftlinge sind nicht US Bürger…oder was meinst du?


Nee, man braucht sich heute gewiss nicht mehr CNN zu informieren, die offiziellen Sachen aus der Administration Bush zeigen genügend deutlich auf, was alles geschehen ist. Bush ist ja so unter Druck geraten, dass er langsam Informationen rausrückt.

Nein, im Konzentrationslager Guantanamo sein wahrscheinlich keine US-Bürger gefangen. Dein Statement scheint aber darauf hinzudeuten, dass Du denkst, dass man Nicht-US-Bürger unschuldig jahrelang auf Guantanamo einsperren kann. Gilt doch auch noch für Bush das Prinzip der Unschuldsvermutung - oder in diesem Fall nicht.

Übrigens ich frage mich, warum wohl die Erlaubnis unten angekommen ist mit Hunden Angst und Schrecken einzujagen sowie die Gefangenen mit Nackheit zu demütigen, hingegen die Aufhebung dieser Rumsfeld-Erlaubnis nicht unten angekommen ist.
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Do 24. Jun 2004, 06:29

Original von Marita

...

Und du meinst, dass das pornographische Benehmen von 12 US Idi-oten damit zu vergleichen sei? Ich denke nicht, dass du schon jemals nur einen Prozentsatz einer wirklichen Folter gesehen hast.

...

Schön, wie man wieder die ganze Verantwortung auf die schwächsten Glieder ablädt. Hat doch Rumsfeld die Erlaubnis, mit Hunden Angst zu machen, direkt telefonisch den untersten Soldaten übermittelt. Die Vorgesetzten sind natürlich gerade weggewesen, als dies alles geschehen ist.

Marita, Deine Argumentation war um einiges besser, als Du Dich noch hinter Bushs Kriegsgründe verschanzen konntest.

Aber es erschüttert mich schon, dass Du nun alles auf die untersten 12 abschiebst.


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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Florian T » Do 24. Jun 2004, 08:38

Hallo Marita,

für mich gelten die Menschenrechte universell, für Dich, als Vertreterin einer universellen Moral, anscheinend nur eingeschränkt. Zu den Menschenrechten gehört die Unschuldsvermutung, d.h. solange die Menschen in Guantanamo nicht verurteilt sind, sind sie unschuldig.

Ebenso gehört als oberstes Prinzip in die Menschnrechte die Achtung der Menschenwürde, die ipso facto die Anwendung von Folter automatisch und unabdingbar ausschließt.

Ein Verteidigungsminister der USA, der Folter ausdrücklich erlaubt, vor dem kann ich nur noch ausspucken, ein Richter, der die Anwendung von Folter für zulässig hält hat ein krankes Hirn oder seinen Richterschein in der Tombola gewonnen (oder beides) und ein Präsident, der so einen Verteidigungsminister und so einen Richter auch nur eine Millisekunde im Amt lässt ist für mich selber nicht mehr eine Sekunde im Amt tragbar.

Marita, Deine Argumentation klingt sehr wie: Was regt Ihr Euch über Rumsfeld und Bush auf, andere haben noch viel mehr gefoltert. Du scheinst gar nicht zu begreifen, was diese beiden der amerikanischen Nation und dem amerikanischen Volk gerade antun, welche Schande sie über das ganze Volk anhäufen. Denn ich (und ich denke auch Taube und viele andere hier) trennen zwischen diesen Verbrechern (ja, die Anordnung von Foltern ist ein Verbrechen) und dem Volk. Frag mal, ob das in der islamischen Welt auch so gesehen wird.

Und leider kommen mir auch am Volk Zweifel, wenn die Demokraten nicht den Rücktritt fordern und die Presse nicht auch laut aufschreit.

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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Wolfi » Fr 25. Jun 2004, 06:12

@Marita:
Warum sträubst Du Dich so vehement gegen eine offene Betrachtung und Einstufung der vorliegenden Tatsachen?- Ich würde wetten, Du hast für Dich schon entschieden, den Film "Fahrenheit 9/11" ganz sicher nicht anschauen zu gehen, obwohl das Verbot für diesen Film in Amerika nun doch noch aufgehoben wurde...
Wo meinst Du, wird Dich eine solche Ignoranz wohl hin bringen?- Warum bewegst Du Dich bloss in einer derart teuflisch einseitigen Betrachtungsweise?- Ich tippe mal auf unbewusste Ängste, welche bei Dir über eine längere Zeitspanne gepflanzt wurden und (da Du Dich dagegen nicht zur Wehr setztest) gedeihen konnten...
Ich möchte Dir bloss sagen: Es ist noch nicht zu spät, darüber hinweg zu kommen! Allerdings müsstest Du etwas dafür tun... Dieses Forum könnte Dir wohl dabei eine Hilfe sein. Allerdings wohl nur, wenn Du die Bereitschaft aufbringen würdest, zu fragen anstatt zu behaupten und zu hinterfragen, was an Reaktionen jeweils für Dich zurück kommt...
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Marita » Fr 25. Jun 2004, 18:43

Original von Taube
Schön, wie man wieder die ganze Verantwortung auf die schwächsten Glieder ablädt.

Auch schön (?), Taube, dass aus der Waschküche der Terroristengelder nichts wie AntiAmi Propaganda zu hören ist.

Hat doch Rumsfeld die Erlaubnis, mit Hunden Angst zu machen, direkt telefonisch den untersten Soldaten übermittelt. Die Vorgesetzten sind natürlich gerade weggewesen, als dies alles geschehen ist.

…und dann aber kurz nachher wieder aufgehoben…aber das möchtest du nicht propagieren? Zudem wäre es schön wenn du die Dokumente zeigen würdest, von denen du behauptest, dass und welche Folterungen von Rumsfeld angeordnet wurden. Wie kommt es, dass hier nur Höresagen genügt, sonstwo aber immer nach Quellen verlangt wird? Ist das nicht ein bisschen bedenklich?

Marita, Deine Argumentation war um einiges besser, als Du Dich noch hinter Bushs Kriegsgründe verschanzen konntest.

Habe ich je behauptet, dass ich mit ALLEM der Regierung einverstanden war. Ich habe lediglich eure ganz tollen Halb- und Unwahrheiten ein bisschen zurecht gerückt.

Aber es erschüttert mich schon, dass Du nun alles auf die untersten 12 abschiebst.

Und mich, lieber Taube, erschüttert, dass ihr die Unverschämtheiten der "untersten 12" der US mit den grauenhaften Folterungen von Saddam´s obersten Tausend an seinem eigenen Volk gleichsetzen oder noch schlechter, darüber setzen wollt…dass ihr dabei ganz einfach wegschauen könnt... :x
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Marita » Fr 25. Jun 2004, 19:15

Original von Florian T
für mich gelten die Menschenrechte universell, für Dich, als Vertreterin einer universellen Moral, anscheinend nur eingeschränkt. Zu den Menschenrechten gehört die Unschuldsvermutung, d.h. solange die Menschen in Guantanamo nicht verurteilt sind, sind sie unschuldig.

Na und…ich verstehe nicht was du hiermit aussagen möchtest, habe ich was anderes gesagt?

Ebenso gehört als oberstes Prinzip in die Menschnrechte die Achtung der Menschenwürde, die ipso facto die Anwendung von Folter automatisch und unabdingbar ausschließt.

Hättest du diesen Ratschlag nicht eher Bin Laden und Saddam und seinen Henkern geben sollen…?

Ein Verteidigungsminister der USA, der Folter ausdrücklich erlaubt, vor dem kann ich nur noch ausspucken, ein Richter, der die Anwendung von Folter für zulässig hält hat ein krankes Hirn oder seinen Richterschein in der Tombola gewonnen (oder beides) und ein Präsident, der so einen Verteidigungsminister und so einen Richter auch nur eine Millisekunde im Amt lässt ist für mich selber nicht mehr eine Sekunde im Amt tragbar.

Und was an den Anordnungen (siehe Originaldokument) wäre nun "Folter"?
http://www.dod.gov/news/Jun2004/d20040622doc5.pdf

Marita, Deine Argumentation klingt sehr wie: Was regt Ihr Euch über Rumsfeld und Bush auf, andere haben noch viel mehr gefoltert. Du scheinst gar nicht zu begreifen, was diese beiden der amerikanischen Nation und dem amerikanischen Volk gerade antun, welche Schande sie über das ganze Volk anhäufen.

Und was an diesen Anordnungen (siehe Originaldokument), lieber Florian, sollte der US eine Schande sein?
http://www.usatoday.com/news/_photos/2004/06/05-06.pdf

Denn ich (und ich denke auch Taube und viele andere hier) trennen zwischen diesen Verbrechern (ja, die Anordnung von Foltern ist ein Verbrechen) und dem Volk. Frag mal, ob das in der islamischen Welt auch so gesehen wird.

Sind die scheusslichen Hinrichtungen von Berg, Pearl etc. das, was die "islamische Welt" so sieht?

Und leider kommen mir auch am Volk Zweifel, wenn die Demokraten nicht den Rücktritt fordern und die Presse nicht auch laut aufschreit.

Ach, Florian, du und "Taube und viele andere hier" liest zuviel Moorische AntiAmi Propaganda... :roll:
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Marita » Fr 25. Jun 2004, 20:10

Original von Wolfi
Warum sträubst Du Dich so vehement gegen eine offene Betrachtung und Einstufung der vorliegenden Tatsachen?- Ich würde wetten, Du hast für Dich schon entschieden, den Film "Fahrenheit 9/11"

Du bist doch hoffentlich nicht etwa unter dem höllischen Eindruck, dass das ein Dokumentarfilm ist? Um ein Dokumentarfilm sein zu können, müssten erst alle Michael Moore Lügen daraus entfernt werden. Hätte er sein Talent gebraucht um eigentliche Kulturfilme zu machen und Bücher frei von Verdrehung und Verlogenheit zu schreiben, so hätte er vielleicht eine brauchbare Kritik der heutigen Regierung anbieten können.

ganz sicher nicht anschauen zu gehen, obwohl das Verbot für diesen Film in Amerika nun doch noch aufgehoben wurde...

Zwar weiss ich nichts von einem Verbot, lieber Wolfi, aber du hast recht, ich werde mir den Film nicht anschauen gehen und zwar aus dem selben Grund ich "The Passion of the Christ" nicht anschauen ging: ich gehe prinzipiell nicht in´s Kino.

Wo meinst Du, wird Dich eine solche Ignoranz wohl hin bringen?- Warum bewegst Du Dich bloss in einer derart teuflisch einseitigen Betrachtungsweise?- Ich tippe mal auf unbewusste Ängste, welche bei Dir über eine längere Zeitspanne gepflanzt wurden und (da Du Dich dagegen nicht zur Wehr setztest) gedeihen konnten...

Du bist zwar ursig nett, aber ziemlich wölfisch irregeleitet. Ich frage mal dich, wie kannst du dich nur bloss in so einer teuflisch "Mooreseitigen" Betrachtungsweise bewegen? Hast Du denn kein eigenes Urteilsvermögen…musst du dich wirklich ausschliesslich an der AntiAmi Propaganda von Michael Moore et al orientieren? Sehen wir mal was bei dir gepflanzt wurde:
Moore´s Favoritenaussage: "THERE…IS…NO…TERRORIST…THREAT!" Warum dann, lieber Wolfi, nehmen Terroristen Hilfe von ihm? Imam Samudra, der Anführer der Muslim Terroristen die vor zwei Jahren in Paddy´s Nachtlokal in Bali 202 Menschen ermordeten, erklärte der Polizei beim Verhör "ich sah dort viel WHITEYS tanzen und viele WHITEYS trinken". Ein "KILL WHITEY" (Titel eines Kapitel´s in Moore´s Buch Stupid White Men ) mit aller Macht. Anwalt Qaidar Faisal beendete seine Verteidigung von Samudra mit loben der Taliban und zitieren von "Anti-West Texten" einschliessend Moore´s "Stupid White Men"!

Ich möchte Dir bloss sagen: Es ist noch nicht zu spät, darüber hinweg zu kommen! Allerdings müsstest Du etwas dafür tun... Dieses Forum könnte Dir wohl dabei eine Hilfe sein. Allerdings wohl nur, wenn Du die Bereitschaft aufbringen würdest, zu fragen anstatt zu behaupten und zu hinterfragen, was an Reaktionen jeweils für Dich zurück kommt...

Und wen, lieber Wolfi, sollte ich dann deiner Meinung nach befragen?
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Wolfi » Sa 26. Jun 2004, 05:42

@Marita :
Du bist doch hoffentlich nicht etwa unter dem höllischen Eindruck, dass das ein Dokumentarfilm ist?

Wusste bisher noch gar nicht, dass es sich hierbei um einen Dok.film handeln soll. Ich sah erst ein paar Ausschnitte; es waren keine gestellten Szenen, sondern Bush wie er sich nun mal eben in der Vergangenheit präsentierte. Glaub mir: Allein diese wenigen gezeigten Sequenzen waren schon peinlich und beschämend genug, um kein Verständnis mehr dafür aufzubringen, wenn eine Nation wie die USA diese Figur nicht raschmöglichst seines Amtes enthebt.

Um ein Dokumentarfilm sein zu können, müssten erst alle Michael Moore Lügen daraus entfernt werden.

Wie kommst Du dazu von Lügen zu reden, wenn Du den Film ja offensichtlich auch noch nicht gesehen hast?-

Hätte er sein Talent gebraucht um eigentliche Kulturfilme zu machen und Bücher frei von Verdrehung und Verlogenheit zu schreiben, so hätte er vielleicht eine brauchbare Kritik der heutigen Regierung anbieten können.

Was wäre denn in Deinen Augen eine brauchbare Kritik wenn´s um Bush und seine Schergen geht?-

Zwar weiss ich nichts von einem Verbot, lieber Wolfi, aber du hast recht, ich werde mir den Film nicht anschauen gehen und zwar aus dem selben Grund ich "The Passion of the Christ" nicht anschauen ging: ich gehe prinzipiell nicht in´s Kino.

Von wegen Verbot gibt´s genug Info im Netz, wenn´s Dich interessieren sollte. Du gehst also prinzipiell nicht ins Kino, kritisierst aber gerne mit, wenn´s um den einen oder anderen Film geht? Hmmm...

Du bist zwar ursig nett, aber ziemlich wölfisch irregeleitet.

Ich weiss leider weder was ursig nett sein soll, noch wo ich wölfisch irregeleitet sein soll?-

Ich frage mal dich, wie kannst du dich nur bloss in so einer teuflisch "Mooreseitigen" Betrachtungsweise bewegen? Hast Du denn kein eigenes Urteilsvermögen…musst du dich wirklich ausschliesslich an der AntiAmi Propaganda von Michael Moore et al orientieren?

Meine Kritik kann nicht "Moore-seitig" sein, da ich von diesem Mann erst weiss, dass er dick ist und dass er schon Einiges an Filmen und Büchern gemacht haben soll. Ich habe aber noch nichts von ihm gesehen oder gelesen.

Sehen wir mal was bei dir gepflanzt wurde:
Moore´s Favoritenaussage: "THERE…IS…NO…TERRORIST…THREAT!" Warum dann, lieber Wolfi, nehmen Terroristen Hilfe von ihm? Imam Samudra, der Anführer der Muslim Terroristen die vor zwei Jahren in Paddy´s Nachtlokal in Bali 202 Menschen ermordeten, erklärte der Polizei beim Verhör "ich sah dort viel WHITEYS tanzen und viele WHITEYS trinken". Ein "KILL WHITEY" (Titel eines Kapitel´s in Moore´s Buch Stupid White Men ) mit aller Macht. Anwalt Qaidar Faisal beendete seine Verteidigung von Samudra mit loben der Taliban und zitieren von "Anti-West Texten" einschliessend Moore´s "Stupid White Men"!

Anwälte sind Rhetoriker und die klauben sich nun mal zusammen, was sie für ihren Auftritt eben gerade brauchen. Ich nehme nicht an, dass er direkt mit Michael Moore korrespondiert hat zuvor, oder?- Also warum versuchst Du Moore deshalb fast eine Art Kooperation mit den Terroristen zu unterstellen?- Und: Was meinst Du, wo Bush alles her hat, was er da so in regelmässigen Abständen von sich gibt?- Meinst Du etwa, es wäre G.W. Bush´s eigene Idee gewesen, auf den Irak einzudreschen?- I doubt it! Ich traue ihm noch nicht mal so viel zu... Weisst Du übrigens, was aus seinen früheren Alkoholproblemen geworden ist?- Hat er wenigstens das inzwischen in den Griff gekriegt?


Ich möchte Dir bloss sagen: Es ist noch nicht zu spät, darüber hinweg zu kommen! Allerdings müsstest Du etwas dafür tun... Dieses Forum könnte Dir wohl dabei eine Hilfe sein. Allerdings wohl nur, wenn Du die Bereitschaft aufbringen würdest, zu fragen anstatt zu behaupten und zu hinterfragen, was an Reaktionen jeweils für Dich zurück kommt...

Und wen, lieber Wolfi, sollte ich dann deiner Meinung nach befragen?

Nun, hier im Netz kommt mir spontan eine ganze Reihe von Leuten in den Sinn, welche Dir bestimmt Neues zu vermitteln hätten: Florian, Weisses Licht, Taube, Pumi, Ainu Elfe, BigBirdy, Stürmerschreck, Shadow oder auch Pare (ähm, der heisst ja nun anders). Scardanelli hat sich ja leider etwas zurück gezogen... Also Du siehst: An Leuten dürfte es hier nicht fehlen. Nur bin ich mir nicht sicher, ob das hier die geeignete Form wäre, um persönliche Tiefenforschung zu betreiben. So was könnte ja durchaus auch aus dem Ruder laufen und von daher würde ich Dir doch eher reale Gesellschaft für eine Aufarbeitung empfehlen. Übrigens: So was ist übrigens eine total spannende Angelegenheit und mehr wert als jeder Kinofilm! ;)
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Shadow » Sa 26. Jun 2004, 08:08

Fakt ist, es wird zu jedem Thema immer mehrere Standpunkte geben. Und zu heissen Themen werden immer viele Lügen und Halbwahrheiten hinzugedichtet.

So ist es sehr gut Möglich, Marita, dass nicht alles aus der Presse der Wahrheit entspricht. Aber eines musst du bedenken: In jeder Lüge steckt ein Funken Wahrheit. Und das ist dein Problem: Du glaubst NICHTS, was gegen amerikanische Politik spricht. Und das ist verdammt gefährlich.

Und begrabe endlich dein Argument Saddam sei noch viel Schlimmer gewesen. Und begrabe dein Argument, es seien nur die untersten 12 gewesen. Du wirfst kein gutes Bild auf dich und deinen Glauben. Denn Jesus selbst sagte "Wenn dich jemand auf deine linke Wange schlägt, so halte ihm auch deine Rechte hin" und er sagte, "Wenn dich jemand nötigt 1000 Schritte mit ihm zu gehen, so gehe mit ihm 2000" Er sagte NICHTS von Auge um Auge und Zahn um Zahn! Also Marita! Wer die Frechheit besitzt von islamischen Ländern Gerechtigkeit für Christen zu Verlangen, der darf nicht gleichzeitig Muslime wie Dreck behandeln. Wer verlangt muss vormachen!

Ausserdem: Wenn also nur die untersten 12 diese Schandtaten begangen haben, warum wurde Saddam Hussein dann verhaftet? Woher weisst du, dass er überhaupt die Befehle zu diesen Folterlagern gegeben hat? Sag jetzt nicht aus der Presse, sonst lache ich dich aus! Du kannst nämlich nicht hingehen und uns für dumm verkaufen, weil wir der Presse ein Stück weit glauben, gleichzeitig aber der PResse 100%ige kredibilität einräumen, sobald sie deine Sprache spricht.

Marita, deine Argumentation und die vieler anderer Amerikaner, inklusive der Bush-Regierung, sind schwach bis kontraproduktiv. Wenn Moore lügt, erkläre mir, wie er in diese Bank spazieren konnte und für den Abschluss eines Kontos eine Waffe bekam. Dafür gibt es von dieser Bank veröffentlichte Werbung als Beweis! In den Friseurladen, wo er die Munition kaufte, kannst du wohl heute noch hineinspazieren, wenn du das nachprüfen willst.
Und erkläre mir eins: Wie hat er Bushs Reden und seine Gesetzeserlasse gefälscht?

Der Witz an Moore und Bush ist eben, wenn du Moore nach Beweisen fragst, dann liefert er dir welche. Egal ob du sie glaubst oder nicht, aber er kann dir Beweise liefern. Wenn du Bush nach Beweisen fragst, dann wechselt er entweder, ziemlich offensichtlich mit Unbehagen, das Thema oder erklärt sie für Geheim. Und nun erkläre du mir, wenn du Richter wärst und der Anwalt des Verteidigers würde dir sagen "Schaut mal, ich habe hier unumstössliche Beweise, ich kann sie euch aber nicht zeigen"... würdest du den Angeklagten freisprechen? Würdest du ihn freisprechen, wenn es um Massenmord geht? Ja? Warum habt ihr dann derart viele Gefangene im Todestrank drüben im Amiland?

Nach wie vor versuche ich Amerikaner kennen zu lernen, mit denen man normal reden kann... Amerikaner, die nicht wie Zeugen Jehovas argumentieren... Ich brauche langsam wieder positiven Input, denn im Moment steht der Schnitt für dieses Volk auf einem Tiefpunkt.
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon William Penn » Sa 26. Jun 2004, 11:15

Hallo Shadow,

apropos "Zeuge Jehovas": Ein Freund von mir ist Zeuge Jehovas und bereist als Unternehmensberater die ganze Welt. Vor einigen Monaten hielt er sich in den Staaten auf und mußte sich als Europäer von einem US-Bürger folgenden Kommentar zum Iraq-Krieg anhören: "Eine Frechheit ist es, daß unser Öl unter dem Iraq liegt!" Mein ZJ-Freund war völlig sprachlos! - Gruß, WP ;)

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Shadow » Sa 26. Jun 2004, 12:42

William: Eben sowas versteh ich dann wirklich nicht... solche Beispiele gibt es zu Hauf und langsam aber sicher komm ich nicht umhin, aus Mangel an Gegenbeispielen, das ganze Volk unter dem Licht zu sehn...
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Mo 28. Jun 2004, 09:24

Original von Marita
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Hat doch Rumsfeld die Erlaubnis, mit Hunden Angst zu machen, direkt telefonisch den untersten Soldaten übermittelt. Die Vorgesetzten sind natürlich gerade weggewesen, als dies alles geschehen ist.

…und dann aber kurz nachher wieder aufgehoben…aber das möchtest du nicht propagieren? Zudem wäre es schön wenn du die Dokumente zeigen würdest, von denen du behauptest, dass und welche Folterungen von Rumsfeld angeordnet wurden. Wie kommt es, dass hier nur Höresagen genügt, sonstwo aber immer nach Quellen verlangt wird? Ist das nicht ein bisschen bedenklich?


...einfach die Beiträge mal durchlesen, dann siehst Du, dass ich die Aufhebung erwähnt habe!

...aber leider, leider hat das anscheinend nichts genutzt, um die Amtsstellen etwas sensibler werden zu lassen. Übers Wochenende hat ja der CIA bekannt gegeben, dass sie jetzt die umstrittenen Verhörmethoden mal aufgeben würde - dies gelte aber nicht für Guantanamo. Interessant nicht wahr?



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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Wolfi » Mo 28. Jun 2004, 10:03

@Taube:
Interessant?- Ich weiss nicht recht; wohl eher traurig...

Ich möchte aber wieder mal einen Bogen zum eigentlichen Thema ("Antiamerikanismus";) schlagen:

Wogegen wehren wir uns eigentlich, wenn wir gegen "Amerika" sind?- Was verkörpert denn die USA?- Allein an diesem Punkt werden wir wohl in den Meinungen schon ziemlich auseinander driften: Für die Einen ist Amerika schlicht immer noch das Land, welches Europa vor einem Hitler-Imperium bewahrt hat. Für Andere wiederum ist es das Volk, welches die Ureinwohner Amerikas fast ausgerottet (und den Rest brutal unterdrückt) hat. Wiederum für Andere ist Amerika nach wie vor das Land der unbegrenzten Möglichkeiten... :roll: Wiederum welche sehen darin die Wiege und die Hochburg des Kapitalismus oder den Zerstörer jeglicher Kultur (McDonald´s lässt grüssen...). Und für die Grünen dürfte Amerika wegen der gnadenlosen Ausbeutung und Verschleuderung der natürlichen Ressourcen das Monster Nummer 1 sein unter den bekannten Nationen...

Wie auch immer: Bei all den Vorwürfen, welche wir glauben, Amerika machen zu müssen, können wir uns ziemlich sicher in der einen oder anderen Form (oder Situation) auch selber an der Nase nehmen... Wie wohl ist uns doch insgeheim, dass uns mit Amerika immer noch ein Sündenbock vorgelagert ist, damit wir unseren eigenen Schwächen weiterhin freien Lauf lassen können... :roll:
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Florian T » Mo 28. Jun 2004, 12:25

Hallo Wolfi,

stimmt, es hat ja auch in der deutschen Politik eine (wenn auch nur kurze) Diskussion über die Zulässigkeit von Folter gegeben. Doch es ist bei uns halt immer noch so, dass kein Minister dies erlaubt.

Marita,

"dass aus der Waschküche der Terroristengelder nichts wie AntiAmi Propaganda zu hören ist."

Da steckt mehr Wahrheit drin, als Du es selber vielleicht wahr haben willst. Immerhin hat das weiße Haus, die Bewaffnung und das Training u.a. von Taliban und der Armee von Saddem über Jahrzehnte finanziert.

Immerhin haben die USA Saddam selbst dann noch in einem Angriffskrieg gegen einen anderen Staat geholfen, als dieser Giftgas gegen die eigene Zivilbevölkerung eingesetzt hat.

Denn was ich gesagt habe, wo Du so laut die angeblichen Beweisdokumente verlangt hast, das waren immerhin Dokumente des weißen Hauses, insofern kam meine "AntiAmi" Propaganda tatsächlich aus einer nachgewiesenen Waschküche für Terroristengelder.

Und eines noch: All dies, was Rumsfeld erlaubt hat (und wenn er es nur an einer Person für 5 minuten erlaubt hätte) ist nach internationalen Konventionen und nach deutschem Strafgesetzbuch (sowie dem amerikanischen Strafgesetzbuch) nicht erlaubt. Und nach den drei von mir genannten Maßstäben ist einiges davon ganz klar Folter.

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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Florian T » Do 8. Jul 2004, 13:50

Hallo,

tja, die letzten Meldungen gehen nun auch in Rictung der Mißhandlung von Kindern.... bin mal gespannt, was Marita dazu so sagt.

Florian
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Do 8. Jul 2004, 13:54

...wird sicher wieder ein Einzelfall gewesen sein, kein Vorgesetzter hat es gemerkt, dass Kinder einglocht wurden.
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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon Taube » Do 8. Jul 2004, 13:57

Dies ist zwar schon letzte Woche bekannt gewesen. Aber hier eine Meldung von vielen: tagesschau.de
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon gläubiger Skeptiker » Do 29. Jul 2004, 11:03

89% von 1400 Stimmen erachten den neuen Doku-Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11" als wichtig zur Aufklärung.

So berichtet es GMX in einer Umfrage:

http://www.gmx.net/de/themen/unterhaltung/film/filmderwoche/304310.html?CUSTOMERNO=20984977&t=de1285321815.1091095024.171fafe2

Soviel von meiner Seite zum Antiamerikanismus!
.•:*¨¨*:•.Mach das Licht an!.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.Ich höre nichts!.•:*¨¨*:•.

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Re: Situation im Irak der in Palästina immer ähnlicher

Beitragvon tiefe Trauigkeit » Do 29. Jul 2004, 11:20

Original von Florian T
Hallo,

tja, die letzten Meldungen gehen nun auch in Rictung der Mißhandlung von Kindern.... bin mal gespannt, was Marita dazu so sagt.

Florian


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Ein Tag nur 10 Sekunden
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Boggie » So 15. Aug 2004, 21:59


Ist denn der Antiamerikanismus denn ein solcher ? Ist es denn nicht eher ein Anti-Bushismus ?

Ist es nicht ein einfach der Unmut gegen das autoritäre Verhalten, mit Gewalt und Tod ein Exempel zu statuieren, Rache zu üben?

Boggie
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Mi 15. Sep 2004, 05:57

Es ist mit den Amis wie mit den Israelis: Ihre offizielle Politik schiesst sie schrittweise mehr und mehr ins Abseits. Neuste Coups: Israel fordert von Amerika das Geld (welches Amerika ja selber gar nicht hat) für neue Militärstützpunkte und Amerika seinerseits liberalisiert den privaten Waffenerwerb. Die unheilige Allianz dieser Zweien hat nun mal die Macht, Angst und Schrecken in der Welt zu verbreiten. Ihr aktuelles Streben scheint auf Machtexpansion und Unterdrückung ausgelegt zu sein. Also für mich ist es problemlos nachvollziehbar, dass solches Gebaren nicht überall auf wohlwollende Zustimmung trifft. Beunruhigend genug, dass sich Etliche davon ins Boxhorn jagen lassen...
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Na wenigstens haben die Brüder Humor ;)

Beitragvon Journalist » Do 23. Sep 2004, 13:46

Herzlich & Gruß
C.


Yo Sista: US-Jugendkultur entdeckt Jesus als neue HipHop-Ikone

„Surfen für Jesus“ markierte schon Ende der 1980er-Jahre den augenzwinkernden Aufruf, ganz gewöhnliche Alltagstätigkeiten in den Dienst des Höchsten zu stellen. Gleichzeitig markierte der Leitspruch einen – ebenfalls nicht ganz ernst gemeinten - Reibungspunkt zwischen bibeltreuen Christen und den Anhängern der so genannten Spaß-Generation. Inzwischen scheint es, als habe die „Alltag für Jesus“-Welle auch die Vereinigten Staaten von Nord Amerika erreicht. Statt „Liebe und Frieden“, zieren Aufdrucke wie „Meine Burg ist Gott“ die T-Shirts der Jugendlichen und die ungekrönten Könige der Ghetto-Musik verdienen Millionen mit frommem HipHop, der die gute Botschaft in eindringliche Worte fasst.

Einer von denen, die es geschafft haben, ist Kanye West. Der 26-jährige Musiker ersetzte die Genre-üblichen Gewaltphantasien durch eine ausgiebige Zwiesprache mit Gott und stürmte prompt die Hitparaden und das Musik-Fernsehen. Beobachter gehen davon aus, dass der plötzliche Boom christlicher Inhalte das Zurückschlagen eines Pendels markiert. Jahrelang hatte die US-amerikanische Musik- und Jugendkultur vor allem durch ihre Gewaltbereitschaft auf sich aufmerksam gemacht. Nun scheint es, als gleite die Szene in ein anderes Extrem. Der Rap-Musiker Mase – einst vor allem wegen seiner sexuellen Freizügigkeit bekannt – leitet eine eigene Kirchengemeinde und der ehedem geschlechtslose „Prince“ schärft den Sinn seiner Anhänger für Begriffe wie „Glaube“, „Prügelstrafe“ und „Moral“.

Auf Anhieb durchschaut hat diese neue Predigergeneration auf jeden Fall die vielfältigen Möglichkeiten, auch individuelle Gottesdienst-Formen in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Während Ex-Rapper Mase gar nicht daran denkt, sich von Schmuck und Juwelen zu trennen („Ist doch gut, wenn mich die Kids mit meinen Diamanten sehen und wissen, ich musste für diesen Lebensstil niemanden bedrohen.“), sieht dessen ebenfalls geläuterte Musiker-Kollege „DMX“ keinen Widerspruch zwischen christlicher Verkündigung und einem schwelenden Dauerkonflikt mit den Justizbehörden des Landes: „Ein Prediger kann dir nichts über das Abfeuern eines Gewehres erzählen, wenn er nicht selber damit geschossen hat. Wegen dem Mist, den ich gebaut habe, kann ich ganz andere Leute zu Jesus bringen." Auch unter diesem Aspekt ist es schade, dass Dennis Wilson („Beach Boys“) schon 1983 bei einem Sport-Unfall ums Leben gekommen war. Die Zeit wäre reif für ein bisschen Sommer-Musik und einen bunten Auto-Aufkleber: Ich surfe für Jesus!


Quelle: www.DIAKOnetz.de
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Re: Na wenigstens haben die Brüder Humor ;)

Beitragvon parepidimos » Do 23. Sep 2004, 14:13

@Journalist: Du hast Quellenangabe und eigenen Kommentar vergessen. Artikel woertlich ins Forum kopieren - zu allem Elend in einen weitgehend unpassenden Thread - macht sich schlecht.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon zoepeople » So 5. Dez 2004, 21:26

Hallo Xenon
Und viiiiielen DANK für deinen Beitrag.ich Liebe nämlich
die USA,die ja 1.mal schon fälschlich als Amerika bezeichnet
wird. Womit aber Eigentlich die beiden Kontinente gemeint
sind.
Ich liebe aber auch viele andere Menschen
verschiedenster Art und Hautfarbe.Oh!!! Ich bin ja so
froh deinen Beitrag gefunden zu haben,es tut mir so weh
dass Europäer,die Ihre Freiheit und Ihren Wohlstand
diesen Staaten zu verdanken haben,derart blöd tun!!! :cry:

Gruss Zoepeople
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Florian T » Mi 12. Jan 2005, 17:54

Hallo,

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,336509,00.html

nun ist es also offiziell, man sucht noch nicht einmal mehr nach dem Grund, der immer den Krieg als Notwendigkeit darstellen sollte.

Und ob es den Irakis im Moment besser geht als vor dem amerikanischen Angriff bezweifle ich doch ganz gewaltig.

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Pumi » Do 10. Feb 2005, 14:23

Ich dachte, das gehört auch hier her... :D

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Pumi » Fr 4. Mär 2005, 21:25

Original von Basler Zeitung
USA kritisieren Menschenrechte in der Schweiz

Bern. SDA/baz. Das US-Aussenministerium hat in seinem jährlichen weltweiten Menschenrechtsbericht die Schweiz trotz einer insgesamt positiven Gesamtbilanz in einzelnen Fällen kritisiert. EDA- Sprecherin Carine Carey wollte den Bericht nicht kommentieren. In dem Bericht, der am Freitag von den Westschweizer Zeitungen «Tribune de Genève» und «24 Heures» vorgestellt wurde, beurteilt Washington die Situation in der Schweiz im Allgemeinen als gut. Im Jahr 2004 seien keine politischen Morde im Auftrag der Regierung vorgekommen.

Kritisiert wurden die Kantonspolizeien in der Waadt und in Basel- Stadt, die während Einsätzen zwei Menschen getötet haben. Das US- Aussenministerium hält allerdings fest, dass die Vorgehensweise der Polizei von den Behörden als Notwehr dargestellt werde. Weiter kritisiert das US-Aussenministerium unter Berufung auf den Jahresbericht von Amnesty International auch Fälle von Misshandlungen durch die Kantonspolizeien in Genf, Glarus, Zürich und Basel. Betroffen davon seien vor allem dunkelhäutige Personen.

:shock: ... Glashaus ... Steine ... :?
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Ainu Elfe » Sa 5. Mär 2005, 11:04

boah...aber echt. frechheit!
Tempora mutantur nos et mutamur in illis.


auch der schönste sommer wird
einmal herbst und welke spüren
halte blatt geduldig still
wenn der wind dich will entführen


ewiges ist nicht auf erden
als der wandel, als die flucht


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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Flash » Mi 20. Apr 2005, 12:05

Noch ne Info;

Die Schweizer trinken doppelt soviel Kaffee wie die Amerikaner! (pro Kopf natürlich)

Für alle überheblichen Schweizer die das Gefühl haben wir seien die g******* und die Amerikaner die Schande des Erdballs.

Desweiteren sollte man dabei bedenken das ein Kaffeestrauch 1.5kg Kaffebohnen pro JAHR produziert und die von Hand abgelesen werden.
Das Leben ist kein Spiel, - Das Leben ist ein Zustand.

Frauen kommen und gehen, - Das Forum ist das Bleibende! :D
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Mi 20. Apr 2005, 12:15

(sorry, doppelt gelöscht)
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Mi 20. Apr 2005, 12:16

Flash, was sollen wir jetzt mit dieser info?


Für alle überheblichen Schweizer

zum beispiel, dass die schweizer nicht überheblich sein sollten, weil sie mehr kaffee trinken (= schlecht)?

die Amerikaner die Schande des Erdballs.

oder die amis seien nicht die schande ... weils sie weniger kaffee trinken (= gut)?

zusammenhang? vielleicht bin nur ich heute oder auch sonst besonders dumm :?

Desweiteren sollte man dabei bedenken das ein Kaffeestrauch 1.5kg Kaffebohnen pro JAHR produziert und die von Hand abgelesen werden.

also du meinst, wenn die dort unten so arm sind, sollten sie nicht noch für uns kaffeebohnen von hand lesen müssen und uns verkaufen dürfen :?
resres
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Jack » Mi 20. Apr 2005, 12:17

Original von Flash
Noch ne Info;

Die Schweizer trinken doppelt soviel Kaffee wie die Amerikaner! (pro Kopf natürlich)

Für alle überheblichen Schweizer die das Gefühl haben wir seien die g******* und die Amerikaner die Schande des Erdballs.

Desweiteren sollte man dabei bedenken das ein Kaffeestrauch 1.5kg Kaffebohnen pro JAHR produziert und die von Hand abgelesen werden.


zudem sollten wir auch bedenken, dass die Franzosen etwa 3 x soviel Wein konsumieren wie die Schweizer den Raclette-Käse waschen. Trauben wachsen in Chile, deswegen sind die Japaner nun verruckt auf die Chinesen. Ganz davon ab, dass nun die Amerikaner wegen dem Hirsemangel in Angola ihren Rumi nach Hawaii schicken um dort zu sünnelen. Bild
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Der Neue » Mi 20. Apr 2005, 12:30

Original von Flash
Desweiteren sollte man dabei bedenken das ein Kaffeestrauch 1.5kg Kaffebohnen pro JAHR produziert und die von Hand abgelesen werden.

Was will uns der Autor damit sagen? :?
An einer Erdbeerpflanze wachsen pro Jahr vielleicht 200g Erdbeeren, und die werden auch von Hand gepflückt.
Nirgends auf der Welt wird auch nur annähernd so viel Erdbeerjoghurt gegessen wie in den USA (gut, zugegeben, da ist selten eine echte Erdbeere drin).
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Baja » Mi 20. Apr 2005, 12:41

Original von Flash
Noch ne Info;

Die Schweizer trinken doppelt soviel Kaffee wie die Amerikaner! (pro Kopf natürlich)

Für alle überheblichen Schweizer die das Gefühl haben wir seien die g******* und die Amerikaner die Schande des Erdballs.

Desweiteren sollte man dabei bedenken das ein Kaffeestrauch 1.5kg Kaffebohnen pro JAHR produziert und die von Hand abgelesen werden.


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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Flash » Mi 20. Apr 2005, 15:13

:D :D :D *michköstlichamüsier*

Okay, was ich aufzeigen wollte;
-Die Amerikaner sind vielleicht viele etwas dicker
-dafür haben wir mehr Kaffesüchtige mit gelben Zähnen, die zuwenig schlafen und zuviel Kaffee trinken

-Wir vernichten beutelweise Kaffee und sind uns nicht bewusst, unter was für Anstrengungen so ein Pack zustande gekommen ist. (pro Pack ein Busch ein Jahr)
-Andere arbeiten hart, damit wir in Europa im Ueberschuss leben können. Damit wir massenhaft Kaffee vernichten können, während die Amerikaner wenigstens diesbezüglich etwas gemässigter sind.
-gleichzeitig wissen wir das das Land den Kaffeexport braucht, ... oder z.Bsp. auf Kokain ausweichen muss.

FAZIT; von allem: Es gibt nicht das SUPER und das ***** Land! Und es ist falsch, auf Länder als Ganzes hinabzuschauen.

Die Schweiz hat genügend Gründe nicht überheblich zu werden.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Baja » Mi 20. Apr 2005, 16:09

Original von Flash
:D :D :D *michköstlichamüsier*

Okay, was ich aufzeigen wollte;
-Die Amerikaner sind vielleicht viele etwas dicker
-dafür haben wir mehr Kaffesüchtige mit gelben Zähnen, die zuwenig schlafen und zuviel Kaffee trinken

-Wir vernichten beutelweise Kaffee und sind uns nicht bewusst, unter was für Anstrengungen so ein Pack zustande gekommen ist. (pro Pack ein Busch ein Jahr)
-Andere arbeiten hart, damit wir in Europa im Ueberschuss leben können. Damit wir massenhaft Kaffee vernichten können, während die Amerikaner wenigstens diesbezüglich etwas gemässigter sind.
-gleichzeitig wissen wir das das Land den Kaffeexport braucht, ... oder z.Bsp. auf Kokain ausweichen muss.

FAZIT; von allem: Es gibt nicht das SUPER und das ***** Land! Und es ist falsch, auf Länder als Ganzes hinabzuschauen.

Die Schweiz hat genügend Gründe nicht überheblich zu werden.


Herrlich, so ein kindliches Gemüt.

Darf ich fragen wie alt du bist?
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