Antiamerikanismus

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Antiamerikanismus

Beitragvon Xenon » Fr 24. Okt 2003, 10:09

Höchst interessant zu beobachten, wie in einer von A bis Z amerikanisierten Welt des europäischen Kontinents, antiamerikanisches Gedankengut, welches ja schon beinahe eine Modeerscheinung ist, ständig neue Impulse erhält.
Viele sich für sehr tolerant haltende Menschen, die ständig von Rassendiskriminierung gegenüber Schwarzen und anderen ethnischen Minderheiten meinen warnen zu müssen, schrecken nicht im Geringsten davor zurück, 240 Mio. Menschen kollektiv als dumm,arrogant, selbstbezogen und verbrecherisch zu verurteilen.
Solche krassen Unterstellungen zeugen meines Erachtens nicht nur von einer Dummheit ohne gleichen, sondern sind auch der Ausdruck eines fehlenden Vermögens zur Differenzierung.
Interessant, wie viele Leute sich jetzt als Amerika-Experten aufspielen, Leute die nicht einmal wissen wo Amerika auf einer Weltkarte zu finden ist, oder jemals dort gewesen wären...
Eine in Amerika lebende Familie erzählte mir, dass selbst SIE keine Ahnung von den politischen Geschehnissen dort hätten, doch gut gibts ja noch die allklugen Europäer...

Ich hab keine Probleme mit einer differenzierten Meinung oder einer Kritik an der Regierung Bush, aber manchmal komme ich doch schon etwas ins Staunen, wenn sich Toleranz predigende Menschen mit solchen allquantorischen Aussagen derart abfällig über eine ganze Bevölkerung äussern....
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Fr 24. Okt 2003, 14:29

Die Leute in meinem Bekanntenkreis, die nicht wissen, wo Amerika liegt, kann man an einer Hand abzählen... Auf der anderen Seite wird in Amerika aber europäischen Touristen erklärt, was ein Kühlschrank ist und wie man ihn benutzt.

Natürlich sind die Amerikaner nicht alle dumm. Aber das Volk wird kollektiv dumm gehalten. Das ist nunmal einfach so.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » Fr 24. Okt 2003, 14:59

My word. Nur ein paar Gedanken:

Solche krassen Unterstellungen zeugen meines Erachtens nicht nur von einer Dummheit ohne gleichen [...]

Deine Beschwerde bewegt sich relativ hart an der Grenze jener Verallgemeinerungen, welche du hier anderen ankreidest. Antiamerikanismus zusammen mit Rassismus auch nur zu nennen ist problematisch, da es letzteren unweigerlich trivialisiert.

Eine in Amerika lebende Familie erzählte mir, dass selbst SIE keine Ahnung von den politischen Geschehnissen dort hätten, doch gut gibts ja noch die allklugen Europäer...

Das spricht nicht eben fuer deine Freunde. Es ueberrascht mich regelmaessig, wie unbedarft die Leute in politischen Belangen sind, lokal sowie national - geschweige denn international. Schon unzaehlige Male ist es mir passiert, dass ich als politisch irrelevanter ´Resident´ Amerikanern - welche an der Urne immerhin auch mein Schicksal mitbestimmen sollen - das Funktionieren ihrer eigenen dollar-kratischen Republik erklaeren musste. Wer dies kritisch kommentiert tut dies leider mit einigem Recht. Nur ist es in der Schweiz wohl nicht viel besser.

Es ist immer einfacher, Urteile ueber eine anonyme Masse von Menschen abzusondern anstatt sich mit Individuen auseinanderzusetzen. Auf der politischen Ebene hingegen - und auf dieser siedle ich Amerika-Kritik grundsaetzlich an - kommt man nicht darum herum, ganze Gruppierungen, Parteien oder Laender an ihren Fruechten zu beurteilen. Insofern ist das schon legitim, sofern es auf Fakten basiert.

Peace - P
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » Fr 24. Okt 2003, 15:09

Original von Shadow
Die Leute in meinem Bekanntenkreis, die nicht wissen, wo Amerika liegt, kann man an einer Hand abzählen... Auf der anderen Seite wird in Amerika aber europäischen Touristen erklärt, was ein Kühlschrank ist und wie man ihn benutzt.

Wenn du schon deinen Bekanntenkreis als Massstab nehmen musst kann ich dir versichern dass ich nicht einmal einen Finger brauche, um unter meinen Freunden jene zu zaehlen, welche Europaern den Kuehlschrank erklaeren wollen.

Aber es ist halt eine zu koestliche Anekdote um aufgegeben zu werden. Wenn´s dir langweilig wird dabei kannst du jede andere amerikanische Kultur-Ikone einsetzen (Auto, TV, Kinos, Fast Food) und *bingo*, schon hast du ein neues Geschichtchen zum imponieren und besserfuehlen.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Sa 25. Okt 2003, 11:26

parepidimos: Dafür, dass du so oft an meiner "offensiven" Diskussionsform meckerst, nimmst du dir selbst aber ganz schön viele Freiheiten für Unterstellungen.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon bössi » Sa 25. Okt 2003, 15:25

Eines würde mich wundernehmen. Bist Du gegen die USA oder nicht? Ich finde solche zwiespältige Beiträge voll daneben.

Gruss jakusa
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Xenon » Sa 25. Okt 2003, 15:35

Hab deine Antwort im anderen Forum beantwortet, auch wenn ich nicht verstehe, warum du sie dort hinein gepostet hast...

Grüsse
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Flash » Sa 25. Okt 2003, 22:17

Guter Beitrag! Volle Zustimmung. Allerdings wär ich mit der Amerikanisierung Europas und dem Rest der Welt vorsichtig. Ich wette z.Bsp. das es in Amerika mehr europäische und japanische Autos als amerikanische gibt. Diese Meinung kommt nur aus Details die uns ins Auge stechen (McDonalds).

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » So 26. Okt 2003, 01:39

Original von Shadow
parepidimos: Dafür, dass du so oft an meiner "offensiven" Diskussionsform meckerst, nimmst du dir selbst aber ganz schön viele Freiheiten für Unterstellungen.

Da hast du vielleicht recht, war nicht boes gemeint. Aber es ist nun mal ein Geschichtchen, welches allzu gerne aufgewaermt und bruehwarm weiterbehauptet wird, und dafuer ist meine Geduld recht knapp bemessen. Oder hast du Erfahrungen aus erster Hand?
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » So 26. Okt 2003, 12:42

parepidimos: Durchaus. Zwar nicht "from eye to eye" aber im Internet erlebt man genug. Wobei ich hier das Argument akzeptiere, dass man sich im Internet erstens mehr erlauben kann und dass es sich auch unter Umständen um einen Zufall handelt, dass man dauernd auf solche... eher mühsamen Charaktere trifft.

Ich kann kaum zählen, wie oft Amerikaner meinten Schweden mit der Schweiz verwechseln zu müssen. Es ist nicht wert zu zählen, wie oft ich von Unbekannten als Nazi bezeichnet worden bin. Es kam einmal vor, dass ein amerikanischer Zeitgenosse mich allen ernstes gefragt hat "Switzerland? Is that in Iowa?" "Nope, it´s a country south of Germany." "A country? You mean a state! But where is it located? Near Utah?" "Uhm, no it´s not in the USA. It´s in Europe." "Oh, Europe. I didn´t know you guys have Internet..."

Oder wie war das mit den Landkarten auf CNN? Wobei das natürlich auch eher eine politische Aktion sein kann. Das mag ich nicht beurteilen.

Ich mag Amerika... so vom Land her. Aber mit manchen Leuten da hab ich Mühe. Ich habe in jedem Land mit manchen Leuten mühe, aber in Amerika "scheint" es sich einfach zu häufen.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » So 26. Okt 2003, 15:21

Original von Shadow
Ich kann kaum zählen, wie oft Amerikaner meinten Schweden mit der Schweiz verwechseln zu müssen.

Ich sage nicht, dass du voellig unrecht hast. Aber Switzerland/Sweden ist etwa gleich, wie wenn jemand Lettland und Litauen verwechselt, Malaysia mit Myanmar, Idaho mit Iowa oder das Burgund mit Burundi. Bist du sicher, dass alle Schweizer sattelfest sind mit 7-Millionen Laendlein am anderen Ende der Welt, welche erst noch aehnlich heissen und (fuer amerikanische Verhaeltnisse) nebeneinander liegen?

Nur so ein Gedanke.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Yasha » So 26. Okt 2003, 15:28


*sich immer gern an den Bericht aus Swaziland erinnert bei denen die Post alle versehentlich dorthin geschickten Briefe an die Schweiz sofort ins richtige Ländle ewiterleitet ;) *
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Lasst Moder den Erlösten
Denn das Leben ist am Grössten:
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » So 26. Okt 2003, 15:44

parepidimos: Das ist auch bei weitem nicht der primäre Grund für meine Meinung :). Die anderen Vorkomnisse finde ich schlimmer.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Nanuk » So 26. Okt 2003, 16:07

Original von Flash
Ich wette z.Bsp. das es in Amerika mehr europäische und japanische Autos als amerikanische gibt.
Die Wette hast du bestimmt verloren. Einzig im östlichen Teil Kanadas z.b. Montréal haben wir viele europäische und japanische Autos gesehen. In den USA oder sogar schon in Toronto und westlich davon waren die amerikanischen Auto klar in der Mehrzahl. Obwohl die "Anderen" in letzter Zeit zugelegt haben, sind sie immer noch in der Minderheit.

Des weiteren schliesse ich mich Shadow´s Aussage an; dass die Bürger dort extra nicht allzu gut ausgebildet werden und eine gewisse Dummheit (oder/aber auch Hörigkeit) anerzogen wird. Ein intelligentes Volk lässt sich nun mal nicht so gut regieren und beeinflussen wie ein "dummes". (Dummheit beziehe ich hier nicht auf die potenziellen Fähigkeiten der Menschen, sondern auf den Bildungsstand)

Viele Grüsse
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Flash » So 26. Okt 2003, 20:27

Naaa, da werd ich mir selbst mal ein Bild davon machen!!! Ist es nicht möglich das du dich vorallem auf die amerikanischen Autos geachtet hast? Immerhin gehts der amerikanischen Autoindustrie grundsätzlich miserabel (Chevrolet, Oldsmobile (das es seit nächstem Jahr nicht mehr gibt), etc...).
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Nanuk » So 26. Okt 2003, 20:50

Original von Flash
Ist es nicht möglich das du dich vorallem auf die amerikanischen Autos geachtet hast?
Klar, der Eindruck ist subjektiv. Aber als wir in Montréal waren haben wir uns gewundert weil wir viele europäische Autos sahen. Bei unserer vorgängigen Reise in Kalifornien haben wir die europäischen Autos vermisst (mal abgesehen von einigen Porsche´s und Benz´s in Beverly Hills !). In der nächsten Stadt, Toronto, war das Strassenild schon fast USA-like. In Calcary waren die europäischen Autos fast gänzlich aus dem Strassenbild verschwunden. Dasselbe war´s in Chicago.
Immerhin gehts der amerikanischen Autoindustrie grundsätzlich miserabel
Klar, die haben auch trotz Krise weiterproduziert und hatten nachher zuviele Autos auf Halde. Aber Probleme haben grundsätzlich alle. Die USA-Konzerne hatten meisst aber mehr Probleme auf diese Veränderungen zu reagieren. Die waren auch nicht darauf eingestellt die Produktepallete kurzfristig den Gegebenheiten anzupassen.

Nun sind wir aber schon seehhr OT, sorry. Aber die Unfähigkeit von GM auf die Verbrauchereinstellungsänderung schnell zu reagieren, fällt ja auch in diese Diskussion. Chrysler konnte dank Mercedes schneller reagieren und hat nicht sooo grosse Probleme.

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » Mo 27. Okt 2003, 02:57

Original von Nanuk
Des weiteren schliesse ich mich Shadow´s Aussage an; dass die Bürger dort extra nicht allzu gut ausgebildet werden und eine gewisse Dummheit (oder/aber auch Hörigkeit) anerzogen wird.

Autsch, schon wieder so ein Tiefflieger. Es geht doch nichts ueber Verschwoerungstheorien, gelle? Wieviele habt ihr noch auf Lager von denen?

Ein intelligentes Volk lässt sich nun mal nicht so gut regieren und beeinflussen wie ein "dummes".

Das gaebe einen interessanten Thread: Ob der Erfolg der SVP mit ihrer Verhinderungspolitik ein Ausdruck zunehmender Volksintelligenz ist.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Mo 27. Okt 2003, 09:10

pare: Wieso Tiefflieger? Willst du abstreiten, dass in Amerika nur die Familien mit Geld ihren Kindern eine brauchbare Ausbildung finanzieren können? Willst du bestreiten, dass ärmere Viertel über wesentlich schlechtere Schulen verfügen und so die Armen auch kaum eine Möglichkeit haben an ihrer Situation etwas zu verändern?

Ich habe keine Zahlen im Kopf, aber ich würde wagen zu wetten, dass der Anteil der Schwarzen an Universitäten nicht dem Bevölkerungsanteil entspricht. Warum? Schwarze Menschen werden wohl kaum von Natur aus dümemr sein als Weisse.

Also selbst wenn man die ganzen Verschwörungstheorien weglässt, so stimmt die Aussage imemrnoch, auch wenn vielleicht keine kollektive Absicht irgend einer Interessengemeinschaft dahinter steht.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Mo 27. Okt 2003, 10:15

@Shadow :
Ich habe keine Zahlen im Kopf, aber ich würde wagen zu wetten, dass der Anteil der Schwarzen an Universitäten nicht dem Bevölkerungsanteil entspricht.

Ich ziehe mit und verdopple! 8-)

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Mo 27. Okt 2003, 13:29

Flash: Amerikaner verbindet, dass sie alle unter der gleichen Regierung und dem gleichen Wirtschaftssystem leben. Und das wirkt sich direkt auf das Bildungswesen auch, unter dem sie auch alle gemeinsam stehen. Insofern kann man schon einen roten Faden in der Bildung der Amerikaner entdecken.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon parepidimos » Mo 27. Okt 2003, 14:07

Shadow, du haettest genauer lesen sollen. Um festzustellen, dass das amerikanische Bildungssytem Probleme hat (meine Einschaetzung ist wahrscheinlich sogar noch duesterer als deine) bedarf es keiner Verschwoerungstheorie. Nanuk´s These war, dass dieser Zustand absichtlich herbeigefuehrt wurde, um das Volk gefuegiger zu machen.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Mo 27. Okt 2003, 14:31

pare: Ich habe dich schon verstanden, aber das "Schon wieder so ein Tiefflieger" liess mich vermuten, du hättest seine These direkt mit meiner Aussage verbunden. Ich bin auch kein Freund dieser Verschwörungstheorien. Ich glaube zwar, dass es sich dabei um mögliche Szenarien handelt und ich bin überzeugt hinter den Kulissen geht mehr daneben, als wir je erfahren werden, aber an eine geplante, gross angelegte Verschwörung glaube ich dennoch nicht.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Mo 27. Okt 2003, 16:09

@Shadow :

Ich glaube zwar, dass es sich dabei um mögliche Szenarien handelt und ich bin überzeugt hinter den Kulissen geht mehr daneben, als wir je erfahren werden, aber an eine geplante, gross angelegte Verschwörung glaube ich dennoch nicht.

Wie gross müsste denn eine "gross angelegte Verschwörung" sein, damit Du sie in Betracht des real Möglichen ziehen würdest?- Ist nicht jede Gemeinschaft eine Art verschworene Gemeinschaft?- Die jeweiligen Gesetze schweissen doch die Einzelnen zu einer verschworenen Gruppe zusammen?!- ;) Ganz interessant finde ich auch die Fusionen solcher verschworenen Gemeinschaften... ;)
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Mo 27. Okt 2003, 16:19

Sagen wir´s so. Ich glaube, dass G.W. Bush durch seine Beziehungen gewonnen hat, vom Volk aber nicht gewählt worden ist. Ich glaube, dass 60% aller relevanten Politiker geschmiert werden. Ich glaube auch, dass nicht der Präsident Amerika wirklich regiert... das tun Leute wie Ted Turner mit ganz anderen Mitteln.

Ich glaube aber nicht, dass eine Gruppierung wie die Illuminati im Hintergrund versucht durch Manipulationen, wie sie ein Ted Turner eben nutzt, die Weltherrschaft zu erringen und die Menschen zu versklaven.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Mo 27. Okt 2003, 16:33

Ich habe nie gesagt, ich würde Amerikaner nicht mögen. Ich mag nicht, wie sich Amerika auf uns auswirkt. Und ich führe dieses Wirken auf die mangelnde Bildung des Volkes zurück.

Im Übrigen finde ich dein "Manche Amerikaner sind intelligenter als alle Europäer" ein sehr simples Denkschema (keine Angst, sowas haut mich bei dir auch nicht mehr aus den Latschen). Natürlich gibt es in Amerika Menschen, die schlauer sind als 99% der Weltbevölkerung... oder gebildeter. Die gibt´s in Europa aber auch. Und auch wenn die PISA Studie eine Katastrophe war, so behaupte ich dennoch, dass der Europäer im Durchschnitt, und nur darum geht´s, gebildeter ist. Dies eben darum, weil das Schulsystem in Europa meist weniger abhängig von der Finanzierung der Eltern ist. Das heisst nicht, dass darum ALLE Europäer schlauer sind als ALLE Amerikaner. Ich sage nur, dass der Durchschnitt höher ist. Und vor allem haben hiesige Schüler eher die chance auch aus armen Verhältnissen eine akzeptable Ausbildung zu erhalten. Das, und nur das, sage ich aus.

Die Amerikaner werden doch von den Medien von Anfang an darauf getrimmt sich nicht für alles ausserhalb Amerikas zu interessieren. Diejenigen, die es doch tun, gehören zu den intelligenten Menschen. Aber wieso sollte sich einer aus den Slums, der die Schule abgebrochen hat um seine Familie zu ernähren, auch für die Geschehnisse in Europa interessieren?

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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Joggeli » Mo 27. Okt 2003, 22:52

Hallo zusammen

wie angekündigt habe ich den Thread so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig gesäubert. Ein paar Sachen habe ich gelöscht und anderes zensiert.

Ich möchte einigen Leuten raten, etwas mehr auf die Worte zu achten, und gegenseitige Anpöbelungen und ähnliches zu unterlassen.

Wir möchten nicht zu anderen Massnahmen greifen müssen.

Also weiter im Thema, vielleicht gibt´s ja dazu auch noch etwas zu sagen, oder persönlich zu werden?

Gruss
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Di 28. Okt 2003, 06:28

@Shadow :

Sagen wir´s so. Ich glaube, dass G.W. Bush durch seine Beziehungen gewonnen hat, vom Volk aber nicht gewählt worden ist.

Tja, diese Mauschelei wurde ja ziemlich offensichtlich ausgetragen. In der Schweiz hätte es bestimmt Neuwahlen gegeben... ;)
Ich glaube, dass 60% aller relevanten Politiker geschmiert werden.

Ich glaube, dass es weniger Politiker sind, die geschmiert werden. Du übersiehst m.E. bei Deiner Überlegung das Fänomen der Gläubigen; Gläubige brauchst Du nicht schmieren, die funktionieren auch ohne dieses Zeugs... ;)

Ich glaube auch, dass nicht der Präsident Amerika wirklich regiert... das tun Leute wie Ted Turner mit ganz anderen Mitteln.

Das denke ich auch. Trotzdem hat der Amerikanische Präsident eine Macht, die man besser nicht in aller Hände (so auch in die Klauen Bush´s) legen würde...

Ich glaube aber nicht, dass eine Gruppierung wie die Illuminati im Hintergrund versucht durch Manipulationen, wie sie ein Ted Turner eben nutzt, die Weltherrschaft zu erringen und die Menschen zu versklaven.

Nun ja, ob´s die "Illuminati"´s oder eine ander Gruppe ist, welche die Herrschaft über die Welt anstrebt, können wir ja mal offen lassen... Natürlich wird eine solche Gruppe die Menschen nie explizit versklaven wollen; ihr Ziel wird bestimmt die Rettung der Menschheit sein... ;) (aktuelles Beispiel: Amerika und England "retten" die Irakische Gesellschaft... :roll: ;) )
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Di 28. Okt 2003, 08:30

Wolfi: Guter Einwand mit den Gläubigen ;).

Ich bin einfach nicht der Meinung, dass sich geheime Gesellschaften gebildet haben, mit dem expliziten Ziel die Welt zu beherrschen und allen das Leben schwer zu machen. Ich glaube aber, dass Individuen und Gruppen existieren, welche die Bevölkerung dahingehend manipulieren, um mehr geld zu verdienen... aber das nennt sich freie Marktwirtschaft, nicht Verschwörung. ;)
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Flash » Di 28. Okt 2003, 12:00

noch ne kleine Ergänzung zum Thema Autos in den USA;


Santak, der ist ja von da? Hallo Santak, was siehst wenn du zum Fenster rausschaust (an deinem vorbei)?

also bei mir in der Strasse stehen mehr Fords und Chevy´s als alles andere, aber das spricht ja nicht fuer das Land selbst.
An dem Thema scheiden sich jedenfalls die Geister, denn ist nun ein Toyo, der hier gebaut wird, von amerikanischen Arbeitern ein Import oder ein "buy american"? Die einen sagen so, die anderen so. Wenn ich den PKW Markt anschaue, wuerde ich schon sagen, dass deutlich mehr Imports rumfahren als US.
4x4s wuerd ich trotz der ganzen Toyo Tacomas und Tundras immer noch sagen, die 3 aus Detroit sind die, die den Markt beherrschen, zumindest insgesamt.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Mi 29. Okt 2003, 21:31

Hi No Brain-No Pain! Immer noch bei den Autos hängen geblieben?- Hatte nicht auch das Auto seinen Ursprung in Amerika?- Vielleicht liegt ja da bei Vielen im Unterbewussten die Wurzel für ihren etwaigen Anti-Amerikanismus? ;)

@Shadow
Wolfi: Guter Einwand mit den Gläubigen ;).

Danke. Gefällt mir eigentlich auch ganz gut... :)

Ich bin einfach nicht der Meinung, dass sich geheime Gesellschaften gebildet haben, mit dem expliziten Ziel die Welt zu beherrschen und allen das Leben schwer zu machen.

Das glaub ich eigentlich auch nicht, aber in der von Dir erwähnten freien Marktwirtschaft scheint´s für Einige tatsächlich darauf hinaus zu laufen... Die Sch....., ähm das Vertrackte an der Sache ist nur, dass sie dies stets "zum Wohl des Volkes" tun... Und das Volk nickt und macht mit, lässt gewähren, zeigt Toleranz... ;)
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Shadow » Do 30. Okt 2003, 10:48

Wolfi: Eben. Man frisst es als Individuum in sich hinein anstatt zusammen mal auf den Tisch zu hauen. Darum: Wir verdienen, wie man mit uns umgeht, wenn wir es zulassen.
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Nanuk » Do 30. Okt 2003, 11:21

Original von Shadow
Ich bin einfach nicht der Meinung, dass sich geheime Gesellschaften gebildet haben, mit dem expliziten Ziel die Welt zu beherrschen und allen das Leben schwer zu machen.
Grundsätzlich geht wahrscheinlich nicht darum jemandem das Leben schwer zu machen, sondern nur um selbst das Beste zu ergattern. Dass man dadurch andern das Leben schwer macht nimmt man einfach in kauf. - Egoismus

Aber vielleicht kommen nach jenen die nur das Geld sehen ja dann trotzdem noch Andere die einigen das Leben schwer machen wollen.

Viele Grüsse
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Absom » So 21. Dez 2003, 15:44

die regierenden der usa sind verbrecher und massenmörder. und viele sind wiederholungstäter.
die gehören vors kriegsgericht und lebenslang in den knast. das ganze kapital und alle strukturen der öl firmen, die wegen profitgier den krieg angezettelt haben gehören entschädigungslos betrieben! (aktien, immobilien usw.)

das ist das mindeste für das schlimmste aller verbrechen : krieg
Signatur? Brauch ich nicht!
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Di 30. Dez 2003, 11:24

Original von Absom
die regierenden der usa sind verbrecher und massenmörder.

ist schon sehr hart, absom.
wenn man michael moore liest, waren immerhin auch schon die demokraten "verbrecher".
das schlimmste aller verbrechen : krieg

da bin ich einverstanden
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Di 30. Dez 2003, 11:29

Original von Shadow
Wir verdienen, wie man mit uns umgeht, wenn wir es zulassen.

das ist der punkt. die amis lassen es eben zu, vielleicht weil sie in ihrer mentalität immer noch an die tellerwäscherkarriere glauben. andererseits stelle man sich vor: eine nation wie die usa im aufstand :?
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Wolfi » Mi 31. Dez 2003, 09:10

Eine Mitteilung in den heutigen Nachrichten liess mich diesen Thread erneut aufsuchen: Der amerikanische Geheimdienst warnt vor Terror-Angriffen und terrorisiert damit die Welt... Und habt Ihr bemerkt, wen sie vor angeblich bevorstehenden Attacken warnten?- Klar, Amerika selber und sonst?- Über Weihnachten waren´s die Franzosen und nun die Deutschen... In beiden Fällen konnte nichts gefunden werden... Stinkt doch mächtig nach Psychoterror unter Jenen, die die USA in ihrem bis heute noch nicht gerechtfertigten Krieg gegen den Irak nicht unterstützen wollten?!-
Ach ja, von wegen "Krieg im Irak": Der wurde doch schon vor längerer Zeit als beendet erklärt. Wie müssen denn nun die Flugzeug-Attacken der Ami´s bezeichnet werden?-
Gebt uns endlich Frieden!
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Mi 31. Dez 2003, 11:39

Original von Wolfi
Und habt Ihr bemerkt, wen sie vor angeblich bevorstehenden Attacken warnten?- Klar, Amerika selber und sonst?- Über Weihnachten waren´s die Franzosen und nun die Deutschen...

hab ich auch schon gedacht. im moment scheinen v. a. die franzosen heftig dran zu kommen: crédit lyonnais gerichtsfall oder "erpressung" (zufällig jetzt?), umschreiben von hollywod-szenen auf böse franzosen ("master and commander", "matrix reloaded" usw.) ...

Wie müssen denn nun die Flugzeug-Attacken der Ami´s bezeichnet werden?

welche, in irak?

Gebt uns endlich Frieden!

"amen"
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Re: Antiamerikanismus bei google

Beitragvon Pumi » Mi 31. Dez 2003, 13:31

Auch Google scheint ein bisschen antiamerikanisch zu sein: :D

gebt mal "miserable failure" als Suchbegriff ein und schaut, was als erster Treffer angezeigt wird... :D ;)


Unter http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/3298443.stm wird ein wenig erklärt, wie sowas funktioniert.
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Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon Nanuk » Do 1. Jan 2004, 03:11

Original von Wolfi
... In beiden Fällen konnte nichts gefunden werden... Stinkt doch mächtig nach Psychoterror unter Jenen
Klar, und immer sind es die Festtage. Jeder halbwegs inteligente Terrorist würde sich ein anderes Datum suchen. Der 11.9. war auch kein Feiertag, es war nur schönes Wetter, was das finden der Türme erleichtert und klare Fernsehbilder liefert. Weshalb sollen jetzt Anschläge gerade an Feiertagen stattfinden ?
Das ganze IST Psychoterror !!! Die Leute sollen an diesen Grossanlässen die Gegenwart des Staates spüren. Jeder soll lernen dass er alleine machtlos ist und nur in der Masse seinen Platz hat. - Dieselbe Methode hat auch Hitler angewandt. Erst wer sich im deutschen Volk eingliedert ist mit der Masse stark. - Zudem ist Angst ein sehr effektifes Machtmittel. Menschenmassen lassen sich damit sehr gut manipulieren.
, die die USA in ihrem bis heute noch nicht gerechtfertigten Krieg
Ach ja .... Saddam habe im Verhör einige Waffen-Verstecke preisgegeben :? . Aber:

1. Ist es nach Genfer konvention nicht erlaubt einen Kriegsgefangenen zu Verhören und dieses Recht "prisoner of war" haben ihm die USA zugesprochen.

2. Wenn er ja Verstecke preisgegeben hat, weshalb wurde dort nix gefunden. - Sind die Irakwaffenatrappen noch nicht eingetroffen und dort verstaut ? - Weshalb gibt es noch keine Funde ?

Man sieht; wenn die USA mit einer Pressemitteilung einige Dinge erklären wollen, wirft das fast ausnahmslos neue Fragen auf. Selten gibt es darauf aber glaubwürdige Antworten. - Wenn mit Bilder etwas bewiesen werden soll, sind diese Bilder meisst schlecht belichtet und unscharf. Dies trotz der Tatsache dass die USA professionelle Reporter auf den Schauplätzen haben. - Fragen üder Fragen :x

Viele Grüsse
Nanuk
[color=royal blue] Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen. -- Jesus hat uns vor 2000 jahren versprochen dass er heimkehre um Wohnungen für uns zu bereiten. -- Wenn nun die Erde in 7 Tagen so schön geworden ist, wieviel mehr ist es dann der Himmel ? :] Keith Green[/color]
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Re: Antiamerikanismus

Beitragvon resres » Do 1. Jan 2004, 03:41

Original von Nanuk
wirft das fast ausnahmslos neue Fragen auf. Selten gibt es darauf aber glaubwürdige Antworten.


trotzdem wird das offensichtlich von der us-bevölkerung akzeptiert?

Zudem ist Angst ein sehr effektifes Machtmittel. Menschenmassen lassen sich damit sehr gut manipulieren.


vielleicht ist´s vor allem das. von einigen kontakten erfahre und staune ich tatsächlich, wie sehr die menschen dort angst haben.

ein amerikaner mit durchaus überdurchschnittlichem niveau ;) schrieb einem kollegen: was würdet ihr tun, wenn das zürcher grossmünster, der eiffelturm, der kölner dom, grande dixence oder was auch immer von terroristen gesprengt würde? hat natürlich auch was - ich möchte ja nicht sehen, wie br blocher & merz reagieren würden :D :x
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