Mordfall Lübcke in Kassel mit Neonazi-Hintergrund

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 09:54

Hier ergab sich wieder mal ein argumentatorisches Durcheinander und Gegeneinander, auf dem klarer Durchblick und die Wahrheit auf der Strecke bleiben.

Kritisch wird, wenn für einen mutmasslicher unmenschlicher Mörder erst mal völlige Unschuldannahme gelten soll bis er völlig überführt ist. Man behält erst im Sinn, dass der Mörder von Lübcke noch nicht zweifellos überführt ist. Fragt sich aber schon mal dringend, ob es eine braune Gefahr gibt.

Hat er die Tat begangen, warum soll man ihn nicht als braunen Unmenschen und ähnlich bezeichnen ? Und warum sollte man einen pädophilen Priester nicht als christlichen Unmensch titulieren ? Wobei Unmenschlichkeit und Christ niemals zusammen passt. Hingegen ist das Neonazitum eine Brutstätte für Unmenschlichkeiten.

Wozu also die Turbulenzen hier, die alles verschleiern und umdeuten ? Man muss auf das Wesentliche und Wichtige schauen.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 25. Jun 2019, 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 09:58

POW hat geschrieben:Und um das Thema hier für mich abzuschließen, ich werde mich, also ich selbst, ich werde mich auch in Zukunft weigern, Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Weltanschauung, als Dreck zu bezeichnen, denn von da bist zur Verurteilung als Untermensch, als minderwertiger Mensch ist es nicht mehr weit, und diese Äußerungen, die verurteile ich auch weiterhin, ob nun hier oder im realen Leben als durch und durch faschistoid, auch und gerade, wenn die Äußerungen von einem Christen getätigt werden.
Denn aus dem Munde eines Jesus Christus oder eines Paulus vernahm man diese Worte wohl nimmer.


Nehmen wir ein Beispiel:

Herr Gauland von der AfD hat vom Vogelschiss in der Geschichte gesprochen. Dieses Zitat wird nicht geahndet, das ist ahndbar. Trotzdem ist es eine masslose Frechheit. Es ist extremistisch und konkret antisemitisch. Das muss verurteilt werden. Ich meine auch, dass dies eine Person unwählbar macht in Demokratie und Rechsstaat. Ein Christ, der diese Person trotzdem wählt, muss sich fragen lassen, wie steht er zur Demokratie und zu den Juden. Beatrix von Storch schrieb vom Waffengebrauch an der deutschen Grenze im Bezug auf die Asylproblematik. von Storch ruderte zwar nach grossem Druch etwas zurück mit dem Argument "Nein-aber". Aber gerade sie macht sich auch unwählbar dadurch. Zwei Beispiele! Es gibt noch mehr.

Ist nun so eine Partei, die das toleriert überhaupt noch wählbar? Ist für Christen diese Partei noch wählbar?

Vergiss auch nicht, Deutschland ist nicht in einer extremen Notlage oder im Kriegsfall. Auch diese Hetze gegen Merkel, ist dies tolerierbar? Deutschland hat eine erfolgreiche Wirtschaft, hat noch nie so wenige Arbeitslose, hat noch nie so viele Leute integrieren und in den Arbeitsprozess eingliedern können. Klar ist auch vieles schief: Hartz IV, Alte-neue-Bundesländer Problematik, Pflegenotstand, etc. Aber eine Partei, die nur aufwiegelt wie die AfD, ist keine staatstragende Partei. Jeder, der sie wählt, muss auch sich im Klaren werden, dass er auch in den Extremismusverdacht gerät.

Ich habe weiter oben meist von einem europäischen Problem gesprochen. Auch hier ist Deutschland nicht gemeint. Andere europäische Länder haben das gleiche Problem einfach mit anderen Namen.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 10:08

Ja, Columba

Was du gerade gesagt hast, dahinter stehe ich auch.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon lionne » Di 25. Jun 2019, 10:17

Columba hat geschrieben:...xxx....) Zwei Beispiele! Es gibt noch mehr.

Da gäbe es nun aber noch das absolute Paradebeispiel zu nennen!
Nämlich jene Person, die fortlaufend schwerste Verfassungsbrüche begeht! :mrgreen: :(
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9273
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 10:47

lionne hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:...xxx....) Zwei Beispiele! Es gibt noch mehr.

Da gäbe es nun aber noch das absolute Paradebeispiel zu nennen!
Nämlich jene Person, die fortlaufend schwerste Verfassungsbrüche begeht! :mrgreen: :(
Gruss lionne


Dieses Argument gilt nur für die Schweiz, die die Verfassungsgerichtsbarkeit leider immer noch nicht eingeführt hat.

In anderen Ländern in Europa haben die Verfassungsgerichte immer wieder wichtige Fälle zu entscheiden. Die Oppositionsparteien und auch einzelne Gruppierungen und Personen rufen die Verfassungsgerichte ja nicht selten an.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Di 25. Jun 2019, 15:27

Columba hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Und um das Thema hier für mich abzuschließen, ich werde mich, also ich selbst, ich werde mich auch in Zukunft weigern, Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Weltanschauung, als Dreck zu bezeichnen, denn von da bist zur Verurteilung als Untermensch, als minderwertiger Mensch ist es nicht mehr weit, und diese Äußerungen, die verurteile ich auch weiterhin, ob nun hier oder im realen Leben als durch und durch faschistoid, auch und gerade, wenn die Äußerungen von einem Christen getätigt werden.
Denn aus dem Munde eines Jesus Christus oder eines Paulus vernahm man diese Worte wohl nimmer.


Nehmen wir ein Beispiel:



Das ist für mich kein Beispiel, das ist für mich eine Spielart des Gish Gallop. Und warum sollte ich dir helfen, Eulen nach Athen zu tragen, das werde ich gewiss nicht tun, auch wenn ich dich als Diskussionspartner schätzen gelernt habe. Denn keine Partei in Deutschland repräsentiert den White Trash, den retrogermanischen Hillbilly, oder den verängstigten Spießer und Mucker der demokratischen Postmoderne so perfekt, wie diese AfD.

Mehr habe ich zur AfD nicht zu sagen, oder zu schreiben, denn für diese ewig zentralnervöse Hysterie, um die AfD, da ist mir meine Zeit einfach zu kostbar. Und ich denke, authentische Menschen wie du, die haben das auch nicht wirklich nötig

In diesem Sinne - Memento mori und ich kann mich des Eindrucks einfach nicht erwehren, wir alle sitzen, mich mit eingeschlossen, immer noch Platons Höhle, ausnahmslos.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Di 25. Jun 2019, 16:04

onThePath hat geschrieben:Wobei Unmenschlichkeit und Christ niemals zusammen passt. Hingegen ist das Neonazitum eine Brutstätte für Unmenschlichkeiten.


Eine sehr ambivalente Thematik, denn Hitler war ein Christ und ist wohl bis zum heutigen Tag noch ein Mitglied der katholischen Kirche, General Franco sah sich wohl als Edelchrist und war trotzdem ein Faschist unreinsten Wassers.
Und die lange Regierungszeit Francos zählt wohl nicht wirklich zu den glücklichsten Zeiten, die das spanische Volk erlebte.

Übrigens, jeder Mafia-Pate der etwas auf sich hält, ist ein Christ, oder denken wir an die kroatisch-katholische Kirche im Zusammenhang mit dem KZ Jasenovac, oder denken wir an...., die Liste wäre endlos.
Vergessen wir auch nicht die Handlangerdienste der deutschen Kirchen während der Zeit der braunen Barbarei.

Ich glaube nicht, das ein Mensch, der ein Christ ist, niemals zur Unmenschlichkeit fähig sein soll, oder sein kann.

Hingegen ist das Neonazitum eine Brutstätte für Unmenschlichkeiten.


Ich würde sagen, der Faschismus, der wurde nach dem 8. Mai 1945 nicht wirklich besiegt, und ist eine latent vorhandene Gefahr nicht nur für unsere Zeit, in unserer Zeit.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.
(B. Brecht)
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 16:47

POW, für mich sind deine negativen Beispiele von Christen eigentlich gar keine Christen.

Genauso würde ich ja keinen vorher friedlichen, unbescholtenen Bürger, nachdem er zum Mörder wurde, noch immer einen friedlichen, unbescholtenen Bürger nennen. Es versteht sich eigentlich von selber, dass ein Christ, der unmenschlich ist, eigentlich nicht mehr Christ genannt werden sollte.


Christsein ist ja eine Gesinnungssache, und die Besinnung wird bestimmt durch das Verhalten eines Menschen. Es ist wohl klar, dass es nicht darauf ankommt, welchem netten Verein, netter Partei oder netter Kirche jemand angehört.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 16:59

onThePath hat geschrieben:POW, für mich sind deine negativen Beispiele von Christen eigentlich gar keine Christen.


...aber auch konsequent bleiben, wenn es mal heisst nach einem islamistischen Anschlag heisst, dass diese Moslems eigentlich gar keine Moslems waren.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Di 25. Jun 2019, 17:08

onThePath hat geschrieben:POW, für mich sind deine negativen Beispiele von Christen eigentlich gar keine Christen.

davon
lg, oTp


Und genau hier befinden wir uns in einem dualistischen oder antagonistischen Dilemma, das eine Reihe von grundlegenden Lebensfragen beinhaltet, die uns in das Labyrinth einer niemal endenden Diskussion führen würden.
Und jeder Angehörige welcher Religion auch immer würde zu einem grundsätzlich anderen Ergebnis kommen als du, als ich, oder wer auch immer.

Außerdem bin ich immer noch nicht davon überzeugt, das sich die ersten und letzten Fragen der Menschheit innerhalb von Raum und Zeit wohl nicht erschöpfend beantworten lassen, wobei hier die Betonung auf - erschöpfend liegt.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 17:55

Columba hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW, für mich sind deine negativen Beispiele von Christen eigentlich gar keine Christen.


...aber auch konsequent bleiben, wenn es mal heisst nach einem islamistischen Anschlag heisst, dass diese Moslems eigentlich gar keine Moslems waren.

Grüsse Columba


Vergleiche für eine Basis das Gewaltpotential des Koran mit dem des Neuen Testamentes....

Jede Untat, egal ob im Namen Jesu, trennt von Gott.

Und was Schwachsinngeres als die muslimischen Selbstmordattentäter kann man lange suchen. Wie dumm muss man sein, sein Leben hier als Massenmörder zu beenden mit dem Gedanken, dafür einen guten Platz in Allahs Himmel zu bekommen ?

Eine Untat soll im Namen Allahs einen ewigen Lohn nach sich ziehen ? Sie dienen damit eindeutig dem Teufel.



Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 18:08

onThePath hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW, für mich sind deine negativen Beispiele von Christen eigentlich gar keine Christen.


...aber auch konsequent bleiben, wenn es mal heisst nach einem islamistischen Anschlag heisst, dass diese Moslems eigentlich gar keine Moslems waren.

Grüsse Columba


Vergleiche für eine Basis das Gewaltpotential des Koran mit dem des Neuen Testamentes....

Und was Schwachsinngeres als die muslimischen Selbstmordattentäter kann man lange suchen. Wie dumm muss man sein, sein Leben hier als Massenmörder zu beenden mit dem Gedanken, dafür einen guten Platz in Allahs Himmel zu bekommen ?

Lg, otp


Ich glaube nicht, dass Du die islamtheologische Bildung hast, um dieses Urteil sicher bilden zu können, wie gross das Gewaltpotential im Islam tatsächlich ist. Da müsstest Du schon die verschiedenen theologischen Richtungen des Islams kennen. Wir als Christen haben es auch nicht gerne, wenn uns die Gewaltszenen aus dem Ersten Testamant um die Ohren gehauen werden von Nichtchristen und sagen dann auch richtigerweise, dass die richtig ausgelegt werden muss.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 19:51

Umkehrschluss:

Columba, ich glaube nicht, dass du so im Islam ausgebildet bist, dass du ihm völlige Harmlosigkeit bescheinigen könntest. Wer hinsieht, sieht Gewaltpotential auch ohne lückenloses Studium. Jedenfalls instrumentalisieren gewaltbereite Muslime den Koran.


Und du kennst das Neue Testament und könntest es mit Gewalt verbinden ? Kann man das NT zu Gewaltzwecken gebrauchen ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 20:39

Ich habe nie behauptet, dass der Islam einfach harmlos ist. Auch habe ich nie behauptet, dass das Christentum einfach harmlos ist. Wenn ich z.B. an Bush denke, der mit Lügen und Gottes Sendungsbwusstsein - aber ohne Ausstiegsszenario - den zweiten Irak-Krieg begonnen hat, so sieht man, dass auch das Christentum gewisses Gewaltpotential hat.

Aber ich bin sehr vorsichtig mit dem Argument "Christen, die eigentlich keine Christen sind". Auch Christen können ausrasten, irr werden, etc. und mal Schlimmes machen. Wir wollen hoffen, dass dies so selten wie möglich passiert.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon onThePath » Di 25. Jun 2019, 20:44

Ist Christus ausgerastet ?
Predigte er Hass und Gewalt ?

Christen die ausrasten wie Judas bekommen ihren gerechten Lohn. Diese Christen verraten Christus noch heutzutage.

Christen die ausrasten, Schlimmes tun oder irre werden, sind in die Irre gegangen.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Di 25. Jun 2019, 21:02

Das ist eben immer wieder die Frage, ob ein Christ, der aus irgend welchen Gründen einen grossen, nicht wieder gutzumachenden Fehler, sein Christsein verliert.

So sind wir wieder bei diesem Thread angelangt. Ich schrieb oben:

Jeder, der sie wählt, muss auch sich im Klaren werden, dass er auch in den Extremismusverdacht gerät.


Das gilt auch für Christen. Ich sage nicht, dass wer die AfD wählt, kein Christ sein kann. Aber ich sage, dass man sich klar werden muss, wohin man gerät und dass man das auch als Christ verantworten muss. Ich kann nicht sagen, dies oder jenes macht kein Christ. Aber er muss es vor Menschen und Gott verantworten - auch wenn er die Gnade Gottes und sein Heil erfahren hat.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Johelia » Di 25. Jun 2019, 22:37

Leute

Ich habe in diesem Thread immer wieder Worte wie:
Vermutete, Wahrscheinlich,..... gelesen.
Das hört sich an wie wenn keiner eine Ahnung hätte und die Medienberichte zum Fall auch eine Hetze oder "false flag operation" sein könnten.

Frage:
- Gibt es mittlerweile Konkrete Beweise, dass der Täter im rechtsextremen Umfeld zu finden ist?
- Wurde der Täter bereist gefasst und ist geständig?


(Sorry habe den Fall ich weiter verfolgt)
We have the freedom of speech, as long we don't say too much
Nevil Brothers 1990
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1912
Registriert: Di 25. Okt 2011, 10:56

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Lazar » Di 25. Jun 2019, 23:15

Christ ist für mich, der Christus nachfolgt.

Das heißt, wir dürfen vordringlich nicht darum streiten, wer der Beste von uns darin ist - sondern wir müssen eine Lösung finden. Sprich, als seine Diener in der Weise agieren, dass das "rechte Problem" in seinem Ursprung angegangen werden kann.
Eigentlich müssten wir uns - wie Christus damals selbst - direkt in die Höhle des Löwen begeben ... und damit zu den für uns diffusen "Nazisündern"?

Nur, wenn wir exakt wissen, warum ein Mensch zum extremen Nazi wird, können wir (nach POW) als Christ auch Barmherzigkeit durch unser Verständnis für ihn üben.
Ihn auch nicht gänzlich verurteilen, aber trotzdem in gutem Sinne auf ihn einwirken.
Denn eines stimmt, wir dürfen einen Nazi oder Kinderschänder vielleicht nicht herb beschimpfen, da doch nur Gott/Christus allein einen jeden ihrer Gedanken kennt. Aber dennoch nicht, um danach alles dabei zu belassen, wie es ist?

Jesus sagt zwar "ich vergebe Dir", aber nicht "und jetzt tue Deine Sünden weiterhin." Manche Menschen muss man auch vor sich selbst schützen.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 449
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Mi 26. Jun 2019, 07:44

Da der Verdächtige inzwischen gestanden hat, so ist mein vorheriger Beitrag gegenstandslos geworden und wurde von mir gelöscht.
Zuletzt geändert von POW am Mi 26. Jun 2019, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Mi 26. Jun 2019, 08:16

Neuese Meldung vom Spiegel:

Stephan E. legt Geständnis im Mordfall Lübcke ab

https://www.spiegel.de/
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon lionne » Mi 26. Jun 2019, 15:48

Thelonious hat geschrieben:Zumindest in D kommt die relevante Gefährdungslage von rechts, von der AfD, Pegida und von noch weiter außen.

Ob du das nicht ein bisschen 'zu einseitig' siehst? ;)
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9273
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Jun 2019, 18:39

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Zumindest in D kommt die relevante Gefährdungslage von rechts, von der AfD, Pegida und von noch weiter außen.

Ob du das nicht ein bisschen 'zu einseitig' siehst? ;)
Gruss lionne


L e i d e r nicht.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15739
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Johelia » Mi 26. Jun 2019, 19:12

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Zumindest in D kommt die relevante Gefährdungslage von rechts, von der AfD, Pegida und von noch weiter außen.

Ob du das nicht ein bisschen 'zu einseitig' siehst? ;)
Gruss lionne


L e i d e r nicht.



Gemäss der heutigen Berichterststtung scheint Deutschland den rechtsEXTREMEN Sumpf wirklich nicht im Griff zu haben. :o :shock:


Naja das bestätigt nur mal wieder dass DE unter Bananenrepublik läuft. :lol:
We have the freedom of speech, as long we don't say too much
Nevil Brothers 1990
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1912
Registriert: Di 25. Okt 2011, 10:56

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Jun 2019, 19:14

Was ist in dem Zusammenhang jetzt so witzig, Johelia?

Und nein, ich lebe in keiner Bananenrepublik. WIe kommst du zu solchen Aussagen?
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15739
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Jun 2019, 19:19

Hier ein weiterer Artikel zum Geständnis des Lübcke-Mörders

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ll-ab.html

Eine wesentliche Frage ist nun natürlich die nach Mittätern bzw. -Wissern.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15739
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Mi 26. Jun 2019, 21:14

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Zumindest in D kommt die relevante Gefährdungslage von rechts, von der AfD, Pegida und von noch weiter außen.

Ob du das nicht ein bisschen 'zu einseitig' siehst? ;)
Gruss lionne


Jahrelang hatte man Terrorprobleme mit Links-Extremisten, nämlich der Roten Armee Fraktion, in den letzten Jahren brachten und bringen Islamisten Terrorismus. Anscheinend wurde dadurch der rechte Terror etwas vergessen, trotz NSU (diese Gruppe wurde ja auch nicht genügend beachtet), ist aber anscheinend nun relevant geworden:

https://www.sueddeutsche.de/politik/ver ... -1.4495325


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Lazar » Mi 26. Jun 2019, 22:16

POW hat geschrieben:Neuese Meldung vom Spiegel:

Stephan E. legt Geständnis im Mordfall Lübcke ab

https://www.spiegel.de/


Hi Pow!
So ist es eventuell nur ein falscher Satz zur falschen Zeit und am falschem Ort:
"Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen."

Es gibt immer ein paar Menschen, die sich untereinander nahezu eindeutig verstehen - aber dabei nicht das Schlechteste, sondern das Beste im Anderen herausholen.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 449
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Thelonious » Mi 26. Jun 2019, 22:49

Ein sehr guter Kommentar von Marc Felix Serrao in der NZZ zur Teil- bzw. Mitschuld der sog. AfD mit ihrer teils entmenschlichten Wortwahl

https://www.nzz.ch/meinung/die-afd-und- ... ld.1491879
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15739
Registriert: So 12. Aug 2007, 19:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Do 27. Jun 2019, 06:25

Lazar hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Neuese Meldung vom Spiegel:

Stephan E. legt Geständnis im Mordfall Lübcke ab

https://www.spiegel.de/


Hi Pow!
So ist es eventuell nur ein falscher Satz zur falschen Zeit und am falschem Ort:
"Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen."

Es gibt immer ein paar Menschen, die sich untereinander nahezu eindeutig verstehen - aber dabei nicht das Schlechteste, sondern das Beste im Anderen herausholen.

Herzliche Grüße
Eleazar


Eigentlich schimmert auch hier wieder die Wahrheit des Evangeliums durch. Was antwortete Jesus auf die Frage des Petrus, wie oft man einem Menschen vergeben soll?

Aber in der völlig überzogenen Hysterie des Tagespolitik ist die Stimme eines Jesus wohl nur störend, ich bin überhaupt der Meinung, das Politik und eine wirkliche und authentische Nachfolge in Jesus Christus irgendwie zwei paar Schuhe sind, aber wir leben in Zeiten des Umbruchs und der Umwertung vieler Werte und in einer Zeit, an der immer mehr Menschen irre werden, in der immer mehr Menschen ihren moralischen und ethischen Mittelpunkt verloren haben. Man sieht es auch in diesem Forum, gesellschaftliche und politische Themen drängen sich immer mehr in den Vordergrund, weil immer mehr Menschen verunsichert, ratlos und verängstigt sind. Aber auch dafür sollte wohl ein christliches Forum da sein.

Ein erfreulicher politischer Aspekt der letzten Tage: Die Kanzlerin stellt bei ihrer Befragung im Bundestag mit Blick auf den Rechtsextremismus klar: Eine Einschränkung von Grundrechten wird es mit ihr nicht geben.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article195940003/Bundestag-Angela-Merkels-ueberraschendes-Ja-zu-einer-Gruenen-Forderung.html

Man wollte an den gesetzlich verankerten Grundrechten der Menschen "schrauben", die man als Nazis und Rechte verdammt hat, oder als Nazis erkannt hat haben will. Allein der Gedanke ist schon unvorstellbar, das Ende der Demokratie wäre damit eingeläutet und der Faschismus würde wieder fröhliche Urständ feiern.

Dann wären wir wieder bei dem - wer Jude ist, das bestimme ich gelandet (Göring zugeschrieben). Denn nicht jeder Mensch anderer Meinung ist ein Björn Höcke, und nicht jeder Mensch, der Kritik äußert ist ein unverbesserlicher Nazi, und freie Meinungsäußerung ist immer noch ein Pfeiler des deutschen Grundgesetzes.

Die Bundeskanzlerin hat die deutsche Demokratie gerettet, denn manchmal sind die restriktiven Kräfte im Bundestag selbst dem Neofaschismus näher, als so manch Nazi.
Wenn man dann einige Beiträge von Theolonious liest, dann weiß man so ungefähr, was hier in Deutschand herauf gedämmert wäre. Denn die Demokratie ist ein zartes Pflänzchen, das mit großer Vorscht gehegt und gepflegt sein will, vor allem aber mit Vernunft.
Am Ende, wäre es nicht langsam einmal wieder Zeit, für ein interessantes Thema um Glauben, Bibel und Jesus Christus? Denn Politik ist nicht gerade und immer ein wirklich sauberes Geschäft. Jesus bleibt, denn vieles von dem, was uns heute bedrückt, das wird bald neuen Schlagzeilen weichen, neue Hysterien entfachen, aber es waltet in dieser Welt ein Geist, der über der Politik, den Lobbyisten, den nimmersatten Bankern und verantwortunglosen Berufspolitikern weht, ewig und immer.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Do 27. Jun 2019, 08:16

Lazar hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Neuese Meldung vom Spiegel:

Stephan E. legt Geständnis im Mordfall Lübcke ab

https://www.spiegel.de/


Hi Pow!
So ist es eventuell nur ein falscher Satz zur falschen Zeit und am falschem Ort:
"Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen."

Es gibt immer ein paar Menschen, die sich untereinander nahezu eindeutig verstehen - aber dabei nicht das Schlechteste, sondern das Beste im Anderen herausholen.

Herzliche Grüße
Eleazar



Die Bemerkung sollte im Zusammenhang gebracht werden. Er sagte:

„Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“


Die Addressanten dieser Bemerkung waren die Pegida(Kegida)-Leute dort, die gemäss Augenzeugen schon vorher immer wieder gestört haben.

Ich finde, die Bemerkung hätte trotzdem nicht in diesem Zusammenhang gebracht werden sollen. Ich glaube aber nicht, dass genau diese Bemerkung der Auslöser war, wie im Brennpunkt ARD gestern dies als Frage angedeutet wurde. Lübcke war schon einige Jahre früher auf der Liste von Feinden der Rechtsextremisten. Hier im konkreten Fall war es das Asylzentrum, das die Pegida-Leute erzürnte.

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Do 27. Jun 2019, 08:29

Thelonious hat geschrieben:Ein sehr guter Kommentar von Marc Felix Serrao in der NZZ zur Teil- bzw. Mitschuld der sog. AfD mit ihrer teils entmenschlichten Wortwahl

https://www.nzz.ch/meinung/die-afd-und- ... ld.1491879


Dazu der Schluss dieses Artikels:

Schäuble hat recht: Wer nach dieser Tat noch die oben beschriebene Sprache benutzt, macht sich mitschuldig, nicht zwingend strafrechtlich, aber als Bürger. Den Acker der Gewalt kann man düngen, von rechts wie von links. Man muss aber versuchen, ihn auszutrocknen. Es ist höchste Zeit.
Porträt des getöteten CDU-Politikers Walter Lübcke hinter dessen aufgebahrtem Sarg. Die Aufnahme stammt von der Trauerfeier am 13. Juni in der Kasseler Martinskirche. (Bild: Sean Gallup / Getty)
Der Tatver


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Do 27. Jun 2019, 08:48

POW hat geschrieben:..., ich bin überhaupt der Meinung, das Politik und eine wirkliche und authentische Nachfolge in Jesus Christus irgendwie zwei paar Schuhe sind, ...


Ich weiss nicht, ob man das so sagen kann. Jesus selbst kam aus einer Theokratie. Politik und Religion/Glauben waren verknüpft. Darum sind die Aussagen von Jesus immer auch im Lichte der Gesellschaft/Politik zu sehen. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" ist eine politische Aussage und bezieht sich auch die römische Besatzungsherrschaft. Jesus Botschaft nur als eine individuelle Botschaft zu sehen, ist m.E. eine Verkürzung des Evangeliums.

Selbst die Reformation ist mitnichten nur ein Ruf zum individuellen Heil. Luther hat in politischer Hinsicht den Papst mit seinem Kirchenstaat durch die Fürsten mit deren Fürstentümer ersetzt. Zwingli hat den Papst durch die Stadtregierung ersetzt, sie beschloss die Reformation in Zürich.

Die politische Haltung der Christen geht also durch die ganze Kirchengeschichte hindurch, beginnend von Jesus bis zur Bekennenden Kirche währen des Naziregimes und darüber hinaus. Gerade in Zeiten des Umbruches und der Umwertungen, in Zeiten mit dringenden gesellschaftlichen (darunter auch ökologischen) Fragen, müssen Christen sich diesen Fragen stellen. Es wird keine einheitlichen Antworten der Christen geben, die Vielstimmigkeit muss ausgehalten werden.

Gerade hat Jürgen Habermas seinen 90. Geburtstag gefeiert: Seine Diskursethik ist auch hier wichtig. Wenn irgendwie möglich müssen die Probleme ausdiskutiert werden. Dann kann es auch für alle weitergehen. Die Kritik hier an den Krichentagen ist gerade deswegen unangebracht, wenn nur Kritik geäussert wird, aber wenn es nicht zur Diskussion kommt. Gerade hinsichtlich Lübcke ist es wichtig, dass auch die Kirchen quasi an der Front ihre Stimmen erheben.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Do 27. Jun 2019, 09:37

Columba hat geschrieben:
POW hat geschrieben:..., ich bin überhaupt der Meinung, das Politik und eine wirkliche und authentische Nachfolge in Jesus Christus irgendwie zwei paar Schuhe sind, ...


Ich weiss nicht, ob man das so sagen kann. Jesus selbst kam aus einer Theokratie. Politik und Religion/Glauben waren verknüpft. Darum sind die Aussagen von Jesus immer auch im Lichte der Gesellschaft/Politik zu sehen. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" ist eine politische Aussage und bezieht sich auch die römische Besatzungsherrschaft. Jesus Botschaft nur als eine individuelle Botschaft zu sehen, ist m.E. eine Verkürzung des Evangeliums.


Das Bestreben, Jesus Christus in irgendeinener parteipolitischen Filterblase unterzubringen, also Jesus als Feigenblatt für diese oder jene politische Aussage einzuspannen, das ist doch nur eine Vereinnahmung des Evangeliums für seine persönlichen Befindlichkeiten an der Front seiner politischen Interessen und Ansichten, die bei dir immer in einem deutungshoheitlichen Unbedingtheits-Status enden.

Zunächst einmal war dieses "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" einfach nur eine klare und eindeutige Antwort auf die Frage eines Pharisäers zum Zinsgroschen. Und da Jesus um die Boshaftigkeit dieser Pharisäers wusste, auch um die Hinterhältigkeit in der Fragestellung, so gab dann Jesus diese Antwort, wie sie wohl nur Jesus geben konnte.

Alles andere ist ein mutwilliges und willkürliches - Hineininterpretieren in den Text, die Vereinnahmung des Textes.

Wobei es mir völlig einerlei ist, ob sich ein Christ durch den politischen Wortbrei dieser oder jener Partei in das Schlaraffenland welcher parteipolitischen Erlösungsversprechen auch immer frisst, also in der Welt eines politischen Christentums lebt.

In der Zeit des Nationalsozialismus endete das dann in der Wahnvollendung der Partei der Deutschen Christen..

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Christen

Ob nun unter dem Kaiser, dem Führer, oder den SED-Bonzen, warum muss oder sollte sich ein Christ einem politischen Bekenntnis beugen, oder einer Politik, die immer nur von einer sehr begrenzten Haltbarkeitsdauer ist.

Jesus als Wanderpredger, Jesus als Zelot, Jesus als Schwuler, Jesus als retrokommunistischer Revolutionär und nun Jesus als Homo politicus? Was denn noch?
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Do 27. Jun 2019, 09:47

Columba hat geschrieben:
Gerade hat Jürgen Habermas seinen 90. Geburtstag gefeiert: Seine Diskursethik ist auch hier wichtig.


Nein, ist sie nicht. Jedenfalls nicht im Hinblick, um den sagenhaften Unsinn reinzuwaschen, der auf dem evangelischen Kirchentag verzapft wurde. Da ist nichts mehr zu reparieren, von dem was Gottes liebste Gurkentruppe dort angerichtet hat.

Und auch Jürgen Habermas ist hier nicht mit in die Verantwortung für das eigentlich Unverantwortliche zu ziehen.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Do 27. Jun 2019, 09:54

POW hat geschrieben:Jedenfalls nicht im Hinblick, um den sagenhaften Unsinn reinzuwaschen, der auf dem evangelischen Kirchentag verzapft wurde.


Welche Veranstaltungen hast Du den persönlich besucht in Dortmund?

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Do 27. Jun 2019, 12:40

Columba hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Jedenfalls nicht im Hinblick, um den sagenhaften Unsinn reinzuwaschen, der auf dem evangelischen Kirchentag verzapft wurde.


Welche Veranstaltungen hast Du den persönlich besucht in Dortmund?



Wenn das jetzt ein Argument im Für und Wider sein oder werden soll, dann müssten ausnahmslos alle gläubigen Christen leibhaftig auf Golgatha anwesend gewesen ein, während Jesus an das Kreuz geschlagen wurde.

Der Jesu in a Nutshell der pseudopolitischen Hasardeure, der tagespolitischen Taschenspieler, und der parteipolitischen Glücksritter, das mag die Animal tristesse der politischen Gegenwart sein, die Zukunft ist das niemals und nimmer.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon lionne » Fr 28. Jun 2019, 06:58

Thelonious hat geschrieben:Und nein, ich lebe in keiner Bananenrepublik. WIe kommst du zu solchen Aussagen?

:lol: :lol: Nicht in eine Bananenrepublik! Na, so sieht man halt die Sache wenn man nach diesem Motto lebt >>>> https://www.google.ch/search?q=drei+Aff ... 6Dbdi7cgoM:
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9273
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon lionne » Fr 28. Jun 2019, 07:28

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Zumindest in D kommt die relevante Gefährdungslage von rechts, von der AfD, Pegida und von noch weiter außen.

Ob du das nicht ein bisschen 'zu einseitig' siehst? ;)
Gruss lionne


L e i d e r nicht.

Zig Tausende von muslimischen Terrorakten und sog. "Einzelfällen"..! Und keiner (bis wenige! ;) ) verliert darüber auch nur ein Wort! Sowas Verlogenes und Kaputtes aber auch!! :mrgreen:
Ach ja, die Betonpoller (z.B. an Weihnachtsmärkten) wurden ja 'gegen rechts' gebaut; da hab ich wohl was 'verwechselt'.... :mrgreen: 8-)
Schönes (heisses) Wochenende wünscht
lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9273
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon Columba » Fr 28. Jun 2019, 08:54

POW hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Jedenfalls nicht im Hinblick, um den sagenhaften Unsinn reinzuwaschen, der auf dem evangelischen Kirchentag verzapft wurde.


Welche Veranstaltungen hast Du den persönlich besucht in Dortmund?



Wenn das jetzt ein Argument im Für und Wider sein oder werden soll, dann müssten ausnahmslos alle gläubigen Christen leibhaftig auf Golgatha anwesend gewesen ein, während Jesus an das Kreuz geschlagen wurde.


Das würde nur stimmen, wenn es keine Pfingsten gegeben hätte. Aber mit Pfingsten ist diese Deine Antwort fragwürdig.

POW hat geschrieben:Der Jesu in a Nutshell der pseudopolitischen Hasardeure, der tagespolitischen Taschenspieler, und der parteipolitischen Glücksritter, das mag die Animal tristesse der politischen Gegenwart sein, die Zukunft ist das niemals und nimmer.


Jetzt mal Klartext. Ich bin an zwei Kichentagen gewesen, an einem habe ich selbst an einem Stand gestanden. Dieser wurde im Vorfeld auch kritisiert, weil er nicht gerade Mainstream war. Es gab auch während den 3 Tagen immer wieder kritische Gespräche, meistens waren die aber gut, auch wenn es keine Übereinstimmung gab. Wichtig ist das gegenseitige Gespräch. Aber diejenigen die Galle und Gift im Vorfeld versprühten, waren wahrscheinlich nicht da, sie sahen einfach im Programm die Beschriebung und krakeelten dann in den sozialen Medien herum. Das geht mir einfach auf den Wecker, wenn die lautesten Schreier dann nicht den Mut haben, etwas mal anzuschauen.

Die Arbeit am Kirchentag war streng. Wir machten am Tagesbeginn für uns eine Andacht, und auch am Abend. Im Hintergrund waren andere Leute, die beteten und uns sonst unterstützten. Aber der Kirchentag war interessant - es gab viele Impulse, die Vielfalt war überwältigend, aber plötzlich sah man auch, dass viele verschiedenste Leute da sind für Jesus Christus. Man konnte mal sehen, wie Bibelübersetzer arbeiten, was Militärseelsorger alles machen müssen, etc. etc. ...und dann kommen Leute wie Du, und wollen alles mit einem Beispiel abtun, was alles schlecht ist. Du wirst noch andere Sachen finden am Kirchentag, was Dir nicht gefällt. Mir gefiel auch nicht alles.

Das stört mich, dass Du zwar ausrufst, aber dann, wenn ich auf die Kommunikation (Habermas) erwähne, lehnst Du es ab. Das ist widersprüchlich: sich das Recht zur Fundamentalkritik nehmen, aber die zweiseitige Kommunikation ablehnen. Das ist wie die Zeugen Jehovas hier im Forum, erst kommen, erklären wollen, aber dann bei kritischen Rückfragen wegrennen. Aber gerade heute müssen sich auch Christen zusammenraufen. Der christliche Glauben ist überall angegriffen, wenn jeder nur sein eigenes Süppchen kocht, wird das Christentum nicht glaubwürdiger.


Wiederum sind wir beim Thema hier:

Es gibt immer mehr Polarisierung in der Gesellschaft, Extremisten wollen nur noch ihre Meinung sehen, sonst wird geschossen. Das dürfen wir als Christen nicht zulassen. Da müssen Christen auch die Stimme erheben - aber was ist, wenn selbst unter Christen diesen Zeitgeist der Polarisierung Einzug hält? Vor vier Jahren hat Lübcke eine etwas dumme Bemerkung gemacht auf eine Provokation. Diese Bemerkung soll genügt haben, dass gemordet wurde. Da stimmt was nicht in der Gesellschaft. Der Mordfall Lübcke zeigt auf, wie wichtig auch die Stimme der christlichen Gemeinden und Kirchen wären in der Politik. Aber die einen wollen nur das individuelle Heil, andere sehen die Kirchen nur als Hort und Rückzugsort der Gläubigen. Die Gemeinde/Kirche ist an Pfingsten vor fast 2000 Jahren entstanden und dann vor allem als ein Ort der Sendung gegründet worden. Das sollte auch verspürt werden in unserer Zeit, wo einfach wieder Mord, Rassismus, Ausgrenzung, etc. stärker werden.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Mordfall Lübcke in Kassel mit vermutetem Neonazi-Hinterg

Beitragvon POW » Fr 28. Jun 2019, 09:44

Columba hat geschrieben:.und dann kommen Leute wie Du, und wollen alles mit einem Beispiel abtun, was alles schlecht ist. Du wirst noch andere Sachen finden am Kirchentag, was Dir nicht gefällt.


Richtig, dann kommen Leute wie POW und machen das, was man in der Beurteilung eines oder mehrerer Gegenstände anhand von Werten oder überkommenen Wertmaßstäben als Kritik bezeichnet.

Kritik in verantwortlicher Vernunft, und da war es wohl mehr, mehr als nur ein Beispiel, was da zu nennen wäre, was da an fundamentalen Stockfehlern während dieses Events moniert wurde, übrigens nicht nur von Leuten wie POW, sondern auch aus breiten Kreisen der evangelischen Kirche selbst, und von den Medien sowieso.

Schauen wir uns das einmal näher an:
https://www1.wdr.de/dossiers/religion/christentum/kirchentag-dortmund/kirchengegner-auf-kirchentag-dortmund-provozieren-100.html

Was soll ein nackter Luther in einer Fußgängerzone bewirken? Dann noch mit der Aufschrift: "Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt", Karl Jaspers trägt hier wohl die Autorenschaft.
Ausgerechnet! Denn an einer ehrlichen, grundehrlichen Aufarbeitung der oft verbrecherischen Rolle wärend der Zeit des Nationalsozialismus, der evangelischen Kirchen in Deutschland, daran scheinen die evangelischen Scharfmacher selbst nicht interessiert. Ich nenne das Heuchelei, andere Menschen wohl auch.

Das der Ausschluss der AfD vom Kirchentag ein Propagandaerfolg der AfD selbst war, das haben inzwischen auch einige Christen begriffen:

https://www.deutschlandfunk.de/evangelischer-kirchentag-afd-ausschluss-sorgt-fuer-kritik.1773.de.html?dram:article_id=451697

mit diesem verknöcherten Kulturprotestantismus wird man wohl nicht weit kommen, aber immerhin hat diese Kirche in der Ausgrenzung Andersdenkender ein lange Tradition.

Kommen wir nun zu dem, was nicht nur in Deutschland für Spott und auch Empörung gesorgt hat:
Evangelischer Kirchentag erntet Spott für Workshop „Vulven malen“

https://www.welt.de/vermischtes/article195597945/Evangelischer-Kirchentag-erntet-Spott-fuer-Workshop-Vulven-malen.html

Was mag in den Köpfen der evangelischen Bürokraten vorgehen, die so etwas organisieren? Neue Mitglieder wird es wohl nicht mehr bringen, aber gewiss neue Austritte aus der evangelischen Kirche, die sich in Deutschland sowieso schon in der Agonie befindet.

Das mit - Gottes liebster Gurkentruppe, das lassen wir jetzt, aus Höflichkeit, denn man soll nicht auf eine Kirche eintrteten, die sowieso schon am Boden liegt.

Ehe ich es vergesse: FDP-Politiker kritisiert einseitige politische Ausrichtung des Kirchentags
So die Schlagzeile auf evangelisch.de, denn hier passen nun keine Verlinkungen mehr hinein.
Ich denke, der Mann hat Recht wenn er behauptet: Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) sprach Ruppert von einer "grünen Einseitigkeit".

Es gäbe noch viel zu schreiben und zu sagen, zu diesem Kirchentag, aber meine Zeit ist sehr bemessen, und denke daran, es sind alle nur kritisch prüfende Beurteilungen zu einer Veranstaltung, die wohl gewiss keinen rauschhaften Ansturm auf die evanglische Kirche auslösen wird. Aber viele Christen werden sich einer weiteren Mitgliedschaft, in der EKD, wohl heftigst entschlagen, einmal so gesagt.

Sapere aude
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 09:39

VorherigeNächste

Zurück zu Gesellschaft

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast