EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

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EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Mo 8. Apr 2019, 20:56

Also ich konnte es kaum fassen, als ich in den Nachrichten hörte, dass die EDU und einige SVP-ler das Referendum gegen das Verbot der Diskriminierung von Homosexuellen ergriffen haben.

Es ginge «Nicht gegen die Homosexuellen, sondern für die Freiheit» heisst es dann noch.

Im Dezember hatte das Parlament entschieden, Aufrufe zu Hass und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe zu stellen. EDU- und SVP-Politiker sahen darin einen Verstoss gegen die Glaubens- und Redefreiheit und ergriffen das Referendum.

Wie Janiak richtig sagte: «Hass säen ist kein christliches Gebot» Im Gegenteil. Ich finde, dass Schwule und Lesben das Recht haben vor Diskriminierung allein aufgrund ihrer sexuellen Orientierung geschützt werden sollten. Was meint Ihr?

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Mo 8. Apr 2019, 23:30

Vielleicht mit einem 11. Gebot ?

Entschuldige, aber ich distanziere mich auf jeden Fall zur Homosexualität und muss sie nicht lieben und gut heißen.
Sie und die Lesben behandle ich gerne fair und freundlich, aber mit Distanz zu ihrer sexuellen Orientierung.

Das ist ja wohl keine Diskriminierung. Und ich möchte auch nicht gezwungen werden, nur lobend über Gleichgeschlechtlichkeit reden zu dürfen.

lg, otp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Di 9. Apr 2019, 06:15

onThePath hat geschrieben:Vielleicht mit einem 11. Gebot ?

Entschuldige, aber ich distanziere mich auf jeden Fall zur Homosexualität und muss sie nicht lieben und gut heißen.
Sie und die Lesben behandle ich gerne fair und freundlich, aber mit Distanz zu ihrer sexuellen Orientierung.

Das ist ja wohl keine Diskriminierung. Und ich möchte auch nicht gezwungen werden, nur lobend über Gleichgeschlechtlichkeit reden zu dürfen.

lg, otp


Mehr wollen glaube ich die Schwulen und Lesben auch nicht, als dass man sie fair und freundlich behandelt, otp.

Aber gerade in sogenannt christlichen Kreisen werden Christen, die dazu stehen, dass ihre grosse Liebe äusserlich dieselben Geschlechtsmerkmale aufweist, insofern diskriminiert indem man ihnen klar macht, dass im AT dies als Sünde gelte und solcherlei in ihrer Gemeinde nicht geduldet würde.

Einerseits spricht man davon , dass die AT-Gesetzlichkeit mit Jesus Erscheinen dort ein Ende genommen hat, wo Lieblosigkeit gefordert worden ist. Steinigung von Homosexuellen ist ebenso lieblos wie Steinigung von Ehebrecherinnen.

Sollen wir etwa auch wieder dermassen in AT-Gesetzlichkeit verfallen, und Homosexualität mit der Todesstrafe belegen, wie in Brunei ein solches Gesetz in Kraft getreten ist? Als ob die Liebe zwischen Lesben und Schwulen ein Verbrechen, eine Straftat wäre?

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon kingschild » Di 9. Apr 2019, 11:33

John1955 hat geschrieben:Mehr wollen glaube ich die Schwulen und Lesben auch nicht, als dass man sie fair und freundlich behandelt, otp.



Doch wollen sie glaube ich schon, sonst bräuchte es kein neues Gesetz.

Weil Diskriminierung von Minderheiten grundsätzlich nicht erlaubt ist in unserem Land. Freie Meinungsäusserung aber schon.

Es geht darum das man keine andere Meinung mehr äussern darf bezüglich Sexueller Orientierung als die welche dem Gusto der Homosexuellen entsprechen. Für alles andere braucht es kein neues Gesetz, weil es dafür schon Gesetze gibt.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Di 9. Apr 2019, 11:55

Wozu soll das denn führen, soll ich wohlwollend die Gleichgeschlechtlichkeit akzeptieren? Soll ich sogar gesellschaftlich dazu gezwungen werden Gleichgeschlechtlichkeit wohlwollend zu begegnen ?

Das hört sich pervertiert und nach verordnetem Zwang an.

Du manipuliert auch, John
Zitat von dir:
Aber gerade in sogenannt christlichen Kreisen werden Christen, die dazu stehen, dass ihre grosse Liebe äusserlich dieselben Geschlechtsmerkmale aufweist, insofern diskriminiert indem man ihnen klar macht, dass im AT dies als Sünde gelte und solcherlei in ihrer Gemeinde nicht geduldet würde.


Nein, es widerspricht der gesunden christlichen Ethik, dass Gleichgeschlechtlichkeit der geschützten normalen Ehe gleichgemacht werden soll. Das ist wohl im gesunden Empfinden der meisten Völker verankert. Dass nichts der Ehegemeinschaft von Mann und Frau gleich ist.
Man kann darüber streiten, ob Gott das so will, aber selbst dann kann man nicht die Menschen zwingen, Gleichgeschlechtlichkeit als gottgewollt einzustufen und sie mögen zu müssen.

Bewahre Gott uns davor, dass das Pendel dermaßen in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon lionne » Di 9. Apr 2019, 16:33

Das Referendum gegen die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf Homo- und Bisexuelle ist mit über 70’000 Unterschriften zustande gekommen.
Ueber die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf Homo- und Bisexuelle wird nun aber so gut sie sicher das Schweizer Volk entscheiden können.
Gruss lionne
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Mi 10. Apr 2019, 11:04

John1955 hat geschrieben:Also ich konnte es kaum fassen, als ich in den Nachrichten hörte, dass die EDU und einige SVP-ler das Referendum gegen das Verbot der Diskriminierung von Homosexuellen ergriffen haben.

Es ginge «Nicht gegen die Homosexuellen, sondern für die Freiheit» heisst es dann noch.

Im Dezember hatte das Parlament entschieden, Aufrufe zu Hass und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe zu stellen. EDU- und SVP-Politiker sahen darin einen Verstoss gegen die Glaubens- und Redefreiheit und ergriffen das Referendum.

Wie Janiak richtig sagte: «Hass säen ist kein christliches Gebot» Im Gegenteil. Ich finde, dass Schwule und Lesben das Recht haben vor Diskriminierung allein aufgrund ihrer sexuellen Orientierung geschützt werden sollten. Was meint Ihr?

Gruss John

Ich meine, dass du in der Sache Recht hast, dass man Minderheiten vor Diskriminierung schützen muss. Wo ich hingegen die EDU in Schutz nehme, ist, dass solche Gesetze nicht ehrlich sind, sondern damit durch die Hintertüre eine Meinungsdiktatur eingeführt wird, wie sie in Deutschland und der EU schon längst herrschen. Sieh dir dazu die eindeutigen Kanäle in YouTube an, welche vor Gericht gezerrt werden, wenn sie auch nur ein einziges Wort gegen die Quotenpolitikerinnen schreiben.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Lazar » Mi 10. Apr 2019, 12:41

onThePath hat geschrieben:Wozu soll das denn führen, soll ich wohlwollend die Gleichgeschlechtlichkeit akzeptieren? Soll ich sogar gesellschaftlich dazu gezwungen werden Gleichgeschlechtlichkeit wohlwollend zu begegnen ?

Das hört sich pervertiert und nach verordnetem Zwang an.

Du manipuliert auch, John
Zitat von dir:
Aber gerade in sogenannt christlichen Kreisen werden Christen, die dazu stehen, dass ihre grosse Liebe äusserlich dieselben Geschlechtsmerkmale aufweist, insofern diskriminiert indem man ihnen klar macht, dass im AT dies als Sünde gelte und solcherlei in ihrer Gemeinde nicht geduldet würde.


Nein, es widerspricht der gesunden christlichen Ethik, dass Gleichgeschlechtlichkeit der geschützten normalen Ehe gleichgemacht werden soll. Das ist wohl im gesunden Empfinden der meisten Völker verankert. Dass nichts der Ehegemeinschaft von Mann und Frau gleich ist.
Man kann darüber streiten, ob Gott das so will, aber selbst dann kann man nicht die Menschen zwingen, Gleichgeschlechtlichkeit als gottgewollt einzustufen und sie mögen zu müssen.

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Hallo beisammen!
JHWH hat doch auch Kranke, Behinderte und Blinde gemacht? Ist das "normal"? Denn die wurden ebenfalls oft „als sündig“ ausgeschlossen oder verdammt. Auch von vielen anderen Völkern. Ist das „gut“? Nein, sondern der Versuch sie zu heilen oder ihnen im Leben zu helfen. Das ist menschlich, das ist christlich.

Für mich gibt es also nur „Menschen“. Ob jemand dabei weiblichen oder männlichen Geschlechts ist, interessiert mich grundsätzlich wenig, also auch nicht, wer welche sexuelle Ausrichtung dabei hat.
Wenn sich ein Mann innerlich wie eine Frau fühlt oder andersrum, dann müssen wir das eben respektieren, denn diejenigen Menschen fühlen sich ja nicht allein aus „fehlgeleiteter sexueller Lust“ anders, sondern es ist ein ganzheitliches Problem.
Das heißt, es sind im Endeffekt auch bei homosexuellen Paaren „Mann und Frau“ zusammen. Was sich viele vielleicht nur nicht vorstellen können. Warum nicht, wenn sie sich dabei wohlfühlen?

Macht nicht ohnehin mehr der Geist und sein Charakter einen Menschen aus, als sein Geschlecht? Oder noch schlimmer allein seine Zeugungsfähigkeit?
Der muntere Aufruf im AT „mehret euch“ wird die Menschheit vermutlich irgendwann vernichten, kann das Gottes Wille sein? Müssen wir dem weiterhin folgen?

Ich weigere mich jedenfalls, homosexuelle Menschen im Vorfeld allein wegen ihrer anderen Neigung als "annormal" zu verurteilen oder mir ihnen gegenüber mehr Rechte anzumaßen. Ich fühle mich selbst auch mehr als „Mensch“, und nicht nur einem rein sexuellen Geschlecht zugeordnet. Jeder ist doch ein wenig beides.

Vom Tier sollten wir uns hauptsächlich unterscheiden, genau das tun wir aber oft nicht.

Herzliche Grüße
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon firebird » Do 11. Apr 2019, 10:29

Hallo zusammen,

das Problem sehe ich auch darin, dass eben schnell einmal etwas als diskriminierend gilt. Das sehen wir anhand all den Jahren in denen die Antirassismus Strafnorm gilt. Da sind selbsternannte hochsensible Hüter einer Rassen-Moral, wie Pilze aus dem Boden geschossen. Kabarettisten laufen schnell einmal Gefahr, dass sie wegen einem "falschen" Ausdruck eine Klage am Hals haben. Wir sind es gewohnt, dass über schweizinterne Kuriositäten und Eigenheiten Sprüche geklopft werden und selbst Betroffene können darüber lachen. Doch wird nur mit einer Silbe eine Nationalität oder Rasse auf die Schippe genommen, dann springt man schnellstens zum Kadi.

Wenn nun solches Getue auf die sogenannte sexuelle Orientierung ausgeweitet wird, dann gute Nacht. Die Schweiz ist ein Land das Minderheiten schützt und das ist gut so. Doch es darf nicht so weit kommen, dass wir in die Diktatur der Minderheiten abdriften.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Do 11. Apr 2019, 10:35

Da fällt mir der rassistische Ausdruck Negerkuss und Mohrenkopf ein. Ja ich weiß, der Ausdruck ist nicht sensibel...

lg, oTp
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon lionne » Do 11. Apr 2019, 11:28

...ja das ganze Theater um diese (alten) Bezeichnungen habe ich damals verfolgt; auch das Theater um die alteingesessenen Mohren-Apotheken in Deutschland. :roll:
Gruss lionne
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon firebird » Do 11. Apr 2019, 11:57

Hier geht es jetzt für einmal nicht um Rassendiskriminierung, sondern um den Maulkorb, wenn es um sexuelle Andersartigkeit geht. Schlussendlich ist es das hinterhältige Ansinnen dem Bibelwort einen Maulkorb verpassen zu wollen.

Doch schön, sind die Unterschriften für das Referendum zusammen gekommen. Bekanntlich fürchten ja unsere EU-Turbos zu Bern Volksabstimmungen wie Dämonen die Engel. Ich könnte ja unsere ehemalige Justizministerin sooo umarmen ;).

EU-Boss Jean Claude Junker hat im Jahre 2015 diese Show abgezogen, doch sehr wohl mit anderen Motiven als es bei mir der Fall wäre.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Lazar » Sa 13. Apr 2019, 18:33

Firebird hat geschrieben:
Wenn nun solches Getue auf die sogenannte sexuelle Orientierung ausgeweitet wird, dann gute Nacht. Die Schweiz ist ein Land das Minderheiten schützt und das ist gut so. Doch es darf nicht so weit kommen, dass wir in die Diktatur der Minderheiten abdriften.

Lieber Firebird,
jeder Mensch hat das Recht darauf, sich den Lebenspartner zu suchen, den er sich wünscht, den er wirklich liebt und damit auch Verantwortung für ihn übernimmt.

Was das bei Homosexuellen mit "Diktatur der Minderheiten" zu tun haben könnte, ist mir schleierhaft. Allein dieser Begriff ist für mich schon grenzwertig, das Wort "Negerkuss" hingegen überhaupt nicht. Wenn ich rassistisch wäre, würde ich mir ein Produkt mit diesem Namen vermutlich niemals kaufen.

Hier geht es jetzt für einmal nicht um Rassendiskriminierung, sondern um den Maulkorb, wenn es um sexuelle Andersartigkeit geht.
Schlussendlich ist es das hinterhältige Ansinnen dem Bibelwort einen Maulkorb verpassen zu wollen.


Das hat Jesus bereits zur Genüge getan .. und zwar ganz offen.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Sa 13. Apr 2019, 20:46

Lazar hat geschrieben:Lieber Firebird,
jeder Mensch hat das Recht darauf, sich den Lebenspartner zu suchen, den er sich wünscht, den er wirklich liebt und damit auch Verantwortung für ihn übernimmt.

Was das bei Homosexuellen mit "Diktatur der Minderheiten" zu tun haben könnte, ist mir schleierhaft.

Hier noch einmal zum Mitlesen und Verstehen:

Es geht darum, dass die Homosexuellen den Heterosexuellen verbieten wollen, über sie öffentlich eine Meinung zu verbreiten, zum Beispiel 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13 zu zitieren.

Es geht nicht darum, den Homosexuellen oder Heterosexuellen ihre freie Wahl zu verbieten. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Sa 13. Apr 2019, 21:32

onThePath hat geschrieben:Wozu soll das denn führen, soll ich wohlwollend die Gleichgeschlechtlichkeit akzeptieren? Soll ich sogar gesellschaftlich dazu gezwungen werden Gleichgeschlechtlichkeit wohlwollend zu begegnen ?

Das hört sich pervertiert und nach verordnetem Zwang an.

Man kann darüber streiten, ob Gott das so will, aber selbst dann kann man nicht die Menschen zwingen, Gleichgeschlechtlichkeit als gottgewollt einzustufen und sie mögen zu müssen.

Bewahre Gott uns davor, dass das Pendel dermaßen in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt.

Lg, otp


Es geht lediglich darum, otp , sich gleichgeschlechtlich liebende Menschen vor Diskriminierung und weiteren verletzenden Äusserungen oder gar Schlimmerem in der Öffentlichkeit zu schützen.

Niemand wird damit gezwungen, gegen das eigene Empfinden etwas gutheissen zu müssen. Doch sollte sich auch niemand zu solcher Bosheit hinreissen lassen, Homosexuellen mit abwertenden Bemerkungen zu begegnen, ihnen einzureden, sie seien Sünder, oder sie gar mit Knabenschänder/Pädophilen in einen Topf zu werfen, was ja gerade in so genannt christlichen Gemeinden der Fall ist.

Der wahrhaftige Gott, also der Vater im Himmel, wie er sich durch unsern Herrn Jesu, seinem Sohn 1:1 zu erkennen gibt, ist Liebe und bei ihm sind nicht äusserliche Merkmale eines Menschen massgebend sondern das Herz und wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält.

Und die zunehmende Herzenskälte wurde ja schon vorausgesagt, und sieht man ja in in andern Ländern.

In Brunei ist kürzlich ein Gesetz erlassen worden, Homosexualität mit dem Tode zu bestrafen, was Rückfall in AT-Gesetzlichkeit bedeutet. Brunei ist zwar kein jüdisches Land aber offenbar wurden ja von fundament. Islamisten Steinigung von Ehebrecherinnen wie auch von Homosexuellen, also AT-Gesetzeswerke, übernommen, ohne Berücksichtigung des Gebots, Du sollst nicht töten (vorsätzliches Töten ist morden)

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Sa 13. Apr 2019, 22:10

Gnu hat geschrieben:[
Es geht darum, dass die Homosexuellen den Heterosexuellen verbieten wollen, über sie öffentlich eine Meinung zu verbreiten, zum Beispiel 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13 zu zitieren.

Es geht nicht darum, den Homosexuellen oder Heterosexuellen ihre freie Wahl zu verbieten. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.


Das stimmt so nicht ganz, Gnu. Es geht darum dass gesetzlich verboten werden solle, Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen Ausrichtung öffentlich zu diskriminieren sie deswegen als Sündige Menschen zu beschimpfen. Und auch heterosexuelle Christen sind für dieses Verbot, wie ja schon mal Lazar und ich und sicher noch viele mehr, die sich an den Lehren Jesus Christus orientieren.

Was hältst Du denn von der AT-gesetzlich geforderten Diskriminierung Jahwes bezüglich allfälligen Nachkömmlingen Aarons, sollten diese folgende äusserlichen "Mängel" aufzeigen?
3 Mose 21,16 Und Jahwe redete mit Mose und sprach:
17 Sage zu Aaron: Wenn einer deiner Nachkommen in künftigen Geschlechtern einen Fehler hat, der soll nicht herzutreten, um die Speise seines Gottes zu opfern.
18 Denn keiner, an dem ein Fehler ist, soll herzutreten, er sei blind, lahm, mit entstelltem Gesicht, mit irgendeiner Missbildung19 oder wer einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat
20 oder bucklig oder verkümmert ist oder wer einen Fleck im Auge hat oder Krätze oder Flechten oder beschädigte Hoden hat.21 Wer nun unter Aarons, des Priesters, Nachkommen einen Fehler an sich hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern die Feueropfer des HERRN; denn er hat einen Fehler. Darum soll er sich nicht nahen, um die Speise seines Gottes zu opfern.
22 Doch essen darf er die Speise seines Gottes, vom Hochheiligen und von den heiligen Gaben.
23 Aber zum Vorhang soll er nicht kommen noch zum Altar nahen, weil ein Fehler an ihm ist, dass er nicht entheilige, was mir heilig ist; denn ich bin der HERR, der sie heiligt.


Ist das nicht das pure Gegenteil dessen, was Jesus Christus im Auftrag seines Vaters der in und aus ihm wirkte, also Heilwunder als Zeichen seiner Liebe an Menschen gleich welcher Behinderung zukommen liess?

Würdest Du vor eine Synagoge, einem Tempel oder einer Kirche stehen oder gar theologischen Institut, Priesterschule, Kapelle einer Institution wo Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen an einem Gottesdienst teilnehmen wollen und dies solchen klar, machen, dass sie hier nichts zu suchen hätten? Dies mit dem Zitieren der genanten Stellen?

Ach, ich kann mir vorstellen, dass dann AT-Gesetzlichkeiten plötzlich doch nicht mehr für gültig erklärt werden. Jesus erklärte wohl deutlich genug, womit Gesetze und Propheten erfüllte werden: Durch die gelebte Liebe zum Schöpfer, den Nächsten und sich selber. Bei den Geboten steht nicht, Du sollst keine homosexuellen Neigungen haben... Wer liebt tut dem Nächsten nichts Böses.......lehrte Paulus...also wer aber Homosexuelle öffentlich diskrimniert ihnen einredet sie seien Sünder, tut damit etwas Böses.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Sa 13. Apr 2019, 22:19

@John1955

Ich kenne den Wortlaut des Gesetzes nicht, deshalb ziehe ich meine Meinung zurück. Wenn es tatsächlich so ist, wie du es schilderst, dann bin ich auch für ein solches Gesetz, wenn es aber nur ein trojanisches Pferd ist, bin ich dagegen. Meistens ist es nämlich schon so, dass Gesetze zum Schutz von Minderheiten als Maulkorb gegen die freie Meinungsäusserung verwendet werden.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Sa 13. Apr 2019, 22:36

John1955 hat geschrieben:Würdest Du vor eine Synagoge, einem Tempel oder einer Kirche stehen oder gar theologischen Institut, Priesterschule, Kapelle einer Institution wo Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen an einem Gottesdienst teilnehmen wollen und dies solchen klar, machen, dass sie hier nichts zu suchen hätten? Dies mit dem Zitieren der genannten Stellen?

Wenn du dir die Mühe gemacht hättest, die Stelle zu verstehen, so hättest du diese Frage nicht gestellt. Deine AT-Allergie, für die ich nichts kann, sie ist dein ureigenstes Problem, macht dich blind für die Wahrheit. Wo im NT gibt es denn noch Priester nach der Ordnung Aarons? Somit ist diese Stelle gemäss Hebräerbrief obsolet und dein Verdacht erhärtet sich, dass ich genau so argumentieren müsste, wie du es mit „Ach ich kann mir vorstellen“ einleitest.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Lazar » So 14. Apr 2019, 10:51

Gnu hat geschrieben:Hier noch einmal zum Mitlesen und Verstehen:

Es geht darum, dass die Homosexuellen den Heterosexuellen verbieten wollen, über sie öffentlich eine Meinung zu verbreiten, zum Beispiel 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13 zu zitieren.

Das ist mir klar, liebes Gnu, dass es im Ursprung wieder um „Mose Gesetz“ geht. Wäre es nicht grundsätzlich vorteilhafter für die Gesellschaft, all die Hetero-Männer, die mit dem Finger auf die Homosexuellen zeigen, würden aufhören ihre Frauen zu betrügen - selbst nur mit einem gierigen Blick? Dabei würden sie vor Gott in der Tat wesentlich gerechter dastehen, als andere zu verurteilen.
Aber das ist halt so schön viel einfacher zu richten, gell?

Im Himmel wird wohl überhaupt nicht mehr gefreit, also auch nicht zwischen Mann und Frau. Da gibt es nur noch allseits innige Agape-Liebe und gar keinen lustvollen Geschlechtsverkehr mehr. Wozu auch. Ältere Paare leben ja auch oft so.

Im Prinzip haben die Homosexuellen also für mich Recht, bei uns gilt ja auch keine Scharia, sondern das staatliche Gesetzbuch (In DE wurde §175 abgeschafft). Ansonsten klingt es so, als sollten die Homosexuellen gefälligst froh sein, dass man sie nicht mehr steinigt oder ins Gefängnis wirft, so wie es in anderen Ländern jedoch praktiziert wird!

Wer will ernstlich das Risiko eingehen sich daran mit schuldig zu machen, indem man dies alte "Mose Gesetz" verbal in der Öffentlichkeit bestätigt?

Es geht nicht darum, den Homosexuellen oder Heterosexuellen ihre freie Wahl zu verbieten. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Das sehen aber viele extrem anders.
"Mose Gesetz" durchweg in der heutigen Zeit zu vertreten, endet für manche Menschen tödlich - und auch nur ein "Stein des Anstosses" bleibt für mich ein Stein.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » So 14. Apr 2019, 11:55

Meine Erfahrung ist, dass Homosexuelle viel selbstgerechter auftreten als Heterosexuelle. Irgendwie haben sie durch ihre Sünde eine Mutation in der Wahrnehmung. Das ist wie gesagt meine persönliche Meinung und wenn ich die nicht mehr schreiben darf, dann leben wir in einer Meinungsdiktatur. Es gibt, so viel ich weiss, keinen Erreger für Homosexualität und auch keinen Dämon, der diese hervorruft. Wenn wir Sünde nicht mehr Sünde nennen dürfen, dann können wir die Bibel verbrennen, und das taten ja die Nazis auch, dass sie Bücher verbrannten. Es lebe die Neue Weltordnung hoch, hoch, hoch.
:angel:
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » So 14. Apr 2019, 12:04

Na(g)nu,
Hab mal ein Buch aufgelesen, wo eine amerikanische Frau ihre therapeutische Hilfe anbot. Sie argumentierte, dass für die Gleichgeschlechtlichkeit Geister von Toten verantwortlich seien. Also eine weibliche Tote erzeuge Homosexualität. Diese Frau muss auch durchaus Erfahrungen haben, graust es ihr doch, etwas mit reinen Dämonen zu tun zu bekommen, die keine Geister von Toten Menschen sind. (Was wieder ein anderes Thema wäre).
Man kann also einen leichten Anfangsverdacht behalten.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon firebird » So 14. Apr 2019, 13:02

Hallo Lazar,

nicht so ganz sauber, wenn du meine Zeilen durch Formatierung änderst und im neuen Zustand wieder ins Forum postest. Ausserdem hat hier eine Person geschrieben, bitte im Zitat auch die Person erwähnen die geschrieben hat. Wir legen Wert darauf, dass erwähnt ist, wer dass was geschrieben hat.

Lazar hat geschrieben:
Hier geht es jetzt für einmal nicht um Rassendiskriminierung, sondern um den Maulkorb, wenn es um sexuelle Andersartigkeit geht.
Schlussendlich ist es das hinterhältige Ansinnen dem Bibelwort einen Maulkorb verpassen zu wollen.


Das hat Jesus bereits zur Genüge getan .. und zwar ganz offen.
Gott sei Dank.

LG
Eleazar


Dass Jesus dem Bibelwort einen Maulkorb verpasst haben soll, da wünsche ich nähere Erklärungen. Nach meiner Auffassung hat das Jesus genau nicht getan.

Freundlicher Gruss

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon firebird » So 14. Apr 2019, 13:21

John1955 hat geschrieben:Doch sollte sich auch niemand zu solcher Bosheit hinreissen lassen, Homosexuellen mit abwertenden Bemerkungen zu begegnen, ihnen einzureden, sie seien Sünder, oder sie gar mit Knabenschänder/Pädophilen in einen Topf zu werfen, was ja gerade in so genannt christlichen Gemeinden der Fall ist.


Lieber John,

vielleicht verstehst du das nicht. Doch ich muss von mir sagen, dass ich ein Sünder bin. Von meinen echt christlichen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, weiss ich, dass sie sich auch als Sünder sehen. Wir wissen von einander, dass wir alle als Sünder auf Gottes Gnade angewiesen sind.

Sünde ist Sünde, ganz egal ob wir Pädophile, Knabenschänder, Diebe, Lügner, sexuell abartig, Verleumder, Ehebrecher .... usw. sind. Nun sollen nach deinen Worten Homosexuelle keine Sünder sein??
--> so etwas von Grotesk :? :?

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon lionne » So 14. Apr 2019, 14:26

Gnu hat geschrieben:Meine Erfahrung ist, dass Homosexuelle viel selbstgerechter auftreten als Heterosexuelle.

Diesen Eindruck hatte ich auch schon des Öfteren (neue Rechtschreibung! ;) )
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Lazar » So 14. Apr 2019, 20:11

Gnu hat geschrieben:Meine Erfahrung ist, dass Homosexuelle viel selbstgerechter auftreten als Heterosexuelle. Irgendwie haben sie durch ihre Sünde eine Mutation in der Wahrnehmung. Das ist wie gesagt meine persönliche Meinung und wenn ich die nicht mehr schreiben darf, dann leben wir in einer Meinungsdiktatur. Es gibt, so viel ich weiss, keinen Erreger für Homosexualität und auch keinen Dämon, der diese hervorruft. Wenn wir Sünde nicht mehr Sünde nennen dürfen, dann können wir die Bibel verbrennen, und das taten ja die Nazis auch, dass sie Bücher verbrannten. Es lebe die Neue Weltordnung hoch, hoch, hoch.
:angel:

Hi Gnu!
Natürlich muss man nicht alle Homosexuellen gleich zu besseren Menschen machen. So eine Meinung wie Du oben "Meine Erfahrung ist, dass Homosexuelle viel selbstgerechter auftreten als Heterosexuelle." kann man ja durchaus kundtun, aber dass das homosexuell sein an sich vor Gott eine solche Sünde darstellen soll, dass sie eine Ausgrenzung sowohl aus der Gesellschaft als auch der kirchlichen Gemeinde - und damit indirekt auch eine Sündenvergebung durch Jesus Christus - rechtfertigt oder gar die Todesstrafe! zur Folge hat, das geht gar nicht!

Eine Bibel zu verbrennen ist damit wohl kaum zu vergleichen.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Mo 15. Apr 2019, 06:50

firebird hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Doch sollte sich auch niemand zu solcher Bosheit hinreissen lassen, Homosexuellen mit abwertenden Bemerkungen zu begegnen, ihnen einzureden, sie seien Sünder, oder sie gar mit Knabenschänder/Pädophilen in einen Topf zu werfen, was ja gerade in so genannt christlichen Gemeinden der Fall ist.


Lieber John,

vielleicht verstehst du das nicht. Doch ich muss von mir sagen, dass ich ein Sünder bin. Von meinen echt christlichen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, weiss ich, dass sie sich auch als Sünder sehen. Wir wissen von einander, dass wir alle als Sünder auf Gottes Gnade angewiesen sind.

Sünde ist Sünde, ganz egal ob wir Pädophile, Knabenschänder, Diebe, Lügner, sexuell abartig, Verleumder, Ehebrecher .... usw. sind. Nun sollen nach deinen Worten Homosexuelle keine Sünder sein??
--> so etwas von Grotesk :? :?

Firebird


Was verstehst Du den unter ECHT CHRISTLICHEN GLAUBENSGESCHWISTER? lieber Firebird? Christus lehrte ja DEN göttlichweisen Weg aus jeglicher Sündenknechtschaft, Erlösung vom Bösen. Davon, dass angehende Jünger Jesu Christi nach der Bekehrung weiterhin in einer ständigen Sündenknechtschaft verharren und somit lebenslänglich kontinuierlich auf die Gnade Gottes angewiesen sein sollen, steht in meiner Bibel nichts, wird ja nicht mal von Paulus so gelehrt.

Sünde ist Sünde, klar, und Lieblosigkeit ist DIE Sünde schlechthin. Denn Gott ist Liebe. Alle auch von Jesus erwähnten Gebotsübertretungen zählen himmelseits als Sünde, ob Christen, Andersgläubige, Heterosexuell oder Homosexuell.

Wenn sich also Homosexuelle an die gottgegebenen Gebote für -biblisch klar deklarierte- wahre Gotteskindschaft halten, und Heterosexuelle angeblich nicht, na, an was für Menschen hat dann wohl der Vater im Himmel mehr wohlgefallen? :comeon:

Mein Cousin lebt schon lange mit seinem Lebensgefährten in eheähnlicher Gemeinschaft, seit es möglich ist in eingetragener Partnerschaft zusammen. Es sind beides engagierte Christen ( wie deren gleichgesinnten Christen auf https://www.zwischenraum-schweiz.ch) und hatten noch deren Angaben nie in ihrem Leben Analverkehr, weil es ihnen zuwider wäre. Sie würden nicht verstehen, dass man allen schwulen Pärchen solche Praktiken andichtet.

Ja willst Du etwa zurück in die AT-Gesetzlichkeit wo Homosexuelle gesteinigt werden mussten, wie es seit April 2019! in Brunei eingeführt wurde? Warum kann man sie nicht ihr Leben in der Liebe Gottes führen lassen wie wir Heterosexuellen Christen es auch tun?

Hassrede in der Öffentlichkeit und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sollen strafrechtlich verfolgt werden können. Hassrede ist sowieso unchristlich, also sollten gerade Christen mit solcherlei nichts am Hut haben, findest Du nicht?

Würden sich alle Christen mehr um ihre eigene Heiligung kümmern, statt die Zuneigung unter Gleichgeschlechtlichen mit Knabenschänderei (Pädophilie) gleichzusetzen , was ja Verleumdung gleich ist, wäre dies ein Baustein mehr für das Reich Gottes.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mo 15. Apr 2019, 08:27

John1955 hat geschrieben:
Hassrede in der Öffentlichkeit und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sollen strafrechtlich verfolgt werden können. Hassrede ist sowieso unchristlich, also sollten gerade Christen mit solcherlei nichts am Hut haben, findest Du nicht?

Würden sich alle Christen mehr um ihre eigene Heiligung kümmern, statt die Zuneigung unter Gleichgeschlechtlichen mit Knabenschänderei (Pädophilie) gleichzusetzen , was ja Verleumdung gleich ist, wäre dies ein Baustein mehr für das Reich Gottes.

Gruss John


Selbstverständlich, aber kann leider man den religiös fundierten Hass, der im inneren des Glaubenden fest verankert ist, nicht per Gesetz eindämmen. Wenn die Ursache, andere Menschen allein auf Grund ihres Andersseins auszugrenzen, abzuurteilen oder den Tod zu wünschen, egal ob sie schwul sind, oder lesbisch, oder an einen anderen Gott glauben, wenn der Samen für dieses Menschen verachtende Denken in der Bibel zu finden ist, dann kann ich diese Bibel nicht als menschlich empfinden. Dann ist die Bibel ein inhumanes Buch das, und darüber gibt dieser Thread genaue Auskunft, das dann auch inhumane Menschen gebiert

Ich stelle mir gerade vor, wir würden in einem zukünftigen Gottesstaat leben, in dem die Evangelikalen das Zepter der Macht in den Händen hielten. Nein, ich möchte mir das lieber nicht vorstellen, wohl kein zur Vernunft begabter Menschen mag das wohl wirklich zu Ende denken.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Johelia » Mo 15. Apr 2019, 09:13

POW hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Hassrede in der Öffentlichkeit und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sollen strafrechtlich verfolgt werden können. Hassrede ist sowieso unchristlich, also sollten gerade Christen mit solcherlei nichts am Hut haben, findest Du nicht?

Würden sich alle Christen mehr um ihre eigene Heiligung kümmern, statt die Zuneigung unter Gleichgeschlechtlichen mit Knabenschänderei (Pädophilie) gleichzusetzen , was ja Verleumdung gleich ist, wäre dies ein Baustein mehr für das Reich Gottes.

Gruss John


Selbstverständlich, aber kann leider man den religiös fundiertem Hass, der im inneren des Glaubenden fest verankert ist, nicht per Gesetz eindämmen. Wenn die Ursache, andere Menschen allein auf Grund ihres Andersseins auszugrenzen, abzuurteilen oder den Tod zu wünschen, egal ob sie schwul sind, oder lesbisch, oder an einen anderen Gott glauben, wenn der Samen für dieses Menschen verachtende Denken in der Bibel zu finden ist, dann kann ich diese Bibel nicht als menschlich empfinden. Dann ist die Bibel ein inhumanes Buch das, und darüber gibt dieser Thread genaue Auskunft, das dann auch inhumane Menschen gebiert

Ich weis nicht was du genau unter "religiös fundierten Hass" verstehst.
Meiner Meinung nach wird Ablehnung viel zu oft und zu schnell mit dem Wort Hass gleichgesetzt. :baby:

Dienigen die am meisten polemisieren sind jeweils auch klasse Beispiele für die heutige Intolleranz der Gesellschaft gegen das Menschenrecht der Rede und Meinungsfreiheit.


POW hat geschrieben:Ich stelle mir gerade vor, wir würden in einem zukünftigen Gottesstaat leben, in dem die Evangelikalen das Zepter der Macht in den Händen hielten. Nein, ich möchte mir das lieber nicht vorstellen, wohl kein zur Vernunft begabter Menschen mag das wohl wirklich zu Ende denken.

Du verurteilst was du im selben Moment selbst vehement tust. (Scheinheilig??)
Hier streusst du ganz krassen Hass gegen gläubige Christen und nimmst dir hervor selbst Moralpaostel zu sein. :roll:

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mo 15. Apr 2019, 09:43

Johelia hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Hassrede in der Öffentlichkeit und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung sollen strafrechtlich verfolgt werden können. Hassrede ist sowieso unchristlich, also sollten gerade Christen mit solcherlei nichts am Hut haben, findest Du nicht?

Würden sich alle Christen mehr um ihre eigene Heiligung kümmern, statt die Zuneigung unter Gleichgeschlechtlichen mit Knabenschänderei (Pädophilie) gleichzusetzen , was ja Verleumdung gleich ist, wäre dies ein Baustein mehr für das Reich Gottes.

Gruss John


Selbstverständlich, aber kann leider man den religiös fundiertem Hass, der im inneren des Glaubenden fest verankert ist, nicht per Gesetz eindämmen. Wenn die Ursache, andere Menschen allein auf Grund ihres Andersseins auszugrenzen, abzuurteilen oder den Tod zu wünschen, egal ob sie schwul sind, oder lesbisch, oder an einen anderen Gott glauben, wenn der Samen für dieses Menschen verachtende Denken in der Bibel zu finden ist, dann kann ich diese Bibel nicht als menschlich empfinden. Dann ist die Bibel ein inhumanes Buch das, und darüber gibt dieser Thread genaue Auskunft, das dann auch inhumane Menschen gebiert

Ich weis nicht was du genau unter "religiös fundierten Hass" verstehst.
Meiner Meinung nach wird Ablehnung viel zu oft und zu schnell mit dem Wort Hass gleichgesetzt. :baby:

Dienigen die am meisten polemisieren sind jeweils auch klasse Beispiele für die heutige Intolleranz der Gesellschaft gegen das Menschenrecht der Rede und Meinungsfreiheit.


Johel :praise:


Ich stelle fest und behaupte, das wir nicht in der Brunei leben. Ich behaupte weiterhin, das ein Großteil der Menschen die Todesstrafe für Homosexuelle ablehnt, Und weiterhin behaupte ich das ein Mensch, der Mensch ist und Mensch geblieben ist, den Homosexuellen gegenüber eine humane und menschliche Haltung zeigt.

Es sind doch immer nur die Religiösen, egal ob nun Moslem oder Christe, die ihren Hass und ihre Häme gegenüber Homosexuellen offenbaren und mit Hingabe pflegen, Dieses Forum gibt darüber eindeutig Auskunft.
Und was die Meinungsfreiheit angeht, die auch die Religionsfreiheit mit einschließt, so wäre auch das ein trauriges Kapitel der christlichen Unduldsamkeit.

Und dein argumentativen Pappkameraden, wegen des Hasses des so ganz anderen, als ihre es meint, wie Menschen gefälligst nach der Bibel zu funktionieren haben, dieses nicht wirklich menschliche Denken und Handeln nach den Vorgaben alter Mythengeschichten, das erklärt dann auch die immer weiter um sich greifende Säkularisierung dieser Welt, also des Menschen Lösung von religiösen Bindungen, die mit einem wirklich menschlichen und gewaltfreien Weltbild einfach nicht mehr zu vereinbaren sind.

Möchtest du Zustände wie in der Brunei? Bist du für die Einführung des Todesstrafe für Homosexuelle, oder für Atheisten,Agnostiker und Freidenker? Würdest du den ersten Stein auf einem zum Tode verurteilen Homosexuellen werden, denn die Steinigung wäre doch ein "zünftige" Todesstrafe für einen sündigen und Gott nicht wohlgefallenen Homosexuellen, nicht wahr.
(Hast du den Schneid, darauf und ehrlichen Herzens zu antworten, im Glauben der Evangelikalen?)

Ich glaube nach wie vor, das diese Welt ohne den Islam, ode ohne die fanatischen christlichen Konfessionen, das diese Welt bedeutend friedlicher wäre.
Denn ein Christentum mit wirklich, menschlichen Antlitz, mit einer Liebe zu allen Menschen, egal welchen Glaubens, ein Christentum mit gelebter und vorgelebter Agape, allein diese Vorstellung scheint für die Evangelikalen schon des Teufels zu sein.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Mo 15. Apr 2019, 10:06

Ich gehe mal davon aus, dass Gott kein Mythos ist, keine menschliche Erfindung.
Der Glaube an einen Gott beinhaltet, dass der Mensch nach dem Tod weiterlebt. Und der Mensch bestimmt durch sein Leben sein Schiksal nach dem Tod. Darauf weist auch das Duale hin. Gut und Böse sind nicht nur menschliche Werte, sondern absolute. Ein geistig geistliches ewiges Gesetz.

Konkret und anwendbar ist das Gebot der Liebe. Die gilt es nun, auf gleichgeschlechtliche Prägung von Mitmenschen anzuwenden. Da muss ich auch Grenzen ziehen. Und eine davon ist, dass ich nicht glaube, dass es dem Willen Gottes entspricht. Die andere ist, dass ich mit Lesben und Homosexuellen human umgehen muss.

Ich selber halte Homosexualität nicht für völlig normal. Wohlmeinend könnte ich sie als Variation des Wesens des Menschen bezeichnen. Aber sicher keine, die vorbehaltlos bejaht werden muss.

Wir alle sind in unserem Handeln vor Gott verantwortlich. Humanismus ist nur ein Spiegel davon, welche Vorgaben Gott macht. Es ohne Gott möglichst richtig zu machen. Als Christen sollten wir versuchen, es besser hinzukriegen als die Humanisten. Ist aber oft nicht so.

Ich kann freundlich mit Gleichgeschlechtlichen umgehen. Muss dann wohl aber nicht zwangsmässig in eine Gemeinde gehen, wo sie vertreten sind. Und ich muss wohl auch keine erzwungene Mitgliedschaft von ihnen in jeder Gemeinde dulden. Aber das kann dann als unerlaubte Ausgrenzung gelten. Aber jeder Mensch pflegt die Kontakte, die er möchte. Das ist völlig normal. Sogar Familienmitglieder können sich aus dem Weg gehen. Weil eine Bariere zwischen ihnen ist.
Ein Humanist oder Atheist kann ja auch Abstand vor Christen halten. Es muss nicht Jeder Jeden mögen und Jeder mit Jedem Gesellschaft haben.
Es ist völlig normal wenn Jemand keine Homosexuellen mag. Jeder Mensch mag andere nicht. Und das darf er auch äußern. Anders ist es, wenn gemobbt und gehetzt wird. Und agressive Übergriffe statt finden.

Als deutliches Negativbeispiel sehe ich den Umgang der Amerikaner mit ihren schwarzhäutigen Mitbürgern als Menschen 2. Klasse. Hat sich gebessert, aber die hellhäutigen Amerikaner sind mitschuldig an der oft schlechteren sozialen Lage der Schwarzen. Und den damit verbundenen Problemen von Kriminalität und Gewalt.

Wie gesagt, solche Ausgrenzung ist furchtbar.



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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Mo 15. Apr 2019, 12:36

onThePath hat geschrieben:
Als deutliches Negativbeispiel sehe ich den Umgang der Amerikaner mit ihren schwarzhäutigen Mitbürgern als Menschen 2. Klasse. Hat sich gebessert, aber die hellhäutigen Amerikaner sind mitschuldig an der oft schlechteren sozialen Lage der Schwarzen. Und den damit verbundenen Problemen von Kriminalität und Gewalt.

Wie gesagt, solche Ausgrenzung ist furchtbar.



Lg, otp


Zumal der Rassismus, in all seinen Formen und in all seinem Unheil, auch bei den Faschisten wieder ein Thema ist, neben der Meinung, das Homosexuelle abartig und entartet sind, die es zu vernichten gilt. Wer sind nicht die Meister der Vernichtung, denn die alten und neuen Faschisten.

Woher nun diese Nähe der Ideologien der Neofaschisten und der fanatisch christlichen Biblizisten und Evangelikalen?

Wo man auch liest und schaut, wenn es denn überhaupt einmal Nachrichten aus den Kreisen der Evangelikalen gibt, dann sind diese negativ und oft fühlt man sich in das Mittelalter zurück versetzt. Da schüttelt man nur noch mit dem Kopf und winkt ab, sinnlos und hoffnungslos muss der Glaube an den wortwörtlichen Buchstaben sein, wie bigott und kalten Herzens.

Aber gibt es nicht auch Konfessionen, in deren Mitte sich Homosexuelle wohlfühlen, dort aufgenommen und angenommen werden, dort auch von einem Priester getraut werden, wenn sie wollen?
Das sind zwei Welten in einer Religion, die in sich nicht zerrissener und widersprüchlicher sein kann.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon onThePath » Mo 15. Apr 2019, 12:52

Die Faschisten lassen ja nur ihre Regeln gelten. Bis zum Wahnsinn. Ein verworrenes Lügengespinst mit Gewalt und Manipulation. Auch Hitler fing mal klein und scheinbar harmlos an. Auf religiöser Ebene sind unter den Muslimen welche die besonders auffallen als teuflisch fanatisierte Mörder. Das haben Christen hinter sich.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Columba » Mo 15. Apr 2019, 14:06

onThePath hat geschrieben: Das haben Christen hinter sich.

Lg, otp


Haben die das alles hinter sich? Wenn ich weiter oben solche Formulierungen sehe, wo z.B. von "meinen echt christlichen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern" geschrieben wird - mit genauer Definition, was diese echten Christen sagen, ist da ein gehöriges Potential an Ausgrenzung und Pharisäertum zu vermuten. Klar werden die christlichen Andersdenkenden nicht direkt in die Luft gesprengt wie beim IS, aber Paulus wollte doch auch Hymenäus und Alexander dem Satan übergeben, damit dieser die beiden in Zucht nimmt.

Der Spruch vom "Sünder lieben und die Sünde hassen" wirkt eben schnell sehr schal, wenn dann plötzlich wieder von echten und unechten christlichen Glaubensgeschwistern gesprochen wird. Da ist dann nicht mehr vom Hass der Sünde die Rede sondern von der Ausgrenzung des Sünders - v.a. wenn es sich dann noch um die Sexualität geht.

Grüsse Columba
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Johelia » Mo 15. Apr 2019, 21:28

Hallo POW

POW hat geschrieben: Ich stelle fest und behaupte, das wir nicht in der Brunei leben. Ich behaupte weiterhin, das ein Großteil der Menschen die Todesstrafe für Homosexuelle ablehnt, Und weiterhin behaupte ich das ein Mensch, der Mensch ist und Mensch geblieben ist, den Homosexuellen gegenüber eine humane und menschliche Haltung zeigt.

Ich hoffe, du weisst schon, dass Brunei ein fundamentalistisch muslimischer Staat ist?
Und vielleicht weisst du auch dass nirgendwo im einem christlichen Land die Todesstrafe auf Homosexualität steht.
Solche Argumentationen mit triefenden Unwahrheiten betrachte ich als pure Polemik, oder um deinen Jargon zu nehmen, pure Hassrede.

Ich persönlich betrachte deine Herangehensweise an Homosexualität als inhuman uns menschen verachtend, weil ich um der Gerichte Gottes weiss, kann ich keinen Homosexuellen mit offenen Augen ins offene Messer (sprich den Feuersee Offb 20,15) laufen lassen.
Daher versuche ich einem Homosexuellen die Augen zu öffnen und ihm den Weg zu Jesus aufzuzeigen.

POW hat geschrieben: Es sind doch immer nur die Religiösen, egal ob nun Moslem oder Christe, die ihren Hass und ihre Häme gegenüber Homosexuellen offenbaren und mit Hingabe pflegen, Dieses Forum gibt darüber eindeutig Auskunft.

Wenn es Hass und Häme ist Gottes Wort zu proklamieren, dann bin ich schuldig. Aber dann haben wir zwei auch keinerlei Diskussionsgrundlage.

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung in welchen „christlichen“ Kreisen du dich bewegst, und welche Berichterstattungen über Evangelikale du liest, aber in den letzten 30 Jahren meines Glaubenslebens habe ich das was du berichtest noch nie erlebt.
Vielleicht solltest du deine Quellen überprüfen.

POW hat geschrieben: Und was die Meinungsfreiheit angeht, die auch die Religionsfreiheit mit einschließt, so wäre auch das ein trauriges Kapitel der christlichen Unduldsamkeit.

Nochmals, wenn es christlichen Unduldsamkeit ist das Wort Gottes aufrecht zu erhalten, dann bin ich schuldig.
Ich werde jedoch nicht wegen einer gesellschaftlichen Änderung die Bibel umschreiben und plötzlich Sünde als Gut bezeichnen.
Mir geht die heutige Gesellschaft so ziemlich an der Alphütte vorbei, denn sie hat beschlossen Gott und sein Wort abzuschaffen und mit Geld & Humanismus zu ersetzen.

POW hat geschrieben: Möchtest du Zustände wie in der Brunei? Bist du für die Einführung des Todesstrafe für Homosexuelle, oder für Atheisten, Agnostiker und Freidenker?

Nochmals:
Brunei ist ein fundamentalistischer Muslim Staat.
Ein Vergleich der westlichen Gesellschaft mit solchen extremen Auslegungen des Korans, ist ein völlig unbrauchbarer Vergleich. Reine Polemik.

POW hat geschrieben: Würdest du den ersten Stein auf einem zum Tode verurteilen Homosexuellen werden, denn die Steinigung wäre doch ein "zünftige" Todesstrafe für einen sündigen und Gott nicht wohlgefallenen Homosexuellen, nicht wahr.

Nein das würde ich ganz bestimmt nicht.
Als gläubiger Christ halte ich mich an die Gebote Gottes und da heisst es du sollst nicht töten.
Meine Aufgabe ist es Sünde als Sünde zu bezeichnen und darauf hinzuweisen, aber das Gericht liegt einzig in Gottes Hand.

POW hat geschrieben: (Hast du den Schneid, darauf und ehrlichen Herzens zu antworten, im Glauben der Evangelikalen?)

Na klar kann ich ehrlichen Herzens zu antworten. Willst du noch mehr Antworten?

POW hat geschrieben: Ich glaube nach wie vor, das diese Welt ohne den Islam, ode ohne die fanatischen christlichen Konfessionen, das diese Welt bedeutend friedlicher wäre.

Das hingegen glaube ich nicht.
Mensch hat die Religion immer nur vergewaltigt und für seine Zwecke eingespannt. Nimm die Religion weg und es kommt schon der nächste Menschen-Idiot der aus irgendeinem Grund ein Terrorregime aufbaut.
Der Mensch ist abgrundtief schlecht, nicht die Religion.

POW hat geschrieben: Denn ein Christentum mit wirklich, menschlichen Antlitz, mit einer Liebe zu allen Menschen, egal welchen Glaubens, ein Christentum mit gelebter und vorgelebter Agape, allein diese Vorstellung scheint für die Evangelikalen schon des Teufels zu sein.


Ein Christentum ohne Liebe ist nichts. Darum stirbt ja das Christentum wegen den unbussfertigen Menschen.
Andererseits ist es aber auch nicht Liebe seinen Nächsten ins Verderben laufen zu lassen, ohne im Minimum zu versuchen ihm von Jesus zu erzählen.

Vielleich kannst du mir mal erläutern wo du solch schlechte Erfahrung mit Evangelikalen gemacht hast. Du bist ja förmlich von Hass gegen sie zerrissen.

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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon John1955 » Di 16. Apr 2019, 07:26

POW hat geschrieben:Selbstverständlich, aber kann leider man den religiös fundierten Hass, der im inneren des Glaubenden fest verankert ist, nicht per Gesetz eindämmen. Wenn die Ursache, andere Menschen allein auf Grund ihres Andersseins auszugrenzen, abzuurteilen oder den Tod zu wünschen, egal ob sie schwul sind, oder lesbisch, oder an einen anderen Gott glauben, wenn der Samen für dieses Menschen verachtende Denken in der Bibel zu finden ist, dann kann ich diese Bibel nicht als menschlich empfinden. Dann ist die Bibel ein inhumanes Buch das, und darüber gibt dieser Thread genaue Auskunft, das dann auch inhumane Menschen gebiert

Ich stelle mir gerade vor, wir würden in einem zukünftigen Gottesstaat leben, in dem die Evangelikalen das Zepter der Macht in den Händen hielten. Nein, ich möchte mir das lieber nicht vorstellen, wohl kein zur Vernunft begabter Menschen mag das wohl wirklich zu Ende denken.


Da bin ich ganz Deiner Meinung, POW. Das kommt wohl daher, dass in Freikirchen-Statuten irgendwasnn festgehalten wurde, dass das AT und NT für sie einzige Autorität für Glauben und Lebensführung sei und die ganze Bibel Gottes Wort sei, statt wie es sein sollte, dies Jesus Christus Lehren für Christen sein sollte.

Die ganze Aufklärungsarbeit Jesus Christus, der ja nachweislich Humanist und Pazifist war, über wahrhaftigen Gottesglauben und dessen Willen, durch die Erfüllung desselben ein Reich des Friedens auf Erden hätte längst realisiert werden können, wurde und wird ja dadurch vollkommen in den Hintergrund gedrängt.

Kaltherzigkeit, Diskriminierung von Andersdenkenden war nie Jesus Ding. Wir sehen ja in Brunei und auch in andern
Ländern wozu der Rückfall in AT-Gesetzlichkeit führt. Auch wenn Brunei sich betreffend dem neuen Gesetz der Todesstrafe für Homosexuelle nicht auf Vorschriften in der hebräischen Bibel (AT) beruft, so haben ja viele Gesetze der Islamisten ihren Ursprung in den Büchern Mose, wie auch das Steinigen von Eherbrecherinnen, oder die Beschneidung der Vorhaut. Das Harmloseste davon ist der Verzicht auf Einnahme von Schweinefleisch.

In der christlichen Bibel NT lehrt ja Jesus Christus klar, woran man Gesetze und Propheten festmachen kann. An der gelebten Liebe. Er verurteilte weder die Ehebrecherin, noch forderte er Beschneidung, und die Speisevorschriften galten für seine Anhänger, also die 1. Christen auch nicht mehr.....NUR DIE LIEBE zählt. Wer liebt tut dem Nächsten nichts Böses lernte Paulus daraus. Also kann man das auch so verstehen. Wer liebt, lässt sich NICHT zu öffentlichen Hassverbreitungen hinreissen, sondern akezeptiert das Anderssein von Mitmenschen.

Öffentliche Hassverbreitung bezüglich Homosexualität ist zudem kein Menschenrecht und mit Wahrnehmung der Meinungsäusserungsfreiheit können solche die Menschenwürde herabsetzende Lieblosigkeiten wohl nicht gerechtfertigt werden.

Gruss John
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 07:44

Johelia hat geschrieben:
Ich persönlich betrachte deine Herangehensweise an Homosexualität als inhuman uns menschen verachtend, weil ich um der Gerichte Gottes weiss, kann ich keinen Homosexuellen mit offenen Augen ins offene Messer (sprich den Feuersee Offb 20,15) laufen lassen.
Daher versuche ich einem Homosexuellen die Augen zu öffnen und ihm den Weg zu Jesus aufzuzeigen.



Allein diese Zeilen stehen für die Antinomien deines Glaubens, allein in diesen Zeilen offenbart sich die gruppendynamische Sackgasse deines Glaubens.
Und alles fließt im Paradigma christlicher Abtrafungstheologien und deren immer folgerichtige Widersprüche in sich zusammen.

Du verachtest die Herangehensweise, weil du gleichzeitig um der Gerichte weißt, und diese Gerichte offenbaren sich wie? Was haben denn die Homosexuellen in Gottes Gerichten wirklich zu erwarten? Was geschieht mit den Homosexuellen in den Gerichten deines Gottes, wenn man hier streng die Satzungen und Geboten des Christentums zu Rate zieht? Ohne wenn und aber.

Und genau hier sind wir dann beim a posteriori der christlichen Fundamentalisten angelangt, daran ändern auch deine scholastischen Kniebeuge nichts, du musst und wirst immer an deiner eigenen Ideenlehre scheitern, denn in deinem religiösen Mesokosmos endet alles in "Gerichten"und im tabula rasa präventiver Schuldzuweisungen, hier speziell als Alibi-Funktionen missbraucht.

Würdest du deinen Beitrag einmal ehrlich einer unvoreingenommenen und wirklich kritischen Reflexion unterziehen, dann fiele dir vielleicht etwas auf, aber dazu braucht es ein gesundes rationales Denken und ein gewisses Maß fruchtbarer Selbstkritik, vor allem menschlicher Selbstverantwortlichkeit, aber das lässt eben und genau dein christlicher Determinismus nicht zu.

Also, sapere aude!
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 08:05

John1955 hat geschrieben:Wir sehen ja in Brunei und auch in andern
Ländern wozu der Rückfall in AT-Gesetzlichkeit führt. Auch wenn Brunei sich betreffend dem neuen Gesetz der Todesstrafe für Homosexuelle nicht auf Vorschriften in der hebräischen Bibel (AT) beruft, so haben ja viele Gesetze der Islamisten ihren Ursprung in den Büchern Mose, wie auch das Steinigen von Eherbrecherinnen, oder die Beschneidung der Vorhaut. Das Harmloseste davon ist der Verzicht auf Einnahme von Schweinefleisch.


Du hast also verstanden, warum ich ausgerechnet die Brunei sozusagen in das "argumentative Feld" geführt habe, Johelia offensichtlich nicht....

Was sagt uns das?

Die ganze Aufklärungsarbeit Jesus Christus, der ja nachweislich Humanist und Pazifist war...


Ich sehe das ähnlich, aber da gibt es dann wohl Christen, die allein bei dem Gedanken Zeter und Mordio schreien würden.
Warum nicht Jesus Christus als ein großer Humanist? Sozusagen der Humanist der ersten Stunde!
Ein Pazifist war er sicherlich auch, seiner Zeit um Jahrtausende voraus, aber ich kann nun förmlich die Stoßgebete der christlichen Fundamentalisten hören, die in dichten Wolken gen Himmel entschweben.

Ein Jesus der nicht unter tausend Dogmen begraben wurde, ein Jesus, der nicht von Menschen gemachten Theologien verunstaltet und missbraucht wurde, ein Jesus für alle Menschen, einfach ein Jesus so wie er war.
Den Menschen und allein den Menschen dienend, kein Spielball der ungezählten Kirchen und Konfessionen, kein Fußabtreter für theologische und konfessionelle Lohn und Brotschreiber, ein Jesus, so wie du und ich und für viele Menschen, die begriffen haben, das Jesus viel, viel mehr ist, als der sonntägliche Gottesdienst in einer Kirche, oder Jesus als den "spezifischen Dogmen" konfessioneller Über und Herrenmenschen dienend?
Ich glaube das nie und nimmer.
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Di 16. Apr 2019, 09:03

:mrgreen: POW, geht es dir jeweils besser, wenn du deine Pamphlete los geworden bist?
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon POW » Di 16. Apr 2019, 09:14

Gnu hat geschrieben::mrgreen: POW, geht es dir jeweils besser, wenn du deine Pamphlete los geworden bist?


Eigne gut durchdachte Argumente, die man auch wirklich als Argumente betrachten könnte, wären die hier nicht angebrachter gewesen?
Aber Argument bedeutet bei dir auch immer die abenteuerlichsten Verschwörungstheorien bedenkenlos in das Forum zu wuchten. Ohne wirklich Sinn und ohne wirklichen Verstand.

Also verzichte ich dann doch lieber auf das, was du unter argumentative Augenhöhe verstehen würdest.

Anhängend und extra für dein persönliches Poesiealbum:

Die "Kritik der reinen Vernunft" beginnt mit einer ebenso nüchternen wie folgenschweren Diagnose:

"Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft."
(I. K.)
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Re: EDU gegen Diskrimierungsverbot betreffend Homosexuellen!

Beitragvon Gnu » Di 16. Apr 2019, 09:21

Gibt es auch ein Zitat von Kant, welches nicht auf der Meta-Ebene gedeutet werden muss, um zum Thema etwas beizutragen?
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