Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 10. Dez 2014, 12:22

Hanspeter hat geschrieben:...wozu sind wir dann Christen?

....zu dieser Frage finden wir ganz viele Antworten in unserem Manual :lesen: :lesen:
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 10. Dez 2014, 12:25

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:...wozu sind wir dann Christen?

....zu dieser Frage finden wir ganz viele Antworten in unserem Manual :lesen: :lesen:
LG lionne


Wenn es bei unserem Christsein nur um unser Seelenheil geht und uns die Not dieser Welt nicht kümmert, sind wir nach meinem Verständnis keine Christen!

LG Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Mi 10. Dez 2014, 12:27

lionne hat geschrieben:Zweitens sind wir (die Schweiz, die Schweizer und Schweizerinnen) nicht dazu berufen, den weltweit existierenden Nöten der Menschen zu begegnen und diese zu lösen...


Es geht nicht um Berufung! Wir begegnen den Nöten der Menschen, sogar ohne es zu wollen und ohne Berufung. Nicht mal Augen und Ohren zumachen hilft, die Nöte der Menschen von uns abzuhalten. Das hat uns (auch uns Schweizern und Schweizerinnen) Jesus Chrstus ja deutlich gesagt und gezeigt.

Aber Jesus Christus hat uns (ja, auch uns Schweizern und Schweizerinnen) auch gesagt, dass wir nicht die ganze Welt retten müssen und nicht alle Nöte der Menschen lösen müssen: es genügt, dass wir das tun, war in unseren Möglichkeiten liegt. ...und das ist für eines der reichsten Länder mehr, als man denken will.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 11:24

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 10. Dez 2014, 12:37

Hanspeter hat geschrieben: Und Flüchtlinge aus diesen Ländern, deren Asylgesuch in der Schweiz abgelehnt wurden, wollen ganz bestimmt nicht in eines dieser Länder zurück, jedenfalls nicht freiwillig.


Nun wenn das Asylgesuch abgelehnt wird dann wird es triftige Gründe geben. Wenn aber der einzige Ort wo im Moment noch Frieden herrscht, wirklich Europa heisst, dann wird dieser Frieden früher oder später auch zerbrechen.

Christus hat es uns gesagt, was kommen wird:

Mr 13:8 Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich;

Ich frage mich wie das in Europa sein wird, wenn sich innerhalb dieser Länder, eine Nation, wider die andere erhebt.

Gerade der Abfall von Gott innnerhalb Europas, gepaart mit dem Islam lassen einem zumindest erahnen wohin die Reise geht. Das Problem, das ich also im Moment abzeichnet, hat auf jeden Fall grössere Dimensionen.

Eines ist sicher, wir wären gut beraten, wenn wir eine Weise Flüchtlingspolitik haben und ich denke das sollten wir schon noch etwas verbessern. Integrationswillen und das klare Bekenntnis zur Nation Schweiz und Ihren Werten, währen neben den anderen Gründen, eine Pflicht für jeden, der mit einem positiven Bescheid hier bleiben kann.

Damit würden wir präventiv auf diese Endzeit hinarbeiten und nicht kurzsichtig. Verhindern werden auch wir es nicht können aber zumindest unsere Bemühungen sollten in diese Richtung laufen. Da aber die Weltliche Politik diese Geistige Dimension völlig ignoriert, speziell die Linken Kreise, können wir erahnen, was auf uns zukommen wird.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Mi 10. Dez 2014, 13:44

Columba hat geschrieben:
Aber Jesus Christus hat uns (ja, auch uns Schweizern und Schweizerinnen) auch gesagt, dass wir nicht die ganze Welt retten müssen und nicht alle Nöte der Menschen lösen müssen: es genügt, dass wir das tun, war in unseren Möglichkeiten liegt. ...und das ist für eines der reichsten Länder mehr, als man denken will.



Columba mit allem Geld der Schweiz kannst Du das Problem auch nich lösen. Denn Geld ist nicht die Lösung für diese Probleme Weltweit. Das sollten wir ja als Christen wissen. Mit dem Mammon können wir ein wenig die Not lindern aber nicht die Ursachen.

Abkehr von Islam, Abkehr vom Kommunismuss (Linken Gedankengut), Abkehr vom Götzendienst, Abkehr von Gottlosem Wandel, Abkehr von Diktatur und Vetterwirtschaft, Abkehr vom Gedanken das die Westliche Politik das Problem lösen wird, wenn die Menschen nicht wollen, Abkehr vom Gedanken das der Staat, alles für uns lösen kann.

Das wären die Ansätze für Frieden und weniger Flüchtlingströme auf dieser Welt. Wir haben aber ein Problem, die Welt will es nicht hören, weder die Muslime die im Moment im Chaos versinken, noch die Dikatoren, noch die Weltlichen Politiker im Westen. In Afrika pumpen wird seit Jahrzehnten Geld rein und das einzige was passiert die Diktatoren können sich damit wieder Waffen vom Westen kaufen, um Ihre Landsleute zu unterdrücken oder sich in Kriege zu verwickeln. In China setzt man auf einen mit Kommunismus, durchsäuerten Kapitalismus. In Afrika auf Voodoo, Machtsrukturen und Entwicklungshilfe vom Westen. In Europa und USA will man Vorbild sein und ist keines und strebt die globale Macht an. In Russland sitzt eine Machtmensch der gepaart mit der Kirche wieder unheilige Allianzen schmiedet. In Rom will einer alle Religionen vereinen.

Aber das nur die Annahme Christus eine Lösung bringt für diese Welt das wollen sie alle nicht hören.

Zu denken das wir als Schweiz nun alles ausbaden können, was schief läuft auf dieser Welt und dies mit dem Mammon beseitigen können ist Utopie. Die Vergangenheit zeigt, das ist nicht der Weg. Und sozialistische Umverteilung, löst das Problem eben auch nicht.

Wir können mit dem Mammon, ein wenig Leid lindern. Dabei sollten wir auf gute Integration schauen, fördern und fordern. Missbrauch sollten wir bekämpfen auf allen Ebenen, von den Gierigen Bankern bis hin zu denen die unsere Sozialsysteme nur ausnützen wollen. Eine Verpflichtung mit der Schweiz und Ihren Werten sich solidarisch zu erklären sollte eine Muss sein für jeden der hier bleiben darf. Jeder muss einen Beitrag leisten an die Solidargemeinschaft hier und sei es eben auch nur im kleinen, an seinem bescheidenen Örtchen.

Wenn ich aus Deuschland Filme sehe, wie sie jammern, das es keine Gute Betreuung gibt vom Staat und man sich nicht um sie kümmert und man sieht, dann 300 Menschen auf die Hilfe des Staates warten, das der Kochherd geputzt wird, die Wc Anlagen und das die Umgebung ordentlich aussieht, dann gibt das einem schon zu denken.

Braucht es für das wirklich noch Anleitung, von einem gut bezahlten Sozialarbeiter oder müsste man den Menschen einfach erkären, Ihr könnt nicht über Misstände beklagen, die Ihr selber lösen könnt? Denn genug Arbeitskraft wäre ja bei 300 Menschen vorhanden. Und ja wenn 20 Leute sich eine Toilette teilen, muss man einen Putzplan erstellen, welcher der Mehrbenutzung, eben Sorge trägt.

Ja wenn die Leute nicht darauf kommen, dann müssen wir es Ihnen sagen, was Hilfe zur Selbsthilfe ist und das von nichts, nichts kommt. Das man seinen Hintern auch mal bewegen muss und auch die Machomänner, mal einen WC Besen in die Finger nehmen müssen, wenn man ein sauberes WC will. Das es da bei 300 Nationen vielleicht ein wenig Koordination braucht, das leuchtet mir ein aber braucht es wirklich für alles die Hilfe vom Staat oder müsste man eben nicht auch etwas selber tun? Sich eben auch Gedanken machen warum gab es Krieg und warum läuft nichts mehr Rund auf dieser Welt?

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Mi 10. Dez 2014, 13:45

Als Ergänzung zu Jeshu's Beispiel und zu meinem Post von heute 10:20 Uhr ein Artikel über Moosseedorf:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/ ... n-31961368

LG Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 10. Dez 2014, 15:13

@Hanspeter
Du schreibst: "Wenn es bei unserem Christsein nur um unser Seelenheil geht und uns die Not dieser Welt nicht kümmert, sind wir nach meinem Verständnis keine Christen!"

Das ist nun aber deine Interpretation! Selbstverständlich geht's bei 'Christsein' nicht allein um das Seelenheil - das würde ich auch nie behaupten wollen. Klar kümmert uns 'die Not der Anderen' (beispielsweise die vielen verfolgten Christen in den verschiedensten Ländern dieser Erde, die Not unserer 'Psychisch Kranken' mitten in unserer Gesellschaft, u.v.m.) , wobei Empathie nun nicht exklusiv Christen vorbehalten ist....
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 10. Dez 2014, 19:50

Columba hat geschrieben:Es geht nicht um Berufung!

In der Tat geht es nicht um Berufung (im christlichen Sinn)! ;)
lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Mi 10. Dez 2014, 22:47

Da geht es nun nicht direkt um die im Thread erwähnten Flüchtlinge, die mit der Polizei aus der Kirche geworfen wurden,
sondern um die Flüchtlingsfrage ganz allgemein:
Ölstaaten wollen keine Flüchtlinge aufnehmen – weil sie Instabilität fürchten
>>> http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/o ... -128632321
:shock: ...und dies trotz gemeinsamer Sprache und gemeinsamer Religion!
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Do 11. Dez 2014, 00:00

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:...wozu sind wir dann Christen?
...zu dieser Frage finden wir ganz viele Antworten in unserem Manual :lesen: :lesen:
LG lionne

Hanspeter hat geschrieben:Wenn es bei unserem Christsein nur um unser Seelenheil geht und uns die Not dieser Welt nicht kümmert, sind wir nach meinem Verständnis keine Christen!
LG Hanspeter

Das ist nun aber deine Interpretation! Selbstverständlich geht's bei 'Christsein' nicht allein um das Seelenheil - das würde ich auch nie behaupten wollen. Klar kümmert uns 'die Not der Anderen' (beispielsweise die vielen verfolgten Christen in den verschiedensten Ländern dieser Erde, die Not unserer 'Psychisch Kranken' mitten in unserer Gesellschaft, u.v.m.) , wobei Empathie nun nicht exklusiv Christen vorbehalten ist....
Gruss lionne

Hanspeters Interpretation, Lionne?
Dann schauen wir doch mal in unser "Manual" und überlegen, warum uns Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt?
Lukas 10, 30-37

Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.
31 Es begab sich aber ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog;
und da er ihn sah, ging er vorüber.
32 Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und
sah ihn, ging er vorüber.
33 Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und
da er ihn sah, jammerte ihn sein, 34 ging zu ihm,
verband ihm seine Wunden und goß darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein.
35 Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.
36 Welcher dünkt dich, der unter diesen Dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war?
37 Er (der Schriftgelehrte) sprach: Der die Barmherzigkeit an ihn tat.
Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!


So sind in meinen Augen wahre Christen. Menschen, die eben nicht an den Übeln, von denen sie wissen, einfach vorbeigehen, sondern sich dafür zuständig fühlen und zu einem gewissen Grad Verantwortung übernehmen.
Also es vermögen, sich relativ selbstlos für andere, völlig fremde Menschen real einzusetzen ... das ist es doch, was Christen u.a. ausmacht, oder nicht?

Wodurch sollte ich mich denn sonst von anderen Menschen großartig unterscheiden?
Allein weil ich an Jesus Christus glaube? Und hier möglichst christliche Texte poste?

Also so einfach ist es für mich nun auch wieder nicht, denn ich fühle mich dann eben schon zu etwas berufen, nämlich in Jesus Christus zu lernen aus dem Herzen heraus, nicht dem Verstand, wahrlich barmherzig sein zu können, und zwar im Tun.
Das können nämlich nur wenige.

LG
Jeshu
Seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
Benutzeravatar
Jeshu
Gesperrt
 
Beiträge: 1978
Registriert: Mo 11. Nov 2013, 22:46
Wohnort: MUC

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 11. Dez 2014, 00:50

Jeshu hat geschrieben:
Dann schauen wir doch mal in unser "Manual" und überlegen, warum uns Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt?
Lukas 10, 30-37

Ich denke, wir verstehen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter dann richtig, wenn wir es als Abbild Jesu sehen. Ist nicht Er selbst (Jesus) der barmherzige Samariter?
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon doro » Do 11. Dez 2014, 01:06

lionne hat geschrieben:Ich denke, wir verstehen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter dann richtig, wenn wir es als Abbild Jesu sehen. Ist nicht Er selbst (Jesus) der barmherzige Samariter?

Und wir, sind wir nicht berufen, ihm nachzufolgen?

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
Benutzeravatar
doro
verstorbene Admin
 
Beiträge: 18422
Registriert: Fr 28. Jun 2002, 18:47
Wohnort: Kt. Tsüri

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 11. Dez 2014, 01:08

Kleine Frage am Rande: Wer/was ist ein wahrer Christ? ;)
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Do 11. Dez 2014, 08:12

doro hat geschrieben:Deswegen - um einer fruchtbaren Debatte willen - bitte ich dich, davon abzusehen.

lg, doro


Liebe Doro

Bitte nicht Lionne ruegen, denn in Ermangelung eines besseren Ausdruck, verwenden ICH den Ausd um Gutmensch meistens.

Fage: welche zutreffende politsch korreckte Beschreibung schlaegst schlägst du vor? "Sozi"? Das trifft den Punkt aber auchh nicht.

LG
Johel
Die heutige Gesellschaft hat Gott getötet,
und betet jetzt das Geld an!
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1881
Registriert: Di 25. Okt 2011, 11:56

Re: Fluechtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Do 11. Dez 2014, 09:47

lionne hat geschrieben:Kleine Frage am Rande: Wer/was ist ein wahrer Christ? ;)
LG lionne


Das hier:

Selbstverständlich geht's bei 'Christsein' nicht allein um das Seelenheil. Klar kümmert uns 'die Not der Anderen' (beispielsweise die vielen verfolgten Christen in den verschiedensten Ländern dieser Erde, die Not unserer 'Psychisch Kranken' mitten in unserer Gesellschaft, u.v.m.) , wobei Empathie nun nicht exklusiv Christen vorbehalten ist.


ist doch schon ein guter Ansatz! Jakobus schrieb, dass ein Glaube ohne Werke ein toter Glaube sei. Selbstverständlich können wir nicht die Not der ganzen Welt lindern, aber tun, was in unseren Möglichkeiten liegt, sollten wir schon.

Was sind denn unsere Möglichkeiten? Nicht jeder kann ja nach Afrika in die Mission, nicht jede ist eine Heidi Baker. Wir haben hier unsere Verpflichtungen, unsere Familien, die gehören auch nicht vernachlässigt. Wir können aber mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, uns von Jesus führen lassen, dass er uns die Not und das Leid direkt vor unseren Augen zeigt. Und wir können beten, dass sich unser Herz nicht verhärtet angesichts der Not der Menschen sowohl in unserem Umfeld wie in der Welt.

Andererseits wollen wir uns ja auch nicht ausnützen lassen, weder persönlich noch unsere Institutionen. Beide Ansprüche, weiches Herz und sich dabei nicht ausnützen lassen, ist eine tägliche Herausforderung.

Im Zusammenhang mit Flüchtlingen denke ich, dass es uns nicht egal sein darf, in welche Umstände wir die Leute zurückschicken, wir selber würden nämlich von dort auch so schnell wie möglich weg wollen (deshalb habe ich auch Verständnis für die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge, was nicht heisst, dass ich dafür bin, sie hier zu behalten, selbstverständlich müssen wie unsere Kapazitäten für die wirklich Verfolgten frei halten. Ich bin aber der Meinung, dass unsere Kapazitäten grösser sind als wir dies wahr haben wollen). Wenn es heute nicht unser Problem ist, so wird es garantiert irgendeinmal unser Problem werden. Wir können Europa, die Schweiz nicht auf Dauer gegen die Flüchtlinge abschotten. Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir helfen können, die Situation in diesen Ländern zu verbessern. Für mich heisst das, Hilfswerke und Organisationen zu unterstützen, welche an Ort die Leute dazu anleiten, sich selber zu helfen.

Wie der reiche Westen und vor allem die reichen Ölstaaten mit der aktuellen Not im Nahen Osten umgehen, mit Millionen von Flüchtlingen in Ländern, welche selber nicht genug haben, ist eine Schande (siehe der gestern 21:47 Uhr von lionne gepostete Artikel).

LG Hanspeter
Zuletzt geändert von Hanspeter am Do 11. Dez 2014, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Richard3 » Do 11. Dez 2014, 14:20

Das Kapazitätsproblem ist ja nur eine Seite der Medaille. Viele Menschen spüren, dass in Europa eine schleichende Islamisierung stattfindet und wir gegenwärtig nur das hilflose Kätzchen sehen, das uns hier in Mitteleuropa in 2 oder 3 Generationen aber möglicherweise als Islamtiger anspringt, und über die Geburtenraten irgendwann die freiheitlich-demokratische Grundordnung aus den Angeln hebt.
Sie fürchten, dass wir gegenwärtig den Grundstein für den nächsten Religionskrieg legen.
Unser eigener, großer, zwischen Christen, hat vor 500 Jahren ein Drittel Europas ausgelöscht.
In Dresden, im Osten Deutschlands, und nicht nur dort, wird montags im Rahmen der Pegida-Bewegung demonstriert, zuletzt etwa 10000 Menschen.
Pegida=Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes.
75% in dieser Region sind konfessionslos und fürchten eine zunehmende religiöse Unterwanderung ihres Umfeldes. Heute Abend, bei Maybrit Illner im ZDF, wird dies das Thema sein.

Gruß Richard
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1120
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 11. Dez 2014, 17:14

Ein weiteres Teilchen im gossen Puzzle "Flüchtlinge/Asylanten, etc.":
Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle
Der Bund legt erstmals Zahlen zur Sozialhilfequote der Flüchtlinge vor, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. . Die Zahlen sind verheerend.
Die Anzahl Asylgesuche wird in diesem Jahr so hoch ausfallen wie schon lange nicht mehr. Das hat vor allem mit Italien zu tun, das Flüchtlinge nicht registriert und dann auch nicht mehr zurücknimmt, obwohl beides im Dubliner Abkommen so vorgesehen ist, dem die Schweiz 2005 zugestimmt hat. Das bedeutet, dass die Gemeinden zusätzliche Asylunterkünfte bereitstellen müssen. Kürzlich wurde einer Familie im Aargau die Wohnung gekündigt, weil die Gemeinde darin Asylbewerber einquartieren will.

Wenn die Flüchtlinge eine Aufenthaltsgenehmigung haben, müssten sie eigentlich für sich selber sorgen. Doch dem ist nicht so. Im aargauischen Städtchen Aarburg hat die Gemeinde errechnet, dass siebzig Prozent der ehemaligen Asylsuchenden bei der Sozialhilfe landen und das Budget der Gemeinde belasten (die BaZ berichtete). Bei den Flüchtlingen aus Eritrea sind es 95 Prozent. Gemeinden, die Flüchtlinge aufnehmen, werden so finanziell bestraft, weil sie auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus deren Unterhalt bezahlen müssen.

In der Antwort auf eine Interpellation des Nidwaldner SVP-Nationalrates Peter Keller veröffentlicht nun der Bundesrat erstmals schweizweite Zahlen zur Sozialhilfequote von Flüchtlingen, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. Diese bestätigen für die sechs Hauptherkunftsländer die Zahlen aus Aarburg.

Eritreer ganz vorne
Im Jahr 2012 war von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung (bis fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz) und erwerbsfähigen, vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die grosse Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, bezogen drei von vier erwerbsfähigen Personen Sozialhilfe (75 Prozent).

Bei Flüchtlingen aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Die Quote ist damit höher als bei Menschen aus Syrien (87 Prozent). Am besten schnitten die Chinesen ab mit 69 Prozent.

«Auf dem Buckel der Gemeinden»
Peter Keller findet diese Quoten «verheerend». «Offensichtlich bieten die Sozialleistungen keinen Anreiz, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.» Zu den erwerbsfähigen Flüchtlingen kämen weitere Personen hinzu, die später mittels Familiennachzug in die Schweiz kämen. «Wir haben eine verfehlte Asylpolitik auf dem Buckel der Gemeinden und ihrer Steuerzahler. Das Dubliner Abkommen ist gescheitert», sagt Keller. «Wir können weder nach Italien noch nach Griechenland Flüchtlinge schicken, die von dorther kommen.»

Die Lösung sei eine Beschränkung des Asylrechts auf Personen, die mit dem Flugzeug einreisen. «Dann haben wir das, was uns der Bundesrat 2005 bei der Abstimmung versprochen hat.»
Quelle: http://bazonline.ch/schweiz/standard/Au ... y/19937027
Nun gut, die Kosten explodieren... :roll:
Früher oder später kommt die Rechnung für diese (Miss-)Wirtschaft; wahrscheinlich eher 'früher'..... "You must pay one day - nüt isch gratis! ;)
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Do 11. Dez 2014, 17:35

lionne hat geschrieben:...
Die Lösung sei eine Beschränkung des Asylrechts auf Personen, die mit dem Flugzeug einreisen.


Genau, der echte Flüchtling hat genügend Geld, um mit dem Flugzeug einzureisen. Der echte Flüchtling kommt ungefährdet durch die Zollkontrollen im Heimatland und kann dann in die Schweiz fliegen!

Ist ja ein Hohn dieses weltfremden Vorschlages aus der Politik vom letzten Monat. Warum ist man nicht ehrlich und sagt lieber, wir wollen keine Flüchtlinge ausser Wirtschaftsflüchtlinge mit einem Millionenkonto, möglichst schon auf einer Schweizer Bank?


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 11:24

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Do 11. Dez 2014, 18:13

Auch an dich, Columba, muss ich mich wenden mit der Bitte: Korrekt zitieren!
Was so aussieht, als hätte ich es geschrieben, kommt nicht direkt aus meiner Feder... :)
Nun gut, was ein echter Hohn ist, ist die Tatsache, wie gewisse Flüchtlinge in die Schweiz kommen...und was dann für Geschichten aufgetischt werden anlässlich der Befragung durch die Behörden. Da gibt es eine ganz eklatante Geschichte:
(Zitat) Shekoofeh T., ihre Mutter und ihr Bruder seien, so steht es in den Akten des BFM (Bundesamt für Migration), in einem Container-Lastwagen auf gefahrvollen Wegen aus dem Iran via Türkei in die Schweiz geschleust worden. "Alles gelogen", erklärte Shekoofeh T. den über zweihundert Leuten im Bären: «Wir sind mit dem Flugzeug von Teheran via Rom nach Genf geflogen. Mit Pass und Visa. Von dort mit dem Zug nach Basel und mit dem Taxi in die Empfangsstation für Flüchtlinge.» Auf die Frage von Daniel Zingg, wie lange eine solche „Flüchtlingsreise" aus dem Iran in die Schweiz dauere, meinte Shekoofeh T.: „Bevor wir ins Flugzeug stiegen in Teheran habe ich noch geduscht. Als wir im Basler Empfangszentrum ankamen, waren meine Haare noch nicht trocken!" Kurze Zeit später sind sie anerkannte Flüchtlinge und leben seither von der Sozialhilfe. (Zitat Ende)
Gelesen in der NOZ, Neue Oberaargauer Zeitung (Quelle)
Dies dürfte kein Einzelfall sein.... :baby:
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Do 11. Dez 2014, 23:33

Ja, lionne, da läuft tatsächlich etwas gehörig falsch, wenn so etwas möglich ist.

Mit der in deinem Text vorgeschlagenen Lösung (ich weiss, sie ist nicht von dir, der Vorschlag stammt von der SVP Anfang August dieses Jahres), dass nur noch diejenigen ein Asylrecht haben, welche per Flugzeug einreisen, kommen dann nur noch solche Leute. Genau diesen will die SVP erlauben, herzukommen, wenn nur noch solche herkommen dürfen, welche sich ein Flugticket leisten können und auch offen in ein Flugzeug steigen können, ohne von den Behörden belästigt zu werden.

Echte Flüchtlinge sind am Leben bedroht, meistens von ihrer eigenen Regierung, und müssen heimlich flüchten!

Ein aus politischen, Glaubens- oder andern Gründen in seinem Heimatland verfolgter Mensch hat kaum die Möglichkeit, offen ein Flugzeug zu besteigen. Spätestens bei der Zollkontrolle fliegt er auf.

Also ein total untauglicher, total weldfremder Vorschlag.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 12. Dez 2014, 00:48

Ein weiteres Teilchen im gossen Puzzle "Flüchtlinge/Asylanten, etc.":
In der Schweiz ist das Asylwesen zu einer (regelrechten) Industie entwickelt worden. Mit sehr vielen Behörden, Firmen und Arbeitnehmern. Die am schnellsten wachsende Industrie der Schweiz mit einem Umsatz in Milliardenhöhe (ca. CHF 5 Milliarden). :!:
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Fr 12. Dez 2014, 10:00

lionne hat geschrieben:Auch an dich, Columba, muss ich mich wenden mit der Bitte: Korrekt zitieren!
Was so aussieht, als hätte ich es geschrieben, kommt nicht direkt aus meiner Feder... :)

Lies Du mal bitte den ganzen Beitrag von mir. Ich machte deutlich, dass es nicht von Dir kommt, indem ich schrieb: "...dieses weltfremden Vorschlages aus der Politik vom letzten Monat."

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 11:24

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Fr 12. Dez 2014, 10:08

lionne hat geschrieben:Ein weiteres Teilchen im gossen Puzzle "Flüchtlinge/Asylanten, etc.":
In der Schweiz ist das Asylwesen zu einer (regelrechten) Industie entwickelt worden. Mit sehr vielen Behörden, Firmen und Arbeitnehmern. Die am schnellsten wachsende Industrie der Schweiz mit einem Umsatz in Milliardenhöhe (ca. CHF 5 Milliarden). :!:
Gruss lionne


Aber, schaue mal die Gründe für dieses Wachstum an: Einer der wichtigsten Gründe ist, dass die Gemeinden zu wenig Kapazität haben und dass sie, die Gemeinden, auch kaum mehr von Freiwilligen unterstützt werden. Das war, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, in den früheren Jahren noch anders. Da gabs auch viele Freiwillige, die mit sehr wenig Entschädigungen mithalfen. Der ganze Sozialbereich leidet daran. Die KESB zB wurde nicht als Hilfe für arbeitslose Sozialarbeiter gegründet, sondern weil viele Gemeinden die Aufgaben kaum mehr wahrnehmen wollten und konnten. Genau diese Behörde ist nun auch bei Asylsuchenden und den aufgenommenen Asylbewerbern für die Integration wichtige Anlaufstation, eine Aufgabe, welche viel billiger und meist einfacher die Gemeinden selbst mit Hilfe von Freiwilligen übernehmen sollten

Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 11:24

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 12. Dez 2014, 10:41

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Auch an dich, Columba, muss ich mich wenden mit der Bitte: Korrekt zitieren!
Was so aussieht, als hätte ich es geschrieben, kommt nicht direkt aus meiner Feder... :)

Lies Du mal bitte den ganzen Beitrag von mir. Ich machte deutlich, dass es nicht von Dir kommt, indem ich schrieb: "...dieses weltfremden Vorschlages aus der Politik vom letzten Monat."

Ich habe den Beitrag schon richtig gelesen... :baby:
Schau du dir doch den Artikel nochmal genau an - dann siehst du den 'Bock'!
Punkt. EOD.
lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 12. Dez 2014, 11:03

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Ein weiteres Teilchen im gossen Puzzle "Flüchtlinge/Asylanten, etc.":
In der Schweiz ist das Asylwesen zu einer (regelrechten) Industie entwickelt worden. Mit sehr vielen Behörden, Firmen und Arbeitnehmern. Die am schnellsten wachsende Industrie der Schweiz mit einem Umsatz in Milliardenhöhe (ca. CHF 5 Milliarden). :!:
Gruss lionne

Aber, schaue mal die Gründe für dieses Wachstum an: Einer der wichtigsten Gründe ist, dass die Gemeinden zu wenig Kapazität haben und dass sie, die Gemeinden, auch kaum mehr von Freiwilligen unterstützt werden. Das war, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, in den früheren Jahren noch anders. Da gabs auch viele Freiwillige, die mit sehr wenig Entschädigungen mithalfen. Der ganze Sozialbereich leidet daran. Die KESB zB wurde nicht als Hilfe für arbeitslose Sozialarbeiter gegründet, sondern weil viele Gemeinden die Aufgaben kaum mehr wahrnehmen wollten und konnten. Genau diese Behörde ist nun auch bei Asylsuchenden und den aufgenommenen Asylbewerbern für die Integration wichtige Anlaufstation, eine Aufgabe, welche viel billiger und meist einfacher die Gemeinden selbst mit Hilfe von Freiwilligen übernehmen sollten

Ich möchte eigentlich nun nicht unbedingt im Detail auf deine 'Begründung' hier eingehen (wieder eine Endlos-Diskussion....). Dazu nur einfach sagen: ich bin mit deinen hier gelieferten Erklärungen zum obigen Fakt (Asyl-/Flüchtlingsindustrie) absolut nicht einverstanden. Noch zu sagen wäre allenfalls: ich habe durchaus 'praktische Erfahrung' in diesem Bereich und Einblicke in diese ausufernde Branche.
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 12:00

Columba hat geschrieben:
Genau, der echte Flüchtling hat genügend Geld, um mit dem Flugzeug einzureisen.


Denn Schleppern werden teilweise bis 8000 Dollar gezahlt, das würde locker für eine paar Flüge reichen.

So könnte also von einem Nachbarland locker ein Flug bezahlt werden. Die welche hierher kommen haben alle bereits viel bezahlt. Nicht von Ungefähr, ist das Schlepper Geschäft stetig am wachsen.

Aber das mit der Flugeinreise ist nicht umsetzbar. Keine Fluggesellschaft, nimmt einen Menschen ohne Visa, mit in die Schweiz.

Die Information das ein Wirschaftsflüchtlich keine Zukunft hat in Europa die greift zu wenig und schleppende und eben nicht korrekte umgesetzte Asylverfahren, senden eine falsches Signal.

Zudem müsste man schon herausfinden warum nicht in anderen Länder um Hilfe angefragt wurde und man eben schon von Anfang an ein Ziel verfolgt, nach Europa zu gelangen. Diese Beweggründe würden dann auch sehr viel helfen, nach besseren Lösungen zu suchen. Die 8000 Dollar welche die Schlepper kassieren, könnte nämlich sinnvoller eingesetzt werden. Aber es ist ja klar wenn man davon ausgehen kann das Europa ein leben lang zahlt, dann ist es eine gute Investition.

Wenn wir diese Probleme nicht angehen werden, wird unser Sozialstaat früher oder später zusammenbrechen und ob das dann den Flüchtlingen hilft, das glaube ich weniger.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Fr 12. Dez 2014, 12:25

Aber das mit der Flugeinreise ist nicht umsetzbar.


Wenn es sich um einen tatsächlich Verfolgten handelt, ist die Flugeinreise nicht deshalb nicht umsetzbar, weil kein Visa vorliegt, sondern weil es der Verfolgte schon in seinem Heimatland gar nicht durch die Kontrollen am Flughafen schafft. Wenn er es trotzdem versucht, landet er mit ziemlicher Sicherheit im Gefängnis, weil er ja eben verfolgt
wird.

Deshalb finde ich diesen Flugeinreise-Vorschlag so zynisch.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 12:36


Eritreer ganz vorne
Im Jahr 2012 war von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung (bis fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz) und erwerbsfähigen, vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die grosse Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, bezogen drei von vier erwerbsfähigen Personen Sozialhilfe (75 Prozent).

Bei Flüchtlingen aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Die Quote ist damit höher als bei Menschen aus Syrien (87 Prozent). Am besten schnitten die Chinesen ab mit 69 Prozent.



Wenn jeder 8 Stunden gemeinnützige Arbeit , motiviert, leisten müsste, als Dank das er eine Rundum Versorgung bekommt, dann würden sich diese Zahlen drastisch verändern und wenn nicht, so wüssten wir dann auf jeden Fall, wer seinen Beitrag leisten will, an die Solidar Gemeinschaft und wer nicht. Wenn wir das dann wüssten, dann könnten wir denen die wollen eine Ausbildung und weitere Unterstützung für die Integration geben und die welche nicht wollen, wüssten wir dann woran wir sind.

Ich weiss aber das geht nicht, da würden die Linken kommen und sagen das sei Sklaverei, lieber erhöhen sie die Steuern und warten bis es wirklich eskaliert und wettern weiter über die welche sagen, so kann es nicht weiter gehen.

Zudem sollte für einen Positiven Asylbescheid eben auch geprüft werden, ist dieser Suchende an Integration in eine Solidargemeinschaft geeignet oder nicht. Sagt er ja zu den Werten, die unser Land weiter bringen oder nicht. Das würde uns dann viele Probleme schon von Anfang an, ersparen. Bedrohungslage und Integrationswille, beides muss erfüllt sein. Wer wirklich an Leib und Leben bedroht ist und wegen dem hierher kommt, der kann nämlich beide Bedingungen erfüllen.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Columba » Fr 12. Dez 2014, 12:43

kingschild hat geschrieben:Denn Schleppern werden teilweise bis 8000 Dollar gezahlt, das würde locker für eine paar Flüge reichen.

...aber nicht um Visa, Pass, etc zu erhalten und schon gar nicht würde es reichen, um durch alle Kontrollen im Herkunftsland zu gelangen. Der Flug selbst ist das kleinste Problem, aber das Darumherum kostet Geld. Schlepper, die einen Flug organisieren könnten, würden dann wahrscheinlich mindestens das 10-fache verlangen.

Darum geht dieser Flugzeug-Vorschlag fast schon in Richtung Bösartigkeit


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 11:24

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 12:46

Hanspeter hat geschrieben:
Aber das mit der Flugeinreise ist nicht umsetzbar.


Wenn es sich um einen tatsächlich Verfolgten handelt, ist die Flugeinreise nicht deshalb nicht umsetzbar, weil kein Visa vorliegt, sondern weil es der Verfolgte schon in seinem Heimatland gar nicht durch die Kontrollen am Flughafen schafft. Wenn er es trotzdem versucht, landet er mit ziemlicher Sicherheit im Gefängnis, weil er ja eben verfolgt
wird.

Deshalb finde ich diesen Flugeinreise-Vorschlag so zynisch.

Hanspeter


Nun gut er kann es ja vom Nachbarland versuchen. Es ist also wie ich bereits sagte, lediglich das fehlende Visa welches es unmöglich macht. Gerade im Krieg können ja viele auch im Heimatland abfliegen sofern sie ein Visa hätten aber das wäre auch nicht die Lösung für unsere Probleme hier.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 12:59

Columba hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Denn Schleppern werden teilweise bis 8000 Dollar gezahlt, das würde locker für eine paar Flüge reichen.

...aber nicht um Visa, Pass, etc zu erhalten und schon gar nicht würde es reichen, um durch alle Kontrollen im Herkunftsland zu gelangen. Der Flug selbst ist das kleinste Problem, aber das Darumherum kostet Geld. Schlepper, die einen Flug organisieren könnten, würden dann wahrscheinlich mindestens das 10-fache verlangen.

Darum geht dieser Flugzeug-Vorschlag fast schon in Richtung Bösartigkeit


Grüsse Columba


Ich denke das mit dem Flugzeug Vorschlag ist einfach zu kurz gedacht. Ich sehe es eher als Ausdruck dafür, das man sieht, das zuwenige interessiert sind an effektiven und schnellen Lösungen. Das sich eben nicht viel bewegt und die Probleme zunehmen und nicht abnehmen.

Aber ein falscher Pass ist bei 8000 Dollar ein Peanut.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Fr 12. Dez 2014, 13:59

Na diese Diskussion wird ja immer interessanter. :shock:

Der Staat sollte Arbeitsleistung für erhaltene Sozialleistungen zu einem fairen Stundensatz (z.B 10-15 Fr/h) verlangen. Es gibt überall Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. z.B Wanderwege pflegen, Wälder hegen, Archive entstauben, alte Menschen pflegen, Fassaden mit Sprayerin neu mahlen und viele tausende kleine bis grosse Arbeiten mehr, je nach Fähigkeiten. Das würde den Staatshauhalt stark entlasten.

Zeigt sich dann dass jemand nicht will, sollte die Sozialhilfe stufenweise bis null gekürzt werden. Die Bibel sagt: Wer nicht Arbeiten will soll auch nicht essen. 2Thess 3,10

Andererseits könnten ja die vielen Liebhaber, die einfach ohne Leistung Staats-Geld verteilen wollen, ja die Hälfte Ihres Jahreslohns an die Sozialhilfebezüger verteilen. :comeon:

Wo ist eigentlich die Solidarität der Forderer wenn’s um privates Geld geht?
Solange fremdes Geld verteilt wird ALLES gefordert, wenn’s ums eigene Portemonnaie geht sieht’s dann vielleicht anders aus, oder?
Hand aufs Herz, Leute.

lg
Johel
Die heutige Gesellschaft hat Gott getötet,
und betet jetzt das Geld an!
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1881
Registriert: Di 25. Okt 2011, 11:56

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 14:04

Richard3 hat geschrieben:Das Kapazitätsproblem ist ja nur eine Seite der Medaille. Viele Menschen spüren, dass in Europa eine schleichende Islamisierung stattfindet und wir gegenwärtig nur das hilflose Kätzchen sehen, das uns hier in Mitteleuropa in 2 oder 3 Generationen aber möglicherweise als Islamtiger anspringt, und über die Geburtenraten irgendwann die freiheitlich-demokratische Grundordnung aus den Angeln hebt.


Wenn man sieht, welche Leute der IS beitreten, so kann man schon auch sehen das gerade die 2 und 3 Generation teilweise ein Problem bekam, mit der Westlichen Freiheit, welche sie gerade zu diesem Radikalen Islam überlaufen liess. Das wirft eben schon auch die Frage auf ist der Koran eben kompatibel mit einer Westlich freien Gesellschaft. Ich würde sagen, nein.

Das die. welche den Glauben nur Traditonell leben und ab und zu ein Bierchen trinken, diese tun können, das bezweifelt niemand. Jedoch wem es Ernst ist, mit dem Koran, wird früher oder später ein Problem bekommen, mit der Westlichen Demokratie. Solange also die Mehrheit, sich einfach Traditonell dazu bekennt, ist es für eine Demokratie keine Problem, sollte aber dieses Gefälle wirklich einmal kippen, so könnte es zu einem grossen Problem werden.

Sie fürchten, dass wir gegenwärtig den Grundstein für den nächsten Religionskrieg legen.


Dieser Grundstein, wurde längst gelegt.

Unser eigener, großer, zwischen Christen, hat vor 500 Jahren ein Drittel Europas ausgelöscht.


Wenn man sieht was die anrichten können, welche sich nicht auf Christus berufen können, kann man sich in etwa das Ausmass vorstellen, was passieren könnte, wenn sich viele auf einen falschen Propheten, tatsächlich berufen können.

In Dresden, im Osten Deutschlands, und nicht nur dort, wird montags im Rahmen der Pegida-Bewegung demonstriert, zuletzt etwa 10000 Menschen.
Pegida=Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes.
75% in dieser Region sind konfessionslos und fürchten eine zunehmende religiöse Unterwanderung ihres Umfeldes. Heute Abend, bei Maybrit Illner im ZDF, wird dies das Thema sein.


Habe Bilder dieser Bewegung gesehen und ich finde das Brandgefährlich, weil dort anscheinend eben das Braune Gedankengut, eben zumindest in den Parolen niederschlägt und Mehrheitsfähig wird. Aus solchen Emotionen heraus, kann auf jeden Fall keine Lösung kommen. Wenn die Deutsche Politik das nicht ernst genug nimmt, so könnte das echt, noch mehr Probleme verursachen. Eine Mischung aus Politikverdrossenheit und braunem Gedankengut ist eine Hochexplosive Mischung, hoffe echt das die Deutschen Politiker, das noch nicht vergessen haben.

Wenn ich die Gespräche bei Illner anhöre, glaube ich, es ist noch nicht ganz bei allen angekommen, was dort gerade passiert.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Fr 12. Dez 2014, 14:22

Johelia hat geschrieben:Na diese Diskussion wird ja immer interessanter. :shock:

Der Staat sollte Arbeitsleistung für erhaltene Sozialleistungen zu einem fairen Stundensatz (z.B 10-15 Fr/h) verlangen. Es gibt überall Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten. z.B Wanderwege pflegen, Wälder hegen, Archive entstauben, alte Menschen pflegen, Fassaden mit Sprayerin neu mahlen und viele tausende kleine bis grosse Arbeiten mehr, je nach Fähigkeiten. Das würde den Staatshauhalt stark entlasten.

Zeigt sich dann dass jemand nicht will, sollte die Sozialhilfe stufenweise bis null gekürzt werden. Die Bibel sagt: Wer nicht Arbeiten will soll auch nicht essen. 2Thess 3,10

Andererseits könnten ja die vielen Liebhaber, die einfach ohne Leistung Staats-Geld verteilen wollen, ja die Hälfte Ihres Jahreslohns an die Sozialhilfebezüger verteilen. :comeon:

Wo ist eigentlich die Solidarität der Forderer wenn’s um privates Geld geht?
Solange fremdes Geld verteilt wird ALLES gefordert, wenn’s ums eigene Portemonnaie geht sieht’s dann vielleicht anders aus, oder?
Hand aufs Herz, Leute.

lg
Johel



Ich denke auch, dass den Asylbewerbern Gelegenheit gegeben sein sollte, durch eine Arbeitsleistung dem Gemeinwesen gegenüber, welches ihm Unterschlupf gewährt, durch gemeinnützige Arbeit seine Dankbarkeit auszudrücken. Dadurch wäre nicht nur dem Gemeinwesen geholfen, sondern auch den Asylanten, welche sich nicht die Zeit totschlagen müssten. Und wenn man sie noch für ihre Arbeit etwas entschädigen würde, könnten sie auch ihre finanzielle Situation aufbessern.

Weiss jemand, ob und ab wann es einem Asylbewerbern erlaubt ist, überhaupt für Lohn zu arbeiten? Darüber bin ich nicht informiert.

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon kingschild » Fr 12. Dez 2014, 14:55

Hanspeter hat geschrieben:
Weiss jemand, ob und ab wann es einem Asylbewerbern erlaubt ist, überhaupt für Lohn zu arbeiten? Darüber bin ich nicht informiert.

Hanspeter


Sobald er anerkannt wird oder den Bescheid hat, vorläufig aufgenommen.

Wenn jemand bei der regulären Sozialhilfe ist, dann gehört er zu dieser Gruppe die arbeiten könnte. Wenn man da die Zahlen sieht, welche gepostet wurden, dann sieht man eigentlich, das es überhaupt nicht funktioniert. Zahlen von 90 % Misserfolg sind deutlich.

Ich finde das man schon von Anfang an die Gesuchsteller, für gemeinnützige Arbeiten engagiert. Erstens damit sie Beschäftigung haben und so auch in Kontakt kommen, mit der regulären Bevölkerung. Da gäbe es vielfältige Aufgaben. Zudem ist das auch die beste Chance, um eben mal auch reguläre Arbeit zu finden, falls man einen postiven Bescheid bekommt. Wenn man nämlich sieht da ist einer der ist solidarisch und engagiert und ein guter Arbeiter, so könnte man diesem eben auch gute Arbeitszeugnisse austellen, damit die Arbeitgeber sehen, da ist einer der will und kann etwas und bei den ganz Jungen sähen sie selber und eben auch der Staat, wo haben sie die Fähigkeiten für einen allfälligen Ausbildungsweg.

Mich nähme wirklich Wunder, was hätte das für Auswirkungen auf unser Asylwesen, wenn jeder weiss, in der Schweiz bekomme ich zwar einen Anwalt und Sozialarbeiter und rundum Versorgung aber dafür muss ich auch 8 Stunden meine Arbeitsleistung, denen zur Verfügung stellen, die dafür bezahlen, vom ersten Tag an.

Wenn man zudem alle von Anfang an in die Pflicht nimmt und aufklärt, solltest Du als Wirtschaftsflüchtling hier sein, hast Du keine Chance. Wir geben Dir ein gerechtes Verfahren oder helfen Dir bei der Rückreise. Falls Du Dich für das Verfahren entscheidest und solltest du abgelehnt werden, musst Du noch die Kosten ab arbeiten, die Du durch dein illegales Verhalten unserem Staat beschert hat.


Selbst wenn du auf anderem Weg hier bleibst, musst Du noch die Kosten die entstanden sind, abarbeiten.

Wenn jeder vom ersten Tag an in diese Soziale Verantwortung eingebunden würde, ob er zu Recht da ist oder zu Unrecht, so könnten wir auf jeden Fall die Kosten drastisch senken, weil eben durch die Arbeitskraft unserem Staat auch ein Nutzen entsteht und wir bei den Echten, an Leib und Leben bedrohten, damit die Basis für eine gute Integration legen.

Wer an Leib und Leben bedroht ist, der wird sich darauf einlassen und diese Chance packen, zumindest ich würde das machen, wenn ich am Leben bedroht wäre.

Wer aber keine Chance hat, auf einen positiven Bescheid, der würde sicher weniger die Schweiz als Zielland wählen. Somit hätten wir dann unser Asylwesen reformiert und der eigentlichen Bestimmung zugeführt. Klar auch so, würde es Missbrauch geben aber ich bin überzeugt, massiv weniger. Auch so, wären nicht alle Probleme gelöst aber so bekäme man auch bedeutend mehr Akzeptanz , in der Bevölkerung. Wer weniger Rechtsradikalismus will, der kann nur innovative Wege gehen. Wer vor dem Missbrauch die Augen verschliesst, der gefährdet den Sozialen Frieden in unserem Land.

Wer abgewiesen wird und negativ Bescheid bekommt, der muss dann noch die Verfahrenskosten ab arbeiten und Nothilfe und Unterkunft gibts in diesem Fall auch nur für korekt ausgeführte Arbeit. Ich bin überzeugt das diese Massnahmen zu einem drastischen Rückgang führen würde. Dem welcher aber zu Recht Asyl erbittet, könnten wir damit auch gerecht werden und ihn eben schon früh, Soziale und Arbeitsmässige Integration bieten und lernen.

Aber auch einem zu Recht bedrohten, würde ich es als Auflage machen, postiver Bescheid gibt es nur unter zwei Bedingungen: Du bis wirklich verfolgt und du bist wirklich willig ein Teil unserer Gemeinschaft zu werden mit allen Rechten und Plichten. Kriminalität und Missachtung der Gesellschaftlichen Regeln und des Verfahrens, können zur Folge haben, das Du dein Recht auf Asyl in unserem Land umgehend verwirkst.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6208
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Fr 12. Dez 2014, 15:50

kingschild hat geschrieben:Sobald er anerkannt wird oder den Bescheid hat, vorläufig aufgenommen.


Das heisst also, solange das Verfahren läuft, darf er nicht arbeiten? Ein Grund mehr, die Verfahren zu beschleunigen! Die Leute regen sich auf ab den faulen Nichtstuern (hab ich so schon gehört), dabei dürfen sie gar nicht.

Wenn jemand bei der regulären Sozialhilfe ist, dann gehört er zu dieser Gruppe die Arbeiten könnte.


Reguläre Sozialhilfe... Ist das unabhängig vom Verfahrensstand? oder erst nach positivem Bescheid?

Ich finde das man aber eben schon vorher den Menschen für gemeinnützige Arbeiten engagiert. Erstens damit sie Beschäftigung haben und so auch in Kontakt kommen mit der regulären Bevölkerung. Da gäbe es vielfältige Aufgaben. Zudem ist das auch die beste Chance um eben mal auch reguläre Arbeit zu finden. Wenn man nämlich sieht da ist einer der ist solidarisch und engagiert und eine guter Arbeiter, so könnte man diesen eben auch gute Arbeitszeugnisse ausstellen, damit die Arbeitgeber sehen da ist einer der will und kann etwas und bei den ganz Jungen sähe man, wo haben sie die Fähigkeiten für eben in den Ausbildungsweg zu gehen.


Richtig!

Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon lionne » Fr 12. Dez 2014, 18:05

Hanspeter hat geschrieben:Weiss jemand, ob und ab wann es einem Asylbewerbern erlaubt ist, überhaupt für Lohn zu arbeiten? Darüber bin ich nicht informiert.

Als Hinweis: Alle relevanten Informationen findest du unter dem Stichwort
Bewilligung N, z.B. http://www.pom.be.ch/pom/de/index/migra ... hende.html
Bewilligung F, z.B. https://www.fr.ch/spomi/de/pub/asylwese ... gung_f.htm
LG lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9122
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Hanspeter » Fr 12. Dez 2014, 18:30

lionne hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Weiss jemand, ob und ab wann es einem Asylbewerbern erlaubt ist, überhaupt für Lohn zu arbeiten? Darüber bin ich nicht informiert.

Als Hinweis: Alle relevanten Informationen findest du unter dem Stichwort
Bewilligung N, z.B. http://www.pom.be.ch/pom/de/index/migra ... hende.html
Bewilligung F, z.B. https://www.fr.ch/spomi/de/pub/asylwese ... gung_f.htm
LG lionne


Danke!

LG Hanspeter
Hanspeter
Wohnt hier
 
Beiträge: 1028
Registriert: Do 24. Apr 2008, 19:27
Wohnort: Raum Bern

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Jeshu » Fr 12. Dez 2014, 22:17

Richard hat geschrieben:
In Dresden, im Osten Deutschlands, und nicht nur dort, wird montags im Rahmen der Pegida-Bewegung demonstriert, zuletzt etwa 10000 Menschen.
Pegida=Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes.
75% in dieser Region sind konfessionslos und fürchten eine zunehmende religiöse Unterwanderung ihres Umfeldes. Heute Abend, bei Maybrit Illner im ZDF, wird dies das Thema sein.


Kingschild hat geschrieben:
Habe Bilder dieser Bewegung gesehen und ich finde das Brandgefährlich, weil dort anscheinend eben das Braune Gedankengut, eben zumindest in den Parolen niederschlägt und Mehrheitsfähig wird. Aus solchen Emotionen heraus, kann auf jeden Fall keine Lösung kommen. Wenn die Deutsche Politik das nicht ernst genug nimmt, so könnte das echt, noch mehr Probleme verursachen. Eine Mischung aus Politikverdrossenheit und braunem Gedankengut ist eine Hochexplosive Mischung, hoffe echt das die Deutschen Politiker, das noch nicht vergessen haben.

Wenn ich die Gespräche bei Illner anhöre, glaube ich, es ist noch nicht ganz bei allen angekommen, was dort gerade passiert.

God bless
Kingschild


Ja, das fürchte ich leider auch immer mehr... solche Entwicklungen gefallen mir gar nicht!
Das kam vorhin bei uns in den Nachrichten:
"Flüchtlingsunterkünfte in Bayern in Brand gesetzt"

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-47309.html

Aber es hieß auch ganz klar bei uns in der Süddeutschen Zeitung:

"Es gibt auch noch andere brandgefährliche Cocktails, die nicht aus Benzin hergestellt werden, sondern, und dies in aller Öffentlichkeit, aus hetzerischen Reden, aus Reden gegen Muslime, gegen Flüchtlinge und Asylbewerber".

Auch wir müssen im Moment wirklich ganz stark aufpassen, was und in welcher Weise wir etwas verbreiten und sensibel für die jetzige Zeit sein; denn selbst wenn es gerecht und richtig ist, was wir schreiben, kann doch etwas falsches damit angeheizt werden und daraus etwas entstehen, was noch weitaus schrecklicher ist als nur ein paar Wirtschaftsflüchtlinge zu viel.
Wir müssen unbedingt auch Worte finden, die vielen Menschen wieder ihre Angst und damit verbundenen Aggressionen nimmt, bevor alles unkontrolliert eskaliert.

Denn es schläft bei uns wohl einiges mehr als "Kätzchen" und wacht plötzlich als "Tiger" auf. Diesem gefährlichen "Scheinfrieden" unter Menschen müssen wir uns immer bewusst sein. Doch gegenseitiges Misstrauen ist mitunter das Schlimmste.

LG
Jeshu
Seiet GOTT unterwürfig – aber keinem Manne
Benutzeravatar
Jeshu
Gesperrt
 
Beiträge: 1978
Registriert: Mo 11. Nov 2013, 22:46
Wohnort: MUC

Re: Flüchtlinge mit Polizei aus Kirche geworfen

Beitragvon Johelia » Fr 12. Dez 2014, 22:34

Hanspeter hat geschrieben:Und wenn man sie noch für ihre Arbeit etwas entschädigen würde, könnten sie auch ihre finanzielle Situation aufbessern.


Lieber Hanspeter,

Es war definitiv nicht so gemeint dass ein effektiver positiver Geldfluss in die Taschen der Bezüger entsteht. :o
Mir ging es um den Ausgleich eines bereits negativen Kontostands seitens der Bezüger, der mit Sozialdienst zurückerstattet werden kann.

Die Kosten für Leistungen die die Sozialbezüger verursachen, sollten dem Staat via Sozialdienst "zurück bezahlt" resp. "zurück gearbeitet" werden. Die Gesetzgebung zum Sozialbezug sieht onehin eine vollständige Rückbezahlung der Leistungen vor. Es muss ja nicht mit Geld sein, sondern kann ja auch in Form von Arbeit sein.

Mit einem solchen System würder der Staat entlastet, wichtige Arbeiten erledigt UND die Sozialbrzüger von ihrem Schulden gegenüber dem Staat schneller entschuldet.

Wie Kingschild sage:
kingschild hat geschrieben:Wenn jemand bei der regulären Sozialhilfe ist, dann gehört er zu dieser Gruppe die arbeiten könnte. Wenn man da die Zahlen sieht, welche gepostet wurden, dann sieht man eigentlich, das es überhaupt nicht funktioniert. Zahlen von 90 % Misserfolg sind deutlich.

Ich finde das man schon von Anfang an die Gesuchsteller, für gemeinnützige Arbeiten engagiert. Erstens damit sie Beschäftigung haben und so auch in Kontakt kommen, mit der regulären Bevölkerung. Da gäbe es vielfältige Aufgaben. Zudem ist das auch die beste Chance, um eben mal auch reguläre Arbeit zu finden, falls man einen postiven Bescheid bekommt. Wenn man nämlich sieht da ist einer der ist solidarisch und engagiert und ein guter Arbeiter, so könnte man diesem eben auch gute Arbeitszeugnisse austellen, damit die Arbeitgeber sehen, da ist einer der will und kann etwas und bei den ganz Jungen sähen sie selber und eben auch der Staat, wo haben sie die Fähigkeiten für einen allfälligen Ausbildungsweg.


lg
johel
Die heutige Gesellschaft hat Gott getötet,
und betet jetzt das Geld an!
Benutzeravatar
Johelia
Wohnt hier
 
Beiträge: 1881
Registriert: Di 25. Okt 2011, 11:56

VorherigeNächste

Zurück zu Gesellschaft

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste