Migration nach Europa, wie weiter?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 18:56

Ich bin echt kein Seehofer-"fan", lionne.

Aber die positive "Metamorphose", die unser Innenminister aktuell - die Flüchtlingsfrage betreffend - durchmacht, ist für mein Dafürhalten schon wunderbar. Endlich kümmert er sich )jetzt schon seit einigen Wochen) substantiell um die Flüchtlingsaufnahme und -weiterverteilung!

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon John1955 » Mi 6. Nov 2019, 07:14

lionne hat geschrieben:Big Business >>> Millionen-Gewinne im Flüchtlingsbusiness!
Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.
>>> Einzelheiten hier https://www.watson.ch/schweiz/migration ... hlen-offen
Gruss lionne

Ja, lionne, oftmals sind es nicht die Flüchtlinge die viel kosten sondern jene, wie die ORS die horrende Mietkosten der Gemeinde und somit dem Steuerzahler anlasten.

Ich traute meinen Augen nicht als ich durch einen ehrenamtlich Tätigen des Solidaritätsnetz mit eigenen Augen sehen konnte, wieviel die ORS für die Unterbringung in Mietwohnungen verrechnete. Beispiel 4,5 Zimmerwohnung in einem Wohnblock.
Da wohnen 6 Frauen und 2 Kinder. Die ledigen Frauen belegen zu zweit je ein Zimmer. Pro Person wurde durch ORS sfr. 600.00 verrechnet also 4 mal. Im Wohnzimmer und Elternzimmer wohnten je eine Alleinerziehende mit Kind = je sfr. 800.00 Die Mietkosten im selben Haus belaufen sich auf sFr. 1500.00 inkl.NK.

Somit kostete allein die Unterbringung der Erwähnten pro Monat die Allgemeinheit sFr. 4`000.00. Davon gingen satte sfr 2`500 an die ORS.

Gruss John
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon John1955 » Mi 6. Nov 2019, 07:58

lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Aber Vorsicht, lionne. Auf diesem untersten Niveau leben nicht alle Afghanen. Deshalb ist es besser, daraus keine Botschaft im Umgang mit Afghanen zu machen. Das ist dann eh wieder eine Hass-Botschaft der Entmenschlichung einer Gruppe.

Ich mache hier keine 'Botschaft im Umgang mit Afghanen' - Das besorgen die Afghanen (durch ihr Verhalten und ihren 'Lebensstil' schon selber!) Ich verzichte hier auf Aufzählung von Beispielen (deren es viele gibt!)…
LG lionne


Ich habe durch meine ehrenamtliche Betreuung in einem Treffpunkt für Asylsuchende, ausserhalb des Empfangszentrums auch Kontakt mit Geflüchteten Frauen und Männer aus Afghanistan, lionne. Somit begreife ich nicht, wie man gleich alle Afghanen in einen Topf werfen kann.

Also halte ich Dir und den andern Usern hier ein positives Beispiel über gelingende Integration von Afghanen vor Augen.
https://www.srf.ch/sendungen/dok/drei-j ... er-schweiz

In der Ostschweiz gibt es einige Projekte um Asylbewerbern (auch Afghanen) die Möglichkeit zu geben in von Schweizer Schulabgänger weniger beliebten Branchen, wie Bäckereien, Landwirtschaft und Strassenbau eine Anlehre machen zu können.

Gruss John
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 8. Nov 2019, 15:13

John1955 hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Aber Vorsicht, lionne. Auf diesem untersten Niveau leben nicht alle Afghanen. Deshalb ist es besser, daraus keine Botschaft im Umgang mit Afghanen zu machen. Das ist dann eh wieder eine Hass-Botschaft der Entmenschlichung einer Gruppe.

Ich mache hier keine 'Botschaft im Umgang mit Afghanen' - Das besorgen die Afghanen (durch ihr Verhalten und ihren 'Lebensstil' schon selber!) Ich verzichte hier auf Aufzählung von Beispielen (deren es viele gibt!)…
LG lionne


Ich habe durch meine ehrenamtliche Betreuung in einem Treffpunkt für Asylsuchende, ausserhalb des Empfangszentrums auch Kontakt mit Geflüchteten Frauen und Männer aus Afghanistan, lionne. Somit begreife ich nicht, wie man gleich alle Afghanen in einen Topf werfen kann.

Versuch nicht, (mir) hier etwas zu unterstellen.... ;)
Uebrigens: Ih hatte 100%ig Kontakt mit Afghanen (hier in der Schweiz), noch bevor hier die Menschen überhautpt wussten, was und wo Afghanistan ist/liegt!!! ;) :mrgreen:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Fr 8. Nov 2019, 19:33

lionne hat geschrieben:Uebrigens: Ih hatte 100%ig Kontakt mit Afghanen (hier in der Schweiz), noch bevor hier die Menschen überhautpt wussten, was und wo Afghanistan ist/liegt!!! ;) :mrgreen:

Ich glaub, es war Karl May der von "Aff kann nicht stan" sprach :mrgreen:

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon firebird » Sa 9. Nov 2019, 07:07

bigbird hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Uebrigens: Ih hatte 100%ig Kontakt mit Afghanen (hier in der Schweiz), noch bevor hier die Menschen überhautpt wussten, was und wo Afghanistan ist/liegt!!! ;) :mrgreen:

Ich glaub, es war Karl May der von "Aff kann nicht stan" sprach :mrgreen:

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Wooow! das tönt schon ziemlich rassistisch! ;) ;)

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 9. Nov 2019, 18:18

Karl May ist ein absolutes Kind des Nationalismus und Rassismus des damaligen, also wilhelminischen Deutschlands.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 9. Nov 2019, 19:01

Die Griechen wehren sich!
Griechen blockieren Busse mit Flüchtlingen - Hunderte müssen umkehren
"Gegen Menschenhandel, gegen Schlepper, gegen die Zerstörung unseres Ortes"! Mit solchen Aufrufen gehen Bürger und Bürgerinnen in Nordgriechenland auf die Strasse.
Die Lage spitzt sich zu. :x
Da kann man eigentlich nur dagegen sein! Die griechische Regierung verlegt Migranten von den überlasteten Inseln aufs Festland. Doch die dortigen Anwohner wehren sich. Mit Blockaden verhindern sie etwa, dass Busse durchkommen. Insgesamt 20.000 Migranten sollen verlegt werden. :shock:
Ich war früher viel in Griechenland (Inseln) in den Ferien. Heute ist dies nicht mehr möglich! Leider. So bleiben wir halt zu Hause! :D
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Sa 9. Nov 2019, 19:25

firebird hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Uebrigens: Ih hatte 100%ig Kontakt mit Afghanen (hier in der Schweiz), noch bevor hier die Menschen überhautpt wussten, was und wo Afghanistan ist/liegt!!! ;) :mrgreen:

Ich glaub, es war Karl May der von "Aff kann nicht stan" sprach :mrgreen:

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Zu seiner Zeit war das überhaupt nicht rassistisch.

Als ich aufgewachsen bin, war es auch nicht rassistisch, von Negern zu reden - heute darf man das nicht mehr sagen.

bb
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sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 9. Nov 2019, 19:41

bigbird hat geschrieben:Als ich aufgewachsen bin, war es auch nicht rassistisch, von Negern zu reden - heute darf man das nicht mehr sagen.

Man darf es schon sagen - nur muss man bedenken, wo.... ;)
'Mohrenkopf' gehört auch in diese 'Kategorie' und auch das 'Zigeuner Schnitzel'!!! und noch ein paar Ausdrücke mehr! :roll: :roll:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 9. Nov 2019, 19:57

Selbstverständlich muss man sich in solchen Sachen dem aktuellen Formulierungsverständnis anschließen. Das begriffliche Versagen von gestern darf doch keine Rechtfertigung für heute sein!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 9. Nov 2019, 20:43

Müssen muss man schon mal gar nichts! ;)
(Nur sterben muss man, früher oder später! :mrgreen: )
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » So 10. Nov 2019, 12:59

Die Bundespolizei hat im Laufe des Jahres mehr als zweitausend abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber oder kriminelle Migranten mit Einreisesperren aufgegriffen. Der prominenteste Fall ist ein libanesischer Clan-Chef.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 sind insgesamt 2114 abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber oder kriminelle Migranten mit Einreisesperren von Bundespolizisten aufgegriffen worden. Das berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine aktuelle Statistik der Bundespolizei. Demnach wurden 736 Fälle von den Behörden an der deutschen Aussengrenze zurückgewiesen.
Nach der illegalen Einreise des Clan-Chefs Ibrahim Miri hatte Innenminister Horst Seehofer am Donnerstag die Kontrollen an den deutschen Aussengrenzen verschärft. "In diesem kurzen Zeitfenster griffen unsere Beamten schon über ein Dutzend mit einer Wiedereinreisesperre belegte Personen auf", sagte Bundespolizei-Präsident Dieter Romann der "Bild am Sonntag". Den Asyl-Antrag von Miri lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Freitag ab.
Quelle/gelesen bei www.faz.net
Schön zu lesen, wobei es sich dabei natürlich nur um den berühmten 'Tropfen auf den heissen Stein' handelt!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Mo 11. Nov 2019, 13:18

lionne hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Als ich aufgewachsen bin, war es auch nicht rassistisch, von Negern zu reden - heute darf man das nicht mehr sagen.

Man darf es schon sagen - nur muss man bedenken, wo.... ;)
'Mohrenkopf' gehört auch in diese 'Kategorie' und auch das 'Zigeuner Schnitzel'!!! und noch ein paar Ausdrücke mehr! :roll: :roll:
Gruss lionne


Jetzt geht mir grad ein Licht auf, Lionne. Bisher kaufte ich ab und zu einen "Zigeunerbraten" im Migros, gerne auch, wenn ich Besuch hatte. Nun heisst der "Zigeunerbraten" plötzlich "Kaiserbraten". :lol: :lol: :lol: Die können ja nicht gut sagen "Romabraten" oder "Sintibraten"! :mrgreen:

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Mo 11. Nov 2019, 13:19

Doch jetzt bitte zurück zum Thema! :roll:

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 11. Nov 2019, 13:27

In der guten Metzgerei von Coop im Nachbarort, kauft Seabird schmackhafte Zigeunerschnitzel. Nun kann man gespannt sein was Coop als alternative Bezeichnung kreiert. Der Wechsel den Migros vollzogen hat spricht seine Sprache. Die Zigeuner wie auch der Kaiser auferlegt der Öffentlichkeit Kosten. Die Kosten welche für die Öffentlichkeit tragen muss, ist ein Stichwort um wieder zum Thread Thema zurückzukehren.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 11. Nov 2019, 14:33

Die illegale Zuwanderung (über die sog. Balkanroute) ist voll im Gange....
Abgeordnete von CDU und FDP warnen vor einem "neuen Budapest" :(

Wen's interessiert: >>> lesen bei welt.de/politik

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Mo 11. Nov 2019, 15:02

Blick titelte am Freitag oder Samstag, dass Seehofer die deutschen Grenzen besser überwachen wolle, dass Blick aber getestet und befunden habe, dass es nicht funktioniere.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 11. Nov 2019, 15:45

Hier die links (Blick)
https://www.blick.ch/news/ausland/wegen ... 02289.html

https://www.blick.ch/news/schweiz/deuts ... 03813.html

Wenn ich so zurückdenke, wie wir (seinerzeit) noch jedes Mal beim Grenzübergang kontrolliert wurden.... :| :P (nur mal so schnell rüber nach Frankreich oder Deutschland am WE...)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon firebird » Mo 11. Nov 2019, 16:26

Ob ich das je begreife?? :shock:

Eigentlich sind Politiker für das Volk da, das sie wählt und mit den Steuergeldern ihren übersatten Lebensunterhalt finanziert. Aber wie heisst es so schön?

Ein Waschmaschinenvertreter verkauft Waschmaschinen.
Ein Pneumarkenvertreter verkauft Pneus.
Ein Volksvertreter verkauft das Volk.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Mo 11. Nov 2019, 22:18

Grundsätzlich ist ja das Thema sehr komplex und viele wollen helfen.

Die ganze EU schafft es jedoch anscheinend nicht annähernd, in Griechenland und Sizilien mit den Flüchtlingen und denen die sonst noch dort ankamen zusammen, dafür zu sorgen, dass die Flüchtlingslager einen Menschenwürdigen Zustand erhalten.

Der Wille neue Menschen für diese Menschenunwürdigen Lager herbei zu schaffen und zu warten bis das ganze soweit eskaliert, das wieder neue Migrationsströme entstehen, der scheint vorhanden zu sein.

Die Frage ist also durchaus berechtigt, was genau für ein System oder Motivation steckt dahinter?

Ist es eben wirklich nur pure Unfähigkeit? Fehlt es an kompetenten Leuten vor Ort oder arbeitet man bewusst oder unbewusst an einem System das früher oder später im totalen Chaos enden wird?

Eines ist sicher, wenn 28 EU Staaten nicht mal diese kleinen Dinge hinkriegen, wie will man die Menschen glauben machen, das dieses System Migration nach Europa ein gute Sache sei für alle. Mit viel Medialen Druck, scheint es bis heute zu funktionieren (mehr schlecht als recht) und dort wo es nicht mehr klappt, da fährt man Medial dann mit gröberem Geschütz auf, anstatt sich mal zu fragen, das dies auf Dauer so nicht funktionieren wird.

Ja es kursieren Gerüchte, es könne nicht nur an der Unfähigkeit der Politik liegen und da stecke System dahinter.

Die Frage wäre auch was wäre das schrecklichere Szenario? Wenn wir dereinst die Beweise dafür kriegen das es geplant war oder wenn wir die Beweise dafür kriegen das es totale Unfähigkeit war, von 28 EU Staaten? Ich denke wenn wir das dereinst erfahren werden, wird diese Welt andere Sorgen haben. Das System an und für sich kennen wir als Christen und daran sollten wir uns nicht beteiligen.

Wie auch immer, beides würden wohl die meisten Menschen in Europa nicht so toll finden und ja die welche unter den Folgen leiden, für die ist das schlichtweg, ein Albtraum Europa. Wenn aber eben das Ende kommt, wird der Mensch mit einem noch schlimmeren Szenario konfrontiert sein, als das er sich noch Gedanken über dieses oder jenes machen könnte.

Seit 2005 liegt von 28 Staaten noch kein Konzept auf dem Tisch, ausser Verteilung auf ganz Europa. Ja bei der Verteilung würde die Unfähigkeit wohl nicht mehr sichtbar sein, ausser eben in den Brennpunkten vor Ort.

Eines ist sicher seit 2005 hätte die EU Zeit gehabt Menschwürdige Flüchtlingslager vor Ort in den Gebieten ausserhalb Europa und an den EU Aussengrenzen zu schaffen. Der Grund, warum man es nicht tat, wird wohl sein, das es Menschen gibt, die daran wirklich kein Interesse haben.

Ich vermute der Mammon ist auch hier im Spiel, weil es gibt zwar viele Verlierer in diesem Spiel aber eben auch ein paar wenige die massiv daran verdienen und das sind nicht nur die Schlepper. Würde man nämlich vor Ort nahe den Kriegsländern die Lager auf Menschwürdige Zustände bringen, das gäbe zuviel Verluste für die welche vom System heute profitieren.

Ich kann verstehen, warum einige Länder und auch einige Menschen, an diesem System heute keine grosse Freude haben, ungeachtet ob dies jetzt bewusst oder unbewusst, so weiter geführt wird.

Will oder möchte man wirklich Mehrheiten finden für echte Hilfe und Menschenwürdige Hilfe, so müssten die Konzepte sich ändern. Daran scheint echt niemand Interesse zu haben, sowohl die welche helfen wollen und eben auch die welche nicht helfen wollen.

Mehrheiten zu finden für unbrauchbare Konzepte ist auf jeden Fall etwas das im Moment mit Hilfe von Medialer Indoktrination noch funktioniert und dort wo es nicht funktioniert, entlädt sich das ganze auch nicht in eine positive Richtung.

Wir Christen können, jeder an seinem Platz wo wir stehen, engagieren das es besser wird. Wir können auch aufklären warum Chaos und Leid ensteht. Eine gefallene Welt wird dies wohl nicht erkennen aber vielleicht erkennt ja trozdem mal der eine oder andere die Zusammenhänge dieses System Welt.

Wir dürfen skeptisch sein, kritisch hinterfragen.

Unrechtsysteme mit noch schlimmeren Unrechtsystemen oder mehr Unrecht bekämpfen ist etwas das zu 100% nicht der Ansatz ist was uns Christus lehrte. Gleich wie er uns auch nicht lehrte, das wir ein ja zu Lug und Betrug haben müssen oder eben solches noch fördern sollten.

Eines ist jedoch immer das wichtigste für uns Christen: Den Menschen in Leid und Not die bereits bei uns sind, müssen wir mit Freundlichkeit und Nächstenliebe begegnen und nebenbei uns nicht einspannen lassen für Lügensysteme, Unrechtsysteme, Projekte von denen man von Anfang an sehen kann, das es in mehr Chaos und Leid enden wird. Den Blinden ein Licht sein, sofern sie unter den Werken der Finsternis am leiden sind.

Und ja wir dürfen nicht vergessen es gibt auch Menschen die haben an finsteren Werken so Ihre Freude und die werden uns wohl nicht bitten um mehr Licht im Dunkel. Weil sie das Licht scheuen und das Finstere lieben.

Gilt jetzt die Liebe Christi für die welche am schlimmsten verloren sind nicht? Sollen wir diese hassen, verunglimpfen, verleumden? Nein, dies soll so nicht sein, da hat uns Christus andere Werte gelehrt.

Böse Werke ans Licht bringen, wird nicht schaden. Weil vielleicht erkennt da der eine oder andere noch seine Verlorenheit und kehrt um von den Bösen Werken und fragt nach mehr Licht für seinen Weg, für die Probleme dieser Welt, für die Ewigkeit.

Jesus hat uns neben dem handeln auch immer das beten gelehrt und ja das wir ein gutes Zeugnis sein können für den Himmlischen Vater, wenn wir seine Werke tun. Wenn er uns Freude in Fülle schenkt, sind wir gerufen diese Freude auch zu teilen mit denen die sie weder haben noch kennen. Das gilt für jede und jeden der Opfer wurde dieses Unrecht Systems.

Fangen wir an zu teilen was uns geschenkt wurde und ja dabei müssen wir nicht immer schweigen, wenn ein Systemversagen vorliegt aber wenn wir darauf hinweisen, immer in der Liebe die uns eben auch Christus schenkte.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 12. Nov 2019, 18:54

Europa baut sich leider immer mehr zu einer Art Festung aus. Meterhohe, von den jeweiligen Nationalstaaten errichtete Zäune, Frontexeinsätze und vieles ähnliches mehr sorgen dafür, dass viele Hilfesuchenden - die Anspruch auf den Asylstatus hätten - so ferngehalten werden. Oder, dass diese so auf die lebensbedrohenden Fluchtrouten gedrängt und so den Schlepperbanden in die Arme getrieben werden. Oder - ebenso inhuman - werden deals mit Drittländern vereinbart, die - selbstverständlich gegen "fette" Zahlungen - die Flüchtlinge von den Außengrenzen weitestgehend fernhalten. Siehe als (negatives) "Paradebeispiel" der Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Lieber macht man sich durch absolut undemokratische Systeme aus- bzw. erpressbar, als dass man seinen humanitären Pflichten nachkommt!

Warum die EU da "nix" auf die Reihe bringt, lieber Kingschild?
Ja, Mammon spielt - leider wir immer - eine viel zu große Rolle in diesem Kontext. Eine andere ist offener oder latenter Rassismus, auch bei den Regierenden (Fidesz, PiS, also HU/PL).

Auf unseren kleinen, individuellen Einflusskreis bezogen: wie Christen sich in diesem Migrationskontext oftmals so absolut unchristlich verhalten können - auch in diesem Forum klingt es in so manchen postings direkt so, dass den usern die oben benannten Mauern nicht hoch genug sein können - werde ich allerdings nie begreifen.

Gruß
Thelo
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 13. Nov 2019, 00:22

Interessante Einsichten eines Afrikaners!
Afrikas Politiker
"Sie verhalten sich wie Kolonialherren, nur noch schlimmer"
Kann mehr Geld, wie es die EU Afrika auf dem gemeinsamen Gipfel auf Malta zugesagt hat, die Probleme vor Ort und damit die Flüchtlingskrise lösen?
Nur bedingt, meint François Koutouan vom Verein Deutsch-Afrikanische Kooperation. Im DLF sagte er, sein Heimatkontinent habe ein tiefer gehendes Problem.
>>> https://www.deutschlandfunk.de/afrikas- ... _id=336583
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Fr 15. Nov 2019, 19:30

Thelonious hat geschrieben:
Warum die EU da "nix" auf die Reihe bringt, lieber Kingschild?
Ja, Mammon spielt - leider wir immer - eine viel zu große Rolle in diesem Kontext. Eine andere ist offener oder latenter Rassismus, auch bei den Regierenden (Fidesz, PiS, also HU/PL).



In Moira auf Lesbos gäbe es zig Geflüchtete, die unter Anleitung ein Menschenwürdiges Lager bauen könnten, der Grund warum das weder die EU noch die vielen Hilfswerke fördern, kann nicht an Ungarn und Polen liegen.

Ich denke für solche Projekte, könnte man vielleicht sogar diese Länder gewinnen.

Der Grund das die Weltengemeinschaft den Flüchlingslagern ausserhalb der EU die Hilfsgelder kürzten, hat auch nichts damit zu tun das es kein Geld gäbe oder Polen und Ungarn dies verweigerten. Der Grund das gleichzeitig als man das Geld strich, die USA Lybien instabil machte, werden wir dann dereinst erfahren.

Könnte die EU Menschwürdige Lager zeigen und aufzeigen das die Migration nach Europa auch in den Brennpunkten eben funktioniert, die Rechten hätten null chance.

Da die EU aber eben bei diesen kleinen Dingen kläglich versagt, ist dies ja der Grund warum es viele Menschen gibt, die an der Fähigkeit zweifeln oder eben glauben diese ganze Unfähigkeit, ist doch bewusst so gewollt. Dafür gibt es keine Beweise. Geistig gesehen wissen wir, wohin die Reise geht.

Will die EU Akzeptanz für Ihre Ansätze, muss sie zuerst im kleinen die Beweise dafür erbringen, das Ihr System an das viele nicht glauben auch funktioniert. Da dies bis heute nicht gelungen ist, haben wir die Probleme in Europa die wir heute haben. Die EU trägt mit Ihrer Politik die Verantwortung am erstarken der Rechten und an den Problemen die sie in Ihren Sozialen Brennpunkten hat.

Wenn es im Kleinen nicht funktioniert, wie sollte es dann im Grossen funktionieren?

Zudem wenn die Globalisierte Welt, für welche die EU ein Paradebeispiel ist, die Kluft zwischen und Arm und Reich weiter auseinander driften lässt, wie das heute der Fall ist, kann man nicht den Armen die sich als Verlierer sehen, sagen Ihr seid alle neidisch, geizig und nicht hilfsbereit. Solches wird dem Umstand und den Nöten dieser Menschen eben nicht gerecht, sondern ist ein einziger Affront für diese und treibt sie bewusst in die Arme der anderen Parteien.

Darum wenden sie sich von den regulären Parteien ab. Ja der Mix von Hass der dabei entsteht, ist nicht gut aber ich glaube nach wie vor, es ist nicht reine Missgunst, die eben diese Menschen antreibt und je mehr man Ihnen diese unterstellt, je mehr wenden sie sich von denen ab, die für diese ganze versagen Verantwortlich sind.

God bless
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 15. Nov 2019, 19:58

kingschild hat geschrieben:Wenn es im Kleinen nicht funktioniert, wie sollte es dann im Grossen funktionieren?

Gute Frage! :mrgreen: :P
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 15. Nov 2019, 20:03

In sechs Bundesländern ist die Bundespolizei zu einer grossangelegten Razzia gegen mutmassliche Schleuser ausgerückt. Nach Angaben der Bundespolizei in Hannover durchsuchen die Einsatzkräfte 38 Objekte in Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz.
Etwa 500 Beamte sind demnach im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück an dem Einsatz beteiligt. Auch ein Haftbefehl sollte vollstreckt werden.

Die Massnahmen richten sich gegen das illegale Einschleusen von Ausländern. Um den laufenden Einsatz nicht zu gefährden, machte die Bundespolizei zunächst keine weiteren Angaben. Genauere Informationen sollen im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht werden.
Quelle: http://www.zeit.de

Ja, da haben wir es doch wieder! >>> Mammon regiert die Welt! Manche können den Hals nicht voll genug bekommen....
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 14:44

Wie gesagt, lieber Kingschild: die EU - insbesondere seit der 2004rer Osterweiterung (und auch leider immer wieder EInzelmeinungen (Du bist selbstverständlich ausdrücklich NICHT gemeint) in diesem board - strotzen vor Rassismus. Das ist DIE Wurzel der aktuellen Problematik!

Die Lösung auf EU-Ebene? Ich weiß sie leider auch nicht. Ich finde es aber so beschämend, dass die, die ab 2004 die Hand dermaßen aufgehalten haben, was den Erhalt von EU-Fördermittel angeht (eben die Ostanrainer), sich jetzt so absolut unmenschlich (auf dieses Forum bezogen: unchristlich) abwenden, was praktizierte NÄCHSTENLIEBE angeht. Mit anderen Worten: Abschöpfen? Gern! Weitergeben? Lieber nicht! Das finde ich so etwas von abstoßend (im Großen (EU), wie im Kleinen (dieses board) )

Gruß
Thelo
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 17:18

Vielleicht sollten manche - und da meine ich jetzt ganz direkt dich, Thelonious - mal den Begriff "Rassismus" (im stillen Kämmerlein) meditieren, bevor hier zum Rundumschlag ausgeholt wird! ;) :mrgreen:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 17:20

Ich muss nicht über Rassismus meditieren, lionne . Meditierst du etwa über Rassismus??? Bitte antworte hier mal konkret!

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 17:29

Ich muss jedenfalls nichts so wie Du - lionne - erst mal über Rassismus meditieren. Ich sehe, wo dieser - allgemein und hier im Forum - seine hässliche Fratze herausstreckt.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 17:34

Klar meditiere ich über gewisse Begriffe, wenn es sich ergibt (ich suche/überlege/definiere für mich, was darunter zu verstehen ist..., damit ich mir auch eine Meinung bilde). So z.B. eben "Rassismus" oder auch "Nächstenliebe", "Antisemitismus", etc.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 17:36

Und wie ist die Erkenntnis über Rassismus, die du aus deinen (dein ausdrücklicher Wortgebrauch) "Meditationen" ziehst, lionne?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 17:39

Ich muss nicht (mehr) darüber meditieren, weil ich das schon getan habe...
Du scheinst aber - mMn - definitiv Bedarf zu haben, mal über diesen Begriff (Rassismus) dir Gedanken zu machen! :mrgreen:
Es ist echt eine Zumutung (um jetzt keine kruderen Worte zu benützen), wie du hier andere des Rassismus beschuldigst. Echt daneben!
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Sa 16. Nov 2019, 17:47

Gemach, Leute - steckt die Steinschleuder mal wieder weg - danke!

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 17:53

Ich muss nicht über Begrifflichkeiten, die die Bibel ausdrücklich negiert, meditieren. Brauche also keine anachronistische Steinschleuder. Ich weiß (bzw. darf wissen), was mein Herr und Gott - Jesus - über solchen Fremdenhass denkt. Die absolute Negation dessen.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 18:24

Einbildung ist auch eine Bildung, aber was für eine?
Einbildung, Hochmut, falscher Stolz, Arroganz, Pharisäertum, Überheblichkeit - wie man es auch nennen will - es ist jedenfalls ein hoch ansteckendes Phänomen.
>>> Hochmut kommt vor dem Fall.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 18:28

lionne hat geschrieben:Einbildung ist auch eine Bildung, aber was für eine?
Einbildung, Hochmut, falscher Stolz, Arroganz, Pharisäertum, Überheblichkeit - wie man es auch nennen will - es ist jedenfalls ein hoch ansteckendes Phänomen.
>>> Hochmut kommt vor dem Fall.
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Die Nächsten- und-Feindesliebe sind Jesu Gebote. lionne. Du meditierst also so undefiniert vor dich hin. Ich folge jedoch den Bibelwahrheiten.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Sa 16. Nov 2019, 18:34

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Einbildung ist auch eine Bildung, aber was für eine?
Einbildung, Hochmut, falscher Stolz, Arroganz, Pharisäertum, Überheblichkeit - wie man es auch nennen will - es ist jedenfalls ein hoch ansteckendes Phänomen.
>>> Hochmut kommt vor dem Fall.
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Sorry, aber wo lehrt Jesus, dass man Terroristen ins Haus einladen und mit ihnen ganz doll lieb sein muss?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 18:41

Gnu hat geschrieben:Sorry, aber wo lehrt Jesus, dass man Terroristen ins Haus einladen und mit ihnen ganz doll lieb sein muss?
.

Aber wo habe ich gesagt,
Gnu hat geschrieben:dass man Terroristen ins Haus einladen und mit ihnen ganz doll lieb sein muss?
?

Z.B. ich habe keine Terroristen in mein Haus eingeladen und noch viel weniger habe ich diese "ganz doll lieb"! Wie kommst du also auf solche Verleumdungen?

(Trotzdem noch) Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Nov 2019, 19:06

Thelonious hat geschrieben:
Die Lösung auf EU-Ebene? Ich weiß sie leider auch nicht. Ich finde es aber so beschämend, dass die, die ab 2004 die Hand dermaßen aufgehalten haben, was den Erhalt von EU-Fördermittel angeht (eben die Ostanrainer), sich jetzt so absolut unmenschlich (auf dieses Forum bezogen: unchristlich) abwenden, was praktizierte NÄCHSTENLIEBE angeht. Mit anderen Worten: Abschöpfen? Gern! Weitergeben? Lieber nicht! Das finde ich so etwas von abstoßend (im Großen (EU), wie im Kleinen (dieses board) )



Hallo Thelo

Es gibt Menschen die sehen in der Globalisierung nicht die Lösung für die Probleme dieser Welt und ja es gibt auch solche die sehen keinen Sinn darin wenn man jetzt möglichst viele Menschen mit Hoffungen nach Europa holt, die Europa nie und nimmer wird erfüllen oder befriedigen können.

Jetzt sagen die Führenden Politiker und die Medien, das sind alles Böse Menschen. Ich denke das ist ein wenig zu kurz gedacht.

Ich selber denke diese Propaganda greift zwar um sich aber sie greift zu kurz, in Angesicht der Geistigen Dimensionen und den Problemen, mit der sich diese Welt gerade konfrontiert sieht.

Wie ich vorher schrieb glaube ich das diese Propaganda eben die Menschen, welche aus anderen Beweggründen gewisse Dinge nicht mittragen, gerade zu noch mehr in die Arme der anderen Seite treibt. Ja vielleicht sind die Medien und jetzigen Politiker einfach zu Blind um dies zu sehen oder eben sie arbeiten gezielt daran, das diese Pole sich verhärten und das das ganze dann dort enden wird, wovon die Bibel auch spricht.

Was die EU anbelangt, die könnte Moira in kürzester Zeit auf einen Menschenwürdigen Stand bringen und warum tut sie es nicht, spricht aber ständig von helfen? Dafür gibt es sicher auch einige Erklärungen. Entweder ist sie völlig Blind unterwegs oder sie tut dies bewusst nicht, das heisst sie hat ein anderes Ziel vor Augen als sie vorgibt. Das erste Mangel an Erkenntnis Gottes, das zweite wäre Scheinheiligkeit. Das dritte wäre, sie ist überfordert?

O.k Fakt ist, 28 Staaten und zig Hilfswerke Weltweit und die Weltengemeinschaft, sind unfähig, ein einziges Lager Menschenwürdig zu gestalten innerhalb der EU, innert sage und schreibe fünf Jahren und schuld daran sind dann gem. Medien wer, die Eliten die regieren? Nein die Medien sagen schuld, seien die Menschen die nicht an das, wir schaffen dass glauben, in Angesicht der offensichtlichen totalen Unfähigkeit, ein einziges Lager Menschenwürdig zu gestalten.

Wenn die EU das schaffen will, muss sie den Leuten zeigen das sie es schafft. Sie muss den Leuten auch zeigen das der Rechtstaat funktioniert und sie muss wenn sie von Hilfe spricht auch zeigen das diese Hilfe geboten werden kann und eben das Ziel erreicht, das man den Menschen versprochen hat. In Moira wären tausend arbeitswillige Menschen die das Lager auf Vordermann bringen könnten, mit deren Kraft und der Hilfe EU/Weltengemeinschaft (Anleitung, Finanzen) wäre dies längst geschafft. Vielleicht haben aber sowohl die EU und die Geflüchteten ganz andere Ziele und für diese Ziele zu erreichen, wäre ein eingermassen Menschenwürdiges Lager eben hinderlich.

Solange die EU nicht in der Lage ist, wird genau das Szenario passieren, was eigentlich wohl die meisten Menschen nicht möchten. Die Länder spalten sich in Rechts und Links und irgendwann eskaliert das ganze, wo der Frieden von der Erde hinweggenommen wird, so wie wir das in den Endzeitszenarien lesen können.

Die Gottlosgikeit und die Gottlosen Konzepte und die fehlenden Konzepte, das ist der Grund warum wir da stehen wo wir stehen. Ja und daran ist nicht der Schuld, der in Angesicht dieser Fakten, findet da werden wir aber etwas von so gewaltig über den Tisch gezogen, wenn ich noch für das Schuldig sein soll, was andere gerade in Ihrer Gottlosgikeit anrichten auf dieser Erde. Damit meine ich alle die Ihre Hoffung auf das falsche setzen und dann anderen die Schuld geben, für Ihr eigene Unfähigkeit.

Jer 17:5 So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht.


Ja wenn sich viele in der EU auf IHREN Arm verlassen und viele in der ganzen Welt genau das gleiche tun, wo führt das hin? Genau dort wo wir heute sind.

Wenn ich als Christ sehe, da ist eine Sackgasse des Fluches, soll ich da die Welt dabei untestützen, das noch mehr Menschen in diese Sackgasse reinkommen?

God bless
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