Migration nach Europa, wie weiter?

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon KoS » Fr 18. Okt 2019, 19:06

Ich hätte auf deine Warnung achten sollen lionne... mir ist kotzelendspeiübel..
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Okt 2019, 19:28

Ist mir klar, dass es so was in rückständigen Gegenden gibt. Da braucht es es eine bessere Gesellschaft. Aber Vorsicht, lionne. Auf diesem untersten Niveau leben nicht alle Afghanen. Deshalb ist es besser, daraus keine Botschaft im Umgang mit Afghanen zu machen. Das ist dann eh wieder eine Hass-Botschaft der Entmenschlichung einer Gruppe.

Zum Teil finde ich ähnliches in der Kulturverblödung der USA. Da wuchert viel Abscheuliches, ja selbst im so fortschrittlichen Land USA.
Meist sind es nicht die oder die Anderen, sondern es ist überall.
Lg, otp
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 18. Okt 2019, 19:38

onThePath hat geschrieben:Aber Vorsicht, lionne. Auf diesem untersten Niveau leben nicht alle Afghanen. Deshalb ist es besser, daraus keine Botschaft im Umgang mit Afghanen zu machen. Das ist dann eh wieder eine Hass-Botschaft der Entmenschlichung einer Gruppe.

Ich mache hier keine 'Botschaft im Umgang mit Afghanen' - Das besorgen die Afghanen (durch ihr Verhalten und ihren 'Lebensstil' schon selber!) Ich verzichte hier auf Aufzählung von Beispielen (deren es viele gibt!)…
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Okt 2019, 19:44

Ja, es gibt leider keine Kultur- und Charakter- Prüfung für Afghanen.
Es gibt auch keine maßvolle Einwanderung.
Das Einwanderungsproblem ist sowieso ein kulturellen, gesellschaftliches, das noch sehr kompliziert wird durch eine andere Religion.

Die meisten Deutschen hätten schon längst gesagt: Es reicht. Oder denke ich da falsch ?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Lazar » Sa 19. Okt 2019, 13:15

Hi oTP!
Geht es bei der Migration allgemein nicht vielmehr um ihre "Echtheit" und den verständlichen Wunsch einfach irgendwoanders besser Fuß fassen zu können -
sei es aus Schutz oder wirtschaftlichen Gründen - als allein nur das Geschäft irgend eines Schleusers zu unterstützen - oder aufgrund unserer sozialen Ausbeutung?
Oder gar geplanten Terror auszuüben.

Somit gibt es bestimmt Afghanen, die unserem Volk schaden, aber vielleicht auch einige, die uns auf Dauer im Land unterstützen? Das war bei jedweder Migration noch nie anders. Schlechte gehen, aber auch gute kommen.
Nicht jeder Afghane oder Muslim ist für uns nichts als ein ewiges Ärgernis, aber nur dies bekommt man meist in den Medien mit.

Ich halte somit für ein Volk hauptsächlich eine zu große Anzahl von kulturfremden Migranten innerhalb kürzester Zeit für gefährlich, und das war einige Zeit in der "Flüchtlingskrise" durchaus gegeben. Ansonsten bleibe ich eher zuversichtlich.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » So 20. Okt 2019, 09:15

Thelonious hat geschrieben:Die Drahtzieher hinter dem wieder aufkeimenden Faschismus sind Faschisten, Gnu.

Das ist eine Frage der Definition. Ich würde sie ebenfalls Faschisten nennen, aber sie selbst bezeichnen sich anders.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 21. Okt 2019, 13:37

Gnu hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Die Drahtzieher hinter dem wieder aufkeimenden Faschismus sind Faschisten, Gnu.

Das ist eine Frage der Definition. Ich würde sie ebenfalls Faschisten nennen, aber sie selbst bezeichnen sich anders.


Der Wolf nennt sich auch u.U. gern mal Schaf.

Nein, es macht keinen - wirklich keinen - Sinn die die Drahtzieher für diesen überall - auch in CH? - wieder aufkeimenden Faschismus als Faschisten zu bezeichnen. Alles andere "spült weich", denke ich.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Di 22. Okt 2019, 15:39

Thelonious, dein letzter Beitrag verwirrt mich. Meinst du ihn wörtlich so oder ist dir ein Vertipper passiert?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 23. Okt 2019, 14:20

Hier ein kleiner Einblick in die unsäglichen Machenschaften der Fluchthelfer/Schlepper im "Big Business" Migration nach Europa:
Spanien und das Rote Kreuz (hier das spanische Rote Kreuz) als Fluchthelfer!
>>> https://www.zdf.de/politik/frontal-21/f ... 9-100.html
(ab Minute 29:36)
und https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fr ... n-100.html

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Do 24. Okt 2019, 09:39

Big Business >>> Millionen-Gewinne im Flüchtlingsbusiness!
Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.
>>> Einzelheiten hier https://www.watson.ch/schweiz/migration ... hlen-offen
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Do 24. Okt 2019, 16:07

Gnu hat geschrieben:Thelonious, dein letzter Beitrag verwirrt mich. Meinst du ihn wörtlich so oder ist dir ein Vertipper passiert?


Danke für den Hinweis, Gnu!

Ich meinte natürlich es macht keinen - wirklich keinen - Sinn die die Drahtzieher für diesen überall - auch in CH? - wieder aufkeimenden Faschismus nicht auch exakt so - nämlich als als Faschisten - zu bezeichnen. Alles andere "spült weich", denke ich.

VG
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 25. Okt 2019, 10:43

Migration: Schweiz
Bund will Flüchtlinge aus der Türkei übernehmen
Trotz der umstrittenen türkischen Militäroffensive in Nordsyrien plant die Schweiz erstmals die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Türkei.

Die Schweiz will trotz der umstrittenen türkischen Militäroffensive in Nordsyrien erstmals von der Türkei Flüchtlinge übernehmen. «Wir planen, in den nächsten zwei Jahren zum ersten Mal im Rahmen des Resettlement-Programms der Uno ein kleines Kontingent an Flüchtlingen aus der Türkei aufzunehmen», sagte der Direktor des Staatssekretariats für Migration, Mario Gattiker, der «NZZ am Sonntag».
Auf der Balkanroute zeichnet sich demnach ein neues Anschwellen der Flüchtlingsströme ab. Die Last von 3,6 Millionen Geflüchteten sei für die Türkei gewaltig, erklärte Gattiker. Die ersten Flüchtlinge aus der Türkei sollen frühestens nächstes Jahr in die Schweiz einreisen. Daneben will die Schweiz auch weiterhin Griechenland unterstützen.
Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) fordert dem Bericht zufolge einen Aktionsplan für Griechenland, mit dem die Aktivitäten der europäischen Staaten koordiniert werden können. Sie stellte die Idee vor zwei Wochen am Gipfel der Justiz- und Innenminister des Schengen-Raums in Luxemburg zur Diskussion. «Man muss jetzt rasch vorwärtsmachen, damit die Situation unter Kontrolle bleibt, denn die Lage auf den Inseln ist prekär», sagte Gattiker.
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/st ... y/21770767
(Judihui, nicht hinter Paywall!!!! :D )
Na dann mal "Guet N8"! Lernen 'die in Bern' ;) eigentlich nichts aus den Begebenheiten/Erfahrungen in anderen Ländern? :x
Wollen wir (das Volk) noch weitere kulturfremde Menschen hier? Womöglich auch noch IS-Kämper aus den "Kurdenlagern"! Nein! Da steht einem schon mal der Verstand still ob solchen Vorhaben unserer "Volksvertreter"! :x
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Fr 25. Okt 2019, 13:53

Lionne, falls es geprüfte Flüchtlinge sind, und nicht einfach ein Schwall von Muslimen und Afrikanern, welche ihre Pässe fortgeworfen haben, um hier als fünfte Kolonne ihre Spielchen zu spielen, hätte ich nichts dagegen, einige syrische Kriegsgeschädigte aufzunehmen. Das wären ja dann mehrheitlich Christen aus dem Nahen Osten, und somit unsere Brüder und nicht unsere erklärten Todfeinde. Allerdings müsste man die dadurch entstandenen Kosten anstelle von nach Brüssel (EU) und Genf/NewYork/Washington (UNO) bezahlten Schutzgeldern in Rechnung bringen und die Bargeldüberweisungen an diese „Welterlösungsorganisationen” entsprechend kürzen.

Thelonious, danke für die Korrektur, so macht die Aussage Sinn. Ich werde noch darauf eingehen.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 26. Okt 2019, 18:38

"Es ist notwendig geworden, dass wir uns sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.“
Willy Brandt


"Es sind die schlechtesten Deutschen nicht, die unruhig werden, wenn sie des Nachts an Deutschland denken."
Willy Brandt

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 28. Okt 2019, 11:23

lionne hat geschrieben:"Es ist notwendig geworden, dass wir uns sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.“
Willy Brandt


"Es sind die schlechtesten Deutschen nicht, die unruhig werden, wenn sie des Nachts an Deutschland denken."
Willy Brandt

LG lionne


Lionne, ich schätze Willy Brandt mehr als jeden anderen Politiker. Aber mit Sprüchen (besser gesagt: Zitaten) aus den früheren Siebzigern aktuellen Problemen kommentieren zu wollen, ist maximal ewig gestrig. D.h. die Zeiten ändern sich.

Dann wäre es wenigstens mehr upto date, wenn die Frau Merkels "Wir schaffen das" aus 2015 zitiert hättest

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 28. Okt 2019, 14:29

Ich habe keine Probleme damit, deiner Meinung nach 'ewig gestrige Zitate' zu beherzigen, denn in jedem Zitat steckt ja auch das berühmte Fünkchen Wahrheit! :D
Die damit verbundene (assoziierte) Meinung, dass ich u.U. auch 'ewig gestrig' sein könnte, nehme ich (gerne) in Kauf >>>> old School - and proud of it!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 29. Okt 2019, 11:11

Schockierende Bilder und Berichte erreichen uns zur Zeit aus Bosnien-Herzegowina und lassen die Vermutung aufkommen, dass sich das Jahr 2015 bald wiederholen könnte... Eigentlich ist es für mich schon mehr als eine Vermutung! :mrgreen:
Nichts hat sich geändert! :shock: >>> Nur der Druck/die Repression gegen die "Gegner" dieser Politik der "unbegrenzten Migration", gegen die (klar) vorliegenden UN-Neusiedlungs-/Umsiedlungsprogramme. Was da kommt sind nicht 'Flüchtlinge', sondern Siedler!!! 8-) Die herrschende Politik versucht nicht, die Migration zu kontrollieren, sondern die Debatte über Migration zu kontrollieren, bzw. ganz zu unterbinden/zu verhindern....
Schöns Tägli,
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Di 29. Okt 2019, 15:37

Thelonious hat geschrieben:
Dann wäre es wenigstens mehr upto date, wenn du Frau Merkels "Wir schaffen das" aus 2015 zitiert hättest

Gruß
Thelonious

:warn:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 30. Okt 2019, 10:01

Seehofer ist ja (wieder mal) besonders aktiv bei seinem Treffen der G6-Innenminister! :roll:
- Seehofer will Verhaltenskodex mit Seenotrettern vereinbaren
- Seehofer will Rückführungen schon an den EU-Aussengrenzen («Wir müssen feststellen, dass das Dublin-Verfahren gescheitert ist» :roll: - Ganz neue Erkenttnis! :mrgreen: )

Um es mal im Neusprech zu sagen: "Es bleibt spannend!"
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 1. Nov 2019, 11:33

Frankreichs Staatschef Emmanuel Marcron: «Ich bevorzuge legale Einwanderer aus Guinea oder der Elfenbeinküste (...) statt illegaler ukrainischer oder bulgarischer Banden.»
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Guinea
Nun gut, mir ist nicht bewusst, dass in Guinea ein Krieg tobt! Hab' ich da was verpasst! ;)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Nov 2019, 17:15

Vor 40 Jahren war Italien mehr als nur vorbildlich, was die Seenotrettung Geflüchteter anging!

Unter den damaligen Staatspräsident Pertini wurden drei Kriegsschiffe nach Süd-Ostasien gesandt, um vietnamesische Flüchtlinge - die sog. boatpeople - zu retten. Diese vorbildliche Aktion rettete fast 900 Menschen das Leben! Bei der Einfahrt in den Hafen von Venedig wurden Besatzung und Passagiere begeistert empfangen!

Einen interessanten Artikel dazu findet ihr hier

Der Populist Salvini müsste/sollte rot vor Scham werden, wer er solche Meldungen lesen sollte!

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 00:00

Die Situation der Boatpeople mit der heutigen Migrationsbewegung zu vergleichen, finde ich mehr als fragwürdig (Unter dem Begriff Boatpeople (englisch "boat People" für Bootsmenschen, freier Bootsflüchtlinge) versteht man ursprünglich die in der Folge des Vietnamkrieges in Südostasien geflohenen Menschen meist vietnamesischer Herkunft.
Das sind doch wirklich 2 Paar Stiefel!
Ich kenne eine Dame (86), die sich damals in der Flüchtlingshilfe hier vor Ort (CH) mit den Boatpeople engagiert hatte. Sie hat mit diesen Menschen noch heute Kontakt und wurde sozusagen zu jeder Hochzeit eingeladen, die 'ihre Schützlinge' dann hier gefeiert haben. Noch heute, nach so vielen Jahrzehnten, pflegt sie Kontakte zu diesen Menschen und ihren Familien.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 11:51

Es ist ja wirklich schon so, dass es kaum noch eine Meldung wert ist, um es hier zu posten. Immer das Gleiche, dabei hat doch Michael Ende "Die unendliche Geschichte" bereits geschrieben.... :mrgreen:
>>> https://www.cash.ch/news/rettungsschiff ... en-1425633 (Quelle)
Rettungsschiff "Alan Kurdi" darf in Italien anlegen
Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" darf mit 88 Migranten an Bord in Tarent in Süditalien anlegen. Das entschied das Innenministerium am Freitag. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor eigenmächtig in italienische Hoheitsgewässer eingefahren.

"Wie das italienische Innenministerium mitteilte, würden Deutschland und Frankreich 60 Migranten aufnehmen."
Da würde mich jetzt das Verhältnis interessieren. ;)
Oder könnte das die deutsche Bevölkerung verunsichern? :oops:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Sa 2. Nov 2019, 14:19

lionne hat geschrieben:Das sind doch wirklich 2 Paar Stiefel!


Warum?
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 16:37

bigbird hat geschrieben:Warum?

Schon nur, wenn man den geschichtlichen Hintergrund betrachtet
(>>> Weltgeschichte/Vietnamkrieg)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 2. Nov 2019, 17:09

Flüchtlinge brauchen unsere uneingeschränkte Hilfe, damals, heute und zukünftig. Wer sich hierzu drückt und hinter irgendwelchen Vorurteilen versteckt, hat auch wesentliche jesuanische Wertmaßstäbe nicht verstanden oder zumindest nicht verinnerlicht.

So uneingeschränkt eindeutig MUSS (sollte) man das sehen.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 17:44

Thelonious hat geschrieben:Flüchtlinge brauchen unsere uneingeschränkte Hilfe, damals, heute und zukünftig. Wer sich hierzu drückt und hinter irgendwelchen Vorurteilen versteckt, hat auch wesentliche jesuanische Wertmaßstäbe nicht verstanden oder zumindest nicht verinnerlicht.

So uneingeschränkt eindeutig MUSS (sollte) man das sehen.

Das ist deine Meinung und die darfst du haben und (auch) behalten! :roll:
Aber deinen Massstab zu einer allseits gültigen 'Richtschnur' erheben zu wollen, als die allseits richtige und glückseligmachende Doktrin, das geht nun definitiv gar nicht! :x
lionne

P.S. Das hat nun mit 'sich hinter irgendwelchen Vorurteilen verstecken' und/oder 'sich drücken' absolut nichts zu tun! :roll:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 2. Nov 2019, 18:59

lionne hat geschrieben:Das ist deine Meinung und die darfst du haben und (auch) behalten! :roll:
Aber deinen Massstab zu einer allseits gültigen 'Richtschnur' erheben zu wollen, als die allseits richtige und glückseligmachende Doktrin, das geht nun definitiv gar nicht! :x
lionne

P.S. Das hat nun mit 'sich hinter irgendwelchen Vorurteilen verstecken' und/oder 'sich drücken' absolut nichts zu tun! :roll:


Du sagst also, dass ich meine Meinung behalten darf, lionne? :roll:

Viel wichtiger, es geht um (so schrieb ich das auch. Geflissentlich überlesen ?) jesuanische Maßstäbe. Das sagt dir was. Oder?

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 20:14

Meinem Posting von 17:44h habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
lionne, schönes WE allen!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Sa 2. Nov 2019, 21:20

Ich frage trotzdem, lionne: was meinst Du ist Jesu Weg und Weisung für den Umgang mit Flüchtlingen?

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 2. Nov 2019, 23:49

Thelonious hat geschrieben:Ich frage trotzdem, lionne: was meinst Du ist Jesu Weg und Weisung für den Umgang mit Flüchtlingen?

Sag du es uns / mir! (>> kurz zusammengefasst! / Weg und Weisung Jesu für den Umgang mit Flüchtlingen).
lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 10:24

lionne hat geschrieben:[Sag du es uns / mir! (>> kurz zusammengefasst! / Weg und Weisung Jesu für den Umgang mit Flüchtlingen).
lionne


Eine eigene Sicht dazu hast du nicht? Meine Tat ich u.a. hier kund.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 4. Nov 2019, 11:46

Eine eigene Meinung habe ich, zweifelsohne! Gelegentlich habe ich diese auch in meinen Postings durchblicken lassen.

In den Diskussionen im Rahmen der Flüchtlingsproblematik wurde nicht selten in kirchlichen und theologischen Stellungnahmen der Eindruck erweckt, der ethische Universalismus würde die sogenannten "Vorzugsregeln" ausser Kraft setzen. Es wurde gesagt, der Christ dürfe nicht zwischen dem Nahen, dem Näheren und dem Nächsten unterscheiden. Jeder Mensch sei für einen Christen der Nächste. Wer das nicht wahrhaben wolle, würde das biblische Gebot der Nächstenliebe verwässern und dem ethischen Partikularismus verfallen. Jesus habe keine Zäune errichtet, sondern Brücken gebaut, war zu hören.... Grenzen zu errichten und deren Beachtung einzufordern, wurde als dem christlichen Glauben widersprechend zurückgewiesen.

Es kann m.E. nicht meine Pflicht (als Christ) sein, uneingeschränkt zu helfen, weil es nicht möglich ist. Ich kann es nicht und "ihr" könnt es auch nicht! :D
(Und niemand sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn er oder sie der Hilfe Obergrenzen setzt! ;) )

Beide christlichen Kirchen, die evangelische wie die katholische, ziehen in der Flüchtlingspolitik an einem Strang, ausnahmslos. Unter Hinweis auf das Beispiel des Barmherzigen Samariters wenden sie sich strikt gegen Obergrenzen. Hier wir m.E. der christliche Glauben (das Christentum) weitgehendst "missbraucht" >> Der Blick liege auf dem Lebensrecht und dem Schutz der ankommenden Fremden und nicht auf der eingesessenen Mehrheitsgesellschaft. Entsprechend hart sind die Auseinandersetzungen in diesen Fragen.

Es ist irreführend zu behaupten, die Bibel würde verlangen, allen Menschen unterschiedslos zu helfen. Moralische Vorzugsregeln widersprechen der biblischen Ethik nicht. Und nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch ethisch richtig.
Gruss lionne

Wer sich für diese Fragen interessiert, findet viele Inputs aus verschiedenen Quellen/von verschiedenen Autoren...
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Richard3 » Mo 4. Nov 2019, 12:17

lionne hat geschrieben:Es kann m.E. nicht meine Pflicht (als Christ) sein, uneingeschränkt zu helfen, weil es nicht möglich ist. Ich kann es nicht und "ihr" könnt es auch nicht! :D


Jesus hat als Gott bzw. Gottessohn nur punktuell geholfen und damit weit unterhalb seiner Möglichkeiten gehandelt. Nach seinem Tod waren alle Blinden, Tauben und Aussätzigen noch da.
Gruß Richard
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 15:28

Richard3 hat geschrieben:Jesus hat als Gott bzw. Gottessohn nur punktuell geholfen und damit weit unterhalb seiner Möglichkeiten gehandelt. Nach seinem Tod waren alle Blinden, Tauben und Aussätzigen noch da.
Gruß Richard


Richard, Gott handelt so, wie Er handeln will. Auch wenn es vielleicht Deinen Ansprüchen hier nicht genügt. Gott Jesus hat in Seiner Erdenzeit aufgezeigt, was uns (die wie ihm folgen) in der Ewigkeit mit Ihm an Grandiosem erwartet. Er hat diese heilsgeschichtliche Entwicklung in keinster Weise vorweggenommen.

Gruß
Thelo
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Mo 4. Nov 2019, 15:37

Richard3 hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Es kann m.E. nicht meine Pflicht (als Christ) sein, uneingeschränkt zu helfen, weil es nicht möglich ist. Ich kann es nicht und "ihr" könnt es auch nicht! :D


Jesus hat als Gott bzw. Gottessohn nur punktuell geholfen und damit weit unterhalb seiner Möglichkeiten gehandelt. Nach seinem Tod waren alle Blinden, Tauben und Aussätzigen noch da.
Gruß Richard

Ja, das ist so, das könnte ich unterschreiben, wenn ich sein Tun aus der Sicht des Threadthemas und anderer aktueller ungelöster Fragen beurteilen müsste. Es gibt aber auch noch zwei weitere Deutungsebenen, zu denen ich hier gerne meine freie Meinung schreibe:

1. Gottes Heilswirken, so weit ich es aus der Bibel erkenne: Die erwähnten wenigen Heilungen haben jede auch eine prophetische Bedeutung, welche sich nicht so ohne weiteres beim erstmaligen Lesen erkennen lassen.

2. Forumstechnisch hinterliess Jesus eine Anzahl von Vorschriften, welche auch als „Jesuanische Regeln” in die Geschichte eingehen werden, und die in antidemokratisch überwachten Foren streng eingehalten werden müssen. ;)

(Ende freie Meinung)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 17:27

Genau, Richard. Gott ist nicht gekommen um die Welt zu verbessern oder wieder herzustellen.
Er ist gekommen um die Welt zu erlösen, dazu zu leiden, zu sterben und zu auferstehen.
Was man der Bibel entnehmen kann ist, dass Zeichen und Wunder der Legitimation des Sohnes Gottes dienten und später auch den Aposteln als Legitimation dienten und dass es den Juden, welche ja die Schriften kannten, des weiteren ein Gerichtszeichen war (die Sprachen). Letzteres ist heute noch so, erweitert angewendet auf alle aus den Nationen die Zeichen und Wunder wollen wie die ungläubigen Juden damals.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon bigbird » Mo 4. Nov 2019, 18:10

Richard3 hat geschrieben:Nach seinem Tod waren alle Blinden, Tauben und Aussätzigen noch da.


Eben nicht "alle Blinden, Tauben und Aussätzigen" waren noch da. Die Geheilten waren und blieben geheilt.

bigbird
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 18:31

bigbird hat geschrieben:Eben nicht "alle Blinden, Tauben und Aussätzigen" waren noch da. Die Geheilten waren und blieben geheilt.

Richard bezieht sich sicher auf alle übrig gebliebenen, die nicht vom Herrn geheilten Menschen.

In dem Zusammenhang ist Lukas 17 äusserst interessant.
Man sieht dort nämlich 10 leiblich vom Aussatz (Bild auf die Sünde) geheilte Menschen und nur gerade einer (1) aus Samaria ist zum Herrn zurückgekommen.
Nicht die Befreiung vom körperlichen Leiden bewirkte Ewige Errettung sondern die Rückkehr zum Herrn = gehorsamer Glaube.

Lukas
17. Kapitel
11 Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, daß er mitten durch Samaria und Galiläa ging. 12 Und als er in ein gewisses Dorf eintrat, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, welche von ferne standen. 13 Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, Meister, erbarme dich unser! 14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, indem sie hingingen, wurden sie gereinigt. 15 Einer aber von ihnen, als er sah, daß er geheilt war, kehrte zurück, indem er mit lauter Stimme Gott verherrlichte; 16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und derselbe war ein Samariter. 17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn gereinigt worden? wo sind aber die neun? 18 Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling? 19 Und er sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin; dein Glaube hat dich gerettet.

Ist einerseits interessant bezüglich der Zahl in Dankbarkeit zum Retter zurückgekommenen körperlich geheilten Menschen und anderseits sicher auch der prophetische Blick, vielleicht sogar vorsichtig eine Anwendung in der heutigen Zeit.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 4. Nov 2019, 18:47

Es stimmt, was Bundesinnenminister Horst Seehofer in der vergangenen Woche auf einem Treffen europäischer Innenminister konstatierte: "Das Dublin-Verfahren ist gescheitert". Das ist allerdings keine neue Erkenntnis. Sie hat einen langen Bart, genau wie Seehofers Forderung nach einem einheitlichen europäischen Asylrecht.
>>> Weiterwursteln, im Westen nichts Neues! Und auch Weiterschwurbeln! ;)
Gruss lionne
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