Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hermann » So 20. Jul 2014, 06:31

Die neue Welle der Gewalt zwischen Israel und Palästina reißt immer mehr Kinder in den Tod. Es ist Zeit, den Alptraum mit entschlossenen, gewaltlosen Maßnahmen zu beenden. Unsere Regierungen und Unternehmen haben die Gewalt durch Handel und Investitionen geschürt. Doch wir können etwas dagegen tun, wenn wir bestimmte Banken, Rentenfonds und Unternehmen auffordern, ihre Investitionen zurückzuziehen — machen Sie mit: Es folgt der Aufruf von AVAAZ, die illegalen isrealischen Siedlungen durch einen solchen Appell wirtschaftlich auszuhungern.

Was meint ihr zu diesen Überlegungen? Ich selbst sehe in ihnen einen sehr wirkungsvollen Beitrag zum Frieden in dieser absolut "biblischen" Region der Welt.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon onThePath » So 20. Jul 2014, 07:21

Helfen würde statt blinder Wut mit blinder Zerstörungswut und Morden wie das Töten der drei Jugendlichen und das blindwütige Herumgebombe ein bißchen Moral.

War mal wieder klar Herrmann, dass Du einseitig handelst. Aber Muslime, die sich sogar überall selber gegenseitig totbomben, werden nichts Positives erreichen. Für mich ist das moralisch noch weitaus schlechter als sich gegen willkürliche Bomberei zu wehren.

Eigentlich sehe ich wenig Hoffnung zum Frieden in Nahost, wenn ich mir beide Konfliktseiten ansehe. Ihre Interessen sind zu sehr gegeneinander gerichtet. Ich bedauere jeden armen Araber, würde aber auch die Israelis nicht wegjagen wollen.

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Johelia » So 20. Jul 2014, 08:24

Hermann hat geschrieben:Was meint ihr zu diesen Überlegungen? Ich selbst sehe in ihnen einen sehr wirkungsvollen Beitrag zum Frieden in dieser absolut "biblischen" Region der Welt.


Diese Überlegungen kann ich nicht unterstützen, da sie einseitig und antisemitisch sind. Es braucht immer zwei Hände zum klatschen!

Geschichtlich gesehen gab es nie ein Staat Palestina. Es gab eine Region und ein Volksstamm aber es gab nie ein Staat Palästina. Daher sind die Begehrlichkeiten auf einen eigenen Staat mit gleichzeitigem absprechen der Existenzberechtigung Israels faktisch unberechtigt.

Die Geschichte scheint zu vergessen, dass erst die Terroroganisation PLO den Konflikt geboren und geschührt hat. Aufgrund der Medienpräsenz und Propaganda wurde der Konflikt "salonfähig" gemacht.
Fragen von Recht und Berechtigung werden vom Mainstream höchst links-liberal betrachtet.

Ich bin der Meinung, dass "da unten" sofort Frieden wäre, wenn die Palästinenser sich mit dem bisher erpressten zufrieden gäben, Israel akzeptierten und als friedliche Nachbarn mit Israel zusammen lebten.


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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 08:26

hier ein Artikel von http://www.jcrelations.net zu diesem Thema vom 14.1.2009
http://www.jcrelations.net/Der_Preis_f_ ... L=2&page=3

es ist immer noch dasselbe Problem!!

Fordert doch mal die Hamas auf, ihren Israel-Vernichtungskrieg zu beenden !!
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hermann » So 20. Jul 2014, 08:37

Oh, je...natürlich sehe ich, wie bei Christen zu erwarten, eine einseitige Parteinahme für Israel. Seid ihr wenigstens bereit, die Landnahme mit den Neusiedlungen als Gesetzesbruch zu bezeichnen? War die UNO 1967 antisemitisch, als sie den Angriff der Israelis damals als brutale Agression brandmarkte? Mit den Stimmen der USA?
Seid ihr bereit, anzuerkennen, dass in Palästina 20% Christen leben, die kopfschüttelnd tagtäglich hören, dass die Juden stolz darauf sind, Abraham zu loben und in Jesus nicht einmal einen Propheten zu erkennnen?
Könnt ihr nachvollziehen, dass es glaubwürdige Beweise eines anti-arabischen Rassismus in israel gibt, der nicht wg. der Religion sondern wg. der dunkleren Hauttönung munter sich betätigen darf?
Hat es nicht eine Logik, dass Israel, dass durch den deutschen Faschismus schlimmstens geschändet wurde, sich jetzt verhalten könnte wie manches geschändete Kind- nämlich "als Erwachsener" selbst widerliche Dinge an Mitmenschen zu tun?
Sich als "besonderes, von Gott geliebtes Volk" zu stilisieren- kann in der darin liegenden Arroganz nicht eine der wesentlichen Ursachen des Ganzen liegen? (Auch Hitlerdeutschland verfiel einem ähnlichen Wahn - "Herrenrasse" und so...; die Folgen sind bekannt.)
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 10:48

Oh, je...natürlich sehe ich, wie bei Christen zu erwarten, eine einseitige Parteinahme für Israel. Seid ihr wenigstens bereit, die Landnahme mit den Neusiedlungen als Gesetzesbruch zu bezeichnen? War die UNO 1967 antisemitisch, als sie den Angriff der Israelis damals als brutale Agression brandmarkte? Mit den Stimmen der USA?

Seid ihr bereit, anzuerkennen, dass in Palästina 20% Christen leben, die kopfschüttelnd tagtäglich hören, dass die Juden stolz darauf sind, Abraham zu loben und in Jesus nicht einmal einen Propheten zu erkennnen?

da sind die Christen selber schuld daran. Sie haben jahrtausende lang das jüdische Volk, im namen des Juden Jesus schrecklich verfolgt und misshandelt.

Könnt ihr nachvollziehen, dass es glaubwürdige Beweise eines anti-arabischen Rassismus in israel gibt, der nicht wg. der Religion sondern wg. der dunkleren Hauttönung munter sich betätigen darf?

schau Dich mal hier in Deutschland und der Schweiz um? Ist es anders? Neeeein!!Mich schreckt das Jesusliebesgelaber hier im christlichen Europa so ab, weil das Bodenpersonal sehr oft nicht danach handelt :shock:

Hat es nicht eine Logik, dass Israel, dass durch den deutschen Faschismus schlimmstens geschändet wurde, sich jetzt verhalten könnte wie manches geschändete Kind- nämlich "als Erwachsener" selbst widerliche Dinge an Mitmenschen zu tun?

Das ist eine antisemitische Aussage!! Das kann man ev. sogar melden! Jedes Volk darf sich gegen Aggressoren wehren, aber wehe das jüdische Volk macht das. Sie handeln nicht, wie die Nazis!!

Sich als "besonderes, von Gott geliebtes Volk" zu stilisieren- kann in der darin liegenden Arroganz nicht eine der wesentlichen Ursachen des Ganzen liegen? (Auch Hitlerdeutschland verfiel einem ähnlichen Wahn - "Herrenrasse" und so...; die Folgen sind bekannt.)

Das ist eine uralte christliche Lüge. Im Judentum betrachtet man das als eine Last, und als ein Auftrag Licht für die Völker zu sein, mit seinen hohen ethisch-jüdischen Glaubensgrundlagen !!!

Secharia 2,12 Denn so spricht der Ewige der Scharen - hienach entsandte mich die Herrlichkeit - zu den Völkern, die euch (das jüdische Volk) ausrauben: Dass, wer euch anrührt, rührt an seinen Augenball!
Das heisst: wer Juden angreift, der schädigt seine eigenen Augen, seinen Blick / seine Sichtweise !!!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 11:25

Hermann hat geschrieben:Die neue Welle der Gewalt zwischen Israel und Palästina reißt immer mehr Kinder in den Tod. Es ist Zeit, den Alptraum mit entschlossenen, gewaltlosen Maßnahmen zu beenden. Unsere Regierungen und Unternehmen haben die Gewalt durch Handel und Investitionen geschürt. Doch wir können etwas dagegen tun, wenn wir bestimmte Banken, Rentenfonds und Unternehmen auffordern, ihre Investitionen zurückzuziehen — machen Sie mit: Es folgt der Aufruf von AVAAZ, die illegalen isrealischen Siedlungen durch einen solchen Appell wirtschaftlich auszuhungern.

Was meint ihr zu diesen Überlegungen? Ich selbst sehe in ihnen einen sehr wirkungsvollen Beitrag zum Frieden in dieser absolut "biblischen" Region der Welt.

Deine Ueberlegungen strotzen nur so von Clichées (mir wird ganz trümmlig.) :roll:
Ich will jetzt hier nicht auf alle deine angesprochenen Punkte eingehen, ist mir - ehrlich gesagt - zu dumm und zweitens 'ist es ganz bestimmt kein wirkungsvoller Beitrag zum Frieden'.... Nur ganz kurz einige Ansätze:
Deine Hervorhebung 'immer mehr Kinder' zeigt, dass dir die Kinder offenbar wichtig sind (..mir übrigens auch!) Du versuchst hier, wie andere bekannte Quellen auch, die emotionale Seite der ('normalen') Menschenspezies zu berühren, um damit zu instrumentalisieren.... (du missbrauchst diese (toten) Kinder zur Meinungsmache in eine ganz bestimmte Richtung...) Damit gehörst du für mich in die gleiche Kategorie, wie alle jene Menschen, die in den vergangenen Tagen in vielen Städten Deutschlands und auch in der Schweiz (in Zürich) gross ihre Parolen geschwungen haben..... Meine Meinung also kurz zu 'den Kindern': Für diese toten Kinder trägt allein die Hamas und andere Terrororganisationen die Verantwortung! So sieht's aus! Zu definieren wären dann auch deine (weiteren) Ideen bezüglich "gewaltlosen Massnahmen.." (ein paar hast du ja bereits angeführt...)! :?:
Also noch mal im Klartext: Ich halte von deinen 'Ueberlegungen' nichts, besser gesagt 'gar nichts'!
Schönen Sonntag wünscht
lionne :angel:
Zuletzt geändert von lionne am So 20. Jul 2014, 11:44, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon onThePath » So 20. Jul 2014, 11:35

Oh, je...natürlich sehe ich, wie bei Christen zu erwarten, eine einseitige Parteinahme für Israel.


Hermann, wer selber parteiisch ist und gerne provoziert und übertreibt dabei, wer traut sich dann anschließend noch mit Steinen zu werfen ? Hermann.

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hermann » So 20. Jul 2014, 11:52

Meta: Was ist daran antisemitisch, dass man die Psychologie als Erklärung heranzieht? Sind die deutschen kath. Bischöfe von 2007 auch antisemitisch, als sie in Gaza von totalitären Methoden der Besatzungsmacht sprachen?

Lionne (oder Meta) auch: Das Auserwähltsein dieses Volkes stellst du ja nicht außer Frage. und auf das kam es mir an. Dass ein paar Prozent das so empfinden wie Du es sagst, mag richtig sein. Aber bei der Masse wird es mehr Schaden anrichten als einen Beitrag zur Völkerfreundschaft zu leisten.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 12:19

Hermann hat geschrieben:Lionne (oder Meta) auch: Das Auserwähltsein dieses Volkes stellst du ja nicht außer Frage. und auf das kam es mir an. Dass ein paar Prozent das so empfinden wie Du es sagst, mag richtig sein. Aber bei der Masse wird es mehr Schaden anrichten als einen Beitrag zur Völkerfreundschaft zu leisten.

Misch hier bitte nicht wieder Aepfel mit Birnen! Das Thema ist nicht: Das Auserwähltseine oder Nicht-Auserwähltsein....
Ich würde mich da nicht auf die Aeste herauslassen und irgendwelche Prozentzahlen nennen..... Zu definieren wäre dann auch noch der Begriff 'Masse'! :?: >>> es kommt immer auf den Blickwinkel an!!!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 12:32

http://www.tachles.ch/ich-schaeme-mich

Schweiz Israel International Kultur Editorial STANDPUNKT
Ich schäme mich
David Bollag, 11. Juli 2014
Letzte Woche war ich sehr stolz, jüdisch zu sein. Doch jetzt schäme ich mich.

Nach der Entführung von Eyal, Gilad und Naftali hat sich ganz Israel vereint. Wir haben hier alle zusammen gehofft, gebetet und erwartet, dass diese drei Jugendlichen lebend gefunden werden und gesund zu ihren Familien zurückkehren können. Die Eltern sind ruhig und überlegt aufgetreten, haben ein beeindruckendes Mass an innerer Kraft ausgestrahlt und sind von allen Teilen der Bevölkerung unterstützt und bewundert worden. Wir waren stolz auf uns selbst, wie wir mit einer derart schwierigen und herausfordernden Situation umgehen können. Wie wir zusammenhalten. Wie sich Tausende – Soldaten und Freiwillige – an der Suche beteiligen. Wie überlegt und besonnen wir reagieren. Wie wir uns nicht zu impulsiven Reaktionen hinreissen lassen. Welch hohe ethische Werte wir haben. Wie wir zusammen für unser Leben sorgen. Ich war sehr stolz, jüdisch zu sein und in diesem Israel zu leben.

Doch heute, heute sieht es ganz anders aus. Nach der Entführung und brutalen Ermordung von Mohammed Abu Chder schäme ich mich, jüdisch zu sein und in Israel zu wohnen. Ich schäme mich und bin enttäuscht, dass ich gezwungen bin zu realisieren und akzeptieren, dass jüdische Jugendliche fähig sind, einen unschuldigen Menschen auf grausamste Art umzubringen.

Bis heute haben wir angenommen, dass die jüdische Ethik es nicht zulässt, dass Juden so morden. Doch jetzt müssen wir zugeben, dass wir uns getäuscht haben. Wir haben da offensichtlich versagt. Wir als Eltern, als Lehrer wie auch als Rabbiner. Deshalb müssen wir schnellstens etwas ändern.

Wir müssen uns selbst und unseren Kindern – wie auch unserer Umwelt – gegenüber wie von Neuem beibringen und erklären, dass es aus jüdischer Sicht absolut falsch ist, aus Rachsucht und Hass einen anderen Menschen umzubringen. Es ist total falsch. Aus einer Fülle unterschiedlichster Gründe.

Das jüdische Religionsgesetz (die Halacha) verbietet es auf unmissverständliche Art und Weise, einen anderen Menschen grundlos zu töten. 
Dieses Verbot ist Teil der zehn Gebote und ist 
nach Auffassung des Judentums auch eines 
der noachidischen Gebote, die für die ganze Menschheit gelten.

Wer als Jude einen anderen Menschen grundlos umbringt, entweiht zudem den Namen Gottes, er begeht einen «chilul haschem». Der Mord an Mohammed ist ein «chilul haschem». Die ganze Welt zeigt nun auf uns Juden und klagt uns an: «Seht, auch die Juden mit ihrer göttlichen Thora sind grausame Mörder.»

Für die jüdische Ethik steht der Wert des menschlichen Lebens an höchster Stelle. Alle anderen Vorschriften müssen missachtet werden, wenn es darum geht, das Leben eines Menschen zu retten. Menschliches Leben ist wichtiger als Schabbat, als alle Speisevorschriften und als alle anderen rituellen Gebote und Verbote.

Menschliches Zusammenleben ist nicht möglich, wenn wir uns gegenseitig töten. In einer Gesellschaft, in welcher Mord und Totschlag Teil des Verhaltens sind, gehen Ordnung und Sicherheit verloren, macht sich Angst breit und wird jede Möglichkeit zerstört, gemeinsame Ziele zu erreichen.

In den letzten Jahren ist Gewaltanwendung ein zunehmend grösseres Problem in der israelischen Gesellschaft geworden. Die Gewaltbereitschaft hat in vielen Bereichen, von der Schule über Sport und Diskotheken bis in Spitäler, sehr zugenommen. Zahlreiche Soziologen sind der Ansicht, dass diese Gewaltbereitschaft ein direktes Resultat der ständigen Konfliktsituation mit den Palästinensern sei. Sowohl der ständige Konflikt wie auch die Gewaltanwendung widersprechen direkt den Werten und Zielen der jüdischen Weltanschauung.

Die Bestrafung für die Missachtung staatlicher Gesetze liegt in der Hand des Rechtssystems, nicht in der Hand einzelner Individuen. Ein Land, in welchem die einzelnen Bürger das Recht in ihre eigene Hand nehmen, ist nicht überlebensfähig und wird sich selbst zerstören.

Integraler Bestandteil – eine Conditio sine qua non – aller zwischenmenschlichen Beziehungen ist die Fähigkeit, nicht jedem Gefühl sofort nachzugeben. Es ist verständlich und berechtigt, manchmal sogar unvermeidlich, Gefühle von Hass und Rache zu empfinden. Dennoch haben wir Menschen die schwierige Aufgabe, diese Gefühle kontrollieren zu lernen. Wir müssen die Bereitschaft entwickeln, mit diesen Gefühlen anders umzugehen als durch Mord an unschuldigen Menschen.

Jede Gesellschaft hat die Verantwortung, ihre Kinder zu Respekt vor dem menschlichen Leben zu erziehen. Die Kinder lernen so den Wert des Lebens kennen und es wird ihnen so beigebracht, menschliches Leben zu schätzen und zu schützen. Das ist Ziel und Inhalt jeder Erziehung, sicher auch der jüdischen.

Bis jetzt haben wir angenommen, dass es der jüdischen Erziehung gelungen ist, dieses Ziel zu erreichen. Wir sind davon ausgegangen, dass jedes jüdische Kind den unendlichen Wert des Lebens jedes Menschen kennt und respektiert. Bis gestern haben wir es nicht für möglich gehalten, dass jüdische Jugendliche einen Menschen aus Hass und Rache brutal ermorden werden. Doch wir haben uns leider sehr getäuscht.

Jetzt müssen wir zugeben, dass wir ein riesiges Problem haben. Wir müssen sofort handeln und überlegen, was wir falsch gemacht haben, und was geändert und verbessert werden muss.

Ich hoffe, dass es uns sehr bald gelingen wird. Denn ich möchte wieder stolz sein, Jude und Israeli zu sein.

David Bollag ist Rabbiner der Gemeinde Semer 
hasajit in Efrat bei Jerusalem und Dozent für Judaistik an den Universitäten Zürich und Luzern.


Dieser Text zeigt, wie falsch viele Christen über das Judentum informiert sind !!
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 12:37

Kurzes Addendum: zur weiteren Untermauerung meiner Aussage bezüglich der Verantwortung der Hamas und der weiteren Terrororganisationen im Bezug auf die Opfer (auch Kinder...)
Das ist im Grunde ja nichts Neues, sondern altbekannte Strategie der Hamas....
>>> Zivilisten als menschliche Schutzschilde!

In ihrem Kampf gegen Israel setzen die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen gezielt Zivilisten als menschliche Schutzschilde ein. Darüber hinaus führt die Hamas ihre militärischen Aktivitäten tief in Wohngebieten des Gazastreifens durch. Durch diese Taktiken nutzt sie das Bemühen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) aus, zivile Opfer in der palästinensischen Zivilbevölkerung zu verhindern.

Dieses Vorgehen der Hamas verstösst eindeutig gegen internationales Recht, wie es in den Zusatzprotokollen (1977) zur Genfer Konvention festgehalten wurde!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 12:56

Hermann hat geschrieben:Meta: Was ist daran antisemitisch, dass man die Psychologie als Erklärung heranzieht? Sind die deutschen kath. Bischöfe von 2007 auch antisemitisch, als sie in Gaza von totalitären Methoden der Besatzungsmacht sprachen?

Lionne (oder Meta) auch: Das Auserwähltsein dieses Volkes stellst du ja nicht außer Frage. und auf das kam es mir an. Dass ein paar Prozent das so empfinden wie Du es sagst, mag richtig sein. Aber bei der Masse wird es mehr Schaden anrichten als einen Beitrag zur Völkerfreundschaft zu leisten.



http://www.tachles.ch/ich-schaeme-mich

Deine Ansicht ist sowas von falsch :shock: . Dein Auge/Ansicht ist böse geschädigt !

In diesem Artikel wird genau beschrieben, wie das jüdische Volk Licht für die Völker ist.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 13:25

Hermann hat geschrieben:Meta: Was ist daran antisemitisch, dass man die Psychologie als Erklärung heranzieht? Sind die deutschen kath. Bischöfe von 2007 auch antisemitisch, als sie in Gaza von totalitären Methoden der Besatzungsmacht sprachen?

Lionne (oder Meta) auch: Das Auserwähltsein dieses Volkes stellst du ja nicht außer Frage. und auf das kam es mir an. Dass ein paar Prozent das so empfinden wie Du es sagst, mag richtig sein. Aber bei der Masse wird es mehr Schaden anrichten als einen Beitrag zur Völkerfreundschaft zu leisten.


Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute. Solange die Substitutions-Theologie nicht ersatzlos gestrichen wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/Substitutionstheologie
Bitte lesen, und darüber nachdenken !!

Die Substitutions-Theologie ist eine Vernichtungstheologie !!
Man kann das drehen und wenden, wie man will, es kommt immer dasselbe heraus: Das jüdische Volk/Judentum hat, neben dem Christentum, kein Existenzrecht !!!
Das hat HaSchem/Gott aber nie so bestimmt !!

Ach ja, Jesus war bis zu seinem Tod für sein Volk nur Jude.
und wie ist das mit dem geschädigten Auge? Ziemlich schlimm !!!!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 14:18

lionne hat geschrieben:Kurzes Addendum: zur weiteren Untermauerung meiner Aussage bezüglich der Verantwortung der Hamas und der weiteren Terrororganisationen im Bezug auf die Opfer (auch Kinder...)
Das ist im Grunde ja nichts Neues, sondern altbekannte Strategie der Hamas....
>>> Zivilisten als menschliche Schutzschilde!

In ihrem Kampf gegen Israel setzen die Hamas und andere Terrororganisationen im Gazastreifen gezielt Zivilisten als menschliche Schutzschilde ein. Darüber hinaus führt die Hamas ihre militärischen Aktivitäten tief in Wohngebieten des Gazastreifens durch. Durch diese Taktiken nutzt sie das Bemühen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) aus, zivile Opfer in der palästinensischen Zivilbevölkerung zu verhindern.

Dieses Vorgehen der Hamas verstösst eindeutig gegen internationales Recht, wie es in den Zusatzprotokollen (1977) zur Genfer Konvention festgehalten wurde!


Liebe lionne, rechtfertigt ein Unrecht ein anderes Unrecht?

Vorhin einen aktuellen Bericht im Radio über den Angriff Israels auf Gaza-Stadt gehört und es gibt eine hohe Anzahl Tote unter der Zivilbevölkerung, die Straßen sind mit zum Teil stark verstümmelten Kinderleichen überseht!

Gerechtfertigt um der Hamas den Garaus zu machen?

Gut, Israel sagte 2 Tage vorher, das die Bevölkerung die Stadt verlassen soll, aber wo sollen sie hin? Gaza ist hermetisch abgeriegelt und alle Grenzen sind geschlossen, auch nach Ägypten hin!

Bei dem Krieg in Syrien nehmen die Nachbarländer flüchtende Zivilisten auf, die palästinensische Zivilbevölkerung hat diese Chance garnicht erst, sie sind praktisch auf Gedeih und Verderben den Angriffen ausgesetzt! Gerecht?

Und gerade ganz aktuell kommt die Meldung, das Israel jetzt einmal richtig zuschlagen will! Richtig zuschlagen?

Israelischer Selbstschutz gegen die Hamas schön und gut, aber es müßen auch Wege geschaffen werden, um vollkommen Unbeteiligte zu schützen, jene die mit der Hamas nicht das Geringste am Hut haben! Oder will man das womöglich garnicht?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 14:37

Meta hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 14:53

1. Für die zivilen Opfer tragen die Hamas und andere Terrororganisationen die Verantwortung.
2. Das Vorgehen der Hamas verstösst eindeutig gegen internationales Recht, wie es in den Zusatzprotokollen (1977) zur Genfer Konvention festgehalten wurde!
3. Hamas und andere Terrororganisation zur Rechenschaft ziehen!!
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P.S.: Nicht mal Tiere sind vor den terroristischen Aktivitäten sicher und werden für Terror-Zwecke missbraucht:
>>> http://www.israelnetz.com/sicherheit/de ... 8u5kXKKC1s
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 15:25

lionne hat geschrieben:Für die zivilen Opfer tragen die Hamas und andere Terrororganisationen die Verantwortung.


Sicherlich nicht jene liebe lionne, die Gaza hermetisch abgeriegelt haben, damit auch ja keiner fliehen kann! :baby:

Wenn ein großer Sack gefüllt mit 95 Zivilisten und 5 Terroristen besteht und man diesen dann zubindet und anschließend drauf einschlägt, dann tragen mit Sicherheit nicht nur die 5 Terroristen Schuld daran, das auch unter den 95 Zivilisten Opfer zu beklagen sind!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 15:39

lionne hat geschrieben:Das Vorgehen der Hamas verstösst eindeutig gegen internationales Recht, wie es in den Zusatzprotokollen (1977) zur Genfer Konvention festgehalten wurde!


Liebe lionne, Verstösse gibt es wohl auf beiden Seiten!

Vereinte Nationen werfen Israel Apartheid vor

Gemachte Aussagen von dem UN-Berichterstatter Richard Falk (Jude)!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Der Mensch hat zwei Augen, auf einem ist er aber meistens blind! ;)
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hermann » So 20. Jul 2014, 15:42

SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?


Schon mal über die Gründe nachgedacht?

Hier noch insraelischer Kommentar zur aktuellen Lage; er spricht meine Meinung auch gut aus:

Die in Tel Aviv erscheinende HAARETZ verlangt von Israel, mit der Hamas einen Waffenstillstand auszuhandeln.

"Auch wenn der Frust mit jedem weiteren Kriegstag steigt, muss sich Israel mit aller Kraft dafür einsetzen. Ein Waffenstillstandabkommen sollte auch den Forderungen der Hamas entgegenkommen, das heißt den Menschen im Gaza-Streifen einen gewissen Lebensstandard und Bewegungfreiheit garantieren. Israel muss bedenken, was für ein großes Elend 1,8 Millionen Palästinenser über Jahre hinweg erlitten haben. Ein großzügiges Abkommen würde den Unmut gegenüber Israel mildern. Auch könnte es eine weitere gewalttätige Auseinandersetzung in naher Zukunft verhindern. Dies ist die Zeit für eine besonnene und verantwortungsvolle Politik. Denn es gibt keinen Widerspruch zwischen dem Wohl der Israelis und Menschen im Gazastreifen",

betont HAARETZ aus Israel.

Meta, ich komme bei dir nicht mehr klar: Da kommt ein ellenlanger Bericht, in dem sich seit zehn Tagen ein Jude nicht mehr wohl fühlt, zu diesem Volk zu gehören und im nä. Beitrag soll ich verstehen, dass das Ganze ein Zeichen des "Lichts der Völker" ist?!?!
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 16:03

Nach schweren Angriffen auf Schedschaija im Osten der Stadt Gaza einigen sich Israel und die Hamas auf eine zweistündige Feuerpause. Doch lange hält die nicht. Die Opferzahlen steigen weiter: Mehr als 50 Menschen wurden in der Nacht getötet.
Eine humanitäre Feuerpause zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas zur Bergung der Toten in der Stadt Gaza ist nach einer knappen Stunde zusammengebrochen. Hamas-Kämpfer hätten das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet, sagte eine Armeesprecherin. Daraufhin habe das Militär den Beschuss erwidert. Die Feuerpause war vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vermittelt worden und sollte am Sonntag von 12.30 MESZ zwei Stunden dauern.
Ganzer Artikel >>> http://www.fr-online.de/politik/gaza-ko ... 93148.html

Kommentar lionne: no comment!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 16:52

SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?


da lacht ja ein totes Pferd mit Gummizähnen .......

na ja, so wie Du NT-Texte zitierst über Pharisäer, Schriftgelehrte, und Juden allgemein, kommen sie ziemlich schlecht weg.
Und dann unterstützt Du auch die Substitutions-Theologie, Judenvernichtungs-Theologie.
Auch Du hast geschädigte Augen/Ansichten :( :shock:

Dein eigenes Handeln widerspricht Deiner Aussage !!!!
Zuletzt geändert von Meta am So 20. Jul 2014, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hermann » So 20. Jul 2014, 16:53

Lionne: Das soll einen neuen Aspekt auf das Problem werfen? Sehe ich nicht. Nur, dass die Zahl der Toten auf Gaza-Seite im allg. das Fünffache der israelischen Opfer beträgt. Was heißen dürfte: Christen und Juden müssen etwa gleichviel Tote beklagen.

Um mal wieder etwas grundsätzlicher zu werden: Ob Ukraine oder Israel: Vernünftige Gespräche weltweit werden oft dadurch unmöglich gemacht, dass eine Seite Teile der anderen Seite als "Terroristen" einstuft, "mit denen man nicht redet". USA und CIA/NSA treiben seit dem 11.09. die weltweite Bespitzelung voran, weil alles von diesem magischen Gummibegriff fasziniert scheint..."Kampf dem Terrorismus"
Könnte es helfen, sich den schlichten Gedanken vor Augen zu halten, welch´ungeheure Verzweiflung oft einen Menschen gepackt haben könnte, die ihn zum "Terroristen" werden ließ?
Und der pazifistische Grundgedanke, oft verlacht...oder kennt man viele christl. Gemeinden, die einen Gandhi in Ehren halten? Meine These: Israel gehört mit Sicherheit zu den Ländern der Welt, wo die Friedensgesinnung dieses Mannes in seiner bergpredigt-artigen Grundsätzlichkeit am wenigsten Beachtung findet. (Schon die Erwähnung dieser Predigt dürfte dort wenig achtende Kommentare zur Folge haben.)
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Daher ist sie bei vielen Menschen so unbeliebt.

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 17:13

Meta hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?


da lacht ja ein totes Pferd mit Gummizähnen .......


Hallo totes Pferd mit Gummizähnen! :o
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 17:21

Hermann hat geschrieben:Lionne: Das soll einen neuen Aspekt auf das Problem werfen? Sehe ich nicht. Nur, dass die Zahl der Toten auf Gaza-Seite im allg. das Fünffache der israelischen Opfer beträgt. Was heißen dürfte: Christen und Juden müssen etwa gleichviel Tote beklagen.

:?:
Ich spreche deutsch! Was sprichst Du? :tongue:
Ich 'werfe hier keine neuen Aspekte auf das Problem'; ich folge nur ganz pragmatisch der angezettelten Diskussion, sonst gar nichts (falls nötig, Postings nachlesen. Danke).
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 17:23

Meta hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?


na ja, so wie Du NT-Texte zitierst über Pharisäer, Schriftgelehrte, und Juden allgemein, kommen sie ziemlich schlecht weg.


Ehre oder Unehre wem sie gebührt! ;)

Meta hat geschrieben:Und dann unterstützt Du auch die Substitutions-Theologie, Judenvernichtungs-Theologie.


In den 10 Geboten steht: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinem Nächsten!"
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » So 20. Jul 2014, 17:29

SunFox hat geschrieben:Das Christentum ist sehr Judenfeindlich, bis heute.


Das jüdische Volk wird von niemanden mehr in Schutz genommen, als wie von der Christenheit!

Oder kennst du eine andere Gruppierung, die dieses mehr tut?[/quote]

da lacht ja ein totes Pferd mit Gummizähnen .......
[/quote]

Hallo totes Pferd mit Gummizähnen! :o[/quote]

es hat sich schon lange in Luft aufgelöst, weil ihm das Lachen im Halse stecken geblieben ist !!!
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon lionne » So 20. Jul 2014, 17:43

SunFox hat geschrieben:Sicherlich nicht jene liebe lionne, die Gaza hermetisch abgeriegelt haben, damit auch ja keiner fliehen kann! :baby:

Ich hatte mal die Gelegenheit, einen Palästinenser-Flüchtling hier in der Schweiz zu kennen, der Asyl beantragt hatte. Dieser ist - wohlverstanden - freiwillig zurück (hat also seinen Asylantrag sausen lassen), denn es hat ihm in der Schweiz nicht gefallen.... Mir persönlich sagt ja das schon einiges, obwohl es sich natürlich hier um die subjektive Meinung dieses besagten Palästineners handelt.... :baby:
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 17:53

lionne hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Sicherlich nicht jene liebe lionne, die Gaza hermetisch abgeriegelt haben, damit auch ja keiner fliehen kann! :baby:

Ich hatte mal die Gelegenheit, einen Palästinenser-Flüchtling hier in der Schweiz zu kennen, der Asyl beantragt hatte. Dieser ist - wohlverstanden - freiwillig zurück (hat also seinen Asylantrag sausen lassen), denn es hat ihm in der Schweiz nicht gefallen....


Könnte es sein liebe lionne, das er mit der verspürten Ausländerfeindlichkeit nicht klar kam?

lionne hat geschrieben:Mir persönlich sagt ja das schon einiges, obwohl es sich natürlich hier um die subjektive Meinung dieses besagten Palästineners handelt.... :baby:
lionne


Weil einer lieber wieder zurück wollte und das zu einer Zeit, die mit der heutigen Situation nicht vergleichbar ist?

Gehe mal heute in Gaza fragen, wer mit seiner Familie in die Schweiz möchte, oder einem anderen europäischen Land! Was denkst du wieviele Absagen du bekommst? ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Jeshu » So 20. Jul 2014, 22:27

Auszug aus Zitat "Ich schäme mich" - David Bollag, 11. Juli 2014:
Das jüdische Religionsgesetz (die Halacha) verbietet es auf unmissverständliche Art und Weise, einen anderen Menschen grundlos zu töten. 
Dieses Verbot ist Teil der zehn Gebote und ist 
nach Auffassung des Judentums auch eines 
der noachidischen Gebote, die für die ganze Menschheit gelten.

Wer als Jude einen anderen Menschen grundlos umbringt, entweiht zudem den Namen Gottes, er begeht einen «chilul haschem». Der Mord an Mohammed ist ein «chilul haschem». Die ganze Welt zeigt nun auf uns Juden und klagt uns an: «Seht, auch die Juden mit ihrer göttlichen Thora sind grausame Mörder.»


Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt irgendwo Öl ins Feuer gieße...
Darf ich mal fragen, wann bei Juden ein "Grund" zu töten beginnt?
Das klingt für mich alles, als wenn noch niemals zuvor in der Weltgeschichte ein Jude jemand anderen "grundlos" umgebracht hätte?

LG
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » So 20. Jul 2014, 23:45

Jeshu hat geschrieben:Darf ich mal fragen, wann bei Juden ein "Grund" zu töten beginnt?


Lieber Jeshu, bei den Juden geht es auch um Selbstschutz, Schutz des eigenen Lebens, bzw. der eigenen Sicherheit!

Bloß für vieles was dort unten heute passiert, da tragen sie auch einen Teil Eigenschuld, die aber von der Mehrheit in Israel nicht eingesehen wird!

Aus dieser Uneinsichtigkeit heraus wird die Gesamtschuld auf die Palästinenser abgewälzt und man Rechtfertigt sich damit!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon bigbird » Mo 21. Jul 2014, 09:15

Liebe Leute

Wo bleibt eigentlich euer "Einsatz für den Frieden im Nahen Osten"?


bigbird, Admin
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon SunFox » Mo 21. Jul 2014, 09:32

bigbird hat geschrieben:Liebe Leute

Wo bleibt eigentlich euer "Einsatz für den Frieden im Nahen Osten"?


bigbird, Admin


Für Frieden muß man beide Seiten akzeptieren, ihre Berechtigung auf menschenwürdiges Leben liebe bb!

Für Frieden müßen sich aber auch beide Seiten selbst in gleicher Art und Weise akzeptieren!

Solange man sich gegenseitig die Daseinsberechtigung abspricht, ist jede Waffenruhe nur ein Scheinfriede!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Jeshu » Mo 21. Jul 2014, 12:28

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Liebe Leute

Wo bleibt eigentlich euer "Einsatz für den Frieden im Nahen Osten"?


bigbird, Admin


Für Frieden muß man beide Seiten akzeptieren, ihre Berechtigung auf menschenwürdiges Leben liebe bb!

Für Frieden müßen sich aber auch beide Seiten selbst in gleicher Art und Weise akzeptieren!

Solange man sich gegenseitig die Daseinsberechtigung abspricht, ist jede Waffenruhe nur ein Scheinfriede!

Liebe Grüße von SunFox

Liebe Bigbird!
Friede kann m.E. nur dadurch erreicht werden, dass man sich eben knallhart solche Fragen stellt wie "wann ein Grund zu töten beginnt". Denn genau das gegenseitige Töten muss doch eingestellt werden!
Natürlich gilt das hier nicht nur für die Israelis, sondern genauso für die Palästinenser.

Solange man jedoch alles beschönigt und jeder dem anderen die alleinige Schuld zuschiebt, kann sich doch kaum etwas an den Zuständen zum Positiven ändern? Die reißerischen Medien sind natürlich nicht unbedingt dazu geeignet sich als Außenstehenden einen besonders objektiven Überblick verschaffen zu können, da muss man mit einem "Urteil" grundsätzlich vorsichtig sein.

Aber wie gesagt, den Holocaust hatten wir schon mal, so etwas darf unter keinen Umständen noch einmal eintreten.
Es gibt genügend Israelis, die hervorragend mit den Palästinensern auskommen, und ich bin mir sicher, die Mehrheit beider Völker will allesamt nur eines: nämlich endlich ihren Frieden nach Jahrzehnten der Unruhe, Unsicherheit und Angst.

Sein Leben zu verteidigen ist das eine, aber es gibt auch Menschen, die Freude an Vernichtung, Zerstörung und auch am Töten haben. Das muss uns auch bewusst sein. Und dass man diese Sorte Menschen mit friedlichen Abkommen nicht "befriedigen" kann.
Nur wie bekommt man diese aggressive Minderheit in den Griff ohne dass die Zivilbevölkerung unter Beschuss gerät?
Beziehungsweise wer will das gar nicht, weil sie und der Zustand wie er ist, eine "nützliche Funktion" erfüllen?

Wer ist denn in Wahrheit an allem Schuld? Auf jeden Fall nie ein ganzes Volk, ein "die Palästinenser" gibt es genauso wenig wie ein "die Israelis".
Es gibt doch immer nur viele verschiedene Einzelne, in völlig unterschiedlichen Positionen, aus vielen Schichten, sogar aus diversen Ländern, die eine Führung übernehmen und wenn es die Falschen sind, die sich auch noch in der Mehrheit in einem Komplott zusammenschließen, dann wird es fatal. So wie hier.
Hier in dieser Auseinandersetzung alles zu entwirren und noch die "Wahrheit" zu erkennen, ist das in dem ganzen Komplex noch möglich, bzw. ist eine Lösung des Dauer-Konflikts noch möglich, oder ist sie überhaupt erwünscht?
Das ist für mich mitunter die Kernfrage.

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon bigbird » Mo 21. Jul 2014, 19:34

SunFox und Jeshu

Mein Hintergedanke war ein anderer - weil nämlich hier alles andere als Frieden herrscht. Sprich: Übt doch hier und jetzt mal Respekt und Akzeptanz! Wobei ich nicht nur euch beide meine, sondern alle hier im Thread.

Ich meinte also keine schönen Theorien und grundsätzliche Aussagen, sondern die Praxis - jetzt und hier!

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Jeshu » Mo 21. Jul 2014, 23:12

A propos "Respekt und Akzeptanz", liebe Bigbird, ich habe gerade ein paar Stellen aus dem Talmud gelesen, da waren meine nüchterne Frage oben bzw. leicht provokante Feststellung dagegen noch mehr als friedlich und durchaus berechtigt...

LG
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » Di 22. Jul 2014, 10:48

Jeshu hat geschrieben:A propos "Respekt und Akzeptanz", liebe Bigbird, ich habe gerade ein paar Stellen aus dem Talmud gelesen, da waren meine nüchterne Frage oben bzw. leicht provokante Feststellung dagegen noch mehr als friedlich und durchaus berechtigt...

LG
Jeshu


dann schreib diese Stellen hier auf !! In welchem Band, und welche Seiten !
Der babylonische Talmud besteht aus 12 Bänden.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Meta » Di 22. Jul 2014, 19:48

na ja, so wie Du NT-Texte zitierst über Pharisäer, Schriftgelehrte, und Juden allgemein, kommen sie ziemlich schlecht weg.


Ehre oder Unehre wem sie gebührt! ;) [/quote]

Du siehst nur das Negative an Juden/Judentum, ein absolutes Versagen !!
Es kann durchaus sein, dass Deine Art Juden/Judentum darzustellen darunter passt: http://www.humanrights.ch/de/menschenre ... -strafnorm


Und dann unterstützt Du auch die Substitutions-Theologie, Judenvernichtungs-Theologie.


In den 10 Geboten steht: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinem Nächsten!"[/quote]

Du, und die siebenten Tags Adventisten, sehen sich als das neue Israel/Überwinder!
Du vertrittst auch die Ansicht, dass Juden Jesus annehmen, also Christen werden müssen. Genau das, geht unter Substitutions-Theologie. Du verweigerst damit den Juden/Judentum das Existenzrecht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Substitutionstheologie
bitte lesen und darüber nachdenken !!

das ist Strafbar : http://www.ekr.admin.ch/themen/d189.html

Auch ausserhalb des Privaten Rahmens ist es zulässig, sich kritisch über Menschen mit einer bestimmten Hautfarbe, Ethnie, Religion oder Herkunft zu äussern, unter Einhalt der folgenden Bedingungen:

1.den betroffenen Personen oder Personengruppen darf nicht das gleichberechtigte Dasein abgesprochen werden;
2.ihnen darf nicht, pauschal und ideologisch gefärbt, systematisches kriminelles, unehrenhaftes oder sittenwidriges Verhalten vorgeworfen werden;
3.sie dürfen nicht rassistisch beschimpft werden

Du (wir) wirst dann mal nach Deinen Taten/Handeln beurteilt werden !!
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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Jeshu » Di 22. Jul 2014, 22:32

Ich bleib jetzt lieber beim Thema...
oTp hat geschrieben:
Eigentlich sehe ich wenig Hoffnung zum Frieden in Nahost, wenn ich mir beide Konfliktseiten ansehe. Ihre Interessen sind zu sehr gegeneinander gerichtet.
Ich bedauere jeden armen Araber, würde aber auch die Israelis nicht wegjagen wollen.

Hi oTp!
Jetzt müsste man eben wissen wie sich das alles weiterentwickelt.
Vielleicht wird jetzt auch ein Härte-Grad in dieser langjährigen unfruchtbaren Auseinandersetzung erreicht - nämlich Krieg - der letztendlich doch endlich zum Frieden führt (eigentlich führen muss) - weil es sonst für beide Seiten unerträglich ist. Beziehungsweise für noch mehr Menschen als nur dort.

Denn was mir nun zusätzlich Sorge bereitet ist: der Konflikt breitet sich jetzt überall aus, auch in anderen Ländern. Mehr oder weniger friedliche Demonstrationen wachsen an, werden immer lauter.
Fanatische Religionsanhänger und Nazis reiben sich die Hände und je nach Gesinnung wird nun öffentlich Stimmung gemacht gegen die Israelis oder die Palästinenser, wieder Hassparolen ausgegeben.
Falschmeldungen häufen sich, die alles noch mehr anheizen, werden über die neuen Medien in Windeseile verbreitet.
Die Polizeibehörde musste jetzt in Deutschland bereits gegen einige unrechte "Kundgebungen" einschreiten.

Und bislang relativ Unparteiische werden zunehmend dazu gedrängt, eindeutig für eine Seite Stellung zu beziehen oder tun es selbst aus ethischen Gründen.

Die Hamas ist scheinbar sehr gut vorbereitet und ihre Rechnung geht leider besser auf als gedacht, denn die israelische Regierung wirkt nicht so als wenn sie tatsächlich etwas im Griff hätte... jetzt auch den Flughafen von Tel-Aviv nicht mehr.
Und auch nicht die Bevölkerung.

Wie wichtig ist es noch, wer "im Recht" ist, Hauptsache der Krieg wird irgendwie gestoppt...

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Re: Einsatz für den Frieden im Nahen Osten

Beitragvon Hanspeter » Mi 23. Jul 2014, 08:32

Meta hat geschrieben:
Du vertrittst auch die Ansicht, dass Juden Jesus annehmen, also Christen werden müssen.


Die Juden, welche an Jeshua als ihren Messias glauben, nennt man messianische Juden. Wenn sie an Jeshua=Jesus glauben, was ist das anderers, als dass sie Jesus angenommen haben? Wenn sie Jesus angenommen haben, können sie aber immer noch Juden bleiben. Sie sind Jesus-gläubige Juden. Ich kenne messianische Juden, welche nach wie vor ihren jüdischen Glauben leben, aber eben Jesus als ihren Messias angenommen haben. Man kann sie deshalb durchaus auch Christen nennen. Dass sie Christen werden müssen, sagt niemand. Sie werden es nämlich automatisch durch ihren Glauben an den Messias Jesus Christus.

LG Hanspeter
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