Mission in Form von Sozialarbeit

Über aktuelles in der Gesellschaft

Moderator: Thelonious

Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon onThePath » Di 4. Feb 2014, 14:29

nehme mal einen wichtigen Aspekt heraus:

Dir russische freikirchliche Gemeine bei mir am Ort kümmert sich um Sträflinge und Abhängige.
Es ist mit persönlichem Einsatz verbunden.

Und persönlicher Einsatz ist schon ziemlich anders als staatliche Institutionen.

Im besten Fall ist der persönliche Einsatz die Art des barmherzigen Samariters. Nur dass er auch den inneren Menschen pflegen sollte. Staatliche Hilfe ist oft zu pauschal, zu einseitig oder zu unzureichend.

Ohne Menschen, die sich persönlich einsetzen wäre alles zuwenig getan.

lg, oTp
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 15:02

Jeshu hat geschrieben:Kingschild & Pilgrim,
ganz ehrlich, bei solchen nüchternen „christlichen“ Statements bin ich fast geschockt.
Ich glaube nicht wirklich, dass Ihr beide Euch in diese Situation eines Bettlers, bzw. Obdachlosen hineinversetzen könnt, wenn Ihr solche Erwartungen an diese Menschen habt; auch nicht einmal ansatzweise nachempfinden, was es heißt, sämtliche Existenz und Sicherheit im Leben verloren zu haben und völlig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.


Ich bleibe dabei, das Wort Gottes ist keine Zumutung oder Folter für einen Menschen. Anleitung zum Leben ist nie ein falscher Ansatzpunkt. Es steht jedem frei es anzunehmen oder abzulehnen und solange das so bleibt, habe ich kein Problem damit.

Ach Jeshu, ich kann Dir nur sagen ich kenne das Betteln aus eigener Erfahrung und ich weiss welche Hilfe nötig war das ich nicht mehr dort bin, wo ich einmal war. Es war nicht die kurzfristige Hilfe, die mir täglich den Bauch füllte, sondern es war die Hilfe, welche Nachhaltig war. Die geistige Nahrung hat meinen Hunger nachhaltig gestillt, die Weltliche Nahrung führte lediglich dazu, das ich am nächtsten Tag, wieder die Hohle Hand machen musste.

Ich kenne auch die Schmarotzer Einstellung aus meinem Weltlichen Leben zur Genüge und ich kann Dir hier bezeugen, ich war nicht der einzige mit dieser Einstellung auf der Strasse, der gelernt hatte auf die Trändendrüse zu drücken. Ich habe von den Menschen, die meine falsche Lebenshaltung nicht förderten, mehr gelernt, als von denen die mich dazu animierten dort zu bleiben wo ich war.

Nächstenliebe bedeutet für mich nicht den Menschen dort gefangen zu halten, das er täglich die Hohle Hand machen muss, Nächstenliebe bedeutet für mich hinaus führen, verändern und wer das nicht will (verachtet) der darf ruhig auch mal die Konsequenzen seiner Wahl, am eigenen Leibe erfahren. Anleitung zur Umkehr, ist nicht verwerflich.

Hilfe soll und muss nachhaltig sein, nicht nur den nächsten Stoff finanzieren oder den Bauch füllen.

Diese Menschen haben teilweise eine entsetzliche Zeit hinter sich, sind also auch eventuell in einem seelischen Zustand, der sie gerade an nichts weniger glauben lässt als an einen für sie sorgenden Gott! Und dann kommen helfende Christen daher, zwingen sie aber mehr oder weniger vor dem Essen dazu vorher eine Predigt anzuhören?


Jeshu wenn ein Mensch so entsetzliches hinter sich hat, so ist der eine oder andere vielleicht sogar froh, um die frohe Botschaft. Der eine regt sich vielleicht darüber auf, der andere ist dankbar auch für diese geistige Nahrung und der andere sagt wenigstens bekomme ich meine Essen gratis und ist dafür dankbar.

Wie gesagt, der Geber entscheidet was er als Nachhaltig erachtet und nicht der Empfänger kann fordern, wie der Geber zu handeln hat.

Für mich gleicht das einer Erpressung. Iss mit der Predigt – oder stirb. Viel weit davon entfernt ist Eure Einstellung auch nicht mehr.


Du wirst ein wenig polemisch. Aber in einem Punkt hast Du recht, wer lieber sterben will, als das Wort Gottes zu hören, der soll seine falsche Wahl treffen und Verantwortung tragen, für seine Wahl. Nur siehst Du es falsch, nicht der Geber, ist dann an dieser Wahl schuld.

Dass es auch Menschen gibt, die durch den Kontakt mit den Christen dort auch wieder zu Gott zurückfinden, stelle ich gar nicht in Frage; aber könnte man das nicht auch NACH dem Essen mit einem persönlichen Gespräch machen, wenn sich jemand freiwillig einem Christen anvertrauen will und sein Herz ausschütten?


Ja das ist auch ein Ansatz, denn ich nicht schlecht finde. Wenn aber die Kirche in Amerika, aus Erfahrung einen anderen Weg wählt so sollten wir nicht anmassend sein und meinen sie machen es total falsch. Es geht nicht darum einen Sozial Staat aufzubauen, es geht darum Menschen in Not zu helfen und eine Predigt schadet dabei nicht. Wir kennen ja auch die vielen Werke die null Veränderung bringen und erhaltung im Status Quo, ist in dieser Sache nicht die beste Lösung. ;) Das ist weder Gottes Ansatz, noch sollte es unser Ansatz sein.

Das wäre für mich eine weitaus bessere Form der Nächstenliebe als einem "Wehrlosen" als allererstes mal - gut gemeint, oder nicht - seinen eigenen Glauben aufzudrücken.


Wie bereits gesagt, niemand muss es annehmen und somit sehe ich es nicht als aufdrücken, sondern als Kombinationsangebot. Der Geber entscheidet aus bestimmten Gründen, die Hilfe gibt es nur im Kombiangebot und der Empfänger entscheidet am Schluss, will ich nur das irdische annehmen oder eben auch das geistige.

Das er aber Verantwortung zeigt und eben dabei ist, das sind minimale Rahmenbedingungen (Strukturen) welche nötig sind im Umgang mit Menschen, welche längst aus all diesen Strukturen heraus gefallen sind. Sanftes heranführen, an gewisse Rahmenbedingungen und Strukturen, sehe ich auch nicht als falsch an. Jeder entscheidet dann am Ende was er daraus machen will. Ober nur darüber flucht oder daraus etwas lernen will.

Eine Predigt anhören und dabei sein, heisst eben auch Annäherung ans Soziale Strukturen und Gemeinschaft. Ja es sind Verbindlichkeiten aber das gehört eben auch zum Leben dazu auch für die welche dies längst vergessen und verloren haben. Was ist daran so falsch das der Mensch mal eine Stunde nicht rumsaufen kann und seinen Ego Trip pflegen kann und sich halt in die Gemeinschaft einfügen muss, für eine Stunde? Ich denke das ist nicht eine zu hohe Anforderung, für jemanden der sich sein Brot nicht selbst beschaffen kann.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 15:13

Ich bleibe dabei, das Wort Gottes ist keine Zumutung oder Folter für einen Menschen.


Ok lies mal diese alttestamentarischen Stellen durch:
- Samuel 15:3
- Timothäus 2:12
- Exodus 22:18
- Psalm 137:9
- Römer 1:27
- Genesis 22:2
- Ephister 5:22
- Petrus 2:18
- die Stelle wo ein Vergewaltiger dazu verpflichtet wird sein Opfer zu heiraten
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon bigbird » Di 4. Feb 2014, 15:42

Tulbi hat geschrieben:
Ich bleibe dabei, das Wort Gottes ist keine Zumutung oder Folter für einen Menschen.


Ok lies mal diese alttestamentarischen Stellen durch:
- Samuel 15:3
- Timothäus 2:12
- Exodus 22:18
- Psalm 137:9
- Römer 1:27
- Genesis 22:2
- Ephister 5:22
- Petrus 2:18
- die Stelle wo ein Vergewaltiger dazu verpflichtet wird sein Opfer zu heiraten


Man merkt den Bibelkenner :mrgreen:
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon onThePath » Di 4. Feb 2014, 15:44

Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.


Römer 1:27 und mehr

Nochmal für Leute, die keinen Glauben haben:
Die Folgen der Sünde sind sehr unangenehm.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 15:48

Tulbi hat geschrieben:
Ich bleibe dabei, das Wort Gottes ist keine Zumutung oder Folter für einen Menschen.


Ok lies mal diese alttestamentarischen Stellen durch:
- Samuel 15:3
- Timothäus 2:12
- Exodus 22:18
- Psalm 137:9
- Römer 1:27
- Genesis 22:2
- Ephister 5:22
- Petrus 2:18
- die Stelle wo ein Vergewaltiger dazu verpflichtet wird sein Opfer zu heiraten


Tulbi ich bleibe bei meiner Aussage und wenn Du schon Bibelstellen bringst so musst du sie immer ihm Gesamtkontext betrachten und mit dem Thema hier.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 15:57

Ok stell mir doch bitte Deuteronium 22:28-29 in einen Kontext!
Die einzige zwei Kontexte die ich mir, aus christlicher Perspektive, vorstellen kann:
- das ist nicht gottes Wort
- Gott ist böse.
Der Herr sei mit dem, welcher nicht mit einem Herrn ist.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 15:59

onThePath hat geschrieben:
Nochmal für Leute, die keinen Glauben haben:
Die Folgen der Sünde sind sehr unangenehm.


Hier auf der Erde lösen sie das jammern aus. Damit aber das Heulen und Zähnknirschen, den finalen Punkt und endgültigen Punkt ereichen muss, dazu ist Christus gekommen und er hat etwas von Umkehr gesprochen, die zwingend notwendig sei.

Umkehren führt heraus, jammern und nichts ändern, erhält das Leiden aufrecht. Die Welt arbeitet am Status Quo, Christus führt hinaus aus diesem.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:07

Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon onThePath » Di 4. Feb 2014, 16:12

Tulbi hat geschrieben:Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


:shock: Was ist das für eine Frage ? Ist mir völlig schleierhaft diese Denkweise.

Intelligente Menschen sind schon vor tausenden von Jahren darauf gekommen, dass ein Gesetz von Ursache und Wirkung, Schuld und Vergeltung geben muß.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 16:18

Tulbi hat geschrieben:Ok stell mir doch bitte Deuteronium 22:28-29 in einen Kontext!
Die einzige zwei Kontexte die ich mir, aus christlicher Perspektive, vorstellen kann:
- das ist nicht gottes Wort
- Gott ist böse.


Es ist dies eine Stelle die das Zusammenleben, der damaligen Zeit regelt. Das heisst dieser Mann muss dann ein Leben lang Verantwortung tragen, für die Frau. Beim ersten Teil ging es um Gewalt, beim zweiten nicht. Verantwortung übernehmen für das Handeln ist im Sinne Gottes.

Nur eine verweichlichte Gottlose Gesellschaft, findet es unterträglich, das es Konsequenzen gibt für alles falsche handlen.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:21

onThePath hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


:shock: Was ist das für eine Frage ? Ist mir völlig schleierhaft diese Denkweise.

Intelligente Menschen sind schon vor tausenden von Jahren darauf gekommen, dass ein Gesetz von Ursache und Wirkung, Schuld und Vergeltung geben muß.

lg, oTp

Warum sind sie darauf gekommen?
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:23

kingschild hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Ok stell mir doch bitte Deuteronium 22:28-29 in einen Kontext!
Die einzige zwei Kontexte die ich mir, aus christlicher Perspektive, vorstellen kann:
- das ist nicht gottes Wort
- Gott ist böse.


Es ist dies eine Stelle die das Zusammenleben, der damaligen Zeit regelt. Das heisst dieser Mann muss dann ein Leben lang Verantwortung tragen, für die Frau. Beim ersten Teil ging es um Gewalt, beim zweiten nicht. Verantwortung übernehmen für das Handeln ist im Sinne Gottes.

Es ging auch beim zweiten Teil um Gewalt, es ging um die Unterscheidung zwischen verheirateten und jungfräulichen Opfern.
Es ist ganz klar:
- vergewaltigt man eine Verheiratete, soll man getötet werden
- vergewaltigt man eine Jungfrau, zahlt man dem Vater ein Entgeld um sie heiraten zu können.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 16:25

Tulbi hat geschrieben:Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

Jetzt driften wir aber weit vom Threadthema ab.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon onThePath » Di 4. Feb 2014, 16:26

Tulbi,
durch Denken natürlich. Du magst sagen, dass ein Mensch unwillkürlich auf solche Gedanken kommt, dass er Verantwortung trägt für sein Verhalten. Und es macht auch nur Sinn, wenn das Leben einen tieferen Sinn hat.

Wenn man den Sinn verkürzt, kommt Sozialarbeit ohne Glauben an Gott dabei heraus. Das ist auch schon ein erstrebenswerter Sinn.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 4. Feb 2014, 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:27

kingschild hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

Ich weiss nicht, inwiefern so meine Frage beantwortet ist.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:28

onThePath hat geschrieben:Tulbi,
durch Denken natürlich. Du magst sagen, dass ein Mensch unwillkürlich auf solche Gedanken kommt, dass er Verantwortung trägt für sein Verhalten. Und es macht auch nur Sinn, wenn das Leben einen tieferen Sinn hat.

Verantwortung tragen ist nicht das selbe wie Sünder zu sein.
Verantwortung macht ganz sicher auch Sinn ohne Gott.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 16:32

Tulbi hat geschrieben:.
Es ist ganz klar:
- vergewaltigt man eine Verheiratete, soll man getötet werden
- vergewaltigt man eine Jungfrau, zahlt man dem Vater ein Entgeld um sie heiraten zu können.


Nein, beim ersten Teil geht es um Ehebruch.

Beim zweiten um Vergewaltigung, wo sich die Person wehrte und dort soll nur der Mann getötet werden.

Beim dritten steht nichts von Gewalt. Das Wort ergreifen mag zwar auf dieses hindeuten aber es steht dort nicht das sich eben die Jungfrau wehrte. Nicht wehren bedeutete in der damaligen Zeit, zumindest teilweise einverstanden sein und die Leute wurde von klein unterrichtet im Gesetz. Das heisst die Jungfrau die sich nicht wehrte, wusste was das für Ihre Zukunft bedeuten würde.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 16:35

Tulbi hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Eine Frage an alle:

Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

Ich weiss nicht, inwiefern so meine Frage beantwortet ist.


Tulbi, verstehst Du nicht: Kommt nicht ins Gericht.
Deine Frage warum gebt Ihr Gott das Recht über euch zu richten. Gott sagt wir kommen nicht ins Gericht also erübrigt sich die Frage mit dem richten.

Wir werden zwar vor dem Richterstuhl erscheinen und das ist doch auch Gut so das wir eben Aufrichtig vor diesem erscheinen können.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:39

kingschild hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:.
Es ist ganz klar:
- vergewaltigt man eine Verheiratete, soll man getötet werden
- vergewaltigt man eine Jungfrau, zahlt man dem Vater ein Entgeld um sie heiraten zu können.


Nein, beim ersten Teil geht es um Ehebruch.

Beim zweiten um Vergewaltigung, wo sich die Person wehrte und dort soll nur der Mann getötet werden.

Beim dritten steht nichts von Gewalt. Das Wort ergreifen mag zwar auf dieses hindeuten aber es steht dort nicht das sich eben die Jungfrau wehrte. Nicht wehren bedeutete in der damaligen Zeit, zumindest teilweise einverstanden sein und die Leute wurde von klein unterrichtet im Gesetz. Das heisst die Jungfrau die sich nicht wehrte, wusste was das für Ihre Zukunft bedeuten würde.

Es steht ganz klar "sie packt" "sie ergreift" (auf english: "taken by force") und dann "weil er sie geschwächt hat", "weil er ihr Gewalt angetan hat" etc.
Im Kontext ist es auch ganz klar, dass es nur um diese (oben genannte) Unterscheidung geht. Akzeptiers doch einfach, die Bibel hat fürchterliche Sätze.

Gott sagt wir kommen nicht ins Gericht also erübrigt sich die Frage mit dem richten.

Erübrigt sich natürlich nicht, jemand/etwas als sündig zu bezeichnen ist richten.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Di 4. Feb 2014, 16:53

Tulbi hat geschrieben:Es steht ganz klar "sie packt" "sie ergreift" (auf english: "taken by force") und dann "weil er sie geschwächt hat", "weil er ihr Gewalt angetan hat" etc.
Im Kontext ist es auch ganz klar, dass es nur um diese (oben genannte) Unterscheidung geht. Akzeptiers doch einfach, die Bibel hat fürchterliche Sätze.


Ich habe es Dir erklärt aber dann nimm es halt so wie Du es gerne haben möchtest. Geschwächt wird auch im Zusammenhang mit der eigenen Frau verwendet. Das heisst sobald eine Frau die Jungfräulichkeit verliert, wird dieser Ausdruck verwendet auch in Zusammenhang mit der Ehe. Also nochmals für Dich kein schreien der Jungfrau heisst ich akzeptiere zumindeste teilweise, schreien der Jungfrau heisst vergewaltigung und Tod für den Mann, gemäss dem damaligen Gesetz.

Erübrigt sich natürlich nicht, jemand/etwas als sündig zu bezeichnen ist richten.


Das das Gesetz richtet da sind wir uns einig. Christus ist aber gekommen um zu erlösen.

Dort wo keine Gericht ist, ist auch kein Richter.

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Tulbi » Di 4. Feb 2014, 16:55

kingschild hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:Erübrigt sich natürlich nicht, jemand/etwas als sündig zu bezeichnen ist richten.

Das das Gesetz richtet da sind wir uns einig. Christus ist aber gekommen um zu erlösen.

Dort wo keine Gericht ist, ist auch kein Richter.


Dann gibt es keine Sünde und jeder kommt in das "Paradies"?
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 17:15

kingschild hat geschrieben:Das das Gesetz richtet da sind wir uns einig. Christus ist aber gekommen um zu erlösen.


Das Gesetz lieber kingschild richtet eigentlich nicht!

Römer 7,12: "So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut."

Erst der Verstoss gegen Heilig, Gerecht und Gut zieht Gericht nach sich!

Christus erlöst nicht von Heilig, Gerecht und Gut, sondern von Unheilig, Ungerecht und Ungut!

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon bigbird » Di 4. Feb 2014, 17:19

Hm, und wieder ist das Thema auf der Strecke geblieben ... :]
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 17:22

bigbird hat geschrieben:Hm, und wieder ist das Thema auf der Strecke geblieben ... :]


Die Sozialarbeiterin kommt ihrer Mission nach und hat gesprochen! :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon bigbird » Di 4. Feb 2014, 17:25

SunFox hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Hm, und wieder ist das Thema auf der Strecke geblieben ... :]


Die Sozialarbeiterin kommt ihrer Mission nach und hat gesprochen! :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox


Und schlaue Füchse kommt ihrer Aufgabe nach und tut, was gesprochen wurde ... oder? :shock:
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 17:59

bigbird hat geschrieben:Und schlaue Füchse kommt ihrer Aufgabe nach und tut, was gesprochen wurde ... oder? :shock:


Gut gesungen großer Vogel, aber den Käse hab ich jetzt! :tongue:

Achso, na klar doch! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Hanspeter » Di 4. Feb 2014, 22:04

Tulbi hat geschrieben:
In den USA ist es nun so, dass häufig die Suppenküche nur für die offen ist, welche vorher die stündige Predigt angehört haben.

Wie findet ihr eine solche Form der Mission?



Ich finde dies nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass das soziale Angebot davon abhängig gemacht wird, dass man bei der Predigt dabei ist. Ich befürworte aber, dass Suppenküche und Predigt gemeinsam angeboten werden. Das Anhören der Predigt kann aber nur freiwillig sein. Deshalb sollte es andersrum laufen. Jeder, der die Suppenküche nutzen will, soll dies tun dürfen. Wer dazu noch an der Predigt interessiert ist, ist herzlich willkommen.

Jesus hat immer geholfen, wenn er um Hilfe, um Heilung gebeten wurde. Er hat seine Hilfe nicht davon abhängig gemacht, dass die Leute zuerst seine Predigt hörten. Diese seine Predigt folgte oft erst nach der Heilung.

Liebe Grüsse
Hanspeter
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 22:12

Hanspeter hat geschrieben:Jesus hat immer geholfen, wenn er um Hilfe, um Heilung gebeten wurde. Er hat seine Hilfe nicht davon abhängig gemacht, dass die Leute zuerst seine Predigt hörten. Diese seine Predigt folgte oft erst nach der Heilung.


Das lieber Hanspeter ist leider nicht ganz richtig, denn Jesus sagte aller Regel nach zu den Geheilten: "Dein Glaube hat dir geholfen!" - damit dieser Glaube aber entstehen konnte, mußte zuvor Wort aufgenommen werden!

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Hanspeter » Di 4. Feb 2014, 22:16

Jesus hat aber auch Leute geheilt, welch erst infolge dieser Heilung zum Glauben an ihn kamen.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 22:31

Hanspeter hat geschrieben:Jesus hat aber auch Leute geheilt, welch erst infolge dieser Heilung zum Glauben an ihn kamen.


Das war Barmherzigkeit lieber Hanspeter!

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeffrey mc » Di 4. Feb 2014, 22:36

Hanspeter hat geschrieben:
Tulbi hat geschrieben:
In den USA ist es nun so, dass häufig die Suppenküche nur für die offen ist, welche vorher die stündige Predigt angehört haben.

Wie findet ihr eine solche Form der Mission?



Ich finde dies nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass das soziale Angebot davon abhängig gemacht wird, dass man bei der Predigt dabei ist. Ich befürworte aber, dass Suppenküche und Predigt gemeinsam angeboten werden. Das Anhören der Predigt kann aber nur freiwillig sein. Deshalb sollte es andersrum laufen. Jeder, der die Suppenküche nutzen will, soll dies tun dürfen. Wer dazu noch an der Predigt interessiert ist, ist herzlich willkommen.

Jesus hat immer geholfen, wenn er um Hilfe, um Heilung gebeten wurde. Er hat seine Hilfe nicht davon abhängig gemacht, dass die Leute zuerst seine Predigt hörten. Diese seine Predigt folgte oft erst nach der Heilung.


Ich kann deine Meinung akzeptieren!! Ich bin auch viel, viel eher für keine Predigt fürs Essen.
Doch Gott hat uns nicht alles vorgegeben und wir sollen entscheiden. Und manche Entscheidungen treffen manche im Kontext ihres Leben im jeweiligen Punkt ihres Glaubens. Und ich empfinde eine Gefahr, wenn begonnen wird, einen Christen Jesus falsch zu verstehen zugesprochen wird und mit der Liebe zu argumentieren, insbesondere dann, wenn derjenige nichts dazu sagen kann!!! Und Jesus sagte (siehe Lukas (siehe oben)) kein Gebot und kein Verbot, während er von einem Gläubigen sprach. Da bin ich gewiss.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon SunFox » Di 4. Feb 2014, 22:58

Tulbi hat geschrieben:In den USA ist es nun so, dass häufig die Suppenküche nur für die offen ist, welche vorher die stündige Predigt angehört haben.

Wie findet ihr eine solche Form der Mission?


Nun lieber Tulbi, so schlimm finde ich dieses nun auch wieder nicht, denn allgemein ist es doch so, das man für das tägliche Brot arbeiten geht!

Wenn nun welche keine Arbeit haben um sich selbst versorgen zu können, warum sollten sie dann nicht zuvor eine Predigt anhören sollen?

Was nun der Einzelne aus der Predigt macht, bzw. für sich mitnimmt, das liegt ja immer noch bei ihm selbst!

Ich denke das viele Menschen sogar sagen: "Heute gehe ich wieder in die Kirche XYZ und höre mir einen Gottesdienst an und im Anschluss daran sitze ich dann mit all den anderen zusammen und bekomme was Gutes zu essen!"

Auf der einen Seite beschimpft man immer wieder die Mittellosen als Sozialschmarotzer, aber wenn eine Kirche oder Mission in der Art und Weise vorgeht, dann hat man daran auch etwas auszusetzen!

Also ich finde es nicht verwerflich, wenn man sich auf diese Art eine warme Mahlzeit "erarbeiten" muß!

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon lionne » Di 4. Feb 2014, 23:57

Nun, wie schon gesagt, war ich ja gestern Abend an einem solchen Anlass, wo kostenloses Essen serviert wurde, wobei es orab eine kl. Predigt von rund 10 Minuten gab. Ich habe mir schon gestern Abend die Frage gestellt, ob meine 'Menschenliebe/Nächstenliebe' wohl ausreichen würde, um das zu leisten, was diese - ich nenn' sie mal - Jesus-Nachfolgerinnen und Jesus-Nachfolger - dort gestern Abend geleistet haben. Da sag ich persönlich nur: Chapeau!
Ich finde solche Anlässe, wie ich gesten einen miterleben durfte, in Ordnung. Sie leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag in der Oeffentlichkeit, wobei es die Oeffentlichkeit (oeffentliche Hand) nichts kostet! Dieses (kleine) christliche Werk, das ich besuchen durfte, finanziert sich ausschliesslich aus privaten Spenden....
Noch etwas: es ist freiwillig dort hinzugehen!! Keine/r wird gezwungen!!
LG lionne :baby:
Zuletzt geändert von lionne am Mi 5. Feb 2014, 00:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeshu » Di 4. Feb 2014, 23:58

Ich weiß, ich bin spät dran mit der Antwort, aber ich finde die Frage wichtig...

Tulbi hat geschrieben:
Eine Frage an alle:
Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


Ich verstehe das Wort „richten“ in vielerlei Beziehung anders als andere.
Es heißt für mich nicht unbedingt über mich urteilen, oder mich sogar zu verurteilen, sondern mehr mich in die richtige „Richtung“ lenken. Also Gott, bzw. Jesus (und nur der, weniger die Bibel) führen mich so. Und das will ich gerne.
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 5. Feb 2014, 00:21

Tulbi hat geschrieben:
Eine Frage an alle:
Warum gebt ihr Gott das Recht über euch zu richten?


Wer sind wir, dass wir Gott Rechte einräumen. Durch Gott(es Wort), wie ich und viele andere ihn beim Wort nehmen, ist bekannt, dass man sich für oder gegen Gott entscheiden kann bzw. wird. Und diese Entscheidung von einem Menschen, ohne für die Hölle erschaffen worden zu sein, wird Gott das tuen lassen, wovon er sprach: entweder Himmel oder Hölle. Und ja: Gott ist gerecht und liebt. Er sandte seinen Sohn für unsere Errettung. Und jeder hat, wird oder wird Gottes Angebot annehmen können. Und für jeden ist Platz im Himmel. Und wir können ihm glauben. Doch wer Gott nicht glaubt bzw. ihn nicht liebt, nicht auf ihn hört und ihm nicht folgt, ist auf den Spuren von Adam und Eva beim Sündenfall (ohne 2. "Chance") oder wie Luzifer mitsamt seinen Dämonen aus dem Himmel geworfen wurde. Das kann man anfechten. Ich weiß, gehöre aber Gott sei Dank nicht dazu. Dazu: eine Christin sagte mir schon, dass jeder in den Himmel kommt und dass "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" von der Kirche erfunden wurde. Und hier kann man schon sehen, wie gegensätzlich 2. Tod oder "töte"(im AT) verstanden werden kann und was dazu für Themen, die man dazu verstehen kann im Umlauf sind. Z.B. so was läuft leider Gottes ab. bla, bla, bla
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeshu » Mi 5. Feb 2014, 16:48

Lionne hat geschrieben:
Nun, wie schon gesagt, war ich ja gestern Abend an einem solchen Anlass, wo kostenloses Essen serviert wurde, wobei es orab eine kl. Predigt von rund 10 Minuten gab.
Ich habe mir schon gestern Abend die Frage gestellt, ob meine 'Menschenliebe/Nächstenliebe' wohl ausreichen würde, um das zu leisten, was diese - ich nenn' sie mal - Jesus-Nachfolgerinnen und Jesus-Nachfolger - dort gestern Abend geleistet haben. Da sag ich persönlich nur: Chapeau!


Die Frage muss man sich auch stellen, das muss teilweise ganz schön an die Substanz gehen. Ich habe eine Freundin, die oft schon auf Weihnachten in ihrer Familie verzichtet hat, um an diesem Abend bei einem solchen Essen in größerem Stil, mitzuhelfen. Sie hat mir viel erzählt und hat gemeint, sie schafft es dort eigentlich nur hauptsächlich in der Küche mitzuhelfen, weil wenn sie mal "raus" muss und Teller einsammeln, dann wird es heftig zu sehen, in welchem Zustand dort Menschen verweilen, oder selbst wie glücklich sie in ihrem sichtbaren Elend aussehen. Wie stark sie nach Kontakt und Halt, oder auch nur nach Beachtung suchen. Das wäre manchmal kaum zum Aushalten für sie. Ich weiß auch nicht, ob ich es könnte. Auf Dauer zumindest.

Die Predigt davor ist somit bestimmt auch eine große Stütze für die christlichen Helfer selbst, damit sie dadurch und ihren Glauben an Jesus zusätzlich Kraft bekommen, um solch ein eventuell psychisch oder auch körperlich sehr belastendes Essen für alle Beteiligten gut bewerkstelligen zu können.
Also das ist dann für mich gut nachzuvollziehen und natürlich absolut in Ordnung!

Und zu diese Christen kann auch ich nur sagen: GROSSEN
:respekt:

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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeshu » Mi 5. Feb 2014, 21:16

Kingschild hat geschrieben:
Ach Jeshu, ich kann Dir nur sagen ich kenne das Betteln aus eigener Erfahrung und ich weiss welche Hilfe nötig war das ich nicht mehr dort bin, wo ich einmal war. Es war nicht die kurzfristige Hilfe, die mir täglich den Bauch füllte, sondern es war die Hilfe, welche nachhaltig war. Die geistige Nahrung hat meinen Hunger nachhaltig gestillt, die Weltliche Nahrung führte lediglich dazu, dass ich am nächsten Tag, wieder die Hohle Hand machen musste.
......
Nächstenliebe bedeutet für mich nicht den Menschen dort gefangen zu halten, das er täglich die Hohle Hand machen muss, Nächstenliebe bedeutet für mich hinaus führen, verändern und wer das nicht will (verachtet) der darf ruhig auch mal die Konsequenzen seiner Wahl, am eigenen Leibe erfahren. Anleitung zur Umkehr, ist nicht verwerflich.

Hilfe soll und muss nachhaltig sein, nicht nur den nächsten Stoff finanzieren oder den Bauch füllen.


Hallo Kingschild,
sehr mutig, Deine Offenheit, doch auch nur so kann ich Deine von mir stark kritisierte Antwort erst wirklich verstehen und somit anders einordnen.
Mein eigenes Leben wäre normalerweise völlig „behütet“ und scheinbar „absolut sicher“ verlaufen, aber ich wollte immer daraus entfliehen und habe extremen Umgang mit Menschen und Situationen gesucht. Und auch gefunden. Aber nie habe ich dann mehr gelernt als in Phasen des am „Anschlag-Seins“ von Leid - und dieses Thema hatten wir beide schon einmal – scheinbar kommen wir hier nicht aus, auf diese Weise vermutlich am meisten hinzuzulernen zu können in unserem Leben, vielleicht auch zu müssen.

Sobald man keinen eigenen Schmerz mehr wegen sich selbst verspürt, empfindet man ihn plötzlich für andere. Und dann ist man auf dem richtigen Weg – glaube ich.

LG
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon kingschild » Do 6. Feb 2014, 12:35

Jeshu hat geschrieben:
Hallo Kingschild,
sehr mutig, Deine Offenheit, doch auch nur so kann ich Deine von mir stark kritisierte Antwort erst wirklich verstehen und somit anders einordnen.
Mein eigenes Leben wäre normalerweise völlig „behütet“ und scheinbar „absolut sicher“ verlaufen, aber ich wollte immer daraus entfliehen und habe extremen Umgang mit Menschen und Situationen gesucht. Und auch gefunden. Aber nie habe ich dann mehr gelernt als in Phasen des am „Anschlag-Seins“ von Leid - und dieses Thema hatten wir beide schon einmal – scheinbar kommen wir hier nicht aus, auf diese Weise vermutlich am meisten hinzuzulernen zu können in unserem Leben, vielleicht auch zu müssen.

Sobald man keinen eigenen Schmerz mehr wegen sich selbst verspürt, empfindet man ihn plötzlich für andere. Und dann ist man auf dem richtigen Weg – glaube ich.

LG
Jeshu


Hallo Jeshu

Fakt wäre ja, gewisse Wege könnten wir vermeiden, von Anfang an. Auch ich hätte eine Basis gehabt, das ich den Weg, ohne grosse selber gesuchte Umwege, hätte gehen können.

Was man aber wählt, dazu muss man dann auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Gerade im Hinblick auf Schmerz und Leid können wir nicht alles verhindern aber vieles könnten wir uns eben ersparen. Wenn man unschuldig leidet, so ist das tragisch, wenn man aber durch Selbstverschulden leidet, so kann Zucht einem trotzdem auf den richtigen Weg zurück bringen.

Zumindest wenn man aus den Umwegen lernen will und versucht sie zu vermeiden.

Weisst Du im Hinblick auf meine damalige Situation, haben mich Leute auf der Strasse auf den rechten Weg hingewiesen und sie liessen mich in meinen damaligen Augen im Stich. Im nachhinein muss ich aber sagen, diese haben mir die Wahrheit gesagt und ich wollte sie nicht annehmen. Lieber wandte ich mich meinen damaligen Freunden zu welche waren: Jammern, Stolz und Hass auf alle guten Werte.

Der Herr segnet das Werk der Hände kann ich heute bezeugen. Die Faulheit und andere krumme Wege fördert er nicht. Dies muss man auch zuerst hören, zur Kenntnis nehmen und annehmen, wenn man etwas verändern will.

Verstehe mich richtig es gibt Menschen die kommen unschuldig in Not, es gibt aber auch viele die tragen mit Ihrem Verhaltensweisen dazu bei, das die Not eben hausgemacht ist, ich gehörte zu diesen und mir hat die Predigt nicht geschadet. Mit meinen Spendengeldern möchte ich weise um gehen und bin eben sehr skeptisch, gerade dort wo die krummen Wege noch Bestandteil des Lebens sind und man diese sogar noch als gangbar und voller Stolz propagiert und nicht von Ihnen lassen will. Not lindern ja, krumme Weg fördern nein und dort weise zu handeln ist nicht immer so einfach.

Ich kenne ja die Verhältnisse in Amerika nicht und deshalb traue ich einfach der Kirche dort zu, das sie weiss, was nötig ist.

God bless
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Re: Mission in Form von Sozialarbeit

Beitragvon Jeshu » Do 6. Feb 2014, 13:53

Kingschild hat geschrieben:
Lieber wandte ich mich meinen damaligen Freunden zu welche waren: Jammern, Stolz und Hass auf alle guten Werte.
........
Der Herr segnet das Werk der Hände kann ich heute bezeugen. Die Faulheit und andere krumme Wege fördert er nicht. Dies muss man auch zuerst hören, zur Kenntnis nehmen und annehmen, wenn man etwas verändern will.


Hi Kingschild!
So wie Du das oben beschreibst, so funktioniert Leben im Sinne von Jesus tatsächlich nicht. Jammern, klagen, schimpfen und nichts als frustriert die Hände in den Schoß zu legen und das Vorgehen dann als "Stolz" zu bezeichnen. Das bringt wirklich niemandem etwas. Einem selbst nicht und anderen erst recht nichts. Da hast Du vollkommen Recht, da kann ein ordentlicher Schubs in die richtige Richtung schon ganz hilfreich sein.

Ausnahme: "unverdiente" Krankheiten, die leider immer wieder ausgerechnet rechtschaffendste, liebe Menschen heimsuchen (was mir in Gottes Sinn ein Rätsel ist und auch immer bleiben wird). Also wenn es für mich "ungerechterweise" ausgerechnet Menschen trifft, die in ihrem eigentlich bereits "christlichen" Leben durch die Krankheit förmlich ausgebremst werden - und eventuell bereits in "Mission" waren und schließlich selbst in die Nöte kommen und plötzlich auf soziale Hilfe angewiesen sind. Aber die sind ohnehin meistens am wenigsten "anspruchsvoll".

Also Dein letztes Résumé: "Not lindern ja, krummen Weg fördern nein und dort weise zu handeln ist nicht immer so einfach" kann ich zu 100% unterschreiben.

LG
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