Heidnische Bräuche

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Heidnische Bräuche

Beitragvon Spam1 » Fr 17. Aug 2007, 17:57

Huhu

Warum wissen unsere Kinder nicht mehr was sie überhaupt feiern? Ich finde es besch***** wenn Kinder nicht mehr wissen, dass der Osterhase ein Zeichen der Fruchtbarkeit ist und nichts mit "Jesus" und "Gott" zu tun hat.

Uns Heiden wurden viele Feste einfach aus dem Kalender gestrichen... oder sie wurden mit christlichen Festen gemixt! Das finde ich eine Frechheit.

Was mich stört ist, dass das nicht mal in den Schulen gelernt wird.

Ich musste die wahre Bedeutung von Weihnachten und dem Baum und so erst später herausfinden... und das per Zufall *heul*

Ich bin stolz auf unsere Feiertage, wie sie mal im Original waren. ZB wenn die Tage kürzer werden *Freu*

editiert wegen Missachtung der Netikette

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Chitsuki » So 19. Aug 2007, 09:11

*lächel*

*hust* weihnachten *hust*, das wohl heidnischste Fest überhaupt^^´

Aber das Christentum ist eine erobernde Religion, hat es in den letzten Jahrhunderten schon mehr als genug bewiesen.
Das Pentagramm ist leider kein satanistisches Zeichen, ihr könnt die Hände wieder von den Augen nehmen ;)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Scardanelli » So 19. Aug 2007, 09:29

@Spam1,
Warum wissen unsere Kinder nicht mehr was sie überhaupt feiern? Ich finde es besch***** wenn Kinder nicht mehr wissen, dass der Osterhase ein Zeichen der Fruchtbarkeit ist und nichts mit "Jesus" und "Gott" zu tun hat.
Du kannst ja deinen Kindern erklären, dass der Osterhase etwas mit Fruchtbarkeit zu tun hat. In aller Regel bedeutet der Osterhase für Kinder, das sie Ostereier suchen können und ob sie sich dabei für Fruchtbarkeit interessieren, ist sehr fraglich, es sei denn, du willst ihnen das aufzwingen, sozusagen gegen ihren Willen missionieren. Also vor dem Aussenden der Kinder, um die Ostereier zu suchen, kannst du dich ja vor die Kinder hinstellen und ihnen deinen Vortrag der Wahrheit über den Osterhasen erzählen. Dann kannst du gleich erfahren, wie lange dir diese Kinder aufmerksam zuhören werden. Dann wirst du es vielleicht besch***** finden, dass dir die Kinder gar nicht zuhören werden.

Die Vorstellung, dass Gott mit Fruchtbarkeit nichts zu tun habe, ist ein interessanter Gedanke, den du vielleicht anhand der Bibel einmal problematisieren könntest.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Petros » So 19. Aug 2007, 09:29

Original von Spam1
Huhu

Warum wissen unsere Kinder nicht mehr was sie überhaupt feiern? Ich finde es besch***** wenn Kinder nicht mehr wissen, dass der Osterhase ein Zeichen der Fruchtbarkeit ist und nichts mit "Jesus" und "Gott" zu tun hat.

An Weihnachten feiert man die Geburt des Herrn, was sonst?


Uns Heiden wurden viele Feste einfach aus dem Kalender gestrichen... oder sie wurden mit christlichen Festen gemixt! Das finde ich eine Frechheit.

Ja, und?
Die Heiden gibt es auch nicht mehr...


Was mich stört ist, dass das nicht mal in den Schulen gelernt wird.

Dass Christus kein Tannenbaum ist und dass er auch kein Osterhase ist, weiss wohl jedes Kind. :baby:


Ich musste die wahre Bedeutung von Weihnachten und dem Baum und so erst später herausfinden... und das per Zufall *heul*

Erm... Weihnachten hat nur eine Bedeutung: Das Licht der Welt ist geboren, die wahre Sonne Jesus Christus.
Alle anderen Gottheiten sind falsch, nur er ist das Heil der Welt.
Deswegen wurde der 25. Dezember, Geburtstag des Sonnengottes, christianisiert.


Ich bin stolz auf unsere Feiertage, wie sie mal im Original waren. ZB wenn die Tage kürzer werden *Freu*

An Weihnachten werden die Tage "länger"....


Dieses ganze Zeugs aus dem Osten kann mir gestohlen bleiben..."gott", "jesus" und "Kreuz"

Das Heidentum wurde auch aus dem Osten importiert...
Götter-Recycling war gang und gäbe.
Aphrodite wurde Venus, Athene Minerva, Zeus Jupiter etc.

Ausserdem waren auch ägyptische Gottheiten sehr beliebt.
Isis und Horus etc.

Freya, Thor etc. sind auch nur Klone älterer Gottheiten.

LG Petros
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Petros » So 19. Aug 2007, 09:31

Original von Scardanelli
Die Vorstellung, dass Gott mit Fruchtbarkeit nichts zu tun habe, ist ein interessanter Gedanke

Ehm... Was soll das?
„Euer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes“. (vgl. 1 Kor 6, 19)
Eigentlich suchen wir in allem nur Eines: Die Spur dieses göttlichen Geistes, dieses himmlischen Feuers, ohne die diese Welt für uns nur Finsternis wäre. (Charles de Montalenbert)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Lamdil » So 19. Aug 2007, 11:55

Original von Petros
An Weihnachten feiert man die Geburt des Herrn, was sonst?

Du kannst ja feiern was du willst, ich feiere ein paar enspannte Tage gemeinsam in Ruhe mit meiner Familie.



Original von Petros
Die Heiden gibt es auch nicht mehr...

Naja, totgesagt leben länger. Es gibt noch Heiden.



Original von Petros

Was mich stört ist, dass das nicht mal in den Schulen gelernt wird.

Dass Christus kein Tannenbaum ist und dass er auch kein Osterhase ist, weiss wohl jedes Kind. :baby:

Ich finde, sowas sollte durchaus in den Religionsunterricht: wie verschiedene Religionen ihre Spuren in unserem Alltag hinterlassen haben. Wozu ist der Reli-Unt. eigentlich da, wenn die Kinder nicht mal das lernen?



Original von Petros
Erm... Weihnachten hat nur eine Bedeutung: Das Licht der Welt ist geboren, die wahre Sonne Jesus Christus.

Für dich vielleicht. Aber du bist nicht der Nabel der Welt.



Original von Petros
Alle anderen Gottheiten sind falsch, nur er ist das Heil der Welt.

Ja ja und andere Religionen sagen, dass die Bibel falsch ist. Eine bestimmte, die ich hier nicht nennen möchte, sieht in eurem YHW sogar einen bösartigen Berggeist.



Original von Petros

Ich bin stolz auf unsere Feiertage, wie sie mal im Original waren. ZB wenn die Tage kürzer werden *Freu*

An Weihnachten werden die Tage "länger"....

Ja, aber ab Midsommer werden sie kürzer. Er schrieb ja ZB und hier geht es ja nicht nur um Weihnachten, sondern um verschiedene Heidnische Feiertage.

Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Chitsuki » So 19. Aug 2007, 18:53

Die Heiden gibt es auch nicht mehr...


Vielleicht bin ich falsch informiet aber sind laut Bibel Heiden nicht alle, die nicht dem Christlichen Glauben folgen?

Sonst gäbe es noch die "typischen" Heiden, Wicca und esoterische Glaubensrichtungen.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Enggi » So 19. Aug 2007, 19:12

Original von Chitsuki
Die Heiden gibt es auch nicht mehr...


Vielleicht bin ich falsch informiet aber sind laut Bibel Heiden nicht alle, die nicht dem Christlichen Glauben folgen?

Sonst gäbe es noch die "typischen" Heiden, Wicca und esoterische Glaubensrichtungen.
Laut Bibel sind alle Nichtisraeliten Heiden, und dazu zähle ich mich ebenfalls. Es gibt Christen aus den Heiden und Christen aus den Israeliten.

Die Kirche hat den Begriff der Heiden eingeschränkt auf nichtchristliche Heiden. Somit gibt es Heiden im engeren Sinn und Heiden im weiteren (ursprünglichen oder biblischen) Sinn.

Die Elberfelder Bibel übersetzt den Begriff mit Nationen, was eigentlich verständlicher ist. Die Vereinten Nationen sind somit die Vereinten Heiden, obwohl Israel auch beigetreten ist. Aber Israelit sein ist keine Garantie gegen Un- oder Aberglauben, wie wir aus der Bibel unschwer entnehmen können.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Mo 17. Sep 2007, 14:45

Original von Scardanelli
Du kannst ja deinen Kindern erklären, dass der Osterhase etwas mit Fruchtbarkeit zu tun hat. In aller Regel bedeutet der Osterhase für Kinder, das sie Ostereier suchen können und ob sie sich dabei für Fruchtbarkeit interessieren, ist sehr fraglich, es sei denn, du willst ihnen das aufzwingen, sozusagen gegen ihren Willen missionieren. Also vor dem Aussenden der Kinder, um die Ostereier zu suchen, kannst du dich ja vor die Kinder hinstellen und ihnen deinen Vortrag der Wahrheit über den Osterhasen erzählen. Dann kannst du gleich erfahren, wie lange dir diese Kinder aufmerksam zuhören werden. Dann wirst du es vielleicht besch***** finden, dass dir die Kinder gar nicht zuhören werden.

Du kannst ja deinen Kindern erklären, dass Weihnachten etwas mit Jesu Geburt zu tun hat. In aller Regel bedeutet Weihnachten für Kinder, das sie Geschenke bekommen und ob sie sich dabei für alte Geschichten interessieren, ist sehr fraglich, es sei denn, du willst ihnen das aufzwingen, sozusagen gegen ihren Willen missionieren. Also vor der Bescherung kannst du dich ja vor die Kinder hinstellen und ihnen deinen Vortrag über Weihnachten erzählen. Dann kannst du gleich erfahren, wie lange dir diese Kinder aufmerksam zuhören werden.... ;)




Original von Scardanelli
Die Vorstellung, dass Gott mit Fruchtbarkeit nichts zu tun habe, ist ein interessanter Gedanke, den du vielleicht anhand der Bibel einmal problematisieren könntest.

Ach komm, Du hast doch ganz genau verstanden, worum es ihm ging. 8-)

Grüßle,
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » So 4. Nov 2007, 19:09

Na ja die meisten Heiden sind christlich oder haben die christlichen Werte absorbiert.

Ausserdem hat das Christentum die verschiedenen Formen des religiösen Lebens(Kulte wie Riten) durchaus immer absorbiert.


Es gibt drei Formen der kultischen Ordnung und Symbolordnung.Drei übergreifende Traditionen:

die christliche

die pagan-rassistische(Nazis,Evola z.B.)

die islamokratie.


Und um gegen Lessing zu sprechen nur die Christliche ist die Wahre. :D 8-)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Mo 5. Nov 2007, 09:03


Na ja die meisten Heiden sind christlich oder haben die christlichen Werte absorbiert.

Was genau verstehst Du unter "christliche Werte"?



Es gibt drei Formen der kultischen Ordnung und Symbolordnung.Drei übergreifende Traditionen:

die christliche

die pagan-rassistische(Nazis,Evola z.B.)

die islamokratie.

Viel Ahnung scheinst Du nicht zu haben - dafür aber ein paar klemmende Schubladen. Warum stellst Du pagan mit rassistisch gleich?

Gruß,
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Mo 5. Nov 2007, 17:46

Tue ich nicht lese meine obige Antwort genau.

Es gibt nur diese drei kultische Ordnungen und Symbolordnungen, die übergreifend sind oder versuchen übergreifend zu wirken.

Und wenn der Geldgötze nicht mehr steuert(zusammenbricht oder in die Krise kommt) dann steuert wieder die Religion direkt, dann tritt die Kultur und die Tradition wieder hervor.

Diese drei Ordnungen sind nicht vereinbar.Jeweils eine Logik kann sich nur durchsetzen und die anderen bestimmen und/oder vernichten.

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 08:27

@theokrat:
Ein Bindestrich verbindet zwei Begriffe zu einer Einheit. Pagan und rassistisch schließen sich aber eigentlich gegenseitig aus. Und davon abgesehen ist dir schätzungsweise sehr wohl bewusst, dass Du mit solchen Aussagen dem Begriff "pagan" einen negativen Stempel aufdrückst und Vorurteile schürst, besonders bei Leuten, die mit diesen Dingen nicht sehr vertraut sind.

Was ist mit einer Antwort auf meine erste Frage?
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 11:45

Du da kann ich leider nichts machen dagegen,dass es so ist wie es sich damit verhält.Mit Vorurteilen hat das eben gerade nichts zu tun.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 11:51

Kannst Du, außer ein paar mehr oder minder hochgeschraubt klingende Phrasen in den Raum zu werfen, auch mal ein paar Informationen und nähere Erklärungen liefern, wie Du zu deinen Erkenntnissen kommst? Und eventuell auch auf gestellte Fragen antworten?

Ansonsten ist eine Diskussion nämlich etwas müßig 8-)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 12:21

Nimm als Beispiel der Druiden Irlands.Sie sind friedlich und faktisch geschlossen zum Christentum übergetreten.

Oder nimm den Buddhismus. Nun kann man Buddha pagan-rassistisch intepretieren oder eben christlich.Im ersten Fall habe ich nichts gemeinsam im zweiten kann man sich sehr wohl mit einem Buddhisten verständigen.

Oder nimm als Beispiel die Naturreligionen, da gibt es eine Menge friedlicher Riten die durchaus absorbierbar sind in das Christentum.Aber wenn sie eben auf Trennung zielen dann kann es dort keine Kompromisse geben.

Oder ein weiteres Beispiel: Schrumpf-Köpfe herstellen.Das kann man eben nicht respektiern sondern nur abstellen.Oder Frauen beschneiden usw usw..
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 12:53

Kannst Du mir mal eben eine Definition geben, was Du mit "pagan-rassistisch" genau meinst? Resp. warum Du diese beiden Begriffe so miteinander verbindest?

Und wie sähe deiner Meinung nach eine Interpretation Buddhas nach diesen bzw. christlicher Sicht aus?

Ach ja, und ich wüsste immer noch zu gerne, was Du unter "christlichen Werten" verstehst.....
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 13:06

Nächstenliebe,Barmherzigkeit,Gute Werke tun,Leben in einer Gemeinschaft in Christus,Dienen nicht verdienen,Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit,Liebe als Liebe zum Ganzen.
---------------------------------------------------
pagan-rassistisch das kann man noch steigern;Herrenrassenideologie,pagane Kastenideologie,Trennung.
Du kannst auch von heidnisch-rassistisch sprechen wenn du Spass daran hast.

:shock: 8-) ;)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 13:19

Original von theokrat
Nächstenliebe,Barmherzigkeit,Gute Werke tun,Leben in einer Gemeinschaft in Christus,Dienen nicht verdienen,Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit,Liebe als Liebe zum Ganzen.

Soso, und das sind natürlich ausgewiesen christliche Erfindungen. Gab es vorher bei keinem Volk. Ganz klare Sache :roll:


Original von theokrat pagan-rassistisch das kann man noch steigern;Herrenrassenideologie,pagane Kastenideologie,Trennung.
Du kannst auch von heidnisch-rassistisch sprechen wenn du Spass daran hast.

Ich habe eigentlich überhaupt keinen Spaß dran. Ich bin selbst pagan/Heidin und distanziere mich (wie die meisten Heiden) ganz ausdrücklich von rassistischem Gedankengut. Ausdrücke wie "Herrenrasse" passen mit pagan/heidnisch überhaupt nicht zusammen, und von einer "paganen Kastenideologie" habe ich auch noch nie etwas gehört. Vielleicht das nächste Mal erstmal ein bißchen informieren, bevor mit irgendwelchen Halbargumenten eine ganze Glaubensrichtung diffamiert wird 8-)


BTW, ich weiß natürlich, dass es auch Nazis gibt, die sich selbst Heiden nennen. Genauso gibt es aber auch christliche Rassisten, eine Verbindung zwischen politischer Gesinnung und religiöser Ausrichtung ist also mehr als vage.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 14:21

Nein,von der Symbolordnung und kultischen Ordnung eben nicht.Das das eine versucht jeweils das andere zu überlagern und zu absorbieren oder gar zu vernichten.Und das ist völlig klar.(und das muss eben so sein,da das eine diametral dem anderen widerspricht).

Zur Absorption und Entwicklung:
Ich empfehle da den Alfons Kirchgässner:Geschichte der Kulte und Riten.Müsste es noch in jeder grösseren Bibliothek geben.



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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 14:59

Original von theokrat
Nein,von der Symbolordnung und kultischen Ordnung eben nicht.

Eben nicht was? :? Es wäre etwas übersichtlicher, wenn Du den Teil, auf den Du antortest zitierst...


Original von theokrat
Das das eine versucht jeweils das andere zu überlagern und zu absorbieren oder gar zu vernichten.

Wer versucht was zu überlagern oder vernichten?! Und wieso ist das völlig klar?

Meinst Du damit, dass das rassistische das heidnische absorbieren will - das stimmt zum Teil, umgekehrt jedoch nicht. So wie Du es darstellst erscheint beides mehr oder weniger in einem gleichgewichtigen Kampf um etwas neutrales, aber so ist es nicht. Das heidnische hat eine jahrtausende alte Geschichte und wurde erst in jüngerer Zeit von politisch Extremen für ihre Ideologie in Anspruch genommen bzw. missbraucht. Da ist nichts klar und auch nichts, was so sein muss. Indem Du aber pagan und rassistisch zusammennimmst tust Du genau das, was diese Leute wollen - Du setzt das eine mit dem anderen gleich, als gäbe es eine natürliche Verbindung zwischen beidem.



Original von theokrat
Zur Absorption und Entwicklung:
Ich empfehle da den Alfons Kirchgässner:Geschichte der Kulte und Riten.Müsste es noch in jeder grösseren Bibliothek geben.

Wenn ich mal wieder Zeit zum lesen haben sollte werde ich mir dieses Buch mal genauer ansehen. Sprich, worum es geht, wer der Autor ist und wie weit seine Kompetenzen auf diesem Gebiet sind/waren.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 15:22



Meinst Du damit, dass das rassistische das heidnische absorbieren will -

-Kastenideologie und Rassenideologie sind heidnisch/pagan und mit dem blanken unkontrollierten Despotismus sind sie die Kernbestandteile der pagan-rassistischen kultischen Ordnung und Symbolordnung.


das stimmt zum Teil, umgekehrt jedoch nicht. So wie Du es darstellst erscheint beides mehr oder weniger in einem gleichgewichtigen Kampf um etwas neutrales, aber so ist es nicht. Das heidnische hat eine jahrtausende alte Geschichte und wurde erst in jüngerer Zeit von politisch Extremen für ihre Ideologie in Anspruch genommen bzw. missbraucht. Da ist nichts klar und auch nichts, was so sein muss.

-aber selbstverständlich ist es aus einer christlichen Sicht sehr klar.Entweder die Leutchen praktizieren gelebte Bruderschaft oder etwas ähnliches dann kann man das absorbieren.Wenn sie es aber nicht tun oder Praktiken wie das Sammeln von Schrumpfköpfen dann wird man versuchen das zu unterbinden.

-Übrigens:man kann sogar aus einer alten Gottheit eine Heilige machen.

-Es gab und gibt auch innerhalb von einer christlichen Symbolordnung attavistische Durchbrüche,immer dann wenn es zu Krisen in der gesellschaftlichen Entwicklung kam.Und das Christentum innerhalb seiner Form damit nicht umgehen konnte.(zB.:Neuzeit)

Indem Du aber pagan und rassistisch zusammennimmst tust Du genau das, was diese Leute wollen - Du setzt das eine mit dem anderen gleich, als gäbe es eine natürliche Verbindung zwischen beidem.

-Gibt es durchaus.(so wie es im Christentum eine natürliche Verbindung zum Judentum gibt)

-Du kannst auch von Kaste sprechen was älter ist wie Rasse.
(und um einiges schlimmer).

Wenn ich mal wieder Zeit zum lesen haben sollte werde ich mir dieses Buch mal genauer ansehen. Sprich, worum es geht, wer der Autor ist und wie weit seine Kompetenzen auf diesem Gebiet sind/waren.

-Theologe.Er zeigt auf wie verschiedene Kulte und Riten in das Christentum aufgingen.

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon gingko » Di 6. Nov 2007, 15:41

Was verstehst du unter der ´christlichen Symbolordnung´ ? :?

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 15:48

Original von theokrat
-Kastenideologie und Rassenideologie sind heidnisch/pagan und mit dem blanken unkontrollierten Despotismus sind sie die Kernbestandteile der pagan-rassistischen kultischen Ordnung und Symbolordnung.

Das stimmt einfach nicht, aber ich fürchte, ich rede hier gegen eine Wand Bild

Wie kommst Du darauf, dass pagan/heidnisch und Despotismus zusammengehören? Hast Du dich überhaupt mal weitergehend mit den Begriffen, die Du hier so um dich wirfst beschäftigt?


Original von theokrat
-aber selbstverständlich ist es aus einer christlichen Sicht sehr klar.

Nope, es ist aus deiner (meinetwegen christlichen) Sicht klar, aber lange nicht jeder Christ kommt auf dieselben Gedanken wie Du hier. Und ich bin froh, dass ich das weiß, ansonsten müsste ich nach deiner Ausführung hier ganz klar zu der Sicht kommen, dass Christen von der Welt außerhalb ihres Kosmos nicht sonderlich viel Ahnung haben - und auch nicht bereit sind, dazuzulernen 8-)



Original von theokrat
-Es gab und gibt auch innerhalb von einer christlichen Symbolordnung attavistische Durchbrüche,immer dann wenn es zu Krisen in der gesellschaftlichen Entwicklung kam.(z.B.:Neuzeit)

Mit Verlaub, mir erschließt sich der Zusammenhang deiner Texte nicht. Was hat dies mit der vorherigen Diskussion über pagan und rassistisch zu tun?!


Original von theokrat
Original von Mustikka
Indem Du aber pagan und rassistisch zusammennimmst tust Du genau das, was diese Leute wollen - Du setzt das eine mit dem anderen gleich, als gäbe es eine natürliche Verbindung zwischen beidem.

-Gibt es durchaus.(so wie es im Christentum eine natürliche Verbindung zum Judentum gibt)

-Du kannst auch von Kaste sprechen was älter ist wie Rasse.
(und um einiges schlimmer).

...und dennoch kein heidnischer Begriff. Deine mühselig herbeiformulierte natürliche Verbindung zwischen pagan und rassistisch ist ein Hirngespinst, weil einfach nicht vorhanden.

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 15:54

Symbole/ Symbolordnung,kultische Ordnung: Die spirituellen Erfahrungen, die etwa Moses oder Jesus Christus oder einfach Gläubige machen, führen zu Ordnungssymbolen und danach zu gesellschaftlichen Ordnungstypen. Mythen, philosophische Symbole und symbolische Auslegungen von Offenbarungen konstituieren und beherrschen das Selbstverständnis der Menschen in den "Gesellschaften". So treten menschliche Ordnungen im Verlauf der Geschichte auf, deren Sinn durch die artikulierten Symbole und Symbolordnungen von innen her durch Exegese sichtbar und verständlich gemacht werden können.

Die eine christliche Weltanschauung und christliche politische Religion sowie Theologie ist unerlässlich für das Überleben der ganzen Menschheit.Deshalb ist es unerlässlich die eine wahre ,die christliche Symbolordnung durchzusetzen.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 16:11

Wie kommst Du darauf, dass pagan/heidnisch und Despotismus zusammengehören? Hast Du dich überhaupt mal weitergehend mit den Begriffen, die Du hier so um dich wirfst beschäftigt?

-Es gibt selbstverständlich die Naturvölker und da spreche ich offenbar gegen eine Wand.Entweder praktizieren die Bruderschaft oder was ähnliches dann ist das absorbierbar oder es wird keine Bruderschaft praktiziert dann ist das nicht absorbierbar."He komm vom Baum runter brauch einen neuen Schrumpfkopf damit ich bei den Frauen und den Ahnen gut ankomme.Ausserdem nimmt so die Gesammtenergie des Stammes oder der Sippe zu."

-Despotismus:Zusammenhang den gibt es in der fürchterlichsten Form bei in der asiatischen Despotie und den Azteken.


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-Es gab und gibt auch innerhalb von einer christlichen Symbolordnung attavistische Durchbrüche,immer dann wenn es zu Krisen in der gesellschaftlichen Entwicklung kam.(z.B.:Neuzeit)

Mit Verlaub, mir erschließt sich der Zusammenhang deiner Texte nicht. Was hat dies mit der vorherigen Diskussion über pagan und rassistisch zu tun?!

-Wenn die Form zu erstarrt ist zu wenig umfassend.Wenn gewisse Widersprüche innerhalb der Tradition aufbrechen.(da Tradition als Tradition blind ist)

-Siehe Hexenverfolgung oder auch die Rassenideologie in Spanien der Neuzeit.

-Das heidnische Rom die Hure Babylon.Augustinus.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 16:21

Original von theokrat
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Wie kommst Du darauf, dass pagan/heidnisch und Despotismus zusammengehören? Hast Du dich überhaupt mal weitergehend mit den Begriffen, die Du hier so um dich wirfst beschäftigt?

-Es gibt selbstverständlich die Naturvölker und da spreche ich offenbar gegen eine Wand.Entweder praktizieren die Bruderschaft oder was ähnliches dann ist das absorbierbar oder es wird keine Bruderschaft praktiziert dann ist das nicht absorbierbar."He komm vom Baum runter brauch einen neuen Schrumpfkopf damit ich bei den Frauen und den Ahnen gut ankomme.Ausserdem nimmt so die Gesammtenergie des Stammes oder der Sippe zu."

Klischees sind doch was wunderbares, nicht? :roll:
Ich werte dein Post mal als "nein" auf meine oben genannte Frage.
Was soll eigentlich dein ewiges Gerede vom absorbieren - es weckt in mir irgendwie die Vorstellung von einem riesigen Monster, dass alles um sich herum entweder zerstören oder verschlingen (absorbieren) will.....


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-Despotismus:Zusammenhang den gibt es in der fürchterlichsten Form bei in der asiatischen Despotie und den Azteken.

Eine der fürchterlichsten Formen des Despotismus fand ich im AT. Und ebenso in so manchen christlich geprägten Staatsformen.



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-Es gab und gibt auch innerhalb von einer christlichen Symbolordnung attavistische Durchbrüche,immer dann wenn es zu Krisen in der gesellschaftlichen Entwicklung kam.(z.B.:Neuzeit)

Mit Verlaub, mir erschließt sich der Zusammenhang deiner Texte nicht. Was hat dies mit der vorherigen Diskussion über pagan und rassistisch zu tun?!

-Wenn die Form zu erstarrt ist zu wenig umfassend.Wenn gewisse Widersprüche innerhalb der Tradition aufbrechen.(da Tradition als Tradition blind ist)

Also gibt es keinen Zusammenhang, dachte ich´s mir doch.

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 16:45


Klischees sind doch was wunderbares, nicht?

-Nein leider keine Klischees.Die Entwicklung vom Mythos zur Religion ist für die Menschen eine grosse Erleichterung.
(oder möchtest du die Industrie und Technik wegschmeissen)
-Auch völkischen Partikularismus ist nicht die Lösung.(nur die eine Gemeinschaft in J.Christus).

Was soll eigentlich dein ewiges Gerede vom absorbieren - es weckt in mir irgendwie die Vorstellung von einem riesigen Monster, dass alles um sich herum entweder zerstören oder verschlingen (absorbieren) will.....

-Eben nicht nur Hegemonie oder dergleichen. Absorption meint,dass es nur noch eine Struktur gibt.Alle sind in dieser einen Struktur der Gemeinschaft drin.Es gibt kein Aussen mehr.

-Auch kein Bittsteller-Antragesteller Verhältnis mehr.Alle sind Eins.("Bei-Sein-In" und nicht "In-Sein-Bei";).

-So wird der Staat vergemeinschaftet.Nation wird zur Hyper-Nation verschmolzen und in die Gemeinschaft der Gemeinschaften absorbiert.

Original von theokrat
-Despotismus:Zusammenhang den gibt es in der fürchterlichsten Form bei in der asiatischen Despotie und den Azteken.

Eine der fürchterlichsten Formen des Despotismus fand ich im AT. Und ebenso in so manchen christlich geprägten Staatsformen.

-Nein eben nicht.Christliche Despotien waren gebremste Despotien(eigentlich nur in Russland).Im Gegensatz zu China.

-Gott ist ein Gott der Geknechteten,Armen und der Gott des AT ist ein Gott der bei seinem Volk steht. Im Judentum ist Gott also ein Nationalgott.Im Christentum wird er Gott der ganzen Welt.

-Wichtig ist, dass der Staat,die Maschine der Organisation und Kooperation christlich beseelt werden.(ansonsten ist er nur eine seelenloses Monster).
------------------------------
Also gibt es keinen Zusammenhang, dachte ich´s mir doch.

-das was da durchbrach war die blinde Natur.Es war Paganismus und Heidentum.

Gegen das Trennen! Für das Ganze.

Amen! Für das Heil der Welt! Das Ganze erwache!
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Di 6. Nov 2007, 17:03

Könntest Du dich vielleicht mal mit der Technik des richtigen Zitierens auseinandersetzen? Das würde deine Beiträge etwas übersichtlicher machen, danke.

Original von theokrat
-Nein leider keine Klischees.Die Entwicklung vom Mythos zur Religion ist für die Menschen eine grosse Erleichterung.

Du stellst Naturvölker als Schrumpfkopfsammelnde Halbaffen dar und behauptest, das wäre kein Klischee?!

Original von theokrat
-Auch völkischen Partikularismus ist nicht die Lösung.(nur die eine Gemeinschaft in J.Christus).

Fremdwörter machen wesentlich mehr Eindruck, wenn auch die Grammatik stimmt :tongue:


Original von theokrat
-Eben nicht nur Hegemonie oder dergleichen. Absorption meint,dass es nur noch eine Struktur gibt.Alle sind in dieser einen Struktur der Gemeinschaft drin.Es gibt kein Aussen mehr.

-Auch kein Bittsteller-Antragesteller Verhältnis mehr.Alle sind Eins.("Bei-Sein-In" und nicht "In-Sein-Bei";).

-So wird der Staat vergemeinschaftet.Nation wird zur Hyper-Nation verschmolzen und in die Gemeinschaft der Gemeinschaften absorbiert.

Schöne neue Welt, hm? Mir graut bei dieser Zukunftsvision.


Original von theokrat
-Gott ist ein Gott der geknechteten,armen und der Gott des AT ist ein Gott der bei seinem Volk steht. Im Judentum ist Gott also ein Nationalgott.Im Christentum wird er Gott der ganzen Welt.

-Wichtig ist, dass der Staat,die Maschine der Organisation und Kooperation christlich beseelt werden.(ansonsten ist er nur eine seelenloses Monster).

Wirklich, Du machst mir Angst....


Original von theokrat
-das was da durchbrach war die blinde Natur.Es war Paganismus und Heidentum.

Bei Hexenverfolgung und Rassenideologie bricht Natur bzw. Heidentum durch? :shock:
Ich zitiere an dieser Stelle mal Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten"

Und bitte, bitte, setz dich mal ein paar Stunden hin und informier dich über die Begriffe Heidentum, Paganismus, und auch ein bißchen über Geschichte.

Einen schönen Abend noch,
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 17:27

Natur-Wissenschaft-Scholastik.Noch ein paar Begriffe:

Die Geschichte der Wissenschaft ist die Geschichte eines patriarchalen Verhältnisses, nämlich das der Naturbeherrschung. Die Sozialwissenschaften sind dabei nur aus der Vorstellung der Kontrolle der sozialen Natur entstanden. Die Wissenschaft ist nicht mehr wie die innwendige und auswendige Abstraktion der Naturbeherrschung. Die Naturbeherrschung ist An-Sich sinnlos, orientiert sie sich nicht an der Weiterentwicklung der Möglichkeit der Menschen. Die Scholastik war prinzipiell die höchste Form menschlicher Existenz, da sie die Entwicklung der Wissenschaft und des Menschen an den Glauben band. Der Glaube war damals leider noch nicht soweit bewusste Theokratie zu sein, um in der bewussten Entwicklung Gottes Werk zu tun, d.h. Naturbeherrschung als Allmacht einzusetzen zur totale Integration aller Universa. Wissenschaft und Glauben sind in der Trennung voneinander, die Verselbständigung der gesellschaftlich gewordenen Naturgewalt und damit die Selbstvernichtung. Nur die Erlösung durch die christlich-jüdische Tradition hat die Potenz die Einheit von Wissenschaft und Glauben(=bewusste Religion) zu stiften.Denn die Entfremdung kann eben nicht durch die Abschaffung des Glaubens überwunden werden, da der Glaube die einzige Möglichkeit ist die Menschen in ihrer Exsistenz einzubinden. Gottlosigkeit ist hier mit Wahnsinn gleichzusetzen. Eine neue Scholastik ist die einzige Möglichkeit das Weltheil zu errichten und dem Tod zu begegnen.


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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon gingko » Di 6. Nov 2007, 17:46

Original von theokrat
Die eine christliche Weltanschauung und christliche politische Religion sowie Theologie ist unerlässlich für das Überleben der ganzen Menschheit.Deshalb ist es unerlässlich die eine wahre ,die christliche Symbolordnung durchzusetzen.


Du vermischt christlichen Glauben mit Machphantasien.
Hat es leider immer wieder gegeben - aber entspricht nicht dem NT.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Di 6. Nov 2007, 17:56

Den Propheten,Jesus Christus,Aposteln,Heiligen und alle Väter.
Ich mag besonders auch Benedikt und Kaiser Karl der Grosse wenn es um Mission geht.

Also das NT und die ganze Tradition

:] 8-) :D :P ;) :baby:
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Enggi » Di 6. Nov 2007, 20:39

Was theokrat so von sich gibt, editiert
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Grasy » Mi 7. Nov 2007, 01:14

Original von theokrat
Ich mag besonders auch Benedikt und Kaiser Karl der Grosse wenn es um Mission geht.


Ich halte das für sehr fragwürdig! Was denn für Mission? Meinst du Kriege gegen die Heiden? Nene...

Auch wenn ich hier gerne in einem christlichem Staat leben würde so kann ich´s doch nicht als meinen Auftrag erkennen deswegen die anderen Menschen umzubringen - und ebenso wenig so einen Staat mit Gewalt zu erzwingen. Jesus Christus kommt bestimmt. Kreuzzüge sind da nicht nötig - ja in meinen Augen ein Übel.


Mfg,
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Mi 7. Nov 2007, 10:13

Es geht hier nicht um irgendeinen christlichen Staat.Staat wird vergemeinschaftet.

Deine Position macht das Christentum zu einer völlig inhaltslosen und letztendlich überflüssigen Angelegenheit für Sonntagspredigten ohne jeglichen Gehalt.

Das sich das Christentum weiterentwickelt hat und auch inhaltlich anders mit Problemen umgehen kann ist klar und wird nicht in abrede gestellt.Wie schon gesagt wenn Heiden und Pagane sich christlich verhalten oder leben nach christlichen Grundsätzen; No problem.Wenn Heiden und Pagane aber Rassenlehren und ein Kastensystem anstreben dann sehrwohl.Christen die mit solchen Heiden zusammenarbeit sind der Trennung anheimgefallen.Das TRENNEN ist das Böse.Da macht es keinen Unterschied wie man sich schimpft.

Siehe auch meine Kommentare im Thread "Wie sollen Christen wählen."
http://forum.jesus.ch/thread.php?threadid=12879&boardid=22&page=9#121

Jesus war auch der Tempelreiniger und Jesus war auch ein Jesus der Apokalypse.

Original von Grasy


Ich halte das für sehr fragwürdig! Was denn für Mission? Meinst du Kriege gegen die Heiden? Nene...

Auch wenn ich hier gerne in einem christlichem Staat leben würde so kann ich´s doch nicht als meinen Auftrag erkennen deswegen die anderen Menschen umzubringen - und ebenso wenig so einen Staat mit Gewalt zu erzwingen. Jesus Christus kommt bestimmt. Kreuzzüge sind da nicht nötig - ja in meinen Augen ein Übel.


Mfg,
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Mi 7. Nov 2007, 10:25

Original von theokrat
Die eine christliche Weltanschauung und christliche politische Religion sowie Theologie ist unerlässlich für das Überleben der ganzen Menschheit.Deshalb ist es unerlässlich die eine wahre ,die christliche Symbolordnung durchzusetzen.

Ach wie gerne würde ich die Menschen in 1000 Jahren sehen, die sich über solche Aussagen amüsieren :D :tongue:
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon theokrat » Mi 7. Nov 2007, 10:47

Wie schon gesagt die Alternative zur christlichen Symbolordnung :baby: sind:

pagan-rassistische Symbolordnung(Kasten oder Rassendiktatur)
:(
oder

Islamokratie
:x
Aber bei deiner Position Mustikka, wäre es wohl nur völkischer Partikularismus.So was wie eine Menschheit gibt es dann wohl nicht mehr.Nur noch eine Ansammlung von Sippen und Stämmen oder Kriegsherren. :D
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Genussdenker » Mi 7. Nov 2007, 11:03

@"theokrat" :

Ob deine Ansichten berechtigt sind oder nicht, lassen wir mal vorerst aussen vor.
Und vielleicht mangelt es dir auch nicht an Geschichtskenntnis.
Dennoch bringst du einige Dinge durcheinander, welche ein ideologisiertes Geschichtsverständnis suggerieeren.

Einst habe ich mal einen Thread mit dem Titel "Beeinflusst Kultur den Glauben mehr als umgekehrt" eröffnet. Oder so ähnlich hiess er. Dies meinte im allgemeinen unser Thema.

Nun, was du über die Trennungen (bez. Scholastik) sagst, ist an sich nicht falsch. Doch entspringen deine diesbezüglichen Aussagen, einem leider heute populären verklärten Verständnis und Bild über diese Zeit. Und zwar bis hin zum Begriff "Paganismsus". Denn du meintest insbesndere den Neopagananismus.

Religion kann sich niemals von der Kultur lösen, sondern ist selbst Teil von ihr. So wie in der Wechselwirkung Religion die Kultur beeinflusst.
Daher finde ich den Rückgriff auf die Scholastik interessant.
Doch war es eben die Scholastik, welche aus dieser vermeintlichen Einheit die erste begriffliche Seperatierung schuf.
Zu dieser Zeit war die Religion(Kirche) gleich doppelt gefordert. Denn einerseits mussten im Zuge der Christianisierung Eingeständnise gemacht werden, von denn wir heute noch Zeugen sind.
Ein Blick auf den Kalender sollte als Beispiel mal genügen.

Doch die andere Seperatierung war wohl langfristig gesehen sehr viel nachhaltiger! Denn die kulturellen Bezüge konnten stets im Zuge theologischer Reformen wieder abgeändert und somit korrigiert werden.
Weniger aber Begriffliche Bezüge.
Hier sprech´ ich natürlich den Universalienstreit an.

Auf diesen wird natürlich meist ungerne eingegangen.
Aus heutiger begrifflicher Perspektive wird diese damalige Seperatierung leider gerne als Spaltung interpretiert. Auf der Ebene der Metaphysik könnte man von einer solchen Spaltung sprechen. Oder besser gesagt : "Uneinigung". Diese bestand ja in erster Linie aus einem Konsens. Denn auf institutioneller Ebene konnte man die Folgen dieser Seperatierung lange nicht ausmachen.
Ironischerweise kam da die Kunst den Geisteswissenschaften vor. Eine Kunst, welche damals noch institutionell klaren Rahmenbedingungen unterworden war. Aus diesen Rahmenbedingungen löste sich während der Renaissance diese Sepereratierung und machte sie den (gebildeten) Menschen offensichtlich. Und erfahrbar.
In der damailigen gleichzeitigen Rückbesinnung zogen die Fäden ineinander und danach gleich wieder auseinander. ja, geschichtliche Abläufe verlaufen nun mal bezüglich den Einflüssen nicht ideologisch liniear, sondern diamentral!

Dies mal als Anfang.
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon Mustikka » Mi 7. Nov 2007, 11:05

Original von theokrat
Wie schon gesagt die Alternative zur christlichen Symbolordnung :baby: sind:

pagan-rassistische Symbolordnung(Kasten oder Rassendiktatur)
:(
oder

Islamokratie
:x

Ist es nicht schön, wenn man die Welt in drei simple Kategorien einteilen kann? Das macht das Denken so herrlich einfach :roll:


Original von theokrat
Aber bei deiner Position Mustikka, wäre es wohl nur völkischer Partikularismus.So was wie eine Menschheit gibt es dann wohl nicht mehr.Nur noch eine Ansammlung von Sippen und Stämmen oder Kriegsherren. :D

Abgesehen davon, dass auch eine Ansammlung von Sippen und Stämmen eine Menschheit bilden... ich empfehle dir, mal andere Bücher zu lesen. Bei manchen Menschen hilft das, den Horizont zu erweitern ;)
Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach. (Gerhard Uhlenbruck)
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Re: Heidnische Bräuche

Beitragvon gara » Sa 1. Mär 2008, 05:13

Original von Spam1
Huhu

Warum wissen unsere Kinder nicht mehr was sie überhaupt feiern? Ich finde es besch***** wenn Kinder nicht mehr wissen, dass der Osterhase ein Zeichen der Fruchtbarkeit ist und nichts mit "Jesus" und "Gott" zu tun hat.

Uns Heiden wurden viele Feste einfach aus dem Kalender gestrichen... oder sie wurden mit christlichen Festen gemixt! Das finde ich eine Frechheit.

Was mich stört ist, dass das nicht mal in den Schulen gelernt wird.

Ich musste die wahre Bedeutung von Weihnachten und dem Baum und so erst später herausfinden... und das per Zufall *heul*

Ich bin stolz auf unsere Feiertage, wie sie mal im Original waren. ZB wenn die Tage kürzer werden *Freu*


Biba Spam1





hi, du hast ja probs. :D
Du solltest wissen, dass die christen auch wenn sie meinen den ausschliesslichkeitsanspruch zu besitzen, haidnische bräuche übernommen haben.
Dies kommt davon, weil sie an haidnischen kirchen, die sie niederrissen neue erbauten und einen teil der alten bauwerke nachahmten.
Also findest du in jeder christlichen kirche zb. am altar das ägyptische auge des ra.
Des weiteren steht eine kopie des in heliopolis einst erbauten raketenförmigen tempels auch in rom.
Weinachten ist ein brauch, der mit christus nichts zu tun hat. Es leitet sich vom noch älteren sonnwendfest ab, wo die sonne am höchsten punkt am 21.12. steht und dem viele über 5000 jährige antike monumente geweiht sind. Der brauch diese zeit zu heiligen entstand im schon im alten rom. Auch andere kulturen haben das sonnwendfest schon vor christus gefeiert. Da die christen immer etwas besonders sein wollen aber sich mit vielen alten haidnischen bräuchen unwissentlich schmücken, die sie dann auf ihre weise verändern, pflegen sie bräuche, die es schon lange vor ihnen gab.
gara
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