Hölle/Selbstmord

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon seelöwin » Mo 29. Okt 2007, 11:17

Liebe Kantate

Ja, dieses "Unter-Druck-Setzen" ist ein weitverbreitetes leidbringendes oder gar todbringendes Uebel. Man kann davon nämlich auch sterbenskrank werden oder eben man bringt sich gleich selbst um! :shock:

Ich selbst wurde von ehrgeizigen Lehrern massiv unter Druck gesetzt und als ich nicht spurte, haben die mich uebelst beleidigt und oft vor der ganzen Klasse blossgestellt.

Weil ich aber stark sein wollte und sowieso das Gefühl hatte, von meinen Eltern nicht ernstgenommen zu werden, habe ich das alles still ertragen und zu Hause kein Wort davon erzählt. Meinen Eltern waren meine Schulnoten egal; das empfand ich zumindest so! Die Folgen dieses seelischen Schmerzes und dieses Rückzuges waren aber erheblich: Konzentrationsstörungen, stundenlange Tagträume(habe manchmal nur ca. eine Stunde pro Schultag zugehört), ein Zwölffingerdarmgeschwür mit 13 Jahren, Schwächeanfälle, dauernde Kopfschmerzen und Uebelkeit, Depressionen und Selbstmordgedanken und ein Austritt aus dem Körper!(ich sah mich von der Decke oben im Bett liegen!) :shock:

Deshalb ist das heute für mich auch so grauenvoll, wenn ich das bei Kindern beobachte. Meine Antenne bezüglich diesem Thema ist hochsensibel! Bei meiner Freundin und ihrem Sohn (Du erinnerst Dich?) haben sich übrigens efreuliche Veränderungen eingestellt. Allerdings nicht in christlicher Richtung sondern sie hat wieder mal Eines dieser "Denke-positiv-Bücher" gelesen und hat nun schon einige Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Daneben hinterfragt sie ihre eigenen Verhaltensmuster und alleine durch das Erkennen, hat sich nun schon Einiges bewegt bei ihr und auch ihrem Sohn!

Ich möchte an dieser Stelle wieder mal betonen, dass man eben nicht unbedingt die Bibel, Gott/Jesus braucht, um sein Leben zu meistern und sich selbst zu erkennen und zu verändern!

Liebe Grüsse :)
seelöwin
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Schoham » Mo 29. Okt 2007, 11:46

Jesus Christus braucht es um sich nicht vom Teufel in den Selbstmord treiben zu lassen.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 12:06

Hallo Seelöwin,

ja, ich kenne dieses "Schweigsamwerden" auch. Es ist unglaublich was Lehrer und Eltern anrichten können. Ich erinnere mich dass unsere Tochter, als sie in die Pubertät kam, plötzlich ganz fürchterlich in der Schule absackte. Das lag nicht an ihrer Faulheit, sondern sie konnte ganz einfach nicht lernen. Ihre Hormone und ihr Gehirn spielten plötzlich völlig verrückt. Es wurde auch nicht besser wenn wir die Hausaufgaben mit ihr zusammen machten. Es blieb einfach nichts hängen obwohl sie sich bis zur Verzweiflung wirklich bemühte. Nach einem langen Gespräch mit den Lehrern, zusammen mit ihr, beschlossen wir, ihr eine "Ehrenrunde" in der Schule zu gönnen. Im nächsten Schuljahr klappte es dann wieder und sie war deutlich entspannter.

Für Eltern ist es meist eine größere Katastrophe wenn ihre Kinder sitzenbleiben. Ich frage mich wirklich warum. Das hat nichts mit Dummheit zu tun. Es gibt eben Kinder die länger brauchen als andere und mehr Mühe mit dem Lernen haben. Lieber eine entspannte "Ehrenrunde" als permanenten Stress und Gebrüll zu Hause.

Aber weißt du, ohne Gott hätte ich das auch nicht so locker über die Bühne gebracht. ;)

Liebe Grüße
Kantate

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon seelöwin » Mo 29. Okt 2007, 13:26

Original von Schoham
Jesus Christus braucht es um sich nicht vom Teufel in den Selbstmord treiben zu lassen.


Liebe Schoham

Ich lebe noch und meine damaligen Selbstmordgedanken sind schon Geschichte! Auch ohne Hilfe von Jesus. Wie erklärst Du Dir das?

Ich bin auch trotz Ausgrenzung, Ausgelachtwerden, Bespucktwerden, seelisch und körperlich gequält zu werden, nicht zu Drogen und nicht zu Jesus geflüchtet. Die Kraft, immer wieder aufzustehen ist aus meinem Inneren gekommen. Ich habe weder Gott noch Jesus gerufen!

Deine simple Gleichung scheint also nicht aufzugehen, tut mir leid für Dich!

Liebe Grüsse
seelöwin
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon seelöwin » Mo 29. Okt 2007, 13:28

Aber weißt du, ohne Gott hätte ich das auch nicht so locker über die Bühne gebracht.


Liebe Kantate

Deinen anderen Beiträgen nach, hast auch DU das nicht sooooooo locker weggesteckt! Dass Du nicht gelitten hättest, glaube ich Dir nicht!

Gruss ;) :)
seelöwin
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Grasy » Mo 29. Okt 2007, 13:56

Original von Kantate
Nein Grasy, ich habe nicht vorgegriffen.


Wenn du schreibst diese gehören nicht in die Hölle sondern jene dann maßt du dir an beurteilen zu können daß die Eltern in die Hölle gehören (wenngleich wir selbst allesamt nicht ohne Sünde sind!!) und maßt dir weiters an zu Beurteilen diese Kinder würden pauschal in den Himmel kommen - ohne aber auch nur ein Wort über den Herrn Jesus zu verlieren. Das mit den Kindern wär ja fast so als ob es dann heißen würde besser man stirbt schon als Kind denn dann kommt man gewiss in den Himmel? Das können wir doch gar nicht sagen? Das steht uns doch nicht zu hier ein Urteil zu fällen?
Daß der Herr Jesus offensichtlich die Kinder liebt kann man ja Eltern sagen die um ein Kind trauern. Das sagt man doch nicht einem Kind das vorhat sich selbst umzubringen? Was sollte das denn werden? Kinder sind ja nicht dumm und folgern dann womöglich "du kannst dich ohne Angst umbringen weil du kommst bestimmt mal in den Himmel". Hauptsache das Gewissen beruhigt? Ich meine weder steht es uns hier zu jemanden pauschal der Hölle zuzuordnen noch dem Himmel.
Du musst ja nicht den Menschen mit Hölle drohen Kantate. Aber ich finde ich es nicht angemessen das Gewissen der Selbstmordkandidaten hier in solcherlei Form aufzuweichen.



Ich spreche hier von Eltern, die ihre Kinder ganz furchtbar unter Druck setzen.


Nicht nur Eltern. Nicht nur Lehrer. Es bringen sich auch nicht selten junge oder alte Erwachsene um.

Ich sehe das Problem hier nicht gerade nur bei Eltern oder Lehrern sondern überhaupt im Abfall an Gott bzw. an der Gottlosigkeit und Lieblosigkeit der Menschen. Manche gehen so damit um - manche anders. Nicht jeder bringt sich um, was nicht heißt das weniger Lieblosigkeit herrscht bei denen die es offensichtlich "verkraften". Wohl alle von uns sind im Sinne dieser Lieblosigkeit nicht nur Opfer sondern auch Täter. Wir brauchen den Herrn Jesus.



die ihre Kinder die ganzen Ferien über büffeln lassen wenn die armen Kinder nicht die Noten nach Hause bringen,die ihre Eltern von ihnen erwarten.


Karrieredenken von Eltern auf die Kinder übertragen ist nur eine Seite. Stell dir vor der Elternteil wurde selbst in der Schule so sehr unter Druck gesetzt daß er sich heute denkt, so etwas schreckliches darf meinem Kind niemals passieren - darum muss... darum muss es auf jeden Fall im vorhinein schon so gute Noten haben daß er über solches drüber steht und niemals in die selbe schreckliche Situation kommt wie ich. Ähnlich wär´s wenn er eine gute Kindheit und Schule hatte aber niemals gross Karriere machte und dann in seiner Arbeitsstelle als niederer Bediensteter gemobbt und von den Vorgesetzten lieblos behandelt wurde und meint das Kind müsse unbedingt etwas "aus seinem Leben machen". Das entspringt dann in diesen beiden Fällen der Tatsache daß die Person selbst Opfer war/ist - ist im Prinzip auch gut gemeint aber definitiv schlecht umgesetzt.
Ich sehe das sehr kritisch und falsch. Schule ist zwar in gewissem Sinne schon brauchbar und man sollte sich nicht gehen lassen aber Schule ist bei weitem nicht das wichtigste und selbst wenn jemand die schlechteste Note im Zeugnis hat geht die Welt nicht unter (aber der Eindruck wird in unserer gehetzten Profit-Karriere-Wohlstands-Gesellschaft wohl des öfteren erweckt).


Mfg,
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 14:13

Original von seelöwin
Aber weißt du, ohne Gott hätte ich das auch nicht so locker über die Bühne gebracht.


Liebe Kantate

Deinen anderen Beiträgen nach, hast auch DU das nicht sooooooo locker weggesteckt! Dass Du nicht gelitten hättest, glaube ich Dir nicht!

Gruss ;) :)


Liebe Seelöwin,

ich habe nicht gesagt, dass ich nicht gelitten habe. Mit locker wegstecken meine ich, dass ich heute ganz sicher nicht so ein freier, heiler Mensch wäre ohne Jesus. :D
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 14:18

Original von Grasy

Du musst ja nicht den Menschen mit Hölle drohen Kantate. Aber ich finde ich es nicht angemessen das Gewissen der Selbstmordkandidaten hier in solcherlei Form aufzuweichen.




Mfg,
Grasy


Ich weiche hier gar nichts auf Grasy. Nur, deine Kommentare zeigen mir ganz deutlich dass du weder Jesus verstanden hast wenn er von Liebe spricht, noch etwas von der Psyche eines Menschen verstehst.

Menschen, besonders Kinder, die Selbstmord verüben, sind überhaupt nicht mehr in der Lage daran zu denken ob sie in der Hölle landen, ob es Sünde ist. Wenn du noch darüber nachdenken konntest dann hast du Glück gehabt.

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon bigbird » Mo 29. Okt 2007, 14:22

@ Kantate:

*räusper* - vielleicht gehts auch ohne persönliche Angriffe, wär wünschenswert - sehr sogar !
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Kantate » Mo 29. Okt 2007, 14:36

Original von bigbird
@ Kantate:

*räusper* - vielleicht gehts auch ohne persönliche Angriffe, wär wünschenswert - sehr sogar !


Nun, sag das bitte auch Grasy; denn EGAL was ich wo schreibe, ich werde ständig angegriffen. Alle Menschen sind gleich - aber es gibt halt immer welche die gleicher sind.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon bigbird » Mo 29. Okt 2007, 14:39

Original von Kantate
Original von bigbird
@ Kantate:

*räusper* - vielleicht gehts auch ohne persönliche Angriffe, wär wünschenswert - sehr sogar !


Nun, sag das bitte auch Grasy; denn EGAL was ich wo schreibe, ich werde ständig angegriffen. Alle Menschen sind gleich - aber es gibt halt immer welche die gleicher sind.
ok - ich sags auch Grasy!

bitte ohne persönliche Angriffe! ;)

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Schoham » Mo 29. Okt 2007, 17:15

Original von seelöwin
Liebe Schoham

Bist du sicher - hast du mich lieb?

Original von seelöwin
Die Kraft, immer wieder aufzustehen ist aus meinem Inneren gekommen. Ich habe weder Gott noch Jesus gerufen!


Menschen die schwächer sind als du und nicht mehr ein noch aus wissen - brauchen einen Arzt der sie davon abhaltet sich selbst etwas anzutun.

Bist du auch stark genug Menschen zu lieben die nicht liebenswert erscheinen?

Oder stark genug denen zu vergeben die dir unrecht getan haben?

Jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an seine Grenzen und da ist es wunderschön jemanden zur Seite/in der Mitte/in sich zu haben der grenzenlos liebt und grenzenlos Macht hat im Himmel und auf Erden.

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon seelöwin » Mo 29. Okt 2007, 20:12

Original von Schoham
Original von seelöwin
Liebe Schoham

Bist du sicher - hast du mich lieb?

Kommt drauf an, was man unter Liebe versteht!Wenn es ein "So-sein-lassen-wie-Jemand- ist" ist, dann ja.
Wenn es aber ein "gutes Gefühl" sein soll, dann nein. Ich bin Dir gegenüber eigentlich neutral eingestellt, jedenfalls momentan. ;)


Original von seelöwin
Die Kraft, immer wieder aufzustehen ist aus meinem Inneren gekommen. Ich habe weder Gott noch Jesus gerufen!


Menschen die schwächer sind als du und nicht mehr ein noch aus wissen - brauchen einen Arzt der sie davon abhaltet sich selbst etwas anzutun.

Ich glaube nicht, dass es Menschen gibt, die grundsätzlich schwächer sind als ich. Die Kraft bekam ich immer erst als ich am Boden lag, also am schwächsten Punkt angelangt war!
Im normalen Alltag , wo das Ego regieren soll, werde ich ganz und gar nicht als stark wahrgenommen und ich fühle mich auch nicht besonders stark.Nicht mehr ein und aus zu wissen, ist mir auch bestens bekannt! Man kann sich ja aktiv oder passiv was antun. Ich habe in meinen schlimmsten Krisen eher passiv reagiert. Da habe ich mich z.B. mal tagelang ins Bett gelegt, nicht mehr gegessen und getrunken, bis ich eine Stimme meinen Namen rufen hörte. Wahrscheinlich war das eine Halluzination, kurz vor dem Krepieren. Jedenfalls wollte ich einfach abwarten, bis ich sterbe. Doch plötzlich hatte ich dann wieder Lust aufzustehen, weil diese Kraft wieder in mir spürbar war und mich wortwörtlich wieder auf die Beine stellte. :]

Bist du auch stark genug Menschen zu lieben die nicht liebenswert erscheinen?

Ab und zu! Und Du? LIebst Du Jeden und dies jederzeit?

Oder stark genug denen zu vergeben die dir unrecht getan haben?

Manchmal ja, manchmal nein.

Jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an seine Grenzen und da ist es wunderschön jemanden zur Seite/in der Mitte/in sich zu haben der grenzenlos liebt und grenzenlos Macht hat im Himmel und auf Erden.




Ja, wie oben beschrieben habe ich solche Grenzerfahrungen schon mehrmals in meinem Leben durchgemacht. Die Kraft in meinem Innern kann ich bestätigen, den Jesus an meiner SEite hingegen nicht. Er hat sich jedenfalls nicht mit Namen bei mir vorgestellt!

Gute Nacht!
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Schoham » Di 30. Okt 2007, 11:48

Guten Tag seelöwin

Mir gefällt deine Offenheit und danke - sie war gut, die Nacht.

Ich hoffe das ich immer in der Art lieben darf - so wie der barmherzige Samariter, der sich um den Feind/Nächsten kümmerte. Oder so wie Jesus seinem Feind ebenfalls die Füsse wusch - wie jenen mit denen Ihn warme Gefühle verband.

Mir begegnen Menschen - vor allem im Netz, wo ich an meine Grenzen komme. Mit den Gefühlen - nicht mit der Haltung, meinem Verhalten, ihnen gegenüber. Aber mit den herzlichen Gefühlen für sie. Bin mir auch nicht sicher ob ich die haben sollte oder müsste. Ich denke eher nicht. Anstelle von diesen Gefühlen darf ich wenigstens mitleid und erbarmen für sie haben. Und das dann - wenn ich für sie bete - sie im Namen Gottes segne.

Neutrale Gefühle können in einem Augenblick von heiss geliebt zu stark gehasst wechseln. Je nachdem wie sich der Mitmensch verhält.

Das heisst, das dann Gefühle abhängig werden vom Verhalten des Nächsten. Der Mitmensch es in der Hand hat wie ich von ihm denke und über ihn empfinde.

Wenn ich die Menschen lieben darf unabhängig von ihrem Verhalten - also lieben im Sinn von genau gleich zu ihnen sein wie zu jedem andern, dann habe ich ein Stück Freiheit erlangt. Denn dann kann der andere nicht mehr über mich herrschen indem meine Ruhe/Frieden von ihm und seinem Verhalten abhängig ist.

Um zum Thema auch noch was beizutragen. Ich verurteile keine Menschen die sich selbst töten. Wenn schon müssten wir alle, die wir leben, uns selbst verurteilen weil wir so wenig Anteil am Leben unserer Mitmenschen nehmen. Oder ihnen das Leben so schwer machen das sie es nicht mehr aushalten und es verzweifelt fortwerfen.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Wolfi » Di 30. Okt 2007, 12:09

@Schoham:

8-)
Mir scheint tatsächlich, dass sich da was Neues tut bei Dir.
Das fordert mir direkt ein liebes Gefühl für Dich ab. ;)
Liebi Grüess nach Wislig!
wolfi
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Schoham » Di 30. Okt 2007, 17:44

Dann pack es gut ein - damit es noch eine Weile warm bleibt. Wer weis wann der nächste kalte Windstoss kommt.
Einen freundlichen Gruss von mir
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Grasy » Di 30. Okt 2007, 22:13

Original von Kantate
Ich weiche hier gar nichts auf Grasy.


Wenn du pauschal sagst jemand kommt nicht in die Hölle dann tust du das in meinen Augen sehr wohl. Oder anders ausgedrückt, hätte ich alles abgekauft was du hier geschrieben hast und würde ich noch mit dem Gedanken spielen mir das Leben zu nehmen käme mir das was du da schreibst sehr entgegen. Was nützten denn solche Pauschalfreisprüche? Ich meine ausser daß der jenige dann auch sein Gewissen als Hinderinis zum Selbstmord aus dem Weg geräumt hat?


Mfg,
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Genussdenker » Do 1. Nov 2007, 22:39

Um unsere emotionalisierten Gedanken über das Thema ein wenig zu neutralisieren, können wir den Kontext Suizid/Hölle auch auf einem anderen Weg klären.
Wie ich heute in einem anderen Thread (wieder einmal) hinwies, steht Religion immer im Zusammenhang mit der Kultur. Und : als die
Bibel geschrieben wurde, wurde sie in erster Linie so geschrieben, dass sie für die damaligen Menschen verständlich war. Unabhängig davon, wer sie schrieb/verfasste . . .

Eines müssen wir uns dabei vergegenwärtigen : die sozialen Strukturen waren bis vor wenigen Epochen niemals so durchorganisiert wie es für uns heute selbstverständlich ist. Die soziale Struktur wurde nämlich beinahe ausschliesslich von der Familie und von den bestbefreundeten Bekannten gebildet.
Und : der jeweiligen kirchlichen Ortsgemeinde. Je früher wir in die Zeit imaginär zurrückreisen, desto isolierter waren diese sozialen Strukturen.
Psychologie als solches gab es noch nicht. Geschweige denn Psychiater/Kliniken usw. Und auch vom Staat wurde man nicht unterstützt. Höchstens eine militärische Laufbahn oder Söldnertum wurde vom Staat belohnt und man kann sich vorstellen, wie viele Familien früher darauf angewiesen waren. Religiöse karitative Insitutionen und sponatne Hilfe Geistlicher wie auch untr den Menschen selber, waren wohl die Hauptstützen parallel dazu. Ich bin davon überzeugt, das in früheren Epochen sich die Menschen einiges unkomplizierter und unbefangener aushalfen/unterstützten, als dass wir dies kennen.

Doch früher gab es genau die selben psychischen Probleme wie heute! Dazu wurde vieles enorm tabuisiert und gesellschaftlich verrächtet. Wie muss es wohl einem Ehepar ergangen sein, welches Kinderlos blieb?! Wie muss es einem unerfahrenen jungen Mann ergangen sein, wenn er zum ersten Mal ein blutgetränktes Schlachtfeld vor sich hatte?!
Wie muss es für Bauern/Bäuerinnen und Knechte/Mägde wohl gewesen sein, wenn die Ernte miserabel ausfiel und der Sensemann vor der Türe stand?! Krankheiten, scheussliche menschliche Verfehlungen usw . . .
Auch sie kämpften natürlich auch mit zwischenmenschlichen Problemen wie wir. Doch ihre (staatlichen) Rechte waren in Vergleich zu uns marginal!

Im Glauben fanden die Menschen Halt. Und zwar im Guten wie im Schlechten.
Das heisst natürlich keineswegs, dass diese Menschen desegen stets gut handelten. Das Recht auf Unversehrtheit galt in erster Linie der Obrigkeit, dem Adel. Und selbst diese übten nicht Zurrückhaltung, wen es um existenzielle Vorteile ging.
Der Weg mit einem Messer in der rechten Hand zur eigenen Kehle war wohl oft sehr nahe . . .

In diesen aussichtslosen Verzweiflungen mag es aber diejenigen davon abgehalten haben, welche umso Gottesfürchtiger waren. Denn die Vorstellung einer ewigen Hölle, war wohl schlimmer, als die gegenwärtige Aussichtslosigkeit. Aus diesem Blickwinkel macht die Drohung mit der Hölle sogar sehr Sinn.
Natürlich wurde dies aber auch ausgeschlachtet und missbraucht! Das steht auch nicht zum Zweifel. Auch diese (Höllen-Vorstellung) diente oft zur Manipulation des Schwächeren/Unterlegeren.

Doch solch´ Manipulation findet auch heute genauso statt. Auch in unserer Thematik. Wie vielen Suizidgefährdeten sagt man zB "Tu´ es nicht, wegen deiner Familie". Auch dies ist Manipulation. Dabei wird sogar an das schlechte Gewissen apeliert. Psychologen und auch Seelsorger raten von einer solchen Vorgehensweise in Akutsituationen dringendst ab. Denn der/die Betreffende könnte sich durch das schlechte Gewissen im Vorhaben sogar noch bestätigt fühlen.
Selbst wenn auch diese Vorgehensweise schon in manchen Akutsituationen half. Aber eben nicht in jeder . . .

Ob es die Hölle wirklich gibt, ist eine andere Thematik. Selber bezweifle ich sie. Doch wir dürfen nicht vergessen, das es schon unzählige Menschen gegeben haben mag, denen in solchen Situationen die Vorstellung einer Hölle zugute kam. Den kein Leid kann schlimmer sein, als die Hölle selber.

Heute ist die Vorstellung einer Hölle aus weltlicher Sicht und auch aus philosophischer Sicht überholt. Doch wer für sich daran glaubt und es niemanden aufdrängt, für den mag diese Vorstellung Sinn machen; und soll nicht von anderen deswegen belächelt oder gar diffarmiert werden.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Kantate » Do 1. Nov 2007, 23:58

Original von Grasy
Original von Kantate
Ich weiche hier gar nichts auf Grasy.


Wenn du pauschal sagst jemand kommt nicht in die Hölle dann tust du das in meinen Augen sehr wohl. Oder anders ausgedrückt, hätte ich alles abgekauft was du hier geschrieben hast und würde ich noch mit dem Gedanken spielen mir das Leben zu nehmen käme mir das was du da schreibst sehr entgegen. Was nützten denn solche Pauschalfreisprüche? Ich meine ausser daß der jenige dann auch sein Gewissen als Hinderinis zum Selbstmord aus dem Weg geräumt hat?


Mfg,
Grasy


Noch einmal Grasy

die meisten Menschen die Selbstmord verüben oder es versuchen, sind überhaupt nicht mehr in der Lage ihr Gewissen, geschweige den andere Menschen zu befragen. Ihnen mit der Hölle zu drohen ist weder menschlich noch christlich irgendwie sinnvoll und fair. Ausserdem ist es vergebliche Liebesmühe weil sie dich entweder gar nicht verstehen können oder nicht mehr in der Lage sind so etwas noch aufzunehmen.

Ein ernsthafter Theologe wird so einem Menschen niemals mit der Hölle drohen.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon mumi » Fr 2. Nov 2007, 08:28

Wenn wir aber Hölle als Gottesferne definieren - was ist dann?

Ausgeschlossensein von der Liebe Gottes - auf immer und ewig; für mich persönlich eine Horror-Vorstellung. :cry:

mumi
allmorgenistganzfrischundneudesherrengnadundgrossetreu :comeon:
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon seelöwin » Fr 2. Nov 2007, 10:59

Original von mumi
Wenn wir aber Hölle als Gottesferne definieren - was ist dann?

Ausgeschlossensein von der Liebe Gottes - auf immer und ewig; für mich persönlich eine Horror-Vorstellung. :cry:

mumi



Ja, für mich auch, Mumi! Und wer hat solche Horror-Vorstellungen verbreitet?

Wer die Bibel liest oder sich die Verdammnis-Predigten der Freikirchler anhört oder bereits als Kind eingeimpft bekommt, kann auch genau dadurch in Verzweiflung und Wahnsinn getrieben werden und sich am Schluss selbst umbringen oder lebenslang in einer Psychi dahinvegetieren! Ich hatte mal das "Vergnügen" mit der Mutter eines solchen "Falles"! Tragisch, echt tragisch. Mitleid kann ich allerdings nur für den Sohn aufbringen, der das Opfer einer Sektengehirnwäsche geworden ist! Die Mutter wird wohl am Kummer verenden, den sie selber mitverursacht hat und es, was ich am Schlimmsten finde, immer noch weiter tut!Einige Leute lernen gar nichts aus ihren Fehlern, sondern sie werden noch vernebelter ! :shock: :shock: :shock:

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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Grasy » Fr 2. Nov 2007, 14:03

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Wenn das so ist sollte man ja auch dazusagen daß anscheinend damals weniger Menschen Selbstmord begingen als heute. Wenn damals vielleicht auch kein Elternteil da war der dir Mut machte dann waren´s vielleicht gleich 3 Geschwister - die dir womöglich nicht nur auf die Schulter klopften, sondern mitsamt der restlichen Verwandtschaft wenn´s sein musste auch ein gewisses Netz darstellten.



In diesen aussichtslosen Verzweiflungen mag es aber diejenigen davon abgehalten haben, welche umso Gottesfürchtiger waren. Denn die Vorstellung einer ewigen Hölle, war wohl schlimmer, als die gegenwärtige Aussichtslosigkeit. Aus diesem Blickwinkel macht die Drohung mit der Hölle sogar sehr Sinn.


Muß man damit drohen? Wenn aber jemand so wie so schon die Hölle fürchtet was hab ich dann hinzugehen und ihm einzureden: Nein DU kommst bestimmt nicht in die Hölle wenn du dir das Leben nimmst. Weiß ich´s denn bestimmt? Wenn er sein Gewissen zur Ruhe bringen will dann soll er das im Vertrauen auf Jesus tun. Wenn er aber dann dieses Vertrauen zu Jesus gefunden hat was soll er dann noch Selbstmord begehen?



Doch solch´ Manipulation findet auch heute genauso statt. Auch in unserer Thematik.


:? - Also wen will man heute noch mit der Hölle einschüchtern, wenn nicht mal mehr alle Christen dran glauben? Ich denke die Menschen machen sich heute in grosser Zahl ohnehin zu wenig Gewissen. Es geht hier auch bitte nicht nur um Kinder. Warum sollte man diejenigen einseifen die sich noch ein Gewissen machen und diese Schranke in ihrem Kopf haben? Alle Schranken und Selbstschutzmechanismen wegzuräumen die da sind ist ja doch bitte keine Methode um solchen Menschen zu helfen?



Denn der/die Betreffende könnte sich durch das schlechte Gewissen im Vorhaben sogar noch bestätigt fühlen.


Nicht in jedem Fall. Wenn das schlechte Gewissen dem Leben in dieser Welt das Atmen noch schwerer macht dann würde ich wohl zustimmen. Doch in mir hat der Gedanken an die Hölle dem Selbstmord dem Atem zugeschnürt. Verstehst du? Der Gedanke an die Welt war furchtbar aber der Gedanke an die Hölle...



Selbst wenn auch diese Vorgehensweise schon in manchen Akutsituationen half. Aber eben nicht in jeder . . .


Nein, mit der Hölle drohen ist in meinen Augen kaum das ultimative Heilmittel. Nur steht es in meinen Augen auch keinem von uns zu, hier einer Begegnung mit dem Herrn vorzugreifen und auch nicht daß wir hier einfach pauschal sagen dürften, der hätte die Hölle verdient und der nicht (weil ...). Wer von uns kann sagen daß er ohne Sünde wäre um hier als Richter auftreten zu können?


Mfg,
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Genussdenker » Sa 3. Nov 2007, 01:14

Da wurde ich wohl etwas missverstanden.
Mir ging es einzig um die Gründe, weshalb die Hölle überhaupt Thema in der Bibel ist.
Dies versuchte ich anhand des historischen Kontext ein wenig zu begründen/klären.
Ich habe nun mal die Angewohnheit, auch Dinge klären zu wollen, die nicht im Reperttoire meiner Meinugnen sind. So gibt es auch durchaus Dinge die ihre Berechtigung haben, aber nicht meinen Ansichten entsprechen.

Ich verwahre mich davor zu sagen, man solle einem Suizidgefährdetem mit der Hölle drohen!!
Denn wie gesagt, sollt man ihm überhaupt nicht drohen.

Die "Drohung mit der Hölle" ist jedoch eine metaphysische Drohung. Dass heisst, die betreffende Person droht sich quasi selber mit der Vorstellung der Hölle.
Ein Mnsch kann sich in den tieferliegenden Gefühlen und Prägungen nicht selber widersprechen. Dies ist ein natürlicher psychischer Schutzechanismus.

Es gibt zwei ganz grundsätzliche Dinge, die einen Menschen zum Suizid bringen können :
Sinnlosigkeit/Leere und Dilemma/Verzweiflung.

Besonders in Dilemma/Verzweiflung/Auswegslosigkeit verlangt der/die Betreffende nach Lösungen und Antworten. Doch im Dilemma steckend, kann diese Lösung/Antwort nicht gefunden werden. Oder anders gesagt : es kann zwar mögliche Lösungen geben aber keine Entscheidung. Je bedrückendeer dies für den/die Betroffene wird, desto mehr gibt es das "entweder- oder".
Doch durch den langen Kampf ist man sehr geschwächt und die gegeben Situation nagt beträchtlich am Selbstwertgefühl.
Und genau dies gilt es zu stärken!!

Doch dazu braucht es Fingerspitzengefühl und Kenntnis über den betreffenden Menschen. Die Gefahr, dass der/die betroffene mitlerweile unempfänglich geworden ist für zustimmende Worte, ist sehr hoch.
So bleibt oftmals als Einziges, an das innere des/der Betroffenen zu appelieren. An dessen eigenen Gedanken!!

Aber ein weiteres Problem stellt die Abnabelung dar. Besonders durch Scham werden suizidgefährdete Menschen immer unempfänglicher für Zustimmung. Sie suchen auch den Kontakt oftmals nicht mehr.
Wenn aber in solchen Momenten verinnerlichte Gedanken/Vorstellungen vorhanden sind, die dem betreffenden Menschen sagen "was jetzt kommt wird schlimmer", besteht die Möglichkeit einer Abwendung der akuten Gefahr. Meist ist dies die Angst vor dem Tod, der Angst vor dem Sterben.
Nur wer dies in diesem Moment "überwindet" (im negativen Sinn!) bringt sich schlussendlich um.

So bleibt also die letzte Stufe bei der Vorstellung über den tod selber.
Es ist nämlich tatsächlich bekannt, dass sich Menschen die sich den Tod als Himmel vorstelen, sich eher umbrachten, als solche die sich die Hölle vorstellten.
Dies scheint ja auch logisch.
Selbstverständlich geht es da überhaupt nicht um eine verbale Drohung Anderer! Sondern um eine langjährige Verinnerlichung.

@"Grasy" : Was du über das soziale familiäre System früherer Zeiten sagtest, ist natürlich richtig. Doch auch damals kam es natürlich vor, das sich Menschen in ihrem Schicksal unverstanden fühlten oder gar waren. Zudem erlaubten es die Lebensumstände oftmals nicht, sich die Menschen auszuwählen.
Die Lebensumstände waren weitaus beschwerlicher und auch das Klassendenken verhinderte wohl manchen menschlichen Kontakt.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Grasy » Sa 3. Nov 2007, 12:12

Original von Genussdenker
Ich verwahre mich davor zu sagen, man solle einem Suizidgefährdetem mit der Hölle drohen!!


Hatte ich auch nicht so verstanden daß du damit drohen wolltest. Ich hingegen meine man sollte so einem Menschen auch nicht wirklich eine Entwarnung vor der Höllenangst in den Mund legen. Wenn diese Angst schon einmal da ist (vor der Hölle) dann erachte ich es besser den betreffenden den Kopf auf Jesus zu drehen als ihm zu sagen: Och wenn du dich schon umbringst dann kommst du zumindest nicht in die Hölle. Was wär da gewonnen? Dann fällt diese Schranke weg. Hurra? Dann bleibt vielleicht noch ein "tut´s weh?" und anderes das möglicherweise noch abhält aber ein grosser Brocken (die Angst vor der Ewigkeit) wurde aus dem Weg geräumt. Zumindest dem Anschein nach. Kann man denn einfach jemanden der sich umbringen will pauschal sagen, och du kommst gewiss in den Himmel? Wer von uns weiß das denn? Oder kann man von einem anderen sagen - der kommt bestimmt in die Hölle? Haben wir nicht alle Sünde? Ich denke von solchen Pauschalurteilen sollte man die Finger lassen. Denn wie sollten wir es wissen und was sollte es denn positives bringen?

Mfg,
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Pilgrim » Sa 3. Nov 2007, 20:08

Original von Sandra73-
Ich würde vorsichtig sein mit solchen Äusserungen von wegen Glaube hinterfragen, usw.
Gott ist heilig und gerecht und hat eine sehr klare Linie. Aber er ist auch so barmherzig und er allein kennt das verzweifelte Herz, über das wir meinen urteilen zu wissen.

Meine Äusserung wegen "Glauben hinterfragen" war nicht im Nachher eines Selbstmordes gemeint, habe mich da offensichtlich missverständlich ausgedrückt. Ich meine, dass wir den Glauben jedes Menschen der Suizid machen will hinterfragen müssen und ihn erst evangelisieren müssen, denn ohne Christus können wir ihm seelsorgerlich gar nicht helfen!
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Sandra73- » Sa 3. Nov 2007, 20:11

Das würde heissen, dass ein Mensch, der an Suizid denkt, also von vorneherein gar nicht Christ sein kann? Also dass du ihm die Wiedergeburt absprechen würdest?? :shock: :cry:
Das ist jetzt doch nicht WIRKLICH Dein Ernst, Pilgrim!! :shock:
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Pilgrim » So 4. Nov 2007, 17:10

Original von Sandra73-
Das würde heissen, dass ein Mensch, der an Suizid denkt, also von vorneherein gar nicht Christ sein kann? Also dass du ihm die Wiedergeburt absprechen würdest??
Das ist jetzt doch nicht WIRKLICH Dein Ernst, Pilgrim!!

Schade, dass ich mich anscheinend sehr missverständlich ausdrücke… :cry: Ich will niemandem etwas absprechen, sondern gerade das Gegenteil, versichern, dass dieser Mensch Jesus kennt, denn ohne Jesus hat und wird dieser Mensch keine Hoffnung haben. Da können wir ihm das Blaue vom Himmel versprechen, wenn dieser Mensch Jesus nicht hat hilft das nichts, das Herz bleibt dunkel und ohne Hoffnung!

Habe ich das nun ein bisschen besser erklärt..?..…mir bricht sonst schon der Schweiss aus :x
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Sandra73- » Mo 5. Nov 2007, 18:07

Original von Pilgrim
Ich will niemandem etwas absprechen, sondern gerade das Gegenteil, versichern, dass dieser Mensch Jesus kennt, denn ohne Jesus hat und wird dieser Mensch keine Hoffnung haben.


Lieber Pilgrim,

was meinst du mit "versichern, dass dieser Mensch Jesus kennt...."?

Ich hab auf diese Formulierung hier reagiert:

Ich meine, dass wir den Glauben jedes Menschen der Suizid machen will hinterfragen müssen und ihn erst evangelisieren müssen, denn ohne Christus können wir ihm seelsorgerlich gar nicht helfen!


Wie könnte man einen Christen denn noch evangelisieren??

Wieso können wir jemandem der noch nicht Christ ist, seelsorgerlich nicht helfen?

Schweiss hin oder her, ich kann das nicht so stehen lassen, bis ichs verstehe was Du hiermit meinst.
Zuminest war es missverständlich oder zweideutig ausgedrückt.

Mit lieben grüssen, Sandra


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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Oli4 » Mo 3. Dez 2007, 18:24

Original von Sandra73-
was meinst du mit "versichern, dass dieser Mensch Jesus kennt...."?

Ich hab auf diese Formulierung hier reagiert:

.
.
.

Wie könnte man einen Christen denn noch evangelisieren??

Wieso können wir jemandem der noch nicht Christ ist, seelsorgerlich nicht helfen?

Hallo Sandra

Wir wissen ja grundsätzlich nicht ab jemandem wirklich Jesus in sich hat oder nicht. Ich kann das höchstens bei sehr gut en Bekannten machen.
Kannst Du Dir das sicher sein bei jemanden der aus dem Leben scheiden will?
Angenommen Du wüsstes es erst nachher mit Sicherheit, was tätest Du um mit reinem Gewissen und Herzen trotz anschliessendem Selbstmord des Täters leben zu können?

Was kann ich also mit einem Suizid gefährdeten Menschen tun?
Ich kann ihn als Notmassnahme überreden es nicht zu tun; vorerst gut und wichtig.
Was passiert dann? Ich kann ihn ja nicht permanent vor sich selber beschützen.

Ich denke Pilgrim meint, dass wir mit dem Menschen im Sinne einer Sicherstellung, der Nahebringung des Evangeliums reden müssen. Ihm halt nochmals und nochmals erklären müssen, dass Er Jesus als seinen Retter braucht und was dazu ganz klar gehört inkl. dass Jesus ihn liebt! aber nicht nur!
Das kann und darf keine trockene Theorie eines Glaubensschrittes sein sondern enthält natürlich auch seelsorgerliche Komponenten um überhaupt Zugang zu jemandem zu bekommen. Es geht nicht darum dass ich etwas ab ihm erkenne, sondern dass alles getan wird um sein u.U. verhärtetes Herz zu erweichen und dem Geist Einlass zu gewähren.

Wir können dabei nie ausschliessen, dass Jesus seinen Selbstmord letztendlich doch zulässt, aber es ist unsere Pflicht unsere Möglichkeiten zu tun und nutzen, solange wir nur können.

Die Errettung in Ewigkeit wirkt immer Gott souverän und allein ohne mein Zutun.
Auch das Abhalten von seinem Suizid muss Gott wiken, wenn es langfristig Erfolg behalten will.
Mein Part ist es das Evangelium seinem Herzen nahe zu bringen! Ohne das korrekte Wissen dazu, kann sich kein Mensch echt zu Jesus bekehren und ich habe voraussichtlich leider nur noch eine einzige Chance es ihm nahezubringen!

Klar kann und tut Gott nach seinem souveränen Willen auch so eingreifen und wirken, ohne dass ich sofort eingreife.
Auf Wunder hoffen kann ich dann noch genug früh, wenn alle meine Möglichkeiten nicht gefruchtet haben... :cry:
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Pilgrim » Di 4. Dez 2007, 16:26

Liebe Sandra, auf Wolfis Hinweis hin erkenne ich, dass ich dir seit längerer Frist eine Antwort schuldig bin. Mein Lapsus ist nicht entschuldbar und ich bitte dich für meine Lieblosigkeit um Verzeihung.
Original von Sandra73-
Wie könnte man einen Christen denn noch evangelisieren??

Evangelisieren vielleicht nicht, jedoch Gottes Versprechen näher bringen. Die Lösung zu einer Krise im Leben eines Gläubigen ist nicht nur Zeit verbringen in Gottes Wort, sondern auch die Bereitschaft sich diesem zu fügen und unterwerfen. Das ist keine Zauberformel oder Heilsmethode, sondern eher eine Begegnung mit dem lebendigen Gott. Hiob hatte so eine Begegnung.

Wieso können wir jemandem der noch nicht Christ ist, seelsorgerlich nicht helfen?

Wir können Ungläubigen lediglich helfen ihr Verhalten auf begrenzte Zeit zu verändern, jedoch die Seele bleibt verstockt und ist immer noch ohne Hoffnung.

An Oli4: danke für die erbauenden Worte.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Wolfi » Sa 8. Dez 2007, 08:54

Hallo Pilgrim

Liebe Sandra, auf Wolfis Hinweis hin erkenne ich, dass ich dir seit längerer Frist eine Antwort schuldig bin. Mein Lapsus ist nicht entschuldbar und ich bitte dich für meine Lieblosigkeit um Verzeihung.

8-) (etwas übertrieben vielleicht, aber trotzdem 8-) )

Wir können Ungläubigen lediglich helfen ihr Verhalten auf begrenzte Zeit zu verändern, jedoch die Seele bleibt verstockt und ist immer noch ohne Hoffnung.


Wie kommst Du bloss darauf, dass Ungläubige ohne Hoffnung leben würden?- Ihre Hoffnung mag sich wohl von der der Christen unterscheiden, aber auch sie klammern sich doch zumeist an irgendeine Hoffnung. ;-) Kritisch wird´s, wenn der Mensch den Bezug zur Hoffnung verliert. Wozu noch weiter leben, wenn keine Hoffnung mehr auf Verbesserung der Umstände besteht?- Ob die Hoffnung allerdings irgendwo im Jenseits (im Nirwana) anzusiedeln ist?- Mir wäre das zu weit weg ... ;)
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Humphrey » Do 13. Dez 2007, 22:42

wenn es für ihn nicht mehr lebenswert erscheint, hat auch jeder das Recht es zu beenden


Ne auf keinen fall, das kann nur Jesus Christus !
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Seele » Fr 21. Dez 2007, 20:14



Angenommen Du wüsstes es erst nachher mit Sicherheit, was tätest Du um mit reinem Gewissen und Herzen trotz anschliessendem Selbstmord des Täters leben zu können?

Moment mal habe ich das gerade richtig verstanden??
Wurde da gerade ein Mensch der sich für diesen schritt entschieden hat, als Täter bezeichnet??

Nein da muss ich sicherlich etwas falsches verstanden haben!! (Oder??)



Ich denke Pilgrim meint, dass wir mit dem Menschen im Sinne einer Sicherstellung, der Nahebringung des Evangeliums reden müssen. Ihm halt nochmals und nochmals erklären müssen, dass Er Jesus als seinen Retter braucht und was dazu ganz klar gehört inkl. dass Jesus ihn liebt! aber nicht nur!
Das kann und darf keine trockene Theorie eines Glaubensschrittes sein sondern enthält natürlich auch seelsorgerliche Komponenten um überhaupt Zugang zu jemandem zu bekommen. Es geht nicht darum dass ich etwas ab ihm erkenne, sondern dass alles getan wird um sein u.U. verhärtetes Herz zu erweichen und dem Geist Einlass zu gewähren.

Nein ich denke ich muss schon wieder etwas missverstanden haben!!


Sorry ich denke das wohl hier wohl die meisten schreiber keine Erfahrung mit Menschen gemacht haben die von solchen Gedanken betroffen sind!!

Wie sonst könnte man schreiben das Er oder Sie ein verhärtetes Herz habe!!!!

Auch auf der Gefahr hin das ich hier gleich einiges zu hören bekomme.
Möchte ich dennoch meine Ansicht dazu schreiben.

Ich denke nicht das ich in erster linie diesen Menschen etwas aus Gottes Wort erzählen oder gar vorlesen sollte.
Nein ich denke nicht das ich diesen Auftrag habe.
Ich denke viel mehr das ich mich zu Ihm oder zu Ihr setzen sollte, ich sollte Ihm oder Ihr meine Ohren schenken.
Ohren die Zuhören können.
Ohren zu haben auch das zuhören was mir dieser Mensch sagen möchte ohne das es er sagt!!

Das ich Ihm das ich Ihr meine Hände entgegen strecke!

Und was heißt denn Evangelisieren????

Nein ich bin nun mal kein freund der da eben mal mit Bibelstellen um sich wirft.

Nein ich denke Gott möchte mich für einen anderen Auftrag haben.

Es steht außer Zweifel das man nicht vergessen darf bei einer Evangelisieren auch aus Gottes Wort zu zitieren, aber ich würde dieses nie als oberste Priorität setzen!!!

Sonder ich möchte einfach nur da sein!!
Und ich möchte zuhören können.
Ich möchte das Gott mir einen Mund gibt um die richtigen Worte zu finden möge zu trösten!!

Und bei all dem möchte ich nicht verurteilen!!!!!!!!!




Manche Menschen können die Tränen der anderen sehen, auch wenn Sie nichts sagen.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Humphrey » Fr 21. Dez 2007, 20:44

Na Seele glaubst du auch das du nach dem tot zu Gott kommst ?
Oder glaubst du du kommst in den Himmel Reich ?

Hölle/Selbsmord

Erst Selbstmord und dan Hölle!

Selbsmort ist wohl das sinlosseste was es wohl überhaubt gibt
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Nemo » Fr 21. Dez 2007, 21:03

Original von Wolke 7
Hölle/Selbsmord

Erst Selbstmord und dan Hölle!


Kommt drauf an an welch Flecken der Erde du existierst.

In anderen Kulturen erwirbt man sich mit der Tat der Selbstötung das Paradies.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Nemo » Fr 21. Dez 2007, 21:06

Original von Wolke 7
Selbsmort ist wohl das sinlosseste was es wohl überhaubt gibt


Sinnloser könnte Jemanden der Solch Tat begeht, noch das Leben erscheinen.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon thery » Fr 21. Dez 2007, 21:12

Natürlich ist Selbstmord das Sinnloseste was es gibt. Aber das interessiert einen Selbstmordgefärdeten in dem Moment herzlich wenig. Nicht einmal die Hölle interessiert ihn. Weil er/sie in dem Moment so abgestumpft ist und alles als Sinnlos betrachtet das ihm/ihr das alles egal ist. Er/Sie will nur noch weg bez. sterben, nichts mehr hören nichts mehr sehen.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Nemo » Fr 21. Dez 2007, 21:19

Original von thery
Er/Sie will nur noch weg bez. sterben, ....


Ich könnte drauf wetten, das ein großer Teil jener Leute einfach nur vernünftig Leben wollen.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Seele » Fr 21. Dez 2007, 21:55

Oder glaubst du du kommst in den Himmel Reich ?


Zitat:
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Hölle/Selbsmord
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Erst Selbstmord und dan Hölle!

Selbsmort ist wohl das sinlosseste was es wohl überhaubt gibt




Hallo Wolke,

Ja ich bin mir sicher das ich wenn ich von dieser Welt einmal gehen muss, das ich im Himmel bei Jesus sein werden daer!!!

Warum weil es in meinem leben einen Tag gab, an dem ich bewust ja zu Jesus gesagt habe!!!

Na Seele glaubst du auch das du nach dem tot zu Gott kommst ?
Oder glaubst du du kommst in den Himmel Reich ?


Zitat:
------------------------------------------------------------------------
Hölle/Selbsmord
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Erst Selbstmord und dan Hölle!

Selbsmort ist wohl das sinlosseste was es wohl überhaubt gibt



Davon steht jedenfalls nichts in meiner Bibel, und ich kann mir auch nicht vorstellen das von diesem in jrgend einer Bibel geschrieben steht!!!

Natürlich ist Selbstmord das Sinnloseste was es gibt. Aber das interessiert einen Selbstmordgefärdeten in dem Moment herzlich wenig. Nicht einmal die Hölle interessiert ihn. Weil er/sie in dem Moment so abgestumpft ist und alles als Sinnlos betrachtet das ihm/ihr das alles egal ist. Er/Sie will nur noch weg bez. sterben, nichts mehr hören nichts mehr sehen.


Ja das was thery
Hier geschrieben hat genau so sehe ich das auch, und ich möchte dafür beten solch eine Seele auf einen sehr verständigen Menschen findet, der ihn zu nächst einmal ganz einfach nur zuhhört!!

Der ihn vielleicht auch mal in den Arm niehmt!!!


Die Seele
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Re: Hölle/Selbsmord

Beitragvon Humphrey » Fr 21. Dez 2007, 22:23

Woher kommt den das Fegefeuer
Steh das in der bibel drin (Habe die Bibel nicht durch)?

Zu mindes sagt Jesus dem einem auf dem Kreuz: "Mit mir wirs du noch heute im Himmle Reich sein". Also heißt das es gab führ ihn kein Fegfeuer ?
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