Migration nach Europa, wie weiter?

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 9. Jul 2019, 19:49

Bitte ganzen Text-'Baustein' kopieren/zitieren:
(Zitat) Rückblick: Nach dem Extremjahr 2016 zog Italien die Reissleine. Das war hart für viele Migranten.... aber das Massensterben ging sofort zurück.
Aber eben: Nichts dazugelernt! (Zitat Ende), denn nur Teilstück verfälscht....
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 9. Jul 2019, 20:35

lionne hat geschrieben:Bitte ganzen Text-'Baustein' kopieren/zitieren:
(Zitat) Rückblick: Nach dem Extremjahr 2016 zog Italien die Reissleine. Das war hart für viele Migranten.... aber das Massensterben ging sofort zurück.
Aber eben: Nichts dazugelernt! (Zitat Ende), denn nur Teilstück verfälscht....
Gruss lionne


Ob das wohl so stimmt, was Du sagst? War es die Reissleine von Italien? Kaum.

Ich wage fast nicht Fakten und Quellen Dir zu liefern und dich in Deinen Kreisen zu stören. Sonst kommt wieder das Argument wie am 4. Juli 9 Uhr 51: "Ich muss da nichts (mehr) wissen. Habe andere Prioritäten als Bescheid zu wissen über ..."


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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 9. Jul 2019, 21:17

Das sind doch zwei Paar Stiefel. Bezüglich 'Eilanträgen' muss ich nun wirklich nichts wissen. Für Fakten bin ich immer zu haben...… ;)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mi 10. Jul 2019, 12:37

Hmm, komisch. Warum willst Du diesbezüglich eigentlich nicht immer das ganze "Bild" wissen, lionne? Man bemüht sich doch sonst immer aus Leibeskräften (mal gelingt es besser/mal weniger gut) sich ein möglichst komplexes Meinungsbild zu verschaffen.

Gruß
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mi 10. Jul 2019, 20:27

Nichts da von komisch.... Ich muss in dieser Sache (Eilanträge vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) wirklich nichts mehr wisssen. Ich bin nicht in diesem Business; ich muss in meinem Business Bescheid wissen - ist doch nur logisch!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Mi 10. Jul 2019, 21:12

Columba hat geschrieben:
Das stimmt so nicht. Obs weniger Ertrunkene gegeben hat, müsste man mal abklären. Aber Australien ist noch schlimmer mit Internierungslager, da sind Menschenrechtsverletzungen en masse vorgekommen. Übrigens hatte das Australien auch noch extrem teuer bezahlen müssen. Ich glaube nicht, dass Australien in dieser Sache für uns in ein Europa ein Vorbild ist, ich glaube auch nicht, dass es Australien billiger kam.

Nur weil man Flüchtlinge auf den nicht-territorialen Insen Manus und Naurus ins Freiluftgefängnis wirft, heisst das nicht, dass das Problem gelöst wurde.


Columba es ging ja darum das ertrinken zu stoppen und das sie in einem Sicheren Land sind. Jetzt kann es sein das es dort Misstände gibt und die gibt es eben zu klären, genau wie es eben auch zu klären wäre ob die Flüchtlinge nicht einfach nur Dinge erfinden, weil sie nicht das Zielland erreichten, das sie erreichen wollten. Diese Dinge kann ich nicht beurteilen aber es gibt die eine Seite die behauptet dies und die andere die sagt dies.

Was ich lediglich beurteilen kann, weniger ertrinken und sie werden an Land gebracht aber eben nicht in dieses Land, das sie gerne möchten. Das dies für Unmut sorgt, ist verständlich. Jedoch ein Staat kann bestimmen wo er einen geretteten hinbringt und wo nicht. Schon mal dieser Ansatz (Grundgedanke), ist per se nicht Böse oder Schlecht. Das eine illegaler Migrant, nicht immer die Wahrheit sagt, davon ist aus zu gehen, das Australien nicht alles perfekt macht oder die Betreiber Firma, davon kann man auch ausgehen aber das könnte man sicher klären und deswegen muss man den Ansatz nicht als gescheitert erklären.

Gebe ich einem eine Übernachtungsmöglichkeit, bestimme ich welches das Gästezimmer ist und nicht er. Auch bestimme ich wie in meinem Haus die Regeln sind und die Grösse des Gästezimmer definiert, wieviele Gäste ich dort unterbringen will, so das es dort Friedlich bleibt, für eben mich und die Gäste und meine Nachbarn.

Sexuelle Übergriffe und Gewalt waren an der Tagesordnung, Gewalt von Einheimischen an den Flüchtlingen gab es viel. Meinst Du das ist kein Töten?


Das ist ein Phänomen der Migration, das es auch hier gibt. Ob das Australien so viel schlechter im Griff hat, müsste geklärt werden. Wir wissen aber auch hier werden in Flüchtlingsunterkünften Leute sexuell belästigt und genötigt und selbst das Personal dieser Unterkünfte bedroht, so das es noch Security Dienste braucht. Christen Flüchtlige werden teils aufs übelste gemobbt von Zuwandern und der Fall Amri zeigt für das Töten braucht es nicht zwingend Einheimische, da reichen auch die Zuwanderer alleine aus. Die Kölner Silvesternacht zeigte deutlich auf das sexuelle Übergriffe auch von Geflüchteten an Einheimischen passieren und nicht zwangläufig eine Folge der Unterbrinung sein muss, sondern auch in Europa geschehen. Gewalt an Flüchtlingen gibt es auch hier in Europa, ich verlinkte ja die Ausbeutung ins Sizilien und Almeria also da können wir sicher nicht sagen das Modell Australien ist so viel schlechter in dieser Hinsicht, wenn wir nach Europa schauen was die Nazis und die Mafia mit den Flüchtlingen so alles anstellt inklusive den Ausbeutern im Sexgewerbe.


Also wenn diese Betreiber Firma wirklich viele Fehler macht, da müsste Australien sicher handeln. Geklärt müsste sicher werden ob es nur um falsche Anschuldigugnen geht, aus Unmut, weil man nicht Australischen Boden betreten durfte oder es eben Probleme sind wie sie hier auch passieren. Ist dies eher das Problem der Migration und der grossen Masse an verschiedenen Kulturen die man zusammenlegt oder ist es ein Problem welches die Betreiber Firma betrifft.

Dass es weniger Flüchtlinge gab, war weniger den schrecklichen Abschreckungen von Australien zuzuschreiben, .....


Gesagt wurde lediglich, wir bringen euch sicher in ein Land wo kein Krieg ist aber nicht Ihr selbst bestimmt, wo dieses Land ist. Folge daraus: Die Flüchtlinge ertrinken nicht mehr und befinden sich in einem Land wo kein Krieg herrscht unter sich wieder. Es ist also deine Formulierung, das dies Abschreckung ist, wenn das Ziel erreicht wird wozu eigentlich das Asylgesetz da wäre.

Ob man die Betreiber Firma besser kontrollieren müsste, dagegen ist eigentlich nichts ein zu wenden. Das ist aber die Aufgabe von Australien.

Der Ansatz Garantie auf sicheres Land und Rettung aber nicht dort wo Ihr bestimmt, scheint mir defintiv nicht so abwegig um illegale Migration zu stoppen und um auch echten Flüchtlingen die Chance zu geben, das sie nicht ertrinken müssen.


Die Misstände die gilt es zu prüfen und zu eliminieren aber das sollten wir vorerst mal hier in Europa tun, bevor wir anderen sagen das Ihre Ansätze so Böse sind, wenn bei Ihnen weniger ertrinken und Ihr Ansatz mehr Wirkung zeigt als die Ansätze die bereits in Europa getätigt wurden.

Wie weiter?

Die ganze Welt nach Europa holen wird nicht gehen, weil das ist weder Phyikalisch möglich noch ist es Sozial verträglich gesehen, eine Gute Idee.

Weder Weltlich gesehen noch aus Ethischen Standpunkten heraus, noch aus Christlichen Ansätzen heraus gedacht wird das nie die Lösung sein.

Sozial Romantische Träume, die von den Drahtziehern dieser Welt ausgenutzt werden um Ihre Agenda zu erreichen, finde ich nicht so toll.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Do 11. Jul 2019, 19:35

kingschild hat geschrieben:Sozial Romantische Träume, die von den Drahtziehern dieser Welt ausgenutzt werden um Ihre Agenda zu erreichen, finde ich nicht so toll.

Ich auch gar nicht! Was wird ihnen (z.B. Afrikanern) vorgegaukelt?
>>> Dass sie ins 'Gelobte Land' kommen, wo Milch und Honig fliessen und das Geld auf der Strasse liegt. Das klingt weltfremd, aber so in etwa stellen sich viele junge Afrikaner das Leben in Deutschland und anderen westlichen Ländern vor. Und vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) sehen sie mit Satellitenfernsehen u.ä. (Smartphone, etc.), irrationale Sendungen vom europ. Lebensstil), der aber eben nicht der Realität entspricht.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Do 11. Jul 2019, 19:55

lionne hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Sozial Romantische Träume, die von den Drahtziehern dieser Welt ausgenutzt werden um Ihre Agenda zu erreichen, finde ich nicht so toll.

Ich auch gar nicht! Was wird ihnen (z.B. Afrikanern) vorgegaukelt?
>>> Dass sie ins 'Gelobte Land' kommen, wo Milch und Honig fliessen und das Geld auf der Strasse liegt. Das klingt weltfremd, aber so in etwa stellen sich viele junge Afrikaner das Leben in Deutschland und anderen westlichen Ländern vor. Und vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) sehen sie mit Satellitenfernsehen u.ä. (Smartphone, etc.), irrationale Sendungen vom europ. Lebensstil), der aber eben nicht der Realität entspricht.
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Gerade hier wäre auch richtige Information wichtig, damit man nicht auf die Lügen der Schlepper reinfällt und aufgrund von Lügen und Falsch Informationen sein Leben riskiert. Die EU hat es bisher versäumt dort mal so richtig Gegensteuer zu fahren, dies wären so kleine Ansätze in einem Gesamtkonzept, die man eben bewusst oder unbewusst nicht anpacken will. Genau gleich wie man auch die Auffanglager nicht auf einen Menschenwürdigen Zustand bringen will aber vorne rum immer sagt wir helfen.

Das es seit Jahren nicht getan wird, zeigt entweder die Unfähigkeit oder das man eben andere Ziele hat.

Bei "Hart aber Fair" haben einige wieder durchblicken lassen, das dies nicht der Plan ist, sondern eine andere Agenda verfolgt wird, zwischen den Zeilen verkünden sie es offen. Die Spaltung wird bewusst in Kauf genommen und weiter auf den Staatschefs und Bevölkerungsschichten rumgeprügelt die das nicht so eine gute Idee finden.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Do 11. Jul 2019, 20:12

Man kann sich fragen, ob die Menschen denn nichts mitbekommen von den aktuellen Geschehnissen (Gefahr Mittelmehr, Fremdenfeindlichkeit...), wenn sie doch mittels der modernen Kommunikationsmittel (z.B. Smartphones) mit der Aussenwelt in Verbindung sind? Ich glaube schon, dass das nicht an ihnen vorbeigeht! Die MSM und das Internet sind ja voll davon. Aber die jungen Leute wollen es einfach nicht glauben. Sie (z.B. die Afrikaner) sind misstrauisch und denken, man wolle ihnen nur den Traum von einem besseren Leben kaputt machen. Dann machen sie sich auf die Reise....
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon jeig » Do 11. Jul 2019, 20:43

lionne hat geschrieben: sind misstrauisch und denken


Ach, da sind sie nicht alleine.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Do 11. Jul 2019, 20:46

Hahaha :D Soll das jetzt lustig sein?
(Wieder mal Postings auseinanderreissen - offenbar eine Unsitte hier im Forum...)
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Do 11. Jul 2019, 21:10

kingschild hat geschrieben:Wie weiter?

Die ganze Welt nach Europa holen wird nicht gehen, weil das ist weder Phyikalisch möglich noch ist es Sozial verträglich gesehen, eine Gute Idee.


Sorry, so viele Worte machst Du zuvor. ...und dann kommst Du mit einer so undifferenzierten Aussage.

Keiner hat im Sinn die ganze Welt nach Europa zu bringen. Niemand hat das je versucht. Niemand hat die ganze Welt gerufen, nach Europa zu kommen. Zudem hat auch gar nicht die ganze restliche Welt im Sinn nach Europa zu kommen.

Bleibe doch mal nüchtern und schreibe nicht solchen Quatsch ab aus Twitter und Facebook, aus den Seiten von AfD, FPÖ, Geert Wilders und einigen wenigen Scharfmachern der SVP. Schaue doch mal Deutschland an, so viele Ausländer aufgenommen und hat immer noch weltweit eine der effizientesten Volkswirtschaften, hat x-tausend Immigranten in den Arbeitsprozess eingegliedert, konnte die Arbeitsquoaten senken. Klar gab es auch Probleme (HartzIV, Wohnungsnot, etc.), aber alles in allem, hat Deutschland es gut geschafft. Der Fehler von Deutschland ist, dass sie ihre Leistung selber nicht würdigen oder sehen können, und immer nur fundamental gegen Merkel motzen. Schaue mal, wer in Deutschland am meisten Problem hat, nämlich die Gebiete, die am wenigsten Ausländer bekommen haben.

...und wenn man in den sozialen Medien Leute finden, die sich beklagen, dass sie ihre Arbeit an Ausländer verloren haben, dann kann man denen höchstens sagen, dass sie sich selber mal anschauen müssen, warum sie ihren Job an Leute verlieren, die nicht deutsch können und nie eine Berufsausbildung machen konnten.

Nein, die meisten Leute hier z.B. die aus Afrika, Afrika oder Afghanitan wollten dort bleiben. Wie Du wünschten auch diese Leute Frieden, wünschten ein schönes Familienleben, etc., etc.

...und nun kommst Du zum Schluss Deiner langen Ausführungen mit der Aussage, dass wir nicht die ganze Welt aufnehmen können. Damit sagst Du für mich auch aus, dass es sich nicht lohnt, auf Deine Ausführungen im Detail einzugehen.

Vielleicht schaust Du auch mal, was alles so auf Livenet.ch und Jesus.ch steht, Du bist als Moderator auch ein Teil davon:
https://www.livenet.ch/themen/gesellsch ... erern.html
https://www.livenet.ch/news/leben/34433 ... stand.html
https://www.jesus.ch/magazin/gesellscha ... bibel.html

Hast Du schon mal mitgeholfen in Kirchgemeinden und politischen Gemeinden Arbeit mit Flüchtlingen zu machen? z.B. an einem Mittagstisch? Auch habe ich schon erlebt in einer Vineyard Gemeinde, wie selbst nichtchristliche Immigranten beim Gottesdienst anwesend waren - sie waren so froh, dass sie an einem freundlichen Ort angenommen sind. Übrigens auch auf Livenet ein guter Artikel unter dem Titel: Vineyard-Leiter Martin Bühlmann
«Die Flüchtlingskrise ist eine Chance»
. Daraus drei Zitate:
Livenet: Was hat die Flüchtlingskrise in eurer Gemeinde bewirkt, wie habt ihr es erlebt?
...
Aber man muss natürlich den Grössenvergleich sehen: In Deutschland sind 1 Million Flüchtlinge angekommen, in der Schweiz wäre das proportional 100'000 Menschen. Wir haben in der Schweiz bereits Probleme mit 20'000 oder 30'000 – ich weiss nicht, was in der Schweiz passieren würde mit 100'000...
...
Man kann häufig eine gespaltene Haltung bei den Christen beobachten, ob man sich jetzt öffnen sollte oder sich damit überfordert...
Ich denke, das Kernproblem in der Gesellschaft unter Christen heute ist, dass wir mit Ideologien, Schlagworten und Meinungen arbeiten und gar nicht auf den Kern der Herausforderung eingehen. Ich bin überzeugt, dass die Angstmacherei vor dem Islam vollkommen deplatziert ist. Die Menschen, die vor einem fundamentalistischen Islam flüchten, sind alles andere als Islamisten und fragen uns: Was für einen Glauben habt ihr?
...
Erlebt ihr auch, dass Muslime in der Vineyard zum Glauben kommen?
Nicht nur in der Vineyard. Das beste Beispiel ist wohl eine altlutherische Kirche, in der in den vergangenen 12-18 Monaten 1'800 Muslime zum Glauben gekommen sind (Livenet berichtete). Aber auch in der Vineyard, ich würde sogar sagen in jeder Gemeinde geschehen solche Dinge.


Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Do 11. Jul 2019, 23:03

Columba hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Wie weiter?

Die ganze Welt nach Europa holen wird nicht gehen, weil das ist weder Phyikalisch möglich noch ist es Sozial verträglich gesehen, eine Gute Idee.


Sorry, so viele Worte machst Du zuvor. ...und dann kommst Du mit einer so undifferenzierten Aussage.


Manchmal muss man auch Dinge hören, die nicht in das eigene Konzept passen. ;) Ist toll das Du, so sachlich und differnziert bleibst.


Nein, die meisten Leute hier z.B. die aus Afrika, Afrika oder Afghanitan wollten dort bleiben. Wie Du wünschten auch diese Leute Frieden, wünschten ein schönes Familienleben, etc., etc.


Dessen bin ich mir bewusst. Dies ändert aber nichts an meiner Aussage, das dies defintiv kein Konzept ist, für dem Ziel näher zu kommen. Die Probleme werden nicht gelöst, wenn ich mir etwas wünsche, was evt. so nicht funktionieren wird und nicht dem Willen Gottes entspricht. Wo lehrt Christus, das Europa der Frieden ist? Das lehren höchstens die EU Befürworter, das dieses Konzept Frieden bedeutet.

Hast Du schon mal mitgeholfen in Kirchgemeinden und politischen Gemeinden Arbeit mit Flüchtlingen zu machen?


Ja und ob Du es glaubst oder nicht, ich finde diese Arbeit nicht per se schlecht. Dies betrifft aber eben nur die Gemeinde Ebene und ändert nichts an meiner Grundaussage, welche Du nicht hören möchtest. Ich bin auch in der Nachbarschaft ein Freund derer die hierher kommen, sogar ein Guter. Dies ändert aber nichts daran das ich gewisse Lösungen für diese Welt eben anders sehe und beurteile als vielleicht Du.

In Deutschland sind 1 Million Flüchtlinge angekommen, in der Schweiz wäre das proportional 100'000 Menschen. Wir haben in der Schweiz bereits Probleme mit 20'000 oder 30'000 – ich weiss nicht, was in der Schweiz passieren würde mit 100'000...


Ich sage es mal so, die Schweiz hat die Situation relativ gut bewältigt bis jetzt, im Vergleich zu Deutschland. Was aber passieren wird wenn der Bund nicht mehr zahlen wird, weil die Gemeinden zuständig werden wird sich zeigen. In den Reichen Hochburgen, wird das wohl keine Grossen Probleme verursachen aber dort wo die Leute noch günstigen Wohnraum finden schon.

Du gehst vielleicht immer davon aus, wer andere Lösungsansätze wünscht als Du, der sei per se einer der den Menschen übel gesinnt sei und Ihnen nur Böses tun will und das ist schlicht zu kurz gedacht.

Dies ist nicht meine Haltung als Christ. Ich sehe aber in gewissen Konzepten nicht durchdachte Lösungsansätze und deswegen behandle ich doch die welche Opfer dieser Ideologien wurden, nicht Unchristlich und auch nicht Unmenschlich oder verweigere mich ihnen zu helfen. Dies wäre dann wirklich Übel.

Ich gehöre zu denen die Humanismus noch von Christus trennen kann und will. Weil ich in dem einen Konzept den Untergang dieser Gesellschaft sehe und im anderen Konzept die Rettung der ganzen Welt.

Die Erkenntnis ist: Der Humanistische Ansatz, führt zu falschen Hoffungen die platzen. Der Christliche Ansatz zum Heil. Das man als Christ auch den Opfern des Humanismus mit Liebe begegnet, dagegen habe ich keine Einwände.

Das man aber als Christ zum Handlanger des Humanismus wird und dessen Thesen als Christlich verkauft, dafür bin ich nicht offen, selbst wenn alle Christen dieser Zeit auf einmal sich von diesem Zeitgeist betören lassen würden.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Fr 12. Jul 2019, 09:05

kingschild hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Nein, die meisten Leute hier z.B. die aus Afrika, Afrika oder Afghanitan wollten dort bleiben. Wie Du wünschten auch diese Leute Frieden, wünschten ein schönes Familienleben, etc., etc.


Dessen bin ich mir bewusst.


Wenn Du Dir desseb schon bewusst bist, dann höre doch auf mit dem Stammtischgewäsche, dass die ganze Welt kommen will. Das sind nicht mal Dinge, die jemandem nicht ins Konzept passen, sondern es sinch demagogische Phrasen, die man z.B. von der AfD seit Jahren hört. Wenn man das x-mal wiederholt, werden diese Phrasen nicht besser, aber es gibt mit der Zeit immer mehr Helfer und Helfershelfer, die das beginnen zu wiederholen und so die Demokratie zerstören.


Grüsse Columba


PS
Ich weiss nicht, was Du unter Humanismus verstehst. By the way, die ganze Reformation in der Schweiz ist humanistisch geprägt, Zwinglis Basis ist der Humanismus. Luthers Bibel konnte nur entstehen auf der Basis des klssischen Humanisten Erasmus von Rotterdam, er stellte den Textus receptus zusammen, weil er wie kein anderer auch für christliche Überlieferung die damals besten Quellen suchte.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Fr 12. Jul 2019, 16:25

Columba hat geschrieben:
Wenn Du Dir desseb schon bewusst bist, dann höre doch auf mit dem Stammtischgewäsche, dass die ganze Welt kommen will. Das sind nicht mal Dinge, die jemandem nicht ins Konzept passen, .....


Es sind die Worte der Bundeskanzlerin Merkel die meinte, es gäbe keine Obergrenze und es sind die Worte der Linken die fordern per offizieller Fähre, jeder der den Wunsch äussert, sofort und gratis nach Europa zu holen, ungeachtet aller Folgen die daraus enstehen würden und heute schon existieren.

Zur Information, nicht jeder Mensch der das nicht ein tolle Idee findet, ist per se ein Dummschwätzer. Wer so abstruse Gedanken aufstellt, der muss damit rechnen das es Menschen gibt, die sagen das kann nie und nimmer die Lösung sein. Um diese Feststellung zu tätigen muss man nicht am Stammtisch sitzen, da reicht ein klein wenig Hirn aus und ganz wenig Bibelkenntnis das dies nie die Antwort sein kann, für die Probleme dieser Welt.

Von denen die fordern war noch nie ein Satz zu hören, von Sozialverträglich oder es ist nicht alles machbar, was man sich eben gerne alles wünschte. Wünsche gibt es viele auf dieser Welt, schon mal darüber nachgedacht, warum nicht jeder Wunsch erfüllt wird oder erfüllt werden kann?


Bei den Konzepten wie diese Menschen alle dann Erfolgreich ins Sozial und ins Berufsleben integriert werden und wie man die zurück schafft die kein Anrecht auf Asyl haben oder kriminell werden , hört man von diesen Kreisen nichts. Der Satz es wird funktionieren, wird eben nicht von jedem abgekauft, wenn die Probleme sichtlich schon heute bekannt sind.

Es ist einfach ein Fakt, das Europa den Asylmissbrauch nicht im Griff hat und auch nicht gewillt ist Menschenwürdige Zustände in den Auffanglagern zu schaffen. Wenn sie das wollten, hätten sie es längst getan. Ja man kann ständig neue Leute nach Europa holen. Wenn diese Leute nicht alle eine gute Perspektive bekommen oder ein gutes Fundament, wird das so enden wie wir das heute zum Teil schon kennen.

Man kann es aber auch einfach lassen darüber zu Diskutieren das Probleme existieren und stattdessen ein paar kleine Beispiele bringen wie alles gut läuft in Europa und jeden diskreditieren der auf gewisse Probleme hinweist oder auf Dinge die eben nicht möglich, sein werden.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Fr 12. Jul 2019, 17:57

kingschild hat geschrieben:Man kann es aber auch einfach lassen darüber zu Diskutieren das Probleme existieren und stattdessen ein paar kleine Beispiele bringen wie alles gut läuft in Europa und jeden diskreditieren der auf gewisse Probleme hinweist oder auf Dinge die eben nicht möglich, sein werden.

Das ist ja doch genau das, was 'gefordert'/gewünscht wird:
Über Migration, also der Wanderungswelle von Versorgungssuchenden nach Europa und insbesondere nach Deutschland, darf nur noch positiv gesprochen werden. Die Wirklichkeit wird durch Unterdrückung kritischer Stimmen geschönt und zurechtgebogen.
Das typische Beschönigen unangenehmer Fakten halt! Ist Gift gesund und Eis warm?
Wer will schon "rechts" oder "populistisch" sein. Nein, auf gar keinen Fall, das geht überhaupt nicht!
Niemand will (u.a.) auch das (leidige) Problem der Ueberbevölkerung (Afrikas) ansprechen!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Fr 12. Jul 2019, 18:23

Kurz zusammengefasst und einmal mehr gut begründet: "Der Pull-Faktor existiert nicht." Nur "Die Wahrscheinlichkeit, zu ertrinken, ist gestiegen!"

Aber:
"Man muss handeln, ganz egal, ob die Rettung mehr Menschen nach Europa bringt oder nicht", sagt der österreichische Migrationsexperte Belachew Gebrewold. "Es ist rechtlich und moralisch geboten. Ob Europa ihnen danach Asyl gewährt, ist eine andere Frage."

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 77025.html


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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 13. Jul 2019, 10:23

Columba hat geschrieben:Kurz zusammengefasst und einmal mehr gut begründet: "Der Pull-Faktor existiert nicht." Nur "Die Wahrscheinlichkeit, zu ertrinken, ist gestiegen!"


Damit weniger ertrinken gibt es viele Gründe und Massnahmen.

Verschiedene Massnahmen gegen verschiedene Pull Faktoren zeigen aber durchaus Wirkung und die zeigen sich heute schon in Rückläufigen Zahlen von ertrinkenden.

Wenn man aber an den Orten wo die Schlepper wirken, konsequent mit Information (Prävention) und bekämpfen dieser vorgehen würde, würden die wichtigsten Pull Effekte angegangen. Daneben könnte man dort sicher auch Zukunfstperspektiven schaffen die auf richtigen Werten aufbauen und nicht auf falschen Hoffungen.

Wenn man jedem auf der Welt der nach Europa will, ein Ticket schenkt für eine Reise nach Europa und Ihm Hoffung einredet, dort bleiben zu können und das Paradis zu finden, ist eigentlich klar das dies einen Pull Effekt gäbe.

Die Seite welche solches schon heute bestreitet und sagt das ist die Lösung, würde es aber immer noch bestreiten, selbst wenn der Effekt und die Folgen daraus eigentlich längst sichtbar sind.

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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Sa 13. Jul 2019, 10:40

Ich schliesse mich all den (seriösen) afrikanischen Politikern an, die an die Europäer appellieren: "Macht Schluss mit eurer Politik der offenen Grenzen".
Man sollte diese Stimmen (endlich) zur Kenntnis nehmen!!!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 13. Jul 2019, 11:30

Das Sterben geht weiter:
72 Leichen nach Bootsunglück im Mittelmeer geborgen


Laut UNHCR verdreifachte sich Todesrate bei Flucht über Mittelmeer
2018 kamen deutlich weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa. Doch die Todesrate bei der Überfahrt hat sich dramatisch erhöht.

2018 kamen zwar deutlich weniger Flüchtlinge nach Europa. Aber durch das Vertreiben vieler Rettungsschiffe aus dem Mittelmeer ist die Todesrate in die Höhe geschnellt. Die EU könne die Tragödie beenden, sagt das UNHCR.
...

Quelle: https://www.nau.ch/news/europa/laut-unh ... r-65476756

Zwei Sachen sind auseinanderzuhalten: Den Menschenhändlern das Handwerk legen darf nicht dazu führen, dass man die Rettung unterlässt.


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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Lazar » Sa 13. Jul 2019, 12:54

Hallo beisammen,
Nicht außer Acht lassen darf man, wir wissen vielleicht ungefähr wie viele Migranten auf Hoher See ertrunken sind, aber nicht, wie viele bereits auf dem langen Weg zum Meer bereits umgekommen sind oder zumindest stark traumatisiert werden. Die Schleuser sind teils auch auf Land völlig gnadenlos, und in Libyen bedeuten Flüchtlingslager die Hölle. Das heißt, es scheint ebenfalls eine ganze Menge zu sein!
https://www.tagesschau.de/inland/libyen-fluechtlinge-111.html

Es ist eben ein diffuses gegeneinander Abwägen. Wären diese hauptsächlich relativ jungen Migranten, die sich mit viel Hoffnung auf den Weg zu uns gemacht haben, daheim auch misshandelt, eingesperrt, ausgeraubt und missbraucht worden oder gar gestorben? Man weiß es nicht.

Um also nicht zu viele dazu zu verleiten und förmlich hierher zu locken, wird also größte Lebensgefahr und Hoffnungslosigkeit auf Hoher See zu vermitteln angestrebt, denn wäre dies nicht der Fall, würden sich noch viel mehr auf den Weg machen und eventuell dabei umkommen?
Es sterben also dann einfach andere Menschen als die auf dem Meer, weil die erst gar nicht bis dahin kommen. Wie will man das insgesamt gegeneinander aufwiegen? Der eine lässt sein Leben für andere? :|
Was ist nun richtig? Kein Wunder, dass man sich bei diesem sensiblen und doch knallharten Thema oft hin- und hergerissen fühlt.
Denn gleich, was man tut, es hat irgendwo schlimme Folgen oder man scheint in gewisser Weise machtlos.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon kingschild » Sa 13. Jul 2019, 15:03

Columba hat geschrieben:Zwei Sachen sind auseinanderzuhalten: Den Menschenhändlern das Handwerk legen darf nicht dazu führen, dass man die Rettung unterlässt.


O.k einverstanden, nun ist aber auch klar das gewisse Länder aus bestimmten Gründen heraus diese Art der Rettung nicht wollen, weil sie sehen damit wird die Ursache nicht gelöst, sondern verschlimmert. Jetzt sagst Du das Glaube ich nicht, ändert aber nichts an den Umständen, das es jetzt neue Konzepte braucht um zu retten.

Wenn Du Präventiv, 1000 informierst das der Weg übers Mittelmeer eine Falsche Hoffnung ist, rettest Du vielleicht effektiv mehr Leben und unterlässt es dabei auch nicht, viele Menschen zu retten. Wenn Du sie dabei noch lehrst, das 8000 Dollar in ein falsches Geschäftsmodell zu investieren nicht Ziel führend sein kann und Du Ihnen eine bessere Alternative aufzeigst, wird das mehr Wirkung entfalten, als das was wir im Moment kennen und in den letzten Jahren hatten.

Wenn Du aber eben das Modell wählst allen das Ticket zu bezahlen, wirst Du keine Mehrheiten finden und das Problem wird damit nicht gelöst.

Das Modell die Europäer sind Schuld, wenn Menschen in ein Seeuntaugliches Boot steigen, scheint ja auch nicht die Lösung für das Problem zu sein, das Menschen ertrinken. Dieses Modell läuft seit Jahren ohne Erfolg.


God bless
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 13. Jul 2019, 15:23

Lazar hat geschrieben:Hallo beisammen,
Nicht außer Acht lassen darf man, wir wissen vielleicht ungefähr wie viele Migranten auf Hoher See ertrunken sind, aber nicht, wie viele bereits auf dem langen Weg zum Meer bereits umgekommen sind oder zumindest stark traumatisiert werden. Die Schleuser sind teils auch auf Land völlig gnadenlos, und in Libyen bedeuten Flüchtlingslager die Hölle. Das heißt, es scheint ebenfalls eine ganze Menge zu sein!
https://www.tagesschau.de/inland/libyen-fluechtlinge-111.html

Es ist eben ein diffuses gegeneinander Abwägen. Wären diese hauptsächlich relativ jungen Migranten, die sich mit viel Hoffnung auf den Weg zu uns gemacht haben, daheim auch misshandelt, eingesperrt, ausgeraubt und missbraucht worden oder gar gestorben? Man weiß es nicht.

Um also nicht zu viele dazu zu verleiten und förmlich hierher zu locken, wird also größte Lebensgefahr und Hoffnungslosigkeit auf Hoher See zu vermitteln angestrebt, denn wäre dies nicht der Fall, würden sich noch viel mehr auf den Weg machen und eventuell dabei umkommen?
Es sterben also dann einfach andere Menschen als die auf dem Meer, weil die erst gar nicht bis dahin kommen. Wie will man das insgesamt gegeneinander aufwiegen? Der eine lässt sein Leben für andere? :|
Was ist nun richtig? Kein Wunder, dass man sich bei diesem sensiblen und doch knallharten Thema oft hin- und hergerissen fühlt.
Denn gleich, was man tut, es hat irgendwo schlimme Folgen oder man scheint in gewisser Weise machtlos.

Herzliche Grüße
Eleazar


Menschliches Handeln ist nie perfekt! Das ist nur Gottes Handeln. ...und so stimmt es, dass menschliches Handeln immer nur fehlerhaft ist, dass es immer ein Abwägen ist, aber nicht nur ein Abwägen sondern auch ein Differenzieren. In christlicher Hinsicht ist Handeln eine Liebesarbeit, die trotz Machtlosigkeit und Schwäche nötig ist.

Wer also in Seenot oder in andere Not gerät, muss gerettet werden. Alles andere ist nicht vertretbar. Wer weiss, dass Notleidende unterwegs sind und in unmittelbare Seenot oder in andere Not geraten kann, denen muss auch geholfen werden. Das ist die eine Ebene.
Dass auch der Menschenhandel gestoppt bekämpft wird, ist auch klar. Dass möglichst viel Aufklärung gemacht werden muss in den Herkunftsländern und den Durchgangsländer muss auch klar sein. Aber auch alles vorkehren, dass gar kein Grund mehr besteht, die Länder zu verlassen, ist auch nötig.

Mindestens die Ebene der Rettung aus unmittelbarer Gefahr und die Ebene der Vorkehrungen gegen die Emmigration sollte schon unterbunden werden. Leider sind oft diejenigen, die Fundamental-Kritik an der Seerettung üben und diejenigen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Friedensarbeit reduzieren wollen die gleichen Leute.

Das andere Problem, das Du anklingen lässt, ist der Hinweis auf die "relativ jungen Migranten". Dahinter steckt nicht ein Flüchtlingsbild des vergangenen Jahrhunderts, als Flüchtlinge nur betrachtet wurden als Kriegsbetroffene im Sinne des heissen Krieges. Dieses Bild ist heute falsch. In der heutigen Zeit verschmelzen die Opfer: Klima-, Wirtschafts-, Rassismus-, Religions- und Kriegsopfer kann man gar nicht mehr unterscheiden. Hat man in Syrien auch gesehen: Wirtschafts- und Aufbau-)Hilfe an Kriegspopfer (im ursprünglichen Sinne) innerhalb Syriens wurde vom Assad Regime nur noch selektiv gewährt. So sind auch Wirtschafts- und Klimaflüchtlinge zu Kreigsopfern geworden.
Dass nun v.a. junge Männer auf die Fluchtreisen geschickt wurden, wird so auch klar. Es ist die Familie, die weiss, dass nur einem die Flucht finanziert werden kann. Der soll als Vorbreiter weggehen, der am stärksten ist. So überlebt wenigstens einer der Familie, mit Glück kann dieser Wegbereiter werden für andere.

Ja, die Situation ist tragisch, man fühlt sich machtlos. Ein fester Glaube (auch bei Christen) sollte aber immer noch zum Handeln führen. Nur kritisieren und labern, die Retter diskreditieren und über die Nutzlosigkeit der UNO schimpfen - und letzen Endes noch allen Erstes posaunen, dass Europa nicht die ganze Welt aufnehmen kann, ist definitiv falsch und unmenschlich.


Grüsse Columba


PS
Falsch ist auch, dass nur die Ärmsten auf die Flucht gehen. Nein, die bleiben dort und sind, wenn sie Glück haben in Flüchtlingslager der UNO, solange diese noch Geld hat. Übrigens: Viele UNO-Kritiker sind auch Kritiker von Seenotrettung und Entwicklungshilfe. Die, die Pech haben, sterben vor Hunger oder wegen der Giftgasangriffe, z.B. in Syrien.
Die Reichen, die sind schon geflohen, dorthin, wo sie ihre Bankkonten haben. Es ist der Mittelstand, der oft erst im Entstehen ist, der gerade noch knapp fliehen kann.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 13. Jul 2019, 16:52

In der ganzen Migrationsproblematik gibt es noch einen weiteren Aspekt, der ganz vergessen geht aus der europäischen Sicht:

Was ist der Effekt für die Migration, wenn China in Afrika so schnell und radikal Fuss fasst. China kauft Ländereien auf, baut Infrastruktur, oft mit chinesischen Abeitern. Währenddessen ist Europa oft nur passiv, erhöht kaum noch die Gelder für die wirtschaftlichen Zusammenarbeit und hofft, dass Afrika möglichst lieb bleibt. Man bedenke, dass der letzte grosse Staat erst 1980 (vor bald 40 Jahren) unabhängig wurden und Europa die Dekolonisation in Abfrika im Wesentlichen abschloss.

Wie bringt man da die afrikanischen Staaten dazu, ihre geflüchteten Leute zurückzunehmen. Das kostet Europa noch viel Geld - China ist da lukrativer, die zahlen, bauen und kaufen, ohne ein grosses Geschiss zu machen wegen der Flüchtlinge. Wenn jemand aus dem Land emigriert, dann ist zudem ein Maul weniger zu füttern in Afrika.

Mit dieser Problematik muss sich Europa auch man auseinandersetzen. Dies geht aber nicht auf Nationalstaatenebene, da braucht es grosse Zusammenarbeit und Koordination unter den Staaten. Eine Abschottung Europas wird nie möglich sein. Europa hat global (und v.a. in Afrika) den Handlungsspielraum fast ganz verloren. Zu lange hat Europa mit sich selbst gespielt und gestritten.

Europa ist jetzt überaltert und braucht Immigration, um einigermassen im Wohlstand weiterexistieren zu können.


Grüsse Columba



PS
Die Schweiz als Auswanderungsland
In den 100 Jahren vor 1914 gab es etwa 400'000 Auswanderer aus der Schweiz, bei einer Bevölkerungszahl von 3.3 Mio im Jahre 1900. Der Kanton Glarus zahlte sogar für die Auswanderung. Wer heute meint, dass dann die im Ausland gescheiterten Auswanderer wieder gerne zurückgenommen wurden, der täuscht sich garantiert.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon jeig » Sa 13. Jul 2019, 20:10

kingschild hat geschrieben:O.k einverstanden, nun ist aber auch klar das gewisse Länder aus bestimmten Gründen heraus diese Art der Rettung nicht wollen, weil sie sehen damit wird die Ursache nicht gelöst, sondern verschlimmert.


Eine Behauptung meinerseits: Gewissen Ländern ist es egal, ob die Ursache gelöst wird oder nicht. Gewisse Länder wollen einfach keine Migranten aufnehmen, Punkt.
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Sa 13. Jul 2019, 20:39

Da hast Du wohl den richtigen Ansatz gefunden!

Erst nach Ursachen zu suchen, ist in der Politik oft nur ein Mäntelchen, nichts tun zu wollen oder jeden Lösungsansatz zu vereiteln.

Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Gnu » Mo 15. Jul 2019, 13:40

Thelonious hat geschrieben:Hallo,

Carola Rackete - die Kapitänin der Sea-Watch 3 : eine mutige Frau bietet Salvini und den ganzen EU-Abschottungsfetischisten die Stirn. So was MUSS man unterstützen!

Ein beispielhafter Artikel findet Ihr hier.

VG
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(Zitat vom 1. Juli 2019)

Nicht wirklich. Das Ganze war von Anfang an eine PR-Kampagne, die sich gelohnt hat. Man fragt sich, was das Sendeteam vom NDR auf dem Schiff zu suchen hatte.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 15. Jul 2019, 16:08

Gnu hat geschrieben:…..Man fragt sich, was das Sendeteam vom NDR auf dem Schiff zu suchen hatte.[/i]

Ja, gell! Fragen über Fragen! 8-) :mrgreen:
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Jul 2019, 16:16

Gnu hat geschrieben:...Nicht wirklich. Das Ganze war von Anfang an eine PR-Kampagne, die sich gelohnt hat. Man fragt sich, was das Sendeteam vom NDR auf dem Schiff zu suchen hatte.


Was genau war demnach eine NDR-PR-Kampagne, Gnu? Von Erfolg gekrönte Seenotrettung, also MENSCHENRETTUNG, ist für dich eine "NDR-PR-Kampagne"?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 15. Jul 2019, 20:58

Nicht vom Thema ablenken..... ;)
...und Gnu angreifen!
Man kann sich angesichts der nun gesicherten Erkenntnisse über die NDR-Präsenz auf der Sea Watch 3 schon gewisse Fragen stellen! Das ist nur legitim!
P.S.: Jede Wette, es ist Geld geflossen seitens des NDR, Empfänger: .....
Schönen Abend und sonnige Grüsse, speziell ins schöne Tessin!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Jul 2019, 21:44

lionne hat geschrieben:Nicht vom Thema ablenken..... ;)
...und Gnu angreifen!
Man kann sich angesichts der nun gesicherten Erkenntnisse über die NDR-Präsenz auf der Sea Watch 3 schon gewisse Fragen stellen! Das ist nur legitim!
P.S.: Jede Wette, es ist Geld geflossen seitens des NDR, Empfänger: .....
Schönen Abend und sonnige Grüsse, speziell ins schöne Tessin!
lionne


Ja, du möchtest immer gern (insbesondere bei dir selbst 8-) ) , dass man nicht nachfragt, lionne. Das wirst du aber nicht erleben, denn das ist nun einmal ein Diskussionsforum.
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Jul 2019, 21:56

lionne hat geschrieben:P.S.: Jede Wette, es ist Geld geflossen seitens des NDR, Empfänger: .....


Das ist doch keine Wettplattform. Wo sind die Belege für diese Spekulationen, lionne? Wo?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 15. Jul 2019, 22:06

"Nicht persönlich werden", wird hier ja grossgeschrieben: Na dann, haltet euch auch daran!
Die NDR-Kampagne ist ja nun schon im Fernsehen angelangt..... :D
>>>> Informationsrückstand!
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Mo 15. Jul 2019, 22:36

Maas plant/forciert (wieder) Initiative für Verteilung der Geretteten/Geflüchteten. :roll:

Mir ist schon lange klar (und nicht nur mir ;) ): Die Verteilung von Migranten in Europa ist gescheitert. Es werden erneut über Ideen aus 2015 diskutiert, die sich hinlänglich als nicht umsetzbar erwiesen haben.
Es sollten (endlich) Nägel mit Köpfen gemacht werden; ist natürlich schwierig, gebe ich zu, angesichts all der verschieden "Interessen"!
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Jul 2019, 22:50

lionne hat geschrieben:"Nicht persönlich werden", wird hier ja grossgeschrieben: Na dann, haltet euch auch daran!
Die NDR-Kampagne ist ja nun schon im Fernsehen angelangt..... :D
>>>> Informationsrückstand!
Gruss lionne


Ich habe doch eine klare Frage gestellt, lionne. Wo ist seitens des NDR im Zusammenhang mit dem Sea-Watch 3-Rettungsgeschehen Geld geflossen und an wen? So hast du das jedenfalls behauptet.

Du stellt immer noch irgendwas in den Raum. Und kannst (wieder einmal) nichts davon belegen. Oder?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Jul 2019, 22:54

lionne hat geschrieben:Maas plant/forciert (wieder) Initiative für Verteilung der Geretteten/Geflüchteten. :roll:

Mir ist schon lange klar (und nicht nur mir ;) ): Die Verteilung von Migranten in Europa ist gescheitert. Es werden erneut über Ideen aus 2015 diskutiert, die sich hinlänglich als nicht umsetzbar erwiesen haben.
Es sollten (endlich) Nägel mit Köpfen gemacht werden; ist natürlich schwierig, gebe ich zu, angesichts all der verschieden "Interessen"!
LG lionne


Den Flüchtlingen MUSS geholfen werden. ALLES andere ist einfach unmenschlich und unchristlich sowieso. Wie würden denn diesbezüglich - wie von die gefordert -
lionne hat geschrieben:...(endlich) Nägel mit Köpfen...
aussehen, lionne?
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 16. Jul 2019, 00:47

Nur damit es nicht wieder heisst, ich gebe keine Antwort! ;) :roll:
a) Auf mein P.S. "Jede Wette, es ist Geld geflossen seitens des NDR,
Empfänger: ....." gibt es keine "Quellenangabe", denn diese Bemerkung ist meinem Hirn 'entsprungen'

b) Bezüglich "Nägel mit Köpfen" kann ich keinen "lionneplan" vorweisen! Ansätze zu meinen Ideen werden z.Z. auch in der Presse aufgegriffen.... (>>>Lindner, Kurz z.B.)
Gruss lionne
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Columba » Di 16. Jul 2019, 09:09

Gnu hat geschrieben:Nicht wirklich. Das Ganze war von Anfang an eine PR-Kampagne, die sich gelohnt hat. Man fragt sich, was das Sendeteam vom NDR auf dem Schiff zu suchen hatte.


Bitte, lieber Gnu, bringe doch mal jetzt die Quellen mit den Nachweisen für Deine Behauptung, dass es "von Anfang an eine PR-Kapagne" war.

Grüsse Columba
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon Thelonious » Di 16. Jul 2019, 10:33

Hallo lionne,

reflektiere jetzt bitte mal ganz nüchtern, also nicht immer wieder einzig und allein weiter im stupiden "Widerspruchsmodus".

Ich frage zu deinem
lionne hat geschrieben:.."Jede Wette, es ist Geld geflossen seitens des NDR,
Empfänger: .....
nach.

Du antwortest
lionne hat geschrieben:... gibt es keine "Quellenangabe", denn diese Bemerkung ist meinem Hirn 'entsprungen'


Ich frage zu deinem, die Migrationspläne betreffenden
lionne hat geschrieben:..Es sollten (endlich) Nägel mit Köpfen gemacht werden; ...
nach

Du "antwortest" (nein, eine echte Antwort ist das leider noch nicht einmal ansatzweise)
lionne hat geschrieben: b) Bezüglich "Nägel mit Köpfen" kann ich keinen "lionneplan" vorweisen! Ansätze zu meinen Ideen werden z.Z. auch in der Presse aufgegriffen.... (>>>Lindner, Kurz z.B.)


Du forderst also etwas, von dem du noch nicht einmal ansatzweise eine eigene Vorstellung hast. Aha.

So macht eine Diskussion mit dir zumindest über diese Flüchtlingsthematiken doch leider noch nicht einmal ansatzweise Sinn! Oder was meinst du, was man davon halten soll?

Gruß
Thelonious
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Re: Migration nach Europa, wie weiter?

Beitragvon lionne » Di 16. Jul 2019, 11:27

Ich freue mich hier auf eine konstruktive Diskussion, was aber (sehr wahrscheinlich und leider) nicht möglich sein wird, wie bekannt (Erfahrungswert). Ich lehne mich mal ein bisschen zurück! ;)
Willst du jetzt noch vorschreiben, wie man antworten soll? Sind wir hier schon so weit? Passen dir meine Antworten nicht?
Gruss lionne


Ich fordere übrigens nichts, aber auch gar nichts.....
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