Grundlegendes

Alles Chaos oder was? Für Beiträge, die sonst nirgends hineinpassen.

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Re: Grundlegendes

Beitragvon Gabriel » Sa 24. Aug 2002, 02:41

Nur zur Information, du must nicht meinen das die Juden einfach so in den Himmel kommen, ein Jude der JESUS nicht hat ist genau so verloren wie Du wenn du JESUS nicht hast!

Roemers 11:25
Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Sa 24. Aug 2002, 02:46

nun, juden haben christus sowieso nicht. denn sonst wären es christen und keine juden. kein gläubiger jude kann was mit christus anfangen.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Gabriel » Sa 24. Aug 2002, 02:49

es werden noch manche JUDEN zu JESUS finden! So steht es im Worte Gottes!

Gute Nacht
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Sa 24. Aug 2002, 02:51

dann sind es christen. keine juden.

und wer schläft, verliert. :P
trotzdem gute nacht!
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Re: Grundlegendes

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 03:06

Original von Shadow
Ob sich Albert Einstein und Newton wirklich eingehend mit Gott befasst haben ist mir nicht bekannt. Zu sagen wäre allerdings, dass alle diese Menschen zu einer Zeit lebten, als der christliche Glaube stark verbreitet war und andersartiger Glaube mit sozialem Ausschluss belohnt wurde. Ich finde das Argument daher brüchig.


Über Einstein weiss ich nichts, aber Newton war wirklich streng gläubig, seeeeeeeehr streng. Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt, immerhin zeigt es, dass man, solange man einen Funken Intelligenz besitzt, auch als gläubiger Mensch neue Theorien entwickeln und wissenschaftliche Durchbrüche erreichen kann.
(seine Geschichte und die ganze Sache wie er auf die Idee mit dem sich ständig ausbreitenden Universum kam, ist übrigens höchst interessant, sollte man mal lesen! :))

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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Sa 24. Aug 2002, 03:13

man kann wissenschaftlich sehr erfolgreich sein auch als streng gläubiger mensch. leider sind einem grenzen gesetzt. und das ist das problem .. den wissenschaft darf keine grenzen haben ..
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Re: Grundlegendes

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 03:18

Leider, leider... Ich möchte nicht wissen, wo wir heute im wissenschaftlcihen Bereich wären, ohne die Zensur der Kirche. Das hab ich hier im zusammenhang mit der Archäologie übrigens auch erwähnt.

Das beste Beispiel ist das mit der flachen Erde. Es war ja gerade die Kirche, die nicht wahrhaben wollte, dass die Erde möglicherweise nicht flach ist.

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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Sa 24. Aug 2002, 03:39

jo z.b. wenn man im mittelalter den wissenschaftlichen fortschritt nicht so behindert hätte wären wir heute wohl auch weiter. nun muss man allerdings sagen dass dies schuld der kirche (vornehmlich der katholischen) ist. den glauben kann man da nciht direkt für verantwortlich machen.

ich lese im moment einige abhandlungen über gottesbeweise. und es herrscht einigkeit darüber dass noch nie einer gelungen ist.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Sa 24. Aug 2002, 03:55

"Wie kann man *mit* Gott eigentlich leben? Wie geht das?
Wie schafft man es, an die Arche Noah, an einen kleingeistigen Gott, den es interessiert, wieviele Stunden/Wochen man vor der Ehe Geschlechstverkehr hatte oder auch nicht, an die ewige Jungfräulickeit, an die Schöpfungsgeschichte, die Unfehlbarkeit des Papstes und den ganzen Rest zu glauben, *ohne* dabei seinen gesunden und kritischen menschenverstand auszuschalten? Das habe ich noch nie begriffen.
Mag sein, dass es vielleicht einen Schöpfer gibt, oder auch nicht. Alle Religionen (auch und insbesondere das Christentum) sind aber doch so offensichtlich von Menschen für Menschen geschaffen, dass ich nicht begreifen kann, wie man so etwas für wahr halten kann.
Wenn ich eine ähnliche Geschichte mit ähnlichen Wahrheitsgehalt in Umlauf bringen würde, wäre ich ein Spinner und Märchenerzähler. Gibt es denn immer noch Leute, die an den Weihnachtsmann glauben?
Erschreckend finde ich insbesondere, wie das Christentum die eigene Beweglichkeit beim Denken wegnimmt. Die Bibel möchte moralische Leitung und Werte vermitteln entsprechend ist der Authoritätsanspruch in solchen Fragen da.
Ich habe Christen - erst vor kurzer Zeit - erlebt, die bei der Frage, ob denn die Todesstrafe nun moralisch "sauber" sei, wie verückt in der Bibel geblättert haben, um entsprechende Standpunkte für oder wider zu finden. Keiner der Gesprächsteilnehmer hat dabei sein eigenes moralisches Empfinden eingebracht, sondern sich nur auf dieses Buch gestützt. Dies fand ich sehr erschreckend! Wahrscheinlich wären alle fröhlich und ohne Nachzudenken mit Fackeln losgezogen, würde die Bibel propagieren, dass man alle rothaarigen Frauen verbrennen soll.
Wenn ich sehe, wieviele Probleme die Christen haben, das heutige alltägliche Leben mit dem Christentum in Einklang zu bringen ohne dabei Bigotterie/Doppelmoral zu betreiben, sei es bei Verhütung, Homosexuellen, Andersdenkenden, pädophilen Priestern, usw. dann kann ich nur sagen, dass die allermeisten Atheisten toleranter als Christen sind."

das habe ich im netz gefunden. spricht mir aus der seele. ich bitte um stellungnahmen.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Shadow » Mo 26. Aug 2002, 22:02

Original von Gast

Wenn sowas in der bibel stehen würde wäre ich kaum christ.



Ja, ja, aber wenn in der Bibel steht, dass Homosexualität eine Sünde ist, dann wird dagegen munter losgezogen, gelle?

Es gab da auch Kreuzritter, die meinten es sei in Ordnung tausende von Sarazenen auszurotten... sie meinten sogar, Gott hätte ihnen einen heiligen Auftrag gegeben. Die Bibel ist auslegungssache. Manche legen sie halt leider auf eine sehr kranke Art und Weise aus...
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Prosecutor » Mi 28. Aug 2002, 04:22

sehr richtig herr Gast! :D

aber was liegt (d)einem gewissen zu grunde? moralvorstellungen. das ist sowohl bei einem christen so als auch bei einem verdammten wie mir. nur unterscheiden sich ebendiese moralvorstellungen.

moralvorstellungen sind alle sehr subjektiv und vom umfeld (religion/soziales umfeld) abhängig. selbes problem wie mit den ganzen religionen: welche ist die richtige? oder ist es eine mischung? oder sind es nur gemeinsame prinzipien die wirklich richtig sind? was ist richtig? was ist gut?
fragen über fragen und keine antworten. für einen atheisten wie mich jedenfalls ... eigentlich müsste ich mich ja agnostiker nennen genaugenommen. den ich leugne nicht zwangsläufig die existenz gottes, ich leugne nur dass irgendwer mir irgendwas sinnvolles zu diesem thema sagen kann. oder irgendwer was belegen/beweisen kann.

blah .. muh! :roll:
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 11:19

Gott ich hätte bei Sophies Welt besser aufpassen sollen ;)

Pro: Das ist genau meine Meinung. Ich weiss nicht, ob es Gott gibt oder in welcher Form er existieren könnte, deshalb werd ich den Teufel tun und darüber ein Urteil fällen. Ein Urteil fälle ich nur über Argumente und da sieht´s für Gott leider düster aus...

Ich sage, wenn Gott mit meiner Lebensweise nicht einverstanden ist, so soll ER mir ein Zeichen geben. ER persönlich. Wenn er das nicht tut, dann kann es für ihn ja wohl nicht wirklich wichtig sein (was ich übrigens annehme), wie ich lebe. Oder vielleicht lebe auch ich nach seinem Wunsch und nicht die Christen? Hey cool ich mach meine eigene Religion... hmm wie nenne ich das dann.... Schattenzauber klingt süss :).
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Yasha » Mi 28. Aug 2002, 11:33


hmmm, der Shadowismus.... ^^

nu ja, warum nicht, aber sicher keine Religion, der ich beitreten möchte, denn du als Prediger kämst seeeeehr komisch rüber;)

BBT nun, ich glaube, dass es irgendein übermenschliches wesen gibt. Ich weiss aber nicht, wer oder was das sein könnte. ich weiss auch nicht, was dieses wesen bezüglich unseres Lebenstils möchte, also lebe ich mein Leben, wie ich es für richtig halte, nach meinem eigenen Gewissen und Gutdünken. Kann nur hoffen, dass das so richtig ist, wenn nicht, hab ichs halt vergeigt:)
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 11:50

Tja ich als Prediger. Komisch ich dachte mal, das sei meine Bestimmung. Ich predige schliesslich meine Ansichten immer wieder ;).

Achja Nightwish rulet :).
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Yasha » Mi 28. Aug 2002, 11:59

@Shadow
Das hab ich gemerkt;)

Aber das ist doch eher in DIskussionen, und weniger, dass du vor einer Gruppe stehst und einfach quatschtst. D

Meinst du nicht, da würde dir langweilig?:)

zu Nightwish: na, was meinst du, woher der Text meiner Sig ist;)

@Zauberweib

wow, da hat er ja schon eine Hilfe^^ cool:)
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Shadow » Mi 28. Aug 2002, 15:06

Nun denn so soll es geschehen, wie es mir mein Gott, Knäckebrot, vorgab! Auf den Trümmern jener heidnischen Glauben solle entstehen der einzig wahre Glaube, sodass der Messias, Butterzopf, herniederfahre und mit uns die Party aller Zeiten feiere.

Und nun ihr lieben Christen. Ich behaupte Knäckebrot ist der einzige Gott. Was macht ihr nun?

OK mal ernsthaft, das war wohl schon sehr sarkastisch, aber dennoch: In etwa so stelle ich mir die Anfänge des Christentums vor. Eine mickrige kleine Sekte. Ich finde es schon sehr.... interessant, wie man nun plötzlich behaupten kann, man halte die einzige Wahrheit in Händen....
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Re: Grundlegendes

Beitragvon olivier » So 8. Sep 2002, 22:39



Du bist Atheist und glaubst nur etwas was Du verstehen kannst!
O.K.
Aber was verstehst Du? Jegliche Erkenntniss baut auf darunter liegenden Erkenntnissen. Alles was wir meinen zu wissen ist Glauben.
z.b. Materie besteht aus Molekülen, diese aus Atomen und so fort.....
Oder das Beispiel mit dem Fahrausweis. Da musst Du den Prüfern die diesen ausgestellt haben glauben und so fort..
Auch beweisen 1000de von gleichen Versuchen nicht das der folgende auch so herauskommt. Den um das genaue Wissen zu erhalten würdest Du unendlich viele Versuche benötigen.

Habe Dir übrigens einen guten Atheistenwitz:
In einer kleinen Dorfkirche war der einzige bekennde Atheist ein regelmässiger Besucher des Gottesdienstes.
Der Pfarrer wunderte sich und getraute sich nach Jahren einmal zu fragen warum er so regelmässig in die Kirche komme,ob er sich etwa bekehrt habe. Da antwortete der Atheist: Nein er sei immer noch Atheist, aber es könne ja sein das er nicht recht habe.

Der Glaube ist ein Schritt über denn Rand unseres Wissens. Es ist ein Glauben Wollen. Und auch ein Glauben können.

Und falls Dir das nicht langt, kann ich Dir die Schriften von Blais Pascal empfehlen. Einer der grössten Mathematiker und ein tiefgäubiger Mann.

Gruss
Olivier :) :) :) :) :) :)
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Enggi » Di 18. Mai 2010, 12:05

In diesem Thread findet eine Diskussion mit einem Phantom statt, das ursprünglich als Gast mitdiskutierte.

Ist noch speziell, solche phant[om]astischen Diskussionen von früher nachzulesen.

Ich stiess auf diesen Thread, als ich nach "der Tag des Herrn" suchte.

Viele Christen meinen, der erste Wochentag sei der Tag des Herrn, weil an diesem Wochentag Jesus auferstand. Aber "der Tag des Herrn" ist eine stehende Wendung der Bibel, mit der sie einen Gerichtstag oder sogar den Weltuntergang beschreibt.

Jesaia 13,6+9
Hesekiel 13,5;30,3
Joel 1,15;2,1+11;3,4;4,14
Amos 5,18+20
Obadja 15
Zefanja 1,7+14;2,2
Maleachi 3,23
Apostelgeschichte 2,20 (Zitat aus einem Propheten)
1. Thessalonicher 5,2 (Wiederkunft Jesu)
2. Thessalonicher 2,2 (dito)
2. Petrus 3,10 (Ende von Himmel und Erde)
Offenbarung 1,10
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Oli4 » Di 18. Mai 2010, 13:01

Enggi hat geschrieben:Viele Christen meinen, der erste Wochentag sei der Tag des Herrn, weil an diesem Wochentag Jesus auferstand. Aber "der Tag des Herrn" ist eine stehende Wendung der Bibel, mit der sie einen Gerichtstag oder sogar den Weltuntergang beschreibt.

Viel hätten eben gerne die "alten Zeiten" in denen sie selber etwas erreichen können (diese damals schon dachten sie können es..) aber unter deren Zeiten sie nie je standen und machen nun deshalb das Kairologische zum Neologischen.

Gal 4
6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater! Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott. Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind; jetzt aber habt ihr Gott erkannt - vielmehr seid ihr von Gott erkannt worden. Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück, denen ihr wieder von neuem dienen wollt? Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte Zeiten und Jahre. Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.Seid wie ich! Denn auch ich bin wie ihr, Brüder, ich bitte euch; ihr habt mir nichts zuleide getan. Ihr wisst aber, dass ich euch einst in Schwachheit des Fleisches das Evangelium verkündigt habe, und die Versuchung, die euch mein Fleisch verursachte, habt ihr nicht verachtet noch verabscheut, sondern wie einen Engel Gottes nahmt ihr mich auf, wie Christus Jesus. Wo ist nun eure Glückseligkeit?
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Schoham » Di 18. Mai 2010, 13:20

Enggi hat geschrieben:Viele Christen meinen, der erste Wochentag sei der Tag des Herrn, weil an diesem Wochentag Jesus auferstand. Aber "der Tag des Herrn" ist eine stehende Wendung der Bibel, mit der sie einen Gerichtstag oder sogar den Weltuntergang beschreibt.


Ich war im Geist an dem dem Herrn gehörenden Tag, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune.
Off. 1,10 Interlinearübersetzung, Griechisch-Deutsch.


Der HERR ist HERR über den Sabbattag.
Der 1. Tag der Woche gehört dem HERRN.

Ja gehört denn irgendetwas nicht dem HERRN
so ist Er in Wahrheit nicht unser HERR.

Dann wird Sein Erscheinen in der HERRlichkeit
Seines Vaters - Gerichtstag sein.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon alegna » Di 18. Mai 2010, 13:31

Ganz leise schleicht sich mir die Befürchtung ein, dass hier ebenfalls über den Sabbat gesprochen werden wird......bitte nicht ;)
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Schoham » Di 18. Mai 2010, 13:44

Noch was Grundlegendes möcht ich hier posten:

Wer ist tauglich, die Offenbarung zu lesen? Die Antwort finden wir in dem, was Johannes selbst widerfuhr. Bei dem ersten der Gesichte sah er nicht kommende Ereignisse, sondern Christus selbst. Auch Johannes, der an Jesu Brust gelegen hatte, brauchte eine Offenbarung seines ewigen Herrn, die ihn in den Staub warf. Erst dann konnte ihm gezeigt werden, »was geschehen wird«. Niemand ist zugerüstet, die danach von Johannes berichteten Dinge zu erforschen, wenn er nicht zuvor das gesehen hat, was Johannes am Anfang sah; erst wenn wir Jesus so sehen, sind wir für den Kampf gerüstet.

Die Offenbarung verkündet den großen Kampf des Herrn. Sie erklärt allem den Krieg, was sich seiner Königsherrschaft widersetzt. Deshalb will sie uns Christus als König auf dem Herrscherthron zeigen. Nur ein solcher Anblick schafft Kämpfer.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Gnu » Do 1. Jul 2010, 05:50

Schoham hat geschrieben:Noch was Grundlegendes möcht ich hier posten:

Wer ist tauglich, die Offenbarung zu lesen? Die Antwort finden wir in dem, was Johannes selbst widerfuhr. Bei dem ersten der Gesichte sah er nicht kommende Ereignisse, sondern Christus selbst. Auch Johannes, der an Jesu Brust gelegen hatte, brauchte eine Offenbarung seines ewigen Herrn, die ihn in den Staub warf. Erst dann konnte ihm gezeigt werden, »was geschehen wird«. Niemand ist zugerüstet, die danach von Johannes berichteten Dinge zu erforschen, wenn er nicht zuvor das gesehen hat, was Johannes am Anfang sah; erst wenn wir Jesus so sehen, sind wir für den Kampf gerüstet.

Die Offenbarung verkündet den großen Kampf des Herrn. Sie erklärt allem den Krieg, was sich seiner Königsherrschaft widersetzt. Deshalb will sie uns Christus als König auf dem Herrscherthron zeigen. Nur ein solcher Anblick schafft Kämpfer.
W.Nee

In vielen Gemeinden ist ein anderer, der supermegalässige, Jesus gegenwärtig. Kein Wunder, wenn dann keine Ströme lebendigen Wassers von den Leibern fliessen. Der aus der Offenbarung hat Augen wie eine Feuerflamme und er schlägt die Kinder der Isebel mit dem Tode.
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Taube » Do 1. Jul 2010, 11:44

Gnu hat geschrieben:...
In vielen Gemeinden ist ein anderer, der supermegalässige, Jesus gegenwärtig. Kein Wunder, wenn dann keine Ströme lebendigen Wassers von den Leibern fliessen. Der aus der Offenbarung hat Augen wie eine Feuerflamme und er schlägt die Kinder der Isebel mit dem Tode.

Du musst aber vorsichtig sein und den Unterschied machen zwischen einem supermegamässigen anwesenden Jesus und einem supermegamässigen Gottesdienst, bei dem Jesus Christus anwesend ist.

Vor allem bei älteren Gemeindegliedern oder sehr Konservativen jeglichen Alters kann das manchmal zu Missverständnissen führen. Sie verwechseln da Wesentliches und meinen dann fälschlicherweise, dass Grundlegendes verloren gegangen ist.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Gnu » So 17. Jun 2012, 02:10

Sucht mal nach "Elohim" und dann den ältesten Beitrag. So stosst ihr auf den Eröffner dieses Threads, der leider mitsamt seinem Eröffnungsbeitrag entfernt wurde, ohne ihn wirklich zu entfernen, denn sonst würde man ja wohl seinen Beitrag nicht mehr finden. Anzeigen kann man ihn zwar nicht, aber aus der invertierten Datenbank, gegen welche das Suchprogramm läuft, wurde er nicht entfernt.

Wenn aber die invertierte Datenbank vollständig ist, so könnte man doch aus dieser den ursprünglichen Beitrag wiederherstellen.

Man muss sich das so vorstellen, wie wenn aus der Bibel ein Kapitel entfernt würde, es aber in den Konkordanzen noch vollständig referenziert wäre, mitsamt Textfragmenten. (Aus der alten Elberfelder Bibelkonkordanz könnte eine ganze Elberfelder Bibel im alten Zustand rekonstruiert werden.)
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Re: Grundlegendes

Beitragvon bigbird » So 17. Jun 2012, 17:22

Gnu hat geschrieben:Sucht mal nach "Elohim"
nein :]
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Grundlegendes

Beitragvon Gnu » So 17. Jun 2012, 21:26

bigbird hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Sucht mal nach "Elohim"
nein :]

:angel:
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