Gott blendet Christen

Alles Chaos oder was? Für Beiträge, die sonst nirgends hineinpassen.

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Glaubst du wirklich an Gott?

Ja
50
71%
Nein
20
29%
 
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon hyperlite » Di 31. Aug 2004, 11:07

gut, aber ich möchte immer noch wissen, was du mir mit der ewigkeit sagen wolltest.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ed » Di 31. Aug 2004, 11:24

Hyperlite, das Wort Ewigkeit ist doch gar nicht so schwer.
Ein Vers dazu:

"Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit"
-Hebr. 13,8-

Ewigkeit hat also etwas mit "immer" zu tun.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon hyperlite » Di 31. Aug 2004, 11:27

ich glaube wir verstehen uns nicht. ich möchte wissen, warum ich über das wort "ewigkeit" nachdenken sollte.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ed » Di 31. Aug 2004, 12:06

Woher soll ich das wissen. Frag Deinen Schöpfer.
Gruß
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Sturmkrähe » Di 31. Aug 2004, 12:38

Vater und Mutter? :D
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Di 31. Aug 2004, 12:44

Original von DowN
Original von Pit Bull

zwar ein bisschen weit heer geholt und zämähang wiä vorhang, aber item, dann muss die Menschheit ja scho total verblödet sein, wenn sie das nie lehrnen. (Krieg)

aber bei deiner geschichte ist der Junge selber schuld. was können kleine unschuldige kinder dafür, das sie verhungern. oder das eine ganze stadt von einer flutwelle erwischt wird?

Langsam aber sicher blickst du durch, die Menschheit ist wirklich so dumm, wie sie scheint.

Der Junge symbolisiert die Menschheit, der Vater hingegen den christliche Gott.


das rechtfertigt aber immer noch nicht die millionen hungertoten und opfer von naturkatastrophen

Original von Pit Bull
Unglaubwürdig ist eher, das ein Gewisser Gott vor x Milliarden Jahren die Erde i 7 Tage "erbaut" hat.

Ich bin kein Christ, von dem her sind mir solche Argumente egal ;)

übrigens, 2.Petrus 3;8:
Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.


dann muss das ja ein sehr alter knacker sein! ;-) für ein nicht Christ kennst du die Bibel ja ziemlich gut! ??? und wer will das wissen mit der erschöpfungsgeschichte damals war ja kein Mensch dabei, der die hätte aufschreiben können. diese Erschöpfungsgeschichte wurde erst zig milliarden jahren "erfunden".
Original von Pit Bull

Nein, der Mensch stammt nicht von den Affen ab. :)

Doch! :P
Genauer genommen vom Australopithecus, das ist der UrAffe irgendeinmal entstand daraus der homo sapiens.

"Uraffe" und Affe - ein kleiner aber feiner Unterschied, weil wie gesagt, Mensch und heutiger Affe nicht auf einer "Linie" sind.


nicht auf der gleichen Linie, aber von den gleichen Vorfahren. dan stammen die Affen auch von Adam und Eva ab? Timmy
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon ToPoLiNo » Di 31. Aug 2004, 18:52

wenn wir von den affen abstammen würden !! wieso gibts denn noch affen ?? dann müsste es ja wenn affen sich paaren menschen geben ??
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Wolfi » Di 31. Aug 2004, 20:31

@ToPoLiNo :
wenn wir von den affen abstammen würden !! wieso gibts denn noch affen ?? dann müsste es ja wenn affen sich paaren menschen geben ??

Du weisst doch auch: Es gibt immer Affen, die in ihrer Weiterentwicklung eben stehen bleiben... Und so gibt´s eben auch noch weiterhin Affen...
Nein, etwas ernster: Das Hervorbringen einer neuen Spezie brachte eigentlich noch nie das Aussterben der vorangehenden mit sich. Wenn die vorangegangene Spezie ausstarb, so hatte dies wohl eher andere Gründe (z.Bsp. den Menschen und sein Verhalten oder aber ein sonstiges dramatisches Ereignis...)
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Do 2. Sep 2004, 08:14

Original von ToPoLiNo
wenn wir von den affen abstammen würden !! wieso gibts denn noch affen ?? dann müsste es ja wenn affen sich paaren menschen geben ??


Hunde stammen auch von den Wölfen ab und es gibt noch beides!
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Do 2. Sep 2004, 14:41

Bis wann muss man von Tieren sprechen, und von welchem Zeitpunkt an heisst das neue Wesen "Mensch"?

Die Herkunftsfrage des Menschen ist wissenschaftlich überhaupt nicht zu beantworten. Auch alle entworfenen Stammbäume haben nichts zur Frage "Woher" beitragen können. Es ist weder im psychischen noch im sozialen und kulturellen Bereich gelungen, die Evolution des Menschen nachzuweisen. Warum ist denn aus dem Gekreische der Primaten nicht etwa die einfachere englische Sprache vor dem Hebräischen entstanden, das als alte Sprache erheblich komplizierter ist? Ich hätte noch viele zusätzliche Fragen diesbezüglich z.B. die Leib-Seele-Frage, eine unauflösliche Antinomie, das Verhältnis ist ein irrationales.... usw. :D

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Nataraja » Fr 3. Sep 2004, 11:14

Hallo Lord Alm,

Es ist weder im psychischen noch im sozialen und kulturellen Bereich gelungen, die Evolution des Menschen nachzuweisen.


Sehr gewagte Behauptung! Ausserdem kann Wissenschaft auch gar nichts beweisen. Wissenschaft kann Thesen aufstellen, die sich dann durch empirische Beweise als wahrscheinlich oder eben als unwahrscheinlich erweisen. Dass in der Anthropologie keine abgeschlossene feste Theorie vorliegt, weiß jeder, der sich damit beschäftigt. Dass Details einer Theorie immer wieder den empirischen Funden angepaßt werden müßen ist auch klar, denn genau das ist ja Wissenschaft. Fakten sammeln und diese dann zueinander in Verbindung bringen. Und daraus dann etwas über irgendetwas sagen zu können.
Zur Sprache: Du glaubst wahrscheinlich, dass Sprachen sich positiv weiterentwickeln? Sprachen werden im Laufe der Zeit nicht komplizierter. Die Kompliziertheit einer Sprache ist nicht ein Zeichen dafür, dass sich hier was weiterentwickelt hätte. Sprache hängt immer mit Kultur zusammen. Man kann vielleicht den Rückschluß ziehen, dass eine einfache Sprache auch von einer einfach gestrickten Kultur zeugt (Meine These). Beweisen kann man das vielleicht damit, dass ich mir einfach anschaue, inwiefern eine Kultur in Lage ist zu Denken. Sprache ist das Medium, wie sich das Denken offenbar macht. Und einfaches Denken erfordert auch nur eine einfache Sprache. Schau dir doch mal die Leistungen der Inder an und stelle dann das Sanskrit als Sprache daneben. Da ist schon eine Eimnheit da. Oder das Denken im europäischen Mittelalter. Die Philosophen damals haben ihre Erkenntnisse nicht im primitiven Deutsch, sondern in der Kultursprache Latein verfasst. Auch wieder eine Einheit.
Aber kurz und Gut: Du stellst eine Theorie als falsch hin, weil du die Theorie von vorneherein falsch verstehst. Oder hast du die Evolutionstheorie auch so verstanden wie sie gemeint ist? Wenn ja oder nein, welche Quellen nimmst du her, um etwas über diese Theorie zu erfahren? Wie ge-updatet bist da? Usw.....

Liebe Grüße

Nataraja
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Fr 3. Sep 2004, 15:22

Original von Nataraja
Aber kurz und Gut: Du stellst eine Theorie als falsch hin, weil du die Theorie von vorneherein falsch verstehst. Oder hast du die Evolutionstheorie auch so verstanden wie sie gemeint ist? Wenn ja oder nein, welche Quellen nimmst du her, um etwas über diese Theorie zu erfahren? Wie ge-updatet bist da? Usw.....


Hallo Nataraja,

Mein Fundament ist das biblische Zeugnis der Schöpfung. Wäre ich ungläubig, würde ich trotzdem der Bibel bezüglich Schöpfung den Vorang geben. Alle Evolutionstheorien sind mir auf zu wackeligen Beinen. Karl Popper der bekannte Wissenschaftstheoretiker hat deutlich gemacht, dass die Evolutionstheorie gar keine wissenschaftliche Theorie ist, sondern das wir es hier mit dem "Glauben" zu tun haben: "Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der Darwinismus keine testfähige wisschenschaftliche Theorie ist, sondern ein metaphysisches Forschungsprogramm." Diese Äusserung ist insofern beachtlich, als Popper selbst die Evolutionstheorie vertritt. Aus der Kenntnis des heute vorliegenden naturwissenschaftlichen Faktenmaterials ist Evolution prinzipiell nicht möglich.

Darwins Bekenntnis zu seiner Jugend erhält heute eine schicksalshafte Richtigkeit auch für seine Lehre: "Ich will hier auch bekennen, dass ich als Junge sehr geneigt war, unwahre Geschichten zu erfinden, und zwar geschah dies immer zu dem Zweck, Aufregung hervorzurufen."

Theistische Evolution
Nun sind einige Evolutionisten auf folgende Idee gekommen: Wenn Evolution im Rahmen der Naturgesetze nicht möglich ist, dann müssen wir das durch Hinzunahme eines Gottes erweitern, der all das "ordnendes Prinzip" übernimmt, was der Zufall nicht schafft. Die neue Formel heisst dann:

Theistische Evolution = Zufall + Mutation + Selektion + sehr lange Zeit + Gott.

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Nataraja » So 5. Sep 2004, 12:07

Hallo Lord Alm,

ja du hast deine Basis, die dir als Norm gilt. Aber so zu arbeiten ist nicht wissenschaftlich. Wissenschaftlich arbeiten heißt ja erst mal gar nichts zu wissen und dann Theorien zu bilden. Theorien werden dann anhand der empirischen Fakten entweder falsifiziert oder (wie heißt das möchtegern-lateinische Wort gleich wieder...?) oder als richtig erkannt. Wobei richtig in der Positivistischen Deutung nicht den Wert des absolut richtig hat, sondern eben nur so lange richtig ist, bis man es besser weiß.
Und in diesem Kessel der gährenden Theorien und des eingekochten Nichtwissens schwimmt eben auch eine Evolutionstheorie herum (wie gesagt das ist eine Theorie, eine Hypothese, die sich erst noch als richtig herausstellen muß). Und diese Theorie bleibt ja nicht gleich. Sie verändert sich aufgrund der empirischen Sachlage. Insofern ist ja dann auch jedes Anti-Evolutionsbuch, das älter wie zwei Jahre ist absolut hinfällig, da dieses Buch z.B. gegen eine Theorie antritt, die heute gar nicht mehr hochgehalten wird.
So, und dann: Wenn man ehrlich ist, muß man natürlich sagen, dass man noch keinen Beweis hat für die Evolutionstheorie. Man hat aber sehr viele Indizien und Anhaltspunkte, die die Hauptaussage der Evolutionstheorie bestätigen. Und die ist halt mal, dass sich die heutigen Systreme aus anderen Systemen heraus entwickelt haben. Mutationen, Anpassungen, Selektion, usw.. Wie das aber im Detail war, warum das so war, wann das so war, usw. kann man natürlich nicht mit 100 % Sicherheit sagen. Wie auch, denn Wissenschaft erkennt ja nichts, sie setzt ja nur Seiendes zusammen und kümmert sich nicht um das Sein.
Jetzt aber zur Schöpfungstheorie: Wie wahr ist die denn? Vor allem Welche Schöpfungstheorie? Eine von den dreien aus der Bibel? Oder vielleicht doch die Variante aus dem indischen Shrimad-Bhagavatam. Du merkst wo das hingeht. Das geht in die Richtung, dass es für mich eben sehr verblendet ist, wenn Christen glauben, dsie wären der einzige Weg. Und mir ist es echt egal wieviele Bibelbeweise sie dafür bringen. Da die Bibel im Schnitt bedeutend jünger ist wie mneine hl. Schriften, akzeptiere ich die Bibel kaum bzw. nur bedingt. Ich akzeptiere allerdings auch nicht, dass Bilder aus hl. Schriften als wissenschaftl. Tatsachen verwendet werden, wie es etwa bei Schöpfung und Sintflut getan wird. Die Erzählungen über die Schöpfung sind Bilder der Seele, keine empirischen Fakten. Und als solche sind sie wahr, absolut wahr. Und ihre Wahrheit ist noch viel wuchtiger als ein angeblicher Beweis über die Richtigkeit der Schöpfungstheorie.
Aber auf was ich raus wollte: Wenn du sagst, akzeptierst die Bibel als das Richtige etc., dann mußt du mir erst mal Beweisen, dass es sich hier tatsächlich um die Textgattung handelt, wie mir Christen immer sagen, dass es hier tatsächlich um eben die christlich herausinterpretierte Intention geht, und dass eben nur die Bibel richtig ist und alles andere nicht.
Das wären die Grundlagen dafür, zu sagen die Berichte der Bibel kann man als historische oder wissenschaftliche Tatsachenberichte stehen lassen.
Nur: Diese Grundlagen sind unrealistisch, weil....da muß man an mir vorbei und an der Textkritik und an der Geschichte und, und, und .... :D

Gruß

Nataraja
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ap2000 » Mo 6. Sep 2004, 03:33

Also, wie auch schon im NGE-Thread gesagt, ich weigere mich eine Religion anzunehmen.

Auf dem Papier steht zwar noch "röm. kat.", jedoch sobald ich 18 bin gehe ich als Erstes auf´s Amt und lass mich ma als richtiger Atheist feiern, sprich ich ändere es endlich auch "ohne Bekentniss".

Da stellt sich jezz für viele die Frage "warum ?"... hm... naja... eigentlich stellt sich diese Frage ja nicht, denn warum sollte man an einen Gott glauben, selbst wenn es einen gäbe ?
Nunja, man spart sich Zeit indem man nicht seine Zeit mit Gebete usw. verschwendet. Man könnte sinnvolleres machen, z.b. schlafen !

Für mich ist Religion überflüssig und es hat schon zu viel Leid verbreitet, auch wenn der Keim dazu im Menschen liegt, da gibbet natürlich die üblichen Beispiele wie Hass, Krieg usw. Denn wenn wir uns anschauen wo die ganzen Länder am Mittelmeer und bis Südwest-Asien in der Entwicklung stecken, dann muss man ja nicht extra dazusagen, dass dort die Religion und die Kultur, leider, über die Entwicklung der Gesellschaft gesiegt hat... deshalb gibt es, gab es und wird es wohl auch immer Glaubenskriege geben.

Und viele haben doch nur Angst davor, sich von der Religion zu lösen weil ihnen von Kindheit an eingebläult wird, dass Gott nur die guten Menschen mag und man ja immer brav sein soll. (jaja, ich weiß, Gott mag alle Menschen, bla bla bla...)
Ich bin froh, dass ich das überwunden habe.

Wenn Gott will, dass wir an ihn glauben, so soll er doch einfach Mal erscheinen auf der Welt, so über´m Pazifik und sagen "so, jezz macht ma feddisch mit den Kriegen, sonst klatscht et !" und schon sind die ganzen Kriege endlich vorbei.

Versteht mich nicht falsch, ich lasse die anderen Menschen so leben wie sie wollen, jedoch läuft man in unserer Gesellschaft echt Gefahr, dass man diskriminiert, schief angeschaut, verachtet oda in manchen zurückgebliebenen Ländern sogar umgebracht zu werden, glaubt man nicht an eine Religion.

Und ich frag mich auch, warum muss man als Präsident der USA auf Gott schwören ??? Ich meine, George W. Bush ist ja der größte Massenmörder zur Zeit, tjo zum Glügg hat er auch auf Gott geschworen !

Lustig finde ich es ja imma, wenn ein Religiöser sagt "ihr Atheisten seid doch arm, ihr habt ja garkeinen Gott". Tja, da kann ich nur sagen, zum Glügg brauch ich keinen Gott und kann alleine Leben.

Und wenn ihr ehrlich seid, sind die folgenden Sätze:

"Gottes Wege sind unergründlich."
"Gott mischt sich nicht in die Menschheit ein."


doch nur billige Ausreden, weil ihr auf die Frage ob ihr euren Gott beweisen könnt keine Antwort bzw. keinen Beweis habt.

Und dann wäre da noch die oft darauf folgende Aussage "Und was ist mit der Liebe ? Die kannst du auch nicht erklären !"... tja, doch eigentlich schon, auch wenn man es nicht wahrhaben will, aba im Endeffekt ist das wie eine mathematische Aufgabe die zu lösen ist. Naja, blöder Vergleich, aba eigentlich muss die Frau (aus dem Standpunkt von mir, eines männlichen Wesens, gesehn) nur die bestimmten "Vorgaben" erfüllen und einfach Alles zusammenpassen ! Und schon springt der Funke über, sozusagen. Natürlich spielen da auch die Hormone und die Funktionen die im Körper durch den Anblick und die Nähe der geliebten Person ausgelöst werden eine Rolle.;)

Und sagt bloß nicht, ich sei ein armer Mensch ohne je geliebt zu haben, denn ich bin atm grad schweeeeer verliebt. :p

Des Weiteren ist das Argument "Man kann nicht Alles auf der Welt erklären !" auch nicht ganz stichhaltig, denn daran lässt sich stark rütteln, wenn man die Wissenschaft vom jahre 1200 ´nach Christus´ vergleicht. Dort war die Welt auch noch eine Scheibe, oda ?

Die Welt entwickelt sich, alte Sachen verschwinden, neue kommen dazu und ein paar verändern sich nur.

Ich glaube, dass eine Welt ohne Religion wirklich friedlicher sein könnte, jedoch meine ich da JEDE Art von Glaube irgendeiner Sekte an Teufel, Engel, Gott oda wie auch immer. Denn Satanist oda sowas kindisches bin ich bestimmt nicht.;)

Ich habe nur Angst, dass wenn die Religion jezz komplett verschwindet, dass irgendwann ein weiterer "Prophet" kommt und sich die Gelegenheit zu Gunsten macht und einen Glaube gründet, womit die Menschheit (hoffen wir es nicht) wieder in ein großes Loch der Dummheit stürtzen würde.

Interessant wäre natürlich auch die Frage "Was wäre, wenn alle Menschen an die gleiche Religion glauben würden ?". Aba diese Frage ist denke ich unmöglich zu beantworten, da es keine Religion gibt, die Jedem gefällt. Für mich auch ein Beweis, dass Religion eher erlogen als wahr ist.

Dat war´s.:)

yours Ap2000
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Mo 6. Sep 2004, 05:16

Original von Nataraja
Wie wahr ist die denn? Vor allem Welche Schöpfungstheorie? Eine von den dreien aus der Bibel?


Hallo Nataraja,

Wie kommst du auf drei? Oder du meinst deine, und die zwei der Bibel?

Die beiden Versionen des Schöpfungsberichtes sind sehr gut miteinander vereinbar. Gerade weil es Kapitel 1 und 2 des ersten Buche Mose gibt, kann man davon ausgehen, dass die Überlieferung zuverlässig ist. Wäre da im Laufe der Geschichte manipuliert worden, hätte man sicher nicht mehr diese beiden sich ergänzenden Sichtweisen eines Ergebnisses, die gleichzeitig uralte Schreibkultur widerspiegeln. Ich will da nicht weiter eingehen, das führt zu weit, und lange Texte werden sowieso nicht gelesen.

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Nataraja » Mo 6. Sep 2004, 10:44

Hallo Lord Alm,

hab ich drei geschrieben? Schande über mein Haupt. Du hast recht, es sind zwei.
Und das nette daran ist ja, dass sie sich widersprechen in der Reihenfolge dessen was da wann geschaffen wurde.
Aber dennoch, die Antwort auf meine Grundlagen würde mich dann doch interessieren. Da muß man halt durch...

Liebe Grüße

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ap2000 » Mo 6. Sep 2004, 14:49

@LordAlm (was für ein passender Name);

Ich find ja den Spruch in deiner Sign echt lustig.XD
"Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn !"

Das hört sich für mich sehr nach 1984 (falls du es kennst) an, auf die Art "Denk bloß nicht nach, geh naiv und engstirnig deinen geraden Weg und schau bloß nicht zur Seite wo womöglich etwas liegen könnte, dass dein Gehirn beansprucht und die in Zweifeln über deinen Glauben lässt ! Denke nicht nach, überlass doch den anderen das Denken !"... Tja, zum Glügg ist die Welt nicht von lauter solchen Menschen mit diesem Gedanken besiedelt...
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Mo 6. Sep 2004, 22:35

Original von Ap2000
Tja, zum Glügg ist die Welt nicht von lauter solchen Menschen mit diesem Gedanken besiedelt...


Hallo Ap200,

Ja man kann auch von Glück reden wenn man Gottes Wort versteht!
Es geht um den Glauben der da gemeint ist, und vertrauen auf Gott in allen Lebensbereichen um Gott wissen und Gott fürchten.
Das Gegenbild dazu ist Vertrauen auf die eigene Klugheit und den leichtfertigen Umgang mit dem Bösen.

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Nataraja » Mo 6. Sep 2004, 22:53

Warum wird hier die eigene Klugkeit mit dem Bösen in einem Atemzug genannt? Wenn mit der eigenen Klugheit ein unausgegorenes Meinen und Mutmaßen gemeint ist (gr.: doxa) dann istz das OK. Wenn damit aber Denken gemeint ist , welches ja die Erkenntnis hervorbringt (gr.: episteme), dann ist das nicht OK. Denn ohne Denken, ohne Philosophie ist Religion nicht mehr als Sentimentalität.

Gruß

Nataraja

PS: Bitte jetzt nicht wieder christliche Spitzfindigkeit á la Religion ist Menschengemacht und die Beziehung zu Jesus nicht..... das ist alles Religion!
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Mo 6. Sep 2004, 23:05

Original von Nataraja
Das wären die Grundlagen dafür, zu sagen die Berichte der Bibel kann man als historische oder wissenschaftliche Tatsachenberichte stehen lassen.


Hallo Nataraja,
Keine Aussage der Bibel hat sich als falsch erwiesen.
Nie mussten wissenschaftliche Bezüge der Bibel aufgrund von Forschungsergebnissen revidiert werden. Hingegen gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass naturwissenschaftliche Beschreibungen in der Bibel erst etliche Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift durch Forschung bestätigt wurden (z.B. Zahl der Sterne und Gestalt der Erde.)
Wenn auch die Bibel hinsichtlich der Zahl ihrer Wörter und Buchstaben exakt erfassbar ist, so ist doch die Fülle ihrer Gedanken unzählbar. Kein Menschenleben reicht aus, um den kompletten Gedankenschatz zu heben (Ps 119,162). Die Bibel können wir darum als einziges Buch beliebig oft lesen, ohne dass sie langweilig wird. Mit jedem Lesen erschliessen sich neue Gedankengänge und Querverbindungen zu anderen Texten. Wir kommen zu einer wichtigen Schlussfolgerung: Die Bibel ist das einzige göttliche Buch. Ihre Wahrheit ist von Gott verbürgt und autorisiert (Ps 119,160; Joh 17,17).
Ohne Glaube wirst du das nie verstehen, denn der Heilige Geist öffnet dir die Tür zum Verständnis.

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Mo 6. Sep 2004, 23:44

Original von Nataraja
PS: Bitte jetzt nicht wieder christliche Spitzfindigkeit á la Religion ist Menschengemacht und die Beziehung zu Jesus nicht..... das ist alles Religion!


Hallo Nataraja,
Viele Christen bleiben in ihrem Denken immer noch dem Religiösen verhaftet, wo es um Moral und um Gebote und Verbote geht. Leider haben wir Menschen es auch geschafft, aus dem Christentum eine Religion zu machen.
Aber gerade das ist es nicht - Christsein ist vielmehr die Befreiung von Religion und Gesetz:
"Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!" (Galater 5,1)
Der ganze Galaterbrief ist ein einziger Kampf gegen dieses religiöse Denken, in das auch die Galater zurück gefallen sind. In Galater 1,8-9 bezeichnet Paulus die Leute, die solch ein "Evangelium" predigen, als "verflucht".
Ich denke du weisst was das Wort Sünde im biblischen Sinn bedeutet, einfach gesagt: "Trennung von Gott, und kein Mensch kann vor ihm gerecht sein".

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Di 7. Sep 2004, 08:02

Danke für die Beiträge, sehr Amüsant! :D

zum Glück hat uns ja der angebliche "gott" einen eigenen Willen um entscheidungen zu treffen gegeben. und deshalb entscheide ich mich gegen ihn. ich entscheide mich gegen eine illusion, die die menscheit abhängig macht, sachen verbietet und nach logischem menschenverschtand nicht existent ist!

@chrischtä: kennt ihr die bibelstellen eigentlich alle auswendig oder schaut ihr die immer nach? krank!
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Satan macht Nichtchristen blind!

Beitragvon Joggeli » Di 7. Sep 2004, 08:10

Original von Pit Bull
Danke für die Beiträge, sehr Amüsant! :D

zum Glück hat uns ja der angebliche "gott" einen eigenen Willen um entscheidungen zu treffen gegeben. und deshalb entscheide ich mich gegen ihn. ich entscheide mich gegen eine illusion, die die menscheit abhängig macht, sachen verbietet und nach logischem menschenverschtand nicht existent ist!

@chrischtä: kennt ihr die bibelstellen eigentlich alle auswendig oder schaut ihr die immer nach? krank!


Hallo Pit

Tja, den grössten Erfolg kann Satan verzeichnen, wenn er Leuten wie dich davon überzeugen konnte, dass es ihn, den Teufel, gar nicht gibt.

Wenn es keinen Widersacher gibt, braucht es ja auch keinen Gott - und damit hast du dann Ruhe vor dem bösen Teufel, welcher sich dann anderen, noch wankenden Zeitgenossen zuwenden kann.

Verstehst du was ich meine? Nicht? Ich sage ja, blind!

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon McLee » Di 7. Sep 2004, 11:25

Original von Pit Bull
@chrischtä: kennt ihr die bibelstellen eigentlich alle auswendig oder schaut ihr die immer nach? krank!


Also meistens muss ich nachschauen, aber ab und zu gibts auch welche die ich auswendig kann. Und warum ist das Krank?
Vergib druf los!!!
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Nataraja » Di 7. Sep 2004, 11:42

Hallo Lord Alm,

Keine Aussage der Bibel hat sich als falsch erwiesen.


Ach ja? Aber das fängt doch schon zu Beginn an: Als Gott laut erstem Schöpfungsbericht alles geschaffen hat, war die Reihenfolge ja so, dass es erst Pflanzen und dann Menschen gab. Im zweiten Bericht ist diese Reihenfolge exakt umgedreht.
Oder (war auch ein Thread-Thema hier) Nebukadnezar hat nie Ägypten erobert, die Bibel sagt aber, dass Nebukadnezar Ägypten als sein Teil bekommen hat.
Oder Sintflut: Es wurde hier ja schon des öfteren von Florian T. aufgezeigt, dass die Details zur Sintflut so nie gewesen sein können.
Und dann zum Nächsten.

Nie mussten wissenschaftliche Bezüge der Bibel aufgrund von Forschungsergebnissen revidiert werden.


Bitte was? Wo sind denn in der Bibel Wissenschaftliche Bezüge? Oder nennst du das vage erwähnen von Begebenheiten, die man dann als natürlichen Wasserkreislauf etc. deuten könnte, einen wissenschaftlichen Bezug?

Hingegen gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass naturwissenschaftliche Beschreibungen in der Bibel erst etliche Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift durch Forschung bestätigt wurden (z.B. Zahl der Sterne und Gestalt der Erde.)


Nenne doch mal wirkliche Hinweise, wo das der Fall ist. Die Zahl der Sterne? Ich weiß ja nicht was da eine Bibel sagt. Aber da die Zahl der Sterne ja irre groß ist, muß die Bibel das ja so sagen. Aber ich hoffe du weißt schon, dass sehr große Zahlen als Zeiteinheit nicht das Ding der Juden war. Aber egal. Also die Bibel müßte hier eine große Zahl angeben. Die Inder sagten von vorneherein, dass die Zahl der Sterne ins unendliche geht. Gibt es in der Bibel Berichte über die Form des Universums? Das Alter des Universums? Berichte über bewohnte Planeten? Oder vielleicht eine Beschreibung des Universums im Sinne von einer Landkarte? Ne oder? Die Puranas der Hindus schon. Und vor allem konzentrieren sie sich, während sie das schreiben auch genau auf das Thema. Da geht es um das Thema. Nenne mir doch mal einen Abschnitt aus der Bibel wo das auch so ist. Wo also Beobachtung der Natur ein Thema. Und nicht so wie es in der Bibel halt normal ist, dass vermneintliche Aussagen wissenschaftlicher Art in einem Nebensatz eingeflochten sind und das eigentliche Thema war was ganz anderes.

.... so ist doch die Fülle ihrer Gedanken unzählbar. Kein Menschenleben reicht aus, um den kompletten Gedankenschatz zu heben (Ps 119,162).


Das ist bei fast jedem Buch so. Das liegt aber vor allem auch daran, dass bei der Rezeption eines Buches immer mindestens zwei Intentionen aufeinandertreffen; die des Verfassers, der ja was aussagen möchte. Und dann noch die des Lesers, der ja schon an das Buch rangeht und eine Vorstellung hat, was er da lesen könnte. Und die zwei Intentionen müssen sich irgendwie treffen und zu einer neuen synthetisiert werden. Und da gibt es ja nicht nur eine Möglichkeit, was rauskommen kann, sondern unendliche viele.

Die Bibel können wir darum als einziges Buch beliebig oft lesen, ohne dass sie langweilig wird. Mit jedem Lesen erschliessen sich neue Gedankengänge und Querverbindungen zu anderen Texten.


Als einziges? Also die Bhagavad-Gita kann man auch beliebig oft lesen. Den kleinen Prinzen auch, Werke von Dostojewski ebenso. Sogar Teile aus solch großen Werken. Nimm nur mal den Großinquisitor von Dostojewski, das ist ein Teil aus dem Roman Die Brüder Karamasow. Also die Bibel ist nicht das einzige Buch, wo das so ist.

Wir kommen zu einer wichtigen Schlussfolgerung: Die Bibel ist das einzige göttliche Buch. Ihre Wahrheit ist von Gott verbürgt und autorisiert (Ps 119,160; Joh 17,17).


Wie kommst du zu dieser Schlußfolgerung? Ah ja, du nimmst die oben erwähnte Prämisse als gegeben an und als richtig, dann ist so eine Schlußfolgerung vielleicht richtig. Aber, deine Prämisse habe ich widerlegt, somit ist auch die Schlußfolgerung falsch.
Und dann noch was zum Verbürgen. Ich will nicht, dass mir das Buch selbst sagt, dass es von Gott stammt, sondern ich will einen unhängigen Zeugen, der mir das verbürgt. Nur: Wer könnte das sein? Wie beweisbar oder wie sinnhaft ist dann eine Behauptung, dass dieses und jenes Buch von Gott stammt?

Ohne Glaube werde ich das nie verstehen. Ja natürlich nicht, aber mit auch nicht, denn ich will nicht glauben sondern wissen. Und auch wenn Paulus ein schönes Wortspielchen macht und uns quasi definiert was Glauben ist, so bin ich trotz allem darauf aus, zu wissen und nicht zu glauben.

Zum Thema Religion: Das ist ziemlich mühselig. Ich weiß, dass Christen das Wort Religion oft in einem anderen Zusammenhang benutzen und auch mit einer anderen Wortbedeutung, als es der normale Sprachgebrauch oder sogar die Religionswissenschaft verwendet. Die Verwendung dieses Wortes als Wege des menschen zu Gott ist eine witzige aber für jede Diskussion hinderliche Weise, das Wort zu gebrauchen. Denn wenn man nicht merkt, wie es gebraucht wird, kommt es zu erheblichen Mißverständnissen. Und wenn man es weiß, muß man erst mal ein anderes Wort suchen, was das Phänomen Religion umfasst, oder man streitet sich darüber, ob man nicht doch das Wort Religiuon verwenden könnte. Da hat Werner Gitt sehr am Duden vorbei definiert. Und auch sehr vorbei an jeder wissenschaftlichen Gepflogenheit.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Di 7. Sep 2004, 11:57

Original von Wolfi
Orig. v. LA
Wir können Gottes Angebot ignorieren und eigene Wege gehen. Das ist unsere freie Entscheidung.


Gottes Angebot?- Du meinst wohl das Angebot irgendeiner (Deiner?) christlichen Gemeinschaft, wenn ich Dich richtig verstehe?-


Hallo Wolfi,

1.Du kannst meinen Namen ignorieren, wenn dir das lieber ist.

2. Ich lebe in den Bergen, und meine Gemeinde wo ich geh, sind es nur wenige die sich regelmässig treffen, das Wachstum überlasse ich dem Herrn.

3. Jeder sollte an seinem Wohnsitz Gleichgesinnte suchen und sich dort integrieren, ich halte wenig von Allianzen.

4. Gottes Angebot hat nichts mit Menschen oder Gemeinde zu tun, sondern Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Und zum Schluss noch ein Frage: "Willst du mich nicht verstehen, oder willst du provozieren?"

Gottes Segen LA

Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ap2000 » Di 7. Sep 2004, 16:30

omg, also bei manchen denk ich mir echt IN WELCHEM JAHRHUNDERT LEBT IHR !???
Wenn ich sowas wie "Keine Aussage der Bibel hat sich als falsch erwiesen.
Nie mussten wissenschaftliche Bezüge der Bibel aufgrund von Forschungsergebnissen revidiert werden."

@Pit Bull; Du hast ja sooo recht.XD

Selbst wenn es Satan gäbe, wayne? Viellicht ist euer Gott ja Satan ? Wer weiß dass schon ? NIEMAND ! Vielleicht giebt er euch allen auch nur den Glauben, damit ein paar von euch Kriege, Kreuzzüge, Steinigungen, Inquisition usw. machen... hach ja... and I think to my self, what a wonderful world !

Herr Steinigung
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Madame Inquisition
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Gevatter Glaubenskrieg und dessen Söhne "Die Folgen"
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Eine tolle Welt, die uns diese verdammten Sekten gebracht haben.
Von mir aus bant mich aus diesem Forum wegen diesem Beitrags oda löscht ihn, aba damit zeigt ihr nur wie recht ich damit habe.

Wenn ich Gott wäre, hätte ich den Glauben längst abgeschafft.
Gott ist aus der Formel des Lebens schon lange rausgekürzt worden.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Wolfi » Di 7. Sep 2004, 17:03

@LordAlm :
Hallo Wolfi,

1.Du kannst meinen Namen ignorieren, wenn dir das lieber ist.

Danke, ist mir lieber! Ich krieg schon die Kretze, wenn ich einen Brief, der an meinen Chef gerichtet ist, "sehr geehrter Herr Doktor..." lesen muss (er hat übrigens gar keinen Doktor-Titel). Wenn dann ein Almhöi plötzlich mit "Lord Irgendwas" angesprochen werden möchte, dann dreh ich einfach ab... :roll: :D

2. Ich lebe in den Bergen, und meine Gemeinde wo ich geh, sind es nur wenige die sich regelmässig treffen, das Wachstum überlasse ich dem Herrn.

Ach?- Dann wartest Du also auf weitere Jungfrauen-Geburten bei Dir in den Bergen? ;) :D

3. Jeder sollte an seinem Wohnsitz Gleichgesinnte suchen und sich dort integrieren, ich halte wenig von Allianzen.

Warum und wofür denn Gleichgesinnte suchen?- Glauben ist doch eine individuelle persönliche Angelegenheit?! Also warum sich mit Gleichgesinnten zusammen rotten?- Zur Bekämpfung der persönlichen Einsamkeit etwa?- Hmm...

4. Gottes Angebot hat nichts mit Menschen oder Gemeinde zu tun, sondern Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Sehen das die Anderen auch so?- Also ich blick da nicht mehr durch...

Und zum Schluss noch ein Frage: "Willst du mich nicht verstehen, oder willst du provozieren?"

Nein, ich verstehe wirklich Etliches nicht, was Du in diesem Forum schon alles beigetragen und/oder als Deinen Glauben hin gestellt hast. Aber keine Bange, ist schon okay so... :)
Und es stimmt: Ab und zu kribbelt es mich tatsächlich, Dich eine wenig zu provozieren. Vielleicht mache ich mir mal die Mühe, Dir auseinander zu pflücken, warum dem so sein könnte.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Sturmkrähe » Di 7. Sep 2004, 17:04

Original von Ap2000
Auf dem Papier steht zwar noch "röm. kat.", jedoch sobald ich 18 bin gehe ich als Erstes auf´s Amt und lass mich ma als richtiger Atheist feiern, sprich ich ändere es endlich auch "ohne Bekentniss".

Die religiöse Mündigkeit hat man meines Wissens schon mit 16 erreicht.

Original von Ap2000
Ich glaube, dass eine Welt ohne Religion wirklich friedlicher sein könnte, ...

Das ist wohl eine Tatsache. Selbst heute entsteht immer noch Hass und Leid aufgrund des Glaubens.

Man darf nur nicht alles verallgemeinern, und alle heutigen Christen in diesen Topf werfen. Soll doch glauben, wer will, ist meine Devise - alles andere bringt nichts.

Original von Ap2000
... jedoch meine ich da JEDE Art von Glaube irgendeiner Sekte an Teufel, Engel, Gott oda wie auch immer. Denn Satanist oda sowas kindisches bin ich bestimmt nicht.;)

Kriege gab es zwar seit eh und je, und wird es vermutlich auch immer geben. Trotzdem war der Glaube vor der Christianisierung kaum ein Motiv für einen Kriegsgrund.

Der Glaube war auf Volksebene verankert, im Gegensatz zum Christentum mit der Verkündung einer einzelnen Person.

liebe grüsse
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon cori » Di 7. Sep 2004, 17:35

Original von Ap2000
Selbst wenn es Satan gäbe, wayne? Viellicht ist euer Gott ja Satan ? Wer weiß dass schon ? NIEMAND ! Vielleicht giebt er euch allen auch nur den Glauben, damit ein paar von euch Kriege, Kreuzzüge, Steinigungen, Inquisition usw. machen... hach ja... and I think to my self, what a wonderful world !


Hallo Ap2000

Klar, es hat all das gegeben und gibt es noch, aber das ist doch niemals Gottes Wille gewesen!
Das waren eben vom Teufel verblendete Menschen, und die Schuld daran wird Gott in die Schuhe geschoben!

Lies nach in der Bibel, welche Anweisungen für das Zusammenleben der Menschen da drin stehen - wenn sich jeder da dran halten würde, wie würde unsere Welt aussehen?

Gruss

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ap2000 » Di 7. Sep 2004, 18:14

Original von cori
Original von Ap2000
Selbst wenn es Satan gäbe, wayne? Viellicht ist euer Gott ja Satan ? Wer weiß dass schon ? NIEMAND ! Vielleicht giebt er euch allen auch nur den Glauben, damit ein paar von euch Kriege, Kreuzzüge, Steinigungen, Inquisition usw. machen... hach ja... and I think to my self, what a wonderful world !


Hallo Ap2000

Klar, es hat all das gegeben und gibt es noch, aber das ist doch niemals Gottes Wille gewesen!
Das waren eben vom Teufel verblendete Menschen, und die Schuld daran wird Gott in die Schuhe geschoben!

Lies nach in der Bibel, welche Anweisungen für das Zusammenleben der Menschen da drin stehen - wenn sich jeder da dran halten würde, wie würde unsere Welt aussehen?

Gruss

cori


Ich lese keine Märchenbücher mehr, aus dem Alter bin ich raus.;)

Wie gesagt, du kannst es auch nicht stichhaltig beweisen, dass ist ja das kiddie-hafte...
Ich sag auch nicht, dass Gott schuld ist, denn es gibt ihn ja nicht, sondern dass der Glauben Schuld daran ist.^^

btw, wenn Gott das hier alles gefallen würde, wäre er wohl ein ziemlicher sm-fan oda ned ?

@DowN; Bei uns in Ö erst ab18.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Sturmkrähe » Di 7. Sep 2004, 18:39

Original von Ap2000

Ich lese keine Märchenbücher mehr, aus dem Alter bin ich raus.;)

Ein gewisses Grundwissen ist nie schlecht, vorallem in derartigen Diskussionen wie hier. Denn wie will man Argumente bringen, wenn derjenige nicht mal weiss, worauf das Christentum grundsätzlich ungefähr aufbaut?

Original von Ap2000
Wie gesagt, du kannst es auch nicht stichhaltig beweisen, dass ist ja das kiddie-hafte...

Den Glauben kann man nicht beweisen, das hat nichts mit kiddie-haft zu tun. :)

Original von Ap2000
Ich sag auch nicht, dass Gott schuld ist, denn es gibt ihn ja nicht, sondern dass der Glauben Schuld daran ist.^^

Weisst du, dass es keine göttliche Kraft/Energie gibt, oder glaubst du es?


liebe grüsse
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon cori » Di 7. Sep 2004, 21:15

Original von Ap2000

Ich lese keine Märchenbücher mehr, aus dem Alter bin ich raus.;)



Schau, das Problem ist nicht nur bei dir, dass du die Bibel für ein Märchenbuch hältst. Würden die Leute nämlich die Bibel gründlich lesen, dann würde es auch nicht so viel falschen Glauben geben.

Gruss

cori
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Ap2000 » Di 7. Sep 2004, 21:58

Original von DowN
Original von Ap2000

Ich lese keine Märchenbücher mehr, aus dem Alter bin ich raus.;)

Ein gewisses Grundwissen ist nie schlecht, vorallem in derartigen Diskussionen wie hier. Denn wie will man Argumente bringen, wenn derjenige nicht mal weiss, worauf das Christentum grundsätzlich ungefähr aufbaut?


Dann schreib ich auf ein Blatt Papier "Ich darf nicht töten" geh 30 Leute umnieten und sag "aba ich hab es auf das Blatt geschrieben !"... :roll:



Den Glauben kann man nicht beweisen, das hat nichts mit kiddie-haft zu tun.


Aba wenn man es ignorant und engstirnig behauptet und ja nicht nachdenken soll selber ist es kiddie-haft, siehe auch so ein Spruch wie der in Alm´s Sign...

Ich habe ja mehrmals gesagt, vielleicht gibt es einen Gott, vielleicht nicht. (nur damit ihr jezz nicht gleich mit dem comment "du bist auch kiddie-haft, wenn du nicht an einen gott glaubst)



Weisst du, dass es keine göttliche Kraft/Energie gibt, oder glaubst du es?


Ich weiß, dass es mir bis jezz noch ned bewiesen wurde.:p



Schau, das Problem ist nicht nur bei dir, dass du die Bibel für ein Märchenbuch hältst. Würden die Leute nämlich die Bibel gründlich lesen, dann würde es auch nicht so viel falschen Glauben geben.

Gruss

cori


Und im Koran, und in der Kabalah... tja, aba das ist nunmal nicht so, deshalb vergreifen sich Priester auch an Kindern.
Wer weiß, vielleicht seid ihr ja nicht so böse Leute, aba da bildet ihr wie ich finde doch die Minderheit.
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Enggi » Di 7. Sep 2004, 22:10

Original von Pit Bull
wiso seid ihr so verharrt in euren Glauben? die Bibel ist grösstenteils nur ein Märchen.

ihr verpasst das ganze Leben, denn ganzen spass, wenn ihr immer nur mit Gott lebt. das ist doch langweilig!

Gott sagt, das mann nicht verhüten soll und so. nein, sagt er nicht, es gibt ihn nicht, er hat noch nie was gesagt, weil er eine erfindung des Menschen ist, damit der sich irgendwo abstützen kann.

wenn es gott gäbe, warum sterben dann jährlich x-millionen Kinder an Hunger? oder warum lässt er eine Flutwelle über eine Millionenstadt mit tausenden Toten?
1. Ich glaube, damit ich etwas besseres habe als nur Spass.

2. Ohne Gott ist es noch viel langweiliger als mit ihm.

3. Gott lässt so viel Böses zu, damit du und deinesgleichen einen Grund haben, nicht an ihn zu glauben. Worüber wolltest du meckern, wenn es nur Gutes gäbe?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon LordAlm » Mi 8. Sep 2004, 00:06

Original von Nataraja
Ach ja? Aber das fängt doch schon zu Beginn an: Als Gott laut erstem Schöpfungsbericht alles geschaffen hat, war die Reihenfolge ja so, dass es erst Pflanzen und dann Menschen gab. Im zweiten Bericht ist diese Reihenfolge exakt umgedreht.


Hallo Nataraja,

Also, du erschlägst mich mit den vielen verschiedenen Themen und Fragen. Man kann in 5 Minuten mehr Fragen stellen, als man in 500 Jahren erschöpfend wird beantworten können.

Zu den zwei Schöpfungsbeichten: Bibeltreue Auffassung.

Der Schöpfungsbericht nach 1. Mose 1 und 2 (wie auch alle sonstigen Teile der Bibel, die gemäss 2. Timotheus 3,16 unter götttlicher Anleitung verfasst wurden) ist nicht menschlich erdacht, sondern Gott selbst ist der Urheber dieser Information. Kein Mensch war Zeuge des Erschaffungshandelns Gottes, und so kann nur er uns durch Offenbarung mitteilen, wie und wie lange, in welcher Reienfolge und nach welchen Prinzipien er geschaffen hat.

Oder im Gegensatz: Eher deine Variante? Bibelkritisch.

Dabei ist der Schöpfungsbericht in die Teile 1.Mose 1-2a und 2,4b-2,25 aufzutrennen und verschiedenen menschlichen Autoren, dem Elohisten (junge Quelle) und dem Jahwisten (ältere Quelle), zuzuschreiben, die in eigener Überlegung über die Herkunft der Welt und des Lebens nachgedacht haben. Nach dem babylonischen Exil wurden die Einzelteile zu einem Sammelwerk vereinigt. Man legt Wert darauf, Widersprüche und unterschiedliche Entstehungszeiten in beiden Berichten zu finden, um diese Zwei-Quellen-Hypothese zu stützen. Als die beiden Hauptargumente werden genannt:

a) Die Berichte unterscheiden sich durch unterschiedliche Gottesnamen (Elohim, Jahwe).

b) Die Texte widersprechen sich in der Reihenfolge der Erschaffung:

"Pflanzen - Tiere - Mensch" im ersten Bericht und
"Mensch - Pflanzen - Tiere" im zweiten.

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Wolfi » Mi 8. Sep 2004, 06:54

Hi Ap2000
Ich lese keine Märchenbücher mehr, aus dem Alter bin ich raus.;)

Das ist schade, aber wahrscheinlich hat Dich noch nie Jemand darauf aufmerksam gemacht, dass in Märchen (sofern sie nicht gerade von den Gebr. Grimm sind) sehr tiefe menschliche Weisheiten und Lehren beinhalten?- Wir haben übrigens damals in der Schule Märchen und Bibel im gleichen Abwisch analysiert... ;)
lg, wolfi

Geblendete Christen wird´s wohl so lange geben wie es Christen gibt(wie man ja auch in anderen Glaubensgruppen "Geblendete" trifft)... Meiner Meinung nach sind das Jene, welche mit einer Art "Tunnelblick" durch´s Leben laufen. Gott sei Dank steht diesen Christen hier eine geschützte Werkstatt zur Verfügung! :)
lg, wolfi
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Mi 8. Sep 2004, 07:50

Original von DowN
Weisst du, dass es keine göttliche Kraft/Energie gibt, oder glaubst du es?


seit bewiesen ist, wie die Welt entstanden ist und wie sich die Menschheit entwickelt hat, ist die Bibel eine grosse Lüge für mich! und vorher war sie ein Märchenbuch! Gott kann nicht existieren, weil in der Bibel nur märchen stehen, die so gar nicht passiert sind!

Gegenfrage: Weisst du, dass es eine göttliche Kraft/Energie gibt, oder glaubst du es? *plonk*
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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Mi 8. Sep 2004, 07:53

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Re: Gott blendet Christen

Beitragvon Pit Bull » Mi 8. Sep 2004, 07:55

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