Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon lionne » Di 30. Jul 2019, 18:50

Mich macht es zudem zornig, wenn ich höre, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung war..... Aha? Und warum läuft der frei rum? Und fährt nach Frankfurt als (offenbar) wandelnde Zeitbombe? Fragen über Fragen! :x
Zur Fahndung war er ja ausgeschrieben und zwar nicht erst seit gestern!
Den Preis hat der arme (unschuldige) Bub mit seinem Tod bezahlt! :shock: :x
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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon onThePath » Di 30. Jul 2019, 19:18

Bei psychisch Kranken muss man mit so einer kranken Tat doch rechnen. Bei Kontrollverlust mit stark agressiven Tendenzen jedenfalls. Aber man muss schon deutlich auffallen. Am Ende solcher Gewalttätigkeit steht die Forensik und man wird weggesperrt.


Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 30. Jul 2019, 19:32, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon Thelonious » Di 30. Jul 2019, 19:22

lionne hat geschrieben:Mich macht es zudem zornig, wenn ich höre, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung war..... Aha? Und warum läuft der frei rum? Und fährt nach Frankfurt als (offenbar) wandelnde Zeitbombe? Fragen über Fragen! :x


Lionne, wie bist du denn heute drauf???

Leute, die in psychiatrischer Behandlung sind oder waren, dürfen - deiner Meinung nach - nicht frei rumlaufen? Also dein
lionne hat geschrieben:Mich macht es zudem zornig, wenn ich höre, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung war..... Aha? Und warum läuft der frei rum? Und fährt nach Frankfurt als (offenbar) wandelnde Zeitbombe? Fragen über Fragen! :x
???

J e d e r / j e d e der/die in psychiatrischer Behandlung sind sollen - deiner Meinung nach - also am Besten a l l e Grundrechte wie Reisefreiheit und dergl. genommen werden? Ich finde solche Äusserungen nichts anderes als widerlich! Bitte bedenke, wie viele Forumsuser die (selbstverständliche) Inanspruchnahme von ärztlichen (hier: neurologischen und/oder psychiatrischen ) Leistungen in aller Selbstverständlichkeit in Anspruch nehmen Und denen haust du vor den Kopf und sagst/schreibst
lionne hat geschrieben:Mich macht es zudem zornig, wenn ich höre, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung war..... Aha? Und warum läuft der frei rum?
. Bei solchen Äußerungen wird mir dermaßen schlecht!

Du spielst erwiesenermaßen gern "unter der Gürtellinie". Daher schreibe ich sicherheitshalber gleich mal mit, dass ich selbstverständlich ärztliche Hilfe brauche, allerdings keine in Richtung der psychischen Stabilität.

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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon lionne » Di 30. Jul 2019, 19:34

Thelonious hat geschrieben:Bei solchen Äußerungen wird mir dermaßen schlecht!

Na dann, hoffentlich hast du den Kxxxkübel bereit gestellt!

Du gehörst m.E. nicht zu den Menschen, die gross Ahnung haben vom psychiatrischen System. Ich sage nur so viel: Hier in unserer Schweiz werden Menschen j a h r e l a n g weggesperrt für weit weniger grosse psychische Probleme! Aber eben, es ist so: Zuerst lässt man sie 'gewähren' und steckt sie immer wieder in psychiatrische Kliniken, dann wieder raus - wieder rein, wieder raus (Drehtürpsychiatrie) und wenn etwas passiert? Na dann was? :shock:
Ich hoffe, dieser Täter bekommt seine gerechte Strafe und wird jahrelang, am besten lebenslang, weggesperrt - zum Schutze der Gesellschaft!
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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon Thelonious » Di 30. Jul 2019, 19:39

lionne hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Bei solchen Äußerungen wird mir dermaßen schlecht!

Nach dann, hoffentlich hast du den Kxxxkübel bereit gestellt!

Du gehörst m.E. nicht zu den Menschen, die gross Ahnung haben von psychiatrischen System. Ich sage nur so viel: Hier in unserer Schweiz werden Menschen j a h r e l a n g weggesperrt für weit weniger grosse psychische Probleme! Aber eben, es ist so: Zuerst lässt man sie 'gewähren' und steckt sie immer wieder in psychiatrische Kliniken, dann wieder raus - wieder rein, wieder raus (Drehtürpsychiatrie) und wenn etwas passiert? Na dann was? :shock:
Ich hoffe, dieser Täter bekommt seine gerechte Strafe und wird jahrelang, am besten lebenslang, weggesperrt - zum Schutze der Gesellschaft!
Gruss lionne


Der Täter soll entsprechend und angemessen behandelt werden.

B i t t e begreife doch endlich, wie vielen (ggf. hier auch mitschreibenden/mitlesenden) du mit so einem widerlichen und absolut unangemessenen Rundumschlag GROSSES Unrecht tust!

Kannst du wenigstens das noch verstehen? Kannst du?

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Re: Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!

Beitragvon lionne » Di 30. Jul 2019, 19:45

Thelonious hat geschrieben:Der Täter soll entsprechend und angemessen behandelt werden.

Der Täter gehört mit äusserster Härte für seine Tat bestraft und jahrelang, wenn möglich lebenslang, weggesperrt - zum Schutze der Gesellschaft!
Klar wird er behandelt, keine Frage! Es gibt genug Psychopharmaka dafür auf dem Markt!
mfG,
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Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Mi 31. Jul 2019, 08:26

Hier die wenig passende Diskussion im Thread "Was macht Euch gerade maximal traurig und ratlos!"
Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon Thelonious » Mi 31. Jul 2019, 21:18

Lionne,

du argumentiert wieder einzig aus dem Bauch heraus. Auch mich macht selbstverständlich das Frankfurt-Geschehen vom Montag dieser Woche absolut fassungs- und ratlos.

Ein dumpfes "wegsperren, wegsperren!"-Gezeter, wie von Dir, und insbesondere dein
lionne hat geschrieben:Mich macht es zudem zornig, wenn ich höre, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung war..... Aha? Und warum läuft der frei rum? ...
machen mich aber allerdings auch fassungslos.

Deiner Meinung nach dürfen Menschen, die sich in psychatrischer Behandlung finden, generell nicht frei herumlaufen?

Meinst Du das so?

Gruß
Thelonious
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Fr 2. Aug 2019, 11:48

Grüezi mitenand,

nachdem ich diese Postings in einen separaten Thread abseits des öffentlichen Bereiches verschoben habe, verschiebe ich diesen Thread wieder in den öffentlichen Bereich.

Es ist unbestritten dass es Menschen gibt, die derart psychisch krank sind, dass sie in der Freiheit wandelnde Zeitbomben sind. Es ist auch sehr dringend an der Zeit, dass Politiker die Ängste der Bevölkerung ernst nehmen.

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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon onThePath » Fr 2. Aug 2019, 12:01

Es wäre absolute Dummheit, das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung absolut zu stellen. Sobald eine psychische Störung damit verbunden ist, andere zu gefährden oder sein eigenes Leben, muss etwas getan werden, auch gegen den Willen des psychisch Kranken. Es kann eine Zwangseinweisung erfolgen, bis sein Zustand nicht mehr gefährlich ist.

Lg, otp
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Fr 2. Aug 2019, 12:05

Ja oTP, das sehe ich auch so. Doch leider gibt es immer wieder Gründe da wegzuschauen. Ausserdem ist es auch ziemlich schwer, die Gefährder unter den psychisch Kranken zu erkennen.

Freundlicher Gruss
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Fr 2. Aug 2019, 14:14

Guten Tag,
ich möchte hier einiges klarstellen, weil meine Formulierung nicht allzu geschickt gewählt war! Wobei jetzt durch das 'Zerreissen' der urprünglichen Reihenfolge/Chronik der Beiträge ein noch 'verzerrteres' Bild entsteht!

Natürlich muss nicht jeder/jede, der/die sich in psychiatrischer Behandlung befindet, 'weggesperrt' werden. Das wäre ja noch schöner!
Aus meiner nun langjährigen Erfahrung/Beobachtung mit psychisch kranken Menschen habe ich festgestellt, dass da viele das "Drehtür-Spielchen" mitmachen/mitmachen müssen. Was da heisst: Problem taucht auf >>> ab in die Psychiatrie, dann wieder raus.... Nächstes Problem taucht auf >>> wieder ab in die Psychiatrie.. usw. usf.
Zwischendurch gibt's vielleicht noch einen FFE, jetzt Fürsorgerische Unterbringung (FU). Das "Spielchen" geht so weiter, oft jahrelang.... Dem Patienten/der Patientin ist (langfristig) wenig geholfen und die Angehörigen sind extrem gefordert, falls vorhanden.
Passiert nun irgend eine grössere Sache (auch ohne 'Personenschaden'!!!) greift das Gesetz mit maximaler Härte durch und so mancher/so manche findet sich dann in der Forensik wieder....
Andererseits werden ganz offensichtlich 'total gestörte Menschen' aus den Klinken entlassen, die dann in der Oeffentlichkeit rumschreien und den anderen Menschen regelrecht Angst machen, so dass man sich schon fragen kann, wie das alles gehandhabt wird.
Es ist mir klar: Die (vielschichtigen) Probleme mit derart psychisch kranken Menschen sind gross und es ist mir schon klar: Es ist schwierig, da die richtige/individuelle Lösung für die einzelne Person zu finden....
Es bleibt halt immer auch der 'Risikofaktor', übrigens für a l l e Menschen, ob gesund oder krank.... wobei natürlich die psychisch Kranken ein umso grösseres Risiko sind, was 'Durchdrehen' angeht...
Gruss lionne
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Fr 2. Aug 2019, 15:59

In diesem Fall (ICE-Täter Frankfurt) gibt es (für mich) immer mehr "Ungereimtheiten"! :shock:
Ich lese gerade das 20Min. (französische und deutsche Ausgabe). Schon nur in diesem zwei Blättern ergeben sich unterschiedliche Meldungen.... Dann wird noch im deutschen 20Min. auf einen Artikel im Tagesanzeiger verwiesen...
Danach hat der Hausarzt den Mann Anfang Jahres an einen Psychologen verwiesen!!! :shock: …weil er 'Anzeichen einer Geisteskrankheit' festgestellt hatte..... :shock:
Aha, soso: Bei Anzeichen einer Geisteskrankheit geht man neuerdings zum Psychologen und nicht zu Psychiater! In dem Fall frage ich mich natürlich auch, ob und was für Medikamente man dem Mann verschreiben hat?
Alles was ich lese in den verschiedenen Artikeln (z.B. der ICE-Täter fühlte sich verfolgt, er meinte, andere Leute könnten seine Gedenken lesen u.v.m.) deutet auf eine paranoid-schizophrene Erkrankung (Paranoide Schizophrenie) hin. Das ist eindeutig ein Fall für einen Psychiater und nicht für einen Psychologen. Der Psychiater kann dann auch entsprechende Medikamente verordnen..... Es scheint vieles falsch gelaufen zu sein in diesem tragischen Fall!
Wir werden m.E. noch vieles so nach und nach erfahren....
Gruss lionne
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Fr 2. Aug 2019, 17:23

Hallo Lionne,

gerade 20min ist mir bekannt für eine schludrige Berichterstattung. Solchen Journalisten traue ich es zu, dass sie Psychologen mit Psychiater verwechseln.

Was mich auch verwundert ist, dass man eine paranoide Schizophrenie, welche derart drastische Auswüchse annimmt nicht schon viel früher am Patienten erkennt. Ich würde einmal annehmen, dass auch schon Laien, die ein etwas geschultes Auge haben, erkennen würden, dass mit diesem Manne etwas nicht in Ordnung ist.

So gesehen, sind Zollkontrollen wie sie Herr Seehofer postuliert, schon ein Schritt in die richtige Rechnung. Solches würde sicher zur Sicherheit der Bürger beitragen. Laut Online Umfrage einer Zeitung, wären auch 60% der Schweizer dafür. Doch wenn es den Bürokraten von Brüssel nicht passt dann .....

Freundlicher Gruss
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon onThePath » Fr 2. Aug 2019, 18:34

Wer so gar keine Ahnung von paranoider Schizophrenie, Verfolgungswahn, hat, sollte nicht auf die Idee kommen, dass Jeder von ihnen zur Gefahr wird. Ich kenne seit Jahren zwei, die keine Gefahr sind.

Aber ich denke, dass ein Psychologe diese Krankheit auch feststellen kann. Aber der Psychiater darf jedenfalls Psychopharmaka verschreiben. Was sie meist auch ausschließlich tun, anscheinend.



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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Fr 2. Aug 2019, 21:57

firebird hat geschrieben:gerade 20min ist mir bekannt für eine schludrige Berichterstattung. Solchen Journalisten traue ich es zu, dass sie Psychologen mit Psychiater verwechseln.

Bin auch kein Fan der Gratis-Zeitung 20Min., wobei sich der Artikel auf einen Artikel im Tagesanzeiger stützte....
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon Gnu » Mi 7. Aug 2019, 17:08

Meiner Meinung nach ist das Problem wegen der offenen Grenzen entstanden. Der polizeilich gesuchte Täter hätte nie nach Deutschland einreisen dürfen, sondern an der Grenze verhaftet werden müssen. Wenn Seehofer jetzt die Grenze zur Schweiz dicht macht, löst er das Problem aber nicht, die Einreise über Österreich wäre offen geblieben.
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Sa 17. Aug 2019, 23:05

onThePath hat geschrieben: Ich kenne seit Jahren zwei, die keine Gefahr sind.

….die sind aber (wahrscheinlich, 100%ig) in Behandlung beim Psychiater und nehmen ihre Medikamente regelmässig! ;)
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon onThePath » Mo 19. Aug 2019, 09:55

Hallo, lionne

Ich weiß sicher nicht alles was vorgefallen ist von den Angehörigen, wenn die Psychopharmaka mal einige Tage nicht genommen wurden. Und nur im Zusammenleben merkt man ja, wie er wirklich ist, und was alles passieren kann.

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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mo 19. Aug 2019, 15:20

...da braucht man auch gar nicht viel (von Angehörigen oder so....) zu wissen; der Rebound-Effekt ist ein Tatsache! Da braucht man nicht mal ausschliesslich auf Pychopharmaka (z.B. Antipsychotika/Neuroleptika oder auch Antidepressiva) hinzuweisen, der Rebound-Effekt tritt z.B. auch ein, wenn man nur schon z.B. den Betablocker ruck-zuck absetzt! Gar nicht zu empfehlen!
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Mo 19. Aug 2019, 17:04

Hallo zusammen,

der Täter von Frankfurt hat ja lange in unserer Gegend gewohnt. Deshalb gab es in der Züriseezeitung unserem Lokalblatt auch einiges zu lesen über den Täter. Zu bemerken ist, dass der Täter bis im Januar 2019 einer geregelten Arbeit bei den zürcher Verkehrsbetrieben nachgehen konnte. Doch seither ging es bergab mit ihm. Er lebte total zurückgezogen und auch unauffällig. Die Nachbarn in diesem kleinen Dorf hielten ihn für einen gut integrierten anständigen Bürger. Erst am Freitag vor jenem Montag an dem Ereignis in Frankfurt stattgefunden hat, ist er das erste Mal auffällig geworden, als er seine Familie angegriffen hat. Doch der Mann war abgetaucht, ohne dass ihn die Polizei auffinden konnte. Aufgetaucht ist er dann wieder in Frankfurt.

Weiter wurde vermerkt, dass Eritrer gegenüber einer psychiatrischen Behandlung eher negativ eingestellt sind. So ist es eher fraglich, ob der Täter überhaupt Psychopharmaka verschrieben bekommen hat. In der Schweiz gibt es ja die Möglichkeit, dass man Menschen die sich auffällig verhalten dem KESB melden kann. Im Schulwesen wurde mit dieser Möglichkeit auch Missbrauch getrieben. Generell ist es ein heikles Ding, weil man nicht weiss, wie es um die Fähigkeit bestellt ist, jener Person vom KESB, die dann den Fall bearbeitet.

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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mo 19. Aug 2019, 21:33

...für mich ist und bleibt klar, dass in diesem Fall geschlampt wurde..... :shock:
Gruss lionne

Derjenige, der den höchsten Preis bezahlt hat, ist der kleine Leo, der brutal aus seinem Leben gerissen wurde!
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon firebird » Di 20. Aug 2019, 17:22

Lionne hat geschrieben:für mich ist und bleibt klar, dass in diesem Fall geschlampt wurde.....


Was müssten nach deiner Meinung Behörden und die Öffentlichkeit unternehmen, damit sich ein solcher Fall nicht wiederholt?

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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Di 20. Aug 2019, 20:07

...ihren Job richtig machen! :D :mrgreen:
Gruss lionne

Oeffentlichkeit: schwierig, da Gefahr, das eigene Leben zu gefährden....
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon Thelonious » Mi 21. Aug 2019, 11:38

lionne hat geschrieben:...ihren Job richtig machen! :D :mrgreen:
Gruss lionne...


Und das heisst für dich vermutlich wegsperren, wegsperren, wegsperren. Oder, lionne?

Natürlich weiß man es im Nachhinein besser. Ebenso selbstverständlich wäre es in dem Fall absolut besser gewesen, wenn so gehandelt worden wäre. Darüber müssen wir uns wirklich nicht unterhalten.

Aber ich vermute, du bist weltweit die einzige, die jedem in den Kopf gucken kann und dann sofort immer genau weiß, ob ein Gefährdungspotential ausgeht. Warum hast du dieses eigentlich demnach nicht zu deinem Beruf gemacht. Wie machst du das eigentlich, hast du eine Art von Checkliste?

Was ich damit sagen will: Behörden müssen sich in diesen Fällen auf die Expertise der Fachleute wie z.B. Psychiater verlassen. Ich unterstelle, dass jeder dieser Fachleute seiner Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen nachgeht. Das ist keiner, der eine potentielle Gefährlichkeit erkennt und gegenteilig handelt. Wo Menschen tätig sind geschehen Fehler (die einzige Ausnahme bist wohl du, lionne).

Das diese Fehleinschätzung so dramatische Folgen hatte ist natürlich besonders traurig!

Aber man darf es sich eben auch nicht so leicht machen, das Ende anzuschauen und jetzt augf alle und jeden mit dem Finger zu zeigen. Das ist doch einfach zu billlig, oder?

Gruß
Thelonious
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mi 21. Aug 2019, 12:25

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:...ihren Job richtig machen! :D :mrgreen:
Gruss lionne...


Und das heisst für dich vermutlich wegsperren, wegsperren, wegsperren. Oder, lionne?

...absolut nicht! :x
Gruss lionne
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mi 21. Aug 2019, 12:31

Meine kurze, halt wieder mal politisch inkorrekte Antwort an alle Stänkerer:
>>> https://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU
Gruss lionne
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon Thelonious » Mi 21. Aug 2019, 14:48

lionne hat geschrieben:Meine kurze, halt wieder mal politisch inkorrekte Antwort an alle Stänkerer:
>>> https://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU
Gruss lionne


Bist du jetzt also auch auf dem Niveau angelangt, dass nur noch youtube-links gepostet werden, lionne?
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mi 21. Aug 2019, 15:38

In der Kürze liegt die Würze! :mrgreen:
Zudem bin ich ein recht kreativer Mensch, habe ich festgestellt... muss dieses 'versteckte Talent' effektiv und nützlich 'weiterentwickeln'.... :D
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon Thelonious » Mi 21. Aug 2019, 16:18

lionne hat geschrieben:In der Kürze liegt die Würze! :mrgreen:
Zudem bin ich ein recht kreativer Mensch, habe ich festgestellt... muss dieses 'versteckte Talent' effektiv und nützlich 'weiterentwickeln'.... :D
lionne


Dann bin ich aber wirklich gespannt, lionne. Und hoffe, dass sich diese Kreativität wirklich nicht in youtube-Verlinkungen erschöpft.
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » Mi 21. Aug 2019, 23:37

Der Strang hier heisst ja "Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug.
Ich spreche jetzt hier in erster Linie über "Psychiatrische Behandlung"!
Im Normalfall geht man in eine Psychiatrische Klinik, wenn irgend ein psychisches/psychiatrisches Problem besteht.
Nun entstehen solche Problem auch durch Drogenkonsum (oder auch Drogen + Alkoholkonsum (z.B. Drogeninduzierte Psychosen/drogeninduzierte Depressionen).
Ein nicht unbedeutendes Problem in psychiatrischen Kliniken ist der Drogenkonsum (ähnlich wie in JVA!!!). Aktuell ist die Psychiatrische Universitätsklinik Waldau (UPD) in den Medien, gerade wegen diesem Problem.
Das ist schon nicht lustig: Da ist dein Sohn oder deine Tochter wegen z.B. Paranoider Schizophrenie in der Klinik und kommt dann noch mit Drogen in Kontakt, die u.U. vorher gar kein Problem waren..... Sehr gefährlich! Und natürlich total kontraproduktiv für die Krankheitsbehandlung!

(Zitat) Die UPD und das Problem mit den Drogen
Drogen seien in einer psychiatrischen Klinik in Bern leicht zu bekommen: Die UPD nimmt zu diesem Vorwurf Stellung.
Die Vorwürfe sind happig: In der Psychiatrischen Universitätsklinik UPD in Bern, wo auch Patientinnen und Patienten mit Suchtproblemen behandelt werden, seien Drogen allgegenwärtig. Gerade Suchtkranke könnten ohne Kontrolle verbotene Substanzen ins Gebäude bringen oder sich bringen lassen. Dies sagen ehemalige Patienten in einem Bericht der «Berner Zeitung» vom Samstag.
Mehr noch: Vor den Toren der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern würden Drogendealer ihre Waren anbieten. Eine Mitarbeiterin lässt sich zitieren, die UPD sei der beste Drogenumschlagplatz im Kanton Bern. (Zitat Ende)
Nicht sehr vertrauenerweckend! Das Problem ist also keine Lappalie, sondern ein effektives Problem, das schnellstens gelöst werden muss!
Die lapidare Stellungnahme "«Wir sind kein Gefängnis» lasse ich nicht gelten! :x
Gruss lionne
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Re: Psychiatrische Behandlung - Freiheitsentzug

Beitragvon lionne » So 6. Okt 2019, 11:50

Ich knüpfe hier nochmals an.....
Berner Psychiatrie hält nichts von scharfen Drogen-Kontrollen
Auf dem Areal der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) sind illegale Suchtmittel offenbar leicht verfügbar. Doch mehr Kontrollen würden nichts bringen, sagt der psychologische Leiter.
Die psychiatrische Klinik in Bern habe ein massives Drogenproblem, berichtete die «Berner Zeitung» unlängst. Von Drogen auf den Zimmern und Dealern im Park war die Rede. Kurz: In den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD) gehörten Rauschmittel zum Alltag und seien jederzeit leicht verfügbar.
Quelle/ganzer Artikel >>> https://www.medinside.ch/de/post/berner ... kontrollen
Aha.... und haha..... "Die meisten Patienten sind freiwillig in der Klinik+ :roll: :mrgreen:
Es ist eine jämmerliche Schande, was da vor sich geht! :x
Sondert bitte die Drögeler ab von den "anderen psychisch Kranken", wenn ihr nicht fähig seid, das Problem unter Kontrollen zu bekommen! Pfu, pfui und nochmals pfui; auf jeden Fall würde ich mich massiv dagege wehren, wenn jemand aus meiner Familie dort eingewiesen werden sollte!!!!!
LG lionne
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