Wie objektiv sind Berichte der heutigen Medien ??

Alles Chaos oder was? Für Beiträge, die sonst nirgends hineinpassen.

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Wie objektiv sind Berichte der heutigen Medien ??

Beitragvon Adler » Di 6. Mai 2014, 13:05

Die Berichterstattung in den Medien ist nicht gerade vertrauenswürdig. Es sieht immer mehr so aus als, ob sie alle von Skript ablesen.
Ich bin im Netzt auf einige Seiten gestoßen die, die Nachrichten etwas anders präsentieren.
Würde gerne eure Meinung dazu lesen.
https://www.compact-magazin.com/
Adler
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Knecht » Di 6. Mai 2014, 16:10

Hallo Adler,

ob die Berichterstattung vertrauenswürdig ist oder nicht, würde ich eher relativ betrachten. Kein Medium, ob Zeitungen, Fernsehen oder Internet ..... berichten immer genau das Gleiche, da die Meinungen der einzelnen Redakteure ja auseinandergehen. Trotzdem kann es zu viel Meinungsgleichheit kommen. Beispiel Ukraine, da ist man im Westen medial großteils einer Meinung. Aber eben nicht nur, auch über gegensätzliche Meinungen in diesem Konflikt wird berichtet. Kommt halt auf die Redakteure drauf an, die bekommen Informationen, verknüpfen evtl. diese noch mit vorangegangenen geschichtlichen Ereignissen – und bilden sich so - nach ihren eigenen Sinn für Logik oder/und Gerechtigkeit - ihre Meinung, die sie weiter geben. Hinzu kommt noch, in der Öffentlichkeit stehende Personen dürfen – selbst wenn sie nicht gerne gehört werden - ihre Meinungen in den Medien argumentativ vertreten. Nun, viele Informationen und Meinungen schwirren auf uns herein. Es liegt also an uns Konsumenten, selbst abzuwägen, was vertrauenswürdiger ist oder nicht. Wir müssen also selber entscheiden, was für Informationen und Meinungen wir übernehmen. Natürlich entsteht dann der Eindruck, wir (aber auch Medienmacher) plappern nur das nach - was andere uns vorplappern. Und im Großen und Ganzen stimmt´s ja auch. Ja es stimmt auch deswegen, weil diejenigen, die das nachplappern verurteilen, auch nichts anderes tun, als kontroverse Meinungen nachzuplappern. Welche Plapperer dann im Recht waren, stellt sich – wenn noch Interesse vorhanden - nicht selten im Nachhinein heraus. :)
Ok, zurück zum Thema. Wie gesagt, was in der Sache vertrauenswürdig ist oder nicht, müssen wir letztendlich selbst erschmecken.
Die Berichterstattung aber im Gesamten gesehen, würde ich, z.B. in der Schweiz, BRD, Öst. und andere Länder ................als vertrauenswürdig einordnen. Und zwar wegen der Meinungsfreiheit, die die große Meinungsvielfalt zulässt. Am wenigsten vertrauenswürdig sind Medien in diktatorischen Ländern, wo eben diese Freiheit nicht vorhanden oder stark beschnitten ist.

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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Di 6. Mai 2014, 17:18

Warum soll gerade Jürgen Elsässer Garant sein für bessere Informationen, dieser Bewunderer für nationalisitschen Tendenzen einen Orban in Ungarn? Bewundert wird Elsässer oft auch im rechtsextremen Bereich, zum Beispiel auch in Deutschland von NPD Leuten vor allem wegen nationalistischen Ideen. Relativierungen von Massakern in damaligen Jugaslawien Kriegen gehören auch Elsässer. ...und immer wieder klingen auch antisemitische Ideen bei Elsässer durch.

Aber selbst im schweizerischen rechtskonservativen Lager gibts Kritik für allzu arge Vereinfachungen und Populismus. Siehe den folgenden Bericht von einer bizarren Veranstaltung: http://etwasanderekritik.wordpress.com/ ... nstaltung/ Diese Bloggerin gehört zum sehr rechtskonservativen Lager und hat da einige Vorbehalte gegen solche wirren Veranstaltungen mit Elsässer. ...und es zeigt vor allem in welchen esoterischen, verschwörungstheoretischem und rechtskonservativem Umfeld der Elsässer fischen geht.

Populismus und Nationalismus gehören noch nicht zu den Qualitätskriterien für freie vielschichtige Informationen. ...und auch Elsässer kann nur mit den Informationen arbeiten, die er bekommt und ist daher auch auf die Mainstreammedien angewiesen.

Also warum denkst Du, dass gerade dieser umstrittenen Elsässer Dir mehr bieten könnte in Sachen Objektivität


Grüße Columba
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Di 6. Mai 2014, 20:57

Bei der Frage nach Glaubwürdigkeit einer Informationsquelle gibt es viele Faktoren die dafür oder dagegen sprechen, eine glaubhafte Medienquelle für alle Punkte sehe ich nicht da alle irgendwelche Abhängigkeiten etc haben.

z.B. zeigt die aktuelle Kriegshetze gegen Russland in NATO-Ländern welche von deren Massenmedien auf Systemkurs sind ... und damit nicht unabhängig berichten und in diesem Punkt eher als Verbreiter von Propaganda anzusehen sind.
Das heisst nicht das sie auch in allen anderen Punkten unglaubwürdig sind, aber in diesem Punkt würde ich diese als potentielle Lügenmedien meiden und unabhängigere Medien vorziehen.

Bei gesellschaftskritischen Themen würde ich Aussenseiter einer Gesellschaft vorziehen, die haben nichts zu beschönigen oder schlechtzureden. Da sie als Aussenseiter mehr von Aussen schauen können sie auch Dinge sehen für die Leute 'drinnen' blind sind oder gar nicht sehen wollen.
Allerdings können diese Aussenseiter auch einen schlechten Ruf haben, das heisst nicht das sie für alle Themen unglaubwürdiger sein müssen und blanko abgelehnt gehören, genausowenig sind sie deshalb aber auch nicht für alle Themen glaubwürdiger.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Di 6. Mai 2014, 21:31

Such_Find hat geschrieben:...aber in diesem Punkt würde ich diese als potentielle Lügenmedien meiden und unabhängigere Medien vorziehen..


Welches sind die unabhängigeren Medien? Praktisch alle grösseren Zeitungen, TV- und Radio-Stationen sind den grossen Medienkonzernen zuordnen. Andere wie Huffington etc sind ebenfalls angewiesen auf Informationen von den grossen Nachrichtenagenturen (sprich Nachrichtenschleudern).

Alternative Zeitungen wie die internationale Le Monde Diplomatique oder die linke WOZ in der Schweiz sind zwar sehr gut, aber haben eine leider sehr kleine Verbreitung - schwerwiegender ist, sie können sich kein grosses Korrespondentennetz leisten. Zudem ist die Qualität der grössten Zeitungen auch zurückgegangen, weil gespart wird bei den Korrespondenten. Siehe auch dieser Bericht: http://www.infosperber.ch/Artikel/Polit ... informiert

Auch die Augenzeugen-Berichte von Twitteren sind fast wertlos. Man hats ja gesehen aus der Ukraine mit den Maidan Twittern, unterwandert von den offiziellen Seiten oder völlig subjektiv und unkritisch (schau mal die Tweets von der Piratenaktivitin Marina Weisband - Sie ist ja Ukrainerin).

Man kann vieles gegen die Informationsqualität der grossen Medienhäuser sagen, aber die Informationskompilierungen durch sogenannte alternative Quellen sind auch nicht besser. Schlechte Informationen ergeben auch nicht durch ständiges Mixen bessere Informationen - aus schlechten, abhängigen Informationen gibts keine brauchbaren, unabhängigen Informationen. Mit einem Worte, mit schlechten Informationen kannst Du höchstens deine eigenen Vorurteile bestätigen lassen: Die Nationalisten nennen ihre Heimatpostillen als unabhängig, die Verschwörungstheoretiker schwören, dass der Kopp-Verlag unabhängig informiere, etc. etc.


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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Di 6. Mai 2014, 22:15

Columba hat geschrieben:Welches sind die unabhängigeren Medien? Praktisch alle grösseren Zeitungen, TV- und Radio-Stationen sind den grossen Medienkonzernen zuordnen. Andere wie Huffington etc sind ebenfalls angewiesen auf Informationen von den grossen Nachrichtenagenturen (sprich Nachrichtenschleudern).

Kommt auf das Thema an, Ukraine ist z.Z. noch schwierig.
Nur das die Haupt Medien in NATO-Staaten ein Interesse an Stimmungsmache gegen Russland hatten dürfte man mitbekommen haben

"DIE unabhängigeren Medien" für jedes Thema gibt es jedenfalls nicht

Man kann vieles gegen die Informationsqualität der grossen Medienhäuser sagen, aber die Informationskompilierungen durch sogenannte alternative Quellen sind auch nicht besser.

Auch da: Kommt auf das Thema an.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Di 6. Mai 2014, 22:47

Such_Find hat geschrieben:
z.B. zeigt die aktuelle Kriegshetze gegen Russland in NATO-Ländern welche von deren Massenmedien auf Systemkurs sind ... und damit nicht unabhängig berichten und in diesem Punkt eher als Verbreiter von Propaganda anzusehen sind.


:applause:

in Sachen des Ukraine-Konflikts wurden die Deutschen noch niemals dermaßen belogen, betrogen und bevormundet.
(Nach 1945, wohlgemerkt.)
Allerdings, auch noch nie waren die Deutschen so skeptisch und ablehnend gegenüber diesen bezahlten Lohnschreibern der großen Parteien.
Ein Elend mitanzusehen, wie primitv diese Propaganda-Maschine funktioniert und das wir, also die Europäer, wieder einmal die Zeche für die USA bezahlen sollten.
So einfach lassen sich die Menschen nicht mehr in einen Krieg treiben und das ist gut so.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Di 6. Mai 2014, 23:17

POW hat geschrieben:So einfach lassen sich die Menschen nicht mehr in einen Krieg treiben und das ist gut so.

Lügen muss aber widersprochen werden, ansonsten werden sie irgendwann zur 'Wahrheit'! Mit Botschaften die immer wieder wiederholt werden ist es ähnlich.

d.h. wenn unsere Massenmedien als NATO/US-Aufhetzer arbeiten dann werden sie irgendwann viele Menschen beeinflussen.

"Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit"
»1984«, George Orwell
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 08:20

Such_Find hat geschrieben:[
Kommt auf das Thema an, Ukraine ist z.Z. noch schwierig.
...


...aber gerade bei Aktualitäten ists wichtig - in 9 Monaten besser informiert sein, kann zu spät sein! Das ist doch das Problem. In 9 Monaten ist Tür und Tor offen für alle Verschwörungstheoretiker und Ideologen, wenn jetzt nicht die guten unabhängigen Informationen kommen.

Wie viel Euros gibst Du aus pro Jahr für die Unabhängigkeit der Informationen. Die meisten Leute heute zahlen nichts mehr für die Informationen, haben keine Tageszeitungen mehr abonniert. Informationsbeschaffung kostet, Kommentatoren kosten, aber alles soll im Internet kostenlos konsumiert werden können. Da kanns ja keine unabhängigen Informationen mehr geben. Da sind selbst die gutwilligen Zeitung zur Aufgabe gezwungen. Denke an die Frankfurter Allgemeine, die musste die Selbstständigkeit auch aufgeben. Kritik ist leicht zu äussern, noch viel leichter ist Fundamentalkritik - aber Qualität zu finanzieren, fällt vielen schwer. Dabei genügt es eben nicht, dass Du und ich eine Zeitung abonnieren sondern es braucht Tausende heute.

Natürlich werden Lügen schnell zu Wahrheit, so wie Kästner in "Fabian" den Radaktor Münzer (wie sinnig der Name) sprechen lässt: "Meldungen, deren Unwahrheit nicht oder erst nach Wochen festgestellt werden kann, sind wahr". Aber wie will man den Lügen widersprechen, wenn die Mehrheit im Staat sich die Wahrheit gar nicht mehr leisten will und kann?

Grüsse Columba
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Hanspeter » Mi 7. Mai 2014, 08:28

Was ist Lüge, was ist Wahrheit? Ist es nicht so, dass wir eher denjenigen glauben, welche uns näher stehen, denjenigen, welche unserem Weltbild eher entsprechen, denjenigen, welche uns sympatischer sind? Wer sagt die Wahrheit? Sind wir überhaupt in der Lage, dies zu wissen? Es ist erstaunlich, wie verschieden die Ereignisse in der Ukraine beurteilt werden, je nachdem, wer sie beurteilt. Dasselbe geschieht bei allen politischen und militärischen Ereignissen weltweit. Es wird behauptet, die USA habe 5 Mrd. eingesetzt, um das Janukowitsch-Regime zu destabilisieren. Stimmt das? Wer die USA generell immer als Kriegshetzer sieht, ist geneigt, dies zu glauben. Wer glaubt, dass Herr Putin nichts anderes will, als sich die Ukraine einzuverleiben, glaubt dies nicht. Können wir es wissen? Wie unabhängig sind die Reporter vor Ort? Warum ist ein Steinewerfer entweder ein Verteidiger seiner Freiheit oder ein Terrorist, je nachdem, zu welcher Seite er gehört?

Letztlich wird unsere Meinung immer manipuliert.

LG Hanspeter
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Knecht » Mi 7. Mai 2014, 09:04

Will nur erwähnen, dass man nicht so einfach sagen kann, diese bösen lügnerischen Deutschen – Europäer........ Die Politiker und Medienleute sind ja von ihrer Sicht der Dinge überzeugt, sie glauben im Recht zu sein, wie eben die andere Seite auch. Zu glauben, dass der Westen BEWUSST lügt und betrügt, wäre auch nicht wirklich wahr. Bin aber der Meinung, dass der Westen in dieser Sache mehr ungerecht als gerecht denkt und handelt. Will aber nicht damit andeuten, nur die anderen sind die Guten. Das wäre auch zu einfach.

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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon onThePath » Mi 7. Mai 2014, 09:12

Ich halte mich erst mal aus der Ukraine raus.
Da frage ich lieber die russischen Christen, die mir Einiges aus ihrer Sicht erklären.
Über einseitige westliche Berichterstattung haben sie sich allerdings schon geäußert.

lg, oTp
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Mi 7. Mai 2014, 10:12

Columba hat geschrieben:
Natürlich werden Lügen schnell zu Wahrheit, so wie Kästner in "Fabian" den Radaktor Münzer (wie sinnig der Name) sprechen lässt: "Meldungen, deren Unwahrheit nicht oder erst nach Wochen festgestellt werden kann, sind wahr". Aber wie will man den Lügen widersprechen, wenn die Mehrheit im Staat sich die Wahrheit gar nicht mehr leisten will und kann?

Grüsse Columba


Dazu ein recht aufschlussreicher Artikel:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/16/studie-deutsche-top-journalisten-sind-in-us-und-nato-strukturen-eingebunden/

ich weiß nun nicht, wo da alles endet, oder enden soll, wenn es nach dem Willen der Politiker geht.
(Wenn es denn überhaupt um ihren "Willen" geht und nicht der allmächtige Mammon hier die Fäden zieht.)

Sollte es zu einem Krieg kommen, und es gab schon Kriege, für die es weniger "Gründe" gab, dann war es das, für uns alle.
(Die noch Lebenden werden dann die Toten beneiden...)
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 10:22

Columba hat geschrieben:...aber gerade bei Aktualitäten ists wichtig - in 9 Monaten besser informiert sein, kann zu spät sein! Das ist doch das Problem.

Ja - aber man muß realisieren das diese Welt so abläuft. Was 'hinter den Kulissen' ablief erfährt man leider -wenn überhaupt- viel zu spät, die Tatsachen sind dann schon vollendet.

Beispiel Irak Kriege, man weiss jetzt das beide durch die USA absichtlich durch Lügen initiiert wurden. Aber da ist niemand der den USA deshalb mit Sanktionen kam, diese auf Lügen basierenden Kriege mit hunderttausenden Toten (auf irakischer Seite) haben überhaupt keine Auswirkungen für die USA - weil die Erkenntnis zu spät kam oder weil die USA das dürfen?

In 9 Monaten ist Tür und Tor offen für alle Verschwörungstheoretiker und Ideologen, wenn jetzt nicht die guten unabhängigen Informationen kommen.

Ja, allerdings auch die andere Seite, Lügen werden schnell zur Wahrheit.

Dabei genügt es eben nicht, dass Du und ich eine Zeitung abonnieren sondern es braucht Tausende heute.

Es sind ja gerade die Medien die über viel Geld verfügen die die grösste Propaganda verbreiten.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 10:38

POW hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
Natürlich werden Lügen schnell zu Wahrheit, so wie Kästner in "Fabian" den Radaktor Münzer (wie sinnig der Name) sprechen lässt: "Meldungen, deren Unwahrheit nicht oder erst nach Wochen festgestellt werden kann, sind wahr". Aber wie will man den Lügen widersprechen, wenn die Mehrheit im Staat sich die Wahrheit gar nicht mehr leisten will und kann?

Grüsse Columba


Dazu ein recht aufschlussreicher Artikel:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/16/studie-deutsche-top-journalisten-sind-in-us-und-nato-strukturen-eingebunden/

ich weiß nun nicht, wo da alles endet, oder enden soll, wenn es nach dem Willen der Politiker geht.
(Wenn es denn überhaupt um ihren "Willen" geht und nicht der allmächtige Mammon hier die Fäden zieht.)

Sollte es zu einem Krieg kommen, und es gab schon Kriege, für die es weniger "Gründe" gab, dann war es das, für uns alle.
(Die noch Lebenden werden dann die Toten beneiden...)


..schon sind wir beim nächsten Problem: Warum soll ich den Wirtschaftsnachrichten glauben. Vor ein paar Tagen bind ich auf diesen Tweet gestossen:

https://twitter.com/SebJabbusch/status/ ... 9257305088

Mit dem Link zu einen YouTube Kommentar betr. Wirtschaftsnachrichten. Sind nun die Wirtschaftsnachrichten die unabhängige Quelle für Nachrichten, die wir nötig haben? Ist das nicht auch nur Meinungsmacherei? Die Frage ist generell und hat jetzt nicht spezifisch mit Kritik am Inhalt Deines Links zu tun


Grüsse Columba



PS
Auch ich vermeide es - oder suche eine Bestätigung eines anderen Dienstes - die deutschen Wirtschaftsnachrichten zu verlinken, mir sind sie zu unsicher geworden
Zuletzt geändert von Columba am Mi 7. Mai 2014, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 10:42

Hanspeter hat geschrieben:Was ist Lüge, was ist Wahrheit? Ist es nicht so, dass wir eher denjenigen glauben, welche uns näher stehen, denjenigen, welche unserem Weltbild eher entsprechen, denjenigen, welche uns sympatischer sind? Wer sagt die Wahrheit? Sind wir überhaupt in der Lage, dies zu wissen? Es ist erstaunlich, wie verschieden die Ereignisse in der Ukraine beurteilt werden, je nachdem, wer sie beurteilt. Dasselbe geschieht bei allen politischen und militärischen Ereignissen weltweit. Es wird behauptet, die USA habe 5 Mrd. eingesetzt, um das Janukowitsch-Regime zu destabilisieren. Stimmt das? Wer die USA generell immer als Kriegshetzer sieht, ist geneigt, dies zu glauben. Wer glaubt, dass Herr Putin nichts anderes will, als sich die Ukraine einzuverleiben, glaubt dies nicht. Können wir es wissen? Wie unabhängig sind die Reporter vor Ort? Warum ist ein Steinewerfer entweder ein Verteidiger seiner Freiheit oder ein Terrorist, je nachdem, zu welcher Seite er gehört?

Schön gesagt ...

was auch immer das über unsere "vierte Gewalt" aussagt...
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Mi 7. Mai 2014, 10:48

Columba hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
Natürlich werden Lügen schnell zu Wahrheit, so wie Kästner in "Fabian" den Radaktor Münzer (wie sinnig der Name) sprechen lässt: "Meldungen, deren Unwahrheit nicht oder erst nach Wochen festgestellt werden kann, sind wahr". Aber wie will man den Lügen widersprechen, wenn die Mehrheit im Staat sich die Wahrheit gar nicht mehr leisten will und kann?

Grüsse Columba


Dazu ein recht aufschlussreicher Artikel:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/16/studie-deutsche-top-journalisten-sind-in-us-und-nato-strukturen-eingebunden/

ich weiß nun nicht, wo da alles endet, oder enden soll, wenn es nach dem Willen der Politiker geht.
(Wenn es denn überhaupt um ihren "Willen" geht und nicht der allmächtige Mammon hier die Fäden zieht.)

Sollte es zu einem Krieg kommen, und es gab schon Kriege, für die es weniger "Gründe" gab, dann war es das, für uns alle.
(Die noch Lebenden werden dann die Toten beneiden...)


..schon sind wir beim nächsten Problem: Warum soll ich den Wirtschaftsnachrichten glauben. Vor ein paar Tagen bind ich auf diesen Tweet gestossen:

https://twitter.com/SebJabbusch/status/ ... 9257305088

Mit dem Link zu einen YouTube Kommentar betr. Wirtschaftsnachrichten. Sind nun die Wirtschaftsnachrichten die unabhängige Quelle für Nachrichten, die wir nötig haben? Ist das nicht auch nur Meinungsmacherei? Die Frage ist generell und hat jetzt nicht spezifisch mit Kritik am Inhalt Deines Links zu tun


Grüsse Columba


Kein Problem, Columba, kein Problem.

Aber nach deinen Worten und deiner Ansicht bliebe dann wirklich nur noch eines: Den Rucksack schultern und in die Ukraine tippeln. Dann dort seine eigenen An und Einsichten sammeln, die Menschen beider Seiten befragen und dann ist man der Wahrheit ein Stück näher, vielleicht.

Aber eigentlich müsst es doch so funktionieren.
Welche Blätter und welche staatlich bezahlten Lohnschreiber nun zu akzeptieren sind und welche nicht, das ist doch im Grunde genommen müßig und bringt uns keinen Schritt weiter.

Das wichtigste und wertvollste, was der Mensch besitzen kann, das ist ein Leben in Frieden.
So brachten mir es die Generationen bei, die den letzten Krieg (also WK II) hautnah miterlebt haben.
Mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 11:02

POW hat geschrieben:Das wichtigste und wertvollste, was der Mensch besitzen kann, das ist ein Leben in Frieden.
So brachten mir es die Generationen bei, die den letzten Krieg (also WK II) hautnah miterlebt haben.

Wenn man sich die Mainstreampresse in NATO-Staaten anschaut dann scheint Frieden nicht so wichtig zu sein
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 11:05

Tatsächlich ist es schwierig geworden, sich gut zu informieren. Obs früher besser war, weiss ich auch nicht.

Es bleibt nichts anderes übrig, als sich vielfältig und ständig zu informieren, immer mit kritischem Blick. Auch soll man durch die vermeintliche Nähe zum Geschehen auf dem Internet nicht täuschen lassen. Ich selbst brauche die Social Media (v.a Twitter) gerne. Rückfragen an Redaktionen, mal einen Kommentar oder Kritik an sie schicken, hilft auch immer wieder herauszuspüren, was dahinter läuft. Kommt keine Antowrt oder nur professionelle Floskel, dann weiss man schnell, obs nur Nachrichten sind, die alleine aus Depeschenagenturen kommen, oder ob auch redaktionelle Arbeit dahinter steckt.

Aber generell fühle ich mich auch oft Medien hilflos. Auch mein Budget ist zu beschränkt, alles zu abonnieren und zu lesen.


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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 11:09

Such_Find hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Das wichtigste und wertvollste, was der Mensch besitzen kann, das ist ein Leben in Frieden.
So brachten mir es die Generationen bei, die den letzten Krieg (also WK II) hautnah miterlebt haben.

Wenn man sich die Mainstreampresse in NATO-Staaten anschaut dann scheint Frieden nicht so wichtig zu sein


Solange dann die Wähler doch nur wieder die gleichen oder die ähnlichen Regierungen wählen, die wenig für Friedensarbeit tun, sind nicht nur die Medien zu kritisieren, sondern auch die Bürger haben ihre Verantwortung. Dass Deutschlands Bürger fast die ganze Opposition im Bundestag bei den Wahlen zu Tode prügelte, hilft eben auch nicht weiter.


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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 11:15

....dass Spiegel Online heute wieder mal eine Geschichte um Lewinsky bringt, ist so typisch! Wie wenn es nicht x-Sachen mit der USA gäbe, die wichtiger und entscheidender heute wären für Deutschland und Europa!


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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 11:40

Columba hat geschrieben:Tatsächlich ist es schwierig geworden, sich gut zu informieren. Obs früher besser war, weiss ich auch nicht.

Besser nicht, anders.
Vor 30 Jahren waren Nachrichten noch so ähnlich wie die sonntägliche Predigt des Pfarrers, was Botschaft ist das bestimmten die.
Es bleibt nichts anderes übrig, als sich vielfältig und ständig zu informieren, immer mit kritischem Blick. Auch soll man durch die vermeintliche Nähe zum Geschehen auf dem Internet nicht täuschen lassen.

Unabhängige Nachrichtenbeschaffung ist zum Teil ein Widerspruch an sich, um an Nachrichten bzw deren Hintergründe zu kommen braucht man Beziehungen und Nähe, diese fehlende Distanz wirkt sich dann aber auch wieder auf die Nachrichten aus weil man durch die Nähe zwangsläufig beeinflusst wird und dem nahen Umfeld auch nicht Schaden zufügen will.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 11:49

...genau deshalb habe ich nicht von "unabhängig informieren" gesprochen sondern von "vilfältig und ständig informieren"!


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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 12:06

Columba hat geschrieben:...genau deshalb habe ich nicht von "unabhängig informieren" gesprochen sondern von "vilfältig und ständig informieren"!

Ich dachte da an die 'Beschaffer' der Nachrichten(von der alle anderen Medien die darauf aufbauen abhängig sind).

Alternative Medien hätten zwar die notwendige Distanz, aber nicht die Nähe die man braucht um an manche Nachrichten zu kommen. Die würden nicht mal bei Pressekonferenzen zugelassen, und könnten damit auch keine direkten Fragen stellen(die sich andere nicht mal trauen sie zu stellen).
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 13:03

Knecht hat geschrieben:Hallo Adler,


Die Berichterstattung aber im Gesamten gesehen, würde ich, z.B. in der Schweiz, BRD, Öst. und andere Länder ................als vertrauenswürdig einordnen. Und zwar wegen der Meinungsfreiheit, die die große Meinungsvielfalt zulässt. Am wenigsten vertrauenswürdig sind Medien in diktatorischen Ländern, wo eben diese Freiheit nicht vorhanden oder stark beschnitten ist.

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Ich glaube du bist zu vertrauensselig was die öffentlich rechtliche Berichterstattung betrifft. Es ist weit von der Realität entfernt. Ob es um Ukraine, Jugoslawien, Syrien, Euro und viele andere Themen, habe ich lange keinen Vertrauen mehr in den Medien.
http://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU

LG
Zuletzt geändert von Adler am Mi 7. Mai 2014, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 13:24

An dem Beispiel von Ukraine kann man doch wunderbar sehen wie unabhängig die Presse ist. Wie kann das sein, dass in dieser Sache, alle gleichen Meinungen sind.
Ich informiere mich aus den russischen und auch ukrainischen Foren. Ich kommuniziere auch mit unabhängigen Menschen die in der Nähe von Ukraine leben. Und trotzdem fehlt es mir schwer zu fernstehen was da los ist. Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung. Ich traue dem Putin nicht, doch auch das Verhalten von Westen ist kritisch zu betrachten. Was in den Medien absolut nicht gemacht wird.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 13:34

Knecht hat geschrieben:Will nur erwähnen, dass man nicht so einfach sagen kann, diese bösen lügnerischen Deutschen – Europäer........ Die Politiker und Medienleute sind ja von ihrer Sicht der Dinge überzeugt, sie glauben im Recht zu sein, wie eben die andere Seite auch. Zu glauben, dass der Westen BEWUSST lügt und betrügt, wäre auch nicht wirklich wahr. Bin aber der Meinung, dass der Westen in dieser Sache mehr ungerecht als gerecht denkt und handelt. Will aber nicht damit andeuten, nur die anderen sind die Guten. Das wäre auch zu einfach.

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Entschuldige bitte, aber mittlerweile sind die Lügen doch sehr grob gestrickt. Ob die Sache mich Snowden, die Abhöraffäre, Irak mit seien Atombomben oder Syrien.

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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Columba » Mi 7. Mai 2014, 14:00

Adler hat geschrieben:Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung.


alle? ...wie viele Zeitungen in Deutschland liest Du regelmässig und intensiv?


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Mi 7. Mai 2014, 14:06

Columba hat geschrieben:Dass Deutschlands Bürger fast die ganze Opposition im Bundestag bei den Wahlen zu Tode prügelte, hilft eben auch nicht weiter.


Grüsse Columba


Welche Opposition?

Etwa die FDP? Ich bitte dich, das war eine der korruptesten Parteien der Nachkriegsgeschichte.
In Deutschland gab es regelrechte Freudenfeste, als diese Partei endlich, endlich aus dem Bundestag flog!

Die Grünen?
Früher waren das einmal Hausbesetzer, heute sind es Hausbesitzer. Den Grünen haben die Deutschen, damals zusammen mit der SPD, dann Hartz IV zu danken und außerdem mag diese zur Nanny-Partei verkommenen Besserwisser nun wirklich keiner mehr. Diese Partei hat ihre besten Zeiten nun hinter sich.

Oder die Linken?
Was tun sie anderes, als den Wählern die Mäuler wässrig zu machen, mit Wahlversprechungen die dermaßen unrealistisch sind, so das es dann auch dem einfältigsten Menschen wie Schuppen von den Augen rieselt...

Deutschland befindet sich in einer Vasallenschaft zur USA, wie wohl kaum ein anderes europäisches Land, das sind die Auswirkungen des Nachkrieges und vor allem des kalten Krieges, inzwischen allerdings macht sich in der gesamten Bevölkerung ein schon horribler Antiamerikanismus breit, nicht ganz unberechtigt.

"Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln."

es war noch nie anders.

Aber vielleicht, und die Stimmung in der deutschen Bevölkerung ist danach, vielleicht geht es auch so:

„Sometime they'll give a war and nobody will come“
(Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.)
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 14:36

Columba hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung.


alle? ...wie viele Zeitungen in Deutschland liest Du regelmässig und intensiv?


Grüsse Columba


Ja alle. Alle öffentlich rechtliche. Natürlich nicht die örtlichen Zeitungen. Aber die in ganz Deutschland zugänglich sind lese ich. Wenn auch nicht in Papierform.
Ich lese Zeitungen und auch im beobachte die Nachrichten im Fernsehen. Intensiv! Sehr sogar.
Wenn du irgendeinen Sender kennst die eine eigene Meinung hat, immer her damit. Sie sind doch alle wie eineiige Zwillinge. Vor allem was mich wundert, sie ändern ihre Meinung immer so wie die Politik sich ändert.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Knecht » Mi 7. Mai 2014, 14:48

Adler hat geschrieben:An dem Beispiel von Ukraine kann man doch wunderbar sehen wie unabhängig die Presse ist. Wie kann das sein, dass in dieser Sache, alle gleichen Meinungen sind.
Ich informiere mich aus den russischen und auch ukrainischen Foren. Ich kommuniziere auch mit unabhängigen Menschen die in der Nähe von Ukraine leben. Und trotzdem fehlt es mir schwer zu fernstehen was da los ist. Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung. Ich traue dem Putin nicht, doch auch das Verhalten von Westen ist kritisch zu betrachten. Was in den Medien absolut nicht gemacht wird.

Na ja, ein bisschen wird schon gemacht, also ich hab was mitbekommen. Und du hast ja auch einen Link hier reingestellt.

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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 14:54

Columba hat geschrieben:Warum soll gerade Jürgen Elsässer Garant sein für bessere Informationen, dieser Bewunderer für nationalisitschen Tendenzen einen Orban in Ungarn? Bewundert wird Elsässer oft auch im rechtsextremen Bereich, zum Beispiel auch in Deutschland von NPD Leuten vor allem wegen nationalistischen Ideen. Relativierungen von Massakern in damaligen Jugaslawien Kriegen gehören auch Elsässer. ...und immer wieder klingen auch antisemitische Ideen bei Elsässer durch.

Aber selbst im schweizerischen rechtskonservativen Lager gibts Kritik für allzu arge Vereinfachungen und Populismus. Siehe den folgenden Bericht von einer bizarren Veranstaltung: http://etwasanderekritik.wordpress.com/ ... nstaltung/ Diese Bloggerin gehört zum sehr rechtskonservativen Lager und hat da einige Vorbehalte gegen solche wirren Veranstaltungen mit Elsässer. ...und es zeigt vor allem in welchen esoterischen, verschwörungstheoretischem und rechtskonservativem Umfeld der Elsässer fischen geht.

Populismus und Nationalismus gehören noch nicht zu den Qualitätskriterien für freie vielschichtige Informationen. ...und auch Elsässer kann nur mit den Informationen arbeiten, die er bekommt und ist daher auch auf die Mainstreammedien angewiesen.

Also warum denkst Du, dass gerade dieser umstrittenen Elsässer Dir mehr bieten könnte in Sachen Objektivität


Grüße Columba


Das Elsässer umstritten ist, bezweifele ich nicht. Wer Regierungskritisch ist, wird in meisten Fällen deformiert.
Bevor man sich aber mit der Kritik auseinandersetzt, muss man sich anhören was überhabt kritisiert wird. Ich habe nicht alles von im gehört. Aber das, was ich mir angehört habe, hat Hand und Fuß.
Dass er aus der Rechten Szene kommt dementiert er. Genauso, dass er ein Antisemit ist.
Was natürlich fast jeder sagen würde. Aber jede Anschuldigung soll beleg werden.
Hast du Belege, dass er antisemitisch eingestellt ist?
Was die Probleme mit den Ausländer betrifft: Willst du in aller Ernst behaupten, das es sie nicht gibt?
Ich bin ein Ausländer, was du wahrscheinlich schon gemerkt hast. Und ich kann ihm nur zustimmen.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 14:55

Knecht hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:An dem Beispiel von Ukraine kann man doch wunderbar sehen wie unabhängig die Presse ist. Wie kann das sein, dass in dieser Sache, alle gleichen Meinungen sind.
Ich informiere mich aus den russischen und auch ukrainischen Foren. Ich kommuniziere auch mit unabhängigen Menschen die in der Nähe von Ukraine leben. Und trotzdem fehlt es mir schwer zu fernstehen was da los ist. Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung. Ich traue dem Putin nicht, doch auch das Verhalten von Westen ist kritisch zu betrachten. Was in den Medien absolut nicht gemacht wird.

Na ja, ein bisschen wird schon gemacht, also ich hab was mitbekommen. Und du hast ja auch einen Link hier reingestellt.

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Der Link ist nich von einem Nachrichtensender ;)
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Knecht » Mi 7. Mai 2014, 14:57

Adler hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Will nur erwähnen, dass man nicht so einfach sagen kann, diese bösen lügnerischen Deutschen – Europäer........ Die Politiker und Medienleute sind ja von ihrer Sicht der Dinge überzeugt, sie glauben im Recht zu sein, wie eben die andere Seite auch. Zu glauben, dass der Westen BEWUSST lügt und betrügt, wäre auch nicht wirklich wahr. Bin aber der Meinung, dass der Westen in dieser Sache mehr ungerecht als gerecht denkt und handelt. Will aber nicht damit andeuten, nur die anderen sind die Guten. Das wäre auch zu einfach.

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Entschuldige bitte, aber mittlerweile sind die Lügen doch sehr grob gestrickt. Ob die Sache mich Snowden, die Abhöraffäre, Irak mit seien Atombomben oder Syrien.

Mann kann doch nicht die Augen verschließen vor der Tatsache, dass wir belogen werden. :roll:


Hallo Adler, ich wollte doch nur rüber bringen, dass man nicht so einfach PAUSCHAL sagen kann, es lügen alle bewusst. Ich schrieb ja, die westlichen Politiker sind von ihrer Sicht überzeugt, also wähnen sich im Recht und handeln danach. Das ist eigentlich – da ich jeden Menschen ein irrtümliches Denken zugestehen muss – ein alltäglich-normaler Prozeess (unbewusster Selbstbetrug nicht ausgenommen). Das der Westen im Falle Ukraine mehr ungerecht als gerecht agiert, habe ich ja geschrieben. Wenn Du allerdings meinst, die deutsche Mutti und alle Westpolitiker sind vorsätzlich lügnerische Betrüger - also Uuurböse, na denn ...........................
Mir wäre das zu einfach und auch zu feindbildlich gedacht.

(Scherzal) Vielleicht brrrauchen wirr wieder mal eine orrdentliche Tiktaturrrrr................................

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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Knecht » Mi 7. Mai 2014, 14:58

Adler hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:An dem Beispiel von Ukraine kann man doch wunderbar sehen wie unabhängig die Presse ist. Wie kann das sein, dass in dieser Sache, alle gleichen Meinungen sind.
Ich informiere mich aus den russischen und auch ukrainischen Foren. Ich kommuniziere auch mit unabhängigen Menschen die in der Nähe von Ukraine leben. Und trotzdem fehlt es mir schwer zu fernstehen was da los ist. Aber alle Medien in Deutschland sind darüber gleicher Meinung. Ich traue dem Putin nicht, doch auch das Verhalten von Westen ist kritisch zu betrachten. Was in den Medien absolut nicht gemacht wird.

Na ja, ein bisschen wird schon gemacht, also ich hab was mitbekommen. Und du hast ja auch einen Link hier reingestellt.

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Der Link ist nich von einem Nachrichtensender ;)

Ein Medium ist es aber schon, oder?
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Adler » Mi 7. Mai 2014, 15:07

Hanspeter hat geschrieben:. Es wird behauptet, die USA habe 5 Mrd. eingesetzt, um das Janukowitsch-Regime zu destabilisieren. Stimmt das? Wer die USA generell immer als Kriegshetzer sieht, ist geneigt, dies zu glauben.
Letztlich wird unsere Meinung immer manipuliert.

LG Hanspeter

Entschuldige bitte, aber was ist mit dem Telefonat von Frau V.Nulden. Ist es nicht eigenartig das US Politiker darüber diskutieren wer in der Ukraine Präsident werden soll?

Was hat sie überhaupt auf dem Maidan zu suchen gehabt. Es ist eine sehr sensible Situation gewesen. Ein Politiker der sich in so eine heikle Situation einmischt, soll sich nicht wundern, wenn er in Verdacht gerät einen Putsch zu machen.


http://www.chartophylakeion.de/blog/2013/12/12/keks/

LG
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Mi 7. Mai 2014, 15:11

Knecht hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Will nur erwähnen, dass man nicht so einfach sagen kann, diese bösen lügnerischen Deutschen – Europäer........ Die Politiker und Medienleute sind ja von ihrer Sicht der Dinge überzeugt, sie glauben im Recht zu sein, wie eben die andere Seite auch. Zu glauben, dass der Westen BEWUSST lügt und betrügt, wäre auch nicht wirklich wahr. Bin aber der Meinung, dass der Westen in dieser Sache mehr ungerecht als gerecht denkt und handelt. Will aber nicht damit andeuten, nur die anderen sind die Guten. Das wäre auch zu einfach.

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Entschuldige bitte, aber mittlerweile sind die Lügen doch sehr grob gestrickt. Ob die Sache mich Snowden, die Abhöraffäre, Irak mit seien Atombomben oder Syrien.

Mann kann doch nicht die Augen verschließen vor der Tatsache, dass wir belogen werden. :roll:


Hallo Adler, ich wollte doch nur rüber bringen, dass man nicht so einfach PAUSCHAL sagen kann, es lügen alle bewusst. Ich schrieb ja, die westlichen Politiker sind von ihrer Sicht überzeugt, also wähnen sich im Recht und handeln danach. Das ist eigentlich – da ich jeden Menschen ein irrtümliches Denken zugestehen muss – ein alltäglich-normaler Prozeess (unbewusster Selbstbetrug nicht ausgenommen). Das der Westen im Falle Ukraine mehr ungerecht als gerecht agiert, habe ich ja geschrieben. Wenn Du allerdings meinst, die deutsche Mutti und alle Westpolitiker sind vorsätzlich lügnerische Betrüger - also Uuurböse, na denn ...........................
Mir wäre das zu einfach und auch zu feindbildlich gedacht.

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(Scherzal) Vielleicht brrrauchen wirr wieder mal eine orrdentliche Tiktaturrrrr................................


:lol:

Ein Österreicher, also...

Im übrigen und machen wir uns da doch nichts vor, sind die Politiker und jedenfalls in Deutschland zu willigen Handlagern eines weltweit agierenden Raubtier-Kapitalismsu geworden.
Die gewählten Volksvertreter machen Politik gegen das eigene Volk und nichts, nichts fürchten sie mehr, als das dieses Volk in all den wirklich politischen Fragen mitbestimmt.
Nichts bereitet diesen Politkern mehr Alpträume, als das dieses Volk eigenständige, politische Entscheidungen treffen könnte. Und wann immer eine Volksabstimmung, in der Schweiz, dem politischen Mainstream in Deutschland nicht genehm ist, beginnt eine ebenso dümmliche wie gnadenlose Hetzkampagne.

Im Grunde genommen könnten wir, hier in Deutschland, auch von ein paar Bankdirektoren und Bossen großer Konzerne regiert werden, das wäre ehrlicher und das übliche, immer grunde immer sich selbst beweihräuchernde Politkergewäsch bliebe uns erspart.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Hanspeter » Mi 7. Mai 2014, 15:29

Adler hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:. Es wird behauptet, die USA habe 5 Mrd. eingesetzt, um das Janukowitsch-Regime zu destabilisieren. Stimmt das? Wer die USA generell immer als Kriegshetzer sieht, ist geneigt, dies zu glauben.
Letztlich wird unsere Meinung immer manipuliert.

LG Hanspeter

Entschuldige bitte, aber was ist mit dem Telefonat von Frau V.Nulden. Ist es nicht eigenartig das US Politiker darüber diskutieren wer in der Ukraine Präsident werden soll?

Was hat sie überhaupt auf dem Maidan zu suchen gehabt. Es ist eine sehr sensible Situation gewesen. Ein Politiker der sich in so eine heikle Situation einmischt, soll sich nicht wundern, wenn er in Verdacht gerät einen Putsch zu machen.


http://www.chartophylakeion.de/blog/2013/12/12/keks/

LG



Wie neutral, wie glaubwürdig ist denn dieses verlinkte Blatt? Wie kann ich das wissen? Die Linken glauben den linken Blättern, die Rechten den rechten Blättern. Wirklich neutral ist keines. Wem ich glaube, ist doch abhängig von meiner politischen Einstellung. Auch du zitierst von meinem Satz nur die eine Hälfte, das über Putin lässt du aus. Wenn das stimmt mit den 5 Mrd, dann wurden die vermutlich schon vor den Demonstationen beschlossen. Wenn es stimmt. Ich habe dazu noch von keinem Beleg gelesen, sondern nur von Gerüchten.

LG Hanspeter
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon POW » Mi 7. Mai 2014, 15:42

Adler hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:. Es wird behauptet, die USA habe 5 Mrd. eingesetzt, um das Janukowitsch-Regime zu destabilisieren. Stimmt das? Wer die USA generell immer als Kriegshetzer sieht, ist geneigt, dies zu glauben.
Letztlich wird unsere Meinung immer manipuliert.

LG Hanspeter

Entschuldige bitte, aber was ist mit dem Telefonat von Frau V.Nulden. Ist es nicht eigenartig das US Politiker darüber diskutieren wer in der Ukraine Präsident werden soll?

Was hat sie überhaupt auf dem Maidan zu suchen gehabt. Es ist eine sehr sensible Situation gewesen. Ein Politiker der sich in so eine heikle Situation einmischt, soll sich nicht wundern, wenn er in Verdacht gerät einen Putsch zu machen.


http://www.chartophylakeion.de/blog/2013/12/12/keks/

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Ich glaube nicht, das es wirklich Sinn macht und fruchtbar ist, wenn man sich hier in Zwist und Hader verliert, nur um und unter allen Umständen seine politische Meinung durchzuboxen.
Damit wären wir den Herrschenden, der regierenden Politkaste, den kleinen und großen Diktatoren dieser Welt nur einmal wieder in die ausgelegten Netze ihrer volksfeindlichen Demagogie gegangen.

Divide et impera

dieses teile und herrsche, wir sollten uns dem nicht unterwerfen, niemals unterwerfen.
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Re: Medien. Die Suche nach der Wahrheit.

Beitragvon Such_Find » Mi 7. Mai 2014, 15:47

Hanspeter hat geschrieben:Wenn das stimmt mit den 5 Mrd, dann wurden die vermutlich schon vor den Demonstationen beschlossen.

Also das Unsummen für 'Destabilisierungen' von Ländern die den USA nicht passen bereitgestellt wurden ist bekannt.
So wurden 400.000.000 Millionen $ für die Destabilisierung des Irans von den Volksvertretern bewilligt.

http://www.taz.de/!19482/
http://www.welt.de/politik/article21634 ... -Iran.html
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