Theokratie, Demokratie oder Demokratur

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Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon KoS » Sa 2. Nov 2019, 12:49

Gnu hat geschrieben:Was ist ein Antidemokrat?

Ein Vertreter einer persönlichen freien Meinung, folgende Formen des Miteinanders seien die jeweils Beste:
- Theokratie
- Königtum
- Sozialismus
- Diktatur
- Anarchie
usw. usf.
siehe auch: Herrschaftsformen


-- MEINE MEINUNG --

Demokratie bedeutet ja ""Das Volk herrscht" oder "Herrschaft des Volkes"".

Liebe Leser, wenn man den gottlosen, bösen, pervertierten, egoistischen und verdorbenen, tot in Sünde seienden Einzel-Menschen betrachtet und das daraus entstandenen zersplitterte, machtsüchtige, gewaltbereite, hochmütige und betrügerische System des gemeinsamen Herrschen's betrachtet (die Demokratien), dann graust es einen doch völlig und jedem sollte der letzte "Zwanziger fallen".

Zu meinen die Demokratie sei das beste System um das Miteinander von Menschen innerhalb eines völkischen und geographisch begrenzten Gebietes zu regeln, der ist entweder unaufgeklärter Humanist oder einfach naiv oder unverbesserlicher und unrealistischer Optimist (meist alles zusammen) oder aber gottlos und damit ohne den Blick Gottes auf die Menschen zu kennen.

Interessant ist ja auch, dass die Demokratien üblicherweise durch Gewalttaten und Gewaltmachtergreifungen anderen Gemeinschaften als ihren eine Demokratie überstülpen versuchen, immer mit katastrophalem Ausgang.

Nichts Neues unter der Sonne. Wer die Bibel in ihren heilsgeschichtlich verbrieften, historischen Werdegängen ihres Exempel-Volkes kennt und durch Glauben verstehen will, der weiss wie alles kommen muss, bis Gott rigoros eingreift.

Also, ich bin grundsätzlich für eine weltweit unumschränkt gültige Theokratie.
Nur,.... Gott hat auf dieser Erde die Verantwortung, Herrschaftsmacht und die Gewalt des Herrschens dem Menschen gegeben (Genesis 1,28).
Gott greift in diese delegierten Verantwortlichkeitsbereiche nicht ein, nur da wo alle Menschen dies wollen (siehe neg Bsp. Israel).

Deshalb sehe ich als das einzige funktionierende Herrschaftssystem auf dieser Erde die sog. Absolute Monarchie.
Der einzig mögliche König in diesem Königtum ist JESUS CHRISTUS.
Die Erfüllung dessen, wird nach der grossen Drangsal Jakobs und anschliessender Reinigung der Erde, im Tausenjährigen Reich erfüllt werden. Königssitz wird Jerusalem sein. Dort wird Gerechtigkeit nicht wohnen aber sie wird dort mit Eisernem Besen herrschen und Sünder täglich abends richten.

Die Gläubigen sind zu dem Zeitpunkt im Neuen Jerusalem droben.
Ich bin froh, nicht in diesem Friedensreich wohnen zu müssen, denn die Sünde ist noch da und kann wirken, auch wenn auch der Satan gebunden ist.
Es ist sozusagen die letzte "Stufe" des Beweises des gerechten Königs und der Sünde im Menschen.

-- ENDE MEINER MEINUNG --
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Sa 2. Nov 2019, 16:59

Das Leben hier geschieht nicht in einem Wolkenkuckucksheim, KoS. Ohne den Sündenfall wäre diese Diskussion müssig. In dieser gefallenen Welt ist das - Theokratie - meiner Meinung nach nach in einer Variante, die diesen Terminus verdient, simpel nicht mehr möglich. Diese gefallenen Welt würde den Willen des Schöpfers nie mehr so umsetzen, wie es sein müsste. D.h. konkret: in dieser gefallenen Welt müssen wir also mit allem Nachdruck die sozusagen zweitbeste Variante wählen: die Demokratie.

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Gnu » Sa 2. Nov 2019, 21:37

Thelonious hat geschrieben:Das Leben hier geschieht nicht in einem Wolkenkuckucksheim, KoS. Ohne den Sündenfall wäre diese Diskussion müssig. In dieser gefallenen Welt ist das - Theokratie - meiner Meinung nach nach in einer Variante, die diesen Terminus verdient, simpel nicht mehr möglich. Diese gefallenen Welt würde den Willen des Schöpfers nie mehr so umsetzen, wie es sein müsste. D.h. konkret: in dieser gefallenen Welt müssen wir also mit allem Nachdruck die sozusagen zweitbeste Variante wählen: die Demokratie.

Gruß
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1. Hast du den Beitrag von KoS verstanden?

2. Wer ist „wir”, der Varianten wählen kann?

3. Wieviele Demokratien gibt es in der Deutschen Bundesrepublik?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon KoS » So 3. Nov 2019, 18:04

Thelonious hat geschrieben:Das Leben hier geschieht nicht in einem Wolkenkuckucksheim, KoS. Ohne den Sündenfall wäre diese Diskussion müssig. In dieser gefallenen Welt ist das - Theokratie - meiner Meinung nach nach in einer Variante, die diesen Terminus verdient, simpel nicht mehr möglich. Diese gefallenen Welt würde den Willen des Schöpfers nie mehr so umsetzen, wie es sein müsste.

Wolkenkuckucksheim ??? Ein Kind Gottes spricht so nicht. Ein Jesuianer schon, mir dämmerts seit einiger Zeit.


Zur Klarstellung der biblisch Umstände:
ADAM hatte die optimalsten Bedingungen, Sünde war nicht und er lebte in Gottes Theokratie. Auch er wollte nicht gehorsam sein und schwieg zum Treiben Evas. Den Rest kennen die Verständigen.
Theokratie ist sehr wohl möglich und wenn du die Schrift kennst und meinen Beitrag gelesen hast, kann es dir nicht entgangen sein, dass diese Theokratie auf Erden wieder sein wird, auch mit einer Umgebung ähnlich wie in Eden, aber sogar mit der noch existenten Sünde.
Das ist nicht Gottes Meinung sondern SEIN Wille und der wird geschehen, auch das darf man glauben und der willentliche Gehorsame glaubt es. Der Unglaube sucht sich 'besseres'.


Thelonious hat geschrieben:D.h. konkret: in dieser gefallenen Welt müssen wir also mit allem Nachdruck die sozusagen zweitbeste Variante wählen: die Demokratie.

Ich habe oben einen Link zu 54 menschlichen Herrschaftsformen verlinkt. Schön dass du Theo für alle von uns genau meinst zu wissen, welches die Zweitbeste Form ist und dabei die Beste offenkundig ablehnst.


Manche sind durch Ungehorsam gegenüber dem Wort Gottes schon zur Beute (der Welt) geworden:
Kolosser 2. Kapitel
8 Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.
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Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon firebird » Mo 4. Nov 2019, 10:32

Grüezi mitenand,

im Thread "Meinungsfreiheit vs Zensur" ist eine Diskussion über Theokratie im tausendjährigen Reich entstanden. Ebenso auch über die beste Staatsform unter den heutigen Bedingungen. Dieser Austausch hat nur noch entfernt mit dem Threadthema etwas zu tun. Deshalb habe ich für diese Thematik einen separaten Thread erstellt. Die betreffenden Postings werde ich in diesen Thread verschieben.

Freundlicher Gruss
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 10:40

KoS hat geschrieben:Zur Klarstellung der biblisch Umstände:
ADAM hatte die optimalsten Bedingungen, Sünde war nicht und er lebte in Gottes Theokratie. Auch er wollte nicht gehorsam sein und schwieg zum Treiben Evas. Den Rest kennen die Verständigen.


Die beiden ersten Menschen lebten zunächst in Gottes direkter Gemeinschaft. Daraus eine Herrschaftsform, die die Ausübung der Staatsgewalt beschreibt, abzuleiten, ist schon wirklich komplett am Thema vorbei.

KoS hat geschrieben:Theokratie ist sehr wohl möglich und wenn du die Schrift kennst und meinen Beitrag gelesen hast, kann es dir nicht entgangen sein, dass diese Theokratie auf Erden wieder sein wird, auch mit einer Umgebung ähnlich wie in Eden, aber sogar mit der noch existenten Sünde.
Das ist nicht Gottes Meinung sondern SEIN Wille und der wird geschehen, auch das darf man glauben und der willentliche Gehorsame glaubt es. Der Unglaube sucht sich 'besseres'.


Bitte beim Thema bleiben, KoS, wie sprechen über das hier und jetzt. Du flüchtest dich argumentativ in die Zukunft. Und noch mal: im realistischen "hier und jetzt" gibt es kein besseres politisches Prinzip als die Demokratie.

Gruß
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 11:38

editiert

ich für mich bin nach biblischer Weise "Nicht von dieser Welt" und lebe auf der Erde auch wie einer der nicht von dieser Welt ist, in Schwachheit und Bemühung des Gehorsams gegenüber dem Wort Gottes, auch gegen jeden Strom der bösen Welt.
Die schlimmsten Anfeindungen erhält der wiedergeborene Christ nicht von der gottlosen Welt, sondern von der religiösen Welt, von der 'christlichen' ganz besonders. Das war zu den Zeiten der Diaspora Man lese dazu die Schrift und Geschichtsbücher und jeder denk dabei mit.


im Thread "Meinungsfreiheit vs Zensur" ist eine Diskussion über Theokratie im tausendjährigen Reich entstanden.

Lieber Firebird
Im TJR sehen wir die Erfüllung der göttlichen Theokratie, nicht das was heute sein könnte. Auch dann wird es noch unmittelbar ausgeführtes tödliches, irdisches also leibliches Gericht über Sünder geben, vom Herrn selbst! Was in dieser Zeitepoche nicht mehr sein wird ist die Verführung durch Satan.


Hätten Adam und Eva Gehorsam ausgeübt und über die Tiere geherrscht, hätten sie über die Schlange geherrscht und ihr kein Gehör (>Gehorsam!) geschenkt und der Weg zum Baum des Lebens stand ihnen ja uneingeschränkt offen. Was dann gewesen WÄRE weiss ich nicht und dem gehe ich auch sicher nicht nach, denn das geht nur mit Philosophiegeschwätz. Ich habe genug zu tun um das Wort immer und immer wieder zu lesen, es laufend zu studieren, mein Fleisch im Tode zu halten, mein Brot redlich zu erwerben, Geschwistern im Herrn mannigfaltig zu helfen, der Welt ihre Verlorenheit zu predigen und daraufhin das Evangelium und den Retter zu preisen. Ein erfülltes und ausgefülltes Leben!

Ich lebe bereits im Hier und Jetzt in der Theokratie Gottes, innerhalb der Welt und das nicht alleine.
Ich ordne mich irdisch-gesetzlich und physikalisch-biologisch der bösen Welt und ihrer Verantwortung zwar unter, verbinde mich aber in keinem mit ihr!
Es gibt viele Leute die das trotz biblischen Erläuterungen nicht verstehen wollen bzw. können. Mir ist schon klar weshalb.
Zuletzt geändert von firebird am Do 7. Nov 2019, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Persönlicher Angriff (Auf den Mann gespielt)
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon firebird » Mo 4. Nov 2019, 12:49

Lieber KoS,

da hätte ich eine Frage, du schreibst:

KoS hat geschrieben: Im TJR sehen wir die Erfüllung der göttlichen Theokratie, nicht das was heute sein könnte. Auch dann wird es noch unmittelbar ausgeführtes tödliches, irdisches also leibliches Gericht über Sünder geben, vom Herrn selbst! Was in dieser Zeitepoche nicht mehr sein wird ist die Verführung durch Satan.


Aus welchen Aussagen der Bibel, entnimmst du das was du oben geschrieben hast?

Mir fällt auf, dass die Bibel sehr wenig vom tausendjährigen Friedensreich spricht. Das Millenium darf auch nicht mit dem Reich der Himmel verwechselt werden, von dem Jesus dagegen sehr viel spricht. Das Reich der Himmel ist heute schon unsichtbar gegenwärtig, genau so wie damals als Jesus vor Pilatus war. Eine wichtige Aussage Jesu ist da zu entnehmen:

Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.

Pilatus war der Repräsentant vom Reich der Römer, also von einem Reich für das Soldaten kämpfen müssen. Doch für sein Reich, das Reich der Himmel, dafür können wir Menschen nicht einmal kämpfen. Pilatus hat nur darum Macht über Jesus, weil sie ihm von Gott gegeben worden war, damit Jesus am Kreuz von Golgatha ein ewig währendes Heilswerk vollbringen konnte.

Freundlicher Gruss
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 13:33

Lieber Firebird

Das Reich Gottes -so beschreibe ich das anhand meines in Schwachheit erlangten biblischen Verständnisses- ist da wo der König ist und ER herrscht.
VON dieser Welt ist dieses Reich nicht (nicht der Ursprung) (ich bin auch nicht VON dieser Welt da eine Neue Schöpfung). IN dieser Welt ist aber temporär und partiell auch das Reich Gottes zugegen, gerade dort und als der Herr leiblich zugegen war, bei denen die Ihn annahmen. Es ist kein geographisch begrenztes Reich.
Dieses Thema ist spannend und extrem vielschichtig.

Primär finde ich auch wichtig zu verstehen, dass der König den Juden König ist. Christen ist Jesus Christus Herr eigentlich nicht König - den Judenchristen war das ev. noch so im Denken.
Man lese dazu nach, wieviele Male die Jünger den Herrn Jesus "Herr" angesprochen haben.

Der Ewigkeitsbereich, das ist etwas was mit dieser Erde nichts mehr gemein hat, das ist so wie du es schreibst, es hat mit dem Millenium nichts mehr zu tun. Es ist die letzte, die Ewige Epoche der Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen. Ich freu mich darauf!

In der Prophetie sind eigentlich sehr viele Stellen auf das TJR gerichtet, diese sind aber nicht immer einfach herauszuschälen. Der prphetische Blick geht oft innerhalb eines Verses über tausende von Jahren und über viele Eriegnisse hinweg.
Christen hat's im TJR keine mehr, die sind vor der Drangsal Jakobs entrückt worden. Es wird aber auch aus den Nationen Menschen überleben und es werden viel zum Glauben kommen.
Die biblische Haushaltung der sog. Gnadenzeit auf Erden, ist mit der Entrückung beendet.

Das Herrschen und das Richten des Königs im TJR: Jesaia 9,6; Jesai 11, 3 bis Ende Kapite 12. Verse 1+2 sind von Jesaia aus gesehen Prophetie, durch das "1. Kommen in Niedrigkeit" aus unserer Sicht heute Erfüllung ohne zeitliches Ende, wenn auch mit Unterbruch bis zum "2. Kommen in Macht und Herrlichkeit".
Es gibt noch mehr Hinweise dazu, muss das Nächstens einmal suchen gehen und zusammenstellen.

Primär ist das TJR ein Friedensreich, ganz klar, die Segnungen werden wiederum gewaltig sein; Sünde ist aber nicht ausgemerzt.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Gnu » Mo 4. Nov 2019, 14:13

Thelonious hat geschrieben:
Bitte beim Thema bleiben, KoS, wir sprechen über das hier und jetzt. Du flüchtest dich argumentativ in die Zukunft. Und noch mal: im realistischen "hier und jetzt" gibt es kein besseres politisches Prinzip als die Demokratie.

Gruß
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Wo gibt es Demokratie? Woran erkennt man sie?
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 15:11

KoS, warum "schnauzt" du eigentlich immer gleich so los? Diskreditiert immer gleich? Ist für dich jede Meinungsverschiedenheit immer gleich auch ein Angriff? So kommst du zumindest rüber. Das solltest du bitte wirklich ablegen.

Lasse uns also bitte vernünftig diskutieren. Okay?

KoS hat geschrieben:Ich für mich bin nach biblischer Weise "Nicht von dieser Welt" und lebe auf der Erde auch wie einer der nicht von dieser Welt ist, in Schwachheit und Bemühung des Gehorsams gegenüber dem Wort Gottes, auch gegen jeden Strom der bösen Welt.


Das du das so siehst, finde ich gut (allein: ich würde mich allerdings nie derartig mit Worten brüsten).

Es gilt für alle (und damit auch für dich und mich: allein Gott ist gut (Mt. 19,17) und kein Mensch (also oder insbesondere nicht die, die dieses immer formelhaft von sich selbst behaupten). Diese Sündennatur ist quasi in unseren Genen, seit dem Sündenfall. Wer des Gegenteil behauptet, beschreitet (was hier in den sonstigen, aktuellen postings ja auch nachzuvollziehen ist) gnostische Tendenzen (demnach Jesu Gnadengeschehen spottend)

KoS hat geschrieben:Die schlimmsten Anfeindungen erhält der wiedergeborene Christ nicht von der gottlosen Welt, sondern von der religiösen Welt, von der 'christlichen' ganz besonders. Das war zu den Zeiten der Diaspora Man lese dazu die Schrift und Geschichtsbücher und jeder denk dabei mit.


Du bist also in der Diaspora? Aha. Wie meinst du das? Bitte nicht weiter mit Worten brüsten. Okay?

Zum besseren Verständnis: ich würde liebend gern in einer schriftgemässen Theokratie leben. Aber in einer God-made und nicht man-made. Ich sehe die wahre Theokratie in dem zukünftigen Heilsstadium. Ausdrücklich nicht in dem Gegenwärtigen.

Gruß
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 15:43

Gnu hat geschrieben:Wo gibt es Demokratie? Woran erkennt man sie?


Z.B. in D / an dem politisches Prinzip, nach welchem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung des Staates teilhat
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Gnu » Mo 4. Nov 2019, 15:52

Thelonious hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Wo gibt es Demokratie? Woran erkennt man sie?


Z.B. in D / an dem politisches Prinzip, nach welchem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung des Staates teilhat

Bundesrepublik ist aber, wie der Name schon sagt, eine Republik. Deutsche Demokratische Republik war eine stalinistische Diktatur. Weimarer Republik führte zur faschistischen Diktatur, nachdem A. Hitler demokratisch zum Bundeskanzler gewählt worden war und wohin Merkels DDR 3.0 führen wird, merkt jeder, der noch klar denken kann.
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 16:00

Wohin führt (Deine Wortwahl)
Gnu hat geschrieben:[Merkels DDR 3.0
, Gnu? Und was ist das - demnach, also nach deinem persönlichen Verständnis - für ein undemokratisches Konstrukt? Bitte werde mal präzis in deinen Aussagen.

Gruß
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 16:31

Ich brüste mich nicht (prahlen), sondern verwende einfach die Worte die mir das Wort Gottes für mich verheisst und ich GLAUBE das. Im übrigen fällt mir auf dass hier in Ausdrucksform nicht gleiche Ellen verwendet werden, mit dem kann ich leben.

Ich gehe davon aus, dass obige Ausdrücke aus der Schrift bekannt sind.
Da hier erfahrungsgemäss kaum jemand Bibelstellen ausgelegt haben will (und auch kaum eine auslegt), verzichte ich, ausser bei Nachfrage, auf die entsprechenden Versangaben.
Ich versuche auch grundsätzlich das menschliche Leben in allen Facetten aus dem Blickwinkel Gottes zu betrachten, also anhand Seines Wortes, egal in welcher Kategorie des Forums oder Thema.


Die Diaspora (Zerstreuung) der Juden (das irdische Volk Gottes) war in der irdischen Welt. Bekehrte Gläubige sind aber eine völlig Neue Kreatur, geistlich, noch aber im sterbenden Leib auf Erden wohnend. Diese sind jedoch nicht mehr VON dieser Welt. Da ist doch was passiert! Sie sind noch hier, gehören aber nicht mehr hierhin.
Genau deshalb sollen sie sich verhalten wie Neue Kreaturen und sich nicht mit der Welt vermischen und im und aus Glauben dennoch IN der Welt lebend, ihr beschiedenes Tagesgeschäft bestreitend

Verlange ich von Nicht-Junggläubigen zuviel, ab der Voraussetzung, solche geistlichen Unterscheidungen einigermassen zu kennen?


Nicht von dieser Welt:
Eines der tiefstgehenden Gebete des Herrn Jesu in der Schrift, kurz bevor ER den grossen Kampf im Garten Ghetsemane durchlitt um anschliessend ans Kreuz geschlagen zu werden: Das hohepriesterliche Gebet vom Sohn zum Vater:
Johannes 17. Kapitel
1 Dieses redete Jesus und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, auf daß dein Sohn dich verherrliche. 2 Gleichwie du ihm Gewalt gegeben hast über alles Fleisch, auf daß er allen, die du ihm gegeben, ewiges Leben gebe. 3 Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. 4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte. 5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. 6 Ich habe deinen Namen geoffenbart den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, daß du mich gesandt hast. 9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein, 10 (und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein) und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, auf daß sie eins seien, gleichwie wir. 12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, auf daß die Schrift erfüllt werde. 13 Jetzt aber komme ich zu dir; und dieses rede ich in der Welt, auf daß sie meine Freude völlig in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind, gleichwie ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt wegnehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. 18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt; 19 und ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. 20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben; 21 auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, auf daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind; 23 ich in ihnen und du in mir, auf daß sie in eins vollendet seien, [und] auf daß die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, gleichwie du mich geliebt hast. 24 Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, auf daß sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. 25 Gerechter Vater! und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 16:58

editiert

Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen und es gilt m.E. nach immer noch: Wer die Worte Jesu über das Wort Gottes stellt der mag halt jesuanisch sein oder ein Jesu(i)aner sein, aber nicht ein Christ.
Ein Christ ist ein Gläubiger der die christliche Lehre in den Briefen sucht und sie dort findet, in der APG die Praxis der unterschiedlichsten Gläubigen in der Übergangszeit inkl. allen bösen Handlungen und Irrtümern inkl. denen der Apostel, und in den Evangelien das Kommen, das Wirken und das Sterben Christi am Kreuz und das Wesen des Sohnes Gottes, nicht aber ein einziges Wort Christen-Lehre.
Wurde schon oft aufgezeigt, deshalb bringe ich das nicht detaillierter.
Zuletzt geändert von firebird am Do 7. Nov 2019, 11:03, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Persönlicher Angriff (Auf den Mann gespielt)
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Helmuth » Mo 4. Nov 2019, 17:35

KoS hat geschrieben:Wer die Worte Jesu über das Wort Gottes stellt der mag halt jesuanisch sein oder ein Jesu(i)aner sein, aber nicht ein Christ.

Den Satz verstehe ich nicht. Für mich sind Jesu Worte auch Gottes Worte.

KoS hat geschrieben:Ein Christ ist ein Gläubiger der die christliche Lehre in den Briefen sucht und sie dort findet, in der APG die Praxis der unterschiedlichsten Gläubigen in der Übergangszeit inkl. allen bösen Handlungen und Irrtümern inkl. denen der Apostel, und in den Evangelien das Kommen, das Wirken und das Sterben Christi am Kreuz und das Wesen des Sohnes Gottes, nicht aber ein einziges Wort Christen-Lehre.

Den Satz verstehe ich noch weniger.
Herzliche Grüße
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 18:40

Helmuth hat geschrieben:Den Satz verstehe ich nicht. Für mich sind Jesu Worte auch Gottes Worte.
Ich schrieb ja vom darüber stellen, wichtiger, wesentlicher, heiliger, höher wertend ansehen usw.
Der Heilige Geist ist aber der Autor des ganzen Wortes Gottes (theopneustos), nicht der Mensch Jesus Christus. Es gibt gerade darin keine Trennung sondern Harmonie. Wer Jesus Worte höher stellt, bringt nur Un-Einheit in sein ganzes biblische Verständnis. Uns nicht immer sofort auf Anhieb klar was wie wo Sache ist, aber sicher nie gegensätzlich.


Bsp zu deiner 2. Frage:
In den Evangelien findest du kein einziges Wort von der christlichen heute so genannten Gemeinde (ekklesia).
Der Herr Jesus hat in den Evangelien nie je zu einem Christen gesprochen. Die gab es damals nicht. Die gibt es erst seit APG 2, usw.
So einfach teilt sich die Schrift selber ein. Sie hat viele verschiedene Aspekte an Einteilungen. Sie sind alle im Wort enthalten.
Zuletzt geändert von KoS am Mo 4. Nov 2019, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 19:14

Theolonius
Das i kannst du weglassen oder ausschreiben, das ist es nicht wert zu beachten.

Ich bin kein Jude und wartete damals nicht auf den Gesalbten, ich bekenne auch nicht den Gesalbten, wem denn? Ihn kennen ja nur die Juden als Messias.

Ein Bekenntnis alleine rettet nicht, es bezeugt im wahrhaftigen Fall die geschehene Errettung nach der Busse (metanoia, völlige Umkehr) mittelst Glauben, aus Gnade ohne Werke. Erst dann hat ein Bekenntnis einen Wert.


Ich wurde damals vom Vater zum Sohn gezogen, vom Herrn Jesus dann von meiner ganzen verkackten, verkachelten Lebenslüge in voller Sündhaftigkeit überführt und habe durch das Lesen der Bibel sehr schnell erkannt, dass der Herr Jesus, Sohn Gottes, am Kreuz wegen mir und für mich gestorben ist. Seit ich so überführt vom alten Weg umgekehrt bin und an dieses Opferwerk am Kreuz glaube, bin ich errettet/erlöst worden und gehöre nicht mehr zu dieser verdorbenen Welt und heilige mich von ihr, in Schwachheit und mit Hilfe meines Herrn und Heilandes.

editiert

Jeder trägt seine eigene Last. Der Herr kennt dabei die Sein sind und denen gibt Er Kraft für's tragen und das helfende untereinander Mittragen. 2. Tim 2,6; Gal. 6,2ff
Kenne viele Menschen die schlimme Leiden tragen müssen, wegen ihres Glaubens und ihrer Heiligung. Hier in Europa. Nichts anderes ist jedoch dem Christ beschieden 1. Petrus 3-5
Zuletzt geändert von firebird am Do 7. Nov 2019, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Persönlicher Angriff (Auf den Mann gespielt)
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Helmuth » Mo 4. Nov 2019, 20:03

KoS hat geschrieben:In den Evangelien findest du kein einziges Wort von der christlichen heute so genannten Gemeinde (ekklesia).

Bist du sicher?

Matthäus 18,17 hat geschrieben:Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.

Gemeinde ist keine Erfindung christlicher Art. Sie gab es schon seit Mose und nannte man später im Judentum Synagoge.
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Thelonious » Mo 4. Nov 2019, 20:36

KoS,

hast du evtl. wesentliche Aspekte des Heilshandelns Jesu noch nicht ganz verstanden? Bitte lasse uns hierzu in einen ernsthaften Dialog treten

KoS hat geschrieben:Theolonius
...ich bekenne auch nicht den Gesalbten, wem denn? Ihn kennen ja nur die Juden als Messias.


Jesus als den Messias, den Christus zu bekennen, ist - wie gesagt - DIE wesentliche und gottgewirkte Heilsäusserung der Christenheit

Mk. 8,27-29:
Und Jesus ging samt seinen Jüngern hinaus in die Dörfer bei Cäsarea Philippi; und auf dem Weg fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Für wen halten mich die Leute? 28 Sie antworteten: Für Johannes den Täufer; und andere für Elia; andere aber für einen der Propheten. 29 Und er sprach zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: [b]Du bist der Christus!

KoS hat geschrieben:Ein Bekenntnis alleine rettet nicht, es bezeugt im wahrhaftigen Fall die geschehene Errettung nach der Busse (metanoia, völlige Umkehr) mittelst Glauben, aus Gnade ohne Werke. Erst dann hat ein Bekenntnis einen Wert.


Rettender Glaube definiert sich so: Vertrauen auf Jesus als den Messias, als eine Person der Trinität zur Vergebung der Sünden - die Er durch Seine Kreuzestat auf Golgatha für uns erlangte - und zum ewigen Leben.

Gruß
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon KoS » Mo 4. Nov 2019, 23:04

Helmuth hat geschrieben:
KoS hat geschrieben:In den Evangelien findest du kein einziges Wort von der christlichen heute so genannten Gemeinde (ekklesia).

Bist du sicher?

Matthäus 18,17 hat geschrieben:Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.

Gemeinde ist keine Erfindung christlicher Art. Sie gab es schon seit Mose und nannte man später im Judentum Synagoge.

Ja klar bin ich sicher, die Schrift macht das doch klar.
Natürlich kamen Menschen schon immer zusammen, aber doch nicht als eine christliche Versammlung. Wie soll das gehen? Der Christ zeichnet sich geistlicherweise u.a. dadurch aus, dass er den Heiligen Geist in sich wohnend hat. Und das gibts nun mal erst seit Pfingsten APG 2.

Mt. 18,17 zeigt ja sowieso auf, dass es um Juden handelt, oder gibt es für den Christen denn Heiden und Zöllner?
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Nov 2019, 08:15

KoS hat geschrieben:Ja klar bin ich sicher, die Schrift macht das doch klar.

Die Stelle sagt "ekklesia", also der Begriff von dem du behauptet hast, er würde nicht in den Evangelien benutzt. Aber nicht nur das, Jesus zitierte ihn selbst.

Eine Gemeinschaft ist in ihrer äußeren Form "christlich" oder "jüdisch" oder "chinesisch", das ist völlig irrelevant. Egal welche sie nun ist, wird sie von Gott gebildet und geformt, dann gibt Jesus ihr auch die Verpflichtung Gottes Gebote zu halten.

Dabei ist es völlig belanglos, welcher natürlicher Prägung sie ist. Auch jede natürliche Famile ist vom Prinzip eine von Gott geformte Gemeinde. Ich wende Jesu Wort aus Mt 18 für Konfliktregeltung daher innerhalb meiner Familie an und überdies sogar auf dem Arbeitsplatz, weil es göttliche Prinzipien sind.

Du interpretierst in den Begirff etwas hinein, was ihn gar nicht ausmacht. In der Apg. taucht zum ersten Mal in der Geschichte der Begriff "Christ" auf als Bezeichnung der Jünger Jesu, und das völlig unabhängig ihrer Herkunft.

Über den Begriff selbst habe ich kein weiteres Bedürfnis herumzureden. Was für den Thread interessant wäre, inwieweit wir innerhalb unserer Gemeinden oder sogar Familien Theokratie oder Demokratie anwenden sollen.
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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon firebird » Di 5. Nov 2019, 10:44

Hallo zusammen,

leider wurde hier wieder gegen den Mann gespielt.

Deshalb schliesse ich den Thread bis ich mehr Zeit habe um hier auszumisten. Man ist ja auch ganz ordentlich vom Thema abgekommen, auch da muss ich überlegen.

Also bis später.

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Re: Demokratie, Theokratie oder ... ?

Beitragvon firebird » Do 7. Nov 2019, 11:48

Hallo zusammen,

nun kann ich diesen Thread wieder öffnen weil ich ihn herausgeputzt habe. Für diese Arbeit benötigte ich nahezu eine Stunde. In dieser Zeit hätte ich Besseres zu tun gehabt. Es haut auch aufs Gemüt, wenn man all die üblen Sätze nochmals lesen muss.

Ich möchte auch nicht radikaleres Werkzeug in die Hand nehmen um einen ganzen Thread zu löschen. Mit dieser Variante gehen dann auch sinnvolle Zeilen verloren.

Mir ist bekannt, dass in Chats, in Zeitungskommentaren oder auch in anderen Foren das Gesprächsniveau immer tiefer sinkt. Doch in einem christlichen Forum wollen wir uns doch wie Erwachsene benehmen, oder?

Es grüsst

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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon firebird » Do 7. Nov 2019, 13:56

Lieber Gnu,

vor ein paar Tagen schriebst du von Frau Merkels DDR 3.0. So etwas passt so ganz ins Album der grotesken Äusserungen von Gnu. Ja, manchmal muss etwas grotesk sein, damit es zum nachdenken anregt. Darin hast du bei mir einen gewissen Erfolg, auch wenn ich mich Äusserungen anderer Art bediene.

So regte es mich an, diesen Thread-Titel noch etwas zu ergänzen mit dem Begriff Demokratur. Dies ist ein zusammengesetztes Wort aus Demokratie und Diktatur.

Wenn ich an Deutschlands Mutti denke, so regen sich in mir nicht so gute Gefühle. Hat doch unser nördliches Nachbarland doch eine gewisse Bedeutung für uns. Da redet man von einer wackeligen grossen Koalition, die aus den Bundestagswahlen von 2017 mit Ach und Krach eine Neuauflage hinter sich hat. Wenn ich von einer grossen Koalition höre, dann denke ich immer an etwas breit abgestütztes. Beeinflusst von der Physik denke ich, dass etwas breit (oder gut) Abgestütztes für Stabilität sorgt. Stabilität ist doch etwas das wir für unseren grossen Kanton wünschen.

So komme ich unweigerlich dazu an einen Widerspruch in sich selbst zu denken. Vielleicht ist es die super gute äussere Fassade, wobei innen alles morsch ist. Vielleicht steckt auch nur ein Zahlenspiel mit einer Anzahl der entsprechenden Parteibüchlein dahinter. Rein bekenntnismässig steht man hinter Frau Merkel, aber in Tat und Wahrheit stellt man sich der Bundeskanzlerin entgegen. Verlogen ist die Politik sowieso, aber es gibt unterschiedliche Grade der Verlogenheit. Wenn eine Verlogenheit genügend gross ist, wer wundert sich, dass eine immer grösser werdende Partei eine Alternative für Deutschland sucht.

Hat es Frau Merkel verdient, dass eine Mehrheit des Bundestags hinter ihr steht? Ich würde sagen nein. Im Gegensatz zu ihrem CDU-Vorgänger Helmuth Kohl, hat sie es versäumt eine adäquate Nachfolge aufzubauen. Ihre Willkommenspolitik macht sie zu einer guten Velofahrerin. Nach oben (UNO) duckt sie den Kopf, nach unten gegenüber ihrem Volk, trampt sie herum. Ist es nicht himmelschreiend, dass sogenannte Flüchtlinge besser gestellt sind, als Harz4 Empfänger? Flüchtlinge die mit keinem Pfennig oder Cent etwas zum Staat beigetragen haben!! Auch in der Chemnitz-Geschichte machte sie mit ihrer Vertuschungspolitik einen provokativ schlechten Eindruck.

Nach der Vergangenheit zur Zukunft: Wenn nun die GROKO vor 2021 zusammenbricht oder dann auch nach den Bundestagswahlen 2021, wer folgt nach? Auch bei der SPD ist kein valabler Kanzlerkandidat/in Sicht. Aber ein guter Bundeskanzler reicht noch lange nicht aus um Deutschland zu verändern. Die Weimarer Republik lässt grüssen, nachher gab es dann eine Person die Deutschland verändert hat und dies braucht Deutschland sicher nicht noch einmal. Dies weder in brauner noch in roter Gestalt.

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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Gnu » Do 7. Nov 2019, 14:41

firebird hat geschrieben:Lieber Gnu,

vor ein paar Tagen schriebst du von Frau Merkels DDR 3.0. So etwas passt so ganz ins Album der grotesken Äusserungen von Gnu. Ja, manchmal muss etwas grotesk sein, damit es zum nachdenken anregt. Darin hast du bei mir einen gewissen Erfolg, auch wenn ich mich Äusserungen anderer Art bediene.



DDR 2.0 oder 3.0 sind gängige Redensarten von Gegnern der GroKo, welche noch einen Funken Willen zum Widerstand gegen die Globalisierung haben.
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Gnu » Mi 13. Nov 2019, 10:55

Wie sehr sich die Demokratie in der BRD in Richtung DDR entwickelt, können wohl am besten ehemalige DDR-Bewohner beurteilen, wie zum Beispiel Frau Dr. Christina Baum, auf deren Wahlbüro durch Antifanten wiederholte Male Anschläge verübt wurden:
Verschwiegene Anschläge gegen AfD-Abgeordnete: Wer sind die „geistigen Brandstifter“? | 12.11.19 [24:31] kla.tv
Je kürzer dein Beitrag, desto eher lese ich ihn.
Links, Rechts, Links – Hinter dem Hauptmann stinkts.
Noch 857 Beiträge bis zum Ende des Forums.
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 13:14

Gnu hat geschrieben:auf deren Wahlbüro durch Antifanten wiederholte Male Anschläge verübt wurden:


Ein weit verbreitetes Problem ist Blindheit bzw. Verblendung. Die Antifaschisten-Bewegung (Antifa) stellt sich wie es der Name schon sagt gegen den Faschismus. Dabei ist natürlich der braune Faschismus gemeint. Doch die Art und Weise wie sie dagegen stehen, nämlich ohne Achtung gegenüber gültigen Gesetzen, stellt sie als rote Faschisten bloss.

Auch die Devise "der Zweck heiligt die Mittel" ist Ausdruck von Verblendung. Wenn die Medien solche Straftaten unter den Teppich kehren, dann kann man mit Recht von Lügen-Medien reden. Auch mit verschweigen kann man lügen.

Gruss
Firebird
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Nov 2019, 15:27

Wie kommt Du, lieber Firebird, auf so eine absolute Ächtung - also Deine Aussage

firebird hat geschrieben: rote Faschisten
?

Wie bzw. mit welchem Denkmodel formuliert man überhaupt so etwas (ich sage es Dir: absolut widersprüchliges, wie dein
firebird hat geschrieben: rote Faschisten
?

BITTE antworte konkret.

Gruß
Thelo
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon firebird » Sa 16. Nov 2019, 21:35

Lieber Thelonious,

anhand von Wikipedia habe ich mich über den Begriff "Faschismus" schlau gemacht. Die Tatsache, dass dieser Begriff immer breitere Verwendung findet, auch hier im Forum, hat mich dazu gebracht mich darüber vertiefter schlau zu machen. Auch wenn der Begriff Faschist im Zusammenhang mit Italiens Diktator Benito Mussolini aufgekommen ist, so steht er eigentlich für Diktatur. Dort wo Meinungsfreiheit mitsamt allen anderen angebrachten Freiheiten eingeschränkt werden, da geht das in die Diktatur über.

Die letzten 100 Jahre auf der Weltbühne haben es ja klar zu Tage gebracht, dass es neben braunen Diktaturen auch jenste rote Diktaturen gegeben hat oder noch gibt. Alles was braune Diktaturen angerichtet haben, das darf keineswegs verschwiegen oder beschönigt werden. Doch das Gleiche gilt auch für rote Diktaturen. Sicher Hitler hat Millionen von Menschen auf dem Gewissen. Doch Stalin, MaoTseTung oder die Jong-Dynastie in Nordkorea stehen Hitler nicht gross nach.

Das Werk "offene Grenzen" erstellt regelmässig eine Rangliste von Länder in denen unsere Glaubensbrüder am Härtesten verfolgt werden. Da steht Nordkorea schon seit Jahren auf Platz 1. Solches zwingt uns dazu, das Übel beim Namen zu nennen.

Freundlicher Gruss
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 21:47

...Du meinst den Weltverfolgungsindex von Open Doors, der jedes Jahr im Januar veröffentlicht wird (Open Doors = offene Türen - Open borders = offene Grenzen)
>>> https://www.opendoors.ch/news/open-door ... unahme-der
LG lionne
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon firebird » So 17. Nov 2019, 07:52

Vielen Dank Lionne für den Hinweis.

Freundlicher Gruss
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Thelonious » Mo 18. Nov 2019, 17:23

Hallo Firebird,

das Wort "Faschismus" steht primär bzw. originär für die ultrarechten, totalitären Systeme. Ich finde, gerade mit solchen Begrifflichkeiten soll / MUSS man sehr behutsam umgehen. Sinngemäß zu sagen "alles, was ich schlecht finde, nenne ich mal Faschismus" bringt doch nur eine ungute Verwässerung in solche maximal wichtigen Begrifflichkeiten hinein!

Diese "Open Doors"-Statistik kannte ich schon. Leider ist da dieses spät-stalinistische Nordkorea die absolute negativ Nr. 1. Mich wundert das (leider) nicht. Nur, was soll mir das in diesem Zusammenhang sagen?

Das solche irren Staatenlenker alles unterdrücken, was ihnen in ihrer irren Ideologie in den Weg kommen könnte? Längst bekannt.

Gruß
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Gnu » Di 19. Nov 2019, 16:13

Thelonious hat geschrieben:Hallo Firebird,

das Wort "Faschismus" steht primär bzw. originär für die ultrarechten, totalitären Systeme. Ich finde, gerade mit solchen Begrifflichkeiten soll / MUSS man sehr behutsam umgehen. Sinngemäß zu sagen "alles, was ich schlecht finde, nenne ich mal Faschismus" bringt doch nur eine ungute Verwässerung in solche maximal wichtigen Begrifflichkeiten hinein!

Diese "Open Doors"-Statistik kannte ich schon. Leider ist da dieses spät-stalinistische Nordkorea die absolute negativ Nr. 1. Mich wundert das (leider) nicht. Nur, was soll mir das in diesem Zusammenhang sagen?

Das solche irren Staatenlenker alles unterdrücken, was ihnen in ihrer irren Ideologie in den Weg kommen könnte? Längst bekannt.

Gruß
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Wer hat den Faschismus erfunden?
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Thelonious » Di 19. Nov 2019, 16:22

Gegoogelt tauchte das Wort (natürlich in seiner ital. Ursprungsform) zum ersten Mal unter Mussolini bei seiner Fasci di combattimento auf. Über fascismo wurde dieses zu Faschismus
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon firebird » Di 19. Nov 2019, 17:40

Hallo zusammen,

bezüglich dem Faschismus einige Erklärungen aus Wikipedia:

Unter dem Begriff Faschismus steht nebst vielen geschichtlichen Hintergründen Folgendes:

Abgeleitete Begriffe:

Mit dem angehängten Suffix -faschismus wurden verschiedene abwertende Begriffe wie Islamfaschismus, Linksfaschismus und Ökofaschismus geprägt.


Hinter dem Link Linksfaschismus (auf dieser Seite) steht:

Linksfaschismus (auch Linker bzw. Roter Faschismus oder Rot-Faschismus) ist ein politischer Kampfbegriff ohne einheitliche Bedeutung. Meist soll er realsozialistische Staaten, linksgerichtete Politik oder Ideologie als „Faschismus“, seltener auch Antikapitalismus faschistisch genannter Staaten oder Gruppen als „links“ bewerten. Die Politikwissenschaft verwendet den Begriff, anders als den Faschismusbegriff, nicht zur Beschreibung einer Ideologie oder Gesellschaftsordnung.

Italienische Demokraten bezeichneten damit seit 1926 den Stalinismus als eine mit dem damaligen italienischen Faschismus vergleichbare Diktatur. Vertreter der SPD bezeichneten die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) seit etwa 1929 als „rotlackierte Faschisten“; umgekehrt kategorisierten Kommunisten die Sozialdemokratie als „Rotfaschismus“ oder „Sozialfaschismus“.



Aufgrund diesen Infos schreibe ich in diesem Forum von roten Faschisten. Falls es wieder nötig wird, werde ich das auch weiterhin tun.


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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon Thelonious » Mi 20. Nov 2019, 14:57

Dieses beliebig machen des Begriffes "Faschismus/Faschisten" hilft nur den Ultra-Rechten, lieber Firebird. Wichtig ist - dein Wikipedia hin oder her - dass man eindeutig und wahrhaftig speziell mit solchen Begrifflichkeiten umgeht.

Es werden aktuell so viele eigentlich eindeutige Begriff der Beliebigkeit preisgegeben. Wie gesagt, im Endeffekt dient das dient nur den Extremen. Eben durch diese Art der AUflösung bzw. Verwässerung.

Gruß
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon lionne » Mi 20. Nov 2019, 15:20

Dem kann ich auf gar keinen Fall zustimmen! Den sog. Faschismus nur mit (deinen Spezialfeinden!) in Verbindung zu bringen! :shock:
Es geht hier nicht um ein "Beliebig-machen" von Begriffen (hier 'Faschismus'), sondern um Realitäten! Der Faschismus hat eben auch verschiedene (viele) Gesichter.
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Re: Theokratie, Demokratie oder Demokratur

Beitragvon lionne » Mi 20. Nov 2019, 15:56

Eine allgemein anerkannte, präzise Definition für Neofaschismus gibt es ebensowenig wie für Faschismus.
Beides sind oftmals weniger analytische Kategorien denn Kampfbegriffe, mit denen politische Gegner belegt werden, um sie zu diskreditieren.
EOG - LG lionne
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