"Pro Leben"

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

Moderator: doro

"Pro Leben"

Beitragvon Meisterigel » Sa 4. Okt 2014, 00:21

So wie ich das verstehe war es dem letzten Marsch fürs Leben ein Anliegen sich dafür einzusetzen das Menschen mit Behinderungen nicht verhindert werden. (Also Tests zu machen und ggf abzutreiben). Das wird als "PRO LEBEN" beschrieben.

Was ich mich nun Frage ist, was sagt denn eine Person mit einer solchen Meinung zu Inzest-Kindern? Also wenn Geschwister ein Kind zeugen. Sollte es solchen Geschwistern verboten werden Kinder zu zeugen oder nicht?

Die Tatsache, dass das Risiko sehr hoch ist eine Behinderung zu haben zählt da ja für solche "PRO LEBEN"-Menschen nicht oder?! Zudem wird eine Behinderung ja als "nicht schlimm" dargestellt.
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon lionne » Sa 4. Okt 2014, 02:49

Wenn erwachsene Geschwister beim Sex erwischt werden, drohen ihnen heute (in der CH) bis drei Jahre Gefängnis. Verschiedene Länder (DE, CH) wollen Sex unter Geschwistern erlauben. Die allgemeine Volksverdummung wird immer unheimlicher und skurriler. Ein Tabu nach dem anderen fällt… :cry:
In anderen (EU-)Ländern wird einvernehmlicher Inzest längst nicht mehr verfolgt, etwa in Frankreich, Spanien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg oder Portugal.
Es gibt ein paar uralte Regeln des menschlichen Zusammenlebens, die m.E. nicht 'gekippt werden sollten'!
Homoehe, islamische Vielehe, Inzestehe, ehe mit Kindern, wohl bald Tierehe und 'Objektehe' (Mann heiratet Montainbike). Fehlt eigentlich nur noch die Aechtung der 'überholten normalen Ehe'. :( :roll: :x
LG lionne
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon lionne » Sa 4. Okt 2014, 11:33

Meisterigel hat geschrieben:Was ich mich nun Frage ist, was sagt denn eine Person mit einer solchen Meinung zu Inzest-Kindern? Also wenn Geschwister ein Kind zeugen. Sollte es solchen Geschwistern verboten werden Kinder zu zeugen oder nicht?

Ich bin der Ansicht, dass man nicht Aepfel mit Birnen mischen sollte... :(
Kenne die Agenda von Pro Leben nun nicht; weiss deren Standpunkt hinsichtlich Inzestkindern nicht.
Hingegen habe ich persönlich bezüglich Inszestkinder/Geschwisterehe u.ä. eine klare Meinung...
LG lionne
http://www.migrosmagazin.ch/menschen/in ... er-familie
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon Meisterigel » Sa 4. Okt 2014, 14:43

Man kann nicht gleichzeitig gegen das Verhindern von behinderte Kindern sein und gleichzeitig Inzest aufgrund der Häufung von Kindern mit Behinderungen ablehnen.
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon doro » Sa 4. Okt 2014, 15:53

Hallo Meisterigel

Vorneweg: kannst du mir bitte einen treffenderen Titel liefern? Und eine Begründung, weswegen es einen eigenen Thread braucht, statt dass im "Marsch für's Läbe" Thread diskutiert wird?

Zum Thema:

Man kann nicht gleichzeitig gegen das Verhindern von behinderte Kindern sein und gleichzeitig Inzest aufgrund der Häufung von Kindern mit Behinderungen ablehnen.

Meiner Meinung nach kann man das. Wieso denkst du, dass das nicht geht?

Dann stellt sich mir auch noch die Frage: kann man Inzest nicht auch aufgrund von anderen Aspekten ablehnen?

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Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon Meisterigel » Sa 4. Okt 2014, 18:07

doch, aber dann nenn sie ...
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Re: PRO LEBEN

Beitragvon pody2743 » Sa 25. Okt 2014, 05:12

Meisterigel hat geschrieben:So wie ich das verstehe war es dem letzten Marsch fürs Leben ein Anliegen sich dafür einzusetzen das Menschen mit Behinderungen nicht verhindert werden. (Also Tests zu machen und ggf abzutreiben). Das wird als "PRO LEBEN" beschrieben.

Was ich mich nun Frage ist, was sagt denn eine Person mit einer solchen Meinung zu Inzest-Kindern? Also wenn Geschwister ein Kind zeugen. Sollte es solchen Geschwistern verboten werden Kinder zu zeugen oder nicht? :cry:

Die Tatsache, dass das Risiko sehr hoch ist eine Behinderung zu haben zählt da ja für solche "PRO LEBEN"-Menschen nicht oder?! Zudem wird eine Behinderung ja als "nicht schlimm" dargestellt.


Beim Marsch fürs Leben: wer dabei ist und sagt was und wozu steht bzw. wovon zehrt und woran glaubt: das ist nicht unwichtig und: automatisch representiativ für wen? Das alles ist aber wichtig, stimmts? Ich sage "JA"!


Was ich zu Menschen mit Behinderungen sage, die mit Behinderung zu Welt kommen: Die Seele kommt von Gott und ist immer "heile" bzw. vollkommen gesund. Und in Bezug darauf, dass die Menschen sich seit Adam und Eva vermehrten (auch ab Noha: und was Gott sagt, was rein ist, ist rein: z.B. die Schale mit dem Gewürm die vom Himmel herab kam) und dann begann auch längst nicht mehr innerhalb von Geschwistern Nachkommen zu bekommen, sondern mittlerweile standen dann auch andere Familien in den Mittelpunkt von Gründungen neuer Familien und waren ab dann sowiso Thema, wie dem Sinn nach, "der Johannes der Famlie in der Straße am Ende des Dorfes, der ist voll nett": Ab dann wollte Gott, dass das so bleibt (denn anders wäre es dann nicht mehr rein)!! Und der Teufel bzw. böse Geister macht(e) bzw. mach(t)en z.B. dahingehend Menschen krank, damit Gott geschädigt werden konnte, denn der Begriff Inzest setzt am "Verbot" Gottes an (jeder konnte ab dann immer schon entscheiden ob er darauf hört oder nicht), und wird rückwirkend auf Adam und Eva bezogen um auszusagen, dass Gott nicht beim Wort zu nehmen sei Und die Vorväter und deren Nachkommen, die weltweit familienübergreifend (auch im Urwald (s. Turmbau zu Babel (...)) ausschließlich nur noch Heiraten woll(t)en, woll(t)en auch diese Sünde seit dem "Verbot" selbst nicht mehr, denn Sünde bleibt Sünde (und was mache schön finden ist noch lange nicht gut bzw. Sünde).

In Bezug auf Behinderungen, die nach einem Insetzt, der im Gesetz seit der Demokratie mittlerweile unter Strafe steht (wir leben seitdem dem NT!!!), beim Neugeborenen aufkommen können...
Aber auch:
In Bezug auf Beinderungen, die während der Entstehung von Kindern im Mutterleib enstehen, wäre dahingehend eine Behinderungsprävention über z.B. Präimplantationstechnik auszuselektieren, einzig die Behinderung in den Vordergrund zu stellen, ODER nicht, weil der Mensch zählt. Und weil Gott keine Behinderung dem Menschen mit auf dem Weg gibt bzw. miterschafft, aber während die Seele immer gesund ist und selbst weil keiner an die Seele rankommt, kann auch dahingehend ein extrem stark behinderter Mensch Gott verstehen, der sein Herz berührt und der dann entscheidet: z.B. Gott zu lieben. Und weil die Entscheidung immer einem Menschen zu überlassen ist, werden immer Menschen immer leben wollen wie bei Trisomie 21 und ggf. Medikamente nehmen wollen. Aber selbst ein einzig an Diabetes erkrankter muss kein Insulin spritzen, wenngleich viele leben wollen. (Kurz gesagt: wer nicht "ja" sagt, dem darf keiner ein "ja" aufzwängen bzw. darf man für demjenigen kein "ja" vorausgesetzt wissen und wäre in dem Kontext ein "nein": 1. Auf jeden Fall kann man heutzutage zur Krankenkasse gehen können und aufgrund eines Gesetzes, das in Kraft treten kann, sagen (umgangssprachlich bürgerlich über sich selbst), "ich möchte, die Zeit von 6 Monaten (oder so), die vom Gesetz her jedem zusteht, künstlicher Ernährung im Fall der Fälle heraufsetzen auf 1 Jahre, 4 Jahre, 7 Jahre, oder wenn die Medizin noch weitere Jahre schafft, den Menschen am Leben zu lassen, denn er solle leben und die Medizin halte ihn daher am Leben, dann würde ich auch 12 Jahre künstlich ernährt werden wollen (ich kenne jemand der war 7 lang künstlich ernährt). Und weil nach einem Jahr dann gerade eine Besserung eintreten kann, werde ich mir selber eine Knautschzone zugestehen, aber nicht auf Dauer, denn nach weiteren 6 Monaten ist Schluss bei mir, denn wenn das Jahre lang weiter geht, will ICH nicht. Aber danke, dass ich das jederzeit ändern kann und unterschreibe dafür, denn andere sollen nicht über mich entscheiden, denn sonst komme ich wieder und sage dazu "ja". Auch bei Demenz sage ich nicht "ja" dazu, wenn ich nicht mehr Medikamente schlucken kann oder will (auch Essen), dass man sagt, ich wüsste es nicht besser und solle leben, und dass ich dann nicht anders kann als leben zu müssen, weil die Medizin dafür ist, Leben auf jeden Fall zu erhalten. Aber ich komme wieder, wenn ich mich umentscheide. Und ja, ich habe verstanden, das mein Risiko zu entscheiden, das Risiko ist, das andere anders entscheiden können, wenn ich nichts dann in dem Fall nichts mehr sagen kann aber dagegen sprechen würde, wenn ich könnte.
Und Medikamente dann einmal nicht mehr nehmen zu wollen bzw. dann einmal nicht mehr künstlich ernährt werden, dann ist das dann kein Selbstmord (wie eine Spritze die zum Tod führt bei Euthanasie (ja, Euthanasie ist, kein direkter Selbstmord sondern jemand, der Entscheidung versucht umzusetzen, dass jemand sterben darf)), sondern die freie Entscheidung, egal wer woran glaubt, denn ich beziehe mich auf die Zeit von den Vorvätern, die in so einer Situation ohne Medikamente gestorben sind, ohne dass das Sünde war und ohne dass das Gott als Sünde benannt hat, und wo heute keiner zu sagen hat in dem Fall, warum es Selbstmord sei, denn es war nie einer. Aber nur weil es Medikamente gibt und z.B. bei Demenz dann gesagt wird "Lieber Herr, Jonathan, das hat der Arzt gesagt und Punkt :D , denn Leben erhalten durch Medikamente ist von der Medizin gewollt und ist nur zu ihrem besten" bzw. weil es Maschinen gibt, die künstlich ernähren, dann gesagt wird "Lieber Herr Jonathan, künstliche Ernährung ist, wenn, auch über Jahre hinweg, ihr Leben zu erhalten und Punkt :D, weil es nur zu ihrem besten ist" wobei dann immer dabei hereinspielt, dass ich nicht mehr für mich entscheiden könne und wieder ein Punkt. Und dass darf nicht sein. Ich lebe schon und werde wie bei Abtreibung (aber hier sieht sich keiner als Auftragskiller ;) ) nicht gefragt: Das ist so oder so ein Unding, dass andere über andere entscheiden. Und gefragt zu werden, ist sinnvoll: für jeden. Und wer vom Ärztewesen das anfechtet und mir sagt "sie haben keine Ahung von Medizin" dem sage ich was ich vorher schon sagte und "sie habe keine Befugnis meine Entscheidung zu treffen, denn ich bin für dieses Gesetz, dass es noch nicht gibt, während so viele nicht mehr (über Jahre hinweg) entscheiden konnten und es immer noch nicht können. Und zu sagen "sie haben keine Ahnung von Medizin" aber selber die Ahung haben z.B. von Patientenverfügungen und daher keine Formfehler zu machen, wo dann leider keine künstliche Ernährung auf X Dauer durchgeführt werden wird, dann brauchen wir erst recht, jetzt den Weg, zur Krankenkasse zu gehen, um "ja" zu sagen und selber zu entscheiden, weil sonst ein "ja" vorausgesetzt wird bzw. werden kann und schon sehr oft über Jahre vorkam und für viele gerade aktuell ist."


Meine Meinung im folgendem Punkt: wer eine so extrem starke Behinderung hat, dass er nicht entscheiden kann weil er nicht antwortet, kann essen, aber muss IN DEM FALL nicht gezwungen werden zu essen (und besonders wenn ER ab einem Alter immer sein Kopf vom Löffel weg dreht oder mit seinen Händen den Löffel beiseiete tut muss er auch nichts essen, denn das wäre wieder eine Entscheidung (auch wenn er niemals sprechen und laufen, rechnen, lesen usw. könnte). Auch zudem was Medikamente angeht, auch im Essen):

Und vielleicht gibt es genau für solche Fälle ein Heim für Menschen mit einer extrem starken Behinderung (mit der er auch 30 Jahre alt oder älter werden kann (je nach Behinderung)) je nachdem früher oder später (oder nie), wie alt die Eltern werden bzw. wann die Eltern in dem Fall am Ende ihrer Kräfte sind, während die Elern in dem Fall immer mal wieder vorbeischauen und nach ihrem Sohn gucken werden, mindestens ab dem Punkt, wenn er kein Baby bzw. Kleinkind mehr ist (...).
Aber von Trsisomie 21 bis zu Menschen, die Contagan zum Opfer fielen (...), leben viele und freuen sich trotz Behinderung, dass sie leben: Logo, denn das ist wahr und können sehr viele bestätigen!! Aber Behinderte (bzw. Menschen die krank geboren wurden) würden heulen, wenn sie gefrag würden "hättet ihr sterben wollen" denn diese Frage würde keiner stellen wollen um x viel Behinderungen bzw. Krankheiten nicht mehr vorkommen zu lassen, damit Menschen damit nichth mehr leben brauchen, und daher wurde auch schon in Deutschland in Bezug auf Präimplantationsdiagnistik über Menschen entschieden, da sie bei X viel Behinderungen bzw. Krankeiten, generell kein Mitspracherecht haben, denn es war von "Gewissensentscheidung" über diese Menschen, im Bundestag die Rede.

Aber das ist eine Glaubenssache, nicht wahr?
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
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