wahlen am 9.2.14

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

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wahlen am 9.2.14

Beitragvon bluna » Do 23. Jan 2014, 09:34

.... Am 9. Feb. 14 ist wieser in der ganzen Schweiz Wahlen,es wird gewählt.
Ich war als Freier Jornalist zu einem Podium eingeladen,sass bei den Vips,mit anderen von der Presse.

es war die Rede wo die ganze Schweiz betrefft:
-Steuern mann muss in den einigen Orten mehr bezahlen das erneut,weil ein Faires Anstiegpozial bringen muss,das alle miteinander heben können. Es muss der Ort so erfüllt sein das denen dort gut geht,in Leben,etc. genau wie ein Bild zum vorstellen,mann möchte auch lieder eine gute Füllung haben dort wo es bein essen zugehört,zb Müssli Füllung,etc.

Gesparrt wierd bei Schulreise sowie Klassenlaagern,intressant ist es die einte Stadt die Massiv sparrt auch in denen Bereichen zb. Olten ist so einen Fall.
http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/olten/olten-ohne-budget-die-stadt-muss-an-allen-enden-sparen-127568430

Meine Frage wer wöhlst Du?
und warum Wählst du denn?
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon bluna » Fr 24. Jan 2014, 11:55

Ich habe mich entschieden in Jesus Christus und habe Freunde aus wo ich kenne gewählt als erstens,es ist immergut Intresse zuhaben an Politik iNtresse zuhaben was sie da machen wollen und so auch Personsn wo du einfach hast zu wählen.

EDU liegt mir nah,EVP,FDP,für dort wo ich wohne und gewählt hatte.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Tulbi » Sa 1. Feb 2014, 23:34

EDU, wart ist das nicht die Partei welche
- den Klimawandel relativiert,
- für Kreationismus im Biologieunterricht ist,
- gegen fast jede Form von Aufklärung in der Schule sind,
- Fremdenfeindlichkeit zelebriert,
- sie wollen die Schweiz als einen jüdisch-christlichen(*) Staat sehen,
- aus was einem Grund auch immer für die Minarettinitiative war,
- für religiöse Werbungen auf ÖV sind aber gegen das Freidenker-Signal,
- schwulen Veranstaltungen verhindern wollte?

((und das http://www.20min.ch/schweiz/news/story/14819929 :lol: ))

Und ja:
Sie sagen auf ihrer Homepage, dass die Adoption durch ein homosexuelles Paar (gegenüber der A. durch ein hetero Paar) "nicht im Interesse des Kindes" sein kann.

Aus Sicht der EDU soll die Adoption ausschliesslich auf das Wohl des Kindes gerichtet und deshalb nur für heterosexuelle Paare möglich sein. Das Adoptivkind soll den familiären Rahmen erhalten, welchen ihm das Leben hätte geben können, d.h. ein Vater und eine Mutter. Denn seine Identität baut sich in Bezug auf den Mann und die Frau auf, von denen es stammt. Wenn man also die Bestimmungen zur Adoption auf das Interesse des Kindes gründen will, muss man ihm ein Recht auf Vater und Mutter anerkennen, welches vor dem egoistischen Kinderwunsch einiger homosexueller Partner den Vorrang haben muss.

Ich kenne viele Leute die eine eindeutig schwierigere familiäre Situation vom `Leben bekommen` haben als gleichgeschlechtliche Eltern welche ein Adaptionseignungsverfahren druchlaufen haben.
Auch schreiben sie nicht, wo sie ihre Erkenntniss der Beziehung zu "Mann und Frau" her haben.
Glauben die wirklich, dass ein Kind keine Bezugspersonen von beiden Geschlechtern bekommen wird?

(*) einfach jaaaa nicht etwas anderes als diese zwei Religionen ;)
Der Herr sei mit dem, welcher nicht mit einem Herrn ist.
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Pilgrim » Mo 10. Feb 2014, 19:24

Die am Sonntag entschiedene Zuwanderungsinitiative löst Warnungen aus…die Europäische Union schäumt und erwägt Vergeltung.
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon SunRise » Di 11. Feb 2014, 00:06

Also ich war mir sicher das diese Initiative abgelehnt wird. Da sieht man mal wieder wie sich die Menschen manipulieren lassen. Zum billig arbeiten sollen die Ausländer uns willkommen sein und sollen dann nicht mal ihre Familien mitnehmen dürfen. Das finde ich nicht in Ordnung.
Ich bin auch gespannt wie das jetzt weitergeht.
Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.
Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Columba » Di 11. Feb 2014, 12:07

Pilgrim hat geschrieben:Die am Sonntag entschiedene Zuwanderungsinitiative löst Warnungen aus…die Europäische Union schäumt und erwägt Vergeltung.


1.

Ich habe keine schäumende EU gesehen, alles was sie seit Sonntag gesagt haben, ist schon vor der Abstimmung gesagt worden und Vergeltung erwägt die EU schon gar nicht. Die Schweiz muss erst mal etwas machen aber da hat die Schweiz auch drei Jahre Zeit. Zudem hat die EU über 500 Mio Einwohner und Märkte, die noch stark wachsen werden. Die Schweiz mit 8 Mio Einwohnern (1.6 % der EU) ist zwar trotzdem noch wichtig für die EU aber kein Wachstumsmarkt mehr. Der EU tut es also nicht wirklich so weh, was die Schweiz immer macht. Die Schweiz hat sich in die Abhängigkeit geführt, sie muss handeln ist aber vollständig auf die EU angewiesen. z.B. kann das bedeuten: Ja, ihr könnte die Zuwanderung etwas drosseln, ihr müsst aber als Kompensation Milliarden in die Osterweiterung investieren. Falls nicht, gibts genügend bilaterale Verträge zu kündigen, wo v.a. die Schweiz profitiert, das dürfte vor allem der wissenschaftliche Bereich sein.

Interessant war bei der Fremdeninitiative wiederum zu sehen, dass die Gebiete mit höchster Ausländerdichte die Initiative am ehesten abgelehnt haben: Das ist das Welschland und die städtischen Gebiete der Deutschschweiz. ein Zeichen, dass die Masseneinwanderung eher in den Vorstellungen der ländlichen Gebiete bestand.
Falls es wieder zu einer Kontingentelösung kommen wird, sind wie früher die KMU geschädigt. Während früher auch die grossen in- und ausländischen Multis genügend Arbeitskräfte bekamen, wars mühsam für die Kleinen. Ich habs erlebt, als ich noch im Management einer kleineren Firma arbeitete. Zudem war die Personalsuche sehr teuer, weil man immer zuerst Schweizer suchen musste, die man dann nicht fand. Wieder einmal arbeitete die Volkspartei nicht für das Volk sondern für die in- und ausländischen multinationalen Unternehmen.


2.

Überraschend die so deutliche Ablehnung der Abtreibungsinitiative. Die Mehrheit hat gemerkt, dass die Einsparungen im CentBereich bleiben werden und man so gut solidarisch sein kann. Vor allem im christlich konservativen Bereich wurde es halt zu eine Frage der Abtreibung gemacht (siehe auch Johelia hier im Abtreibungsthread) - und da hat halt das Volk die Fristenlösung noch einmal bestätigt. Jedenfalls eine Lösung allein auf dem Buckel der Frau ist chancenlos gewesen. Die Deutlichkeit hat mich selber überrascht.


3.

Das Ja zum öffentlichen Verkehr ist für mich auch deutlicher ausgefallen als gedacht. Die Fetischisten des Privatverkehrs sind nun in der unangenehmen Lage, weniger Geld aus den Vignetten zu haben - zugleich müssen sie erkennen, dass das Volk hinter dem öffentlichen Verkehr steht auch wenn er viele Geldmittel absorbiert.


Grüsse Columba



PS
Erste Folgen sind schon da, genau das wurde aber schon vor der Abstimmung vorhergesagt:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/sta ... y/13563492

Das ist ja das Paradoxe am Ja zur Masseneinwanderungsinitiative, dass wir jetzt abhängiger sind von der EU als zuvor
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Hanspeter » Mi 11. Feb 2015, 12:47

Ein Jahr nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative zeichnet sich immer mehr ab, dass die Ziele der Initiative schwierig, wenn nicht unmöglich zu erreichen sind. Weder wird die EU jemals Abstriche zulassen an der Personenfreizügigkeit, noch wird sie jemals Kontingente zulassen. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass das Schweizervolk sich in absehbarer Zeit für oder gegen die Bilateralen Verträge wird entscheiden müssen. Umfragen zeigen, dass momentan eine Mehrheit eher für die Beibehaltung dieser Verträge ist.

Hat jemand eine Idee, wie weiter?

Liebe Grüsse
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Johelia » Mi 11. Feb 2015, 20:57

Hanspeter hat geschrieben:Ein Jahr nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative....

Hat jemand eine Idee, wie weiter?


Ich sehe da nur zwei Möglichkeiten:

A) Vollständige Umsetzung des Infinitivstextes. Mit Kontingenten ohne Schlupflöchern für ALLE , sowohl EU und nicht EU. mit vollem vollen Inländervorrang.

Ich bin extrem enttäuscht über die Volksverräter die im Moment entweder vor Goliat in die Hosen machen, sowieso Philister werden wollen oder aus Huldigung des Mammons den Volkswillen und die Demokratie verraten wollen.

oder

B) Komplette Auflösung der Schweiz. Gebt jede Sprachregion der Schweiz seinem EU Gegenüber zum Geschenk und löst diese überflüssige Schweiz endlich auf.

Eine Nation die aus Angst, politischer Ideologie, oder durch Anbetung des Mammons den Schwanz einzieht und sich einem erpresserischen, missratenen Staatenkonstrukt unterwirft kann auch vollständig aufgelöst werden. Eine Volk das kein Rückgrat hat ist überflüssig und verdient keine eigene Nation.

Schweiz schäme Dich! Helvetia soll zur Hure gemacht werden! :shock: :o

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Hanspeter » Do 12. Feb 2015, 08:49

Lieber Johel

Gemäss Initiativtext hat der Bundesrat drei Jahre Zeit, um die Initiative umzusetzen, d.h. um eine Lösung auszuarbeiten und sie dann drei Jahre nach der Abstimmung in Kraft zu setzen. Ist es nicht legitim, dass er diese Zeit nutzt? Ist es nicht legitim, dass er nach Lösungen sucht, welche die bilateralen Verträge nicht gefährden? Bist du denn der Meinung, dass es mit der EU gar nichts zu verhandeln gibt? Ich denke, das wäre der sicherste Weg, um die bilateralen Verträge an die Wand zu fahren. Sind es diese Verträge, welche du meinst mit Huldigung des Mammons? Ich verstehe, dass du die vollständige Umsetzung des Initiativtextes verlangst. Aber ohne Rücksicht auf Verluste?

Was den Volkswillen betrifft: Ja, es kam eine Mehrheit zustande, diese war aber sehr knapp, es sollen 3000 Stimmen den Ausschlag gegeben haben. Wäre eine Ablehnung mit einem Unterschied von 3000 Stimmen auch als Volkswille beurteilt worden? Würde es dann nicht heissen, dass immerhin fast 50% des Volkes der Initiative zugestimmt hätten, in Ausblendung der Tatsache, dass es nicht 50% des Volkes, sondern 50% der Stimmenden sind? Sicher, es ist ein Kennzeichen der Demokratie, dass die Stimmenden über die Nichtstimmenden bestimmen, es ist aber auch eine Tatsache, das nach praktisch jeder Abstimmung die unterlegenen Parteien verlangen, dass ihre Anliegen trotzdem mitberücksichtigt werden, da sie ja soviele Stimmanteile geschafft haben. Warum darf dies diesmal nicht der Fall sein? Warum darf diesmal nicht auf jene Rücksicht genommen werden, welche so knapp unterlegen sind?

Noch ein Wort zur allfälligen Wiederholung der Abstimmung, wie das bereits von gewissen Kreisen verlangt wird. Es gab immer wieder Anliegen, welche erst nach mehrmaligen Abstimmungen durchgebracht wurden. Wenn das Stimmvolk (damit meine ich die Mehrheit der Stimmenden!) seine Meinung nicht ändern dürfte, hätten wir heute weder AHV, noch Frauenstimmrecht, noch Krankenkasse. Es ist legitim, dass eine einmal getroffene Entscheidung hinterfragt werden darf. Dazu gibt es auch (aus meiner Sicht) negative Beispiele. Wenn das Stimmvolk seine Meinung nicht ändern dürfte, hätten wir z.B. auch keine Fristenlösung. Dazu würde ich gerne nochmals mein Nein in die Urne legen.

Liebe Grüsse
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon firebird » Do 12. Feb 2015, 16:35

Hallo zusammen,

Noch ein paar Ergänzungen zum Rückblick und zu den Grundsätzen der Demokrtie wie sie Hanspeter geäussert hat.

AHV oder Krankenkasse, wenn wir diese nicht hätten, könnten wir auch so in der Schweiz leben. Klar, "nice to have". Kein Frauenstimmrecht, eine Blamage für uns Männer, doch für schweizer Frauen ist das keine existezielle Bedrohung.

Doch wie sieht es mit der Ausschaffungsintiative aus, welche im Jahr 2010 angenommen wurde? Jetzt im Jahre 2015 ist sie noch immer nicht umgesetzt!!! Da geht es mitunter darum, dass Ausländer welche ein Verbrechen gegen Leib und Leben begangen haben, ausgeschafft werden. Ausländerfeindlich sei das ?? Ist dann solch ein Verbrechen nicht sogar extrem feindlich?? Da sind wir nun wirklich im Bereich der existenziellen Bedrohung von unserer Bevölkerung angekommen. Ja, die Geschehnisse vor rund 1 Monat in Paris lassen grüssen.

Wenn es nun um die Masseneinwanderungsinitiative geht, kann man einer Landesregierung vertrauen, welche sich derart um den Volkswillen futiert?? Die Bilder die derzeit in den Zeitungen von einer Küsschen empfangenden Bundesrätin kursieren, lassen üüberhaupt kein Vertrauen aufkommen. :x Irgendwann werden wir ja zu hören bekommen, dass diese Initiative nicht umsetzbar sei, angesichts der bilateralen Verträge. Auch die Meinung von einer Bundesrätin, dass wir nochmals darüber abstimmen sollen, so kurz nach der ersten Abstimmung, zeugt nach meiner Meinung von wenig Demokratieverständnis. :x

In Europa gibt es weit mehr deutsch, italienisch oder französisch sprechende Menschen als es bei uns im jeweiligen Landesteil gibt. Also ist auch die Auswahl für die Firmen welche qualifiziertes Personal rekrutieren, zuzüglich den Nachbarländern, weit grösser. Dementsprechend sind die Chancen weit grösser um jemanden anzustellen, welcher mit dem Stellenprofil nahezu kongruent ist und das erst noch zu finanziell günstigeren Konditionen. Auch das wird zum existenziellen Problem, wenn wir Schweizer immer mehr aus unseren Jobs gedrängt werden. Auch habe ich mehrfach miterlebt, wie dann solche Leute zu ALV oder IV Bezüger werden, ohne dass sie viel in diese Sozialversicherungen eingezahlt haben. Wenn weiter so gewurstelt wird, erleiden unsere Sozialversicherungen einen ireparablen Schaden. Das dürfte ja Alt-Bundesrätinnen und Alt-Bundesräte nicht betreffen, sie haben ja ihre gehörigen Alterspensionen.

Wer sich nur ein wenig mit den Problemen des Kantons Tessins befasst, wird schnell einmal merken, dass unsere kleine italienisch sprechende Sprachregion diesbezüglich von Italien her unter gewaltigem Druck steht. Doch für unsere Landesregierung liegt Brüssel näher an Bern als etwa Bellinzona oder Lugano, obwohl der komfortable Bundesrats-Jet auch in Lugano landen könnte.

Jetzt schon merken: Wahltag ist Zahltag.
und dann wichtig: an den Wahlen teilnehmen !!

Haben wir wirklich eine Regierung verdient, die derart am Volk vorbei regiert ???

Es grüsst
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Do 12. Feb 2015, 19:09

Johelia hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Ein Jahr nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative....

Hat jemand eine Idee, wie weiter?


Ich sehe da nur zwei Möglichkeiten:

A) Vollständige Umsetzung des Infinitivstextes. Mit Kontingenten ohne Schlupflöchern für ALLE , sowohl EU und nicht EU. mit vollem vollen Inländervorrang.

Ich bin extrem enttäuscht über die Volksverräter die im Moment entweder vor Goliat in die Hosen machen, sowieso Philister werden wollen oder aus Huldigung des Mammons den Volkswillen und die Demokratie verraten wollen.

oder

B) Komplette Auflösung der Schweiz. Gebt jede Sprachregion der Schweiz seinem EU Gegenüber zum Geschenk und löst diese überflüssige Schweiz endlich auf.

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Ich wäre fast vom Stuhl gefallen... :shock: :mrgreen:

Was für ein Schrott. Volksverräter?? Also bitte... Und immer der ach so tolle Volkswille. Die tolle Partei, die mit mit diesem Wort so um sich wirft, ist beschämend. Bezeichnet eine Schweizer Behörde als STASI-Behörde! Unerhört, so etwas. Aber immerhin ist der Volkswille so toll, das haben die Deutschen ja perfekt vorgemacht - Hitler lässt grüssen.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Do 12. Feb 2015, 19:10

Hanspeter hat geschrieben:Es ist legitim, dass eine einmal getroffene Entscheidung hinterfragt werden darf. Dazu gibt es auch (aus meiner Sicht) negative Beispiele. Wenn das Stimmvolk seine Meinung nicht ändern dürfte, hätten wir z.B. auch keine Fristenlösung. Dazu würde ich gerne nochmals mein Nein in die Urne legen.

Liebe Grüsse
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon kingschild » Do 12. Feb 2015, 22:21

Hanspeter hat geschrieben:
Noch ein Wort zur allfälligen Wiederholung der Abstimmung, wie das bereits von gewissen Kreisen verlangt wird. Es gab immer wieder Anliegen, welche erst nach mehrmaligen Abstimmungen durchgebracht wurden.


Hallo Hanspeter

Eigentlich bin auch für neue Abstimmungen aber in diesem Fall sieht es danach aus, das die kleine Minderheit welche verloren hat, sich eben von Presse, EU, Politik, Wirtschaft usw. so mürbe machen lässt, das man fast daran ist per Volksentscheid, die direkte Demokratie ab zu schaffen. So kurz nach den Wahlen die Mehrheit nicht ernst nehmen, heisst für mich eben Abschaffung der Demokratie auch wenn das Resultat hauchdünn war.

Johel hat krasse Worte gefunden aber er hat Recht, wenn die Mehrheit der Schweizer wirklich nicht fähig ist das zu erkennen, dann können wir die direkte Demokratie eben gleich beerdigen und die Schweiz vollends an die EU verteilen. Dann kann das Tier in Brüssel in Zukunft für uns die Entscheidungen treffen und wir können dann eben nur noch Ja und Amen sagen dazu. Wenn das die Mehrheit will, o.k. aber dann können wir die Schweiz wirklich abschaffen.

Wenn die Mehrheit wirklich nicht erkennt das gewisse Politiker daran sind, unsere Direkte Demokratie mit Füssen zu treten und sie Schritt für Schritt an die EU zu verscherbeln, dann können wir die Schweiz eben wirklich gleich auflösen. Wenn die Mehrheit wirklich dafür ist das wir das Diktat aus Brüssel um jeden Preis übernehmen, dann können wir gleich die direkte Demokratie abschaffen, denn dann hat Brüssel bereits sein Ziel erreicht.

Wenn eben eine Mehrheit wirklich will, das wir die direkte Demokratie aufgeben, nur weil Brüssel mit Verweigerung droht, dann hat sie keine Schweiz verdient, sondern eben nur das Diktat aus Brüssel. Jetzt hat eine kleine Mehrheit gesagt wir wollen selber entscheiden und das sollte man akzeptieren. Wenn dann mal eine Mehrheit sagt, die direkte Demokratie wollen wir nicht mehr und das Diktat aus Brüssel ist uns wichtiger, dann haben sie es wirklich nicht mehr verdient, das sie abstimmen gehen können und dann sollen sie halt per Volksentscheid, die direkte Demokratie abschaffen. Wenn wir hier Brüssel nachgeben und eine zweite Abstimmung, tatsächlich das Diktat von Brüssel der Demokratie vorzieht, dann haben wir es wirklich nicht mehr verdient eigentständig bestimmen zu können. Dann kann das getrost eben Brüssel (Das Tier) für uns tun.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Do 12. Feb 2015, 22:35

Was für ein Tier? Sind wir wieder bei der Weltuntergangsstimmung und hat G.W. Bush mal diesbezüglich ausgedient?
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon kingschild » Do 12. Feb 2015, 22:43

jeig hat geschrieben: Aber immerhin ist der Volkswille so toll, das haben die Deutschen ja perfekt vorgemacht - Hitler lässt grüssen.

:|


Kleine Lektion, in Nazideuschland war ein Diktator am Werk und nicht der Volkswille. ;) In Brüssel ist das Diktat der Politker, welche dem Fussvolk bestimmen was Sache ist und nicht das Volk das bestimmt. Genau diese Herren wollen das auch wir nicht mehr in der Politik mit bestimmen können und unser Volk scheint nicht zu begreifen, das man uns eben Stückweise, durch die Hintertür die direkte Demokratie abschaffen will.

Wenn aber die Mehrheit das wirklich nicht erkennt, dann sollen sie Ihre Rechte an der Urne per Ja, gleich selbst abschaffen. Nun hat eine Mehrheit gesagt das möchten wir nicht, wenn aber Morgen eine Mehrheit das will, dann hören wir dann halt auf mit der Direkten Demokratie und folgen Brüssel, dort läuft ja alles wunderbar und ist ja so schön wenn man nicht mehr mitdenken muss und die Dikatoren dort sagen, was wir tun und lassen sollen.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon kingschild » Do 12. Feb 2015, 22:59

jeig hat geschrieben:Was für ein Tier? Sind wir wieder bei der Weltuntergangsstimmung und hat G.W. Bush mal diesbezüglich ausgedient?


Denke mal ein wenig über die Globalisierte Welt nach und über die Abschafftung der Souveränität von Staaten, vielleicht kommst Du dann drauf.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Johelia » Do 12. Feb 2015, 23:32

Hanspeter hat geschrieben:Lieber Johel

Gemäss Initiative hat der Bundesrat drei Jahre Zeit, um die Initiative umzusetzen, d.h. um eine Lösung auszuarbeiten und sie dann drei Jahre nach der Abstimmung in Kraft zu setzen.

Nein, gemäss Initiativtext muss der Bund vor Ablauf der drei Jahre die Gesetze in Kraft haben, ansonsten muss der Bund die Ausführungsbestimmungen vorübergehend auf dem Verordnungsweg einführen.
Ist es nicht legitim, dass er diese Zeit nutzt? Ist es nicht legitim, dass er nach Lösungen sucht, welche die bilateralen Verträge nicht gefährden?


Die Medien haben scheinbar bei Dir gewirkt. :roll:
Es ist pure Angstmacherei die betrieben wird. Wenn etwas gefährdet ist, ist es das Personenfreizügigkeitsabkommen. Die EU wies genau, dass sie von vielen der eigenen Ländern beobachtet wird, denn innerhalb der EU gibt es viele die das gleich wollen wie die Schweiz.

Ist es legitim, dass eine Regierung, die das Volk nicht widerspiegelt, weil sie mit Winkelzügen die demokratische Gewichtung und Vertretung ausgehebelt hat, am Volk vorbei regiert und demokratische Resultate ignoriert oder Verfassungsartikel nicht umsetzt. Steh eine Regierung über dem Gesetz?

Bist du denn der Meinung, dass es mit der EU gar nichts zu verhandeln gibt? Ich denke, das wäre der sicherste Weg, um die bilateralen Verträge an die Wand zu fahren.

Selbstverständlich soll der souveräne Staat Schweiz auf gleicher Augenhöhe mit dem souveräne Staat Eu verhandeln. Wir wollen die Zuwanderung selbst steuern. Abkommen die die Selbstkontrolle der Schweiz verhindern sind neu zu verhandeln. (Aber bitte nicht von einer völlig befangenen Gegnerin des Anliegens, das ist lächerlich.)

Sind es diese Verträge, welche du meinst mit Huldigung des Mammons? Ich verstehe, dass du die vollständige Umsetzung des Initiativtextes verlangst. Aber ohne Rücksicht auf Verluste?

Meine angesprochene Huldigung des Mammons liegt vor wenn finanzielle Interessen über die Volksrechte gestellt werden. Die bilateralen Verträge wurden nicht auf gleicher Augenhöhe verhandelt, sondern aus der Position des Unwillens und Angst, es geht nicht um die Verträge es geht um Souveränität.


Was den Volkswillen betrifft: Ja, es kam eine Mehrheit zustande, diese war aber sehr knapp...

Wie oft wurden knappe Entscheide gefällt. Die Resultate werden immer je nach Gusto interpretiert.
Wahlentscheidend ist das Resultat. Ja oder Nein.

Wäre eine Ablehnung mit einem Unterschied von 3000 Stimmen auch als Volkswille beurteilt worden?

Selbstverständlich, die SP hätte medial über alle Kanäle der SRF Internet und Zeitungen von einen "Historischen Sieg der Gerechtigkeit" zelebriert. Die Mehrheit war anderer Meinung.

Die unterlegenen Parteien verlangen, dass ihre Anliegen trotzdem mitberücksichtigt werden,....

Wenn ihr nicht so weinerliche Verliere wärt, würdet ihr der SVP danken, dass sie genau darum viel Spielraum offen gelassen hat.

Warum darf dies diesmal nicht der Fall sein? Warum darf diesmal nicht auf jene Rücksicht genommen werden, welche so knapp unterlegen sind?

Es geht darum , dass die Initiative vom Volk angenommen wurde. Die Berücksichtigung der Anliegen der Verlierer ist daher zweitrangig, wird aber nicht ignoriert . Momentan wir aber wieder mit Medien und Klamauk eie Umkehrung versucht oder zumindest soll das Volk richtig indoktriniert und auf die *richtige" Wahl getrimmt.

Hanspeter, Du kennst mich gut genug um zu wissen, wer ich denke hinter allem steht. Die Bühnenbauer.

Noch ein Wort zur allfälligen Wiederholung der Abstimmung, wie das bereits von gewissen Kreisen verlangt wird. Es gab immer wieder Anliegen, welche erst nach mehrmaligen Abstimmungen durchgebracht wurden.
Quatsch, dein Vergleich ist unzulässig!!! :warn:
Die Wahl muss nicht wiederholt werden, weil man sie durch kriegen will. Die Initiative IST schon durchgekommen.
Das vor der Umsetzung umkehren zu wollen ist undemokratisch, dass es zum Himmel stinkt. Phah...

Wenn das Stimmvolk (damit meine ich die Mehrheit der Stimmenden!) seine Meinung nicht ändern dürfte, hätten wir heute weder...AHV...noch Frauenstimmrecht...noch Krankenkasse.

Schon wieder eine Irreführung. Es brauchte mehrere Anläufe die Anliegen duchzukriegen.

Genauso wie jetzt wird jede Entscheidung die den G*Mschen nicht passt so lange beackert und , bis das Bühnenbild wieder stimmt. Wie immer undemokratisch. An ihren Früchten haben wir sie erkannt.

Es ist legitim, dass eine einmal getroffene Entscheidung hinterfragt werden darf.

Klar, aber wie weit will man von der Redlichkeit abweichen um seine Ziele zu erreichen.

Dazu gibt es auch (aus meiner Sicht) negative Beispiele. Wenn das Stimmvolk seine Meinung nicht ändern dürfte, hätten wir z.B. auch keine Fristenlösung. Dazu würde ich gerne nochmals mein Nein in die Urne legen.

Was glaubst Du würde passieren, wenn die Fristenlösungsgegner so viel Medien Aufmerksamkeit erhielten wie die Gegner des Verfassungsartikel zur Zuwanderung??

Träumt weiter euer Laodizea und tut was ihr tut. Offb 22,11
Mir ist es ein Zeichen der Zeit.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Johelia » Do 12. Feb 2015, 23:43

jeig hat geschrieben:Die tolle Partei, die mit mit diesem Wort so um sich wirft, ist beschämend.


Diese Partei hat es geschafft über 50% der Stimmen zu erlangen für ihre Initiative. Sie ist die grösste Partei der Schweiz und vereinigt für sich 30% des Volkes in sich. Beschämend?

Es sind Deine STASI Methoden, die Demokratie eben nicht ertragen. Das ist Beschämend.
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Fr 13. Feb 2015, 13:49

kingschild hat geschrieben:
jeig hat geschrieben: Aber immerhin ist der Volkswille so toll, das haben die Deutschen ja perfekt vorgemacht - Hitler lässt grüssen.

:|


Kleine Lektion, in Nazideuschland war ein Diktator am Werk und nicht der Volkswille.


Solche Lektionen sind nicht notwendig, sie zeigen deine Absichten, die sind nicht gut.

Ein Diktator war am Werk, also mussten alle parieren. Wer nicht parierte, wurde "abgeschafft", da er sozusagen als Landesverräter galt (Interessante Parallelen, nicht?). Nun ist es aber nicht so, dass die Mehrheit der Deutschen gegen den Diktator war, nein, sonst hätte er nie diese Macht erlangen können. Aber mit genug Propaganda war das durchaus machbar und das Volk, welches so gut mitdachte, war durchaus nicht abgeneigt gegen den Führer.

Grundsätzlich bin ich auch dafür, dass man eine angenommene Initiative umsetzen soll. Die "Verlierer" werden ja immer heulen, das gibt es bei jeder Initiative, dann müsste man quasi jede wiederholen...es sei denn, die Sache war extrem knapp und die Befürworter haben sich in der Zwischenzeit eines Besseren besinnt (ist ein Beispiel, gäll).

Zum Thema Tier in Brüssel :| , da mache ich mir nicht zu grosse Sorgen, es gibt Leute, die sehen überall Tiere. Vielleicht auch Rindviecher...je nachdem wo sich grad hingucken :mrgreen:
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Fr 13. Feb 2015, 13:53

Johelia hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Die tolle Partei, die mit mit diesem Wort so um sich wirft, ist beschämend.


Diese Partei hat es geschafft über 50% der Stimmen zu erlangen für ihre Initiative. Sie ist die grösste Partei der Schweiz und vereinigt für sich 30% des Volkes in sich. Beschämend?

Es sind Deine STASI Methoden, die Demokratie eben nicht ertragen. Das ist Beschämend.


Meine...was? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Natürlich schafft es diese Partei immer wieder, du sagst ja selber, dass sie die grösste ist :mrgreen: Und die Mitglieder dürfen scheinbar auch austeilen, wie es ihnen grad passt: http://www.svp-zuerich.ch/2015/01/08/me ... erde-kesb/

Das ist nur ein Beispiel. Die Behörde übrigens, hat die nicht etwas mit dem Volkswillen zu tun?
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon doro » Fr 13. Feb 2015, 13:59

Hallo zusammen

Also, es wäre schon cool*, wenn hier ein sachlicher, freundschaftlicher Ton gewahrt werden könnte. Engagierte Diskussionen und manchmal auch etwas erhitzte Gemüter sind ja schon ok, aber es gibt Grenzen. Grenzen, wo Polemik eben dann wirklich Gift ist für die Debatte. Ihr wollt doch inhaltlich weiter kommen, nicht?

Vielen Dank!

lg, doro - Admin

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon kingschild » Fr 13. Feb 2015, 19:57

jeig hat geschrieben:
Solche Lektionen sind nicht notwendig, sie zeigen deine Absichten, die sind nicht gut.


Aufklärung ist immer gut jeig.

Ein Diktator war am Werk, also mussten alle parieren. Wer nicht parierte, wurde "abgeschafft", da er sozusagen als Landesverräter galt (Interessante Parallelen, nicht?).


Interessant ist in diesem Zusammenhang lediglich, das die Diktatoren in Brüssel nicht akzeptieren können, das wir unser Politk selber bestimmen möchten. Sie sagen, ja das dürft Ihr aber wenn Ihr nicht so spurt, wie wir das gerne möchten, dann habt Ihr ein grosses Problem. Dies ist eben nicht Demokratie sondern Machtpolitik. Brüssel hat gar kein Interesse das wir noch in der Politik mitbestimmen und das ist genau das was eben Diktaturen, so an sich haben. Die Mächtigen entscheiden und das Fussvolk hat gefälligst zu spuren, da kann man noch lange das Demokratische und Freundschaftliche Deckmäntelchen anziehen, um schön da zu stehen, wer die Augen offen hat, der sieht um was es geht, in diesem Konstrukt.

Nun ist es aber nicht so, dass die Mehrheit der Deutschen gegen den Diktator war, nein, sonst hätte er nie diese Macht erlangen können. Aber mit genug Propaganda war das durchaus machbar und das Volk, welches so gut mitdachte, war durchaus nicht abgeneigt gegen den Führer.


Da würde ich Dir einmal mehr raten, die Geschichte noch einmal ausführlicher zu studieren. Ich möchte die Deutschen nicht in Schutz nehmen aber das eben alle so mitmachten, wie man es in den Propaganda Filmchen der Nazis sah, war doch nicht der Fall. Eines war sicher, der Druck war enorm und die Konsequenzen für die welche nicht mitmachten enorm. Das ist es, was in Diktaturen so schwierig ist, man kann sich so schlecht gegen sie stellen und darum lassen sich ja auch viele Schweizer, permanent von Brüssel unter Druck setzen. Selbst bestimmen ist aber besser, als sich unter dieses Joch zu begeben.

Grundsätzlich bin ich auch dafür, dass man eine angenommene Initiative umsetzen soll. Die "Verlierer" werden ja immer heulen, das gibt es bei jeder Initiative, dann müsste man quasi jede wiederholen...es sei denn, die Sache war extrem knapp und die Befürworter haben sich in der Zwischenzeit eines Besseren besinnt (ist ein Beispiel, gäll).


Das stimmt die Verlierer werden immer heulen. Wenn man aber dem Druck von Brüssel nachgibt und die Selbstbestimmung aufgibt (Direkte Demokratie aufgibt), so würde ich das nicht als eines besseren besinnen anschauen. Wie ich aber sagte, wenn die Mehrheit wirklich nicht meh selber bestimmen will, so soll halt in Zukunft Brüssel entscheiden. Die Frage war ja wollen wir selber bestimmen und eine hauchdünne Mehrheit sagte ja, das wollen wir wieder. Das aber fast 50 % nicht mehr selber mitbestimmen möchte, das hingegen erstaunt schon sehr.

Warum will man das Diktat von Brüssel übernehmen, weil eben via Medien panische Angst verbreitet wird, wenn wir selber bestimmen, gehen wir unter. De Facto haben wir mit unseren Bundesräten eben schon die Selbstbestimmung verloren, nun kann man sagen, das ist kein Verrat an der Selbstbestimmung oder man kann sagen, das ist eine Landesverrat . Ich glaube verlieren werden wir nur, wenn eben Brüssel für uns alles bestimmt und wir eben nichts mehr dazu sagen können. Wenn Du gegen Diktatur bist Jeig, solltest Du wissen was für ein Privileg wir haben und was wir aufgeben, wenn wir nicht mehr mit bestimmen können.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Fr 13. Feb 2015, 20:04

kingschild hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
Solche Lektionen sind nicht notwendig, sie zeigen deine Absichten, die sind nicht gut.


Aufklärung ist immer gut jeig.


Das ist aber keine Aufklärung, sonder ein sinnloser, blö-der Seitenhieb. Damit willst du mich lächerlich hinstellen und das ist keine gute Absicht. :)) Du kannst mich gern korrigieren.

Natürlich waren nicht alle Deutschen pro-Hitler. Wieviele nicht? Bitz weniger als 50%? ;)

Ich frage mal anders: Wenn die Initiative nicht angenommen worden wäre, dann hätten die Schweizer Gebrauch gemacht von der direkten Demokratie. Oder??
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon kingschild » Sa 14. Feb 2015, 13:04

jeig hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
Solche Lektionen sind nicht notwendig, sie zeigen deine Absichten, die sind nicht gut.


Aufklärung ist immer gut jeig.


Das ist aber keine Aufklärung, sonder ein sinnloser, blö-der Seitenhieb. Damit willst du mich lächerlich hinstellen und das ist keine gute Absicht. :)) Du kannst mich gern korrigieren.

Natürlich waren nicht alle Deutschen pro-Hitler. Wieviele nicht? Bitz weniger als 50%? ;)

Ich frage mal anders: Wenn die Initiative nicht angenommen worden wäre, dann hätten die Schweizer Gebrauch gemacht von der direkten Demokratie. Oder??


Hallo jeig

Manchmal empfindet man etwas als Seitenhieb und es ist wirklich nur als Hinweis gedacht.

Ich weiss nicht wieviele in Deutschland mitmachten aber es waren sicher viele. Ich sehe einfach das in dieser Ditktatur eben plötztlich viele als Rechtens ansahen, den dummen Sprüchen eines Diktators zu folgen und das der Druck immer enorm ist, wenn man nicht auf Seiten der Diktatoren steht. Für mich sind die Knebelverträge der EU auch eine Art Diktatur und weniger Verträge unter Freunden, denn wenn es nicht um Macht ginge, würde man unsere Anliegen eben ernst nehmen. Das hat der Bundesrat und die EU uns damals versprochen und steht auch so in den Verträgen aber wir sehen wieviel man sich auf Ihr Wort verlassen kann. Gar nicht. Alles Manipulation des Volkes, damit das Volk spurt wie sie es gerne möchten.

Zu Deiner Frage kann ich sagen, wenn die Schweizer per Mehrheitswillen gesagt hätten, wir wollen nicht mehr mitbestimmen, dann ist das meines erachtens nicht eine gute Entscheidung aber man hätte eben diese Entscheid auch akzeptieren müssen. Wenn also in Zukunft die Scheizer genau das wollen, so finde ich das schade aber wenn wir tatsächlich wollen das Brüssel alles für uns bestimmt und wir alles automatisch von der EU übernehmen (Fremdbestimmt werden), dann können wir eben getrost, die Direkte Demokratie per Volksentscheid zu Grabe tragen.

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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Johelia » Sa 14. Feb 2015, 16:51

jeig hat geschrieben:Das ist nur ein Beispiel. Die Behörde übrigens, hat die nicht etwas mit dem Volkswillen zu tun?


Nein das hatt definitiv nichts mit Volkswillen zu tun, denn das Volk wurde in diesem Fall nie gefragt.

Das Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) System (Geschäft 06.063) wurde 1. Januar 2013 eingeführt und zwar als Resultat einer am 19. Dezember 2008 vom Parlament verabschiedete Änderung des Zivilgesetzbuches, welche 2006 vom Bundesrat per Botschaft ans Parlament gegeben wurde. Die Vorlage kam nie vors Volk.

In gutmütiger Meinung Menschen mit Schwierigkeiten, professioneller helfen zu können wurde das etwas veraltete Vormundschaftsrecht von 1912 angepasst. Welche Exzesse daraus entstehen würden wurde vom Parlament schlichtweg falsch eingeschätzt. Heute wissen wir, dass dabei die Gemeinden entmündigt und die Macht Staatsorganisationen übergeben wurde, welche definitiv kein Interesse an Masshaltigkeit haben. Es kam zu einer extremen Kostenexplosion und die Gemeinden welche die Zeche bezahlen müssen, können sich nicht wehren oder irgendetwas mitbestimmen.
Es herrschen Diktatorische Verhältnisse.

Was dabei Erarbeitung des Gesetztes leider nicht bedacht wurde, ist dass praktisch alle in solchen Behörden arbeitenden Personen aus dem G*Mschen Lager kommen und das System somit massloser Verschwendung anheimfällt (Carlos ist nur ein Beispiel des Excesse). Dadurch dass diese Behörden kaum kontrolliert werden können herrschst extreme Vetternwirtschaft auf dem Buckel des Volkes. Untereinander werden millionen Betrage in Auftrag gegeben.

Sogar der Bundesrat musste anerkennen, dass es so nicht geht und hat zwei parlamentarische Vorstösse (14.3776 und 14.3891) gutgeheissen und ist willens die Wirksamkeit dieser Gesetzesrevision zu evaluieren.

lg
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon jeig » Sa 14. Feb 2015, 19:35

Erst dachte ich, dir geht es nicht so gut. Nachdem ich aber das hier gelesen habe:

Johelia hat geschrieben:Es kam zu einer extremen Kostenexplosion und die Gemeinden welche die Zeche bezahlen müssen, können sich nicht wehren oder irgendetwas mitbestimmen.
Es herrschen Diktatorische Verhältnisse.

Was dabei Erarbeitung des Gesetztes leider nicht bedacht wurde, ist dass praktisch alle in solchen Behörden arbeitenden Personen aus dem G*Mschen Lager kommen und das System somit massloser Verschwendung anheimfällt (Carlos ist nur ein Beispiel des Excesse). Dadurch dass diese Behörden kaum kontrolliert werden können herrschst extreme Vetternwirtschaft auf dem Buckel des Volkes. Untereinander werden millionen Betrage in Auftrag gegeben.

Johel


...weiss ich, dass es dir nicht gut geht. Gute Besserung.

:comeon:
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Re: wahlen am 9.2.14

Beitragvon Johelia » So 15. Feb 2015, 10:32

jeig hat geschrieben:...weiss ich, dass es dir nicht gut geht. Gute Besserung.

:comeon:


:lol: :jump: :lol: der ist gut!!
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