Wo steht Amerika politisch?

Was so läuft in der Welt und was Sie dazu zu sagen haben

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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon Valentin » Do 10. Mai 2012, 16:05

Obama geht auf's Ganze und befürwortet offiziell die Homoehe. Das wird ihm vieeeele Stimmen kosten, nämlich die der zahlreichen Ewiggestrigen und Realitätsverweigerer. Bravo Obama! Damit hast du wohl deine Wiederwahl weggeschmissen, aber mal einen Pflock eingeschlagen.

Amerika kann sich im November nun entscheiden, ob es zu einer frömmelnden, heuchlerischen Nation werden oder endlich den gesellschaftlichen Realitäten ins Auge sehen will. Homosexualität ist genetisch und kein Lifestyle. Sehr viele Menschen sind homosexuell. Deal with it! :D Der vermeintlich frömmelnde (aber eigentlich nur dem Mammon dienende) Romney hat nun viel Munition, um Obama zu vernichten mit Hilfe der Frömmler. IMO sieht es nun schlecht aus für Obama.

Ich vergesse immer, dass das amerikanische Christentum Geld machen als "heilig" betrachtet, so gesehen kann man Romney nicht mal einen Vorwurf machen. Er geht ganz auf im amerikanischen christlichen Mainstream, der sehr stark calvinistisch geprägt ist. Obwohl er ja Mormone ist und eigentlich kein richtiger Christ, hihi... ;) Aber in Anbetracht der "Gottlosigkeit" von Obama wird das für den gläubigen Durchschnittsami wohl keine grosse Rolle spielen, denn Obama macht sich für die "Fags" und deren Rechte stark... Schliesslich wird das dazu führen, dass Romney gewinnt und Amerika es wohl ganz aufgeben wird, den Schein aufrecht zu halten, keine Plutokratie zu sein.

2011, im Jahr der gewaltigen Wirtschaftskrise, sind ein paar Amis trotzdem noch viel reicher geworden. Nämlich die Superreichen. Und das trotz dem "Sozialisten" Obama! :? Stellen wir uns schon mal auf ein neues feudalistisches Zeitalter ein. Und was bei den Amis passiert, schwappt ja gezwungenermassen nach ein paar Jahren zu uns rüber, über den grossen Teich. Die kommenden Herren haben genug devote Wasserträger unter dem einfachen Volk, also wird das auch bei uns ganz gut funktionieren.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon blakki » Do 10. Mai 2012, 17:44

Ich vergesse immer, dass das amerikanische Christentum Geld machen als "heilig" betrachtet, so gesehen kann man Romney nicht mal einen Vorwurf machen. Er geht ganz auf im amerikanischen christlichen Mainstream, der sehr stark calvinistisch geprägt ist. Obwohl er ja Mormone ist und eigentlich kein richtiger Christ, hihi... ;)


Das ist ein sehr interessanter Aspekt.

In Stuttgart bin ich schon öfters Mormonen über den Weg gelaufen, bei denen ist es ja Usus, dass man in jungen Jahren ins Ausland auf Mission geht.

Die Leute tragen so eine Art Uniform und sind sehr nett. Für mich ist es immer eine willkommene Gegeleheit, mein amerikaniches Englisch zu verfeinern und unterhalte mich auch gerne mit denen, wenn ich Zeit habe.

Die Religion kommt ansprechend und frisch rüber, ganz anders als die diversen Christen und Moslems, die vereinzelt Missionsstände in den Innenstädten aufbauen.

Ich habe mich natürlich auch in den mormonischen Glauben etwas eingelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es eine Religion ist, die ganz auf das amerikanische Weltbild zugeschnitten ist.

Ich stelle mir in deren Gottesdienst immer kreischende amerikaische Teenies vor und eine Horde Cheerleader, die den Prediger lautstark und optisch unterstützen (mit dem Phänomen Cheerleader kann ich nichts mit anfangen, da sind mir die Bunnies von Hefie lieber :mrgreen: :mrgreen: ).

Das war natürlich nicht erst gemeint (das mit den Bunnies schon).

Aber da die Amis ein anderes Toleranzverständnis haben, als wir, sehe ich die Chancen für Romney gar nicht mal so schlecht.

Natürlich liegt mir Obama eher, aber man darf nicht vergessen, dass Obama im Herzen Amerikaner ist und für den kommen zuerst die Staaten, dann eine Weile nichts und erst dann der Rest der Welt.

Für uns dürfte es letztendlich egal sein, wer da Präsident ist.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon linus » Do 10. Mai 2012, 17:45

Valentin hat geschrieben:Amerika kann sich im November nun entscheiden, ob es zu einer frömmelnden, heuchlerischen Nation werden oder endlich den gesellschaftlichen Realitäten ins Auge sehen will.

Ich weiß nicht, welche Kenntnisse Du über Amerika, speziell die "USAner", hast, wie oft Du dort gewesen bist oder wie gut Du die amerikanischen Menschen wirklich kenst. Doch etliche der Worte, die Du benutzt sind solche, mit denen man Vorurteile einbetoniert und Besserwissen zelebriert. Haben Deine Aussagen ihren Grund in einer tiefen Kenntnis des amerikanischen Volkes oder in den Aussagen Deiner Lieblingsmedien?

Wenn es wirklich Menschen geben sollte, die denken und handeln, wie Du schreibst, muss es einem Angst werden.

Hoffentlich vergessen sie nicht, Dich zu fragen, bevor sie weitere Entscheidungen treffen.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon imhotep » Do 10. Mai 2012, 18:09

Valentin hat geschrieben:Obama geht auf's Ganze und befürwortet offiziell die Homoehe. Das wird ihm vieeeele Stimmen kosten, nämlich die der zahlreichen Ewiggestrigen und Realitätsverweigerer.

Da hast du in den letzten 4 Jahren aber schlecht zugehört. Die "Ewiggestrigen" sind schon lange gegen Obama. Mit seinem "coming out" hat er lediglich bestätigt, was sowieso von ihm erwartet wurde. Es ist also nicht klar, wer hier in Massen das Lager wechseln soll.

Homosexualität ist genetisch und kein Lifestyle.

Der Marxismus glaubte, der Mensch sei ein unbeschriebenes Blatt und könne durch kulturelle Einflüsse und Erziehung beliebig geformt werden (ergo: Umerziehungslager). Der Nationalsozialismus glaubte das Gegenteil, nämlich dass der Mensch primär durch seine Abstammung determiniert sei und sich nicht fundamental verändern könne (ergo: Vernichtungslager). Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen und erschöpft sich nicht in einfältigen Phrasen wie "HS ist genetisch". Es ist zwar im Moment durch neue Diagnostik Mode, für alles und jedes das "verantwortliche" Gen zu suchen, aber die Belege dass dieses für HS existiert sind äusserst dünn gesät. Und irgendwann legt sich diese Mode dann wieder, und dann erklären wir uns vielleicht durch die Funktion einzelner Neuronen. Oder Programmierung durch Aliens.

Der vermeintlich frömmelnde (aber eigentlich nur dem Mammon dienende) Romney hat nun viel Munition, um Obama zu vernichten mit Hilfe der Frömmler. IMO sieht es nun schlecht aus für Obama.

Du missverstehst die USA ziemlich gründlich wenn du meinst, es gehe in diesem Wahlkampf in erster Linie um Religion. Man weiss zwar, dass Romney Mormone ist, aber er hat seinen Glauben zur strikten Privatsache erklärt, verbittet sich jede Diskussion darüber und begründet seine Meinung nicht mit seinem Glauben. Was daran jetzt "frömmelnd" ist, weisst nur du. Und von Obama weiss eigentlich auch jeder, der sich dafür interessiert dass er praktizierender Christ ist. Aber auch er macht es nicht zum Inhalt seiner Kampagne.

Zudem: Du willst als Schweizer (nehm ich an) jemandem vorwerfen, er diene hauptsächlich dem Mammon? Du hast Humor ...

Er geht ganz auf im amerikanischen christlichen Mainstream, der sehr stark calvinistisch geprägt ist.

Der christliche "Mainstream" der USA ist liberal.

denn Obama macht sich für die "Fags" und deren Rechte stark...

Obama hat in der Frage relativ wenig zu sagen, seine Unterstützung für same-sex marriage ist weitgehend symbolisch. Der wirkliche Kampf tobt in den Bundesstaaten und ihren Gerichtshöfen.

Stellen wir uns schon mal auf ein neues feudalistisches Zeitalter ein. Und was bei den Amis passiert, schwappt ja gezwungenermassen nach ein paar Jahren zu uns rüber, über den grossen Teich.

Wenn in ein paar Jahren der Unterschied zwischen den beiden Seiten des Teiches ist, dass die USA im Gegensatz zu Europa noch eine Wirtschaft hat, dann sind wir vielleicht froh wenn es ein bisschen schwappt, wie es nach dem WW2 schwappte.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon Valentin » Do 10. Mai 2012, 18:09

linus hat geschrieben:
Valentin hat geschrieben:Amerika kann sich im November nun entscheiden, ob es zu einer frömmelnden, heuchlerischen Nation werden oder endlich den gesellschaftlichen Realitäten ins Auge sehen will.

Ich weiß nicht, welche Kenntnisse Du über Amerika, speziell die "USAner", hast, wie oft Du dort gewesen bist oder wie gut Du die amerikanischen Menschen wirklich kenst. Doch etliche der Worte, die Du benutzt sind solche, mit denen man Vorurteile einbetoniert und Besserwissen zelebriert. Haben Deine Aussagen ihren Grund in einer tiefen Kenntnis des amerikanischen Volkes oder in den Aussagen Deiner Lieblingsmedien?

Wenn es wirklich Menschen geben sollte, die denken und handeln, wie Du schreibst, muss es einem Angst werden.

Hoffentlich vergessen sie nicht, Dich zu fragen, bevor sie weitere Entscheidungen treffen.


Dann solltest du besser Angst haben, denn es gibt mehr Klischeeamis (Rednecks), als dir lieb sein könnte. Was den "Durchschnittsami" ausmacht, werden wir anhand der Wahlresultate im nächsten November sehen.

(Ich weiss sehr wohl, dass man Tennesse oder Kentucky nicht mit New York verkgleichen kann, btw... Amerika ist ein grosses Land und unglaublich vielschichtig. Aber der amerikanische Süden und auch der rückständige bible belt ist gross und bevölkerungsreich. Ich war da und habe gesehen, dass viel mehr Klischees stimmen, als wir uns vorstellen können. Wenn sich Klischees als Realität entpuppen, ist das ziemlich ernüchternd.)
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon Valentin » Do 10. Mai 2012, 18:16

imhotep hat geschrieben:
Valentin hat geschrieben:Obama geht auf's Ganze und befürwortet offiziell die Homoehe. Das wird ihm vieeeele Stimmen kosten, nämlich die der zahlreichen Ewiggestrigen und Realitätsverweigerer.

Da hast du in den letzten 4 Jahren aber schlecht zugehört. Die "Ewiggestrigen" sind schon lange gegen Obama. Mit seinem "coming out" hat er lediglich bestätigt, was sowieso von ihm erwartet wurde. Es ist also nicht klar, wer hier in Massen das Lager wechseln soll.

Homosexualität ist genetisch und kein Lifestyle.

Der Marxismus glaubte, der Mensch sei ein unbeschriebenes Blatt und könne durch kulturelle Einflüsse und Erziehung beliebig geformt werden (ergo: Umerziehungslager). Der Nationalsozialismus glaubte das Gegenteil, nämlich dass der Mensch primär durch seine Abstammung determiniert sei und sich nicht fundamental verändern könne (ergo: Vernichtungslager). Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen und erschöpft sich nicht in einfältigen Phrasen wie "HS ist genetisch". Es ist zwar im Moment durch neue Diagnostik Mode, für alles und jedes das "verantwortliche" Gen zu suchen, aber die Belege dass dieses für HS existiert sind äusserst dünn gesät. Und irgendwann legt sich diese Mode dann wieder, und dann erklären wir uns vielleicht durch die Funktion einzelner Neuronen. Oder Programmierung durch Aliens.

Der vermeintlich frömmelnde (aber eigentlich nur dem Mammon dienende) Romney hat nun viel Munition, um Obama zu vernichten mit Hilfe der Frömmler. IMO sieht es nun schlecht aus für Obama.

Du missverstehst die USA ziemlich gründlich wenn du meinst, es gehe in diesem Wahlkampf in erster Linie um Religion. Man weiss zwar, dass Romney Mormone ist, aber er hat seinen Glauben zur strikten Privatsache erklärt, verbittet sich jede Diskussion darüber und begründet seine Meinung nicht mit seinem Glauben. Was daran jetzt "frömmelnd" ist, weisst nur du. Und von Obama weiss eigentlich auch jeder, der sich dafür interessiert dass er praktizierender Christ ist. Aber auch er macht es nicht zum Inhalt seiner Kampagne.

Zudem: Du willst als Schweizer (nehm ich an) jemandem vorwerfen, er diene hauptsächlich dem Mammon? Du hast Humor ...

Er geht ganz auf im amerikanischen christlichen Mainstream, der sehr stark calvinistisch geprägt ist.

Der christliche "Mainstream" der USA ist liberal.

denn Obama macht sich für die "Fags" und deren Rechte stark...

Obama hat in der Frage relativ wenig zu sagen, seine Unterstützung für same-sex marriage ist weitgehend symbolisch. Der wirkliche Kampf tobt in den Bundesstaaten und ihren Gerichtshöfen.

Stellen wir uns schon mal auf ein neues feudalistisches Zeitalter ein. Und was bei den Amis passiert, schwappt ja gezwungenermassen nach ein paar Jahren zu uns rüber, über den grossen Teich.

Wenn in ein paar Jahren der Unterschied zwischen den beiden Seiten des Teiches ist, dass die USA im Gegensatz zu Europa noch eine Wirtschaft hat, dann sind wir vielleicht froh wenn es ein bisschen schwappt, wie es nach dem WW2 schwappte.


Ach herrje... Deine Argumentation in Ehren, imothep, (einiges davon wäre einer Entgegnung wert und ist auch interessant) aber als du mir meine Nationalität zum Vorwurf gemacht hast, um meine Argumente zu entkräften, habe ich nicht mehr weiter gelesen. Um in der Begriffswelt der Amis zu bleiben: Du benutzt "50 Dollar Words", aber du sagst nichts Relevantes. Schade.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon linus » Do 10. Mai 2012, 18:24

Valentin hat geschrieben:Ich war da und habe gesehen...

Deinem Text kann man nur entnehmen, dass Du dabei die Augen fest zugekniffen haben musst. Es gibt zu viele Menschen, die "da waren und gesehen haben"

Ähnlich imhotep kann ich Dir nur sagen, dass Deine Worte den Eindruck erwecken, als seist Du weit davon entfernt, verstanden zu haben, worum es dort geht. Und wer Homosexualität als "genetisch bedingt" bezeichnet ist nur einer mehr, der dem (gender) mainstream auf den Leim gekrochen ist.

(Nebenbei: Solche "fullquotes" blähen den Text auf, dass man wie blöde blättern muss. Was soll der Unsinn?)
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon Valentin » Do 10. Mai 2012, 19:00

linus hat geschrieben:
Valentin hat geschrieben:Ich war da und habe gesehen...

Deinem Text kann man nur entnehmen, dass Du dabei die Augen fest zugekniffen haben musst. Es gibt zu viele Menschen, die "da waren und gesehen haben"

Ähnlich imhotep kann ich Dir nur sagen, dass Deine Worte den Eindruck erwecken, als seist Du weit davon entfernt, verstanden zu haben, worum es dort geht. Und wer Homosexualität als "genetisch bedingt" bezeichnet ist nur einer mehr, der dem (gender) mainstream auf den Leim gekrochen ist.

(Nebenbei: Solche "fullquotes" blähen den Text auf, dass man wie blöde blättern muss. Was soll der Unsinn?)


Gender maistream? :D Was für ein unsäglich doofer Ausdruck, der den homophoben Dogmatikern als Feigenblatt dient, zur Verteidigung ihrer "heiligen Schrift".

Du akzeptierst nicht, das Homosexualität genetisch ist. Du akzeptierst also nicht, dass wenn ein schwuler Mann einen nackten Männerkörper sieht, sich angeturnt fühlt, aber nicht, wenn er eine nackte Frau sieht. Er muss krank sein. Du akzeptierst auch nicht, dass wenn eine lesbische Frau einen nackten Frauenkörper sieht, sich angeturnt fühlt, aber einen nackten Männerkörper nicht erregend findet. Sie muss krank sein! Du akzeptierst nur, dass sich Weibchen von Männchen angesprochen fühlen und Männchen von Weibchen. Trotz aller Erkenntnisse der Wissenschaft. Und trotz millionenfachem Vorkommen von Homosexualität und zig millionen Homosexuellen.

Du magst es nur nicht, dass ich Homosexualität für etwas Natürliches halte, weil es in "deinem" Text, den du als Dogma auserkoren hast als ein "Greuel" bezeichnet wird. Und verpackst es in schönen Worten.

Ihr Homophoben könnt noch so scheinheilig argumentieren, Homosexualität existiert, sie darf existieren und es gibt keinen Grund, Homosexualität "heilen" zu müssen. Und "heilen" kann man Homosexualität so oder so nicht. Weil es keine "Krankheit" ist.

Deal with it. Lasst die Schwulen und Lesben in Ruhe und belästigt sie nicht mit euren "heiligen Texten". Ihr dürft Schwule und Lesben von mir aus ruhig für "pervers" oder was auch immer halten, das ist euer gutes Recht. Aber steht nicht ihrem Glück im Wege. Ihr habt immer das Gefühl, ihr hättet das Recht, da reinquatschen zu müssen. Woher nehmt ihr die Legitimation? Eure heiligen Texte sind keine Legitimation, nur so nebenbei gesagt.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon imhotep » Do 10. Mai 2012, 19:24

Valentin hat geschrieben:Amerika ist ein grosses Land und unglaublich vielschichtig.

Dann tu dir selber und uns den Gefallen, und argumentiere entsprechend. Die Grütze dazu ist offensichtlich vorhanden. ;)

PS: Bitte, bitte beim Thema USA bleiben. Homosexualität kann man anderswo diskutieren, so man denn unbedingt muss.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon Valentin » Do 10. Mai 2012, 19:27

imhotep hat geschrieben:
Valentin hat geschrieben:Amerika ist ein grosses Land und unglaublich vielschichtig.

Dann tu dir selber und uns den Gefallen, und argumentiere entsprechend. Die Grütze dazu ist offensichtlich vorhanden. ;)


Wenn du zurücknimmst, dass ich als Schweizer nicht über geldgierige Säcke herziehen darf, weil das "ironisch" wäre, mach ich's vielleicht... ;)
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon imhotep » Do 10. Mai 2012, 19:32

Ich bin ebenfalls Schweizer und fühle mich diesem Ländchen verbunden. Aber ich bin mir bewusst, wieviel unserer Wirtschaft und unseres Wohlstandes das Produkt der Finanzindustrie ist. Direkt oder indirekt dient eben jeder Schweizer dem Mammon und macht sich unglaubwürdig, wenn er anderen ebendies ankreidet. Man darf natürlich schon, einfach nicht überheblich.

So, und damit steht jetzt hoffentlich nix mehr im Weg, dass du meinen obigen Post zuende liest und vernünftig beantwortest.
Zuletzt geändert von imhotep am Do 10. Mai 2012, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon linus » Do 10. Mai 2012, 19:34

Valentin hat geschrieben:Du akzeptierst nicht, das Homosexualität genetisch ist

Nein!
Valentin hat geschrieben:Du akzeptierst also nicht, dass wenn ein schwuler Mann einen nackten Männerkörper sieht, sich angeturnt fühlt, aber nicht, wenn er eine nackte Frau sieht. Er muss krank sein. Du akzeptierst auch nicht, dass wenn eine lesbische Frau einen nackten Frauenkörper sieht, sich angeturnt fühlt, aber einen nackten Männerkörper nicht erregend findet.

Du ziehst falsche Schlüsse und benutzt falsche Worte. Ich nehme zur Kenntnis. "Akzeptieren" bedeutet "billigen", da habe ich nicht zu "billigen". Ich halte es dennoch für falsch!
Valentin hat geschrieben:Du magst es nur nicht, dass ich Homosexualität für etwas Natürliches halte, weil es in "deinem" Text, den du als Dogma auserkoren hast als ein "Greuel" bezeichnet wird. Und verpackst es in schönen Worten.

Weder "mag" ich es, noch "mag" ich es nicht. Es ist mir schietegal!
Valentin hat geschrieben:Homosexualität existiert

Ich kenne niemanden, der das bestreitet.
Valentin hat geschrieben:Ihr habt immer das Gefühl, ihr hättet das Recht, da reinquatschen zu müssen.

Was glaubst Du, über mein Gefühl zu wissen?
Ich habe das Recht, meine Meinung zu äußern. Das nehme ich wahr. Meine Meinung ist, dass Homosexualität entgegen Gottes Schöpfungsordnung ist. Ob Dir das passt oder ob Dir das nicht passt steht für mich nicht zur Debatte. So wichtig bist Du wirklich nicht, dass ich danach fragen würde.

Also lass die Luft ab und komm' wieder runter.
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon jeig » Fr 11. Mai 2012, 12:04

Hallöö

Ich werfe mal das Video hier in die Runde :))

http://www.gay.net/video/2012/05/08/wat ... e-equality
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon blakki » Fr 11. Mai 2012, 12:59

jeig hat geschrieben:Hallöö

Ich werfe mal das Video hier in die Runde :))

http://www.gay.net/video/2012/05/08/wat ... e-equality


Okay, und was willst du damit aussagen?
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Re: Wo steht Amerika politisch?

Beitragvon doro » Fr 11. Mai 2012, 13:02

Hallo Leute

Ich bitte euch, euer Gespräch über Homosexualität auszulagern.

lg, doro - Admin
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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