Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

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Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

Beitragvon soleil » Mo 19. Jul 2004, 10:16


Vol. 9, Nr. 3, Art. 1 - The Nonmateriality of Matter




D I E N I C H T M A T E R I A L I T Ä T D E R M A T E R I E




R A J: Auf einigen früheren Zusammentreffen habe ich die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf die Fenster des Versammlungsraumes gelenkt und ich habe darauf hingewiesen, daß das Glas im Fenster, obwohl ihr denkt, es sei materiell und aus Silikon gemacht, nichts anderes ist, als ein Energiefeld in genau demselben Sinn, wie Science-Fiction Geschichten vom aktivieren eines Energiefeldes sprechen. Es ist ein absolut klares Vorhandensein eines Energiemusters mit genügend Festigkeit, um es in Form zu halten und wenn es dick genug ist, wird es nicht zerbrechen, wenn ihr euch dagegenlehnt.

Wenn ihr etwas eure Phantasie anwendet, ist es verhältnismäßig leicht, die Idee fallenzulassen, das Glas Materie ist und die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß es tatsächlich ein Energiefeld ist - ein Energiemuster mit genügend Festigkeit für ein erkennbares substanzielles Vorhandensein.

Diejenigen da drüben, die an dem Tisch mit der Glasplatte sitzen und deren Arme oder Hände darauf liegen, möchte ich bitten, die Aufmerksamkeit auf euren Kontakt damit zu richten, als wenn es ein Energiefeld wäre und nicht Materie. Und die anderen möchte ich bitten, sich vorzustellen, daß ihr ein Stück Glas berührt. Der Grund für diese Übung ist, euch die Gelegenheit zu geben, euch einen Begriff davon zu machen und zu erfassen, daß ihr eine ganz neue Erfahrung mit etwas machen könnt, was euch vertraut ist. Ihr könnt das Glas berühren, als ob es keinerlei physische Substanz hat und das es reine Energie ist. Es ist nichts Materielles daran!

Ihr könntet euch einen Science-Fiction Roman, der in der Zukunft spielt, vorstellen, wo jemand einen mentalen Raum vor sich nimmt und durch den Gebrauch seiner Gedanken ein Energiefeld, ähnlich wie Glas, schafft, welches vollkommen fest, volkommen klar wäre und das Gewicht eines Menschen tragen würde. Es ist möglich, dieses Kraftfeld als reine Energie zu erfassen. Nun, nochmals, ich möchte, daß ihr erkennt, daß das Glas im Fenster und das Glas im Tisch genau das ist.

Warum sage ich dies? Ich sage es, damit ihr vielleicht erkennt, daß eure festen Auffassungen von dem, was alles ist, nicht wahr sind – nicht absolut sind. Und Glas, als ein Energfiefeld ist ein einfaches Beispiel dafür ....... nicht die Idee, sondern die Tatsache, daß alles, was ihr denkt, nicht das ist, was ihr denkt und daß es einen radikalen anderen Weg gibt, dies zu erfahren (erleben).

Nun, ich habe einen Punkt, zu dem ich komme. Ihr berührt das Glas und es ist leicht für euch, die Aufmerksamkeit darauf zu richten, daß es vielleicht kein Glas ist, sondern daß es nur Energie in einem erkennbaren, unterscheidbaren Muster ist. Nun möchte ich gerne, daß ihr euch fragt, was denn nun das Glas berührt. Ist es Materie? Oder ist eure Hand, euer Arm oder euer Körper auch ein Energiemuster, das genügend Stabilität und Festigkeit hat, um erkennbar und fühlbar zu sein, aber welches kein bißchen Materie an sich hat?
Ich teile euch diese Dinge mit, damit ihr die Möglichkeit habt zu erwägen, daß eure Körper nicht organisch sind, nicht materiell sind sondern aus reiner Energie bestehend, die Äußerung dessen, was gleichfalls nicht materiell ist - des Bewußtseins Gottes, des Ursprungs, des Schöpfers.Und der Grund, warum er in einem erkennbaren Muster bleibt, ist wegen der Integrität, die er ausdrückt - und die Idee hat Integrität, weil Gott sie „denkt“, könnte man sagen.

Dies ist so wichtig, denn wenn euer Körper keine Materie ist, sinngemäß ohne Substanz, daß er reine Energie ist und die einzige Substanz, die er zu haben scheint ist, daß da eine Festigkeit der Idee ist, die im Bewußtsein Gottes gehalten wird, dann ist es offensichtlich, daß, wenn eine Verzerrung eures Körpers besteht - Krankheit, die Auswirkung eines Unfalles oder irgendetwas weniger, als vortreffliche Schönheit, die sich in jedem Teil eures Körpers ausdrückt - ihr nicht in diesem Zustand zu bleiben braucht! Der Grund dafür ist, daß nicht Gesetze der Materie ihn zusammenhalten, sondern die Integrität hinter der Idee, die Gott im Bewußtsein hat, die aussieht, wie jeder Einzelne von euch und aussieht wie das, was euch identifiziert, nämlich euer Körper.

Wenn euer Körper nicht materiell ist, so braucht ihr nicht auf Veränderung der Materie zu warten, gemäß dem Gesetz der Physik, denn das braucht Zeit. Sogar Dinge, von denen jeder glaubt, sie seien unmöglich, z.B. ein gekürztes oder amputiertes Gliedmaß, ein verletztes Auge mit vernarbtem Gewebe – was bedeutet, daß es nie mehr sehen kann – sind nicht unmöglich. Warum? Weil das Auge, das Gliedmaß, jeder Teil des Körpers immernoch im Bewußtsein Gottes gehalten wird als Gottes Idee. Er hat immernoch die Integrität des Ausdrucks Gottes und jede Manifestation Gottes, die weniger ist, als das, was ich beschrieben habe, hat nicht die Macht, die verzerrte Erscheinung aufrecht zu erhalten.

Heilung kann sofort geschehen, weil es keiner Zeit bedarf, um ein Energiemuster zu verändern. Seht ihr? Es ist nicht notwendig, darauf zu warten, daß Atome und Materie regenerativen Prozessen der Materie gehorchen, um zu einer Form der Vollkommenheit und Harmonie zu kommen, die das ausdrückt, was wirklich die Wahrheit über euch ist. Nochmals: Der Grund, warum es keine Zeit beanspruchen muß ist, daß nichts davon Materie ist und daß es keiner Kraft bedarf, um Energiemuster zu bewegen.

Nun, dies mag sich so anhören, als würdet ihr durch einen Katalog von Körperteilen blättern - ich glaube, ihr nennt sie Modemagazine - und suchtet euch ein Modell aus, das euch am besten gefällt und ändert eure Meinung über euren Körper und möchtet, daß er so aussieht.

Was ihr verstehen müßt ist, daß jede Deformierung, die ihr wahrnehmt, ein Resultat von genau diesem Prozess ist. Jede Dissonanz, jede Krankheit, jeden Schmerz nehmt ihr wahr, weil ihr einen Glauben, eine Meinung, ein Konzept über euren Körper angenommen habt, welches nicht mit der Idee vereinbar ist, die Gott hatte und in diesem Augenblick hat, die veranlaßt, daß ihr SEID!

So ist Heilung nicht das Resultat davon , daß ihr eine kreative Idee hattet, wie ihr aussehen möchtet. Es ist im Gegenteil das Aufgeben von Vorstellungen, wie ihr aussehen möchtet, wie ihr meint, aussehen zu müssen oder wie ihr glaubt, auszusehen, weil die dUmstände euch dazu gezwungen haben. Gebt diese auf und sagt: „Ich möchte gern die Idee Gottes erfahren (leben), welche überhaupt der Grund dafür ist, daß ich existiere und anwesend bin. Ich möchte es gern so erleben, wie Gott es für mich in diesem Aubenblick und in jedem Augenblick beabsichtigt. Ich gebe alle meine bewußten Rechtfertigungen auf, nicht vollkommen schön auszusehen und nicht die Manifestation perfekter Gesundheit und perfekter Symmetrie und vollkommener Harmonie zu sein. Ich lasse sie los und wende mich stattdessen Gottes ursprünlicher, gegenwärtiger Idee zu, die der Geist ist, der die Energie formt, die mich leben (erfahren) läßt“.

Ihr habt von der Verherrlichung Gottes gehört und ihr mögt denken, dies tut ihr, wenn ihr Ihm zu Ehren singt. Aber wißt ihr was? Wenn ihr willens seid, eine andere Einstellung zu eurem Körper zu haben¸wenn ihr willens seid, ihn anzuschauen und zu sagen: „Ich bin willens, meine Rechtfertigungen darüber, wie ich ihn im Moment erlebe, aufzugeben und ich wünsche, Gottes Absicht genau hier, wo mein Körper ist, zu erleben“, öffnet ihr die Tür für Gott, damit Er Seine Gegenwart leuchten läßt, weil ihr sie nicht mehr behindert. Und durch das Zulassen der Manifestation Seiner Gegenwart, ehrt ihr Gott, verherrlicht ihr Gott. Seht ihr?

Dies ist etwas Wunderbares, womit ihr alle heimgehen könnt. Ihr könnt nach Hause gehen und Gott verherrlichen, ohne übermäßig religiös oder spirituell zu werden. Ihr könnt Gott verherrlichen indem ihr sagt: „Ich möchte erfahren, was Gott mit Seiner Idee, die mein Dasein bewirkt, beabsichtigt. Und ich weiß, daß die Erfahrung der Vollkommenheit Seiner Idee keine Zeit benötigt, um sich zu manifestieren, weil hier keine Materie ist, die sich entsprechend der physikalischen Gesetze anpassen muß. Hier ist nur Energie - subtile, nicht greifbare Energie – die sich ohne Kraft und ohne Zeit bewegen kann“.

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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon soleil » Mo 19. Jul 2004, 10:16

Nun, ihr mögt die tun und bis ihr heute Abend zu Bett geht sagt ihr vielleicht: „Na toll, nichts ist passiert“. Aber ich sage euch, dies heißt nicht, daß ihr mit der „Materie, die sich dem Gesetz der Physik entsprechend anpassen muß“ , festsitzt. Es bedeutet, daß ihr einfach immernoch bis zu einem gewissen Grad die Rechtfertigungen darüber, warum es nicht schneller geschehen kann, energetisiert. Das ist in Ordnung. Versteht nur, warum dies so ist und dnn werdet ihr nicht entmutigt, indem ihr denkt, daß es wirklich Materie ist, die sich der Veränderung wegen dem Trägheitsmoment, der eine physikalische „Tatsache“ ist, entgegenstellt................ und bleibt beharrlich.

„Ja, diese Deformation oder dieses Problem hatte ich von Kindheit an“. „Alle meine Reaktionen meiner Umwelt gegenüber kamen mit meiner Geburt“. „Es ist so bestimmt, es ist so aktuell, daß es schwer sein wird, eine Veränderung zu sehen“. Seht ihr, wie ihr das Drehbuch mit euren eigenen Worten schreibt? Es ist nicht, weil ihr es dreißig, vierzig oder fünfzig Jahre so erfahren habt, sodern in dem Augenblick, in dem ihr seid, gebt ihr eine Definition oder ein Wort und entsagt euch so die Gelegenheit, die Veränderung des Energiemusters, das ihr euren Körper nennt, zu erfahren.

Ich sage euch daß, wenn ihr meditiert, wann immer ihr an einer Aktivität „teilnehmt“, die euch an einen Ort des Friedens bringt und wo ihr nicht denkt, fängt euer Körper sofort an, größere Harmonie, bessere Ordnung und größeren Zusammenhalt zu reflektieren, ganz einfach deshalb, weil ihr in dieser Zeit nicht bewußt eure Rechtfertigungen ausübt.

Also, das Glas, welches ihr berührt und womit ihr es berührt, ist Energie, Muster aus Energie. Und die Muster werden von dem Bewußtsein, das sie veranlaßt hat, geschaffen und erhalten. Und das Bewußtsein, welches sie veranlaßt hat, war Gott. Und darum muß das Muster so ungeteilt und untrennbar sein wie Das, was es geformt hat. Dann ist es nicht in der Lage, Konflikt, Disharmonie und Unreinheit auszudrücken.

Ich sage euch, wenn wir in diesem Augenblick Schluß machen würden und nur diesen einen Punkt - die Nichtmaterialität der Materie - diskutiert haben und ihr nach Hause gehen und mit diesem Gedanken spielen würdet und ihr einräumt, daß es wahr sein könnte, ein Prozess der Umwandlung für jeden Einzelnen von euch beginnen würde.

Tatsache ist daß, wenn ihr nach Hause geht und was ich gesagt habe ignoriert, es trotzdem durchsickern wird. Aber es mußte in Worte gefaßt werden, damit ihr es hören könnt und euch daran erinnert, denn es ist eine unrechtmäßige Aufbürdung für einen Sohn oder eine Tochter Gottes, Unvollkommenheit oder Disharmonie irgendeiner Art zu irgendeiner Zeit zu erfahren (erleben). Es ist besonders ungerecht, denn es gibt kein Gesetz und es gibt keine Materie, es gibt keine Substanz, die der Gegenwart der Ideen Gottes und ihrer Sichtbarmachung widerstehen könnte. Und so gibt es keinen Grund dafür, daß irgendeine Deformierung oder Krankheit eine einzige Sekunde länger anhält.

Ob ihr bereit seid, etwas anderes einzulassen, ist eine andere Sache, aber ich möchte, daß ihr wißt daß es nichts gibt - außer eurer Weigerung mehr zu erfahren - , was die sofortige Manifestation der Vollkommenheit in dem Augenblick, wo ihr es für euch geschehen laßt, behindern kann,

Nun, das Ego ist ein Bastard. Es ist immer unfreundlich. Ich habe das Wort „Bastard“ eigentlich nicht erniedrigend benutzt. Es hat keinen Vater, es hat keine Mutter, es hat keinen Ursprung. Aber das Ego wird zu euch sagen: „Ah, du meinst, all dieser Mist ist meine Schuld?“ „Du meinst, ich habe mir dies selbst geschaffen?“ „Du meinst die ganze Zeit, daß ich es war?“ Und es führt euch in einen Schuldkomplex - ein Schuldkomplex, der euch daran hindert, eure Fähigkeit anzuwenden, neugierig zu sein und zu sagen: „Ich möchte die Erfahrung dessen machen, was Gott durch seine Idee beabsichtigte, die aussieht wie mein Zeh, oder mein Knöchel, oder mein Knie, oder mein Bein, oder ich.“

Selbst wenn ihr euch nicht dafür schuldig fühlt, all dieses in der Vergangenheit selbst geschaffen zu haben und ihr diesen Augenblick mit einer ehrlichen Neugier angeht und das Aufgeben eurer Denkweisen und eurer Überzeugungen nicht schnell genug vor sich geht, kann das Ego sagen: „Nun, vielleicht trifft das für Raj zu, aber nicht für mich.“ Und es kann euch wieder von der Neugier abhalten, zu sagen: „Vielleicht bedeutet alles, was ich sehe nicht, was ich denke, das es ist.“

„Nun, ich kenne keinen, der das erfolgreich gemacht hat. Ja, ich habe von ein paar Sofortheilungen hier und da gehört aber das ist für mich nicht sinnvoll.“ Ihr werdet die Vergangenheit aufgeben müssen. Ihr werdet die früheren Erfahrungen loslassen müssen. Wie sonst könnt ihr aufwachen, wenn ihr nicht die Erfahrung loßlaßt, die das Wachsein nicht einschloß? Wenn ihr niemals die Erfahrung des Wachseins hattet, dann gebt besser die frühere Erfahrung als Maßstab für eure Zukunft auf. Seht ihr? Selbst wenn keiner in den letzten 2000 Jahren aufgestiegen ist. Auch wenn niemand sonst in den letzten 2000 Jahren auf diesem Planeten erwacht ist.

„Ich möchte die Bedeutung erfahren, die Gott beabsichtigte und in Seiner Idee beabsichtigt, deren Anwesenheit ich bin und deren Gegenwart mein Körper ist.“ Das ist euer Gebet. So öffnet ihr die Tür, um Gott zu verherrlichen. Und wenn ihr euch ständig daran erinnert, daß es nichts gibt, was die Fähigkeit hat, Gottes Sein zu blockieren - weil es keine Materie gibt - , werdet ihr in der Lage sein, die Rechtfertigungen zu reduzieren, warum Spontanheilung nicht geschehen kann. Und ihr werdet anfangen, allein durch euer Dasein Gott zu verherrlichen ohne ein einziges spirituelles Wort zu sagen.


FRAGE: In den letzten zwanzig Jahren habe ich meinen Körper wie Wellen von Energieteilchen oder Bewegungen erfahren und es fühlt sich an, als ob Energiefelder gegen meinen Körper drücken und es lenkt mich von meinem Frieden ab. Ich möchte gerne wissen, ob das, was ich wahrnehme, wo ich bin, damit zusammenhängt, wovon Du gesprochen hast?

ANTWORT: Nun, was du da ansprichst, ist das Erleben von , wie ich es nenne „Aufprall von Energie“, den man spürt, wenn man seinen Körper zur Abwehr benutzt.

Ihr alle existiert sozusagen in einem Meer von Energie, das ständig in Bewegung ist. Wenn man seinen Körper als Abwehr benutzt neigt er dazu, als dicht empfunden zu werden und anstatt frei durchzufließen, trifft das Meer von Energie und die Bewegung von Energie, in der man existiert, auf den Widerstand des Selbstschutzes, den du einbringst, und du fühlst es. Du fühlst es nicht mit der Freude und dem Frieden, die du hättest, wenn du verteidigungslos wärest, sondern du erlebst es wie einen „Aufprall“.

Es ist nicht so, daß du mit negativer Energie konfrontiert wirst. Nicht, daß du in einer Umgebung negativer Energie bist, wo dieses Erleben herrührt. Du bist in der unendlichen Gegenwart der einzigen Energie, die es gibt, nämlich der Energie des Geistes, welche die Regung (Handlung, Bewegung) Gottes ist und sie ist nicht polarisiert. Aber wenn einer von euch seinen Körper zur Verteidigung benutzt, als Selbstschutz, und er einen Widerstand zeigt, eine Dichte, dann wird die Energie des Geistes wahrgenommen, als ob Polarität vorhanden wäre - gute Energie / schlechte Energie. Und das scheint natürlich zu rechtfertigen, sich noch mehr zu verteidigen, was die Wahrnehmung von Polarität oder Aufprall erhöht. Was notwendig wäre ist die Bereitschaft, loszulassen, sich zu entspannen, damit die Schlitze der Jalousie geöffnet werden können, sodaß die Luft hereinströmen kann, ohne die Jalousie hin und her zu bewegen. Siehst du? Erhellt es die Sache für dich?

FRAGE: Ja, danke.

ANTWORT: Gern geschehen. Ich möchte nur noch sagen, daß ihr alle die stärkste Anwesenheit seid, wenn ihr nicht versucht, eine Anwesenheit zu sein.

Es gibt ein Sprichwort: „Des Menschen äußerste Grenze ist Gottes Gelegenheit.“ Wenn das Gefühl für euch selbst minimal ist, wird euer SELBSR maximal. Und euer SELBST ist nicht „ein“ selbst, wofür ihr verantwortlich seid. Es ist die Gegenwart (Anwesenheit) Gottes, wofür Gott verantwortlich ist. Und so ist es, wenn ihr euch als ein Ego oder selbstgemachte Anwesenheit am wenigsten zeigt, daß die Gegenwart Gottes, die da ist, wo ihr seid, zum Ausdruck kommt. Es ist, wen ihr - wie ich schon gesagt habe - ein Versager als Ego seid, daß der Christus, der ihr seid, automatisch anwesend ist. Wenn ihr am wenigsten Mühe darauf verwendet, etwas in der Welt zu sein, werdet ihr etwas Bedeutsames in der Welt werden. So einfach ist das.

Als wir in England waren, benutzte ich die Illustration eines viereckigen Stückes Vinyl, das in einen Holzrahmen gespannt war. Du kannst deine Faust in das Stück Vinyl stoßen und es wird seine Form verändern, um dem Druck nachzugeben, und du kannst die Finger und die Knöchel durch das Vinyl sehen. Ich erklärte, daß Heilung wie das Entfernen der Hand von dem Stück Vinyl ist. Das Vinyl würde sich in seinen ursprünglichen flachen Zustand zurückbewegen, nicht, weil du es von seiner verzerrten Form geheilt hast, sondern weil du selbst es nicht länger verformst. Seht ihr?

Wenn ihr versucht, jemand zu sein, seid ihr die Faust, die sich ihren Weg durch das „Energiefeld“ bahnt - wie das Stück Vinyl - und verursacht, daß es eine Form annimmt., die nicht seiner Natur entspricht. Und wenn ihr aufgebt zu versuchen, jemand zu sein, hört ihr auf, das Energiefeld zu verformen und ihr sagt: „Oh, ich habe eine Heilung. Was habe ich gemacht, damit das geschehen konnte?“ Nun, was ihr tatet war weniger, als ihr vorher getan habt. Seht ihr? Was ihr tatet war, daß ihr aufgehört habt, das zu tun, was eure Wahrnehmung der Gegenwart Gottes verzerrte, die euer Dasein begründet.

Es ist wichtig zu wissen, daß - so wie das Stück Vinyl die Absicht hat, flach und ohne Druck zu sein - euer Körper die Absicht hat, die Gegenwart eurer Individualität vollkommen (perfekt) zu identifizieren. Wenn ihr also aufhört, euren Körper zur Verteidigung zu benutzen, oder als Schild, um euch zu schützen, oder als Form mit genügend Gewicht, um eine ansehnliche Erscheinung in der Welt zu sein, die euch Sicherheit gibt - wenn ihr aufhört, euren Körper in diese Art zu benutzen, ist es wie das Entfernen der Faust von dem Vinyl und ihr werdet erleben, daß euer Körper seine Funktion vollkommen ausführt, das heißt, euch vollkommen zu identifizieren und was wiederum bedeutet, nichts anderes auszudrücken, als die Idee im Bewußtsein Gottes, die ihr seid.

Wenn ihr belehrt wurdet, daß Kontrolle die allmächtige, wichtige Sache im Leben ist, läßt dies den Gedanken, den ich ausdrücke, völlig verrückt erscheinen. Euch wurde gelehrt, daß ohne die Ausübung von Kontrolle Chaos das Resultat sein würde. Ich sage euch, daß Chaos das Resultat von Kontrolle ist, und die Kontrolle aufzugeben heißt, das die fundamentale Natur Gottes wieder in der Welt erscheinen wird. Es ist nicht riskant, denn so, wie das Vinyl flach sein will - vollkommen sein will -, wenn keine Kraft darauf ausgeübt wird, so auch euer Körper und eure Welt1


Mich interessieren Eure Gedanken dazu !
gruss, soleil

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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon Joggeli » Mo 19. Jul 2004, 11:17

Hallo soleil

Davon abgesehen, dass wohl nicht viele diesen langen, schwierigen Text lesen werden, fehlt hier klar die Quelle und der Autoren-Vermerk dazu. Oder bist du selber der Autor? Andernfalls müssten wir wohl den Rotstift ansetzen!

Mit freundlichem Gruss
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon Florian T » Mo 19. Jul 2004, 11:37

Hallo soleil,

ein netter Artikel, der ein Grundprinzip ganz nett aufgreift und zwar die Frage, was Materie eigentlich ist. man könnte eine wunderschöne Diskussion damit anfangen, wenn er nicht u.a. dieses enthalten würde:

"daß es keiner Kraft bedarf, um Energiemuster zu bewegen"

was basoluter ***** ist.

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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon soleil » Mo 19. Jul 2004, 14:18

Hoi Joggeli

Ich habe diesen Artikel beim Stöbern im Internet gefunden. Der Autor ist leider unbekannt.

Lieber Gruss, soleil
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon soleil » Mo 19. Jul 2004, 14:24

"daß es keiner Kraft bedarf, um Energiemuster zu bewegen"

was basoluter ***** ist.



Hi Florian

Eine Information (Wort,Gedanke,geistiges Bild, Vorstellung) lässt Kraft (bzw. Energie) entstehen. Oder nicht ?

Ist eine Information Kraft (im Sinne von materieller Energie?) Wohl kaum...

gruss, soleil
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon Florian T » Mo 19. Jul 2004, 16:24

Hallo soleil,

Energie entsteht nicht, Energie kann höchstens umgewandelt werden. Und versuch mal, ohne Energie (d.h. beim absoluten Nullpunkt) zu denken. Dürfte sehr schwer fallen.

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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon soleil » Mo 19. Jul 2004, 17:10

hmm...Gedanken sind immer da, selbst wenn ich schlafe, bin ich in Gedankenbildern (Träume)ohne irgendwelchen Energieaufwand.
Wenn ich jetzt einen Gedanken aus den Vielen nehme und mich mit ihm verbinde(dran glaube), wird er lebendig, d.h. mit Energie gefüllt. Das sind wenigstens meine Wahrnehmungen.

gruss, soleil
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon Florian T » Di 20. Jul 2004, 07:47

Hallo Soleil,

wie gesagt, versuch mal ohne Energie zu träumen. Was glaubst Du, was Du alles an Energie verbrennst, damit der Körper seine 36 Grad erzeugt, damit die denkenden Gehirnzellen Nährstoffe haben und was diese Zellen dann mit diesen Nährstoffen machen?

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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon Crom » Di 20. Jul 2004, 09:16

Ich denke mal, ihr redet von verschiedenen Energien.

Ich vermute Soleil ist beabsichtigt oder unbeabsichtigt in die Vorstellung einer spirituellen Energie abgerutscht.
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 2

Beitragvon soleil » Di 20. Jul 2004, 14:26

@ Florian: Denkende Gehirnzellen? Da lach´ ich mich krumm. :D Erzähl´ das mal einem Quantenphysiker! Ich sehe schon, dass es Dir nicht möglich ist, Dich von der stofflichen Ebene zu lösen und eine andere Sichtweise einzunehmen. Ich rede von Geist-Bildern, welche die Energie, von der DU die ganze Zeit sprichst, erst entstehen lassen. Diese Geist-bzw. Gedankenbilder oder Worte sind jenseits von Bewegung, aber sie lassen Bewegung(Energie) entstehen.


@Crom: Du hast es verstanden! :) Und ja...es war beabsichtigt und wohl überlegt. Schwierig ist es allerdings, diese inneren "Erkenntnisse" in Worte zu fassen. Eigentlich ist es gar nicht möglich.


Liebe Grüsse, soleil
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

Beitragvon Crom » Di 20. Jul 2004, 14:43

@Soleil:

Das könnte vielleicht daran liegen, dass diese spirituellen Energien (egal welche, es gibt tausende) bis jetzt reine Fiktion sind.
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

Beitragvon Astardia2 » Di 20. Jul 2004, 15:39

Hallo Solei,

Ich weis nicht woher Du den Text hast, aber er ist sehr
verwandt mit den Aussagen von Ramtha.

Ramtha selbst bezeihnet sich als Aufgestiegener in den Wolken wie auch der biblische Elias.

grüsse Astardia
Mein Herz gehört Jesus Christus und an seiner Seite kämpfe ich für Seine Worte und Taten und für den Vater den ER uns zeigte, der unser aller Vater ist
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

Beitragvon soleil » Mi 21. Jul 2004, 09:30

Hi Astardia

Wie ich weiter oben Joggeli mitgeteilt habe, bin ich "zufällig" auf diesen Text gestossen und habe leider keine Ahnung, wessen Geist er entspringt.

Einiges finde ich höchst interessant, aber anderes macht mich skeptisch. Zum Beispiel die Aussage: "Alles ist Liebe"
Dies ist falsch! :shock: :shock: :shock: Richtig wäre: Alles ist von der Liebe (Gott) abhängig, könnte ohne Liebe(Gott) gar nicht existieren.

Gestern Abend habe ich den Text nochmal eingehend studiert und bin zum Ergebnis gekommen, dass der Schreiber nur die halbe Wahrheit erkennt. Vermute mal, dieser ist ein Monismus (Alles ist eins)-Vertreter.

Subtile Verführer!

Liebe Grüsse, soleil
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Re: Die Nichtmaterialität der Materie - Teil 1

Beitragvon Ratio » Mo 2. Aug 2004, 13:19

Ich rede von Geist-Bildern, welche die Energie, von der DU die ganze Zeit sprichst, erst entstehen lassen. Diese Geist-bzw. Gedankenbilder oder Worte sind jenseits von Bewegung, aber sie lassen Bewegung(Energie) entstehen.


Eine reine Vermutung, die emotional entstanden ist!
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