Der Mensch ist ein Tier

Moderator: bigbird

Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Yasha » Fr 2. Jul 2004, 15:37

Original von Seraph
Hallo Yasha,

Da bin ich ganz Deiner Meinung.

Bedauerlicherweise sind wir Menschen gerade dabei Tiere auszurotten die Inteligenter sind als wir.

Der großteil der Meeresbiologen ist sich sicher, dass Wale und Riesenmulusken inteligenter sind als Menschen.

Bei der Ausrottung dieser Tiere sind wir Menschen tatsächlich schon ziemlich weit vorrangekommen.

Wir können nur hoffen das Japan und Norwegen endlich mit dem Walfang aufhören.

Gruß
Seraph


Oh, dass einige Meeressäuger intelligenter sein sollen als Menschen habe ich auch schon gehört. Nur haben die nicht den Körperbau als dass sie uns gefährlich werden könnten, sie können z.B. aufgrund ihres Körperbaus nichts "schaffen" wie wir mit unseren Händen.

Ihre Ausrottung ist wohl eher der Überfischung der Meere zuzuschreiben, und dass z.B. Wale als Delikatesse gelten.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Fr 2. Jul 2004, 18:24

Selbst durch primitive Züchtungsverfahren bzw. Kreuzungsverfahren ist es theoretisch möglich aus jedem X-beliebigem Tier ein ein Geschöpf weiterzuzüchten das jedem Menschen überlegen währe.


Solange dies nicht gemacht wurde, ist es nicht bewiesen.

Es ist einfach immer wieder toll, wie von den Evo-Freaks immer wieder gerne alles mögliche als bewiesen dargestellt wird, nur weil viele dran glauben und es theoretisch so sein müsste..... Das alles auf Regeln basiert die u.U. ab einem gewissen Grad nicht mehr zutreffen müssen wird dabei einfach vergessen.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Fr 2. Jul 2004, 21:28

Solange niemand die Evolutionstheorie wiederleben kann, muss man davon ausgehen, dass es Theoretisch möglich ist jedes X-beliebige Tier eine Übermenschliche Inteligenz anzüchten kann.

Da ich mich dem Studium wegen auch ein wenig mit den Möglichkeiten der Biohybridtechnologie beschäftige gibt es sogar noch etliche weitere möglichkeiten der Erschaffung von Leben mit übermenschlicher Inteligenz.

z.B.: Keimbahnmodifikation, Computer mit neuronalem Kern(aus Nervenzellen), Quantenrechner und Keimzellrekombination.

Aber ich halte es dennoch nicht für sinnvoll darüber zu streiten.

Wichtig ist nur, dass alle Geschöpfe gleichermaßen Angst, Freude und Schmerz empfinden können.

Ich bin der Ansicht dass wir Menschen endlich den Hochmut gegenüber unseren Mitgeschöpgen vergessen sollten.

Es ist besser unsere Mitgeschöpfe mit zuviel als zu wenig Respekt und Liebe zu behandeln.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Fr 2. Jul 2004, 22:09

muss man davon ausgehen, dass es Theoretisch möglich ist jedes X-beliebige Tier eine Übermenschliche Inteligenz anzüchten kann.


..ich muss nur sterben. Noch Fragen? Keine, gut.


.
.
.
.
.
..

..
..







Ich sag dir jetzt mal was ich denke;

Wir haben ein Hirn,
-wir denken damit wie wir überleben, Instinkt
-wir denken aber auch noch vieles anderes

Ein Tier hat auch ein Hirn, es denkt,
-wie es damit überlebt, Instinkt

Eine Maschine hat kein Hirn. Aber es funktioniert auch.

Von aussen sieht das Hirn des Menschen dem Hirn des Tieres sehr ähnlich (mal abgesehen davon das das Kleinhirn bei den meisten Tieren - was auch auf meine Theorie hinweist - proportional viel grösser ist)

Du hast sicher viel studiert und gelernt, und ich könnte sicher einiges von dir lernen, ich kann es nur nicht haben, wenn man 1000 Sachen gelernt hat, die ersten 100 für einem selbstverständlich werden und man als Folge davon das auf einmal als total bewiesen ansieht.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Sa 3. Jul 2004, 10:33

Hallo Flash,

Ich versuche es stehts zu vermeiden irgendwelche Dogmen, egal ob nun religiöse oder gesellschaftliche oder wissenschaftliche für selbstverständlich anzusehen.

Es mag ja durchaus sein, dass Morgen oder Übermorgen irgenein Evolutionsbiologe beweist, dass es nicht möglich ist nichtmenschliches Leben mit übermenschlicher Inteligenz zu züchten. Aber so lange das nicht der Fall ist muss man sich an den bisherigen Kentnissstand halten und nach dem gibt es keinen Grund warum es nicht möglich sein sollte.

Man kann die Nukleotidbasensequenzen der DNS beliebig zerlegen und wieder zusammensetzen, es gibt keine Kombination die Grundsätzlich nicht möglich ist. Die Grenzen sind nur rein technischer Natur.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich möchte mich nicht als Besserwisser aufspielen oder Dir Dein Weltbild kaputt machen.
Ich will nur darauf hinweisen, dass wir Menschen nur deswegen uns alles mögliche ausgedachthaben was uns scheinbar von unseren Mitgeschöpfen abgrenzt um keine Rücksicht auf sie nehmen zu brauchen.

Z.B. die Behauptung, dass Menschen immer rein logisch denken würden währen Tiere mehr nach Instinkt (rein Emotional) handeln würden.
In wahrheit handeln zwar wir Menschen zwar schon logischer aber eben auch nicht immer. Und Tiere handel auch nicht immer rein Emotional sondern denken auch hin und wieder über Probleme nach -nicht in Worten sondern als Vorstellung - bevor sie handeln.

Das hat nichts mit Religion zu tun. Es geht nur darum wie wir wirklich verantwortungsvoll mit unseren Mitgeschöpfen umgehen ohne sie zu Gegenständen zu degradieren.

Gruß
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Sa 3. Jul 2004, 14:14

Feiner Beitrag. Ich denke das lassen wir einfach mal so stehen.

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon rejo » So 4. Jul 2004, 20:00

@alle

Gestern Nacht gab es im NDR eine Sendung zum Thema Kannibalismus, in der unter anderem von einem Huhn berichtet wurde, das offenbar sehr intelligent sein muss.
Die "braven" Hühner auf dem Bismarckarchipel graben ihre Eier mindestens 1 Meter tief in die heiße Vukanasche ein, so tief jedenfalls, dass die Eier wie in einem Brutschrank ausgebrütet werden. Sie brauchen nur abzuwarten, bis ihr Nachwuchs ausschlüpft.
Ist das nun ein Zeichen von Intelligenz oder "reiner Zufall"?
Normalerweise sind Vögel so programmiert, dass sie ihre Eier selbst ausbrüten.

Gruss

Rejo

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon raphael » Mo 5. Jul 2004, 16:14

tis is what i believe:

Pflanze: Körper
Tier: Körper + Seele (Empfindungen, Charakter)
Mensch: Körper + Seele + Geist (verbindung zu Gott, ermöglichnug der philosophischen Denkweise)

My opinion
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Jack » Mo 5. Jul 2004, 16:26

Original von raphael
tis is what i believe:

Pflanze: Körper
Tier: Körper + Seele (Empfindungen, Charakter)
Mensch: Körper + Seele + Geist (verbindung zu Gott, ermöglichnug der philosophischen Denkweise)

My opinion


das finde ich eine sehr schöne interpretation.

@rejo: Intelligenz sagt noch nichts über das "Bewusstsein" der Tiere aus. Es gibt Tiere die bringen noch viel erstaunlichere Sachen zustande als ein paar Eier zu vergraben. Es ist einfach die optimale Anpassung an die Umstände.
Höhere Primatenarten sind zum Beispiel in der Lage, sich selber in einem Spiegelbild zu erkennen. Hier fängt mE die nächste Stufe der Intelligenz an: das Bewusstsein um sich selbst. Die Übergange sind zT auch fliessend, bei niedrigen Lebensformen lässt sich manchmal auch nicht genau feststellen ob es nun Tiere oder Pflanzen sind oder irgendwo dazwischen liegen (Korallen usw).

PS. was hatte dieses Huhn denn mit Kannibalismus zu tun?? :?
"Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohung hoffen, sind wir wirklich ein armseliger Haufen."
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon rejo » Mo 5. Jul 2004, 17:04

Original von Jack
Original von raphael
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Pflanze: Körper
Tier: Körper + Seele (Empfindungen, Charakter)
Mensch: Körper + Seele + Geist (verbindung zu Gott, ermöglichnug der philosophischen Denkweise)

My opinion


das finde ich eine sehr schöne interpretation.

@rejo: Intelligenz sagt noch nichts über das "Bewusstsein" der Tiere aus. Es gibt Tiere die bringen noch viel erstaunlichere Sachen zustande als ein paar Eier zu vergraben. Es ist einfach die optimale Anpassung an die Umstände.
Höhere Primatenarten sind zum Beispiel in der Lage, sich selber in einem Spiegelbild zu erkennen. Hier fängt mE die nächste Stufe der Intelligenz an: das Bewusstsein um sich selbst. Die Übergange sind zT auch fliessend, bei niedrigen Lebensformen lässt sich manchmal auch nicht genau feststellen ob es nun Tiere oder Pflanzen sind oder irgendwo dazwischen liegen (Korallen usw).

PS. was hatte dieses Huhn denn mit Kannibalismus zu tun?? :?


Zur schönen Interpretation möchte ich dagegen halten, dass es oft mit der philosophischen Denkweise nicht weit her ist. Sie gründet sich auf Parametern, die wir nicht alle kennen oder ausreichend verifiziert haben.Trotzdem wird es verkauft wie das Gelbe vom Ei. Ich wäre deshalb etwas vorsichtiger mit solchen positivistischen Einstellungen zur philosophischen Erkenntnisfähigkeit des Menschen.

Adam und Eva sind aus dem Paradies herausgeflogen - nicht weil sie irgendwelche irdischen Gelüste hatten - sondern weil sie sich einbildeten, sie könnten sein wie Gott.

Hühner neigen unter bestimmten Umweltbedingungen leicht zu Kannibalismus. :D

Gruss

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