Der Mensch ist ein Tier

Moderator: bigbird

Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Di 25. Mai 2004, 12:04

Diese Message fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf, und ich glaube es sind immer mehr Leute der Meinung,
-- na zu was führt das;

-es wird völlig legitim sich vollkommen seinen Trieben hinzuwerfen
-der Konflikt zwischen Vegetariern und Fleischessern wird grösser
-Egoismus wird Salonfähig

Folge; das pure Chaos, da der Mensch nicht/nicht mehr für ein Leben als Tier konzipiert ist.

Hat auch viel mit der Evolutionstheorie zu tun (ein Witz, aber darauf geh ich vielleicht noch später ein)

Was haltet ihr davon?

Man muss sich auch mal überlegen was das für einem persönlich bedeuten würde!!!! Das man auf einmal das gleiche ist wie das Würmchen das man grad zertritt, .. oder das das Würmchen die Welt genau gleich sieht wie wir....
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Crom » Di 25. Mai 2004, 12:51

Naja das wirft die Frage auf, in wieweit sich der Mensch eigentlich vom Tier unterscheidet.
Diesem Problem kann man sich natürlich auf verschiedenste Weise nähern.
Biologisch gesehen z.B. ist der Mensch ja nicht viel mehr als ein Affe.

Im Grunde gibt es für mich einen grossen Unterschied:

Der Mensch besitzt das Bewusstsein über sich selbst und seine Umwelt. Gepaart mit einem ausreichend leistungsfähigen Gehirn ist der Mensch als einziges Lebenwesen in der Lage, seine Welt künstlich an sich anzupassen und sich umgekehrt selbst künstlich anzupassen.



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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Pumi » Di 25. Mai 2004, 13:24

Original von Crom
Naja das wirft die Frage auf, in wieweit sich der Mensch eigentlich vom Tier unterscheidet.

Na ja, ich kenne kein Tier, das Gedanken wie
"SPRENGT DAS STRASSENVERKEHRSAMT!!!!!
... aber holt vorher die Frauen raus...."
zu denken in der Lage ist... :roll:
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon stuermerschreck » Di 25. Mai 2004, 13:33

Original von Pumi
Original von Crom
Naja das wirft die Frage auf, in wieweit sich der Mensch eigentlich vom Tier unterscheidet.

Na ja, ich kenne kein Tier, das Gedanken wie
"SPRENGT DAS STRASSENVERKEHRSAMT!!!!!
... aber holt vorher die Frauen raus...."
zu denken in der Lage ist... :roll:


*gg*
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Di 25. Mai 2004, 13:38

:D :D :D :D :D

Das Problem ist, wir sehen nicht in die Hirne der Tiere! Wir wissen nicht was die Ameise denkt! Ihr Ameisenhaufen kommt ihr wahrscheinlich so vor, wie uns unsere Städte!!!! Es ist auch jeder Ameisenhaufen anders!!! Wenn sie miteiander sprechen hören wir das nicht! Sie hören uns nicht da wir ja z.Bsp. auch nicht hören wenn ein Meteorit auf nem anderen Planeten einschlägt. Unsere Bedürfnisse und unser Verhalten ist doch eigentlich genau auf dem gleichen Muster basierend wie bei den Tieren.

Es geht hier nicht darum Unterschiede zwischen Mensch und Tier festzustellen, sondern zu beweisen das wir kein Tier sind!!!

@Pumi; du verzeihst wenn ich meine Signatur ändere, ich hatte das echt gerade jetzt vor, ich überlegte es mir dir zuliebe stehen zu lassen, aber na ja, jeder muss sein Weg gehen....
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Salzstreuer » Di 25. Mai 2004, 13:41

gibt es eigentlich Tiere, die sich selber zerstören, so Mäuse, die eigene Mausfallen basteln oder so?

Nicht?

Dann beleidigt doch die Tiere bitte nicht und vergleicht sie nicht mit dem Menschen :D

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wo der Glaube gegen die Vernunft verteidigt werden musste,
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Di 25. Mai 2004, 13:43

Natürlich gabs einzelne Wölfe die andere konkurrierende Rudel bis zum Tode bekämpft haben. Vereinzelt, aber es kam vor das da einzelne Tiere umkamen.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon prim_ass » Di 25. Mai 2004, 13:47

Mal einen bissigen Kommentar zum Thema:

Tiere kennen ja keine Tierrechte, nur das Recht des Stärkeren.

Wenn also jemand behauptet, Menschen seien nur Tiere, warum denn der Ruf nach Menschen- und Bürgerrechte?

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Pumi » Di 25. Mai 2004, 13:51

Original von Flash
Unsere Bedürfnisse und unser Verhalten ist doch eigentlich genau auf dem gleichen Muster basierend wie bei den Tieren.
Deine Bedürfnisse und dein Verhalten!
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Di 25. Mai 2004, 14:06

Original von Pumi
Original von Flash
Unsere Bedürfnisse und unser Verhalten ist doch eigentlich genau auf dem gleichen Muster basierend wie bei den Tieren.
Deine Bedürfnisse und dein Verhalten!
:D ha :D ha :D ha :D ha :D ha

das stützte sich eigentlich mehr auf allgemeine Erkenntnisse als pers. Erfahrungen....
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Crom » Di 25. Mai 2004, 14:24

@Flash:

Naja, um zu beweisen, dass der Mensch ein/kein Tier ist müssen wir ja mal definieren, wo überhaupt der Unterschied ist.

Und Gewalt aus "niederen" Beweggründen gibt es in der Tierwelt überall da, wo in Gruppen gelebt wird. Das ist kein Patent der Menschen.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon J.Tanya » Di 25. Mai 2004, 14:48


Der Mensch ist schon wie ein Tier.

Wir essen, wir jagen (nach Geld)
wir pflanzen (uns fort, manche in einem Ford) :D

wir verteidigen unser Land, Haus, Rechte...

wir schlafen, etc. körperliche reinigungen ...

So weit so tierisch.


Doch der Mensch stellt sich als einziger die Frage nach dem Sinn des Lebens.
nach dem Höchsten Ziel.
Leben nach dem Tod?
Gott?
Paradies?

in den Veden heisst es, dass nur der Mensch die Möglichkeit hat, sich damit zu befassen und sich endgültig durch die richtigen Konsequenzen davon befreien kann.

Es ist also ein hohes Glück, Mensch zu sein.
Doch man sollte dann auch noch Mensch sein.
Und das ist man nur, wenn man sich mit den Höheren Fragen des Lebens befasst.

Alles andere (niedere) machen die Tiere auch (Sex.essen arbeiten..etc)

Die Tiere habens sogar noch besser in dieser Hinsicht.
Hunde haben soviel Sex mit verschiedenen Partnern wie sie grad lust haben, können täglich sich den Bauch mit Fleisch vollstopfen....

Die heutige Gesellschaft ist schon längst eine sich ständig perfektionisierende Tiergesellschaft.
Denn es geht eigentlich nur um das:
Wie können wir besser mehr öfters geniessen? Alle anstrengungen laufen auf Tierische Befriedigungen heraus.

Zeitungen, Medien
Schulen, Uni, Fachhochschulen
Politik, Wirtschaft
Unterhaltung, Kultur

es geht immer nur um tierische Befriedigung.

Es geht kaum um die Wesentlichen Themen des Lebens.
Das wird weitgehenst ignoriert.

So leben die meisten Menschen ein Tierleben und somit am wahren Ziel des Lebens vorbei. Eine grosse Chance verschwendet und verschwindet...
Eigentlich eine weltweite Tragödie.
We are all beloved children of the all-attractive Supreme Person. And most importantly for us, we don´t have to struggle to attract His love. He loves us more than anyone else and is waiting in our own hearts for us to turn to Him and return His love.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon sterngucker » Mi 26. Mai 2004, 00:20

Original von Crom
Naja das wirft die Frage auf, in wieweit sich der Mensch eigentlich vom Tier unterscheidet.
Diesem Problem kann man sich natürlich auf verschiedenste Weise nähern.
Biologisch gesehen z.B. ist der Mensch ja nicht viel mehr als ein Affe.



naja.. das sagt nichts aus.

Das Erbgut von Mensch und Maus ist offenbar fast identisch. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, nach dem Vergleich des Maus-Chromosoms 16 mit dem menschlichen Chromosom 21. Rund 98 Prozent der Gene entsprechen sich, so die Wissenschaftler. Das Ergebnis lasse sich auf das gesamte Genom hochrechnen. Die Forscher analysierten insgesamt 731 Mausgene auf dem Erbgutträger. Für fast alle fanden sie einen Doppelgänger im menschlichen Genom. Nur 14 der 731 Gene hatte keine Entsprechung. Dass der genetische Unterschied zwischen Mäusen und Menschen so gering ist, hat bislang niemand vermutet. Mäuse könnten demnach bei der Suche nach Krankheitsgenen eine noch viel größere Rolle spielen.

(Quelle: [url=http://www.3sat.de/3sat.php?[URL]http://www.3sat.de/nano/news/33412/[/url]]http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/33412/[/url])

damit wir alle wissen von was wir reden hier ein bild von einer maus:

Bild


Da ein foto von einem menschen (hab halt kein besseres gefunden ;)):

Bild

soviel zu den genen... und nochmals zur erinnerung ...98 prozent!


liebe grüsse


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Und all sein Tun ist Treue"

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Revoluter » Mi 26. Mai 2004, 05:05

@Tanja:

Soll ich mich wegen meines vorangegangen Nick´s: ´Mensch´ nun persönlich betroffen fühlen?

Ok, nähme man mal an, ich würde das machen, dann müsste ich dazu diese Antworten abgeben:

1. Als Tier könnte ich nicht schreiben.
2. Wäre ich ein Tier hätte ich kein Jobproblem.
3. Würde ich bellen, hätte ich nicht´s mehr zu motzen.
4. Würde ich vom Tier abstammen, dann möchte ich mich gerne zurückentwickeln.
5. Wäre ich ein Tier, dann wäre ich frei.
6. Wäre ich eine Krähe, dann würde ich den Leuten die Köpfe zerhacken.
7. Wäre ich ein Fuchs, wäre ich Blitzgescheit.
8. Wäre ich Ein Affe, dann gäbe man mir Bananen.
9. Wäre ich ein Rhinozeros entspräche dies ungefähr meinem Charakter.
10. Ich bin Tierlieb, weil ich kein Tier bin.
11. Wenn schon würde ich sagen: Der Mensch ist eine Maschine.

Doch weswegen Maschine? Nun, eine Maschine muss geflickt werden, in den Service gebracht werden, jemand muss die Maschine bedienen und man kann mit einer Maschine sehr gutes, aber auch sehr schlechtes oder mittelmässiges anstellen. Und nicht jeder kann eine Maschine perfekt beherrschen. Also ich sehe viel mehr Parallelen zwischen einer Maschine, egal welche und einem Menschen als in den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Parallelen zwischen Tier und Mensch, zumindest Verhaltenstechnisch sehe ich da mehr Parallelen.

Speziell Lapouge vertrat die Vorstellung, dass es zu einem universalen Rassenkampf kommen werde, in dem sich die hochwertigen weissen Langschädler durchsetzen würden.


Zu obigem Zitat:
"Womit wir wieder beim hitlerischen Rassenhass wären, der durch verschiedenste Sekten als von Gott kommende Wahrheit gelehrt wird!"

Also wenn ich einen Club gründen würde, dann würden die ´Weissen´ nicht reingelassen, schon nur, dass der ´Weisse Mensch´ sich als etwas besseres hält, als alle anderen, ist für mich Grund genug, die ´Weissen´ aus allem auszuschliessen! Die ´Weissen´ inklusive mich selbst, haben meiner Meinung nach, vor Gott am wenigsten zu melden, die machen nämlich auch den grössten Mist von allen!

Also wenn der Mensch ein Tier ist und ich behaupte darüber hinaus zu melden, er wäre eine Maschine, dann ist derart gesehen, der ´Weisse´ ein Mutant. Wenn einer automatisch mein Feind ist, dann jeder weisse Mensch.

Weil welche Gesichtsfarbe tragen diejenigen, die am Krieg mitmachen oder ihn nicht verhindern?
"WEISS"!

Der Herr sagte mir, ich soll Euch dazu sagen:

"´Eventuell würde ich bei den Bleichgesichtern, die über einen Rotstich im Gesicht verfügen, weil sie für die Liebe kämpfen, noch ein Auge zudrücken!´ -> Das ging mich persönlich an.

Das ist für alle ->

Die meisten Weissen haben ihren Lohn schon gehabt, und die Wenigsten haben einen verdient.

Wer aber von Euch Weissen sich dem Geringsten erbarmt und ihm auf meinen Weg hilft, der wird Gross heissen im Himmel.

Und wer auch nur einen Einzigen der Geringsten unter Euch
zu mir geführt hat, den werde ich mit meinen Schätzen überhäufen."
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon drucker » Mi 26. Mai 2004, 07:27

Doch der Mensch stellt sich als einziger die Frage nach dem Sinn des Lebens.


Warum stellt sich man genau diese Frage?

Revoluter: Du siehst das ein bischen zu modern! Versetz dich mal in die zeitlose Welt, der Mensch, wie er handelt denkt fühlt. Die Bedingungen sind gleich wie welches der Tieren. Wie "J.Tanya" schon erwänt hat, sind wir genau gleich wie die Tiere, ausser diese oben benannte Frage...


grüsschen drucker...
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Crom » Mi 26. Mai 2004, 07:40

@sterngucker:

Man muss ja nicht nur die Gene betrachten.

Menschen und Affen haben z.B. ein sehr ähnlichen Körperbau. Es gibt bei beiden ein soziales Verhalten. Sogar manche stressbedingte Verhaltensstörung ist gleich. Lässt man einen Affen aufrecht gehen und nimmt ihm das Fell, so fällt der Unterschied zum Menschen nicht sehr gross aus.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Revoluter » Mi 26. Mai 2004, 07:57

@Drucker

Ja, in dem Fall musst Du Recht haben.
Gut, nähme man an, Du hättest Recht. :D
Dann stellt sich die Frage:
"Was können wir Tiere daran verbessern, den
Menschen ähnlicher zu werden?
Oder wäre es gar besser, das Tier als menschliches Vorbild
anstelle des Menschen zu nehmen?"

Also ich bin heute auf jeden Fall wieder mal tierisch guter Laune.

8-)
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon drucker » Mi 26. Mai 2004, 09:05

Original von Revoluter
Dann stellt sich die Frage:
"Was können wir Tiere daran verbessern, den
Menschen ähnlicher zu werden?...


Ich hab nicht gesagt, das wir Tiere sind und nicht Menschen, sonst würden wir hir nicht schreiben und uns vergewissern, sondern nur leben ;)

Original von Revoluter
...Oder wäre es gar besser, das Tier als menschliches Vorbild
anstelle des Menschen zu nehmen?"


uiuiuiui, mich nicht falsch verstehen!!!
Man könnte die Tier schon als Vorbild nehmen, vorallem das Zusammenleben und Unweltfreundlichkeit betrifft. Aber dessen Art zu kopieren ist eine Nachahmung, denn ein Ameisenvolk lebt ganz anderst als ein Wofsrudel! Und so auch die Menschen!
Versteh mich nicht falsch, denn meinens Wissens nach, ist diese Ansicht ne Waage und muss stehts balongsieren! Denn ohne Tiere können wir nicht leben und nicht wenn alle/alles gleich währe bzw. wir würden uns wie Tiere verhalten *gg*

So und um es noch eifacher zu erklären, ich bin gut im verdrehen *gg*,
Jede Tierart lebt seine Philosophi, wie wir. Weil aber bei jedem eine andere Philosophi ist, leben wir nicht zusammen, desswegen unterscheiden wir zu allen anderen Lebewesen :D , doch die Umständen sind bei allen gleich ;)

Original von Revoluter
Also ich bin heute auf jeden Fall wieder mal tierisch guter Laune.


gönn ich dir von Herzen!!!

em bist du nachgekommen, was ich meinte? :D :roll: :D

druckerli wünscht allen Grüsse...
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon drucker » Mi 26. Mai 2004, 09:09

PS:
ich verneine aber nicht, dass ein Affe morgen eine menschliche Philosophi leben kann ;)
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Revoluter » Mi 26. Mai 2004, 09:22

@Drucker:

Möchte trotzdem gerne von Dir wissen, welches Tier Du bestimmen kannst, anhand wessen wir Menschen ein gutes Vorbild nehmen könnten?

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon drucker » Mi 26. Mai 2004, 09:39

Original von Revoluter
Möchte trotzdem gerne von Dir wissen, welches Tier Du bestimmen kannst, anhand wessen wir Menschen ein gutes Vorbild nehmen könnten?


Ortnung:
Ameisen haben eine sehr gute Ortnung, welches wir aber nicht erreichen können.

Erholen:
Faultiere können da so richtig zurück lähnen :D

Nahrung:
Alle Tiere sind so harmonyert, so dass sich eine ganz Geniale Nahrungskette bildet. Welches wir aber noch nicht so im Griff haben, denn wir züchten! Man sagt ja schon zum Mensch, er ist ein sammler und jäger ;)

Harmony:
Die Harmony der Welt, Natur, Tieren, Pflanzen ist so genial, dass sie ohne uns (Menschen) reiblos funktioniert. Diese Harmony anzupassen in gewissener Art und Weise, währe nicht mal so dumm ;), aber nicht falsch verstehen extrem an der Natur anzupassen wäre nicht unsere Philosophi ;)

Ich sehe das wie:
Mein Koleg geht gerne Velo fahren und ich spiele gerne Diabolo, aber essen trinken und das Verlangen nach bewegen ist bei uns beiden gleich :))

em Revoluter:
Was würdest du deinem Kind agen, wenn es dich fragt: "Warum ist das Tier im Käfig?"

gruss und stuss drucker... :D
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon masterofdisaster » Fr 28. Mai 2004, 16:28

Ich bin an misanthropischen Tagen durchaus der Meinung, daß Tiere im Gegensatz zum Menschen das weitaus geringere Übel sind.

Ein Zitat vom ollen Goethe:

" ... ein wenig besser tät er leben
hättst Du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben.
Er nennts Vernunft und brauchts allein
nur tierischer als jedes Tier zu sein."

Kein Tier brachte jemals die Existenz dieses Planeten in Gefahr. Kein Tier hat innerhalb der eigenen Art solche exzessiven, überflüssigen Grausamkeiten zustandegebracht wie der Mensch. Zitat von meinem Professor: "Das intraspezifische Umbringen hat nur der Mensch zu Vollendung gebracht." Kein Tier vermehrt sich hyperexponentiell und übervölkert den ganzen Globus und richtet ihn zugrunde, ohne zwischendurch die Population zur Erholung konrolliert zusammenbrechenzulassen.

Eingangsatz: "Der Mensch ist ein Tier." Ich sage:"Schön wär´s!"

LG, der Frosch.
"Wenn Du denkst tiefer geht´s nicht mehr,
kommt einer mit der Schaufel her."

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Pumi » Fr 28. Mai 2004, 17:27

Original von masterofdisaster
Kein Tier brachte jemals die Existenz dieses Planeten in Gefahr.

Der Mensch wird dies -auch bei noch so großer Anstrengung- auch nicht schaffen! Das einzige, was er tatsächlich in Gefahr bringt, ist seine eigene Existenz, (eventuell noch Teile des Ökosystems) aber niemals die Existenz des Planeten.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon WeißesLicht » Sa 29. Mai 2004, 07:39

Hallo

natürlich ist der Mensch ein Tier, genauer ein Säugetier.
Ich kann auch nicht sehen, dass das abwertend für den Menschen wäre, wie es mir in manchen der Beiträge gesehen zu werden scheint.
Wenn uns bewusst würde, dass wir nicht entscheidend mehr wert sind als Tiere, dann würden wir eventuell etwas anders mit der Schöpfung umgehen.
Nebenbei bemerkt:
Der Mensch ist das einzige Tier, das seine Tötungshemmung verloren hat. Ein gesundes Tier tötet nur, wenn es in seiner Existenz bedroht ist.

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon masterofdisaster » Sa 29. Mai 2004, 20:03

Original von WeißesLicht

Der Mensch ist das einzige Tier, das seine Tötungshemmung verloren hat. Ein gesundes Tier tötet nur, wenn es in seiner Existenz bedroht ist.



Man könnte fast schon sagen, der Mensch ist eine entartete Spezies, die sich leider einbildet, die Krone der Schöpfung zu sein :( . Ich finde, daß wir Menschen wirklich keinen Grund zur Überheblichkeit haben, ganz im Gegenteil.

Jemand hatte gesagt, daß der Mensch es nicht schaffen wird, den Planeten zu zerstören. Im Kalten Krieg waren wir so weit aufgerüstet, daß wir uns 50 mal hätten umbringen können ("Overkill";).

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon WeißesLicht » Sa 29. Mai 2004, 21:07

Hallo

zur Auflockerung mal einen Witz:

Trifft die Erde einen anderen Planeten. Fragt der Planet "Na, wie geht´s?". ANtwortet die Erde "Nicht besonders gut, ich bin krank." Fragt der Planet: "Was hast du den?" Antwortet die Erde "Menschen", entgegnet der andere Planet. "Ach, das ist halb so schlimm. DAs vergeht wieder!"

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon sterngucker » Sa 29. Mai 2004, 21:28

Original von Crom
@sterngucker:

Man muss ja nicht nur die Gene betrachten.

Menschen und Affen haben z.B. ein sehr ähnlichen Körperbau. Es gibt bei beiden ein soziales Verhalten. Sogar manche stressbedingte Verhaltensstörung ist gleich. Lässt man einen Affen aufrecht gehen und nimmt ihm das Fell, so fällt der Unterschied zum Menschen nicht sehr gross aus.



genau das gleiche sagte man bei den genen auch, bis man herausfand, dass es dann doch nicht so nah ist wie man glaubte.


liebe grüsse

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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » So 30. Mai 2004, 08:49

das seine Tötungshemmung verloren hat


ne, ne, bei MIR zumindest, kann ich diese Hemmung durchaus noch erkennen!!!! Die Hemmung ist da!!! Nur können wir sie vielleicht mit dem Verstand überdecken wenn wir der Meinung sind wir müssten jetzt jemanden umlegen. Ist dazu ein Tier auch imstande?

Bedenken wir vielleicht auch nochmal das Thema Wolf der den Leitwolf eines anderen Rudels umgebracht hätt, ist genau das gleiche Machtstreben wie wir auch an den Tag legen, .. vorallem früher als die Welt noch weniger definitiv verteilt war. Bleibt die Frage, weshalb ist der Wolf nicht von der Machtgier übermannt worden, hat ne heftige Bombe entwickelt und alle anderen Rudel ausgelöscht? Weil er zuwenig Intelligenz dazu hat?!? Okay, ist wohl auf sein kleineres Hirn zurückzuführen, aber als Fazit wärs doch möglich das er die genau gleiche Seele hat wie wir!!!
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon rejo » Mo 31. Mai 2004, 22:37

Hallo WL,

Original von WeißesLicht
Hallo

natürlich ist der Mensch ein Tier, genauer ein Säugetier.
Ich kann auch nicht sehen, dass das abwertend für den Menschen wäre, wie es mir in manchen der Beiträge gesehen zu werden scheint.
Wenn uns bewusst würde, dass wir nicht entscheidend mehr wert sind als Tiere, dann würden wir eventuell etwas anders mit der Schöpfung umgehen.
Nebenbei bemerkt:
Der Mensch ist das einzige Tier, das seine Tötungshemmung verloren hat. Ein gesundes Tier tötet nur, wenn es in seiner Existenz bedroht ist.

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Das ist nur wegen des großen Gehirns möglich. Da passt ´ne Menge Schrott rein!

Gruß

Rejo
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon drucker » Di 1. Jun 2004, 10:05

Ein gesundes Tier tötet nur, wenn es in seiner Existenz bedroht ist.

...sich selber bedroht fühlt!
Ein Tier kann nicht die Existenz beschützen, selbst wenn es wollte, es wüsste nicht mal die Anzahl der Tiere seiner Sorte. Ein Tier verteidigt sich wie ein Mensch, wird es bedroht, wehrt/flieht es.

Nur der Mensch sieht seine Existenz und das Tier darunter :roll: , sonst hätten die Tiere schon lange ne Revolution durchgeführt :D :D :shock: wobei ja Mensch, Tier gar nicht mal soweit auseinander wäre...
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Sturmkrähe » Di 1. Jun 2004, 10:14

Der grösste Unterschied zwischen Mensch und normalen Tieren ist im Grunde, dass der Mensch die Umwelt nach seinen Wünschen und Umständen anpasst.
Ein Tier hingegen passt sich selber der Umwelt an.

Im Grunde ist aber auch der Mensch nichts anderes als ein Tier, und sollte immerhin mit ein wenig mehr Respekt der Natur "gegenübertreten".


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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Sa 19. Jun 2004, 14:06

Evolutionsbiologisch gesehen sind wir Menschen tatsächlich nichts weiter als eine Tierart unter vielen weiteren Tierarten.
Um genau zu sein eine Affenart die zu den Primaten zählt und nahe mit Schimpansen und Bonobos verwand ist.
Noch genauer: Die Vorfahren unserer Vorfahren, unserer Vorfahren, unserer Vorfahren, unserer Vorfahren ..... usw. stammen von der selben Primatenart ab wie Schimpansen und Bonobos.

Es macht im Grunde genommen auch keinen Sinn, neben Microben, Planzen, Tieren und Pilzen eine „Sonderkategorie: Mensch“ zu führen.

Rein logisch betrachtet ist daher die Bezeichnung: „Mensch und Tier“ absoluter Nonsens.
Es müsste eigentlich "Menschen und andere Tiere" heißen. Oder "Menschen und nichtmenschliche Geschöpfe".

Im Bereich der Zoologie (und auch Biotechnologie) spricht man deshalb auch häufig von: „nicht menschlichen Primaten“ wenn Gorillas, Schimpansen, Oranutans und Bonobos gemeint sind.

Auch in der Heiligen Schrift ist nie von "Menschen und Tieren" die Rede.
Da es im antiken hebräisch und arameischen noch keinen Begriff für: „nichtmenschliche Geschöpfe“ gab.

In der Heiligen Schrift findet man häufig den Ausdruck: Geschöpfe mit vier Beinen, oder Geschöpfe des Wasser usw.

Natürlich findet man in heutigen Übersetzungen gelegentlich den Ausdruck Tiere. Aber das ist nichts weiter als die Wortinterpretation des Übersetzer und nicht der wahre Wortlaut der Bibel.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Yasha » Sa 19. Jun 2004, 22:23


Wow, der Mensch ist nahe mit den Bonobos verwandt? Gegen die Verwandschaft hab ich nix, die Viecher haben nämlich ne ganz witzige Art Rangordnung zu klären, Konflikte zu lösen etc *gg* ;)
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Sturmkrähe » Sa 19. Jun 2004, 22:30

Frauenpower bei den Bonobos ;)
Warscheinlich gerade deswegen, ist diese Affenart viel friedlicher als etwa die Schimpansen. Interessant.

Es zeigt sich in unserer heutigen Gesellschaft deutlich, dass in jeder Frau ein Bonobos stecken kann. :)

Man sieht am Beispiel der Bonobos, dass man Frauen in die Regierung stecken sollte, genau!
Die Welt könnte viel friedlicher werden - und das sage ich als Angehöriger des "starken" Geschlechtes.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Sa 26. Jun 2004, 11:59

Dies dürfte alles klären;
Ein Tier (v. althochdeutsch: tior atmendes Wesen) ist

1. ein i.d.R mit Sinnesorganen ausgestattetes Lebewesen, das seine Energie nicht durch Photosynthese gewinnt, sondern sich von anderen tierischen oder pflanzlichen Organismen ernährt und Sauerstoff zur Atmung benötigt. Die meisten Tiere sind ortsbeweglich.
Biologisch-funktional gesehen kann man auch den Menschen als Tier betrachten. Die Verhaltensforschung hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere sich komplizierter Verhaltensmuster und gewisser Zeichensysteme bedienen (Tiersprache). Auch zu abstraktem Denken zeigen sich einige Tierarten in Ansätzen fähig.
Das Tier ist jedoch anders als der Mensch nicht in der Lage, Kulturen hervorzubringen. Zum Mensch-Tier-Verhältnis siehe auch Philosophische Anthropologie.


Quelle; http://www.lexikon-online.info/q/Biologie

Also in Tat und Wahrheit sehen auch die Wissenschafter noch n´Unterschied.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Fr 2. Jul 2004, 12:10

Original von Flash
Das Tier ist jedoch anders als der Mensch nicht in der Lage, Kulturen hervorzubringen.


Kommt darauf an was man unter Kultur versteht. Wenn man sich so einige Exemplare der Spezies Mensch ansieht dann muss man wohl den Begriff: Kultur sehr weit fassen damit nicht ein großteil der Menschheit somit wieder als Tier gilt.

Ich halte von solchen Haarspaltereien allerdings recht wenig.

Rein logisch betrachtet könnte man jeden X-beliebigen Affen zu einem Tier weiterzüchten das jedem Menschen weit überlegen währe.

Während es andererseits auch schon genügend Exemplare der Menschlichen Spezies gibt, die unter Beweis stellen, dass es durchaus Menschen gibt die weniger Kultur als Affen besitzen.

Man sollte es besser dabei belassen, dass auch wir Menschen zur Kathegorie der Tiere zählen.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Flash » Fr 2. Jul 2004, 14:03

Rein logisch betrachtet könnte man jeden X-beliebigen Affen zu einem Tier weiterzüchten das jedem Menschen weit überlegen währe.


Glaub ich nicht. Ein Affe ist dem Menschen weit unterlegen. Er hat etwas Aehnlichkeit mit dem Körperbau des Menschen, aber es käme auch niemand auf die Idee, ein Nashorn sei das gleiche wie ein Pferd nur weil es auch auf vier Beinen steht.

Wenn man sagt, der Mensch ist fähig Kulturen hervorzubringen, heisst das noch lange nicht das es jeder auch macht, ... das heisst auch nicht das ein einzelner Mensch dazu fähig ist. Aber schau dir doch mal die Ameisenhaufen an, .. seit Jahrtausenden genau gleich, .. schau dir die Städte der Menschen an, ... jedes Jahrhundert anders. Das Tier ist eine Mischung aus Mensch und Maschine.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Yasha » Fr 2. Jul 2004, 14:45

Original von Flash
Rein logisch betrachtet könnte man jeden X-beliebigen Affen zu einem Tier weiterzüchten das jedem Menschen weit überlegen währe.


Glaub ich nicht. Ein Affe ist dem Menschen weit unterlegen. Er hat etwas Aehnlichkeit mit dem Körperbau des Menschen, aber es käme auch niemand auf die Idee, ein Nashorn sei das gleiche wie ein Pferd nur weil es auch auf vier Beinen steht.

Wenn man sagt, der Mensch ist fähig Kulturen hervorzubringen, heisst das noch lange nicht das es jeder auch macht, ... das heisst auch nicht das ein einzelner Mensch dazu fähig ist. Aber schau dir doch mal die Ameisenhaufen an, .. seit Jahrtausenden genau gleich, .. schau dir die Städte der Menschen an, ... jedes Jahrhundert anders. Das Tier ist eine Mischung aus Mensch und Maschine.


Schimpansenbabies sind bis zum Alter von 3 Jahren intelligenter als Menschenbabies. Dann bleibt der Affe stehen und der Mensch entwickelt sich weiter.

Aber ich sehe in diesem Indiz durchaus die Möglichkeit dass Tiere geben könnte, die dem Menschen überlegen sind... wobei ich kaum glaube dass der Mensch das zulässt. Unsere Spezies ist von sehr ängstlicher Natur, ich denke dass jedes Leben, dass uns übertrumpfen könnte ausgerottet wird falls man es entdeckt...
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Fr 2. Jul 2004, 14:53

Original von Flash
Rein logisch betrachtet könnte man jeden X-beliebigen Affen zu einem Tier weiterzüchten das jedem Menschen weit überlegen währe.


Glaub ich nicht. Ein Affe ist dem Menschen weit unterlegen. Er hat etwas Aehnlichkeit mit dem Körperbau des Menschen, aber es käme auch niemand auf die Idee, ein Nashorn sei das gleiche wie ein Pferd nur weil es auch auf vier Beinen steht.

Wenn man sagt, der Mensch ist fähig Kulturen hervorzubringen, heisst das noch lange nicht das es jeder auch macht, ... das heisst auch nicht das ein einzelner Mensch dazu fähig ist. Aber schau dir doch mal die Ameisenhaufen an, .. seit Jahrtausenden genau gleich, .. schau dir die Städte der Menschen an, ... jedes Jahrhundert anders. Das Tier ist eine Mischung aus Mensch und Maschine.


Selbst durch primitive Züchtungsverfahren bzw. Kreuzungsverfahren ist es theoretisch möglich aus jedem X-beliebigem Tier ein ein Geschöpf weiterzuzüchten das jedem Menschen überlegen währe.

Es kommt nur darauf an wie lange man das Züchtungsverfahren betreiben würde.

Bei Schimpansen währe es möglicherweise nach weniger als hundert Generationen möglich.

Was die These betrift dass Menschen eine Mischung aus Mensch und Maschiene sein sollen. Bin ich der Meinung dass es gennerell nicht ratsam ist irgendwelche mittelalterlichen Vorstellungen auszugraben.

Man kann auch Menschen als eine Art:"biologische Maschie" definieren. Aber welchen Sinn sollte das machen?

Ich bin der Ansicht, dass die mittelalterliche Vorstellung von Tieren als Maschienen nur dazu dienen sollte Tiere als Gebrauchsgegenstand abzuwerten um das eigene Gewissen zu beruhigen.

Dieser Vorstellung nach glaubte man dass nur Menschen zu empfindungen fähig währen. - Aus heutiger Sicht ist das absolut undenkbar. -

Heutzutage weis jedes Kind dass jedes Tier gleichermaßen wie wir Menschen: Angst, Schmerz und Freude empfindet.

Warum sollte Gott auch Geschöpfe erschaffen die Empfindungen nur vortäuschen, die wir dann ignorieren sollten? Das macht doch keinen Sinn.
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Re: Der Mensch ist ein Tier

Beitragvon Seraph » Fr 2. Jul 2004, 14:58

Original von Yasha

Schimpansenbabies sind bis zum Alter von 3 Jahren intelligenter als Menschenbabies. Dann bleibt der Affe stehen und der Mensch entwickelt sich weiter.

Aber ich sehe in diesem Indiz durchaus die Möglichkeit dass Tiere geben könnte, die dem Menschen überlegen sind... wobei ich kaum glaube dass der Mensch das zulässt. Unsere Spezies ist von sehr ängstlicher Natur, ich denke dass jedes Leben, dass uns übertrumpfen könnte ausgerottet wird falls man es entdeckt...


Hallo Yasha,

Da bin ich ganz Deiner Meinung.

Bedauerlicherweise sind wir Menschen gerade dabei Tiere auszurotten die Inteligenter sind als wir.

Der großteil der Meeresbiologen ist sich sicher, dass Wale und Riesenmulusken inteligenter sind als Menschen.

Bei der Ausrottung dieser Tiere sind wir Menschen tatsächlich schon ziemlich weit vorrangekommen.

Wir können nur hoffen das Japan und Norwegen endlich mit dem Walfang aufhören.

Gruß
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