Gottverbundenheit

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Gottverbundenheit

Beitragvon soleil » So 7. Sep 2003, 14:23

Liebe Forumler :)

Jesus sagte (laut Bibel), dass wir in Verbindung mit Gott dieselben Taten wie er und noch grössere vollbringen könnten.

Ist dies wörtlich oder symbolisch zu verstehen? Wenn er es wörtlich gemeint hat, könnte es sein, dass ich noch nie einen echten Christen, also einen gottverbundenen Menschen kennengelernt habe.

Denn, wer von Euch kann auf dem Wasser gehen, Wasser in Wein verwandeln, Nahrung vermehren(Fische,Brote),Naturgewalten besänftigen, sämtliche Gebrechen und Krankheiten heilen und sich vorübergehend unsichtbar machen oder sich an einen andern Ort teleportieren?? Dies alles wären dann laut Jesus "kleine Dinge". Doch was meinte er mit "noch grössere Dinge"??


Lieber Gruss, soleil
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon Joggeli » So 7. Sep 2003, 15:46

Hallo soleil

Könntest du bitte noch die angesprochene Bibelstelle posten?

Gruss
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon soleil » So 7. Sep 2003, 16:55

Hallo Joggeli

Ich habe keine Lust, die ganze Bibel zu durchforsten.
Vielleicht könntest Du oder ein anderer Christ die Stelle suchen. Ich wäre Euch dankbar! Wäre ein echter Dienst am Nächsten.(Gottesdienst)

Lieber Gruss
soleil
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon shemesh » So 7. Sep 2003, 17:13

Hallo Soleil,
ich tue es für dich. :D
Johannes 14:12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Gruss!
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon soleil » So 7. Sep 2003, 17:17

Hallo shemesh :)

Danke Dir!! Ich wollte es gerade selbst tun. Ich habe vorhin die Bibel aufgeschlagen und siehe da...da war der Vers. Hmm..ein kleines Wunder oder Zufall ? ;)


Lieber Gruss :))
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mögliche Interpretation

Beitragvon shemesh » So 7. Sep 2003, 17:34

So und nun zur möglichen Interpretation:
Was war die Intention Jesu?
Seelen zu retten!
Matthäus 18:11 Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu erretten.
Jesus hat nur wenige Menschen gerettet, bzw. retten können.
Nach seiner Himmelfahrt wurden alleine zu Pfingsten 3000 Seelen durch die Predigt des Petrus der Gemeinde zugeführt. Ob dazu auch Frauen gezählt wurden, weiss ich nicht.
Und die Aposteln waren die Gründer der Gemeinde Jesu, die nach kurzer Zeit den ganzen Erdkreis aufgewiegelt haben.
Da die Errettung eines Menschen zum Glauben an Jesus Christus ein wesentlich größeres Wunder darstellt, als über Wasser zu gehen, nehme ich an, dass er es so gemeint hat.
Die Menschen beurteilen immer nur das Äußere und sie wollen Wunder sehen. Dabei ist das größte Wunder zwar auch sichtbar, aber nicht so spektakulär. Die Engel und die Dämonen jedenfalls sehen es sehr wohl.
Und ich bin davon überzeugt, dass auch ein Christ sehr schnell einen Christen erkennt, auch wenn er ihn nur ansieht.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ein Theologe würde vielleicht noch auf gegenwärtigere Bezüge schließen. Wieviele Blinde werden heute wieder sehend, wieviele bekommen ein "neues" Gehör und wieviele ein neues "Leben"? Sei es durch Wiederbelebung oder durch Organspende. Die Medizin ist ja auch ein Geschenk Gottes.
Vielleicht regelt Jesus da auch so einiges im Himmel.
Wer weiss?
Gruß!
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon Scardanelli » So 7. Sep 2003, 18:42

Hallo soleil,
„Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, ...“ Wer sagte denn, dass er an Jesus glaubt und welchen Effekt hat dies? Wer Werke tut, der ist in diesen Werken offensichtlich; seine Werke sprechen für ihn und so können ihn alle in seinen Werken erkennen. Woran erkennt man den, der sagt, er glaube an Jesus? Man erkennt ihn an ganz bestimmten Werken und so lässt sich der Satz auch umstellen. Derjenige, der die Werke tut, die Jesus getan hat, der glaubt an ihn.

Warum diejenigen, die an Jesus glauben, noch größere Werke tun, als Jesus selbst, liegt daran, dass Jesus nicht mehr im Leben der Menschen ist und nur wer unter den Mensch ist, hat die Möglichkeit tätig zu sein.
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Wolfi » Mo 8. Sep 2003, 04:59

@shemesh :
So und nun zur möglichen Interpretation:
Was war die Intention Jesu?
Seelen zu retten!

Da muss ich mich doch wieder mal wundern. Erst wird den Menschen durch den christlichen Glauben vermittelt, dass sie Alle Sünder wären und danach werden dieselben Menschen dann wieder von dieser aufgeschwatzten Sünde erlöst?!?- Ein eigenartiges Spiel, finde ich...
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Meta » Mo 8. Sep 2003, 08:04


hallo shemesh,


>>Und die Aposteln waren die Gründer der Gemeinde Jesu, die nach kurzer Zeit den ganzen Erdkreis aufgewiegelt haben.<<


Aufgewiegelt ist das richtige Wort. Wenn man die Kirchengeschichte anschaut stellt man fest, dass der Glaube meistens durch Aufzwingen verbreitet wurde.
Das ist etwas ganz anderes als der Vergleich mit dem Senfkorn (Mt. 13,31- ). Hier heisst es: Das Reich des Himmels ist wie ein Senfkorn.... das Reich des Himmels ist wie Sauerteig
Ich kann in dem System, den Glauben durch Politik, Kriege, Eroberungen ganzer Kontinente...... zu verbreiten, das Wirken G-ttes nicht erkennen, auch wenn es immer wieder behauptet wird.

Gruss
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Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon soleil » Mo 8. Sep 2003, 11:03

Mager, mager...was da an Antworten kommt. Eure Kommentare betreffen in keinster Weise meine Frage! :? :x :x :(
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Scardanelli » Mo 8. Sep 2003, 11:27

Hi soleil,
Ist dies wörtlich oder symbolisch zu verstehen? Wenn er es wörtlich gemeint hat, könnte es sein, dass ich noch nie einen echten Christen, also einen gottverbundenen Menschen kennengelernt habe.
Nimm es ruhig wörtlich! Größeres als Jesus hat z. B. Paulus geleistet. Er hat aus dem Stoff „Jesus“ die bedeutendste Weltreligion angestoßen und dazu maßgeblich beigetragen, diesen Jesus in die Gedankenwelt vieler Mrd. Menschen zu versetzen. Oder nimm die katholischen Geistlichen, die es aus ihrer Entscheidung vermocht haben, Wort Gottes festzulegen. Oder nimm den Dreißig Jährigen Krieg, der als Glaubenskrieg ganze Landstriche dem Erdboden gleich gemacht hat. Was hier an Verwüstungen geleistet wurde, stellt alles in den Schatten, was Gott im AT gleichsinniger Weise zu Stande gebracht hat. Und insgesamt hat das Christentum mehr Mensch gemordet als Gott es bei der Sintflut geschafft hat. Und nicht zu vergessen den Verstand, den viele Christen einfach ausknipsen können, was eine ungeheuerliche Leistung darstellt und von mir als ein Vermögen eingeschätzt wird, dass ein Wandeln auf dem Wasser weit überragt.
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon .sarah. » Mo 8. Sep 2003, 12:15

Original von soleil
Wenn er es wörtlich gemeint hat, könnte es sein, dass ich noch nie einen echten Christen, also einen gottverbundenen Menschen kennengelernt habe.
Schon möglich, soleil...
ich bin überzeugt, dass viele Christen sich des wahren, ganzen Potential, das sie durch Jesus haben, gar nicht bewusst sind :(. Jesus sagt ja auch, dass wir, wenn wir den Glauben in der Grösse eines Senfkorn hätten, Berge versetzen könnten :shock:. Wie klein muss also unser Glaube sein *seufz*
Im Christentum wird leider immer noch viel zu viel auf Verhaltensregeln, Gesetzen und Sünde ´herumgeritten´, anstatt dass unsere wahre Freiheit in Christus und seine Botschaft erkannt wird. So viele Menschen hangen an der Vergangenheit oder an Macht, haben sich selbst Fehler nicht verziehen und/oder leben nach Lebenslügen, sie ´trauen´ sich nicht, Jesus ihr Leben GANZ zu geben (wobei dies wirklich schwierig ist, ist weiss auch nicht, ob ich das selbst schon geschafft habe..). Ein Mensch wird nach seinen Taten beurteilt, und so verhalten wir uns oft und tun, was wir meinen tun zu müssen, aber nicht von Herzen, dabei ist es genau umgekehrt: was/wer wir von inner her sind soll unser Verhalten bestimmen! Also müssen wir zuerst herausfinden, wer wir sind und uns selbst sein (Aufrichtigkeit), damit wir den Frieden, den Jesus in unsere Herzen bringen will, finden können. Und dann, so bin ich überzeugt, haben wir auch die Macht, Berge versetzen zu können :]

Was mich zu diesen Gedanken gebracht hat, ist im Buch ´Neues Leben - neue Identität´ von Neil T. Anderson nachzulesen.

Sarah
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen. 1.Kor.13,13
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon Wolfi » Mo 8. Sep 2003, 14:19

@.sarah. :
Wie klein muss also unser Glaube sein *seufz*

"Ein bisschen Glaube"... Ist das die Fortsetzung von "Ein bisschen Liebe"?- Entweder man liebt, oder man liebt nicht und genau so verhält es sich doch mit Glauben an und für sich doch auch?! ;) Aber das ist wohl auch wieder eine spezifisch christliche Eigenschaft, wie weiter oben Scardanelli ja schon auf so ein Phänomen hin gewiesen hat... 8-)
Im Christentum wird leider immer noch viel zu viel auf Verhaltensregeln, Gesetzen und Sünde ´herumgeritten´, anstatt dass unsere wahre Freiheit in Christus und seine Botschaft erkannt wird.

War seine Botschaft denn nicht auch jene der Liebe?! ;)
So viele Menschen hangen an der Vergangenheit oder an Macht,

und genau so gibt´s welche, die dies vergrängen oder sich davor drücken... ;)

haben sich selbst Fehler nicht verziehen

warum sollte ich mir meine Fehler verzeihen?- So lange ich mich meiner "Fehler" wegen nicht peinige und zermartere... ;)
und/oder leben nach Lebenslügen

Was zählt wohl für einen Christen als "Lebenslüge"? :)
,
sie ´trauen´ sich nicht, Jesus ihr Leben GANZ zu geben (wobei dies wirklich schwierig ist, ist weiss auch nicht, ob ich das selbst schon geschafft habe.

Nun, ich denke, dass Du´s noch nicht so ganz geschafft hast. Aber mach Dir nichts draus: Es wäre genau so dumm, wie sich für ein Bunjee-Jump an ein fiktives Seil hängen zu wollen... ;)
Ein Mensch wird nach seinen Taten beurteilt

Nicht nur: Wir achten auch auf seine Frisur, seine Schuhe, seine Hände (insbesondere die schwarzen Ränder unter seinen Fingernägeln), sein Zuhause, seine KollegInnen, undsoweiter undsofort... Aber die Taten sind natürlich schon etwas Wichtiges bei der Beurteilung eines Menschen. :)
und so verhalten wir uns oft und tun, was wir meinen tun zu müssen, aber nicht von Herzen, dabei ist es genau umgekehrt: was/wer wir von inner her sind soll unser Verhalten bestimmen!

Sorry Sarah, aber hier wird´s nun völlig konfus (jedenfalls für mich). Soll das ein yogamässiger Ansatz sein, oder soll ich dies mit Zen in Verbindung bringen "Die Kunst des Reinigens einer Kloschüssel" oder so?! Stell Dir das mal konkret vor: Da haben wir einen Menschen, dessen Inneres nur darauf aus ist, anderen Menschen Leid zuzufügen. Der soll also voll auf sein Inneres hören und allein dies als seine Richtschnur im Leben als Basis seiner Handlungen legen?!
Also müssen wir zuerst herausfinden, wer wir sind und uns selbst sein (Aufrichtigkeit), damit wir den Frieden, den Jesus in unsere Herzen bringen will, finden können.

Will Jesus Dir diesen Frieden bringen, oder entspricht das gar ganz einfach Deinem ureigensten Bedürfnis?! ;)

Und dann, so bin ich überzeugt, haben wir auch die Macht, Berge versetzen zu können :]

Also wenn Du Dich stark genug fühlen solltest, ich hab noch einen ganzen Berg Arbeit hier rum liegen, der darauf wartet, verschoben zu werden... ;)
Was mich zu diesen Gedanken gebracht hat, ist im Buch ´Neues Leben - neue Identität´ von Neil T. Anderson nachzulesen.

Neil Anderson, der Nachfolger von Freud/Jung/Osho oder gar Jesus?! ;)
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Re: Gottverbundenheit

Beitragvon .sarah. » Mo 8. Sep 2003, 14:52

o.k. Wofli ;)
Original von Wolfi
"Ein bisschen Glaube"... Ist das die Fortsetzung von "Ein bisschen Liebe"?- Entweder man liebt, oder man liebt nicht und genau so verhält es sich doch mit Glauben an und für sich doch auch?! ;) Aber das ist wohl auch wieder eine spezifisch christliche Eigenschaft, wie weiter oben Scardanelli ja schon auf so ein Phänomen hin gewiesen hat... 8-)
Wird so sein, darüber könnten wir nun stundenlang streiten.. ;)
War seine Botschaft denn nicht auch jene der Liebe?! ;)
Natürlich, es war DIE Botschaft, nur geht sie leider neben vielen ´Nebenbotschaften´ verloren :cry:
und genau so gibt´s welche, die dies vergrängen oder sich davor drücken... ;)
Klar, man kann jetzt die Liste der menschlichen Eigenschaften (oder wie auch immer man das nennen will) beliebig verlängern...
warum sollte ich mir meine Fehler verzeihen?- So lange ich mich meiner "Fehler" wegen nicht peinige und zermartere... ;)
Wenn Du das kannst, gut so 8-) Nur meistens peinigen und zermarteren gemachte Fehler gewisse Menschen das ganze Leben lang :(
Was zählt wohl für einen Christen als "Lebenslüge"? :)
z.B. dass er durch gute Taten vor Gott bestehen kann.
Nun, ich denke, dass Du´s noch nicht so ganz geschafft hast. Aber mach Dir nichts draus: Es wäre genau so dumm, wie sich für ein Bunjee-Jump an ein fiktives Seil hängen zu wollen... ;) .
Danke, Wolfi, für diese wundervolle Aufmunterung :D ;)
Sorry Sarah, aber hier wird´s nun völlig konfus (jedenfalls für mich)
Ich werde auch nicht aus allen Beiträgen aller Forumsteilnehmer schlau :cry: Also darf ich nicht bitte, bitte auch mal etwas schreiben, dem nicht alle folgen können? ;)
Stell Dir das mal konkret vor: Da haben wir einen Menschen, dessen Inneres nur darauf aus ist, anderen Menschen Leid zuzufügen. Der soll also voll auf sein Inneres hören und allein dies als seine Richtschnur im Leben als Basis seiner Handlungen legen?!
Mir ging es darum, meine innere Identität in Jesus zu finden, die von Jesu Botschaft (der Liebe) geprägt ist, dies lässt sich natürlich nicht mit Leid zufügen verbinden ;)
Will Jesus Dir diesen Frieden bringen, oder entspricht das gar ganz einfach Deinem ureigensten Bedürfnis?! ;)
Eigentlich glaube ich, dass jeder Mensch dieses Bedürfnis nach Frieden im Herzen hat, oder irre ich mich da wohl :? Ich fühle jedenfalls wirklich mehr Ausgeglichenheit, Ruhe und Geborgenheit, seit ich Jesus mein Leben gegeben habe :]
Also wenn Du Dich stark genug fühlen solltest, ich hab noch einen ganzen Berg Arbeit hier rum liegen, der darauf wartet, verschoben zu werden... ;)
Ich geb dir Bescheid, sobald ich meinen eigenen Berg geschafft habe, o.k. ;)
Neil Anderson, der Nachfolger von Freud/Jung/Osho oder gar Jesus?! ;)
Ganz einfach: ein überzeugter Christ :D :]

Sei gegrüsst von Sarah
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon shemesh » Mo 8. Sep 2003, 18:17

Da muss ich mich doch wieder mal wundern. Erst wird den Menschen durch den christlichen Glauben vermittelt, dass sie Alle Sünder wären und danach werden dieselben Menschen dann wieder von dieser aufgeschwatzten Sünde erlöst?!?- Ein eigenartiges Spiel, finde ich...


Hallo Wolfile,
was ist denn an diesem Spiel eigenartig?
Ein Kranker, der sich gesund fühlt und zum Arzt geht und dort die eine Diagnose bekommt, die ihn aus allen Wolken fallen läßt, der wird sich doch auch dem Arzt anvertrauen, dass er ihn heile.
Sünder sind wir alle,....ich auch.
Im Gegesatz zu dir, weiss ich es.
Ich habe es schon mal gesagt: Die Kranken bedürfen des Arztes, nicht die Gesunden.
Nur die Wahrheit ist, dass die Gesunden einem fatalen Selbstbetrug auferlegen sind.
Und wenn wir schon beim Spiel sind, würde ich mich an deiner Stelle mal fragen wer mit wem spielt.
Ein Ball, der sich als Spieler fühlt, muß ziemlich blind sein.
Gruss!
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon shemesh » Mo 8. Sep 2003, 18:39

Aufgewiegelt ist das richtige Wort. Wenn man die Kirchengeschichte anschaut stellt man fest, dass der Glaube meistens durch Aufzwingen verbreitet wurde.


Hallo Meta,
soweit ich informiert bin, hat die Christenheit der apostolischen und nachapostolischen Zeit keinem Menschen etwas aufgezwungen. Vielmehr hat sie ihr Blut im Martyrium vergossen als Opfer und nicht als Täter.
Von späteren Zeiten habe ich nicht gesprochen.
Das ist ein anderes Thema.
Gruss!
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Nataraja » Mo 8. Sep 2003, 19:34

Hallo shemesh,

Ob dazu auch Frauen gezählt wurden, weiss ich nicht.


Nein sie zählten nicht dazu, weil sie ebenso wie Tiere keine Seele haben. :D
OK Spass beiseite.

Hallo soleil,

die Menschen sollen noch größere Dinge tun als Jesus?

Natürlich könnte man aus dieser Aussage einen Strick für das Christentum drehen, und sicher wird bals einer der Hardcor-Christen sagen, dass es das doch gibt, mächtige Wunder in... in... ja wo denn, natürlich, in der dritten Welt. Auf dem Südamerikanischen Kontinent, in Asien, also überall dort, wo eh seit undenklicher Zeit die Dämonen herrschen.
Aber: Ich wohne hier in einer bayerischen (eigentlich schwäbischen) Stadt, und man braucht hier nur mal an einem schönen Sonnentag durch die Stadt zu gehen und den Leuten ins Gesicht zu sehen. Verbitterung, Frust, Ekel. Das kann man da sehen. Und dann setz dich hier mal an einen Brunnen, mach deinen Radio an, in dem Gedanken dass der große Bob Marley vielleicht ein wenig dazu beiträgt, die Gesichter dieser Leute zu entsteinern, und stelle fest, dass duich die schwarzen Sheriffs verjagen.
Wenn ich soetwas erlebe, dann ist für mich all das, was Jesus getan hat wirklich nur peanuts. Das größte Wunder hier wäre, wenn man nur einen verbitterten Menschen mal für fünf Minuten zum Lachen bringt. But thats really hard brothers and sisters!
Aber jetzt kommt noch die Krönung dieses ganzen Spieles: Am Samstag sind neben diesen vielen verbitterten Menschen noch andere menschen unterwegs, Menschen mit Zetteln in der hand, die sie an den Rest der Leute verteilen. Auf den Zetteln steht etwas von einer Notwendigkeit, sein Leben Jesus zu übergeben und so weiter. Der Hammer ist aber, dass diese Leute zwar ein Lächeln auf den Lippen haben, dass sie aber genau so verbittert sind. Wenn das kein großes Wunder ist, oder sogar ein größeres Wunder als das was Jesus so machte? Oder ist vielleicht doch Bob Marley das größere Wunder? Wer weiß... auf jeden Fall ist es sehr kompliziert.

Entschuldige soleil, aber ich glaube ich habe meine Ernsthaftigkeit gestern das Klo runtergespült.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Meta » Di 9. Sep 2003, 18:12

Hallo shemesh,

Da muss ich mich doch wieder mal wundern. Erst wird den Menschen durch den christlichen Glauben vermittelt, dass sie Alle Sünder wären und danach werden dieselben Menschen dann wieder von dieser aufgeschwatzten Sünde erlöst?!?- Ein eigenartiges Spiel, finde ich...


Hallo Wolfile,
was ist denn an diesem Spiel eigenartig?
Ein Kranker, der sich gesund fühlt und zum Arzt geht und dort die eine Diagnose bekommt, die ihn aus allen Wolken fallen läßt, der wird sich doch auch dem Arzt anvertrauen, dass er ihn heile.
Sünder sind wir alle,....ich auch.
Im Gegesatz zu dir, weiss ich es.
Ich habe es schon mal gesagt: Die Kranken bedürfen des Arztes, nicht die Gesunden.
Nur die Wahrheit ist, dass die Gesunden einem fatalen Selbstbetrug auferlegen sind.
Und wenn wir schon beim Spiel sind, würde ich mich an deiner Stelle mal fragen wer mit wem spielt.
Ein Ball, der sich als Spieler fühlt, muß ziemlich blind sein.
Gruss!
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MATITJAHU (MATTHÄUS) 9,13 Denn ich bin nicht gekommen, die >Gerechten< zu berufen, sondern die Sünder!«

Auch wenn in diesem Text "Gerechte" ironisch gemeint ist, deutet es darauf hin, dass es Gerechte gegeben haben muss.

Gruss
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon shemesh » Di 9. Sep 2003, 19:59

Auch wenn in diesem Text "Gerechte" ironisch gemeint ist, deutet es darauf hin, dass es Gerechte gegeben haben muss.


Hallo Meta,
die Welt ist voller "Gerechter". Frag mal die Menschen!
Keine Schwein hat irgendwelchen Dreck am Stecken. Sie fühlen sich alle im Kern ok und ohne Schuld.
Sag mal einem stinknormalen Menschen, er sei ein Sünder wie alle anderen Menschen Sünder sind. Der wird dich sicherlich davon überzeugen, im Leben keiner Fliege etwas angetan zu haben. Es gab Gerechte vor Gott und die gibt es heute auch.
Aber ihre Gerechtigkeit kommt nicht aus ihren Werken, auch wenn einige Werke davon edel, gut und vorbildlich sind, sie kommt aus ihrem Glauben, dass Gott sie wieder gerecht machen kann, wenn sie zu ihm umkehren.
Sie glauben an die Barmherzigkeit Gottes und nehmen sie in Anspruch.
Diese Inanspruchnahme aber geschieht nicht aus einer Selbstverständlichkeit, sondern aus der Erkenntnis der eigenen Unvollkommenheit. Das nennt man Demut.
Diese Tugend, an der Gott seine Gnade bindet, scheint aber heute ausgestorben zu sein.
>Bovine Hinterteile als Portraits sprechen eine eindeutige Sprache.<
Gruss!
Shem


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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Wolfi » Mi 10. Sep 2003, 05:23

Hi Shemele!
was ist denn an diesem Spiel eigenartig?

Na, überleg´s Dir nochmal; vielleicht kommst Du ja drauf...

Ein Kranker, der sich gesund fühlt und zum Arzt geht und dort die eine Diagnose bekommt, die ihn aus allen Wolken fallen läßt, der wird sich doch auch dem Arzt anvertrauen, dass er ihn heile.

Irgendwelche Autoritätshörige (oder Jene, die wirklich das Glück haben, einen Vertrauensarzt gefunden zu haben) werden es vielleicht so machen wie Du sagst. Ich meinerseits ziehe es vor, in einer solchen Situation mindestens erst mal noch einen weiteren Arzt zu konsultieren, um zu schauen, ob denn der zur gleichen Diagnose kommt (bin doch nicht lebensmüde).

Sünder sind wir alle,....ich auch.

Echt?!- Und jetzt?- Kreuzigung oder Steinigung?! ;)
Im Gegesatz zu dir, weiss ich es.

Wie kommst Du bloss auf eine solche Behauptung?- Bloss weil ich meine, auch ohne Erbsünde auszukommen? :?
Ich habe es schon mal gesagt: Die Kranken bedürfen des Arztes, nicht die Gesunden.

Jawoll, Herr Dokter. Und Du diagnostizierst natürlich auch gleich, wer denn nun krank ist und wer nicht?! :roll: Und selbstverständlich wüsstest Du auch gleich den richtigen Doktor, gelle?! :roll:
Nur die Wahrheit ist, dass die Gesunden einem fatalen Selbstbetrug auferlegen sind.

Stimmt; in Tat und Wahrheit sind diese nämlich kranker als die Kranken... Oder was meinst Du denn mit dieser Behauptung schon wieder?-
Und wenn wir schon beim Spiel sind,

sind wir das?
würde ich mich an deiner Stelle mal fragen wer mit wem spielt.

Hmmm... Wer spielt nun also mit wem?- Spielt der Dokter mit seiner Vorzimmerdame oder spielt gar Shemele mit mir. Bin ganz verwirrt von dieser Frage... ;)
Ein Ball, der sich als Spieler fühlt, muß ziemlich blind sein.

Hast Du zufällig das Spiel Island - Deutschland geguckt, oder wie kommst auf dieses Ballspiel?- Hast Du schon mal einen fühlenden Ball gesehen?- Aber warum auch nicht; Du scheinst ja auch an andere Wunder zu glauben... Oder meinst Du damit, wir wären alles Spielbälle Gottes (ausser den gläubigen Christen natürlich)? :? :D
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Salzstreuer » Mi 10. Sep 2003, 06:55

Sünder sind wir alle,....ich auch.
Echt?!- Und jetzt?- Kreuzigung oder Steinigung?!


Tss, Wolfi, schon sooo lange im Forum und nichts dazugelernt :D

Kreuzigung natürlich. Die von Jesus. Denn er ist gestorben, damit wir unsere Sünden auf ihn werfen können.

Die Erkenntnis, dass wir alle Sünder sind, hat nicht zur Folge, dass wir auch verloren wären. Jesus ist für unsere Schuld gestorben - aber wir müssen das in Anspruch nehmen.


Bloss weil ich meine, auch ohne Erbsünde auszukommen?

Selbst ohne diese wirst Du genug Anlass finden... Den Menschen möchte ich finden, der ohne Schuld durchs Leben kommt. Und ich kann Dir garantieren, in den hitzigen Diskussionen in diesem Forum ist jeder schon mal schuldig geworden :D

Wie war das noch: Matth 5, 21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein.
22 Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt , dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka ! dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr ! der Hölle des Feuers verfallen sein wird.
23 Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh vorher hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar!


-salzstreuer
Erteilt gerade Nachhilfe ;)

Es gab eine Zeit,
wo der Glaube gegen die Vernunft verteidigt werden musste,
es kommt eine Zeit (und sie beginnt schon)
wo der Glaube die Vernunft verteidigen muss!
Kardinal Chr. Schönborn
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon .sarah. » Do 11. Sep 2003, 09:20

Original von Nataraja
Aber: Ich wohne hier in einer bayerischen (eigentlich schwäbischen) Stadt, und man braucht hier nur mal an einem schönen Sonnentag durch die Stadt zu gehen und den Leuten ins Gesicht zu sehen. Verbitterung, Frust, Ekel.
Liebe Nataraja,
Was Du hier ansprichst, bringt es genau auf den Punkt: Was Jesus lebte, war immer von Liebe geprägt, und diese Liebe sollen wir auch im Herzen tragen. Ich glaube nicht, dass er an zwar guten, aber lieblosen Taten Freude hat. Wie viel mehr Wert ist ein einziges, kleines aber liebevolles Lächeln von Herzen :]
Aber jetzt kommt noch die Krönung dieses ganzen Spieles: Am Samstag sind neben diesen vielen verbitterten Menschen noch andere menschen unterwegs, Menschen mit Zetteln in der hand, die sie an den Rest der Leute verteilen. Auf den Zetteln steht etwas von einer Notwendigkeit, sein Leben Jesus zu übergeben und so weiter. Der Hammer ist aber, dass diese Leute zwar ein Lächeln auf den Lippen haben, dass sie aber genau so verbittert sind.
Ich hoffe doch sehr, dass die meisten dieser zettelverteilenden Menschen Jesu Liebe im Herzen haben und ihre Arbeit nicht bloss als Pflichtübung sehen - es ist jedenfalls wünschenswert..

Grüsse, Sarah
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen. 1.Kor.13,13
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Nataraja » Do 11. Sep 2003, 19:53

Hallo Sahra,

ob dus glaubst oder nicht, ich bin keine Nataraja, sondern ein Nataraja. Also das heißt, dass ich im Stehen pinkeln kann (aber nicht darf, die Ehefrau...).

Ich hoffe doch sehr, dass die meisten dieser zettelverteilenden Menschen Jesu Liebe im Herzen haben und ihre Arbeit nicht bloss als Pflichtübung sehen - es ist jedenfalls wünschenswert..


Das wäre wirklich wünschenswert, denn dann hätte ich auch kein Problem, diesen Leuten zu begegnen.
Von diesen vielen Christen gibt es hier in meiner Heimatstadt einen einzigen, mit dem ich zusammensitzen kann, und an einem schönen Sommertag chillen kann, und vielleicht noch erörtern kann, was denn Sünde ist, und was Errettung bedeuten könnte. Wir sitzen dann meistens im Park und jeder hat was zum Essen und Trinken dabei, was aber das eigentliche dabei ist, wir beide sehen keinen Grund uns gegenseitig anzuko****. Bei einem solchen Menschen spüre ich wirklich Gottverbundenheit und Frieden, Liebe und Menschlichgkeit. Mit so einem bin ich absolut gerne zusammen.
Mit einem Zettelverteiler aus der Fußgängerzone vermeide ich mittlerweile Kontakte, weil solchane Leit, schrein mir hintaher i würd eh verloren sein. Und ich als guter Bayer, Hindu und Mensch kann dann zu einem solchen auch nur noch sagen, dass ja scho ois psst, und dass er neta so schrein soi.

Liebe Grüß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon .sarah. » Fr 12. Sep 2003, 09:31

Original von Nataraja
ob dus glaubst oder nicht, ich bin keine Nataraja, sondern ein Nataraja. Also das heißt, dass ich im Stehen pinkeln kann (aber nicht darf, die Ehefrau...)
Lieber Nataraja
Alles klar, danke :D

Was Du mit diesem (einzigen) Christen ansprichst, versuche ich schon lange im Forum ´rüberzubringen´ - dass wir nicht nonstop den anderen von Gott erzählen müssen, sondern einfach mit Menschen zusammensitzen und schöne Zeit verbringen dürfen - schliesslich möchte Gott, dass wir Lebensfreude verteilen und nicht Frust :cry: Jemand hat dies mal schön umschrieben: Erzähle nicht von Gott, wenn Du nicht danach gefragt wirst, aber lebe so, dass Du danach gefragt wirst! :]

Trotz allem denke ich, dass die zettelverteilenden Christen ihre Aufgabe auch erfüllen und bestimmt einige Menschen erreichen können. Es ist jedoch weder jederchrists Ding, Zettel zu verteilen, noch ist es jedernichtchrists Ding, darauf anzusprechen.
.. dass ja scho ois psst, und dass er neta so schrein soi.
:D ;) ..ich versteh Dich.

Liebe Grüsse, Sarah
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Rosario » Fr 12. Sep 2003, 12:57

[wir Lebensfreude verteilen und nicht Frust :cry: Jemand hat dies mal schön umschrieben:
Erzähle nicht von Gott, wenn Du nicht danach gefragt wirst, aber lebe so, dass Du danach gefragt wirst! :]



Das ist richtige Kühnheit :))



Schöne lieben Grüssen

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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon .sarah. » Fr 12. Sep 2003, 13:10

Original von Rosario
Das ist richtige Kühnheit :))

Wie meinst Du jetzt das.. :?
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Rosario » Fr 12. Sep 2003, 14:12

Liebi Sarah

Kühnheit, bedeutet zu wiessen wie und wann man das Wort Gottes säen muss. Es ist eine Frucht des Geistes, wie die Weisheit, man bietet Gott und er gibt einem Kühnheit oder Weisheit.

Ab und zu reichen 2 bis drei Worte um ein Herz zu gewinnen
das ist Kühnheit, man kann aber auch 1000 Wörter brauchen und man gewinnt das Herz nicht.


ganz liebi Grüess

Rosario



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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Nataraja » Fr 12. Sep 2003, 14:29

Hallo Sahra,

Erzähle nicht von Gott, wenn Du nicht danach gefragt wirst, aber lebe so, dass Du danach gefragt wirst!


:] Ja!

Liebe Grüße

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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon erfahrung5 » Fr 12. Sep 2003, 14:31

solchane Leit, schrein mir hintaher i würd eh verloren sein. Und ich als guter Bayer, Hindu und Mensch kann dann zu einem solchen auch nur noch sagen, dass ja scho ois psst, und dass er neta so schrein soi.


Wiast hoit in Woid neischreist....

Gruß
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon .sarah. » Fr 12. Sep 2003, 15:55

Lieber Rosario

Alles klar, danke, in dem Fall meinen wir ungefähr das selbe :]

Schön, dass wir uns alle so einig sind :)) ;)

Allen ein schönes Weekend!
Sarah
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Nataraja » Fr 12. Sep 2003, 18:57

Hallo erfahrung5,

Wiast hoit in Woid neischreist....


Do host recht, des soitn die Leit halt no lerna!

Gruß

Nataraja

PS: Echt witzig, ein schweizer Forum (natürlich mit schwitzer-dütsch-Abteilung) in welchem bayerisch geredet wird.
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Wolfi » Sa 13. Sep 2003, 06:34

@Nataraja :

Echt witzig, ein schweizer Forum (natürlich mit schwitzer-dütsch-Abteilung) in welchem bayerisch geredet wird.

Da siehste mal, wie weit die Toleranz der Schweizer gehen kann: Nicht nur Deutsche, nein, gar Typen aus dem Freistaat Bayern werden hier bei uns toleriert... Soll noch Einer sagen, wir wären rassistisch... :P ;)
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon erfahrung5 » Sa 13. Sep 2003, 07:50

Mehrsprachigkeit gibt´s halt nicht nur in der Schweiz.

Gruß
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Nataraja » So 14. Sep 2003, 10:13

Hi Wolfi,

war doch klar, dass die demokratischen Schweizer sogar gefallene Seelen wie die Bayern tolerieren. Ich verspreche auch, dass ich nie wieder CSU wählen werde.

Gruß

Nataraja
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Re: mögliche Interpretation

Beitragvon Salzstreuer » Mo 15. Sep 2003, 07:50

Tja, wer in Gott verbunden ist, kann nicht anders, als andere zu lieben und mit hineinzunehmen ;)

-salzstreuer

Der schon genug hat von dem Schweizer Kantönligeist, da kann er wenigstens "Deutschland" als Ganzes sehen - egal was Ihr für Zwiste habe ;)
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es kommt eine Zeit (und sie beginnt schon)
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