Gedanken zur Schöpfung

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Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Mi 24. Apr 2002, 13:25

Allgemein was uns dazu einfällt: 8-)
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Do 25. Apr 2002, 17:29

Wenn ich in der Natur umherstreife so fühle ich mich oftmals so wohl und ich denke dass diese Schöpfung doch wunderschön ist und dann fühle ich mich frei wie ein Vogel... und dann diese Aussicht!

Jedes Blatt, jeder Grashalm, Bäume, Himmel, Sonne, Wasser, Vogelgezwitscher, Wind und Wetter, ihr seid eine echte Synfonie der Erde.

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon CrossKeeper » Mi 1. Mai 2002, 09:15

Wie kann ein Mensch, der die Natur nur ein bisschen beobachtet behaupten, dass das alles Zufall ist? Wer hat den Zufall erschaffen? Für mich ist diese Schöpfung etwas gewaltiges, etwas wunderschönes. Und ich bewundere Gott für das, was er geschaffen hat. Meiner Meinung nach geht es nicht unbedingt darum, wer oder wie diese Erde erschaffen wurde. Es geht darum, ob man Gott akzeptiert oder nicht.
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Kröten Gulasch III. » Mo 1. Jul 2002, 21:05

wie kann ein mensch, der sich die ganze sache mal gründlich durch den kopf gehen lässt, behaupten, dass die natur, die schon jahrtausende vor ihm entstanden ist, nach seinem verständnis von schönheit (das ja damals noch gar nicht existierte) geschaffen worden sei?
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Ni tram » Mo 1. Jul 2002, 21:56

Wenn ich den Himmel an schaue mit all seiner Pracht die dann fülle ich mich kein und Schwach doch muss ich nicht verzagen den ich weiss mein Vater hat das als gemacht. Bunten Kunstgemälde in Ihrer viel fälliger Farben Pracht.
Der wind vor den Sommergewitter der nach Gewürztee richt und mir durch die letzten haare fährt. Die Sonne die mein gemüht erwärmt ,das Wasser das mich bei der Hitze des Tages erfrisch und durch die Bergbäche zischt .Die Blaubeeren Erdbeeren Brombeeren die man findet bei einem Spaziergang im Wald dem Moos das sich wie ein grüner Teppich über den Waldboden legt und zum verweilen einlädt.
Ach welch ein Künstler ist doch unser Gott und Vater ich kann nicht genug bekommen von all der Schönheit IHM sei Ehre und Dank in Ewigkeit.
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Joggeli » Di 2. Jul 2002, 07:18

wie kann ein mensch, der sich die ganze sache mal gründlich durch den kopf gehen lässt, behaupten, dass die natur, die schon jahrtausende vor ihm entstanden ist, nach seinem verständnis von schönheit (das ja damals noch gar nicht existierte) geschaffen worden sei?


Wie kann ein moderner, logisch denkender Mensch glauben, dass die wunderbare Erde, die der Mensch je länger mehr vernichtet, durch einen Urknall und durch Evolution entstanden ist?

Wenn´s knallt geht meistens was kaputt, dass dabei etwas höher wertiges entsteht, bzw. dss dabei aus Nichts eine so vollkommene Welt entstehen kann -> dafür brauchst du den grösseren Glauben.

Mir reicht mein kleiner Glaube an einen grossen Gott!

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Kröten Gulasch III. » Di 2. Jul 2002, 15:09

keine ahnung.
ich tu so was nicht (und hab´s auch nicht behauptet).
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon ichbinich » Mo 30. Sep 2002, 20:47

dazu eine frage: was war vor dem urknall :? :? :?
mfg :roll:
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon immanuel » Mo 30. Sep 2002, 21:17

Hallo Zusammen

Alles was du im Leben vor dir siehst, wurde einmal von jemandem gemacht. Du lebst in einem Haus -der Architekt, der Maurer usw. haben es gemacht. Du hast ein Auto -eine Firma hat es für dich hergestellt. Einfach alles was du vor dir siehst ist durch die Arbeit anderer entstanden, weil es sich nicht selbst erzeugen konnte. Etwas das noch nicht existiert, hätte nicht einmal die Möglichkeit sich selbst zu entwickeln. Fakt ist, dass alles eine Art Vater hat.
Meine Frage ist nun, woher stammen wir und vor allem wer oder was schuf die Erde? Wie du weisst, konnte sich die Erde nicht selbst designen -also ist sie wiederum durch eine andere Hilfe entstanden.
Nehmen wir mal an, die Erde entwickelte sich aus Urgasen und einem Urknall, was in etwa der Evolutionstheorie entspricht. Würde sich diese Annahme nicht der "Vater-Theorie" wiedersprechen? Nein, denn auch die Urgase und deren Energie müssen von irgendwo herkommen -sie können sich nicht selbst gemacht haben. Wenn es Urgase gab, dann haben sie wiederum einen Vater. Du kannst den Stammbaum der potentiellen Urgase immer weiter zurückführen, bis nur noch die Wurzel übrigbleibt. Schliesslich landest du beim Anfang des Universums und hast irgendwelche Ururteilchen vor dir. Diese Urteilen müssen einen Vater haben, weil auch sie sich nicht selbst erschaffen konnten. Es weiss doch jedes Kind, dass etwas dass es nicht gibt, sich selber nicht machen kann. Also hat auch unser Universum einen Macher. Nun sind wir aber am Anfang, beim Ursprung von allem -wer ist bloss der Macher davon? Dieser Macher konnte sich selbst nicht gemacht haben, ausser er ist Gott.
In der Biologie gibt es das Gesetzt der BIOGENESE, welches aussagt, dass nur Leben Leben erzeugen kann. Aus unbelebter Materie, z.B. einem Stein, kann sich niemals ein Lebewesen entwickeln, also auch keine Menschen. Die Evolutionstheorie behauptet, dass durch Zufall aus unbelebter Materie Leben entstanden ist; Diese ist bis heute nicht bewiesen.

Interessant ist, dass Im Vergleich zu anderen Berufen sehr viele Physiker der Evolutionstheorie wiedersprechen, weil sie die Menschen als viel zu komplex sehen. Wir haben Gefühle, Sinne, sekundenschnelle Wahrnehmung und einen Geist, Eigenschaften die nicht einfach durch Zufall entstanden sein können. Das Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlichte eine Umfrage unter US-Wissenschaftern, die zum Ergebnis kam, dass rund 40 Prozent der interviewten Physiker, Mathematiker und Biologen an einen „persönlichen Gott“ glauben, viele von ihnen beten zu ihm.

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Di 1. Okt 2002, 07:24

Hallo Immanuel,

ich kann es mir nicht verkneifen, dies ein wenig zu kommentieren.

"Fakt ist, dass alles eine Art Vater hat."

Woher weißt Du das? Das ist kein Fakt, Du glaubst es. Und wenn es wahr wäre, wo ist dann der Vater von "Gott"?

"Meine Frage ist nun, woher stammen wir und vor allem wer oder was schuf die Erde?"

Tut mir leid, aber die Frage impliziert schon die Antwort. Du stellst also keine Frage, Du machst eine Aussage (es gibt einen, der die Erde geschaffen hat) und fragst nur noch nach dem "Wer". Zuerst musst Du allerdings beweisen, dass es eine solche Kraft gegeben hat, die im Übernatürlichen zu suchen ist.

"Wie du weisst, konnte sich die Erde nicht selbst designen -also ist sie wiederum durch eine andere Hilfe entstanden."

Woher weiß ich das? Du setzt wieder einmal eine (wenn überhaupt) sehr kompliziert zu beweisende These als feststehende Tatsache an.

"Nehmen wir mal an, die Erde entwickelte sich aus Urgasen und einem Urknall, was in etwa der Evolutionstheorie entspricht."

Tut es nicht. Die Evolutionstheorie ist nur auf lebende Wesen anzuwenden. Was Du dort aufzeigst sind Konzepte der Kosmologie und Planetologie, beides hat mit Biologie nichts zu tun.

"Wenn es Urgase gab, dann haben sie wiederum einen Vater."

Nach derselben Logik hat auch der Vater wiederum einen Vater.

"Diese Urteilen müssen einen Vater haben, weil auch sie sich nicht selbst erschaffen konnten."

Du setzt hier wieder etwas als gegeben. Beweis mir doch mal, dass das nicht geht. Und wenn es nicht geht, warum geht es dann bei Gott?

"Es weiss doch jedes Kind, dass etwas dass es nicht gibt, sich selber nicht machen kann."

Wenn es um Quantenphysik geht, dann ist "das weiß jedes Kind" kein sehr sinnvolles Argument, gelle :D? Es gibt viele Sachen, die stimmen, die aber der "natürlichen" Empfindung einfach zuwiderlaufen.

"In der Biologie gibt es das Gesetzt der BIOGENESE, welches aussagt, dass nur Leben Leben erzeugen kann. Aus unbelebter Materie, z.B. einem Stein, kann sich niemals ein Lebewesen entwickeln, also auch keine Menschen."

Da hast Du leider zwei Sachen durcheinandergebracht. Es gibt zwei Theorien. Die eine besteht darin, dass aus Mist (und nichts als Mist) eben genau nicht in kurzer Zeit Maden werden, es findet also keine Transformation von unbelebten organischen Gegenständen in Lebewesen statt. Die Abiogenese, sprich die Entstehung von Leben aus der unbelebten Materie hat damit nichts zu tun, da es sich hier um einen langfristigen Vorgang handelt.

"Die Evolutionstheorie behauptet, dass durch Zufall aus unbelebter Materie Leben entstanden ist; Diese ist bis heute nicht bewiesen."

Also, die Evolutionstheorie behauptet dies nicht, sie ist nur für lebende Lebewesen gemacht und dort auch schon sehr gut bewiesen.

"Interessant ist, dass Im Vergleich zu anderen Berufen sehr viele Physiker der Evolutionstheorie wiedersprechen,"

Könntest Du das auch mit Zahlen und Namen belegen?

"Eigenschaften die nicht einfach durch Zufall entstanden sein können."

Die Evolutionstheorie behauptet auch nicht, dass sie durch Zufall entstanden sind.

"Das Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlichte eine Umfrage unter US-Wissenschaftern, die zum Ergebnis kam, dass rund 40 Prozent der interviewten Physiker, Mathematiker und Biologen an einen „persönlichen Gott“ glauben, viele von ihnen beten zu ihm"

Erst mal bedeutet dass, das in den sehr religiösen USA immerhin 60% nicht an einen persönlichen Gott glauben. Zum Vergleich, in der Gesamtbevölkerung glauben 93% an einen persönlichen Gott. Je höher de Wissensstand, desto geringer der Glauben. Dann akzeptiert auch die katholische Kirch die Evolution, d.h. jeder Katholik kann zu Gott beten und muss trotzdem nicht die Augen vor Fakten verschließen.

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Di 1. Okt 2002, 07:33

Florian: Ich bewundere echt sowohl deinen Durchhaltewillen, als auch dein Arsenal an Fakten. Respekt.

Immanuel: Tatsächlich muss ich Florian recht geben (wen wunderts? ;))... du beweist Äpfel durch die Existenz von Birnen. Vor allem da du schon sagst, diese Wissenschaftler würden an einen persönlichen Gott glauben, ist dieses argument für dich sehr gefährlich. Denn ein "persönlicher Gott" könnte jederzeit dem Deinen widersprechen. Wenn du das also als Argument anführst, dann gibst du seinem Gott auch gleich eine Existenzberechtigung auf den Weg, die laut bibel eigentlich nicht sein dürfte.

Aber um horst mal zu zitieren: "Ihr verdreht ja gerne alles so, bis es in euer Weltbild passt" :)
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon immanuel » Di 1. Okt 2002, 09:21

Hallo Zusammen!

"Nehmen wir mal an, die Erde entwickelte sich aus Urgasen und einem Urknall, was in etwa der Evolutionstheorie entspricht."

Tut es nicht. Die Evolutionstheorie ist nur auf lebende Wesen anzuwenden. Was Du dort aufzeigst sind Konzepte der Kosmologie und Planetologie, beides hat mit Biologie nichts zu tun.


Gerade dieser Punkt finde ich sehr interessant, da es mir nicht logisch scheint, wie aus toter Materie, wie Staub usw. plötzlich Leben entstehen kann. War mir nicht bewusst, dass Evolutionstheorie nicht viel mit Kosmologie und Planetologie zu tun hat, ich habs für mich als eines gesehen. Meine Aussage verstehst du ja. Ich denke, dass fast alle Leute, die an die Evolution glauben, auch an die Bildung des Universums ohne Gott glauben.

Nun sind wir aber am Anfang, beim Ursprung von allem -wer ist bloss der Macher davon? Dieser Macher konnte sich selbst nicht gemacht haben, ausser er ist Gott.

Nach meiner Aussage muss also Gott nicht zwangsläufig einen Vater haben.

Mathematiker und Biologen an einen „persönlichen Gott“ glauben, viele von ihnen beten zu ihm.

Sorry, das ist wohl eher eine Verdrehung von mir, denn es muss persöndlichen biblischen Gott heissen. :)

Die Studie wurde in den USA gemacht. Wie es hier in Europa genau aussieht, weiss ich nicht. Doch auch hier in der Schweiz glauben viele Wissenschaftler an Gott. Vor kurzem sah ich einen Video übers CERN in Genf. Der Film zeigte, dass gerade diese Leute, die sich massivst mit der Materie auseinandersetzen, an Gott glauben. Ein Astronom hatte z.B. gesagt, je tiefer man ins Detail eindringt, desto mehr ist es eine Frage des Glaubens. Bei den Kernphysikern im CERN ist es ändlich: Sie können zwar einen Urknall bis auf wenige Zeiteinheiten nach dem Auslösen simulieren, doch der Teitpunkt T minus null sei für immer verborgen.

Zahlen kann ich eus nicht liefern... Also nur die über 40% in den USA. Ihr kennt sicher die Statemants von eon paar Wissenschaftler, wie Z.B. Pascal Blaisse, Isac Newton, Alvert Einstein usw.
Max Planck (Quantentheoretiker und Nobelpreisträger für Physik): „Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und zusammenhält. Hinter dieser Kraft müssen wir einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. So scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde genannt haben - Gott!“

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon cepheii » Di 1. Okt 2002, 09:24

Original von Kröten Gulasch III.
wie kann ein mensch, der sich die ganze sache mal gründlich durch den kopf gehen lässt, behaupten, dass die natur, die schon jahrtausende vor ihm entstanden ist, nach seinem verständnis von schönheit (das ja damals noch gar nicht existierte) geschaffen worden sei?



Ist es nicht, das individuelle Verständnis von Schönheit wird von der eigenen Umgebung beeinflusst. Also kann man eigentlich sagen, dass unser Verständnis der Schönheit nach der Natur geschaffen worden ist.



Original von joggeli
Wenn´s knallt geht meistens was kaputt, dass dabei etwas höher wertiges entsteht, bzw. dss dabei aus Nichts eine so vollkommene Welt entstehen kann -> dafür brauchst du den grösseren Glauben.



Nein, Joggeli, dafür brauchst du n´bisschen Staub und Geröll, das durch das All segelt und dazu die Anziehungskräfte, die das ganze zu Haufen formen.

Im übrigen ist unsere vollkommene (ist sie das?) Welt halt eben nicht aus Nichts entstanden...

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Di 1. Okt 2002, 09:34

Also erstens mal, auch für dich immanuel: Die Evolutionstheorie besagt nur, wie sich durch Anpassung und Überlebenskampf neue Arten bilden und wie schwache Arten verschwinden (Darwin lässt grüssen). Die Evolutionstheorie fängt erst da an, wo Leben bereits besteht. Man kann also sehr gut davon ausgehen, dass Gott alles erschaffen hat und die Evolution sein Werkzeug zur formung seiner Menschen benutzt hat. Eva stammt aus Adams Rippe? Ja warum kann denn das keine bildlich zu nehmende Beschreibung der Evolutions sein? (obwohl viele ja davon ausgehen, dass der Mann erst aus der Frau entstand. Ich übrigens auch.)

Und der Urknall.... naja Materie muss auch vorher schon da gewesen sein, davon bin ich überzeugt... Materie kann sich nur umformen, sie kann nicht gänzlich vernichtet werden (nach meinem Wissensstand). Demnach auch nicht aus dem Nichts entstehen. Materie muss irgendwie hier her gelangt sein. Wie, das werden wir wohl nie erfahren. Da ist die Idee eines höheren Wesens durchaus legitim. Aber dass der Mensch vom Affen abstammt, das ist in meinen Augen sehr wahrscheinlich. Auch wenn es peinlich ist... für den Affen mein ich.
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Di 1. Okt 2002, 10:02

Hallo Immanuel,

"Gerade dieser Punkt finde ich sehr interessant, da es mir nicht logisch scheint, wie aus toter Materie, wie Staub usw. plötzlich Leben entstehen kann."

Tja, das berühmte Staubmodell. Immanuel löse Dich bitte von dem Wort "Staub". Stell Dir die Erde mal als ein riesiges chemisches Labor vor, das einige hundert Millionen Jahre vor sich hin köchelt. Und in dem von Anfang an schon relativ komplizierte organische Moleküle vorliegen. Und dann löse dich von der Vorstellung, dass "schwupps" dann aus dem nichts die erste Zelle da war. Auch der Prozess geht in kleine, langsamen Schritten. Ein vereinfachtes Modell: Wenn Du einen Kartenstapel mit 52 Karten mischst und willst eine bestimmt Reihenfolge haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du es schaffst nicht besonders hoch. Misch aber 100 mal und verklebe die Karten, die schon in der richtigen Reihenfolge liegen nach jedem Mischen und Du bist ganz schnell da.

"War mir nicht bewusst, dass Evolutionstheorie nicht viel mit Kosmologie und Planetologie zu tun hat, ich habs für mich als eines gesehen."

Nicht viel ist harmlos, sie hat gar nichts damit zu tun. Schau mal, Du lehnst etwas ab, von dem Du nur einen kleinen Teil kennst, warum machst Du Dich nicht ein wenig schlau über Evolutionstheorie und zwar nicht in urchristlichen Büchern, sondern auch mal ein bisschen außerhalb.

"Ich denke, dass fast alle Leute, die an die Evolution glauben, auch an die Bildung des Universums ohne Gott glauben."

Tja, dieser Gedanke ist leider falsch. Die katholische Kirche ist nicht atheistisch, erkennt Evolution aber an. Praktische alle evangelischen Christen in Nordwesteuropa ebenfalls. Und ob ich an Gott glaube oder nicht hat nichts mit meiner Einstellung zur Evolution zu tun. Wenn mir morgen jemand auf das Komma beweisen würde, dass diese Theorie widerlegt ist, dann würde das meine Einstellung zum Glauben nicht einen Millimeter ändern. Man kann auch an Gott glauben, ohne die Bibel für buchstabengetreu wahr zu halten. Man kann auch die Bibel in weiten Teilen für richtig halten und trotzdem nicht an Gott glauben.

"Nach meiner Aussage muss also Gott nicht zwangsläufig einen Vater haben."

Immanuel, entweder alles muss einen Vater haben, also auch Gott, oder es gibt Sachen, die keinen Vater haben, warum dann nicht das Universum? Nun kannst Du zwar definieren: "Alles, außer Gott, muss einen Vater haben", aber damit definierst Du das herbei, was Du beweisen willst. Was hilft es aber, jemandem zu erzählen, es gäbe einen guten Grund, an Gott zu glauben, wenn der am Ende der ist, dass Du definierst, dass es Gott gäbe?

"Sorry, das ist wohl eher eine Verdrehung von mir, denn es muss persöndlichen biblischen Gott heissen."

Tja, dann musst Du jetzt allerdings noch nachlegen, denn Dir geht es ja um die Ablehung der Evolution, nicht um den Glauben an Gott. Also bring bitte eine Studie, nach der 40% der Wissenschaftler in den USA die Evolution ablehnen und die Kreation durch Gott bevorzugen.

"Sie können zwar einen Krknall bis auch wenige Zeiteinheiten nach dem Auslösen simulieren, doch der Teitpunkt T minus null sei für immer verborgen."

Stimmt, sei froh darüber, dann was, wenn wir dahintergehen könnten (eigentlich ein sinnloser Satz), und würden entdecken, da ist kein Gott? Ist schon vielen Göttern passiert. Du kannst als Auslöser des Urknalles "Gott" definieren, ob es dann der christliche ist ist noch eine ganz andere Debatte, aber Du hast nichts als Deinen Glauben.

Tja, und wieviel Statements von Nobelpreisträgern soll ich Dir jetzt liefern, die nicht an Gott glauben? Damit beweist Du nichts.

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Ainu Elfe » Di 1. Okt 2002, 10:55

Salü Manuel

>>Nun sind wir aber am Anfang, beim Ursprung von allem -wer ist bloss der Macher davon? Dieser Macher konnte sich selbst nicht gemacht haben, ausser er ist Gott. Nach meiner Aussage muss also Gott nicht zwangsläufig einen Vater haben.<<

Meiner Meinung nach reitest Du etwas zu sehr auf dem "Vater" rum. Die meisten Geschöpfe dieser Erde, es gibt da auch ein paar, die sich selbst fortpflanzen können, haben auch eine Mutter. Warum sollte also Gott der "Vater" von allem sein?
Ausserdem...muss alles einen Macher haben? Ist es eine so schwierige Vorstellung für Dich, dass vielleicht nicht jemand dort oben sitzt, alles kontrolliert, lenkt, produziert? Ich habe das woanders mal angedeutet: für mich klingt das schwer nach weissem Bart und Zauberstab.

>>Ein Atrolog hat z.B. gesagt, dass je tiefer man ins Detail eindringt, desto mehr ist es eine Frage des Glaubens.<<

Astrolog oder Astronom? Dieser Unterschied ist von eminenter Wichtigkeit...

>>Ihr kennt sicher die Statemants von eon paar Wissenschaftler, wie Z.B. Pascal Blaisse, Isac Newton, Alvert Einstein usw.
Max Planck (Quantentheoretiker und Nobelpreisträger für Physik): „Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und zusammenhält. Hinter dieser Kraft müssen wir einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.<<

Du musst einen wissenschaftler, egal was er für grosse Dinge vollbracht hat, immer im Kontext seiner Zeit sehen. Isaac Newton etwa lebte im 18. Jahrhundert, damals hatte man ein völlig anderes Verständnis von Gott und der Welt wie es heute der Fall ist.

>>So scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde genannt haben - Gott!“<<

Ui Manuel, was heisst hier "alle alten Kulturvölker"? Da wäre schon mal eine Erklärung von Nöten, wen meinst Du damit? Sumerer, Phönizier, Ägypter?. Ausserdem, der grösste Teil dieser "alten Völker" (sorry, mag diese Wörter so gebraucht eigentlich nicht, fällt mir aber nix besseres ein) glaubte in dem Sinne nicht an Gott, sondern waren vermutlich anhänger von Fruchtbarkeits-Naturreligionen oder sonstigen Religionen, die aber bestimmt nicht auf Monotheismus gründeten.

Grüsse Ainu
Tempora mutantur nos et mutamur in illis.


auch der schönste sommer wird
einmal herbst und welke spüren
halte blatt geduldig still
wenn der wind dich will entführen


ewiges ist nicht auf erden
als der wandel, als die flucht


Ainu Elfe
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Di 1. Okt 2002, 11:58

Hallo ihr da, ihr dreht euch im Kreis,

einen Anstoss hätte ich da noch:

Wer fragt da nach dem Ursprung von was?

Ist es nicht der Geist und die Seele, die ihren Ursprung
zu eruieren suchen?
Die Frage nach dem Körper (der Materie) wird doch dann
Nebensache.

Ich bin Geistig/seelisch und werde von meinem Schöpfer
(der auch Geist ist) gerufen. So ist es doch!

Meine Identität leite ich zum kleinsten Teil von meinem
Körper ab! Also interessiert mich seine Herkunft nur
in zweiter Linie, meine eigene Herkunft jedoch und noch wichtiger meine Bestimmung.

Jetzt merkt ihr dass da einer ist, bevor etwas geschaffen war, nämlich Gott, der sich uns so offenbart hat - darum wissen wir das überhaupt. Er hat sich uns offenbart, und jetzt der springende Punkt, nicht nur als Geist sondern auch in leiblicher Gestalt in Jesus Christus einmalig und einzigartig. Wir können - oft nach langem Prüfen - dies glauben und erleben ständig Dinge die dies bekräftigen.

Merkt ihr, wir dürfen nicht so leichtfertig Materie und Geist/Seele vermischen...

Es ist eine nächste, sehr schwierige Ebene, die Entstehung des (materiellen) Kosmos, sowie der lebendigen Wesen (Tiere, Menschen) zu erklären. Es ist legitim danach zu fragen. Ich habe hier nur hinterfragen wollen.... Wer fragt denn da?

Nun sagen die Kybernetiker - Geist/Seele ist Quatsch, das sind aus den Materiellen Strukturen heraus entstandene Gehirn - Gespinnste, Chemikalisch nachweisbare Vorgänge im Nervensystem...

Und ich frage wieder, wie kommt denn dieser Körper dazu ausgerechnet die Frage nach Gott zu stellen, als kybernetischer Körper ist er doch durch sich selber definiert.... sind diese Fragen etwa "Fehlfunktionen" unserer Gehirne?

Und schon haben wir vergessen, dass nicht wir Gott erfunden haben, sondern dass er sich uns offenbart!
Wir begegnen also jemandem, und diskutieren ihn weg, weil er uns nicht ins Gottlose Konzept passt...

So ist es doch!

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Di 1. Okt 2002, 12:22

Hallo yru,

meinst Du etwa, du drehst Dich nicht mit? Zuerst einmal, beweise mir, dass es eine Seele gibt. Bibel zählt nicht, ist klar.

Dann gib mir bitte exakt an, wo der Unterschied ist zwischen einer "göttlichen Offenbarung" und schlichter Geistesgestörtheit!* Und dann viel Spaß. Oder willst Du jetzt Abbitte leisten für Deine Glaubensbrüder und ihren Umgang mit Starbright?

Und erklär mir bitte mal, warum Menschen immer nur den Gott erleben, von dem sie erzählt bekommen haben. Und dann auch noch, warum die meisten Gotteserfahrungen von Menschen gemacht werden, die in Zuständen sind, in denen sie nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind, bzw. warum sich in den Naturreligionen die Schamanen, um Gott zu erleben, freiwllig in solche Zustände versetzen.

Florian

*, da sich jemand beschwert hat, da ist natürlich ein Haken drin. Du musst dann schon begründen, warum es zwar ein Gotteserlebnis sein kann, wenn jemand sich von Gott in die Wüste geschickt fühlt, aber keines, wenn er sich von Gott zum Mord an Ungläubigen aufgerufen fühlt und der Inhalt des "Aufrufens" kann kein Kriterium sein.
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Di 1. Okt 2002, 14:13

@ Florian


alles ist Energie, da grundsätzlich Materie = Energie ist. oder?

Also ensteht jede Materie durch Energie.

mit was fängt jede Handlung eines Menschen an? Mit dem Gedanken. Der Gedanke ist nichts anderes als Energie!

Woher kommt diese Energie?

Bioelektrik?
Warum aber formt sich aus dieser Energie genau dieser Gedanke? Was treibt mich dann auch zur Handlung?

naja auf diese Fragen antworten zu finden ist schwierig. nicht unmöglich!

ich habe mal diese Theroie entwickelt. Ein Mensch glaubt solange an sich und seine Wissenschaften, bis er an der Komplexität zu Grunde geht. Wenn er nicht mehr weiter weiss, dann kommt eine höhere Macht ins Spiel.

Ich glaube jetzt, dass es eine zentrale Quelle gibt, von der aus alle energie verteilt wird.

Wer bist du?

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Di 1. Okt 2002, 14:54

@Florian et al.

Ich habe im Kern von einem Gott gesprochen der sich offenbart,
nicht von Geisteskranken die sich in der Not einen ersinnen.

Nur der Betroffene kann wissen, ob er von einem "Anderen" Wesen berührt wurde. Dass es Got war muss auch er glauben, es gibt keinen Beweis.

Den logischen Schluss (durch Induktion) von vielen erfüllten Prophezeiungen auf einen allmächtigen Gott ist nicht korrekt, wir können bloss wissen dass Er sehr zuverlässig ist, dass man seinem Wort also trauen kann...

Warum sollte nun ein so perfektes Wesen behaupten es sei "Gott" wenn dies nicht wahr ist? Es genügte ja zu sagen :"Ich bin der Mächtigste und zuverlässigste hier auf Erden..." Er sagt aber er sei Gott... wir können nur glauben oder nicht... Das Dillema bleibt. Der Glaubensschritt ist wahrlich nicht leicht, vor allem für Reiche (d.h. solche die schon reich bepackt sind mit Erfahrungen und Wissen, woran sie hangen...) denn es gilt alles loszulassen und nur noch Gott einen beschenken lassen.
(Maria und Martha und der Reiche Jüngling sind da die Figuren die weiter Aufschluss bringen).

Warum ist alles eigene wie Abfall im Vergleich zum Göttlichen? Weil unser eigenes aus der Unperfektion, aus dem Nichtwissen heraus geschaffen wurde, das Göttliche hingegen ist absolut von Fehlerhaftem frei. Darum ist es unbedingt überlegen und vorzuziehen...

Lobe den Herrn meine Seele, denn er hat dir gutes getan!
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Di 1. Okt 2002, 15:03

@ yru

Er sagt aber er sei Gott


Naja, du bist nach meiner Vorstellung auch gott, genau wie ich. Genau wie jedes Lebewesen und überhaupt alles Existente.



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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Di 1. Okt 2002, 15:10

Hallo Drganja,

freut mich, dass Du so denkst. Ich habe da nur ein Problem mit. Für eine zentrale Stelle ist mir das Universum doch ein wenig zu groß :D .

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Di 1. Okt 2002, 15:40

Wir können die grösse des universums nicht erfassen. Stell dirs mal vor wie ein riesiges Netzwerk.

ich habe mal eine theorie gelesen, in der jedes Atom eine entsprechung im Makrokosmos hat. So kann man sich ungefähr eine Vorstellung von der unvorstellbaren Grösse der universums machen!

hihi, eine vorstellung von etwas unvorstellbarem! :D
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Mi 2. Okt 2002, 01:39

Original von DrGanja
@ yru

Er sagt aber er sei Gott


Naja, du bist nach meiner Vorstellung auch gott, genau wie ich. Genau wie jedes Lebewesen und überhaupt alles Existente.




Aber DrGanja du weisst was ich meine, der Gott der Götter, der VaterGott, von dem ist hier die Rede ... was Du als auchGöttchen schon verstanden hast... denn das ist schnell mal dahergeplappert: "wir sind alle Götter", aber unsere göttliche Identität kommt erst zum Tragen wenn wir uns wie Götter benehmen... Vorher sind wir nur Götter in spe - und viele verwerfen dieses Bewusstsein leider !!
(siehe auch psalm 82 wie oben zitiert)

Aber nun zum VaterGott. Er ist der der von Anfang an ist...
Dieser ist es, der mich interessiert! Er hat seinen Sohn gesandt...

Oh DrGanja wenn Du das nur verstehen könntest...Du kannst es bestimmt!

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Mi 2. Okt 2002, 07:21

naja, ich glaube schon ich verstehe.

den ganzes-gott halt. alles zusammen. Das das alles leitet, auch den Teil in mir. und vorallem der, der den anfang gemacht hat.

aber gibt es überhaupt einen anfang in der ewigkeit?

was ist, wenn es keinen urknall gab und alles schon immer war?

geht das? was würde dem wiedersprechen? das alles einen anfang hat? naja, dann das universum halt nicht.


ich weiss eigentlich alles. nur weiss ich nicht, dass ichs weiss, yru! :)
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Mi 2. Okt 2002, 07:38

Hallo YRU,

tut mir leid, mir fehlt noch die Antwort auf die Frage. Vor mir stehen 2 Menschen, beide behaupten, sie hätten Gott erfahren, Gott hätte sich Ihnen offenbart und sie sollen etwas machen, bei dem ich sage, sie haben einen an der Waffel.

Bei dem einen wirst Du sagen, dass es sein kann, dass er Gott erlebt hat, denn er fängt an von Jesus zu reden, dem anderen wirst Du pauschal unterstellen er hätte einen an der Waffel, denn er redet plötzlich von Allah. Wo ist der Unterschied?

DrGanja,

was dann nun, zentrale Stelle oder Netzwerk? Aber freut mich, dass Du Dir so sicher bist, mir ist das Weltall ein bisschen zu groß um mich da an eine so wichtige Stelle zu begeben.

Florian

P.S. Ich liebe es, wie Christen es schaffen, selbst aus blutrünstigen Teilen der Bibel noch positives zu ziehen. Auch in Psalm 68: Ja, Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmettern, den Schädel der Gottlosen, die da fortfahren in ihrer Sünde
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Mi 2. Okt 2002, 07:48

was dann nun, zentrale Stelle oder Netzwerk? Aber freut mich, dass Du Dir so sicher bist, mir ist das Weltall ein bisschen zu groß um mich da an eine so wichtige Stelle zu begeben.


beides. eine zentrale stelle von der alles ausgeht, weitergegeben durchs netzwerk. und die übertragungsart ist das licht. und es geht jahrmillionen, bis eine information uns erreicht. Aber die Zeit ist ja bekanntlich relativ. Was sind schon Jahrmillionen im vergleich zur ewigkeit.

hmmm... ich weiss nicht, wie ich dir das am besten sagen kann. Ich weiss keine Worte dafür. Ich weiss es einfach.

Wir finden jeden Aspekt des Universum in uns selbst. Wir sind das Universum.

Alles Materielle ist nur ein Spiegelbild unseres "Geistes". Das tönt jetzt halt ein wenig krass spirituell, vorallem für einen Wissenschaftler.

Wenn du den Raum vergisst und über die 3. Dimmension hinausgehst, dann wirst du es selber sehen. Ich kann dir nicht erklären, wie es für mich aussieht oder wie es für dich aussehen wird. Und du müsstest deinen eigenen Weg finden. Vielleicht ist es bei dir keine zentrale Sonne, sondern ein riesiger haufen kosmos-scheisse, der alles steuert. Aber das ist egal.

Hauptsache ist, dass es für mich aufgeht. und was ich mir auch vorstelle. solange ich es mit liebe mache, kann es nicht schlecht sein. vielleicht ist alles nur einbildung. mit diesem gedanken sollte man leben können. aber ich weiss, dass es keine ist. :)

Vielleicht ist ja auch alles einbildung. So alla Matrix! Vielleicht ist unser Universum nur ein Tisch auf einer Welt in einem grösseren Universum.

Der menschliche Geist ist frei in seinen Gedanken. Stell dir vor was du willst. Solange du es in Liebe tust, machst du nichts falsch.

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Mi 2. Okt 2002, 08:17

Vielleicht, vielleicht, vielleicht... Christen haben´s schon schön.... bei denen gibt´s das Wort wohl nicht :). Bei ihnen ist, ist, ist. Insofern sind sie beneidenswert :).
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Mi 2. Okt 2002, 09:05

für mich gibts auch kein vielleicht. für mich ist es so wie es ist.

aber für andere sieht das vielleicht ganz anders aus.

tja, und die christenmeinung ist halt aus ihrer sicht die allgemeingültige.

Ich kann auch sagen: Ist so! und wenn ihr nicht glaubt, dass es eine zentrale Sonne gibt wird sie euch bestrafen, indem sie euch allen Hautkrebs gibt, was dann die Hölle ist! ;)
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Mi 2. Okt 2002, 09:36

Kannst du schon sagen... fliegst dann aber vielleicht aus dem Forum *g*
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Mi 2. Okt 2002, 09:39

naja, das war dann Gottes wille :)
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon yru » Mi 2. Okt 2002, 11:29

Original von DrGanja
naja, ich glaube schon ich verstehe.

den ganzes-gott halt. alles zusammen . Das das alles leitet, auch den Teil in mir. und vorallem der, der den anfang gemacht hat.

aber gibt es überhaupt einen anfang in der ewigkeit?

was ist, wenn es keinen urknall gab und alles schon immer war?

geht das? was würde dem wiedersprechen? das alles einen anfang hat? naja, dann das universum halt nicht.


ich weiss eigentlich alles. nur weiss ich nicht, dass ichs weiss, yru! :)


Du glaubst an einen sog. Pantheismus: Alles ist Gott. Aber da wiederspricht der Schöpfer selber: Ich bin nicht alles, sagt er, denn alles wird verschwinden (vergehen) ich aber nicht!!! Wie es ausserhalb von Raum und Zeit ist wissen wir nicht, weil wir in diese Dimensionen hineingebunden sind, bis zum Tod... Gott aber sagt: Bevor etwas war, BIN ICH, Wenn nichts mehr sein wird, BIN ICH Er ist das A und O Anfang und Ende.
Darum pass auf, es gibt ein Ende, lasse Dich nicht täuschen. Nicht alles ist Gott, es kommt auch nicht nur auf unsere Sichtweise an, sondern Gott ist der er ist. Wir sollen uns kein Bild machen und ihn so annehmen wie er uns begegnet, Grundlage für die Geisterprüfung ist aber das Wort Gottes, denn er sagt: Alles wird vergehen (Alles=Dein Gott!), meine Worte aber werden bestehen in Ewigkeit. Das ist unser Fundament, es gründet sich und wurzelt ausserhalb von Raum und Zeit und besteht ewig!.... Verstehe wer verstehen kann!
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Mi 2. Okt 2002, 12:12

Ich frage mich gerade, welche Sprache Gott spricht. Ich nehme an er beherrscht alle, aber welches ist SEINE Sprache? Und wie ist das, wenn neue Sprachen entstehen? Macht´s dann schwupp und er kann´s einfach, oder kann er jetzt schon alle Sprachen, die noch kommen werden?
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Gabriel » Mi 2. Okt 2002, 12:21

die sprachen die sind beim turmbau zu babel entstanden... da machte es wirklich schwupp, und jeder sprach eine andere sprache, und keiner verstand mehr den anderen. es machte auch schwupp und die menschen waren auf den kontinenten verteilt...

1. mose 11
6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist [erst] der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.
7 Wohlan, laßt UNS (vater sohn und hl geist) herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, daß sie einer des anderen Sprache nicht [mehr] verstehen!
8 Und der HERR zerstreute sie von dort über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.
9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.

gruss gabriel
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Florian T » Mi 2. Okt 2002, 12:38

Hallo Gabriel,

"Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen."

tja, Gott drückt uns also mit Absicht in den Staub zurück. Toller Gott, man merkt so richtig seine Liebe zu uns.

Und was das andere angeht: Vor der Zeit von Babel gab es bereits 3 schriftlich überlieferte Sprachen: Mesopotamisch (Sumerisch), Ägyptisch und Indisch (Harappa). Also sind auch diese Bibelverse längst widerlegt. Mal davon ab, wie hätten denn die Menschen von babel aus in alle Welt kommen können und diese besiedeln? Es sind da ein paar größere Ozeane zwischen. Und wann sind dann z.B. die Pyramiden gebaut worden und von wem?

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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Shadow » Mi 2. Okt 2002, 12:39

Sorry, aber das beantwortet meine Fragen nicht im Geringsten. Chater Slang, oder Ghetto slang gab´s damals nicht. Heute gibt es sie. Versteht Gott diese Sprachen? Wenn ja, seit wann?
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon DrGanja » Mi 2. Okt 2002, 13:08

denn alles wird verschwinden (vergehen) ich aber nicht!!! Wie es ausserhalb von Raum und Zeit ist wissen wir nicht, weil wir in diese Dimensionen hineingebunden sind, bis zum Tod...


nö, daran glaube ich nicht und kann ich nich glauben. nicht weil ich ein problem damit habe, aber weil es einfach nicht ist.

Gott ist nicht so alles, wie du mich verstanden hast. Gott ist hinter dem Vordergründigen. Gott ist nicht der Baum oder der Stuhl oder was auch immer. Gott ist das dahinter.

und yru! ich achte dich sehr. aber dass wir in unsere 3 dimmensionen gebunden sind stimmt nicht. Wir leben in der 3 dimmensionalen welt und unser VERSTAND ist nicht fähig über diese grenze hinauszudenken.

Aber unser Geist ist es allemal im stande. Und die Energie wird immer bestehen. Gott ist für mich die Energie.



Das Problem der Sprache besteht darin, dass jeder Mensch eine andere Vorstellung von etwas hat. jeder das wort für sich interpretiert.

Die Aboriginies haben zum Beispiel nur für Sand ca. 20 verschiedene wörter.

aber mit allem meine ich nichts materielles sondern alles, das ganze. Alles das existiert. auch das, dass nicht physisch ist.

und dieses wort, kommt doch aus der bibel, nicht? da soll es heissen, alles ist vergänglich, was ihr schafft meine lieben leute. eure häuser gibt es irgendwann nicht mehr. auch euer planet wird irgendwann nicht mehr sein. aber ich werde immer da sein.

so stell ich mir das vor.

Unter der Annahme, dass der Satz aus der bibel stammt (ich bin nicht alles) muss man sich natürlich auch überlegen, was die definition von alles ist im jahre 100 oder so.
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 2. Okt 2002, 17:04

Salü Gabriel...

Original von Gabriel
die sprachen die sind beim turmbau zu babel entstanden... da machte es wirklich schwupp, und jeder sprach eine andere sprache, und keiner verstand mehr den anderen. es machte auch schwupp und die menschen waren auf den kontinenten verteilt...



Weisst Du was, Gabriel, da is nix mit schwupp. Es gab etwas wie Sprachevolution, und Menschen haben Beine und sind gewandert oder übers Wasser gefahren (ist von Thor Heyerdahl anfang 70er Jahre bewiesen worden, dass die Ägypter hätten können nach Amerika segeln). Diese Bibelgeschichte ist jetzt wirklich der beste Beweis dafür, dass sich Menschen manchmal Dinge ersinnen, um sich etwas zu erklären, dass sie nicht erklären können.

Grüsse Ainu
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Gabriel » Mi 2. Okt 2002, 17:54

an denen die nur glauben wenn alles aber gar wirklich alles geklärt ist.

klärt euer leben lang ab... ihr verpasst dadurch das wunderbare leben mit JESUS - und einst sagt ihr dann ewig zu euch selber:

Mann bin ich blöd, dass ich wegen solchen kleinen dingen die mich mein leben lang in Anspruch genommen habe - JESUS verpasst habe...

Gruss Gabriel
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Re: Gedanken zur Schöpfung

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 2. Okt 2002, 18:01

Aber das ist doch interessant! Ich geniesse es, wissen anzuhäufen und mehr zu erfahren. Es muss nicht immer sein, aber es tut gut neue Dinge herauszufinden, es sind gute Momente, wenn einem ein Licht aufgeht und plötzlich alles ins Lot zu fallen scheint, weil man endlich Kants "Kritik der reinen Vernunft" begriffen hat (oder wenigstens ein Teil davon ;) )
Für mich ist das die Welt begreifen...
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