unterschiede des christlichen glaubens?!

Moderator: bigbird

unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Fr 27. Jun 2003, 20:33

hallo zusammen

ich bin vor einigen tagen zum ersten mal auf diese seite gestossen, und nun nachdem ich viele postings durchgelesen habe wollte ich einfach noch eine für mich wichtige frage in denn raum stellen...eine etwas kritische frage.
was ist für euch ein guter christ?

auch ich bin christin..aber nicht nur weil ich so getauft worden bin..nein weil ich an gott glaube und ihn hie und da ganz nah, und doch auch wiederum entfernt von mir empfinde.
ich gehe nicht in die kirche weil ich finde das man gott und "die kirche" nicht wirklich miteinander verbinden kann/sollte um gott so im herzen zu haben.
ich besitze eine bibel und des öfteren lese ich in ihr, aber was für mich das wichtigste ist das ich als auch christin nicht immer mit schlechten gewissen denn tag verbringe weil ich sonntags nicht in der kirche war..heute nicht gebeted habe..oder etwas nicht ganz genau befolge was mir die bibel sagt.

ich denke einfach, das ich als person und eigentlich jeder mensch ganz genau weiss was für mich /ihn gut ist.
und wenn ich es als gut empfinde irgend etwas zu tun was mir gefällt mir zusagt, mir gut tut..also solange natürlich niemand schaden nimmt..
wieso sollte also denn gott ein problem damit haben??

also ich für mich weiss das ich eine sehr harmonische beziehung zu meinem gott habe, auch wenn ich nicht die bilder-buch-christin bin die von der christsein gesellschaft verlangt oder auch hier in diesem forum durchdiskutiert wird.

ich denke er will das wir leben und glücklich sind,
und am wichtigsten ist es eh ein guter mensch zu sein und sein leben so zu gestallten das wir ein erfüllendes schönes, glücklich leben führen.
aber eben es gibt christen und christen.

ps: genau so wie ich nichts damit anfangen soll, das es eine hölle und einen teufel geben soll.

aber auf anregungen bin ich jetzt jedenfalls gespannt.

liebe grüsse manu (für totale meinungsfreiheit)
manuela22
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon John-Paul » Fr 27. Jun 2003, 21:05

Original von manuela22
ps: genau so wie ich nichts damit anfangen soll, das es eine hölle und einen teufel geben soll.

Hallo Manuela,

wenn es keine Hölle gibt, wovon hat uns Jesus dann erlöst? Dann hätte er sich seinen Sühnetod doch sparen können, da wir dann sowieso alle in den Himmel kommen oder, wenn es den Deiner Meinung nach auch nicht geben sollte, nach dem Tod nicht weiterleben.

Es muß irgendeinen Zustand der Gottferne geben, sonst macht das ganze Christentum keinen Sinn.

Gruß

JP
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Fr 27. Jun 2003, 21:28

@john-paul
wenn es keine Hölle gibt, wovon hat uns Jesus dann erlöst? Dann hätte er sich seinen Sühnetod doch sparen können, da wir dann sowieso alle in den Himmel kommen oder, wenn es den Deiner Meinung nach auch nicht geben sollte, nach dem Tod nicht weiterleben.


das ist eben dein eigenes christliches denken.
und ich habe nie etwas über denn himmel gesagt.
ob es denn himmel gibt werde ich spätestens dann feststellen wenn ich mal tod bin, genau so wie die ach so böse hölle.(das muss jetzt nichts heissen)
oder was denn auch immer.

da kommt mir fast der gedanke du verstehst wieder nicht um was es mir geht, ich glaube an gott aber das heisst nicht das ich an die hölle oder an denn himmel glaube-/ muss.

Es muß irgendeinen Zustand der Gottferne geben, sonst macht das ganze Christentum keinen Sinn.


das mag für dich so stimmen.

und mehr kann ich da nicht zu sagen john-paul
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Echse » Fr 27. Jun 2003, 21:53

Hallo Manu

Ich glaube, die Frage ist nicht, ob man an Gott glaubt, oder nicht. Es geht darum, ob du Jesus glaubts, was er über Gott gesagt hat.

Er jedenfalls hat von einer Hölle gesprochen, deshalb glaube ich, dass es sowas gibt (wies dort aussieht, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen)...

gruss
ECHse
(der froh wäre, wenn es glauben könnte, es gäbe keine Hölle ;) )
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Fr 27. Jun 2003, 22:05

hallo echse

(der froh wäre, wenn es glauben könnte, es gäbe keine Hölle )


ich habe keine angst vor hölle weil ich auch nicht unbedinngt daran glauben möchte, und eben sowas wie angst solltest du eigentlich auch nicht haben müssen.

finde es schade das hier nur immer nur über das wort hölle gesprochen wird..schliesslich umfasst das nicht mein ganzer beitrag.

liebe grüsse manuela

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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Shelton » Fr 27. Jun 2003, 22:26

Original von manuela22
ich habe keine angst vor hölle weil ich auch nicht unbedinngt daran glauben möchte....

glauben möchte? :?
wenn wir von der bibel ausgehen (was ich ja annehme), dann kommst du da nicht drum rum. ;)
finde es schade das hier nur immer nur über das wort hölle gesprochen wird. schliesslich umfasst das nicht meinen ganzen beitrag.

darum zurück zum thema:

das kreuz ist das kriterium (philliper 3,17-20)

dieser bibeltext spricht für sich selber. - unterschiede in der glaubensform werden zur nebensache, wenn bei allen differenzen der inhalt stimmt:
zugehörigkeit zu jesus! das kreuz als symbol seiner erlösung.
wer diesen inhalt vorgibt, ist vorbild. wer diesen glauben festhält, ist freund.

liebe grüsse und eine gute nacht wünschend:
mike
Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme, die sagt:
"Halt, dies ist der Weg, den ihr einschlagen sollt!"
(Jesaja 30,21)

Nichts auf Erden ist so stetig wie der Wandel.
(irgendwer)
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » Fr 27. Jun 2003, 22:42

Hallo Manuela,
herzlich Willkommen und du liegst schon richtig. Glaube wie ein Kind, denn Kinder kennen den Tod nicht. Sie kennen ihn erst dann, wenn sie sich anschicken das Stadium des Kindes zu verlassen oder wenn ihnen die Erwachsenen den Tod vehement eintrichtern.
Was du über die Angst sagst, ist biblisch, also fühle dich zu Hause: „Die Liebe kennt keine Angst. Wahre Liebe vertreibt die Angst. Wer Angst hat und vor Strafe zittert, bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht“ 1. Joh. 4, 18.
Also lass dich nicht von denen verwirren, die noch vor Strafe zittern und es gerne sehen, wenn andere mit ihnen zittern, denn dann erscheint ihnen ihre Qual erträglicher.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Sa 28. Jun 2003, 06:25

Original von manuela22
... eine etwas kritische frage: was ist für euch ein guter christ?

Was soll daran kritisch sein? Ein Christ ist jemand, der sich auf das Leben und Werk Christi beruft. Die einen tun das etwas ueberzeugender, andere etwas weniger aber Christen sind sie allemal. Ein "guter" Christ ist fuer mich ein Christ, der sich seiner Beduerftigkeit fuer Erloesung bewusst ist, es mit der Nachfolge ernst nimmt und vor Gott, seinen Mitmenschen und sich selber wahrhaftig lebt.

ich gehe nicht in die kirche weil ich finde das man gott und "die kirche" nicht wirklich miteinander verbinden kann/sollte um gott so im herzen zu haben.

In deinem Post schwingt ein Rechtfertigungsversuch mit. Bestimmt ist weder der Besuch der Kirche, noch taegliche Bibellektuere noch Furcht vor der Hoelle allein fuer das Christsein entscheidend. Ich glaube jedoch dass es triftige Gruende dafuer gibt, dass diese in einem gewissen Masse zum Christsein gehoeren, insbesondere die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern (um nicht "Kirche" zu sagen). Ich wuerde dich ermutigen, diesen Gruenden nachzugehen und dich nicht einfach mit deiner eigenen Version zufriedenzugeben.

Ich moechte dir waermstens empfehlen, "Mere Christianity" (deutscher Titel?) von C.S.Lewis zu lesen. CSL ist ein britischer Philosoph, der erst als Erwachsener zum Christentum gestossen ist. In dem Buch geht er auf leicht nachvollziehbare Weise der Frage nach, welche Grundlagen das Christentum ausmachen, unabhaengig von Konfession und/oder Denomination. Hat mir auch als "alter Hase" noch viel gebracht.

ich denke einfach, das ich als person und eigentlich jeder mensch ganz genau weiss was für mich /ihn gut ist.
und wenn ich es als gut empfinde irgend etwas zu tun was mir gefällt mir zusagt, mir gut tut..also solange natürlich niemand schaden nimmt.. wieso sollte also denn gott ein problem damit haben??

Da du eine rhetorische Frage stellst bin ich nicht sicher, ob du eine Antwort ueberhaupt wuenschst. Wenn du Gott darum bittest, dir sein Wort verstaendlich zu machen und auch fuer Korrektur offen bist, dann wird er dich ueber solche Dinge nicht im Dunkeln lassen.

God bless - P
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » Sa 28. Jun 2003, 09:02

Hallo Scardanelli,

könntest Du mal Ross und Reiter nennen und sagen, wer die sind, die vor Strafe zittern und nicht immer im Mythos herumschwimmen, der dann doch letztendlich Unklarheiten nicht beseitigt. Gibt es welche hier in den Foren, dann könnte man sie ja mal fragen.Du darfst dann aber auch keine Angst vor Deinen Glaubensgeschwistern haben, wie Du es schon einmal eingeräumt hast.
Wenn Du Dich im Meer verschwommen hast, gehst Du unter und ertrinkst. Du bist zwar dann nicht tot, aber unreif tauchst Du wieder auf.
(BTW, ich hatte mich übrigens tatsächlich einmal im Meer verschwommen, als die Strömung mich zu weit hinaustrug).


Gruß
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon .sarah. » Sa 28. Jun 2003, 11:25

Herzlich Willkommen Manuela :)
ich denke er will das wir leben und glücklich sind,
damit hast du ausgesprochen recht! :]
Gott möchte uns von Zwängen und Sorgen befreien, das hat er mit der Opferung seines Sohnes ermöglicht. Wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, brauchen wir vor nichts mehr Angst zu haben und werden ´Bürger des Himmels´ (Phil. 3,20, was gleichzeitig die Himmelsfrage klären würde ;) ) Nun können wir uns am Leben freuen und in Freiheit leben in der Gewissheit, dass Jesus uns ein Platz im Himmel ´reserviert´ hat. Ich denke auch, dass Gott uns nicht Lasten auferlegen oder ein Märthyrer-Leben aufbürden möchte.

Liebe Manuela, wenn Du weiter in diesem Forum liest wirst Du sehen, dass es in der Tat verschiedene Auffassungen vom Christentum gibt und ich denke, das darf auch so sein. Jede/r hat eine andere Beziehung zu Jesus und wenn Du Dich an ihn hälst, wird er Dir Deinen Weg schon zeigen - bleibe darauf und forsche weiter in der Bibel nach der Wahrheit, das kann sehr spannend sein! Auf was Jesus sehr Wert gelegt hat, ist die Nächstenliebe: ´was ihr ein jedem eurer Brüder getan habt, habt ihr mir getan´. Lasst uns danach leben und einander auch in unserer Verschiedenartigkeit schätzen :]

Grüsse, Sarah
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen. 1.Kor.13,13
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Sa 28. Jun 2003, 12:50

@parepidimos

In deinem Post schwingt ein Rechtfertigungsversuch mit. Bestimmt ist weder der Besuch der Kirche, noch taegliche Bibellektuere noch Furcht vor der Hoelle allein fuer das Christsein entscheidend. Ich glaube jedoch dass es triftige Gruende dafuer gibt, dass diese in einem gewissen Masse zum Christsein gehoeren, insbesondere die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern (um nicht "Kirche" zu sagen). Ich wuerde dich ermutigen, diesen Gruenden nachzugehen und dich nicht einfach mit deiner eigenen Version zufriedenzugeben.
$

also meine meinung ist, das all der gleichen wie zb. die kirche nicht zwingend sein muss.
und meinen inneren frieden habe ich mit gott indem ich so lebe wie es mich glücklich macht.
und doch sicher, gebe ich mich mit dieser version zufrieden die ich meine nenne..sehr sogar.
aber das sei jedem selbst überlassen.
ich hoffe es ist für euch vor lauter kirche..beten..bibelschriften...usw. bewusst das man gott auch sonst im herzen haben kann ohne "perfekt" zu sein.
und eben ich habe nicht das gefühl ihm gegenüber ungenügend zu sein.

und da wollt ich noch sagen das ich die bibel nicht als leitfaden sehe..ich suche keine antworten..weil die antwort ist zu leben..und zwar glücklich und erfühlend mit allem drum und dran und das weiss ich als eigenständiger mensch schon für mich alleine.
man kann nicht gott alles in die schuhe schieben, finde ich zumindest.

ja das wärs dann mal
grüsse manu
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » Sa 28. Jun 2003, 12:54

Hallo Erfahrung5,
eine Masse, die mir beteuert, ich hätte mich nicht verschwommen, der misstraue ich präventiv. Ich sage nicht, das die Masse stets unrecht haben müsste, aber eben sehr wahrscheinlich, wenn die Masse der Beweis selbst sein soll.

Trotzdem ist deine Kritik an meinen Beiträgen berechtigt, weil ich mich nicht eindeutig festlege und aus dem was ich sage nicht immer Eindeutiges erwächst. Dies ist aber gar nicht meine Haltung, denn auch ich will Feststehendes und in meinem Leben gibt es auch solche Umstände. Dies andere ist hier aber meine Haltung, weil ich mich hier als ein Teil eines Ganzen sehe und in diesem Ganzen ist das Vage unterbelichtet und es sind nur wenige hier, die dieses Repräsentieren. Ich opfere mich sozusagen für das Ganze, wie sich auch diejenige für das Ganze opfern, die im Christentum eine klare und rationale Struktur sehen: hier die Sünde, dort die Vergebung. Hätten hier alle die gleiche Rationalität, dann würde dieses Forum absterben. Tatsächlich hat der Tod ja schon als kleine nekrotische Stelle im Forum, in Form der Assoziationskette Einzug gehalten und dass ganze Forum würde mit einem unreflektierten Einklang in einer einzigen Assoziationskette enden.

Tatsächlich finde ich aber das Vage in der Botschaft Jesu: „Ein Prophet ist nicht missachtet außer in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Hause.“ (Mk. 6, 4) Wer die Welt eindimensional sieht, schnurr stracks von hinten nach vorne, wer also wie eine Motor denkt, eben mit dieser eingeschränkten Rationalität, der erkennt in dieser Aussage Jesu nur die bösen Pharisäer und Sadduzäer und sich selbst, der ja hier nicht gemeint sein könne, denn er liebe ja den Heiland.
Wer so denkt, der fragt nicht, warum denn die Pharisäer den eigenen Propheten ablehnen und er fragt nicht, ob dies aus systematischen Gründen so sein muss. Er fragt nicht, ob dies selbst ein universelles Prophetenwort ist und er fragt nicht, ob er selbst an einen Punkt gelangen könnte, genau dieses eigene Haus zu repräsentieren, welches diese Prophezeiung an ihm selbst wirklich werden lässt.
Dieses Prophetenwort Jesu hat aber seine Immanenz darin, dass eine Gemeinde eine Struktur entwickelt, wo sich die Verhältnisse umkehren, wo dann aus dem Fremden plötzlich der Verwandte wird und deshalb beginnt genau den abzulehnen, dem er noch zuvor geglaubt hat.
Wenn man meint, etwas ganz fest zu besitzen, dann verliert man den Blick dafür, ob man wirklich alles erfasst hat. Man verliert nicht nur den Blick dafür, sondern auch die Bereitschaft diesen Mangel anzuerkennen und deshalb beginnt man ab einem bestimmten Punkt den abzulehnen, oder das von ihm, was nicht erfasst worden ist, welchem man zuvor noch gefolgt ist.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Sa 28. Jun 2003, 14:09

Original von manuela22
also meine meinung ist, das all der gleichen wie zb. die kirche nicht zwingend sein muss.

...

und da wollt ich noch sagen das ich die bibel nicht als leitfaden sehe..

Keine Kirche, keine Bibel ... schoen. Vielleicht muesstest du halt mal definieren, was fuer dich das Christentum ausmacht. Zumindest Jesus muesste darin schon irgendwie vorkommen, oder? "Gott im Herzen" zu haben behaupten ungefaehr 93.7% aller Religionen von sich.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Nataraja » Sa 28. Jun 2003, 14:37

Hallo Manuela,

ich möchte mich Scardanelli anschliessen und dich bestärken, deinen Weg weiter zu gehen. Eine Richtschnur wurde dir von Gott mitgegeben, die immer funktioniert: Dein Gewissen. Man braucht nicht zwangsweise eine Schrift, die einem alles erklärt. Christsein heißt ja nicht, dass man nur an irgendwelchen Buchstaben klebt. Wahre Erkenntnis kannst du selbst entdecken und erleben. Und dass Gott im Herzen aller Menschen wohnt ist gewiss, man muß nur auf diese leise feine Stimme hören.

Liebe Grüße

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Sa 28. Jun 2003, 15:14

@nataraja
danke für deine worte und auch scardanneli wie .sarah. :D
schön das ihr ebenfalls meine meinung teilen könnt.

@parepidimos

Keine Kirche, keine Bibel ... schoen. Vielleicht muesstest du halt mal definieren, was fuer dich das Christentum ausmacht. Zumindest Jesus muesste darin schon irgendwie vorkommen, oder?


tut mir echt leid wenn du nur mit diesen gründen ein christ bist (das nur die bibel dich überzeugt).schaaaaadee :roll:
ich würde mir mal besser gedanken machen ob du gott im herzen hast oder zuviel in der bibel lisst und an anderen die zufrieden sind rum kritisierst weil du vieleicht selber ein grösseres problem hast.

ich bin so zufrieden, du solltest es auch sein :roll:
niemand braucht kirchen..oder die bibel um gott zu lieben..also bitte :shock:

"Gott im Herzen" zu haben behaupten ungefaehr 93.7% aller Religionen von sich.

:? :? :shock: :shock:

ach ja nun wieder einer mehr der das gefühl hat über andere religionen herzuziehen.
und jetzt weil du noch in der bibel lisst und täglich in die kirche gehst bis du besser als andere?ziemlich arogant.sorry

grüsse manu (die genau weiss was sie will)

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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » Sa 28. Jun 2003, 15:44

Hallo Scardanelli,

Gut, wenigstens gibt es in Deinem Leben auch etwas Feststehendes. Es liegt an Dir es zu nennen.
Ich will Dich nicht kritisieren, sondern nur verstehen, was Du sagst.
Wer sind die wenigen hier, die das Vage repräsentieren. Kannst Du mir helfen? Welche Beiträge sind das?
Nehmen wir mal an, die Masse wäre vage, würdest Du genau umgekehrt argumentieren.
Dann hättest Du wieder eine Opferrolle.
Das kann doch der Sinn der Übung nicht sein!
Die Gefahr einer gleichen Rationalität ist keine, da der Schöpfer Individuen geschaffen hat. Wenn schon jede Schneeflocke eine andere Form hat, wie viel mehr die Menschen.
Der Mensch, der wie ein Motor denkt, eindimensional, den gibt es in einer dreidimensionalen Welt gar nicht. Diejenigen aber, die einen Motor konstruieren, müssen verstanden haben, wie er funktionieren soll, sonst können sie ihn nicht erklären und ein Lernen wäre sinnlos.
Der Schüler fragt, der Lehrer antwortet und wenn der Lehrer gut ist, fragt er, ob der Schüler es verstanden hat. (Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreiches zu verstehen. Andere nicht. Die kriegen zu ihrem Schutz Gleichnisse.)

Wenn aus dem Fremden ein Verwandter wird (das ist es also). und der dann abgelehnt wird, hast Du jede Menge Gelegenheit Dich zu opfern. Hier im Forum ist das kein Opfer. Da bist Du relativ anonym und fremd und kannst Dir jedes Wort genau überlegen. Das gilt auch für mich. In einer Gemeinde wird es erheblich schwieriger. Da spreche ich wieder aus Erfahrung.
(Mich wollten Sie auch hinausschmeissen, aber nicht weil ich vage war, sondern genau das Gegenteil)




Liebe Grüsse
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » Sa 28. Jun 2003, 20:37

Hallo Erfahrung5,
ein Opfer muss ja nicht unbedingt unangenehm sein und meines hier ist eher lustvoll, aber dennoch ein Opfer. Wenn ich dir jetzt diejenigen nenne, die hier in gleicher Weise opfern wie ich, dann vergesse ich dabei wahrscheinlich mind. einen und deshalb nenne ich besser keinen. Dies tut ja auch nichts zur Sache, weil sich im Grunde alle an den anderen Opfern; sie opfern sich ja daraus, weil sie sich abgrenzen wollen. Es ist dann aber ein bestimmter Eindruck, wenn man erkennt, dass man sich dann auch für die anderen geopfert hat.
Fest stehen für mich die Bestimmungen der Liebe und am Ende prüfe ich alles daran.
Wenn die Sünde nur so betrachtet wird, dass sie nur weg muss und zwar auf Biegen und Brechen, dann nenne ich dies eindimensional, weil dann nur eine einzige Dimension der Sünde bedacht wird: die Sünde sei schlecht und müsse weg. Völlig unklar dabei bleiben die personalen Implikationen der Sünde. Es ist nicht geklärt, was die Sünde im Wechselverhältnis zwischen Gott und Mensch, aus diesen jeweils macht. Wenn ich sage, die Sünde belastet Gott, dann hängt daran ein fatales Gottesbild. Ich kann auch nicht sagen, Gott kann an drei Plätzen zugleich sein, aber nicht an vier. Ich kann nicht sagen, Gott ist unbeschränkt und dann aber durch die Sünde doch beschränkbar. Diese notwendigen Überlegungen habe ich hier aber schon oft angestrengt. Sie sind aber noch niemals aufgenommen worden.
Eine weitere Dimension der Sünde deutet Paulus an. Alles würde dem Gerechten zu Gute ausschlagen. Dann eben auch die Sünde. Auch dies ist noch nicht aufgenommen worden. Und so weiter und eben nur deshalb, weil die Sünde eindimensional betrachtet wird.
Es gibt vielleicht sogar mehr Bibelstellen, die gar nicht beachtet werden als solche, die aufgenommen worden sind. Wenn ich daran dann höre, die Bibel sei das komplette, wahre Wort Gottes, kann ich mir nur an den Kopf greifen, oder sagen, dann mal los!
Wenn vielleicht nur die Hälfte des Wortes Gottes verstanden ist, dann verstehe ich nicht, wie sich einige hinstellen können und so über andere herrschen wollen, als hätten sie alles verstanden.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » So 29. Jun 2003, 05:44

Original von manuela22
ich würde mir mal besser gedanken machen ob du gott im herzen hast oder zuviel in der bibel lisst und an anderen die zufrieden sind rum kritisierst weil du vieleicht selber ein grösseres problem hast.

Manu, irgendwo haben wir ein kolossales Missverstaendnis. Du hast eine Frage gestellt (was ist ein guter Christ) und ich habe versucht, dies nach meinem besten Verstaendnis zu beantworten. Ich habe dabei versucht, so wenig wie moeglich deinerseits vorauszusetzen und zu verstehen, welchen Hintergrund du an diese Frage heranbringst. Vielleicht hab ich mich dabei etwas ungelenk ausgedrueckt, und das tut mir leid. Wenn dir meine Antwort nicht passt dann ignoriere sie, aber lass die persoenlichen Beleidigungen bleiben. Es gibt fuer solche Faelle uebrigens auch den ´Edit´ Knopf.

ich bin so zufrieden, du solltest es auch sein ...
niemand braucht kirchen..oder die bibel um gott zu lieben..also bitte :shock:

Du scheinst dir da ja sehr sicher zu sein. War "was ist ein guter Christ" demnach also eine Fangfrage?

"Gott im Herzen" zu haben behaupten ungefaehr 93.7% aller Religionen von sich.

ach ja nun wieder einer mehr der das gefühl hat über andere religionen herzuziehen.

Nicht im Geringsten. Ich wollte damit nur ausdruecken, dass "Gott im Herzen" nicht automatisch gleich "Christentum" ist.

und jetzt weil du noch in der bibel lisst und täglich in die kirche gehst bis du besser als andere?ziemlich arogant.

Manu, ich verbitte mir solch eine dumme Anschuldigung ausdruecklich. Wenn du nur hier bist um irgendwelches Zeugs zu behaupten dann finde ich es unehrlich, dies als Frage zu tarnen.

grüsse manu (die genau weiss was sie will)

Das hab ich mittlerweilen auch kapiert. Und das mit dem ´Edit´ Knopf wuerde ich dir herzlich empfehlen.

Gruss - P
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » So 29. Jun 2003, 09:09

Hallo Scardanelli,

O.K.Habe einen anderen Begriff von Opfer. (Das, was ich am meistens liebe, aufgeben.)

Du hättest ja sagen können, der oder jener Beitrag entspricht besonders meiner Überzeugung, aber es gibt da noch andere. Schwamm drüber.

Die Bestimmungen der Liebe sind in Matth.. 5 Vers 21 bis einschließlich Kap.7 Vers29 festgelegt mit dem Zweck Kap. 5, 1-20 zu erreichen.

Ausreden für Sünden gibt es wie Sand am Meer. Schonunglose Selbstreflektion ist das einzige Mittel zur Sündenerkenntnis und Umkehr.. Erkannte Sünden müssen gebrochen werden. Es gibt keine Sünde, die nicht zur Gewohnheit wird und ausgelebt werden will, wenn die Gelegenheit sich bietet. Um eine Heilung zu ermöglichen, muß ich meine Gewohnheit ändern, also aufhören damit und genau das Gegenteil, was ich bisher getan habe, tun. Schocktherapie ist eine Möglichkeit. Bei mir die erfolgreichste. Wenn Du andere zwingst, handelst Du böse. Wenn Du Dich selbst zwingst, tritt das Gegenteil ein.
Wenn Jesus in Dir Sieger geworden ist in diesem Kampf, ist die Sünde dann nicht weg, weil sie noch gebraucht wird indem Du über sie herrschst und zwar solange, bis jeder Gedanke des Rückfalls Du dem Teufel wieder in seinen Rachen stopfen kannst. Auch der Teufel hat seine Zeit nicht gestohlen und verliert das Interesse, wenn er sieht., dass es zu nichts mehr führt.
Die Ehre für diese Entwicklung musst Du Jesus geben, der war es eigentlich, der für Dich gekämpft hat. Das merkst Du im Kampfgetümmel nicht, jedoch hinterher, wenn der Sieg errungen ist. Hat man das einmal begriffen und erlebt, kommen uns die Kämpfe im AT viel einleuchtender vor. (Jesu: Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert). Für Suchtkranke und Selbstmörder, wie ich einer war, gilt die Schocktherapie, wie gesagt.
Da jeder Mensch anders geführt wird, sind die Therapien natürlich verschieden. Mangelnde Krankheitseinsicht wird mit Leiden bestraft (seelisch und/oder körperlich). Aber wir haben ja den Heiland. Einen besseren Arzt gibt es nicht
Die Sünde belastet Gott insofern, weil Seine Liebe zusehen muss, wie Sein geliebtes Kind freiwillig ins Verderben rennt. Seine Mittel und Wege sind jedoch unendlich.


Eine weitere Dimension der Sünde deutet Paulus an. Alles würde dem Gerechten zu Gute ausschlagen. Dann eben auch die Sünde.


Stimmt. Siehe oben.

Wenn vielleicht nur die Hälfte des Wortes Gottes verstanden ist, dann verstehe ich nicht, wie sich einige hinstellen können und so über andere herrschen wollen, als hätten sie alles verstanden.


Ich habe von der Bibel bestimmt nicht die Hälfte verstanden. Nur einen kleinen Bruchteil. Aber den schonungslos umgesetzt. Mit allen irdischen Konsequenzen. Gott sei Dank.

Es ist nicht jeder so eloquent wie Du und kann das ausdrücken, was er eigentlich denkt und will. Eine böse Absicht unterstelle ich keinem, und wenn doch eine da sein sollte, kann mich das nicht beleidigen, weil mich im Grunde überhaupt nichts mehr beleidigen kann. Das war einmal anders, jetzt ist es nicht mehr so.
Und da auch Du nicht frei bist von Eitelkeiten, darfst Du Dich von Deiner Gelehrsamtkeit nicht zum Hochmut verführen lassen. Eine immense Gefahr für jeden Studierten, besonders Theologen.
Denn was nützt mir ein Diplom, wenn ich in der Hochschule des Lebens ein Versager bin?

Liebe Grüsse
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon .sarah. » So 29. Jun 2003, 11:56

Liebe Manuela

Aus Deinen Antworten an Pare spüre ich irgendwie heraus, dass Du Dich angegriffen fühlst, kann das sein? Warum?
Original von manuela22
ich bin so zufrieden, du solltest es auch sein :roll:
niemand braucht kirchen..oder die bibel um gott zu lieben..also bitte :shock:

Diese Verallgemeinerung empfinde ich als ziemlich verletzend für diese Menschen, die das brauchen. Wenn Du ohne Kirche (sagen wir vielleicht besser: Gemeinschaft) und Bibel zufrieden bist, kannst Du daraus nicht schliessen, dass alle damit zufrieden sein müssen. Ich dachte eigentlich, es ginge Dir beim ersten Beitrag genau darum, dass wir einander in unseren unterschiedlichen Glaubensarten annehmen können.
Liebe Manuela, wenn Du mit Deiner Glaubensart akzeptiert werden möchtest, dann akzeptiere bitte auch die anderen.

Ich habe übrigens schon ganz viele Antworten in der Bibel gefunden und habe Dir deshalb bereits ans Herz gelegt, weiter darin zu lesen, denn auch Du darfst Antworten erwarten :] Auch wenn das Bibellesen nicht eine Bedingung für den Glauben ist, so ist es doch eine sehr wertvolle Bereicherung!

Liebe Grüsse, Sarah
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die grösste unter ihnen. 1.Kor.13,13
.sarah.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » So 29. Jun 2003, 12:44

Hallo erfahrung5,
Da jeder Mensch anders geführt wird, sind die Therapien natürlich verschieden.
Dies sollte man bis auf Weiteres festhalten!
Ich gebe nicht unbedingt das auf, was ich am meisten liebe, denn ich kann nur dass lieben, worin ich mit Haut und Haaren drinstecke und zwar mit Genuss. Nach deiner Definition würde die Nächstenliebe den Nächstenhass voraussetzen, weil man den Nächsten nur dann nicht aufgeben könnte, wenn man in hassen würde.
Wenn dies deine Erfahrung ist, dann kann ich sie dir nicht nehmen, weil Erfahrungen autonom sind.

Den Teufel kenne ich in meinem Leben gar nicht, weil nur ich alleine für meine Fehler verantwortlich bin. Ich bin noch niemals auf die Idee gekommen, dass mir Satan etwas zuflüstern würde. Ich bin der Flüsterer.
Den Teufel kenne ich nur so, wie er im Hiob beschrieben wird, als jemanden, der mit Gott beratschlagt, wie die Versuchungen auszusehen haben, welche die beiden vom Stapel lassen. „Und führe uns nicht in Versuchung“, meint Gott und nicht Satan. Auf eine für uns höchstens umständlich erklärbare Weise, sind Gott und Satan eins und zwar so, wie dies in Jesaja 45, 7. angedeutet wird.
Wem die Einbildungskraft fehlt, der kann diese beiden aber auch gerne auseinanderhalten, als in sich getrennte Persönlichkeiten, wenn er nicht näher über Gott und den Begriff der Allmacht nachdenken kann oder möchte.
Wenn du mir lückenlos und widerspruchsfrei herleiten kannst, was „freier Wille“ und „Verantwortung“ sei, dann kann ich evtl. auch annehmen, dass Gott aus Liebe an denen leidet, die freiwillig in ihr Verderben rennen.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » So 29. Jun 2003, 15:23

Hallo Scardanelli,
Opfern. Mit der Liebe kann man beides machen. Das Gute und Wahre lieben, wie auch das Gegenteil. Seine Lieblingssünden aufgeben ist ja deshalb so schwer und kann nur gelingen, wenn man sein Kreuz auf sich nimmt. Das Vorbild ist Jesu.
Wie man das macht, habe ich gesagt. Handelt man danach, dann wird man auch seinen Nächsten lieben.
Natürlich sind meine Erfahrungen autonom und meine Erfahrungen mit Jesus kann mir wahrlich keiner nehmen.
Wenn ich teuflisch handle bin ich der Teufel, wer sonst. Tu ich das bis an das Lebensende, komme ich ins Paradies der Teufel. Dort sind dann alle jene, die so gehandelt haben wie ich, beisammen.

Es heißt zwar im Vater unser, „Führe mich nicht in Versuchung“, habe dann jedoch immer „ Führe mich in der Versuchung“ gemeint. So frei darf man doch sein?
Wenn Du in der online Bibel das Wort freiwillig eintippst, findest Du,dass, was dort verlangt wird, einen freien Willen voraussetzt, sonst könnte Gott das nicht fordern. Was freier Wille ist, weißt Du spätestens, wenn Dich jemand unter Druck setzt und zu etwas zwingt, was Du nicht tun willst.
Wenn Du jedoch die von mir konkretisierten Liebesbestimmungen befolgst, bist Du jeder Definition enthoben.

Liebe Grüße
Erfahrung5
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » So 29. Jun 2003, 19:22

Hallo erfahrung5,
am freien Willen erscheint die Sünde als ein Verantwortungsstück. Wer sich für etwas nicht frei entscheiden kann, kann auch nicht in einer gerechten Weise zur Verantwortung gezogen werden. So scheitert z. B. meine Freiheit an der Erbsünde, weil ich sie gar nicht vermeiden kann. Aus dieser Perspektive hat der Mensch gar keinen freien Willen.
Wenn ich für die Schulden meiner verstorbenen Eltern haften muss, dann ist dies rechtes, aber es ist nicht gerecht.
Wenn Christ X in einer Welt wie der unseren aufwächst und seinen Glauben praktiziert, dann wird er errettet. Wenn Christ Y in einer Welt lebt, wo eine starke Christenverfolgung herrscht und Christen in den Tod gequält werden, schwören sie nicht ab, dann ist dies nicht gerecht.
Wenn nämlich Christ Y unter dem Druck und vor Angst dann wirklich abschwört, dann geht er in die Hölle. Sollte aber Christ X in die Lage von Christ Y kommen und dann auch abschwören, dann hätten wir hier ein ungerechtes Ungleichgewicht. Christ X wird also nur gerettet, weil er glück hatte und Christ Y weil ihm das Pech nachgegangen ist.
Es gibt also Christen, die ohne großen Druck durchs Leben gehen können und andere, die unter einem immensen Druck stehen. Gerecht sein heißt, für alle exakt die gleichen Bedingungen zu schaffen und sich daran Freiheit entwickeln zu lassen.
Ich kann von Gottes Gerechtigkeit in der Welt nichts erkennen!
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » So 29. Jun 2003, 21:11

Hallo Scardanelli,
wie gesagt, Rechtfertigungsargumente gibt es zu Hauf.

Da aber unser Gewissen nicht nur von Gott geprägt wird, sondern auch von menschlich kulturellen Bedingungen, ist es nicht völlig stimmig, nur seinem Gewissen zu folgen
-

Dann zieh halt das menschlich kulturell bedingte Gewissen ab und folge dem von Gott geprägten Gewissen und begegne damit der Erbsünde.

Den Teufel kenne ich in meinem Leben gar nicht, weil nur ich alleine für meine Fehler verantwortlich bin
.

Wenn Du trotz der Erbsünde verantwortlich handeln kannst, dann ist es doch O.K.

Wenn ich für die Schulden meiner verstorbenen Eltern haften muss, dann ist dies rechtes, aber es ist nicht gerecht


Du kannst das Erbe auch verweigern, dann brauchst Du auch für die Schulden Deiner Eltern nicht zu bezahlen.

Wenn ein Christ entgegen seinem Gewissen zu etwas gezwungen wird und dann abschwört, kommt er auch nicht in die Hölle.

Gerecht sein heißt, für alle exakt die gleichen Bedingungen zu schaffen und sich daran Freiheit entwickeln zu lassen
.

Nach Deiner Argumentation kann sich die Freiheit wegen der Erbsünde überhaupt nicht entwickeln, auch wenn gleiche Bedingungen herrschten.

Ich kann von Gottes Gerechtigkeit in der Welt nichts erkennen


Deswegen sollst Du die Welt überwinden, indem Du die Liebesbestimmungen praktizierst, die ich Dir konkretisiert habe.

Gruß
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Scardanelli » So 29. Jun 2003, 22:14

Hallo erfahrung5,
Dann zieh halt das menschlich kulturell bedingte Gewissen ab und folge dem von Gott geprägten Gewissen und begegne damit der Erbsünde.
Darum bemühe ich mich hier, indem ich auf das einzige Gebot verweise, welches die Bibel letzter Hand ausgibt, das Liebegebot.

Schön, dass du dem Gestrauchelten gnädig bist.

Ich will die Welt gar nicht überwinden, sondern in diese hineingehen. Auch Jesus ist ins pralle Leben gegangen und es war so prall, dass darüber die Pharisäer die Nase gerümpft haben. Er galt unter ihnen als ein Säufer und einer, der gerne Feste feiert.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon erfahrung5 » Mo 30. Jun 2003, 07:03

Hallo Scardanelli,

Darum bemühe ich mich hier, indem ich auf das einzige Gebot verweise, welches die Bibel letzter Hand ausgibt, das Liebegebot.


Ich habe nicht den Eindruck, dass dieses Gebot in den Foren bestritten wird.

Ich will die Welt gar nicht überwinden, sondern in diese hineingehen. Auch Jesus ist ins pralle Leben gegangen und es war so prall, dass darüber die Pharisäer die Nase gerümpft haben. Er galt unter ihnen als ein Säufer und einer, der gerne Feste feiert
.

Wenn Du die Welt nicht überwindest, dann bleibt sie so wie sie ist.
Diejenigen, die Jesus umbrachten, werden ihn wohl kaum vorher gelobt haben.

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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 16:05

Manu scheint sich verzischt zu haben und ihr beide habt eure Diskussionen, unabhaengig in welchem Thread ihr euch gerade befindet. Koennen wir das zu den Akten legen?
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon manuela22 » Mo 30. Jun 2003, 16:08

nein aber manu hat kein interesse mehr mit dir parepidimos zu diskutieren. :P

und die anderen dürfen natürlich trotzdem gerne weiterdiskutieren. :D



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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 16:18

da war ich wohl fuenf minuten zu schnell :) never mind - p
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Pumi » Mo 30. Jun 2003, 16:48

Original von manuela22
da kommt mir fast der gedanke du verstehst wieder nicht um was es mir geht, ich glaube an gott aber das heisst nicht das ich an die hölle oder an denn himmel glaube-/ muss.

Wir haben vor einiger Zeit mal eine ähnliche Diskussion geführt: http://www.jesus.ch/forum/thread.php?threadid=2381&boardid=2
Auch da ging es darum, ob verschiedene Arten zu Glauben möglich sind, bzw. wie mit Andersglaubenden umgegangen wird.
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nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Ahk » Mo 30. Jun 2003, 16:52

Original von parepidimos
Ich wollte damit nur ausdruecken, dass "Gott im Herzen" nicht automatisch gleich "Christentum" ist.


Hhhhmmm......alles eine frage der definition des christentums.
Jesus hat gesagt:
"Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter."
(Markus 3,35)
Dürfen christen dann jemanden, der den willen gottes tut nicht bruder oder schwester nennen?

;)
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 17:13

Du sagst es ja selber: "Gott im Herz" reicht nicht, sondern "den Willen Gottes tun". :D

"Den Willen Gottes (dh. Jahwes) tun" kann auch ein Jude - deswegen ist er noch nicht Christ. Die Frage hier war aber, was einen Christen ausmacht.

Ahk, was ist deine Version? Vielleicht hast du Lust, von Manu in der Luft zerfetzt zu werden ... :roll:
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Ahk » Mo 30. Jun 2003, 18:14

Du sagst es ja selber: "Gott im Herz" reicht nicht, sondern "den Willen Gottes tun".


Nun stellt sich die verflixte frage, ob, wenn wir Gott in unseren herzen haben, automatisch seinen willen tun. ;)

"Den Willen Gottes (dh. Jahwes) tun" kann auch ein Jude - deswegen ist er noch nicht Christ. Die Frage hier war aber, was einen Christen ausmacht.


Naja.....da also auch ein jude ein glaubensbruder von Jesus sein kann, fragt sich in der tat, was einen christen nun genau ausmacht. Zumindest an Jesus muss man schon noch glauben......aber was da sonst noch alles dazugehört?
Die antwort darauf weiss ich leider nicht ;) jede christliche kirche hat da individuelle voraussetzungen. Also müsste die frage genauer formuliert sein: zB. was macht einen gute katholiken aus oder so.

Ahk, was ist deine Version? Vielleicht hast du Lust, von Manu in der Luft zerfetzt zu werden ...


Na? hab ich mich gut um eine klare definition gedrückt? :D



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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 18:51

Original von Ahk
jede christliche kirche hat da individuelle voraussetzungen. Also müsste die frage genauer formuliert sein: zB. was macht einen gute katholiken aus oder so.

... und dann gibt es noch einen Haufen Individuen die sich ihr eigenes Sueppchen an Vorstellungen brauen. Naja.

Was genau einen guten Katholiken, Protestanten, Baptisten, Pfingstler, Methodisten, Anglikaner, Kopten, Orthodoxen, Charismatiker, Calvinisten, Lutheraner, Mennoniten und was weiss ich alles ausmacht finde ich insofern uninteressant, als es unnoetige Graeben vertieft. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie sich als Christen verstehen. Der Graben zwischen Nicht-Christen und Christen ist doch um Groessenordnungen bedeutender als inner-christliche Dispute. Was also macht einen Christen aus? Was macht einen guten Christen aus? Diese Antwort sind wir doch den Fragenden schuldig.

Nun zier´ dich also nicht ... ;)
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Shelton » Mo 30. Jun 2003, 19:02

Original von parepidimos
Was also macht einen Christen aus? Was macht einen guten Christen aus? Diese Antwort sind wir doch den Fragenden schuldig.

shelti sich mal kurz wiederholt:
Original von Shelton

das kreuz ist das kriterium (philliper 3,17-20)

dieser bibeltext spricht für sich selber. - unterschiede in der glaubensform werden zur nebensache, wenn bei allen differenzen der inhalt stimmt:
zugehörigkeit zu jesus! das kreuz als symbol seiner erlösung.
Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme, die sagt:
"Halt, dies ist der Weg, den ihr einschlagen sollt!"
(Jesaja 30,21)

Nichts auf Erden ist so stetig wie der Wandel.
(irgendwer)
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Ahk » Mo 30. Jun 2003, 19:24

Das kreuz? Oder Paulus nachzueifern? Könntest du diese stelle etwas genauer erläutern?
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 19:44

Ahk ziert sich also weiterhin ...
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Ahk » Mo 30. Jun 2003, 19:46

@parepidimos

Ahk ziert sich also weiterhin ...


Nun....wenn du es uninteressant findest, was einen guten protestanten ausmacht, könnte ich auch weiter gehen, und den fragenden sagen, dass es auch uninteressant ist, was ein guter christ ist.
Ist es nicht interessanter, was man tun muss, um nach Jesus das ewige leben zu empfangen? Grundsätzlich nützt es doch eigentlich wenig, sich das label "christ" auf die stirn drücken zu können :P

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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon parepidimos » Mo 30. Jun 2003, 20:53

Naja, ich finde jetzt machst du etwas auf schwierig ...

Irgendwas wirst ja auch du drunter verstehen, wenn sich jemand (oder du dich) als "Christ" bezeichnet. Die Frage (welche uebrigens nicht ich gestellt habe) ist was Ahk darunter versteht. Ob es jetzt ein Label sei ist nicht von Belang. Mit dem Argument laesst sich letztlich jede Diskussion ueber jeden Begriff ad absurdum fuehren, und Sprache wird nutzlos. Irgendwie erhoff ich mir immer noch einen Nutzen von der Diskussion mit dir und bekomm stattdessen Smiley-garnierte Spitzfindigkeiten vorgesetzt.

"Wer mich bekennt vor den Menschen, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater". Da kannst du lange argumentieren, du habest eben nicht schubladisiert werden wollen, es komme eben auf die Definiton von "bekennen" an, warum "vor" den Menschen und nicht "neben", und ueberhaupt was macht einen Menschen zu einem Menschen?

Nur ein bisschen frustriert - P
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Re: unterschiede des christlichen glaubens?!

Beitragvon Ahk » Mo 30. Jun 2003, 21:32

Irgendwie erhoff ich mir immer noch einen Nutzen von der Diskussion mit dir und bekomm stattdessen Smiley-garnierte Spitzfindigkeiten vorgesetzt.


Man kann es eben nicht jedem recht machen ;) ....ooops okok ich versuchs mir zu verkneifen. :D

Irgendwas wirst ja auch du drunter verstehen, wenn sich jemand (oder du dich) als "Christ" bezeichnet. Die Frage (welche uebrigens nicht ich gestellt habe) ist was Ahk darunter versteht.


Ok.... meiner meinung nach darf sich jeder dieses label aufdrücken, der mal was von Jesus gehört hat, und nun versucht speziell durch Ihn (bzw. was uns die apostel ua. so von Ihm überliefert haben) den weg zu Gott zu finden.

Ein guter christ ist für mich dann natürlich der, der das auch schafft.

Nur ein bisschen frustriert, weil smiley-garnierte spitzfindigkeiten nicht geschätzt werden..... :shock: :D
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