Nietzsche über Religion

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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » So 22. Jun 2003, 20:09

Hallo erfahrung,
Sein und Dasein(Existenz) ist eins, aber unterschiedlich. Wie Vater und Sohn z.B.
Obwohl Sein und Dasein niemals eins sein können, ist deine Setzung aber nicht ohne Sinn, wie ich meine.
Gott mit dem Sein gleichzusetzen, mach schon Sinn und Jesus als den offenbaren Gott als Dasein.
Gott als Sein hat bereits an sich selbst genug, aber Jesus als Dasein nicht. Was wäre der offenbare Gott, wenn er als Jesus auf eine Erde käme, auf der keine Menschen wären?
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » So 22. Jun 2003, 20:56

Hallo Scardanelli,

dann müßte er sich zuvor welche erschaffen, was er ja schon einmal praktiziert hat.

Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » So 22. Jun 2003, 21:33

Hallo erfahrung,
es ist also wohl möglich Gott selbstgenügsam zu denken, Jesus aber nicht. Jesus ist das, was er ist, nur am anderen, also am Menschen und dies trifft für jeden Menschen zu. Gott als Trinität hat also gar keinen Bestand an ihm selbst, sondern nur am Menschen. Ohne den Menschen gäbe es gar keine Trinität.
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Mo 23. Jun 2003, 06:12

Hallo Scardanelli,

Ja, wenn Du glaubst, dass Du es bist der denkt.

Nein, wenn Du glaubst, dass Du überhaupt nicht denken kannst.

Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » Mo 23. Jun 2003, 09:38

Na klar, erfahrung, ich denke, dass ich denke, oder ich denke, dass ich nicht denke. Wie hättest du es gerne? Jünger jeder Seins-Lehre kokettieren gerne damit, dass sie nicht denken und im Nichtdenken alle Optionen einer Dekonstruktion haben.
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Mo 23. Jun 2003, 12:58

Wenn Du nicht liest, was ich gesagt habe, bist Du selber Schuld.
Ich habe gesagt, dass man überhaupt nicht denken kann, nur nachdenken. Du hast das bestritten.
Wenn Du glaubst, dass Du denken kannst, kommst Du eben zu Deinem Resultat. Ich glaube das nicht, also komme ich durch nachdenken zu einem anderen.
Was ist ein Seins-Jünger?
Für mich gibt es nur Jünger Jesu.
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » Mo 23. Jun 2003, 14:41

Hallo erfahrung,
du hast völlig recht, dich bei mir zu beschweren. Es ist ja womöglich ganz richtig, dass Menschen nicht denken, sondern nur nachdenken.
Sehr schön hat dies Karl Marx formuliert: „Ideologie ist gesellschaftliches Bewusstsein (Moral, Religion, Recht, Metaphysik u. a.) das sich gegenüber dem gesellschaftlichen Sein der materiellen Produktionstätigkeit verselbständigt hat. Indem sie Wirklichkeit und Gedanke verkehrt, bildet sie sich ein, durch Veränderung des Bewusstseins die gesellschaftliche Praxis verändern zu können, während sie die bestehende Wirklichkeit nur vermittelst einer neuen Interpretation anerkennt. Grundlage der Ideologie bildet die Trennung von körperlicher und geistiger Arbeit, als Entfremdung. Obwohl sie falsches Bewusstsein ist, kommt ihr insofern partielle Richtigkeit zu, als sie die falsche, verkehrte Wirklichkeit hinsichtlich der Erscheinungen adäquat widerspiegelt und somit realer Schein ist.“

Ich kann nur immer wieder raten, die Klassiker zu lesen und sich nicht aufgrund von Ideologien davon abhalten zu lassen.

Marx ist auch gescheitert und er strahlt nicht vor uns auf, weil er sich selbst unter den Tisch gesoffen und an seinen Furunkeln genestelt hat.
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Mo 23. Jun 2003, 15:09

Hallo Scardanelli,

Marx habe ich auch nicht gelesen, weil ich keine Umwege gehen möchte.

Für mich gibt es nur einen Klassiker,das Wort Gottes.

Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Ainu Elfe » Mo 23. Jun 2003, 17:50

Ach je, schon wieder so einer, der die Quellen meidet, aber das Gefühl hat, dann über besagte Themen trotzdem sprechen zu können. Leute, was ist mit euch bloss los?
erfahrung: Du würdest es auch nicht akzeptieren, nur Sekundärliteratur oder Meinung von anderen Leuten zur Bibel zu hören, oder?

grüsse Ainu
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » Mo 23. Jun 2003, 17:56

Hallo erfahrung,
ich wollte dir nur zeigen, dass einer der geistigen Väter deines Denkens Karl Marx gewesen ist. Er hat es nur ein wenig eleganter und elaborierter ausgedrückt als du. Aber dies ist kein Schaden, sondern bei uns, also den niederen Rängen einfach zu erwarten.
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Mo 23. Jun 2003, 18:38

Schade, dass wir uns missverstehen.

Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » Mo 23. Jun 2003, 18:43

Hallo erfahrung,
ich will dich nicht missverstehen, also setze bitte noch einmal an, vielleicht bin ich dann inspirierter?
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Mo 23. Jun 2003, 18:54

Glaub ich Dir nicht.
Es geht nicht um Rangunterschiede. Da fängt´s schon an.

Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon parepidimos » Mo 23. Jun 2003, 18:58

Original von Ainu Elfe
Ach je, schon wieder so einer, der die Quellen meidet, aber das Gefühl hat, dann über besagte Themen trotzdem sprechen zu können. Leute, was ist mit euch bloss los?

Ainu, ich begreife erfahrung5´s Haltung auch nicht ganz, aber dein Seufzer ist mir zu verallgemeinernd. Nicht alle haben schliesslich den Luxus, Phil I studiert zu haben. Fuer mich persoenlich scheint die Kantizeit *lange* her, und ich muss sehr selektiv sein mit meiner Freizeitlektuere. Ich brauche nicht Kants gesammelte Werke gelesen zu haben, um mit seinen Grundaussagen vertraut zu sein. Sekundaerliteratur kann hier sehr hilfreich (und zeitsparend) sein. Hab ich deswegen kein Recht auf eine Ueberzeugung? Wenn ich in meiner Sichtweise falsch liege darfst du mich gerne zurechtweisen und wir entscheiden aufgrund des Originals, wer recht hat.

Gruss - P
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Scardanelli » Mo 23. Jun 2003, 19:42

Hallo erfahung,
es tut mir leid, sollte ich dich verletzt haben!
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon John-Paul » Mo 23. Jun 2003, 20:00

Original von Scardanelli
Ich kann nur immer wieder raten, die Klassiker zu lesen und sich nicht aufgrund von Ideologien davon abhalten zu lassen.

Marx ist auch gescheitert und er strahlt nicht vor uns auf, weil er sich selbst unter den Tisch gesoffen und an seinen Furunkeln genestelt hat.

Schön gesagt, Scardi. Zu den "Klassikern" der Wirtschaftstheorie gehört heute aber auch das Werk von Walter Eucken, der wohl der wichtigste theoretische Vater der Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft ist, die Ludwig Erhard nach dem Krieg in Deutschland als theoretische Grundlage für das sog. "Wirtschaftswunder" diente.

Ich möchte empfehlen, Euckens Buch "Grundsätze der Wirtschaftspolitik", das sowohl eine ausführliche Kritik des Laisser-faire-Kapitalismus als auch des Marxismus enthält, VOR dem Werk von Marx zu lesen. Auf diesem Hintergrund versteht man leichter, warum der Marxismus so kläglich scheitern mußte. Und man wird immun gegen die im Ansatz totalitäre marxistische Ideologie.

Die genaue Quelle:
Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, 6. durchgesehene Auflage, Tübingen 1990: J.C.B. Mohr (Paul Siebeck); Originalausgabe posthum 1952.

Näheres zu Euckens Person, der übrigens tiefgläubiger (protestantischer) Christ war, ist z.B. hier zu finden:

http://www.eucken.de/freiburgertradition/eucken.htm

Gruß

JP
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Ainu Elfe » Di 24. Jun 2003, 10:52

hallo pare,

Bin Studiumgschädigt, ist so. Wenn ich etwas wissen will, gehe ich immer zuerst mal zum Original, wenn ich die Zeit dazu hab.
Bei Sekundärliteratur muss man einfach manchmal aufpassen, je nach dem, aus welcher Ecke derjenige kommt, der sie geschrieben hat, ist sie auf verschiedene Weise wertend.

mE hat jeder Recht auf eine Überzeugung, klar, vielleicht bin ich da einfach bereits zu wissenschaftlich durchdrungen. Ich verlange von jemandem, der eine bestimmte Überzeugung hat, dass er sie belegen kann, und nachvollziehbar sachlich argumentieren. Vielleicht sollte ich das nicht :(

grüsse Ainu
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Nataraja » Mi 25. Jun 2003, 23:21

Hallo zusammen,

interessanter Gedanken: wir können nicht Denken, sondern nur nachdenken. Also etwas Denken, was schon mal gedacht wurde.
Ich widerspreche dem, denn Nachdenken bedeutet ja nicht, dass ich etwas nach-denke, so wie ich etwas nach-sage oder nach-werfe.
Nachdenken meint doch auch, dass man einer Sache im Denken nachläuft, nachgeht etc. Das heißt man hat eine Ausgangsfrage, der man dann nachgeht und die dann zu einem Ziel führt.
Und letzten Endes ist doch Denken genau diese Bewegung des Geistes, die sich auf einen Zusammenhang, einen Sachverhalt oder sonstwas zielgerichtet bewegt. Denken ist Forschen, Fragen, Staunen.
Aber irgendwie sind wir doch wieder ein wenig von Nietzsche weggekommen.

Gruß

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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Do 26. Jun 2003, 05:49

Entschuldige Nataraja,

Deine Einlassungen bringen mich zum Schmunzeln.
Bleib Du nur bei Deinem Thema.

Gruß
Erfahrung5


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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Nataraja » Fr 27. Jun 2003, 10:27

Hey Erfahrung5,

was gibts da zum Schmunzeln, und was ist mein Thema?
Weißt du, die Frage, was denn Denken ist, ist eine ziemlich alte Frage. Schon Aristoteles hat sich da seine Gedanken drüber gemacht. ebenso ein Plotin, ein Nicolaus v. Cues, ein Descartes (der ist aber ein schlimmes Beispiel dafür, wenn man ziemlich danebenliegt), ein Kant, ein Heidegger. Nicht zu vergessen Hegel, Cohen oder Nietzsche.
also, was gibt es denn zu schmunzeln?

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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Nataraja » Fr 27. Jun 2003, 10:28

Sorry Doppelpost!!
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon erfahrung5 » Fr 27. Jun 2003, 16:30

Hallo Natarja,

Du sagst doch selbst, dass Du vom Thema abgekommen bist. Warum fragst Du dann noch?

Aber irgendwie sind wir doch wieder ein wenig von Nietzsche weggekommen.

Deine Einlassungen brachten mich deshalb zum Schmunzeln (keine Wertung meinerseits), weil Du meiner Meinung nach das Nachdenken dadurch bestritten hast indem Du nachgedacht hast.

Da ich von Nietzsche nichts weiß, dann bleibe halt Du dabei.

Alle deine Autoritäten sind mir nicht vertraut. Gott sei Dank.
Ist die alte Frage jetzt beantwortet?
Ich habe meine Weisheiten durch die Offenbarung Gottes und durch Tun und Nachdenken und Nachdenken über mein Tun.
Gruß
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Re: Nietzsche über Religion

Beitragvon Nataraja » Fr 27. Jun 2003, 17:26

Hallo erfharung5,

Deine Einlassungen brachten mich deshalb zum Schmunzeln (keine Wertung meinerseits), weil Du meiner Meinung nach das Nachdenken dadurch bestritten hast indem Du nachgedacht hast.


Na ja seit Descartes betrachtet sich ja das Denken selbst beim Denken.
Aber warum habe ich das Nachdenken durch Nachdenken bestritten. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass Denken nicht nur ein Nachdenken (so wie du es auffasst) ist, sondern doch etwas mehr.
Wow, wir führen hier im Forum Gespräche über Geistmetaphysik. Hätte ich nie geglaubt.

Lieben Gruß

Nataraja
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