Freier Wille vs. Allwissenheit

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon simiweidmann » Mi 14. Mai 2003, 19:38

es gibt einen grossen unterschied zwischen
prädestination ( vorherbestimmung) und
das was wirklich ist...

wir haben freien willen, aber egal was wir machen gott weiss es schon....

also ich weiss nicht ob ich das gut erklärt habe!!
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Ainu Elfe » Mi 14. Mai 2003, 23:24

Original von simiweidmann
wir haben freien willen, aber egal was wir machen gott weiss es schon....

Das ist ja eben der Zirkelschluss...das geht nicht auf.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Do 15. Mai 2003, 06:35

Du kannst doch nur wissen das etwas bestimmtes passiert, wenn festgelegt ist, dass es auch passiert.

Wenn nicht festgelegt ist, dass es passiert, kannst du nicht wissen was passiert.

Man könnte sich das als Film vorstellen. Ich spule vor zur nächsten Szene und schaue sie an. Dann spule ich zurück und sehe die Szene davor. Ich weiss jetzt was in der nächsten Szene passieren wird, da ich sie schon gesehen habe.

Ich kann es aber nur wissen, weil der Film jedes Mal gleich läuft. Es ändert sich nichts, es ist festgelegt. Wäre das nicht so könnte ich nie wissen was in der nächsten Szene passiert, selbst wenn ich vorspule.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Do 15. Mai 2003, 06:41

Da kommt mir doch Spaceball in den Sinn ;)
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Shadow » Do 15. Mai 2003, 08:15

Oh ja, die Szene hat Kultstatus... wie fast alleanderen Szenen in dem Film :).
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Kaleb » Do 15. Mai 2003, 09:23

Ist das wirklich so absolut nicht nachvollziehbar? :?

Versuche ich nochmal meine Gedanken ein Bisschen zu sortieren:

Gott weiss alles was war, ist und sein wird. Soweit klar? Somit kennt er den Ausgang von allem. Selbst wenn noch Gebete und Zwischenfälle etc. etc. dazwischen kommen. Das Ergebnis weiss Gott jetzt schon. Er weiss es schlichtweg. Und warum sollte sich jemand nach freiem Willen umentscheiden, wenn er nicht weiss, wie es ausgeht? Auch wenn man sich noch kurzfristig umentscheiden würde, hätte das Gott schon von Anfang an gewusst.

Ist das so schwer nachzuvollziehen? Ich find´s logisch.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon simiweidmann » Do 15. Mai 2003, 12:26

hey....
es heisst ja nicht das wir menschen es verstehen müssen!!
wir verstehen nichts...
unser hirn ist sooo klein...
zB: unendlich...stell dir vor das Universum sei unendlich!!
oder das leben nach den tod...
das geht soch nicht auf,....es passt nich in unser kopf rein...
aber gott weiss es und es muss so sein, weil er es sagt!!

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Shadow » Do 15. Mai 2003, 12:44

Und obwohl du das so siehst bist du dennoch überzeugt, dass nur deine Ansicht der Dinge die einzig wahre sein muss? Obwohl dein Hirn nicht in der Lage ist Gott zu begreifen, behauptest du DEINE Art Gott zu begreifen sei die einzig richtige... Ich bin sicher nicht der einzige, der diese Logik so nicht akzeptieren will.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon simiweidmann » Do 15. Mai 2003, 12:51

ja es muss ja nicht die einzige wahre sein....
aber das ist zumindest meine meinung!
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Scardanelli » Do 15. Mai 2003, 12:58

Hi Simi,
welcher Teil deiner Persönlichkeit meint, es müsse nicht der einzig wahre sein und welcher Teil sagt er sei es.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Do 15. Mai 2003, 13:11

@Goblin:

Ja es ist nicht nachvollziehbar. und logisch ist das was du sagst schon gar nicht.
Wenn der Ausganag klar ist (fest steht), dann gibt es keine freie Entscheidung der Handelnden. Würden Sie frei entscheiden können, wäre der Ausgang immer ungewiss. Das ist logisch.

@simiweidmann:

Wenn du mir sagst "es muss so sein, weil er es sagt", dann bestätigst du mir in der Tag die Theorie von sooo kleinen Gehirn (verzeih die Ausdrucksweise).
Ich vertshe dein bestreben nicht, dich selber so unterzubewerten.
Ich sage auch nicht, dass wir alles vertshen müssen. Wir wollen aber alles verstehen. Wer das nicht tut, geht gegen seine Natur oder ist ein absolut passives Lebewesen.
Aber ich kann trotzdem nicht verstehen, warum man dann die am wenigsten nachvollziehbare Antwort als wahr nimmt.

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon simiweidmann » Do 15. Mai 2003, 13:34

zu Scardanelli

kein teil von mir sagt dass gott nicht dtimmt oder das es nicht wahr ist...
aber es ist toleranz und liebe....
indem ich andere meinungen akzepiere und sie ihre wege gehen lasse!

zu Crom

ich will mich ja nicht unterbewerten,.....
aber ich empfinde das wir unter gott stehen und das finde ich nicht negativ!!
wir sind die "beste" kreatur die gott geschaffen hatt...
er hat uns ja nch seinem ebenbild gemacht!!
und für mich ist die antwort sehr nachvollzieh bar...
Gott ist keine wissenschaft...
wissenschaft ist gefühlslos...gott nicht...
ich habe gott erlebt und desshalb glaube ich an ihn!!


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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Kaleb » Do 15. Mai 2003, 14:17

Original von Crom
Ja es ist nicht nachvollziehbar. und logisch ist das was du sagst schon gar nicht.
Wenn der Ausganag klar ist (fest steht), dann gibt es keine freie Entscheidung der Handelnden. Würden Sie frei entscheiden können, wäre der Ausgang immer ungewiss. Das ist logisch.


Bin ich der einzige, der meine Logik versteht? Nicht wirklich oder?

Ich weiss, es kann ein Bisschen die Gehirnwindungen strapazieren. Also: Augen zu, und tief durchatmen. Ein Bitte an Gott, meine Erklärung zu verstehen. Und Augen auf, los gehts:

Gott sitzt vor einem Bildschirm und schaut sich dein Leben an. Als allmächtiges Wesen darf er nicht an Raum und Zeit gebunden sein. Somit würde er doch in allen Zeiten zugleich existieren und doch einer sein. So kann er auch überall sein und trotzdem nur einer sein.

Soweit geht´s noch, oder?

Nun kennt Gott schon das ganze Leben eines Menschen bei seiner Geburt (inkl. davor). Er weiss von Anfang an, den ganzen Lebensweg des Menschen. Zeiten wo er leidet, kämpft, sich freut, ausspannt, etc. Er weiss, wo er ihn um Hilfe bitten wird, und wo er sie erhalten wird. Er beeinflusst nichts von sich aus, er weiss es nur. Wenn er eingreiffen würde, dann wenn man ihn darum bittet. Und wie gesagt, das wüsste er schon.

Und nun? Zu schräg? Abgefahren? Oder schlichtweg idiotisch?
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Do 15. Mai 2003, 14:20

oder vielleicht zu real, zu wahr?

-salzstreuer

Der Goblin durchaus folgen kann...
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Shadow » Do 15. Mai 2003, 14:36

Salzstreuer: Ist dir auch bewusst, dass Gott somit die gesamte Verantwortung für unser Handeln übernimmt? Denn er weiss ja, was jede einzelne charakterliche Eigenschaft, die er uns mitgeben wird, für Auswirkungen haben wird. Er programmiert uns sozusagen und kennt vorher schon die Auswirkungen davon. Jede einzelne. Wie also könnte er uns übel nehmen, wenn wir nicht an ihn glauben, obwohl er selbst uns die Zweifel gegeben hat?
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon simiweidmann » Do 15. Mai 2003, 14:36

an goblin

ja sehr gute erklärung....
ich kann dir auch folgen..

1 detail mit dem ich persöndlich nicht 100% übereinstimme:

denkst du dass gott nur eingreift wenn wir ihn bitten?
oder denkst du nicht auch das er sachen machen kann die er will? er ist ja allmächtig...
zb bei personen die gott noch nicht kennen die kann er ja auch beschützen...auch wenn sie ihn nicht bitten??

was meinst du??

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Shadow » Do 15. Mai 2003, 14:47

Schonmal daran gedacht, dass Gott nicht eingreifen muss? Da er ja alles im Voraus weiss, kann er die Menschen so vorprogrammieren, dass alles so geschieht, wie er es will.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Do 15. Mai 2003, 14:49

@shadow: Dem ist konkret falsch.

Wissen bedeutet in diesem Falle lediglich aushalten.
Wissen bedeutet nicht, es so geplant zu haben.
Ausserhalb der Zeit stehend heisst nur, es zu sehen, aber nicht zu beeinflussen.

Schlussendlich erschliesst sich uns hier eine Dimension, welche wir niemals verstehen werden. Wir müssen einfach davon ausgehen, dass Gott weiss, was kommen wird.

Es kann für uns ja nicht fassbar sein, weil es logisch nicht aufgeht für unseren Verstand. Und doch denke ich, dass das, was Goblin da erzählt, am nächsten drankommt - als Erklärungsversuch genügend, aber gleichzeitig unseren Verstand sprengend.

Es ist halt für uns ach so gebildete und immer alles verstehen wollende Europäer nicht leicht zu aktzeptieren, dass es auch noch Dinge gibt, die wir einfach nicht fassen können. Aber der Vers wurde schon ein paar mal zitiert: "Meine Gedanken sind nicht Eure Gedanken und meine Wege sind nicht Eure Wege ..."

so long
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Shadow » Do 15. Mai 2003, 15:17

Salzstreuer: Das würde ja heissen, dass er usn mit verbundenen Augen erschafft und auf gut Glück "Zutaten" in den Topf wirft. Wenn er uns aber bewusst schafft UND weiss, was wir in Zukunft damit anstellen werden, wie kann er da von uns erwarten uns über seine Schöpfung zu erheben und es ANDERS zu machen, als er es uns gab? Erwartet er von uns, dass wir uns über ihn erheben sollen? Wohl kaum.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon a-ninja » Do 15. Mai 2003, 15:18

Hallo Goblin,

also ich habe kein Problem Dir zu folgen, doch denke doch an die "kleinen Gehirne", die wir in uns tragen :D !

Du kannst keinem klar machen, das sein Leben schon vorbestimmt ist...es muß anders erklärt werden!

Thema ist doch freier Wille!!! klar das wir frei entscheiden können, was immer wir machen wollen, deswegen heißt es ja auch, wir haben den freien Willen...

...doch nicht alles was wir tun, ist gut bzw. in Gottes Absichten, drum werden wir wieder, so nach und nach zu Gott zurückgeführt (wenn wir mal aus der Bahn kommen)! Gott hat immer eine offene Hand für uns!!!

Gott sieht alles, weiß alles und wusste alles was geschehen war, was geschieht und was geschehen wird!

Wir können da wirklich nicht herrum manipulieren, denn die Geschichte ist immer die Gleiche...Geburt...Leben...Tod!

Mit unserem freien Willen können wir nur beweisen, daß wir, in Jesus oder auch nicht, Leben möchten!

Auch wenn wir nicht an Jesus glauben, kennt Gott unseren Weg...egal wohin der Weg führt, Gott wird immer an unserer Seite sein (ob Christ oder nicht, Gott liebt seine ganze Schöpfung) und ständig versuchen uns wieder zu leiten!

Gott wird uns nie aufgeben und unser Leben (wenn wir IHM vertrauen) wundervoll machen!

Also mein Gefühl sagt mir, Gott kennt das Leben meiner Ureltern, meiner Eltern, meiner Geschwister, mein Leben und auch das meiner Kinder (die ich noch nicht habe!)!
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!

Liebe Segensgrüße,
von a-ninja.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Do 15. Mai 2003, 15:30

@shadow

Steht in der Bibel was, dass Gott uns bewusst schafft? Ja, er ist Schöpfer aller Dinge.

Und ich bin ein Geschöpf Gottes und er kannte mich, lange bevor ich existierte. Aber alleine schon diese Aussage zeigt die Dimension, in welcher wir uns bewegen. Er weiss schon seit Anbeginn der Welt, dass ich, dass Du mal kommen (so in diesem Jahrhundert) und dass wir uns in diesem Forum über den Weg laufen. Er kann es sehen. Er konnte es sehen ... Er sieht die Welt auf einmal, in ihrem gesamten zeitlichen Blick.

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Do 15. Mai 2003, 16:22

@simiweidmann:

Wissenschaft ist gefühllos. Anders kann man Wahrheit nicht finden. Gefühle drängen einen immer in eine bestimmte Richtung.

Das Bild das du hier vom menschen hast, gibt dir persönlcih doch einen Freischein. Gott lenkt. Sehr schön einfach, denn du kannst nichts dafür. Du bist in der Tat ein eigenständiger Mensch (achtung ironie).

@Goblin:

"Somit würde er doch in allen Zeiten zugleich existieren und doch einer sein." Das klingt für immer noch nicht logisch.
Darüberhinaus hast du damit der Problematik nicht geholfen, denn es ist nicht gesagt, dass ein Mensch 10 mal das gleiche tut, wenn du 10 Mal die Zeit zurückdrehst (ausser es ist vorbestimmt und dann hat er keinen freien Willen).

@Salzstreuer:

"Wir müssen einfach davon ausgehen, dass Gott weiss, was kommen wird." Was soll ich dazu sagen? Eure Art zu denken ist für mich absolut unschlüssig. Warum wollt ihr nie von naheliegenden ausgehen?
Was müssen nicht davon ausgehen. Warum auch. Nichts spricht dafür. "Gott" hat ncoh keine Weissagung vollbracht, die eingetroffen ist.

"Aber alleine schon diese Aussage zeigt die Dimension, in welcher wir uns bewegen" Ich bezweifele, dass deine Aussagen als Beweise gelten.

Ihr sagt doch selbst: Glauben ist nicht Wissen. Warum versucht ihr trotzdem mit "Wissen" zu argumentieren. Selbst ihr könnt dem Drang zu Wissen nicht wiederstehen.


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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 06:49


Eure Art zu denken ist für mich absolut unschlüssig. Warum wollt ihr nie von naheliegenden ausgehen?

Dass sie (für dich) unschlüssig ist, bedeutet nicht, dass diese Art zu denken nicht die richtige wäre. Ich gehe vom naheliegenden aus. Für mich existiert Gott und er existiert in der Art, wie ich ihn immer wieder zu beschreiben versuche. Nicht als "nur so", aber "auch so". Wenn Gott ausserhalb von Raum und Zeit ist, dann ist es für mich naheliegend, dass er alles auf einmal sieht. Die Erklärung von Goblin ist für mich naheliegend ...


"Gott" hat ncoh keine Weissagung vollbracht, die eingetroffen ist.

Ich weiss nicht, ob ich auf diesen Rundschlag wirklich eingehen soll. Nun, falls ich soll, dann eröffne doch einfach einen neuen Thread. Dir ist wohl selber bewusst, dass diese Aussage wohl nicht stimmen kann...


Warum versucht ihr trotzdem mit "Wissen" zu argumentieren. Selbst ihr könnt dem Drang zu Wissen nicht wiederstehen.


Ich persönlich aus zwei Gründen:

- Erstens hat Gott uns aufgefordert, Weisheit zu erlangen - die hat unter anderem mit Wissen zu tun.

- Zweitens ist es eine der Möglichkeiten, mit Nichtchristen überhaupt im Gespräch zu bleiben. Wir sind schon genügend angegriffen worden, wir würden uns auf ein umstrittenes Buch stützen und lediglich von Einbildungen leben. Was soll also bleiben?

Gruss
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Fr 16. Mai 2003, 07:13

@Salzstreuer:

Was ich sagen wollte war, dass "ihr" genauso immer wieder in ein Verhalten zurückfallt, das in der menschlichen Natur liegt, obwohl ihr oft genug betont, dass es eigendlich falsch ist. Der Mensch will glauben, aber noch viel mehr will er wissen.
Und ich muss mir nicht anhören, dass es flasch sei logisch oder wissenschaftlich an ein Thema ranzugehen, dass sich durch die Selbstdefinition aus diesen Bereichen zu entziehen versucht, wenn ich sehe, dass die "Gläubigen" genauso jedesmal, vielleicht unbewusst, eine Richtung einschlagen, in der sie versuchen diese Dinge mit Logik zu untermauern.

Drüber hinaus ist Weisheit und Wissen nicht dasselbe, aber zum Thema:

Dann schiess mal los mit den Weissagungen. Ich bin gespannt. Aber spar dir Bibelstellen und Erzählungen von Dritten, sondern zähl mir mal Dinge auf, die sich in heutiger Zeit nachprüfen lassen.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 07:23

Dann sage ich Dir kurz und bündig:

Vergiss es.

1) Ohne die Bibel brauchen wir nicht weiterzudiskutieren. Sie ist Gottes Wort und als solche Grundlage. Viele der Prophezeihungen sind dort notiert.

2) Ohne Dritte ist es nicht interessant, ansonsten müsste sich die Welt um mich drehen.

3) Wenn Du schon nicht gewillt bist, die ersten beiden Punkte zu akzeptieren, wird es Dir auch nicht helfen, wenn ich persönliche Prophezeihungen einbringen würde (so denn vorhanden). Es wäre für Dich immer noch jemand drittes und wäre Aussage gegen Aussage.

Somit schlieses ich das Thema und lass es bleiben. Ohne Basis keine Diskussion.

Gruss
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Fr 16. Mai 2003, 07:58

@Salzstreuer:

Das wollte ich nur hören.
Es gibt keine Prophezeiung, die sich in heutiger Zeit erfüllt. Alles was es gibt sind Geschichten. Es wird vond er Erfüllung der Prophezeiung erzählt mehr nicht.

Wenn du nicht mehr zu bieten hast als das, dann stelle meine Aussage bezüglich der Weissagung nicht als ohne Frage flasch hin.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 08:07

Dem ist konkret falsche Aussage.

Es gibt viele Prophezeihungen, die sich erfüllen - auch heute. Aber da diese in der Bibel notiert sind und Du keine Bibelstellen willst, lassen sie sich nicht herbeiziehen...

-salzstreuer

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Scardanelli » Fr 16. Mai 2003, 08:11

Hallo Salzstreuer,
... und lediglich von Einbildungen leben.
Darauf, kannst du dir nun nichts einbilden, denn Menschen orientieren sich immer nach ihren Einbildungen. Würden wir beispielsweise genau das sehen, was unsere bloßen Augen an Informationen bekämen, dann wäre es um uns sehr dunkel. Erst unsere weiterführenden Konstrukte, im Gehirn hergestellt, übersetzen in eigenwilliger Art und Weise, was die Augen vernehmen.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 08:12

Ich erlebe Gott auch mit geschlossenen Augen.

-salzstreuer
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Kaleb » Fr 16. Mai 2003, 08:14

Original von simiweidmann
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denkst du dass gott nur eingreift wenn wir ihn bitten?
oder denkst du nicht auch das er sachen machen kann die er will? er ist ja allmächtig...
zb bei personen die gott noch nicht kennen die kann er ja auch beschützen...auch wenn sie ihn nicht bitten??


Ich gehe mal davon aus, dass Gott meistens nur auf Bitten eingreifft. Denn sonst hätten wir ein viel friedlicheres Leben hier, da sein Wirken offensichtlich wäre. Was man dann wieder in Beeinflussung einstufen könnte. Es heisst doch: Suche, und du wirst mich finden. Oder so....


Original von Crom
Darüberhinaus hast du damit der Problematik nicht geholfen, denn es ist nicht gesagt, dass ein Mensch 10 mal das gleiche tut, wenn du 10 Mal die Zeit zurückdrehst (ausser es ist vorbestimmt und dann hat er keinen freien Willen).


Wenn der Ausgang einer Situation - wir nennen diese mal Leben :] - klar ist, dann ist es egal, wieviele Male der ´Film´ zurückgespult wird. Denn solange nicht mutwillig Änderungen vorgenommen werden, wird die Sache gleich weiter laufen, wenn alle äusseren Einflüsse gleich sind. Denn zurückspulen heisst nicht ändern. Und was noch wichtig ist: Warum zurückspulen?
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 08:19

Zeit zurückdrehen ... Wir könnnen die Sache auch noch komplizierter machen... Aber ich denke, das kommt nicht darauf an.

Würden wir 10 mal die Zeit zurückdrehen, könnte Gott die 10 verschiedenen Versionen (insofern sie sich unterscheiden würden) auch sehen.

Es ändert nichts an der Grundlage...

Gruss
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Scardanelli » Fr 16. Mai 2003, 08:31

Hi Salzstreuer,
was du mit geschlossenen Augen siehst, ist eben dein Konstrukt und die Spielwiese der Phantasie.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 08:48

In diesem Falle kann Du aufhören, über Gott und die Welt zu diskutieren. Da ja Gott ein Produkt unserer Fantasie zu sein scheint, kannst Du aufhören, Dich zu ereifern, die Bibel auseinanderzunehmen und alles in Frage zu stellen - es bleibt ja nur die Fantasie.

Und falls Dich irgendwann die Realität wieder einholt, kannst Du getrost wieder damit beginnen, Dich mit dem Schöpfer dieser Realität auseinanderzusetzen.

Bis dahin grüsse ich dich herzlich
-salzstreuer
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Scardanelli » Fr 16. Mai 2003, 09:00

Lieber Salzstreuer,
wenn Gott höher als die menschliche Vernunft ist, dann ist alles Vorstellen der Vernunft darüber reine Phantasie. Was sonst?
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Fr 16. Mai 2003, 12:44

@scandarelli:

Du kannst mir Weissagungen aus der Bibel nennen. Aber nur solche bei denen die erfüllung der Prophezeiung nicht daneben steht.
Sagt mir eine Prophezeiung aus der Bibel die sich in unserer Zeit erfüllt haben soll!

@Goblin:

Das Ergebnis ist ja eben nicht klar. Wenn du 10 Mal einen Stein fallen lässt, fällt er nicht 10 Mal gleich.
Niemand kann sagen ob ein Mensch 10 Mal das gleiche tun würde, wenn er die Gelegenheit hätte die gleiche Situation 10 Mal zu erleben, ohne davon zu wissen, das er es schonmal erlebt hat.

Und da liegt doch der Hund begraben. Wenn der Ausgang nicht klar ist, dann gbit es keine Vorbestimmung.

Scardanelli sagt hier:"Würden wir 10 mal die Zeit zurückdrehen, könnte Gott die 10 verschiedenen Versionen (insofern sie sich unterscheiden würden) auch sehen."

Dann mach das doch mal logisch fassbar. Was du hier erzählst ist absolut paradox. Selbst wenn der Gott alle 10 sehen würde, kennt er nciht den Ausgang, denn nur eine trifft ein. Keine Vorbestimmung.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Salzstreuer » Fr 16. Mai 2003, 12:49

Crom, Du verwechselst zweimal Salzstreuer und Scardanelli...

Ich werde mich melden von wegen den Prophezeihungen in der Bibel.

Von wegen 10mal ... Das Hauptproblem ist, dass wir etwas ausserhalb von Raum und Zeit nicht fassen können. Gott hingegen, so meine Meinung, ist ausserhalb dieser Grenzen. Darum bin ich davon überzeugt, dass er die 10 Wiederholungen eben sehen könnte ...

Aber wir können mit unserem Verstand das höchstens akzeptieren - nicht begreifen...

Gruss
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Kaleb » Fr 16. Mai 2003, 15:27

Original von Crom
Das Ergebnis ist ja eben nicht klar. Wenn du 10 Mal einen Stein fallen lässt, fällt er nicht 10 Mal gleich.
Niemand kann sagen ob ein Mensch 10 Mal das gleiche tun würde, wenn er die Gelegenheit hätte die gleiche Situation 10 Mal zu erleben, ohne davon zu wissen, das er es schonmal erlebt hat.
Und da liegt doch der Hund begraben. Wenn der Ausgang nicht klar ist, dann gbit es keine Vorbestimmung.


Niemand kann einen Stein 10x gleich fallen lassen. Wenn man effektiv die Zeit zurückdrehen würde, und normal laufen lassen würde, dann schon. Aber einfach 10x einen Stein aus der Hand auf den Boden fallen lassen, kann nicht das gleiche Ergebnis geben. Die Zeit läuft für uns - da nicht Gott - linear, doch für ihn müsste das anders sein. Somit sieht/weiss Gott wie es sein wird bzw. ist.


Scardanelli sagt hier:"Würden wir 10 mal die Zeit zurückdrehen, könnte Gott die 10 verschiedenen Versionen (insofern sie sich unterscheiden würden) auch sehen."

Dann mach das doch mal logisch fassbar. Was du hier erzählst ist absolut paradox. Selbst wenn der Gott alle 10 sehen würde, kennt er nciht den Ausgang, denn nur eine trifft ein. Keine Vorbestimmung.


Da Gott nicht an die Zeit gebunden sein kann (darf), dann dreh doch mal die Zeit zurück mit ihm. Wird nicht klappen. Wenn doch, dann wird es gewusst haben und trotzdem das endgültige Ziel kennen.
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Sa 17. Mai 2003, 12:50

Ich entschuldige mich erstmal, dass ich die Namen verwechselt habe. Bin halt auch nur ein Mensch.(Es weiss ja jeder wer gemeint ist :))

@Goblin:

Es ist richtig, dass niemand einen Stein 10 Mal gleich fallen lassen kann. Der Punkt ist aber, dass niemand sagen kann, was passiert wenn man es könnte (sprich Zeit zurückdrehen).

Mir fällt auf, dass du deine Theorien fast ausschliesslich mit "müsste" und "kann" beschreibst. Warum "müsste" das so sein. Auf welcher Grundlage basiert deine Theorie?

@Salzstreuer:

Tut mir leid das was du sagst passt nicht zusammen.

Du sagst einerseits Gott könnte alle 10 (gehen wir von dem Beispiel weiter aus) gleichzeitig sehen.
Andereseits sagst du er weiss, welche "Version" zutrifft.

Wenn nur eine Version zutrifft gibt es nur eine.
Das was du beschreibst würde eher in die Theorie Paralelluniversum passen.

Aber auf die Prophezeiung bin ich gespannt.

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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Scardanelli » Sa 17. Mai 2003, 13:52

Hi Crom,
einer von uns beiden muss wohl in einem Paralleluniversum leben, denn ich weiß nicht auf was du dich bei mir beziehst?
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Re: Freier Wille vs. Allwissenheit

Beitragvon Crom » Sa 17. Mai 2003, 19:05

Sorry Scarandelli, ich habs heute mit den Namen...ich meinte Salzstreuer.
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