Wiedergeborener Christ

Moderator: bigbird

Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Salzstreuer » Mi 5. Mär 2003, 08:23

Hallo Wolfi ...

Tja, die Sache ist vermutlich viel einfacher als Du meinst. Es kommt dabei ja nicht unbedingt auf Äusserlichkeiten an. Ja, ich weiss, die Katholische Kirche legt sehr wert auf die Äusseren Dinge, aber darauf kommt es bei Gott weniger an (auch, aber nicht vorallem).

Er sieht Dein Herz an. Und wenn Du Dich gegen ihn entscheidest (Ich nehme an, das tatest Du mit Deinem Austritt aus der Kirche), dann nimmt er das zur Kenntnis.

Es gibt aber auch Leute, die aus einer Institution austreten (z.B. die Landeskirche) und danach in eine Freikirche gehen... da bleibt das Herz bei Gott...

Somit ist die Frage, wogegen hast Du Dich mit Deinem Austritt entschieden - Gott nimmt Deine Entscheidung ernst.

-salzstreuer

Ach ja: Wogegen Du nichts unternehmen kannst: Gott liebt Dich in allem, trotz allem, durch alles!
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Wolfi » Mi 5. Mär 2003, 08:42

@Salzstreuer
Er sieht Dein Herz an. Und wenn Du Dich gegen ihn entscheidest (Ich nehme an, das tatest Du mit Deinem Austritt aus der Kirche), dann nimmt er das zur Kenntnis.

Da irrst Du! Ich habe mich nicht gegen Gott entschieden, sondern gegen dieses abartige Getue der menschlichen Vertreter des kath. Glaubens und gegen deren Ansichten, Rituale, Gesetze, widerwärtiges asoziales Verhalten und und und... An Gott habe ich damals wohl noch ab und zu gezweifelt; jedoch habe ich mich nie gegen ihn entschieden.

Es gibt aber auch Leute, die aus einer Institution austreten (z.B. die Landeskirche) und danach in eine Freikirche gehen... da bleibt das Herz bei Gott...

Nun, vielleicht ist es doch nicht ganz so einfach, wie Du zu Beginn meintest:
Während meinen Auseinandersetzungen mit anderen Glaubensformen hat mich der Weg zwar nie in eine weitere christliche Gemeinschaft geführt, dafür u.a. aber auch in eine östliche. So wurde ich vor vielen Jahren in eine Gemeinschaft aufgenommen, die mir erlaubt, mich heute "Swami" zu nennen :) . Allerdings hänge ich wohl besser gleich an, dass ich zu jener Gemeinschaft den Kontakt etwa gleich aktiv pflege, wie zu Christen.

Somit ist die Frage, wogegen hast Du Dich mit Deinem Austritt entschieden - Gott nimmt Deine Entscheidung ernst.

Ich kann Dir nur sagen, dass mir Gott bis heute treu geblieben ist und dass ich schon etliche Dinge nebst dem christlichen Glauben kennen lernen durfte! Tut mir leid, Sandstreuer, aber es ist mir also immer noch nicht klar, ob ich mich nun als wiedergeborenen Christ zu sehen habe oder eben nicht... :)


Ach ja: Wogegen Du nichts unternehmen kannst: Gott liebt Dich in allem, trotz allem, durch alles!

Hab ich ja auch gar nichts dagegen! Und gegen Liebe habe ich mich eigentlich bisher nur ganz selten zur Wehr gesetzt! :D
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Salzstreuer » Mi 5. Mär 2003, 08:45

Hallo Wolfi


OK, habe ich nichts dagegen, freut mich sogar (zum Teil)...


Tut mir leid, Sandstreuer, aber es ist mir also immer noch nicht klar, ob ich mich nun als wiedergeborenen Christ zu sehen habe oder eben nicht...


Wie ernst meinst Du die Frage und was hätte sie für konsequenzen? Und ich welche Richtung möchtest Du sicher sein (dass, oder dass nicht)

-salzstreuer
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Mi 5. Mär 2003, 08:49

Original von cepheii
Naja, Reto, der Spruch "Ich denke also bin ich" ist offenbar das Original (Descartes ist soweit ich weiss älter als Pascale). Wenn Ainu den veränderten Spruch von Pascale nicht kannte, so wie ich, musst du dich nicht wunder, wenn sie dachte, er wäre vielleicht auf deinem Mist gewachsen, bzw. du hättest etwas falsch verstanden.


Sie kannte den Spruch.

Original von Ainu Elfe
Reto - wusst ich ...man muss aber nicht ständig angeben, oder? Bescheidenheit mein lieber...

knuddlige Grüsse Ainu

Auch bezüglich dem Original würde ich nochmals über die Bücher gehen, aber lassen wir das nun.

Nochmals, was ich sagen wollte ist folgendes:
"Das Sein des Christen ist in seinem Glauben begründet!"


PS:
Hallo Wolfi
Du bist einer von denen, die mich in diesem Forum beinahe verfolgen. Wenn ich zu einem Thema einen Beitrag schreibe, dann geht es nicht lange, bis du da bist. Und meistens schaltest du dich auf widerliche Art und Weise ein. Wegen dem Rassist: Üble Nachrede ist ein strafrechtliches Vergehen.
Nebenbei: "Die Halbwahrheit ist die grösste Lüge!" Diese Aussage habe ich dir gegenüber einmal gemacht. Sie hat dir anscheinend gefallen, sie stammt aber nicht von M. Gorbatschow.


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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Salzstreuer » Mi 5. Mär 2003, 08:59

Hallo Ihr beiden Streithähne ...

Die Signatur von wolfi ist vermutlich nicht von Gorbi, sonder scheint aus Israel zu stammen...

Hingegen kommt diese Aussage noch zum tragen ...

„Das größte Hindernis beim Erkennen der Wahrheit ist nicht die Falschheit, sondern die Halbwahrheit." (L. N. Tolstoi)

Und damit fände ich es eigentlich gut, wenn wir allesamt zum Thema zurückkehren, ansonsten empfehle ich Euch den Thread chattmässige Smalltalks, der wird sozusagen nicht verwendet, ist aber für solche Diskussionen, wie ihr hier gerade führt.

Gruss
-salzstreuer
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon ThomasMillack » Fr 7. Mär 2003, 23:01

Hallo Wolfi

Jetzt verblüffst Du mich aber. Ich hatte Dich aus Deinen Beiträgen eigentlich für einen Christen gehalten, der sich nicht durch Fesseln einengen lässt, sondern die Freiheit des Geistes, die Gott schenkt, auch in Anspruch nimmt.

Nun dieser Ausspruch, Du seist kein Christ mehr, weil Du der katholischen Kirche den Rücken gekehrt hast. Nee, nee, was soll ich da erst sagen

Ich bin katholisch getauft, atheistisch mit Traditionsprotestantismus aufgewachsen, in einer Ökumenischen Gruppe zum Glauben gekommen, mit Begeisterung in eine anglikanische Kirche gegangen, habe eine amerikanisch-baptistische Kirche kennengelernt, bin Kirchenvorstand in einer evangelischen Kirche gewesen und gehe heute als Nicht-Baptist in eine baptistische Kirche.

Überall habe ich Christen getroffen (d.h. bei meiner Taufe kann ich es nicht beurteilen, da war ich noch zu klein :D ).

Gruss
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Mo 10. Mär 2003, 08:53

Hallo,

da sich keiner der Kernfrage stellt, will ich sie noch einmal herausstreichen.

Dieser Mensche behauptet, dass sein Handeln ihm von Gott als richtig gezeigt wird, genau, wie z.B. sein Weg weg vom Alkohol.

Das "Christen könen fehlen" ist hier nicht relevant, da z.B. die Fernsehprediger sich nie vor die Gemeinde gestellt haben und die Ehebrüche als von Gott für richtig empfunden dargestellt haben.

Und natürlich hat es Menschen gegeben, die "Gott will es so" gelogen haben. Aber selbst die größten Gegener dieses Mannes unterstellen ihm nicht, dass es lügen würde, er ist vollkommen überzeugt, dass seine Handlungen mit Gottes Willen übereinstimmen, das steht fest.

Auch eine Geistesstörung wird von niemandem ernsthaft angenommen.

Seine Handlungen sind auch sehr gut im Rahmen der Bibel. Er hat z.B. Andersgläubige ausdrücklich beschützt, er betont, wie wichtig ihm ein friedliches Zusammenleben ist, er betont auch seinen Respekt vor denen, die nicht seiner Meinung sind.

Also, welchen Grund gäbe es, ihm nicht zu glauben?

Florian

P.S. Thomas, Dir ist schon klar, dass Deine Kriterien Paulus ausschließen, d.h. weite Teile des NT würden dann von jemandem stammen, den Du heute nicht als Christ durchgehen lassen würdest 8-)
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Shadow » Mo 10. Mär 2003, 09:08

Florian: Es gibt keinen Grund für mich ihm das nicght zu glauben. Ich würde zwar anzweifeln, dass seine Überzeugungen wirklich von Gott kommen (auch geistig gesunde Menschen können sich was einbilden), aber ganz ausschliessen könnte ich es nicht.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Faustus » Mo 10. Mär 2003, 11:41

Ich wär ein Tor, würd ich jemanden weniger Glauben, der mich meyn ganzes Leben nur angelügt hat als jemanden der scheinbar immer aufrichtig war...

Jemand der immer lügte könnte jetzt vieleicht die Wahrheit sagen.

Jemand der immer die Wahrheit sagte, könnte jetzt vieleicht der Lüge verfallen.


Im übrigen würde ich jedem, der mir sagt, er ist von Gott erleuchtet sofort glauben, gleich ob er die gleiche Aussage aus meynem Munde als Lüge verschreit.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Harry » Mo 10. Mär 2003, 12:26

Hallo Florian,

wenn seine Handlungen, Aussagen und Beweggründe mit der Bibel übereinstimmen dann gibt es keinerlei Grund sie in Frage zu stellen.

Sollte es aber eine Abweichung der Taten zur Bibel geben ist er mit Vorsicht zu betrachten wie es im Thimtheus [4] Brief geschildert ist:


1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten,
2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind



Viele werden versuchen den wahren Glaubenden in die Irre zu führen!

Liebe Grüsse

Harry
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Mo 10. Mär 2003, 15:50

Hallo Harry,

dann nenn mir doch bitte eine abschließende Aufzählung der Taten, die verboten sind und die Gott niemals, nie wieder, unter keinen Umständen befehlen wird. Und versuche wenigstens, die hier versammelten Christen zu einer Übereinkunft zu bringen. Bitte beachte dabei, dass Krieg führen, das Töten der Leibesfrucht, Genozid und Vergewaltigung bereits von Gott angeordnet worden sind, d.h. mit den Anordnungen Gottes kompatibel sein können.
Beachte fernerhin, dass die Apokalypse davon redet, dass Krieg und Hunger über die Menschheit kommen werden, auch dazu könnte Gott Werkzeuge gebrauchen.

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon ThomasMillack » Mo 10. Mär 2003, 21:15

Hallo Florian

Ja, komisch, dass ich Paulus ausschliesse, wo ich meine Meinung doch von ihm habe.

Aber Florian, ich glaube, niemand will Dir blind einen Persilschein ausstellen. Wenn der Mann tatsächlich in Wort und Tat die Kriterien erfüllt, die ich aufgestellt habe, dann sollte man ihn ernst nehmen und annehmen, dass er eine besondere Liebe und Verbindung zu Gott besitzt. Das, was er sagt wird oftmals mit dem übereinstimmen, was Gott uns sagen will.

Aber selbst dann, weigere ich mich, meine eigene Meinung aufzugeben, meine eigene Verantwortung Gott gegenüber nicht wahrzunehmen. In meiner Gemeinde gab es einen Mann, der war von Gottes Geist erfüllt. Ich hatte die grösste Hochachtung vor seinen Ansichten und habe manchmal gestaunt, dass ein Mensch in seinem Alter so freie und liebevolle Ansichten haben konnte.

Trotzdem habe ich nicht in allem mit ihm übereingestimmt. Ich habe ihm dies auch gesagt und wir konnten übereinstimmend festhalten, dass wir verschiedener Meinung waren und uns trotzdem als Brüder sehen. Leider ist dieser Mann inzwischen von uns gegangen, er war eine grosse Bereicherung für unsere Gemeinde.

Analog werde ich es mit jedem Christen halten, auch mit solchen, die mehr Lebenserfahrung und mehr geistliche Kraft haben als ich.

Gruss
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Di 11. Mär 2003, 11:08

Hallo Thomas,

ach, von Paulus hast Du Demut und Liebe zum anderen gelernt? Ich habe von ihm eher andere Verse im Kopf, darüber, wer den Tod verdient hat etc, oder die Anprangerung von Sünden in Gemeinden (plötzlich fällt mir "richtet nicht..." ein).

Das ist seltsam bei Dir. Du negierst praktisch das gesamte AT in seinen Aussagen über Gott. Im NT ignorierst Du mindestens die Offenbarung, weite andere Teile des NT sind von Menschen geschrieben worden, die Du nicht als Christen sehen würdest und von Jesus ignorierst Du einen großen Teil seiner Aussagen.... und trotzdem behauptest Du, zu dem Gott, der in der Bibel dargestellt wird, eine Beziehung zu haben.

Könntest Du mir die 5-10 ausgewählten Verse aus dem ganzen Buch nennen, auf die Du Dich beziehst 8-) ?

Ernsthaft, wieso bist Du so felsenfest davon überzeugt, dass der Gott, den Du erlebt hast, der der Bibel ist?

Und es geht mir hier nicht um einen Persilschein. Es geht mir um die Benennung von Gründen, warum man ihm das nicht glauben sollte. Und "der eigene Kopf", tja, Thomas, wärst Du denn Moses, Joshua oder Paulus gefolgt? Und was, wenn Dein eigener Kopf gegen das gewesen wäre, was die gesagt hätten? Willst Du Deinen eigenen Kopf gegen das setzen, was von Gott kommt? Oder wenn ein Apostel zu Dir gesprochen hätte, oder ein Christ, bevor es die Bibel gab?

Und Dein Kollege in der Gemeinde, hat der bei den zwischen Euch uneinigen Punkten gesagt, er würde zu Gott beten und Gott hätte ihm gesagt, dass er im Recht sei? Wenn Nein, dann ist der Fall nicht passend auf das, was ich hier habe.

Florian
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Yasha » Di 11. Mär 2003, 11:47


schon, aber "ich denke also bin ich" ist original in lateinisch verfasst worden und stammt von irgendeinem klugen Hoschy aus der antike. War glaubs Plato wenn ich mich nicht irre.

ich nehme an dieser Plaise Pascal hat den Spruch abgeändert. Plato hat den Mensch als denkendes Wesen definiert, dieser Plaise Pascal scheint den Mensch als glaubendes Wesen zu definieren, wer also nicht glaubt, sei kein vollständiger Mensch. hmm... klingt irgendwie krass, aber meine Interpretation kann ja auch falsch sein;)
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Harry » Di 11. Mär 2003, 12:39

Hall Florian,

dann nenn mir doch bitte eine abschließende Aufzählung der Taten, die verboten sind und die Gott niemals,
nie wieder, unter keinen Umständen befehlen wird. Und versuche wenigstens, die hier versammelten
Christen zu einer Übereinkunft zu bringen. Bitte beachte dabei, dass Krieg führen, das Töten der
Leibesfrucht, Genozid und Vergewaltigung bereits von Gott angeordnet worden sind, d.h. mit den
Anordnungen Gottes kompatibel sein können.



Lieber Florian,

du vergisst bei deiner Argumentation einen sehr wichtigen Sachverhalt:

mit dem Kommen Jesu hat eine neue Epoche begonnen, wir (Christen) leben nicht mehr unter dem Eindruck
der Sünde und dies ändert das Zusammenleben mit Gott komplett. Dies wird im NT ganz eindeutig klar
gestellt es liegt eindeutig an uns mit diesem Wissen Gott zu begegnen.
Gott gab mit dem Kommen Jesu seine Liebe und Zuversicht, es gibt daher überhaupt keine Argumentation
die die von dir angegebenen Dinge kompatibel zu dem Gott macht der sich erniedrigt hat um uns zu erlösen.

Beachte fernerhin, dass die Apokalypse davon redet, dass Krieg und Hunger über die Menschheit kommen
werden, auch dazu könnte Gott Werkzeuge gebrauchen.


Ziemlich hypothetisch und keiner Diskussion wert.

Liebe Grüsse

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Di 11. Mär 2003, 16:42

Original von Yasha

schon, aber "ich denke also bin ich" ist original in lateinisch verfasst worden und stammt von irgendeinem klugen Hoschy aus der antike. War glaubs Plato wenn ich mich nicht irre.

ich nehme an dieser Plaise Pascal hat den Spruch abgeändert. Plato hat den Mensch als denkendes Wesen definiert, dieser Plaise Pascal scheint den Mensch als glaubendes Wesen zu definieren, wer also nicht glaubt, sei kein vollständiger Mensch. hmm... klingt irgendwie krass, aber meine Interpretation kann ja auch falsch sein;)


Pascal war ein gläubiger Mann. Seine Aussagen gründen auf der Bibel. Dort findent man auch analoge Aussagen wie z.B.:

Habakuk 2
4 Siehe, die [verdiente] Strafe für den, der nicht aufrichtig ist! Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

Zur Zeit Habakuks war Plato höchstens ein Gedanke Gottes. Doch lassen wir dass, die Richtigkeit einer Aussage kann nicht zwingend mit dem alter der Quelle belegt werden.

Die Kontroverse ist dieselbe, wie damals bei Descartes und Pascal. Wie begründen wir unser Sein:
A) Begründen wir es in unserem relativen Denken. Sehen wir den Menschen als das Mass der Dinge.
B) Begründen wir unser Sein durch die Existenz eines allmächtigen und persönlichen Schöpfergottes.


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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Di 11. Mär 2003, 17:00

Hallo Harry,

ich stelle fest, Du kannst oder willst meine Frage nicht beantworten.

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Mär 2003, 20:58

Hi Reto,
Begründen wir unser Sein durch die Existenz eines allmächtigen und persönlichen Schöpfergottes.
Wenn du Begriffe gebrauchst, dann solltest du zumindest eine Mindestahnung von deren Bedeutung verinnerlichen.
In keinem Fall kann „Sein“ Existenz zukommen. Ausschließlich im Dasein ist Existenz, weil jede Existenz eine Bestimmung gegen etwas anderes ausmacht. Dies ist der Grund, warum der Mensch ausschließlich mit Gottesbildern hantiert, wenn er mit Gott umgeht. Es kommt dem Menschen nur eine relative Sicht Gottes zu.
Dies ist keine Frage von Gemütlichkeit sondern eine Frage des richtigen Umgangs mit Kategorien. Denn merke, aus der Unlogik heraus ist schlicht alles beweisbar, was die Phantasie so hergibt.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Di 11. Mär 2003, 23:02

Original von Scardanelli
Hi Reto,
Begründen wir unser Sein durch die Existenz eines allmächtigen und persönlichen Schöpfergottes.
Wenn du Begriffe gebrauchst, dann solltest du zumindest eine Mindestahnung von deren Bedeutung verinnerlichen.
In keinem Fall kann „Sein“ Existenz zukommen. Ausschließlich im Dasein ist Existenz, weil jede Existenz eine Bestimmung gegen etwas anderes ausmacht. Dies ist der Grund, warum der Mensch ausschließlich mit Gottesbildern hantiert, wenn er mit Gott umgeht. Es kommt dem Menschen nur eine relative Sicht Gottes zu.
Dies ist keine Frage von Gemütlichkeit sondern eine Frage des richtigen Umgangs mit Kategorien. Denn merke, aus der Unlogik heraus ist schlicht alles beweisbar, was die Phantasie so hergibt.

Hallo Scardanelli

Ich verstehe nicht ganz was du sagen möchtest?


Ich habe den folgenden Standpunkt:

Woher kommen wir?
Ich glaube, dass wir unser Dasein dem Schöpfergott verdanken!

Wofür leben wir?
Ich glaube, dass Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er ist unser Sein hier auf Erden. Sinn, Erfüllung, Erkenntnis - alles kommt von IHM.

Wohin gehen wir?
Ich glaube, dass ER eine Wohnung für mich bereitet hat. Wenn das Leben hier auf Erden zu Ende ist, dann werde ich dort meine ewige Ruhe finden.

Die drei entscheidenten Fragen des Lebens kann ich mit meinem Glauben an Jesus Christus beantworten. Ich glaube, also bin ich.


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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Harry » Mi 12. Mär 2003, 09:01

Original von Florian T
Hallo Harry,

ich stelle fest, Du kannst oder willst meine Frage nicht beantworten.

Florian


*lach* unter deinen Maßstäben kann ich sie tatsächlich nicht beantworten weil diese (wie geschildert) nicht (mehr) zutreffend sind.
Ihr sucht die Wahrheit,
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Scardanelli » Mi 12. Mär 2003, 09:20

Hallo Reto,
wenn du den Begriff „Existenz“ mit Bezug zu Gott gebrauchst, dann verbindest du damit ein Bündel von Vorstellungen, die du eben an diesem Begriff hast.
Du denkst jetzt vielleicht ich sei besonders spitzfindig und ich würde dich mit Sophismen überschütten. Fakt ist aber, dass jeder Begriff, den du gebrauchst, selbst eine Schöpferkraft hat, nämlich die Schöpfung eines bestimmten Bildes der Welt und wie nun mal alles so zusammenhängt.
Der Begriff Existenz ist unauflöslich an die Bedingungen des Daseins gebunden und findet im Sein gar nicht statt. Will sagen, dass Gott so unausdenkbar ist, dass du, wenn du eben sachhaltig bleiben willst und damit auch demütig, gar nicht sagen kannst, dass Gott Schöpfer ist. Wenn du sagst, Gott sei Schöpfer, dann hast du ihn unter deine Verfügung gebracht, weil du ihn ein Stück weit begriffen hast. Dies ist aber nicht möglich, auch wenn es wünschenswert sein könnte.
Da dies aber vermutlich über deinen Horizont hinausgeht, ich meine dieses Rüstzeug für diese angemessene Demut, will ich gerne für dich hoffen, dass sich diese Vorstufe zu einem Götzenbild nicht negativ auf deinen Gottesdienst auswirken wird.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Mi 12. Mär 2003, 13:56

Hallo Harry,

was denn, ist die Offenbarung jetzt kein Teil der Bibel mehr? Ist es nicht mehr so, dass Gott in der "bald" kommenden Endzeit Krieg, Hunger und Krankheit über uns kommen lassen wird? Und ist es nicht so, dass er zumindest für den Krieg Personen auf der Erde braucht, die ihm helfen?

Und bitte wo in der Bibel steht, dass das heute nicht mehr so sein kann, wie im Buch Joshua? Bitte den genauen Vers.

Aber auch dann, nenn mir Taten, die garantiert nicht mit der Bibel vereinbar sind und begründe das mit der Bibel. Und bringe alle Christen hier dazu, zuzustimmen und diese Liste für abschließend zu erklären. Das müsste doch möglich sein, oder?

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Mi 12. Mär 2003, 16:35

Original von Scardanelli
Hallo Reto,
wenn du den Begriff „Existenz“ mit Bezug zu Gott gebrauchst, dann verbindest du damit ein Bündel von Vorstellungen, die du eben an diesem Begriff hast.
Du denkst jetzt vielleicht ich sei besonders spitzfindig und ich würde dich mit Sophismen überschütten. Fakt ist aber, dass jeder Begriff, den du gebrauchst, selbst eine Schöpferkraft hat, nämlich die Schöpfung eines bestimmten Bildes der Welt und wie nun mal alles so zusammenhängt.
Der Begriff Existenz ist unauflöslich an die Bedingungen des Daseins gebunden und findet im Sein gar nicht statt. Will sagen, dass Gott so unausdenkbar ist, dass du, wenn du eben sachhaltig bleiben willst und damit auch demütig, gar nicht sagen kannst, dass Gott Schöpfer ist. Wenn du sagst, Gott sei Schöpfer, dann hast du ihn unter deine Verfügung gebracht, weil du ihn ein Stück weit begriffen hast. Dies ist aber nicht möglich, auch wenn es wünschenswert sein könnte.
Da dies aber vermutlich über deinen Horizont hinausgeht, ich meine dieses Rüstzeug für diese angemessene Demut, will ich gerne für dich hoffen, dass sich diese Vorstufe zu einem Götzenbild nicht negativ auf deinen Gottesdienst auswirken wird.


In einem Punkt muss ich dir recht geben, der Mensch ist relativ. Losgelöst von Gott ist sein Denken, sein Handeln, sein Fühlen, sein ganzes Sein nichts als Schall und Rauch.

Doch trotz seiner Relativität ist es für den Menschen möglich, das Göttliche stückweise zu erkennen und zu tragen. "Wir haben einen ewigen Schatz in irdenen Gefässen!"

Oder wieso sollte Gott relative Wesen schaffen, die niemals in der Lage sind auch nur einen Funken SEINES Wesens zu erfassen? Das macht doch keinen Sinn. Nein, er hat uns vielmehr nach SEINEM Wesen geschaffen, damit wir Gemeinschaft mit IHM haben können und sollen.

Und weil wir relativ und blind sind, sucht ER uns unablässig. ER ringt um uns, damit wir sein rettendes Angebot annehmen können. Und ich fordere alle auf, die rettende Hand Jesu Christi zu ergreifen.

Noch in etwas muss ich dir Recht geben. Wir haben die Ehrfurcht und die Achtung vor dem Allmächtigen verloren. Wir spotten über IHN, wie es nicht einmal Dämonen wagen zu tun. Dies ist eine sehr ernste Sachen: "Deshalb lasst uns mit Furcht und Zittern vor SEIN Angesicht treten!"

Reto




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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Harry » Do 13. Mär 2003, 09:27

Hallo Florian

was denn, ist die Offenbarung jetzt kein Teil der Bibel mehr? Ist es nicht mehr so, dass Gott in der "bald" kommenden Endzeit Krieg, Hunger und Krankheit über
uns kommen lassen wird? Und ist es nicht so, dass er zumindest für den Krieg Personen auf der Erde braucht, die ihm helfen?


Wo bitte steht das Gott Christen benutzen wird um Kriege zu starten oder durchzuführen. Der Teufel wird die Seinen dazu benutzen und genau dies gilt es zu unterscheiden!


Und bitte wo in der Bibel steht, dass das heute nicht mehr so sein kann, wie im Buch Joshua? Bitte den genauen Vers.

Der große Unterschied im NT ist die Offenbarung Gottes im Fleisch mit dem Ziel zu retten und nicht zu richten. Gott versöhnte die Menschen mit sich selbst, die seine Feinde waren. Sie mögen ihm immer noch Feind sein, aber er streckt ihnen die Hand der Versöhnung entgegen:

2Kor 5,19 ... nämlich dass Gott in Christo war, die Welt mit sich selbst versöhnend, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend, und hat in uns das Wort der Versöhnung niedergelegt.

Gott duldet aufgrund des Sühneopfers Jesu das Unrecht, das mit jeder Sünde, mit jeder Sekunde eines gottlosen Lebens aufgehäuft wird (das tat er übrigens auch schon im AT, vorausschauend auf das Opfer Jesu). Aber er ist seinem Versprechen, eines Tages endgültige Gerechtigkeit zu schaffen, nicht untreu - der Tag naht, an dem er seine unversöhnlichen Feinde vernichten wird. Doch wartet er noch zu, um den Menschen Raum zur Umkehr zu geben:

2Petr 3,9-10 Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, dass irgend welche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

Wir sehen deutlich, dass wir in einem besonderen Zeitabschnitt des Handelns Gottes mit den Menschen leben. Unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen, insbesondere unseren Feinden und den Feinden Gottes, muss vom Vorbild des ersten Kommens Jesu geprägt sein, denn genau so lauten seine Anweisungen. Ebenso wie er nicht kam um zu richten sondern um zu retten, muss das auch unser Ziel sein. Die Zeit kommt bald, wenn er richten wird und dann auch wir mit ihm. Jetzt aber heißt es:

Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

2Kor 5,20 So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!


Aber auch dann, nenn mir Taten, die garantiert nicht mit der Bibel vereinbar sind und begründe das mit der Bibel. Und bringe alle Christen hier dazu, zuzustimmen und diese Liste für abschließend zu erklären. Das müsste doch möglich sein, oder?

Menschlich gesehen ist dies sicherlich richtig, aber wir müssen uns stets vor Augen halten, daß es sich hier um andere Dimensionen handelt als wir es uns mit unserem
sehr beschränktem Verstand überhaupt vorstellen können.

Grüsse

Harry
Ihr sucht die Wahrheit,
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Shadow » Do 13. Mär 2003, 12:20

Harry: Du hast recht. Da steht nciht, dass Gott Christen für den Krieg brauchen wird. Es steht aber auch nicht, dass er´s nicht tut, oder? Oder willst du mir sagen, dass Gott nur das tut, was in der Bibel steht?
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Harry » Do 13. Mär 2003, 13:23


Da steht nciht, dass Gott Christen für den Krieg brauchen wird. Es steht aber auch nicht, dass er´s nicht tut, oder?


Womit die Diskussion um diesen Punkt hier beendet ist!
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Florian T » Do 13. Mär 2003, 16:05

Hallo Harry,

wenn Gott uns doch allen verzeihen wird, warum wird er dann Krieg und Hunger und Krankheit über die Menschen bringen? Die Zeit des Strafens und Mordens ist also noch nicht vorbei.

Die Frage ist immer noch nicht beantwortet: Warum diesem Mann nicht glauben?

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon osterhaas » Do 13. Mär 2003, 16:30

Wenn man der Offenbarung glauben schenkt, so sieht man eindeutig das Gott richtet. Zwar endzeitlich, dennoch denke ich, gibt es schmerzensgrenzen, da eingegriffen wird..

Ein Beispiel hierzu aus dem alten Testament, welches sich auf unsere Zeit bezieht aus Jeremia 51.9: "Wir haben Babylonien heilen wollen, aber es war nicht zu heilen. Verlasst es, und lasst uns ein jeder in sein Land ziehen! Denn sein GERICHT reicht bis zum Himmel und erhebt sich bis zu den Wolken."

Ich denke, diese Stelle bezieht sich auf die zerstörung des irak. (keine hilfe mehr möglich, da totale zerstörung) Weitere Auslegungen gepostet unter

http://www.jesus.ch/forum/thread.php?threadid=2572&boardid=18&sid=471fbf3bc5b0bbbfab0c59adbcd6f2f4&page=6

Welcher Mann? der glaubende Seiende ;) ? Nun ja. Ich denke seine Aussage hat bestimmt einen wahren kern. Das Leben hat bekanntlich nur mit Jesus einen Sinn :D
Das Herz, das gelernt hat, mit Christus zu sterben, wird mit Ihm auferstanden sein, und alle Nachstellungen der Welt können den hohen Freudenton heiligen Jubels nicht zum Schweigen bringen, der in der Seele aufbricht, die eine Wohnung des Hlg.Geistes geworden ist!
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Shadow » Do 13. Mär 2003, 17:23

osterhaas: OK... back to Iraq... erklär mir mal eines. Selbst wenn die Amis da einfallen und Saddam "Nebukadnezar" Hussein das Lebenslicht ausblasen, meinst du wirklich sie vernichten das gesamte Land samt Infrastruktur und Zivilisation? Wozu? Sie wollen doch das Öl und ein Volk, dass ein anderes gnadenlos auslöscht, steht sowieso nicht allzu gut da auf dieser Welt. Erklär mir nur einen simplen Beweggrund, der Bush veranlassen könnte, das zu tun. Und wehe du sagst, dass sich der Irak umbenennen könnte, dann lach ich dich aus :).
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Scardanelli » Do 13. Mär 2003, 20:25

Lieber Reto,
wir sollen uns von Gott kein Bild machen, klar! Aber damit ist es mit den Bildern nicht vorbei. Wir sollten einmal tief einsehen, was wir sind. Wir sind die Bilder, denn Gott hat uns zu seinem Bild erschaffen. Wir sind das Abbild Gottes nicht als Gott schlechthin, sondern in jedem anderen blickst du so in das Bild Gottes und dies deshalb, weil uns nur Bilder zuträglich sind. Wir schauen in unseren Nächsten und genau in diesem sehen wir Gott. Deshalb ist es zuträglich und notwendig den anderen zu lieben und den anderen nicht zu richten. Denn damit richten wir das Bild Gottes und versagen ihm womöglich unsere Liebe.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Sa 15. Mär 2003, 18:48

Original von Scardanelli
..... Deshalb ist es zuträglich und notwendig den anderen zu lieben und den anderen nicht zu richten. Denn damit richten wir das Bild Gottes und versagen ihm womöglich unsere Liebe.

Dieses Denkmuster ist der Anfang vom Ende unserer Gesellschaft. Vor allem in Europa ist die Zerstörung wohl nicht mehr aufzuhalten:
Jede Wahrheit wird als Richten amgestempelt. Die Lüge triumphiert. Es wird eine "neue Wahrheit" geschaffen, das Unrecht nimmt überhand.
Da es keine allgemeingültige Wahrheit mehr gibt ist alles relativ. In dieser Relativität verliert die Gesellschaft ihren Sinn, Agression und Selbstzerstörung sind die Folgen.
Diese Menschenliebe hat mit Agape nichts zu tun, sie ist nicht aus Gott. Letztenendes ist es die humanistische Selbstliebe und Selbstrechtfertigung.

Echte Liebe geht immer von Gott aus. Erst wenn wir mit IHM im Reinen sind und in SEINEM Licht wandeln, können wir wirklich lieben. Es steht nun nicht der Mensch im Mittelpunkt, sondern Gott. Nur wenn wir in SEINEM Dienst stehen, sehen wir den Nächsten im rechten Blickwinkel.

Stell dir vor, du begegnest heute einem Menschen. Er wird morgen sterben und ist noch nicht gerettet. Ist es nun wichtig, dass du mit ihm ein paar nette Worte austauschst, oder dass du ihm den alles entscheidenden und einzig rettenden Weg aufzeigst?

Die Bibel ist voll von Aussagen, wo Liebe in einem ganz anderen Zusammenhang steht, als das heutzutage dargelegt wird. "Die Liebe freut sich an der Wahrheit!" Ohne Wahrheit gibt es keine echte Liebe. Ebenfalls die Züchtigung und die Zurechtweisung sind entscheidende Bestandteile der Liebe:
Offenbarung 3 Vers 19 "Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!" Dieser Aufruf ergeht an die unsrigen Gemeinde. Er ist topaktuell, aktueller denn je.
Sprüche 13 Vers 24 "Wer seine Rute schont, haßt seinen Sohn; aber wer ihn liebhat, züchtigt ihn beizeiten." Alles andere als die moderne Erziehung.
Hebraeer 12 Vers 6 "Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt aber jeden Sohn, den er aufnimmt." Der Mensch kommt oft nur durch Schläge zur Besinnung, sonst würde er verloren gehen.
Oder der beliebte Ausspruch des Richtens. Wie wird er doch falsch interpretiert. Richten heisst jemanden aufgeben, jemanden abschreiben. Wenn aber ein Missstand aufgezeigt wird, ist das ganz etwas anderes. Wir Menschen sind relativ und machen Fehler, deshalb brauchen wir Korrektur:
Sprueche 15 Vers 32 "Wer Zucht fahren läßt, verachtet sich selbst; wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Verstand. "
Lukas 17 Vers 3 "Habt acht auf euch selbst: Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, so vergib ihm."
Titus 1 Vers 13 "Dieses Zeugnis ist wahr; aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie im Glauben gesund seien "
usw.

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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Scardanelli » Sa 15. Mär 2003, 19:26

Lieber Reto,
es zeigt sich bei unserer Auseinandersetzung wieder auf das Schlagendste, dass die Bibel nicht den geringsten Nutzen hat, denn es kommt ausschließlich darauf an, was man sucht.
Es ist die allereinfachste Wahrheit und die sicherste für den Verstand, dass die harte Hand den Sieg davon tragen wird. Die Liebe aber ist langmütig, denn sie braucht einen langen Atem und vor allem Vertrauen. Vertrauen heißt hier, nicht wegen Rückschlägen einzuknicken. Wenn ich sage, die Liebe ist am Ende die größte Kraft, dann muss ich auch bis zum Ende abwarten und nicht mit einem zaghaften Verstand dazwischen gehen. Es ist eine Form von Größe, die andere Backe hinzuhalten, weil darin eben auch die Möglichkeit besteht, dass man vernichtet wird. Wer zurückschlägt, der kann diese Unsicherheit eben nicht ertragen.
Äußerungen von Gewalt in der Bibel interessieren mich nicht, denn dies ist nicht der Weg, den ich von Jesus erkenne. Ich nehme diese Verse und werfe sie weg.

Echte Liebe gehe nur von Gott aus. Fangen wir mal so an. Welches Vermögen gestattet es dir, dies zu erkennen? Du verfügst also über ein Vermögen, welches dir unmissverständlich zeigt, was echte Liebe ist. Du bist damit der Richter über die echte Liebe, denn du kannst sie einteilen. Hier sei die Echte und dort die Unechte.
Sehen wir von diesem Vermögen ab, dann kommst du dazu, zu sagen, dass du keine echte Liebe geben kannst. Was gibst du also, wenn du deinen Nächsten liebst wie dich selbst, von der Feindesliebe brauchen wir in deinem Fall ja gar nicht zu reden.
Du gibst also deinem Nächsten irgendetwas, aber eben keine Liebe, weil du ja über diese gar nicht verfügst. Und damit kommst du zu dem Höhepunkt deiner Verachtung der anderen. Du weist deine Nächsten lieblos zurecht, weil du sie ja gar nicht echt lieben kannst. Du bist damit frei von Verantwortung, denn wer soll dich richten, wenn er bei dir Liebe gar nicht einklagen kann.
Du bist damit hermetisch gegen andere und gegen dich selbst. Du kannst jetzt verantwortungslos Handeln und zwar mit reinem Gewissen, denn ein echtes Gewissen hat nur die echte Liebe. Nur die Liebe vernimmt das Klagen des Selbst und des Nächsten, du aber nicht, denn du verfügst nicht über echte Liebe, schade!
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Pumi » Sa 15. Mär 2003, 20:56

Original von Reto
Die Bibel ist voll von Aussagen, wo Liebe in einem ganz anderen Zusammenhang steht, als das heutzutage dargelegt wird. [...] Sprüche 13 Vers 24 "Wer seine Rute schont, haßt seinen Sohn; aber wer ihn liebhat, züchtigt ihn beizeiten. " Alles andere als die moderne Erziehung.
Hebraeer 12 Vers 6 "Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt aber jeden Sohn, den er aufnimmt." Der Mensch kommt oft nur durch Schläge zur Besinnung, sonst würde er verloren gehen.

Respekt Reto! Respekt vor der Konsequenz mit der du deinen Weg gehst.

Beschämt und errötend schaue ich zu Boden, erkennend, dass ich in deinen und damit in Gottes Augen ein Mensch bin, der Kinder hasst. Habe ich doch bisher noch nie meine Rute zur Züchtigung zum Einsatz gebracht.

Dürfte ich dich darum bitten, bei mir vorbei zu kommen und mich mit Schlägen zur Besinnung zu bringen. Ich wäre dir von Herzen dankbar, wenn du mich davor bewahren könntest, verloren zu gehen.

Allen anderen möchte ich entschuldigend erklären, dass ich außer der bissigen Ironie keine andere Möglichkeit fand, den körperlichen Schmerz loszuwerden, den ich empfand beim Lesen von Retos Aufruf zur göttlich gewünschten Kindesmisshandlung.
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Reto » Mo 17. Mär 2003, 16:11

Original von Scardanelli
Es ist eine Form von Größe, die andere Backe hinzuhalten, weil darin eben auch die Möglichkeit besteht, dass man vernichtet wird.

Wieder eine Stelle, die wegen der humanistischen Sichtweise völlig falsch ausgelegt wird:
Wenn dir Unrecht geschieht, dann Räche dich nicht. Nimm es hin und lass dich - wenn es sein soll - vor der Welt demütigen. Das ist in etwa damit gemeint.
Die Römer haben gerne Juden angehalten, um sie etwas schweres tragen zu lassen. Die Römer haben Juden durch Schlagen mit dem Handrücken öffentlich gedemütigt. Die Römer haben den Juden einfach Dinge weggenommen. Dagegen konnten sich die Juden nicht zur Wehr setzen, sie waren ohne Rechte.
"Als er aber dies sagte, gab einer der Diener, der dabeistand, Jesus einen Schlag [ins Gesicht] und sagte: Antwortest du so dem Hohenpriester? Jesus antwortete ihm: Wenn ich schlecht geredet habe, so gib Zeugnis von dem Schlechten; wenn aber recht, was schlägst du mich?" (Johannes 18 Verse 22 und 23)
Auch Jesus hat hier nicht die andere Backe hingehalten. ?!


Äußerungen von Gewalt in der Bibel interessieren mich nicht, denn dies ist nicht der Weg, den ich von Jesus erkenne. Ich nehme diese Verse und werfe sie weg.

Für mich hat die ganze Bibel ihre Gültigkeit. Auf welcher Basis wollen wir unsere Diskussion fortführen?



Du gibst also deinem Nächsten irgendetwas, aber eben keine Liebe, weil du ja über diese gar nicht verfügst. Und damit kommst du zu dem Höhepunkt deiner Verachtung der anderen. Du weist deine Nächsten lieblos zurecht, weil du sie ja gar nicht echt lieben kannst. Du bist damit frei von Verantwortung, denn wer soll dich richten, wenn er bei dir Liebe gar nicht einklagen kann.
Du bist damit hermetisch gegen andere und gegen dich selbst. Du kannst jetzt verantwortungslos Handeln und zwar mit reinem Gewissen, denn ein echtes Gewissen hat nur die echte Liebe. Nur die Liebe vernimmt das Klagen des Selbst und des Nächsten, du aber nicht, denn du verfügst nicht über echte Liebe, schade!

Danke für die Blumen. Eine Frage habe ich noch: Hast du das nun in Liebe geschrieben?


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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Scardanelli » Mo 17. Mär 2003, 16:36

Lieber Reto,
du bist mir wirklich teuer, weil du es gestattest, die Widersprüche zur Entfaltung zu bringen. Du bist darin von Gott gesegnet und dies meine ich ohne jeden Anflug von Zynismus.

So etwas finde ich wirklich putzig:
Für mich hat die ganze Bibel ihre Gültigkeit. Auf welcher Basis wollen wir unsere Diskussion fortführen?
Sicher hat sie dies, wenn du mit deinen Auslegungen der Bibel ihre Wahrheit beigebracht hast. Ich mache es genauso, ich bin auch bereit, weggeworfene Bibelstellen wieder aufzunehmen, wenn sie eine Harmonie in meinen Auslegungen erlangen können und wenn sie es können, dann bin ich gerne bereit, dies als die Gnade Gottes anzuerkennen.
Solange aber Bibelstellen am Ganzen keinen Sinn machen, sind sie für mich als wären sie nicht vorhanden. Du siehst also, dass ich aus der Gnade Gottes lebe. Für mich ist es mit bestimmten Aussagen der Bibel ganz klar, dass ein Christ nicht mehr sündigt. Vielleicht willst du dich auf dieser biblischen Grundlage mit mir weiter unterhalten? Dies ist aber nur mehr ein Spaß, denn ich will dich ja nicht überfordern. Also kommen wir wieder zurück, zu unserem Thema.

Ist die Botschaft von Jesus frei von humanistischen Ideen?

Die Juden haben unter den Römern Vorrechte gehabt, die Jenseits einer von dir geschilderten Willkür ihnen Gegenüber war.
Die Juden gehörten zu der einzigen römischen Provinz, von der es nicht verlangt wurde, dem römischen Kaiser zu huldigen.

Was ich dir schreibe, das schreibe ich dir insofern liebevoll, als ich deine Gedanken aufnehme und weiter denke. Ich bin also bei dir.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon osterhaas » Mi 19. Mär 2003, 13:40

Shadow:

erklär mir mal eines. Selbst wenn die Amis da einfallen und Saddam "Nebukadnezar" Hussein das Lebenslicht ausblasen, meinst du wirklich sie vernichten das gesamte Land samt Infrastruktur und Zivilisation? Wozu? Sie wollen doch das Öl und ein Volk, dass ein anderes gnadenlos auslöscht, steht sowieso nicht allzu gut da auf dieser Welt. Erklär mir nur einen simplen Beweggrund, der Bush veranlassen könnte, das zu tun..
Jap, Meine ich :D
tja, was weiss ich welch Beweggründe diese Kriegsmaschinen haben - vielleicht entsteht dieser erst noch, wer sagt denn, dass der nächste Krieg, der in der Bibel beschriebene Krieg ist? grüsse :)
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon Shadow » Mi 19. Mär 2003, 14:01

Stimmt, es muss nicht dieser sein, aber von eurer Seite höre ich doch dauernd, dass Jesus bald kommen wird ;)
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon osterhaas » Mi 19. Mär 2003, 14:49

hihi..wenn du recht hast - hast du recht 8-)
Leider. Und wegen genau solchen Leuten sind wir heute in Verruf, weil jc zur zeit des 2.Weltkrieges / Golfkrieges etc es noch nicht vorgezogen hatte, zu kommen, obwohl es "seine Anhänger" vorausgesagt hatten :roll:

Schlussendlich werden wir diesen Zeitpunkt NIE bestimmen können. Aber näher als vor 2000 jahren sind wir dran, das muss man ihnen lassen..

Doch allezeit bereit
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon a-ninja » Mo 31. Mär 2003, 13:47

Hallo zusammen,

"Zum Glück gibt es Gedankenfreiheit"....

...warum soll Jesus tot sein, er ist doch nie gestorben...ich war immer der Meinung, daß sein heiliger Geist um uns herum und in unseren Herzen lebt!

Bin ich verrückt oder was, wenn ich meine Fragen an Jesus richte und mir mein Geist eine Antwort gibt...Jesus weilt unter uns, er ist schon da!!

Stefan sitzt zufallig neben mir und auch er erzählt mir von der Erscheinung Jesu....

...auch mein Ex-Freund sah Jesus Christus, sprach lange Zeit mit niemanden darüber, sowas glaubt eben keiner!

Doch mir konnte er es sagen, ich glaubte Ihm natürlich und seit dem schwirrt eine warme Energie in diesem Haus!!

Grüße und Segen,...a-ninja.

Also ich
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!

Liebe Segensgrüße,
von a-ninja.
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Re: Wiedergeborener Christ

Beitragvon soleil » Fr 11. Apr 2003, 08:29

Hallo a-ninja

Es gibt viele Leute, die "Jesus" gesehen haben.

Ich würde da mal vorsichtig sein, denn es gibt eine sehr negative Kraft, die sich in alle GEstalten und Formen wandeln kann !

Ein kleiner lumpiger Dämon kann Dir ohne Weiteres als Jesus oder Mutter Maria, Engel oder sonstwas erscheinen!

Leider weiss ich auch nicht alles; aber eines weiss ich mit Sicherheit: Das wichtigste in der heutigen Zeit ist

Liebe und Unterscheidungsgabe!!!!!!!!!!!!!!!
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