Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Moderator: bigbird

Re:

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 13:12

Ich glaube auch daran, weil ich es erlebe.
Gott sagt, wer viel giebt, wird viel bekommen.
ich gebe den 10. und oft nocht mehr und ich habe nie zu wenig Geld.
Vor etwa 2 Wochen habe ich gemerkt, dass es eigentlich gar nicht möglich ist, dass ich so viel Geld auf meinem Konto habe. Ich habe es durchgerechnet und ich dürfte nicht einmal die Hälfte haben, wie ich habe.


Na, das lässt sich aber ganz einfach erklären. Fax mir bitte mal einen Kontoauszug zu, und ich zeige dir sofort auf, warum das Geld da ist. Und falls du zuviel hast und dich deswegen schämst, ich würde dir da gerne helfen... :D

Es ist doch immer wieder lustig, wie naiv und gutgläubig Menschen sein können *kopfschüttel*
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Re:

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 13:20

@ich:

Verzeih, aber das Beispiel mit deinem Konto habe ich nicht verstanden.
Du willst doch nicht etwa sagen, dass du durch den Glauben an einen Gott zu Geld kommst? Wenn ja dann überlege ich mir die Sache vielleicht nochmal ;)

@Salzstreuer:

Ich habe durchaus Erfahrung mit Kindern, kann dir aber nicht zustimmen. Kinder sind leicht zu täuschen. Sie nehmen alles an was man ihnen "erklärt". Auch wenn sie mistrauisch sind, hinterfragen sie nicht ernsthaft, sondern gleuben aus Angst lieber was ihnen gesagt wird.

"Wenn du nicht lieb bist kommst du nicht in den Himmel"
Kein Kind hinterfragt diese Aussage.

(PS:Es war ja auch nur ein Glichnis *zwinker,zwinker*)
(PPS:Stimme Shadow zu, ist leider echt nicht leicht dem Tempo hier zu folgen, wie Salzstreuer sagt)
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Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 13:22

Verzeih, aber das Beispiel mit deinem Konto habe ich nicht verstanden.
Du willst doch nicht etwa sagen, dass du durch den Glauben an einen Gott zu Geld kommst? Wenn ja dann überlege ich mir die Sache vielleicht nochmal


Es ist einfach so, dass ich nie zuwenig Geld habe. Ich gebe zwar immer viel aus, aber habe immer genug. Ich musste mir noch nie Sorgen wegen dem Geld machen.
Während dem andere in meiner Klasse schon in der Hälfte des Monats den ganzen Lohn aufgebraucht haben.

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Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 13:24

Was bitte hat das mit Glauben zu tun ?
Ist das Geld was du zuviel hast von deinem Gott überwiesen worden oder nicht ?
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Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 13:26

Ich will damit sagen, dass Gott sorgt, dass ich schaut, dass ich genügend Geld habe.

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Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 13:30

Original von ich
Es ist einfach so, dass ich nie zuwenig Geld habe. Ich gebe zwar immer viel aus, aber habe immer genug. Ich musste mir noch nie Sorgen wegen dem Geld machen.
Während dem andere in meiner Klasse schon in der Hälfte des Monats den ganzen Lohn aufgebraucht haben.


Ich hab auch meistens genug Geld. Das hat aber nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit einer ganz einfachen Regel: Gebe nie mehr Geld aus, als du hast.

Gut, als ich noch in der Lehre war, sah das teilweise auch so aus, das am 15. Ebbe in der Kasse war. Das lag aber mehr am übermässigen Alkohol- und Zigarettenkonsum...

Du machst es dir schon sehr sehr einfach. Ich könnte auch sagen: Jupi, ich krieg 4 neue Felgen für mein Auto. Die kommen von Gott. Als ich die andere Felge kaputt gefahren habe, das muss Satan gewesen sein. Sorry, aber das ist mir alles zu kindlich. Alles Gute kommt von Gott, alles Schlechte vom (besiegten) Teufel.

Nimm dein Leben in die eigene Hand. Gott kann dir dabei helfen und dich führen, aber das Spiel Leben musst du schon selber spielen.
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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 13:32

ich: Schonmal auf die Idee gekommen, dass du so viel Geld übrig hast, weil du einfach kein Leben hast (Leben im Sinne von dem, wie es deine Kollegen verstehen). Ich hoffe, ich bringe hier nicht Gelesenes durcheinander, aber... du sitzt doch einen rechten Teil deiner Freizeit in der Kirche, oder mit Mitgläubigen zusammen. Du hälst es nicht für nötig dich jedes Wochenende zu besaufen und du hälst es, hoffentlich , nicht für nötig immer die neuesten Klamotten zu kaufen. Und du wundeerst dich, warum du mehr Geld übrig hast, als die anderen?
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Beitragvon Joggeli » Do 23. Jan 2003, 13:33

Hallo bo

ich sehe, du verträgst dich optimal mit -.......- :D

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Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 13:35

Diese Überlegung hat etwas an sich, muss ich sagen, da könntest du auch Recht haben.

Obwohl, ins Kino gehen und nachher noch in eine Beiz 1,2 Biere trinken gehen ist nicht viel billiger als sich zu besaufen.

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Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 13:40

Original von ich
Diese Überlegung hat etwas an sich, muss ich sagen, da könntest du auch Recht haben.

Obwohl, ins Kino gehen und nachher noch in eine Beiz 1,2 Biere trinken gehen ist nicht viel billiger als sich zu besaufen.

ich


Hast du ne Ahnung... :D :D :D
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Re:

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 13:41

Original von ich
Diese Überlegung hat etwas an sich, muss ich sagen, da könntest du auch Recht haben.

Obwohl, ins Kino gehen und nachher noch in eine Beiz 1,2 Biere trinken gehen ist nicht viel billiger als sich zu besaufen.

ich


Hast du ne Ahnung... :D :D :D
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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 13:52

ich: Nunja, wenn du natürlich nur 1 bis 2 Bierchen gewohnt bist, dann reicht das Geld sicher sehr schnell für ein Besäufniss. Aber mach das mal ein paar mal. Der Körper gewöhnt sich recht schnell daran und plötzlich brauchst du 100 Franken an einem Abend für nen brauchbaren Rausch. Ich hab das oft genug bei meinen Kollegen erlebt. Und wenn du mit einem Lehrlingslohn von 1400.- pro Wochenende 200 für Alk brauchst... dann isst du noch jedesmal auswärts, plus vielleicht noch Eintritt für ne Disco... und plötzlich merkst du, dass du weder Natel-Rechnung beglichen, noch unter der Woche irgend was gescheites gegessen hast, aber der Lohn ist futsch.
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Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 13:57

Stimmt, 100 CHF reichen genau für einen Saufabend, weiss ich aus eigener Erfahrung. ;)
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Beitragvon osterhaas » Do 23. Jan 2003, 14:01

Den 10.zu geben, sollte nicht mit dem hintergedanken "juhui,danach habe ich mehr geld als vorher" geschehen, sondern als rechtmässiger Anteil für Gott angesehen werden. (Obwohl Gott eigentlich unser ALLES gehört, wie bereits gesagt)

Was ich damit sagen möchte ist; Den "Geldsegen", welcher ich erlebt, beruht nicht nur auf den "Geldausgebenverzicht" betreffend alk&rauchen etc, sondern auf die Gnade/Liebe Gottes. Unser Glaube meint, wir sollen uns keine Sorgen machen..auch keine finanziellen. Geld war schon immer ein "Gott" für den Menschen. Es ist schwierig damit umzugehen. Dann zu geben, wenn Gott es sagt, demjenigen das Auto schenken, wem Gott den Finger zeigt. Doch gerade durch solche Aktionen kann ER seine Fürsorge zeigen. Plötzlich haben wir ein paar hundert Fränkchen auf dem Konto von einem Unbekannten oder die nette Grossmutter gab einen aus ;) Beides schon erlebt.

Ich könnte auch sagen: Jupi, ich krieg 4 neue Felgen für mein Auto. Die kommen von Gott. Als ich die andere Felge kaputt gefahren habe, das muss Satan gewesen sein. Sorry, aber das ist mir alles zu kindlich. Alles Gute kommt von Gott, alles Schlechte vom (besiegten) Teufel.


*schmunzel* Bo. Du weisst selbst, das dies nicht der Fall ist, oder? :P Jedoch:

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Wie will Gott dein Leben führen, wenn du es selbst in der Hand hast????? Loslassen.. :)
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Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 14:04

@Shadow

schön wäre es, wenn wir einen Lohn von 1400.- hätten
In welcher Lehre bekommt man so viel? Ich muss dann sofort den Beruf wechseln ;)

Wir haben einen Lohn von 630.- :cry:

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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 14:07

Informatiklehrling bei der Swisscom im 4. Jahr. Im ersten hatten wir so 700.
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Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 14:10

ich absolviere auch die Lehre als Informatiker
ich bin im 2. Lehrjahr und wir haben 630.-
ich kündige also bei der abb und wechsle zur Swisscom :D

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Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 14:12

Original von osterhaas ;-)
Wie will Gott dein Leben führen, wenn du es selbst in der Hand hast????? Loslassen.. :)


Hab ich zugegebener Massen schlecht geschrieben. Was ich sagen will ist, das die Bibel ein super Leitfaden sein kann und das Gott dir sicher in schlechten Zeiten hilft, aber die Verantwortung für dein Leben musst du schon selbst übernehmen.
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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 14:18

ich: Naja ich persönlich bin von der Swisscom nicht sonderlich begeistert, aber die Bezahlung ist sicher gut :).
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Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 14:32

Naja, zumindest gehts der Swisscom n´kleines bisschen besser als der ABB.
Naja, hoffen wir, dass das mit der Liquidität jetzt klappt, sonst könnte "ich" auf der Strasse landen...


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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 14:38

Wusste nicht, dass es der ABB so schlecht geht.
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Beitragvon Wolfi » Do 23. Jan 2003, 14:59

@ich: Rechne lieber nochmal nach, bevor Du kündigst! Wenn Du jetzt im zweiten schon nur 70.-- weniger hast, als Shadow im vierten?... ;) Aber mal wieder zurück zum Thema: Glücklich sein, soll mit der Vernunft schwinden?- Nö, bin ich nicht einverstanden! Man erkennt das Glück vielleicht in neuen Dingen?! ;) Zudem bin ich auch mit Deiner Aufsplittung in zwei Typen nicht ganz einverstanden, DeuxEx: Nebst denen, die sich mit den "Widrigkeiten des Alltags" ab- oder zurechtfinden, gibt´s auch noch Jene, die versuchen, dagegen anzukämpfen, damit es tatsächlich vielleicht eines Tages ein paar Widrigkeiten weniger haben könnte... Die Hoffnung stirbt zuletzt! ;)
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 15:03

Ich denke nicht, das das glücklich sein mit der Vernunft verschwindet, sondern ganz einfach mit dem älter werden und dem Zuwachs an Verantwortung. Ausserdem kommen als Jugendlicher oder Erwachsener viel mehr Probleme auf einem zu, die man als Kind nicht hat (Lehrstelle, Arbeit, Wohnung, Finanzen, Freundin, Familie usw.).

Was natürlich nicht heisst, das man als Erwachsener nicht mehr glücklich sein kann. Es wird vielleicht einfach nur schwerer.
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Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 15:06

Wolfi: Du hast dich verlesen: Ich hatte im ersten 70 Franken mehr als er im zweiten ;).
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Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 15:25

Original von Shadow
Wusste nicht, dass es der ABB so schlecht geht.



Die wären um ein Haar Konkurs gegangen, weil sie nicht mer genügend liquide Mittel hatten. Der Aktienkurs ist mächtig eingestürzt.

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Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 15:27

@Wolfi:

Ich wollte nicht sagen, das man als Vernunf-gelenkter Mensch nicht glücklich sein kann. Das kann er sehr wohl.

Allerdings verlagert sich die Sicht der Dinge etwas.
Wenn man keinen religiösen Sinn im Leben hat, so erfüllt man sein Leben selbst mit Sinn. Das heisst aber dann, das man sich mit der Endlichkeit des menschlichen Daseins auseinandersetzen muss.

Für mich gibt es kein Leben nach dem Tod. Aus meiner Sicht gibt es keinen "höheren" Sinn im Leben.
Die Vorstellung im Grunde völlig "Umsonst" zu leben (im philosophischen Sinn) stimmt mich nicht gerade glücklich. Allerdings akzeptiere ich es und suche somit mein Glück in anderen Dingen.

Auch ist die Vorstellung auf sich alleine gestellt zu sein, ohne das einen ein überweltliches Wesen behütet, ist ebenfalls nicht gerade beruhigend. Doch auch das akzeptiert der vernünftige Mensch und versucht mit seinen Mitteln zurecht zu kommen, wobei er stehts vor Augen hat, scheitern zu können.

Glücklich sein kann jeder auf seine Weise. Doch eine kindliche Unbeschwertheit (Glücklichkeit), kann man nicht erlangen, wenn man ein naives Weltbild niederlegt.

@Bo:

Ich meinte "älter werden" mit dem Gewinn von Vernunft.
Allerdings hast du Recht. Mit dem Verlust der Kindheit (Naivität), sieht man sich plötzlich einem Haufen neuer Verantwortung gegenüber. Und das macht das Leben schwerer (man ist als Kind durchaus fröhlicher als als Erwachsener).
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Leben..

Beitragvon osterhaas » Do 23. Jan 2003, 16:01

@DeussEx

Für mich gibt es kein Leben nach dem Tod. Aus meiner Sicht gibt es keinen "höheren" Sinn im Leben.
Die Vorstellung im Grunde völlig "Umsonst" zu leben (im philosophischen Sinn) stimmt mich nicht gerade glücklich. Allerdings akzeptiere ich es und suche somit mein Glück in anderen Dingen.


Weisst du DeussEx, genau diese Aussage kann und will ich nicht verstehen :shock: Wie ist es möglich, sein Leben derart achtlos hinzuschmeissen, die frage nach dem wahren Sinn des Lebens zu verdrängen? Nun gut. Immerhin hast du auf diese Seite gefunden und diskutierst fleissig mit - trotzdem :(

Das Glück. Das gute Glück. Du meinst es in "anderen Dingen" finden zu können. Du Täuscht dich mein lieber Freund. Menschen entäuschen, Geld ist vergänglich..alles ist vergänglich. Wahre Erfüllung findest du nur in..du weisst schon wo ;)

Deshalb stimme ich auch nicht mit deiner Aussage an Bo überrein:

Und das macht das Leben schwerer (man ist als Kind durchaus fröhlicher als als Erwachsener).


Naja, fertig gepredigt, wollte mir nur den Frust von der Seele schreiben :D lg, hase
Das Herz, das gelernt hat, mit Christus zu sterben, wird mit Ihm auferstanden sein, und alle Nachstellungen der Welt können den hohen Freudenton heiligen Jubels nicht zum Schweigen bringen, der in der Seele aufbricht, die eine Wohnung des Hlg.Geistes geworden ist!
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Re: Leben..

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 16:08

Original von osterhaas ;-)
Das Glück. Das gute Glück. Du meinst es in "anderen Dingen" finden zu können. Du Täuscht dich mein lieber Freund. Menschen entäuschen, Geld ist vergänglich..alles ist vergänglich. Wahre Erfüllung findest du nur in..du weisst schon wo ;)


Autos, nur Autos machen glücklich. Schnelle tiefe breite Sportwagen, das ist es. Und sonst gar nix! :D
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Re: Leben..

Beitragvon osterhaas » Do 23. Jan 2003, 16:13

Nur Autos machen glücklich :P
Bis du ihn zu Schrott fährst Bo..kann mir dein Fahrstil seehr gut vorstellen :D

Naja. Liebe kann er dir keine geben. Und ohne Liebe ist der Mensch eine leere Hülle
Das Herz, das gelernt hat, mit Christus zu sterben, wird mit Ihm auferstanden sein, und alle Nachstellungen der Welt können den hohen Freudenton heiligen Jubels nicht zum Schweigen bringen, der in der Seele aufbricht, die eine Wohnung des Hlg.Geistes geworden ist!
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Re: Leben..

Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 16:17

osterhaas: Standest du schon jemals vor einer Kirche und warst überwältigt von diesem architektonischen Meisterwerk? Hast du schon jemals eine Geschichte gelesen, die dich so tief berührt hast, dass du nicht schlafen konntest? Hast du schonmal ein Thema gefunden, dass dich nichtmehr loslassen wollte? Ein Hobby vielleicht? So dass du plötzlich voller Energie und Tatendrang warst?

So geht es mir. Ich finde immer wieder neue, aufregende Dinge, die ich erkunden kann. Und wenn ich sie genügend erkundet habe, gehe ich weiter zum nächsten. Du hast recht. Alles ist vergänglich. Aber wenn man sich nicht an eine Sache binden lässt, sondern seine erfüllung in diesem ständigen Wechsel findet, dann ist man eins mit der Natur. Der Mensch lebt nicht lange genug, um alles zu entdecken. Wie also kann man einen solchen Menschen unglücklich machen? In dem man ihn an etwas bindet und ihm damit die Flügel stutzt. Indem man ihm so die Möglichkeit nimmt zu fliegen und sich zu entfalten. Und genau das tut die Kirche.
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Re: Leben..

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 16:32

@Osterhaas:

Es ist nicht so das es für mich keinen Sinn im Leben gibt.
Jedoch gibt es für mich keinen, den ich nicht selber bestimmen kann. Ich lebe für mich und die Menschen die mir wichtig sind.

Und ob dich deine Religion nicht genau so im Stich lassen wird, wie ein Mensch es tun könnte, wirst du erst dann wissen wenn es mal soweit ist.

Wie Shadow schon sagt:
Das Leben ist voller Dinge die einen in Erstaunen versetzten, die einen beschäftigen, die einen glücklich machen können.
Ich brauche keinen Ersatz für diese Dinge, ich will die Welt mit Haut und Haaren. Das ist mein Leben. Und wenn ich mal sterbe, weiss ich das ich meine knappe Zit auf Erden bis zum letzten Atemzug genossen habe.
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Re: Leben..

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 16:37

Nur Autos machen glücklich :P
Bis du ihn zu Schrott fährst Bo..kann mir dein Fahrstil seehr gut vorstellen :D


Dann gibt´s nen neuen. Bin sehr gut versichert...

Naja. Liebe kann er dir keine geben. Und ohne Liebe ist der Mensch eine leere Hülle


Ein sehr weiser Mann (und Rally-Weltmeister) sagte mal folgendes:

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe.

Du siehst, auch Auto´s haben eine Seele, die es zu Pflegen gilt!
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Re: Leben..

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 16:47

Original von osterhaas ;-)
Das Glück. Das gute Glück. Du meinst es in "anderen Dingen" finden zu können. Du Täuscht dich mein lieber Freund. Menschen entäuschen, Geld ist vergänglich..alles ist vergänglich. Wahre Erfüllung findest du nur in..du weisst schon wo ;)

Deshalb stimme ich auch nicht mit deiner Aussage an Bo überrein:

Und das macht das Leben schwerer (man ist als Kind durchaus fröhlicher als als Erwachsener).


Naja, fertig gepredigt, wollte mir nur den Frust von der Seele schreiben :D lg, hase


Jetzt aber nochmal ernsthaft. Das Auto ist sicher nicht das wichtigste, das wichtigste ist Fussball... :D

Also, gehen wir mal davon aus, das du als "Super-Christ" die Erfüllung gefunden hast. Bist du dann immer glücklich, egal was kommt und passiert? Glaub ich nicht. Hier waren schon div. Beiträge, wo Christen, denen es schlecht ging, gefragt haben, wo Gott ist. Besteht durch diese Abhängigkeit, wie sie z.B. "ich" an den Tag legt, nicht die Gefahr unglaublich enttäuscht zu werden, wenn einem mal das Glück im Stich lässt?
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Re: Leben..

Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 16:48

Original von bo

Ein sehr weiser Mann (und Rally-Weltmeister) sagte mal folgendes:

Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe.

Du siehst, auch Auto´s haben eine Seele, die es zu Pflegen gilt!


Und sie brauchen weniger Lack als eine Frau! :D


Der Sinn des Lebens, hm, schaut euch Monty Python´s an, dann wisst ihrs!
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Re: Leben..

Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 16:52

Original von bo
Besteht durch diese Abhängigkeit, wie sie z.B. "ich" an den Tag legt, nicht die Gefahr unglaublich enttäuscht zu werden, wenn einem mal das Glück im Stich lässt?



Nein, bo, man denkt dann einfach:

och, Gott wird schon wissen was er tut, och ich armes Würmchen, aber Gott hat schliesslich einen Plan für mich.

:D

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Re: Leben..

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 17:02

Original von Suizider
Nein, bo, man denkt dann einfach:

och, Gott wird schon wissen was er tut, och ich armes Würmchen, aber Gott hat schliesslich einen Plan für mich.



Na ja, das glaub ich so in der Richtung eigentlich auch. Nur geh ich davon aus, das Gott eine gewisse Eigenverantwortung erwartet. Ich latsch einfach nicht mit dieser rosaroten Brille durchs Leben und führe alles auf Gott zurück, wie z.B. das dicke Konto von "ich". Das dicke Konto hab ich, weil ich gut verdiene. Gut, jetzt kommt wahrscheinlich der Hoppe-Hase wieder und sagt, ich verdiene gut, weil Gott mir einen guten Job gegeben hat... :D Wenn jemand das natürlich so sieht, oder sehen will, dann soll er doch. Aber er soll dann nicht enttäuscht sein, wenn er wirklich mal durch die ***** waten muss.

So, ich verabschiede mich jetzt in die bitterkalte Leventina...
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Re: Leben..

Beitragvon Ainu Elfe » Do 23. Jan 2003, 18:44

Hallo zusammen,

75! Beiträge an einem Tag...uiui, da kommt das Ainu nicht mehr nach...aber Senf muss trotzdem noch dazu.

Also ich bin grundsätzlich der Meinung von DeusEx und rest, ist schon so, wenn man älter wird verliert man die kindliche Naivität. Und das ist auch gut so. Ich glaub aber nicht, dass man unbedingt unglücklicher wird, das Glück verlagert sich auf andere Ebenen. Aber "ich", ich finde Deine Argumentation etwas unglücklich, wo willst Du im Leben nur hinkommen, wenn Du es so leben willst wie ein Schaf? Du kannst Dein Leben doch nicht einfach auf den Tod ausrichten, der kommt sowieso, also nutz doch die "Wartezeit" mit etwas gutem, anstatt ständig daran zu denken, was aus Deinem Seelenheil wird.
Ausserdem ist die Devise "Gott sorgt schon" ein sehr gutes Rezept für ein ziemlich armseliges, kurzes Leben. Gott gibt Dir kein Geld, das sind Deine Eltern oder die Firma, bei der Du arbeitest, Gott gibt Dir auch keine Nahrung, jedenfalls nicht, wenn Du kein Geld hast und es Dir nicht kaufen kannst. Genauso ist es mit den anderen Grundbedürfnissen. Von Gott allein kann kein Mensch leben.

grüsse Ainu
Tempora mutantur nos et mutamur in illis.


auch der schönste sommer wird
einmal herbst und welke spüren
halte blatt geduldig still
wenn der wind dich will entführen


ewiges ist nicht auf erden
als der wandel, als die flucht


Ainu Elfe
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Re: Leben..

Beitragvon bibiJF » Do 23. Jan 2003, 20:04

wer sagt den das man faul auf seiner haut liegen darf und gott versorgt einen dann?

ich dachte immer man soll im vertrauen auf gott immer selbst hand anlegen. und wenn gott jemanden für eine aufgabe ruft dann muss man selbst wirken (mit unterstüzung vom herrn)
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Re: Leben..

Beitragvon Elch » Do 23. Jan 2003, 21:08

Hallo,

Ja, das mit dem Schaf und der völligen Aufgabe des freien
Willens geht bei mir auch nicht so ganz auf.

Ich denke nämlich auch nicht, dass Jesus unmündige
"Zombies" will, die ihm nachfolgen. Denn er will ja,
das wir die "Nachfolge" aus Liebe/Dankbarkeit tun. Liebe
hat aber mit Freiwilligkeit bzw. freiem Willen zu tun.

Das wäre etwa so, wie wenn ich meiner Freundin eine deftige
Gehirnwäsche verpassen würde, ein paar Hirnvariablen anders
setzen würde, so damit sie mich lieben "müsste". Aber darauf
kann ich verzichten, denn ich will ja gerade dass sie mich
freiwillig liebt...

Gruss Elch
Elch
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Re: Leben..

Beitragvon bibiJF » Do 23. Jan 2003, 22:07

"unmündige zombies"!

nein ich glaub auch nicht das jesus/gott das wirklich will. wieso hat Gott uns dann den freien willen gegeben? sicherlich nicht um ihm gedankenlos nachzufolgen. ein jeder kann doch aus freien stücken jesus nachfolgen oder sich anderen dingen anvertrauen.

Gott zwingt niemanden und schon gar nicht mehr nachdem jesus für uns ans kreuz ging und der heilige geist nun zu jedem kommen kann wen er sich öffnet und ihn aus herzen einlädt.

nachfolgschaft aus zwang führt ja irgendwann ins verderben denn sie werden sich auflehnen und jede strafe würde den widerstand nur nähren.
bibiJF
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