Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

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Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 10:11

Kinder sind meist lebenslustig, leben unbeschwert und haben keine grossen Sorgen.

Der Grund:
Kinder leben in einer Welt, die ihre Eltern und ihr Umfeld für sie schaffen. Es gibt keine offenen Fragen. Alles ist erklärbar.
Schlechtes Wetter kommt, wenn man seinen teller nicht aufisst. Wenn man einen zahn unter sein Kopfkissen legt kommt die Zahnfee. An Weihnachten kommt der Weihnachtsmann und an Ostern der Osterhase. Es gibt ein klares GUT und ein klares BÖSE. Wenn man böse ist kommt man nicht in den Himmel. Wenn man aber ehrlich ist, wird einem vergeben. Alles passt zusammen.

Es ist schön ein Kind zu sein. Man muss sich keine Sorgen machen, wenn man nur ein paar Regeln befolgt. Man muss auch nichts hinterfragen, denn alles hat seinen Grund. Kurz: Man muss sich keine Gedanken über sein Leben machen. Man lebt einfach.

Doch was passiert wenn Wissen und Vernunft ins Leben einzug hält?
Mann stellt seine Umwelt in Frage. Will Wissen. Man versteht seine Position im Leben und das man sie beeinflussen kann. Man lösst sich von seinem Umfeld, um sich sein eigenes zu schaffen.

Das Leben wird dadurch nicht schöner, sondern komplizierter. Es gibt immer mehr Fragen auf die man keine Antwort hat. Man muss mit den Problemen selbst klar kommen, die einem das Leben stellt.
Man kann trotzdem glücklich sein, doch die Unbeschwertheit ist meistens dahin.


Es gibt dann zweierlei Arten von Menschen:

Die einen stellen sich ihrem Leben und nehmen Unannehmlichkeiten in Kauf.

Die anderen kehren zur geistigen Kindheit zurück und schaffen sich wieder eine Welt ohne Fragen und Sorgen.



Ich für meinen Teil weiss meine Kindheit zu schätzen, doch würde ich nicht zu ihr zurückkehren wollen zum Preis meiner Vernunft.
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 10:30

Jesus sagt ja, dass wir wieder wie Kinder werden müssen.
Einfach Gott vertrauen und uns nicht immer sorgen.
Philipper 4,6 steht ja: Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lebenslage dankend und flehend zu Gott.

Gott hat uns gemacht, dass wir das Leben mit ihm zusammen geniessen können und nicht, dass wir uns einen stress machen und uns sorgen.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 10:35

Ja, das ist schön unkompliziert nicht wahr ?

Doch bin ich kein Freund des "Weges des geringsten Wiederstandes".
Genau gesagt verbietet mir das meine Selbstachtung.
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 10:40

Das Leben als Christ ist auch nicht der Weg des geringsten Widerstandes

Matthäus 7,13: Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind´s, die auf ihm hineingehen.

Da siehst du, dass das Leben als Christ nicht immer einfach ist.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 10:40

Original von ich
Jesus sagt ja, dass wir wieder wie Kinder werden müssen.
Einfach Gott vertrauen und uns nicht immer sorgen.
Philipper 4,6 steht ja: Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lebenslage dankend und flehend zu Gott.


Und was sagst du?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 10:42

Was ich sage, spielt eigentlich gar keine Rolle.
Denn ich folge Jesus nach, und was er sagt, ist gut für mich, also versuche ich das zu tun, was er sagt.

Ich habe mein Leben sowiso Gott gegeben. Ich habe eigentlich gar keinen eigenen Willen mehr, denn Gott regiert in meinem Leben.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 10:50

Original von ich
Was ich sage, spielt eigentlich gar keine Rolle.
Denn ich folge Jesus nach, und was er sagt, ist gut für mich, also versuche ich das zu tun, was er sagt.

Ich habe mein Leben sowiso Gott gegeben. Ich habe eigentlich gar keinen eigenen Willen mehr, denn Gott regiert in meinem Leben.

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Du hast mein aufrichtiges Beileid, ehrlich.

Kennst du eigentlich das Wunder der Perönlichkeit?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 10:55

@ich:

Da du dich selbst als unmündig bezeichnest, wie kannst du dann behaupten nicht den "Weg des geringsten Wiederstandes" zu gehen.

Wenn eine Gottheit deine Entscheidungen beeinflusst, bist du als Mensch wertlos, eine Marionette.

Deinem Bibelzitat kann ich keinerlei Antwort abgewinnen. Du stellst dich auf die Seite eines "Allmächtigen". Was für einen Wiederstand kannst du dann noch erwarten ?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 10:55

Kennst du eigentlich das Wunder der Perönlichkeit?


Natürlich, aber ich will, dass jesus meine Persönlichkeit ist, dass er meine Persönlichkeit ausmacht.

Denn Jesus ist mein grösstes Vorbild und ich möchte so sein wie er (werde ich zwar nie können, da ich auch nur ein Mensch mit Sünden und Fehlern bin), aber ich bitte Gott mir zu helfen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat.

Ich will, dass die Persönlichkeit von Jesus sich in mir spiegelt.

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Re:

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:03

Deinem Bibelzitat kann ich keinerlei Antwort abgewinnen. Du stellst dich auf die Seite eines "Allmächtigen". Was für einen Wiederstand kannst du dann noch erwarten ?


Hast du schon mal was von Satan gehört? Das ist der Grosse Gegenspieler von Jesus.
Denkst du, dass er freude hat, wenn Gott in meinem Leben regiert?
Nein, er versucht mich immer davon abzuhalten das zu tun, was Gott durch mich tun möchte.
Er ist der, der mich zur Sünde verleitet (oft ist es auch mein Ego)

Und Gottes Willen zu tun, ist auch nicht immer einfach.

ich

(aus deinen Post entnehme ich, dass du kein Christ bist. Stimmt das, oder täusche ich mich?)
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon osterhaas » Do 23. Jan 2003, 11:06

Ich will, dass die Persönlichkeit von Jesus sich in mir spiegelt.


Schön gesagt ich :D

Denke, es ist jedem sein eigen Ding, wie er dies verarbeitet:

Die einen stellen sich ihrem Leben und nehmen Unannehmlichkeiten in Kauf.

Die anderen kehren zur geistigen Kindheit zurück und schaffen sich wieder eine Welt ohne Fragen und Sorgen.


Wir Christen stellen uns unter den zweiten Punkt, auch wenn es manchmal schwer ist, unsere Sorgen und ALLES in Jesu Hände zu geben. "Ich" hat es mit Bibelstellen gut erläutert.

Ich für meinen Teil weiss meine Kindheit zu schätzen, doch würde ich nicht zu ihr zurückkehren wollen zum Preis meiner Vernunft.


Ich möchte auch nicht mehr zurückkehren, weil ich dankbar bin, für das Wachstum, welches ich erleben durfte. Doch das kindliche Vertrauen möchte ich beibehalten. Naiv zu sein ist jedoch nicht dasselbe, was sicher zu Unterscheiden ist ;) lg
Das Herz, das gelernt hat, mit Christus zu sterben, wird mit Ihm auferstanden sein, und alle Nachstellungen der Welt können den hohen Freudenton heiligen Jubels nicht zum Schweigen bringen, der in der Seele aufbricht, die eine Wohnung des Hlg.Geistes geworden ist!
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Re:

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 11:11

@ich:

Soweit ich informiert bin, vergibt euch euer Gott die Sünden.
Zum anderen scheint wohl festzustehen, das er stärker ist als sein Gegenspieler, und ihn früher oder später besiegen wird.

Wovor hast du also Angst. Wirst du verführt kannst du dich doch freikaufen, indem du deinen Geist hergibst.



(PS: Nein ich bin kein Christ, noch gehöre ich irgendeinem Glauben an. Ich bin Mensch)
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:12

Ich möchte auch nicht mehr zurückkehren, weil ich dankbar bin, für das Wachstum, welches ich erleben durfte


Ich denke, dass der geistige Wachstum unbedingt notwendig ist. Wir müssen geistig wachsen, unser Glaube muss wachsen, unser Vertrauen auf den Herrn, unsere Liebe usw.
Wachstum ist nicht schlecht, aber wir sollten uns einfach auf Gott verlassen und uns nicht mit belanglosen Sorgen herumschlagen.

Paulus sagte ja:
1.Korinterh 13,11: Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 11:14

Original von ich
Natürlich, aber ich will, dass jesus meine Persönlichkeit ist, dass er meine Persönlichkeit ausmacht.

Denn Jesus ist mein grösstes Vorbild und ich möchte so sein wie er (werde ich zwar nie können, da ich auch nur ein Mensch mit Sünden und Fehlern bin), aber ich bitte Gott mir zu helfen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat.

Ich will, dass die Persönlichkeit von Jesus sich in mir spiegelt.


Also das widerpricht sich aber ganz böse. Persönlichkeit ist das, was du bist. Wenn du so sein willst wie jemand anderes, dann hast du keine eigene Persönlichkeit, sondern bist nur ein Mensch ohne Willen, ein Mitläufer ohne eigene Meinung.

Das Wunder der Persönlichkeit

Glaubst Du meinen Glauben, sprichst Du meine Sprache,
trägst Du meine Kleidung, glaubst Du alles, was ich sage?
Sei Dein eigener Meister, Dein eigener Jesus, regiere Dich selbst.
Es ist Dein Ich, das Du sehen mußt.

Nimm nicht, was man Dir bietet, werde erst Du selbst.

Das ist das Wunder der Persönlichkeit, das Wunder, das Du bist,
das Wunder, das wir alle sind, Du genau, wie ich.
Das ist das Wunder der Persönlichkeit, das Wunder, das Du bist,
denn bevor man andere lieben kann, liebe erstmal Dich, liebe erstmal Dich.

Folgst Du meinen Zielen, bist Du mein Spiegelbild,
siehst Du mit meinen Augen, oder bist Du etwa blind?
Hörst Du auf meinen Namen, trägst Du mein Lächeln im Gesicht?
Nur wenn Du es nicht tust, dann bist Du wie ich.

Nimm nicht, was man Dir bietet, werde erst Du selbst.


Und ich glaube auch kaum, das Jesus gewollt hat, das die Menschen ihm blind folgen.
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:16

Wovor hast du also Angst. Wirst du verführt kannst du dich doch freikaufen, indem du deinen Geist hergibst.


So à la Motto: Ich sündige jetzt die ganze Zeit, ich kann ja immer noch um Vergebung bitten.
Das kanns nicht sein. Gott möchte, dass wir uns bemühen, seinen Weisungen (Gebote) Folge zu leisten.
Und es ist nicht einfach, jeden Tag gegen die Sünde anzukämpfen und nicht aufzugeben.

Und ich habe nie behauptet, dass ich Angst habe, weder vor den Sünden, noch vor Satan, noch vor Gott. (vor Gott habe ich nur Ehrfurcht und vor Satan Respekt)
Aber Angst habe ich keine.

Soweit ich informiert bin, vergibt euch euer Gott die Sünden.

stimmt genau

Zum anderen scheint wohl festzustehen, das er stärker ist als sein Gegenspieler, und ihn früher oder später besiegen wird

Stimmt nur teilweise. Jesus hat satan am Kreuz schon besiegt. Aber der Tag wird kommen, wo Jesus Satan und seine Dämonen entgültig entwaffnet und in die Hölle verbannt.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 11:19

Naiv zu sein heisst "blind vertrauen". Kinder sind naiv.
Wo ist der Unterschied zu euch ?

Das worauf ihr euch beruft sind Legenden aus längst vergangenen Tagen. Ihr werft mit Phrasen um euch, als hätten sie überzeitliche Allgemeingültigkeit.

Die einzige Möglichkeit eure Einstellung zu legitimieren ist der Tod, nachdem in eurer Vorstellung ein Weiteres Leben wartet. Doch dies zu wiederlegen bleibt unmöglich. Fein ausgedacht !
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:22

Johannes 10,14-16: "Ich bin der gute Hirte und ckenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, 15wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden."

ich bin ein "Schaf" Gottes. Und die schafe gehorchen nun mal dem Hirten und tun das, was er will. Die schafe haben keine eigene Meinung und keinen eigenen Willen, sie folgen blind dem Hirten, weil sie wissen, dass er nur das Beste für sie will.

ich weiss auch, dass Gott nur das Beste für mich will, deshalb folge ich ihm.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:26

Das worauf ihr euch beruft sind Legenden aus längst vergangenen Tagen. Ihr werft mit Phrasen um euch, als hätten sie überzeitliche Allgemeingültigkeit.


1.Petrus 1,25" aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit"

Jesaja 40,7 "Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! 8Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber bdas Wort unseres Gottes bleibt ewiglich."

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 11:28

@ich:

Ja Schafe sind dem Hirten unterworfen. Sie sind dumm. Ihr Bewusstsein über sich selbst reicht nicht aus, um ihre Lage zu erkennen.
Es reicht ihnen zu Nahrung zu bekommen. Sie opfern Freiheit für Sicherheit.

Reicht dir das ?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 11:30

@ich:

Du versucht im Ernst Dinge mit sich selbst zu belegen?
Was für eine Art Disskusion soll das werden ?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:32

Ja Schafe sind dem Hirten unterworfen. Sie sind dumm. Ihr Bewusstsein über sich selbst reicht nicht aus, um ihre Lage zu erkennen.


Und wie sieht unsere Lage auf diesem Planeten aus?
Man muss nicht Christ sein, um zu sehen, dass, wenn es so weiter geht, die Erde nicht mehr lange existieren kann.
1. Das Ozonloch wird immer grösser, folgt daraus, dass es immer mehr Überschwemmungen gibt, weil die Antarktis schmilzt.
2. Erdöl hält nicht mehr lange
3. ständig wachsende Bevölkerung. Die Welt ist jetzt schon überbevölkert, aber es wird ständig steigen, das Essen wird nicht mehr lange reichen.

Deshalb vertraue ich Gott und lasse mich von ihm brauchen.
Und ich weiss, was mich nach dem Tod erwartet. Das hier ist nichts zur Ewigkeit.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:33

Du versucht im Ernst Dinge mit sich selbst zu belegen?


Wie meinst du das?
verstehe ich nicht ganz

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon cepheii » Do 23. Jan 2003, 11:42

Original von ich

Stimmt nur teilweise. Jesus hat satan am Kreuz schon besiegt. Aber der Tag wird kommen, wo Jesus Satan und seine Dämonen entgültig entwaffnet und in die Hölle verbannt.

ich


Hä? Er sagt: Er wird ihn irgendwann besiegen, du sagst: Aber der Tag wird kommen, wo Jesus Satan [...] entgültig entwaffnet und in die Hölle verbannt.

Wieso stimmt dann seine Aussage nur teilweise, er hat doch genau das selbe gesagt. :?



@DeusEx

Ich geb dir auf der ganzen Linie recht.
Viele Christen kommen mir vor wie kleine Kinder, die einfach blauäugig durchs Leben marschieren und alles glauben, was ihnen einer vorsetzt und mit der Bibel begründet.

[Edit]

Übrigens, dass die Christen vorzugsweise die Wahrheit der Bibel mit der Bibel selbst beweisen, wirst du hier drin noch öfters erfahren. ;)

Bild

Dubitando ad veritatem pervenimus.
Durch Zweifel gelangen wir zur Wahrheit.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 11:47

Mein Gott "ich", das kannst du doch unmöglich ernst meinen, oder? Ist dein Selbstwertgefühl so schwach? Ich hab ja nichts dagegen, das du Gott folgst und auch in der Bibel mag so manch gutes Wort stehen, aber man kann doch nicht einfach blind jemanden kopieren wollen? Wo bleibt denn da die Selbstachtung. Du liebst dich selber vermutlich nicht so besonders, oder? Man muss sich immer hinterfragen und seine eigene Meinung dazu bilden. Wenn du das nicht tust, wirst du früher oder später heftigst auf die Fresse fliegen. Und sag dann nicht, dich hätte keiner gewarnt.

Ich an deiner Stelle würde mir das ganze nochmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht findest du ja noch irgendwo einen Funken Selbstachtung, aus dem du evtl. wieder ein Feuer entfachen könntest.
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:50

Ich habe gesagt, dass jesus Satan schon besiegt hat.
Er muss ihn nicht erst besiegen, denn das hat er schon, er wird ihn nur noch verbannen.

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Re:

Beitragvon osterhaas » Do 23. Jan 2003, 11:53

Zum anderen scheint wohl festzustehen, das er stärker ist als sein Gegenspieler, und ihn früher oder später besiegen wird.


8-) Falsch :D
Satan ist bereits besiegt, somit auch kein "gefährlicher" Gegenspieler. Höchstens für uns menschen, wenn wir nicht fest in Gott verankert sind.

Und um deine Frage zu beantworten DeusEX:

Wovor hast du also Angst. Wirst du verführt kannst du dich doch freikaufen, indem du deinen Geist hergibst.


Ich MICH freikaufen? Er hat UNS freigekauft.
"Indem du deinen Geist hergibst". Erkenne ich hier eine abschätzende Haltung? ;) Jein. Es geht um das Bekenntnis. Den Glauben, die Herzenshaltung..etc.

..die weitere Frage:

Naiv zu sein heisst "blind vertrauen". Kinder sind naiv.
Wo ist der Unterschied zu euch ?


Kinder können nicht prüfen, was ihnen erzählt wird :)
Das beispiel mit dem Osterhasen..

Die einzige Möglichkeit eure Einstellung zu legitimieren ist der Tod, nachdem in eurer Vorstellung ein Weiteres Leben wartet. Doch dies zu wiederlegen bleibt unmöglich. Fein ausgedacht !


Ooch. Es gibt viele, die aus dem Komma wieder erwachten und genau jene dinge erzählen, die mit dem Glauben übereinstimmen. Ach stimmt ja. Sie lügen. 100 voneinander unabhängige Menschen ;)

Das worauf ihr euch beruft sind Legenden aus längst vergangenen Tagen. Ihr werft mit Phrasen um euch, als hätten sie überzeitliche Allgemeingültigkeit.


gerade deshalb. Weil sein Wort heute noch gültig und "gebrauchbar ist"=Es ist gut. Man muss es nicht anpassen, erneuern, zeitgerecht machen. Es bleibt gut :]
Das Herz, das gelernt hat, mit Christus zu sterben, wird mit Ihm auferstanden sein, und alle Nachstellungen der Welt können den hohen Freudenton heiligen Jubels nicht zum Schweigen bringen, der in der Seele aufbricht, die eine Wohnung des Hlg.Geistes geworden ist!
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 11:54

Original von ich
Ich habe gesagt, dass jesus Satan schon besiegt hat.
Er muss ihn nicht erst besiegen, denn das hat er schon, er wird ihn nur noch verbannen.

ich


Wenn Satan schon besiegt ist, warum habt ihr dann solch grosse Angst vor ihm? Versteh ich nicht so ganz.
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 11:55

@ich:

1. Was bitee hat das Schaf mit den Nöten der Welt zu tun ?

2. Wenn ich behaupte das Zitate aus der Bibel nicht zeitgemäss und aussagekräftig sind, kannst du doch nicht mit einem Bibelzitat antworten. Wo soll die Disskusion denn dann hinführen ?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 11:57

Wenn Satan schon besiegt ist, warum habt ihr dann solch grosse Angst vor ihm? Versteh ich nicht so ganz


Wann bitte habe ich gesagt, dass ich angst vor Satan habe?
Noch einaml, ich habe keine Angst, nur Respekt, und das ist ein Riesenunterschied.
Warum sollte ich auch Angst haben, wenn ja Gott hinter mir steht?

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Re:

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 12:01

Original von osterhaas ;-)

Ooch. Es gibt viele, die aus dem Komma wieder erwachten


Ich lag mal 2 Wochen im Punkt... :D :D :D

*nur ein Spässchen*
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Re:

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 12:07

Wenn ich behaupte das Zitate aus der Bibel nicht zeitgemäss und aussagekräftig sind, kannst du doch nicht mit einem Bibelzitat antworten. Wo soll die Disskusion denn dann hinführen ?


Ich bin schon genug lang in diesem Forum, dass ich weiss, dass solche Disskusionen nirgendwo hinfürhen, ausser in einen Streit. Aber bringen tut es nicht allzu viel.
Es ist eigentlich schade, dass es so ist.

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Re:

Beitragvon bo » Do 23. Jan 2003, 12:16

Original von ich
Ich bin schon genug lang in diesem Forum, dass ich weiss, dass solche Disskusionen nirgendwo hinfürhen, ausser in einen Streit. Aber bringen tut es nicht allzu viel.
Es ist eigentlich schade, dass es so ist.


Es kann ja auch keine Diskussion werden, wenn immer nur mit irgendwelchen Sprüchen aus der Bibel geantwortet werden. Die kann ich mir auch selber raussuchen. Hmm, dann könnte ich mit mir alleine diskutieren, cool.

Ausserdem braucht es zum diskutieren Meinungen. Eigene Meinungen. Da dir diese aber anscheindend völlig abgeht, kann es folglich zu gar keiner Diskussion kommen.

vlg.
Diskussion, die; -,-en 1. lebhafte Erörterung, Meinungsaustausch, Auseinandersetzung


Ich persönlich interpretiere den Meinungsaustausch dahin, das die eigene Meinung gemeint ist. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben und ich könnte mir einen Keks kaufen.
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Re:

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 12:21

@ich:

Wenn du es schade findest, warum antwortest du nicht so, das eine Disskusion entstehen kann ?


@Osterhaas:

Wie kann "Satan" besiegt sein und gleichzeitig Gefahr darstellen? Wenn alles Böse von ihm kommt, warum ist es nicht mit ihm besiegt worden?

Mit Freikaufen meine ich, seine geistige Freiheit zu opfern.
Wenn du dich deinem Gleuben unterwirfst, um Vergebung zu erlangen, dann ist das für mich nichts weiter als ein Geschäft, in dem du mit deinem Geist bezahlst.

Kinder wollen nicht prüfen was ihnen erzählt wird, warum auch. Es ist doch angenehmer so.
Ihr prüft es auch nicht. Wie denn auch. Nach eurem Tod werdet ihr es wissen, doch dann ist es zu spät.

Wobei wir beim Tod sind. Nahtoderfahrungen können wohl kaum als Beweise übernatürlicher Wesen dienen. Die Wahrnehmungen, die sterbende Menschen erleben sind weder mytisch noch übernatürlich, sondern biologisch bedingt (Das Licht, auf das die Leute zugehen.etc). Im Überigen hat noch keiner von ihnen ernsthaft behauptet wahrhaftig seinem "Schöpfer" gegenübergestanden zu haben.

Wenn man die "Worte Gottes" nicht anpassen muss, warum gibt es schon eine neue Version der Bibel (Neues Testament)?
Die "alte" war nicht mehr zeitgemäss, darum wurde sie halt geändert.





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Re:

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 12:46

Wenn man die "Worte Gottes" nicht anpassen muss, warum gibt es schon eine neue Version der Bibel (Neues Testament)?


Ich sehe, dass du nicht so viel Ahnung von der bibel hast und vom Christentum.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 12:56

ich: Was DeusEx damit gemeint hat ist genau das, was ich dir schon lange vorwerfe. Du versuchst zu beweisen, dass die Bibel Recht hat, indem du Zitate aus der Bibel runterleierst. Das wäre, als würde ich schreiben "Die Erde ist flach und das ist die Wahrheit." Leute wie du kommen jetzt an und meinen die Erde sei flach. Bei der frage, wie ihr darauf kommt, antwortet ihr mit "Weil geschrieben steht, es sei die Wahrheit". Es ist lächerlich. Naiv. Dumm sogar. Diese Argumentation wird von Kindergartenkindern benutzt. Der Konter "Weil ich es sage." oder "Weil mein Papa das sagt." hat keinerlei Beweiskraft.
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Re:

Beitragvon Salzstreuer » Do 23. Jan 2003, 12:58

Hallo zusammen

Ich misch mich auch mal ein, auch wenn ich Eurem Tempo kaum folgen kann :]

Original von -DeusEx-
@ich:

Wenn du es schade findest, warum antwortest du nicht so, das eine Disskusion entstehen kann ?


Vermutlich, weil ich, wie schon erwähnt, ein wenig länger Erfahrung in diesem Forum hat und dementsprechend gewissen schon mehrfach geführten, nicht endenwollenden Gesprächen aus dem Weg geht...


Wie kann "Satan" besiegt sein und gleichzeitig Gefahr darstellen? Wenn alles Böse von ihm kommt, warum ist es nicht mit ihm besiegt worden?

Satan ist noch nicht besiegt im Stil von "er hat keine Macht mehr". Jesus hat ihm zumindest mal gezeigt, dass er echt der Schwächere ist, indem er den Tod überwunden hat. Doch zur Zeit hat Satan noch die Macht, hier auf der Erde zu wirken. Diese Macht wird ihm mal noch genommen werden, doch wann, ist Gottes eigener Plan.


Kinder wollen nicht prüfen was ihnen erzählt wird, warum auch. Es ist doch angenehmer so.
Ihr prüft es auch nicht. Wie denn auch. Nach eurem Tod werdet ihr es wissen, doch dann ist es zu spät.

O ho, ich vermute mal, Du bist jüngeren Jahrgangs und hast noch keine Kinder geschweige denn Erfahrung in der Kinderarbeit.

Kinder haben eine extreme Wissbegierigkeit. Es fängt bei den ganz kleinen an, die alles in den Mund stecken, um die Beschaffenheit herauszufinden. Später können Dich Kinder geradezu löchern mit Fragen über Sinn und Unsinn.

Aber Kinder haben noch Art, Dich zu durchleuchten. Wenn Du Ihnen was erzählst, aber nicht 100% davon überzeugt bist, durchschauen sie die einfach. Selbst wenn sie sich damit einverstanden erklären, bleibt ein Rest Nichtrauens übrig...

Aber sie haben auch die Fähigkeit, sich dort, wo sie sich angenommen und geliebt fühlen, komplett anzuvertrauen. Unteranderem meint Jesus diese Art von Vertrauen/Glauben.


Wenn man die "Worte Gottes" nicht anpassen muss, warum gibt es schon eine neue Version der Bibel (Neues Testament)?
Die "alte" war nicht mehr zeitgemäss, darum wurde sie halt geändert.

Hier machst Du es Dir ein wenig einfach. Entweder provoziertst Du mit dieser Frage einfach, oder Du weisst es nicht besser. Kann beides sein.

Das Neue Testament ist nicht einfach entstanden, weil das Alte als Wort Gottes nicht mehr aktuell war. Selbst Jesus, wohl als Begründer des Christentums und damit eine der Hauptfiguren des NT, betont mehrfach, dass das AT nicht einfach aufgehoben ist. Das NT beschreibt die Erlösungstat Jesu...


Gruss
-salzstreuer
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Crom » Do 23. Jan 2003, 13:00

@Shadow:

Danke, genau das meinte ich!

@ich:

Die Bibel ist so frei geschrieben, das ich alles was meiner Meinung entspricht aus den Worten lesen kann.

Andauernd werden Bibelstellen auf die heutige Zeit übertragen (angepasst).

Warum glaubst du wurde denn das neue Testament geschrieben ?
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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Salzstreuer » Do 23. Jan 2003, 13:03

@shadow

Von wie vielen Dingen behauptest Du, sie seien wahr, weil Du es irgendwo gelesen oder gehört hast?

Du kannst gar nicht alles selber überprüfen, das ist schlicht weg nicht möglich.

Einiges kannst Du als wahr bezeichnen, weil es in Deinen Erfahrungsschatz passt, einiges als wahr bezeichnen, weil es nicht im Gegensatz zu dir bekannten Regeln steht.

Doch z.B. auch die Wissenschaft zeigt immer wieder, dass bestehende Erfahrungen angepasst werden müssen. Tja.


Und wieder mit dem Bild des Kindes... Es gibt Dinge, die ein Kind (noch) nicht verstehen kann. Wenn es aber die Erfahrung gemacht hat, dass sein Papa nur Dinge sagt, die auch so sind, dann geht es verständlicherweise davon aus, dass auch andere Dinge, die es noch nicht kennt, aber Papa sagt, es ist so, stimmen.

Ein kleines Beispiel... Du hast ein Bügeleisen, das ist heiss. Nun, Dein Kind glaubt Dir das nicht. Also probiert es das aus, weil es ja auch lernen muss, dass es Dir vertrauen kann und lernen muss, Dinge selber zu erfahren. Es verbrennt sich logischerweise die Finger.

Zwei Tage später stellst Du auf den Tisch einen Auflauf in einer Backform, frisch aus dem Ofen und sagt dazu, es ist heiss.

Hast Du nun das Gefühl, das Kind würde das auch ausprobieren?

Gruss
-salzstreuer
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Re:

Beitragvon ich » Do 23. Jan 2003, 13:04

ich: Was DeusEx damit gemeint hat ist genau das, was ich dir schon lange vorwerfe. Du versuchst zu beweisen, dass die Bibel Recht hat, indem du Zitate aus der Bibel runterleierst.


Ich glaube auch daran, weil ich es erlebe.
Gott sagt, wer viel giebt, wird viel bekommen.
ich gebe den 10. und oft nocht mehr und ich habe nie zu wenig Geld.
Vor etwa 2 Wochen habe ich gemerkt, dass es eigentlich gar nicht möglich ist, dass ich so viel Geld auf meinem Konto habe. Ich habe es durchgerechnet und ich dürfte nicht einmal die Hälfte haben, wie ich habe.

Da sieht man, dass Gottes Wort nicht einfach so etwas geschribenes ist.

ich könnte noch viel erzählen, aber dazu fehlt mir auch die Zeit.

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Re: Warum das "glücklich sein" mit der Vernunft schwindet

Beitragvon Shadow » Do 23. Jan 2003, 13:10

Salzstreuer: Die Argumentation ist zwar korrekt, passt nur leider nicht ganz. Ich persönlich berfue mich sehr oft auf gelesene Dinge. Fast immer sage ich "soweit ich weiss", was soviel bedeutet wie "ich könnte natürlich unrecht haben". Dein Gleichnis mit dem Herd geht darum leider auch nciht auf, weil sich noch nie jemand an der Bibel "verbrannt" hat, der danach davon hätte berichten können. Nach Aussagen von Christen hier im Forum ist es ja auch dann zu spät für einen zweiten Versuch.

Aber darum geht es auch gar nicht. Durch ichs mitunter recht naive Argumentation hat er sich inzwischen jeglichen diskussionsspezifischen Respekt bei den Nichtchristen verspielt und je eher er das begreift, desto eher kann er sich an den Wiederaufbau machen. Im Moment steht er vor den Nichtchristen recht lächerlich da. Nicht dass ihm das etwas bedeuten müsste, aber ich finde es doch schade, wenn man so viel Zeit investiert seine Meinung darzulegen und dann ist das ganze für die Katz´.

ich: Das ist es ja eben. Du glaubst. Dein Glaube zählt nur leider als Beweis nciht. Er reicht auch nur mit sehr viel Toleranz deines Gegenüber zum Beleg. Du kannst mit Christen durchaus so argumentieren. Sie glauben an das selbe Buch wie du. Aber wenn du Nichtchristen so kommst, wirst du schlichtweg ignoriert. Und um ignoriert zu werden musst du deine Zeit wirklich nicht mit posten verschwenden. Da könntest du, und da bin ich sicher, was besseres damit anfangen.
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