Woran glaubst Du?

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Woran glaubst Du?

Beitragvon Kimi » Do 12. Apr 2012, 11:01

Als Nicht-Christ wird man ja oft so hingestellt, als habe man keinen Glauben, man sei ein Ungläubiger. Das stimmt aber nicht, auch Nicht-Christen können einen Glauben haben! In einer Tageszeitung hier wurde heute die Frage gestellt: "Woran glaubst Du?" und man bat um Leserzuschriften zu diesem Thema.

Meine Antwort:

Ich glaube nicht an Gott. Aber ich glaube an das Gute und dass der Mensch sich willentlich für das Gute entscheiden kann und sollte. Dies ist möglich und ganz unabhängig von einem Glauben an irgend einen Gott. Ich glaube, dass die Menschen viel zu wenig sich selbst und ihrem Herzen trauen. Sie sollten beginnen, sich selbst wahrzunehmen, was sie fühlen, was sie ängstigt und was ihnen Freude macht. Ich glaube, dass ein fanatischer Glaube an was auch immer, die Menschen unfrei, engstirnig und intolerant Anderen gegenüber machen kann. Solch ein Glaube schließt die Anderen, den Nächsten aus.

Was das Christentum betrifft, so wüsste ich nicht, was es zu bieten hat an Werten, die nicht auch beispielsweise der Humanismus viel glaubwürdiger vermittelt. Der christliche Glaube hat die Menschen 2000 Jahre lang geknechtet und unterdrückt. Das Vertrösten der Menschen auf eine angeblich kommende, bessere Welt, in der es kein Leid mehr geben soll, mag für manch einen eine tröstliche Hoffnung sein. Ich glaube aber, dass gerade dies nicht zu einer Lebensbejahung im Hier und Jetzt beiträgt. Hinzu kommt die angstmachende Schreckensbotschaft der Hölle für all die, die sich nicht zum Christentum bekennen. Kann man solch einen Gott lieben? Wie passt die Verkündigung eines "liebenden" Gottes zum ewig brennenden Feuersee, der für all die bereitet ist, die nicht glauben? Allein diese Tatsache macht es mir unmöglich, diesen Gott meinen Herrn zu nennen!

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Jesus Christus

Beitragvon Schoham » Do 12. Apr 2012, 11:40

Ich glaube an Jesus Christus. Glaube, dass ich gut daran tue, diesem Mann zu folgen. Diesen Menschen als Vorbild vor Augen zu haben. Ich glaube, dass der gleiche Heilige Geist, der das Herz des Menschensohnes erfüllte, seit Pfingsten, in jedem das Leben des Sohnes Gottes erzeugen kann und will. Jedem der seine Herzenstüre für Sein Reden und Sein Wirken öffnet. Ich glaube an Jesus Christus. Glaube, dass es kein anderes Wesen im Universum gibt, dass meine vollkommene Hingabe verdient, als dieser Kreuzesmann.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Gnu » Do 12. Apr 2012, 13:35

Kimi hat geschrieben: Als Nicht-Christ wird man ja oft so hingestellt, als habe man keinen Glauben, man sei ein Ungläubiger. Das stimmt aber nicht, auch Nicht-Christen können einen Glauben haben! In einer Tageszeitung hier wurde heute die Frage gestellt: "Woran glaubst Du?" und man bat um Leserzuschriften zu diesem Thema.

Wie ist Deine Antwort?

Was ich alles glaube und nicht glaube, hat in einem Leserbrief keinen Platz. Mein Glaube stützt sich auf die Bibel.

Ich glaube, dass Jesus bald wiederkommen wird, um die Brautgemeinde zu entrücken. Ob ich zu dieser Brautgemeinde gehöre, bezweifle ich im Moment noch, ich stütze mich aber auf die Verheissung in Johannes 6.39-40, in welchem Wort Jesus verheisst, dass er die an ihn Glaubenden am jüngsten Tag auferwecken werde. Die Brautgemeinde selbst wird vorher auferweckt, nämlich bei der Erstauferstehung und anschliessenden Entrückung. Der jüngste Tag ist frühestens tausend Jahre später. Die dann auferstehenden Gläubigen gehören somit nicht zur Brautgemeinde.

Dies wäre ein kurzer Ausschnitt aus dem, was ich glaube.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Cool » Do 12. Apr 2012, 13:56

Gnu hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben: Als Nicht-Christ wird man ja oft so hingestellt, als habe man keinen Glauben, man sei ein Ungläubiger. Das stimmt aber nicht, auch Nicht-Christen können einen Glauben haben! In einer Tageszeitung hier wurde heute die Frage gestellt: "Woran glaubst Du?" und man bat um Leserzuschriften zu diesem Thema.

Wie ist Deine Antwort?

Was ich alles glaube und nicht glaube, hat in einem Leserbrief keinen Platz. Mein Glaube stützt sich auf die Bibel.

Ich glaube, dass Jesus bald wiederkommen wird, um die Brautgemeinde zu entrücken. Ob ich zu dieser Brautgemeinde gehöre, bezweifle ich im Moment noch, ich stütze mich aber auf die Verheissung in Johannes 6.39-40, in welchem Wort Jesus verheisst, dass er die an ihn Glaubenden am jüngsten Tag auferwecken werde. Die Brautgemeinde selbst wird vorher auferweckt, nämlich bei der Erstauferstehung und anschliessenden Entrückung.


Wenn die Brautgemeinde aus allen Völkern und Nationen, einschließlich dem Überrest aus Israel besteht, dann schließe ich mich dem an.

Gnu hat geschrieben:Der jüngste Tag ist frühestens tausend Jahre später.


Joh 6,40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Der jüngste Tag ist der Tag der Wiederkunft Jesu und diesem folgen die tausend Jahre.

Joh 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.

Die Brautgemeinde geht am jüngsten Tag zum ewigen Leben ein.

Offb 20,5 Dies ist die erste Auferstehung. Die anderen Toten wurden erst wieder lebendig, nachdem die tausend Jahre vorüber waren.

Gnu hat geschrieben:Die dann auferstehenden Gläubigen gehören somit nicht zur Brautgemeinde.


Egal was auch immer diese Gläubigen geglaubt haben, sie haben keinen Anteil an dem Herrn und nicht das ewige Leben.

Joh 12,48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

Dieser Text bezeugt, das die Nichtauferstehung am jüngsten Tag für jene einem Urteilsspruch gleich kommt. Wer zurück bleibt hat sein Leben verwirkt und er gehört zu den anderen Toten, die nach tausend Jahren auferstehen.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Kimi » Do 12. Apr 2012, 14:22

@cool

Hast Du den Thread-Titel gelesen? Und auch verstanden, worum es geht? Wenn nicht: Hier geht es darum, dass jeder einmal ganz persönlich schreibt, woran er glaubt, und nicht, das Geschriebene des Anderen zu zerrupfen, wie es hier im Forum sonst üblich ist!
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Cool » Do 12. Apr 2012, 14:29

Kimi hat geschrieben:@cool

Hast Du den Thread-Titel gelesen? Und auch verstanden, worum es geht?


Ich denke schon. ;)

Kimi hat geschrieben:Wenn nicht: Hier geht es darum, dass jeder einmal ganz persönlich schreibt, woran er glaubt, ...


Habe ich begründet getan.

Kimi hat geschrieben:... und nicht, das Geschriebene des Anderen zu zerrupfen, wie es hier im Forum sonst üblich ist!


editiert

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon kingschild » Do 12. Apr 2012, 17:27

Ich glaube an den der mich erlöst hat von Sünde, Sold und Tod und der mir das Leben schenkte. Er stellt sich mir vor mit dem Namen: Jesus Christus. Ich erkannte das er und der Vater eins sind und somit glaube ich zugleich an seinen Vater, dessen Güte und Treue ewig währt an den Kindern die Ihn lieben.

Er ist das A und O und jeder der das Leben nicht hat wird ins Gericht kommen. Zumdem glaube ich das jedem, der die Botschaft vom Kreuz ein Torheit ist, verloren ist.

Ich glaube das der Antichrist kommen muss, bevor Christus kommt und ich glaube die Welt die verlorgen geht, wird Ihren mit Frieden getarnten Verderber mit Jubel empfangen und den Erlöser und die Erlösten mehr hassen als je einmal zuvor in dieser Weltzeit.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon imhotep » Do 12. Apr 2012, 18:39

An den dreieinigen Gott. :praisegod:

Als Nicht-Christ wird man ja oft so hingestellt, als habe man keinen Glauben, man sei ein Ungläubiger. Das stimmt aber nicht, auch Nicht-Christen können einen Glauben haben!


Vielleicht ist dem tatsächlich so. Menschen meinen aber oft ganz verschiedene Dinge, wenn sie von "Glauben" sprechen. Da müsste man also schon genau hinschauen, um Vergleiche zu ziehen. Einfach an irgendetwas zu glauben ist keine besonders tugendhafte Leistung. "Unglaube" in der Bibel ist nicht die Abwesenheit von Glauben, sondern das Beschreiten eigener Wege, weg von Gott.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon renato » Mi 16. Mai 2012, 22:20

Ich glaube, dass Gott Liebe ist und dass wer Liebe lebt, Gottes Liebe verbreitet. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, wie wir sind und nicht zu was für einer Religion wir uns zugehörig zählen.

Gott ist Geist, kein Mensch, aber durch eben solche Menschen heilvoll wirkend, die bestrebt sind, beherzt ihre irdische Bestimmung so zu leben um das Gute, die Gerechtigkeit, den Frieden und die Nächstenliebe auf unserem Planeten zu fördern.

Jesus Christus erkannte dies und wollte seine Erfahrungen zum Gunsten aller weitergeben. Die damaligen Jünger setzten dies um und passten die herkömmliche Gotteslehre jener von Jesus an. Mit welchen Folgen? Sie wurden wie Jesus verfolgt. Wer das Gute zerstört, wird von jenem Geist geführt, der sich gegen das Gute auflehnt.

Ich glaube, dass wenn man Jesus damals ernst genommen und seine Lehren als Masstab für Gottestreue, Gottes Willen etc. erkannt und über jene von Mose gestellt hätte, wo diese in Disharmonie sind, gäbe es heute weder Christentum noch Islam, sondern ein gottgefälliges Judentum.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon onThePath » Mi 16. Mai 2012, 22:28

Na ja, das hat auch Nachteile, solcherart zu denken.

Das kann zu ungünstigen religiösen Ausprägungen führen, weil man sich vom NT trennt und sich dann leicht selber einen Glauben zusammenfügt. Da kannst Du wer weiß was alles vertreten, vom Hinduismus bis zur Einheitsreligion.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon jeig » Mi 16. Mai 2012, 23:40

Kimi hat geschrieben: Der christliche Glaube hat die Menschen 2000 Jahre lang geknechtet und unterdrückt.


Der christliche Glaube war das bestimmt nicht :|
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Kimi » Do 17. Mai 2012, 14:58

jeig hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben: Der christliche Glaube hat die Menschen 2000 Jahre lang geknechtet und unterdrückt.


Der christliche Glaube war das bestimmt nicht :|


Dann sagen wir so: Es waren Menschen, die glaubten. Die glaubten, das Richtige zu tun. Menschen, die angestiftet wurden. Menschen, die lieber einem Führer gefolgt sind und nicht ihrem eigenem Herzen. Menschen, die aufgehört haben, selber zu denken. Fanatisierte Menschen, wie sie auch heute noch in Religionen und Sekten jeglicher Couleur zu finden sind.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon jeig » Do 17. Mai 2012, 18:53

Kimi hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben: Der christliche Glaube hat die Menschen 2000 Jahre lang geknechtet und unterdrückt.


Der christliche Glaube war das bestimmt nicht :|


Dann sagen wir so: Es waren Menschen, die glaubten. Die glaubten, das Richtige zu tun. Menschen, die angestiftet wurden. Menschen, die lieber einem Führer gefolgt sind und nicht ihrem eigenem Herzen. Menschen, die aufgehört haben, selber zu denken. Fanatisierte Menschen, wie sie auch heute noch in Religionen und Sekten jeglicher Couleur zu finden sind.


Klingt doch ganz anders ;)
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon imhotep » Do 17. Mai 2012, 22:22

Kimi hat geschrieben:Menschen, die lieber einem Führer gefolgt sind und nicht ihrem eigenem Herzen. Menschen, die aufgehört haben, selber zu denken.

Du meinst also tatsächlich, Menschen die ihrem eigenen Herzen folgen und selber denken seien weniger prädestiniert, andere zu drangsalieren?

Fanatisierte Menschen, wie sie auch heute noch in Religionen und Sekten jeglicher Couleur zu finden sind.

Menschen ausserhalb von "Religionen und Sekten" sind mindestens so fanatisierbar wie jene innerhalb. Vielleicht gerade deshalb, weil sie jene, die in "Religionen und Sekten" stecken als verwirrt und labil betrachten.

Da scheint mir so das eine oder andere Vorurteil zwischen deinen Zeilen hervorzulugen. ;)
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Mai 2012, 09:41

Menschen ausserhalb von "Religionen und Sekten" sind mindestens so fanatisierbar wie jene innerhalb. Vielleicht gerade deshalb, weil sie jene, die in "Religionen und Sekten" stecken als verwirrt und labil betrachten.


Das was hier imhotep sagt, sollte man unbedingt beachten.

Religion sei Opium fürs Volk gehört auch zu dem Unsinn, der geäußert wurde gegen den Glauben an Gott und sich daraus egebenden Orientierungen des Verhaltens. Diesen Auspruch tat Marx und auch Lenin. Und dank seiner Ideologie ( nebenbei religionsfeindlich) mußten dann Millionen Menschen sterben. Besonders durch Stalin, der Hitler kaum nachstand an unmenschlicher Bestialität.

Der christliche Glaube hat die Menschen 2000 Jahre lang geknechtet und unterdrückt.
(Kimi)

Der Mensch ist hier das Problem. Auch der ach so tolerante Hinduismus hat mindestens so lange seine unteren Kasten unterdrückt oder die Witwenverbrennung verursacht. Überall, wo der Mensch "seine Finger im Spiel hat" gibt es Probleme. Christlicher Glaube wird da lebendig, wo Menschen für andere einstehen.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon imhotep » Fr 18. Mai 2012, 11:47

onThePath hat geschrieben:Religion sei Opium fürs Volk gehört auch zu dem Unsinn, der geäußert wurde gegen den Glauben an Gott und sich daraus egebenden Orientierungen des Verhaltens. Diesen Auspruch tat Marx und auch Lenin.

Ich höre bei Kimi vor allem Nietzsche heraus. Aber dazu soll er sich am besten selber äussern ...
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Haimax » Fr 18. Mai 2012, 12:32

Ich glaube an das Leben und das alles Endlich ist. Ich glaube, dass es keinerlei Götter und Leben nach dem Tode gibt, und da bin ich froh.

Religionen wurden immer dazu benützt die Menschen zu disziplinieren, auszubeuten und zu unterdrücken. Bei so vielen Toten die alle Religionen produziert haben ist es schon klar, dass dies nicht von Göttern so gewollt werden kann. Da hat auch die christliche Religion ihren Beitrag geleistet!

Die Menschen haben in ihrer Geschichte Millionen von Göttern erfunden, warum soll da der eine, der heute hier angebetet wird real sein? Hat nicht Karl der Grosse tausende von Sachsen abschlachten lassen, weil sie nicht von ihrem alten Glauben ablassen wollten?
Alle Menschen sind gleich.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Haimax » Fr 18. Mai 2012, 12:39

Kimi hat geschrieben:Dann sagen wir so: Es waren Menschen, die glaubten. Die glaubten, das Richtige zu tun. Menschen, die angestiftet wurden. Menschen, die lieber einem Führer gefolgt sind und nicht ihrem eigenem Herzen. Menschen, die aufgehört haben, selber zu denken. Fanatisierte Menschen, wie sie auch heute noch in Religionen und Sekten jeglicher Couleur zu finden sind.


Menschen geleitet von ihrem Glauben, es ist heute noch so!
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Mai 2012, 17:01

Haimax hat geschrieben:
Kimi hat geschrieben:Dann sagen wir so: Es waren Menschen, die glaubten. Die glaubten, das Richtige zu tun. Menschen, die angestiftet wurden. Menschen, die lieber einem Führer gefolgt sind und nicht ihrem eigenem Herzen. Menschen, die aufgehört haben, selber zu denken. Fanatisierte Menschen, wie sie auch heute noch in Religionen und Sekten jeglicher Couleur zu finden sind.


Menschen geleitet von ihrem Glauben, es ist heute noch so!


I
ch glaube an das Leben und das alles Endlich ist. Ich glaube, dass es keinerlei Götter und Leben nach dem Tode gibt, und da bin ich froh.

Religionen wurden immer dazu benützt die Menschen zu disziplinieren, auszubeuten und zu unterdrücken. Bei so vielen Toten die alle Religionen produziert haben ist es schon klar, dass dies nicht von Göttern so gewollt werden kann. Da hat auch die christliche Religion ihren Beitrag geleistet!

Die Menschen haben in ihrer Geschichte Millionen von Göttern erfunden, warum soll da der eine, der heute hier angebetet wird real sein? Hat nicht Karl der Grosse tausende von Sachsen abschlachten lassen, weil sie nicht von ihrem alten Glauben ablassen wollten?


Ein grosser Holzweg und pure Schwarzmalerei.
Das hätte die Antireligiösen Marx und Engels gefreut, deren Kumpan Stalin im Menschenschlachten sehr fleissig war.
Du kannst einzig und allein bemängeln, dass in der christlichen Religion Menschen aus Machthunger oder Bekehrungswahn auf die unchristliche Idee kamen, zu töten oder zu Zwangs-Bekehren.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Kimi » Sa 19. Mai 2012, 16:00

imhotep hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Religion sei Opium fürs Volk gehört auch zu dem Unsinn, der geäußert wurde gegen den Glauben an Gott und sich daraus egebenden Orientierungen des Verhaltens. Diesen Auspruch tat Marx und auch Lenin.

Ich höre bei Kimi vor allem Nietzsche heraus. Aber dazu soll er sich am besten selber äussern ...


I wo, versuche doch einfach nur Kimi herauszuhören ;)

Es stimmt, dass es fanatisierte Menschen auch außerhalb der Religionen gab und gibt. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie folgen einem Führer und sie lassen sich anstiften. Sie sind unfrei und denken nicht selber.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon kingschild » Sa 19. Mai 2012, 17:55

Kimi hat geschrieben: Sie folgen einem Führer und sie lassen sich anstiften. Sie sind unfrei und denken nicht selber.


Ja es gibt sogar die Gruppe die Ihrem Führer nachrennen und Christen und Christus noch heute verbal täglich ans Kreuz schlagen. :shock: Diese sind tatsächlich unfrei sagt die Bibel und welchem sie folgen sagt sie auch.

Diese wissen nicht mal was sie tun und ja sie bezeichnen sich als Gut. Dies ist aber nichts neues denn das haben auch schon die getan welche Christus non verbal ans Kreuz schlugen.

Mt 26:52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen.

Diese Message ist zu hoch für alle die dem Führer nachrennen und Christus hassen.

Und ja ich glaube das Christus recht hatte mit seiner Aussage in Math. 26.52.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon onThePath » Sa 19. Mai 2012, 18:12

Kimi hat geschrieben:
imhotep hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Religion sei Opium fürs Volk gehört auch zu dem Unsinn, der geäußert wurde gegen den Glauben an Gott und sich daraus egebenden Orientierungen des Verhaltens. Diesen Auspruch tat Marx und auch Lenin.

Ich höre bei Kimi vor allem Nietzsche heraus. Aber dazu soll er sich am besten selber äussern ...


I wo, versuche doch einfach nur Kimi herauszuhören ;)

Es stimmt, dass es fanatisierte Menschen auch außerhalb der Religionen gab und gibt. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie folgen einem Führer und sie lassen sich anstiften. Sie sind unfrei und denken nicht selber.


Ja, und Christen sind die Unfreiesten. Sie denken nicht selber sondern machen sich abhängig vom Willen Gottes. :mrgreen: Frei nach: Wer sich selbst verliert, wird alles gewinnen. :lol:

Kimi, wir sollen doch frei sein von der welt und von allem, was uns innerlich unfrei macht-und die wunderbare Freiheit wählen, die der Geist Gottes in uns möglich macht, wenn er uns verändert. Nicht Sklaven unserer Prägungen und Begierden, sondern innerlich getragen und erfüllt vom Geist der wahrheit, der Liebe und der Einigkeit mit Gottes Gesetzen des Geistes.

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Haimax » Fr 25. Mai 2012, 14:01

onThePath hat geschrieben:Ein grosser Holzweg und pure Schwarzmalerei.
Das hätte die Antireligiösen Marx und Engels gefreut, deren Kumpan Stalin im Menschenschlachten sehr fleissig war.
Du kannst einzig und allein bemängeln, dass in der christlichen Religion Menschen aus Machthunger oder Bekehrungswahn auf die unchristliche Idee kamen, zu töten oder zu Zwangs-Bekehren.

lg, oTp


Dein Holzweg und deine Schwarzmalerei!

Es ist imer das gleiche Bla, bla, bla alle sind an allem Schuld, nur ihr habt die einzig reine Wahrheit gefunden, Stahlin war ja auch ein Pristerlein-Schüler und nach seinem Bodyguard ist er regelmässig alleine in die Kirche zu Beten gegangen. Historisch verbürgt, also ein Massenmörder mit christlichem Fundament!

Die einig richtige Wahrheit ist nun mal, dass es die nicht gibt, alle haben Recht und doch keiner! Auch dein Gott ist nicht der Einzige, er ist einer unter vielen, auch wenn du es nicht wahrhaben willst!

Rechthaberei führt nicht zum Ziel. Die ewige Suche kann uns nur dem Ziel etwas näherbringen, wirft aber immer neue Fragen auf, ist in der Natur des Forschens.

Zum Grusse!
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon veritas » Sa 26. Mai 2012, 03:21

Haimax hat geschrieben:Dein Holzweg und deine Schwarzmalerei!

Kannst du auch mal was annehmen? oTP ist wohl ein routinierter Christ, wo du sicher was lernen darfst. Wer das Haar in der Suppe sucht, der wird es auch finden, die Frage ist nur was du damit anfängst? Anscheinend hast du noch immer keinen geeigneten Platz gefunden. Such weiter, und dann wirst du ihn schon finden.

Trotz allem soll der HG dich nicht ignorieren. Pfingsten steht vor der Tür und auch du hast Feiertag.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon bigbird » Sa 26. Mai 2012, 22:15

Also bitte, hört sofort auf mit Diskutieren, hier soll jeder schlicht erzählen dürfen, was er glaubt, ohne dass er von andern dis-kutiert wird.

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Bernd68 » So 3. Jun 2012, 15:44

Hallo,
Kimi hat geschrieben:Wie ist Deine Antwort?

ich glaube an Jesus Christus! :D

Grüßle, Bernd.
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
Bernd68
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon erbreich » Sa 22. Sep 2012, 16:10

Ich verstehe "Glauben" nicht als ein "Fürwahrhalten" von etwas, sondern als Vertrauen - oder, wie es der Bibelübersetzer F.H. Baader übersetzt: "Treun" - ins Leben. Dem Leben vertrauen ist nur möglich auf dem Fundament von Vergebung:

Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.
(Mt 6,14-15)
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon jes_25913 » Sa 22. Sep 2012, 16:47

erbreich hat geschrieben:Ich verstehe "Glauben" nicht als ein "Fürwahrhalten" von etwas, sondern als Vertrauen - oder, wie es der Bibelübersetzer F.H. Baader übersetzt: "Treun" - ins Leben.


Hallo Erbreich,
genauso verstehe ich auch "Glauben", und das ist auch das, was Jesus und die Apostel darunter verstanden. Dieser Glaube ist aber nur möglich, wenn ich weiß, dass ich ein ewiges Wesen bin. Nur dann hat man nichts mehr zu fürchten und kann das Vertrauen und die Geborgenheit als Voraussetzungen der Heilung völlig werden.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon erbreich » Sa 22. Sep 2012, 17:13

jes_25913 hat geschrieben: Dieser Glaube ist aber nur möglich, wenn ich weiß, dass ich ein ewiges Wesen bin.

Ich würde es so formulieren: Das Treun ins Leben ist mir nur möglich, wenn ich weiss, dass das vergängliche Wesen (mein irdisches Leben) nicht mein (wahres) Ich oder Selbst ist, denn nur dann, wenn ich mich mit dem Sterblichen nicht identifiziere, kann ich mit Paulus ausrufen: «Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?» (1.Kor 15,55)
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Schoham » Sa 22. Sep 2012, 17:49

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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Haimax » Mi 26. Sep 2012, 12:05

Kimi hat geschrieben:@cool

Hast Du den Thread-Titel gelesen? Und auch verstanden, worum es geht? Wenn nicht: Hier geht es darum, dass jeder einmal ganz persönlich schreibt, woran er glaubt, und nicht, das Geschriebene des Anderen zu zerrupfen, wie es hier im Forum sonst üblich ist!


Gut gesagt!

Ich z.B. kann keinen Sinn darin sehen etwas zu glauben. Entweder ich weiss es oder ich weiss es nicht, glauben ist so unverbindlich und führt zu nichts, als zu Auseinandesetzungen und Gewalt, da jeder seinen Glauben für die alleinige Wahrheit hält und für sich das Recht in Anspruch nimmt für seinen Glauben Gewalt gegen Mitmenschen auszuüben bis hin zum Massenmord.

Darum glaube ich nicht!
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon imhotep » Mi 26. Sep 2012, 12:55

Haimax hat geschrieben:Ich z.B. kann keinen Sinn darin sehen etwas zu glauben. Entweder ich weiss es oder ich weiss es nicht, glauben ist so unverbindlich und führt zu nichts, als zu Auseinandesetzungen und Gewalt, da jeder seinen Glauben für die alleinige Wahrheit hält und für sich das Recht in Anspruch nimmt für seinen Glauben Gewalt gegen Mitmenschen auszuüben bis hin zum Massenmord.

Nun, wenn du es so sagst, dann muss ich dir beipflichten. Glaube als Selbstzweck, einfach damit irgendetwas geglaubt ist, hat keinen positiven Wert. Wenn ich jedoch die Bibel betrachte dann stelle ich fest, dass Gott Glauben von uns verlangt. Die Sicherheiten für diesen Glauben liefert er selber, und er steht nicht im Widerspruch zu Wissen.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon mumi » Mi 26. Sep 2012, 16:34

Ich denke an Gott als meinen himmlischen Vater

Ich vertraue Jesus Christus als meinem Erlöser und Hirten

Ich schöpfe Kraft aus dem Beistand des Heiligen Geistes

:praisegod:
allmorgenistganzfrischundneudesherrengnadundgrossetreu :comeon:
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon felshuette » Mi 26. Sep 2012, 17:05

Gnu hat geschrieben:Ich glaube, dass Jesus bald wiederkommen wird, um die Brautgemeinde zu entrücken. Ob ich zu dieser Brautgemeinde gehöre, bezweifle ich im Moment noch,...


Nach dem, Gnu, was ich bislang von Dir gelesen habe, teile ich das, was Du über den Glauben schreibst - bis auf Deine Zweifel. Ich denke, hier machen wir es uns oft selbst schwer, indem wir aus dem "Gefühl" heraus meinen, zweifeln zu müssen. Wir sehen halt immer noch unser So-Sein mit all seinen Schwächen, was auch gut so ist, denn dann haben wir immer wieder Grund, für die Vergebung zu danken und uns nicht zu überheben. Aber allzu viele Zweifel können uns die Vorfreude auf Jesu baldiges Kommen trüben. Und das fände ich schade. Also entstaub die Zweifel mal, und freue Dich einfach wie ein Kind - ja, wie ein Kind Gottes, dessen Vorfreude auf Sein Wiederkommen größer ist als all die Zweifel. :)
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Amerikaner » Sa 16. Feb 2013, 01:24

an schoenen Auseinandersetzungen
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Haimax » Di 25. Jun 2013, 17:11

imhotep hat geschrieben:
Haimax hat geschrieben:Ich z.B. kann keinen Sinn darin sehen etwas zu glauben. Entweder ich weiss es oder ich weiss es nicht, glauben ist so unverbindlich und führt zu nichts, als zu Auseinandesetzungen und Gewalt, da jeder seinen Glauben für die alleinige Wahrheit hält und für sich das Recht in Anspruch nimmt für seinen Glauben Gewalt gegen Mitmenschen auszuüben bis hin zum Massenmord.

Nun, wenn du es so sagst, dann muss ich dir beipflichten. Glaube als Selbstzweck, einfach damit irgendetwas geglaubt ist, hat keinen positiven Wert. Wenn ich jedoch die Bibel betrachte dann stelle ich fest, dass Gott Glauben von uns verlangt. Die Sicherheiten für diesen Glauben liefert er selber, und er steht nicht im Widerspruch zu Wissen.


Wenn es für dich so stimmt, ist es gut.
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon sternenkind56 » Mo 15. Jul 2013, 20:20

Ich denke daß Kimi Gott gefunden hat er nennt ihn lediglich nicht Gott sondern das Gute weil er sich nicht mit dem indentifizieren möchte was die Christenheit in 2000 Jahren so alles angestellt hat.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Gnu » Do 18. Jul 2013, 10:10

sternenkind56 hat geschrieben:Ich denke daß Kimi Gott gefunden hat er nennt ihn lediglich nicht Gott sondern das Gute weil er sich nicht mit dem indentifizieren möchte was die Christenheit in 2000 Jahren so alles angestellt hat.

Vielleicht könntest auch du kurz schreiben, woran du glaubst. :comeon:
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Tulbi » Fr 31. Jan 2014, 22:22

Ich glaube an den Unglauben.
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Re: Woran glaubst Du?

Beitragvon Thelonious » Fr 31. Jan 2014, 23:38

Tulbi hat geschrieben:Ich glaube an den Unglauben.


Zu solchen Aussagen fällt mir dann nur noch ein: Nicht nur der Glaube zweifelt an sich selbst, sondern auch der Unglauben! :roll:
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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