Wahrheit vermitteln

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Beitragvon PhiloMuc » Mi 28. Dez 2011, 17:23

Dieser Text wird- wie ich jetzt erst erfuhr- derzeit in vier Sprachen von einer muslimischen Organisation in jeweils 100000 Exemplaren als Flugblatt gedruckt und zwischen Palästina, Iran und Pakistan verbreitet ; er entstammt angeblich einem Brief des iranischen Präsidenten Ahmadineschad an George W. Bush aus dem Jahre 2003.
Der damalige Präsident der USA ließ ihn unbeantwortet.

Wenn die Wahrheit so hart wie ein Hammer ist,
dann sage man lieber niemals die Wahrheit,
dann folge niemand in der Welt einer solchen Wahrheit!

Wo ist dann jene Wahrheit,
die Frieden zu geben vermag,
die heilt,
die Herz und Seele tröstet,
die die Seele erhebt und Harmonie und Schönheit erschafft,
welcher Quelle entspringt sie?

Jene Wahrheit entsteht aus der verständnisvollen Feinfühligkeit
in Gedanken, Worten und Handlungen,
die Freude, Schönheit, Harmonie und Frieden mit sich bringt.

Hazrat Inayat Khan (Sufi-Geistlicher, verst. um 1995)

Meine Frage: Kann man nicht auch als Christ Einiges davon gutheißen?
"Falls ich nicht in der Gnade Gottes bin,
wolle Gott mich in sie versetzen;
falls ich in ihr bin,
möge Gott mich in ihr bewahren"
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon parepidimos » Do 29. Dez 2011, 10:30

Schade. Das einzige überprüfbare Faktum deines Posts ist eine Ente: Ahmadinejad wurde erst 2005 Präsident Irans. Möglich, dass auch noch ein bisschen Wahrheit darin enthalten ist, aber anspringen tut sie mich nicht.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Do 29. Dez 2011, 11:03

Ich hatte in meiner Jugend auch mal eine Zeit, wo mich Weisheit ansprach, wenn sie nicht von der Bibel kam. :)

Aber ich hatte damals auch ein "gestörtes Verhältnis" zur Bibel weil sie mir nichts mehr geben zu können schien (Was an meiner damaligen inneren Situation lag).
Aber ich schätze immer noch die Weisheiten Laotes, des Konfuzius, des Buddha, den Patanjali, Zaratustra und wie sie alle heissen.

Aber nur eine Lehre gibt es, die als Gründer den Herrn des Himmels hat, der dafür seine himmlische Höhe und Herrlichkeit verlies um eine zeitlang dasselbe leidvolle Leben auf sich zu nehmen wie alle Menschen. Und das verändert die Situation des Menschen völlig.

Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah.
Die Perlen der Bibel liegen lassen, weil es Besseres gibt ?

Dein Thema heisst: Wahrheit vermitteln
Was ist nötiger, als das Verständnis der Wahrheit des Evangeliums wieder zu ermöglichen ?

Als religiöser Schöngeist kann man auch nicht einfach die Bibel überspringen, weil einem etwas Anderes mehr anspricht, mehr gibt. Wenn man andere Lehren lieber hört, sagt das mehr über einen selbst als über die jeweilige Lehre. Die Inhalte der Bibel erfordern Mühe und Auseinandersetzung. Sie enthalten unangenehme Aufforderungen, die man unbequem , unkonfortabel findet, sie beantworten nicht alle Fragen, deshalb sucht man woanders. All das ist ein Ausweichen. Weil die Bibel nun mal nicht dem natürlichen Mensch angepasst ist. Man will nicht nur mehr "Wahrheit" und angenehme Erfahrungen durch persönliche Offenbarungen, man möchte auch die Wahrheit anders.

Lehren anderer Lehrer können sehr schön wirken, ihr Nutzen liegt aber vor Allem darin, wenn man sie gebrauchen kann als Rückbesinnung auf die Inhalte der Bibel und wenn sie einen nicht dazu verführen, seinen Glauben nach anderen Lehren umzustrukturieren, was ja bedeutet, auf anderen Pfaden zu wandeln.

So sind Weisheiten immer Möglichkeit und Risiko gleichzeitig, besonders dann, wenn man keinen Halt hat in Christus wird das Risiko unkalkulierbar.

lg, oTp
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon PhiloMuc » Do 29. Dez 2011, 12:28

es war ein fehler, hier noch mal zu posten. sorry f. d. jahreszahl-irrtum.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Do 29. Dez 2011, 15:18

Philo, wir Christen suchen ein vertieftes Verständnis zu Christus und ein Wachstum zum Gehorsam ihm gegenüber.

Deshalb ist die Richtung: Auf Ihn zu, näher zu Ihm hin.

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Kimi » Do 2. Feb 2012, 08:59

PhiloMuc hat geschrieben:Jene Wahrheit entsteht aus der verständnisvollen Feinfühligkeit
in Gedanken, Worten und Handlungen,
die Freude, Schönheit, Harmonie und Frieden mit sich bringt.


Das kann ich nur voll unterschreiben!

Diese andere "Wahrheit", also jene, die Menschen tötet und ängstigt, diese kann niemals zu Liebe, Freude und Frieden führen. In der Angst ist keine Liebe. Oder: In der Liebe ist keine Angst.

Jeder Mensch hat seine Wahrheit. Und auch in Jesus kann man unterschiedlichste "Wahrheiten" herauslesen. Manche sehen in Jesus den strengen und strafenden Gott, da er viel von der Hölle und dem Gericht gesprochen hat. Diese Menschen können kaum einen liebenden Gott verkündigen. Man kann in Jesus aber auch den Liebenden sehen und dadurch selbst liebend werden und einen liebenden Gott verkündigen.

In einem anderen Thread wird von verschiedenen Personen diese sogenannte Allversöhnung als Irrlehre abgelehnt. Ich frage mich, warum es so absurd sein soll, dass ein angeblich liebender Gott etwas dagegen haben könnte, dass die Hölle einmal leer sein wird. Menschen, die daran glauben, dass der größte Teil der Menschheit "verloren" ist und in die Hölle kommt, diese Menschen werden ihre Wahrheit, welche sich auf Angst gründet, vehement vermitteln und verteidigen. Aber ob gute Früchte - wie Liebe, Harmonie, Frieden, Sanftmut - dabei herauskommen, bei einem Glauben dessen Grundlage die Angst ist?
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Robby » Do 2. Feb 2012, 10:04

Kimi hat geschrieben: Jeder Mensch hat seine Wahrheit. Und auch in Jesus kann man unterschiedlichste "Wahrheiten" herauslesen. Manche sehen in Jesus den strengen und strafenden Gott, da er viel von der Hölle und dem Gericht gesprochen hat. Diese Menschen können kaum einen liebenden Gott verkündigen. Man kann in Jesus aber auch den Liebenden sehen und dadurch selbst liebend werden und einen liebenden Gott verkündigen.


Nein, Kimi, man kann nicht unterschiedliche Wahrheiten herauslesen. Jesus Christus ist die Wahrheit! Und wenn ER das sagt, dann beinhaltet das sowohl die strafende, verurteilende Seite, wie auch die liebende, barmherzige Seite. Ansonsten ist es eben nur die halbe Wahrheit.

In einem anderen Thread wird von verschiedenen Personen diese sogenannte Allversöhnung als Irrlehre abgelehnt. Ich frage mich, warum es so absurd sein soll, dass ein angeblich liebender Gott etwas dagegen haben könnte, dass die Hölle einmal leer sein wird. Menschen, die daran glauben, dass der größte Teil der Menschheit "verloren" ist und in die Hölle kommt, diese Menschen werden ihre Wahrheit, welche sich auf Angst gründet, vehement vermitteln und verteidigen.


Dagegen hat niemand was, es wäre wünschenswert, wenn alle Menschen zur Einsicht und Umkehr kämen, damit die Hölle leer wäre. Aber wenn man etwas durch die ganze Bibel beobachten kann, dann das, dass Gott dem Menschen den eigenen Willen überlässt. Gott will aus unserer eigenen Entscheidung geliebt werden und ER will uns nicht zwingen, IHN zu lieben. Der Mensch muss daher auch die Möglichkeit haben, sich selber für oder gegen Gott zu entscheiden. Ansonsten wären wir wiederum fremdbestimmt in einer zentralen Frage. Dass eine Entscheidung auch immer Konsequenzen nach sich trägt, ist schon in unserem irdischen Leben so. Um so mehr, wenn es um die Entscheidung über das ewige Leben geht.


Lieber Gruss
Robby
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Kimi » Do 2. Feb 2012, 12:02

Hallo Robby!

Robby hat geschrieben:Der Mensch muss daher auch die Möglichkeit haben, sich selber für oder gegen Gott zu entscheiden. Ansonsten wären wir wiederum fremdbestimmt in einer zentralen Frage.


Wer sich mit Manipulation z.B. in der Werbung oder in den Medien etwas beschäftigt hat, weiß, dass der uneingeschränkt freie Wille des Menschen eine Utopie ist. Der Mensch kann nicht wirklich uneingeschränkt frei entscheiden!

Zudem: Wäre unser Wille frei, warum sollten wir dann für unsere "Entscheidung", nicht an den Gott der Bibel zu glauben, bestraft werden? Es wäre ja erstens nicht einmal eine "Entscheidung" gegen Gott, lediglich glaubt man eben nicht an ihn aber dafür ggf. an etwas Anderes. Und zweitens frage ich mich, wie man Gott liebend oder gerecht nennen kann, wenn er die (angeblich) freie Entscheidung eines Menschen dann bestraft? Somit wird also der freie Wille bestraft.

Aber nochmals: Ich glaube nicht an einen uneingeschränkt freien Willen des Menschen. Wohl glaube ich aber, dass ein Mensch sich für das Gute, für Gerechtigkeit, für Achtung dem Nächsten gegenüber bewusst entscheiden kann, wenn er es möchte und es ihm gegeben ist. Wodurch ist es ihm gegeben? Ich denke, nur die Freiheit kann einen Menschen dazu bringen, Gedanken und (kritische) Fragen zuzulassen und sie in seinem Herzen zu bewegen und ggf. eigene Schlüsse daraus zu ziehen und zu diesen zu stehen, auch wenn sie unbequem sind und evtl sogar in die Isolation führen. Ich denke, dass dieser Weg in Wirklichkeit der Schmalere und Beschwerlichere ist. Meiner Meinung nach kann auf dem Nährboden einer Religion, die ausgrenzt, Bedingungen stellt und ängstigt, keine Freiheit wachsen und ein daraus ER-WACHSENES mündiges Individuum.

Wie frei ist beispielsweise die Entscheidung eines verzweifelten einsamen Menschen zu nennen, der sich in einer Lebenskrise befindet, dem dann ein Christ über den Weg läuft, der ihm von Jesus erzählt, ihm zuhört oder einlädt usw. Schließlich bekehrt sich dieser Mensch, weil jemand nett zu ihm war oder im richtigen Augenblick zur Stelle war. Hat sich dieser Mensch wirklich frei für Jesus entschieden? Was ist, wenn ihm anstelle des Christen ein Moslem oder ein Esoteriker über den Weg gelaufen wäre, der ebenso nett gewesen wäre und ihm zugehört hätte? Dann hätte sich dieser Mensch anders entschieden und er wäre kein Christ geworden.

Leider reden und glauben die meisten Christen sehr absolut. "Wer nicht für Gott ist, ist gegen ihn". Dabei stimmt das doch gar nicht. Ein Mensch, der sich nicht FÜR Gott entscheidet (oder für Jesus) ist noch lange nicht gegen ihn.

Ich spielte mit dem Gedanken, einer politischen Patei beizutreten und setzte mich einwenig mit deren Inhalten auseinander. Schließlich trat ich dieser Partei nicht bei. Habe ich mich jetzt gegen die Partei entschieden? Nur - weil ich kein Parteibuch habe? Nein. Ich beobachte die Partei, finde vieles weiterhin gut und auch manches schlecht. Die Partei lässt mich leben und ich lasse sie leben. Das ist Freiheit. Diese Freiheit lässt einem das Christentum nicht. Daher finde ich, dass dieses Christentum (hier speziell der Glaube an eine Hölle) den Menschen bei seiner Entwicklung zu einem wirklich freien Individuum im Wege steht und sogar regelrecht behindert.

Viele Grüße
Kimi
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Fr 3. Feb 2012, 11:11

Daher finde ich, dass dieses Christentum (hier speziell der Glaube an eine Hölle) den Menschen bei seiner Entwicklung zu einem wirklich freien Individuum im Wege steht und sogar regelrecht behindert.


Ist schon klar. Absolute Freiheit kann nur die Religion des Teufels versprechen. Was er dabei verschweigt sind die Kosten.

Du darfst auch Grenzen überschreiten, die Dich umbringen können, wenn es Dein Freiheitsgefühl verlangt:
Auf der Autobahn im Gegenverkehr fahren oder was auch immer.

Man muß begreifen, dass Handeln ohne Gott, bzw gegen Gott seine Folgen auf jeden Fall hat.
Seltsam, im täglichen Leben vermeidet jeder selbstschädigendes Verhalten, weil er die Folgen kennt.

Was sein Leben nach dem Tod betrifft, verhält er sich wie blind und taub....


lg, oTp
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Scardanelli » Di 7. Feb 2012, 19:25

Kimi hat geschrieben: Ich glaube nicht an einen uneingeschränkt freien Willen des Menschen.

Der Wille, dieser Begriff hat beide Bestimmungen. Wille ist aufgrund von Freiheit und dann ist er unbeschränkter.
Wenn etwas beschränkt ist, kann es kein Wille sein, oder es ist der Wille eines anderen.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Scardanelli » Di 7. Feb 2012, 19:27

onThePath hat geschrieben: Ist schon klar. Absolute Freiheit kann nur die Religion des Teufels versprechen.

Nee, klar ist hier gar nichts, denn Freiheit ist maximal frei. Freiheit wird durch absolute nicht gesteigert, sondern nur künstlich beatmet.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Evangelium Paulus » Di 7. Feb 2012, 19:40

Scardanelli hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ist schon klar. Absolute Freiheit kann nur die Religion des Teufels versprechen.

Nee, klar ist hier gar nichts, denn Freiheit ist maximal frei. Freiheit wird durch absolute nicht gesteigert, sondern nur künstlich beatmet.


... warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines andern gerichtet werden?
Philipper 3:21der den Körper unserer Erniedrigung umwandlen wird, [um] dem Körper Seiner Herrlichkeit gleichgestaltet [zu werden], gemäß der Wirkungskraft, [die] ihn befähigt, auch sich das All unterzuordnen.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Scardanelli » Di 7. Feb 2012, 19:44

Der andere ist wie du, Mensch.
Der Mensch ist frei, aber du wirst durch den Menschen beschränkt.
Du kannst dich in Sachen Freiheit nur bei deinem Nächsten beschweren.

Der Mensch ist frei, nicht ein einzelnes Exemplar. Ein einzelner Mensch ist unfrei und das ärgert ihn teils so sehr, dass er sich erhofft, mit Gott gegen seine Mitmenschen antreten zu können, damit sie ihn frei geben können.

Niemand wird ohne seinen Nächsten in den Himmel kommen.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon renato » Sa 18. Feb 2012, 20:51

onThePath hat geschrieben:Philo, wir Christen suchen ein vertieftes Verständnis zu Christus und ein Wachstum zum Gehorsam ihm gegenüber.

Deshalb ist die Richtung: Auf Ihn zu, näher zu Ihm hin.

lg, oTp



Versuche dir doch mal vorzustellen, was Jesus zu dem von Philo zitierten Worten sagen würde? Ich bin überzeugt, dass er Freude daran hat.

Näher zu Jesus kommt man doch nur, wenn man seine Lehren in sich aufnimmt und umsetzt.

Wieviele Christen lesen täglich in der Bibel und dies gerade dort, wo keine Lehren stehen, die näher zum Herrn Jesus bringen, somit näher zu seinem/unseren Vater im Himmel der gemäss Jesus allein wahrer Gott ist?

Jesus lehrte glaubwürdig die Wahrheit über Gott, was oftmals von Predigern, Pfarrern, Bischöfen versäumt wird. Und wieviele unmündigen Christen glauben den letztgenannten mehr als Jesus Christus und seinen Jüngern in der Bibel?
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon Bernd68 » Di 5. Jun 2012, 10:01

Hallo PhiloMuc,
PhiloMuc hat geschrieben:es war ein fehler, hier noch mal zu posten. sorry f. d. jahreszahl-irrtum.

was wolltest du denn damit erreichen???

Das Geschriebene von dir drückt die Sehnsucht eines Menschen bzw. eines ganzen Volkes und/oder der ganzen Menschheit zu Teilen aus.
Diese Sehnsucht muss und kann gestillt werden in dem Einen, der, der ganzen Menschheit gegeben worden ist ...
es ist Gottes Sohn "Jesus Christus"!

Liebe Wünsche, Bernd.
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Di 5. Jun 2012, 10:38

renato hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Philo, wir Christen suchen ein vertieftes Verständnis zu Christus und ein Wachstum zum Gehorsam ihm gegenüber.

Deshalb ist die Richtung: Auf Ihn zu, näher zu Ihm hin.

lg, oTp



Versuche dir doch mal vorzustellen, was Jesus zu dem von Philo zitierten Worten sagen würde? Ich bin überzeugt, dass er Freude daran hat.

Näher zu Jesus kommt man doch nur, wenn man seine Lehren in sich aufnimmt und umsetzt.

Wieviele Christen lesen täglich in der Bibel und dies gerade dort, wo keine Lehren stehen, die näher zum Herrn Jesus bringen, somit näher zu seinem/unseren Vater im Himmel der gemäss Jesus allein wahrer Gott ist?

Jesus lehrte glaubwürdig die Wahrheit über Gott, was oftmals von Predigern, Pfarrern, Bischöfen versäumt wird. Und wieviele unmündigen Christen glauben den letztgenannten mehr als Jesus Christus und seinen Jüngern in der Bibel?


Ich schaue zunächst mal darauf, ob Derjenige fähig ist, die tiefen Wahrheiten der Bibel zu erfassen, um sie aufzunehmen und sich innerlich umzugestalten.

Auch adere Religionen in China und Indien beinhalten viel Wahres. Es ist aber unmöglich, zum Christentum Erleuchtungslehre und Wiedergeburt hinzu zu fügen. Ganz zu schweigen von gefährlichen esoterischen Versuchen, Gott näher zu kommen.

Religion will eigentlich die geistlich-psychischen Gesetze vermitteln, die für den Mensch unausweichlich verbindlich sind. Aber der Mensch hat kein klares Verständnis davon, wie er sich dem Willen Gottes gemäß verhalten soll. Weshalb er "innerlich vor die Hunde geht" und kann sich dabei sogar noch sehr wohl fühlen.
Das ist auch so, wenn esoterische Geister einen Mensch irreführen. Diese Menschen haben schöne Erlebnisse und glauben, Gott näher gekommen zu sein. Irrtum und Selbsttäuschung auf transzendenter Ebene.

Für den Christen schon allein daran zu erkennen, dass Derjenige gar nicht gerne auf die Bibel und Christus schaut. Er orientiert sich sowieso anderweitig.

Selbst die gottergebenen und gottsuchenden Mönche interpretieren diese Sucher eigenwillig mit bibelfremden Ansichten. Irgendwas stört sie daran, die Perlen der Bibel zu suchen und zu finden.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 5. Jun 2012, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon jes_25913 » Di 5. Jun 2012, 10:44

onThePath hat geschrieben: Ganz zu schweigen von gefährlichen esoterischen Versuchen, Gott näher zu kommen.

lg, oTp


Ich kenne ein Kirchenlied, das heißt: "Näher mein Gott zu Dir!"
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon bigbird » Di 5. Jun 2012, 10:53

Hier der Choral:

Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier,
Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein,
Dies meine Losung sein:
Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

Bricht mir, wie Jakob dort,
Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort
Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier
Mein Sehnen für und für:
Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

Geht auch die schmale Bahn,
Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan
Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön
Winken aus sel'gen Höhn:
Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

Ist dann die Nacht vorbei,
Leuchtet die Sonn,
Weih ich mich Dir aufs neu
Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir,
Und jauchz mit Freuden hier:
Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!

Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nur mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf
Näher, mein Gott, zu Dir,
Näher zu Dir!


Kirchenlieder sind schön, aber nicht alles was in Kirchenliedern gedichtet wurde, entspricht der Bibel. In diesem Lied finde die Sehnsucht nach Gott faszinierend: Bei Kummer, Nacht, Mühsal und offenen Fragen sehnt sich die Dichterin Sarah Flower Adams nach Gott.

Ganz im Sinn meiner Signatur: "Herr, wohin sollen wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens (Johannes 6,68).

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Di 5. Jun 2012, 10:53

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ganz zu schweigen von gefährlichen esoterischen Versuchen, Gott näher zu kommen.

lg, oTp


Ich kenne ein Kirchenlied, das heißt: "Näher mein Gott zu Dir!"


Ach ja jes, mit Dir habe ich immer wieder die gleichen Probleme. Das größte wäre, dass Du dich sogar über die Wüstenväter stellst und okkulte Rückführungen in vorherige Wiedergeburten gut findest. Ganz zu schweigen von Deinen Interpretatinen zu Engeln und Dämonen.

Näher zu Gott ist die richtige Richtung, aber das was und wieist verschieden.

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon jes_25913 » Di 5. Jun 2012, 12:55

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ganz zu schweigen von gefährlichen esoterischen Versuchen, Gott näher zu kommen.

lg, oTp


Ich kenne ein Kirchenlied, das heißt: "Näher mein Gott zu Dir!"


Ach ja jes, mit Dir habe ich immer wieder die gleichen Probleme. Das größte wäre, dass Du dich sogar über die Wüstenväter stellst und okkulte Rückführungen in vorherige Wiedergeburten gut findest. Ganz zu schweigen von Deinen Interpretatinen zu Engeln und Dämonen.

Näher zu Gott ist die richtige Richtung, aber das was und wieist verschieden.

lg, oTp


Klar, weil es Deine Probleme sind, und da Du Deine Probleme nicht gelöst hast, bist Du mit mir nicht in Übereinstimmung.
Gerade auch in dem thread über das Glücklichsein zeigt Dein Beitrag, dass Du noch nicht zur erlösenden Erkenntnis, ganz zu schweigen von einer Verwirklichung des Heils gekommen bist.
Ich finde das traurig.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Di 5. Jun 2012, 14:26

jes_25913 hat geschrieben:



Klar, weil es Deine Probleme sind, und da Du Deine Probleme nicht gelöst hast, bist Du mit mir nicht in Übereinstimmung.
Gerade auch in dem thread über das Glücklichsein zeigt Dein Beitrag, dass Du noch nicht zur erlösenden Erkenntnis, ganz zu schweigen von einer Verwirklichung des Heils gekommen bist.
Ich finde das traurig.


Jes, von Deinen (armseligen) Interpretationsversuchen meiner Psyche bin ich nun wirklich nicht abhängig und überhaupt nicht beeindruckt.

Bisher habe ich auch die schlimmsten Bedrängungen psychisch und als Christ bewältigt. Ich werde auch meine Standpunkt nicht durch Selbstbeweihräucherung vernebeln wie Du. Höre deshalb auf, mit solcher Kritik Gift zu streuen.

Überlege auch mal, welcher Christ Dir hier mit Deinen Sonderlehren recht gibt.

Klar, weil es Deine Probleme sind, und da Du Deine Probleme nicht gelöst hast, bist Du mit mir nicht in Übereinstimmung.
Hör auf mit solchen abenteuerlichen Beurteilungen. Ich kaufe Dir auch Deine angebliche Abgeklärtheit nun wirklich nicht ab. Mehr Schein als Sein.

Warum nur bin ich nicht fähig, bei Dir eine haushoch überlegene Gotteserkenntnis und Selbsterkenntnis zu sehen ?
Wird seine realen Gründe haben, überlege mal.

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon bigbird » Di 5. Jun 2012, 15:09

jes_25913 hat geschrieben:Gerade auch in dem thread über das Glücklichsein zeigt Dein Beitrag, dass Du noch nicht zur erlösenden Erkenntnis, ganz zu schweigen von einer Verwirklichung des Heils gekommen bist.
Ich finde das traurig.
Und ich finds traurig, wie du hier über einen Bruder urteilst. Es wäre doch viel besser, du würdest ihm liebevoll und konkret erklären, warum und wieso - und ihn nicht niederziehen.

:warn:

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Di 5. Jun 2012, 18:54

Klar, weil es Deine Probleme sind, und da Du Deine Probleme nicht gelöst hast, bist Du mit mir nicht in Übereinstimmung.


Jes, ich weise Dich darauf hin, dass Du Dich davonmachst von Deinen Problemen wie Wiedergeburt, es existieren keine Dämonen, das Ziel ist die Gottgleichheit a la Inder, auch noch hypnotische Rückerinnerungen an frühere Geburten anpreist. Das sind alles nicht meine Probleme, die Du mir da seltsamerweise in die Schuhe schieben möchtest, und auch nicht biblisch, was Du da verbreitest. Das sind in meinen Augen Lügen und keine Wahrheiten. Darauf eine besondere Erkenntnisfähigkeit aufzubauen ist gar nichts besonderes, sondern esoterisch weit verbreitet. Das einzig herausragende daran ist außerbiblische Spekulation.

Du wirst zumindest verstehen, wie seltsam Deine Antwort für Jemand ist, der die Bibel anerkennt und kennt. Was Du da verbreitest hat mit dem christlichen Glauben und der Verkündigung von Jesus nichts zu tun.

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Mi 6. Jun 2012, 07:03

Wahrheit vermitteln, dieses Thema sollte ja eigentlich von Jesus und der Bibel weglenken.

Verfüherisch ist dabei stets, und gefährlich, dass ein Mangel an der Lehre des Heils für den Menschen in der Bibel behauptet wird. Wir bräuchten als Christen noch mehr Wahrheit von sonstwo, sonst könnten wir kein Heil erlangen.Gepaart mit der Neugier des Menschen, Dinge wissen und erklären zu wollen, die Gott nicht in der Bibel offenbart oder ausführlich erklärt hat. Dadurch werden falsche Lehren verbreitet. Plus Machtstreben im Religiösen in Form okkulter Fähigkeiten, die für göttlich gehalten werden.Plus dem Ziel, sich einmal überhaupt nicht von Gott zu unterscheiden. Da lockt dann die Wiedergeburt und die Notwendigkeit der Meditation für das Erlangen einer "absoluten Erlösung" und "gottgleichheit" durch vollige Auflösung individueller Grenzen des Geschöpfes.

Schon haben wir ein heilloses Durcheinander von falschen Erwartungen und falschen Lehren, die der Fürst der Finsternis für seine Zwecke durchsetzen möchte und Christen damit bombardiert, besonders auch im öffentlichen Raum des Internets. Deshalb die Warnung der Bibel davor. Der okkulte Tsunami rollt immer noch. Da gibt es "Erleuchtete" wie Steiner oder Bardon, die natürlich viel mehr wissen und selbst geschaut haben und mit dieser selbsgegebenen Autorität Anderes lehren als die Bibel.

Der erfahrene, gefestigte Christ wird sich aber freuen, wenn er überall auf der Welt Teile von Gottes Wahrheit und geistigen Gesetzen findet, die dort richtig erkannt wurden.

Den "Allmachtsvorstellungen" begegnet die Bibel mit Heiligung, die den Mensch verändert. Aber Gott rettet das Individuum, das niemals fehlerfrei oder vollkommen sein wird. Das Ewige Leben gilt den Individuen, die Gott gerettet hat, sie bleiben begrenzte Wesen, die klein sind gegen Gott und Christus. Aber in einer glücklichen Beziehung mit Gott leben dürfen, die ständig bereichert.


lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon jes_25913 » Do 7. Jun 2012, 07:56

bigbird hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Gerade auch in dem thread über das Glücklichsein zeigt Dein Beitrag, dass Du noch nicht zur erlösenden Erkenntnis, ganz zu schweigen von einer Verwirklichung des Heils gekommen bist.
Ich finde das traurig.
Und ich finds traurig, wie du hier über einen Bruder urteilst. Es wäre doch viel besser, du würdest ihm liebevoll und konkret erklären, warum und wieso - und ihn nicht niederziehen.

:warn:

bigbird, Admin



Liebe BB,

man muss unterscheiden zwischen urteilen und verurteilen. Urteilen muss der Mensch stets, z.B. ist das richtig, was jemand sagt, ist das gut für mich etc?

Für Erklärungen muss man auch offen sein. Zum etwas lernen, gehört Demut. Daran mangelt es oft. Im Übrigen habe ich schon so viel Hilfreiches hier in diesem Forum geschrieben, dass der der ernsthaft weiterkommen will, genug Material zur Verfügung steht.

Das Wesen des Bösen besteht, darin stimmen wir ja alle überein, in der "Lüge", oder besser gesagt, in der Unwahrheit. Was ist aber Unwahrheit? Die Verknüpfung von sich gegenseitig ausschließenden Ideen. Wenn jemand solche Ideen hegt, dann herrscht in seiner Seele Chaos, und das fühlt sich eben nicht gut an. Da kann man nicht glückselig oder glücklich sein.
Deshalb ist es für Christen wichtig, sich um klares Denken zu bemühen, die Wahrheit, u.a. auch über die Funktionsweise der Seele, zu verstehen. Nur so wird man die rechte Festigkeit und Kraft erlangen.

Es liegt mir völlig fern einen Bruder oder eine Schwester niederzuziehen. Im Gegenteil. Aber es gehört zum Christenleben dazu auf den Boden der Tatsachen zu kommen und nicht in irgendwelchen Illusionen zu leben.

Hierist übrigens gutes Basismaterial, um im Glauben zu wachsen.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Do 7. Jun 2012, 12:00

Typisch :roll:

Aus Deinem Link .

Da der Weg des Glaubens ein Einweihungsweg ist


Da ich mich nicht mehr mit meinem bisherigen Wesen identifizieren kann und will, und auch nicht mehr brauche (mir aber mein „altes Wesen“ mit allen Begierden - die genau noch so lebendig sind wie vorher - bildlich, wie ein „alter Mantel“ anhängt) werden die aus dem „alten Wesen“ hervorgehenden Anfechtungen als „Anfechtungen Satans“, die „feurigen Pfeile des Bösen“, als „Einflüsterungen Satans“ usw. bezeichnet.
Aber das alles kommt eben nicht von Außen, sondern ist nur die Wirkungsweise meines bisherigen Wesens, von dem ich mich distanzieren will. Es ist die „Stimme des Fleisches“ (Jak.


So, so, nur die Stimmen des Fleisches ?
Das sind Irrlehren.

Man benutzt Möglichkeiten der eigenen Vervollkommnung.

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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon jes_25913 » Do 7. Jun 2012, 14:03

onThePath hat geschrieben:Typisch :roll:

Aus Deinem Link .

Da der Weg des Glaubens ein Einweihungsweg ist


Da ich mich nicht mehr mit meinem bisherigen Wesen identifizieren kann und will, und auch nicht mehr brauche (mir aber mein „altes Wesen“ mit allen Begierden - die genau noch so lebendig sind wie vorher - bildlich, wie ein „alter Mantel“ anhängt) werden die aus dem „alten Wesen“ hervorgehenden Anfechtungen als „Anfechtungen Satans“, die „feurigen Pfeile des Bösen“, als „Einflüsterungen Satans“ usw. bezeichnet.
Aber das alles kommt eben nicht von Außen, sondern ist nur die Wirkungsweise meines bisherigen Wesens, von dem ich mich distanzieren will. Es ist die „Stimme des Fleisches“ (Jak.


So, so, nur die Stimmen des Fleisches ?
Das sind Irrlehren.
Die Wahrheit :D
Man benutzt Möglichkeiten der eigenen Vervollkommnung.

lg, oTp


Andere gibt es nicht.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon onThePath » Do 7. Jun 2012, 16:10

Mal ehrlich: Quatsch. Du überschreitest die Grenze zur Esoterik schon und antwortest deshalb im Sinne des Eröffners.

Was uns allen nur helfen kann ist absolute Demut, und nur Gott kann uns verändern.

Die Einweihungslehren allesamt gehen den menschlichen weg zur Ganzheit, wie sie mal vor dem Sündenfall war, aber unmöglich wurde. Ohne gott, "nach Gesetzen der selbsterkenntnis " Sie nennen sich wahre Adepten, Antroposophen, Theosophen, Alchemisten oder wie auch immer. Sie alle wissen alles besser. Aber was weißt Du von all denen, dass Du auch alles besser weißt ?

Beachte: Heiligung ist kein Einweihungsweg.

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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon renato » So 29. Jul 2012, 08:58

PhiloMuc hat geschrieben:Wo ist dann jene Wahrheit,
die Frieden zu geben vermag,
die heilt,
die Herz und Seele tröstet,
die die Seele erhebt und Harmonie und Schönheit erschafft,
welcher Quelle entspringt sie?

Jene Wahrheit entsteht aus der verständnisvollen Feinfühligkeit
in Gedanken, Worten und Handlungen,
die Freude, Schönheit, Harmonie und Frieden mit sich bringt.

Hazrat Inayat Khan (Sufi-Geistlicher, verst. um 1995)

Meine Frage: Kann man nicht auch als Christ Einiges davon gutheißen?



Frage: Sind das nicht auch Worte, Lehren Jesus Christus, wie man sich verhalten soll? Feinfühligkeit und Nächstenliebe sind doch wesensgleich und führen gleichermassen zu Gedanken, Worten und Handlungen, die Gott gefallen.

Jener Sufi-Geistliche scheint mir Jesus näher zu sein, als so manch Kirchengeistlicher.
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon renato » So 29. Jul 2012, 09:11

onThePath hat geschrieben:Man benutzt Möglichkeiten der eigenen Vervollkommnung.

lg, oTp



Kennst du Matthäus 5.48, wo Jesus lehrt, dass man so vollkommen werden soll, gleichwie der Vater im Himmel vollkommen ist?


Auch Paulus verkündet überall Christi Glaubens- und Gotteslehre, damit Menschen sich vollkommen darauf einstellen können, um Vervollkommnung zu erlangen.

Kolosser 1, 28
Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, um jeden Menschen vollkommen in Christus Jesus darzustellen. [i]

Vollkommen sündenfrei werden ist Demut, die Gott gefällt, unser Leben unter seine alleinige Führung stellt zur wahrhaftigen Heiligung führt, Gottes Liebe in und durch uns zur Vervollkommnung findet.


Jakobus 1, 4
Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen [d] und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.

Jakobus 2, 22
Siehst du, daß der Glaube zusammen mit seinen Werken wirksam war, und daß der Glaube durch die Werke vollkommen wurde?

1. Johannes 2, 5
wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes [d] vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.

1. Johannes 4, 12
Niemand hat Gott jemals gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden.

1. Johannes 4, 17
Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt.


1. Johannes 4, 18
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.


Die Wahrheit ist doch, dass man nur durch getreuliche Nachfolge zum wahren Christen wird. Wo wird denn diese Wahrheit vermittelt?
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Re: Wahrheit vermitteln

Beitragvon kingschild » So 29. Jul 2012, 13:03

renato hat geschrieben:
PhiloMuc hat geschrieben:Wo ist dann jene Wahrheit,
die Frieden zu geben vermag,
die heilt,
die Herz und Seele tröstet,
die die Seele erhebt und Harmonie und Schönheit erschafft,
welcher Quelle entspringt sie?

Jene Wahrheit entsteht aus der verständnisvollen Feinfühligkeit
in Gedanken, Worten und Handlungen,
die Freude, Schönheit, Harmonie und Frieden mit sich bringt.

Hazrat Inayat Khan (Sufi-Geistlicher, verst. um 1995)

Meine Frage: Kann man nicht auch als Christ Einiges davon gutheißen?



Frage: Sind das nicht auch Worte, Lehren Jesus Christus, wie man sich verhalten soll? Feinfühligkeit und Nächstenliebe sind doch wesensgleich und führen gleichermassen zu Gedanken, Worten und Handlungen, die Gott gefallen.

Jener Sufi-Geistliche scheint mir Jesus näher zu sein, als so manch Kirchengeistlicher.


Die Wahrheit kommt von Gott allein und er allein ist das Heil und die Quelle dafür und sie entsteht nicht aus Feinfühligkeit, Gedanken, Worten und Handlungen.

Diese Wahrheit von Gott allein tröstet die Seele aber diese Wahrheit bringt auch oft keine Harmonie in unsere Herzen. Im Gegenteil unser Herz begehrt all zu oft alles, nur nicht das was von Gott kommt und mit seiner Wahrheit zu tun hat. Es ist aber nur diese Wahrheit allein, die uns das Heil bringt und uns wahren Trost geben kann.

Wer Frieden mit Gottes Wahrheit hat, er kennt die Disharmonie die mit der Welt entsteht und er kennt auch die Kluft die entsteht und die ist fernab von Harmonie.

Die Worte des Sufi tönen schön und lieblich haben aber mit der Wahrheit Gottes wenig zu tun. Sie kitzeln in den Ohren und streicheln unsere Sehnsüchte aber sind weit entfernt von der Wahrheit. Wir können sie geniessen und unser Herzchen wird sich daran erfreuen können aber schlussendlich sind sie weit weg von der Wahrheit.

Wer die Harmonie des Herzen sucht, der wird fündig bei dem Menschlichen Ansätzen von Wahrheit und das ist wohl das einzige das in diesem Beitrag des Sufis schlüssig ist. Dies hat aber nichts mit der Wahrheit zu tun, die von Gott kommt.

God bless
Kingschild
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