Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

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Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon GerhardIngold » Mi 19. Okt 2011, 11:18

Gerhard Ingold
Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen und studierte freikirchliche Theologie. Heute sehe ich die Welt anders. Diese kritische Entwicklung wurde durch die sichtbare Gesprächsunfähigkeit der Religiösen ausgelöst. Die Inspirationsdogmen verhindern bei Juden, Christen, Muslimen usw. eine Gesprächshaltung, welche auch Kompromisse eingehen kann. So entstehen immer neue kleine und grosse Kriege. Eines meiner Ziele ist daher, diesen Dogmatismus zu bekämpfen.

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon SunFox » Mi 19. Okt 2011, 11:28

Und was willst du uns jetzt zum x-ten Mal vermitteln?

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon alegna » Mi 19. Okt 2011, 11:59

SunFox hat geschrieben:Und was willst du uns jetzt zum x-ten Mal vermitteln?

Dass wir Fundamentalisten falsch liegen?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Schoham » Mi 19. Okt 2011, 12:42

GerhardIngold hat geschrieben:Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen...


Ist es nicht so, lieber Gerhard, dass wer von der Wahrheit, von Jesus Christus erkannt worden ist, mit andern Waffen kämpft? Machst nicht gerade Du eine Trennung, indem Du Dich immer wieder von uns andern abgrenzt? Welches Dogma stört Dich denn so sehr, dass Du Dich berufen fühlst dagegen anzukämpfen?
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Gnu » Mi 19. Okt 2011, 12:53

Ich glaubte auch einst, mit der Bekehrung zu Jesus Christus das grosse Los gezogen zu haben. Dann erkannte ich immer deutlicher, dass es ohne aktiv betriebene Heiligung keinen Zutritt ins Himmelreich gibt. Es steht alles in der Bibel, man muss es nur lesen und verstehen wollen.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Mäxli » Mi 19. Okt 2011, 13:37

GerhardIngold hat geschrieben:Diese kritische Entwicklung wurde durch die sichtbare Gesprächsunfähigkeit der Religiösen ausgelöst.

Da frage ich mich weshalb Du dich von der Dir unpassend wahrgenommenen Umgebung verändern lässt, wo Du dir das ja bewusst bist, somit also bewusst von etwas abkehrtst wegen des unvollkommenen Seins Anderer ?
Bist denn Du Gerhard, nicht ganz einfach DU, so wie Du bist (. Punkt) ?
Gegen WAS oder WEN kämpfst Du denn an ? Zumindest nehme ich dich objektiv durch meine subjektiv geprägte Brille als kämpfend wahr.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon GerhardIngold » Mi 19. Okt 2011, 15:05

Ich kämpfe, weil ich ein Leidender bin. Ich leide darunter, dass Christen eine SVP unterstützen können und gleichzeitig eine SP und die Grünen ablehnen. Das kommt aus meiner Sicht daher, dass man Dogmenglauben wichtiger, als die gelebte Liebe nimmt. Die SP, die Grünen, ein grosser Teil der EVP und andere schöpfungsbewahrende Parteien können zwar mit den dogmatischen Vorgaben fundamentalistischer Christen nicht mithalten; sie leben aber mehrheitlich die Liebe zu den Werken Gottes.

Die Propheten inklusiv Jesus Christus litten ähnlich unter dieser verwerflichen Diskrepanz. Sie sahen, wie wenige Häuser und Äcker zusammenrafften, aber mit den Lippen schöngeistige Reden über Gott redeten. "Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen" (Jes. 5,8).

Wenn ich lese, wie wenig wirkliche Probleme der Welt in den verschiedenen Unterforen von Jesus.ch und wie dafür Nebensächlichkeiten besprochen werden, kann ich nur leiden. Hosea liess daher seinen Gott sagen: "Ich freue mich nicht an euren schönen Glaubensbekenntnissen sondern an der Barmherzigkeit" (Hosea 6,6). Jesus hat Hosea in dieser Kurzform zitiert. Dass im Text Opfer statt schöne Glaubensbekenntnisse steht, ist meine eigene Bibelinterpretation. Dass diese Bibelinterpretation den meisten freikirchlichen Menschen nicht behagt, verstehe ich. Aber das ging einem Hosea nicht besser, als er Opferkult (den ja Gott eingeführt haben soll) bekämpfte.

Nicht alle, welche Herr, Herr sagen, werden einst angenommen sein, sondern nur die, die Gottes Willen tun. Diesen Willen hat Jesus klar kund getan. Matthäus 25,31ff "Ich war nackt und ihr habt mich (nicht) gekleidet." Da ist Praxis und nicht wilde Spekulationen über das Göttliche, welches wir nur Stückweise erkennen können, gefordert.

Nun werden die Fundamentalisten das Johannesevangelium zitieren, und den richtigen Glauben an Jesus Christus als Willen Gottes deklarieren. Ich aber sage: Das Johannesevangelium widerspricht in seinem Geist den ersten drei Evangelien. Das verwundert nicht. Es enthält den gewachsenen Glauben der Gläubigen und wurde ca. 90 bis 200 Jahre nach Christus geschrieben.

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Schoham » Mi 19. Okt 2011, 15:49

GerhardIngold hat geschrieben:Nun werden die Fundamentalisten das Johannesevangelium zitieren, und den richtigen Glauben an Jesus Christus als Willen Gottes deklarieren.


MIt dem richtigen Glauben wird das Evangelium gepredigt und die Menschen alles gelehrt, was Jesus gelehrt hat. Und bei Ihm ging es um den Menschen, den einzelnen. Wie oft liest Du, dass Er Sich politisch geäussert hat?

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken.
Mat. 11,28


Vielleicht tröstet Dich, dass der Prophet Hesekiel zu Menschen hat rerden müssen, die nicht hören wollten. Nicht die richtigste gewählte Partei schafft Reich Gottes. Das kann nur Gott tun mit den Menschen die Ihm gehören. Ganz.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon SunFox » Mi 19. Okt 2011, 16:41

alegna hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Und was willst du uns jetzt zum x-ten Mal vermitteln?

Dass wir Fundamentalisten falsch liegen?


Ich bin kein Fundamentalist, ich habe nur recht liebe alegna! :mrgreen:

Galater 3,17: "Ich will damit sagen: Gottes Versprechen an Abraham ist rechtsgültig wie ein Testament, und das Gesetz des Mose, das erst 430 Jahre später gegeben wurde, ändert daran nichts. Gottes Versprechen wird deshalb nicht ungültig."

1.Korinther 3,1: "Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen."

Auch keine Tradionalistenkirche und ihre diversen Strömungen!

2.Timotheus 2,19: "Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es trägt die Aufschrift: "Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören", und ebenso: "Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun."

Es ist praktisch Erdbebensicher!

1-Korinther 3,14: "Hat jemand fest und dauerhaft auf dem Fundament Christus weitergebaut, wird Gott ihn belohnen."

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon SunFox » Mi 19. Okt 2011, 16:49

GerhardIngold hat geschrieben:Die SP, die Grünen, ein grosser Teil der EVP und andere schöpfungsbewahrende Parteien können zwar mit den dogmatischen Vorgaben fundamentalistischer Christen nicht mithalten; ...


Wer nicht mithalten kann lieber Gerhard, dem fehlt halt etwas ganz bestimmtes! ;)

GerhardIngold hat geschrieben:... sie leben aber mehrheitlich die Liebe zu den Werken Gottes.


Und wo der Schöpfer das Fundament bildet, da ist dieses allein schon aus diesem Grund erst recht so!

Fundamentalisten sind die größte schöpfungsbewahrende Partei! :praisegod:

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon GerhardIngold » Mi 19. Okt 2011, 16:52

Schoham hat geschrieben:
MIt dem richtigen Glauben wird das Evangelium gepredigt und die Menschen alles gelehrt, was Jesus gelehrt hat. Und bei Ihm ging es um den Menschen, den einzelnen. Wie oft liest Du, dass Er Sich politisch geäussert hat?


Mit dem Begriff Evangelium meinst Du, was die Kirche aus Jesus gemacht hat. Jesus aber waren gerade sozialethische Aspekte grundlegend wichtig. Diese finden sich besonders in den drei älteren Evangelien. Das vierte Evangelium unterscheidet sich aber grundlegend. Es enthält mehr spekulative oder dogmatische Aussagen. Nun wurde dieses vierte Evangelium aber ca. 90 bis 200 Jahre nach Jesus geschrieben.


Schoham hat geschrieben:Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken.
Mat. 11,28


Dieser Bibelvers berührte mich immer sehr: Er liess Prostituierte, Zöllner und andere Randständige an sich herankommen. Aus meiner Sicht liess er diesen Menschen Zeit, sich zu ändern. Nirgends macht er Druck auf Menschen, sich zu ändern. Erst Paulus führte dann das pharisäerhafte Druckmachen mit Sündenkatalogen ein.

Schoham hat geschrieben:Vielleicht tröstet Dich, dass der Prophet Hesekiel zu Menschen hat rerden müssen, die nicht hören wollten. Nicht die richtigste gewählte Partei schafft Reich Gottes. Das kann nur Gott tun mit den Menschen die Ihm gehören. Ganz.


Reich Gottes entsteht nicht dort, wo wir richtig glauben, sondern dort, wo wir die sozialethischen Forderungen Jesus nach gelebter Nächstenliebe, Barmherzigkeit bis hin zur Feindesliebe leben. Auf Lippenbekenntnisse kann unserer himmlischer Vater verzichten.

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Mäxli » Mi 19. Okt 2011, 17:00

GerhardIngold hat geschrieben:Ich kämpfe, weil ich ein Leidender bin. Ich leide darunter, dass Christen eine SVP unterstützen können und gleichzeitig eine SP und die Grünen ablehnen. Das kommt aus meiner Sicht daher, dass man Dogmenglauben wichtiger, als die gelebte Liebe nimmt. Die SP, die Grünen, ein grosser Teil der EVP und andere schöpfungsbewahrende Parteien können zwar mit den dogmatischen Vorgaben fundamentalistischer Christen nicht mithalten; sie leben aber mehrheitlich die Liebe zu den Werken Gottes.

Die Propheten inklusiv Jesus Christus litten ähnlich unter dieser verwerflichen Diskrepanz. Sie sahen, wie wenige Häuser und Äcker zusammenrafften, aber mit den Lippen schöngeistige Reden über Gott redeten. "Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen" (Jes. 5,8).

Wenn ich lese, wie wenig wirkliche Probleme der Welt in den verschiedenen Unterforen von Jesus.ch und wie dafür Nebensächlichkeiten besprochen werden, kann ich nur leiden. Hosea liess daher seinen Gott sagen: "Ich freue mich nicht an euren schönen Glaubensbekenntnissen sondern an der Barmherzigkeit" (Hosea 6,6). Jesus hat Hosea in dieser Kurzform zitiert. Dass im Text Opfer statt schöne Glaubensbekenntnisse steht, ist meine eigene Bibelinterpretation. Dass diese Bibelinterpretation den meisten freikirchlichen Menschen nicht behagt, verstehe ich. Aber das ging einem Hosea nicht besser, als er Opferkult (den ja Gott eingeführt haben soll) bekämpfte.

Nicht alle, welche Herr, Herr sagen, werden einst angenommen sein, sondern nur die, die Gottes Willen tun. Diesen Willen hat Jesus klar kund getan. Matthäus 25,31ff "Ich war nackt und ihr habt mich (nicht) gekleidet." Da ist Praxis und nicht wilde Spekulationen über das Göttliche, welches wir nur Stückweise erkennen können, gefordert.

Nun werden die Fundamentalisten das Johannesevangelium zitieren, und den richtigen Glauben an Jesus Christus als Willen Gottes deklarieren. Ich aber sage: Das Johannesevangelium widerspricht in seinem Geist den ersten drei Evangelien. Das verwundert nicht. Es enthält den gewachsenen Glauben der Gläubigen und wurde ca. 90 bis 200 Jahre nach Christus geschrieben.

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Salü Gerhard.
Christen auf SVP-Wählerschaft zu reduzieren ist schon sehr versimplifiziert und mit dem Retouchierstift das Unpassende verdeckt ... :baby: ;)

Fragen:
a) Wenn Gottes Willen tun das Mittel ist um die Welt zu verbessern, tust DU es selbst auch ? Bist Du besser wie andere oder bzw. bist Du darin Vollkommen ?
b) Wenn Gottes Willen tun der Weg ist einmal angenommen zu sein, weshalb soll der Glauben dabei nicht auch relevant sein ?
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Robby » Mi 19. Okt 2011, 17:45

Hi all und speziell Gerhard

Hier sind wir im Philosophieren-Bereich. Also schaut bitte, dass es nicht zum x-ten Mal in eine politische Anti-SVP oder was auch immer eskaliert. Sonst ist hier schneller zu, als Zottel weg war.


Lieber Gruss
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon jeig » Mi 19. Okt 2011, 17:46

GerhardIngold hat geschrieben:Wenn ich lese, wie wenig wirkliche Probleme der Welt in den verschiedenen Unterforen von Jesus.ch und wie dafür Nebensächlichkeiten besprochen werden, kann ich nur leiden.


Und du dachtest du bringst mal etwas Ernsthaftigkeit rein?

Von jetzt an wollen wir die wirklichen Probleme der Welt besprechen?

Und dann?

Schön haben wir darüber gesprochen. Ade, merci.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon SunFox » Mi 19. Okt 2011, 17:57

GerhardIngold hat geschrieben: So entstehen immer neue kleine und grosse Kriege. Eines meiner Ziele ist daher, diesen Dogmatismus zu bekämpfen.


Lieber Gerhard, wie kann es dein Ziel sein, einen Krieg entfachen zu wollen?

Deine Ausübung von Kampf ist auch ein kriegerischer Akt - Gerhard gegen den Rest der Welt!

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon GerhardIngold » Mi 19. Okt 2011, 18:19

GerhardIngold hat geschrieben:Gerhard Ingold
Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen und studierte freikirchliche Theologie. Heute sehe ich die Welt anders. Diese kritische Entwicklung wurde durch die sichtbare Gesprächsunfähigkeit der Religiösen ausgelöst. Die Inspirationsdogmen verhindern bei Juden, Christen, Muslimen usw. eine Gesprächshaltung, welche auch Kompromisse eingehen kann. So entstehen immer neue kleine und grosse Kriege. Eines meiner Ziele ist daher, diesen Dogmatismus zu bekämpfen.

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Heute sehe ich die Gemeinde Jesus in allen Religionen und Ideologien. Viele kennen Jesus als den Erstgeborenen, als den Propheten in der Grösse Moses nicht. Sie aber leben, teils als Atheisten, was Jesus gefordert hat.

Einst im Jüngsten Gericht, welches ich erhoffe, dessen ich mir jedoch nur 50% sicher bin, werden sie alle bekennen, dass sie dem Erstgeborenen bewusst oder unbewusst nachgefolgt sind.

Viele Fromme werden dann bestürzt sein. "Wir haben doch im richtigen Sinne an dich geglaubt", werden sie jammern und dann wird Gott sagen, "ich kenne euch nicht." Wie kann man zB Parteien gutheissen, welche an verbrecherischen Gesetzen - Bankgeheimnis und Pauschalsteuergesetze - festhalten wollen? Diebstahl und vorsätzliche Tötung bleiben auch dann Diebstahl und vorsätzliche Tötung, wenn Menschen diese Verbrechen bagatellisieren. Dass das Bankgeheimnis Milliarden aus Entwicklungsländern und anderen Ländern abgezogen hat, sollten alle Schweizer wissen. Dass dadurch Diebstahl an den Ländern und dass dadurch vorsätzliche Tötung begangen wurde, könnten alle nachvollziehen. Man will aber nichts ändern obschon man gegen die 10 Gebote und auch gegen das Strafgesetzbuch verstosst.

Theologie, Philosophie oder ganz einfach Denken sollte immer einen Realbezug um Alltag oder Leben haben. Leben beinhaltet Wirtschaft, Politik, Religion usw. Darum kann und will ich das, was ich schreibe, nicht künstlich trennen.

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Schoham » Mi 19. Okt 2011, 18:22

GerhardIngold hat geschrieben:Mit dem Begriff Evangelium meinst Du, was die Kirche aus Jesus gemacht hat.

Damit meine ich das, was ich aus der Bibel lese und wie ich Jesus verstehe und Seine Jünger.

GerhardIngold hat geschrieben:Erst Paulus führte dann das pharisäerhafte Druckmachen mit Sündenkatalogen ein.


Mit welcher der Sünden die Paulus aufzählt hast Du Mühe?

Reich Gottes entsteht wo Liebe gelebt wird. Und zur Liebe gehört Demut, Sanftmut und Geduld und auch den andern höher zu achten als sich selbst. Und wer das tut, der hat wohl seine Meinung die er vertritt, jedoch auch das Bewusstsein selbst irren zu können.
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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon SunFox » Mi 19. Okt 2011, 18:26

GerhardIngold hat geschrieben:Heute sehe ich die Gemeinde Jesus in allen Religionen und Ideologien. Viele kennen Jesus als den Erstgeborenen, als den Propheten in der Grösse Moses nicht. Sie aber leben, teils als Atheisten, was Jesus gefordert hat.


Lieber Gerhard, was du verkündest ist einfacher Humanismus! ;)

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Babett » Mi 19. Okt 2011, 18:35

GerhardIngold hat geschrieben:
Theologie, Philosophie oder ganz einfach Denken sollte immer einen Realbezug um Alltag oder Leben haben. Leben beinhaltet Wirtschaft, Politik, Religion usw. Darum kann und will ich das, was ich schreibe, nicht künstlich trennen.

Gerhard


:umarm: Brauchst und sollst Du auch gar nicht, finde ich. Du hast nämlich völlig Recht. Politiker, die sich Christen nennen, sollten in ihren Entscheidungen nicht dem Mammon und der Macht dienen sondern eben nun mal christlicher Ethik. Von mir aus darf man das gerne christlicher Humanismus nennen. Aber das , was christliche Politiker tun, hat mit dem, was Jesus vorgelebt und gefordert hat etwa so viel zu tun wie ne Kuh mit Raumfahrt.
Verzweifle nicht, es gibt sogar hier Menschen, die Dein "Leiden" verstehen und teilen.

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Re: Einst glaubte ich, die Wahrheit zu kennen

Beitragvon Robby » Mi 19. Okt 2011, 19:15

Hi all


Wie angekündigt, Thread geschlossen. Hier befinden wir sun im Philosophie- und nicht im Politikteil.


Lieber Gruss
Robby
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