Werte als Orientierungspunkte im Miteinander

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Werte als Orientierungspunkte im Miteinander

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 26. Aug 2011, 23:04

Oft lernen Menschen sich kennen und oft scheitert das Miteinander.
Ich glaube, dass das größte Problem im Miteinander darin begründet liegt, dass man im Fall des Falles nicht über alles spricht, was mit der jeweiligen "Beziehung" zu tun hat. Wer miteinander über das redet, was im Miteinander z.B. schlecht läuft, dann weiß ein jeder was los ist und kennt das Gegenüber.

Ein großes Problem sehe ich bei Menschen, die einander Zeit vertreiben und unterschiedliche Wertevorstellungen haben: Wenn darüber, besonders zu wichtigen Momenten (vor der Ehe; bevor Freundschaft zerbricht) nicht geredet wird, dann hat mind. einer keine Infos (der der stehen gelassen wird) und kann unter Umständen ein schlechtes Ende erleben.
Gut ist es, dass man sich nicht über Standpunkte austauscht, was mit sich bringt, inne gehen zu können, sich ändern zu können, oder Missverständnisse beseitigen zu können.

Was sagt ihr dazu?
In wie fern findet ihr es wichtig, sich in Punkto Wertevorstellungen zu kennen?
Jeffrey mc
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Re: Werte als Orientierungspunkte im Miteinander

Beitragvon NEM » Sa 27. Aug 2011, 14:29

Hi Jeffrey

Jeffrey mc hat geschrieben:Gut ist es, dass man sich nicht über Standpunkte austauscht, was mit sich bringt, inne gehen zu können, sich ändern zu können, oder Missverständnisse beseitigen zu können.


In diesem Satz verstehe ich nicht was Du meinst. Ist es d. A. jetzt gut oder schlecht sich auszutauschen?

Jeffrey mc hat geschrieben:Was sagt ihr dazu?
In wie fern findet ihr es wichtig, sich in Punkto Wertevorstellungen zu kennen?


Ich habe grosse Mühe damit, dass viele Menschen nicht mehr offen miteinander reden können / dürfen/ wollen. Dies negiert m.A nach die Freundschaft / Liebe die man sich ansonsten so vollmundig auf die Schulter klopft.

Oft steckt auch Angst hinter solcher "Verschwiegenheit" denn wer allzuviel preisgibt wird auch angreiffbar. Aber das ist dann wieder eine Vertrauensfrage.

lg NEM
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Re: Werte als Orientierungspunkte im Miteinander

Beitragvon Jeffrey mc » Sa 27. Aug 2011, 17:33

NEM hat geschrieben:Hi Jeffrey

Jeffrey mc hat geschrieben:Gut ist es, dass man sich nicht über Standpunkte austauscht, was mit sich bringt, inne gehen zu können, sich ändern zu können, oder Missverständnisse beseitigen zu können.


In diesem Satz verstehe ich nicht was Du meinst. Ist es d. A. jetzt gut oder schlecht sich auszutauschen?
j

Hi NEM! Schlecht ist es, wenn man sich nicht austauscht, weil man dann nicht weiß, wo man dran ist. Und gut ist es, wen man sich austauscht, um darüber nachdenken zu können und so. Vielleicht hätte ich formulieren sollen: "Gut ist es hingegen, dass man sich über ..."

Oft steckt auch Angst hinter solcher "Verschwiegenheit" denn wer allzuviel preisgibt wird auch angreiffbar. Aber das ist dann wieder eine Vertrauensfrage.


Ich denke: Je näher man sich steht (Famiele, Freund, Freundin) desto mehr kann man von sich preisgeben.
Allerdings wenn es das Miteinander betrifft, sollte man darüber auch in Miteinander reden (also, die die es betrifft).
Jeffrey mc
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