Gott und wir

Moderator: bigbird

Gott und wir

Beitragvon gbg » Do 12. Mai 2011, 19:58

Eigentlich genau wahrgenommen besteht alles aus Atomen Gedanken Empfindungen ...

Welches Atom welche Empfindung welcher Gedanke ... aber sollte es sein das die der ich bin?

Wenn nicht diese bin ich dann vielleicht ein Wahrnehmendes das die Atome Gefühle Gedanken ... wahrnimmt?

Aber wo bliebe wenn wir uns als Wahrnehmendes definierten unser Gegensatz zu den Gegenübern die auch Wahrnehmendes sind?

Ich glaube als Wahrnehmendes sind wir mit einander absolut identisch.

Wir überlappen mit unserem Wahrnehmenden mit den Wahrnehmenden unserer Gegenüber.
(Wie ein Sonnenrund)

Unsere Identitäten sind auf unseren bei allen verschiedenen Atomen Gefühlen Gedanken ... gegründet.
(Wie Strahlen)

Wäre dieses Bild einer Sonne nicht ein Bild wie das von Reben und Weinstock???

P.S.: In Gott sind wir so denke ich alle mit einander verbunden und in der Welt als Individuen alle von einander getrennt.

P.S.2: Unser Körper unser Gefühlsleben unsere Gedanken all das steckt in der Welt des Individuellen (Gedanken und Gefühle weniger als unser Körper!).
Aber ganz in unserem Innersten sind wir als Verbund alles Wahrnehmenden ganz mit Gott verbunden der mehr ist als für sich existierende Wahrnehmende.
Wie Wasser mehr ist als die für sich existierenden Wassermoleküle.
Gott wäre demnach emergent.

Auch die Bibel spricht davon:
Frei Zitiert:
"Was ihr einem der Geringsten getan habt das habt ihr mir getan"

Gott kann es wahrnehmen muß es indem er sich auf sich selbst zurückzieht aber nicht.

Gott kann aber auch von seinem zurückgezogenen Standort ausgehend die ganze Welt durchdringen alles erfassen wenn er mag.

Könnte man das so oder so ähnlich sehen???

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Re: Gott und wir

Beitragvon Johncom » Fr 13. Mai 2011, 06:01

gbg hat geschrieben:Könnte man das so oder so ähnlich sehen???


Ja so kann man es sehen.

Immer wenn Deine Beiträge in so allgemeinverständlichen Worten wie hier mal wieder verfasst waren, dachte ich der gbg sieht das ganze - eigentliche - religiöse Thema so klar wie selten einer. :)
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Re: Gott und wir

Beitragvon gbg » Fr 13. Mai 2011, 12:23

Johncom hat geschrieben:
gbg hat geschrieben:Könnte man das so oder so ähnlich sehen???


Ja so kann man es sehen.

Immer wenn Deine Beiträge in so allgemeinverständlichen Worten wie hier mal wieder verfasst waren, dachte ich der gbg sieht das ganze - eigentliche - religiöse Thema so klar wie selten einer. :)


Vielen Dank Johncom für dein Lob. :)

Ich versuche meine Gedanken stets so klar wie möglich darzustellen.

Leider klappt das nicht immer.

Das liegt denke ich auch daran dass ich meistens so kompakt wie möglich ein rundes Bild abliefern möchte.

Daran dies zu verbessern muß ich noch arbeiten.

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Re: Gott und wir

Beitragvon Savonlinna » Sa 14. Mai 2011, 13:09

Mal eine Gegenfrage, gbg:

Warum baust Du Dir solche Systeme auf? Was ist der Sinn davon? Was geben sie Dir persönlich?

Du hast ja vor wenigen Tagen schon einen Thread aufgemacht, mit genau den gleichen Satzkonstruktionen, dem gleichen Inhalt, dem gleichen Thema.

Ich habe Dir darauf geantwortet, da ich Deine Frage als eine echte und nicht als eine geheuchelte (wo man gar keine Antwort hören will außer Bestätigung) aufgefasst hatte.

Ich hatte mir übrigens ziemlich viel Mühe mit meiner Beantwortung gegeben, Deine Aussagen immer wieder gelesen, um einen evenutellen Sinn dadrin den anderen Usern - die kein Wort von Deinen Sätzen verstanden hatten - zu vermitteln.

Auf meinen Beitrag hast Du aber nicht geantwortet, machst nun stattdessen den gleichen Thread noch einmal auf, mit fast dem gleichen Titel.

Könnte es nun sein, dass Du solange neue Threads mit der gleichen Fragestellung aufmachst, bist Du Antworten bekommst, die Dir gefallen?
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Re: Gott und wir

Beitragvon Columba » Sa 14. Mai 2011, 13:29

...ich möchte mich der fragestellung von savonlinna anschliessen!


Grüße Columba
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Re: Gott und wir

Beitragvon gbg » Sa 14. Mai 2011, 14:40

@ Savonlinna und Columba

Savonlinna hat geschrieben:Mal eine Gegenfrage, gbg:


Gerne.

Warum baust Du Dir solche Systeme auf? Was ist der Sinn davon? Was geben sie Dir persönlich?


Das sind für mich Modelle die ich immer wieder mit der Realität abgleiche.

Sie erlauben mir ein wenig hinter die Fassade der gewöhnlichen Welt d.h. hinter die Welt wie sie gewöhnlich wahrgenommen wird hindurchzuschauen.

Du hast ja vor wenigen Tagen schon einen Thread aufgemacht, mit genau den gleichen Satzkonstruktionen, dem gleichen Inhalt, dem gleichen Thema.


Ja das kommt einfach daher dass mir an diesen oben erwähnten Modellen sehr viel liegt.

Ich habe Dir darauf geantwortet, da ich Deine Frage als eine echte und nicht als eine geheuchelte (wo man gar keine Antwort hören will außer Bestätigung) aufgefasst hatte.


Danke dafür Savonlinna.
Das ist wahr.
Mane Fragen entspringen tatsächlich dem Wunsch mehr von der Welt und ihren Hintergründen zu erfahren.

Ich hatte mir übrigens ziemlich viel Mühe mit meiner Beantwortung gegeben, Deine Aussagen immer wieder gelesen, um einen evenutellen Sinn dadrin den anderen Usern - die kein Wort von Deinen Sätzen verstanden hatten - zu vermitteln.


Sehr lieb von dir Savonlinna.

Ein wichtiger Punkt vielleicht der wichtigste für mich überhaupt den ich aus meinen Modellen ableiten kann ist der dass der Zusammenfall aller Dinge des Universums im Urknall kein Nichts sein kann da aus Nichts nichts hervorhgehen kann.

Und analog dazu dass der Zusammenfall aller Gegensätze des Universums im eigenen innersten kein nichts sein kann da aus nichts nichts herrvorgehen kann.

P.S.: Auch die Urknallsingularität ist ein Zusammenfall von Gegensätzen.
(So z.B. von den vier Grundkräften zu einer gemeinsamen Urkraft oder auch von Teilchen/Antiteilchen Paaren zu reiner Energie)

Auf meinen Beitrag hast Du aber nicht geantwortet, machst nun stattdessen den gleichen Thread noch einmal auf, mit fast dem gleichen Titel.


Das tut mir leid.
Werde in Zukunft versuchen mich zuerst mit einem Thread zu befassen bevor ich einen zweiten eröffne.

Könnte es nun sein, dass Du solange neue Threads mit der gleichen Fragestellung aufmachst, bist Du Antworten bekommst, die Dir gefallen?


Nein im Gegenteil.
Ich nehme natürlich alle Antworten ernst.
Wenn sie meinen widersprechen umso besser.
Nur so kann ich dazulernen.

L.G. gbg
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Re: Gott und wir

Beitragvon Savonlinna » So 22. Mai 2011, 03:41

Dieses Thema habe ich aus dem Thread "Warum gibt es Christen, die ja zur Evolution sagen?, herausgelöst und hier benatwortet.

gbg hat geschrieben:
Savonlinna hat geschrieben:
Dass Gott das Potentielle ins Reale bringt, ist eine uralte Vorstellung. Damit soll dann "erklärt" werden, wie aus Geist Materie wird.


Hallo Savonlinna

@ wer mag :)

Nur ein Gedankengang:

Etwas ist in Geist und Matere zerfallen.
Aber nur im Denken.


Es muss nicht unbedingt zerfallen sein. Es werden die Geschehenisse vielleicht einfach nur unter verschiedenen Perspektiven wahrgenommen.

Was genau bedeutet "nur im Denken"?


gbg hat geschrieben:Wir können in unserem logischen Denken nicht aus Gegensätzen herausdenken.
In Wahrheit war aber niemals Trennung.


Was heißt "in Wahrheit"?


gbg hat geschrieben:Nur die Aktivität des Geistes schafft Trennung.
So können wir verstehen.


Hier dann wieder ähnliche Fragen wie an Scardi: welche Aktiviität des Geistes ist gemeint? Kann man ein Beispiel dafür bringen, wo die Aktivität des Geistes Trennung schafft?
Ich bring dann als Gegenleistung ein Beispiel dafür, wie die Aktivität des Geistes vereint. :)


gbg hat geschrieben:So denke ich dass auch "Potentielles und Reales" ein nur gedankliches Konstrukt ist.


Ursprünglich ist es aber vermutlich ein Ergebnis der Erfahrung. Ich nehme eine Zwiebel und weiß: potentiell ist sie eine Tulpe. Da ich als Tulpe dieses blühende Dingsda bezeichne, kann ich auch sagen: das Potentielle hat sich realisiert, wenn aus der Zwiebel dieses blühende Dingsda geworden ist.


gbg hat geschrieben:Nicht das Eine entsteht aus dem Anderen sondern beide haben im vor dem Denken einen gemeinsamen Ursprung.


Ich glaube, ich verstehe, was Du meinst. Ich bin auch nie einverstanden damit, wenn man sagt, das eine "verursacht" das andere.

Aber was heißt jetzt wieder "vor dem Denken"?


gbg hat geschrieben:P.S.: Die "Wahrheit" scheint (logisch) undenkbar.
Vielleicht nur dialektisch oder besser noch in Meditation fassbar.


Der Begriff "Wahrheit" ist mir zu statisch. Die ganze Wirklichkeit, in ihrem ganzen Zusammenspiel und eines jeden Menschen Einflussmöglichkeit dabei - die ist mit dem Begriff "Wahrheit" nicht erfassbar.

Erfassbar ist das alles von einem Einzelnen nicht. Dazu haben wir nicht die Organe. Die dialektische Wahrnehmung kann sicher mehr als die eindimensionale Wahrnehmung Zusammenhänge verstehen, aber auch dies nur begrenzt.

Die Meditation scheint von der "Wahrheit" auch nichts weiter erfassen als das, was der Meditierende sich einsuggeriert.

Noch ein Wort zu den Farben:
Farben gibt es keine in der Realität. Es ist das Auge, das Wellen in Farben umsetzt.
Allerdings sind auch unsere inneren Bilder - z.B. vor dem Einschlafen - farbig. Der Blindgeborene sieht auch innere Farben, so viel ich weiß.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

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