Das Reich Gottes ist mitten unter euch

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 12:17

Sandra73- hat geschrieben:Könnte Jesus auch mit "mitten unter Euch" meinen, sich selbst?
Also, dass das Reich Gottes durch seine Anwesenheit, seine Person, als vom Vater gesandter Messias, dieses "Reich Gottes das mitten unter ihnen ist" ist?


Dass er mit dem Reich Gottes sich selbst gemeint hat, steht nicht da. Und ich wäre da vorsichtig mit "Nichtgeschriebenem" zu argumentieren, wenn es um die Interpretation einer Bibelstelle geht.
Jesus argumentiert, dass das Reich Gottes nicht irgendwann einmal kommt, sondern jetzt schon da ist. Danach wechselt er in dem biblischen Abschnitt ein wenig das Thema und redet dann über das Kommen des Menschensohnes in Zukunft.
Also Reich Gottes war für ihn etwas, das jetzt schon besteht. Was versteht man unter "Reich"? Es ist eigentlich das "Gebiet", in dem der Wille des Herrschers gilt.
Im Gläubigen hat dies eine andere Qualität. Denn der Wille Gottes gilt dann in uns, wenn wir dasselbe wollen. Dann ist sein Reich in uns.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 12:26

Sandra73- hat geschrieben:Denn der Heilige Geist ist ja auch der TRöster, den uns der Vater an Jesu statt geschickt hat.
Also kann es heissen, dass Jesus damals sich selbst als Person gemeint hat, und danach schlussfolgernd auch den Heiligen Geist in den Herzen seiner Nachfolger?

Die absolute Gleichsetzung von Tröster und Hl. Geist ist problematisch.
Den Heiligen Geist hat es schon vor Jesus gegeben und er wirkte im Menschen. Das AT berichtet davon. Die christlichen Kirchen taten dann später tendenziell so, als wenn er erst mit Pfingsten auf die Bühne gekommen wäre.
Der Tröster (er kommt als Paraklet nur im JohEv vor) wiederum ist nicht uns versprochen, sondern den Leuten, die Jesus lebend gesehen hatten. Denn seine Aufgabe ist die Erinnerung (!) an Jesus. Insofern ist der Tröster ein "Teilaspekt" des Heiligen Geistes.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 12:28

Naqual hat geschrieben:Also Reich Gottes war für ihn etwas, das jetzt schon besteht. Was versteht man unter "Reich"? Es ist eigentlich das "Gebiet", in dem der Wille des Herrschers gilt.
Im Gläubigen hat dies eine andere Qualität. Denn der Wille Gottes gilt dann in uns, wenn wir dasselbe wollen. Dann ist sein Reich in uns.


Lieber Naqual, Jesus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" und wenn der Heilige Geist in uns wohnt, dann befolgen wir den Willen Gottes: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!"

Wenn wir uns schon in dieser Welt den Gesetzen des Reiches Gottes unterstellen, dann gibt uns Jesus das gültige Ausweispapier für die Grenzüberschreitung! Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » Sa 31. Jul 2010, 12:28

Naqual hat geschrieben:Insofern ist der Tröster ein "Teilaspekt" des Heiligen Geistes.

Aber wenn der Tröster nur ein Teilaspekt des Heiligen Geistes ist, ist und bleibt es trotzdem der Heilige Geist, oder :?
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 12:39

alegna hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:Insofern ist der Tröster ein "Teilaspekt" des Heiligen Geistes.

Aber wenn der Tröster nur ein Teilaspekt des Heiligen Geistes ist, ist und bleibt es trotzdem der Heilige Geist, oder :?


Das "nur" vor Teilaspekt bitte streichen. ;)

Antwort: Ja. - Man muss nur aufpassen. Wenn man sie absolut gleichsetzt, kommt man in der Interpretation mancher Bibelstellen in diesem Zusammenhang auf eine falsche Fährte.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Taube » Sa 31. Jul 2010, 12:43

SunFox hat geschrieben:[
Liebe Taube, das vollkommene Reich Gottes in dieser Welt ist eine Utopie!

...und warum Utopie, wegen Gott oder wegen der Menschen? Das ist, was ich angesprochen habe. ...denn das was Gott geschaffen und gemacht hat, war sehr gut.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » Sa 31. Jul 2010, 12:45

Naqual hat geschrieben:Das "nur" vor Teilaspekt bitte streichen. ;)

Stimmt, entschuldige, wie komm ich nur auf nur :oops:
Antwort: Ja. - Man muss nur aufpassen. Wenn man sie absolut gleichsetzt, kommt man in der Interpretation mancher Bibelstellen in diesem Zusammenhang auf eine falsche Fährte.

Trotzdem nimmst Du den Tröster aus dem Heiligen Geist?
Oder wie muss ich Dich jetzt verstehen?
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 12:46

SunFox hat geschrieben:Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!

Deine Denkweise ist mir etwas fremd. :oops:
Als Gottgläubiger brauche ich doch keine notarielle Beglaubigung. Das wäre ja Misstrauen Gott gegebenüber. Und Gott braucht kein Buch des Lebens zum Nachschauen, was er tun soll mit uns.

Genaugenommen hat Gott uns in die Hand gegeben notariell zu beglaubigen: mit der Gesamtheit unseres Lebens.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Taube » Sa 31. Jul 2010, 12:48

alegna hat geschrieben:...
Aber wenn der Tröster nur ein Teilaspekt des Heiligen Geistes ist, ist und bleibt es trotzdem der Heilige Geist, oder :?

Nein, dann bleibt er nicht mehr der Heilige Geist. Du würdest dann gegen den Glauben an den dreieinigen Gott verstossen.

Gruss Taube
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 12:49

alegna hat geschrieben:Trotzdem nimmst Du den Tröster aus dem Heiligen Geist?
Oder wie muss ich Dich jetzt verstehen?


Du hast nur zwei Alternativen:
der Paraklet (Tröster) wird ja von Johannes nicht gleichgesetzt mit dem Heiligen Geist (aber auch nicht ungleich gesetzt). Wenn es aber von Gott kommt, kann es nur EIN Geist sein, da gibt es keine zwei Geister. Aber der Geist Gottes kann unterschiedlich wirken. In diesem Fall als Tröster für die Jünger, die Jesus erlebt haben und an ihn und seine Lehre erinnert werden.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » Sa 31. Jul 2010, 13:03

Taube hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:...
Aber wenn der Tröster nur ein Teilaspekt des Heiligen Geistes ist, ist und bleibt es trotzdem der Heilige Geist, oder :?

Nein, dann bleibt er nicht mehr der Heilige Geist. Du würdest dann gegen den Glauben an den dreieinigen Gott verstossen.

Also für mich ist der Tröster der Heilige Geist.
Naqual hat geschrieben:der Paraklet (Tröster) wird ja von Johannes nicht gleichgesetzt mit dem Heiligen Geist (aber auch nicht ungleich gesetzt).


Johannes 14,26
Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.


Also Jesus sagt da, dass der Tröster, der Heilige Geist ist.
Irgendwie steh ich auf dem Schlauch, oder Eure Gedankengänge sind mir schlicht zu hoch heute ....
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 13:06

Durch wenn hat Jesus seine Wunder getan?

Matthäus 12,28: "Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen."

Jesus hat die bösen Geister nicht selbst, sondern durch den Heiligen Geist ausgetrieben! Im weiteren wird hier dann der Heilige Geist als der Vertreter des Reiches Gottes genannt!

Was hatte das Volk Israel, bevor Jesus auf diese Welt kam?

Matthäus 21,43: "Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt."

Der Heilige Geist als Vertreter des Reiches Gottes war vorher auch beim Volk Israel! Da nun dieses Volk Jesu abweist, sagte Jesus dass das Reich Gottes von ihnen genommen wird, es wird also der Vertreter des Reiches Gottes der Heilige Geist von ihnen genommen! Und wem wird der Heilige Geist zugeteilt? Der Braut, also der Gemeinde, welche dann die entsprechenden Glaubensfrüchte bringt, als die Gemeinde die auch auf den Heiligen Geist hört!

Markus 10,15: "Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen."

Man kann nicht etwas empfangen und dann erst später in das Selbige hineinkommen! ;)

Es müßte genauer heißen: "Wer den Heiligen Geist nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht in das Reich Gottes hineinkommen."

Markus 14,25: "Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke im Reich Gottes."

Das Reich Gottes als wirkliches Reich ist im Himmel!

Lukas 19,11: "Als sie nun zuhörten, sagte Jesus ein weiteres Gleichnis; denn er war nahe bei Jerusalem und sie meinten, das Reich Gottes werde sogleich offenbar werden."

Jesus korriegiert hier durch ein Gleichnis die sofortige Realerscheinung des Reiches Gottes durch ein Gleichnis!

Lukas 21,31: "So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist."

Die reale Erscheinung des himmlischen Reiches Gottes hat vorher im Ablauf der Geschichte seine bestimmten Ereignisse!

Johannes 3,5: "Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen."

Jemand kann nur dann in das Reich Gottes kommen, wenn er im Bad der Taufe die Kreuzigung Jesu für sich annimmt und wenn der Heilige Geist in Folge dessen der Wegbegleiter zum Reich Gottes wird!

1.Korinther 6,9: "Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden?"

Das Reich Gottes ist also ein Erbe auf dieses Leben, welches den Ungerechten verwehrt bleiben wird!

1.Korinther 15,50: "Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit."

Da wir alle noch in Fleisch und Blut sind und auch bei unserem Tod verwesen, ist also das Reich Gottes als Sichtbarkeit in seinem Erscheinungsbild noch Zukunft!

Epheser 5,5: "Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - das sind Götzendiener - ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes."

Dazu meine Erklärung von hier zu Offenbarung 22!

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 13:14

Naqual hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!

Deine Denkweise ist mir etwas fremd. :oops:
Als Gottgläubiger brauche ich doch keine notarielle Beglaubigung. Das wäre ja Misstrauen Gott gegebenüber. Und Gott braucht kein Buch des Lebens zum Nachschauen, was er tun soll mit uns.

Genaugenommen hat Gott uns in die Hand gegeben notariell zu beglaubigen: mit der Gesamtheit unseres Lebens.


Lieber Naqual, unser Leben ist nur der Nachweis für unsere Tauglichkeit des Reiches Gottes!

1.Korinther 6,9.10: "Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben."

Offenbarung 3,5: "Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln."

Jesus ist der Bevollmächtige, nicht wir! Wir können uns der Erhaltung unseres Namens nur für würdig erweisen!

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 13:25

SunFox hat geschrieben:Wenn wir uns schon in dieser Welt den Gesetzen des Reiches Gottes unterstellen, dann gibt uns Jesus das gültige Ausweispapier für die Grenzüberschreitung! Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!


Ich bessere mal etwas nach! ;)

Wenn wir uns schon in dieser Welt den Gesetzen des Reiches Gottes unterstellen, dann gibt uns Jesus das gültige Ausweispapier für die Grenzüberschreitung! Wir sind also schon in dieser Welt Angehörige eines Landes, in welches wir noch nicht eingezogen sind! Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!

Christen sind in dieser Welt Ausländer! :mrgreen:

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Taube » Sa 31. Jul 2010, 13:43

alegna hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Aber wenn der Tröster nur ein Teilaspekt des Heiligen Geistes ist, ist und bleibt es trotzdem der Heilige Geist, oder :?
Nein, dann bleibt er nicht mehr der Heilige Geist. Du würdest dann gegen den Glauben an den dreieinigen Gott verstossen.

Also für mich ist der Tröster der Heilige Geist.

So verstehe ich es auch.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 13:59

alegna hat geschrieben:Also Jesus sagt da, dass der Tröster, der Heilige Geist ist.
Irgendwie steh ich auf dem Schlauch, oder Eure Gedankengänge sind mir schlicht zu hoch heute ....


Ne, hatte es nur so in Erinnerung, dass es bei Johannes nicht explizit steht. Und nun steht es, wie Du schreibst, doch explizit da. Aber nicht weiter dramatisch, da ich ja zur gleichen Schlussfolgerung kam: er ist der Heilige Geist. Beschrieben wird aber ein Teilaspekt seines Wirkens, speziell für die Jünger, die sich an Jesus erinnern sollen. Der Tröster ist nämlich genau dieser Teilaspekt des Geistes.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 14:06

SunFox hat geschrieben:Offenbarung 3,5: "Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln."

Jesus ist der Bevollmächtige, nicht wir! Wir können uns der Erhaltung unseres Namens nur für würdig erweisen!


Ich lese es so:

"Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln."

Also definitiv erheblich mehr, als ein "nur" würdig erweisen. Gott reagiert hier als Folge unseres Überwindens!
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 17:01

Naqual hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Offenbarung 3,5: "Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln."

Jesus ist der Bevollmächtige, nicht wir! Wir können uns der Erhaltung unseres Namens nur für würdig erweisen!


Ich lese es so:

"Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln."

Also definitiv erheblich mehr, als ein "nur" würdig erweisen. Gott reagiert hier als Folge unseres Überwindens!


Was ist denn nun der große Unterschied lieber Naqual in einem sich würdig erweisen, oder in einem Überwinden?

Ich erweise mich doch durch das Überwinden für würdig! ;)

Wer nicht überwindet, der ist eben unwürdig das Reich Gottes zu betreten!

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 20:04

SunFox hat geschrieben:Was ist denn nun der große Unterschied lieber Naqual in einem sich würdig erweisen, oder in einem Überwinden?

Ich erweise mich doch durch das Überwinden für würdig! ;)

Wer nicht überwindet, der ist eben unwürdig das Reich Gottes zu betreten!


Auch wenn wir oft unterschiedliche Positionen vertreten, denke ich, dass wir in dieser Frage gar nicht so weit voneinander weg liegen dürften. Du wie ich vertreten viel stärker als manche andere den aktiven Part des Menschen selbst im Heilsgeschehen.
(Ich sehe es nicht als Geschenk, Du hast eine starke Betonung des Gesetzes)

Heute bin ich irgendwie gefühlsmäßig beim Schreiben etwas abgelenkt, sonst bin ich klarer.

Mich hat Dein < "nur" würdig > wahrscheinlich ein wenig provoziert. :mrgreen:
Denn Überwindung ist eine extrem schwierige Aufgabe, vor der wir nicht entlastet sind, aber gleichwohl auf Gottes Gnade hoffen dürfen.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon SunFox » Sa 31. Jul 2010, 20:38

Naqual hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Was ist denn nun der große Unterschied lieber Naqual in einem sich würdig erweisen, oder in einem Überwinden?

Ich erweise mich doch durch das Überwinden für würdig! ;)

Wer nicht überwindet, der ist eben unwürdig das Reich Gottes zu betreten!


Auch wenn wir oft unterschiedliche Positionen vertreten, ...


Hallo lieber Naqual, ich kann ja nichts dafür, wenn du so oft irrst! :lol:

Naqual hat geschrieben:... denke ich, dass wir in dieser Frage gar nicht so weit voneinander weg liegen dürften. Du wie ich vertreten viel stärker als manche andere den aktiven Part des Menschen selbst im Heilsgeschehen.


Wir müßen uns ganz einfach nur fragen, warum Gott uns Gebote gegeben hat?

Etwa damit wir uns darüber ärgern?

Oder gar das wir darüber stolpern?

Die Bibel ist in ihren Aussagen eindeutig: "Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: "Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!" (Hebräer 3,7; 4,7) und es gilt darum auch in vollem Umfang das Wort des Psalmisten:

Psalm 95,7: "Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde seiner Hand. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht!"

Unser aktiver Part ist der Gehorsam gegenüber Gottes Wort, welches sich uns nun einmal in Geboten und Gesetzen kund tut! Wir sollen die Sünde überwinden und die Sünde ist Verstoss gegen Gebot! Wenn wir die Gebote Gottes missachten, dann werden wir von der Sünde überwunden! Es soll aber genau umgekehrt sein, wir sollen die Sünde überwinden!

Naqual hat geschrieben:(Ich sehe es nicht als Geschenk, Du hast eine starke Betonung des Gesetzes)


2.Timotheus 4,7.8: "Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben."

Die Gnade selbst zeigt nur auf, das normal kein Mensch auf etwas einen Anspruch erheben kann, egal wie gut er auch immer war, er ist und bleibt ein Sünder!

Wer aber nicht an sich arbeitet und der Sünde absagt, der darf nicht auf Gnade hoffen! Gott belohnt die Überwinder, ja er sagt ihnen ein Anrecht zu!

Offenbarung 22,12-15: "Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt hineingehen! Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut."

Ich sehe es schon wieder kommen und darum frage ich: "Wer schreit nun als erstes wieder etwas von Werksgerechtigkeit?" :baby:

Was es gibt, und zwar einzig und allein ist eine Gehorsamsgerechtigkeit! :)

Naqual hat geschrieben:Heute bin ich irgendwie gefühlsmäßig beim Schreiben etwas abgelenkt, sonst bin ich klarer.


Soll vorkommen! ;)

Naqual hat geschrieben:Mich hat Dein < "nur" würdig > wahrscheinlich ein wenig provoziert. :mrgreen:
Denn Überwindung ist eine extrem schwierige Aufgabe, vor der wir nicht entlastet sind, aber gleichwohl auf Gottes Gnade hoffen dürfen.


Du hast das 'nur' nur zu sehr überbewertet! Ich wollte damit etwas zum Ausdruck bringen, aber es ist keinem aufgefallen: "Haltet euch nur an Gottes Anweisungen und der Himmel ist euch sicher!" und das ist ein Versprechen Gottes und Gott lügt nicht!

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 21:14

SunFox hat geschrieben:Wir müßen uns ganz einfach nur fragen, warum Gott uns Gebote gegeben hat?

Etwa damit wir uns darüber ärgern? Oder gar das wir darüber stolpern?


Gottes Liebe ist hier "kompromisslos" auf ein Ziel ausgerichtet: Gebote dienen uns, sie bewirken bei uns das Gute.
Wo ein Gebot nichts Gutes bewirken kann, ist es nicht von ihm oder wird falsch gedeutet in der konkreten Situation.
Also Gehorsam ja: aber kein blinder! ;)
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » Sa 31. Jul 2010, 21:16

Naqual hat geschrieben:Also Gehorsam ja: aber kein blinder! ;)

Heisst was?
Ich suche mir aus wo ich Gehorsam sein möchte?
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » Sa 31. Jul 2010, 21:25

alegna hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:Also Gehorsam ja: aber kein blinder! ;)

Heisst was?
Ich suche mir aus wo ich Gehorsam sein möchte?


Aussuchen kann nur der Egoist, wahlweise zu seinen Gunsten.
In der Liebe Gottes kann Mensch aber nur das Gute bewirken wollen. Für alle, nicht für sich. Wo kann man sich da noch was aussuchen?

Das Reich Gottes ist doch da existent, wo die Liebe Gottes inwendig im Menschen wirkt.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon erbreich » So 1. Aug 2010, 18:19

Naqual hat geschrieben:Gleichwohl halte ich die Übersetzung "inwendig" für zwingend.

Es freut mich, diese Bestätigung von dir zu hören!

Die Kirchen wiederum mochten das "inwendig" nicht so recht. Denn die Schäflein sollten ihre Priester und die Kirche auswendig drauf haben. "inwendig" hat etwas mit religiöser Autonomie des Einzelnen zu tun. Über Jahrhunderte eine sehr suspekte Vorstellung.

Ja, und für etliche noch heute... Nun aber: Was bedeutet es für uns ganz konkret, dass das Reich Gottes in uns ist?

Wenn es in uns ist, dann sollte es sich doch wohl durch uns offenbaren, und da sehe ich eine Parallele zu Röm 8,19:

"Die ganze Schöpfung wartet sehnlich auf Menschen, in denen sich offenbart, dass sie Töchter und Söhne Gottes sind."
(Übertragung: Jörg Zink)


Wenn sich das Reich Gottes durch einen Menschen kundtut hier auf Erden, wie es bei Jesus der Fall war, dann wird dieser Mensch als eine Tochter, als ein Sohn Gottes offenbar. Woran das zu erkennen ist, zeigen uns beispielweise folgende Bibelstellen:

Mt 5,9
Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen!

Röm 8,14
Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.

1.Joh 3,10
Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Wer nicht Gerechtigkeit übt, der ist nicht von Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt.


Und wie vermag der einzelne Mensch zu erkennen, ob er in einer konkreten Situation als ein Kind Gottes gehandelt hat oder als ein Kind des Teufels?

Röm 8,16
Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.


Durch das Zeugnis, oder, moderner ausgedrückt, das "Feedback", dass der Geist der Wahrheit ihm in seinem eigenen Geist erteilt:

1.Kor 2,11
Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes.


Religiöse, spirituelle Autonomie in Reinkultur.

Gruss, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Naqual » So 1. Aug 2010, 19:45

Hi Erbreich,
danke für die erforderliche Konkretisierung des Reiches Gottes im "Inwendigen" und der "spirituellen Autonomie". Gute Übersicht, habe wieder etwas gelernt. ;)


erbreich hat geschrieben:Wenn es in uns ist, dann sollte es sich doch wohl durch uns offenbaren, und da sehe ich eine Parallele zu Röm 8,19:

"Die ganze Schöpfung wartet sehnlich auf Menschen, in denen sich offenbart, dass sie Töchter und Söhne Gottes sind."
(Übertragung: Jörg Zink)


Der Vers ist interessant und auch unabhängig vom Threadthema einige Gedanken wert. Denn die Schöpfung wartet ja nicht selbstlos auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Auch sie wird ihre Vergänglichkeit verlieren. Das ist insoweit interessant, da in unserer christlichen Gedankenwelt allzuschnell die Tendenz ist, Himmel=gut und Erde=böse dualistisch gegenüberzustellen. Aus diesem Denken heraus, könnte man den Abschnitt um Röm 8,19 gar nicht mehr verstehen.
Offensichtlich tragen aber die Kinder Gottes an der Schöpfung selbst etwas dazu bei, dass die Schöpfung (wörtliche Übersetzung wäre "ursprüngliche Formation") auf die Kinder Gottes wartet. (Ende OT)
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon erbreich » Mo 2. Aug 2010, 09:13

Naqual hat geschrieben:Denn die Schöpfung wartet ja nicht selbstlos auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Auch sie wird ihre Vergänglichkeit verlieren. Das ist insoweit interessant, da in unserer christlichen Gedankenwelt allzuschnell die Tendenz ist, Himmel=gut und Erde=böse dualistisch gegenüberzustellen. Aus diesem Denken heraus, könnte man den Abschnitt um Röm 8,19 gar nicht mehr verstehen.
Offensichtlich tragen aber die Kinder Gottes an der Schöpfung selbst etwas dazu bei, dass die Schöpfung (wörtliche Übersetzung wäre "ursprüngliche Formation") auf die Kinder Gottes wartet. (Ende OT)


Ich sehe Römer 8 keineswegs als OT zu Lk 17,21. Jörg Zink überschreibt Römer 8 mit "Wir leben aus dem Geist Gottes". Der Geist ist das Reich inwendig in uns, in dem und aus dem wir leben und der durch uns hier auf Erden gelebt werden will, so dass wir der ganzen Schöpfung als Kinder Gottes offenbar werden. Und zwar nicht als Selbstzweck, um nun vor uns selber als Kinder Gottes dazustehen und uns gegenseitig dazu zu beklatschen, sondern eben, wie du richtig ausgeführt hast und wie Paulus weiter sagt, soll die ganze Schöpfung "frei werden von der Sklaverei, immer nur auf Verwesung hin leben zu müssen. Sie soll die Freiheit gewinnen, die herrliche, die den Kindern Gottes bestimmt ist." (Röm 8,21)

Das Reich Gottes ist inwendig im Menschen angelegt, "denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist." (Röm 5,5) Alles Notwendige - alles Not wendende - ist in uns angelegt zur Verwirklichung der Freiheit für die ganze Schöpfung. An uns allen liegt es, an unserem Wirken. Unser eigenes Wirken schafft die Bedingungen, aufgrund derer diese umfassende Erlösung der gesamten Schöpfung von der Vergänglichkeit, von Leiden und Tod, eintreten kann:

Jak 2,20 / 2,26
Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke fruchtlos ist? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Das Reich Gottes ist hier, zugedeckt wie ein Licht mit einer dicken Decke. Ab und zu bewegt jemand ein wenig die Decke und es dringt ein Lichtstrahl hervor. Die Decke ist Sinnbild für das Nichttun der Werke Gottes durch den Menschen, oder, anders gesagt, sie ist das Sinnbild für das Tun der selbstsüchtigen Werke des Menschen. Wird diese Decke weggezogen, dann ist die Sklaverei zu Ende, dann ist die Freiheit gewonnen, die herrliche, die den Kindern Gottes bestimmt ist.

Der Sohn, die Tochter Gottes ist der Ort, an dem die ganze Schöpfung Befreiung erlebt, denn in der Tochter, im Sohn Gottes, da ist die Erlösung. Keine selbstsüchtige, nur auf das eigene Ich bezogene Erlösung (was den Namen Erlösung nicht verdienen würde), sondern die Erlösung für alle. Das ist so, weil das Kind Gottes Gott als "alles in allen" erkennt (1.Kor 12,6 / 15,28).

Gruss erbreich
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon magdala » So 8. Aug 2010, 15:24

SunFox hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:Also Reich Gottes war für ihn etwas, das jetzt schon besteht. Was versteht man unter "Reich"? Es ist eigentlich das "Gebiet", in dem der Wille des Herrschers gilt.
Im Gläubigen hat dies eine andere Qualität. Denn der Wille Gottes gilt dann in uns, wenn wir dasselbe wollen. Dann ist sein Reich in uns.


Lieber Naqual, Jesus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" und wenn der Heilige Geist in uns wohnt, dann befolgen wir den Willen Gottes: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!"

Wenn wir uns schon in dieser Welt den Gesetzen des Reiches Gottes unterstellen, dann gibt uns Jesus das gültige Ausweispapier für die Grenzüberschreitung! Notariell beglaubigt wird dieses in dem Buch des Lebens!

Liebe Grüße von SunFox


Hallo sunfox

Jesus sagte, dass Reich Gottes ist mitten unter uns. Im Zusammenhang mit den Worten, mein Reich ist nicht von dieser Welt, da meinte er den damaligen Zustand, wo er diese Welt mit dem Einfluss der Macht der Finsternis gleichstellte..

Einmal steht ja in einem der Evangelien, dass Jesus erklärte, dass wenn dies sein Reich wäre, seine Leute dafür gesorgt hätten, dass er NICHT den Juden ausgeliefert worden wäre.


Diese Welt....wird leider oft falsch interpretiert. Denn überall wo Menschen sich gemäss Jesus Lehren verhalten, wurde diese Welt überwunden, wie er sie meinte.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon jes_25913 » So 15. Aug 2010, 09:08

Das ist ja das Wunderbare. Überall, wo ich bin, ist Frieden, Freude, Ruhe, Glück - völlig unabhängig von äußeren Bedingungen. Wo man auch ist; ob im Knast, auf einer Party, im Menschengedränge - überall!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » So 15. Aug 2010, 11:22

jes_25913 hat geschrieben:Das ist ja das Wunderbare. Überall, wo ich bin, ist Frieden, Freude, Ruhe, Glück - völlig unabhängig von äußeren Bedingungen. Wo man auch ist; ob im Knast, auf einer Party, im Menschengedränge - überall!

Super jes, kannst Du mir sagen warum Jesus sagte:

Matthäus10,34
Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, frieden zu senden, sondern das Schwert.


Du meintest wahrscheinlich in Dir ist Frieden, richtig?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon jes_25913 » So 15. Aug 2010, 13:30

alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Das ist ja das Wunderbare. Überall, wo ich bin, ist Frieden, Freude, Ruhe, Glück - völlig unabhängig von äußeren Bedingungen. Wo man auch ist; ob im Knast, auf einer Party, im Menschengedränge - überall!

Super jes, kannst Du mir sagen warum Jesus sagte:

Matthäus10,34
Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, frieden zu senden, sondern das Schwert.


Du meintest wahrscheinlich in Dir ist Frieden, richtig?

Ich denke, das geht aus meinem Posting hervor. Gut dann sage ich noch, Frieden imitten von Krieg!
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon jes_25913 » So 15. Aug 2010, 13:34

alegna hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Das ist ja das Wunderbare. Überall, wo ich bin, ist Frieden, Freude, Ruhe, Glück - völlig unabhängig von äußeren Bedingungen. Wo man auch ist; ob im Knast, auf einer Party, im Menschengedränge - überall!

Super jes, kannst Du mir sagen warum Jesus sagte:

Matthäus10,34
Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, frieden zu senden, sondern das Schwert.


Du meintest wahrscheinlich in Dir ist Frieden, richtig?

Ich denke, das geht aus meinem Posting hervor. Gut dann sage ich noch, Frieden imitten von Krieg!

Jesus brachte in dem Sinne das Schwert des Geistes, damit Wahres vom Falschen geschieden werde. Da es aber immer auch Leute gibt - die aus welchen Gründen auch immer - am Falschen festhalten, gibt es natürlich Auseinandersetzungen.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon erbreich » So 15. Aug 2010, 13:39

jes_25913 hat geschrieben:Gut dann sage ich noch, Frieden inmitten von Krieg!


Friede


:idea:
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon gbg » So 15. Aug 2010, 16:12

@ Wer mag :)

Nur noch eins bevor ich der Spekulation wegen gleich wieder kleinere Brötchen zu backen versuchen werde ...

Ist das hinter Subjekt (Beobachter) und Objekt (Beobachtetes) unser wahres Wesen vielleicht das Samenkorn von dem die Bibel spricht?

Ein Erklärungsversuch:

Überwindet man dialektisch die Gegensätze im Objekt (im Beobachter) und dann das daraus sich ergebende "reine" Objekt (das "reine" Beobachtete) mit dem "reinen" Subjekt (dem "reinen" Beobachtendem) so gelangt man wie ich meine zum Absoluten zum Samenkern zum Himmelreich zum "Einen ohne ein Zweites" in einem.
(In einem d.h. hinter den Gegensatzpaaren Subjekt/Objekt, Beobachter/Beobachtetes, Ego/Fremdes).
Denn aus ihm der Quelle dem Absoluten dem Samenkern dem Himmelreich dem "Einen ohne ein Zweites" als dem was wir in Wahrheit sind sind wir um es in einem neuen Bild auszudrücken auch wie aus einem Sonnenrund (dem Absoluten usw. ...). Vor unserer Geburt uns ausfaltende wie im Tod uns wieder dialektisch einfaltende Strahlen. Strahlen aus dem Absoluten dem Ozean usw. ... ins Absolute den Ozean usw. ... zurück.
(Um sich ein Bild dazu zu machen wären da die Neugeborenen die sich geboren noch ganz mit allem anderen verbunden wahrnehmen).

Exkurs:
Könnte man aber so nicht auch sagen dass so wie wir in der Geburt aus dem Absoluten kommen und im Tod wieder in es eingehen wir es gleich tun wie Jesus als er Mensch werdend am Ende wieder in das Absolute einging?
Exkurs Ende

Wichtiges zusammenfassend:
Es gibt das hinter uns besser gesagt das in uns d.h. das sich in uns befindliche wahre Wesen.
Das ist das Absolute usw. ...
Und es gibt die sich vor uns befindlichen Gegensatzpaare.
Das sind Subjekt (Beobachtendes usw. ...) <-> Objekt (Beobachtetesd usw. ...)

Um es noch einmal deutlich zu machen:

Wir sind mE nicht unser Ego sondern das hinter unserem Ego (Subjekt, Beobachtendes usw. ...) und dem dazu gegensätzlichen Fremdem (Objekt, Beobachtetes usw. ...).
Sondern wir sind ein Samenkern der als Absolutes usw. auch als Quelle auf der Suche nach dem wahren Selbst als unserem wahren Wesen hinter dem Gegensatz Ego <-> Fremdes befindend wirkt.

L.G. gbg

P.S.: Aus dem Samenkern unserem wahren Wesen werden wir (alle Wesen) entfaltet wie sich auch das Ganze d.h. unsere Welt (unser Universum) sich aus ihm dem kleinen Samenkorn (*) entfaltet.
(*) aus ihm dem unterschätzten kleinen Samenkorn das man der Aufhebung der Gegensätze wegen nicht als Leerheit bezeichnen sondern auf Grund der dialektischen! Zusammenführung und damit Übersteigung der Gegensätze im Gegensatz dazu viel besser als "Fülle" bezeichnen sollte.

Oder um es biblisch bildlich auszudrücken vielleicht auch als als ein Samenkorn "unter dem zu einem Baum werdend die Vögel des Himmels (ich denke wir kommen daher wie Jesus als er zu uns in die Welt kam) nisten können". :)
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon magdala » Mi 25. Aug 2010, 17:48

Naqual hat geschrieben:
Sandra73- hat geschrieben:Könnte Jesus auch mit "mitten unter Euch" meinen, sich selbst?
Also, dass das Reich Gottes durch seine Anwesenheit, seine Person, als vom Vater gesandter Messias, dieses "Reich Gottes das mitten unter ihnen ist" ist?


Dass er mit dem Reich Gottes sich selbst gemeint hat, steht nicht da. Und ich wäre da vorsichtig mit "Nichtgeschriebenem" zu argumentieren, wenn es um die Interpretation einer Bibelstelle geht.
Jesus argumentiert, dass das Reich Gottes nicht irgendwann einmal kommt, sondern jetzt schon da ist. Danach wechselt er in dem biblischen Abschnitt ein wenig das Thema und redet dann über das Kommen des Menschensohnes in Zukunft.
Also Reich Gottes war für ihn etwas, das jetzt schon besteht. Was versteht man unter "Reich"? Es ist eigentlich das "Gebiet", in dem der Wille des Herrschers gilt.
Im Gläubigen hat dies eine andere Qualität. Denn der Wille Gottes gilt dann in uns, wenn wir dasselbe wollen. Dann ist sein Reich in uns.



Das kann ich absolut und wortwörtlich befürworten. In uns und alsdann um uns soll das Reich Gottes sich ausbreiten.
Die Wegweisungen dafür lehrte Jesus eigentlich recht ausführlich, so dass man sich doch wundern muss, weshalb gerade bei immens vielen Christen (insbesondere angeblich Wiedergeborene oder zum Glauben an Jesus Bekehrte), das generelle Bibellesen im Vordergrund steht, statt konsequente Umsetzung von Jesus Lehren für Vermehrung von Gottes Reich auf Erden.
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon alegna » Mi 25. Aug 2010, 18:01

magdala hat geschrieben:, so dass man sich doch wundern muss, weshalb gerade bei immens vielen Christen (insbesondere angeblich Wiedergeborene oder zum Glauben an Jesus Bekehrte), das generelle Bibellesen im Vordergrund steht, statt konsequente Umsetzung von Jesus Lehren für Vermehrung von Gottes Reich auf Erden.

Vielleicht weil uns Jesu Lehren in der Bibel überliefert sind?
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Faith » Mi 25. Aug 2010, 22:05

alegna hat geschrieben:
magdala hat geschrieben:, so dass man sich doch wundern muss, weshalb gerade bei immens vielen Christen (insbesondere angeblich Wiedergeborene oder zum Glauben an Jesus Bekehrte), das generelle Bibellesen im Vordergrund steht, statt konsequente Umsetzung von Jesus Lehren für Vermehrung von Gottes Reich auf Erden.

Vielleicht weil uns Jesu Lehren in der Bibel überliefert sind?


ja aber den meisten Christen fehlt etwas .... sie sind sowas von fromm und können frommes Zeugs quatschen und erheben ihre Bibel zu einem Gott, auch wenn sie es nicht zugeben, ist aber so. Es fehlt Ihnen an Respekt, wahre Nächstenliebe, Zuneigung, wahre Liebe und wahrer Demut. Ich kann auch nur dummes frommes Zeugs schwätzen und dafür kämpfen dass das Wort Gottes nicht verfälscht wird, aber all das ist einer der schlimmsten Irreführungen der Christen die die Welt je erlebt hat. Die Umsetzung der Lehren Jesu haben die meisten bis heute nicht geschafft, aber hauptsache fromm geschwätzt, Bibel bis aufs Blut verteidigt, Rechthaberei und angebliche Irrlehrer bekämpft und sich als Wächter aufspielen, aber Nächstenliebe, Respekt vor dem anderen, wahre Hilfsbereitschaft, wahre Demut etc. sind kaum zu finden. Und unter Liebe versteht man nicht und hat Jesus auch nicht gelehrt, Menschen mit dem Wort Gottes zu erschlagen und dann zum Teufel zu jagen.

Und sagt ja nicht dass passiert nicht ... Nein ? dann schaut euch mal hier das Forum an, da sollte man sich wirklich fragen ob das Christen sind, nach dem Vorbild Jesu. Den sagen dass Jesus das Vorbild ist, reicht in keinster Weise aus, es ausleben, genau die Taten leben die Jesus gelebt hat, dass macht einen Christen aus, aber dass seh ich unter Christen sogut wie garnicht!
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Gnu » Do 26. Aug 2010, 06:06

Faith

ich finde es super, dass du auf den Betrug des Reichtums verzichtest und Jesus nachfolgst. Mach weiter so!
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Taube » Do 26. Aug 2010, 06:28

magdala hat geschrieben:...
Die Wegweisungen dafür lehrte Jesus eigentlich recht ausführlich, so dass man sich doch wundern muss, weshalb gerade bei immens vielen Christen (insbesondere angeblich Wiedergeborene oder zum Glauben an Jesus Bekehrte), das generelle Bibellesen im Vordergrund steht, statt konsequente Umsetzung von Jesus Lehren für Vermehrung von Gottes Reich auf Erden.

Warum wunderst Du Dich da? Hat doch Jesus und die Apostel detailliert beschrieben, warum das so ist. Dazu brauchst Du jetzt das Erste Testament nicht unbedingt. Da steht schon vieles im Zweiten Testament.

Gruss Taube
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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon Taube » Do 26. Aug 2010, 06:48

...trotzdem zeigt das AT in einem schönen Bild ein Problem auf. Kain und Abel wollten nur das beste für den Aufbau des Reiches Gottes. ...und die so starke kraftvolle Geschöpflichkeit liess sie scheitert. Der Mensch als Geschöpf hat schon so viel Kraft bekommen, dass er gar nicht damit umgehen konnte. Die Macht des Neides liess den Menschen scheitern.

....und so ist es heute immer noch, sei es bei Christen oder Nichtchristen. Auch ein Christ ist eben nicht allmächtig sondern "von Geburt aus" Mensch und deshalb immer wieder Scheiternder. So geht es mir jedenfalls tagtäglich und wenn es mir nicht bewusst ist, dann schaue ich die Tagesschau und ich weiss wieder, wo ich stehe.

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Re: Das Reich Gottes ist mitten unter euch

Beitragvon pirate23 » Fr 27. Aug 2010, 13:42

Faith hat geschrieben:Nächstenliebe, Respekt vor dem anderen, wahre Hilfsbereitschaft, wahre Demut etc. sind kaum zu finden

Nächstenliebe und Respekt sind eben nicht vereinbar mit "alle Menschen sind Sünder, deshalb wird irgendwann Jesus vom Himmel herunter geflogen kommen und die Welt vernichten". Man kann als Christ höchstens so tun, als ob man seine Mitmenschen lieben würde, und dafür beten, dass die scheinheilige Fassade niemals auffliegt.


Taube hat geschrieben:Kain und Abel wollten nur das beste für den Aufbau des Reiches Gottes.

Ein "Reich Gottes" wird in der Bibel erstmalig im Matthäusevangelium erwähnt.

Die Macht des Neides liess den Menschen scheitern.

Normale Menschen fühlen Neid nachdem, nicht bevor sie gescheitert sind.

So geht es mir jedenfalls tagtäglich und wenn es mir nicht bewusst ist, dann schaue ich die Tagesschau und ich weiss wieder, wo ich stehe.

Wenn du mal gute Laune hast und mit deinem Leben zufrieden bist, dann schaust du die Tagesschau, damit du wieder einen Grund hast, dich für einen verdorbenen Sünder zu halten und die Welt zu hassen...
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