Gott & der Fußball (Ghana)

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Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Nemo » Sa 3. Jul 2010, 00:10

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/14/51927/

Tja, gerne bejubelt und präsentiert, ist dieser Gott, wenn Siege erklommen werden.

Wer aber das Spiel eben gegen Uruguay in seiner Dramatik erst mal sacken lassen muss, kann ernüchtert feststellen, das dieses ganzes Gebete, dieses entzückte Gottbejubel für die Katz ist.
Ich bin mir sehr gewiss, das der Prozentanteil der Gebete für Ghana um ein höheres ausfiel, als der Anteil für Uruguay. Ich hab es für Ghana und Afrika so sehr gewünscht und mich selbst auch
erwischt, mir gewisses Beten nicht zu enthalten. Was sagt denn jetzt dieser Artikel da im link noch überhaupt ? Verpatzter Elfmeter, dies noch als sicherer letzter Spielzug. Ein Gott für Ghana & Afrika hätte den reingedrückt.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon jes_25913 » Sa 3. Jul 2010, 08:56

Nemo hat geschrieben:http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/14/51927/

Tja, gerne bejubelt und präsentiert, ist dieser Gott, wenn Siege erklommen werden.

Wer aber das Spiel eben gegen Uruguay in seiner Dramatik erst mal sacken lassen muss, kann ernüchtert feststellen, das dieses ganzes Gebete, dieses entzückte Gottbejubel für die Katz ist.
Ich bin mir sehr gewiss, das der Prozentanteil der Gebete für Ghana um ein höheres ausfiel, als der Anteil für Uruguay. Ich hab es für Ghana und Afrika so sehr gewünscht und mich selbst auch
erwischt, mir gewisses Beten nicht zu enthalten. Was sagt denn jetzt dieser Artikel da im link noch überhaupt ? Verpatzter Elfmeter, dies noch als sicherer letzter Spielzug. Ein Gott für Ghana & Afrika hätte den reingedrückt.


Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen. Gebete sind da völlig sinnlos. Sie sind lediglich, falls sie da überhaupt funktionieren, schwarze Magie. Mehr nicht.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 09:20

Ich denke, dass man es so auch nicht ausdrücken darf. Gebete sind nicht sinnlos, im Gebet dürfen auch Wünsche und Hoffnungen formuliert werden. Aber wenn die Gebete zu Beschwörungsritualen werden, dann wird eine Magie daraus gemacht.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon jes_25913 » Sa 3. Jul 2010, 09:27

Taube hat geschrieben:Ich denke, dass man es so auch nicht ausdrücken darf. Gebete sind nicht sinnlos, im Gebet dürfen auch Wünsche und Hoffnungen formuliert werden. Aber wenn die Gebete zu Beschwörungsritualen werden, dann wird eine Magie daraus gemacht.

Gott hat überhaupt kein Interesse an Fußball. Es ist einfach widerlich womit er alles in Verbindung gebracht wird.
Auch wenn es unter christlichem Mäntelchen passiert ist es nicht besser als Vodoozauber.
Gott will, dass die Menschen sinnvoll ihre Zeit verbringen und nicht mit sinnlosem Gebolze.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 10:08

Fussball kann sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. ...und ich zweifle, dass Fussball in diesem Umfeld wie die WM sinnvoll ist!
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon sugi » Sa 3. Jul 2010, 10:55

Fussball kann zu einem "Götzen" werden..
Schliesslich geht es um Geld und Macht!
Die werden erbittet.. Nun ja..man kann es ja versuchen.. ;)

Ich hörte anderes..und zwar vonwegen Zauberei etc.
Wurde irgendwann letzte Woche auf SF übertragen!
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

Spr.3,5-6
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 11:14

Da prallen eben viele Kulturen aufeinander, und damit finden sich auch verschiedene Religionen ein. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Aber wenn Blatter und damit das Geld angebetet werden, dann ist das Geld zu einem Fetisch geworden. Über allem thront Gott Blatter in der Mitte des Spielfeldes. Werden diese angebetet, dann ist es ekelhaft.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Wolfi » Sa 3. Jul 2010, 11:38

@jes:
Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen. Gebete sind da völlig sinnlos. Sie sind lediglich, falls sie da überhaupt funktionieren, schwarze Magie. Mehr nicht.

Wofür lässt sich denn Gott vor den Karren spannen?- Für Israel vielleicht?- Um gegen Homosexuelle vorzugehen eventuell?- Um Andersdenkende in die Hölle zu schicken etwa?- Interessanter Gedankengang, den du da bringst ... :-)
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Wolfi » Sa 3. Jul 2010, 11:47

@ Taube:
Fussball kann sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. ...und ich zweifle, dass Fussball in diesem Umfeld wie die WM sinnvoll ist!

Was macht denn Fussball sinnvoll und warum sollte dies bei einer WM keinen Sinn mehr machen?- Warum nicht eine Meisterschaft, wo man sich mit dem Rest der Welt misst?-

Aber zurück zum Thema: Gott & der Fussball ...
Ich denke, dass sich ein Gott heutzutage enttäuscht abwenden würde. Spätestens wenn er sich die Slowmotions von all den brutalen rücksichtslosen Fouls anschauen müsste, würde er wohl kaum mehr Freude an dieser Art Kräftemessen haben.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 11:56

Wolfi hat geschrieben:@ Taube:
Fussball kann sehr sinnvoll sein, muss es aber nicht. ...und ich zweifle, dass Fussball in diesem Umfeld wie die WM sinnvoll ist!

Was macht denn Fussball sinnvoll und warum sollte dies bei einer WM keinen Sinn mehr machen?- Warum nicht eine Meisterschaft, wo man sich mit dem Rest der Welt misst?-
...

Fussball kann auch als guter Sport betrieben werden!

Gruss Taube
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 11:58

Wolfi hat geschrieben:...
Ich denke, dass sich ein Gott heutzutage enttäuscht abwenden würde. Spätestens wenn er sich die Slowmotions von all den brutalen rücksichtslosen Fouls anschauen müsste, würde er wohl kaum mehr Freude an dieser Art Kräftemessen haben.

Freude hat er sicher nicht. Aber er wendet sich nicht ab. Er kennt seine Pappenheimer, diese Menschen. Er ist immer auch dort, wo beschissen wird. Siehe auch Jesu Begegnungen mit Menschen. Aber er lässt sich nicht vor Blatters Karren sperren.

Gruss Taube
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Wolfi » Sa 3. Jul 2010, 12:00

Da prallen eben viele Kulturen aufeinander, und damit finden sich auch verschiedene Religionen ein. Dagegen ist nichts einzuwenden.


Doch, da ist was dagegen einzuwenden: Die Religion der Teilnehmenden hat auf dem Sportfeld nichts verloren. Stell dir vor, die Muslims würden plötzlich nur noch mit Gebetsteppich zu einem Spiel antreten. :o :D

Aber wenn Blatter und damit das Geld angebetet werden, dann ist das Geld zu einem Fetisch geworden. Über allem thront Gott Blatter in der Mitte des Spielfeldes. Werden diese angebetet, dann ist es ekelhaft.

Ich verstehe wohl, was du meinst; aber so kannst du's nicht sagen. Wohl kaum einer würde wohl Blatter anbeten. Nein, Geld wird beim Fussball nicht zu einem Fetisch. Was du wohl sagen wolltest, war wohl, dass es beim Spitzenfussball heute mehr um's Geld, als um die Würdigung einer sportlichen Leistung geht?- Dann würde ich dir leider recht geben müssen.
Kannst/willst du dafür Blatter die Schuld geben?- Blatter ist doch für den Fussball nichts weiter als was der Papst für die Kirche, oder der Bundesrat für die Schweiz ist: Personen, welche in unserem System die obersten Funktionen ausfüllen; nicht mehr und nicht weniger. Auf Blatter zu schiessen ist genauso doof, wie mein früheres Schiessen gegen Bush oder ähnliche Figuren...
Wir wissen doch zwischenzeitlich beide, dass auf Figuren schiessen nicht wirklich etwas bringt. Wenn schiessen, dann gegen System-Dinger, meinst du nicht?- ;-)
lg, wolfi
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon alegna » Sa 3. Jul 2010, 12:03

Taube hat geschrieben:Fussball kann auch als guter Sport betrieben werden!

Ist doch auch ein guter Sport, es liegt nun mal in der "Natur" des Menschen, dass er sich ständig messen muss mit anderen :roll:
In wie weit Gott da Freude oder nicht Freude am Fussball hat, wage ich nicht zu urteilen, und wenn es Fussballer gibt die beten wollen und es auch tun, mann dann lasst sie doch einfach.
Wolfi hat geschrieben:Die Religion der Teilnehmenden hat auf dem Sportfeld nichts verloren.

Ich möchte nicht wissen was hinter den Kulissen so an Beschwörungen und so abgehen.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Wolfi » Sa 3. Jul 2010, 12:18

@alegna:
Ich möchte nicht wissen, was hinter den Kulissen so an Beschwörungen und so abgeht.

Ich hatte schon länger den Eindruck, dass du dich zuweilen gegen Wissen sträubst. Aber keine Sorge: Es gibt wohl mehr von deiner Art, als von den anderen ... ;-)
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon alegna » Sa 3. Jul 2010, 12:25

Wolfi hat geschrieben:@alegna:
Ich möchte nicht wissen, was hinter den Kulissen so an Beschwörungen und so abgeht.

Ich hatte schon länger den Eindruck, dass du dich zuweilen gegen Wissen sträubst. Aber keine Sorge: Es gibt wohl mehr von deiner Art, als von den anderen ... ;-)

Was hat das mit Fussball zu tun ......... schade gerade fehlt da wieder mal ein Smilie den ich hier gerne einsetzen würde ............ :D
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 13:34

Wolfi hat geschrieben:
Da prallen eben viele Kulturen aufeinander, und damit finden sich auch verschiedene Religionen ein. Dagegen ist nichts einzuwenden.


Doch, da ist was dagegen einzuwenden: Die Religion der Teilnehmenden hat auf dem Sportfeld nichts verloren.
...

Das ist gar nicht im Sinne der FIFA, dass die Religion ganz verbannt wird, im Gegenteil ist erwünscht!
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Sa 3. Jul 2010, 14:04

Wolfi hat geschrieben:Ich verstehe wohl, was du meinst; aber so kannst du's nicht sagen. Wohl kaum einer würde wohl Blatter anbeten. Nein, Geld wird beim Fussball nicht zu einem Fetisch. Was du wohl sagen wolltest, war wohl, dass es beim Spitzenfussball heute mehr um's Geld, als um die Würdigung einer sportlichen Leistung geht?-

Du kannst mich so verstehen, wie Du es sagst. Ich wollte jedoch eine Nuance stärker sein. Gerade die Wahl Blatters gegen Johansson damals zeigte ja auch, wie eng da Wahlen und Geld vereint waren. Ich gebe, damit du gibst, war doch damals die Wahl! ...die klassische Anbetung der antiken griechisch-römischen Religionen. Ich will da nicht sagen, dass es um Schmiergelder geht, sondern das Geldpotential war bei Blatter viel grösser. Ob Johansson wohl Spiele nach Afrika gebracht hätte?
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon jes_25913 » Sa 3. Jul 2010, 17:10

Wolfi hat geschrieben:@jes:
Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen. Gebete sind da völlig sinnlos. Sie sind lediglich, falls sie da überhaupt funktionieren, schwarze Magie. Mehr nicht.

Wofür lässt sich denn Gott vor den Karren spannen?- Für Israel vielleicht?- Um gegen Homosexuelle vorzugehen eventuell?- Um Andersdenkende in die Hölle zu schicken etwa?- Interessanter Gedankengang, den du da bringst ... :-)


Obwohl es von uns Menschen immer wieder versucht wird, aber Gott lässt sich vor keinen Karren spannen.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Johncom » So 4. Jul 2010, 02:20

jes_25913 hat geschrieben:Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen. Gebete sind da völlig sinnlos. Sie sind lediglich, falls sie da überhaupt funktionieren, schwarze Magie. Mehr nicht.


Schwarze Magie nicht unbedingt, aber Magie.
Gott soll ja 'uns' ( erweitertes Ego ) helfen anstelle den anderen.
Ein Beten als Wünschen für den eigenen Vorteil.
Oder der Versuch der Beschwörung .. aber im Sport braucht es diesen Kampfgeist, der ist geradezu gewünscht.
Die Nordkoreaner spielten für den Ruhm ihres Diktators, oder versuchten es.

Das ganze ist doch ein Spiele-Turnier und es hat soviel Abwechslung vom Alltagsleben gebracht, also in dem Sinne ist so eine WM auch ein Segen für alle, die sich wirklich von Fussball Shows verwöhnen lassen. Unchristlich wäre es, die Spiele zu ernst zu nehmen. Nach Sieg oder Niederlage dem Gegner nicht verzeihen zu können.

Dem ersten Satz volle Zustimmung: Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen.

Ein Gott, der hier bevorzugt und da benachteiligt ist ein Stammesfetisch, ein Totem.
Selbst der Fussballgott, vertreten durch seine Kirche FIFA, ist da höchst ethisch und propagiert echte Werte:
Fair play !
Kein Rassismus !
Gebt jeden eine Chance, holt die armen Länder mit ins Boot !

Die Gebete vor dem Spiel und die mehrfachen Bekreuzigungen des argentinischen Trainers dienen nur der Nervenberuhigung.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Le Chef » So 4. Jul 2010, 09:44

jes_25913 hat geschrieben:Gott hat überhaupt kein Interesse an Fußball. Es ist einfach widerlich womit er alles in Verbindung gebracht wird.
Auch wenn es unter christlichem Mäntelchen passiert ist es nicht besser als Vodoozauber.
Gott will, dass die Menschen sinnvoll ihre Zeit verbringen und nicht mit sinnlosem Gebolze.



Le Chef sagt:

Gott hat überhaupt kein Interesse an Computern und Internet. Es ist einfach widerlich womit er alles in Verbindung gebracht wird.
Auch wenn es unter christlichem Mäntelchen passiert ist es nicht besser als Vodoozauber.
Gott will, dass die Menschen sinnvoll ihre Zeit verbringen und nicht mit sinnlosem Beiträgen in irgend welchen Foren.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon jes_25913 » So 4. Jul 2010, 10:16

Le Chef hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Gott hat überhaupt kein Interesse an Fußball. Es ist einfach widerlich womit er alles in Verbindung gebracht wird.
Auch wenn es unter christlichem Mäntelchen passiert ist es nicht besser als Vodoozauber.
Gott will, dass die Menschen sinnvoll ihre Zeit verbringen und nicht mit sinnlosem Gebolze.



Le Chef sagt:

Gott hat überhaupt kein Interesse an Computern und Internet. Es ist einfach widerlich womit er alles in Verbindung gebracht wird.
Auch wenn es unter christlichem Mäntelchen passiert ist es nicht besser als Vodoozauber.
Gott will, dass die Menschen sinnvoll ihre Zeit verbringen und nicht mit sinnlosem Beiträgen in irgend welchen Foren.


Natürlich hat Gott kein Interesse an Computern. Das ist die Erfindung des Antichrist.
Aber wenn nun die Computer und das Internet schon einmal da sind, ist es durchaus sinnvoll, das an sich Negative für positive Zwecke zu nutzen. :tongue:
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon SunFox » So 4. Jul 2010, 10:42

jes_25913 hat geschrieben:Natürlich hat Gott kein Interesse an Computern. Das ist die Erfindung des Antichrist.


Was ein Quatsch lieber jes!

Wenn ich mal so überlege, was dann alles gleich als eine Erfindung des Antichristen hingestellt werden müßte, dann müßte man wohl auch eine amische Gesinnung an den Tag legen! ;)

Man kann zwar alles verteufeln, man muß es aber nicht!

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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon jes_25913 » So 4. Jul 2010, 14:06

SunFox hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Natürlich hat Gott kein Interesse an Computern. Das ist die Erfindung des Antichrist.


Was ein Quatsch lieber jes!

Wenn ich mal so überlege, was dann alles gleich als eine Erfindung des Antichristen hingestellt werden müßte, dann müßte man wohl auch eine amische Gesinnung an den Tag legen! ;)

Man kann zwar alles verteufeln, man muß es aber nicht!

Liebe Grüße von SunFox


Das Heil liegt, so ja auch angeblich Deine Überzeugung, in Jesus Christus. Also brauchts dazu nichts anderes. Heilige machten keine Erfindungen, sondern überwanden die Natur. Das ist der Weg!
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Robby » So 4. Jul 2010, 15:33

Hi all

Bitte bleibt beim Thread-Thema.


Lieber Gruss
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon pirate23 » So 4. Jul 2010, 17:56

jes_25913 hat geschrieben:Gott lässt sich für Fußball nicht vor den Karren spannen. Gebete sind da völlig sinnlos.

Du bist ganz schön ungläubig. Laut Bibel lässt sich Gott für alles vor den Karren spannen:

"Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden."

Sie sind lediglich, falls sie da überhaupt funktionieren, schwarze Magie. Mehr nicht.

Aber nein. Es zeigt nur, welche Mannschaft mehr gebetet hat und den Wahreren Glauben (TM) hatte. Eine Mannschaft gewinnt schließlich nicht, weil sie gut Fußball spielen kann, sondern nur weil der HERR in seiner Allmacht das so beschlossen hat.

Das Heil liegt, so ja auch angeblich Deine Überzeugung, in Jesus Christus

Eben. Nur JESUS allein kann bestimmen, ob ein angestoßener Ball ins Tor fliegt oder nicht. Falls der Ball daneben fliegt, dann muss daran Satan schuld gewesen sein. Das widerspricht sich zwar, ändert aber nichts daran, dass es laut evangelischer Theorie eben einfach so ist :lol:
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Gnu » So 4. Jul 2010, 18:31

Die Mannschaft von Jesus trainierte ja auf dem Wasser des Sees von Genezareth. Ob da die Gegner wohl mithalten konnten? Vielleicht wurde so auch das Wasserballspiel erfunden.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon SunFox » So 4. Jul 2010, 19:15

pirate23 hat geschrieben:.... dass es laut evangelischer Theorie eben einfach so


Jetzt lieber pirate würde es mich aber doch interressieren, was nach deine Meinung die katholische Theorie dazu sagt! ;)

Liebe Grüße von SunFox

PS: Wenn auch absolut OT, aber die Antwort möchte ich doch hören, ohne aber weiter darüber diskutieren zu wollen!

Warum?

Kommt eh nur Unsinn bei pirate zusammen! :mrgreen:
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Nemo » So 4. Jul 2010, 22:00

Gott nicht vor den Karren spannen lassen trifft es schon recht gut.

Die Formulierung "mit Gott habe(n) ich/wir" Dies und Jenes erreicht, sollte schon mit Bedacht vorgetragen werden. Es mag sich für (gottgläubige) Gewinner schon recht gut anfühlen, Gott als Entscheidungsträger eines Gewinns zu formulieren, doch hier entsteht der fade Beigeschmack, weshalb sich Gott einer Mannschaft zuwendet und einer Anderer sich abwendet, zumal dann auch noch höchstkompliziert, falls beide Mannschaften im Nachhinein auf Gottes Segen hin den Platz betreten haben. Und wie schaut denn Gott aus, wenn es nur ein Teilerfolg ist und das Lied noch nicht am Ende ist ? Asamoah Gyan, der Gott als "wichtigsten Mann auf dem Spielfeld" formuliert, wie in diesem Livenet-Artikel zu lesen ist, muss jetzt sogar um sein Leben und das seiner Familie bangen, da es Morddrohungen gab. Welch Licht wirft dies auf einen Gott, dem man doch eigentlich auf seiner Seite wusste ?
Ich halte von solchen Gottbekenntnissen, der Leute, die sich im Erfolg befinden nicht viel. Gerade für die, welche keinen Erfolg geniessen, gottgläubig oder nicht, könnte dies eine gewisse Wutempfindung auslösen.

Hmmm ... und Maradonas Rosenkranz in der Hand hatte auch nichts gebracht, ganz zur Freude vieler nichtbetender Deutscher.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon F.R.O.G » So 4. Jul 2010, 23:38

Köstlicher Thread...... :lol:
There is none in heavens like you,,
And upon the earth, who´s your equal?
You are far above, You´re the highest of hights,
And i´m bowing down to exalt you.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon SunFox » Mo 5. Jul 2010, 06:40

F.R.O.G hat geschrieben:Köstlicher Thread...... :lol:


Guten Appetit liebe F.R.O.G! :mrgreen:

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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Mo 5. Jul 2010, 08:07

Wolfi hat geschrieben:Doch, da ist was dagegen einzuwenden: Die Religion der Teilnehmenden hat auf dem Sportfeld nichts verloren.


Wolfi, nochmals zur Klärung: Fussball ist zu einer Religion geworden!

Wöchentlich findet da ein Gottesdienst statt, Samstag oder Sonntag. Jede grössere Stadt hat da ihre Heiligen, welche sie verehren. Ein Wettkampf gibt es, wer die beste Religion hat zwischen den Städten. Dies wird mit viel Charisma und Emotionalität durchgeführt.

Einer thront über allen Göttern, Sepp, genannt. Er hat seinen Olymp am Sonnenberg Zürich. Bei den grossen Feierlichkeiten wird der Gottesdienst mit den Hymnen der jeweiligen Ländern begonnen. Ernst stehen die liturgischen Helfer dort und verbinden sich mit den heiligen Geistern. Von überall her ist die Fussballgemeinde für diese Wallfahrt hergekommen.

Als die Götter aus dem Allerheiligsten (von Proleten Kabinen genannt) gekommen sind, wurden die in charismatischer Manier die Priestergötter empfangen. Der Oberpriester mit zwei Ministranten stehen in der Mitte. Die überwachen den Gottesdienst und rapportieren dies dann dem obersten Götterrat.

Da wäre noch vieles zu berichten, Wolfi, z.B. auch dass die Elf die heilige und vollkommene Zahl ist. Die Zehn ist ganz schlecht, da haben dämonische Kräfte eingewirkt. Andere Phänomene ist z.B. die Leidensmystik der Fussballgemeinde, dies vor allem, wenn diese dämonischen Kräfte gewirkt haben. Die Gemeinde wird innerlich beten für den nächsten Samstag, den Priestern wird wieder Mut gemacht.

Die Fussballgemeinde ist sehr heterogen: Da gibt es den Fussball als Wohlstandsreligion, Fussball als Gewinnspiel; andere Gruppierungen nehmen das Ganze im wörtlichsten Sinne bierernst. Die Charismatiker feiern mit Fahnen und Gesängen; einige fundamentalistische Gläubige loben den Fussballgott mit Feuerwerk, was allerdings nicht überall Anklang findet. Ein grosser Unterschied zum christlichen Glauben ist, dass die Kollekte vor dem Beginn des Spieles eingesammelt worden ist.

Du siehst, wolfi, Religion gehört auf den Fussballplatz, noch viele weitere Sachen könnte ich Dir nennen. Gott und der Fussball, wahrlich, wahrlich, wenn das nicht zusammengehört.

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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Le Chef » Mo 5. Jul 2010, 08:41

Taube hat geschrieben:[Die Zehn ist ganz schlecht, da haben dämonische Kräfte eingewirkt.


Le Chef sagt:

Da muss ich aber widersprechen. In der Regel trägt doch Gottes gesandter Fussballsohn die 10 auf dem Trikot.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Taube » Mo 5. Jul 2010, 08:44

Das ist nur das Amulett, welches die Dämonen abweisen sollen. Die meinen nämlich, wenn schon eine Zehn auf dem Platz ist, müssen sie persönlich nicht mehr kommen.

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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Ihr » Mo 5. Jul 2010, 11:05

Wolfi hat geschrieben:Doch, da ist was dagegen einzuwenden: Die Religion der Teilnehmenden hat auf dem Sportfeld nichts verloren. Stell dir vor, die Muslims würden plötzlich nur noch mit Gebetsteppich zu einem Spiel antreten. :o :D

Oder man stelle sich vor, wir müssten vor dem Spiel minutenlange Antirassismusspektakel über uns ergehen lassen, nur um dann hinzugehen und 90min. lang im Nationalismus zu schwelgen? Wo kämen wir da hin! Die Religion ist "Fussball", und jeder Versuch, mehr oder weniger daraus zu machen sollte unterbunden werden.

Hat sich sonst noch jemand darüber amüsiert, wie verzweifelt sich Maradona während der Exekution durch Deutschland an seinen Rosenkranz geklammert hat? Hat er da an Maria appelliert, um das argentinische Tor unbefleckt zu halten? Oder musste er einfach aus Gewohnheit seine Hand ans Heiligtum legen, ob auf oder neben dem Feld? Bestimmt gibt es noch weitere Deutungen, welche auch den Akt des Küssens miteinbeziehen.
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon pirate23 » Mo 5. Jul 2010, 13:08

SunFox hat geschrieben:Jetzt lieber pirate würde es mich aber doch interressieren, was nach deine Meinung die katholische Theorie dazu sagt!

Die liegen doch sowieso falsch... Wenn Gott auf der Seite der Katholiken wäre, dann hätten am Samstag ja die Argentinier gewonnen und nicht Deutschland.

Kommt eh nur Unsinn bei pirate zusammen!

Mir fällt die Unterscheidung manchmal schwer:

"Alles Gute kommt von Gott, alles Böse kommt von Satan."
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"Wenn wir ein Fußballspiel gewinnen, dann liegt das an Gott und nicht etwa an den Fähigkeiten der Spieler."
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Johncom » Di 6. Jul 2010, 07:36

pirate23 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Jetzt lieber pirate würde es mich aber doch interressieren, was nach deine Meinung die katholische Theorie dazu sagt!

Die liegen doch sowieso falsch... Wenn Gott auf der Seite der Katholiken wäre, dann hätten am Samstag ja die Argentinier gewonnen und nicht Deutschland.


Gott favorisierte bisher das rasante und harmonische Zusammenspiel der Deutschen.
1. Grund ?
Zwei Spieler ( mindestens ) bewusst evangelisch gläubig.
Arne Friedrich und Cacao.
2. Grund ?
Yoga Lehrer Patrick Broome ab Bord. Von Oliver Bierhoff vorgestellt, unter Jürgen Kliensman eingeführt und von Joachim Löw übernommen ...
und seitdem spielt die deutsche Mannschaft kreativer und auch erfolgreicher als in den alten Zeiten. 'Durch Yoga kann der Spieler einerseits lernen handlungsorientiertes Denken auch im Misserfolg aufrecht zu erhalten und er bekommt anderseits ein perfektes Ventil in die Hand die im Körper gestaute Anspannung nach dem Spiel wieder abzulassen' sagt Patrick Broome.

SunFox hat geschrieben:Kommt eh nur Unsinn bei pirate zusammen!


Die meisten seiner Beiträge sind echt originell und wer diese kritischen Zwischenrufe nicht aushält steht auf sehr wackligen Beinen. :P
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon tiktak » Di 6. Jul 2010, 12:41

Johncom hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Kommt eh nur Unsinn bei pirate zusammen!


Die meisten seiner Beiträge sind echt originell und wer diese kritischen Zwischenrufe nicht aushält steht auf sehr wackligen Beinen. :P

Genau so ist es!! :party:

Und hinter so macher Aussage des Käptn steckt viel Wahrheit, man muss sie nur erkennen ;)
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon blakki » Di 6. Jul 2010, 13:21

Ich geniese die Beiträge von pirate.

Besonders wenn er mit knappen, treffenden Worten manche so genannte christliche Postings als baren blanken Unsinn entlarvt. :mrgreen:

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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon onThePath » Di 6. Jul 2010, 13:28

blakki hat geschrieben:Ich geniese die Beiträge von pirate.

Besonders wenn er mit knappen, treffenden Worten manche so genannte christliche Postings als baren blanken Unsinn entlarvt. :mrgreen:

blakki


Das überlasse ich dem geistigen Horizont jedes Einzelnen.
Wer etwas nachdenkt, wird hingegen merken, dass seine Aussagen einen eingeschränkten Wirkungsrahmen haben. Man kann sie nicht verallgemeinern.
Manches ist vom Format der Blondchen-Witze: Man kann drüber lachen, obwohl der Inhalt dürftig ist.

Ich fasse die Beiträge von pirate und lechef eher als religiöse Komik auf.

lg, oTp
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Re: Gott & der Fußball (Ghana)

Beitragvon Ihr » Di 6. Jul 2010, 13:32

tiktak hat geschrieben:Und hinter so macher Aussage des Käptn steckt viel Wahrheit, man muss sie nur erkennen ;)

Hihi ... diese Aussage ist wohl als Kompliment gemeint, aber sie trifft selbst auf den ausgemachtesten Stuss zu. Zur Illustration - eine zufällige Zahlenfolge enthält immer die Lottozahlen vom nächsten Millionen-Jackpot, man muss sie nur am richtigen Ort suchen. Jeglicher Wahrheitsgehalt ist dann das alleinige Verdienst des Interpreten, und nicht des Sprechers. Ich hoffe schwer, dass es um die Piratenwahrheit ein bisschen besser bestellt ist. :angel:
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