Wie Wasser für die Fische?

Moderator: bigbird

Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon gbg » Do 18. Mär 2010, 15:24

Hallo. :)

Hätte da zwei kurze Fragen:

Ist Gott wie Wasser für die Fische?

Oder wenn nein:

Wie stellt ihr euch dann (wenn überhaupt) Gott vor?

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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon pirate23 » Do 18. Mär 2010, 16:13

gbg hat geschrieben:Ist Gott wie Wasser für die Fische?

Aber nein. Das Ding, das sich zu Menschen so verhält wie Wasser zu Fischen, nennt man "Atmosphäre".

Wie stellt ihr euch dann (wenn überhaupt) Gott vor?

Götter sind unsichtbare Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, in manchen Religionen auch "Geister" oder "Dämonen" genannt. Beispiele: Amun, Bastet, Cernunnos, Demeter, Enki, Freya, Gaia, Huitzilopochtli, Ischtar, Jahwe, Moloch, Nephtys, Odin, Pan, Quetzacoatl, Re, Shiva, Toth, Uranos, Vishnu, Wotan, Xuihtecutli, Yama, Zeus.
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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon gbg » Do 18. Mär 2010, 16:33

pirate23 hat geschrieben:
gbg hat geschrieben:Ist Gott wie Wasser für die Fische?

Aber nein. Das Ding, das sich zu Menschen so verhält wie Wasser zu Fischen, nennt man "Atmosphäre".


Aber uns sind ja Erde Wasser und Luft bekannt.

Ich aber gehe in diesem Beispiel von Fischen aus die Tag ein Tag aus nur mit Wasser konfrontiert sind.

Ist das nicht wie mit z.B. der Farbe Blau in folgendem Beispiel:

Ein blauer Mensch in einem blauen Raum wüßte doch nicht dass er eine Farbe sieht.

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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon gbg » Do 18. Mär 2010, 16:48

Das ist auch wie beim Streichhölzchenziehen:

Ich biete dir ein Streichholz an pirate23.

Nun sage bitte Du mir ob es ein großes oder ein kleines Streichholz ist. :)

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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon gbg » Do 18. Mär 2010, 17:12

Dies alles bedeutet aber (hier muß ich mich berichtigen) "nur" dass wir "nur" in Gegensätzen bzw. Gegensatzpaaren also nur im Relativen denken können.

Selbst denke ich dass werden die Gegensatzpaare im Objekt aufgehoben und dann das Objekt mit dem Subjekt überstiegen gedacht dass man so nicht zum "Nichts" sondern zum sogen. "Einen ohne ein Zweites" gelangt.

Und warum?!:

Da denke ich wie zum Urknall zurück so wie man es bei der "Entdeckung" der Urknallsingularität schon erfolgreich getan hat.
Dort steht am Anfang auch nicht das "Nichts" denn aus "Nichts" kann nichts entstehen!

So steht also auch am Ende nach der Vereingung zunächst der Gegensätze im Objekt dann auch von Objekt und Subjekt nicht das "Nichts" sondern eben das "Eine ohne ein Zweites".
Weil nur aus diesem die Entstehung von Subjekt und Objekt und dann der Gegensatzpaare im Objekt plausibel gedacht werden kann.

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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon pirate23 » Do 18. Mär 2010, 18:11

gbg hat geschrieben:Aber uns sind ja Erde Wasser und Luft bekannt.

Deshalb nennen wir es ja auch so, und nicht etwa "Gott".

Ich aber gehe in diesem Beispiel von Fischen aus die Tag ein Tag aus nur mit Wasser konfrontiert sind.

Das ändert nichts daran, dass wir das Wasser trotzdem "Wasser" nennen und nicht "Gott".

Ist das nicht wie mit z.B. der Farbe Blau in folgendem Beispiel:

Da seh ich keinen Zusammenhang... Wieso sollte der Mensch seinen Raum ausgerechnet als "Gott" bezeichnen, wenn doch zum Beispiel das Wort "Universum" viel besser passen würde?

Selbst denke ich dass werden die Gegensatzpaare im Objekt aufgehoben und dann das Objekt mit dem Subjekt überstiegen gedacht dass man so nicht zum "Nichts" sondern zum sogen. "Einen ohne ein Zweites" gelangt

Wo denkst du dir nur solche Sätze aus...

Dort steht am Anfang auch nicht das "Nichts" denn aus "Nichts" kann nichts entstehen!

Erstens kannst du nicht wissen, ob es einen Anfang gab.
Zweitens kannst du nicht wissen, ob aus Nichts wirklich nichts entstehen kann.
Drittens kannst du nicht wissen, ob das Universum aus irgendwas entstanden ist.

Viertens wäre die Schlussfolgerung "Gott hat alles erschaffen" logisch falsch, selbst wenn alle 3 Punkte stimmen würden.
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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon blakki » Do 18. Mär 2010, 20:19

pirate23 hat geschrieben:
gbg hat geschrieben:Ist Gott wie Wasser für die Fische?

Aber nein. Das Ding, das sich zu Menschen so verhält wie Wasser zu Fischen, nennt man "Atmosphäre".

Wie stellt ihr euch dann (wenn überhaupt) Gott vor?

Götter sind unsichtbare Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, in manchen Religionen auch "Geister" oder "Dämonen" genannt. Beispiele: Amun, Bastet, Cernunnos, Demeter, Enki, Freya, Gaia, Huitzilopochtli, Ischtar, Jahwe, Moloch, Nephtys, Odin, Pan, Quetzacoatl, Re, Shiva, Toth, Uranos, Vishnu, Wotan, Xuihtecutli, Yama, Zeus.


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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon Remo » Sa 20. Mär 2010, 21:18

Wie stellt ihr euch dann (wenn überhaupt) Gott vor?


Ich meine, dass Gott in keine Vorstellung passt. Oder denkst du, ein Mensch könnte den Schöpfer des Universums in einem einzigen Gedanken einfangen? - Wahrlich, das klingt doch wirklich absurd ;)
Trotzdem, auch ich mache mir Vorstellung von Gott - das lässt sich wohl nicht verhindern. Besonders eindrücklich finde ich das Bild, wonach allem, was ist, ein Wesenskern innewohnt, der die physische/formhafte Existenz durchdringt und beselt. Diesen Wesenskern als Atem Gottes, als Seele oder eben als ein Aspekt Gottes zu denken, hat für mich etwas, was mich zum höchsten Gebot führt: "Liebe deinen nächsten wie die selbst" :)

Viele Grüsse, Remo
Gott ist nicht, weil der Mensch glaubt. Der Mensch kann glauben, weil Gott ist.
Der Mensch ist und kann, was Gott ihm gibt, und ohne Gott ist und kann der Mensch nichts.

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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon Gnu » Sa 27. Mär 2010, 15:15

Wasser für die Fische ist mir für Gott ein zu sehr materialistisch inspirierter Vergleich. Gott kann ich mir gar nicht vorstellen, ausser als grossen Mann, der das Universum mit der Spanne misst. Die Spanne ist die Distanz zwischen der Spitze des Daumens und der Spitze des kleinen Fingers bei gespreizter Hand.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon sunnyside » So 18. Apr 2010, 23:06

Lukas 4.4: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes."

Ich glaube, Gott erhält uns am Leben; er gibt den Lebensatem und nimmt ihn auch zu gegebener Zeit wieder. Während unseres Lebens ernährt uns sein Wort, vergleichbar mit Brot. Es erfüllt uns. Wer nicht davon "isst" hat eine gewisse "Leere" in seinem Leben.

Also wie Wasser für die Fische würde ich demnach nicht sagen, da man durchaus ohne Gottes Wort lebensfähig ist.
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Re: Wie Wasser für die Fische?

Beitragvon tiktak » Mo 19. Apr 2010, 04:23

Remo hat geschrieben:
Wie stellt ihr euch dann (wenn überhaupt) Gott vor?


Ich meine, dass Gott in keine Vorstellung passt. Oder denkst du, ein Mensch könnte den Schöpfer des Universums in einem einzigen Gedanken einfangen?

Najo-lt. Bibel schon :D

Joh. 14
8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.


Nur blöd-dass natürlich niemand von Euch Jesus sehn kann-und somit auch ned den Vater-aber man hat ja die Bibel ;) :D
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