Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Moderator: bigbird

Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Fr 1. Mai 2009, 19:55

Hallo Leute!
Er kommt hier seltener vor, der Dualismus! Wer hat eigentlich voll überzeugend entwickelt, dass er wahr ist? Das Schlimmste an solchen Ideologien ist, zu sehen, dass viele sie garnicht als solche sehen. Sie denken nach einem Schema, merken aber nicht, dass es ein Schema ist. Sie haben es "100%ig" verinnerlicht, sagen Psychologen dazu.
Worum geht es? Um die angebliche Trennung von Subjekt und Objekt, zum Beispiel! Ein Lehrsatz, auf dem die Wissenschaft aufbaut. Wenn wissenschaftliche Denkart eine Religion ist (was viele glauben!), dann würde man von einem Dogma sprechen. U.a. ist die historisch-kritische Methode aus dieser "Wissenschafts-Religion" entwickelt worden und hat viele vom Bibeltreu-Glauben weggebracht.
Ein Beispiel: Jeder Normal-Europäer würde von einer Biene als einem "Subjekt" sprechen, sechs Beine, klar-definierte Maße, Eigenschaften, etc. Alles so klar. Manche nennen solche Betrachungsweise gar "Gesunder Menschenverstand" und betreten das Feld des Religiösen. Denn damit wird unterstellt: Andere Sichtweisen sind "ungesund", un-heil-bringend...es gab mal eine Richtung, die gebrauchte das Wort "entartet"...das nur nebenbei.
Nun gibt es Imker vor etwa 60 Jahren, die die Bienen mit Verstand und Herz betreut haben, die sprachen vom Bien, nicht von einzelnen Bienen. ! Was bedeutet dies? Das Bienenvolk ist zusammenhängend, interagiert und pulsiert ständig, es ist ein "Wir" im Kern! Es gibt kein "Gegenüber" mehr von Biene zu Biene, es gibt vielmehr ein "Alles-ist-Eins-Gefühl" im Gefüge der Gemeinschaft. "Wir gehören zusammen" mit dem Zweck, dem Höchsten, dem Natur-Ganzen (Gott?) zu dienen.
In Bezug auf die Bibel und Jesus würden sich interessante Folgerungen aus diesem Ansatz ergeben: Das "Non-duale" Denken würde den Gott der Mystiker (aber vermutlich auch den der Kirchennahen) in den Menschen hinein verlegen, würde die Gemeinschaftt Gott-Mensch eröffnen. das wäre doch faszinierend! Gottesbild und Menschenbild würde eins werden...Wir würden dann wörtlich "Ebenbilder" Gottes, nicht nur in einem übertragenen Sinne.
Was haltet Ihr von diesem Denken? (Bei mir ist es eher ein Herzdenken, bevor irgendwelche Leute wieder mit der Anmerkung eines "Eigengewächses" fern der Bibel kommen...)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Sa 2. Mai 2009, 06:47

Um es noch anschaulicher zu machen: Die üblichen Messmethoden werden viel mehr von dem, der misst, beeinflusst, als man es bisher glaubte! Hinweise, was dahinter steckt, gibt für mich ein Experiment: Der Sunday Mirror ,eine große engl. Zeitung, war daran beteiligt: 30 Probanden wurden 48 Stunden hermetisch von Außenkontakten abgeriegelt und einigen Rätselaufgaben unterzogen. Zuerst wurde eine Aufgabenserie gestellt, die zu -sagen wir- 63% von den Probanden richtig gelöst wurde. Dann wurde eine gleich schwierige Aufgabe gestellt, die zeitgleich in der "Außenwelt" von Hundertausenden Lesern dieser Zeitung "mitbearbeitet" wurde, das wöchentliche Samstagsrätsel quasi. Dieses geistige Feld (viele sprechen vom morphischen Feld ), beeinflusste offenbar die Probanden. Das Lösungsergebnis war wesentlich besser. Noch was: Die Probanden wussten nicht, dass sie es überhaupt nicht "alleine" bearbeiteten. Zahlreiche ähnliche Versuche, u.a. mit einfachen Lernschritten bei Tieren, ergaben eine ähnliche Tendenz.
Was jetzt also gerade die Welt lernt, dass in der Globalisierung "alles irgendwie zusammenhängt", gilt offenbar sehr viel mehr als wir alle dachten. Vom strengen "Ich hier"- Du dort" sollten wir uns also verabschieden. Ob man soweit gehen sollte wie eine asiatischer Satz, wäre die Frage: "Ich bin Du - alles ist gut!"
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Johncom » So 3. Mai 2009, 06:42

PhiloMuc hat geschrieben:In Bezug auf die Bibel und Jesus würden sich interessante Folgerungen aus diesem Ansatz ergeben: Das "Non-duale" Denken würde den Gott der Mystiker (aber vermutlich auch den der Kirchennahen) in den Menschen hinein verlegen, würde die Gemeinschaftt Gott-Mensch eröffnen. das wäre doch faszinierend! Gottesbild und Menschenbild würde eins werden...Wir würden dann wörtlich "Ebenbilder" Gottes, nicht nur in einem übertragenen Sinne.
Was haltet Ihr von diesem Denken? (Bei mir ist es eher ein Herzdenken, bevor irgendwelche Leute wieder mit der Anmerkung eines "Eigengewächses" fern der Bibel kommen...)


Das non-duale Denken ist kein hin-und-her Denken, wie wir es kennen sondern eher ein erkennendes liebevolles Sehen. Aus dem inspiriertes Handeln folgt. Sicher kann man es sich wünschen daß non-duales Denken sich auf die Menschheit ausbreitet. Nur .. ist die Menschheit bereit dafür ? Wir lieben doch die Konflikte, wir brauchen Identifikation .. so daß wir immer das Gefühl haben, wir sind jemand besonderes.

'Ich bin Christ', das ist auch so eine Identifikation mit der man sich abheben/absondern kann. Wer den Bezug zum Religiösen nicht findet, der hat sicher eine politische Meinung: Ich bin ein Linker, ich bin konservativ ... Und dann gibts noch die, die des Lesens weniger mächtig sind, die schliessen sich samstags dem FC Basel an oder Schalke 04. ( entschuldigung bitte )

PhiloMuc, meine Symphatie hast Du auf jeden Fall. Das ganze Universum ist ein einziges Zusammehängendes. Das Dualistische brauchen die Millionen von Arten, aber das was wir erhoffen als Gläubige ist das Paradies, dort ist unschuldige Reinheit.

Ja, das Beispiel des Bienenschwarms ist interessant. Oder wenn sich die Zugvögel versammeln in absolut harmonischer Formation. Oder Fische.

PhiloMuc hat geschrieben:Was jetzt also gerade die Welt lernt, dass in der Globalisierung "alles irgendwie zusammenhängt", gilt offenbar sehr viel mehr als wir alle dachten. Vom strengen "Ich hier"- Du dort" sollten wir uns also verabschieden. Ob man soweit gehen sollte wie eine asiatischer Satz, wäre die Frage: "Ich bin Du - alles ist gut!"


Ob alles gut ist sei dahingestellt. Aber - alles ist. :baby: Doch, ich finde Deinen Beitrag oben sehr anregend und sicher werden einige ihn noch mal in Ruhe lesen und vielleicht auch kommentieren.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » So 3. Mai 2009, 07:23

Danke, Johncom. "Alles ist gut" würde ich auch nur auf einer ganz hohen (oder tiefen) Ebene des Schauens sagen wollen: Alles dient dem Wachstum aller, auch wenn dies oft nur durch Lebensverengung gelernt wird.
Sagt Dir das Beispiel mit dem Sunday Mirror auch was?
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Such_Find » So 3. Mai 2009, 08:05

Nun gibt es Imker vor etwa 60 Jahren, die die Bienen mit Verstand und Herz betreut haben, die sprachen vom Bien, nicht von einzelnen Bienen. ! Was bedeutet dies? Das Bienenvolk ist zusammenhängend, interagiert und pulsiert ständig, es ist ein "Wir" im Kern!

Die einzelne Biene muß aber "wissen" was es bedeutet eine Biene zu sein, die dann Teil des "Bien" wird, die Einzelne aber muß wahrhaftig sein.
Das hat die Biene uns Menschen voraus, wir wissen doch gar nicht was es heisst "Mensch" zu sein, frage 3 Menschen und du bekommst 4 verschiedene Varianten als Antwort. Mensch und Wahrhaftigkeit, 2 Welten treffen aufeinander...
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » So 3. Mai 2009, 08:57

Ja, Such_Find, da hast Du wohl recht. das meinte wohl auch Goethe (?), als er sagte, wir müssten bewusst das lernen, was Tiere unbewusst können: Sich ins Gefüge des großen Räderwerks einfügen. Der freie Wille (bei Tieren nicht da) ist wohl ein Fluch wie auch die große Chance von uns Menschen.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Johncom » So 3. Mai 2009, 09:43

PhiloMuc hat geschrieben: Sagt Dir das Beispiel mit dem Sunday Mirror auch was?


Erstaunlich. - Früher gab es mal den Ostblock, der schirmte seine Bevölkerung hermetisch ab gegen antikommunistische Einflüsse, Literatur, Kultur. Der Empfang westlicher Radiosender wurde mit technischen Mitteln gestört. Und doch wollte die Jugend Beat-Platten und Jeans und diese seltenen Artikel waren heissbegehrt, wenn mal was rüberkam. Die neue Kultur liess sich nicht aufhalten.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Enggi » So 3. Mai 2009, 15:52

PhiloMuc hat geschrieben:Hallo Leute!
Er kommt hier seltener vor, der Dualismus!

Er kommt im Forum etwa 236 mal vor. Hier ist der erste Beitrag, welcher „Dualismus“ enthält: gott und satan ?
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » So 3. Mai 2009, 18:16

Enggi, ich gehe aber von einer völlig anderen Seite ans Thema ran. Morphische Felder wie der Übermensch Nietzsches sind meine Pfade, mit denen ich das Feld betrete.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon pirate23 » So 3. Mai 2009, 19:10

PhiloMuc hat geschrieben:Hinweise, was dahinter steckt, gibt für mich ein Experiment: Der Sunday Mirror ,eine große engl. Zeitung, war daran beteiligt: 30 Probanden wurden 48 Stunden hermetisch von Außenkontakten abgeriegelt und einigen Rätselaufgaben unterzogen.

Interessant, gibts dafür einen Link?

Alles dient dem Wachstum aller, auch wenn dies oft nur durch Lebensverengung gelernt wird.

Diesen Vorgang nennt man Evolution, und aus rein technischen Gründen kann dabei einfach nicht jedes Lebewesen die gleichen Chancen haben. Die dürften dann entweder keinerlei Bedürfnisse haben, oder es müssten unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen, damit nicht etwa Lebewesen A eine Minute früher was zum Fressen findet als Lebewesen B, was für Lebewesen A schon wieder ein evolutionärer Vorteil wäre...


Johncom hat geschrieben:Nur .. ist die Menschheit bereit dafür ? Wir lieben doch die Konflikte, wir brauchen Identifikation

Wenn nicht jedes Lebewesen die gleichen Chancen hat, dann sind Konflikte unvermeidlich. In Wirklichkeit sind das natürlich alles bloß Rangkämpfe, aber sowas darf man ja beim Menschen nicht sagen :D
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » So 3. Mai 2009, 19:58

Lieber Pirate, Glückwunsch zum Mut zu solchem Nick, angesichts aktueller Pressemeldungen! Ich habe die Stelle nicht mehr gefunden, in dem ich dieses Experiment beschrieben habe. Aber im Kern geht es um die Thesen des Rupert Sheldrake! Und dazu habe ich Dir was aus wikipedia kopiert:
1994 veröffentlichte Sheldrake das Buch Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten (1994). Darin schlägt Sheldrake sieben Experimente vor, mit deren Hilfe sich seine Hypothese bestätigen oder widerlegen ließe:

"Ein Experiment zur Überprüfung der in einigen Fällen berichteten Fähigkeit von Haustieren, die Rückkehr ihres Besitzers vor dessen Ankunft zu spüren.
Ein Experiment zur Fähigkeit von Brieftauben, zu ihrem Taubenschlag zurückzufinden. Normalerweise wird diese auf ein magnetfeldempfindliches Sinnesorgan der Taube zurückgeführt.
Ein Experiment zur hochorganisierten Struktur von Termitenvölkern.
Ein Experiment zum Gefühl, zu spüren, dass man von hinten angestarrt wird.
Ein Experiment zu Wahrnehmungen in Phantomgliedmaßen nach der Amputation (siehe: Phantomschmerz).
Die Kritik der Konstanz der universalen Gravitationskonstante. Bisher wissenschaftlich nicht untersucht, da Sheldrake noch keine falsifizierbare Hypothese zu dieser Frage angab.
Ein Experiment zur Wirkung der Erwartungen des Experimentators auf das Experiment. Normalerweise wird diese erklärt im Rahmen des Experimentator-Effekts oder Pygmalioneffektes."
Kernthese: Alle Wesenheiten sind durch ein -für die Wissenschaft nicht "beweisbares" Band verknüpft. Wir sind mehr Mitglieder der Menschheitsfamilie (Frere Roger) als nur Einzelwesen.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Johncom » Mo 4. Mai 2009, 06:59

pirate23 hat geschrieben:Wenn nicht jedes Lebewesen die gleichen Chancen hat, dann sind Konflikte unvermeidlich. In Wirklichkeit sind das natürlich alles bloß Rangkämpfe, aber sowas darf man ja beim Menschen nicht sagen :D


Doch, doch. Rangkämpfe ist ein passender Begriff. Ich will was besseres sein als du. Stärker, klüger, reicher und das tollste: Sogar vor Gott besser da stehn als du :roll: ... u.s.w. Nein, aber der ständige Kampf um Recht und Macht ist nicht alles. Genauso besteht der ständige Unterstrom in allen Kulturen der für das 'Wahre, Schöne und Gute' arbeitet.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon pirate23 » Mo 4. Mai 2009, 10:07

PhiloMuc hat geschrieben:Lieber Pirate, Glückwunsch zum Mut zu solchem Nick, angesichts aktueller Pressemeldungen!

Und die haben mich nicht mal gefragt, ob sie meine Namen benutzen dürfen...

"Ein Experiment zur Überprüfung der in einigen Fällen berichteten Fähigkeit von Haustieren, die Rückkehr ihres Besitzers vor dessen Ankunft zu spüren.
Ein Experiment zur Fähigkeit von Brieftauben, zu ihrem Taubenschlag zurückzufinden. Normalerweise wird diese auf ein magnetfeldempfindliches Sinnesorgan der Taube zurückgeführt.

Die ersten zwei würde ich als wissenschaftlich belegt betrachten, zumindest wenn man der BBC vertrauen kann:
http://video.google.com/videoplay?docid=-2108030549744316506

Manche Christen behaupten ja, dass solche Phänomene ein Werk des "Satan" wären. Also vielleicht steht dieser arme ungläubige Hund ja einfach bloß mit dem Teufel im Bunde...


Johncom hat geschrieben:Nein, aber der ständige Kampf um Recht und Macht ist nicht alles. Genauso besteht der ständige Unterstrom in allen Kulturen der für das 'Wahre, Schöne und Gute' arbeitet.

Das stimmt, schließlich gibt es da zwei entgegengesetzte Richtungen. Während die Rangniedrigeren um Recht und Macht kämpfen müssen, reden die Ranghöheren vom Wahren und Guten, um Rangkämpfe zu verhindern. Oder vereinfacht: Es wäre nicht sehr schlau vom Alpha-Tier, wenn es seine Untergebenen zu Rangkämpfen noch ermutigen würde. Das würde die Pyramide ja umdrehen und das Alpha-Tier zum Omega-Tier machen.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon jes_25913 » Mo 4. Mai 2009, 11:45

Johncom hat geschrieben:
pirate23 hat geschrieben:Wenn nicht jedes Lebewesen die gleichen Chancen hat, dann sind Konflikte unvermeidlich. In Wirklichkeit sind das natürlich alles bloß Rangkämpfe, aber sowas darf man ja beim Menschen nicht sagen :D


Doch, doch. Rangkämpfe ist ein passender Begriff. Ich will was besseres sein als du. Stärker, klüger, reicher und das tollste: Sogar vor Gott besser da stehn als du :roll: ... u.s.w. Nein, aber der ständige Kampf um Recht und Macht ist nicht alles. Genauso besteht der ständige Unterstrom in allen Kulturen der für das 'Wahre, Schöne und Gute' arbeitet.


Du hast recht, lieber Johncom. Wer weiß, dass er ein ewiges Wesen ist, hört auf zu kämpfen. Da gibt es nur noch den "Kampf" "gegen" alles in einem selbst, was sich noch von äusseren Bedingungen abhängig wähnt.

Noch etwas zu den Bienen. Diese haben, wie alle Tiere noch eine Gruppenseele (bei den Haustieren kommen in diese bereits individuelle "Momente" hinein), wie auch die Menschen in der Urzeit. Von der Erinnerung daran, kommt auch der Nondualismus.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon parepidimos » Mo 4. Mai 2009, 12:44

PhiloMuc hat geschrieben:Kernthese: Alle Wesenheiten sind durch ein -für die Wissenschaft nicht "beweisbares" Band verknüpft.

Wozu schlaegt Sheldrake dann Experimente vor? Ah, ich hab's! Fuer herkoemmliche Wissenschaft mag dieses Band nicht beweisbar sein. Dafuer muss fortgeschrittene Pseudowissenschaft her, und fuer diese ist es eine unwiderrufliche Tatsache. Mit pseudowissenschaftlichem Kauderwelsch ("morphische Felder") werden da pseudowissenschaftliche Zusammenhaenge hergestellt und mit pseudowissenschaftlichen Experimenten bestaetigt. Wer's nicht glaubt, kann sich auf pseudowissenschaftlichen Konferenzen oder mit pseudowissenschaftlicher Literatur davon ueberzeugen. Wenn all dieses ebenfalls-wissenschaft-sein-wollende Gebaren nicht beeindruckt, dann kann man zur Not immer noch die klassichen Wissenschaften als "Wissenschaftsreligion" schlechtreden.

Was haltet Ihr von diesem Denken?

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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon jes_25913 » Mo 4. Mai 2009, 13:17

parepidimos hat geschrieben:
PhiloMuc hat geschrieben:Kernthese: Alle Wesenheiten sind durch ein -für die Wissenschaft nicht "beweisbares" Band verknüpft.

Wozu schlaegt Sheldrake dann Experimente vor? Ah, ich hab's! Fuer herkoemmliche Wissenschaft mag dieses Band nicht beweisbar sein. Dafuer muss fortgeschrittene Pseudowissenschaft her, und fuer diese ist es eine unwiderrufliche Tatsache. Mit pseudowissenschaftlichem Kauderwelsch ("morphische Felder") werden da pseudowissenschaftliche Zusammenhaenge hergestellt und mit pseudowissenschaftlichen Experimenten bestaetigt. Wer's nicht glaubt, kann sich auf pseudowissenschaftlichen Konferenzen oder mit pseudowissenschaftlicher Literatur davon ueberzeugen. Wenn all dieses ebenfalls-wissenschaft-sein-wollende Gebaren nicht beeindruckt, dann kann man zur Not immer noch die klassichen Wissenschaften als "Wissenschaftsreligion" schlechtreden.

Was haltet Ihr von diesem Denken?

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"Pseudowissenschaft" für wen? - Für den Materialismus, den die Bibel Antichrist nennt, ist alles das was nicht materiell beweisbar ist Pseudowissenschaft. Also auch die Theologie, denn die handelt nach ihr von Hirngespinsten. Sie wäre Pseudowissenschaft hoch Zehn.
Für einen spirituellen Menschen, zu denen Christen zählen, ist eine materielle Welterklärung und materielle Beweissucht Pseudowissenschaft.
Auf welcher Seite möchtest Du stehen?
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Mo 4. Mai 2009, 14:57

Pare, Dein Tonfall ("Der Ton macht die Musik") ist schon sehr auffällig.
Offenbar bist Du ein streng wissenschafts-gläubiger Mensch, der alle Beobachtungen, die nach Religion oder Geist (HG-Verdacht?) riechen, ablehnt.
Jes stellt die einzig richtige Frage: "Sag mir, wo Du stehst?" (DDR-Lied)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 15:14

PhiloMuc hat geschrieben:Pare, Dein Tonfall ("Der Ton macht die Musik") ist schon sehr auffällig.
Offenbar bist Du ein streng wissenschafts-gläubiger Mensch, der alle Beobachtungen, die nach Religion oder Geist (HG-Verdacht?) riechen, ablehnt.


Das ist jetzt eher eine Unterstellung. Nur weil Pare Sheldrake kritisiert, soll er ein wissenschaftsgläubiger Mensch sein.

Weisst Du mit der genau gleichen Schärfe, mit welcher Du die materialistische Anschauung kritisierst, solltest Du auch die neuen Gedankengebäude anschauen, ob es sich um holistische Gebilde, morphologische Felder oder Matrixideen handelt. Aus einigen plausiblen Ideen eine feststehende Theorie zu machen, genügt noch lange nicht, auch die Namen von Sheldrake, Capra, Dürckheim etc. mit einem Eckehart als Hintergrund und gewürzt mit Tesla sind noch zu wenig. Wohl sind sie interessant, sie geben wichtige Impulse, die nötig sind, aber gerade als neue Nobelpreisträger hochzujubeln ist noch zu früh.
Zuletzt geändert von Taube am Mo 4. Mai 2009, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon parepidimos » Mo 4. Mai 2009, 15:16

@Jes_3498573458, es geht nicht um "Materialismus", sondern um Quacksalberei, die mit pseudowissenschaftlich aufgeblasenem Vokabular den Umstand zu vernebeln versucht, dass sie Quacksalberei ist. Wissenschaft ist durch ihre Methoden definiert, und nicht durch den Forschungsgegenstand.

PhiloMuc hat geschrieben:Pare, Dein Tonfall ("Der Ton macht die Musik") ist schon sehr auffällig.

Was ist an :party: auffaellig?

PhiloMuc hat geschrieben:... der alle Beobachtungen, die nach Religion oder Geist (HG-Verdacht?) riechen, ablehnt.

Nochmals daneben. Worauf mein Riecher anspringt sind dumme Argumente, egal ob sie einer noblen Sache zu dienen versuchen oder nicht.
Zuletzt geändert von Robby am Mo 4. Mai 2009, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte mässigen!
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon parepidimos » Mo 4. Mai 2009, 15:17

PhiloMuc hat geschrieben:Jes stellt die einzig richtige Frage: "Sag mir, wo Du stehst?" (DDR-Lied)

Eben genau: Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Konfession.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 15:25

PhiloMuc hat geschrieben:...
Worum geht es? Um die angebliche Trennung von Subjekt und Objekt, zum Beispiel! Ein Lehrsatz, auf dem die Wissenschaft aufbaut.
...

Mir ist immer noch nicht klar, was Du überhaupt Dualismus nennst. Kannst Du das mal genauer aufzeigen. Dualismus und Polarität könnten unterschiedliche Bedeutung haben. Ich weiss nicht, Klärung wäre noch sinnvoll?

Gruss Taube
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Mo 4. Mai 2009, 15:58

Taube, wenn der Versuchsleiter durch seine Person Versuche beeinflusst, die Wissenschaft aber sagt:" Wir kennen die Wege der möglichen Beeinflussung aber nicht!" und daher so weiter macht wie bisher, dann ist die Subjekt-Obejekt-Trennung eine Pseudo-Trennung. Die Wissenschaft macht sich durch diese Pseudo-Grundlage für mich unglaubwürdig. Das ist ein Aspekt des Dualismus, wie ich in in diesem thread meine.
Den anderen erläutere ich nach einem Satz des Theologen Biser:" Wer Gott aus dem Spiel nimmt, muss sagen, wo das bleibt, was Gott ausmacht! Nietzsche hat mit seinem Übermenschen einen plausiblen Weg aufgezeigt, nicht in den Unglauben abzurutschen ("Es gibt nix Göttliches."). Gleichzeitig macht es den Menschen ungemein frei, Gott in sich zu spüren. Daher nennt man solche Sichtweisen auch freigeistig. Das ist das non-duale Denken (das u.a. aus Asien stammt) auf die Situation Gott-Mensch bezogen.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon jes_25913 » Mo 4. Mai 2009, 16:14

parepidimos hat geschrieben:@Jes_3498573458, es geht nicht um "Materialismus", sondern um Quacksalberei, die mit pseudowissenschaftlich aufgeblasenem Vokabular den Umstand zu vernebeln versucht, dass sie Quacksalberei ist. Wissenschaft ist durch ihre Methoden definiert, und nicht durch den Forschungsgegenstand.


Ja, die wissenschaftlichen Methoden kennen wir. Es sind die Methoden, mit denen man Gott und sein Wirken negieren kann. Im Angesicht der Wahrheit ist das die größte Quacksalberei und die größte Verführung seit Menschengedenken (2. Thess. 2, 10-12).

Sheldrakes Bücher sind saubere Arbeiten. Da ist nichts pseudowissenschaftlich noch vernebelt. Im Gegenteil. Ein Brückenbau zwischen Geist und Materie. Nichts braucht unsere Zeit dringender, wo der Mensch nichts mehr auf die Autorität der Bibel gibt.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon jes_25913 » Mo 4. Mai 2009, 16:16

parepidimos hat geschrieben:
PhiloMuc hat geschrieben:Jes stellt die einzig richtige Frage: "Sag mir, wo Du stehst?" (DDR-Lied)

Eben genau: Es geht hier nicht um Wissenschaft, sondern um Konfession.


Nein, um Konfession sollte es auch nicht gehen, sondern um Wahrheit!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:19

PhiloMuc hat geschrieben:Taube, wenn der Versuchsleiter durch seine Person Versuche beeinflusst, die Wissenschaft aber sagt:" Wir kennen die Wege der möglichen Beeinflussung aber nicht!" und daher so weiter macht wie bisher, dann ist die Subjekt-Obejekt-Trennung eine Pseudo-Trennung. ....


Kumpel, mir musst Du es nicht sagen. Ich habe schon immer hier die traditionelle Wissenschaftsauffassung kritisiert. Frage z.B. mikeg im Forum oder suche die Threads über Wissenschaftstheorie.

Gruss Taube
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:20

PhiloMuc hat geschrieben:...
Die Wissenschaft macht sich durch diese Pseudo-Grundlage für mich unglaubwürdig. Das ist ein Aspekt des Dualismus, wie ich in in diesem thread meine....

Aber ob Du damit einen besseren Ansatz gefunden hast?
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon gbg » Mo 4. Mai 2009, 16:38

Taube hat geschrieben:
PhiloMuc hat geschrieben:...
Worum geht es? Um die angebliche Trennung von Subjekt und Objekt, zum Beispiel! Ein Lehrsatz, auf dem die Wissenschaft aufbaut.
...

Mir ist immer noch nicht klar, was Du überhaupt Dualismus nennst. Kannst Du das mal genauer aufzeigen. Dualismus und Polarität könnten unterschiedliche Bedeutung haben. Ich weiss nicht, Klärung wäre noch sinnvoll?

Gruss Taube


Hallo zusammen :))

Ein sehr interessantes Thema wie ich finde ...

Mein Vorschlag für einen Dualismus wäre folgender:

weiße/schwarze Farbe Dualismus mit weißer Farbe als These und schwarzer Farbe als Antithese und einer grauen Farbe als überlagertem Zustand als Synthese.

Wobei die graue Farbe als Eine ohne eine Zweite keine andere Farbe präsent neben sich hat aber ein Potential für weiße und schwarze Farbe darstellt!

P.S.: Ähnliches könnte man z.B. auch für den Welle/Teilchen Dualismus als geometrische Formen notieren!

Was mein Ihr könnte man das sinnvoller Weise so sehen ... ?
(Soll aber wie gesagt nur ein kleiner Vorschlag sein)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:40

gbg hat geschrieben:Ein sehr interessantes Thema wie ich finde ...

Mein Vorschlag für einen Dualismus wäre folgender:

weiße/schwarze Farbe Dualismus mit weißer Farbe als These und schwarzer Farbe als Antithese und einer grauen Farbe als überlagertem Zustand als Synthese.

Wobei die graue Farbe als Eine ohne eine Zweite keine andere Farbe präsent neben sich hat aber ein Potential für weiße und schwarze Farbe darstellt!


Wenn Du aber im These-Antithese-Dualismus schon eine eine Synthese siehst, ist es sicher nichts Dualistisches, denke ich.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:42

....denn im diesen beiden Teilen (These Antithese) ist dann nämllich schon ursprünglich die Synthese enthalten
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon gbg » Mo 4. Mai 2009, 16:46

Taube hat geschrieben:Wenn Du aber im These-Antithese-Dualismus schon eine eine Synthese siehst, ist es sicher nichts Dualistisches, denke ich.


Hallo Taube
Sehe im These-Antithese-Dualismus noch keine Synthese.
Sehe die graue Farbe hier Beispielhaft als Synthese als Symbol einer höheren Stufe die den Dualismus überwindet ...

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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon parepidimos » Mo 4. Mai 2009, 16:47

jes_25913 hat geschrieben:Ja, die wissenschaftlichen Methoden kennen wir. Es sind die Methoden, mit denen man Gott und sein Wirken negieren kann. Im Angesicht der Wahrheit ist das die größte Quacksalberei und die größte Verführung seit Menschengedenken (2. Thess. 2, 10-12).

Auch wenn wir hoechstwahrscheinlich aneinander vorbeireden: Mittels Wissenschaft Gott zu negieren ist in der Tat eine Form von Quacksalberei. Dass dies moeglich ist und auch getan wird, das bestreite ich nicht. Deswegen ist Wissenschaft trotzdem ein aeusserst nuetzliches und erfolgreiches Instrument menschlichen Erkennens und Verstehens. Und ein Instrument kann man nunmal zum Guten oder zum Schlechten verwenden, das ist nicht die "Schuld" der Wissenschaft, sondern jener die sie betreiben.

Was mir nicht ganz einleuchtet ist wieso die Quacksalber ueberhaupt wissenschaftlich sein wollen, wenn Wissenschaft doch angeblich der grosse Satan ist (oder wie du es andernorts ausgedrueckt hast: der Antichrist). Wieso brabbelt man von "morphischen Feldern" (ein Feld ist ein Konzept aus der Physik), von "Experimenten", "Versuchsanordnungen" und "Methoden"? Warum erzaehlt man dann nicht einfach inspirierende Geschichten, um sich in einen Zustand mystischen Staunens zu versetzen?

Sheldrakes Bücher sind saubere Arbeiten. Da ist nichts pseudowissenschaftlich noch vernebelt. Im Gegenteil.

Das ist gut moeglich. Ich kenne Sheldrakes Arbeit nur von obigem Zitat durch PhiloMuc, und dieses trieft eben nur so von Pseudowissenschaftlichkeit. Wenn du Sheldrakes Seriositaet zu verteidigen wuenschst, dann musst du dich bei PhiloMuc beklagen.

Ein Brückenbau zwischen Geist und Materie. Nichts braucht unsere Zeit dringender, wo der Mensch nichts mehr auf die Autorität der Bibel gibt.

Wenn dieser Brueckenbau nicht auf dem Boden biblischer Daten geschieht, dann brauchen wir ihn etwa gleich dringend wie die Karies.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon gbg » Mo 4. Mai 2009, 16:49

Taube hat geschrieben:....denn im diesen beiden Teilen (These Antithese) ist dann nämllich schon ursprünglich die Synthese enthalten


Nur hier bei den Farben um das ganze anschaulich zu machen.
Synthese beim Welle Teilchen Dualismus wäre tatsächlich eine unbekannte Form dieser Formen Welle und Teilchen.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:50

gbg hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Wenn Du aber im These-Antithese-Dualismus schon eine eine Synthese siehst, ist es sicher nichts Dualistisches, denke ich.
Hallo Taube
Sehe im These-Antithese-Dualismus noch keine Synthese.
Sehe die graue Farbe hier Beispielhaft als Synthese als Symbol einer höheren Stufe die den Dualismus überwindet ...

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Frage ging eher in die philosophische Richtung. Muss in der These und Antithese nicht schon die Synthese, zwar versteckt und un-ganz, noch nicht manifest, quasi als ein Schatten, enthalten sein?
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Mo 4. Mai 2009, 16:56

gbg hat geschrieben:Synthese beim Welle Teilchen Dualismus wäre tatsächlich eine unbekannte Form dieser Formen Welle und Teilchen.


Richtig, aber diesen müsste dann schon in beiden Erscheinungsformen enthalten sein. Oder anders ausgedrückt: Beide wären jetzt schon verbunden durch eine noch nicht bekannte Formel. Beide müssten z.B. Spezialfälle sein einer einzigen Theorie.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon gbg » Mo 4. Mai 2009, 16:57

Taube hat geschrieben:Frage ging eher in die philosophische Richtung. Muss in der These und Antithese nicht schon die Synthese, zwar versteckt und un-ganz, noch nicht manifest, quasi als ein Schatten, enthalten sein?


ich glaube schon

Hier die eine und andere Farbe die als Farbe in der Synthese wieder auftauchen.
Da die eine und andere Form die als Form in der Synthese wieder auftauchen.

Muß jetzt für heute aber leider wieder Schluß machen ...

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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Mo 4. Mai 2009, 22:06

gbg, vielleicht ist eine Form der Überwindung des Dualismus, wie die Neue Physik ihn gerade entdeckt: Es gibt nicht ja - und nein, sondern ein drittes: ein und dasselbe ist sowohl ja als auch nein.
Pare, wenn die Bibel wirklich in der gängigen Übersetzung nebst Maintream-Auswahl wirklich von (noch) reinem Geist ist, dann wird bei diesem Brückenbau die Bibel gut dazupassen. (Dummerweise ist sie u.U. sowohl Gottes Wort als auch dieses nicht bzw. verwässert.)
Wissenschaft ist nicht Satans Werk! Aber es wäre wichtig, ihre puristischen Anhänger mit ihren eigenen Mitteln von deren Grenzen überzeugen zu können.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon parepidimos » Mo 4. Mai 2009, 22:31

PhiloMuc hat geschrieben:Pare, wenn die Bibel wirklich in der gängigen Übersetzung nebst Maintream-Auswahl wirklich von (noch) reinem Geist ist, dann wird bei diesem Brückenbau die Bibel gut dazupassen. (Dummerweise ist sie u.U. sowohl Gottes Wort als auch dieses nicht bzw. verwässert.)

Ich weiss nicht wovon du redest. Oder vielleicht weisst du nicht, wovon du redest. Wie auch immer.

Wissenschaft ist nicht Satans Werk!

Das sind nicht meine Worte, sondern die von Jes_mitdenvielenzahlen

Aber es wäre wichtig, ihre puristischen Anhänger mit ihren eigenen Mitteln von deren Grenzen überzeugen zu können.

Das sagst du richtig: Mit ihren eigenen Mitteln, dh. mit aufrichtiger, methodisch sauberer Arbeit, und nicht mit Pseudowissenschaft.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Di 5. Mai 2009, 05:28

Pare: An der Bibel wurde rumgeschreibselt. Weggelassen, was der sich etablierenden Kirchenmacht störend erschien. Dennoch enthält sie viele reine Wahrheit und viele authentische Erfahrungen mit Gott. D i e s e wird keine Wissenschaft aussortieren können.
Sheldrake unterzieht seine Hypothesen der wissenschaftlichen Uberprüfung. Die Ergebnisse stehen aber z.t. noch aus bzw. werden verschiedenen interpretiert.
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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon Taube » Di 5. Mai 2009, 06:34

PhiloMuc hat geschrieben:Taube, wenn der Versuchsleiter durch seine Person Versuche beeinflusst, die Wissenschaft aber sagt:" Wir kennen die Wege der möglichen Beeinflussung aber nicht!" und daher so weiter macht wie bisher, dann ist die Subjekt-Obejekt-Trennung eine Pseudo-Trennung. Die Wissenschaft macht sich durch diese Pseudo-Grundlage für mich unglaubwürdig. Das ist ein Aspekt des Dualismus, wie ich in in diesem thread meine. ...


Ich hoffte, es käme noch etwas von Dir, nachdem Du den Ball zugespielt bekommen hast. Aber fast nichts von Dir zu sehen. Wie mit diesem schwachen Beispiel hier etwas von Dualismus zu sehen ist und wie irgend eine Pseudo-Trennung zu sehen ist ist für mich schleiderhaft. Aber den Faden mit gbg Bemerkung intensiv aufzunehmen, fällt Dir schwer. Dafür muss dann als Ausweichsmanöver die Bibel herhalten, die auch irgendwie rerumgeschreibselt wurde.

PhiloMuc, angetreten bist Du mit der Frage des tiefe Niveaus von manchen Christen. Aber ich glaube, es ist ganz einfacher, die Frage stellt sich beim Niveau von PhiloMuc. Die meisten von Dir erwähnten Theorien, Lehren und Namen sind mir bestens bekannt. Aber nirgends bist Du fähig gewesen fähig oder willens gewesen, in ein vertieftes Gespräch zu gehen. Oberflächliches Wissen durchsetzt mit ein paar Fachausdrücken kam bei mir an, der wieder einmal deutlich bei diesem Thread von Dir: Am Ende ist man bei der Bibel, die angeblich von Kirchenmächtigen zurechtgestutzt wurde.

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Re: Der Dualismus- ein großer Irrtum?

Beitragvon PhiloMuc » Di 5. Mai 2009, 08:13

Taube, es tut mir leid, wenn Dir meine Beiträge als ausweichend etc. erscheinen. Aber an dem Beispiel, dass ich angeblich Deiner Meinung nach eine "nicht existierende Bibelstelle" zum Mittelpunkt meiner Auffassungen mache, kann ich dasselbe sagen: Ich habe sie sinngemäß widergegeben, aber Dein Vorwurf bleibt dennoch im Raum.
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