Sucht nach dem heiligen Geist

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Mo 16. Mai 2005, 16:34

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Mo 16. Mai 2005, 16:43

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon LordAlm » Mo 16. Mai 2005, 16:45

Original von soleil
Ja, Marie-Theres...das ist ja gerade der Hohn!

Zuerst werden die Menschen in Euren Kreisen krank gemacht und dann hat man auch noch die Frechheit, als Retter bzw. Fürbitter aufzutreten. Das ist doch total pervers!

Pfui, pfui!
soleil


Hallo soleil,

Soleil heisst doch Sonne, dann lass doch mal etwas Licht in dein Herz. Du verallgemeinst hier, und das geht nicht, es gibt überall schwarze Schafe, und das wissen alle hier, egal in welcher Form, da sind halt Glaubensgemeinschaften nicht ausgeschlossen. Aber alle gleich als pervers zu betiteln usw.
:warn:

Gottes Segen LA
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Mo 16. Mai 2005, 16:46

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mo 16. Mai 2005, 16:52

Hallo Meta.

was in solchen Gemeinden abgeht hat mit Nächstenliebe wirklich nichts zu tun


Sei, bitte, vorsichtig mit deinen Äußerungen wenn du Gemeinden sagst.

(Ja Adler das kannst auch du nicht einfach verdrängen und behaupten es seien alles Lügen.)


Ich kenne genügen solche Menschen, die zwar Gemeinden besucht haben aber nie eine geistige Größe erreichten, um ein Christ zu werden. Deswegen sind dann Gemeinde oder Gemeindemitglieder/Leiter an ihre Misere schuld. Man sucht sich besser eine Gemeinde die keine al zu hohe Erwartung stellt um einen als Christ oder Heilig zu betiteln.

wenn man so unmündig gemacht wird, braucht es unglaubliche Energien, um da herauzukommen. Viele hätten Hilfe von aussen nötig, um auszusteigen.

Was für eine Heuchelei. Ich bin aus zwei Gemeinden gegangen. (Nicht weil ich von ihnen schlecht denke) Mit einer dieser Gemeinden habe ich einen sehr engen Kontakt. Es war absolut nichts Anstrengendes von ihnen zu gehen. Eine war mir nicht Charismatisch genug. Eher zu weltlich. Die waren nicht erfreut, dass ich gegangen bin. Vielleicht wahren sie auch enttäuscht von mir, aber sie sind immer freundlich zu mir wenn wir uns begegnen

Gruß.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Mo 16. Mai 2005, 16:53

hallo soleil

Original von soleil
Ich habe in der Pfingstgemeinde Uster (um das Kind, wie gewünscht, mal beim Namen zu nennen) dasselbe erlebt! Und in der FEG und CHrischona geht es genauso zu und her!


ich denke, dass das Problem die Pauschalisierung ist. Es sind sicher nicht alle Pfingstgemeinden verquer, ebenso wie man ganz sicher nicht sagen kann, dass es in der FEG und Chrischona genauso zu und hergehe. Aber ioffenbar gibt es in manchen FEG-Gemeinden und CHrischona-Gemeinden solche Auswüchse. Dass sich aber natürlich jemand dagegen wehrt, wenn so getan wird, als seien alle FEGs so, ist verständlich

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mo 16. Mai 2005, 17:00

Original von Wolfi
Lieber Adler
mit Verlaub, Du scheinst mir einen grossen Vogel zu haben...

Du siehst also keine Missbrauchsgefahr bei Religionssüchtigen?- Oder gibt´s das gar nicht "Sucht nach dem Heiligen Geist"?-
lg, wolfi

Ja ich habe lieber große Vögel als Spatzenhirne. :P

Du siehst also keine Missbrauchsgefahr bei Religionssüchtigen?-

Religionssüchtige gibt’s nicht. Es gibt Machtsüchtige, Geldsüchtige. Aber wenn du meinst Gottsüchtige: ich liiieebe solche Menschen!! :] Leider habe ich nicht viele, solche getroffen.

A.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Mo 16. Mai 2005, 17:13

Original von Wolfi
Lieber Adler
mit Verlaub, Du scheinst mir einen grossen Vogel zu haben...

Du siehst also keine Missbrauchsgefahr bei Religionssüchtigen?- Oder gibt´s das gar nicht "Sucht nach dem Heiligen Geist"?-
lg, wolfi


Ich sehe keine Suchtgefahr für mündige Menschen, und in vernünftigen Gemeinden.

Dennoch mag es einzelne Menschen geben, die besser nicht bestimmte Gemeinden besuchen.

Ist doch so, daß überall die Menschen anders sind.

mfg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mo 16. Mai 2005, 17:19

An alle Missbrauchten.
Könnt ihr vielleicht einen konkreten Fall beschreiben wie das geschieht? Ich kann mir gar nicht vorstellen wie geschieht geistlicher Missbrauch? Also, solange ich in Deutschland lebe habe ich noch keinen unmündigen Menschen getroffen. Außer eine Person, aber sie ist von ihre Stiefmutter schikaniert worden. Ansonsten sind die Menschen hier eine Elenbogengesellschaft. Mir tun eher die Pastoren leit die diesen Demokratiegeschädigten Menschen von der Gehorsam Gott gegenüber erzählen müssen. Gott ist kein Demokrat, dass muss jedem bewusst werden der sich für Christentum entscheidet. Aber trotzdem herrscht in der Gemeinde keine Diktatur. Wenn ich mich für Gott entscheide, tue ich das freiwillig. Wenn ich etwas in der Gemeinde tue, dann tue ich es für Gott und nicht für den Pastor.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Mo 16. Mai 2005, 18:03

hallo

Original von Joggeli
Ich bin sicher, dass es Missbräuche gibt - aber es ist immer wieder erschreckend, dass es Leute gibt, welche offenbar immer wieder "ins Messer" laufen - während andere sich wohl behaupten können.

Was mir ganz besonders auffällt, dass Leute, welches sich als missbraucht bezeichnen, nicht mehr fähig sind, zu differenzieren, und deshalb alles in einen Topf werfen.


das passiert, solange sie noch im Ablösungsprozess stecken. Der Ablösungsprozess ist ja nicht nur ein äußerlicher, sondern auch ein innerlicher.
Wenn jemand das komplett geschafft hat, dann kann er durchaus differenzieren.

Weisst du, wieviele Chrischona-Gemeinden es in der Schweiz gibt? Und keine ist wie die andere - jede Gemeinde wird unter anderem vom Prediger, von der Gemeindeleitung und nicht zuletzt von den Mitarbeitern geprägt. Dein Rundumschlag in Richtung FEG und Chrischona empfinde ich als Anmassung, und leider tragen solche Beiträge nicht dazu bei, dass man Missbrauchten ihre Geschichten glaubt.


richtig. Weil nämlich Pauschalisierung unglaubwürdig wirkt und ausserdem bei den so pauschal Gescholtenen zu einer Abwehrhaltung führt.


Während die einen den heiligen Geist wohl zu stark ins Zentrum rücken, wollen andere gar nichts davon hören - geistlicher Missbrach ist aber wohl nicht das thema dieses Threads, oder?


Reliigöse Sucht und geistlicher Missbrauch spielen zumeist ineinander hinein. Das lässt sich in den wenigsten Fällen trennen, weil ein entscheidendes Merkmal von geistlichem Missbrauch ist, dass der Täter sein Opfer abhängig macht. Und schon sind wir bei der Sucht.
zu oben: den Heiligen Geist zu stark ins Zentrum rücken oder gar nichts von ihm hören wollen, führt beides im Extremfall zu geistlichem Missbrauch, weil die Menschen in beiden Fällen um Gotteserfahrung betrogen werden. Und beides ist sowieso grundsätzlich theologisch falsch. Das eine, weil sich der Heilige Geist nicht instrumentalisieren, also nicht ´rücken´ lässt, das andere, weil man ohne Heiligen Geist keine Gottesbeziehung haben kann

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Such_Find » Mo 16. Mai 2005, 18:07

@Adler

Du hast einige Dinge angesprochen:
Christentum
Gemeinde
für Gott entscheiden
etwas für Gott tun
Gott
Wenn das alles so klar wär, der "richtige" Umgang damit, das "richtige" Verhalten, Definition, das «wie»......würde es dann so viele verschiedene chr. Richtungen geben?
Also, solange ich in Deutschland lebe habe ich noch keinen unmündigen Menschen getroffen.
Wer hat Interesse an mündigen Menschen?


ciao
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Mo 16. Mai 2005, 18:13

Original von Enggi
Original von Wolfi
Lieber Adler
mit Verlaub, Du scheinst mir einen grossen Vogel zu haben...

Du siehst also keine Missbrauchsgefahr bei Religionssüchtigen?- Oder gibt´s das gar nicht "Sucht nach dem Heiligen Geist"?-
lg, wolfi
Also du, lieber Wolfi, hast sie bestimmt nicht, diese Sucht.

Nachdem ich jetzt alle Berichte auf der erwähnten Site überflogen habe, und ich muss sagen, bei einem wurde ich beim Lesen beinahe ohnmächtig, darf ich wohl eine kleine Kritik anbringen:

Die Ausbeute an Zeugnissen ist sehr mager.

Allen gemeinsam ist, dass der Missbrauch von Pastoren und deren Frauen ausging.

Somit: Schafft die Pastoren ab, und ihr habt ein Problem aus der Welt geschafft.

Wo in der Bibel wird eigentlich die Pastoralgemeinde eingeführt? Müssten nicht Aelteste die Gemeinde leiten und vor Gott verantworten?


und du glaubst, dass das Problem nicht mehr bestünde, wenn die Pastoren plötzlich Älteste hießen? :shock: :?

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Mo 16. Mai 2005, 18:28

Original von Adler
An alle Missbrauchten.
Könnt ihr vielleicht einen konkreten Fall beschreiben wie das geschieht? Ich kann mir gar nicht vorstellen wie geschieht geistlicher Missbrauch? Also, solange ich in Deutschland lebe habe ich noch keinen unmündigen Menschen getroffen. Außer eine Person, aber sie ist von ihre Stiefmutter schikaniert worden. Ansonsten sind die Menschen hier eine Elenbogengesellschaft. Mir tun eher die Pastoren leit die diesen Demokratiegeschädigten Menschen von der Gehorsam Gott gegenüber erzählen müssen. Gott ist kein Demokrat, dass muss jedem bewusst werden der sich für Christentum entscheidet. Aber trotzdem herrscht in der Gemeinde keine Diktatur. Wenn ich mich für Gott entscheide, tue ich das freiwillig. Wenn ich etwas in der Gemeinde tue, dann tue ich es für Gott und nicht für den Pastor.
G.
A.



vielleicht guckst du dir ja doch mal die Berichte an, die auf der WEbsite vorgestellt sind, auf die ich hier verlinkt habe...

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Mo 16. Mai 2005, 19:01

Es ist traurig hier die vielen Angriffe gegen die Menschen zu lesen, welche sich ausstrecken nach dem heiligen Geist. Seid langer Zeit vermute ich, dass es genau der Grund ist, warum so wenige dieser Leute hier schreiben.

Wozu denn auch?!

Was mir aber auch sehr stark hier entgegenkommt ist, der Schmerz vieler, welche enttäuscht wurden. Weiter auch, dass man ihren Schmerz sogar lesen kann !mit Hilfe des heiligen Geistes. Es ist ähnlich wie wenn ein Maler ein Bild malt und man darin lesen kann.
Weiter frage ich mich, warum so viele Menschen in dieser Opferrolle verharren wollen. Es braucht Mut, um zu seinen Verletzungen stehen zu können und den Weg unter die Füsse zu nehmen, davon frei zu werden.

Wenn Gott doch gut ist, so sollen wir uns nicht zu Verklägern der Brüder werden, welche Fehler machen (mich eingeschlossen) sondern uns der reinen Herrlichkeit zuwenden, die wir durch den Heiligen Geist auch erfahren können. Selbstverständlich braucht es auch dazu Mut und Ehrlichkeit zu sich selber, denn er wird uns auch überführen.

Also weshalb so viel Theater um nichts. Wir haben zu Danken, dass Menschen, welche sich ausstrecken nach dem Heiligen Geist überführt und gereinigt werden.
liebe grüsse und gottes segen

krea und noch mehr krea
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon bigbird » Mo 16. Mai 2005, 20:41

Original von Adler
Ja ich habe lieber große Vögel als Spatzenhirne. :P
:D :P :D
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mo 16. Mai 2005, 21:36

Hallo Such_Find.

Original von Such_Find
@Adler

Du hast einige Dinge angesprochen:Christentum
Gemeinde
für Gott entscheiden
etwas für Gott tun
Gott
Wenn das alles so klar wär, der "richtige" Umgang damit, das "richtige" Verhalten, Definition, das «wie»......würde es dann so viele verschiedene chr. Richtungen geben?

Wenn wir heute nicht die Wahrheit erkennen können, wie haben sie die Menschen diese 2000 Jahre erkant. Es gab immer gerechte Menschen. Ich behaupte nicht das Charismatische Gemeinden gerechter sind als andere. Ich mag nur die Kraft und die Freiheit der Charismatiker. Eben weil sie mehr die Gemeinschaft des Heiligen Geistes erkannt haben. Die Suche nach Gott und die Wahrheit ist niemals passiv. Jeden Tag muss man Gott aufs neu suchen. Es gibt nur eine Wahrheit aber sie ist Groß. Wenn ich etwas erkannt habe, müssen nicht zwangsläufig die anderen sie auch erkannt haben. Oder sollt man auch nicht sie die mit Gewalt durchsetzen. Jede Erkenntnis ist für meinen Dienst und für all die, die sie durch mich auch erkannt haben. Ich will die Wahrheit jeden Tag erkennen egal woher sie kommt und da sein wo Gott lebt. Eine tote Religion wo nur noch tu dies nicht tu das nicht ist, wo der Geist durch Gesetz ersetzt wird, ist eine Qual. Der Geist mach dich hungrig nach mehr Gott, lässt deine Seele sich ekeln von jeder Ungerechtigkeit. Du musst dich nicht dafür anstrengen. Im inneren deines Herzens weißt du immer was du tun musst. Es heißt nicht, dass es dir leicht fällt das richtige zu tun, aber wenn du einverstanden bist es zu tun und Gott das sagst, wird er dir immer Kraft dazu geben.



Wer hat Interesse an mündigen Menschen?


Ob du es galubst oder nicht - Gott!!

Gruß.

A.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Di 17. Mai 2005, 13:12


Hallo Adler,
ich bin sehr froh, über die Gedanken die Du hier geäußert hast!
Wenn Fehler von anderen Christen gemacht wurden, sollten man versuchen, sie zu beheben, wo es nicht möglich ist, darüber schweigen. All das Gejammere über geistlichen Mißbrauch und ähnliches hilft nur einem: Dem Verkläger der Brüder. Lassen wir ihn doch seinen Job selber machen!

Gruß Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon bigbird » Di 17. Mai 2005, 13:14

Original von Sinaiticus
All das Gejammere über geistlichen Mißbrauch und ähnliches hilft nur einem: Dem Verkläger der Brüder. Lassen wir ihn doch seinen Job selber machen!
Bingo!

bb
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Di 17. Mai 2005, 17:07

@ Adler :


Wer hat Interesse an mündigen Menschen?


Ob du es galubst oder nicht - Gott!!

Gruß.

A.

Nehmen wir mal an, es gibt einen Gott, so hast Du bestimmt recht. Er ist aber bei weitem nicht der Einzige, der sich so etwas wünscht. Auch Eltern oder Lehrern liegt zum Beispiel sehr viel daran...
Wer will denn keine mündigen Menschen?- Religionen, Politiker, Sekten um nur schon mal ein paar zu nennen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Di 17. Mai 2005, 17:11

@Sinaiticus :
Wenn Fehler von anderen Christen gemacht wurden, sollten man versuchen, sie zu beheben, wo es nicht möglich ist, darüber schweigen.

Jaja, immer schön unter den Teppich wischen und verdrängen, bis es nichts mehr zu verdrängen gibt...

All das Gejammere über geistlichen Mißbrauch und ähnliches hilft nur einem: Dem Verkläger der Brüder. Lassen wir ihn doch seinen Job selber machen!


Echt Sina, wie Du in Zusammenhang mit Missbrauch von Gejammere reden kannst, zeigt eine Herzlosigkeit, dass sogar ein wolfi ´ne Gänsehaut kriegt. Brrrr...
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Di 17. Mai 2005, 17:36

Original von Wolfi
@ Adler :

Wer will denn keine mündigen Menschen?- Religionen, Politiker, Sekten um nur schon mal ein paar zu nennen.
lg, wolfi

Ich habe deine Andeutung verstanden. Eine Frage: Sind die Menschen beim Militär mündig oder unmündig? ;)

A.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Di 17. Mai 2005, 17:38

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Di 17. Mai 2005, 17:56

liebe marie-theres

Original von marie-theres
Weiter frage ich mich, warum so viele Menschen in dieser Opferrolle verharren wollen. Es braucht Mut, um zu seinen Verletzungen stehen zu können und den Weg unter die Füsse zu nehmen, davon frei zu werden.


ich sehe hier nicht alle, die negative Erfahrungen gemacht haben, in ihrer Opferrolle verharren


Wenn Gott doch gut ist, so sollen wir uns nicht zu Verklägern der Brüder werden, welche Fehler machen (mich eingeschlossen) sondern uns der reinen Herrlichkeit zuwenden, die wir durch den Heiligen Geist auch erfahren können. Selbstverständlich braucht es auch dazu Mut und Ehrlichkeit zu sich selber, denn er wird uns auch überführen.

Also weshalb so viel Theater um nichts. Wir haben zu Danken, dass Menschen, welche sich ausstrecken nach dem Heiligen Geist überführt und gereinigt werden.


das ist mir zu ´fromm´ gedacht. Dieses Schweigen zu geschehenem Missbrauch aus solchen Gründen halte ich für geradezu gefährlich. Ich denke, dass es geradezu unverantwortlich ist, darüber zu schweigen. Über solchen Missbrauch muss aufgeklärt werden, damit nicht nachfolgende Menschen genau wieder an dieselben Täter geraten. Geschiwegen werden kann erst dann, wenn diese Praktiken überwunden sind. Solange sie es nicht sind, bedarf es der Aufklärung. Missbrauch ist mitnichten "viel Theater um nichts", sondern eine Gewalttat gegen die Seele der Missbrauchten.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Di 17. Mai 2005, 18:00

Original von bigbird
Original von Sinaiticus
All das Gejammere über geistlichen Mißbrauch und ähnliches hilft nur einem: Dem Verkläger der Brüder. Lassen wir ihn doch seinen Job selber machen!
Bingo!

bb


ach, ach....man lese und staune....seltsam, dass ich analoge Argumentation nie bei all den Klagen über die rk Kirche von dieser Seite zu lesen bekomme.....

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Di 17. Mai 2005, 18:04

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Di 17. Mai 2005, 18:10

Mann, bildet doch einfach eine Kommission, an die sich Christen wenden können, die solch schlechte Erfahrungen gemacht haben, damit derjenige es dann klären kann, und die jeweilige Gemeinde nach negativen, einseitigen und unbiblischen Praktiken durchleuchtet wird.

Ohne Charismatiker wäre meiner Meinung nach die Kirche noch toter.

Der Wind Gottes soll ja wehen; abgestandene Luft nützt keinem.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Di 17. Mai 2005, 18:30

Original von pearl-river
Weisses Licht, wir schreiben aber nicht über Sekten oder?
Dort gibt es solche Missbräuche ganz bestimmt, und da kann man auch nicht einfach austreten wenn man nicht mehr will.
Aber in einer Pfingstgemeinde kann ich gehen, wenn ich mit dem was dort passiert nicht einverstanden bin.
Und Missbräuche passieren nicht nur in Freikirchen.


dass missbrauch nicht nur in freikirchen geschieht, hatte ich bereits in meinem ersten posting in diesem thread betont.
grundsätzlich kann man selbstverständlich aus einer pfingstgemeinde austreten, wenn man nicht mehr einverstanden ist. nur....was geschieht, wenn es sich um eine pfingstgemeinde handelt, in der es eben missbrauch gibt? missbrauch kommt nicht nur in sekten vor. wer dsa glaubt, hat meiner meinung nach keine ahnung, was bei missbrauch alles abgehen kann, wie subtil sowas von statten geht


gby

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Di 17. Mai 2005, 18:31

Original von WeißesLicht
liebe marie-theres

Original von marie-theres
Weiter frage ich mich, warum so viele Menschen in dieser Opferrolle verharren wollen. Es braucht Mut, um zu seinen Verletzungen stehen zu können und den Weg unter die Füsse zu nehmen, davon frei zu werden.


ich sehe hier nicht alle, die negative Erfahrungen gemacht haben, in ihrer Opferrolle verharren


Wenn Gott doch gut ist, so sollen wir uns nicht zu Verklägern der Brüder werden, welche Fehler machen (mich eingeschlossen) sondern uns der reinen Herrlichkeit zuwenden, die wir durch den Heiligen Geist auch erfahren können. Selbstverständlich braucht es auch dazu Mut und Ehrlichkeit zu sich selber, denn er wird uns auch überführen.

Also weshalb so viel Theater um nichts. Wir haben zu Danken, dass Menschen, welche sich ausstrecken nach dem Heiligen Geist überführt und gereinigt werden.


das ist mir zu ´fromm´ gedacht. Dieses Schweigen zu geschehenem Missbrauch aus solchen Gründen halte ich für geradezu gefährlich. Ich denke, dass es geradezu unverantwortlich ist, darüber zu schweigen. Über solchen Missbrauch muss aufgeklärt werden, damit nicht nachfolgende Menschen genau wieder an dieselben Täter geraten. Geschiwegen werden kann erst dann, wenn diese Praktiken überwunden sind. Solange sie es nicht sind, bedarf es der Aufklärung. Missbrauch ist mitnichten "viel Theater um nichts", sondern eine Gewalttat gegen die Seele der Missbrauchten.

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Stimmt, so kann man meine Worte dazu auch auslegen. Doch es war nicht meine Absicht über den geistlichen Missbauch zu schreiben, sondern mehr darüber, dass man das "Licht" welches entsteht, niederreissen möchte.
liebe grüsse und gottes segen

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Di 17. Mai 2005, 18:46

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Di 17. Mai 2005, 19:02

Original von pearl-river
Also gar nicht so sehr nach dem HG? Regina schreibt ja auch das sie deswegen zuerst nicht weg wollte weil ihre Bekannten und Freunde auch in solchen Gemeinden waren.
Also mehr eine Menschliche Abhängigkeit als eine Geistliche?


Ja? Dann geht es gar nicht um Gott? War sie überhaupt Christ? Ich musste als Christ oft das Risiko eingehen meine Verwandte zu verlieren, weil sie gesagt haben: "entweder ich oder dein Gott". Ich habe mich für Gott entschiden. Ich glaube immer noch nicht an den geistlichen Missbrauch, aber wenn so was in der Gemeinde geschieht, darfst du als Christ nicht in so eine Gemeinde sein.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Such_Find » Di 17. Mai 2005, 19:20

@Adler

Gott hat Interesse an mündigen Menschen - klar.
Du sagtest aber: "solange ich in Deutschland lebe habe ich noch keinen unmündigen Menschen getroffen."
Das Mündig-Sein bezog sich doch aufgrund des in-Deutschland-leben(also einem weltlichen System) und alle Deutsche - oder nicht?

Was ist der Maßstab des Mündig-Seins? Wem/was gegenüber?

Ich meine das kein System dieser Welt ernsthaft will das jemand dem eigenen System gegenüber mündig ist - den anderen oder vergangenen Systemen gegenüber:Ja! Das Mündig-Sein wird an diesen anderen/alten Systemen gemessen.
Nur, welches Interesse hat unser System(Kapitalismus/Konsumismus) an Leute die demgegenüber "mündig" sind. Wär die Konsequenz nicht, das System abzuschaffen? Deshalb schafft unser/jedes Welt-System Zwänge die du mitmachen mußt(Anpassung zur Aufrechterhaltung) oder du fällst durch den Rost...

Markus 3:25: Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.


ciao
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Di 17. Mai 2005, 22:24

Original von Adler
Original von pearl-river
Also gar nicht so sehr nach dem HG? Regina schreibt ja auch das sie deswegen zuerst nicht weg wollte weil ihre Bekannten und Freunde auch in solchen Gemeinden waren.
Also mehr eine Menschliche Abhängigkeit als eine Geistliche?


Ja? Dann geht es gar nicht um Gott? War sie überhaupt Christ? Ich musste als Christ oft das Risiko eingehen meine Verwandte zu verlieren, weil sie gesagt haben: "entweder ich oder dein Gott". Ich habe mich für Gott entschiden. Ich glaube immer noch nicht an den geistlichen Missbrauch, aber wenn so was in der Gemeinde geschieht, darfst du als Christ nicht in so eine Gemeinde sein.

A.


sach ma..wie wäre es, wenn ihr euch erst mal über die Mechanismen geistlichen Missbrauchs informieren wolltet, ehe ihr solche hanebüchenen Mutmaßungen über Regina anstellt? tztztz

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Di 17. Mai 2005, 22:41

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Di 17. Mai 2005, 23:13

Original von WeißesLicht
sach ma..wie wäre es, wenn ihr euch erst mal über die Mechanismen geistlichen Missbrauchs informieren wolltet, ehe ihr solche hanebüchenen Mutmaßungen über Regina anstellt? tztztz

Ich habe deinen Rat gefolgt und mich über den Geistigen Missbrauch informiert. Ich muss zugeben, nicht gewusst zu haben, dass Lügen und Manipulation in der Gemeinde "geistiger Missbrauch" heißt. Weil dieses Thema "Sucht nach dem Heiligen Geist heißt" habe ich „geistiger Missbrauch“ auch anders verstanden.
Im dem, dass die Gemeindeleiter ihre Position missbrauchen in ihren eigenen Interesse, ist nicht neu und auch nicht von der Charismatiker erfunden. Diese Sache ist vermutlich älter als die Katholische Kirche. Was hat das bitte mit der Sucht nach dem Heiligen Geist zu tun? Deswegen sind die Entschuldigung an Regina meiner seit nicht angebracht, denn sie hat behauptet, dass es speziell von den Charismatiker kommt. Die Lehre der Dämonenbefreiung hat vielen Menschen den Weg zur Freiheit geöffnet. Das so was von den Wölfen im Schafspelz missbraucht wird, kann die Richtigkeit dieser Lehre nicht damit in frage gestellt werden.
Und noch was. Den Heiligen Geist kann kein Mensch einem anderen geben. Er kommt von Gott. Es hängt von keiner anderen Person ab ob ich vom Heiligen Geist erfühlt werde oder nicht, als nur von mir selbst. Egal auch welche Gemeinde ich besuche. Der Heilige Geist ist nicht an Charismatiker gebunden.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon erbreich » Mi 18. Mai 2005, 00:08

Original von Adler
Der Heilige Geist ist nicht an Charismatiker gebunden.
Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, der Geist der Wahrheit, der Geist der Liebe. Er ist noch nicht einmal an Christen gebunden: Er weht gänzlich wo Er will, und eben nicht wo wir es vielleicht gerade gerne hätten. Wahrheit bleibt stets Wahrheit und Liebe bleibt stets Liebe.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Mi 18. Mai 2005, 06:47

@ WeißesLicht :

sach ma..wie wäre es, wenn ihr euch erst mal über die Mechanismen geistlichen Missbrauchs informieren wolltet, ehe ihr solche hanebüchenen Mutmaßungen über Regina anstellt? tztztz

Dein Vorschlag ist zwar gut, aber dafür ist bei den von Dir Angesprochenen wohl kaum das dafür nötige Interesse vorhanden (resp. es wäre ihnen zu anstrengend). Solche Figuren kommen hier rein, weil sie Bestätigung für ihre eigenen Ansichten suchen und sonst gar nichts. Sie betreten ein Forum nicht, um darin etwas für sich lernen, sondern um gegen Andersgläubige in der Anonymität kämpfen zu können... :roll: Solche Trolle gab´s doch hier drin doch schon seit Anbeginn dieses Forums (wenn´s nicht immer wieder dieselben unter neuem Namen sind :roll: ). Sie verirren sich gerne in wilde Spekulationen über eine Person, um bloss das Thema für sich verdrängen zu können... Ich ziehe meinen Hut vor all den SchreiberInnen in diesem Forum, die sich immer wieder geduldig die Mühe machen, ernsthaft auf solche Trolle einzugehen. Da kann ich noch viel lernen von ...
lg, wolfi
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » Mi 18. Mai 2005, 08:13

War sie überhaupt Christ?

"Ich BIN Christ!"


Ich musste als Christ oft das Risiko eingehen meine Verwandte zu verlieren, weil sie gesagt haben: "entweder ich oder dein Gott.

"Genau das ist mir(auch mehrmals) passiert, als ich mich zu Jesus Christus bekehrt habe!"


Ich habe mich für Gott entschiden.


"Ich auch!"


Ich glaube immer noch nicht an den geistlichen Missbrauch, aber wenn so was in der Gemeinde geschieht, darfst du als Christ nicht in so eine Gemeinde sein.
A.


"Dieser satz, zeigt alle Unkenntnis und einge gewisse Unreife. Es ist mir egal ob Du es glaubst oder nicht, denn DU hast es ja nicht erlebt und DU warst nicht dabei. Das halte ich Dir zugute. - Es gibt aber viele andere, die haben ähnliches, ja sogar schlimmeres erlebt als ich!Da kann ich noch froh und dankbar sein, dass mir das andere nicht passiert ist. - Ich habe einmal ähnlich gedacht wie Du und ich war, man könnte es fast geistlich verblendet nennen. Alles was nicht sein konnte und nicht sein durfte, habe ich nicht geglaubt, habe es niedergeredet, habe die Gemeinschaft, die Gemeinde, die Evamgelisation, die Heilungsveranstaltung, die Konferenz oder was es gerade war, mit wahrer Vehemenz verteidigt und die Pastoren, Prediger, Evangelisten, Heiler, Propheten und wie sie sich alle nannten, habe ich in Schutze genommen, selbst noch, als ich merkte, dass es nicht alles mit rechten Dingen zuging. - Als die Gebetsuchenden mit nachdruck und mit Nachhilfe, regelrecht umgeworfen und zu Boden gezwungen wurden und man dies dann als "Ruhen im Geist" bezeichnete. Oder die Sache mit der Kollekte, als behauptet wurde, der Heilige Geist hätte den verantwortlichen gezeigt, die Gläubigen sollten Blankoschecks, nur mit der Unterschrift des Kontoinhabers, in die Kollekte legen, denn er würde den verantwortlichen die genaue Summe nenne, die sie eintragen sollten und das würden! ........ Es gibt ein deutsches Sprichwort, welches besagt: "Es ist nicht alles Gold was glänzt." - Dazu sage ich: "Es kommt nicht alles vom Heiligen Geist, nur weil es von Pastoren so behauptet wird." - Und noch etwas: Wenn zur Einstimmung des Gottesdienses, noch vor dem Lobpreis, alle Besucher sozusagen. ihren Verstand an der Kirchentür oder der Tür zum Veranstaltungssaal abgeben sollen, mit der Begründung, den Heiligen Geist zu hören, der unwidersprüchlich aus dem Prediger redet, nicht zu blockieren, dann kann ich heute nur sagen, dass sies ein Trugschluß und letztendlich sogar Betrug ist! - Nicht wahr, es wird besonders von den Superfrommen Freikirchlern, egal welcher Denomination jetzt, immer wieder kritisiert, dass der papst nicht der Stellvertreter Christi auf Erden ist und katholische Christen müssen manchmal regelrechte An- und Übergriffe aushalten. Aber wenn ein Bill Hybell oder ein Reinhard Bonnke oder ein anderer "vollmächtiger" Prediger der Pfingstlich-Charismatischen Bewegung, behauptet, die rasen ist rot, weil es ihm der Heilige Geist gezeigt hat, dann hat das Autorität und darf nicht angezweifelt werden, weil man sonst den heiligen geist und damit Gott anzweifeln würde! - Nein, ich bin nicht die einzige, die dies alles bestätigen kann! - Ich freue mich für Dich, dass Du bisher anscheinend noch keine negativen Erlebnisse hattest und hoffe sehr, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird, denn ich wünsche sogar meinem ärgsten feind all das nicht, dass ich erlebt und durchgemacht habe!"

Regina

«Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten.Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.» R. M. Rilke
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mi 18. Mai 2005, 08:16

Original von Such_Find
@Adler

Gott hat Interesse an mündigen Menschen - klar.
Du sagtest aber: "solange ich in Deutschland lebe habe ich noch keinen unmündigen Menschen getroffen."
Das Mündig-Sein bezog sich doch aufgrund des in-Deutschland-leben(also einem weltlichen System) und alle Deutsche - oder nicht?

Was ist der Maßstab des Mündig-Seins? Wem/was gegenüber?

Ich meine das kein System dieser Welt ernsthaft will das jemand dem eigenen System gegenüber mündig ist - den anderen oder vergangenen Systemen gegenüber:Ja! Das Mündig-Sein wird an diesen anderen/alten Systemen gemessen.
Nur, welches Interesse hat unser System(Kapitalismus/Konsumismus) an Leute die demgegenüber "mündig" sind. Wär die Konsequenz nicht, das System abzuschaffen? Deshalb schafft unser/jedes Welt-System Zwänge die du mitmachen mußt(Anpassung zur Aufrechterhaltung) oder du fällst durch den Rost...

Markus 3:25: Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.


ciao


Ich glaube wir riskieren in die Politik abzurutschen mit dem Thema.
Was ich meine ist, dass Deutsche, ich glaube überhaupt alle Menschen die nicht von Kommunismus oder Sozialismus geprägt sind, sich ganz gut behaupten können. Von der Selbstbildung, oder Allgemeinwissen mal ganz abgesehen. Da sind nicht alle darauf bestrebt.
A.

P.S. Ich zweifele ob die Politiker heute in Deutschland mündig sind. Sie versprächen den Wählern das, was sie hören wollen. Egal ob es machbar ist oder nicht. Wenn sie die Wahrheit sagen würden, wird sie keiner wählen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mi 18. Mai 2005, 08:40

An Regina

Es tut mir leid, für deine Erlebnisse. Ich seit längerem in der Charismatischen Gemeinde. Kenne auch mehrere, aber so was Krasses habe ich noch nie erlebt. Und ich kenne aus der Gemeinde viele Menschen um zu wissen dass sie viel zu reife Christen sind um so was mit sich machen zu lassen. (Allerdings die Gemeinden sind entweder nicht in Deutschland oder Aussiedler) Ehrlich gesagt das was du erzählst mach mich wütend. Es ist so schwer heute Menschen für Gott zu gewinnen. Und wenn sich welche finden, die auch bereit sind Gott treu zu folgen.
Gott kann die untreuen Pastoren aus der Gemeinde wegräumen. Ich habe so was erlebt. Dafür bedarf es treue Führbitter, die für die Gemeinde und für den Pastor beten.
Egal wo du jetzt bist. Lerne mit Gott zu gehen. Sei ein Mensch des Gebets und du wirst es immer wissen, wie du dich zu verhalten hast, was von Gott ist und was nicht. Denn Wölfe gibt es in jeder Gemeinde.

A.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon WeißesLicht » Mi 18. Mai 2005, 09:31

hallo Adler

danke, dass du dich jetzt doch etwas näher informiert hast. Wer geistlichen Missbrauch nie erlebt hat, kann sich das kaum vorstellen. Wenn er sich dennoch wenigstens ansatzweise ernsthaft mit dem Thema beschäftigen will, dann sollte er entsprechende Literatur lesen. Das von mir bereits genannte Buch von Leo Booth; Wenn gott zur Droge wird ist da wärmstens zu empfehlen. Auch diese Website www.cleansed.de ist sehr aufschlussreich, vor allem, weil dort Ehemalige ziemlich ungeschminkt ihre Erfahrungen veröffentlichen.
Der Mechanismus ist im Prinzip immer gleich. Du hast eine mehr oder weniger ungeschminkte einfache Aufteilung der Welt in Gut und Böse. Gut ist, wer der Gemeinde folgt, die ja vom Heiligen Geist geführt ist. Wer Gemeindepraktiken kritisch hinterfragt oder gar Fehler benennt, ist böse, von einem oder mehreren Dämonen besessen. Die Dämonen können natürlich nur einige wenige auserwählte Gemeindeleiter austreiben. Oft genug gibt es ein subtiles Kontrollsystem. Wer nicht häufig genug in nicht zu knapp angesetzten Gemeindeveranstaltungen ist, mit dem stimmt was nicht und er ist, wegen wahrscheinlicher Besessenheit von den einfachen Gemeindemitgliedern zu meiden. Etc.pp.
Was da abläuft, ist vom Mechanismus her dem vergleichbar, was in weltlichen Kreisen als Mobbing bezeichnet wird, nur dass in solchen Gemeinden eben mit ´geistlichen´ Methoden gemobbt wird.
Das Problem ist aber wesentlich schwerwiegender, da man ja glaube, es mit Gott zu tun zu haben, gegen Gottes Gebote zu verstoßen. Selbstbewusstsein von Gemeindemitgliedern ist hier verpönt, wird als Hochmut und geistliche Verblendung erachtet. Man impft den Leuten fortwährend ein subtiles Schuldgefühl ein, wofür meines Erachtens insbesondere Christen von ihrer Theologie her besonders anfällig sind, weil ja der Begriff SChuld/Sünde ein zentraler Begriff christlicher Theologie ist. Da wir ja allemal Sünder bleiben, ist es auch schwer, dagegen anzukommen, weil Gegenwehr sehr schnell als Verleugnung christlichen Glaubens interpretiert wird.
Die Palette der psychischen Manipulationsmethoden ist in solchen Gemeinden sehr breit angelegt. Da zumeist die gesamte Gemeinde wenigstens teilweise mit betroffen oder aber koabhängig ist, ist e auc schwer, innerhalb der Gemeinde Stärkung zur Gegenwehr gegen geistlichen Missbrauch zu finden. Wer sich aber außerhalb der Gemeinde orientiert, hat ja schon wieder Schuld auf sich geladen, weil er Gott vernachlässigt und ausserdem, wenn er mit Nichtmitgliedern über Gemeindebelange redet, ein Nestbeschmutzer ist
Der Ablösungsprozess von so etwas ist äußerst schwierig und schmerzhaft

gby

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