Sucht nach dem heiligen Geist

Moderator: bigbird

Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Fr 20. Mai 2005, 18:13

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Fr 20. Mai 2005, 18:15


Wenn man Werke, die der Teufel wirkt, Gott zuschreibt, befindet man sich auch auf gefährlichem Boden.


Hallo,
davon steht nichts in der Bibel, aber umgekehrt, bedeutet es ein Lästern des Heiligen Geistes, eine Sünde die nicht vergeben wird.

Gruß Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Fr 20. Mai 2005, 18:36


Dazu muss ich noch sagen, eine Lästerung des Geistes findet nur statt, wenn man weiss , dass es ein Werk Gottes ist und es dem Teufel zuschreibt, wie es die Pharisäer getan haben.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Fr 20. Mai 2005, 21:55

Original von Olli
Ich finde bei alledem geht es hauptsächlich ums "Gefühl" und das halte ich für bedenklich.

Es muß aber eine Gewißheit werden, auch wenn ich es nicht fühle und es muß sich aufs Wort gründen. Fest darauf bauen was Gott gesagt hat, auch wenn ich überhaupt keine "Erfahrungen" mache und das "Gefühl" total anders ist.

Ansonsten ist es kein fester auf den Felsen Christus gegründeter Glaube, sondern ein aufs wackelige Gefühl gebauter Glaube der nicht hält.




Ich denke, daß die Freude an Gott nicht falsch ist.
Und auch nicht Momente, wo der Glaubende die Wirklichkeit Gottes spürt:
Liebe, Heiligkeit, Nähe, Freude....

Andererseits Gilt es, an Gott festzuhalten, auch wenn in mir ein Kampf stattfinden sollt, und mir Gott unrealistisch und fern vorkommt.

Die Gaben sind ein beliebter Streitpunkt, aber ich habe hier nichts Neues gehört.


mfg, oTp
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 09:15

Original von onThePath
Die Gaben sind ein beliebter Streitpunkt, aber ich habe hier nichts Neues gehört.

Aber doch nur wenn sie wichtiger werden als der Geber selbst. Sonst habe ich absolut nichts gegen die Gaben einzuwenden.

Es wurde allerdings zu Anfang meines Glaubens in charismatischen Kreisen vermittelt man hätte den heiligen Geist nicht wenn man nicht in Zungen reden kann.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 09:51

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 10:03

Original von Olli
Original von onThePath
Die Gaben sind ein beliebter Streitpunkt, aber ich habe hier nichts Neues gehört.

Aber doch nur wenn sie wichtiger werden als der Geber selbst. Sonst habe ich absolut nichts gegen die Gaben einzuwenden.

Es wurde allerdings zu Anfang meines Glaubens in charismatischen Kreisen vermittelt man hätte den heiligen Geist nicht wenn man nicht in Zungen reden kann.


Das ist wohl pfingstlerisch.
Ich selbst mag nicht in Zungen beten.
Es kommt mir irgenwie gemacht vor.So bete ich sehr selten in Zungen.

Der Heilige Geist ist aber auch nicht nur Firmung, sondern wird uns immer wieder anfachen.

Zur Freude an Gott ist mir noch eingefallen, daß eigentlich nur schwere Depressionen grundsätzlich echter Freude im Wege stehen. Aber selbst das kann Gott ändern.
Früher oder später, spontan oder allmählich.

mfg, oTp



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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 10:47

Warum heißt das Thema überhaupt: Sucht nach dem heiligen Geist ?

Das eigentliche Thema ist doch der geistliche Mißbrauch.

Die Sucht nach dem Heiligen Geist ist ein gänzlich anderes Thema.
Und ein schwieriges.
Weil es um echte und fleischliche Erlebnisse geht, und es gilt, sie auseinander zu halten.
Die Diskussionen darüber sind noch nicht mal immer sachlich, sondern es gibt Gegner, die gegen alles Charismatische sind.

Bei Regina kommt es mir deshalb so vor:

Sie hat unter geistlichem Mißbrauch gelitten.

Sie ist aber auch anscheinend inzwischen (mehr oder weniger)
gegen alles Charismatische.

@ Regina
Die Diskussion darüber sollte doch für Dich weiterhin möglich sein.
Dabei siehst Du doch verschiedene Meinungen und kannst Dich konstruktiv damit auseinandersetzen.

Solange Du noch stark emotional auf das Thema reagierst, scheint mir der geistliche Mißbrauch noch nicht erledigt zu sein.

Und wo kann man - trotz aller unterschiedlichen Standpunkten-
besser als hier darüber reden ?

Liebe Grüße, oTp
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 11:25

Original von onThePath
Zur Freude an Gott ist mir noch eingefallen, daß eigentlich nur schwere Depressionen grundsätzlich echter Freude im Wege stehen. Aber selbst das kann Gott ändern.
Früher oder später, spontan oder allmählich.

Ja, das ist dann richtig übel, ich kann da ein Liedchen von singen. Vor Jahren zu Anfang meines Glaubens sagte dann ein Bruder noch zu mir als ich mitten in heftigsten Depressionen steckte: "Depressionen sind Sünde". Das war wie ein Dolch mitten in die Rippen, konnte ich doch selbst nichts gegen die Depressionen machen, so sehr ich es auch versuchte. Und dann solch ein Spruch. Das nenne ich totalen geistlichen Mißbrauch.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 11:30

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 11:42

Original von pearl-river
Original von onThePath
Warum heißt das Thema überhaupt: Sucht nach dem heiligen Geist ?

Das eigentliche Thema ist doch der geistliche Mißbrauch.




Genau das versuche ich schon die ganze Zeit zu erklären.
Scheint aber niemannden gross zu interessieren. 8-)


Ja, Du versuchst es auseinander zu erklären :D

Leider ist das bei diesem Thread nicht so einfach, weil Emotionen kochen.
( Anscheinend gibst den gemischten Eintopf ) (Vorsicht Ironie).
Und ich versuche hiermit, Dampf abzulassen.

mfg, oTp
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 11:46

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Sa 21. Mai 2005, 11:57

Das nenne ich totalen geistlichen Mißbrauch.


Hallo Olli,
das hat doch nichts mit geistlichem Mißbrauch zu tun! Solche Aussprüche sind rücksichtslos um nicht zu sagen sogar gemein. Aber das finden wir doch überall, wo Menschen sind. Nicht nur in Gemeinden. Natürlich könnte man hier ein anderes Verhalten erwarten, aber wenn die Liebe einen nicht verändert...
Manchmal wundere ich mich auch über die Härte unserer lieben Brüder und Schwestern gegenüber Kranken, Psychischen oder Körperlichen. Davon kann ich auch ein Lied singen...

Ich finde auch das Thema völlig daneben. Man kann doch nicht nach dem Heilgen Geist süchtig sein - kann man nach Luft süchtig sein?
Nein, man brauch sie zum Leben, so brauchen wir den Heiligen Geist für unser geistliches Leben.

Wir bekommen den Heiligen Geist wenn wir Jesus als Herrn annehmen. Das hat nichts mit Zungenreden zu tun. Das bekommen wir noch obendrein (wenn wir es wollen und darum bitten) zu unserer inneren Stärkung und Auferbauung. Schließlich redete Paulus sehr oft und viel in neuen Sprachen.

Gruß Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:02

Original von Sinaiticus
Manchmal wundere ich mich auch über die Härte unserer lieben Brüder und Schwestern gegenüber Kranken, Psychischen oder Körperlichen. Davon kann ich auch ein Lied singen...


Du musst nur richtig glauben, dann wirst Du auch gesund. (/ironie)

Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:05

Das Thema sollte heißen "Sucht nach Gefühlen", darauf wollte ich die ganze Zeit hinaus.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 13:11

Original von Olli
Original von Sinaiticus
Manchmal wundere ich mich auch über die Härte unserer lieben Brüder und Schwestern gegenüber Kranken, Psychischen oder Körperlichen. Davon kann ich auch ein Lied singen...


Du musst nur richtig glauben, dann wirst Du auch gesund. (/ironie)




Aua, das könnte troz Ironie weh tun.
Wenn man dem Kranken einredet:
Du glaubst nicht genug, sonst wärest Du längst geheilt.

Ihr habt recht: Auch Christen haben oft in der Gemeinde nicht den wirklich liebevollen Umgang miteinander; das kann sehr weh tun.
(Der Mitchrist_ Dein bester Feind; etwas ironisch gemeint)


mfg, oTp
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 13:14

Original von Olli
Das Thema sollte heißen "Sucht nach Gefühlen", darauf wollte ich die ganze Zeit hinaus.



Aber Olli, eine liebevolle und fühlbare Nähe zu Gott :
Wer sehnt sich nicht danach ?

Aber das wird z.T durch Anbetung und Lobpreis gut erreichbar;
durch meinen liebevollen und demütigen Umgang mit Gott.

Dann ist diese Sucht nach Gefühlen die Suche nach echter Beziehung zu Gott; die also bisweilen fehlgeleitet wird.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:32

Original von onThePath
Original von Olli
Original von Sinaiticus
Manchmal wundere ich mich auch über die Härte unserer lieben Brüder und Schwestern gegenüber Kranken, Psychischen oder Körperlichen. Davon kann ich auch ein Lied singen...


Du musst nur richtig glauben, dann wirst Du auch gesund. (/ironie)




Aua, das könnte troz Ironie weh tun.
Wenn man dem Kranken einredet:
Du glaubst nicht genug, sonst wärest Du längst geheilt.

Wirklich live erlebt. Das ist kein Witz. Dabei ist das biblisch nicht haltbar. (Doch damals kannte ich die Bibel kaum und schluckte alles wie es vorgehalten wurde) Denn es kommt auf Ihn an, ich kann mir selbst nichts nehmen, es sei denn es wird mir von oben herab gegeben.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:38

Original von onThePath
Aber Olli, eine liebevolle und fühlbare Nähe zu Gott :
Wer sehnt sich nicht danach ?

Ja, sicher sehne ich mich auch nach der fühlbaren Geborgenheit und Sicherheit und Annahme und geliebtsein in Gott. Es wäre gelogen wenn nicht.

Aber wenn man diese "Gefühle" dann mal nicht hat, auch über einen längeren Zeitraum, so soll man nicht denken Gott liebt einen nicht mehr. Ich will sagen trotz ohne Gefühle fest daran zu glauben und Gott zu vertrauen das alles gut ist, auch wenn ich es nicht fühle.

Es ist gut, Christus hat ALLES vollbracht, ob ich es fühle oder nicht. Es ist alles gut, auch ohne Fühlen.

Aber ich will auch viel lieber immer fühlen und wenn Gott sich dann mal eine zeitlang verbirgt kommt das große Zweifeln, aber das ist ja völlig unbegründet, denn er liebt mich. Ach ja, das ist ein riesiges Lernfeld für mich.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Sa 21. Mai 2005, 13:47

Ich denke, wir haben im Umgang mit Gott eher zu wenig als zu viel Gefühle. Liebe ist doch immer mit Gefühlen verbunden. Besonders wir Deutsche (oder Schweitzer ;)) sind doch eher unterkühlt, auch im Umgang mit Gott. Eine menschliche Liebesbeziehung ist doch auch voller Emotionen. Steht doch geschrieben: Liebe Gott deinen Herrn von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, von allen Deinen Kräften....Das klingt nach viel Gefühl.
Natürlich ersetzt das nicht den Glauben. Aber Gefühle sind einfach sehr wichtig. Auch wenn man in einem Gottesdienst seine Gefühle äußert ist das in Ordnung. Man muss deshalb nicht gleich ausflippen, es hat auch nichts mit "charismatisch" zu tun. Vielleicht ginge es dann manchmal wärmer und lebensnaher zu. Ich wünsche uns jedenfalls mehr Gefühle.

Gruß Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:52

Typisch Frau ;)

Paulus sagte aber wir sollen nüchtern sein. Das klingt weniger nach Gefühl.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 13:55

Ich bin auch dafür, daß man sich grundsätzlich traut,
auch eine gefühlvolle Beziehung zu Gott zu haben.

Schließlich wollen wir uns bei Gott wohl und geborgen fühlen.

Dabei soll uns klar sein, daß auch Durststrecken der Prüfung kommen und auch wichtig sind, in denen wir nichts fühlen oder sogar Zweifel haben.

Der Glaube sollte aber grundsätzlich sich nicht auf Gefühle allein verlassen; im Glauben sollten wir vorwärts schreiten,
auch durch ein Gefühlschaos hindurch.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 13:58

Original von onThePath
Der Glaube sollte aber grundsätzlich sich nicht auf Gefühle allein verlassen; im Glauben sollten wir vorwärts schreiten,
auch durch ein Gefühlschaos hindurch.

mfg, oTp

Die ganze Zeit mein Reden :)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon elena » Sa 21. Mai 2005, 14:02

ich denke wenn man gefühle für gott entwickelt hat, dann sollte man diese gefühle auch pflegen.

ich kann mir mühe geben, seine gebote zu halten und sonst "artig" zu sein ohne gefühle für gott zu haben. ich kann irgendwelche gebete vor mir hinleiern ohne gefühle für gott zu empfinden.... aber eben , dann kommen diese gebete nicht vom herzen.

doch eine persönliche bindung bedarf doch schon der gefühlen, oder irre ich mich?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 14:09

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 14:15

Original von elena
ich kann mir mühe geben, seine gebote zu halten und sonst "artig" zu sein ohne gefühle für gott zu haben. ich kann irgendwelche gebete vor mir hinleiern ohne gefühle für gott zu empfinden.... aber eben , dann kommen diese gebete nicht vom herzen.

Solange ich mir dazu "Mühe" geben muß, klingt es arg nach einer Werkgerechtigkeit.

Aber ich werde nicht gerecht vor Gott indem ich Seine Gebote halte, sondern nur durch den Glauben an Seinen Sohn Jesus Christus.

Dann werde ich auch Seine Gebote halten, aber nicht aus Mühe oder um artig zu sein, sondern weil Er mein Herz verändert hat.

Außerdem bedeutet vom Herzen her nicht nur Gefühl, sondern mein innerstes Wollen, auch ohne Gefühl. Vom Herzen her Wollen und nicht fühlen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 14:17

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 14:25

Original von pearl-river
Eine Frage: Glaubt ihr im "normalen" Leben auch alles was man euch sagt, ohne zu hinterfragen?

Als Kind glaubt man seinen Eltern, ohne zu hinterfragen, auch wenn die noch solch einen Stuss verzapft haben.

Den Medien wird am meisten geglaubt als Erwachsener, schön bunt und ansprechend verpackt kann man den größten Blödsinn erzählen (Evolution). Das wird geglaubt, ohne zu hinterfragen.

Ich HATTE mal viel geglaubt, auch meinen geistigen Eltern. Doch als ich selbst anfing in der Bibel zu lesen merkte ich das das meiste nur aus einem Gefühl heraus, oder einfach aus dem Zusammenhang gerissen war.

Mir wird immer deutlicher wie wichtig es ist selbst in der Bibel nachzulesen, aber dann im ganzen und nicht nur bruchstückhaft zerpflückt, sonst kommen die schlimmsten Dinge dabei heraus.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon elena » Sa 21. Mai 2005, 14:28

Original von Olli
Original von elena
ich kann mir mühe geben, seine gebote zu halten und sonst "artig" zu sein ohne gefühle für gott zu haben. ich kann irgendwelche gebete vor mir hinleiern ohne gefühle für gott zu empfinden.... aber eben , dann kommen diese gebete nicht vom herzen.

Solange ich mir dazu "Mühe" geben muß, klingt es arg nach einer Werkgerechtigkeit.

Aber ich werde nicht gerecht vor Gott indem ich Seine Gebote halte, sondern nur durch den Glauben an Seinen Sohn Jesus Christus.

Dann werde ich auch Seine Gebote halten, aber nicht aus Mühe oder um artig zu sein, sondern weil Er mein Herz verändert hat.
Außerdem bedeutet vom Herzen her nicht nur Gefühl, sondern mein innerstes Wollen, auch ohne Gefühl. Vom Herzen her Wollen und nicht fühlen.


das fettgedruckte im obigen text habe ich hervorgehoben.
ja olli, da bin ich auch deiner meinung.
gott verändert mein herz, vom stein zum fleisch, vom leblosen zum gefühlsvollen. und dann, wenn der herz soweit ist - ich denke dann ist der grösste teil geschafft
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 14:37

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 14:38

Von mir kann ich nur sagen, daß bei mir auch noch innere Ablehnung Gott gegenüber dabei ist.
Die Angst, etwas zu verlieren, etwas abgeben zu müssen, was mir wichtig ist.

Aber ich habe mich darin geübt, Gott mehr zu lieben.
Deshalb wird Er mir nicht mehr so leicht gleichgültig,
und ich bin nicht mehr so in Gefahr, mich innerlich (und gefühsmäßig) von Gott zu entfernen.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 14:43

Original von elena

gott verändert mein herz, vom stein zum fleisch, vom leblosen zum gefühlsvollen. und dann, wenn der herz soweit ist - ich denke dann ist der grösste teil geschafft


Da muß ich Dir leider widersprechen. Es steht nichts in der Bibel von "zu einem Gefühlvollen" sondern zu einem "gehorsamen" Herz.

Wenn wir schon über den Glauben Diskutieren, dann müssen wir auch die Bibel als Sein Wort so gelten lassen wie es geschrieben steht. Jesus sagte auch in der Versuchung in der Wüste immer "es steht geschrieben".
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Sa 21. Mai 2005, 14:47

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 14:56

Original von pearl-river
Ich denke viele Christen könnten sich dadurch viele Schmerzhafte Erlebnisse ersparen.

Ja, das stimmt. Aber da ich von Natur aus lesefaul bin hatte ich da ein Problem.

Wie gut, das es aber auch Pfarrer und Prediger gibt, die am Wort festhalten und die Schrift nicht übelstens verdrehen. Deswegen möchte ich lieber nüchtern bleiben, denn in einem gefühlsmäßigen Gottesdienst oder Missions-wasweißich, wird oft gepuscht was das Zeug hält um die Menge in eine Art Rausch zu bringen oder halten. Oft mit heftiger Musik gepuscht. Wie in einem Schnulzenfilm wo heftigst die Tränendrüse angerührt wird.

Aus diesem Grunde mag ich es lieber nüchtern, sachlich, kompetent. :D
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Beitragvon Sela » Sa 21. Mai 2005, 16:53

Paulus sagte aber wir sollen nüchtern sein. Das klingt weniger nach Gefühl.


Hallo Olli,
da hast Du aber selbst was aus dem Zusammenhang gerissen.
Paulus redet hier vom nüchtern sein und nicht sündigen! Also wenn wir sündigen sind wir nicht nüchtern. Das hat also überhaupt nichts zu tun mit den Gefühlen von denen hier geredet wird.
Wieso sollen Christen im Gottesdienst ihre Freude vor Gott nicht zum Ausdruck bringen dürfen? Wieso ist es immer gleich aufputschen? Überall in der Welt "darf was los sein", nur wir Christen müssen ein Kühlschrankdasein fristen, weil wir sonst unnüchtern sind. Das kann doch wohl nicht sein! Wir sind Wesen die eine Seele haben und schon in den Psalmen steht: Preise den Herrn, meine Seele!

@OnthePath,
ich finde es auch sehr wichtig, im Glauben zu leben und sich jeden Tag an das Wort Gottes zu halten. Der Heilige Geist hilft uns dabei. Es ist wahr, unsere Gefühle täuschen uns oft, wir sind verzagt, entmutigt, aber dann haben wir das Wort Gottes das sagt: Nichts vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes. Ist das nicht wunderbar! :] Wenn wir dann dafür danken ohne zu fühlen wird es heller um uns und wir bekommen neue Zuversicht.

Gruß Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon elena » Sa 21. Mai 2005, 17:27

Original von Olli
Da muß ich Dir leider widersprechen. Es steht nichts in der Bibel von "zu einem Gefühlvollen" sondern zu einem "gehorsamen" Herz.


ja, wenn wir über glauben diskutieren - es muss mit der bibel belegbar sein....

aber ich denke dennoch, dass es ein gefühlvolles herz braucht,um gott dienen zu können.denn ein gefühlvolles hgerz ist auch gehorsam. weil es demütig ist, weil es respektvoll ist, weil es akzeptiert - genau wie in einer liebesbeziehung ( ich rede hier von liebe, nicht vom verliebtsein)
um glauben zu können,aber auch um verstehen und akzeptieren zu können,brauche ich ein gefühlvolles herz.
wahrscheinlich ist es nicht bei allen menschen hier auf erden so....wer weiss?
nun gut, schönen abend noch
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 17:34

Original von Sinaiticus
da hast Du aber selbst was aus dem Zusammenhang gerissen.
Paulus redet hier vom nüchtern sein und nicht sündigen! Also wenn wir sündigen sind wir nicht nüchtern. Das hat also überhaupt nichts zu tun mit den Gefühlen von denen hier geredet wird.

Geb mal in der Computerbibel das Wort "nüchtern" ein. Da wirst Du sehen das es auf viele verschiedene Situationen angewendet wird und nicht nur im Bezug aufs sündigen.

Ist mir jetzt zu mühsam alle rauszupicken. z.B. 1 Tessalonicher 5, 8, 1. Timotheus 3, 2 und 11 u.s.w
Und ganz wichtig finde ich 2. Timotheus 4, 5
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Sela » Sa 21. Mai 2005, 18:40


Hi Olli,
das nüchtern sein bezieht sich aber nie auf irgendwelche Gefühle, sondern hat mit meiner Lebenshaltung zu tun.

Gruss Sina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Sa 21. Mai 2005, 19:38

Da fällt mir ein, daß ein Missionar mir gegenüber ziemlich gehässig war, weil ich mir als erste Gemeinde eine baptistische Charismatische Gemeinde ausgesucht hatte.

Das war schon Mobbing.

Darf ein Missionar das ?
Er war Amerikaner und arbeitete in der deutschen Türkenmission.

Natürlich ist der seitdem bei mir unten durch.


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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » Sa 21. Mai 2005, 19:43

Original von Sinaiticus

Hi Olli,
das nüchtern sein bezieht sich aber nie auf irgendwelche Gefühle, sondern hat mit meiner Lebenshaltung zu tun.

Gruss Sina

Also ich sehe das schon so. Ich kann gefühlsmäßig beduselt sein, wie man es ja auch beim verliebtsein empfindet, oder nüchtern bleiben, mit beiden Beiden auf dem Boden der Tatsachen stehend.

Mir fällt kein besseres Beispiel ein als bei dem Verliebtsein. Da sieht man doch auch nicht klar, weil die Gefühle durchknallen und sieht oft viele andere Dinge nicht.

Bei Diskussionen, die emotional geladen sind, ist es in der Regel nicht mehr Sachlich.

Ich gestehe, das ich ein sehr emotionaler Mensch bin, aber ich fühle mich nicht wohl dabei, denn ich verliere dadurch oft den Blick für die tatsächlichen Dinge. Aus diesem Grunde sehe ich aus eigener Erfahrung das Gefühle meistens daneben liegen. Darum nüchtern bleiben! um den Blick für die Tatsachen nicht zu verlieren.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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