Sucht nach dem heiligen Geist

Moderator: bigbird

Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 18:11

Original von Olli
Es gibt allerhand Geschriebenes. Wenn das Geschriebene zu deiner Glaubensüberzeugung wird und es sich in dir reflektiert, dann herzlichen Glückwunsch zu der Wahrheit.

Das stimmt. Aber von der Bibel glaube ich das sie von Gott inspiriert ist und deswegen glaube ich der Bibel und nicht irgendwelchen anderen Schriften.



Alles was du hinter "Das stimmt" geschrieben hast, fällt unter den Begriff "Das stimmt" und hebt sich darin selbst auf.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 18:22

Original von Nemo
Original von Olli
Es gibt allerhand Geschriebenes. Wenn das Geschriebene zu deiner Glaubensüberzeugung wird und es sich in dir reflektiert, dann herzlichen Glückwunsch zu der Wahrheit.

Das stimmt. Aber von der Bibel glaube ich das sie von Gott inspiriert ist und deswegen glaube ich der Bibel und nicht irgendwelchen anderen Schriften.



Alles was du hinter "Das stimmt" geschrieben hast, fällt unter den Begriff "Das stimmt" und hebt sich darin selbst auf.

Ist das jetzt die neue Nemo Bestimmung? Ich dachte nur in der Mathematik ist das so.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 18:26

Original von Olli
Ist das jetzt die neue Nemo Bestimmung? Ich dachte nur in der Mathematik ist das so.


In der biblischen Mathematik gibt es doch auch mathematische Fremdbestimmung.

z.B.: Gott = Vater + Sohn + Heiliger Geist

Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 18:32

Original von Nemo
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Ist das jetzt die neue Nemo Bestimmung? Ich dachte nur in der Mathematik ist das so.


In der biblischen Mathematik gibt es doch auch mathematische Fremdbestimmung.

z.B.: Gott = Vater + Sohn + Heiliger Geist

Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.

Das Ergebnis steht doch schon da.
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 18:41

Original von Olli
Das Ergebnis steht doch schon da.


Hehe ... ja Genau !!! :D

Das ist es was mit Reflexion der eigenen Glaubensüberzeugung gemeint ist. Jede Formel und Definition ist wahr, weil sie eben in dem einen Buche steht.

Wie bringt das Gehirn blos solche Kreisbewegungen zustande ???
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 18:44

Original von Nemo
Original von Olli
Das Ergebnis steht doch schon da.


Hehe ... ja Genau !!! :D

Das ist es was mit Reflexion der eigenen Glaubensüberzeugung gemeint ist. Jede Formel und Definition ist wahr, weil sie eben in dem einen Buche steht.

Wie bringt das Gehirn blos solche Kreisbewegungen zustande ???

Ich versteh nicht worauf Du hinaus willst.

Die Mathematik ist doch auch überall gleich gültig. 1+1 sind auf dem Mond, in China oder im ganzen Universum gleich. So ist es auch mit der Schrift, dem Worte Gottes. Sie hat immer ein und dieselbe Gültigkeit und Aussage die für jeden Menschen gleich gilt. Viele machen aus der Schrift mit ihrem eigenen Denken 1+1=5. Tcha wo liegt dann der Fehler? In der Schrift oder beim Menschen, oder in der Mathematik?
Denn es ist kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Römer 3,22-24
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 18:58

Original von Olli
Die Mathematik ist doch auch überall gleich gültig. 1+1 sind auf dem Mond, in China oder im ganzen Universum gleich.


Die Zahlen in der Mathematik stellen für sich selbst dastehend was "Einzelnes" dar. Durch irgendwelche mathematischen Algorythmen werden diese Einzelteile zu neuen Einzelteilen geformt. Das wird wohl so überall im Universum allgemeingültig sein, egal wie man jetzt die Werte einer sich selbstdarstehenden Menge definiert.


So ist es auch mit der Schrift, dem Worte Gottes. Sie hat immer ein und dieselbe Gültigkeit und Aussage die für jeden Menschen gleich gilt.


Nur bei einer Schrift Gottes ist es umgekehrt. Denn dort bestimmt die Menge der Gläubigen und hebt das Einzelne hervor. So ist die Menge der Gläubigen die Definition des Einzelnen welches sich in drei undefinierbare Wortmengen teilt.


Tcha wo liegt dann der Fehler? In der Schrift oder beim Menschen, oder in der Mathematik?


... rechne nach !
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Such_Find » So 22. Mai 2005, 19:05

@Olli
Glaube kann ich nur etwas was ich auch nicht sehe und es nicht beweisen kann. Sonst wäre es kein Glauben.
Johannes 20:24 - der ungläubige Thomas der nur glauben wollte wenn er sieht und anfassen kann. War kein Glaube...?
Deine Definition von ""Glaube"" fände ich interessant...
Du verwechselst Glaube mit Hoffnung.

Wer sagt denn das ich zu einem Wesen wie Gott werde durch den Glauben? Wo nimmst solche komische Ansichten her?
Also ein Kind sollte schon wesensgleich mit den Eltern sein - oder hast du schon mal ein Pferd einen Frosch gebären sehen?
Dein «Kind Gottes» soll also nichts mit Gottes Wesen zu tun habenBild
Hast du Kinder? Sind die dir wesensfremd?

Wenn Gott ein anderes Wesen wie du besitzt dann bezeichne dich bitte nicht als Kind Gottes!
Zitat von William Penn
...Geist, also das Wesen und Bewußtsein Gottes,...

ciao
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Meta » So 22. Mai 2005, 19:11

Original von Nemo
In der biblischen Mathematik gibt es doch auch mathematische Fremdbestimmung.

z.B.: Gott = Vater + Sohn + Heiliger Geist

Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.


Hallo Nemo,

G-tt ist Geist, sein Geist schuf das Weltall, von diesem Geist erhielt Jeschua bei seiner Geisttaufe.
HaSchem ist einer
ich sehe da auch nichts von drei Teilen

Gruss
Meta/Engel
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 19:20

Original von Meta
Original von Nemo
In der biblischen Mathematik gibt es doch auch mathematische Fremdbestimmung.

z.B.: Gott = Vater + Sohn + Heiliger Geist

Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.


Hallo Nemo,

G-tt ist Geist, sein Geist schuf das Weltall, von diesem Geist erhielt Jeschua bei seiner Geisttaufe.
HaSchem ist einer
ich sehe da auch nichts von drei Teilen

Gruss
Meta/Engel


Die Auflösung ist immer noch schwammig, da eben jetzt hier Gott gleich als Geist definiert ist. Und dieser Geist heißt jetzt auf einmal HaSchem. In welcher Formgebung existiert denn dieser Geist? Welche innere Reflexion oder Gehirnstruktur besitzt es, das es Gebote erfüllt "sehen" möchte, das es zu seiner eigenen Struktur kommt ?

Und warum meinen manche Strukturforscher, den Namen der Struktur nicht ausschreiben zu dürfen ? (G-tt)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Scardanelli » So 22. Mai 2005, 19:30

@Nemo,
Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.
Gott ist Geist, indem er seinen Sohn, das Andere seiner selbst, erzeugt. In dem Sohn schaut er sich an, ist bei dem Sohn bei sich selbst, ist absoluter Geist. War Gott zuerst an sich, ist er durch diesen Prozess für sich. Durch den Sohn, der er selbst ist, kann sich Gott anschauen, wissen.

„Wer mich sieht, der sieht den Vater“, also auch Gott sieht sich durch Jesus selbst.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 19:32

Nemo, verstehst Du selbst noch was Du schreibst? :D

Das hört sich zwar alles ziemlich klug und gebildet an, aber ergibt es noch einen Sinn?

Die Bibel ist so geschrieben das der bescheidenste Mensch sie verstehen kann, der sogar noch am ehesten, denn der Verstand der vermeintlichen Verständigen ist dem im Wege.

Meta hat ihren eigenen Glauben, nachvollziehen kann ich den an der Bibel nicht. Verstehen tu ich sie/er deswegen nicht.



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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 19:35

Original von Scardanelli
@Nemo,
Die Gleichung konnte mir bisher noch keiner wirklich bestimmen außer in der Auführung der Gleichung selbst.
Gott ist Geist, indem er seinen Sohn, das Andere seiner selbst, erzeugt. In dem Sohn schaut er sich an, ist bei dem Sohn bei sich selbst, ist absoluter Geist. War Gott zuerst an sich, ist er durch diesen Prozess für sich. Durch den Sohn, der er selbst ist, kann sich Gott anschauen, wissen.

„Wer mich sieht, der sieht den Vater“, also auch Gott sieht sich durch Jesus selbst.


Woran machst Du Deine "Erkenntnisse" fest? Woran prüfst Du Deine Meinung? Aus der Bibel kann ich das so nicht entnehmen. Es sei denn ich Würfel mir was zusammen.

Aber Du bist eh ein riesengroßes Rätsel für mich, Scardanelli, ohne Dir zu nahe treten zu wollen. :D
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 20:02

Original von Olli
Nemo, verstehst Du selbst noch was Du schreibst? :D


In meiner Gehirnstruktur ist es im Verständnis.


Das hört sich zwar alles ziemlich klug und gebildet an, aber ergibt es noch einen Sinn?


Die Sinnfindung im Sinnlosen muss wohl ein Weg zu Gott sein, denn der Verstand liegt dabei ja anscheinend als Hürde im Wege, welcher überwunden werden muss.


Die Bibel ist so geschrieben das der bescheidenste Mensch sie verstehen kann, der sogar noch am ehesten, denn der Verstand der vermeintlichen Verständigen ist dem im Wege.


Und so richtet sie sich an den bescheidenen Menschenverstand. Aber wehe man wagt sich über diese Bescheidenheit hinaus, so ist der Verstand der über die Bescheidenheit hinaus geht, von einem Lichtengel namens Luzifers ummantelt, welcher ein räschendes Urteil, durch den absoluten Verstand (Gott) vollstreckt, nach sich ziehen wird.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Scardanelli » So 22. Mai 2005, 20:06

@Olli,
Woran machst Du Deine "Erkenntnisse" fest?
Es muss schön sein, wenn es fertig ist. Richtig schön ist es noch nicht, also muss ich weitermachen.
Aus der Bibel kann ich das so nicht entnehmen.
Ich schon. Es muss alles rund laufen und es darf keine Irritationen geben. Trinität muss bündig erklärbar sein und das Unerklärliche ist eine schlechte Erklärung.

Wir sind wohl mitten in der Geschichte Gottes, zu sich selbst zu kommen und das ist sehr aufregend.

Gott setzt sich selbst als anderes, als Jesus, er geht also von der bewusstloses Identität mit sich in dieses andere hinein, erkennt, dass er damit die Einheit verliert, weswegen das andere als anderes sterben muss, damit Gott als in dem anderen auferstehen kann und so Geist ist. Geist nicht mehr nur an sich, sondern jetzt auch für sich. Im Geist sind Gott und Jesus so aufbewahrt, das sie darin aufgehoben wurden. Sie sind also beide für sich seiend zerstört. Gott ist jetzt Geist an und für sich.

Dass Gott dies vor dem nicht war, kann man sehr schön an seinen missglückten Versuchen erkennen, zu sich selbst zu kommen. Erst im Paradies, mit den beiden Pflanzenwesen, Adam und Eva, dann mit deren Befreiung, aus der Dumpfheit, weiter zum Versuch mit einem Volk zur Selbstbestimmung zu kommen, wo Gott nun wirklich bewusstlos das Recht beugt und dann mit Jesus hat er es endlich geschafft zu sich selbst zu kommen. Mit Jesus hat Gott erkannt, dass er das Gute ist. Und jetzt, mit dieser Selbstbestimmung Gottes an sich selbst, kann er sich endlich selbstbewusst seiner Schöpfung widmen.

Das läuft noch nicht so ganz rund, aber das wird schon.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 20:10

Original von Nemo
Und so richtet sie sich an den bescheidenen Menschenverstand. Aber wehe man wagt sich über diese Bescheidenheit hinaus, so ist der Verstand der über die Bescheidenheit hinaus geht, von einem Lichtengel namens Luzifers ummantelt, welcher ein räschendes Urteil, durch den absoluten Verstand (Gott) vollstreckt, nach sich ziehen wird.

Nein, sondern weil der bescheidene Mensch sich nicht auf seinen eigenen Verstand verlässt, sondern dem Geist Gottes vertraut.

Der Rest könnte stimmen. Bis auf das Luzifer nur spielt er wäre ein Engel des Lichts. Er war mal ein Engel des Lichts, nun ist er aber der Fürst der Finsternis, der es gekonnt versteht die Menschen zu "blenden".
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 20:25

Original von Olli
Nein, sondern weil der bescheidene Mensch sich nicht auf seinen eigenen Verstand verlässt, sondern dem Geist Gottes vertraut.


Und der Geist Gottes sei eben dort zu finden, wo eben aus dem Geist Gottes durch Propheten geschrieben wurde. Hierbei wäre es interessant ob jene Propheten da auch wirklich selbst noch verstanden, was sie da schrieben. Besaßen sie eine Gehirnstruktur welche ihre eigenen Worte in den Verstand brachten oder sahen sie auch seeligwerdend auf das Geschriebene herrab ? Sie schrieben aus dem Geist und sie wurden durch sich selbst zu Geist. Und weil sie Geist wurden, schrieben sie geistreiches, welches sie selbst wohl aus ihrem Geistzustand (hl Geist) vertanden haben müssen. Da gibt es wohl im Gehirn so eine Art "Gottes-Modul" das sich selbst vergeistert. Und so drückt das Geistreiche aus diesem Gehirnareal der Propheten, beim bescheidenem lesen wieder selbst auf dieses Gehirnareal auf die Drüse des Lesers und wird so zu Geistreichen. Oder sogar zum Heiligen Geist oder gar noch mehr, zur Sucht nach dem heiligen Geist. Und wenn das Gottmodul von sich selbst liest, so ist es in sich selbst wieder in Gott.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Olli » So 22. Mai 2005, 20:36

Original von Nemo
Original von Olli
Nein, sondern weil der bescheidene Mensch sich nicht auf seinen eigenen Verstand verlässt, sondern dem Geist Gottes vertraut.


Und der Geist Gottes sei eben dort zu finden, wo eben aus dem Geist Gottes durch Propheten geschrieben wurde. Hierbei wäre es interessant ob jene Propheten da auch wirklich selbst noch verstanden, was sie da schrieben. Besaßen sie eine Gehirnstruktur welche ihre eigenen Worte in den Verstand brachten oder sahen sie auch seeligwerdend auf das Geschriebene herrab ? Sie schrieben aus dem Geist und sie wurden durch sich selbst zu Geist. Und weil sie Geist wurden, schrieben sie geistreiches, welches sie selbst wohl aus ihrem Geistzustand (hl Geist) vertanden haben müssen. Da gibt es wohl im Gehirn so eine Art "Gottes-Modul" das sich selbst vergeistert. Und so drückt das Geistreiche aus diesem Gehirnareal der Propheten, beim bescheidenem lesen wieder selbst auf dieses Gehirnareal auf die Drüse und wird so zu Geist. Oder sogar zum Heiligen Geist oder gar noch mehr, zur Sucht nach dem heiligen Geist. Und wenn das Gottmodul von sich selbst liest, so ist es in sich selbst wieder in Gott.

Das es nicht auf die Gehinrstruktur ankommt sieht man bei Bileam als der Esel auf dem er ritt zu ihm gesprochen hat. Gott ist doch nicht an unsere Anatomie gebunden.

Ich bin sicher das die Propheten es verstanden haben denn die ganze Bibel handelt von Gottesmännern die ziemlich klar waren.

Ansonsten weiss ich nicht worauf Du hinaus willst. Wozu soll solch eine Diskussion führen wie wir sie gerade halten?

Du versuchst das unerklärbare zu fassen, ist aber nicht spannend, da es sich nicht aufs Wort gründet und mit Glauben nicht viel gemeinsam hat.

Ich wünschte hier käme mehr Glaubensstärkende Messages rüber statt endlose Diskussionen über was war zuerst, Huhn oder Ei und da sage ich das das Huhn zuerst war.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 20:51

Original von Olli
Das es nicht auf die Gehinrstruktur ankommt sieht man bei Bileam als der Esel auf dem er ritt zu ihm gesprochen hat. Gott ist doch nicht an unsere Anatomie gebunden.


Und wenn das geistgebende "Gottes-Modul" im Gehirn aktiviert ist, fangen sogar Esel an vergeistert zu reden. Die seinerzeit Geistreichen könnten heutzutage in Irrenanstalten vorzufinden sein. Aber wer sind die wahren Irren ? Die Jenigen deren "Gottes-Modul" auf inaktiv steht oder die Jenigen wo das "Gottes-Modul" begeisternd aktiviert ist ?



Ich bin sicher das die Propheten es verstanden haben denn die ganze Bibel handelt von Gottesmännern die ziemlich klar waren.


Sprechende Esel sprechen für sich ....



Ansonsten weiss ich nicht worauf Du hinaus willst. Wozu soll solch eine Diskussion führen wie wir sie gerade halten?


Worrauf will das Geistreiche hinaus ?
Zu sprechenden Eseln oder lichtervollen Posauenenstimmen ?


Du versuchst das unerklärbare zu fassen, ist aber nicht spannend, da es sich nicht aufs Wort gründet und mit Glauben nicht viel gemeinsam hat.



Aus mir herraus finde ich es sehr spannend, das unerklärbare zu fassen, da ich eben mal vor nicht all zu langer Zeit mit dem Wort und christlichen Glauben assimiliert wurde und heilige Geister in mein Leben einzogen.



Ich wünschte hier käme mehr Glaubensstärkende Messages rüber statt endlose Diskussionen über was war zuerst, Huhn oder Ei und da sage ich das das Huhn zuerst war.


Und danch legte es das Ei, das zum Hun führte ....
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Scardanelli » So 22. Mai 2005, 20:57

@Olli,
Gott ist doch nicht an unsere Anatomie gebunden.
Erstaunlicherweise doch. Gott musste Mensch werden um zu sich selbst zu kommen. Wir müssen also noch begrifflich in diese Einheit kommen. Du brauchst dich aber nicht unbedingt da hinein zu versenken; das können auch andere für dich stellvertretend tun, wenn sie es tun. Aber du bist nicht alleine. :)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 22. Mai 2005, 21:02

Original von Olli
Aber Du bist eh ein riesengroßes Rätsel für mich, Scardanelli, ohne Dir zu nahe treten zu wollen. :D


Er ist doch das Wunder Gottes .... erkennt ihr ihn denn nicht ?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Mi 29. Jun 2005, 12:38

Ich möchte noch einmal die Meinung eines Christen dazu bringen.

Kurt Koch, der sein Leben der Seelsorge besonders im Bereich der satanischen Kräfte gewidmet hat, ist total gegen das Umfallen nach hinten und die Zungensprache der Pfingstler ;kritisiert deshab alle charismatischen Leiter von Bonnke bis Derec Prince.

Es prüfe also jeder selber, wie er hierin handelt.
Und es ist verständlich, wenn jemand alles Charismatische ablehnt. Ich versuche das auch zu respektieren.

So haben wir zwei mögliche Extreme:
Unkritische Leichtgläubigkeit und Leichtsinn
und andererseits Abwehren des echten Wirkens des Heiligen Geistes.


mfg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Di 6. Dez 2005, 11:27

@ Scardanelli :
Trinität muss bündig erklärbar sein und das Unerklärliche ist eine schlechte Erklärung.

Wir sind wohl mitten in der Geschichte Gottes, zu sich selbst zu kommen und das ist sehr aufregend...

Sorry, aber das klingt für mich schon ein wenig nach christlicher Vermessenheit: Unterstellst Du damit doch eigentlich, dass Gott bis zur Schaffung der christlichen Trinitätsform irgendwie nicht ganz bei Sinnen gewesen sein soll davor...
Mit dem Christentum wurde einzig die von den Juden in´s Leben gerufene Philosophie des Monotheismus korrigiert. Rückschlüsse daraus auf Gottes Befinden daraus zu ziehen, betrachte ich schon als etwas waghalsiges Unterfangen: Einerseits finde ich´s gut, weil dadurch der dumpfen, demütigen Unterwerfung ein Schnippchen geschlagen wurde. Adererseits erscheinen mir die daraus für die Menschheit herwachsenen Folgen nicht minder verheerend zu sein...

Gott setzt sich selbst als anderes, als Jesus, er geht also von der bewusstloses Identität mit sich in dieses andere hinein, erkennt, dass er damit die Einheit verliert, weswegen das andere als anderes sterben muss, damit Gott als in dem anderen auferstehen kann und so Geist ist. Geist nicht mehr nur an sich, sondern jetzt auch für sich. Im Geist sind Gott und Jesus so aufbewahrt, das sie darin aufgehoben wurden. Sie sind also beide für sich seiend zerstört. Gott ist jetzt Geist an und für sich.

Wahrlich in seiner Logik eine runde Sache. Leider genauso logisch erscheint mir zu sein, dass aus einer solchen Philosophie heraus, Arroganz und Realitätsverlust erwachsen: Über was und wie Gott nun wirklich sein soll, können wir doch eigentlich auch weiterhin nichts anderes, als darüber spekulieren...
Persönlich ist mir ein Gott, der Eins ist, sympathischer, als Einer, der sich in der Trinität ja eigentlich wieder zu deren Dreien wird...

Dass Gott dies vor dem nicht war, kann man sehr schön an seinen missglückten Versuchen erkennen, zu sich selbst zu kommen. Erst im Paradies, mit den beiden Pflanzenwesen, Adam und Eva, dann mit deren Befreiung, aus der Dumpfheit, weiter zum Versuch mit einem Volk zur Selbstbestimmung zu kommen, wo Gott nun wirklich bewusstlos das Recht beugt und dann mit Jesus hat er es endlich geschafft zu sich selbst zu kommen. Mit Jesus hat Gott erkannt, dass er das Gute ist. Und jetzt, mit dieser Selbstbestimmung Gottes an sich selbst, kann er sich endlich selbstbewusst seiner Schöpfung widmen.

Bei Deiner Betrachtungsweise berücksichtigst Du aber bloss, die Entwicklung, welchen der christliche Glaube gegangen ist. Andere Götter und deren Entwicklung über die Jahrtausende scheinen da für Dich gar keine Bedeutung zu haben?- Hmmm...

Das läuft noch nicht so ganz rund, aber das wird schon.

Was läuft noch nicht so ganz rund dabei?- Sich die Erde Untertan zu machen vielleicht?-
lg, wolfi
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Scardanelli » Di 6. Dez 2005, 13:01

@Wolfi,
Bei Deiner Betrachtungsweise berücksichtigst Du aber bloss, die Entwicklung, welchen der christliche Glaube gegangen ist. Andere Götter und deren Entwicklung über die Jahrtausende scheinen da für Dich gar keine Bedeutung zu haben?-
Das erscheint dir nur so, denn es kommt nicht darauf an, was zufällig erkannt wird, sondern was vernünftig ist und Vernunft ist nicht zufällig, sondern notwendig. Vernünftige Erklärungen haben es an sich, dass sie öffentlich, also objektiv sind; sie sind frei von Vereinzelung, jedenfalls der Möglichkeit nach. Ein vereinzelter Glaube ist das nicht, dieser ist nur auf die Vereinzelung angewiesen. Die Form vereinzelten Glaubens besteht darin, dass vorausgesetzt wird, er sei unantastbar, als wenn das, was ein Einzelner nun zufällig denkt, nicht vernünftig, also nicht verallgemeinerbar sein müsste. Bei vereinzeltem Glauben werden nur Meinungen gegen Meinungen gebracht, also nur Vereinzeltes, Zufälliges gegen dasselbe.

So wird hier z. B. befohlen, nicht für andere Religionen zu werben, anstatt zu zeigen, warum andere Religionen vernünftiger Weise nicht wahr sind. Das kann man durchaus zeigen und wenn es wahr wäre, dass andere Religionen wirklich auf dem Holzweg sind, dann muss es dafür allgemeine Gründe geben und nur allgemeine Gründe sind wahre Gründe. Vereinzelte Gründe sind erst mal falsch und zwar grundsätzlich. Was nicht allgemein gemacht werden kann, kann nicht wahr sein.

Es ist allgemein ganz uninteressant, was Hinz und Kunz nun so zufällig glauben, es ist uninteressant, weil es nur zufällig ist. Soll ich William und Fox glauben, nur weil sie so nette Wesen sind, oder weil sie vernünftiges sagen?
Oder soll ich jemandem den Jesus glauben, weil er sich in seinem höchstpersönlichen Glauben so wohl fühlt, er irgendwie den Eindruck habe, Jesus führe sein Leben?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Enggi » Mo 10. Dez 2007, 21:33

Original von onThePath
Ich möchte noch einmal die Meinung eines Christen dazu bringen.

Kurt Koch, der sein Leben der Seelsorge besonders im Bereich der satanischen Kräfte gewidmet hat, ist total gegen das Umfallen nach hinten und die Zungensprache der Pfingstler ;kritisiert deshab alle charismatischen Leiter von Bonnke bis Derec Prince.

Es prüfe also jeder selber, wie er hierin handelt.
Und es ist verständlich, wenn jemand alles Charismatische ablehnt. Ich versuche das auch zu respektieren.

So haben wir zwei mögliche Extreme:
Unkritische Leichtgläubigkeit und Leichtsinn
und andererseits Abwehren des echten Wirkens des Heiligen Geistes.


mfg, oTp
Der gleiche Kurt Koch empfiehlt aber in einem Buch auch Erlo Steegen und sein Missionswerk Kwasizabantu. Steegen war zuerst auch ein Antipfingstler, bis er selbst die Geistestaufe erlebte. Leider wurde aus Erlo Steegen dann ein Diktator, der sich von einer falschen Profetin beraten liess.

Wo Kwasizabantu heute steht, weiss ich nicht. Stand meines Wissens ist von 2005.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Enggi » Mo 10. Dez 2007, 23:47

Hat es noch weitere Süchtige nach dem Heiligen Geist, die hier ihre Erfahrungen einbringen könnten?

Also ich bin ein Pneumatoholiker und fühle mich absolut wohl dabei.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon grübel » Do 13. Dez 2007, 11:30

Mhm habe im Link vom Threadstart eigentlich wenig gelesen über eine Sucht nach dem Heiligen Geist. Mehr über ihr Leben in der Gemeinde, Prozedere, andere Christen, was gelehrt wird, irgendwelche Gaben.

Fast nirgends habe ich gelesen was Jesus in ihrem Leben getan hat und was ihr Zeugnis darin ist, was ihre Beziehung zu ihm ausmacht, zu was er sie beruft, wie sich der Hl. Geist ihr offenbar macht.

Fast alle Aussagen waren irgendwie auf andere Menschen gestützt. Die haben getan, der hat gesagt und ich habe mich danach gerichtet oder mitgemacht.

Ich kann nicht beurteilen was in den Herzen bei anderen abgeht oder bei der Frau schiefgelaufen ist. Meine Vermutung ist nur das ihr Glauben weniger auf dem Geist Gottes baute bzw ihrer Beziehung zu Jesus, sondern sie mehr auf Menschen achtete, Gemeindeprozedere und ihre eigene Gesetzlichkeit darin gelebt hat abseits von dem was Gott vielleicht mit ihr vor gehabt hätte.

Dann ist der Glauben nicht wirklich auf Jesus gegründet und man wird zwangsläufig hin und her geworfen von jedem Wind der Lehre und anderen Menschen die vielleicht selbst noch im dunkeln tappen.

Jeder der in Jesus bleibt ist die Rebe, welche die gute Frucht bringen wird. Nicht jeder der in eine bestimmte Gemeinde geht oder auf bestimmte Menschen hört.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Baski » Do 13. Dez 2007, 23:27

gehörst du zur OCG und hörst auf Ivo Sasek?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Do 13. Dez 2007, 23:52

Original von Enggi
Original von onThePath
Ich möchte noch einmal die Meinung eines Christen dazu bringen.

Kurt Koch, der sein Leben der Seelsorge besonders im Bereich der satanischen Kräfte gewidmet hat, ist total gegen das Umfallen nach hinten und die Zungensprache der Pfingstler ;kritisiert deshab alle charismatischen Leiter von Bonnke bis Derec Prince.

Es prüfe also jeder selber, wie er hierin handelt.
Und es ist verständlich, wenn jemand alles Charismatische ablehnt. Ich versuche das auch zu respektieren.

So haben wir zwei mögliche Extreme:
Unkritische Leichtgläubigkeit und Leichtsinn
und andererseits Abwehren des echten Wirkens des Heiligen Geistes.


mfg, oTp
Der gleiche Kurt Koch empfiehlt aber in einem Buch auch Erlo Steegen und sein Missionswerk Kwasizabantu. Steegen war zuerst auch ein Antipfingstler, bis er selbst die Geistestaufe erlebte. Leider wurde aus Erlo Steegen dann ein Diktator, der sich von einer falschen Profetin beraten liess.

Wo Kwasizabantu heute steht, weiss ich nicht. Stand meines Wissens ist von 2005.


Und da gibt es Weiters zu berichten:

Kurt Koch lebte damals im Ehebruch (ja leider), und die Prophetin dort offenbarte ihm das ihrerseits. Er tat Buße.

- Nur: Anscheinend war die Prophetin in Kwasizabantu eine Spiritistin.

So habe ich es gehört.

Also hatte Kurt Koch selber eine Niederlage ( Ehebruch)
und er als Experte beurteilte die spiritistische Prophetin falsch.

Ohmannomann :roll:


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Baski » Fr 14. Dez 2007, 00:17

Zu Kwasizabantu ist der Artikel auf relinfo sehr aufschlussreich
http://www.relinfo.ch/ksb/info.html

und als Ergänzung das Interview mit Helga Keller (Exfrau von Hans Keller)
http://www.geistlicher-missbrauch.info/topic.asp?TOPIC_ID=30

es hat mich erschüttert!
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Bernd68 » So 10. Feb 2013, 16:31

Hallo liebe Regina,
Regina hat geschrieben:Religion kann nicht nur süchtig und fanatisch, sondern leider auch psychisch krank machen! Den Christen der charismatischen und pfingslerischen szene wird so viel vorgegaukelt und sie werden mit "Wortem vom Herrn/Heiligen Geist" so in eine Erwartungshaltung hineingesteigert, dass sie glatt behaupten würden, der Himmel sei grün statt blau, wenn man es ihnen nur lange genug ins Hirn hämmert! Viele sind dann senttäuscht und resigniert und emotional undpsychisch fix und fertig und verfallen in Depressionen, wenn sich diese ganzen "Zusagen" und "Verheissungen" nicht erfüllen.

da gebe ich dir ein wenig recht ... aber es kommt immer auch auf den Menschen,
seinen Charkter und auf seine Vorgeschichte an.
Nicht jeder Mensch ist gleich, siehe ein Beispiel im schlimmsten Fall:
Offenbarung 3,4 hat geschrieben:Doch du hast einige wenige Namen auch in Sardes,
die ihre Kleider nicht befleckt haben;
und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.


marie-theres hat geschrieben:Den Heiligen Geist kann man auch zu Hause erfahren.
Da braucht man nicht zwangsläufig zusammenzuströmen.

Auch diese Aussage, kommt auf den Menschen drauf an.
Manche Christen erfahren dies vielleicht nicht daheim
und gerade deshalb brauchen sie dieses Erlebnis in der Gemeinde,
das ihnen Gott auch zuteil werden lässt und gerne gibt,
da zumal seine Berührungen unterschiedlicher Art sein können,
daheim sowie in der Gemeinschaft (Gemeinde).
Regina hat geschrieben:Die Psychiatrien sind weltweit inzwischen voll von solchen Christen!

voll von - welchen Christen, von den charismatischen Christen??? :?
Regina hat geschrieben:Ich habe so sehr und gestrichen die Nase voll
von dem Firlefanz Charismatiker und Pfingstler,
dass ich mich davon jetzt seit vier Jahren distanziert habe
und damit überhaupt nichts mehr zu tun haben will!

ich kann deine bisherigen Beiträge gut nachempfinden,
da ich mich schon seit mehr als 20 Jahren im charismatischen Sektor
bewege und mich darin befinde. Ich bin Charismatiker!
Aber ein Fehler machst du hier ... du beziehst alle charismatischen
und pfingstlerischen Gemeinden über einen Kamm.
Dein Urteilsvermögen ist auf Grund deiner Verletzungen/Enttäuschungen,
trotz berechtigter Sichtweise, etwas getrübt.
Denn ich sehe auch nicht alles rosarot in der charismatischen Lehre
und vor allem mit dem Umgang damit.
Man kann einiges verbessern, diese Verbesserung hat aber in erster Linie
mit dem Menschen (Christen) zu tun, wie in allen Gemeinden. ;)
= Veränderung des Menschen durch Gott!

Erkenntnis, ist ein "Leichtes", sagt uns die Bibel ...
Barmherzigkeit hingegen, muss man erlernen!

Regina hat geschrieben:Und das war alles andere als leicht oder einfach und als der Schritt vollzogen war, stand ich ganz alleine da, kannte mich plötzlich niemand mehr, war es als ob ich dort niemals gewesen wäre..... Wenn mich von dern anderen jemand sah, ging er mi aus dem weg ohne Gruß, nicht mal ein Hallo und wechselte vielleicht auch noch die Straßenseite!

habe so etwas ähnliches erlebt, nicht an mir,
sondern der NichtUmgang an einer anderen mir näherbekannten Person.
Hatte danach auch ein Gespräch mit dem damaligen Regionalpastor.
Adler hat geschrieben:Was für eine Lüge! Die Wahrheit, wieso du aus dieser Gemeinde raus musstest, werden wir wohl nie erfahren. Aber du kennst sie und Gott.
Du hast wohl keine Angst zu verleumden.

Ein Verleumder muss nicht unbedingt ein Lügner sein.
Wenn dich etwas an ihren Aussagen ärgern sollte, dann siehe:
Sprüche 12,16 hat geschrieben:Ein Narr läßt seinen Ärger sofort merken,
der Kluge aber steckt die Beleidigung ein.

WeißesLicht hat geschrieben:Meine Güte...was nicht sein darf, kann nicht sein, gelle?

sehe ich auch so ... guter Spruch,
für viele würde eine Traumwelt, die sie erschaffen haben bzw. haben lassen, zusammenfallen und jenes wäre außerordentlich hart und schmerzhaft,
denn man sieht dann - worauf man gebaut hat,
auf den Sand der Menschen oder auf den Fels Jesus!!!
onThePath hat geschrieben:Da sagt sie doch deutlich, daß sie mit den Forderungen nach mehr persönlicher Heiligung nicht zurechtkam.

Es liegt deshalb nahe, daß die Gemeinde für sie aus persönlichen Gründen schädlich war.

Aus solchen persönlichen Problemen kann man absolut nichts ableiten über schädliche christliche Praktiken einer Gemeinde.

Dann kommt es einfach zu Konflikten.

sehr gut dargestellt ... ein SuperBeitrag.
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit

Liebe thery,
was wolltest du uns hier mitteilen?, hat es dir in den Fingern gejuckt ... :mrgreen:

marie-theres hat geschrieben:Seid langer Zeit vermute ich, dass es genau der Grund ist,
warum so wenige dieser Leute hier schreiben.

hier ist einer ... :D
Adler hat geschrieben:
Ich kann mir gar nicht vorstellen wie geschieht geistlicher Missbrauch?

durch bewusste oder unbewusste Manipulation.
Mir hat einmal ein charismatischer Pastor schriftlich etwas,
was nicht stimmte, vorgeworfen.
Zuvor hatten wir ein sehr gutes ausführliches friedliches Gespräch miteinander,
wo ich ihm darlegte das ich aus der Gemeinde austrete
und deshalb bat ich ihn um eine Abmeldebestätigung von der Gemeinde.
Meiner Bitte kam dieser besagte Pastor nach und stellte mir auf dem Postweg
die Abmeldebestätigung zu, mit einem zusätzlichen Vermerk darin,
das mein Austritt eine Flucht sei, was allerdings nicht der Wahrheit entsprach,
da Gott zu mir zuvor sprach - jenes zu tun.
Somit war der Pastor weder geistgeführt noch weise genug
um mit mir und der Situation richtig (auf Gott hören) umzugehen
und er übte dadurch eine Form des geistlichen Missbrauchs auf mich aus.
Er trat mir mit Füßen nach und ich habe ihn darin schriftlich zurechtgewiesen,
... trat geistlich zurück.
Und so trennten sich unsere Wege, erst friedlich
und dann mit göttlichen bibelfesten Füßen. :mrgreen:
Somit war ich kein Opfer geistlichen Missbrauchs ... sondern habe lediglich
den Ball wieder zurückgespielt. ;)

Soweit mal ...


Liebe Grüße, Bernd.
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Haimax » Mo 11. Feb 2013, 15:41

onThePath hat geschrieben:[Ohmannomann :roll:


lg, oTp


Jetzt wird ja ein neuer Chef im Vatikan gesucht, ich schlage Dich onThePath vor!

Gruss Haimax
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon thery » Mo 11. Feb 2013, 18:57

Bernd68 hat geschrieben:
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit
thery hat geschrieben:Edit

Liebe thery,
was wolltest du uns hier mitteilen?, hat es dir in den Fingern gejuckt ... :mrgreen:


Ich hatte meine Gründe......Ja damals konnte man noch lange im Nachhinein eigene Beiträge löschen und das habe ich rege genutzt. Heute geht das nicht mehr. :oops: Solche editierten Beiträge werden dir vielleicht noch mehr begegnen. 8-)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Bernd68 » Mo 11. Feb 2013, 19:04

thery hat geschrieben: Solche editierten Beiträge werden dir vielleicht noch mehr begegnen. 8-)

so-so ... :lol:
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Gnu » Mo 11. Feb 2013, 19:11

Haimax hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ohmannomann :roll:


lg, oTp


Jetzt wird ja ein neuer Chef im Vatikan gesucht, ich schlage Dich onThePath vor!

Gruss Haimax

Wie macht man auf die Schnelle aus onThePath einen Kardinal? :?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Bernd68 » Di 12. Feb 2013, 07:10

wieso nicht gleich den Papst, der tritt doch ab ... :mrgreen:
4. Mose 14,24;
Aber meinen Knecht Kaleb - weil ein anderer Geist in ihm war
und er mir völlig nachgefolgt ist - ihm werde ich in das Land bringen,
in das er hineingegangen ist; und seine Nachkommen sollen es besitzen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Gnu » Di 12. Feb 2013, 09:08

Bernd68 hat geschrieben:wieso nicht gleich den Papst, der tritt doch ab ... :mrgreen:

Geht nicht, wegen Kirchenrecht.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon bigbird » Mo 18. Feb 2013, 23:29

thery hat geschrieben: Ja damals konnte man noch lange im Nachhinein eigene Beiträge löschen
das kann man noch jetzt, aber nur ein paar Stunden.
:oops: Solche editierten Beiträge werden dir vielleicht noch mehr begegnen. 8-)
genau, und das wollen wir nicht mehr ... das zerreisst Diskussionen und Threads.

Sorry, das war OT ...

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