Sucht nach dem heiligen Geist

Moderator: bigbird

Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Yasha » Mi 13. Nov 2002, 16:25


bitte lest einmal den Text der folgenden Site:

http://www.infosekta.ch/is5/gruppen/gfu_luethi2000.html

Darin wird die Geschichte einer Frau beschrieben, die in das christentum kommt, und sich dort ganz und gar hineinsteigert, bis sie wieder die Kraft zum Aussteigen hat.

Auch ist von einer Sucht nach dem heiligen Geist die Rede, man macht an immer mehr Anlässen mit, um mehr von diesem heiligen Geist zu erhalten.

Ich könnte mich niemals so hingeben, ich war selbst schonmal an einem Gottesdienst einer Freikirche. Doch die Szenerie mit den Leuten die mit erhobenen Händen singen hat mich eher abgeschreckt.

Die Frage ist jetzt: Kann Religion süchtig machen? Diese Beziehung zu Gott, dass nur sie mehr zählt? Oder ist die Art der in der Geschichte beschriebenen Religion auch für die Christen hier zu krass?

P.S. Bei einem normalen Lesen des Textes kommt mir das typische Bild einer Sekte in den Sinn.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon ich » Mi 13. Nov 2002, 16:41

Die Frage ist jetzt: Kann Religion süchtig machen? Diese Beziehung zu Gott, dass nur sie mehr zählt? Oder ist die Art der in der Geschichte beschriebenen Religion auch für die Christen hier zu krass?


Ich denke, es hat Sachen drin, die zu krass sind. Sie sagte ja, dass sie keinen Kontakt mehr mit Aussenstehenden hat, weil sie eine Gefahr sein sollen. Aber das trifft auf eine Sekte zu. Da ich aber früher auch in der GFU war, mein Vater war sogar 14 Jahre lang Prediger, weiss ich, dass das nicht gelehrt wird in der GFU. Es sit eher anders, man soll Kontakt und Freundschaften schliessen mit Nicht-Christen, denn schlussendlich gab Jesus uns ja den Auftrag, den Menschen von Gott zu erzählen und sie zu "bekehren", was schlecht geht, wenn man mit niemandem mehr Kontakt hat.

Und wegen der sucht nach dem Heiligen Geist (HG) ist es so, wie wenn man in eine Person verliebt ist. Man versucht dann ja auch, möglichst oft diese Person zu sehen und mit ihr Zeit zu verbringen.
So ist es auch mit dem HG, man möchte ihn immer mehr spüren und erleben, weil es einfach wunderbar und herrlich ist.

Das mal zum Anfang

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Yasha » Mi 13. Nov 2002, 16:54


bin schon mal erleichtert dass das bei dir nicht auch so zu und her geht;)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Morgy » Mi 13. Nov 2002, 19:39

Original von Yasha
Die Frage ist jetzt: Kann Religion süchtig machen? Diese Beziehung zu Gott, dass nur sie mehr zählt? Oder ist die Art der in der Geschichte beschriebenen Religion auch für die Christen hier zu krass?

Ich bin überzeugt, dass es Suchtverhalten bei Religion und Glaube geben kann. Sucht ist ja allgemein ein "Streben nach immer mehr" von etwas, das einem "gut tut". Besonders ein Gefühlsmensch kann in freikirchlichen Gottesdienste, wo Gefühle oft stark angesprochen werden, sich in diesen Gefühlen richtiggehend verlieren. Es wäre dann die Pflicht der Mitchristen, eine solche Person wieder "auf den Boden der Realität" zu bringen.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Salzstreuer » Fr 20. Dez 2002, 12:42

Hallo zusammen

Ich denke, da ist einiges schiefgelaufen. Ich habe den Text mal quergelesen und mir sind einige Dinge aufgefallen.

Aber was mich am meisten berührt ist diese Frau. In Ihr sehe ich am Extrembeispiel, wie es vielen Christen heutzutage geht...

Wie sind sehr egozentrische Christen. Es geht uns erst einmal um uns. Was bringt es mir, wenn ich zu Gott komme. Wir haben vermutlich mehr persönliche Bitten als Dank und Fürbitte.

Ein Beispiel auch Lobpreis und Anbetung. Viele pilgern zu Lobpreisanlässen, wollen was erleben, dass es fetzt, dass es mit meinen Gefühlen stimmt, wollen mit Gott was erleben.

Und Er? Er wohnt im Lobpreis seines Volkes. Eigentlich gehörte Lobpreis einfach ihm ... Ihm die Ehre geben, weg von mir auf ihn schauen... einfach danke sagen.

Das ist eine Tendenz, die ich immer mehr entdecke und die wohl auch in anderen Threads hier diskutiert wird.

Wenn ich nicht eine Beziehung zu Gott habe, sondern ihn als "Suchtmittel" betrachte, wovon ich immer mehr will, da habe ich Mühe damit, und ich denke, da spielt auch Gott nicht mit.

Gruss
-salzstreuer
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Fr 13. Mai 2005, 20:59

Pfingsten ist doch die Zeit des Heiligen Geistes?- Ja, wie Süchtige werden nun wohl wieder viele Christen in ihre Gemeinschaftshäuser streben voll der Hoffnung, dass der Heilige Geist auch in sie fahren würde. Nun, ich drück ihm auf jeden Fall die Daumen!
lg, wolfi
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Fr 13. Mai 2005, 21:18

@wolfi

Den Heiligen Geist kann man auch zu Hause erfahren. Da braucht man nicht zwangsläufig zusammenzuströmen.

Aber, falls dies von dir her eher beneidenswert klingt, warum gehst nicht auch mal hin ;)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Fr 13. Mai 2005, 21:28

@ marie-theres :

Aber, falls dies von dir her eher beneidenswert klingt, warum gehst nicht auch mal hin ;)

Ich habe Angst, dass es in einem Fiasko enden könnte. Vielleicht erginge es mir dann ähnlich wie der Freundin von "frage"... ;)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Fr 13. Mai 2005, 21:32

@wolfi

Der Freundin von "frage" .... ? Was war, muss ich oben nachlesen?
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Meta » Fr 13. Mai 2005, 21:35

Original von Yasha
Auch ist von einer Sucht nach dem heiligen Geist die Rede, man macht an immer mehr Anlässen mit, um mehr von diesem heiligen Geist zu erhalten.

Ich könnte mich niemals so hingeben, ich war selbst schonmal an einem Gottesdienst einer Freikirche. Doch die Szenerie mit den Leuten die mit erhobenen Händen singen hat mich eher abgeschreckt.

Die Frage ist jetzt: Kann Religion süchtig machen? Diese Beziehung zu Gott, dass nur sie mehr zählt? Oder ist die Art der in der Geschichte beschriebenen Religion auch für die Christen hier zu krass?

P.S. Bei einem normalen Lesen des Textes kommt mir das typische Bild einer Sekte in den Sinn.



Hallo Yasha,

klar gibt es das. Ich denke, das war auch bei mir mal so. Solange man drin ist, merkt man nichts davon. Darum streiten es viele auch ab, religiös süchtig zu sein. Ziemlich sicher war ich in guter Gesellschaft. Es geht denke ich darum, diese heilewelt Atmosphäre, die einem da geboten wird, reinzuziehen. Es wird einem ja immer wieder eingeschwatzt, wie böse die Welt da draussen ist.
Nur hat das mit dem Heligen Geist nichts zu tun. Ich hatte während meiner christlichen Karriere nichts davon bemerkt, trotz aller Versprechen.
Hugo Stamm hat ein Taschenbuch: "Sekten, im Bann von Sucht und Macht" über dieses Thema geschrieben, und ich kann das Bestätigen was er da beschrieben hat.

Gruss
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » Fr 13. Mai 2005, 21:58

Liebe Yasha,

Religion kann nicht nur süchtig und fanatisch, sondern leider auch psychisch krank machen! Den Christen der charismatischen und pfingslerischen szene wird so viel vorgegaukelt und sie werden mit "Wortem vom Herrn/Heiligen Geist" so in eine Erwartungshaltung hineingesteigert, dass sie glatt behaupten würden, der Himmel sei grün statt blau, wenn man es ihnen nur lange genug ins Hirn hämmert! Viele sind dann senttäuscht und resigniert und emotional undpsychisch fix und fertig und verfallen in Depressionen, wenn sich diese ganzen "Zusagen" und "Verheissungen" nicht erfüllen.

Die Psychiatrien sind weltweit inzwischen voll von solchen Christen!

Regina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » Fr 13. Mai 2005, 22:05

@marie-theres
Der Freundin von "frage" .... ? Was war, muss ich oben nachlesen?

Stichwort "zoé Gospel"... (unter "Sekten";) :)
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Fr 13. Mai 2005, 22:21

@ Regina

Schwarzmalerei

Du hast auch jede Menge Scheinchristen, die aus der ach so ausgewogenen katholischen oder evangelischen Landeskirche austreten, weil sie gar keine Beziehung mehr zu Gott finden.

Mir geht es darum, daß es Kopfchristen gibt, die immer toternst und wichtigtuerisch herumlaufen,
und gefühlsmäßige Christen, die irgendwie komisch und unangebracht ihre gefühlsmäßige Beziehung zu Gott ausleben.

Da sollte es auch zum Ausgleich Christen geben, die mit Herz, Kopf und Leib Christen sind.
Frohe, erlöste Christen, die Jesus in Liebe verehren, weil man das mit dem Kopf nicht kann, aber auch ihren Verstand benutzen, um Gott nahe zu sein.

mfg, oTp

Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Fr 13. Mai 2005, 23:46

Original von Regina
Liebe Yasha,

Religion kann nicht nur süchtig und fanatisch, sondern leider auch psychisch krank machen! Den Christen der charismatischen und pfingslerischen szene wird so viel vorgegaukelt und sie werden mit "Wortem vom Herrn/Heiligen Geist" so in eine Erwartungshaltung hineingesteigert, dass sie glatt behaupten würden, der Himmel sei grün statt blau, wenn man es ihnen nur lange genug ins Hirn hämmert! Viele sind dann senttäuscht und resigniert und emotional undpsychisch fix und fertig und verfallen in Depressionen, wenn sich diese ganzen "Zusagen" und "Verheissungen" nicht erfüllen.

Die Psychiatrien sind weltweit inzwischen voll von solchen Christen!

Regina


Einspruch!! Viele psychiatrischen Kliniken sind dankbar, wenn man sich Patienten annimmt und sie begleitet, für sie betet, sie trägt.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Fr 13. Mai 2005, 23:47

Original von Wolfi
@marie-theres
Der Freundin von "frage" .... ? Was war, muss ich oben nachlesen?

Stichwort "zoé Gospel"... (unter "Sekten";) :)


Danke. Werd mich mal umsehen.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Shizandra » Sa 14. Mai 2005, 00:09

Es gibt Menschen, die den Glauben als Krücke nutzen,
um ihre eigenen Defizite zu kompensieren. Ich will
nicht sagen, dass diese keine Christen sind, aber es
ist eine Art von Christsein, der sich sehr abhebt vom
Durchschnitt. Oft sehr enthusiastisch, sehr emotional
und das gefällt ... allen die sich damit nicht auskennen
oder die nicht betroffen sind. Gerne wird ein solcher
Christ gelobt für seine Intensität und der "durchschnittliche
oder der rationale Christ" hat nicht alles begriffen...!

Jetzt finden Pfingstanlässe aller Art statt. Emotionen
sind für mich kein Grad um Geistlichkeit feststellen zu
können. Warum werden solche Anlässe so sehr emtionell
hoch getourt? Was soll damit bewiesen werden?

Der oben beschriebene Christ wird selbstverständlich nie
einen Fehler bei sich sehen, alles ist Anfechtung was ihn
in Frage stellt.
Ich könnte Euch noch ganz viel erzählen, aus dem
Nähkästchen gewissermassen, ich war mit so einem verheiratet... das ist nun lange her, er ist noch
heute so .. und hat seine Fans.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Sa 14. Mai 2005, 00:34

@wolfi

Habs nun gelesen und stimme da William Penn voll zu.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » Sa 14. Mai 2005, 08:38

Euer Einspruch ist mir egal, ich habe geschrieben, was ich in 18 Jahren Charismatische und Pfingstliche Bewegung gesehen und erlebt habe! Es sind sehr, sehr sehr viele psychisch Kranke Christen in den Psychiatrien die vorher ganz normal waren und erst durch diesen ständigen Erwartungsdruck was den heiligen Geist angeht und die Warterei auf die Erfüllung der "Worte des Herrn", die ihnen die ganzne Prediger und selbsternannten Propgeten zugesprochen haben,´nicht davon zu sprechen, welche erheblichen finanziellen Opfer solche Christen oft für die Gemeinden und Gemeinschaften und Veranstaltungen bringen und die wenn sie finanziell ausgeblutet sind und es bei ihnen nichts mehr zu holen gibt, einfach abserviert werden! Das sich Christen um menschen in den Psychiatrien kümmern, finde ich auch gut so, denn die Ärzte und Schwestern haben ja wenig Zeit. Aber wenn es hyperfromme charismatische oder pfingstlerische Christen sind, dann kann es auch gefählich sein, dass Menschen vom Regen in die Traufe kommen! Das ist Fakt! Ich habe das zu oft miterlebt, als dass ich mir etwas aus den Fingern sauge!!! Aber das ist ja ein Thema, welches die Charismatiker nicht interessiert, weil sie selbstgerecht ihre Augen davor verschließen und sich in ihre reinen Westen hineinsteigern, sobald jemand wie ich auf die tatsachen hinweist! Ich finde, man sollte die Ärzte der Kliniken warnen!


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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon marie-theres » Sa 14. Mai 2005, 08:54

Liebe Regina

Ich finde es in Ordnung, wenn du deine Sicht und deine Erlebnisse wiedergibst. Selber bin ich dankbar, dass ich da anderes erleben durfte.

Im Speziellen was psychiatrische Kliniken betrifft. Sie kommen so oft an Grenzen, nicht nur was die Zeit bezüglich Pflege der Patienten anbelangt, nein, auch mit ihrem Wissen. So viele Menschen sind einfach mit Medikamenten vollgestopft.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » Sa 14. Mai 2005, 09:00

Original von marie-theres
Im Speziellen was psychiatrische Kliniken betrifft. Sie kommen so oft an Grenzen, nicht nur was die Zeit bezüglich Pflege der Patienten anbelangt, nein, auch mit ihrem Wissen. So viele Menschen sind einfach mit Medikamenten vollgestopft.


Das kann ich unterstreichen! - Trozdem sollte das Personal und die Ärzte darauf achten, dass sie keine hyperfrommen Typen auf ihre Patienten losschickt.

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon liger » Sa 14. Mai 2005, 11:20

Mir sind auch Menschen begegnet, die in ihrer Krankheit krank gemacht wurden: Depressionen seien der Ausdruck der Tatsache, dass der "Depressive" in unvergebener SÜNDE lebe -- und das dann "biblizistisch" begründet mit dem Schicksal Sauls, des ersten Königs von Israel
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » Sa 14. Mai 2005, 14:37

Original von liger
Mir sind auch Menschen begegnet, die in ihrer Krankheit krank gemacht wurden: Depressionen seien der Ausdruck der Tatsache, dass der "Depressive" in unvergebener SÜNDE lebe -- und das dann "biblizistisch" begründet mit dem Schicksal Sauls, des ersten Königs von Israel


So ist es! - Oder die andere variante: Ihnen wurde eingebläut, dass ihre Krankheit, dämonische Ursachen hat und dann wurden sie einem Exorzismus, verharmlosend "Befreiungsdienst" unterzogen! - Wenn sich dann nichts tut und der Kranke, krank bleibt, dann wird er oft fallen gelassen mit der Behauptung, der Kranke "wolle gar nicht frei werden, er bräuchte angeblich "seine Dämonen" zum Leben, weil er sonst nicht mehr im Mittelpunkt stünde!"

ja, ja, all das habe ich immer wieder mitbekommen und teilweise auch an mir selber erlebt!

Ich habe so sehr und gestrichen die Nase voll von dem Firlefanz Charismatiker und Pfingstler, dass ich mich davon jetzt seit vier Jahren distanziert habe und damitüberhaupt nichts mehr zu tun haben will!

Seit dem erst, lebe ich in der Freiheit der Kinder Gottes!

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » Sa 14. Mai 2005, 14:45

Ich hab mir eben mal den Text durchgelesen.

Wenn man schon von Dämonen oder Teufeln spricht, so könnten eben solche Wesen Menschen dazu inspiriert haben eine Bibel zu schreiben.
Irgendwie hinterlässt die Bibel je nach Laune psychische Vracks oder im heiligen Geist rauschende Glückseelige.
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon bigbird » Sa 14. Mai 2005, 22:30

Original von Regina
Ich habe so sehr und gestrichen die Nase voll von dem Firlefanz Charismatiker und Pfingstler, dass ich mich davon jetzt seit vier Jahren distanziert habe und damitüberhaupt nichts mehr zu tun haben will!
Hallo Regina

Deine persönlichen Erlebnisse in Ehren, aber du hörst jetzt bitte mit solchen Diffamierungen von Christen auf, sofort :x Es ist deine Sache, ob und dass du dich von Pfingstlern und Charismatikern distanzierst, aber das gibt dir nicht das Recht, hier so über sie loszuziehen!

Und es wird auch hier nicht darüber diskutiert, eventuelle Beiträge werden gelöscht.

bigbird, Forumsleitung
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » So 15. Mai 2005, 08:08

@Nemo :

Irgendwie hinterlässt die Bibel je nach Laune psychische Vracks oder im heiligen Geist rauschende Glückseelige.

Ein interessanter Satz, der jedoch einige Fehlinterpretationen zulässt: Ich nehme mal an, dass Du nicht der Bibel, sondern dessen Leser Launenhaftigkeit attestierst?- Dann: Meintest Du Wracks oder Fracks?- Beides wäre wohl möglich... :)
Die Bibel ist zweifelsohne ein bedeutungsvolles Buch, ein Buch, das sich für mystische Erfahrungen bestens eignet. Nur: An der Mystik scheiden sich die Geister der Menschheit wohl schon seit je her... Da wir Menschen nun mal individuell gestrickt sind, neigt der Eine eher zu Depressionen, während der Andere halt euphorisch reagiert. Ja, wenn wir ein Buch lesen, dann reagiert unsere Psyche nun mal darauf und je nachdem in welcher Verfassung sich diese befindet, bekommt uns dies (oder eben nicht). Nun kann sich Jede/r selber mal fragen, in welcher Verfassung dass sie/er nun denn jeweils zur Bibel greift... Ich bin sicher, dass die meisten Menschen, welche dieses Buch zur Hand nehmen, dies (zumindest beim Einstieg) aus einer Not heraus tun (geistige oder materielle). Der Mensch weist in solchen Situationen automatisch ein latentes Suchtpotenzial auf. Und dass die Bibel wie eine Droge wirken kann, ist ja auch in diesem Forum bei einigen Schreibern unschwer festzustellen. Drogen wiederum (und als solche betrachte ich nun mal auch die Bibel) sind nun mal etwas Gefährliches. Gefährlich, weil wir damit den natürlichen Fluss unseres Geistes manipulieren...
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » So 15. Mai 2005, 13:23

WO ziehe ich über sie los? Was maßt Du Dir eigentlich an? Ich habe "Firlefanz" geschrieben, ja! Aber wo bitte "diffamiere ich Christen?" Dann müsste ich mich ja selber diffamieren!

Nee, echt.... Da fällt mir nur noch ein: Nur getroffene Hunde bellen!

Nicht wahr! Hier werden auf ganz andere weise. "Christen diffamiert", aber das scheint ok. zu sein.

Danke, dazu sag ich nix mehr, da denke ich mir meinen Teil!


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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon LordAlm » So 15. Mai 2005, 14:04

Original von Regina
Euer Einspruch ist mir egal, ich habe geschrieben, was ich in 18 Jahren Charismatische und Pfingstliche Bewegung gesehen und erlebt habe! Es sind sehr, sehr sehr viele psychisch Kranke Christen in den Psychiatrien die vorher ganz normal waren

Regina


Hallo Regina,

Warum hast du denn 18 Jahre gebraucht und durchgemacht, warst du denn auch so blind vorher, kann ich mir nicht vorstellen. Sowas merkt man doch sofort. Ich glaube eher du hast ein Problem mit dieser Problematik. Hast du dich auch mal untersuchen lassen? Was ist denn jetzt dein Problem, wenn du dich so frei und gut fühlst, das glaub ich dir nicht so ganz 8-).

Gottes Segen LA
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » So 15. Mai 2005, 15:00

Warum?

Ganz einfach: Weil ich blind und blöd war, und naiv den Pastoren, Evangelisten, Ältesten und Gastrednern und selbsternannten Phropheten, blinden Kadavergehorsam geleistet habe! Weil sie ja, ach wie toll, alle Weisheit vom Herrn gepachtet hatten und ach wie toll, der Heilige Geist aus ihnen sprach! Was sie lehrten kam schließlich vom Heiligen geist.... und sich dagegen auflehnen hieß, sich gegen Gott selbst aufzulehnen! Fragen stellen traute ich mich schon nach kurzer Zeit nicht mehr, weil das ja mit Zweifeln gleich kam und das bedeutete nichts anderes, als dass man da angeblich noch irgendwelche Geister und Dämonen in sich hatte , was wiederum bedeutete, dass man zum Befreiungsdienst gezerrt werden konnte..... das war ein ewiger Kreislauf aus dem auszubrechen mir sehr schwer fiel, auch weil ja praktisch mein gesamter freundes und Bekanntenkreis aus charismatischen oder pfingstlerischen Ch´risten bestand. Und dann drehte sich ja sowieso den ganzen Tag und sogar nachts darum, dass man ja bloß nicht sündigte, sondern rein und heilig lebte.... sonst wurde man auch noch vom Abendmahl ausgeschlossen. Schließlich bin ich beinahe durchgedreht dort, weil ich eben nicht so rein und heilig war, wie man das von mir erwartete. Eines Tages konnte ich nicht mehr! Um nicht wahnsinnig zu werden habe ich von heute auf morgen die Bremse gezogen und bin ausgestiegen! Und das war alles andere als leicht oder einfach und als der Schritt vollzogen war, stand ich ganz alleine da, kannte mich plötzlich niemand mehr, war es als ob ich dort niemals gewesen wäre..... Wenn mich von dern anderen jemand sah, ging er mi aus dem weg ohne Gruß, nicht mal ein Hallo und wechselte vielleicht auch noch die Straßenseite! So wie man es sonst nur von den Zeugen jehovas hört, kann ich nur sagen! Es war als ob mir der Teppich unter den Füßen weggerissen würde! Das ich nicht entgleist bin verdanke ich dem Umstand, dass ich mir sagte, dass das alles ein böser Traum war und es besser sei ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Ich bin dann wieder regelmäßig in die Eavangelisch-Lutherische Kirche gegangen und habe viele Gespräche mit GLÄUBIGEN !!!! Pfarrern geführt und habe die Bibel ganz neu und ohne charismatis-pfingstlerische rosarote Hallelujabrille gelesen! Heute engangiere ich mich als gläubige und bekennende Christin in meiner Kirche und habe es erfahren was es heisst: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn ich bin in den Schwachen mächtig".... und "Wen der Geist Gottes frei macht, der ist recht frei."

Dies Freiheit bedeutet für mich, dass ich um meine Schwachheit und Sündhaftigkeit weiss und mit ihr immer zu Gott kommen darf, und dass ich mich ob meiner Fehler und Sünden nicht im Kreid drehen und dies immer wieder, widerkäuen muss und mich damit nicht verrückt machen lassen muss, sowei, dass eben nicht hinter jedem Pieps und pups und hinter jedem Busch ein Dämon lauert!


Ich bin froh, dass ich den Ausstieg und Absprung geschafft habe! GOTT SEI DANK!

da ich seelsich völlig gesund bin, wie mir ein Psychiater mit dem ich mich vor noch gar nicht langer Zeit unterhalten habe, bestätigte, brauche ich mich auch nicht untersuchen lassen!


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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Wolfi » So 15. Mai 2005, 20:01

Wow Regina
in Dir steckt ja richtig Power. 8-) :]
Was mich bei Dir völlig verblüfft: Du bist anscheinend Christin und trotzdem fähig zu Reflektion und Selbstkritik. Da gehörst Du schon zu einer ganz seltenen Spezi... 8-)

Um nicht wahnsinnig zu werden, habe ich von heute auf morgen die Bremse gezogen und bin ausgestiegen! Und das war alles andere als leicht oder einfach

Das glaub ich Dir gerne. Immerhin durchschneidest Du damit die Bande zu Deinem bisherigen Beziehungsnetz.

und als der Schritt vollzogen war, stand ich ganz alleine da, kannte mich plötzlich niemand mehr, war es als ob ich dort niemals gewesen wäre.....

Tja das ist die Gefahr, wenn die eigenen Freunde und Bekannten alle aus dem gleichen Teig sind...

Wenn mich von den Anderen Jemand sah, ging er mir aus dem weg ohne Gruß, nicht mal ein Hallo und wechselte vielleicht auch noch die Straßenseite!

:D Genau das passierte mir auch, als ich damals den Austritt aus der kath. Kirche vollzog. Nur dass ich es damals wirklich geniessen konnte, dass mir all diese Leute mit ihrer verlogenen Doppelmoral endlich Platz machten... :) Du siehst: Dafür braucht´s noch nicht mal unbedingt Zeugen Jehovas... ;) :)

Ich bin dann wieder regelmäßig in die Eavangelisch-Lutherische Kirche gegangen und habe viele Gespräche mit GLÄUBIGEN !!!! Pfarrern geführt und habe die Bibel ganz neu und ohne charismatis-pfingstlerische rosarote Hallelujabrille gelesen!

Schön zu hören, dass es auch das noch gibt. Ich wechselte damals aus diesem muffeligen Kleinstädtchen wieder zurück in eine grosse Stadt und Glaubensfragen beschäftigten mich mal eine ganze Weile überhaupt nicht mehr. Erst während der beruflichen Reiserei begann ich mich wieder auf dem Markt der Religionen umzusehen und mich auf das Eine und das Andere einzulassen. Bis zum Beitrittsritual kam´s dann aber "nur" noch einmal bei der Osho-Community in Poona. Meine respektvolle Ehrerbietung erwies ich allerdings auch schon anderen Göttern und das Gefühl der Verbundenheit war jedesmal stark und nahe der Glückseligkeit.
Und heute?- Heute gebe ich mich im Allgemeinen gerne damit zufrieden, dass ich mit meinen Ansichten über Gott halt nicht in eine Glaubensgemeinschaft hinein passe. Ich hab mich schon fast damit abgefunden, immer und immer wieder von sogenannt Gläubigen diskriminiert zu werden. Rassismus und Diskriminierung gehören halt zum Alltag unter diesen Glaubensgemeinschaften leider immer noch mit dazu ... :roll: :cry:

Jaja, auch ein Beziehungsnetz kann (wie ein virtuelles Netz ;) )süchtig machen und wenn es weg genommen wird, dann kommt man gerne erst mal auf´n Turkey...

Ich freu mich, dass es Dir so gut geht!
liebe Grüsse,
wolfi
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » So 15. Mai 2005, 20:38

Hallo, Wolfi...

freut mich, dass Du auch einmal etwas von Dir geschrieben hast. Als ich eben Deine Austritts-Episode aus der kath. Kirche las, musste ich schmunzeln. *g* Weist Du was mir nämlich passierte, als ich damals 1984 aus der Evang.-Luth. Kirche austrat? Nun, als ich mit meinen damals zwei Jahr und vier Monate alten kindern am pfarramt vorbeiging, da stürzte der Pfarrer aus der Tür, lief auf mich zu und knallte mir links und rechts eine runter! :shock: :x

Dann sagte ich zu ihm: "Der Herr Jesus, segne Dich, denn Du weisst nicht was Du tust!"

Der Pfarrer lief rot an und die Augen quollen ihm fast aus dem Kopf! Er wollte mir noch eine scheuern und da sagte ich zu ihm: "Na los, tritt mir doch gleich in den Hintern!"

Da machte es auf dem Absatz kehrt und stapfte wutschnaubend ins haus zurück!


8-) :D



Regina
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » So 15. Mai 2005, 20:58

Original von Regina
Warum?

Ganz einfach: Weil ich blind und blöd war, und naiv den Pastoren, Evangelisten, Ältesten und Gastrednern und selbsternannten Phropheten, blinden Kadavergehorsam geleistet habe! Weil sie ja, ach wie toll, alle Weisheit vom Herrn gepachtet hatten und ach wie toll, der Heilige Geist aus ihnen sprach! Was sie lehrten kam schließlich vom Heiligen geist.... und sich dagegen auflehnen hieß, sich gegen Gott selbst aufzulehnen! Fragen stellen traute ich mich schon nach kurzer Zeit nicht mehr, weil das ja mit Zweifeln gleich kam und das bedeutete nichts anderes, als dass man da angeblich noch irgendwelche Geister und Dämonen in sich hatte , was wiederum bedeutete, dass man zum Befreiungsdienst gezerrt werden konnte..... das war ein ewiger Kreislauf aus dem auszubrechen mir sehr schwer fiel, auch weil ja praktisch mein gesamter freundes und Bekanntenkreis aus charismatischen oder pfingstlerischen Ch´risten bestand. Und dann drehte sich ja sowieso den ganzen Tag und sogar nachts darum, dass man ja bloß nicht sündigte, sondern rein und heilig lebte.... sonst wurde man auch noch vom Abendmahl ausgeschlossen. Schließlich bin ich beinahe durchgedreht dort, weil ich eben nicht so rein und heilig war, wie man das von mir erwartete. Eines Tages konnte ich nicht mehr! Um nicht wahnsinnig zu werden habe ich von heute auf morgen die Bremse gezogen und bin ausgestiegen! Und das war alles andere als leicht oder einfach und als der Schritt vollzogen war, stand ich ganz alleine da, kannte mich plötzlich niemand mehr, war es als ob ich dort niemals gewesen wäre..... Wenn mich von dern anderen jemand sah, ging er mi aus dem weg ohne Gruß, nicht mal ein Hallo und wechselte vielleicht auch noch die Straßenseite! So wie man es sonst nur von den Zeugen jehovas hört, kann ich nur sagen! Es war als ob mir der Teppich unter den Füßen weggerissen würde! Das ich nicht entgleist bin verdanke ich dem Umstand, dass ich mir sagte, dass das alles ein böser Traum war und es besser sei ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Ich bin dann wieder regelmäßig in die Eavangelisch-Lutherische Kirche gegangen und habe viele Gespräche mit GLÄUBIGEN !!!! Pfarrern geführt und habe die Bibel ganz neu und ohne charismatis-pfingstlerische rosarote Hallelujabrille gelesen! Heute engangiere ich mich als gläubige und bekennende Christin in meiner Kirche und habe es erfahren was es heisst: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn ich bin in den Schwachen mächtig".... und "Wen der Geist Gottes frei macht, der ist recht frei."

Dies Freiheit bedeutet für mich, dass ich um meine Schwachheit und Sündhaftigkeit weiss und mit ihr immer zu Gott kommen darf, und dass ich mich ob meiner Fehler und Sünden nicht im Kreid drehen und dies immer wieder, widerkäuen muss und mich damit nicht verrückt machen lassen muss, sowei, dass eben nicht hinter jedem Pieps und pups und hinter jedem Busch ein Dämon lauert!


Ich bin froh, dass ich den Ausstieg und Absprung geschafft habe! GOTT SEI DANK!

da ich seelsich völlig gesund bin, wie mir ein Psychiater mit dem ich mich vor noch gar nicht langer Zeit unterhalten habe, bestätigte, brauche ich mich auch nicht untersuchen lassen!


Regina


An Regina.

Was für eine Lüge! Die Wahrheit, wieso du aus dieser Gemeinde raus musstest, werden wir wohl nie erfahren. Aber du kennst sie und Gott. Du hast wohl keine Angst zu verleumden.
Ja, du hast recht. Wenn du mit Gott leben willst darfst du nicht sündigen. War das vielleicht dein Problem?! Wohltest du vielleicht manche Sachen nicht lassen, die du nicht tun durftest. Gott ist nicht liberal in Sünde.

Zur Wolfi


Wow Regina
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Was mich bei Dir völlig verblüfft: Du bist anscheinend Christin und trotzdem fähig zu Reflektion und Selbstkritik. Da gehörst Du schon zu einer ganz seltenen Spezi...

Was für ein Lobpreis!!! :applause: :applause:
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 15. Mai 2005, 21:02

Original von Wolfi
Die Bibel ist zweifelsohne ein bedeutungsvolles Buch, ein Buch, das sich für mystische Erfahrungen bestens eignet. Nur: An der Mystik scheiden sich die Geister der Menschheit wohl schon seit je her... Da wir Menschen nun mal individuell gestrickt sind, neigt der Eine eher zu Depressionen, während der Andere halt euphorisch reagiert.


Oh ja, mystische euphorische Erfahrung mit der Bibel ist mir bekannt. Von diesem "Drogenrausch" wird ja selbst in der Bibel manchmal berichtet. Lichter und Posaunenstimmen und die Freude im heiligen Geist, haben teilweise was berauschendes. Wie gesagt, ich kenne diese "biblischen" Symptome, die durchs Bibellesen entfacht werden können.



Ich bin sicher, dass die meisten Menschen, welche dieses Buch zur Hand nehmen, dies (zumindest beim Einstieg) aus einer Not heraus tun (geistige oder materielle).


Nun ja, bei mir war es eher anders herrum. Eben nicht aus einer Not herraus, gänzlich das Gegenteil dessen. Und dann wirkt die Bibel nochmal ganz anders.




Der Mensch weist in solchen Situationen automatisch ein latentes Suchtpotenzial auf. Und dass die Bibel wie eine Droge wirken kann, ist ja auch in diesem Forum bei einigen Schreibern unschwer festzustellen. Drogen wiederum (und als solche betrachte ich nun mal auch die Bibel) sind nun mal etwas Gefährliches. Gefährlich, weil wir damit den natürlichen Fluss unseres Geistes manipulieren...


Ich gehe mal schwer davon aus, du hast denn biblischen Ritt auch schonmal "durchgetanzt".
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 15. Mai 2005, 21:26

Original von Adler
Was für eine Lüge! Die Wahrheit, wieso du aus dieser Gemeinde raus musstest, werden wir wohl nie erfahren. Aber du kennst sie und Gott. Du hast wohl keine Angst zu verleumden.
Ja, du hast recht. Wenn du mit Gott leben willst darfst du nicht sündigen. War das vielleicht dein Problem?! Wolltest du vielleicht manche Sachen nicht lassen, die du nicht tun durftest. Gott ist nicht liberal in Sünde.


Ach was bin ich froh, das ich schon mit Christen zu tun hatte, wo ich auch ihren Lebensstil beobachten konnte. Man könnte sagen, das dort in gewissen (Tages)Angewohnheiten tatsächlich sowas wie Sünde existierte, nur als ich auf diese merkwürdigen Fehlverhalten Aufmerksam machte, begegnete mir da eben das nur der Glauben an Gott zählt und er halt all unsere Sünden vergibt und man eben dafür Beten solle. Und fertig ist die Sünde, auf das der nächste Tag komme und dann wieder nach gleichem Schema. Krass wird es dann noch, wenn man für sowas auch noch entsprechende Bibelpassagen vorgehalten bekommt, ob jetzt aus dem Kontext gerissen oder nicht. Und dann wird einem von selben Personen noch eingebläuht das man durch Nichtglauben an Gott oder gewissen Geboten ein rächendes Urteil mit ewiger Verdammnis auf sich zieht. Auf jedem Fall habe ich solche Christen erlebt. Hehe, und dann gehen sie jeden Sonntag in die Kirche Tagesfasten und Nachtgebete und nach dem Ritualsoll geht´s nach Sodom und Gomora. Gott muss da wohl sehr liberal sein, was Sünde angeht.

Aber eine Storry möchte ich euch nicht vorenthalten. Es war noch zu einer Zeit wo ich nicht gläubig war und ich habe gejodelt vor Lachen, weil es eben sowas von Pervers ist.
Ein Vater von diesen Musterchristen hatte sowas wie eine prophetische Gabe und dies war auch in der Gemeinde bekannt. Vorweg es handelt sich um eine afrikanische Gemeinde. Und der Vater hatte eine Masche gefunden um halt ein paar Frauen rumzukriegen. Er sagte dann eben zu jeweiliger Frau der Begierde, das Gott gezeigt habe, das er und sie in Zukunft ein Paar wären und das dies schon so geschehen würde und deshalb könnten sie ja das sexuelle schon praktizieren, da alles ja unter Gottes Obhut steht. Und diese Masche funktionierte, aber nach der 7ten Frau flog der Schwindel auf, und alle 7 Betrugsopfer der Prophetie, versammelten sich bei ihm zuhause und sie warteten zusammen sogar mit seiner Frau darrauf das er zurück nach Hause kam. Und ich habe es live miterlebt. Das war ein Film !!! Da ging richtig was ab ....

... aber diese Christen gibt es. :D
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » So 15. Mai 2005, 21:33

Original von Adler
An Regina.

Was für eine Lüge! Die Wahrheit, wieso du aus dieser Gemeinde raus musstest, werden wir wohl nie erfahren. Aber du kennst sie und Gott. Du hast wohl keine Angst zu verleumden.
Ja, du hast recht. Wenn du mit Gott leben willst darfst du nicht sündigen. War das vielleicht dein Problem?! Wohltest du vielleicht manche Sachen nicht lassen, die du nicht tun durftest. Gott ist nicht liberal in Sünde.




Du hast es nicht begriffen und willst es nicht begreifen.

Andere Leute der Lüge zu bezichtigen ist für Dich ja offensichtlich einfacher. - Und DAS ist auch Sünde!

Im übrigen "musste" ich die Gemeinde nicht verlassen, sondern ich habe es aus freien Stückem getan! Ich bin NICHT rausgeworfen worden, falls Du das vielleicht meinst!


Du fragst: "Wenn du mit Gott leben willst darfst du nicht sündigen. War das vielleicht dein Problem?!"

NEIN,Das war nicht mein Problem!

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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » So 15. Mai 2005, 22:05

Original von Regina
Andere Leute der Lüge zu bezichtigen ist für Dich ja offensichtlich einfacher. - Und DAS ist auch Sünde!

Regina



Seit wann?!
Den Menschen, die es nicht wissen, kannst du deine traurige Geschichte erzählen. Vor allem gab es keinen konkreten Vorwurf, den du gegen die Gemeinde machen konntest. Alles an den Haaren herbeigezogen. Keiner zehrt irgendjemanden zum Dämonenaustreibung in der Gemeinde. Lüge nicht!
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » So 15. Mai 2005, 22:12

Original von Nemo

Ach was bin ich froh, das ich schon mit Christen zu tun hatte, wo ich auch ihren Lebensstil beobachten konnte. Man könnte sagen, das dort in gewissen (Tages)Angewohnheiten tatsächlich sowas wie Sünde existierte, nur als ich auf diese merkwürdigen Fehlverhalten Aufmerksam machte, begegnete mir da eben das nur der Glauben an Gott zählt und er halt all unsere Sünden vergibt und man eben dafür Beten solle. Und fertig ist die Sünde, auf das der nächste Tag komme und dann wieder nach gleichem Schema. Krass wird es dann noch, wenn man für sowas auch noch entsprechende Bibelpassagen vorgehalten bekommt, ob jetzt aus dem Kontext gerissen oder nicht. Und dann wird einem von selben Personen noch eingebläuht das man durch Nichtglauben an Gott oder gewissen Geboten ein rächendes Urteil mit ewiger Verdammnis auf sich zieht. Auf jedem Fall habe ich solche Christen erlebt. Hehe, und dann gehen sie jeden Sonntag in die Kirche Tagesfasten und Nachtgebete und nach dem Ritualsoll geht´s nach Sodom und Gomora. Gott muss da wohl sehr liberal sein, was Sünde angeht.

Aber eine Storry möchte ich euch nicht vorenthalten. Es war noch zu einer Zeit wo ich nicht gläubig war und ich habe gejodelt vor Lachen, weil es eben sowas von Pervers ist.
Ein Vater von diesen Musterchristen hatte sowas wie eine prophetische Gabe und dies war auch in der Gemeinde bekannt. Vorweg es handelt sich um eine afrikanische Gemeinde. Und der Vater hatte eine Masche gefunden um halt ein paar Frauen rumzukriegen. Er sagte dann eben zu jeweiliger Frau der Begierde, das Gott gezeigt habe, das er und sie in Zukunft ein Paar wären und das dies schon so geschehen würde und deshalb könnten sie ja das sexuelle schon praktizieren, da alles ja unter Gottes Obhut steht. Und diese Masche funktionierte, aber nach der 7ten Frau flog der Schwindel auf, und alle 7 Betrugsopfer der Prophetie, versammelten sich bei ihm zuhause und sie warteten zusammen sogar mit seiner Frau darrauf das er zurück nach Hause kam. Und ich habe es live miterlebt. Das war ein Film !!! Da ging richtig was ab ....

... aber diese Christen gibt es. :D


In welchen Kreisen verkehrst du? :roll:
Hast du nicht was verwechselt? Du erzählst nur irgendwelche Perversitäten.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Regina » So 15. Mai 2005, 22:17

8-)
«Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten.Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.» R. M. Rilke
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Nemo » So 15. Mai 2005, 22:26

Original von Adler
In welchen Kreisen verkehrst du? :roll:
Hast du nicht was verwechselt? Du erzählst nur irgendwelche Perversitäten.
A.


Ach, das ist eben ein Auszug aus dem Leben afrikanischer Mentalität und wenn sich dabei noch Gott dazu gesellt.
Ich könnt dir noch ganz andere Dinger berichten von afrikanischen Pastoren, das es selbst den Nichtgläubigen den Hals umdreht. Ja, pervers geht es da zu ! Aber eben solche Leute kamen mir mit Adam und Eva, Evolutiontheorie und Wissenschaft sei alles Satan und etc ....
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon Adler » Mo 16. Mai 2005, 00:20

Original von Nemo

Ach, das ist eben ein Auszug aus dem Leben afrikanischer Mentalität und wenn sich dabei noch Gott dazu gesellt.
Ich könnt dir noch ganz andere Dinger berichten von afrikanischen Pastoren, das es selbst den Nichtgläubigen den Hals umdreht. Ja, pervers geht es da zu ! Aber eben solche Leute kamen mir mit Adam und Eva, Evolutiontheorie und Wissenschaft sei alles Satan und etc ....


Ich kenne auch Pastoren aus Afrika, aber von denen ich nur Gutes zu berichten habe.

Hir kannst du dich davon überzeugen.godembassy.org

Gruß.
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Re: Sucht nach dem heiligen Geist

Beitragvon onThePath » Mo 16. Mai 2005, 00:55

@ Regina

Ich kenne auch charismatische Kreise, aber ich kann mir ganz und gar nicht solche Auswüchse vorstellen.
Denn ich weiß, wie diese Gemeinden sich verhalten , und bin deshalb skeptisch.
Denn so wie Du es darstellst, ging es dort nicht zu.

Was Du schilderst, wäre sektenmäßig, und das kann ich mir bei Pfingstlern so nicht vorstellen.
Du müßtest schon die Gemeinde beim Namen nennen, um glaubhaft zu sein.

Eben weil Deine Schilderungen untypisch für Charismatische Gemeinden sind.
Und wem was komisch vorkommt und für sich unpassend, kann doch jederzeit eine andere Gemeinde finden.


Sonst sieht es tatsächlich nach haltlosen Überreaktionen deinerseits aus.

Überreaktionen mit massiven Anfeindungen sind mir bekannt von Personen, die absolut kein Verständnis für christliche Praktiken egal welcher Art haben.
Warum ist so jemand in einer Gemeinde; diese Menschen fühlen sich nur wohl, wenn sie weit entfernt von einer Gemeine sind.
Wenn da also sektenhafte Stukturen geherrscht haben sollen,
beweise es.


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