Theistische Chaos-Theorie

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Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » Do 12. Sep 2002, 08:18

angenommen ein gott existiert. könnte es nicht sein dass er wie viele bereits dargestellt haben gar kein "lieber gott" ist? vielleicht ist er ja ein grausamer gott. oder sogar ein gleichgültiger. das würde so einiges erklären. jetzt werden viele sagen gott hat uns doch das gegenteil bewiesen, er hat seinen sohn geopfert und uns die bibel gegeben. aber das war vor 2000 jahren. vielleicht hat er mittlerweile das interesse verloren? hat evtl. resigniert? oder erfreut er sich einfach daran uns zuzugucken?

mal ehrlich: wenn ihr jemanden wirklich liebt .. würdet ihr nicht alles in eurer macht stehende tun um unheil von dieser person abzuwenden?
liebt gott uns garnicht? oder ist er zu schwach?

dazu noch ein zitat: I believe in god, I just don´t like him. (Anonymous)

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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon bo » Do 12. Sep 2002, 08:26

Ich hab da mal einen guten Spruch gehört: "Vielleicht ist die Erde nur die Hölle einer anderen Welt"
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » Do 12. Sep 2002, 08:59

@starbright
zwing mich nicht wieder den unterschied zwischen wissen und glauben zu bemühen. du kannst es nicht wissen, nur glauben. danke.

@bo
der spruch is auch gut! :D
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » Do 12. Sep 2002, 09:33

Original von starbright
und glaub mir, ich WEISS.


lol
naja, vielleicht treffen wir uns ja mit etwas glück in der christlichen hölle wieder und können das dann nochmal in aller ruhe diskutieren. :D

aber kommen wir doch bitte wieder zurück zum topic.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Kaleb » Do 12. Sep 2002, 09:34

Liebe Starbright

Nicht einmal ich behaupte: Ich weiss. Es ist wohl ein Wahrnehmen, ein Erfahren, ein Hören, ein Riechen, ein Sehen,..... was auch immer. Aber es ist auf einer anderen Ebene. Somit ist das alles nicht dem wissenschaftlich Beweisbaren zuzurechnen. Auch wenn du sagst, du weisst es, ist es nicht möglich es zu wissen. Ich behaupte von mir auch, dass ich weiss, dass dieses und jenes so ist, doch eine Garantie gebe ich niemandem. Da es schlichtweg unmöglich ist.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » Do 12. Sep 2002, 09:57

jaaaa ... bitte bitte zurück zum topic!!! :D
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Kaleb » Do 12. Sep 2002, 14:04

@Starbright:

Das ist mir schon klar. Aber rein von der Definition her ist das eben kein Wissen im eigentlichen Sinn. Darum ist dieses Wort hier ziemlich undeutlich.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » Do 12. Sep 2002, 16:30

jup. ein gefühl macht noch kein wissen. egal wie stark es ist.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon crazy-daisy » Do 12. Sep 2002, 17:08

@ goblin
Nur mal so zur info:
Was macht denn die Wissenschaft? Sie sieht, sie hört, sammelt das Erfahrene, bringt es in Zusammenhang und daraus entsteht schließlich eine Theorie! Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine dass man den Empirismus auch mit der Wissenschaft vergleichen kann!

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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon DrGanja » Do 12. Sep 2002, 22:18

zu dem thema möchte ich wieder mal mich zitieren :)

Alles ist der Himmel
wir haben Angst vor der Hölle
während wir in ihr leben.

Hehe, tönt vielleicht unsinnig, aber ich weiss (glaube) :) dass mich einige (viele) in diesem Forum verstehen werden.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Shadow » Fr 13. Sep 2002, 00:12

SB: Sorry aber du machst da nen Denkfehler. Gerade wer von seiner Ansicht der Dinge überzeugt ist muss ja davon ausgehen, dass er recht hat und die anderen nicht. Deshalb: Wer andere Meinungen akzeptieren kann, der kann nicht wirklich von der eigenen Meinung überzeugt sein. Ein Beispiel: Ich. Ich lasse jeglichen (religiösen) Glauben auf mich einwirken, weil ich von keiner Theorie, die ich bisher gehört habe, überzeugt bin. Ich bin aber davon überzeugt, dass es falsch ist anderen den eigenen Glauben aufzuzwingen, und ich sage, wer etwas anderes behauptet, hat unrecht. Siehst du den Unterschied? Du bist überzeugt von deinem Glauben, der nunmal darauf basiert, dass Gott sich jedem anders offenbart. Du kannst dich aber mit dem christlichen Glauben nicht einverstanden erklären, wenn sie deinen Glauben nicht akzeptieren, eben WEIL du davon überzeugt bist, dass du recht hast.

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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Shadow » Fr 13. Sep 2002, 11:57

Hmmm aber wenn du es doch als arrogant bezeichnest, für sich diese Behauptung aufzustellen ("ich habe recht und nur ich";), dann tolerierst du diese Art von Glauben ja auch nicht. Du bist dann überzeugt, dass das falsch ist. Du siehst, auch der toleranteste Mensch ist irgendwann intolerant :). Du kannst nicht jeden Glauben akzeptieren.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Shadow » Fr 13. Sep 2002, 12:30

Okay :)
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon crazy-daisy » Fr 13. Sep 2002, 15:37

Ich finde es völlig klar, wenn jemand sagt: das, was ich glaube, ist richtig! Sonst würde er es ja nicht glauben! Wer hat denn schon eine Meinung, von der er weiß, dass sie falsch ist?

Im Übrigen müsst ihr auch zwischen Toleranz und Akzeptanz unterscheiden!

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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » So 15. Sep 2002, 16:57

Original von crazy-daisy
Ich finde es völlig klar, wenn jemand sagt: das, was ich glaube, ist richtig! Sonst würde er es ja nicht glauben!


und genau das macht glauben in meinen augen so gefährlich. weil: was man glaubt ist austauschbar aber wenn man nicht aufpasst führt glauben an sich zu fanatismus. und was fanatiker anrichten können wissen wir alle.

ich lebe lieber ohne glauben. das erscheint mir irgendwie leichter und auch angenehmer für meine mitmenschen.
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon crazy-daisy » So 15. Sep 2002, 19:07


Okay, dann ersetzen wir das Wort einfach mal:
Ich denke, dass mein Weltbild/ meine Meinung richtig ist.

Du musst doch an irgendwas glauben! Es geht gar nicht anders! Man kann ja nicht an "gar nichts" "glauben".
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Re: Theistische Chaos-Theorie

Beitragvon Prosecutor » So 15. Sep 2002, 21:01

naja .. da hast du natürlich recht. ich meine damit ja nur was spirituelle dinge angeht. also die existenz einer höheren macht.
und wie gesagt .. ich nehme zwar nicht an dass es eine solche höhere macht gibt, ich streite ihre existenz aber auch nicht generell ab. atheistischer agnostizismus nennt man das.
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