Kein Selbstvertrauen

Moderator: bigbird

Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Do 26. Mai 2005, 12:37

Liebe Aureila

Sie haben es erst nach 60 Jahren geschrieben, dennoch waren sie anwesend bei der Kreuzigung Jesu. Und dass Wissen gab Ihnen natürlich auch der Heilige Geist so wie er es heute noch gibt.



Sie waren selbstverständlich NICHT anwesend. Der Johannesevangelium wurde sogar 110 Jahre nach Tod Jesu geschrieben.

Gruss
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Re: Berg Morija

Beitragvon Gabriel18 » Do 26. Mai 2005, 12:46

Such_Find

....dieselbe Quelle sagte zu Gott das er seinen Sohn opfern sollte.



Na jetzt haben wir schon eine "Quelle" der Gott befiehlt. :)

Interessant.......

Gruss
Gabriel18
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Mr. X » Do 26. Mai 2005, 13:35

original Gabriel18
Nein; Gott hatte Abraham verboten seinen Sohn Isaak zu opfern, was daraus zu schließen ist, das Gott niemals den Tod seines Sohnes gedultet hätte!! (Wenn er ein Sohn gehabt hätte)


Hätte er nicht, so hätten ihn die Pharisäer wohl kaum töten wollen als er ihnen das Gleichniss vom Weinberg erzählte. ;) (Math. 21,33ff)

Im NT findest Du dieses Geschehnis:
Matthäus 3:17 Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Matthäus, selbst ein Jude, schrieb das Evangelium für seine eigenen Landsleute.

Was wäre denn Dein Problem, wenn Jesus tatsächlich der Sohn Gottes ist?

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Re: meine Meinung

Beitragvon Gabriel18 » Do 26. Mai 2005, 14:01

Lieber Smile 785


Jesus Christus wurde NICHT von den Juden umgebracht und wer das behauptet, hat einen wesentlichen Punkt vom Christentum nicht verstanden....DU und ICH haben mit unseren Sünden Jesus getötet. klar, hätte Gott Jesus nicht schicken müssen und ihn nicht leiden lassen können....ABER...und das ist wesentlich...wenn das nicht geschehen wäre, könntest du und ich nicht frei werden von Sünde...er musste ein Schuldloses leben führen, und dann angeklagt werden....ansonsten könntest du gar nicht eine beziehung zu gott haben!!

Du hast gesagt, man kann nicht ein vergeben und vergessen was die Katholiken in den Kriegen getan haben. Aber leider muss ich dier sagen, dass wenn diese Menschen sich vor gott gestellt haben und um verzeihung gebeten haben, dann sind ihnen alle sünden vergeben. Und du und ich sind kein dreck besser als sie...bei gott gibt es keine Abstufungen von Sünden...wenn du in deinen Gedanken deinen Bruder/deine Schwester als "Tubel" betitelst, dann hast du nach dem neuen Bund diese Person umgebracht. Gedanken und Worter besitzen mehr macht als du dier vorstellen kannst.

Wie selbstgerecht musst du sein, dass du dich besser fühlst als diese Katholiken...die Kriege im Namen von Gott geführt haben. Gott wird gerecht über Ihnen urteilen. Nur er kann das.
Anstatt dich um die Sünden und Taten anderer zu kümmern, solltest du lieber dafür sorgen, dass du mit gott im reinen bist und du dein leben vor ihm verantworten kannst...ansonsten kommst du in den Himmel und gott sagt: du hast gesündigt!...und das einzige, was dier einfällt ist: "aber die anderen haben auch!" schlechte taktik!!

Das ist meine Meinung...bin gern zum austausch bereit.


1) Das die Juden Jesus nicht verurteil und mit seinem Tod nicht das geringste zu tun haben ist richtig.
2) Reflektiere die Probleme der Kirche nicht auf mich. (wegen "ich und du Haben ihn umgebracht"....)
3)Wenn man ein schuldloses Leben führt wird man nicht angeklagt. Und Jesus wurde auch nicht von die Juden angeklagt.
4)Wenn man sich vor Gott hinstellt und sagt uups ich habe Unschuldige ermordet, gibt das, das Leben der Ermordeten nicht wieder.
5)Dass Gedanken vor allem Wörter mehr Macht besitzten als wir uns das vorstellen können, haben die Evangelisten ausnahmslos auf eindrucksvoller und nachhaltiger Weise bewiesen. Ihre Wörter sind wie scharfe Klingen, und kosteten Millionen das Leben.
6)Wie kann ich mich besser fühlen, wenn ich weiss, das die Seelen der Opfer der Evangelien, die für Nichts ermordet wurden, noch immer nach Gerechtigkeit schreien.
7)Mir brauchst du kein "schlechtes Gewissen" einreden, den ich bin mit Gott in dieser speziellen Sache sehr im Reinen, weil ich 1. an das Schreiben der Evangelien nicht beteiligt war, und 2. keinen Unschuldigen im Namen der Evangelien gefoltert noch ermordet habe.
Hätte ich damals gelebt, und hätte ich gewusst was einmal diese unseligen Schriften bewirken werden, hätte ich versucht Wege und Mittel zu finden um die Verbreitung zu verhindern.

Gruss
Gabriel18
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Re: meine Meinung

Beitragvon William Penn » Do 26. Mai 2005, 14:19

Original von Gabriel18
5)Dass Gedanken vor allem Wörter mehr Macht besitzten als wir uns das vorstellen können, haben die Evangelisten ausnahmslos auf eindrucksvoller und nachhaltiger Weise bewiesen. Ihre Wörter sind wie scharfe Klingen, und kosteten Millionen das Leben.
Das Gegenteil ist richtig: Millionen haben das Leben verloren und werden es noch verlieren, weil man die Worte und Gedanken der Evangelisten nicht ernstnimmt! Beispiele für Menschen, die sich auf diesem Gebiet vertan haben und vertun, gibt es genug. Und Namenschristen, die Bibelworte aus niederträchtigen Motiven heraus verdrehen hat es immer genug gegeben.

Aber rechtfertigt das solche Bausch-und-Bogen-Urteile wie oben im Zitat?

Übrigens, die Evangelisten waren Juden - frag Meta! Oder hast Du etwas gegen Jesus-gläubige Juden?

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


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Re: Berg Morija

Beitragvon Such_Find » Do 26. Mai 2005, 14:35

@Gabriel18
Na jetzt haben wir schon eine "Quelle" der Gott befiehlt.

Ach Gabriel...
Etwas in Gott trieb ihn dazu an seinen Sohn zu opfern, etwas in ihm trieb ihn dazu an das Abraham dasselbe machen sollte.


ciao
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: meine Meinung

Beitragvon Mr. X » Do 26. Mai 2005, 14:39

1) Das die Juden Jesus nicht verurteil und mit seinem Tod nicht das geringste zu tun haben ist richtig.

Die Römer sind unschuldig, denn sie taten nur, was die Obrigkeit der Israeliten forderten. Sie nehmen die Verantwortung auf sich!

Als aber Pilatus sah, daß er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blute dieses Gerechten; sehet ihr zu.
Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder! Math. 27,24+25

3)Wenn man ein schuldloses Leben führt wird man nicht angeklagt. Und Jesus wurde auch nicht von den Juden angeklagt.

Von wem dann?
6)Wie kann ich mich besser fühlen, wenn ich weiss, das die Seelen der Opfer der Evangelien, die für Nichts ermordet wurden, noch immer nach Gerechtigkeit schreien.

Indem ich mir dieses Schriftwort zu Herzen nehme:

Mein ist die Rache und die Vergeltung für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei.5. Mose 32,35

Hätte ich damals gelebt, und hätte ich gewusst was einmal diese unseligen Schriften bewirken werden, hätte ich versucht Wege und Mittel zu finden um die Verbreitung zu verhindern.


Welche Schriften hättest du statt jener eingesetzt?

Es wurden übrigens schon immer in der Menscheit Schriften benützt, um eigene Vorstellungen, zu Begründen. Vom Koran wollen wir gar nicht erst reden!!!

Die Bibel ist da leider nicht ausgeschlossen! :cry: - Aber es ist der beste Beweis dafür, das auch das Beste Buch der Welt manipuliert und falsch verstehbar wird, wenn man beim Lesen den Heiligen Geist Gottes ausklammert!

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Do 26. Mai 2005, 14:54

Lieber Mr.X
Hätte er nicht, so hätten ihn die Pharisäer wohl kaum töten wollen als er ihnen das Gleichniss vom Weinberg erzählte. (Math. 21,33ff)
Matthäus, selbst ein Jude, schrieb das Evangelium für seine eigenen Landsleute.
Was wäre denn Dein Problem, wenn Jesus tatsächlich der Sohn Gottes ist?


Math. (21,42ff)Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift (Psalm 118,22-23): «Der cStein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen»? 43Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. 44Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen. 45Und als die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, daß er von ihnen redete. 46Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.
------------------

Warum hätten den die Pharisäer Jesus töten wollen?
1) Die Pharisäer waren das Volk und brauchten vor sich selber nicht zu fürchten.
2) Gegen den Psalm 118,22-23 hatten ja die Pharisäer nichts.

Wenn Jesus wirklich Sohn Gottes wäre, wäre es kein Problem.


Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Mr. X » Do 26. Mai 2005, 17:51

original Gabriel18
Wenn Jesus wirklich Sohn Gottes wäre, wäre es kein Problem.


Was hindert Dich, es zu glauben?

Mr. X


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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Do 26. Mai 2005, 18:38

Hallo X

Was hindert Dich, es zu glauben?



Die Evangelisten selbst. Und die Tatsache, dass Vieles was die Evangelisten über Jesus und die Pharisäer schreiben, so sich niemals abgespielt haben kann. Das Teufelische und Heuchlerische steckt zwischen den Zeilen. Und diverse Halbwahrheiten.
Um die Römer, die ja auch die Judenchristen (was die Evangelisten auch waren) wie Juden verfolgten,(sie wurden auch 60 Jahren nach Tod Jesus noch immer verfolgt) zu besänftigen und sich selber Liebkind zu machen, haben die Evangelisten die Wahrheit, dass die Römer Jesus umbrachten, kosmetisch abgeändert und quasi Pilatus von jeder Schuld für den Tod von Jesus freigesprochen, und die Schuld den Juden in die Schuhe geschoben. Obwohl sich Pilatus und natürlich auch die anderen römischen Stadthalter im Jerusalem aufgeführt haben wie die Gestapo oder die SA in Deutschland, was natürlich auch Jesus (war auch Pharisäer) kritisierte.

Auch die Feindschaft zwischen den Pharisären den Schriftgelehrten und Jesus ist konstruiert. Hat nie stattgefunden. Auch die Streitgespräche können so wie beschrieben, unmöglich stattgefunden haben.

So ein benehmen seitens der Evangelisten, (falsches Zeugnis gegen den Nächsten) ist widerlich schäbig und ist abzulehnen.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Kaleko » Do 26. Mai 2005, 21:05

Salü Gabriel18


Hätte ich damals gelebt, und hätte ich gewusst was einmal diese unseligen Schriften bewirken werden, hätte ich versucht Wege und Mittel zu finden um die Verbreitung zu verhindern.



Kann gut sein, du findest Ereignisse und Vorkommnisse und auch Aussagen in der Bibel die du oder wir heute anders sehen. Auch ich habe solche Knacknüsse die mir gegen den Strich, respektive den Verstand laufen und dennoch .... was willst du jetzt tun ... weiter klagen ... und Hadern ... und urteilen ... und meinen du hättest es besser gewusst, wie das eine und andere zu verhindern gewesen wäre?

Es Grüessli vo de Kaleko
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Do 26. Mai 2005, 22:43

Original von Gabriel18

Obwohl sich Pilatus und natürlich auch die anderen römischen Stadthalter im Jerusalem aufgeführt haben wie die Gestapo oder die SA in Deutschland, was natürlich auch Jesus (war auch Pharisäer) kritisierte.

Gruss
Gabriel18


Lieber Gabriel

In Deinen ersten Posts hast Du vermehrt geschrieben, dass wir Christen behaupten würden, dass die Juden Jesus umgebracht hätten. Es machte den Anschein, dass Du von den Christen verletzt wurdest.

Jetzt vergleichst Du die römischen Stadthalter in Jerusalem mit der Gestapo... Auch hier scheint eine Wunde zu klaffen.

Was Hitler mit Gottes Volk angestellt hat, ist schrecklich und grausam. Aber eines Tages sollten diese Wunden verheilt sein und genug mal um Entschuldigung gebittet worden sein.

Ich und auch die andern wiedergeborenen Christen in diesem Forum haben nichts gegen Juden! -Wir sollen Gottes Volk lieben!

-Mühe bekunde ich aber dann, wenn sich Leute immer wieder in die Opferrolle begeben. Und diesen Eindruck habe ich bei Dir.



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Re: meine Meinung

Beitragvon sarasate » Do 26. Mai 2005, 23:04

Original von Mr. X
Die Römer sind unschuldig, denn sie taten nur, was die Obrigkeit der Israeliten forderten. Sie nehmen die Verantwortung auf sich!

Als aber Pilatus sah, daß er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blute dieses Gerechten; sehet ihr zu.
Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder! Math. 27,24+25


Diese Stelle aus dem prorömischen, sprich stark antijüdisch gefärbten Johannesevangelium darf mit Fug und Recht als eine der grössten Lügen, die jemals in die Welt gesetzt wurden, bezeichnet werden. Diese Lüge führt direkten Weges zur Verfolgung der Juden infolge des Vorwurfs des Gottesmordes und damit auch zum Finale des Holocausts.

Diese Begebenheit hat mit absoluter Sicherheit nie so stattgefunden.

1. Die Verhandlung vor dem hohen Rat strotzt vor Regelverstössen und Unkenntnis. Kein Wunder, die Schreiber der Evangelien waren ja nicht zugegen. Woher hatte sie eigentlich ihre Informationen?

2. Pilatus konnte Barabbas nicht begnadigen, weil dies laut römischen Recht nur dem Kaiser erlaubt war. Übrigens wurde Barabbas mit Carabbas verwechselt, wieder ein historischer Fehler, der stutzig macht.

3. Der Präfekt Pilatus, der hier als "edler" Ehrenmann dargestellt wird, war in Wirklichkeit ein rücksichtloser Despot, der vor keinem Mord zurückschreckte. Kreuzigungen waren an der Tagesordnung. Pilatus blutige Taten drangen nach Rom und er wurde wegen seiner übertriebenen Brutalität und anderer Verstösse nach Rom zurückgerufen, um sich vor Tiberius zu verantworten.

4. Niemals hätte Pilatus das von ihm verachtete Judenvolk befragt.

5. Das ganze (!!!) Volk Israel soll gerufen haben: "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder." Eine Übertreibung sondergleichen, hätte doch das ganze Volk gar nicht dort versammeln können und die immer mögliche Aufstände vermeidende römische Besatzung hätte so etwas niemals zugelassen.

6.Dass die Juden laut dem von Jesus nicht bestätigten "Lieblingsjünger" Johannes kollektiv die Worte "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" gerufen haben sollen, spottet dem gesunden Menschenverstand und der Realität. Diese Verumglimpfung der Juden hatte nur einen Zweck: Die Schuld am "Gottesmord" den Schwachen, sprich den Juden in die Schuhe zu schieben und somit die Evangelisierung der Römer zu erleichtern, die natürlich nicht am Tode Gottes schuld sein wollten.

6. Gott kann man nicht töten!

Die unglaublichen Verbrechen, die aufgrund dieser diffamierenden, nicht der Wahrheit entsprechenden Evangelienstelle am jüdischen Volk begangen wurden, werden bis heute von den Kirchen in verantwortungsloser Weise verharmlost und das macht mich zum ersten Mal hier wirklich wütend.

Sarasate



Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht die, die unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen hätten, es nicht aufkommen zu lassen.

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Re: meine Meinung

Beitragvon William Penn » Fr 27. Mai 2005, 02:21

Original von sarasate
6.Dass die Juden laut dem von Jesus nicht bestätigten "Lieblingsjünger" Johannes kollektiv die Worte "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" gerufen haben sollen, spottet dem gesunden Menschenverstand und der Realität.
An sich spottet es ja schon den Regeln einer einfachen Belegstellen-Recherche, Du merkwürdiger Experte, Sarasate, wenn Du nicht einmal merkst, daß sich dieses Detail nicht bei Johannes, sondern bei Matthäus findet (siehe Matth 27:25)! Außerdem handelt es sich bei diesem Aufruf um eine im biblischen Kulturkreis hinreichend bekannte Redewendung, die sogar in den Bibelbüchern ihren Niederschlag findet: Lev 20:9 wäre ein Beispiel. Und daß immer wieder Verfahrensfehler in Jesu Schauprozeß als Argumente gegen die Historizität der Evangelien ins Feld geführt werden, soll wohl im Gegenzug beweisen, daß es niemals irgendwelche Justizskandale gegeben hat, oder?

An sich hab ich Dir ja versprochen, ein Auge auf Dich zu haben, aber so macht das WP überhaupt keinen Spaß ... :(

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 27. Mai 2005, 10:26


In Deinen ersten Posts hast Du vermehrt geschrieben, dass wir Christen behaupten würden, dass die Juden Jesus umgebracht hätten. Es machte den Anschein, dass Du von den Christen verletzt wurdest.

Jetzt vergleichst Du die römischen Stadthalter in Jerusalem mit der Gestapo... Auch hier scheint eine Wunde zu klaffen.

Was Hitler mit Gottes Volk angestellt hat, ist schrecklich und grausam. Aber eines Tages sollten diese Wunden verheilt sein und genug mal um Entschuldigung gebittet worden sein.

Ich und auch die andern wiedergeborenen Christen in diesem Forum haben nichts gegen Juden! -Wir sollen Gottes Volk lieben!

-Mühe bekunde ich aber dann, wenn sich Leute immer wieder in die Opferrolle begeben. Und diesen Eindruck habe ich bei Dir.


Ich prangere nur die EREIGNISSE und GESCHEHNISSE bis zum Tod Jesu am Kreuz, so wie es die Evangelisten beschrieben haben, an.
Diese Ereignisse sind so dargestellt, als ob die Juden Jesus gehasst hätten und am Tod Jesu Schuld seinen. Und das ist einfach nicht wahr.
Dass dann die Christen im Glauben an die falsch beschriebenen Ereignissen sagten, das die Juden am Tod Jesu schuld waren ist sehr bedauerlich. Noch bedauerlicher ist, dass die Kirche die Ereignisse nicht richtig stellt.

Mit Gestapo-Methoden, will ich nur verdeutlichen mit welcher Brutalität die Römer in Judäa herrschten. Anscheinend glauben viele Christen, dass Pilatus ein netter Onkel war, der den Juden jeden Wunsch erfüllte.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 27. Mai 2005, 10:40

Lieber Kaleko!

Kann gut sein, du findest Ereignisse und Vorkommnisse und auch Aussagen in der Bibel die du oder wir heute anders sehen. Auch ich habe solche Knacknüsse die mir gegen den Strich, respektive den Verstand laufen und dennoch .... was willst du jetzt tun ... weiter klagen ... und Hadern ... und urteilen ... und meinen du hättest es besser gewusst, wie das eine und andere zu verhindern gewesen wäre?



Ich kann gar nichts tun. Etwas aber zu TUN wäre die Aufgabe der Kirche.
Und zwar ihre Gläubigen so nachhaltig aufzuklären, dass die Gläubigen auch in den letzten Winkeln dieser Erde ihre Meinung bzgl. der Schuld am Tod Jesu richtig stellen.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Kaleko » Fr 27. Mai 2005, 10:53

Salü Gabriel18

Original von Gabriel18

Ich kann gar nichts tun.


Ich dachte du hättest da sicher ein paar Ideen!


Etwas aber zu TUN wäre die Aufgabe der Kirche.
Und zwar ihre Gläubigen so nachhaltig aufzuklären, dass die Gläubigen auch in den letzten Winkeln dieser Erde ihre Meinung bzgl. der Schuld am Tod Jesu richtig stellen.

Gruss
Gabriel18


Ich weiss schon, wie war das; die Juden oder dann doch die Römer sollen deiner Meinung nach Schuld sein.(?) Ich bin für Adam und Eva, die sind Schuld.

Die Schuld am Tode Jesu, haben jedoch nicht einzelne oder ein einzelnes Volk. So stellt sich die Schuldfrage nicht wirklich. Die Schuldfrage betrifft uns alle.

Grüessli, Kaleko
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon SunFox » Fr 27. Mai 2005, 11:22

Original von Gabriel18
Und zwar ihre Gläubigen so nachhaltig aufzuklären, dass die Gläubigen auch in den letzten Winkeln dieser Erde ihre Meinung bzgl. der Schuld am Tod Jesu richtig stellen.


Hallo Gabriel18,

S C H U L D ?

ich und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du, und du usw. usw., bis wir die komplette Menschheit zusammenhaben!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Fr 27. Mai 2005, 11:51

Original von Gabriel18

Ich prangere nur die EREIGNISSE und GESCHEHNISSE bis zum Tod Jesu am Kreuz, so wie es die Evangelisten beschrieben haben, an.
Diese Ereignisse sind so dargestellt, als ob die Juden Jesus gehasst hätten und am Tod Jesu Schuld seinen. Und das ist einfach nicht wahr.
Dass dann die Christen im Glauben an die falsch beschriebenen Ereignissen sagten, das die Juden am Tod Jesu schuld waren ist sehr bedauerlich. Noch bedauerlicher ist, dass die Kirche die Ereignisse nicht richtig stellt.

Mit Gestapo-Methoden, will ich nur verdeutlichen mit welcher Brutalität die Römer in Judäa herrschten. Anscheinend glauben viele Christen, dass Pilatus ein netter Onkel war, der den Juden jeden Wunsch erfüllte.

Gruss
Gabriel18



Lieber Gabriel

Ich hab´ noch nie einen Christen gehört, welcher den Juden die Schuld für den Tod Jesu gibt! Ich darf froh sein, dass er für meine Sünden am Kreuz starb. Ob dies schlussendlich die Juden gefordert oder es die Römer ausgeführt haben ist total egal. Wegen jedem Sünder auf dieser Welt wurde Jesus gekreuzigt; wegen der Erbsünde von Adam und Eva.

Aber Gabriel, wenn Deiner Meinung nach Jesus nicht Gottes Sohn war, dann müsstest Du die Kreuzigung begrüssen, schliesslich hat er aus orthodoxer jüdischer Sicht behauptet, er wäre Gottes Sohn! -Somit hätten die Juden ja alles richtig gemacht und könnten "mit Selbstvertrauen" dazu stehen!
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 27. Mai 2005, 17:53

Lieber Silverrain!


Ich hab´ noch nie einen Christen gehört, welcher den Juden die Schuld für den Tod Jesu gibt! Ich darf froh sein, dass er für meine Sünden am Kreuz starb. Ob dies schlussendlich die Juden gefordert oder es die Römer ausgeführt haben ist total egal. Wegen jedem Sünder auf dieser Welt wurde Jesus gekreuzigt; wegen der Erbsünde von Adam und Eva.

Aber Gabriel, wenn Deiner Meinung nach Jesus nicht Gottes Sohn war, dann müsstest Du die Kreuzigung begrüssen, schliesslich hat er aus orthodoxer jüdischer Sicht behauptet, er wäre Gottes Sohn! -Somit hätten die Juden ja alles richtig gemacht und könnten "mit Selbstvertrauen" dazu stehen!


Also ob die Römer oder die Juden Jesus auf dem Gewissen haben ist überhaupt nicht egal. Das ist der Kernpunkt der ganzen Diskussion. Er ist für die Süden der Anderen gestorben ist ok aber getötet haben ihn trotzdem die Römer und die Juden haben damit nichts zu tun.

Und ob es jetzt euch allen passt oder nicht:

BERGPREDIGT:
Jesus spricht nur vor Juden (Christen gab es ja noch nicht) die ja auch unter anderem auch wie Jesus selbst Pharisäer waren. Vor einem gepeinigten Volk die von die Römer besetzt waren um ihr Selbstvertrauen zu stärken!!

Matt. 5,11 Berifft jene die wegen die Verläumdungen bezüglich Jesu Tod umgebracht (nicht nur Juden) wurden, aber auch jene die die Römer umgebracht haben weil sie Jesus anhangen.

Matt. 5,13 Berifft die Juden; die Juden sind der Salz der Erde. (Die Welt ohne Juden würde erkalten)

Matt. 5,14 Betrifft die Juden; die Juden sind das Licht der Welt. (Die Welt ohne Juden würde im Finsteren versinkem)

Matt. 5,17-19 Berifft die Thora; Ist absolut unveräderbar. Und durch nicht "neues" zu ersetzten. Das heisst die 613 Gebote und die Lehren und die Regeln der THORA sind in aller Ewigkeit zu erfüllen. (Jesus redet da nicht von NT)

Alles weitere ist auch aus der Thora.

SOGAR JESUS BESTÄTIGT DIE VERBINDLICHKEIT DER THORA!!

Und verlangt es... ja er verlangt es mit Nachdruck davon nicht abzuweichen, selbstbewusst zu sein und gegen jede Unterdrückung standhaft zu sein. Er versucht das Volk seelisch zu stärken.

Das heisst wir können hier diskutieren Jahrelang ob Jesus jetzt "Gottes Sohn" ist oder nicht; ist völlig egal..

Letztendlich müssen wir alle VERSTEHEN, dass die Lehre Gottes die am Sinai an Moses gegeben wurde für uns ALLE bindend ist ob wir es wollen oder nicht.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Fr 27. Mai 2005, 18:00

Original von Gabriel18

Also ob die Römer oder die Juden Jesus auf dem Gewissen haben ist überhaupt nicht egal. Das ist der Kernpunkt der ganzen Diskussion. Er ist für die Süden der Anderen gestorben ist ok aber getötet haben ihn trotzdem die Römer und die Juden haben damit nichts zu tun.

Und ob es jetzt euch allen passt oder nicht:

BERGPREDIGT:
Jesus spricht nur vor Juden (Christen gab es ja noch nicht) die ja auch unter anderem auch wie Jesus selbst Pharisäer waren. Vor einem gepeinigten Volk die von die Römer besetzt waren um ihr Selbstvertrauen zu stärken!!

Matt. 5,11 Berifft jene die wegen die Verläumdungen bezüglich Jesu Tod umgebracht (nicht nur Juden) wurden, aber auch jene die die Römer umgebracht haben weil sie Jesus anhangen.

Matt. 5,13 Berifft die Juden; die Juden sind der Salz der Erde. (Die Welt ohne Juden würde erkalten)

Matt. 5,14 Betrifft die Juden; die Juden sind das Licht der Welt. (Die Welt ohne Juden würde im Finsteren versinkem)

Matt. 5,17-19 Berifft die Thora; Ist absolut unveräderbar. Und durch nicht "neues" zu ersetzten. Das heisst die 613 Gebote und die Lehren und die Regeln der THORA sind in aller Ewigkeit zu erfüllen. (Jesus redet da nicht von NT)

Alles weitere ist auch aus der Thora.

SOGAR JESUS BESTÄTIGT DIE VERBINDLICHKEIT DER THORA!!

Und verlangt es... ja er verlangt es mit Nachdruck davon nicht abzuweichen, selbstbewusst zu sein und gegen jede Unterdrückung standhaft zu sein. Er versucht das Volk seelisch zu stärken.

Das heisst wir können hier diskutieren Jahrelang ob Jesus jetzt "Gottes Sohn" ist oder nicht; ist völlig egal..

Letztendlich müssen wir alle VERSTEHEN, dass die Lehre Gottes die am Sinai an Moses gegeben wurde für uns ALLE bindend ist ob wir es wollen oder nicht.

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Jesus sagte aber auch:

Ich bin der Weg, die Warheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 27. Mai 2005, 19:20

Silverrain,


Jesus sagte aber auch:

Ich bin der Weg, die Warheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.


Wenn du jetzt kommst mit Joh. 14,6 ist auch gut. Das ändert aber trotzdem nichts daran was Jesus über die Thora sagte.

Nur bedenke; je mehr du von einem Evangelisten zum anderen herumspringst, desto unglaubwürdiger machst du Jesus.

Bei der Bergpredigt sagt er so (Matt) nach 30-40 Jahren sagt er aber (Joh) jenes auch noch... usw...

Also ich weiss nicht...

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Fr 27. Mai 2005, 20:54

Original von Gabriel18
Silverrain,

Wenn du jetzt kommst mit Joh. 14,6 ist auch gut. Das ändert aber trotzdem nichts daran was Jesus über die Thora sagte.

Nur bedenke; je mehr du von einem Evangelisten zum anderen herumspringst, desto unglaubwürdiger machst du Jesus.

Bei der Bergpredigt sagt er so (Matt) nach 30-40 Jahren sagt er aber (Joh) jenes auch noch... usw...

Also ich weiss nicht...

Gruss
Gabriel18


1. der grösste Teil der Begebenheiten vom Leben und Wirken Jesu und dessen Aussagen finden wir in mehreren Evangelien. Jeder der vier Evangelisten hatte eine andere Herkunft und legten bei der Berichterstattung das Gewicht auf spezifische Punkte. Die zentralen Punkte sind aber in allen zu finden.

2. kann nicht jeder Evangelist alle Ereignisse vom Leben Jesu wiedergeben. So wurde nicht jede Sekunde von Jesus dokumentiert.

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon LordAlm » Fr 27. Mai 2005, 21:52

Hallo Gabriel18,

Jesus Christus ist gekommen, verlorene Menschen zu suchen und zu erretten. Ach, so manche wollen sich nicht von Ihm finden und zu Gott bringen lassen. So bleiben sie verloren. Er sucht noch immer.
Er will die Menschen, auch Dich, dem Elend des Verlorenseins entreissen und dir das grosse Glück geben, in der Liebe Gottes für ewig geborgen zu sein.

Man spricht gern von Gottes Liebe, man nennt Ihn den „Vater aller Menschen“, der für sie sorgt.
Man findet es selbstverständlich, dass dieser Gott für dich in der Ewigkeit alles gut machen wird. Das ist ER – so denken viele – Seiner Liebe schuldig. Von einer ewigen Verdammnis, von einem auf ewig verloren bleiben will man nichts wissen.
Und doch hat Gott dies sehr deutlich ausgesprochen.
Durch Jesus Christus ist Gott noch immer der suchende Gott.
Durch Jesus Christus ist Er noch stets bereit, Gnade zu üben. Aber wer dabei bleibt, gegen den Herrn Jesus „nein“ zu sagen und daher keine Vergebung der Sünden erlangt, wird auf ewig für seine Sünden büssen müssen. Gott will nicht, dass ein Mensch verloren gehe, Er will, dass alle durch Ihn errettet werden.
Doch musst du auch wollen.

Du kannst zwei Dinge wählen:
- verloren bleiben, oder
- errettet werden.

Gottes Segen LA
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Sa 28. Mai 2005, 20:05

Lieber LordAlm,

Du kannst zwei Dinge wählen:
- verloren bleiben, oder
- errettet werden.


Unwissend aus diesem Leben zu scheiden ist eine Strafe Gottes, unwissend aus diesem Leben zu scheiden, obwohl einem der Weg gezeigt wurde, ist Gott und seine Lehren ignorieren.
Aber Jener der wissend aus diesem Leben scheidet, und den Unwissenden den Weg nicht gezeigt hat, der verachtet Gottes Lehren.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon William Penn » Sa 28. Mai 2005, 20:34

Original von Gabriel18
Unwissend aus diesem Leben zu scheiden ist eine Strafe Gottes ...
Wieso, hast Du vor, aus dem Leben zu scheiden? Ich denke, Du wirst erst mal aus diesem Forum scheiden - und wenn nicht, solltest Du dir ein paar bessere Ideen einfallen lassen ...

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » So 29. Mai 2005, 10:48

Mein lieber Penn,

Wieso, hast Du vor, aus dem Leben zu scheiden? Ich denke, Du wirst erst mal aus diesem Forum scheiden - und wenn nicht, solltest Du dir ein paar bessere Ideen einfallen lassen ...



Mir scheint dir sind die Argumente ausgegangen!


Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » So 29. Mai 2005, 12:07

Lieber Kaleko!

und meinen du hättest es besser gewusst, wie das eine und andere zu verhindern gewesen wäre?



Ich habe schon dir einmal geantwortet, aber dies vielleicht aus vollständigkeitshalber;

Hätte die Evangelisten nur ganz einfach die Wahrheit geschrieben, ohne einen Feindbild zu konstruieren, dann gebe viel mehr Liebe und Verständnis unter den Menschen.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon William Penn » So 29. Mai 2005, 12:21

Original von Gabriel18
Hätte die Evangelisten nur ganz einfach die Wahrheit geschrieben, ohne einen Feindbild zu konstruieren, dann gebe viel mehr Liebe und Verständnis unter den Menschen.
Ein Vorschlag: Klopf doch mal die Mosebücher, die Psalmen und z. B. den Jesaja auf etwaige Feindbilder ab, ok? Was wohl die Nachfahren jener dort als Götzendiener klassifizierten Völker dazu sagen?

Was mich betrifft: Wenn in der Bibel (AT & NT) ganze Völker oder Gruppen kritisch be- oder verurteilt werden, dann geschieht das unter Eingebung durch den Geist Gottes. Aber wir sollten genau prüfen, ob ein historisch begrenztes Urteil vorliegt, oder ob sich der Grund für die Kritik über die Jahrtausende erhalten hat.

Und daß WP die Argumente ausgehen, hat sich schon mancher lieber Nachbar gewünscht. Aber nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung! Daher eine Frage: Wie gehst Du mit der Zeitprophetie in Daniel 9 um? Die dort genannten 70 Jahrwochen beginnen im fünften Jahrhundert vor Christus und enden in der Zeit des Wanderrabbis aus Nazareth ...

Bin echt gespannt ...

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon silvia1 » Mo 30. Mai 2005, 18:07

Hallo,
auch dises Forum sehr interessant,-
aber ich soll auch Jesus getötet haben?Mit meinen Sünden?
Adam+Eva taten mir schon Leid,Gott ließ es zu,das die Schlange(Satan)sie verführte.Warum wurde die Streitfrage nicht anders geklärt?
Es ist viel geschehen,
bis ich einst verstand,
Gottes Uhr geht anders,
als die an meiner Wand.
(nicht von mir)
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Di 31. Mai 2005, 15:37

Lieber Penn!


Und daß WP die Argumente ausgehen, hat sich schon mancher lieber Nachbar gewünscht. Aber nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung! Daher eine Frage: Wie gehst Du mit der Zeitprophetie in Daniel 9 um? Die dort genannten 70 Jahrwochen beginnen im fünften Jahrhundert vor Christus und enden in der Zeit des Wanderrabbis aus Nazareth .



Jetzt willst du mir sicher durch diese Geschichte beweisen, dass Jesus der Messias ist. Und was mir auffällt, dass immer wieder Zitate oder Propheten (z.B. Jesaja) hier zitiert werden, um zu "beweisen" dass Jesus der Messias ist.

Solche Versuche gab es schon immer seit dem frühen Christentum.

Aber muß ein Christ dies überhaupt beweisen? Wenn ein Christ das Bedürfnis hat Jesus als den Messias beweisen zu müssen, dann fehlt ihm nach meiner Auffassung der richtige Glaube.
Dass heisst er hat kein richtiges Vertrauen in Jesus.

Mir beweist die Geschichte Daniel 9 nicht dass Jesus der Messias ist.
Meine Faustregel lautet: Alle Schriften vor dem Tod Jesus beziehen sich auf Israel oder Volk Israel und alle Schriften nach dem Tod Jesu wurden erfunden oder von den Schriften vor dem Tod Jesu abgeschrieben und umgedeutet, konstruiert oder angepasst. Das heisst Voraussagen im Nachhinein.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon William Penn » Di 31. Mai 2005, 16:10

Original von Gabriel18
Mir beweist die Geschichte Daniel 9 nicht dass Jesus der Messias ist. Meine Faustregel lautet: Alle Schriften vor dem Tod Jesus beziehen sich auf Israel oder Volk Israel und alle Schriften nach dem Tod Jesu wurden erfunden oder von den Schriften vor dem Tod Jesu abgeschrieben und umgedeutet, konstruiert oder angepasst.
Achsooo, jetzt hab´ ich es verstanden: Deine Faustregel ist der Beweis, daß Jesus nicht der Erlöser sein soll! Und wir Dummnasen warten auf Argumente. Das hättest Du ja gleich sagen können! Aber jetzt, wo alles geklärt ist, kannst Du dich von mir aus ja Gabriel19 nennen ... :tongue:

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Do 2. Jun 2005, 17:20

Mein lieber Penn!

Achsooo, jetzt hab´ ich es verstanden: Deine Faustregel ist der Beweis, daß Jesus nicht der Erlöser sein soll! Und wir Dummnasen warten auf Argumente. Das hättest Du ja gleich sagen können! Aber jetzt, wo alles geklärt ist, kannst Du dich von mir aus ja Gabriel19 nennen ...



Jetzt werde ich dir mal was sagen:

Nehmen wir mal theoretisch an, die bösen Juden haben nichts anderes zu tun gehabt, als nach dem Leben von diesen Jesus, der sich hier anmasst und von sich behauptet "Gottes Sohn" zu sein, nach dem Leben zu trachten. So einem Kerl der hier Gott beleidigt und Schmäht muss unbedingt der Garaus gemacht werden. Die Hohenprister hecken auf hinterpfozigerweise einen Plan aus, Jesus um die Ecke zu bringen und spannen sogar den Pilatus dafür ein.

Frage: Was hätte Jesus und vor allem später die Kirche gemacht, wenn die Juden brav gewesen wären?

Wenn keiner da wäre und bereit wäre ihn zu ermorden. Wie hätte er beweisen sollten das sich die "Prophezeiungen" erfüllt haben und er der Messias ist? Und oh Schreck; Vor allem wie hätte er auferstehen sollten?? Und was wäre mit all den Sünden der Sünder für die er ja nicht leiden konnte, da ja keiner ihn töten wollte? Er hätte Niemanden erlösen können. Und die Kirche wäre Brotlos dagestanden.

Ohne die bösen Juden keine Auferstehung und kein Messias und keine Kirche. (Pilatus wusch ja seine Hände in Unschuld)

Ja ihr müsstet doch die Juden dafür lieben und ehren weil sie es ermöglichten, das jetzt ein Messias ein Erlöser da ist der alle Sünden auf sich nimmt.

Also was jetzt??? Ihr müsst euch schon entscheiden;
Entweder ihr liebt die Juden weil sie Jesus "umgebracht" haben, oder ihr hasst die Juden weil sie Jesus "umgebracht" haben. (sprich Antisemitismus)

Nach euren Worten war Jesus von Gott ja dazu bestimmt das er leidend sterben und dann auferstehen soll um die Sünden aller auf sich zu nehmen. Gott hat seinen Sohn geopfert.

(Und da Gott allmächtig und allwissend ist. hat er sicher auch bestimmt das die Juden Jesus töten sollen egal wie).

Warum dann dieser Hass auf die Juden? Warum die vielen unschuldig Ermordeten? (nicht nur Juden)


Gruss
Gabriel18



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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Do 2. Jun 2005, 19:32

Original von Gabriel18

Lieber Gabriel18

Jetzt werde ich dir mal was sagen:

Nehmen wir mal theoretisch an, die bösen Juden haben nichts anderes zu tun gehabt, als nach dem Leben von diesen Jesus, der sich hier anmasst und von sich behauptet "Gottes Sohn" zu sein, nach dem Leben zu trachten. So einem Kerl der hier Gott beleidigt und Schmäht muss unbedingt der Garaus gemacht werden. Die Hohenprister hecken auf hinterpfozigerweise einen Plan aus, Jesus um die Ecke zu bringen und spannen sogar den Pilatus dafür ein.


Zum X-Mal; die Juden sind nicht böse, sie versinken nur gerne im Selbstmitleid


Frage: Was hätte Jesus und vor allem später die Kirche gemacht, wenn die Juden brav gewesen wären?


Sie waren genau gleich brav wie heute, mein lieber Gabriel18! Die Juden waren das Werkzeug; stellvertretend für die ganze Werkzeugkiste!

Wenn keiner da wäre und bereit wäre ihn zu ermorden. Wie hätte er beweisen sollten das sich die "Prophezeiungen" erfüllt haben und er der Messias ist? Und oh Schreck; Vor allem wie hätte er auferstehen sollten?? Und was wäre mit all den Sünden der Sünder für die er ja nicht leiden konnte, da ja keiner ihn töten wollte? Er hätte Niemanden erlösen können. Und die Kirche wäre Brotlos dagestanden.


Es war Gottes Plan; "Punkt".

Ohne die bösen Juden keine Auferstehung und kein Messias und keine Kirche. (Pilatus wusch ja seine Hände in Unschuld)


Die Juden sind nicht böse!!! (aber langsam ich, wenn Du dass immer noch nicht begreifst!!!)

Ja ihr müsstet doch die Juden dafür lieben und ehren weil sie es ermöglichten, das jetzt ein Messias ein Erlöser da ist der alle Sünden auf sich nimmt.


Das sollen wir auch!

Also was jetzt??? Ihr müsst euch schon entscheiden;
Entweder ihr liebt die Juden weil sie Jesus "umgebracht" haben, oder ihr hasst die Juden weil sie Jesus "umgebracht" haben. (sprich Antisemitismus)


Wir sollen die Juden lieben, weil Sie Gottes auserwähltes Volk sind! Und nicht wegen ihren Taten!

Nach euren Worten war Jesus von Gott ja dazu bestimmt das er leidend sterben und dann auferstehen soll um die Sünden aller auf sich zu nehmen. Gott hat seinen Sohn geopfert.

(Und da Gott allmächtig und allwissend ist. hat er sicher auch bestimmt das die Juden Jesus töten sollen egal wie).


Richtig!

Warum dann dieser Hass auf die Juden? Warum die vielen unschuldig Ermordeten? (nicht nur Juden)


Es ist erwiesene Tatsache, dass die Juden, da sie ja Gottes Volk sind, besonders gesegnet sind. Die Juden waren auch schon früher oft denn andern Völker überlegen. In der Politik und Wirtschaft (z.B. Banken; Familie Rothschild lässt grüssen ;) ) sind Juden unglaublich erfolgreich.
Vieles ist purer Neid!!!

Es wurden viele Unschuldige ermordet, weil das prophetzeit wurde. Auch im Neuen Testament können wir einiges über die Rolle Israels in der Zukunft in Erfahrung bringen.

Gabriel18, mich persönlich stört, dass Du/Ihr Euch immer wieder in der Rolle des Opfers siehst/seht. Irgendwann sollten die Wunden des Jüdischen Volkes verheilt sein. Ich mit meinen 23 Jahren kann nichts dafür, was vor 60 Jahren passiert ist.

Ärgerlich finde ich, dass in Zürich das Judenviertel nachts abgesperrt wird. Die Jüdische Bevölkerung hat somit Nachtruhe, da der Verkehr durch ein anderes dichtbesiedeltes Gebiet führt. Die Fahrt durch Zürich dauert somit doppelt so lange und ist für mich als Automobilist sowie für die Jugendlichen, welche torkelnd vom Ausgang nach Hause kommen um einiges gefährlicher. Ich frage mich, mit welcher Autorität diese Bevorzugung zustande gekommen ist...

Wie dem auch sei; wir sollen die Juden lieben, und im Prozess dazu befinde ich mich.

Gruss
Gabriel18


Lieber Gruss und Gottes Segen,

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon pljus » Do 2. Jun 2005, 23:19

Original von Gabriel18
Aber muß ein Christ dies überhaupt beweisen? Wenn ein Christ das Bedürfnis hat Jesus als den Messias beweisen zu müssen, dann fehlt ihm nach meiner Auffassung der richtige Glaube.
Dass heisst er hat kein richtiges Vertrauen in Jesus.

Wenn ich dir sagen, Donald Duck ist der Messias der Welt wirst du mir das wohl nicht glauben, sondern erst einmal anzweifeln und meine Belege dafür fordern. Der Glaube fällt ja nicht vom Himmel sondern baut sich auf etwas auf.

Alle Schriften vor dem Tod Jesus beziehen sich auf Israel oder Volk Israel und alle Schriften nach dem Tod Jesu wurden erfunden oder von den Schriften vor dem Tod Jesu abgeschrieben und umgedeutet, konstruiert oder angepasst. Das heisst Voraussagen im Nachhinein.

Die Jesajafunde von Qumran sind also konstruierte echte Jesajaschriften? Deshalb trifft auch Jes 53 so gut auf Jesus zu. Pech nur, das Historiker da was anders sagen.
Predigt ihnen das Evangelium, wenn nötig auch mit Worten!
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 3. Jun 2005, 14:36

Lieber Silverrain!

Ärgerlich finde ich, dass in Zürich das Judenviertel nachts abgesperrt wird. Die Jüdische Bevölkerung hat somit Nachtruhe, da der Verkehr durch ein anderes dichtbesiedeltes Gebiet führt. Die Fahrt durch Zürich dauert somit doppelt so lange und ist für mich als Automobilist sowie für die Jugendlichen, welche torkelnd vom Ausgang nach Hause kommen um einiges gefährlicher. Ich frage mich, mit welcher Autorität diese Bevorzugung zustande gekommen ist...


Ich wusste nicht das in Zürich das Judenviertel abgesperrt wird. Ist ungewöhnlich wenn es jeden Tag abgeperrt wird, da ja nur von Freitag Abend bis Samstag Abend eine Sinn hätte, was aber auch das mich erstaunen würde. Vielleicht aus Sicherheitsdenken.

Natürlich sind die Juden nicht böse und haben auch kein Selbsmitleid.
Aber der latente Antisemitismus ist gerößer als man denkt, obwohl z.B. in der Schweiz oder Österreich ja fast gar keine Juden mehr Leben. In Österreich z.B. nur 8000.

Ja es ist wahr das Juden sehr erfolgreich waren. Aber nicht nur als Banker sondern auch als Forscher und Mediziner. Wusstest du, dass den Bürgerkrieg in Amerika, und zwar auf beiden Seiten jüdische Banker finanziert haben? Die jeweiligen Regierungen nahmen bei ihnen Kredit auf. Die großen jüdischen Banker in Amerika haben alle ihren Urspung in Deutschland, wanderten als arme Schlucker nach Amerika aus. Ihr Geheimnis; Die Familie hielt eisern zusammen.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Silverrain » Fr 3. Jun 2005, 15:02

Original von Gabriel18
Lieber Silverrain!

Ich wusste nicht das in Zürich das Judenviertel abgesperrt wird. Ist ungewöhnlich wenn es jeden Tag abgeperrt wird, da ja nur von Freitag Abend bis Samstag Abend eine Sinn hätte, was aber auch das mich erstaunen würde. Vielleicht aus Sicherheitsdenken.

Natürlich sind die Juden nicht böse und haben auch kein Selbsmitleid.
Aber der latente Antisemitismus ist gerößer als man denkt, obwohl z.B. in der Schweiz oder Österreich ja fast gar keine Juden mehr Leben. In Österreich z.B. nur 8000.

Ja es ist wahr das Juden sehr erfolgreich waren. Aber nicht nur als Banker sondern auch als Forscher und Mediziner. Wusstest du, dass den Bürgerkrieg in Amerika, und zwar auf beiden Seiten jüdische Banker finanziert haben? Die jeweiligen Regierungen nahmen bei ihnen Kredit auf. Die großen jüdischen Banker in Amerika haben alle ihren Urspung in Deutschland, wanderten als arme Schlucker nach Amerika aus. Ihr Geheimnis; Die Familie hielt eisern zusammen.

Gruss
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Lieber Gabriel18

Die Geschichte vom Bürgerkrieg und den finanzkräftigen Juden kannte ich nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass Juden heute noch Gläubiger gegenüber diversen Regierungen sind, so scheint das auch im Falle der USA zu sein.

Die USA haben Schulden bei den Banken, welche sie nie und nimmer zurückzahlen können. Somit können die Banken über den Einsatz der "amerikanischen Armee" indirekt verfügen. Diese hat ja in den vergangenen Jahren potenzielle Feinde der Juden angegriffen und geschwächt.

God bless you,

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 3. Jun 2005, 15:26

Lieber Pljus!

Deshalb trifft auch Jes 53 so gut auf Jesus zu.



Ja es scheint so aber es ist nicht so. Die Gelehrten streiten sich schon seit Jahrhunderten was dieses Zitat bedeutet.

Da Jesaja 800 Jahre vor Jesus gelebt hat, haben seine Worte nur mit Israel zu tun. Propheten sind eigentlich "Rufer" oder "Mahner" die ihre Kritiken und Mahnungen nur auf die jeweilige Zeit beziehen in dem sie leben. Mit Gottesknecht ist da Volk Israel gemeint.

Gruss
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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon William Penn » Fr 3. Jun 2005, 15:47

Original von Gabriel18
Natürlich sind die Juden nicht böse ... Wusstest du, dass den Bürgerkrieg in Amerika, und zwar auf beiden Seiten jüdische Banker finanziert haben?
Und wer so etwas tut, soll nicht böse sein? Da bekommt WP aber eine gewaltige Gänsehaut über so eine schöde Geldmacherei. Bist Du sicher, daß Du den Antisemitismus bekämpfst und zugleich die angeblich Millionen Opfer der Evangelienschreiber anzuprangern gedenkst? Mit solchen "Infos" erreichst Du doch eher das Gegenteil!

Mein wirklich gutgemeinter Rat an Dich: Laß Dir erst einmal durch eine angemessene Anzahl von Lebensjahren die nötige Erfahrung für solch schwierige Ziele vermitteln und zieh dann in Deinen Kampf. Momentan scheinst Du mir noch nicht den Überblick dafür zu haben. So stiftest Du wohl mehr Schaden als Nutzen ...

Aber den merk ich mir: Erfolgreich ist man, wenn man genug Geld hat, um Bürgerkriege auf beiden Seiten zu finanzieren.

P. S.: Ich schätze gläubige Judäer - aber internationale Hochfinanz hat wohl einen anderen Hintergrund ...

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Re: Kein Selbstvertrauen

Beitragvon Gabriel18 » Fr 3. Jun 2005, 17:14

Lieber Penn!

Da bekommt WP aber eine gewaltige Gänsehaut über so eine schöde Geldmacherei.


Diese Informationen sind frei zugänglich. Ich will da nichts entschuldigen aber es gibt nicht nur Juden in der Finanzwelt. Wenn die Juden das Geld nicht gegeben hätten dann hätten es Christen gegeben, den es gab auch eine große christliche Finanzaristokratien in Amerika. Die haben schon gelauert.

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