Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

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Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 10:54

Hallo Ihr Lieben im Glauben,

in den letzten zwei Wochen hatte ich zwei Gespräche mit zwei unterschiedlichen Menschen.
Im ersten Gespräch wollte mir ein Familienangehöriger Ungläubiger erklären, dass ich etwas verkehrt gemacht hätte.
Es geht nicht darum was das war und ob ich das verkehrt gemacht habe. Es geht darum, dass mir Besagter dies beibringen wollte, indem er mich mit einem Bibelwort "Ihr sollt nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes sein".
Diesen Text hatte er vor 50 Jahren in einer kath. Kirche über dem Alter gesehen.
Er weiß, dass ich gläubig bin, auch bete ich wenn er bei mir zu Gast ist, obwohl ich weiß, dass er das merkwürdig findet.

Bei anderer Gelegenheit mit einem Anderen ging es um einen politischen Austausch der Weltereignisse. Zur Darlegung meiner Sichtweise brachte ich einige Bibelzitate, was dem Gegenüber offensichtlich missfiel.
In einem völlig lapidaren anderem Kontext brachte er einige Tage später plötzlich Bibelzitate, um mich in ein schlechtes Bild zu rücken, was ich angeblich verkehrtes gesagt hätte.

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht so recht, wie ich nun damit umgehen soll.
Sollte ich wie Jesus, als er versucht wurde mit anderen Bibelzitaten antworten?
Was wenn die Bibelzitate jedoch tatsächlich angebracht waren und zu meiner Zurechtweisung dienten?
Muss ich mir das von einem Ungläubigen zu meiner Erniedrigung vorhalten lassen?

Habt ihr Ähnliches erlebt? Wie ist der weiseste Umgang damit?
Wachet !
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon bigbird » Mo 28. Sep 2020, 11:10

Hallo Daniel

Solche kannst du auch hier im Forum beobachten. Es gibt etliche User, die als nichtgläubige mit Bibelworten argumentieren. Früher hatten wir hier noch mehr solche - und manchmal zog ich innerlich den Hut ob solcher Bibelkenntnis.

Wenn wir damit persönlich angegriffen oder kritisiert werden, gibt es wohl nicht viel anderes, als darauf einzugehen, sich zu prüfen und ... wer weiss! Vielleicht ergibt sich ein gutes Gespräch daraus!

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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 11:17

Ist schon richtig, doch erinnert mich das an die Pharisäer, die andere mit der Schrift gängeln wollten und sich selbst in ein gutes Licht rücken.

Ich fühlte mich dabei so, als gänge es gar nicht um das was sie mir vorwarfen verkehrtes gemacht/gesagt zu haben, sondern als sei es ein Groll darauf, dass ich Christ sei und die Bibel so ernst nehme.

Zwanghaftes Suchen wo sich der Christ nicht wortkonform verhalten könnte, um dies gegen ihn zu verwenden, weil er dort angreifbar ist und nichts erwidern kann.
Kein Interesse an der Schrift, aber diese gegen den Christ verwenden.
Das macht mich traurig.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon bigbird » Mo 28. Sep 2020, 11:38

Ja, ich versteh schon, aber trotz diesem traurig werden geht es doch darum, dem Gegenüber "jesuskonform" gegenüber zu treten - so weit uns das eben jeweils gelingt.

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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 11:48

also wenn die Kritik berechtigt sein sollte, dann sich durch den Ungläubigen der mit der Schrift argumentiert zurechtweisen lassen?
Ja vermutlich hast du Recht!

Ich fragte mich dann kurz, sollte ich jetzt in eine theologische Diskussion verfallen und wir unterhalten uns über die Auslegung jenes genannten Bibelwortes oder wollen wir eigentlich beim Thema bleiben und weiter das diskutieren, was mir vorgeworfen wurde?

Ich nahm die Kritik und auch das Bibelwort so hin, ohne es weiter zu kommentieren, weil ich erkannte, dass dies nur verwendet werden sollte, damit man mich überzeugen könne, da man weiß das ist bei mir hilfreich.

Eine Diskussion um das Bibelwortes schien mir hier nicht der richtige Weg, da genau dies womöglich zu den Angriffen geführt hatte, hätte ich dann auf eine genaue Auslegung dieses Wortes bestanden, so wäre der Groll des Gegenübers womöglich noch weiter angewachsen, was ich vermeiden wollte, um mit ihm wieder auf eine gute Basis zu gelangen.
Ach was weiß ich, auf jeden Fall unschön solche Angriffe erleben zu müssen.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Mo 28. Sep 2020, 12:41

"Ihr sollt nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes sein".

Einer wahrhaftig passender Spruch, aber in unseren Kirchen leider nur Zynismus der Heuchler und Lügner.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 13:08

Wer ist wo zynisch und Lügner und Heuschler?
Wie meinst du das genau in Zusammenhang dieses Fadens?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Mo 28. Sep 2020, 13:52

Daniel_8 hat geschrieben:Wer ist wo zynisch und Lügner und Heuschler?
Wie meinst du das genau in Zusammenhang dieses Fadens?



Ich meine nur das der Spruch gut ist, der aber doch zu den Heuchlern und Lügnern der Kirchen, die das Wort des Geistes der Gott ist für ihre Zwecke der Ausbeutung, Unterdrückung und Bewusstseinsbetäubung verdrehen / weiter konfusionieren, absolut nicht passt, mehr nicht.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 14:00

Ja das stimmt, wobei ich das mir nicht anmaßen würde zu beurteilen. Öfter findet man aber eine Doppelmoral und Verdrehung besonders in der Katholischen Kirche.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon firebird » Mo 28. Sep 2020, 14:18

Daniel_8 hat geschrieben:Ja das stimmt, wobei ich das mir nicht anmaßen würde zu beurteilen. Öfter findet man aber eine Doppelmoral und Verdrehung besonders in der Katholischen Kirche.


Hallo zusammen,

eigentlich befinden wir uns immer in einer Situation der Doppelmoral, wenn wir das Wort hören/lesen und nicht danach leben. Wer entscheidet eigentlich darüber, ob wir entsprechend dem Wort leben oder nicht?

Sagt nicht Jesus, "Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?" Matthäus 7, Vers 3

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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 14:45

Das stimmt firebird,
man muss nur aufpassen sich nicht immer zuerst zu demütigen wenn es gegen Gottes Wort geht.
Wenn etwas augenscheinlich gegen Gottes Wort geschieht oder gelehrt wird, dann ist es an uns dagegen aufzustehen und zu widersprechen.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Mo 28. Sep 2020, 15:17

[quote="firebird"][quote="Daniel_8"]Hallo zusammen,

eigentlich befinden wir uns immer in einer Situation der Doppelmoral, wenn wir das Wort hören/lesen und nicht danach leben. Wer entscheidet eigentlich darüber, ob wir entsprechend dem Wort leben oder nicht?

Sagt nicht Jesus, "Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?"

Vor Matthäus 7,3 kommt Matthäus 7,1-2 und danach 4-6, das bezieht sich also auf den Richtgeist unserer irdischen "Weltordnung" - Bsp.; Wenn ein Richter einen Ladendieb IM NAMEN DES VOLKES verurteilt, dann bleiben die Fragen / bleibt der Balken: Wie konnte das passieren, SIND WIR PRINZIPIELL NICHT HAUPTVERANTWORTLICH, weil grundsätzlich eine andere/göttliche Gerechtigkeit zweifelsfrei-eindeutig wirklich-wahrhaftig sein sollte.

ICH HABE KEINEN BALKEN IM AUGE, denn ich plädiere für eine unkorrumpierbare Gerechtigkeit von/zu Gemeinschaftseigentum, wie es von Moses und Jesus schon zur Befriedung gepredigt wurde, wo dem Mitglied der Gemeinschaft bei verbrecherischen Verhalten ein zweifelsfrei-eindeutiges Urteil wegen wirklich-wahrhaftiger Asozialität OHNE Todesstrafe blüht.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Mo 28. Sep 2020, 15:22

Man kann auch sagen:

Teuflische Gesetze zu Gesetze im Sinne der göttlichen Gnade umwandeln!
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mo 28. Sep 2020, 15:39

was hat den nun schon wieder "Gemeinschaftseigentum" mit diesem Faden zu tun.

Hotte tu mir einen Gefallen und erzeuge doch einen Faden der etwa heißt" Sozialismus und die Bibel" oder so ähnlich, dann könnte man sich dort darüber unterhalten.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon bigbird » Mo 28. Sep 2020, 17:58

Daniel_8 hat geschrieben:also wenn die Kritik berechtigt sein sollte, dann sich durch den Ungläubigen der mit der Schrift argumentiert zurechtweisen lassen?
Ja vermutlich hast du Recht!
Nun, das kann natürlich bitter sein - aber wenn das Gegenüber recht hat, müssen wir ihm das zugestehen. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man sich total demütigen lassen muss ...

Ich fragte mich dann kurz, sollte ich jetzt in eine theologische Diskussion verfallen und wir unterhalten uns über die Auslegung jenes genannten Bibelwortes oder wollen wir eigentlich beim Thema bleiben und weiter das diskutieren, was mir vorgeworfen wurde?
Es kann sein, dass eine theologische Diskussion angebracht ist - es kann aber auch sein, dass dies grad nicht angebracht ist. Wir hoffen und beten ja immer, dass uns der Heilige Geist die richtigen Worte und Reaktionen gibt.

Ich nahm die Kritik und auch das Bibelwort so hin, ohne es weiter zu kommentieren, weil ich erkannte, dass dies nur verwendet werden sollte, damit man mich überzeugen könne, da man weiß das ist bei mir hilfreich.
Manchmal kann es auch hilfreich sein zu sagen: ich überleg mir deine Kritik und komm dann wieder auf dich zu - wollen wir mal einen Kaffee zusammen trinken?

Eine Diskussion um das Bibelwortes schien mir hier nicht der richtige Weg, da genau dies womöglich zu den Angriffen geführt hatte, hätte ich dann auf eine genaue Auslegung dieses Wortes bestanden, so wäre der Groll des Gegenübers womöglich noch weiter angewachsen, was ich vermeiden wollte, um mit ihm wieder auf eine gute Basis zu gelangen.
Ja, das kann durchaus auch richtig sein!
Ach was weiß ich, auf jeden Fall unschön solche Angriffe erleben zu müssen.
Ja, sicher ... gut ist, wenn wir trotzdem anständig und freundlich bleiben können, da handeln wir sicher im Sinn von Jesus, dem wir ja nachleben wollen. Wir können nur bezeugen, was Jesus uns bedeutet - und wir beten für eine solche Person, die es vielleicht darauf anlegt, uns zu verletzen.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Helmuth » Di 29. Sep 2020, 07:25

Daniel_8 hat geschrieben:Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht so recht, wie ich nun damit umgehen soll.

Lerne es zu ertragen und betrachte es mit den Augen Jesu. Es zeichnet dich aus. Lies dazu die Seligpreisungen von Jesus und auch 1. Petrus 4:16-18. Mein Rat.

Daniel_8 hat geschrieben:Sollte ich wie Jesus, als er versucht wurde mit anderen Bibelzitaten antworten?

Kommt immer darauf an. Ich handhabe das so: Wenn ich sehe, dass man mir nur als Gegner kontert, dann genügt oft ein kurzes Zitat, aber OHNE Diskussion. Man proklamiert seinen Glauben und basta.

In Diskussionen lasse ich mich erst ein, wenn ich sehe, dass jemand auch Interesse zeigt und nicht nur feindselig ablehnt. Jesu widmete sich immer den Sündern, die bereit waren ihm zuzuhören. Aber er speiste die anderen mit einem Wort ab und ging seines Weges.

Man soll Schmähung einerseits geduldig ertragen lernen aber anderseits bist du nicht der Fußabstreifer der Feinde. Es ist umgekehrt, wir schütteln uns den Staub von den Füßen, womit gezeigt wird, dass wir nicht gegen die Person vorgehen wie unsere Gegner, sondern gegen das Böse, und gehen weiter.

Daniel_8 hat geschrieben:Was wenn die Bibelzitate jedoch tatsächlich angebracht waren und zu meiner Zurechtweisung dienten?

Ja das kommt schon vor. In diesem Fall zeige Demut und anerkenne das. Aber du darfst auch sagen: "Du hast mich damit zwar erwischt, aber es geht z.B. jetzt nicht um mich sondern um dich." Oder dass meine Fehler nicht andere rechtfertgen. Du weißt das und bist selbst nicht unfehlbar.

Daniel_8 hat geschrieben:Habt ihr Ähnliches erlebt? Wie ist der weiseste Umgang damit?

Ich seit 25 Jahren mittlerweile, und es ist ein Lernen, Lernen, Lernen, ein Fallen und immer wieder Aufstehen. Es hört nie auf und man darf nicht aufgeben. Jesus sagt, wer bis zum Ende ausharrt, der wird errettet.

Also erwirke dir dadurch umso mehr Lohn, je mehr du geduldig ertragen lernst. Diese Weltzeit geht eines Tages vorbei. Das ist unsere Perspektive der Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt.
Zuletzt geändert von Helmuth am Di 29. Sep 2020, 07:34, insgesamt 3-mal geändert.
Herzliche Grüße
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 07:31

Hotte hat geschrieben:
Wenn ein Richter einen Ladendieb IM NAMEN DES VOLKES verurteilt, dann bleiben die Fragen / bleibt der Balken: Wie konnte das passieren, SIND WIR PRINZIPIELL NICHT HAUPTVERANTWORTLICH, weil grundsätzlich eine andere/göttliche Gerechtigkeit zweifelsfrei-eindeutig wirklich-wahrhaftig sein sollte.

ICH HABE KEINEN BALKEN IM AUGE, denn ich plädiere für eine unkorrumpierbare Gerechtigkeit von/zu Gemeinschaftseigentum, wie es von Moses und Jesus schon zur Befriedung gepredigt wurde, wo dem Mitglied der Gemeinschaft bei verbrecherischen Verhalten ein zweifelsfrei-eindeutiges Urteil wegen wirklich-wahrhaftiger Asozialität OHNE Todesstrafe blüht.


Das Leben könnte so schön sein, wenn Menschen endlich dem Gebot Christi, seine Mitmenschen zu lieben (bzw. wem sich das zu doof anhört vernünftig zu behandeln), in ihrer Gesellschaft einen Platz (den Platz) einräumten.
Weshalb klauen denn die meisten Menschen oder geraten auf die schiefe Bahn, weil sie Bock darauf haben? Sicher nicht, die meisten Menschen klauen wohl, weil wir mit dem Raubtierkapitalismus ein Gesellschaftssystem geschaffen haben, was wohlgemerkt Christen mittragen, welches aber ungerechter doch gar nicht sein könnte. Wo Kinder die in einer sozial schwachen Gegend und Familie aufwachsen doch zu den Menschen gemacht werden, welche später evtl. auch klauen, bei welchem derjenige auf der Strecke bleibt, welcher nicht arbeiten kann oder aber keine Arbeit findet. All diese Menschen leben doch am Rande der Gesellschaft und können ihren Kindern nicht das Leben ermöglichen, was ihnen aber die Gesellschaft um sie herum vorlebt. Wäre man in solch einer Region geboren, dann wären wir sehr wahrscheinlich auch anfällig für solche Dinge.

Warum gerade bei Menschen die sich Christen nennen, wo also Christus im Fokus ihres Handelns stehen sollte, Gottesdienst nicht dem Dienst an den Mitmenschen entspricht, ganz so wie es Christus in Joh 15, 12 fordert, das ist mir Schleierhaft, will heißen ich raffe es mit meinem Kopf nicht. Ein jeglicher Arbeiter, unabhängig von dem was er für diese Gesellschaft macht, ob er Bauer, Maurer, Ingenieur, Arzt oder Pfleger ist, wird von dieser Gesellschaft als funktionierendes Ganzes gleichermaßen benötigt. Aus welchem Grund schafft man da einen Unterschied? Wieso sollte der Arzt besser leben können wie die Reinigungskraft, welche das Krankenhaus reinigt? Ohne Reinigungskraft Keime und mit Keimen keine Heilung in einem Krankenhaus usw. Ein Bauer produziert in diesem System Lebensmittel nicht unter dem Aspekt das sie gesund für den Mensch und die Natur ist, sondern damit er viel Gewinn mit seiner Ware einfährt. Ihm ist egal, ob es dem Menschen gut tut (Natürlich nicht alle, es soll das Problem aufzeigen). In diesem System werden kurzlebige Konsumgüter produziert, damit wir uns gegenseitig wie Sklaven der Lebenszeit berauben, statt recycelbare, umweltfreundliche und langlebige Ware zu produzieren, welche für Mensch und Natur sinnvoll ist. Oje ich könnte hier endlos weiter machen, arbeiten doch jede Menge Menschen nur wegen dem Zahlungsmittel, dem Ding welches diese ganze Welt beherrscht und Menschen in schlechtes Handeln zwingt. Wir haben keinen Balken über dem Auge, wir haben einen ganzen Wald davor, weil wir hier so ziemlich alles machen, was mit christlichen Werten nichts gemein hat.

Da ist also noch jede Menge Luft nach oben und ich finde, dass gerade Christen diese Welt endlich positiv verändern sollten, statt nur über Christus zu sprechen. Wenn 2,3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten die sich Christen nennen, endlich anfangen gleichberechtigt miteinander zu leben, dann werden die anderen sehr wahrscheinlich auch freiwillig da mitziehen wollen. Diebstahl, Raubüberfälle, ja 90 % der Straftaten hätten sich erledigt, wenn es allen gleichermaßen gut gänge.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Di 29. Sep 2020, 09:25

Danke Urmilsch

Aber einen Anreiz, für Menschen die sich zum Wohle der gottgefälligen Gemeinschaft und dem Ursprung entsprechenden Gemeinschaftseigentum anstrengen und/oder gebildet haben, die sollte es schon geben, eine solche Leistungsgesellschaft wäre wirklich-wahrhaftig :clap:

Besonders die Bauern, die mit ihrer Arbeit in "Mutter Erde" geradezu privilegiert sind, die könnten sich mit aller Vernunft auf saubere Nahrung konzentrieren, und auf Arbeit die sozusagen unendlich und ohne unternehmerische Abwägungen teilbar ist.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 10:22

Hotte hat geschrieben:Danke Urmilsch

Aber einen Anreiz, für Menschen die sich zum Wohle der gottgefälligen Gemeinschaft und dem Ursprung entsprechenden Gemeinschaftseigentum anstrengen und/oder gebildet haben, die sollte es schon geben, eine solche Leistungsgesellschaft wäre wirklich-wahrhaftig :clap:

Besonders die Bauern, die mit ihrer Arbeit in "Mutter Erde" geradezu privilegiert sind, die könnten sich mit aller Vernunft auf saubere Nahrung konzentrieren, und auf Arbeit die sozusagen unendlich und ohne unternehmerische Abwägungen teilbar ist.


Da bin ich nicht ganz bei dir Hotte, wenngleich wir nicht so weit voneinander entfernt sind, denn dann blieben Menschen die diese Leistung aufgrund ihres Leibes (Körpers, Geistes) nicht erbringen könnten, wiedereinmal auf der Strecke. Genau das sollte aber eine christliche Wertegemeinschaft meines Erachtens nicht tun und diese Menschen mittragen und es einfach als Gottesdienst begreifen. Ich persönlich bin der Ansicht, dass der Mensch so schlecht gar nicht ist, wie er oftmals dargestellt wird. Dies sieht auch Christus=des Vaters Wort so, welcher uns ja erklärt, dass er uns Menschen liebt. Viele Menschen helfen schon sehr viel in ihrem privaten Umfeld unentgeltlich. Würden sie in einem System aufwachsen, wo ihnen von Anfang an beigebracht wird, dass ein jeglicher Mensch gleichwertig ist und mit seiner persönlichen Leistung und sei sie noch so verschieden in dieser Gesellschaft gleichermaßen gebraucht wird, dann würden die meisten sich für diese Gesellschaft auch einbringen, so sie denn auch können. Kinder wollen helfen und das ganz unentgeltlich, sie sind ganz stolz, wenn sie etwas für einen anderen tun können. Vielleicht erklären wir ihnen noch, dass das Gegenüber trotz augenscheinlicher Trennung gar nicht so sehr von einem selbst getrennt ist und schon hat der Mensch einen weiteren Grund für diese Gesellschaft etwas zu tun, denn er macht es letztlich für sich selbst.

Dann wäre noch der Gottesdienst zu nennen, welchen man so ohne jeden Zweifel ausführte, denn das ist Jesu Gebot!

Ach ja und in solch einem System müsste jeder einzelne viel weniger arbeiten, weil:

- jede Produktionssteigerung eine Arbeitsentlastung für den einzelnen Menschen entspräche.
- Menschen die aufgrund des Zahlungsmittels unproduktiv gebunden sind, produktiv sein könnten.
- langlebigere Produkte produziert würden, was wiederum eine Arbeitsentlastung für den Menschen wäre, becouse geplante Obsoleszenz keinen Sinn mehr machte
- Man könnte den einzelnen Menschen entsprechend seinen Fähigkeiten und Vorlieben arbeiten lassen, denn viel Potenzial wird derzeit nicht genutzt, weil der Künstler Geld verdienen muss und hierzu etwas macht, was er aber gar nicht so gut kann.
- Militär bräuchte man auch nicht mehr, weil ja jeder in solch einem System gleichberechtigt und friedvoll leben könnte.
- weil weil weil!

Es würde die Menschen viel schneller in ihrer Entwicklung voranbringen, davon bin ich überzeugt, vor allem aber würden sie sich dem göttlichen mit Lichtjahren annähern, welcher sich genau solch eine Welt vorstellt.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Hotte » Di 29. Sep 2020, 10:43

@Urmilsch

Ich gehe jetzt mal nur auf die Integration der Schwächeren ein: Wenn es die wettbewerbsbedingt-unternehmerischen Wirtschaftlichkeits-Abwägungen nicht mehr gibt, dann ist die Integration normales "Gang und Gebe", keine blöden Fragen mehr, keine entwürdigend-entblößenden Bewerbungen mehr. :praise: :clap: :angel:
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Sep 2020, 11:38

Hotte da bin ich anderer Auffassung, möchte das aber in diesem Faden nicht diskutieren.
Möchtest du einen Faden Sozialismus und Gott öffnen, indem wir das passend diskutieren können?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 12:05

Daniel_8 hat geschrieben:auch bete ich wenn er bei mir zu Gast ist, obwohl ich weiß, dass er das merkwürdig findet.


Ehrlich gesagt finde auch ich das merkwürdig und ich frage mich was du damit bezweckst, wenn du vor deinem Gegenüber betest. Was vor allem sollte das mit Jesus und dem christlichen Glauben zu tun haben, so man denn an seine Worte glaubt? Dieser hat sich bezüglich dem Beten doch klar geäußert, was sollte es also bringen diesem gar keinen Glauben zu schenken?:

Jesus sagte: Wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf dass sie von den Leuten gesehen werden. (Was machst du wenn du vor deinem Gast betest?) Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließe die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden (Heiden sind also Menschen die viel beten und unglaublich viele Worte dabei verlieren); denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. (Ihr sollt also nicht so viel beten und unzählige Worte verlieren) Euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Sep 2020, 12:09

Wenn er mit seiner Frau bei mir zum Essen eingeladen ist, wird gedankt vor dem Essen wie sonst immer, ich mache da wegen ihm keine Ausnahme.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 12:21

Daniel_8 hat geschrieben:Wenn er mit seiner Frau bei mir zum Essen eingeladen ist, wird gedankt vor dem Essen wie sonst immer, ich mache da wegen ihm keine Ausnahme.


Warum auch immer du betest vor deinem Gast, es ist nicht die Anweisung Jesu, denn wer ihm nachfolgen möchte, der stellt sich eben diesen Menschen nicht gleich. Dank ihm doch einfach nachdem dein Gast wieder verschwunden ist, dass du ihm so ein leckeres Essen kredenzen konntest, indem du ihm im stillen Kämmerlein ein Vater Unser schenkst, dessen Sinn du dann auch eines Tages verstehen wirst, dann hast du dem Vater gedankt, den Gast nicht irritiert und alle sind zufrieden.

Ich meine du kannst natürlich machen was du willst und ich verstehe auch dein Drang sich bei Gott für das Essen bedanken zu wollen, auch ich bin so groß geworden (Nur bei der Oma ;) ), nur entspricht das nicht dem Willen Christi, also Gottes.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Sep 2020, 12:29

Es entspricht deiner Auffassung nach nicht dem Willen Gottes mich vor dem Essen bei dem Schöpfer allen Seins zu bedanken, dass ich Essen haben darf, auch sollte ich nicht das Essen segnen?

Habe ich deine Auffassung hier richtig verstanden?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 12:37

Daniel_8 hat geschrieben:Es entspricht deiner Auffassung nach nicht dem Willen Gottes mich vor dem Essen bei dem Schöpfer allen Seins zu bedanken, dass ich Essen haben darf?

Habe ich deine Auffassung hier richtig verstanden?


Was soll ich dazu sagen Daniel? Du kannst dich natürlich für mein Verständnis gern bei deinem Schöpfer für Speis und Trank bedanken, das musst du aber gar nicht laut machen, sondern du kannst es genau so gut und noch viel besser in der Wahrheit, nämlich im Geist (In Gedanken) machen. Und was meinst du wer deine Gedanken kennt, Daniel? Dein Gegenüber hätte so keinen Anlass mehr dich merkwürdig zu finden, du hättest den Worten Jesu Glauben geschenkt, indem du eben nicht vor anderen Menschen betest und du hättest dein Gewissen beruhigt.

:)
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Sep 2020, 12:55

Was ist wenn da noch andere Angehörige meiner Familie am Tisch sitzen? Sollen die das alle so machen?

Wenn ich das immer und überall so mache, wie erfährt dann jemals jemand, dass ich einen Glauben an Gott habe?

Ein Bekannter ist gerade deswegen gläubig geworden, weil er auch bei mir gesehen hat, dass ich den Glauben lebe und eine persönliche Beziehung zu Gott pflege.

Deinen Ratschlag werde ich nicht befolgen und halte ihn für töricht.

1 Als nun Daniel erfuhr, daß das Edikt unterschrieben war, ging er hinauf in sein Haus, wo er in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin hatte, und er fiel dreimal am Tag auf die Knie nieder und betete und dankte vor seinem Gott, ganz wie er es zuvor immer getan hatte.

35 Und nachdem er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor allen, brach es und fing an zu essen. 36 Da wurden alle guten Mutes und nahmen ebenfalls Speise zu sich. 37 Wir waren aber auf dem Schiff insgesamt 276 Seelen.
Wachet !
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 14:05

Daniel_8 hat geschrieben:Was ist wenn da noch andere Angehörige meiner Familie am Tisch sitzen? Sollen die das alle so machen?

Wenn ich das immer und überall so mache, wie erfährt dann jemals jemand, dass ich einen Glauben an Gott habe?

Ein Bekannter ist gerade deswegen gläubig geworden, weil er auch bei mir gesehen hat, dass ich den Glauben lebe und eine persönliche Beziehung zu Gott pflege.

Deinen Ratschlag werde ich nicht befolgen und halte ihn für töricht.


Daniel, Glaube ist immer freiwillig und individuell, du musst meinen Ratschlag also gar nicht befolgen, das erwarte ich gar nicht von dir. Auch ist es wohl so lange kein Problem ein Gebet zu beten, so lange sich niemand dadurch gestört fühlt, denn dann würdest du ja nicht wirklich deinen Nächsten lieben, wenn du ihn mit deinem Gebet belästigst. Mir persönlich ist das vollkommen wurschd, töricht (was für eine blöde Vokabel, unklug gefällt mir da viel besser) sind in meinen Augen jene Menschen, welche auf das Wort Gottes, Jesus Christus gar nicht hören und dieser sagte ja, dass sich seine Anhänger nicht den Menschen gleichstellen sollen, welche vor anderen Menschen beten und dann auch noch jede Menge Worte dabei verlieren. Wenn du jemandem zeigen willst, dass du Christ bist, dann lebe die Nächstenliebe, dessen einziger Wille es ist und erkläre deinen Mitmenschen weshalb du dieses auch tust, wo doch die Ellbogenmenthalität in unserer Gesellschaft ganz hoch im Kurs steht und du wirst mehr Christ sein, als du es mit beten jemals hinbekommen würdest.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Di 29. Sep 2020, 15:03

Urmilsch,

sagst du dem Vater danke vor dem Essen?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Di 29. Sep 2020, 15:34

Daniel_8 hat geschrieben:Urmilsch,

sagst du dem Vater danke vor dem Essen?


Nein Daniel, es gehört nicht zu meinen Gepflogenheiten ein Tischgebet zu sprechen, das hab ich alles hinter mir gelassen. Das ich meinem, bzw. unserem Vater für das Essen das mir zur Verfügung steht danke, dass weiß er, denn er kennt meine Gedanken, dessen bin ich mir stets bewusst. Mein Vater offenbarte mir seinen Willen (seinen Traum, seinen Wunsch) im Gebot Jesu und dieses versuche ich auch umzusetzen, damit habe ich wahrlich genügend zu tun. Er erklärt mir, dass wenn ich ihn liebe, ich diese, seine Anweisung mein Gegenüber zu lieben, bzw. (wem das Wort zu abgedroschen klingt) zu respektieren und diesem wenn möglich Gutes zu tun, auch versuchen sollte umzusetzen. Er erklärt auch, dass er diese Menschen liebt, welche somit vom Vater geliebt werden. Von einem Tischgebet war da nicht die Rede, zumal er von Gebeten nicht all zu viel hält. Ich glaube ich kann meinem Vater auf anderer Art und Weise viel mehr danken, indem ich bspw. freiwillig keine intelligenten Lebewesen ihres Lebens (Das höchste Gut) beraube um sie zu verspeisen, also auf den Fleischkonsum verzichte, so denn genügend andere Dinge da sind. Indem ich noch nicht einmal einer Stechmücke mehr Leid zufüge und sie stechen lasse (Früher kaputt gebätscht), so sie denn sich auf meinen Arm sitzt um Blut zu saugen, ja indem ich mir den ganzen Tag einen Kopp mache, wie man diesen Planeten für alle besser machen könnte. Ich muss hier nicht alles aufzählen was ich so treibe Daniel, dass weiß Pap´s schon am besten und er kennt auch all meine Schwächen, wovon ich mehr als genügend habe, dessen bin ich mir halt bei jeder Handlung bewusst, OK nicht immer :lol: . Ich sehe in meinem Gegenüber diesen lebendigen Gott, das ALLEINE und versuche aus diesem Grund auch mein Gegenüber vernünftig zu behandeln, was auch nicht immer zufriedenstellend gelingt, becouse wir von Stoffen wie Hormonen und dergleichen gesteuert werden.

Aber ich versuche etwas zu tun, statt ihn lediglich mit Worten zu bekennen. Sein Gebot ist zu meiner Richtschnur geworden, das klappt nicht immer, aber immer besser.

Frage beantwortet Daniel?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mi 30. Sep 2020, 09:34

Ja, aber willst du dir kein Beispiel an Jesus nehmen, der vor dem Essen dankte?
Wir wollen doch Jesus ähnlich werden.

Bezüglich dem Töten von Tieren, hat Gott uns doch über die Tiere gesetzt und wir sollen über sie herrschen und dürfen sie nutzen.
Auch Jesus hat Tiere gegessen.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Mi 30. Sep 2020, 11:35

Daniel_8 hat geschrieben:Ja, aber willst du dir kein Beispiel an Jesus nehmen, der vor dem Essen dankte?
Wir wollen doch Jesus ähnlich werden.

Bezüglich dem Töten von Tieren, hat Gott uns doch über die Tiere gesetzt und wir sollen über sie herrschen und dürfen sie nutzen.
Auch Jesus hat Tiere gegessen.


Daniel, ich habe kein Problem damit, wenn jemand ein Tier tötet, um das Leben zu erhalten. Wenn jedoch genügend andere Nahrungsmittel vorhanden sind, weshalb sollte ich dann einem Lebewesen das Leben rauben, was wohl das höchste Gut auf diesem Planeten ist? Weshalb suchen wir im Universum nach Leben, wollen wir unseren Speiseplan erweitern Daniel?

Du sprichst in deiner o.g. Aussagen den Gott der Thora an der das gesagt hat. Steht nicht in der Thora geschrieben, dass du nicht töten sollst, so heißt es doch in der Thora die viele der Leser hier so lieben. Steht da geschrieben du sollst keinen Menschen töten oder steht da geschrieben du sollst nicht töten, was das Töten anderer Lebewesen wohl mit einbezieht? Und wenn wir uns schon auf die Thora berufen, steht da nicht auch geschrieben, dass man kein Schweinefleisch essen sollte? Ja auch das steht da geschrieben. Letztlich juckt mich das alles nicht, denn mein Vater hat einen Wunsch geäußert, dessen Sinn ich erfassen kann. Ich soll einen neuen Menschen anziehen und den alten Adam schrotten. Das bedeutet aber keinen anderen Lebewesen so denn möglich Schaden zuzufügen und gleichberechtigt, sinnvoll und im Einklang mit der Natur und Seinesgleichen zu leben, das was eigentlich normal sein sollte.

Was das Danken angeht, so habe ich dir meine Sichtweise bereits erklärt: Mein Vater weiß, dass ich ihm für das Essen danke, da brauche ich nicht vor einem jeglichen Essen ein Gebet zu sprechen. Ich danke ihm, indem ich jeden Tag versuche seinem Wunsch gerecht zu werden, welchen er uns in Christus offenbarte.

So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei. Joh 8, 36
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon bigbird » Mi 30. Sep 2020, 19:29

Ein Tischgebet sollte doch drinliegen, bei jedem Gast. So viel sollte ein Gast seinen Gastgeber respektieren. Ich hab damit gute Erfahrungen gemacht.

Aber jetzt bitte nicht vom Thema abschweifen.

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Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
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sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Daniel_8 » Mi 7. Okt 2020, 14:49

Urmilsch hat geschrieben:
Du sprichst in deiner o.g. Aussagen den Gott der Thora an der das gesagt hat. Steht nicht in der Thora geschrieben, dass du nicht töten sollst, so heißt es doch in der Thora die viele der Leser hier so lieben. Steht da geschrieben du sollst keinen Menschen töten oder steht da geschrieben du sollst nicht töten, was das Töten anderer Lebewesen wohl mit einbezieht?


Thora hin oder her, du weißt ja das Christus gesagt hat, dass alle Gebote/Gesetze in in zweien enthalten sind.
Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.

Darin ist auch enthalten, du sollst nicht töten. Einige sagen die Übersetzung sei ohnehin falsch, weil es heißen müsste "du solslt nicht morden".
Tiere werden gewöhnlich nicht gemordert, sondern getötet, somit ist klar, dass es hier um Menschen geht. Das bekräftigt eben auch die Aussage "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" indem "du sollst nicht töten/morden" enthalten ist!

Da wir nach dem Willen Gottes über die Tiere herrschen, ist es uns meinem Verständnis nach erlaubt Tiere zu schlachten. Herrschen heißt aber auch sinnvolle Populationen aufrecht zu erhalten und ein Herrscher sollte auch Gutes für seine Untertanen wollen und ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Herrschen kann auch bedeuten, dort einzugreifen, wo vielleicht Rassen aussterben würden, so der Mensch nicht eingreift, um die Vielfalt zu erhalten.
Und nicht zuletzt aß eben auch Christus Fleisch und Fisch.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon Urmilsch » Do 8. Okt 2020, 14:08

Daniel_8 hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:


Thora hin oder her, du weißt ja das Christus gesagt hat, dass alle Gebote/Gesetze in in zweien enthalten sind.
Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.

Darin ist auch enthalten, du sollst nicht töten. Einige sagen die Übersetzung sei ohnehin falsch, weil es heißen müsste "du solslt nicht morden".
Tiere werden gewöhnlich nicht gemordert, sondern getötet, somit ist klar, dass es hier um Menschen geht. Das bekräftigt eben auch die Aussage "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" indem "du sollst nicht töten/morden" enthalten ist!

Da wir nach dem Willen Gottes über die Tiere herrschen, ist es uns meinem Verständnis nach erlaubt Tiere zu schlachten. Herrschen heißt aber auch sinnvolle Populationen aufrecht zu erhalten und ein Herrscher sollte auch Gutes für seine Untertanen wollen und ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Herrschen kann auch bedeuten, dort einzugreifen, wo vielleicht Rassen aussterben würden, so der Mensch nicht eingreift, um die Vielfalt zu erhalten.
Und nicht zuletzt aß eben auch Christus Fleisch und Fisch.



Wenn du Gott wirklich liebst Daniel, dann wirst du wohl auch sein Gebot halten und die Nächstenliebe an deinen Mitmenschen leben, denn das trug er schließlich seinen Verehrern auf, so sie in seiner Liebe bleiben wollen. Also gilt es zuerst einmal diesem Willen zu entsprechen, was schon Arbeit genug ist. Deine Logik bezüglich des Fleischkonsums kommt mir sehr bekannt vor, denn so dachte ich auch. Aber nur weil du über andere Tiere herrschen kannst, heißt es doch nicht automatisch, das du diesen Tieren auch Leid zu fügen und des Lebens berauben musst, wenn andere und vor allem vernünftigere Lebensmittel zur Verfügung stehen. Wer ist denn der Wahrnehmende der Sinneseindrücke bei den Tieren? Glaubst du wirklich, dass es ein anderer ist wie bei den Menschen? Wer sieht, hört und fühlt denn wirklich in einem Geschöpf?

In mir (Gott) sind alle Geschöpfe, und ich existiere in allen Geschöpfen. Erkenne dies und zweifle nicht daran. Alles was je existent oder nicht existent, manifest oder nicht manifest, zerstörbar oder nicht zerstörbar genannt wurde, das hat mich zur Seele.Was existiert, nicht existiert und darüber hinaus ist, das bildet das Universum und ist aus mir entstanden, siehe auch 1 Kol 15-18. Jenseits von mir gibt es nichts, denn ich bin die ewige Gottheit. Wir nennen ihn Jesus Christus, während die Inder ihn Isa, Krishna, Brahma, Vishnu und Shiva nennen, es ist und bleibt aber immer die selbe Gottheit, welche sich in verschiedenen Formen zeigt.

Wir sollen uns weiter entwickeln und nicht auf der animalischen (fleischlichen) Stufe stehen bleiben, das beinhaltet in meinen Augen auch gut zu anderen Lebewesen zu sein, auch wenn wir körperlich überlegen sind, immer vorausgesetzt es gibt genügend andere Möglichkeiten seinen Körper am Leben zu erhalten, denn diese Lebewesen hören, sehen, fühlen genau wie du und sind zumindest was Schweine, Schafe usw. angeht so intelligent wie 4 Jährige Kinder (Schätzungen). Unterhalte dich mal mit einem Kind in diesem Alter und überlege, ob du auch dieses schlachten würdest.
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Re: Ungläubige argumentieren gegen dich mit Bibelzitaten

Beitragvon bigbird » Do 8. Okt 2020, 16:05

bigbird hat geschrieben:
Aber jetzt bitte nicht vom Thema abschweifen.

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Ich wiederhole mich nur ungern. Bitte zurück zum Thema!

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sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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