Das jesuanische Evangelium in der Bibel

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Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Mo 31. Jul 2017, 11:48

Hallo Alle,
Da Theolonious erwähnte, dass ich ein anderes als das jesuanische Evangelium hier "predigen" würde,
Theolonious an mich:Bitte höre auf hier weiter ein anderes Evangelium, als das jesuanische, zu "predigen", Maria139. Deine fortwährenden Selbsterlösungsanpreisungen sind auf jeden Fall absolut nicht im biblischen Einklang
, finde ich es an der Zeit, hier einige Zitate Jesus Christus bezüglich seinem, also jesuanischen Evangelium, das Reich Gottes durch Umkehr(entsprechenden Gesinnungswandel, fleischlich zu geistlich laut Paulus?) betreffend zur Diskussion zu geben.

1.) Und Jesus ging umher in alle Städte und Märkte, lehrte in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke. Matthäus 9.35

2.) Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen. Matthäus 24.14

3.) Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes Markus 1.14

4.und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! Markus 1.15

5.) Und das Evangelium muß zuvor verkündigt werden unter alle Völker. Markus 13.10

6.) Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Markus 16.15

7.) Er sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt. Lukas 4.43

8.)Und es begab sich darnach, daß er reiste durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die zwölf mit ihm, Lukas 8.1

So das ist mein Beitrag zur Erklärung, was ich unter jesuanischem Evangelium verstehe. Die Jünger und Apostel in der Bibel, hielten sich noch dran und arbeiteten überall darauf hin. Paulus ermahnte auch, dass jene, welches dies Evangelium verkündeten auch gemäss dem Evangelium wandeln, sich davon nähren sollten.

Das ist dann keine Selbsterlösungstheorie, finde ich, sondern Befolgung von sämtlichen Anleitungen Jesus und seiner Jünger, DEM Evangelium Jesus Christus vom Reich seines/unseres Vaters im Himmel gerecht zu werden, zu den wahrhaft Erretteten aus allfälliger Finsternis zu gehören. Ich finde es wichtig, Zeugnis zu geben, was das konsequente Leben nach Jesus Christus Lehren für eine wunderbare Wirkung auf das Leben hat. Ich finde es schade, wenn UserInnen mir so quasi einreden wollen, ich würde mich irren, kein Mensch könne sich von aller Boshaftigkeit bekehren, Jesus zuliebe. Man kann, und man konnte sich schon in der Bibel vom Knecht der Sünde zum nurmehr Knecht der Gerechtigkeit verändern. Die hatten weiss Gott die schwierigere Ausgangslage als wir, wo wir ja keine Tötungsanleitungen im Gesetz haben, Tötung eine Mitmenschen generell als Strafdelikt geahndet wird.

Danke und Gruss maria139
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Schoham » Mo 31. Jul 2017, 14:48

Das entscheidende ist die neue Ausrichtung. Der Fokus hat sich durch die Bekehrung verschoben. Diese Haltung, auf dem einzig rechten Weg zu wandeln, dem der Liebe, macht den Menschen zu einem Gerechten. Das heisst nicht das ein solcher nie mehr sich verfehlen würde. Das wäre anmassend und nicht die Botschaft der Bibel. Desshalb benötigt der Jünger immer wieder die Füsse gewaschen zu bekommen wegen seiner verunreinigung des Fleisches, darin er bis zum Ende, noch leben muss. Wer behauptet er habe keine Sünde, der ist nicht in der Wahrheit, sagt der Johannes. Auf der anderen Seite sündigt ein Kind Gottes auch nicht mehr, nicht mehr böswillig. Beide Aussagen richtig verstanden ergeben den rechten Sinn. Wären wir ohne einen Fehler nach der Umkehr, so würde die Aufforderung zur Heiligung, keinen Sinn machen. Wir sind zwar geheiligt durch den Herrn Jesus Christus. Müssen dieses neue Leben durch überwinden aber immer mehr durch unsere Heiligung sichtbar werden lassen.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Jeshu » Mo 31. Jul 2017, 22:57

Hi Maria!
Evangelium heißt für mich auch automatisch allein Christus Wort zählt, denn Er kommt selbst als Menschensohn wahrlich vom Himmel - Mose dagegen nicht - denn der ist einfach Mensch. Dieser Umstand ist vermutlich noch keinem Mose Jünger so recht aufgefallen?
Bloß ... deswegen sind wir ja Christen, weil wir allein den Worten des Sohnes glauben, weil nur Er allein Gottes wahres Wort spricht? :?

Jesus ist natürlich auch der erste noch vor Paulus, der vom Fleisch zum Geist, bzw. in eine Art "Virtualität" übergeht. Also echte Tempel niederreißt und geistige aufbaut, da das Reich Gottes ist inwendig in uns, dort, wo der Vater im Sohn in uns geistig Wohnung nehmen. Wir sollen uns ja auch keine echten Schätze auf Erden ansammeln, sondern geistige im Himmel, denn nur so kommt uns das Himmelreich wirklich nahe.

Johannes der Täufer sagts auch recht eindrücklich:

"31 Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alle 32 und zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.
33 Wer es aber annimmt, der besiegelt's, daß Gott wahrhaftig sei. 34 Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß. 35 Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.
36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."
Joh. 3

LG
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Jeshu » Mi 2. Aug 2017, 08:55

Liebe Maria!
Im jesuanischen Evangelium wird nämlich alles anders, da nur Jesus Christus die Schrift richtig deuten kann.

Es gibt ja den berühmten Psalm Davids 110, da wird in Wahrheit bereits von Jesus Christus gesprochen. Er ist es nämlich, der zu der Rechten des Herrn/GOTT sitzt. Er ist der ewige Friedens König, König der Gerechtigkeit und Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks. Und zwar immer schon: Gottes wahrer Sohn.
Was da heißt: Melchisedek ist der erste im Tanach erwähnte Priester, der für sein Opfer Brot und Wein verwendet, nicht Fleisch von Opfertieren, wie die späteren Priester des alten Testaments. Und er ist es, der auch Abraham segnet.

Jesus stammt also NICHT (allenfalls wie "nebenbei") aus dem jüdisch-menschlichen Geschlecht/Samen von König David ab (deswegen hat Er auch keine Tiere geopfert oder überhaupt zum weltlichen Blut vergießen aufgerufen), sondern Er kommt direkt von Gott (nach der Taufe des Johannes), denn keiner weiß, woher Er kommt oder wohin Er geht. Und wir sollen Ihm deshalb auch Gedenken mit Brot und Wein, was da indirekt auch heißt, er will die Liebe zu sich und unsere Erkenntnis Gottes, da er keine Brandopfer will (Hosea 6, 5-6).

"Darum schlage ich sie durch die Propheten und töte sie durch meines Mundes Rede, daß mein Recht wie das Licht hervorkomme. Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer".

Deshalb sagt Jesus auch:

"Wie nennt ihn denn David im (Heiligen) Geist einen Herrn, da er sagt:
44 "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"? 45 So nun David ihn einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn?"
Matt. 22

Nur einer kann neben dem HERRN zur Rechten sitzen, der "zweit(höchste) HERR" des Himmels: Jesus Christus

Steht so von Ihm aus in den Evangelien, das habe ich nun nicht erfunden...

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Mo 7. Aug 2017, 21:20

Hallo,

weil ich hier direkt angesprochen bzw. zitiert werde (urlaubsbedingt aber jetzt erst zum Antworten komme). Ein klares JA. Ich denke man kann nicht genug vor (leider sehr weit verbreiteten) anthroposophischen Werks- und/oder Selbsterlösungstendenzen warnen.

Es ist pure NT-Lehre, dass niemand durch "des Gesetzes Werke" gerecht vor Gott wird. Es gibt keine Werke, die uns auch nur ein minimales Stück weiter von Gott annehmbarer machen würden oder so. Das ist pures Selbstbelügen und ein ganz falscher Weg!

Ein wunderbares "allen durch den Glauben"! steht über all dem:

"weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. " (Röm. 3,20)

"wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. " (Röm. 4,5)

"[doch] weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird4, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird. " (Gal. 2,16)

" Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
" (Eph. 2,8+9)

"Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, " (2. Tim. 1,9)

Wer das auch nur ansatzweise negiert, "predigt" erwiesenermaßen ein falsches (also contra-jesuanisches) "Evangelium". Is' so!

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Di 8. Aug 2017, 21:50

Hallo lieber Thelonious

Hast Du Dich hier im Thread verirrt? :) Hier geht es um das jesuanische Evangelium wie der Titel klar aussagt. Also UM DAS EINZIGE BIBLISCH BELEGTE EVANGELIUM JESU CHRISTI VOM REICH GOTTES DURCH UMKEHR DER SÜNDER... das zu verbreiten er gekommen ist und das Jesus Christus auch seinen Jüngern in Auftrag gab, später auch Paulus. Wofür alle (seit Jesus Aufklärungsmission seitens seinem Vater im Himmel), von den eingefleischten Schriftgelehrten und AT-Gesetzeslehrern seit eh und je verfolgt wurden (werden). Schon vergessen?

Dir scheinen gewisse Bibelstellen von Paulus sehr wichtig zu sein, andere hingegen scheinen bei Dir nicht anzukommen. Alle, die eine allfällige Veränderung der Gesinnung erfordern, um eine neue Kreatur in Christus zu werden, oder dazu verändern, dass ein Mensch Gottes vollkommen wird, von Gott zu nurmehr allem GUTEN WERK geschickt= 2. Tim.3.16.

Das wohl immer dann, wenn Paulus im Sinne des Evangeliums Jesus Christus vom Reich Gottes dafür zur allfälligen Veränderung in sich aufruft, könnte man meinen. Darum lies bitte hier, was hierfür von allen Jüngern und auch von Paulus gelehrt und gefordert wird. Beispiele von Paulus:

Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Galater 5.16

Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, Epheser 5.9


Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. Galater 5.24

Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben. Römer 8.13

Auch das sind Worte von Paulus, für Fortgeschrittene in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus. Umkehr heisst totale Bekehrung von allen gottfernen, also lieblosen Verhaltensweisen, oder wie Petrus lehrte, Bekehrung von aller Bosheit Apg.3.26?

Darf ich dich bitten den Anfangsthread zu lesen, was die Bibel bezüglich JESUANISCHEM EVANGELIUM tatsächlich lehrt ? Wer was anderes lehrt, na, da hat Paulus harte Worte.

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Knecht » Di 8. Aug 2017, 22:34

Thelonious hat geschrieben:Es ist pure NT-Lehre, dass niemand durch "des Gesetzes Werke" gerecht vor Gott wird. Es gibt keine Werke, die uns auch nur ein minimales Stück weiter von Gott annehmbarer machen würden oder so. Das ist pures Selbstbelügen und ein ganz falscher Weg!

Ein wunderbares "allen durch den Glauben"! steht über all dem:

Wer das auch nur ansatzweise negiert, "predigt" erwiesenermaßen ein falsches (also contra-jesuanisches) "Evangelium". Is' so!

Das steht aber klar im Widerspruch zu Gottes Willen und Weisheit, zu den Propheten und zu Jesu lichten Worten, z.B. Mt. 5,13-16 …..So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Oder, mit Fluch und Segen vom Weltgericht Mt. 25,31-46 ……..Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

Das heißt für mich logischerweise, die Gebote halten und gute Werke tun, haben höchste Priorität für das Seelenheil. Viele Aussagen von den Propheten und Jesus sprechen dafür, sie haben Gottes Gesetze/Gebote und Weisheit, welche auch die guten Werke fordert, nicht nur als nebensächliches Beiwerk abgetan. Nee, so gottferne Gedanken haben die nicht verbreitet; niemals!
Damit man gerecht und erlöst wird, ist der Glaube eine sehr große Hilfe und macht das alltägliche Leben viel leichter. Aber wer die Gebote/Gesetze nicht hält, Barmherzigkeit, Vergebung, das gute Werke tun und viele andere weisen Ratschläge im Alltag so gut als möglich nicht übt, wird niemals gerecht! Der Glaube ist dann tot, hat also keinen Wert, man kann in sich in die Haare schmieren. Nur alles zusammen macht gerecht und erlöst - und nicht der Glaube allein. Es ist ja auch ein völliger Trugschluss, anzunehmen, wenn jemand am Montag gläubig wird, das er dann am Dienstag automatisch gleich ein Gerechter oder Erlöster ist. Wer so was starrsinnig direkt oder indirekt immer wieder öffentlich verbreitet, macht sich zum Irrlehrer wider dem hellen Geist Gottes, was nicht ungefährlich ist. Denn es verführt teuflisch dazu, hochmütig sich selbst zu erhöhen und immer wieder sich einzureden: Ich bin schon gerecht, ich bin schon erlöst, ich bin weise - alles super.
Mit Gottesfurcht und Demut hat das alles nichts mehr zu tun. Da ist es meiner Ansicht viel besser, alle gebotenen Weisheiten, vermittelt von den Propheten und Jesus, zu achten, und mit Gottesfurcht und Demut zu hoffen, dass man nicht zu den bedauernswerten Verlierern gehören wird.

Nun noch kurz zu Röm 3,20 "weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde."

Das ist aus alt- und neutestamentarischer Sicht nicht richtig. Man kann zwar sagen, was auch heute vorkommt, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber, grundsätzlich passierte die Erkenntnis von gut und böse schon lange vor den mosaischen Gesetzen/Geboten als Erstes. Adam, die Stammväter und der gerechte Noah und Abraham waren ja keine hohlen Köpfe, die wussten schon recht genau was richtig und falsch ist - also was Sünde ist und was nicht. Es wäre also unlogisch und widersinnig, anzunehmen, dass erst die Gesetze die Erkenntnis der Sünde hervorgebracht haben. Das heißt, die 10 Gebote und andere, die Jesus resolut bestätigt hat, konnten erst nach der Erkenntnis der Sünde angeboten werden.

Gruß
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Mi 9. Aug 2017, 20:06

Für die Erlösung resp. Rechtfertigung haben sog. gute Werke (schon darüber, was in diesem Zusammenhang gut ist, könnte man streiten) keine Relevanz. Im Gegenteil Knecht. Ganz im Gegenteil!

Gute Werke sind Frucht: so in dem Sinne "ich habe so viel Gutes unverdient empfangen, selbstverständliche gebe ich davon ab. Das ist wirklich maximal selbstverständlich.

Rechtfertigung erlangst auch Du einzig im Glauben und im Festhalten an den Glauben, dass Jesus wahrer Gott ist und zur Vergebung unserer (also auch Deiner) Sünden stellvertretend ans Kreuz auf Golgatha gegangen ist Punkt

Selbsterlösung / verlassen auf sog. gute Werke ist die schiefste Ebene schlechthin.

Ich vermutete, dass Dir diese Worte (hoffentlich) so erst einmal genug Anlass zum darüber Nachdenken geben. Ist das so? Wenn nicht, kann ich die selbstverständlich gern die korrespondierenden Bibelstellen nachmelden.

Gruß
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Mi 9. Aug 2017, 21:27

Einfach noch 'mal mein Rat, Knecht: verwechsele nicht Ursache und Wirkung!

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Mi 9. Aug 2017, 21:42

Was hindert dich daran, lieber Theolonious, dich mal auf den Eingangsthread zu besinnen, und zu lesen was in der Bibel wahrhaftig über das Jesuanische Evangelium geschrieben steht?
Du kannst gerne einen Thread eröffnen, worauf wohl Gott, respektive Jesus mehr Wert legt. Ob Lippenbekenntnis mit odet ohne Abkehr von allfällig gottlosen Werken oder so.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon jesher » Mi 9. Aug 2017, 23:06

Dieser Thread wurde richtig eingeordnet. "Philosophieren über Gott und die Welt", genau da gehört er hin. Als über es verschiedene Evangelien in der Bibel gibt. Das so ein Thread von maria139 kommt, wundert nicht.

sonnige grüße
jesher
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 07:39

jesher hat geschrieben:Dieser Thread wurde richtig eingeordnet. "Philosophieren über Gott und die Welt", genau da gehört er hin. Als über es verschiedene Evangelien in der Bibel gibt. Das so ein Thread von maria139 kommt, wundert nicht.

sonnige grüße
jesher


Oh, jesher, würdest du denn lesen, was Jesus bezüglich dem einzig wahren Jesuanischem Evangelium (betreffend Reich Gottes durch allfällige Umkehr) wenn ich das Thema anderswo eröffnet hätte?

Gib doch mal bitte in einer online-Bibel die Suchfunktion "Evangelium" ein und so triffst auch du auf das einzige Jesuanische Evangelium, (einige aussagekräftige Stellen habe ich ja anfangs aufgeführt)ein anderes gibt es nämlich nicht in der Bibel. Ausserhalb wird Vieles als Evangelium Jesu gehandelt, wovor schon Paulus hinreichend gewarnt hatte.

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon jesher » Do 10. Aug 2017, 08:17

Es gibt in der Bibel eh nur ein echtes Evangelium, weshalb es in dem Bezug unnötig ist von einem "jesuanischen" Evangelium zu sprechen.

Außerhalb der Bibel gibt es mehr Heilsversprechen als ich Socken im Schrank habe, was in der Bibel auch angekündigt wurde. Diese Heilsversprechen bezeichne ich gar nicht erst als "Evangelium".

sonnig grüße
jesher
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 08:58

Jeshu hat geschrieben:Hi Maria!
Evangelium heißt für mich auch automatisch allein Christus Wort zählt, denn Er kommt selbst als Menschensohn wahrlich vom Himmel - Mose dagegen nicht - denn der ist einfach Mensch. Dieser Umstand ist vermutlich noch keinem Mose Jünger so recht aufgefallen?
Bloß ... deswegen sind wir ja Christen, weil wir allein den Worten des Sohnes glauben, weil nur Er allein Gottes wahres Wort spricht? :?

LG
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Lieber Jeshu, Evangelium und Jesus Christus Lehren sind auch für mich unzertrennbar. Niemand sonst hat vor oder nach Jesus das Evangelium vom Reich Gottes "wie im Himmel so auf Erden" und die hierfür erforderlichen allfälligen Denk- und Verhaltensänderung (z.B. fleischlich zu geistlich, wie sogar Paulus nach seiner Erleuchtung lehrte) erkannt.
Jesus wurde ja von seinem Vater zu den Verlorenen Schafe Israels geschickt um deren Sünde WEGZUTRAGEN. Denn Sünde und Reich Gottes passt nicht zusammen.

Bloß ... deswegen sind wir ja Christen, weil wir allein den Worten des Sohnes glauben, weil nur Er allein Gottes wahres Wort spricht? :?


Sehe ich auch so, denn Jesus sagte ja, dass niemand zum Vater käme als zu ihm. Also war und ist es doch immens wichtig ihm zu glauben und umzusetzen was er lehrte und vorlebte.

Paulus Worte, welche auch auf notwendigen Gesinnungswandel für das Reich Gottes hinweisen, scheinen von aus dem Zusammenhang gepickten Sätzen Paulus überschattet zu werden.

Wir und ihr wird oftmals erkennbar so ganz nach eigenem Gutdünken für sich beansprucht, so es keine oder wenig Veränderung abverlangt. Das ist aber nicht Sinn und Zweck des jesuanischen Evangeliums vom Reich Gottes, finde ich. Wie siehst Du es?

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 09:07

jesher hat geschrieben:Es gibt in der Bibel eh nur ein echtes Evangelium, weshalb es in dem Bezug unnötig ist von einem "jesuanischen" Evangelium zu sprechen.

Außerhalb der Bibel gibt es mehr Heilsversprechen als ich Socken im Schrank habe, was in der Bibel auch angekündigt wurde. Diese Heilsversprechen bezeichne ich gar nicht erst als "Evangelium".

sonnig grüße
jesher


Oh, die Bezeichnung jesuanisches Evangelium habe ich von Theolonious übernommen :) Ja, da sind wir uns offenbar mal einig, dass es in der Bibel nur ein echtes Evangelium gibt, das auch so genannt wird. Und das betrifft nunmal laut Jesus Christus das Reich Gottes. Und die Voraussetzungen für dessen Wachstum ziehen sich wie ein roter Faden durch das NT.
1.) Und Jesus ging umher in alle Städte und Märkte, lehrte in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke. Matthäus 9.35

2.) Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen. Matthäus 24.14

3.) Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes Markus 1.14

4.und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße (denkt/kehrt um genauer übersetzt) und glaubt an das Evangelium! Markus 1.15

5.) Und das Evangelium muß zuvor verkündigt werden unter alle Völker. Markus 13.10

6.) Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. Markus 16.15

7.) Er sprach aber zu ihnen: Ich muß auch andern Städten das Evangelium verkündigen vom Reiche Gottes; denn dazu bin ich gesandt. Lukas 4.43

8.)Und es begab sich darnach, daß er reiste durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die zwölf mit ihm, Lukas 8.1


Also ohne Zweifel handelt es sich hier um DAS einzige Evangelium Jesus Christus in der Bibel. Das siehst Du doch auch so?
Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon jesher » Do 10. Aug 2017, 10:07

maria139 hat geschrieben:Oh, die Bezeichnung jesuanisches Evangelium habe ich von Theolonious übernommen Ja, da sind wir uns offenbar mal einig, dass es in der Bibel nur ein echtes Evangelium gibt, das auch so genannt wird.
Ok, langsam erkennt man, worauf Du hinaus willst. Schade.

Nein, es gibt in der Bibel nur ein Evangelium, welches auch so genannt wird. Es wurde durch die Propheten teilweise angekündigt und von Jesus und den Aposteln gelehrt und zwischen ihnen gibt es weder Differenzen / Unterschiede noch Falschaussagen (durch die Apostel). Falsche Evangelien gibt es auch... die werden aber eben auch so genannt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns jetzt nicht mehr einig sind. Hoffentlich irre ich mich. Ansonsten... wie gesagt.... sind wir im richtigen Forum... wobei "Bibelkritik" vielleicht noch besser gepasst hätte.

sonnige grüße
jesher
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Do 10. Aug 2017, 18:39

maria139 hat geschrieben:Was hindert dich daran, lieber Theolonious, dich mal auf den Eingangsthread zu besinnen, und zu lesen was in der Bibel wahrhaftig über das Jesuanische Evangelium geschrieben steht?
Du kannst gerne einen Thread eröffnen, worauf wohl Gott, respektive Jesus mehr Wert legt. Ob Lippenbekenntnis mit odet ohne Abkehr von allfällig gottlosen Werken oder so.

Danke und Gruss Maria


Jesus ist Gott, hier und in jedem thread Punkt.

Es ist und bleibt so, Maria139. Ich habe nicht mehr auch nur ansatzweise Lust, auf von dir gepostete BIbelverse einzugehen. Denn wenn man dir mit Bibelbversen belegt, dass deine Aussage so nicht stimmt, dann gelten für dich mit einem Mal eben diese Bibelverse einfach nichts mehr bzw. du diskreditierst mit Fälschungsvorwürfen der biblischen Autoren oder so. Das hatten wir alles schon, das muss/sollte es nicht mehr geben. Dafür hast du dich in meinen Augen leider als Diskutant mit Bezug auf die Hl. Schrift diskreditiert (sonst nicht).

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Knecht » Do 10. Aug 2017, 18:44

Thelonious hat geschrieben:Für die Erlösung resp. Rechtfertigung haben sog. gute Werke (schon darüber, was in diesem Zusammenhang gut ist, könnte man streiten) keine Relevanz. Im Gegenteil Knecht. Ganz im Gegenteil!

Hallo Thelo, wenn es keine Relevanz hätte, wären dann die von mir zitierten Aussagen von Jesus wohl nicht von göttlicher Intelligenz und Weisheit, also nichts weiter als nutzloses Gelaber, das man leicht missachten oder gar verleugnen kann. Nee, so seicht dachte Jesus aber nicht, der wusste genau was er sagte. Warum lehnst du Jesus diesbezüglich ab und stellst dich über sein Licht?

Gute Werke sind Frucht: so in dem Sinne "ich habe so viel Gutes unverdient empfangen, selbstverständliche gebe ich davon ab. Das ist wirklich maximal selbstverständlich.

Gott sei Dank, wenigsten was, das ist ja schon mal gut :)
Auch wenn du es nicht gesagt hast, glaube ich dir auch zu 99 %, 1 % lasse ich vorsichtshalber lieber offen, das du auch die Gesetze Gottes achtest. Wenn du es nicht tätest, könntest du niemals gerecht, erlöst und errettet werden. Also, bei aller Logik und Gottes Weisheit in der Praxis, braucht es neben dem Glauben unbedingt, was für das gerecht werden und Seelenheil enorm wichtig ist, das Achten aller gebotenen Weisheiten. Alles andere, sorry, bleibt nur leeres Gerede in der Theorie.

Rechtfertigung erlangst auch Du einzig im Glauben und im Festhalten an den Glauben, dass Jesus wahrer Gott ist und zur Vergebung unserer (also auch Deiner) Sünden stellvertretend ans Kreuz auf Golgatha gegangen ist Punkt

Nochmals, warum missachtest und leugnest du dann all die heilsrelevanten Aussagen von Jesus?
Glaubst du er mag das, wenn du ihm in diesem wesentlichen Punkt widersprichst?

Hier noch die goldene Regel: Mt. 7,12 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Was ist damit gemeint: Alles, was ihr also von anderen erwartet, und was heißt: darin besteht das Gesetz und die Propheten? Ich würde sagen, nicht erwarte ich mir von anderen, das ich belogen, bestohlen, mir Gewalt angetan wird oder gar getötet werde, mir niemand hilft, wenn ich in Not bin…….. Alles Dinge, die die mosaischen und andere Gebote betreffen.
Wer dem zuwiderhandelt, bleibt in der Finsternis, ohne dem Gebotehalten kein gerecht werden – kein Heil, auch wenn man an Gott glaubt, so wie die Pharisäer und Schriftgelehrten und andere Israeliten es auch taten.

Selbsterlösung / verlassen auf sog. gute Werke ist die schiefste Ebene schlechthin.

Thelo, das ist schon richtig, aber wo denkst du den hin? Ich weis ja nicht, was du für Leute kennst, ich habe jedenfalls noch keinen kennengelernt, der wegen der Selbsterlösung Gutes tut. Die Meisten helfen aus Mitleid und Mitgefühl ohne es an die große Glocke zu hängen, an eine sogenannte Selbsterlösung denkt da keiner. Hingegen kenne ich einige Leute, die wegen ihres seelenvertrocknenden Geizes es unterlassen, Gutes zu tun. Was glaubst du, wenn beide gläubig sind, wer ist vor Gott im Vorteil, der Geizige oder der mitfühlend Großzügige? Denke bitte auch an den barmherzigen Samariter Lk. 10,25-37, und, wie schon weiter oben erwähnt, vom Weltgericht Mt. 25,31-46.

Ich vermutete, dass Dir diese Worte (hoffentlich) so erst einmal genug Anlass zum darüber Nachdenken geben. Ist das so? Wenn nicht, kann ich die selbstverständlich gern die korrespondierenden Bibelstellen nachmelden.

Wenn du das aus den höchst einzuschätzenden Evangelien nachmelden könntest, wäre das interessant. Aber anscheinend kannst und magst du das nicht. Wie den auch, bezüglich der guten Werke und dem Gesetze halten, was für das Seelenheil laut Jesus unheimlich relevant ist, war Jesus doch der Klügste, in diesen Dingen sogar klüger als Paulus, der war halt auch nur ein fehlbarer Mensch. Sorry, für mich sieht es so aus, du bist viel mehr ein Jünger Paulus und weniger von Jesus, so lässt es sich auch leichter seine Aussagen negieren.
Auch wenn du Gutes tust und die Gebote achtest, du aber entgegen Jesu predigst - also auch entgegen seinem aus dem Mund heraus geflossenen heiligen Geist predigst, würde ich das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht, please, gehst du mal früher oder später mit all deiner Demut und Aufrichtigkeit in dich, das kann schon sehr erhellend sein…... hin zum Licht Jesu und seiner göttlichen Logik, welche sich nicht von der des Moses und allen anderen Propheten unterscheidet; ausgenommen nur seine ratschlagenden Gebote, die er in der Bergpredigt reformiert hat.

So, nun aber genug, will dich ja nicht, das liegt mir fern, bis zum St. Nimmerleinstag quälen. Ich habe alles gesagt, habe dich mehrmals aufmerksam gemacht, alles Weitere von dir liegt nicht mehr in meiner Verantwortung.

Gruß
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 19:14

Hast dun den einen Teil der geposteten aussagekräftigen Bibelstellen bezüglich dem von Jesus Christus verkündeten Evangelium vom Reich Gottes und nix anderem überhaupt gelesen, jesher?

Du wirst ja wohl nicht dieses x-fach in der Bibel vorkommende wahrhaftige Evangelium, das ich hier vehement für meinen Retter und Erlöser vertrete als falsch bezeichnen wollen. Dann wären wir uns garantiert uneinig. Denn ich GLAUBE JESUS und glaube auch, dass sein Vater, den Jesus als allein wahren Gott bezeichnete ihm auftrug zu lehren Jesus vom Tode auferweckte, als seine Feinde ihn für immer zum Schweigen bringen wollten.

Kann es sein, dass wir nicht dieselbe Bibel meinen? In allen meinen Bibeln in Buchform und im Internet zieht sich
JESUS Evangelium vom Reich Gottes und was dazu dient oder hinderlich ist,was hierfür zu tun und zu lassen ist, wie der sogenannte rote Faden durch das NT.

Gruss Maria, unter Bibelkritik verstehe ich wohl etwas Anderes als aus der Bibel zu zitieren, wie das jesuanische Evangelium lautet,das als solches klar x-mal zu lesen ist.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Do 10. Aug 2017, 19:15

Knecht,

ich würde jesuanische Aussagen noch nicht einmal Ansatzweise mit
Knecht hat geschrieben: nichts weiter als nutzloses Gelaber
in Beziehung setzten. Aber okay.

Ich bin überzeugt: der nicht durch - resp. a l l e i n - durch Jesu Wirken gerechtfertigte Mensch, macht alles zur Selbstrechtfertigung.-Selbstbeweihräucherung- oder was auch immer -Gründen.

Ich danke Gott für all das Tolle, was ich wertschätzen darf (Frau/Kinder/Arbeitsstelle...) insbesondere Ihn (Jesus) kennen und als Herrn meines Lebens bekennen zu dürfen.. Ich bin nicht stolz auf meine Werke. Da unterscheiden wir uns demnach.

Ich verdanke Ihm (s.o.) so viel, versuche von all den Gnadengaben, die ich (selbstverständlich unverdient) empfangen durfte, weiterzugeben. Dessen rühmen? Wieso? Warum? Weshalb? Wofür? Nee, Solus Christus!

Aber okay, rühme dich doch deiner guten Werke und Schluß. Nicht mein Problem!

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Thelonious » Do 10. Aug 2017, 19:20

maria139 hat geschrieben:Hast dun den einen Teil der geposteten aussagekräftigen Bibelstellen bezüglich dem von Jesus Christus verkündeten Evangelium vom Reich Gottes und nix anderem überhaupt gelesen, jesher?


Jesher kann selbstverständlich für sich selbst schreiben (und wird es hoffentlich auch tun) - keine Frage.

Aber - so denke ich jedenfalls - wundere dich nicht, wenn nicht auf deine Bibelpostings eingegangen wird, Maria139!
Mal zu sagen/schreiben "wow, Bibelaussagen" und mal zu sagen/schreiben "
Maria139 hat geschrieben:Verdrehung von Jesus einstigesm Evangelium

Maria139 hat geschrieben:Ungehorsam gegenüber widerchristlichen Worten in Bibel ist wohl ein Muss für Angehörige Jesus Christus
usw. usw. geht einfach nicht. Ist einfach keine ehrliche Ausgangslage von dir.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon jesher » Do 10. Aug 2017, 20:44

Thelonious hat geschrieben:Es ist und bleibt so, Maria139. Ich habe nicht mehr auch nur ansatzweise Lust, auf von dir gepostete BIbelverse einzugehen. Denn wenn man dir mit Bibelbversen belegt, dass deine Aussage so nicht stimmt, dann gelten für dich mit einem Mal eben diese Bibelverse einfach nichts mehr bzw. du diskreditierst mit Fälschungsvorwürfen der biblischen Autoren oder so. Das hatten wir alles schon, das muss/sollte es nicht mehr geben. Dafür hast du dich in meinen Augen leider als Diskutant mit Bezug auf die Hl. Schrift diskreditiert (sonst nicht).
Ja, leider hast Du recht. Anfangs hatte ich bei diesem Thread hier die Hoffnung, maria139 würde ihr bekanntes Vorgehen abgelegt haben. Die Betonung eines isolierten Aspektes hat mich jedoch stutzig werden lassen. Berechtigterweise, wie ich feststellen musste.
Thelonious hat geschrieben:...usw. usw. geht einfach nicht. Ist einfach keine ehrliche Ausgangslage von dir.
Das problem ist halt, dass sie die Begriffe anders füllt und betont als die üblicher Weise geschieht. Anfangs dachte ich, dass sie dies unbewusst tut und dieses Verhalten einfach ihrem Umfeld geschuldet ist. Keine böse Absicht also.

Mittlerweile, nach all ihren Beiträgen in denen sie so vorgeht, fürchte ich jedoch, dass sie andere User mit voller Absicht in anders gefüllte Argumente hineinrennen lässt. Der allgemeine Unterschied im Verständnis der Begriffe KANN ihr nicht verborgen geblieben sein.

sonnige grüße
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Zuletzt geändert von jesher am Do 10. Aug 2017, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Knecht » Do 10. Aug 2017, 20:45

Thelonious hat geschrieben:Knecht,

ich würde jesuanische Aussagen noch nicht einmal Ansatzweise mit
Knecht hat geschrieben: nichts weiter als nutzloses Gelaber
in Beziehung setzten. Aber okay.

Ich bin überzeugt: der nicht durch - resp. a l l e i n - durch Jesu Wirken gerechtfertigte Mensch, macht alles zur Selbstrechtfertigung.-Selbstbeweihräucherung- oder was auch immer -Gründen.

Ich danke Gott für all das Tolle, was ich wertschätzen darf (Frau/Kinder/Arbeitsstelle...) insbesondere Ihn (Jesus) kennen und als Herrn meines Lebens bekennen zu dürfen.. Ich bin nicht stolz auf meine Werke. Da unterscheiden wir uns demnach.

Ich verdanke Ihm (s.o.) so viel, versuche von all den Gnadengaben, die ich (selbstverständlich unverdient) empfangen durfte, weiterzugeben. Dessen rühmen? Wieso? Warum? Weshalb? Wofür? Nee, Solus Christus!

Aber okay, rühme dich doch deiner guten Werke und Schluß. Nicht mein Problem!

Thelo, armselig gehst du nicht auf die Argumente ein, bleibst lieber starrsinnig ein Leugner der Aussagen von Jesus. Und ein bissl gemein unterstellst du, ich würde meine guten Werke rühmen, genauso, wie du Gläubigen, ohne sie zu kennen, bösartig unterstellst, sie würden Gutes nur zur Selbstweihräucherung tun. Denk daran, du bist nicht Gott, also urteile lieber nicht in deinem Herzen über Menschen, die du nicht kennst. Wir sind doch hier in einem Diskussionsforum und reden über die guten Werke, die nun mal im Alten Testament und in den Evangelien ein großes Thema sind. Solltest schon was aushalten und nicht spekulativ ins Unwahre abgleiten. Das sollte deiner nicht würdig sein.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 21:41

Ist denn für Dich nicht auch dasjenige Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes -durch Umkehr der Sünder- DAS jesua nische Evangelium in der Bibel, Theolounius?

Oder stehen all die Worte Jesus hierüber, von denen ich einen kleinen Teil anfangs aufgeführt habe, nicht in der Bibel?

Du scheinst nicht dann ein Fan von Paulus Worten zu sein, wenn es z. B nach Eph.2.8 und 9 um 10 geht wo es heisst: Denn wir sind sein Werk geschaffen in Jesus Christus zu GUTEN WERKEN,zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat,das wir darin wandeln sollen.
Ebenso endet 2. Tim 3 nicht mit 16, der Bedeutung des Heiligen Schriftstudium. Bei 17 lehrt Paulus Sinn und Zweck ganz klar:DASS EIN MENSCH GOTTES SEI VOLLKOMMEN, ZU ALLEM GUTEN WERK GESCHICKT.

Ich kenne unter Erretteten Nachfolgern Jesu Christi, Keine welche eine andere Motivation für nurmehr Gute Werke in Gott getan haben, als aus inniger Dankbarkeit Jesus Erlösungswerk gegenüber, also seinem Evangelium vom Reich Gottes zu dienen.

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Lepitoptera » Do 10. Aug 2017, 21:55

Ich sehe es so wie es ein Jakobus beschreibt, dass ein Glaube ohne guten Werke tot ist. Für mich geht das eine mit dem anderen Hand in Hand. Habe es zwar schon oft geschrieben, aber ich schreibe es gerne nochmals: Ich glaube daran, dass wen die Liebe Gottes wirklich im Herzen berührt hat, nun mit all seinem Willen gottgefällig leben will. Dies ist für mich aber eine Einstellung, eine Haltung. Daran, behaupte ich, erkennt man auch wahre Christen, die wirklich eine Umkehr vollzogen haben. Wer behauptet, er gehöre zu Jesus, aber gleichzeitig ein zügelloses Leben führt, bei dem sehe ich keine Umkehr, keine Veränderung, keine neue Haltung. Bei dem sehe ich einen toten Glauben.

Aber ebenso glaube ich niemandem hier, der behauptet, dass man sich mit Werke die Rettung erarbeiten oder verdienen könnte. Die Rettung ist Gottes Gnade. Ein unverdientes Geschenk Dank Jesus Erlösungswerk. Könnten wir uns selbst erlösen, hätte Jesus gar nicht ans Kreuz gehen müssen.

Zurück zu den Werken, schon Paulus schreibt, dass sich keiner seiner Werke rühmen soll. Diese Aussage bestärkt mich darin, dass es um eine Haltung, eine Einstellung, einen Willen geht. Ist mein Herz zu guten Werken bereit sie tun zu wollen, dann kann Jesus wirken. Bei einem Menschen, der dazu nicht bereit ist, kann Jesus nichts tun. Er zwingt niemanden zu etwas. Also, wenn ein Mensch bereit ist sein Leben Jesus zu übergeben und ihn zu seinem Herrn zu machen, dann kann Jesus ans Steuer. Und dann entstehen gute Werke. Aber die Herrlichkeit, das Lob dafür gilt alleine Jesus Christus. Denn er sagt es selbst, dass wir ohne ihn nichts tun könnten. Nur wer in ihm bleibt und in wem er bleibt, kann Früchte tragen.

Ein reuhiges Herz ist Jesus lieber als einer der glaubt, er wäre schon gut genug. Gibt ein schönes Beispiel in der Bibel betreffend die Kranken bräuchten den Arzt und nicht solche, die meinten, sie seien schon gut genug. Demütige Menschen, die erkannt haben, dass sie Jesus täglich brauchen.

Fazit: Werke sind das Resultat wahren Glaubens. Aber nicht um uns zu rühmen, sondern zu zeigen, dass in uns eine Umkehr stattgefunden hat und Jesus das Ruder übergeben wurde...

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Do 10. Aug 2017, 22:20

Thelonious hat geschrieben:
Ich bin überzeugt: der nicht durch - resp. a l l e i n - durch Jesu Wirken gerechtfertigte Mensch, macht alles zur Selbstrechtfertigung.-Selbstbeweihräucherung- oder was auch immer -Gründen.

Ich danke Gott für all das Tolle, was ich wertschätzen darf (Frau/Kinder/Arbeitsstelle...) insbesondere Ihn (Jesus) kennen und als Herrn meines Lebens bekennen zu dürfen.. Ich bin nicht stolz auf meine Werke. Da unterscheiden wir uns demnach.

Ich verdanke Ihm (s.o.) so viel, versuche von all den Gnadengaben, die ich (selbstverständlich unverdient) empfangen durfte, weiterzugeben. Dessen rühmen? Wieso? Warum? Weshalb? Wofür? Nee, Solus Christus!

Aber okay, rühme dich doch deiner guten Werke und Schluß. Nicht mein Problem!

Gruß
Thelonious


Solus Paulus würde wohl eher zu Deinen Ausführungen hier und auch in andern Themenbereichen passen, lieber Theolounius. :comeon: Aber mir scheint vorwiegend dort, wo nichts abverlangt wird, kein Ablegen des Alten, sündigen Menschen, kein Wechsel vom Knecht der Sünde zum Knecht der Gerechtigkeit.

Gal.5,24 WELCHE ABER CHRISTO ANGEHÖREN, DIE KREUZIGEN IHR FLEISCH SAMT DEN LÜSTEN UND BEGIERDEN
N

Jesus nämlich regt zudem seine Getreuen, Befolger seiner göttlich weisen Lehren fürs Evangelium vom Reich Gottes an:
Matth.5.16 Also lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure GUTEN WERKE sehen und euren Vater im Himmel preisen


Jesus klagte wohl zurecht: Was nennt ihr mich Herr, Herr und tut doch nicht was ich euch sage? Lk 6.46

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon parepidimos » Do 10. Aug 2017, 23:43

Sich selber durch das Einhalten der mosaischen Gesetze zu erlösen ist exakt das, was das Volk Gottes im alten Bund vergeblich versuchte. Sie brachten es trotz aller noblen Absichten und ernsten Anstrengungen nicht fertig.

Nun kommt also Jesus, steigt vom Himmel herab und wird Fleisch, lässt sich als Mensch demütigen und sogar umbringen - wofür? Um dieselbe gescheiterte Strategie nochmals als "gute Neuigkeit" (Evangelium) aufzutischen? Damit macht sich Jesus zum Moralapostel, aber nicht zum Erlöser.

Zum Erlöser wird er, indem er das vollbringt, was niemand für sich selbst bewirken könnte: Die Vergebung der Sünde durch seinen Tod als Lamm Gottes (Joh 1:29). Es soll ein Merkmal der Erlösten sein, dass sie sich an die Gebote dessen halten, der ihnen das Leben zurückgeschenkt hat. Aber zu meinen, dass sie sich mit diesen schwachen Bemühungen den Freispruch von ihrem rechtmässigen Todesurteil selber verdienen können ist nicht nur eine masslose Selbstüberschätzung, sondern lehnt den Sinn und Zweck von Jesus' Menschwerdung ab, nämlich um als Sühnopfer zu sterben (Joh 12:27, 1. Joh 4:10).

Die befreiende Botschaft lautet eben genau nicht: "Wenn du die Regeln befolgst, dann wirst du erlöst". Sondern: "Weil dich Jesus erlöst hat, darum folgst du seinen Geboten."

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Knecht » Fr 11. Aug 2017, 00:41

Irgendwie komisch, plötzlich reden einige von der Selbsterlösung, obwohl das keiner behauptet hat. Nur @Thelonious hat die Selbsterlösung ins Spiel gebracht, und einige heben das Stöckchen einfach auf und machen daraus einen Kropf.
Ich habe mehrmals geschrieben, wenn man die gebotenen Weisheiten wie das Gebotehalten und das gute Werke tun - also seinen Geringsten etwas abzugeben, nicht einhält, kann nicht erlöst werden, nicht gerecht werden und nicht das Heil erlangen. Warum? Weil der Glaube tot, man gescheitert ist, weil die Botschaft Jesu nicht angekommen ist.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon parepidimos » Fr 11. Aug 2017, 08:22

Von dir ist weiter oben folgendes zu lesen:
Knecht hat geschrieben:Aber wer die Gebote/Gesetze nicht hält, Barmherzigkeit, Vergebung, das gute Werke tun und viele andere weisen Ratschläge im Alltag so gut als möglich nicht übt, wird niemals gerecht!


Und auch bei maria139 ist das Evangelium ein Gesetz, das man einhalten muss:
maria139 hat geschrieben:So das ist mein Beitrag zur Erklärung, was ich unter jesuanischem Evangelium verstehe. Die Jünger und Apostel in der Bibel, hielten sich noch dran und arbeiteten überall darauf hin.


Es dreht sich alles darum, was der Mensch tun muss. Das ist Gesetz. Alter Bund. Nicht erfüllbar. Das Evangelium handelt davon, was Gott in Jesus Christus getan hat. Das ist die befreiende Botschaft, die zur Nachfolge ruft. Sie gilt jenen, die unter der Last ihrer Sünden zusammenklappen und die Auswegslosigkeit ihrer Situation einsehen.

Die Nachfolge, die euch beiden so am Herz liegt bekommt dadurch eine ganz neue Qualität: Sie ist eine Konsequenz (man könnte auch sagen Erkennungsmerkmal) der Erlösung, und nicht Voraussetzung oder sogar Ursache.

Es ist wie mit dem Klischee von dem Kerl, der in der Gletscherspalte steckt und betet: Gott, wenn du mich hier herausholst, dann werde ich (wasweissich) für dich machen. Es wird ihm eine Freude sein, sein neugeschenktes Leben entsprechend einzusetzen.

Knecht hat geschrieben:Es ist ja auch ein völliger Trugschluss, anzunehmen, wenn jemand am Montag gläubig wird, das er dann am Dienstag automatisch gleich ein Gerechter oder Erlöster ist.

Aber wenn jemand am Montag tscheggt, dass der Freispruch, den Jesus durch seinen Tod erwirkt hat auch ihm gilt, wenn er seine Hoffnung darauf setzt, und dass ihn nichts und niemand aus der Hand Gottes reissen kann, dann ist das auch am Dienstag noch so. Und am Mittwoch. Nicht weil er so toll ist, sondern weil Gott treu und allmächtig ist.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Fr 11. Aug 2017, 08:47

Thelonious hat geschrieben:
Jesus ist Gott, hier und in jedem thread Punkt.

Es ist und bleibt so, Maria139. Ich habe nicht mehr auch nur ansatzweise Lust, auf von dir gepostete BIbelverse einzugehen. Denn wenn man dir mit Bibelbversen belegt, dass deine Aussage so nicht stimmt, dann gelten für dich mit einem Mal eben diese Bibelverse einfach nichts mehr bzw. du diskreditierst mit Fälschungsvorwürfen der biblischen Autoren oder so. Das hatten wir alles schon, das muss/sollte es nicht mehr geben. Dafür hast du dich in meinen Augen leider als Diskutant mit Bezug auf die Hl. Schrift diskreditiert (sonst nicht).

Thelonious


Na, Thelonious, wenn du mit paulinischen Aussagen -während seinem Läuterungsprozess- unmissverständlich klare von mir anfagns gepostete Bibelstellen , klare Aussagen Jesu Christi was DAS einzig wahre jesuanische Evangelium anbelangt, als so nicht stimmend bezeichnen willst, glaubst biblisch widerlegen zu können, dann begehst zweifelsohne DU Bibelkritik gegenüber Jesus Worten. Jesus erkennt am Dranbleiben an SEINEN Lehren, die ihn wirklich lieben, sein Erlösungswerk ausreichend würdigen.

Paulus hat der Verbreitung des Evangeliums Jesus vom Reich Gottes wohl deshalb dermassen intensiv gedient, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, weil er früher, als er noch ein Pharisäer war und die Anhänger Jesus Evangelium verfolgte, die Gemeinde Gottes im Himmel glaubte zerstören zu müssen.

Die fleischlich Gesinnten werden das Reich Gottes nicht erben, (Gal. 5.19 - 21) da fleischlich Gesinnte Gott nicht gefallen (Rö 8,8) Darum forderte Paulus klar auf, nurmehr geistliche Frucht zu bringen, im Geiste zu wandeln.

Oder willst du auch paulinische Anweisungen um dem Reich Gottes in Christi Sinn zu dienen auch für nicht so in der Heiligen Schrift stehend, wenn sie mit deinem oft zitierten einseitigen Bibelzitatenrepertoire nicht übereinstimmen?

Apg.19,8 Er (Paulus) ging aber in die Schule und predigte frei drei Monate lang, lehrte und beredete sie vom REICH GOTTES.
Römer 14.17 denn das REICH GOTTES ist nicht essen und trinken, sondern GERECHTIGKEIT,FRIEDE UND FREUDE IM HEILIGEN GEIST.

Römer 28.31 (Paulus) predigte das REICH GOTTES und lehrte von dem Herrn Jesus mit aller Freudigkeit und unverboten.

1. Kor 6.9 Wisset ihr nicht, dass die Ungerechten das REICH GOTTES nicht erben werden?

1.Apg. 1.3 welchen er (Jesus) sich nach seinem Leiden lebendig erzeigt hatte dirch mancherlei Erweisungen und liess sich sehen unter ihnen 40 Tage lang und redete mit ihnen vom REICH GOTTES.

Nach der Kreuzigung Jesus Christus und gottgewirkter Auferweckung gab Jesus wohl was für einen Missionsauftrag auf den Weg?

Man solle ihn nebst dem Himmlischen Vater als Gott lehren, dass man nichts tun müsse um in ihm zu sein, dass Gott keinen Gefallen an -nurmeht- GUTEN WERKEN (die ja das Gegenteil von teils mosaischen Gesetzeswerken waren)habe, man täglich die Schriften lesen soll?
Ausnahmslos in der Lehre Christi bleiben, wie Johannes ja christuskonform ermahnte, ist für wahre Anhänger Jesus wohl eine Selbstverständlichkeit. Findest du doch sicher auch, oder?

Gruss Maria



Auch Philippus setzte sich für das Evangelium Jesus vom REICH GOTTES ein.
Apg 8.12 Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten vom REICH GOTTES und von dem Namen Jesu Christi, liessen sich taufen Männer und Weiber.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Hanspeter » Fr 11. Aug 2017, 09:00

maria139 hat geschrieben:Ist denn für Dich nicht auch dasjenige Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes -durch Umkehr der Sünder- DAS jesua nische Evangelium in der Bibel, Theolounius?

Oder stehen all die Worte Jesus hierüber, von denen ich einen kleinen Teil anfangs aufgeführt habe, nicht in der Bibel?

Du scheinst nicht dann ein Fan von Paulus Worten zu sein, wenn es z. B nach Eph.2.8 und 9 um 10 geht wo es heisst: Denn wir sind sein Werk geschaffen in Jesus Christus zu GUTEN WERKEN,zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat,das wir darin wandeln sollen.
Ebenso endet 2. Tim 3 nicht mit 16, der Bedeutung des Heiligen Schriftstudium. Bei 17 lehrt Paulus Sinn und Zweck ganz klar:DASS EIN MENSCH GOTTES SEI VOLLKOMMEN, ZU ALLEM GUTEN WERK GESCHICKT.

Ich kenne unter Erretteten Nachfolgern Jesu Christi, Keine welche eine andere Motivation für nurmehr Gute Werke in Gott getan haben, als aus inniger Dankbarkeit Jesus Erlösungswerk gegenüber, also seinem Evangelium vom Reich Gottes zu dienen.

Gruss Maria


Dies bedeutet aber, liebe Maria, dass nicht die guten Werke zu unserer Erlösung beitragen, sondern dass unsere Erlösung zu guten Werken führen muss, weil sich sonst unser Glaube als toter Glaube erweist, wie Jakobus ausführt. Wir sind nicht durch gute Werke erlöst, sondern allein durch den Glauben an Jesus und seine Erlösungstat. Durch die guten Werke muss sich unser Glaube aber erst noch erweisen.

Wir können nichts weiter zu unserer Erlösung beitragen, Jesus hat bereits alles Notwendige getan. Zu behaupten, wir könnten dies, mindert Jesu Erlösungstat. Wir können nichts weiter als daran glauben.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Fr 11. Aug 2017, 09:25

Hanspeter, vielleicht hast Du diese Worte überlesen?

maria139 Ich kenne unter Erretteten Nachfolgern Jesu Christi, Keine welche eine andere Motivation für nurmehr Gute Werke in Gott getan haben, als aus inniger Dankbarkeit Jesus Erlösungswerk gegenüber, also seinem Evangelium vom Reich Gottes zu dienen.


Was verstehst zudem Du unter Evangelium Jesu Christi? Da Jesus immer im Zusammenhang mit Evangelium gleichsam das Reich Gottes erwähnt, das ein Umdenken in der damaligen Zeit erforderte, und Jesus Christus im Auftrag seines Vaters dessen Willen und Anleitungen für dessen Reich, wie im Himmel so auf Erden überall verbreitete und verbreiten liess, ist für mich und mir gleichgesinnten errretten/erlösten ChristInnen NUR UND AUSNAHMSLOS DAS EVANGELIUM VOM REICH GOTTES DURCH UMKEHR (oder Abkehr von aller Boshaftigkeit wie Petrus in Apg.3.26 wahre Bekehrung lehrte) als Evangelium in der Bibel zu werten. Es gibt keines sonst.Oder siehst Du das anders?

NURMEHR GUTE WERKE setzt wohl voraus, dass man sich aus Liebe zu Jesus von Bösen Werken distanziert, ihn aufrichtige Liebe zu ihm erkennen lässt, indem man seinen Worten in der Bibel höchste Priorität einräumt und sich daran hält.
Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Johannes 14.21


Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen Johannes 14.23


Und wenn niemand zu Jesus Vater kommt als durch Jesus, dann ist ja wohl für einen Gottsuchenden klar, was zu tun und zu lassen ist, um eins zu werden mit Jesus, wie er eins war/ist mit seinem Vater. Johannes 17

Mich wundert es nicht mehr, weshalb das Evangelium vom Reich Gottes wie im Himmel so auf Erden nur dort entstehen konnte, wo Menschen Jesus mehr glauben, als Altkirchenväterdogmen, welche offenbar Jesus Bemühungen/Evangelium um das Reich Gottes keinerlei Gefallen getan haben und tun. Da kann Jesus Christus respektive der allein wahre Gott, den Jesus Vater im Himmel nennt, noch lange warten, tut er es schon seit 2000 Jahren. Gottes Geduld, Liebe und Barmherzigkeit ist grenzen- und zeitlos. Muss man dies deswegen schamlos ausnutzen, statt sich am Riemen zu reissen und sich aufzumachen nurmehr im Geiste zu wandeln, was eine wundersame Heilung/Lebensqualität in IHM beschert?

Gruss Maria
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon maria139 » Fr 11. Aug 2017, 09:45

Hallo parepidimos

Die Gesetze und Propheten zählen nur bis Johannes, von da an zählt nurmehr Jesus Version der Erfüllung der Gesetze und Propheten, somit das Evangelium vom Reich Gottes durch dafür nunmal notwendig gewesenen Gesinnungswandel zu jener Zeit.

Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit wird das Reich Gottes durchs Evangelium gepredigt, und jedermann dringt mit Gewalt hinein. Lukas 16.16


Wenn für dich das Halten was Jesus Christus geboten hat, ein MUSS ist und nicht ein JA HERR ICH WILL, schliesslich habe ich dir vor Zeugen die Führung meines Lebens übergeben, dann wäre ein Studium der Lehren Jesus in den Evangelien , wie auch der Umgang Johannnes in seinen Briefen damit womöglich Motivation rein zu werden wie Jesus rein war, aufzuhören zu sündigen, um wahrlich in ihm zu sein. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer.Wer sagt dass er in ihm ist sündigt nicht wer sündigt hat ihn weder gesehen noch erkannt.(also das sind Worte Johannes, von Maria hier zitiert ;)

Jene, die gemäss Galater 5.19 -21 sind/handeln, sind im Reich Gottes nicht zugelassen, können es nicht erben, wie ich Galater 5.24 verstehe. Geistliche Gesinnung ist dort gefragt, also nur mehr im Geiste wandeln, geistliche Frucht bringen, da man ja vom Weinstock Jesus die geistliche Nahrung bekommt nurmehr GUTE FRUCHT zu bringen, also keine Bösen, Gottlosen, Gottfernen Werke mehr zu tun, sondern nur noch liebevolle, gottgefällige GUTE WERKE.


Du hast geschrieben: Und auch bei maria139 ist das Evangelium ein Gesetz, das man einhalten muss:

maria139 hat geschrieben:
So das ist mein Beitrag zur Erklärung, was ich unter jesuanischem Evangelium verstehe. Die Jünger und Apostel in der Bibel, [b]hielten sich noch dran
und arbeiteten überall darauf hin
.[/b]


Hielten sich noch dran bezieht sich übrigens klar auf die von mir ja geposteten Aussagen am Anfang des Themas, was Jesus als EVANGELIUM verkündet, nämlich das EVANGELIUM VOM REICH GOTTES durch Abkehr der Sünder vom Sündigen (was gewisse Werke des damaligen Gesetzes anbealngte) Das Arbeiten auf das REICH GOTTES hin war insbesondere Paulus ein grosses Anliegen.(Vielleicht wollte er dadurch das früher an Christi Anhänger getane Leid durch Tötung und Gefangennahme, Versuch der Zerstörung der Gemeinde Gottes wieder gutmachen?)

Es gibt nur dieses 1 Evangelium Jesus Christus in der Bibel, wer ein anderes hineindichtet, hat sogar bei Paulus keine guten Karten.

Gruss Maria
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon parepidimos » Fr 11. Aug 2017, 10:49

maria139 hat geschrieben:Die Gesetze und Propheten zählen nur bis Johannes, von da an zählt nurmehr Jesus Version der Erfüllung der Gesetze und Propheten ...

Es gibt keine "Jesus Version". Jesus hat das Gesetz stellvertretend erfüllt. Das ist das Evangelium. Du redest viel von dem, was Jesus gesagt hat und praktisch nie davon, was er getan hat. Deshalb würde mich mal interessieren: Was ist die Bedeutung der Menschwerdung Gottes und sein Tod am Kreuz deiner Meinung nach? Als er kurz vor seinem Tod sagte "es ist vollbracht", was meinte er damit?

... Motivation rein zu werden wie Jesus rein war, aufzuhören zu sündigen, um wahrlich in ihm zu sein.

Aufhören zu sündigen ist, was man im Jargon "Heiligung" nennt. Das ist ein Merkmal der Jünger Christi, ganz klar. Aber es ist nicht, was unsere Rettung bewirkt. Und "rein wie Jesus" wird sowieso nur, wer sich von ihm reinigen lässt.

Das Bestreben, ein gottgefälliges Leben zu führen ist nicht falsch, das hat Jesus sogar den Pharisäern zugutegehalten. Aber wer meint, damit Gottes Gnade verdienen zu können oder zu müssen, der zäumt das Pferd beim Schwanz auf. Er versucht das auf sich zu nehmen, was Jesus unter Einsatz seines Lebens bereits geleistet hat. Deshalb meine Frage, welche Bewandtnis sein Leben und Tod für dich haben.
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Knecht » So 13. Aug 2017, 17:36

parepidimos hat geschrieben:Von dir ist weiter oben folgendes zu lesen:
Knecht hat geschrieben:Aber wer die Gebote/Gesetze nicht hält, Barmherzigkeit, Vergebung, das gute Werke tun und viele andere weisen Ratschläge im Alltag so gut als möglich nicht übt, wird niemals gerecht!

Es dreht sich alles darum, was der Mensch tun muss. Das ist Gesetz. Alter Bund. Nicht erfüllbar.

Sich selber durch das Einhalten der mosaischen Gesetze zu erlösen ist exakt das, was das Volk Gottes im alten Bund vergeblich versuchte. Sie brachten es trotz aller noblen Absichten und ernsten Anstrengungen nicht fertig.

Sorry, das sind aber sehr pauschale und undifferenzierte - also sehr oberflächliche Aussagen. Damit schmähst du, sicherlich nicht mit Absicht, auch Jahwe und erniedrigst ihn unbewusst zu einem beschränkten Gott. Oftmals hat er den Israeliten vergeben, wenn sie wieder umgekehrt sind. Und bedenke bitte, Jesus hat nicht das Volk angeklagt, sondern nur die Pharisäer und Schriftgelehrten. Er kreidete ihnen z. B. an, dass sie Gebote missachten, beim Verurteilen waren die aber schnell, obwohl sie selber nicht besser waren, Heuchler nannte er sie…….. Na ja, auch heute wird das noch überall praktiziert, nicht Wenige verurteilen die Splitter der anderen, an die eigenen Balken, die jeder hat oder gehabt hat, denken sie dabei nicht. Und auch sogenannte Erlöste machen munter mit.:) Warum schmunzle ich lächelnd? Jaa, ich bin auch nur ein fehlbarer Mensch, ist mir genauso passiert. Und was gerade das anbelangt, muss man furchtbar aufpassen, das es einem nicht wieder passiert.

Ich habe auch nicht gesagt, dass man allein durch das Einhalten der Gesetzte erlöst wird, sondern durch das Einhalten aller gebotenen Weisheiten, z.B. ebenso die Vergebung, die auch im alten Testament kein Fremdwort ist.
Gerechte lebten auch in der Zeit des Alten Testaments, denn Gott hat Noah und Abraham für gerecht erklärt, lange bevor die Gnade Jesu von den Christen zur Sprache kam. Nicht zu vergessen sind Isaak und Jakob, sowie David und Salomo und manche andere Könige, die, einschließlich uns Unbekannte vom Volk auch, alle auf Gottes Wegen wandelten. Auch damals gab es schon Solche und Solche, wie eben auch heute bei den Christen und allen anderen auch. Ebenfalls nicht zu vergessen Moses und alle anderen Propheten, die einen hervorragenden Gerechtigkeitssinn hatten, mit dem sie, weil sie auch Seher waren, das Unrecht also das Üble anklagten. Also Gerechte, die Gott gefallen haben, gab es auch schon vor Jesus. Und weil sie eigenverantwortlich getan haben, was Gott gefallen hat, sind auch sie Erlöste und Gerettete. Auch der Mörder David gehört dazu, weil er eben seine Sünde eingestanden hat, was befreiend also auch erlösend ist. Und Gott hat ihm vergeben. David und alle anderen von mir Genannten werden nicht zu den unerlösten Verdammten gehören. Jahwe wird das auch nicht ändern, nur weil Christen predigen, weil Jesus für unsere Sünden gestorben ist, nur sein Tod uns erlösen kann. Wenn wir unseren Geist darüber hinaus schweifen lassen, würde das nämlich pauschal und schlussfolgernd heißen, alle Juden, die vor Jesus gelebt haben und alle die nach ihm gelebt haben, und alle anderen Milliarden Andersgläubigen hätten keine Chance, sie würden ewig unerlöste also ungerechte Seelen bleiben, obwohl sie ein gottgefälliges Leben geführt haben. Das wäre dann wohl eine herzlose und unbarmherzige Gerechtigkeit Gottes. Ich denke, es ist wohl mehr eine veraltete Anschauung weniger Christen, mit einem Gerechtigkeitssinn aus der Norm.

Da fällt mir noch ein, einige verurteilen ja die Selbsterlösung, derweil sind sie es, die über Umwege die Selbsterlösung predigen. Man braucht nur zu glauben, nur die Gnade Jesu und sein Tod erlöst, alle seine heilsrelevanten Worte haben kein Gewicht für die Erlösung und fertig. Hauptsache, hurra, man ist erlöst, die Gebote braucht man erst nach der Erlösung. Das ist nichts weiter, als im Namen Jesu die Selbsterlösung zu predigen, gleichzeitig prangern sie aber die Selbsterlösung an, aber psychologisch gesehen, prangern sie, ohne es zu bemerken, sich selber an. Aber, auch in diesem Bereich, ist Umkehr immer noch möglich. Ich glaube sogar, das bei der Wiederkunft Jesu, er gnädig und barmherzig in allen Bereichen allen Menschen die Chance gibt, einsichtig umzukehren. Ob es allerdings ausnahmslos alle schaffen, glaube ich wiederum nicht.
Die Demütigen verlassen sich nicht auf Selbsterlösung, viele machen sich darüber gar keine Gedanken, wenn es aber in diesem Themenbereich doch welche tun, weil sie die Schriften gut kennen, hoffen sie maximal nur darauf, ins Reich eingehen zu dürfen.

Mir schwant gerade, ich habe die heilsbringende Vergebung in meinen vorherigen Beiträgen zu wenig eingebunden. Was heißt eigentlich, Jesus ist für unsere Sünden gestorben, oder die Vergebung der Sünde durch den Tod Jesu? Das heißt doch nicht, wenn wir nicht vergeben können, dass wir trotzdem durch sein Sterben von allen Sünden automatisch erlöst werden. Denn nur wenn wir mit selbstkritischer Einsicht des Vergebens mächtig sind, können wir erlösende Vergebung erlangen.
Jeder, der das nicht kann, dem wird nicht vergeben, bleibt also unerlöst. Jesus sagt ja mehrmals klipp und klar:

Mt 6,15-15 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Joh 20,23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

Wie kann man nun interpretieren Mt 26,28 … „das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“

Für mich heißt das nur, er opferte sich zur Vergebung der Sünden, damit das heilssame Vergeben, künftig im Alltag gepflegt wird, weil eben die Vergebung befreit und erlöst von der begangenen Sünde. Und Jesus ging außergewöhnlich in seiner extremen Situation mit gutem Beispiel voran, in seinem allergrößten Schmerz war einer seiner letzten Worte: „Herr vergib ihnen, den sie wissen nicht, was sie tun.“ Wenn Jesus nicht des Vergebens mächtig gewesen wäre, hätte er das nicht sagen können. Mit seinem nachherigen Abgang hat das wenig zu tun. Es hat nur insofern damit zu tun, weil es nun mal so prophezeit war, und, man kann höchstens bildlich im übertragenen Sinn annehmen, das sein Tod, seine Schmerzen oder seine Wunden uns erlösen, aber es nicht zu einem ungerechten Gesetz machen, was nur für Christen gilt und allen anderen nicht. Siehe oben, Jahwe und sein Volk. Jahwe ist für alle da, und nicht nur für die Christen allein.
Das beispielhafte also vorbildliche Verhalten von Jesus, sollte uns eine Lehre sein, damit auch wir das Vergeben üben und das ein Leben lang so gut als möglich auch pflegen.
Abschließend kann ich dazu nur sagen, wir können nicht durch den Tod Jesu erlöst werden, sondern allein nur dadurch, wenn wir seinen heilsrelevanten Geboten folgen zuur Erlösung - und nicht umgekehrt.

Als er kurz vor seinem Tod sagte "es ist vollbracht", was meinte er damit?

Jesus, der das Leben liebte, hat ja vor seinem öffentlichen Auftreten wegen der Prophezeiungen im alten Testament seinen schmerzvollen Weg, also seine abschließende Nagelung, Kreuzigungen geschahen ja damals zuhauf, schon erkannt. Er musste was vollbringen, was er, als lebensbejahender Mensch, eigentlich nicht wollte. Er betete kurz vorher noch zu Gott: „Vater, wenn du willst, nimm diesen (schmerzvollen) Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“. Also tat er nur das, was prophezeit war, seinen Versuchungen hat er widerstanden, er ist also erst gar nicht weggelaufen wie Jona und verbreitete seine Heilsbotschaft. Darum war einer seiner letzten Worte: „Es ist vollbracht“, er hat sich dem Willen Gottes mit Wehmut gefügt, er vollbrachte, was von Propheten vorhergesagt wurde.
Schon ein Wahnsinn, man stelle sich vor, du liest ein prophetisches Buch und musst erkennen, dass genau du damit gemeint bist, das zu tun, das dir sehr lange unheimlich viel Schmerzen bereiten wird…auahhhh …zitter zitter


Gruß
rupert
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Hanspeter » Mo 14. Aug 2017, 08:21

maria139 hat geschrieben:Hanspeter, vielleicht hast Du diese Worte überlesen?

maria139 Ich kenne unter Erretteten Nachfolgern Jesu Christi, Keine welche eine andere Motivation für nurmehr Gute Werke in Gott getan haben, als aus inniger Dankbarkeit Jesus Erlösungswerk gegenüber, also seinem Evangelium vom Reich Gottes zu dienen.


Was verstehst zudem Du unter Evangelium Jesu Christi? Da Jesus immer im Zusammenhang mit Evangelium gleichsam das Reich Gottes erwähnt, das ein Umdenken in der damaligen Zeit erforderte, und Jesus Christus im Auftrag seines Vaters dessen Willen und Anleitungen für dessen Reich, wie im Himmel so auf Erden überall verbreitete und verbreiten liess, ist für mich und mir gleichgesinnten errretten/erlösten ChristInnen NUR UND AUSNAHMSLOS DAS EVANGELIUM VOM REICH GOTTES DURCH UMKEHR (oder Abkehr von aller Boshaftigkeit wie Petrus in Apg.3.26 wahre Bekehrung lehrte) als Evangelium in der Bibel zu werten. Es gibt keines sonst.Oder siehst Du das anders?

NURMEHR GUTE WERKE setzt wohl voraus, dass man sich aus Liebe zu Jesus von Bösen Werken distanziert, ihn aufrichtige Liebe zu ihm erkennen lässt, indem man seinen Worten in der Bibel höchste Priorität einräumt und sich daran hält.
Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Johannes 14.21


Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen Johannes 14.23


Und wenn niemand zu Jesus Vater kommt als durch Jesus, dann ist ja wohl für einen Gottsuchenden klar, was zu tun und zu lassen ist, um eins zu werden mit Jesus, wie er eins war/ist mit seinem Vater. Johannes 17

Mich wundert es nicht mehr, weshalb das Evangelium vom Reich Gottes wie im Himmel so auf Erden nur dort entstehen konnte, wo Menschen Jesus mehr glauben, als Altkirchenväterdogmen, welche offenbar Jesus Bemühungen/Evangelium um das Reich Gottes keinerlei Gefallen getan haben und tun. Da kann Jesus Christus respektive der allein wahre Gott, den Jesus Vater im Himmel nennt, noch lange warten, tut er es schon seit 2000 Jahren. Gottes Geduld, Liebe und Barmherzigkeit ist grenzen- und zeitlos. Muss man dies deswegen schamlos ausnutzen, statt sich am Riemen zu reissen und sich aufzumachen nurmehr im Geiste zu wandeln, was eine wundersame Heilung/Lebensqualität in IHM beschert?

Gruss Maria


Liebe Maria

Es ist aus meiner Sicht richtig, dass Umkehr und Errettung Hand in Hand gehen. Der Weg zum Glauben ist normalerweise dieser: Hören des Evangeliums, Erkenntnis der Sünde, Erkenntnis der Verlorenheit, Glaube an Jesus, Umkehr zu Jesu Wegen, Annahme der Erlösungstat Jesu, Annahme seiner Vergebung. Die Umkehr ist für mich nicht eine Voraussetzung für die Errettung, sondern der Glaube ist die Voraussetzung für die Errettung. Nicht die Umkehr oder anders gesagt die Abkehr von aller Boshaftigkeit errettet, sondern der Glaube. Die Umkehr ist ein Zeichen der Bekehrung, nicht aber die Voraussetzung der Errettung, so verstehe ich das.

Was du beschreibst, ist die Heiligung. Gott wird dem Christen im Laufe seines Christenlebens immer mehr Sünden aufzeigen, und normalerweise wird sich der Christ bemühen, aus Liebe zu Jesus diese Sünden zu vermeiden. Der Christ wird im Laufe seines Christenlebens nach und nach in denjenigen Menschen verwandelt, den Gott sich gedacht hat. Niemand schafft es, ohne Gottes Hilfe sündlos zu sein, man kann sich höchstens mit aller Kraft darum bemühen. Zu meinen, man sei sündlos, ist Überheblichkeit, ist sich höher schätzen als andere, und ist Sünde. Das ist wie der Pharisäer, welcher zu Gott gebetet hat: Danke, dass ich nicht bin wie dieser andere da.

LG Hanspeter
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon Gnu » Mo 14. Aug 2017, 09:45

maria139 hat geschrieben:Hallo Alle,
[…]
Man kann, und man konnte sich schon in der Bibel vom Knecht der Sünde zum nurmehr Knecht der Gerechtigkeit verändern. Die hatten weiss Gott die schwierigere Ausgangslage als wir, wo wir ja keine Tötungsanleitungen im Gesetz haben, Tötung eine Mitmenschen generell als Strafdelikt geahndet wird.

Danke und Gruss maria139

Hallo maria139, wie meinst du das genau? -- Danke und Gruss, Gnu
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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon kingschild » Mo 14. Aug 2017, 12:07

Hanspeter hat geschrieben: Zu meinen, man sei sündlos, ist Überheblichkeit, ist sich höher schätzen als andere, und ist Sünde.
LG Hanspeter


Amen

Die Überheblichkeit ist dann nur noch durch das zu übertreffen, dass man glaubt, seine eigenen Werke seien höher als die Vergebung des Erlösers. Wer so denkt ist mit seinem Werk gerade mal soweit, das er genau dieselben Werke tut, welche die Schlange der Eva sagte, das sie das Werk selbst tun könnte, sobald sie Gott ungehorsam sei und von dieser Frucht esse.

Wer sein Werk höher achtet als Gottes Erlösung, der zeigt genau wo er steht, mit seinem Werk.

Die Folge daraus ist dann JHWE fluchen und sagen ich tue gute Werke und die Werke Christi oder eben nicht antworten wie dann genau die eigenen Vollkommenen Werke genau aussehen. Statt dessen immer die gleiche Leier, Christen würden nicht die Heiligung anstreben. Christen sind geheiligt durch das Blut des Lammes und sie würden sich eben hüten, dieses Blut für gering zu achten und zu glauben die eigenen Werke seien durchaus ausreichend oder gar vollkommen. Genau zu dieser Sünde sollten sich Christen nicht mehr verführen lassen und darum freut es mich umso mehr das alle Christen hier, genau diese Sünde erkannt haben und sie strikt ablehnen anstatt eben mit Freuden ein falsches Evangelium auf zu nehmen.

Wer behauptet Vollkommen zu sein aber angesprochen auf seine eigenen Vollkommenheit ständig ausweicht, zeigt genau auf wie es um seine Vollkommenheit steht ohne das er nur den Mund auftut oder ein paar Zeilen schreibt.

Darum wie die meisten hier richtig erkannt haben. Heiligung ja aber nicht durch Menschenwerk oder gar Stolz sich über das Erlösungswerk Christi (Gottes) zu stellen.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon kingschild » Mo 14. Aug 2017, 12:20

Knecht hat geschrieben: Na ja, auch heute wird das noch überall praktiziert, nicht Wenige verurteilen die Splitter der anderen, an die eigenen Balken, die jeder hat oder gehabt hat, denken sie dabei nicht. Und auch sogenannte Erlöste machen munter mit.:) Warum schmunzle ich lächelnd? Jaa, ich bin auch nur ein fehlbarer Mensch, ist mir genauso passiert. Und was gerade das anbelangt, muss man furchtbar aufpassen, das es einem nicht wieder passiert.


Gerade weil Christen die eigene Fehlbarkeit kennen, weisen sie diejenigen zurecht die Glauben, selbst unfehlbar zu sein.

Eine Ermahnung ist eben nicht den Splitter sehen, jedoch das offenbar werden der Sünde ist der erste Schritt zur Heiligung und das man eben vor lauter Werke, nicht das Kreuz mit Füssen tritt. Dazu muss sowohl Splitter wie Balken ab und an benannt werden. Heiligung hast Du richtig erkannt haben alle nötig aber meisten Heiligung haben die nötig, die vorgeben schon Heilig zu sein, durch Ihre Werke und eben damit das Vollkommene Erlösungswerk des Messias, auf das die Juden seit Jahrtausenden mit grosser Hoffung warteten, mit Füssen treten.

Wenn schon die Pharisäer dieses Erlösungswerk mit Füssen traten, warum sollte man heute eben in einem Diskussionforum schweigen, wenn es gewisse User heute immer noch tun und nicht davon ablassen wollen? Und ja trotz meiner eigenen Balken, welche ich sehr gut kenne, halten mich nicht ab darüber zu sprechen, wenn jemand genau das Werk mit Füssen tritt, das zur Vergebung meiner Sünden (Balken) am Kreuze hing.

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Re: Das jesuanische Evangelium in der Bibel

Beitragvon kingschild » Mo 14. Aug 2017, 12:40

Knecht hat geschrieben:
Für mich heißt das nur, er opferte sich zur Vergebung der Sünden, damit das heilssame Vergeben, künftig im Alltag gepflegt wird, weil eben die Vergebung befreit und erlöst von der begangenen Sünde. Und Jesus ging außergewöhnlich in seiner extremen Situation mit gutem Beispiel voran, in seinem allergrößten Schmerz war einer seiner letzten Worte: „Herr vergib ihnen, den sie wissen nicht, was sie tun.“


Es ist schon so wenn Jesus für uns alles gegeben hat sollten wir dies ihm gleich tun. Dies wiederum bringt aber auch mit sich dass man sich eben der Irrlehre auch in den Weg stellt und sie nicht mit Freuden annimmt.

Gerade weil wir durch seine Wunden geheilt sind. Können wir als geheilte denen helfen, welche noch krank und verloren sind aber wir müssen es auch akzeptieren das nicht alle die Heilung anstreben oder das es viel Zeit braucht bis man man erkennt das man eben ohne des Lammes Blut, nicht weit kommt ihm Leben.

Jes 53:5 aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Durch Ihn, nicht durch unser Werke. Aber wenn wir viel erhalten haben, wird dies auch Verändrung hervorrufen, was wir weiter geben unseren Nächsten.

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