Mein Traum!

Moderator: bigbird

Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » So 22. Jul 2012, 07:24

hallo

Gestern am 21.07.2012 habe folgendes geträumt, was ich mit euch teilen möchte.
Ich war in einem Bahnhof alle Menschen dort haben nur auf einen Zug gewartet. Wir waren alle im Wartebereich (die Schienen waren wo anderes). Im Wartebereich gab auch Stühle zum sitzen. Als Reisegepäck hatte ich nur eine kleine Tasche mit 500 € drin. Sonnst war die Tasche leer.
Es hieß dann der Zug kommt. Alle sind aufgestanden und wollten zum Zug. Von Warteraum aus müsste man die Rolltreppe hoch, dann abbiegen. Eine andere Rolltreppe herunter. Dann war man am Schienen. Es war ein Gedränge aber ich war dann am Schienen. Der Zug kam aber nicht. so sind wir wieder alle zurück in Warteraum. Nach eine Weile Sitzen, wollte ich mir was kaufen so nahm ich das Geld aus der Tasche und ging weg. Dann kam die Ansage der Zug kommt. Ich hatte sofort zu Rolltreppe gehen können, da in der Tasche nichts weiter drin war. Aber ich bin erst zu Tasche hin und als ich die Tasche hatte, war die Rolltreppe überfüllt. Es ging nichts vorwärts. Ich sah wie viele andere einen anderen Weg genommen haben, die ich nicht kannte. So bin ich hinter der anderen her und dieser Weg ging nicht zu Schienen. Dann kam ich zu Infostand und der Zug war weg.

Mein Gedanke ist, das wir vorbereitet sein müssen. Wenn Jesus kommt.

Gruß
Johannes 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » So 12. Aug 2012, 22:41

hallo

Gestern am 21.07.2012 habe folgendes geträumt, was ich mit euch teilen möchte.
Ich war in einem Bahnhof alle Menschen dort haben nur auf einen Zug gewartet. Wir waren alle im Wartebereich (die Schienen waren wo anderes). Im Wartebereich gab auch Stühle zum sitzen. Als Reisegepäck hatte ich nur eine kleine Tasche mit 500 € drin. Sonnst war die Tasche leer.
Es hieß dann der Zug kommt. Alle sind aufgestanden und wollten zum Zug. Von Warteraum aus müsste man die Rolltreppe hoch, dann abbiegen. Eine andere Rolltreppe herunter. Dann war man am Schienen. Es war ein Gedränge aber ich war dann am Schienen. Der Zug kam aber nicht. so sind wir wieder alle zurück in Warteraum. Nach eine Weile Sitzen, wollte ich mir was kaufen so nahm ich das Geld aus der Tasche und ging weg. Dann kam die Ansage der Zug kommt. Ich hatte sofort zu Rolltreppe gehen können, da in der Tasche nichts weiter drin war. Aber ich bin erst zu Tasche hin und als ich die Tasche hatte, war die Rolltreppe überfüllt. Es ging nichts vorwärts. Ich sah wie viele andere einen anderen Weg genommen haben, die ich nicht kannte. So bin ich hinter der anderen her und dieser Weg ging nicht zu Schienen. Dann kam ich zu Infostand und der Zug war weg.

Mein Gedanke ist, das wir vorbereitet sein müssen. Wenn Jesus kommt.

Gruß


Dein Traum, erinnert mich an einen anderen deiner Träume.

Ashur hat geschrieben:Ich hatte am 16.01.2010 folgende Traum:

Ich saß in meinen Auto. es war abgestellt und Handbremse war angezogen und Gang war auch drin. Es war auf ein Hügel vor mein Haus geparkt. Schnee hat überall gelegen. Ich bemerkte, dass mein Auto schlecht abgestellt war. Deshalb habe ich, ohne es zu starten, etwas abrollen lassen. Das Auto rutschte aber mehr als ich wollte den Hang herunter. Ich habe es dann auf den Parkplatz des Kirche abgestellt, der nicht weit weg von mein zu-hause war.
Ich bin ausgestiegen, und da waren alle Mitglieder dieser Gemeinde draußen vor der Kirche versammelt. Ich war noch nie in diese Gemeinde und war auch kein Gemeindemitglied.
Sie wollten in die Kirche reingehen und beten. Da habe ich mich entschlossen auch mit zu machen und rein zu gehen und zu beten. Ich habe mich aber distanziert verhalten. Ich wollte nur beten aber nicht in die Gemeinde eintreten.
Die leute sassen alle zusammen. In der Mitte war alles frei und ich habe mich da hingesetzt, um Distanz zu bewahren.
Als aller erstes ging der Beutel um. Ich dachte ich spende auch was. Mein Geldbeutel war so dick, ich kriegte es nicht aus der Hosentasche heraus. Der Junge mit Geldbeutel fragte ob ich was spenden will, Ich sagte ja dauert ein bissen. Der ist vorüber und ich versuchte das Geldbeutel heraus zuziehen. Das war schwer, weil es so Dick war. Ich schaute um mich, und habe gesehen wie der Beutel zügig umgeht und auch als es zurück kam hatte ich es noch nicht geschafft den Geldbeutel herauszuziehen. Ich gab aber nicht auf.
Und dann habe ich es geschafft. Der Geldbeutel war voller Geldscheine und auch viele Münzen waren drin. Ich dachte mir die Münzen kann ich hier gut loswerden. Die roten münzen waren mir zu peinlich zu spenden, die Euros (silberne) kamen mir zu viel vor. Ich habe entschlossen die Gelben loszuwerden.
Ich habe angefangen sie zu zählen. Der Pfarrer bat mich den Geldbeutel weg zulegen, weil das ganze vorbei war. Er wollte lieber anfangen zu predigen. Ich gab aber nicht auf und habe entschlossen das ganze durch zuziehen, was ich angefangen hatte. Also ging ich raus, um die Versammlung nicht zu stören und wollte es draußen sortieren.
Als ich raus ging, und die Tür hinter mir zu gefallen ist, schaute ich in den Geldbeutel rein. Statt die Münzen waren Knöpfe drin und statt Geldscheine Papierfetzen.
Die Tür war auch zu und ich kam nicht mehr darein. Das war auch das Ende des Traumes.

mfg



Mein Antwort bleibt die selbe wie damals.
Sa 16. Jan 2010, 23:57
Hallo Ashur,

Als ich über deinen Traum nachsann viel mir Lk. 18,25 ein.

"denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr eingehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingehe."

...

Kann es sein, das dich in deinem Leben etwas (vielleicht sogar Geld) so hartnäckig beschäftigt, das du Gott aus den Augen verlierst?

Frieden sei mit dir
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Di 14. Aug 2012, 08:24

hallo Adam,

Es hat wieder gut getan den alten Traum von mir selbst nochmal durch zu lesen. Hatte ich es damals nicht aufgeschrieben, hatte ich mich nicht mehr an die Details erinnern können.

Nach 16.01.2010 habe ich meine Einstellung zum Geld in Bezug auf Gott geändert. Damals würde mir klar, dass wir mit leeren Taschen (ohne Geld) vor Gott treten werden. Geld ist nur ein Mittel für diese Welt und wir müssen verantwortlich damit umgehen.

Die Bibel warnt vor die Gefahren die aus Reichtum herstammen. Ich glaube aber nicht, dass alle Reiche in die Hölle kommen. Das mit der Nadelöhr muss man in Zusammenhang lesen:

Diesen Text finden wir in:
Mt 19,24
Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
25 Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden?
26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.

MK 10,25
Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
26 Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden?
27 Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.

Luk 18,25
Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.
26 Da sprachen, die das hörten: Wer kann dann selig werden?
27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.


Das bedeutet es ist nicht unmöglich, dass ein reicher in den Himmel kommt. Es ist aber schwer. Menschlich gesehen ist es unmöglich bescheiden und demütig zu sein trotz großer Reichtum. Aber mit Gottes Hilfe ist es möglich.

ein Beispiel dazu:
http://www.erf.de/fernsehen/mediathek/h ... ann/67-274

Der Moderator zittert auch die Bibelstelle mit Nadelohr aber nicht in Zusammenhang.

Gruß
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Di 14. Aug 2012, 20:33

Hallo Ashur,

Das bei Gott nichts unmöglich ist, und auch ein Reicher ins Himmelreich kommen kann, steht außer Frage.
Es ist gut, wenn du deine Einstellung zum Geld geändert hast.
Denn in beiden Träumen handelst du verantwortlich dem Geld gegenüber.
Dabei müssen wir vielmehr verantwortlich mit dem umgehen, was Gott uns gegeben hat.
Denn was ist das Resultat in deinen Träumen? Mann verpasst Jesus.

Im zweiten Traum ist allerdings noch ein interessanter Aspekt.
Viele laufen in die falsche Richtung...
Sich einer Gruppe anzuschließen, ohne zu wissen, in welche Richtung sie läuft, kann ebenfalls fatale Folgen haben.

LG
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Mi 15. Aug 2012, 15:20

Hallo Adam

Vor dem 1. Traum (wo Ich nur die kleinen Münzen los werden wollte) War Gott bei mir nicht ganz oben auf den 1. Platz. Das war mir aber nicht bewusst. Erst als ich diesen Traum hatte, würde mir das bewusst. Ich bin sicher dass Gott mich mit diesen Traum zurecht gewiesen hat.

Mit dem 2. Traum komme ich nicht weiter. Ich habe den Zug verpasst, weil ich zu diese Leere Tasche gegangen bin. Ich wollte die Tasche nicht einfach zurücklassen. Mir fällt folgende Bibel Stelle dazu ein:

Luk 17
Wer an jenem Tage auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, der steige nicht hinunter, um sie zu holen. Und ebenso, wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm ist.
32 Denkt an Lots Frau!

Aber Irgendwie bekomme ich es nicht ganz zusammen. Wird es so sein beim 2. kommen Jesus? jeder muss da bleiben wo er gerade ist? Ich meine es ist einfach natürlich, dass man sich umdreht es kann auch Reflex sein. Ich hoffe ich bekomme hier ein paar Anregungen dazu.

Gruß
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Mi 15. Aug 2012, 20:47

Die Not zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi wird so groß sein, dass keine Zeit bleibt um die nötigsten Dinge vor der Flucht zusammen zu packen.
Eigentlich könnte man sogar sagen, das zum Zeitpunkt der Wiederkunft Christi keine Zeit mehr zur Flucht besteht. Die Zeit ist dann abgelaufen. Flucht ist Sinnlos.
Andere stehen wie Lot´s Frau an der Schwelle der Errettung, können sich jedoch vom Herzen her (von Sodom / Geld oder ähnlichem) nicht lösen und werden deswegen umkommen.

LG
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » Mi 5. Sep 2012, 22:16

Ashur hat geschrieben:Ich hatte am 16.01.2010 folgende Traum:

Ich saß in meinen Auto. es war abgestellt und Handbremse war angezogen und Gang war auch drin. Es war auf ein Hügel vor mein Haus geparkt. Schnee hat überall gelegen. Ich bemerkte, dass mein Auto schlecht abgestellt war. Deshalb habe ich, ohne es zu starten, etwas abrollen lassen. Das Auto rutschte aber mehr als ich wollte den Hang herunter. Ich habe es dann auf den Parkplatz des Kirche abgestellt, der nicht weit weg von mein zu-hause war.
Ich bin ausgestiegen, und da waren alle Mitglieder dieser Gemeinde draußen vor der Kirche versammelt. Ich war noch nie in diese Gemeinde und war auch kein Gemeindemitglied.
Sie wollten in die Kirche reingehen und beten. Da habe ich mich entschlossen auch mit zu machen und rein zu gehen und zu beten. Ich habe mich aber distanziert verhalten. Ich wollte nur beten aber nicht in die Gemeinde eintreten.
Die leute sassen alle zusammen. In der Mitte war alles frei und ich habe mich da hingesetzt, um Distanz zu bewahren.
Als aller erstes ging der Beutel um. Ich dachte ich spende auch was. Mein Geldbeutel war so dick, ich kriegte es nicht aus der Hosentasche heraus. Der Junge mit Geldbeutel fragte ob ich was spenden will, Ich sagte ja dauert ein bissen. Der ist vorüber und ich versuchte das Geldbeutel heraus zuziehen. Das war schwer, weil es so Dick war. Ich schaute um mich, und habe gesehen wie der Beutel zügig umgeht und auch als es zurück kam hatte ich es noch nicht geschafft den Geldbeutel herauszuziehen. Ich gab aber nicht auf.
Und dann habe ich es geschafft. Der Geldbeutel war voller Geldscheine und auch viele Münzen waren drin. Ich dachte mir die Münzen kann ich hier gut loswerden. Die roten münzen waren mir zu peinlich zu spenden, die Euros (silberne) kamen mir zu viel vor. Ich habe entschlossen die Gelben loszuwerden.
Ich habe angefangen sie zu zählen. Der Pfarrer bat mich den Geldbeutel weg zulegen, weil das ganze vorbei war. Er wollte lieber anfangen zu predigen. Ich gab aber nicht auf und habe entschlossen das ganze durch zuziehen, was ich angefangen hatte. Also ging ich raus, um die Versammlung nicht zu stören und wollte es draußen sortieren.
Als ich raus ging, und die Tür hinter mir zu gefallen ist, schaute ich in den Geldbeutel rein. Statt die Münzen waren Knöpfe drin und statt Geldscheine Papierfetzen.
Die Tür war auch zu und ich kam nicht mehr darein. Das war auch das Ende des Traumes.

mfg



Hallo Ashur,


obschon dein Traum bereits einige Zeit zurückliegt, möchte ich dir gerne einmal eine andere Form der Deutungsmöglichkeit anbieten.

Wie wichtig Träume und eine solide Deutung sein können, das zeigen die Träume vom Pharao, die Josef für ihn deutete. Auch, wie gefährlich es sein kann, Träume öffentlich mitzuteilen. Als Josef den Brüdern mitteilte, dass sich seine Garben im Traum aufrichteten, die der Brüder sich jedoch rings umher verneigten, da war es schlecht um ihn bestellt. Besonders in dem Moment, als er den Folgetraum schilderte, in dem sich selbst die Sonne, der Mond und die elf Sterne vor ihm verneigten. Das war selbst dem Vater zu viel. >Sollen wir etwa alle vor dir niederfallen< , war die empörte Aussage. Welchen Verlauf Josefs Entwicklung genommen hat und was seine Träume letztlich zu bedeuten hatten, das ist bekannt und können wir der Heiligen Schrift entnehmen. Dennoch haben seine Träume lange Zeit zuvor in verschlüsselter Form gezeigt, was sich am Ende ereignen sollte. Träume haben einen starken Symbolgehalt und sind auf dieser Ebene auch zu deuten. Wir leben in einer Welt voller Symbole. Sie sind jedoch so alltäglich geworden, dass ihnen kaum noch Beachtung geschenkt wird. Tauchen sie in Träumen auf, werden sie meist gänzlich übersehen. Das ist bedauerlich, da dies verhindert, dass sich durch die Entschlüsselung eines Traumes die darin enthaltenen Kräfte freisetzen können, um als Entwicklungshilfe gute Dienste zu leisten.

In meinen Augen weist nichts in deinen Träumen darauf hin, dass es um die Kernaussage geht, dass ein Reicher nicht in den Himmel kommt. Diese von dir geschilderten Träume möchten dich auf verborgene Konflikte, Wahrnehmungen und eine etwas unkoordinierte Entwicklung aufmerksam machen. Wenn ich mich jetzt zu deinen Träumen äußere und dabei die direkte Anrede wähle, dann nur der Einfachheit halber. Damit möchte ich keine Deutung vornehmen. Ich werde deine Träume nicht deuten, sondern lediglich einige der darin enthaltenen Symbole zur besseren Aufschlüsselung aufgreifen.

In deinem älteren Traum geht es um drei verschiedene Münzen. Die Zahl 3 spielt in Träumen immer eine schicksalhafte Rolle. Drei Weise aus dem Morgenland suchten das Jesuskind. Die Auferstehung Jesu fand am dritten Tage statt. Drei Gekreuzigte begegnen uns in der Kreuzigungspassage. Es gab die dreimalige Verleugnung Christi durch Petrus. Die Drei begegnet uns auch in Gott Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Im Gegensatz dazu zeigt die Mythologie die dreiköpfige Schlange als Symbol des Teufels. Es gibt die drei Zeitabschnitte aufgeteilt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und so weiter. Die Drei kündigt in Träumen immer eine Entwicklung zum Guten oder zum Schlechten hin an.

Das Symbol Geld steht in Träumen für Energie und Potenz. In deinem Traum tauchen die roten, die silbernen und die gelben Münzen auf. Die ersten Münzen wurden 650 vor Christus geprägt und den Göttern der Fruchtbarkeit geopfert. Den Wert der Münzen hat man vom Himmel geholt. Die goldenen Münzen wurden vom Wert der Sonne abgeleitet, die der silbernen vom Mond. Die roten Münzen sind all den Dingen zugeordnet, die mit der Farbe Rot assoziiert sind. Rot ist eine dynamische und auch sexuelle Energie. Die Farbe Silber ist dem Mond zugeordnet und der Mond regiert den Nachthimmel. Die Nacht steht für das Unterbewusstsein und für unbewusste Energien. Silber ist als Metall ein recht edles Metall, das in Farbe und Qualität den spirituellen Bereich mit seinen transzendenten Kräften umfasst. Die Farbe Gelb ist mit der Sonne assoziiert. Die Sonne gehört dem Tag und den lichten Kräften an und besitzt positive Eigenschaften. Sie wärmt, regt das Wachstum an und taucht die Welt in ein angenehmes Licht. Alles was mit einem sonnigen Gelb einhergeht, wird als angenehm empfunden. Die Farbe Gelb ist nur dann positiv zu deuten, wenn sie auch entsprechend klar und licht erscheint.

Nur die gelben Münzen scheinen dir als Spende angemessen zu sein. Du möchtest sie erst zählen. Zählen hat etwas mit rechnen und auch berechnen zu tun. Du willst sehr genau abzählen, berechnen, was du von dir gibst (preisgibst). Die roten und silbernen Münzen, oder das, was sie repräsentieren, möchtest du nicht in die Öffentlichkeit geben. Das hältst du geheim. Dafür steht auch die Hosentasche. Eine Tasche birgt immer das Verborgene in sich. Kein Außenstehender kann wissen, was sich in deiner Hosentasche befindet. Die Hosentasche ist ein Ort, an dem sich Dinge befinden, die nur dir bekannt sind. Du hast Schwierigkeiten, den prall gefüllten Geldbeutel herauszubekommen.

Der feste Wille, deinen geprüften Beitrag (abgezählte gelbe Münzen) dem Kollektiv zu opfern, ist zwar vorhanden, aber man lässt dir nicht die nötige Zeit dazu. Der Pastor möchte lieber predigen und nicht warten, bis dass du es geschafft hast, die Münzen, also das, wofür die Münzen stehen, in dir angemessener Form mitzuteilen. Da du bereits mit einer bewussten Ausrichtung, dich distanziert zu verhalten, die Gemeinde betreten hast, deutet einiges darauf hin, dass es grundsätzlich innerliche Konflikte mit dem Gemeindewesen gibt.

Dazu gibt es auch einen Deutungsschlüssel. Dein Besuch war mehr ein Abrutschen in die Gemeinschaft, als eine bewusste Entscheidung zur Kontaktaufnahme. Angefangen hat der Traum mit dem Auto auf dem Hügel. Ein Auto steht in Träumen immer für das Selbst des Träumers, denn Auto bedeutet Selbst. Du befindest dich in deinem Auto. Das Auto steht in einer erhöhten Position. Wer sich auf einem Hügel befindet, hat naturgegeben eine gewisse Übersicht über das, was sich unterhalb des Hügels befindet. Die Gemeinde befindet sich unterhalb des Hügels. Von dieser Positionierung aus betrachtet, blickt ein Mensch von oben herab auf das, was unter ihm ist. Das soll nicht bedeuten, dass es hier um eine bewusste Selbsterhöhung geht. Ohne näher darauf einzugehen, zeigt der Traum, dass es durch diese Entwicklung zu einer einsamen und auch unterkühlten Verhaltensstruktur gekommen ist. Dies dokumentiert der vorhandene Schnee. Schnee ist kristallisiertes Wasser und Wasser steht immer für das Gefühlsleben des Träumers. In dem Fall hat sich das Wasser zu Schnee verwandelt. Schnee kann nur in einer kalten Umgebung existieren, was auf eine gewisse Unterkühlung der Gefühle und auch auf Einsamkeit hinweist. Schnee zeigt auch, dass es im Moment der Wachstumsphase eine gewisse Stagnation gibt. Im Winter ziehen sich die aktiven Kräfte ins Erdreich zurück, ruhen dort, um mit der geballten Kraft im Frühjahr wieder für neues Leben und Wachstum zu sorgen. Es gibt immer Phasen der Leere und der Fülle. Dir gefällt die Position nicht, da du das Auto als schlecht abgestellt beschrieben hast. Du scheinst mit deiner Entwicklung auch nicht viel anfangen zu können, wie die folgende Passage aufzeigt.
Wer immer die Wahrheit sagt, muss ein schnelles Pferd haben.

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » Mi 5. Sep 2012, 22:18

Du sitzt in deinem Auto, ein Gang ist eingelegt, aber gleichzeitig ist auch die Handbremse angezogen. Der Gang ist eingelegt, alles ist in Gang, frei für die Fahrt, aber die Hand-Bremse (gebremste Handlungen) bremsen die möglichen Bewegungen zeitgleich aus. Du startest den Wagen erst gar nicht. Die Zündung wird nicht betätigt, was soviel heißt, dass auch in dir nichts gezündet hat. Du willst den Wagen rollen lassen, aber er rutscht ab. Die Entwicklung nimmt einen fremdbestimmten Lauf. Hier verselbstständigt sich etwas. Es kommt wie es kommt, ohne dass du bewusst in die Situation eingreifst und dem Verlauf eine konkrete Richtung gibst. Die Möglichkeiten und Ressourcen hättest du dazu, machst aber keinen Gebrauch davon. Bei dir existiert viel Potenzial, aber du lässt die Dinge schleifen und den Wagen rutschen. Damit ist auch ein Abwärtstrend angezeigt. Es geht in der Entwicklung nicht aufwärts, sondern abwärts. Der Wagen rutscht ja den Abhang hinunter. Oben, auf dem Hügel, da hat es dir nicht behagt, unten, in der Gemeinde, dort möchtest du auch nicht wirklich sein und Gemeinschaft pflegen. Du verhältst dich vorsätzlich distanziert, wenn auch mittig positioniert, was heißt, dass du im öffentlichen Gemeindeleben keine offizielle Außenseiterposition einnehmen wirst. Dies scheint im Gemeindeleben auch nicht vorgegeben zu sein, denn der Bereich der Mitte war leer, so dass du ihn nutzen konntest.

Mit der Absicht zu beten, hast du die Gemeinde betreten. Jedoch macht die vorgezogene Handlung der Opferung deutlich, dass es hier auch um andere Dinge geht. Gleich zu Beginn geht der Klingelbeutel umher. Mit der auffordernden Frage, ob du auch etwas spenden möchtest, macht der Traum deutlich, dass etwas erwartet wird. Wäre das nicht der Fall, könnte jeder der Mitglieder nach Ende des Gottesdienstes nach eigenem Ermessen etwas in den Opferstock werfen. Die direkte Konfrontation mit dem Klingelbeutel ist von daher immer auch als eine psychologische Unterdrucksetzung zu werten. Da die Zeitabfolge in deinem Traum jedoch nicht mit der Realität übereinstimmt - in einer gewöhnlichen Messe gibt es die Vormesse, dann wird aus dem Evangelium gelesen, dann folgt die Predigt und erst kurz vor der Wandlung wird der Klingelbeutel herumgereicht- wird hier ein Erwartungsdruck verdeutlicht.

Es geht hier nicht um Geld, sondern um persönliche Beiträge, die in jeder Gemeinde geleistet werden. Du wolltest auch nichts spenden, sondern nach eigener Ausdrucksweise „loswerden“. Man möchte nur etwas loswerden, von dem man sich befreien möchte. Dies nur, um zu verdeutlichen, wie wichtig Ausdrucksweisen und Symbole in einem Traum tatsächlich sind. Sein Geld will man nicht loswerden. Belastungen, Unannehmlichkeiten, Probleme, Sorgen und Nöte, die will man loswerden. Hier zeigt der Traum auch die Schwierigkeiten an, das hervorzuholen, was man loswerden möchte. Dein Traum-Ich zeigt einen verhaltenen Menschen, der sehr genau abwägt und Zeit benötigt, sich zu öffnen. Dem Jungen mit dem Klingelbeutel wurde bereits mitgeteilt, dass es bei dir etwas dauert. Das geht nicht so einfach. Die Geldbörse mit ihrem prallen Inhalt lässt sich nur schwerlich an die Oberfläche befördern. Zudem lässt dir der Pastor nicht die nötige Zeit dazu, deine Habe zu sortieren, da er predigen möchte. Das hat hier auch eine doppeldeutige Symbolik. Viele Menschen sind gar nicht bereit dazu, einer anderen Person die nötige Zeit zu schenken, sich im eigenen Tempo zu öffnen und zu sortieren, sie möchten lieber predigen und zwar im Sinne von belehren.

Um den weiteren Ablauf in der Gemeinde nicht zu stören, entscheidest du, vor die Türe zu gehen und dort das Geld zu sortieren. Die Türe fällt hinter dir zu. Alles das, was sich hinter dir befindet, bezieht sich auf die Vergangenheit. Du öffnest deine Geldbörse und stellst fest, dass, anstelle der Münzen und Scheine, lediglich Knöpfe und Papierfetzen darin enthalten sind. Knöpfe verbinden etwas. Knöpfe verbinden die eine Seite des Hemdes mit der anderen. Sie schließen einen Mantel oder befestigen die zwei Seiten eines Hosenbundes. Knöpfe sind verbindende Glieder. Knöpfe, die nicht befestigt sind, symbolisieren eine abgerissene oder nicht befestigte Verbindung. Dass die Verbindung abgerissen ist, das bestätigt auch die hinter dir ins Schloss gefallene Türe. Das Gemeindeleben ist nicht mehr aktuell. Das muss nicht für die Ewigkeit so sein und bleiben, sondern für den Zeitraum einer bestimmten Entwicklungsphase.

Dein Traum-Ich versucht die Türe wieder zu öffnen, was aber nicht gelingt. Du scheinst keinen Zugang mehr zu finden. Das ist auch nicht verwunderlich, da es nie eine bewusste Entscheidung für die Gemeinde gegeben hat. Eine Gemeinde lebt und existiert durch die Gemeinschaft. Die hast du aber von vorneherein durch deine distanzierte Haltung abgelehnt.



Das war jetzt nur ein grober und oberflächlicher Streifzug durch die Symbollandschaft der Träume. Tiefer möchte ich nicht eingehen. Es ist dein Traum und er sollte auch im Detail vor dem Hintergrund deiner persönlichen Lebensumstände und Neigungen gedeutet werden. Die reine Analyse der Symbole berührt immer nur eine Teilrealität. Dennoch haben Symbole meist universelle Bedeutungen, da sie dem kollektiven Unbewussten entspringen. Egal welchem Kontinent oder welcher Kultur ein Mensch entstammt, ein Herz als Symbole betrifft immer die Gefühlswelt und steht für Herzensangelegenheiten. Symbole haben einen ernsthaften Deutungswert und das nicht nur in Träumen. Die rote Ampel bedeutet Stopp. Das rote Zeichen für Elektrizität bedeutet Hochspannung und mahnt zur absoluten Vorsicht. Die Giftigkeit einer Substanz wird durch ein X oder einen Totenkopf dargestellt. Ein Kreuz symbolisiert das Christentum und in Träumen zudem, dass man sein Kreuz zu tragen hat, um nur einige wenige Beispiele aus dem Alltag zu nennen.

Dass sich deine Verhaltensmodalitäten noch nicht gelöst oder verändert haben, das drückt auch der kürzlich geschilderte Folgetraum aus, auf den ich jedoch nicht näher eingehen werde.



Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen,


Patch Adams
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Do 6. Sep 2012, 21:58

@ Patch Adams

Hallo

Herzlichen Dank für die Ausführliche Deutung. Ich sehe die Träume, die ich hier gepostet habe, als Führung. Nach diesen Traum habe ich meine Einstellung zum Geld geändert. Ich versuche weiterhin heraus zu finden wo mein Platz in Gottes Gemeinde ist.

mfg
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Re: Mein Traum!

Beitragvon jes_25913 » So 9. Sep 2012, 09:30

Patch Adams hat geschrieben:Du sitzt in deinem Auto,(...)


Hallo Patch Adams,

ich bin begeistert über Deine Symbolerklärungen. Am liebsten würde ich Dir auch gleich einige Träume nennen, damit Du etwas dazu sagen kannst.
Allerdings habe ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel auf sie geachtet.

Mir fällt nur einer im Moment ein, mit dem ich nichts anfangen kann. Er ist recht kurz:
Ich liege mit meinem (ca. vor vier Jahrzehnten verstorbenen) Großvater auf einer Bettstatt (eben nur eine wahrscheinlich harte Unterlage mit einem braunem Bezug. Sackleinenartig. Wie eventuell in vergangenen Jahrhunderten.) Beide sind wir bekleidet. Wie ich aussehe, sehe ich nicht. Mein Großvater ist auch eher altmodisch gekleidet. Also nicht wie heute Großväter herumlaufen.
Ich wundere mich, dass ich nicht in gleicher Richtung wie er liege, sondern meinen Kopf an seinen Füßen habe (wahrscheinlich denke ich, dass es andersherum - wegen dem Geruch oder sonstwie - doch besser wäre.). Die Füße sind nackt.
Wir haben keine Zudecke über uns.

Was meinst Du, will mir dieser Traum sagen? Von meinem Großvater habe ich schon lange nicht mehr geträumt.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » So 16. Sep 2012, 20:18

Hallo Jes,

da ich nur selten in dieses Forum blicke, ist mir dein Beitrag erst heute aufgefallen.


Ohne entsprechende Hintergrundinformationen über familiäre Gegebenheiten, kann ich dir nur bedingt etwas über deinen Traum mitteilen. Ich halte deinen Traum für sehr gewichtig und würde dir deshalb gerne dazu raten, dich tiefer auf ihn einzulassen. Dies ist auch noch im Nachhinein möglich, da ein Einlassen auf ein bestimmtes Traumthema häufig zu einer erneuten und erweiterten Traumaktivität führt.

Viele Symbole sind doppeldeutig und ergeben meist durch eine nähere Betrachtung der Beziehungsstruktur konkretere Anhaltspunkte. Auch muss es nicht zwingend um einen Großvater gehen, wenn dieser in einem Traum erscheint. Bei dem Symbol Groß-Vater könnte auch die Macht des „Großen“ Vaters angesprochen sein. Es geht dabei weniger um eine objektive Macht im Sinne von Position, Ansehen und Autorität, sondern um die Wucht der psychischen Einflussnahme, die bestimmte Bereiche im Leben des Sohnes - auch noch im Erwachsenenalter- hemmen und blockieren können. Ich denke nicht, dass der Vater in deinem Traum gemeint ist. Ich schreibe dies nur, um aufzuzeigen, wie Träume teilweise arbeiten.

Großeltern, sofern sie nicht die erdrückende Macht der Eltern symbolisieren, haben in Träumen meist eine positive Bedeutung und stehen für Schutz, Geborgenheit, alte Werte und Lebensweisheit. Diese wohltuenden Eigenschaften sind hier allerdings nicht angesprochen. Bei der reinen Bildbetrachtung zeigt sich, dass die Grundlage dessen, was mit dem Großvater geteilt wird, also das Lager, hart, karg und ungeschützt ist. Wie man sich bettet, so liegt man.

Das Bett steht in Träumen ebenfalls für Geborgenheit, Ruhe und Wärme aber auch für Intimität, Sexualität und Unbewusstheit. Wer sich zur Ruhe begibt, der hat mit den Tagesaktivitäten bereits abgeschlossen und ist nicht mehr aufnahmefähig. Der Mensch ist müde, möchte schlafen oder schläft bereits. Hier ist zu erkennen, dass der Träumer noch keine tatsächliche Bewusstheit über das Traumthema besitzt.

In deinem Traum taucht ein Verstorbener auf, der bereits seit über vierzig Jahren tot ist. Es ist hier keine kuschelige Szene dargestellt, in der sich ein Enkelkind noch einmal in der Erinnerung an gute Zeiten in die Nähe eines geliebten Menschen begibt. In dieser Traumsequenz geht es um Härte (hartes Lager), Konservatismus (veralterte Bekleidung aus dem letzten Jahrhundert), um Kargheit (keine Zudecke), um eine Fehlpositionierung (Kopf am Fußende) und um das Absterben gewisser Lebensenergien (Toter).

Ein Lebender hat bei einem Toten nichts zu suchen. Leben steht für Lebendigkeit. In diesem Fall gesellt sich das Lebendige jedoch zu einem längst verstorbenen Menschen und teilt ein Lager mit ihm. Auf der Subjektebene gedeutet, beinhaltet die Traumszene eine Warnung davor, dass lebendige und vitale Anteile des Träumers abzusterben drohen. Der Traum zeigt fundamentalistische Strukturen an, da der Kopf des Träumers in direkter Position zu den Füßen dargestellt ist. Die Füße bilden das Fundament des Körpers, da sie den Körper tragen. Füße stehen aber auch für den Lebensweg und für Sexualität. Da der gesamte Traum in einer Bettszene darstellt ist, liegt es nahe, dass hier die Haltung zur eigenen Sexualität mit angesprochen ist. Wie der Traum verdeutlicht, geht es hier nicht um tatsächliche Werte, sondern um konservative, überalterte und harte Strukturen, die dringend überdacht werden sollten.

Selbst wenn sich der Traum nur in dieser kurzen Szene mitteilt, ist er dennoch komplex und geht in psychische Tiefenschichten. Er weist wesentlich mehr Deutungselemente und Ebenen als die von mir erwähnten auf. Da eine tiefer gehende Analyse, die auch deine Mitarbeit erforderlich macht, den Rahmen eines öffentlichen Forums überschreiten würde, möchte ich es bei dieser Mitteilung bewenden lassen.


Ich wünsche dir einen guten Lebensweg.


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Re: Mein Traum!

Beitragvon jes_25913 » Sa 22. Sep 2012, 15:59

@ Patch Adams

Danke. Genial. Habe Dir eine mail geschrieben.

LG,
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Mo 24. Sep 2012, 09:49

Traum

Letzte Nacht befand ich mich in meinem Elternhaus. Kurioser Weise gehörte es meinem Mann und mir. Beim Gang durch das Treppenhaus berührte ich die Außenwand und stellte fest, dass das Mauerwerk völligst durchnässt und aufgeweicht war. Die Treppen jedoch waren auf den ersten Blick stabile. Jedenfalls trugen sie mich. Oben angekommen, wollte ich mit meinen Mann überlegen, ob eine Kernsanierung oder ein Abriss des Hauses sinnvoll sei. Mein Mann war nicht zugegen, wohl aber meine jüngste Schwester. Wir wollten gerade miteinander reden, als wir eine Explosion hörten. Erschrocken und voller Angst schaute mich meine Schwester an. Sie hatte Angst, dass sich jemand Fremdes im Haus befand. Um sie zu Beruhigen meinte ich, das ich mal nachschauen gehen würde. Nur mit äußerster gemeinsamer Kraft schafften wir es, die Wohnungstür der oberen Etage auf zu ziehen. Ich schlüpfte durch den Spalt, hinter mir viel die Tür unwiderruflich zurück ins Schloss. Ich stand alleine, voller innerer Anspannung im Hausflur. Beim runter gehen berührte ich wieder die Außenwand. Meine Hand versank ins kalte, feuchte Mauerwerk, als ob sie aus Pappmaschee bestehen würde und in der Wand blieb mein Handabdruck zurück. Unten, vor der Wohnungstür der Parterrewohnung bot sich mir ein Bild der Verwüstung und Zerstörung. Die Wohnungstür, war nach außen in den Hausflur gewölbt, wobei sie oben und unten noch in der Zage hing. Ihr Glas war zerborsten und Glassplitter lagen überall auf dem Boden im Hausflur. Vorsichtig ging ich über die Scherben und schlüpfte – bemüht die Tür nicht zu berühren – durch die Öffnung in die Wohnung. In der Wohnung war alles zerstört, alles zertrümmert. Nicht mehr wieder zu erkennende Gegenstände lagen im Wohnungsflur. Links, im Wohnzimmer meiner Eltern, war kein Mobiliar mehr heil, die Fenster waren, wie die Wohnungstür, nach außen gewölbt, das Glas zerbrochen und die einstige Wohnzimmertür aus Glas hielt nur noch Glassplitter in ihren Metall Angeln. Geradeaus fehlte die Badezimmertür und im Bad war jede Keramik, jeder Schrank heruntergefallen und zerbrochen. Eigentlich hätten die zerrissenen Rohre die Wohnung überfluten müssen, doch aus ihnen kam kein Wasser. Rechts, im Esszimmer bot sich mir das schon gewohnte Bild. Zerstörung wohin man blickte. Doch die Tür zum Anbau, hinter welcher sich einst unsere Kinderzimmer befanden stand unbeschadet und geschlossen in der Zage. Ich ging in die Küche um diese genauer in Augenschein zu nehmen. Auch hier, waren – wie überall - die Fenster nach außen gewölbt und zerborsten, die Schänke umgefallen, das Porzellan und das Glas zerbrochen.
Dem Esszimmer wieder zugewendet rief ich drei Mal fragend, ob jemand da sei und schalt mich gleichzeitig dafür, dass ich unbewaffnet / schutzlos nach einem evtl. Verursacher rief. Jedoch sprang Niemand hinter einer Ecke hervor. Ich war ganz allein in dieser Verwüstung und konnte die Ursache des geschehenen nicht ausmachen.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Mo 26. Nov 2012, 11:07

hallo

am 24.11.2012 habe ich folgendes geträumt.

Ich hatte einen Ackerland. Der war aber nicht perfekt rechteckig, sondern hatte einen Knick. Der Boden war gepflügt, und ein bekannter von mir half mir, und wir haben Äpfel gepflanzt und zwar schön in Reihe. Nur den Saat haben wir eingepflanzt und keine kleine Bäumchen wie man es so macht.
Dann haben wir kurz gewartet. Plötzlich kamen Apfelbäume heraus und die Bäume würden auch, während wir zusahen, richtig groß und dick und sie trugen viele rote, große Äpfel. Das hat mir gefallen. Aber an eine Ecke eine kleine Reihe von drei Bäumen kam nichts heraus. Ich fragte mein bekannten: " wieso kommt da nichts? ist da nicht gesät worden? ist da nicht bewässert worden? ist da kein Licht? ist der Boden nicht gut? Doch er könnte es nicht sagen. alles war gemacht und trotzdem kam da nichts.

Gruß
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Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Do 28. Feb 2013, 09:18

Traum 28.02.2013
Ich sah unendlich viele weiße Männchen, kniend beten.
Von hinten kamen unendlich viele bewaffnete rote Männchen angelaufen. Sie überrannten die knienden weißen Männchen, bis man fast nur noch rote Männchen sah.
Oh, dachte ich, die Roten haben gewonnen…
Doch dann erhob sich ein riesiges weißes Männchen, bestehend / zusammengesetzt aus allen kleinen weißen Männchen, aus dem großen roten Männchen - Meer. Die roten Männchen vielen von dem weißen Riesen ab, wie Staubkörner von der Kleidung abfallen. Und je mehr der weiße Riese aufstand, desto größer wurde er. Am Ende, als der weiße Riese vollkommen aufgestanden war, glich das große rote Männchen – Meer einen kleinen roten Tropfen und die Erde selbst war so klein, wie ein Tischtennisball.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Do 28. Feb 2013, 22:15

Adam hat geschrieben:Traum 28.02.2013
Ich sah unendlich viele weiße Männchen, kniend beten.
Von hinten kamen unendlich viele bewaffnete rote Männchen angelaufen. Sie überrannten die knienden weißen Männchen, bis man fast nur noch rote Männchen sah.
Oh, dachte ich, die Roten haben gewonnen…
Doch dann erhob sich ein riesiges weißes Männchen, bestehend / zusammengesetzt aus allen kleinen weißen Männchen, aus dem großen roten Männchen - Meer. Die roten Männchen vielen von dem weißen Riesen ab, wie Staubkörner von der Kleidung abfallen. Und je mehr der weiße Riese aufstand, desto größer wurde er. Am Ende, als der weiße Riese vollkommen aufgestanden war, glich das große rote Männchen – Meer einen kleinen roten Tropfen und die Erde selbst war so klein, wie ein Tischtennisball.


Hallo
Es ist ein beeindruckender Traum. Ich sehe es als ein Zeichen (Gleichnis) für Jesus Wiederkunft in der Endzeit. Die weißen Männchen bilden Zusammen die Gemeinde Jesus.

hoffe auch auf ausführliche Deutungen von andere

Gruß
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » Fr 1. Mär 2013, 12:42

Ashur
Die weißen Männchen bilden Zusammen die Gemeinde Jesus.



Du hast den Traum gleich auf eine spirituelle Deutungsebene gehoben. Dies allerdings mit einer gewissen Konsequenz. Die Gemeinde Jesu besteht hier lediglich aus kleinen Männchen - quasi aus halben Männern. :mrgreen:

So gedeutet reduziert das Traumbild demütig betende Männer auf ein Klein-Männchenniveau. Zudem lässt dieses Bild die Gemeinde glatt um die Hälfte schrumpfen. Hier werden keine Frauen gezeigt, sondern nur "Männchen". Frauen tauchen hier offensichtlich erst gar nicht auf. Sie gehören aber ebenfalls der Gemeinde Jesu an. Und so auch Kinder.

Natürlich könnte man den Traum auch spirituell deuten. Aber woher nimmt man die geistliche Ebene? Hier findet alles auf der körperlichen Ebene statt. Und wo erscheint Jesus, bei dieser Endzeitinterpretation? Er ist in dem Traum nicht aufgetaucht.

Die meisten Träume nehmen eher Bezug zur Alltagsrealität und sollten auch vor diesem Hintergrund gedeutet werden.

Gruß

Patch Adams

Adam
einen kleinen roten Tropfen


Wäre das mein Traum, dann würde ich weniger spirituell an die Sache herangehen. Ich würde diesen Traum auf der rein körperlichen Ebene deuten und beispielsweise mit dem roten Tropfen starten. Der Traum zeigt ja, dass eine körperliche Auseinandersetzung stattfindet. Die roten Männchen übermannen mit ihren Körperchen die weißen Männchen.

Die Frage könnte jetzt lauten: Was assoziiere ich mit einem roten Tropfen? Vielleicht Blut? Sofern sich das stimmig anfühlen sollte, könnte die nächste Frage lauten: Wofür stehen die roten und wofür die weißen Blutkörperchen? Und so weiter....



Gruß

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » Sa 2. Mär 2013, 05:43

Patch Adams hat geschrieben:
Ashur
Die weißen Männchen bilden Zusammen die Gemeinde Jesus.



Du hast den Traum gleich auf eine spirituelle Deutungsebene gehoben. Dies allerdings mit einer gewissen Konsequenz. Die Gemeinde Jesu besteht hier lediglich aus kleinen Männchen - quasi aus halben Männern. :mrgreen:

So gedeutet reduziert das Traumbild demütig betende Männer auf ein Klein-Männchenniveau. Zudem lässt dieses Bild die Gemeinde glatt um die Hälfte schrumpfen. Hier werden keine Frauen gezeigt, sondern nur "Männchen". Frauen tauchen hier offensichtlich erst gar nicht auf. Sie gehören aber ebenfalls der Gemeinde Jesu an. Und so auch Kinder.

Natürlich könnte man den Traum auch spirituell deuten. Aber woher nimmt man die geistliche Ebene? Hier findet alles auf der körperlichen Ebene statt. Und wo erscheint Jesus, bei dieser Endzeitinterpretation? Er ist in dem Traum nicht aufgetaucht.

Die meisten Träume nehmen eher Bezug zur Alltagsrealität und sollten auch vor diesem Hintergrund gedeutet werden.

Gruß

Patch Adams

Adam
einen kleinen roten Tropfen


Wäre das mein Traum, dann würde ich weniger spirituell an die Sache herangehen. Ich würde diesen Traum auf der rein körperlichen Ebene deuten und beispielsweise mit dem roten Tropfen starten. Der Traum zeigt ja, dass eine körperliche Auseinandersetzung stattfindet. Die roten Männchen übermannen mit ihren Körperchen die weißen Männchen.

Die Frage könnte jetzt lauten: Was assoziiere ich mit einem roten Tropfen? Vielleicht Blut? Sofern sich das stimmig anfühlen sollte, könnte die nächste Frage lauten: Wofür stehen die roten und wofür die weißen Blutkörperchen? Und so weiter....



Gruß

Patch Adams


Hallo

Als dieses Riesiges weise Männchen (bestehend aus kleine Männchen) zum Schluss auftaucht, hatte ich an das Wiederkommen Jesus gedacht. Paulus beschreibt die Gemeinde Als Körper, wobei Jesus als Haupt der Gemeinde beschrieben wird.

Auffällig ist, das die rote Männchen bewaffnet (bzw, Gewalttätig) sich verhalten. gibt es parallelen zu Harmagedon? Die Roten erscheinen zunächst Stark und überrennen die friedlichen die Schwach erscheinen. Ich würde sagen es gibt bei der Deutung kein eindeutiges richtig oder falsch. Es gibt die eine Deutung und es gibt die andere Deutung.
Wir leben in der Endzeit (glaube ich zu mindestens) und daher sehe ich meine Deutung als Zeitgemäß.

Gruß
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » So 3. Mär 2013, 00:45

Hallo Ashur,


du kannst den Traum natürlich so deuten, wie es dir beliebt. Das sei dir unbenommen. Adam tut das sicherlich auch. Die Frage könnte man sich allerdings schon stellen, ob die Gemeinde Jesu eine gesichtslose Truppe von kleinen Männchen, so vollkommen ohne Identität, ohne Frauen und auch ohne Kinder sein wird.

Und wie ist in diesem Traum das ultimativ Böse dargestellt, das die Menschheit verführt, vernichtet und in den Untergang reißen will? Als mickrige, rot gekleidete Liliputaner. Mit Verlaub, das ist ja fast schon drollig. Rot ist übrigens die Bekleidungsfarbe der Kardinäle. Bis zur Papstweihe von Pius dem V. war Rot auch die Bekleidungsfarbe der Päpste.

Wir sind alle Zellen am Leib Christi. Wenn man innerhalb einer Deutung dieses Bild zur Anwendung bringt, könnte man auch für eine kurze Betrachtung auf der Zellebene bleiben. Auch aus dem Grund, weil am Ende des Traumes ein roter Tropfen auftauchte. In unserem Inneren finden Tag für Tag heftige Kämpfe statt. Betrachten wir nur die weißen Blutkörperchen. Sie sind die Polizisten des Körpers. Sie helfen im Kampf gegen Infektionen, Viren, aber auch gegen abnormale körpereigene Zellen, wie beispielsweise Krebszellen. Die roten Blutkörperchen haben eine andere Funktion.

Möglicherweise ist das ein weinig weit hergeholt, in den fleißigen roten Kämpferchen eine vom Bösen instrumentalisierte Vernichtermacht zu wittern. Vielleicht geht es hier um ganz andere Dinge und nicht um die Endzeit.

Alle Aussagen bezüglich der Endzeit lassen sich der Heiligen Schrift entnehmen. Zur Verifizierung des Traumes könnte man sich nun fragen, ob Gott neue Propheten, die das verkünden, was schon längst geschrieben steht, auch wirklich benötigt. Wem ist damit gedient? Gott? Dem Himmel? Der Menschheit?

Nicht einmal die Engel des Himmels wissen - nicht einmal Jesus weiß, wann seine Wiederkunft stattfinden wird. Will hier jemand wissender sein als alle Heiligen, die es nicht wissen?

Menschen leben grundsätzlich in der Endzeit, weil das Leben halt endlich ist. Menschen werden geboren und sterben. Das ist der Lauf der Dinge. Alle weiteren Abläufe dürfen wir getrost unserem Schöpfer überlassen und darauf vertrauen, dass es so kommen wird, wie Er es vorgesehen hat. Und dies exakt zu einem festgesetzten Zeitpunkt, der uns jedoch nicht bekannt ist. Auch nicht dem Herrn Jesus. Und das erklärt schon alles.


Gruß

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » So 3. Mär 2013, 08:01

hallo P. Adam

Dich beschäftigen immer noch die Männchen und du fragst mich wo sind die Rest? also Frauen usw...

Es gibt eine Bibelstelle:
MT 22, 30
...
Zuletzt nach allen starb die Frau.
28 Nun in der Auferstehung: wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt.
29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

Was das genau bedeutet kann ich dir nicht sagen. Aber wir müssen weiter denken als Man / Frau/ Kind

Das andere ist die Frage der Endzeit:
Dazu bitte dieses Video anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=-4PZRqw3 ... 074E631E29

Liebe Grüße
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » So 3. Mär 2013, 16:33

Ashur
Dich beschäftigen immer noch die Männchen




Hallo Ashur!

Die beschäftigen mich nicht wirklich, ich beziehe sie nur mit ein, um einen möglichst klaren Zusammenhang herstellen zu können und überprüfe diesen dann auf seine Stimmigkeit hin. Ausgangspunkt für diese Betrachtung war der vorausgegangene Traum von Ende September. Träume tauchen meist innerhalb einer Epoche auf und bauen aufeinander auf. Meist über viele Monate hinweg. Selbst wenn das Unterbewusstsein zu immer neuen oder abstrakteren Symbolen greift, wird man am Ende, wenn man gewissenhaft Träume notiert und bearbeitet, sehr leicht einen roten Leitfaden erkennen können, der mehr als deutlich einen Bezug zur Alltagsrealität präsentiert. Nicht nur das. Dieser Leitfaden weist auf Komplexe, Neurosen und viele Anteile aus den psychischen Tiefenschichten hin, die das Leben beeinträchtigen oder bestimmen.

Zudem sollte man einen Traum nicht unabhängig von seinem Träumer sehen. Der Mensch ist ja kein leeres und vollkommen reines Gefäß. Sämtliche Informationen laufen grundsätzlich durch ein sehr persönliches Filter- und Bewertungssystem.

Das Unterbewusstsein arbeitet immer mit kulturabhängigen Symbolen und auch mit ganz persönlichen Prägungen. Ein atheistischer Mensch würde diesen Traum nie und nimmer auf eine spirituelle Ebene heben und in diesem Zusammenhang interpretieren. Isoliert betrachtet, gibt es diesbezüglich auch gar keinen Deutungsschlüssel. Im Kontext religiöser Prägungen, kann man diesem Zusammenhang natürlich herstellen und entsprechend der eigenen Ausrichtung deuten. Betrachtet man sich jedoch die vielen vorausgegangenen Träume und bringt sie in einen Zusammenhang, dann zerfällt dieses Bild für mich jedoch zu Staub.

Diese Träume zeigen ja permanent einen extremen Solochristen, der vollkommen losgelöst und unabhängig von seinen gläubigen Mitgeschwistern - die es ja in Massen gibt - einen Sonderstatus einzunehmen scheint. Nicht einmal Moses war es vergönnt, seinem Gott und Vater von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten. Er musste sich mit einem brennenden Dornbusch zufrieden geben. Nicht so die Träumerin Adam. Sie sitzt in ihren Träumen auf Gottes Schoß und blickt in seine unendlich liebevollen und sanften Augen. Jetzt legen wir mal den biblischen Maasstab an und stellen fest, dass dort geschrieben steht, dass wir uns kein Bildnis von Gott machen sollen. Auf Adam trifft das scheinbar nicht zu. Sie hat freien Zugang zu der göttlichen Person, pendelt permanent zwischen Himmel und Hölle hin und her und steht Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Auch zu seinem Sohn, dem Gottessohn Jesus Christus, scheint Adam eine recht eigenwillige Verbindung zu unterhalten. Ihm streichelte sie zärtlich den Unterschenkel. Dieses Bild zeigt keine von Demut und Hochachtung geprägte und verehrende Liebe, sondern eine distanzlose und reichlich intim/sinnliche Handlung. Dazu ein paar Beispiele:

Adam
Ich sitze neben den Füßen meines Herrn und streichle seine Unterschenkel.
Seine Hand ruhte auf meinem Haupt. Ich schaute lachend zu ihm hinauf.

Dann sitze ich bei Jesus auf dem Schoss. Seine Brust an meinem Rücken. Wir reden...und dabei versinke ich immer mehr in ihn.

Jesus hält mich in seinem Arm während wir auf dem Gipfel stehen. Ich habe mich an ihn geklammert und meinen Kopf auf seine Schulter gelegt. Ich genieße diesen Zustand.

ER hob mich auf seine Arme und drückte mich an sich.

(Wir Tanzten eine Runde...)
Dann schaute Er mich an und fragte: „Hat dir mein Schmuck nicht gefallen?“
Ich schaute in seine Augen und sagte: „Doch mein König.
Doch... ich möchte nur den Schmuck tragen, den mein Mann mir aus und in Liebe anlegt.“


Worum geht es hier tatsächlich? Ich würde diese Träume mal ganz dringend einem Ältestenrat zur ernsthaften Prüfung vorlegen. Nicht nur diese. Da zeugen ja einige Träume von absoluten Größenphantasien. Wenn wir allerdings den vorletzten Traum, den Traum von September nehmen, dann nähert man sich ziemlich roh und ungeschönt einer ganz anderen Seite an. Und an diesen Traum würde ich auch den Folgetraum anschließen lassen. Dann bekommt man einen Eindruck vermittelt, der die Kehrseite der Medaille sehr ernsthaft in den Vordergrund rückt. In Anlehnung an diesen Traum, lässt sich viel einfacher erkennen, was hier tatsächlich angesprochen ist.

Zu dem Traum selber möchte ich mich nicht äußern. Wenn ich das gewollt hätte, dann hätte ich das bereits vor einiger Zeit tun können. Danach steht mit nicht der Sinn. Auch nicht, einen Endzeittraum aus dem letzten zu stricken. Und ob du einen Endzeittraum in Adams Traum erkennst, das entscheidest du ganz alleine. Damit verknüpfen sich ja auch Sehnsüchte und Bedürfnisse, für immer bei Gott sein zu können.

Du bist ja auch ein geliebtes Kind Gottes, Ashur, und auch ein Mensch mit einer regen Traumaktivität. Was für dich relevant ist, das wirst du sicherlich schon rechtzeitig erfahren. Ob über Träume oder im Stillegebet. Wie auch immer. Du wirst sicherlich nicht auf die Träume anderer Menschen angewiesen sein, um Informationen zu erhalten. Die Gemeinde Jesu besteht nicht nur aus Adam. ;)

Ich wünsche dir alles Liebe, Ashur. Den Link werde ich mir später ansehen. Dazu bin ich noch nicht gekommen.


Liebe Grüße

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Ashur » So 3. Mär 2013, 19:37

@ P. Adam

Danke für die ausführliche Antwort. Es ist immer wieder schön solche Beiträge zu lesen.
Nur ganz kurz zu Endzeittermin.
Ich habe nicht von einen festen Termin gesagt. Nur soweit, dass wir in der Endzeit leben und Sein Kommen nahe ist. Schau bitte dieses Video (Link) an und sag mir was du davon hältst.

Übrigens...
Diese Bereich der Forum ist einer meine Lieblings Bereiche. Ganz weit oben stehen auch meine Träume (ein paar Jahre zurück). Ich sehe dieses Platz hier als eine Art Traumbuch. Hier kann jeder seine "wichtige" Träume festhalten und sie sind für (hoffentlich) lange Zeit archiviert. Gott spricht zu uns Menschen auch durch Träume. Jedoch ist nicht jede Traum von Gott.

Gruß
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Patch Adams » Di 5. Mär 2013, 02:36

Ashur
Schau bitte dieses Video (Link) an und sag mir was du davon hältst.


Hallo Ashur!


Ich halte nichts von Endzeitspekulationen und das Video überzeugt mich nicht. Wenn Menschen klar in ihrem Glauben stehen und Jesus mit Freude in Herzen erwarten, dann ist doch alles gut. Was gibt es da zu spekulieren?

Und die Menschen, die Zeichen auswerten und Erkenntnisse verkünden, die wären vielleicht besser beraten, sich einmal auf ihre Verantwortung hin zu überprüfen. Je überzeugender ein Prediger seine Endzeitphilosophie verkündet, desto mehr Menschen reagieren aus einem Angstmoment heraus und entscheiden sich am Ende aus purer Berechnung zu einer Lebensübergabe. Dabei geht es aber gar nicht um Jesus. Der ist nur Mittel zum Zweck. Für eine stabile Glaubensentwicklung ist jedoch eine solide Basis unverzichtbar. Und die erreicht man nicht durch Endzeitpanik.

Ich bin sogar fast geneigt zu sagen, dass ich Endzeitspekulationen jedweder Art als Anmaßung und Ungehörigkeit betrachte. Das ist nicht unsere Aufgabe und wurde uns so nicht aufgetragen. Was wir wissen sollen, das ist uns mitgeteilt. Und dabei sollte man es meiner Ansicht nach auch belassen.

Das muss natürlich jeder Mensch für sich selber entscheiden und abklären. Ich habe zu diesem Thema lediglich meine ganz persönliche Meinung geäußert.

Jedoch ist nicht jede Traum von Gott.


Das Gehirn ist in alle Richtungen hin eine sehr offene Empfangstation.



Alles Liebe

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Do 7. Nov 2013, 18:22

Ich sah Finsternis.
Unendliche, tief schwarze, alles erdrückende Finsternis.

Plötzlich und mit einem Mal durchbrach ein gleißend heller Lichtstrahl diese erdrückende schwärze.

Einen Augenblick später leuchteten weitere Lichter neben dem ersten Licht auf. Anfänglich schwach, nicht ganz so hell und kleiner. Doch mit der Zeit wuchsen sie. Sie nahmen an Helligkeit und Kraft zu.
Eine ganze Zeit lang schienen alle Lichter gleich hell zu leuchten.
Doch plötzlich versuchten die Hinzugekommenen Lichter heller zu strahlen als das erste Licht.
Wobei das erste, gleißend helle, Finsternis durchbrechende Licht, in seiner Helligkeit nicht nachließ, jedoch immer kleiner wurde…so, als ob sich eine Tür schließen würde.

Persönlich interpretiere ich das gesehene so:
Das erste, Finsternis durchbrechende Licht deutet auf Jesus.
Die anderen Lichter deuten auf Irrlichter.
Diese Irrlichter versuchten das erste Licht nach zu ahmen und letzten Endes zu verdrängen.
Dass das erste Licht sich zurück zog, setze ich gleich mit dem Ende der Gnadenzeit.
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Laodicea » Do 7. Nov 2013, 22:58

Liebe Adam,

das 1. Licht ist Jesus.

Die weiteren Lichter sind Glaeubige aller Zeiten.
Zuerst wurden sie so hell wie das 1. Licht und so ist es Recht.
"Es ist dem Juenger genug, wenn er ist wie sein Meister!"

Spaeter versuchten die Lichter das 1. Licht zu ueberstrahlen...

Das sind die Vielen die sich heute Christen nennen...die Alles haben und Nichts brauchen...die unbelehrbar sind und sich selber soviele Lehren aufgeladen haben, dass sie Alles besser wissen als der Meister...

Endzeit! Ja!
Die Tuere geht zu, das Licht wird abnehmen und draussen bleibt Heulen und Zaehneknirschen...


liebe Gruesse
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Fr 8. Nov 2013, 16:56

Laodicea hat geschrieben:Liebe Adam,

das 1. Licht ist Jesus.

Die weiteren Lichter sind Glaeubige aller Zeiten.
Zuerst wurden sie so hell wie das 1. Licht und so ist es Recht.
"Es ist dem Juenger genug, wenn er ist wie sein Meister!"

Spaeter versuchten die Lichter das 1. Licht zu ueberstrahlen...

Das sind die Vielen die sich heute Christen nennen...die Alles haben und Nichts brauchen...die unbelehrbar sind und sich selber soviele Lehren aufgeladen haben, dass sie Alles besser wissen als der Meister...

Endzeit! Ja!
Die Tuere geht zu, das Licht wird abnehmen und draussen bleibt Heulen und Zaehneknirschen...


liebe Gruesse


Hallo Laodicea,

schön, von dir zu lesen.

Ja, auch so kann man das gesehene interpretieren.

Lieben Gruß zurück.
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » Fr 15. Nov 2013, 16:30

Aus der Vogelperspektive sah ich einen hellen – weißen Stern mitten in der Finsternis leuchten.
Seine „Licht - Arme“ wuchsen in sämtliche Richtungen.
Zwischen den Armen bildeten sich Verästelungen, so, das alles miteinander wie ein leuchtenes Netz verbunden war.
Ein Äußerer Licht – Arm wuchs weiter als alle anderen in die Finsternis hinein.
Doch als die Finsternis, diesen Licht – Arm verschlucken wollte, wurde mit einem Starb auf die Erde geschlagen.
Alles wurde - wie bei einem Blitz - erhellt und eine massive Druckwelle erschütterte die Finsternis so wie das weiße Netz.
Weder die Finsternis, noch das weiße Netz waren nach der Druckwelle noch zu sehen.
Doch die Ernte war eingefahren.
Die Böcke von denn Schaften getrennt.
Das Gericht Gottes vollzogen.
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Adam » So 30. Apr 2017, 18:04

Irgendwann 2015 (leider kein Datum fest gehalten)

Flutwelle die erste

Ich blickte aus dem Fenster im Flur der siebten Etage eines Hochhauses und sah das aufgewühlte Meer.
Da ich schon immer mal bei Sturm am Strand sein wollte, beschloss ich, mich Wetterfest zu kleiden und live am Meer zu stehen.
Als ich erneut – nach dem Ankleiden (ich hab mich beeilt) – aus dem Fenster schaute, war das Meer bedrohlich wilder, als noch vor ein paar Minuten. Also entschied ich im Haus zu bleiben und aus sicherer Entfernung, das Meer zu beobachten.
Es wurde immer wilder, bis das es plötzlich als unaussprechlich große (Höhe und Breite konnte ich nicht mehr aus machen) Wasserwand vor dem Hochhaus stand.
Zum Fliehen war es zu spät, so ging ich in die Knie und dankte Gott.


24.07.2016 Flutwelle die zweite

Diesmal war ich mit meiner Familie in der zwölften Etage eines Hotels.
Während wir im Hotelzimmer noch ankamen (zwischen den Kindern liefen noch Diskussionen, wer schläft wo, bzw. was wird als erstes unternommen…) warf ich einen Blick aus dem Fenster.
Zwischen Hotel und Meer lagen noch die Promenade und der Strand.
Dennoch konnte ich das Meer sehen und beobachtete dieses.
Es war ruhig.
Der Himmel wolkenlos blau und das Wetter bei unserer Ankunft warm.
Doch schlagartig änderte sich das Wetter.
Es wurde dunkel, stümig und regnerisch, während das Meer von sec. zu sec. wilder zu werden schien.
Innerhalb kürzester Zeit, waren die Wellen so extrem hoch, das, als eine dieser Wellen brach, sie unser Hotelzimmerfenster nass spritzte.
Die Welle, die unmittelbar darauf folgte, war in Höhe, breit oder gar tiefe nicht mehr aus zu machen. Es schien, als ob sich das gesamte Meer erhoben habe.
Ich trat vom Fenster zu rück und ging in die Knie um Gott anzubeten.


(Per Zufall bin ich auf Jesaja 17, 12 gestoßen: Wehe, ein Toben vieler Völker, die toben wie das Meer, und ein Rauschen von Völkern, die wie mächtige Wasser rauschen!
Ich dachte, das dieser Vers, in Kombination mit diesen Träumen und der aktuellen Politik nicht ganz uninteressant für euch ist...)

LG
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Gnu » So 30. Apr 2017, 19:04

@Adam

Das Meer bedeutet in der Prophetie die Menge der ungläubigen Menschen, also das, was im AT Heiden = Nationen genannt wird.

Offenbarung 21,1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das das Meer gibt es nicht mehr.

Ab dem Jahr 8000 werden nur noch gläubige Menschen leben. :praisegod:
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Re: Mein Traum!

Beitragvon maria139 » Fr 2. Jun 2017, 06:43

edit

Ich träumte....
... dass bald schon wird kommen Gottes Reich
und der harten Menschen Herz wird weich

... dass regiert nur Friede und Gerechtigkeit
denn dafür wird es nun doch höchste Zeit

... dass aufhört Missbrauch auf dieser Welt
von Körper und Seele von Macht und Geld

... dass die Reichen haben endlich Erbarmen
und genug Geld teilen mit den ganz Armen

... dass man nun aufhört mit sinnlosen Kriegen
und gegenseitige Wertschätzung wird siegen

... dass kein Mensch mehr sich quält mit Sorgen
und alle erwarten voll Freude das Morgen

… dass alle Seelen nur noch voll Freude sind
die der Erwachsenen und von jedem Kind

Ich erwachte...
… und es fiel mir dann ganz plötzlich ein
dies könnte ein Wink des Himmels sein

Da begann ich Jesus Worte zu verstehen
und den MIR bestimmten Weg zu gehen

Ich setzte meine Talente zum Helfen ein
was ja doch sollte selbstverständlich sein

Vom Einsatz für anderer Menschen Glück
kam ja wirklich viel Freude zu mir zurück

Nun lade ich ALLE Menschen herzlich ein
Verwirklicher von Gottes Willen zu sein

Es wär' doch schön, wenn auf Gottes Erde
Sein Reich wie im Himmel Wahrheit werde

.

Ganz herzliche Grüsse, Maria
Zuletzt geändert von bigbird am Sa 3. Jun 2017, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Das Gedicht entspricht dem Thema, das was ich gelöscht habe, kaum oder gar nicht ...
Jesus Christus ist für mich Masstab für wahre Göttlichkeit in AT und NT.z.B. betr. Johannes 12.45 / 14.9 I love Jesus deep down in my heart...
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Re: Mein Traum!

Beitragvon onThePath » Fr 2. Jun 2017, 10:36

Maria, es hört sich bei dir so an, as sei Jesus gescheitert. Als sei er bei seiner Mission der Liebe umgebracht worden wie so mancher Vorkämpfer. Und nun liege es an uns, seine Mission hier auf unserer Erde zu erfüllen.

Ich sehe Jesus Tod aber tiefergehend. Und die Erde und den Mensch so, daß es nichts wird mit dem menschengebauten Friedensreich. Die Bibel sagt das auch nicht so.

Träumen kann man ja davon. Und vor allem natūrlich danach handeln Gottes Werkzeug der Liebe zu sein.

Lg, otp
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Re: Mein Traum!

Beitragvon bigbird » So 4. Jun 2017, 18:36

Ein Posting von Maria musste ich löschen, darum auch ein Folgepost von Jure.

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Re: Mein Traum!

Beitragvon Jeshu » So 30. Jul 2017, 21:44

onThePath hat geschrieben:Maria, es hört sich bei dir so an, as sei Jesus gescheitert. Als sei er bei seiner Mission der Liebe umgebracht worden wie so mancher Vorkämpfer. Und nun liege es an uns, seine Mission hier auf unserer Erde zu erfüllen.

Ich sehe Jesus Tod aber tiefergehend. Und die Erde und den Mensch so, daß es nichts wird mit dem menschengebauten Friedensreich. Die Bibel sagt das auch nicht so.

Träumen kann man ja davon. Und vor allem natūrlich danach handeln Gottes Werkzeug der Liebe zu sein.

Lg, otp


Aber wieso sollte Jesus dann wegen Marias Worten gescheitert sein, lieber oTP?
Natürlich müssen wir eine "Mission" in Seinem Namen erfüllen!
Und Du suchst genau das doch auch oft bei anderen Menschen:

12 "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Johannes 14

Ich habe diese Worte von Jesus Christus lange Zeit nie wirklich verstanden, denn wie könnten wir gar etwas Größeres tun auf Erden als der Sohn Gottes selbst?
Nur, weil Er jetzt von uns "weg ist" und wegen der stetig stark angewachsenen Anzahl der Weltbevölkerung etwa? Oder nur wegen der erst späteren Entwicklung (proportional dazu gesehen) anderer Glaubensbekenntnisse?

http://www.science-at-home.de/wiki/index.php/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung_seit_10.000_v._Chr.

.. oder auch nur wegen der heutigen Möglichkeit der globalen Kommunikationsform im Internet innerhalb von Sekunden (da konnte der arme Paulus damals nur davon träumen...). Oder wegen unserer immensen medizinischen Fortschritte?
However... wir müssen uns zumindest heute völlig anders aufstellen wie damals vor 2000 Jahren - und damit auch im Namen Jesus Christus!

Christus Güte überall zu leben bleibt jedenfalls für Niemanden zu jeder Zeit auf der Welt verkehrt... denn einer allein als Mensch ist dazu schlichtweg nicht in der Lage... das hätte selbst Christo, der Menschensohn, damals weder räumlich noch zeitlich jemals geschafft... und deshalb braucht er UNS... nach wie vor ... :))

LG
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Re: Mein Traum!

Beitragvon Jeshu » Mo 25. Sep 2017, 19:15

Gnu hat geschrieben:Das Meer bedeutet in der Prophetie die Menge der ungläubigen Menschen, also das, was im AT Heiden = Nationen genannt wird.

Offenbarung 21,1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das das Meer gibt es nicht mehr.

Ab dem Jahr 8000 werden nur noch gläubige Menschen leben. :praisegod:



Vielleicht bedeutet es aber auch etwas anderes. Ich dachte einmal, ich hätte einen neuen Namen erfunden, nämlich BITTERSTROM. Bis ich feststellte, dass es diesen "Namen" schon sehr sehr lange gibt, nämlich auf einer uralten babylonischen Erdkarte -->

https://books.google.de/books?id=IMCHLBpH38EC&pg=PA17&lpg=PA17&dq=Bitterstrom&source=bl&ots=GN-2Xjltj9&sig=igccLjQjfK9nFtCC4Lxfl9bYPbc&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiAwcDh8MDWAhXK1hQKHafUAUs4FBDoAQhJMAU#v=onepage&q=Bitterstrom&f=false

"Hütet euch vor der Bergspitze,
denn ein Löwe ist in der Bergspitze;
sie schlägt wie ein wilder Löwe schlägt,
und verfolgt einen, der gegen sie sündigt."

LG
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